Bundeskanzler Merz: „Russland kann diesen Krieg militärisch nicht gewinnen“

G7 angeblich wieder durch unerschütterliche UNterstützung der Ukraine  vereint. Bild: Weißes Haus

Auf dem G7-Gipfel wurde für das Erste wieder Einheit hergestellt. Der sorgsam umhegte und geschmeichelte Donald Trump konnte überzeugt werden, wieder die Ukraine zu unterstützten. In der gemeinsamen, auch von den USA unterzeichneten  Erklärung heißt es: „Wir, die Staats- und Regierungschefs der G7, stehen geschlossen hinter der Ukraine und unterstützen sie unerschütterlich bei der Verteidigung ihrer Freiheit, Souveränität und territorialen Integrität.“

Ob die beschworene Einheit länger anhalten wird, ist kaum zu sagen. Widerstand zeichnet schon ab, wer die Verhandlungen für die EU führen soll. Die E3-Länder sind vorgeprescht, abgelehnt wird dies von den ausgebooteten Italien und Polen. Für die zumindest symbolische Unterstützung der Ukraine müssten die übrigen G7-Länder Trump bei der Kontrolle der Straße von Hormus helfen, sollte tatsächlich eine entsprechende Vereinbarung mit dem Iran stattfinden. Man huldigte Trump, unter dessen „starker Führung“ ein Deal zwischen den USA und Iran allerdings nur angekündigt worden sei. Er wurde in dem Dokument dennoch als „historische Chance“ gefeiert, den Iran an der Beschaffung von Atomwaffen zu behindern und die Bedrohungen durch seine „regionalen und ballistischen Aktivitäten“.

Man werde die Umsetzung des Memorandums unterstützen und eine „multinationale, unabhängige und defensive Initiative unter der Führung Frankreichs und Großbritanniens“ solle eine wichtige Rolle beim Schutz der Schiffe in der Straße von Hormus spielen. Da will Deutschland unter Merz auch unbedingt dabei sein.

Auch die seit einiger Zeit in der Ukraine betriebene Propaganda über die Erfolge der ukrainischen Truppen an der Front, bei der Isolierung der Krim und mit erfolgreichen Drohnenangriffen im Hinterland, die zu Benzinmangel führen, wie gerade auf die Ölraffinerie in Moskau, über die angeblich gezielte Zerstörung ziviler Orte wie das Kloster in Kiews oder vermeintliche Hinweise, dass Putins Rückhalt schwindet, dürfte für den G7-Gipfel Folgen gezeitigt haben. Die wackelnden europäischen Regierungschefs hören gerne, dass ihre Politik erfolgreich sein könnte, mit der zuerst für viele Milliarden die Verteidigung der Ukraine unterstützt wurde und jetzt der Krieg verlängert wird, weil man auf die Niederlage oder die Schwächung Russlands setzt. Sie kämpfen ebenso verzweifelt wie Trump gegenüber dem Iran gegen ein Scheitern ihrer Ukraine- und Russland-Kriegspolitik, die ihre Länder wirtschaftlich geschwächt und Hunderte Milliarden Euro gekostet hat. Statt eine neue Friedensordnung zu entwickeln, wird an der teuren, die Sozialsysteme belastenden Aufrüstung gearbeitet, um Kriege führen zu können.

So heißt es in der Erklärung, in der militärische Fortschritte und eine neue Dynamik gefeiert werden, um die Ukraine weiter aufzurüsten: „Wir bekräftigen unsere Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung, die unter Angriffen auf ihre kritische Infrastruktur und ihr kulturelles Erbe leidet. Wir würdigen die Ukraine für ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Fortschritte auf dem Schlachtfeld in den letzten Monaten und betonen, dass nun eine neue Dynamik entstanden ist. Um diese neue Dynamik zu unterstützen und zu beschleunigen, vereinbaren wir, die Lieferung von Luftabwehrkapazitäten, zusätzlichen Systemen und Abfangraketen sowie von Langstreckenkapazitäten zu erhöhen. Wir sind zudem bereit, die Ausweitung von Lizenzen auf die Ukraine in Betracht zu ziehen, um eine Steigerung der ukrainischen Rüstungsproduktion zu ermöglichen.“

Zumindest über den nächsten Winter soll offenbar die Unterstützung der Ukraine garantiert werden. Dass Waffenstillstand und Verhandlungen angestrebt werden, ist nur ein Vorwand, kein Scheitern hinnehmen zu müssen, das auch die mühsam durch den Feind gekittete Einheit der Nato über Trump hinaus sprengen könnte. Zwar hat der russische Präsident Putin einige Vorstöße zum Start von Verhandlungen gemacht, aber er bleibt bei den Maximalforderungen ebenso wie die Regierung in Kiew mitsamt Unterstützerstaaten.

Dabei wäre es wohl für Moskau ein geschickter Schachzug, einen Waffenstillstand vorzuschlagen, der erst einmal auch die russischen Landgewinne bestätigen würde. Vermutlich setzt aber Putin weiter auf den Zermürbungskrieg an der Front. Dort scheint es auch Erfolge für die russischen Truppen zu geben.  Nach der Einnahme von Pokrovsk und Myrnohrad konzentrieren die Russen ihre Streitkräfte und Angriffe in Richtung Dobropillia, berichtet die ukrainische Militär-Plattform Deep State. Die Truppen würden auf die Stadt Rodinske und die Stadt Belitske vorrücken, einem wichtigen Logistikzentrum der ukrainischen Streitkräfte. Überdies hätten die Russen von mehreren Seiten die Außenbezirke von Konstantinovka erreicht und würden in die Stadt eindringen. Mit den Fortschritten, sollten sie zutreffen, würde es möglich, den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk zu erobern.

Wie es mit der „neuen Dynamik“ steht, scheint mithin nicht so sicher zu sein, wie propagiert wird, um weiter die Ukraine im Krieg zu unterstützen und, so das ausgegebene Ziel, Moskau an den Verhandlungstisch zu zwingen.

Der deutsche Luftwaffenchef droht Russland mit „vernichtenden Luftangriffen“

Man hört aus Deutschland zunehmend auch Töne, die darüber hinaus gehen, Deutschland und die Deutschen kriegstüchtig zu machen und sich, wie die absurde Formel lautet, auf den Krieg vorzubereiten, um nicht führen zu müssen. Bundeskanzler Merz wiederholte auf dem G7-Gipfel die Behauptung der „neuen Stärke“ der Ukraine: „Neu ist, dass sich alle G7-Partner in der Bewertung der Lage einig sind. Das ist eine, wie ich finde, sehr gute Nachricht; denn der Krieg hat in den letzten Tagen und Wochen eine neue Dynamik bekommen. Die Ukraine hat sich nicht zuletzt dank massiver europäischer und auch deutscher Hilfe eine neue Position der Stärke erkämpft. Aus meiner Sicht ist jetzt ziemlich klar: Russland kann diesen Krieg militärisch nicht gewinnen. – Außerdem ächzt die russische Wirtschaft unter diesem Krieg, auch unter der Last der Sanktionen. Das kann vielleicht erstmals eine Chance auf einen Frieden eröffnen. Diese Chance wollen wir als G7-Partner jedenfalls gemeinsam nutzen.“

Allerdings fordert Merz nicht mehr den Abzug der russischen Truppen, sondern sagt nur noch: „Nicht hinnehmbar ist und bleibt Russlands Forderung, dass die Ukraine den freien Teil des Donbass aufgeben muss.“ Das könnte allerdings der Fall sein, wenn Deep State richtig berichtet, was zu vermuten ist. Dann kommt noch eine seltsame Aussage: „Russland war immer gut in der Defensive und dabei, Angriffe abzuwehren, aber ist in seiner Geschichte nie sehr erfolgreich gewesen, Aggressionskriege zu führen, also Offensiverfolg zu haben.“ Das soll wahrscheinlich Zuversicht vermitteln, dass die Russen schon verlieren werden, erscheint aber schon merkwürdig kurz vor dem Beginn der „Operation Barbarossa“. Schließlich nahm Merz die Zeit der Sowjetunion von seiner Geschichtsbetrachtung nicht aus. Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht in einem geplanten Vernichtungskrieg Russland bzw. die Sowjet. Wir wissen allerdings, wie der „Russlandfeldzug“ ausging.  Moskau schlug zurück, marschierte bis Berlin und erreichte mit den anderen Alliierten die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Man fragt sich, warum Merz die doch erfolgreiche russische Offensive unterschlägt? Oder meinte er gar, es sei gefährlich gegen Russland vorzugehen, was aber nicht zu seinem kriegerischen Duktus passen würde?

Das passt zum deutschen Luftwaffenchef Holger Neumann, der in einem Interview mit dem britischen Telegraph polternd und breitbrüstig auftrat. Man sei bereit, schon „heute Nacht“ gegen Russland zu kämpfen und werde jeden Zentimeter Nato-Gebiet verteidigen, da gebe es keine Unterschiede. „Fight tonight“ ist nach der Bundeswehr „die ständige Einsatzbereitschaft und Einsatzfähigkeit, um in einem Konfliktszenario ohne zusätzliche Vorbereitung jederzeit angemessen reagieren zu können“. Die Einsatzfähigkeit bemisst sich auch am Kriegsszenario, worüber Neumann nicht sprach.

Die deutsche Luftwaffe würde „vernichtende Luftangriffe“ ausführen, wenn Russland die Nato angreife. Die Ziele wären nach Neumann die Halbinsel Kola, Kaliningrad, St. Petersburg und die Schwarzmeerflotte. Die Enklave Kaliningrad an der Suwalki-Lücke ist besonders im Visier der Nato, weil abgetrennt vom Hauptland und trotz der dort vermutlich stationierten Atomwaffen angeblich überwältigbar („Wir müssen den Russen zeigen, dass wir ihre kleine Festung in Kaliningrad durchdringen können“, Suwalki-Lücke und Kaliningrad: Wettrüsten ohne Ende). General Christopher Donahue, Kommandeur der US Army Europe and Africa, hatte erklärt, man habe einen Angriff geplant und entwickelt, um die Enklave schnell einzunehmen.

Für Neumann sind die Operationen „Rising Lion“ der israelischen Luftstreitkräfte und „Midnight Hammer“ der US Air Force gegen den Iran, also völkerrechtswidrige Angriffskriege ein Vorbild für die deutsche Luftwaffe. Maßstab sei bei der Luftkriegsführung, in dichte Luftverteidigungszonen eines Gegners eindringen und dort massive Schläge ausführen zu können, gibt ihn das Magazin loyal des Verbands der Reservisten vom Februar 2026 wieder. Natürlich spricht er nicht explizit vom Führen eines Angriffskriegs, aber auf die Möglichkeit läuft es zu. Da die Verteidigung militärisch ineffizient sei, würden „wirksame Offensivwaffen“ benötigt: „Die NATO ist eine Verteidigungsallianz. Den ersten Schlag macht immer ein Gegner. Umso wichtiger ist es, mit raschen Gegenschlägen dessen Angriffswaffen – beispielsweise Raketenstartrampen – zerstören zu können.“

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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5 Kommentare

  1. Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert (Donnerstag 18.06.2026) :
    Das Militär begibt sich zuerst in die Gegenden und danach in das Balata-Flüchtlingslager, östlich von Nablus. Das Militär begibt sich nach Sair, nordöstlich von Hebron, in das Balata-Flüchtlingslager östlich von Nablus, nach Hamrush, nördlich von Hebron, in die östlichen Gegenden von Nablus, nach Kafr Aqab, nördlich von Jerusalem, in das Al-Arroub-Flüchtlingslager, nördlich von Hebron, nach Qabalan, südöstlich von Nablus und nach Biddya-Salfit. Das Militär durchsucht die Ladengeschäfte in der Sidat Al-Fahs-Gegend, südlich von Hebron. Das Militär zerstört in Al-Baqi’a in Tubas die Gewächshäuser, Wasserleitungen und Felder. Das Militär errichtet in der Nähe der Haddad Tourist Village in Jenin einen Checkpoint.

    Die Siedler werfen südlich von Nablus (Za’atara Checkpoint) Steine auf die Kraftfahrzeuge der Palästinenser (z.B. Windschutzscheibe auf Fahrerseite stark beschädigt). Die Siedler greifen das Zuhause der Familie Kaabneh in Taybeh, östlich von Ramallah an. Es werden die Wasserleitungen und die elektrischen Kabel durchtrennt. Es werden wiederholt die Palästinenser in dieser Gegend angegriffen (evtl. eine Vertreibungsabsicht hinter den Angriffen). Die Siedler greifen vermummt und mit Stöcken bewaffnet in Beit Imrin, nordwestlich von Nablus die Palästinenser an und zünden die Zuhause an (Sachschaden, es wird die Bevölkerung terrorisiert). Einige Siedler begeben sich nach Khillet Al-Hummus, südlich von Yatta und machen laute Schafsgeräusche vor dem Zuhause eines Palästinensers. Die Siedler und das Militär begeben sich in die Hamroush-Gegend in Sa’ir nordöstlich von Hebron und werfen Behälter mit Tränengas (Belästigung der Einwohner, evtl. Vertreibungsabsicht). Die Siedler lassen in Khirbet Sha’ab Al-Butm in Masafer Yatta ihre Schafe in die Nähe der Zuhause der Palästinenser (Militär dabei). Mindestens acht Siedler stehen in Wadi Al-Zarqaa, nordwestlich von Ramallah mit mehreren Kraftfahrzeugen auf dem Land eines Palästinensers und belästigen diesen. Die Siedler greifen einen Palästinenser auf seinem Gelände in Khallet al-Hummus, südlich von Yatta an (Mittwoch). Die Siedler zünden in Jiljilya und in Mazra’a al-Nubani, nördlich von Ramallah zwei Moscheen an und sprühen rassistische Rede (Mittwoch).

    Das Militär beschiesst im Libanon Kfar-Rumman, Ali Al-Taher, Nabatieh Al-Fawqa, Kfarjoz, Kafr Tabnite (Luftangriff auf ein Kraftfahrzeug, 1 Toter, 1 Schwerverletzter), Ali Al-Taher und auf Kafr Tabnite. Dies wird gemeldet mit dem Hinweis auf einen bestehenden Waffenstillstand. In Doweir liegen bunte Bälle herum die Sprengstoff sind (sieht aus wie Kinder-spielzeug, vom Militär zurückgelassen, eine Explosion).

    Es wird Abdul Karim Al-Rimawi nach fünfundzwanzig Jahren aus dem Gefängnis entlassen und sieht zum ersten mal seinen Sohn Majd der durch das Schmuggeln von Samenflüssigkeit aus dem Gefängnis heraus das Licht der Welt sah (die Geschichte ging vor Jahren in der Presse herum). In der West-Bank mangelt es an Medikamenten aus der “Liste der unentbehrlichen Arzneimittel”. Es gibt Krankheiten die nicht behandelt werden.

    Zu dem was in Gaza passiert :
    Das Militär beschiesst westlich von Khan Younis und eine Frau wird verletzt. Es wird auf Vertriebene südlich von Khan Younis geschossen. Das Militär beschiesst einen Fischer im Meer und verletzt ihn schwer (Muhammad Jalal al-Abd al-Qur’an). Manchmal sterben Schwerverletzte und das wird einige Tage später gemeldet. Das Militär verschiebt in Gaza-Stadt im Al-Tuffah-Viertel die gelben Blöcke und es werden mehr als einhundert Familien vertrieben die befürchten dass ihre Zuhause zerstört werden (wie dass schon bei den anderen Vertreibungen innerhalb des Landstriches gewesen ist). Das Militär beschiesst vom Meer aus. Bei einem Luftangriff auf den Al-Mawasi-Strand werden Mohammad Al-Farra und Hussein Al-Qidra getötet (sechs Verletzte). Es wird ein Mädchen bei Beschuss verletzt (Beit-Lahia). Es kommt von einer ärztlichen Behandlung ausserhalb von Gaza eine Patientin zurück aber ihre Familie wurde bei einem Luftangriff auf ihr Zuhause getötet (Jabalia), Es gibt einen Luftangriff auf ein Kraftfahrzeug und mehr als drei Menschen werden getötet (westlich von Gaza-Stadt). Es wird Tariq Abu Saif getötet. Es wird Abdul Jawad Abu Laban getötet der nächste Woche heiraten wollte. Die Einladungen zur Hochzeit liegen im Kraftfahrzeug.

    Es wurden die Hilfslieferungen mit den Wintersachen reingelassen (bei einer Temperatur von 28 Grad Celsius und nicht wenn 5 Grad Celsius sind). Zwischen dem 01.04.2026 und 15.05.2026 wurden 83,6 Tonnen weniger Hilfslieferungen nach Gaza weitertransportiert als in den Landstreifen reingebracht wurden. Zwischen dem 01.05.2026 und 15.06.2026 wurden 877,6 Tonnen weniger Hilfslieferungen weitertransportiert. Diese Differenz von 515 Lastwagenlieferungen ist ungefähr was ingesamt in einer Woche überhaupt angeliefert wird(!). Stand diesen Montag wurden 530 Lastwagenlieferungen (anstatt 600 Lastwagen pro Tag) reingebracht. Dies hat dazu geführt dass die Kinder mit leeren Töpfen an den Suppenküchen anstehen und weinend an der Strasse sitzen.

    Wegen dem Völkermord sind 42.000 Palästinenser behindert. Seit dem Waffenstillstand im Oktober wurden mehr als 1.007 Palästinenser ermordet. Es gibt mehr als 3.165 Verletzte und bestimmt auch Verstümmelte.

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Tun Sie bei der Unterschriftenaktion mitmachen und an andere rumschicken.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    1. Overton, es reicht!!!!!

      Regeln müssen für ALLE gelten! Und vor allem für Leute, die – angeblich – den Umbau des „Forums“ in den heutigenm, untrgbaren Zustand mit genau solchen Mißbrauchshandlungen „notwendig gemacht haben“, wie es hieß! Warum ist genau das Gegenteil der Fall? Und zwar real, und nicht „gefühlt“?

  2. > Die deutsche Luftwaffe würde „vernichtende Luftangriffe“ ausführen, wenn Russland die Nato angreife.

    Dass sie sich auf ein sehr kleines Gebiet beschränken, ist vernünftig.
    Man hat ja gesehen, wie lange es gedauert hat. bis Gaza, laut KI 2,4 Prozent von Kaliningrad, zu großen Teilen eingeebnet war und die hatten gar keine Luftabwehr. Aber was kommt danach?

    Allen Maulhelden ist gemeinsam, dass sie nicht mit der Reaktion der Gegenseite rechnen, bzw. davon ausgehen, dass jede Reaktion völlig inkompetent sein.

  3. Ist es schon Panik? Ich empfehle allen Gipfelteilnehmern und übrigen Militärphantasten die Lektüre von Highsmiths ‚Ediths Tagebuch‘. Mit der Realität haben ihre Äusserungen nichts zu tun. Die usa – und Israel – hat bzw. haben gerade eine klare Niederlage erlitten, während im Donbass die Front in Bewegung ist, die Russen nähern sich Kramatorsk-Slawiansk. Trotz europäischer Geschosse, die Niederlage ist den Europäern sicher. Der Westen schlingert bedenklich, wenn man zu weit geht, wird man von der Geschichte bestraft. Diese ist autoritär und deshalb die Bestrafung schmerzhaft.

  4. „Wir haben in Vietnam verloren, in Afghanistan auch wie auch im Iran und werden gegen Russland such gewinnen.“
    G 7: Maulhelden-Treffen.

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