
Der Bundesgerichtshof wies die Haftbeschwerde von Kuznetsovs Anwälten zurück, der als Beschuldigter in Untersuchungshaft sitzt. Funktionelle Immunität könne für„geheimdienstlich gesteuerte Gewaltakte“, die verdeckt ausgeführt werden, nicht geltend gemacht werden. Es könne sich auch um ein Kriegsverbrechen handeln.
Nachdem Italien den aufgrund eines von der Bundesanwaltschaft ausgestellten Europäischen Haftbefehls im Juli 2025 festgenommenen Ukrainer Serhiy Kuznetsov an Deutschland ausgeliefert hat, sitzt er in Untersuchungshaft in Hamburg. Er wird verdächtigt, der Leiter des siebenköpfigen Teams zu sein, das mit der Hilfe der Yacht Andromeda 2022 die Anschläge auf die Nord Stream-Pipelines ausgeführt hat. Beschuldigt wird Kuznetsov, der kurzzeitig und während der Anschläge, Soldat einer Spezialeinheit war, einer „verfassungsfeindlichen Sabotage in Tateinheit mit Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und mit Zerstörung von Bauwerken“, auch „mit Störung öffentlicher Betriebe“. Kuznetsov streitet eine Beteiligung ab.
Den in Polen kurzfristig wegen desselben Verdachts festgenommenen Tauchers Wolodymyr Schurawlew wurde nicht ausgeliefert und freigelassen. Dafür hatte sich auch Regierungschef Tusk stark gemacht. Geklärt wurde nicht, ob er an den Anschlägen beteiligt war, sondern der Richter urteilte, dass selbst dann, wenn er beteiligt gewesen sei, er funktionelle Immunität genieße. Die „Zerstörung feindlicher Infrastruktur“ sei keine Sabotage, sondern „gerechtfertigt“ (Polnisches Gericht: Zerstörung feindlicher Infrastruktur in einem Krieg ist keine Sabotage).
In Italien sah man dies anders und wies die Einsprüche der Anwälte zurück, die ebenfalls auf funktionelle Immunität hinwiesen, sollte er tatsächlich an den Anschlägen beteiligt gewesen sein. Kuznetsov war dort zeitweise in Hungerstreik getreten und hatte sich über die Haftbedingungen und das Essen beklagt. Sein Anwalt Mykola Katerynchuk erklärte Mitte Dezember, die Haftbedingungen in Deutschland seien noch viel schlechter, man setze ihn unter Druck, ein Geständnis abzulegen. Zudem spiele es „keine Rolle, ob Kuznietsov schuldig ist oder nicht. Er ist Bürger der Ukraine und muss gerettet werden. Und selbst wenn er vor Gericht gestellt werden soll, dann sollte dies in der Ukraine geschehen.“ Ansonsten äußerte er einige eigenartige Hintergründe des Verfahrens („Die Russen führen den Prozess durch die ‚Hände‘ der Deutschen“).
Der Anwalt zog vor den Bundesgerichtshof, der aber die Haftbeschwerde zurückwies. Das geschah allerdings schon am 10. Dezember 2025, die Pressemitteilung wurde aber erst heute veröffentlicht. Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Einwände gegen den Haftbefehl „als nicht durchgreifend erachtet und den dringenden Tatverdacht einer in die Verfolgungszuständigkeit des Generalbundesanwalts fallenden Straftat sowie den Haftgrund der Fluchtgefahr bejaht“, heißt es in der Mitteilung. Nach dem Stand der Ermittlungen „bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit“ für eine Beteiligung von Kuznetsov.
Aus der Mitteilung erfährt man, dass die Bundesanwaltschaft nicht mehr von mehr oder weniger privat finanzierten und organisierten Anschlägen ausgeht, sondern von einem „Sabotageakt im Auftrag eines Geheimdienstes eines fremden Staates“. Gesagt wird aber auch einschränkend, dass die Tat „hochwahrscheinlich im Auftrag eines fremden Staates und gesteuert durch diesen begangen wurde“. Offen bleibt, um welchen Geheimdienst und welchen Staat es sich handelt, da Kuznetsov aber zur Tatzeit Mitglieder einer ukrainischen Spezialeinheit war und nach Medienberichten auch zumindest die Führung der Streitkräfte mit dem damaligen Oberkommandierenden Saluschnyi, wenn nicht auch Präsident Selenskij, involviert war, wird es sich wohl um die Ukraine handeln und entweder um den Geheimdienst SBU oder den Militärgeheimdienst GRU. Das ist delikat, weil die vorherige und jetzige Bundesregierung Kiew mit Waffen und vielen Milliarden unterstützt hat und weiter unterstützt. Erst vor kurzem wurde der GRU-Chef Budanow zum Stabschef des Präsidenten ernannt, der Chef des SBU wurde ausgerauscht und man nimmt an, dass Saluschnyi bei Wahlen als Präsidentschaftskandidat antreten könnte. Wenn eine Verurteilung erfolgen sollte, sind damit Konflikte zwischen Berlin und Kiew sowie der Bundesregierung mit der Öffentlichkeit vorauszusehen. Mal schauen, wie man in Berlin dies auflösen wird.
Zurückgewiesen wird das von der Verteidigung geltend gemachte Argument der „funktionellen Immunität“ für Akteure, die staatliche Befehle ausführen. Die „völkerrechtlichen Staatenimmunität“ für die „allgemeine Funktionsträgerimmunität“ gelte in diesem Fall nämlich nicht, da es sich um einen „geheimdienstlich gesteuerten Gewaltakt“ handelt.
Und auch das Argument, dass die Anschläge einer Infrastruktur des Feindes gegolten hätten, wird zurückgewiesen. Die Funktionsunfähigkeit der Pipelines sei auch auf deutschem Staatsgebiet eingetreten, „wo die Rohrleitungen endeten“. Deswegen ist hier auch die deutsche Justiz zuständig, und weil die Pipelines zivile Objekte sind, an denen deutsche Unternehmen beteiligt waren und die der öffentlichen Versorgung mit Energie dienten, und die Militärangehörigen „verdeckt“ und in Zivilkleidung gehandelt hätten, könne sich der Beschuldigte „mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf ein kriegsvölkerrechtliches Schädigungsrecht (‚Kombattantenprivileg‘) als Rechtfertigungsgrund berufen“. Offen bleibe so, ob damit nicht auch „der Tatverdacht eines Kriegsverbrechens nach dem Völkerstrafgesetzbuch gegeben ist“.
Das ist nun erstmals schweres Geschütz, das der Bundesgerichtshof damit auffährt. Der Generalbundesanwalt, der zurecht zuständig sei, weil die Tat „geeignet war, die innere Sicherheit der Bundesrepublik zu beeinträchtigen“, hatte sich so klar nie geäußert, vielleicht weil man politische Probleme fürchtete, die ja auch schon mit Polen aufkamen und von der Bundesregierung noch mehr oder weniger durch Schweigen unter der Decke gehalten wurden. Jetzt wird man sehen müssen, was die Bundesanwaltschaft an Beweisen für die Mitwirkung des Angeklagten und die Auftraggeber im Prozess präsentieren wird.
Man kann ja auch immer noch daran zweifeln, ob die Gruppe mit der kleinen Segelyacht überhaupt imstande war, die Anschläge auszuführen. Manche vermuten, dass die Andromeda-Story eine Cover-up-Geschichte für die wirklichen Täter und ihre Auftraggeber ist, beispielsweise für die Amerikaner, wie Seymour Hersh vermutet (Hersh greift Andromeda-Narrativ an).
Der Generalbundesanwalt geht davon aus, dass die mit Zeitzündern ausgestatteten Hochleistungssprengsätze jeweils mindestens 14 Kilogramm wogen und aus einem Gemisch von Hexogen (RDX) und Oktogen (HMX) bestanden. Das wäre von der Andromeda aus zu machen, wenn diese in Tauchgängen in 70-80 Meter Tiefe mit den vorhandenen Mitteln angebracht werden konnten. Das Gericht erklärt: „Die Yacht eignete sich nach den Feststellungen eines Sachverständigen baulich für einen Transport der zur Tatbegehung erforderlichen Gegenstände, eine Schifffahrt zum Tatort und dortige Tauchereinsätze.“
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„Offen bleibt, um welchen Geheimdienst und welchen Staat es sich handelt“
Warum nur einer? Die Ukraine macht doch nichts alleine.
Test
„Man kann ja auch immer noch daran zweifeln, ob die Gruppe mit der kleinen Segelyacht überhaupt imstande war, die Anschläge auszuführen.“
Von der ganzen Entwicklung im Fall NS2 bin ich masslos enttäuscht und fühle mich zunehmend verwirrt, nachdem das in den kritischen „Alternativen Medien“ in 2023 verbreitete Fakten-Narrativ des „Investigativ-Journalisten“ Seymour Hersh, wonach im Rahmen der BALTOPS 22- NATO-Sommerübung Tiefseetaucher der U.S-Navy den Sprengstoff platzieren und 3 Monate später auf Bidens Befehl zur Detonation brachten, so tiefe Spuren in meinem sensiblen Unterbewusstein hinterlassen hat.
Ein wesentlicher Teil der Energieversorgung Deutschlands wurde gesprengt. Polen dazu: „Die „Zerstörung feindlicher Infrastruktur“ sei keine Sabotage, sondern „gerechtfertigt““. Polen betrachtet also den EU- und NATO-„Partner“ Schland als Feind. Nun ja.
Das Kaspertheater, dass besoffene Hanseln der Ukroarmee mit einem Paddelboot in die Ostsee gestochen seien, um 80 m tief zu schnorcheln und an der Pipeline Knallfrösche anzubringen, wird also fortgeführt. So sieht es aus, wenn eine Regierung „ihr“ Volk verhöhnt.
Schland, das Land der drangsalierten Dichter und gemarterten Denker, kann auf seine – nicht nur – naturwissenschaftlich bildungsfern gehaltene Bevölkerung zählen.
Ist ja nichts neues, daß polnische Politiker populistisch die latente Deutschenfeindlichkeit bedienen.
Aber die Merkel, der Scholz, der Merz lächeln doch immer so nett in die Kameras! Zu mehr reicht es bei den Meisten offenbar nicht.
Zwischen Russlands Grenze und der deutschen fehlt eigentlich nur die Fläche Polens. Mal ehrlich und wir kämen mit den Russen klar. Ich vermute mal wir kämen mit den Russen klar, beide Völker haben der Menschheit unendliche Kulturelle Erungenschaften geboten.
Polen hat schon mal 123 Jahre lang auf der Landkarte nicht existiert. Hat es jemandem in Europa gefehlt – außer den durchtriebenen polnischen Nationalisten?
Der USA hat Polen gefehlt. Zwischen Deutschland und Russland muss immer ein Keil geschoben werden.
Als Stalinfreund war von dir nichts anderes zu erwarten.
„Ist ja nichts neues, daß polnische Politiker populistisch die latente Deutschenfeindlichkeit bedienen.“
Ja. Den Unterschied zwischen dem Gedöns polnischer Politiker und dem Verhalten der polnischen „Normalbevölkerung“ (gastfreundlich, umgänglich, hilfsbereit …) nehme ich jedoch als besonders krass wahr.
Die Spur führt in die Pennsylvania Avenue 1200. Alles andere ist nur Ablenkung.
in die Post?
Da ja auch die RFR geschädigt wurde als Anteilseignerin an NS 2 könnte man die Person ja an die RFR ausliefern. Ich vermute der FSB und der GRU hätten an die Person ein paar offene Fragen.
Das Angebot könnte ja für den Verdächtigen verlockend sein.
Im Gegenzug könnte ja das FSB oder der GRU Leute ausliefern die hier gesucht werden aber sich in der RFR aufhalten. Da der Verdächtige kein Bürger der BRD ist, würde das auch nicht gegen das Verbot verstoßen deutsche an Drittstaaten auszuliefern.
Weil Deutsche Ermittler gerne glauben möchten, dass für eine Beteiligung von Kuznetsov eine „hohe Wahrscheinlichkeit bestehe“, soll der FSB an ihn offene Fragen haben? Ich denke russische Ermittler schätzen diese Wahrscheinlichkeit für sehr gering ein.
Jetzt geht das schon wieder los…der wievielte Themenbaum zu diesem Thema ist das jetzt?
Die Amis haben das Ding in die Luft gejagt, so, wie sie es vorher auch angekündigt hatten und Ende Gelände,
Wer was anderes glaubt, soll sich in die Glaubensgemeinschaft der 9/11 Jünger einfinden, die immer noch Glauben, das da ein paar Musels mit Messern bewaffnet 4 Flugzeuge entführt haben…
Das geht solange bis wir feststellen das zwischen der russischen Westgrenze und Deutschlands Ostgrenze kein Land mehr existiert.
Zumindest wenn es nach den Leuten geht die man Nationalisten nennt.
Wir anderen werden das dann mit bedauern zur Kenntnis nehmen und irgendwo auf die Straße gehen. Mit dem gleichen Erfolg den wir immer schon hatten. Nämlich dem Bekenntnis wir waren zu wenige.
Sie als Unterwasser-Schweißer können doch sicher auch noch ein paar Theorien liefern wie es denn „wirklich“ passiert ist denn es wurde noch nicht von jedem alles gesagt 🛶🤿🧨🎉🦧
Es reicht doch zu wissen das WTC/7 gesprengt wurde…oder?
Das hat aber mit „Unterwasserschweißen“ nichts zu tun. mon pote. 😉
Ich kann viel besser Fahren und Fliegen, als Schweißen, außer den andere Dingen die auch noch davor kommen.
Ihnen ist wohl aufgefallen das die ganzen Ungereimtheiten mehr Instrument als eigentliche Aufklärung sind. (Verunsicherung ist eine starke Waffe)
Ja, warum machen die das dann hier im Forum?
„Der Generalbundesanwalt geht davon aus, dass die mit Zeitzündern ausgestatteten Hochleistungssprengsätze jeweils mindestens 14 Kilogramm wogen und aus einem Gemisch von Hexogen (RDX) und Oktogen (HMX) bestanden.“
Nur jeweils 14kg Sprengstoff.
Ist das real oder eine Höchstleistung des Generalbundesmärchenerzählers?
Bitte klärt mich auf, ich lerne immer wieder gerne dazu.
Offenbar soll man glauben, dass in einer Umgebung wo 8 Bar Druck herrscht 50 Meter von einem mit Beton ummanteltem Stahlrohr zu zerstören man etwa 14 Kilo Sprengstoff benötigt. Torpedos sind demnach also völlig überdimensioniert.
Wirklich blöd, daß der Spiegel in besserwisserischer Manie bereits kurz nach dem Veröffentlichen der Andromeda-Nummer Geheimdienst-„Infos“ ausgeplaudert hat, die den genauen Sprengstoff benennen (anhand der Spuren auf dem Tisch in der Andromeda-Kajüte). Demzufolge war es kein außeridischer „Hochleistungssprengstoff“, sondern ein relativ normaler, der zwar bei gleicher Sprengkraft leichter ist als TNT, dennoch aber Sprengsätze von ca 430 Kilo erfordert hätte, um eine Explosion mit 500 Kilo TNT-Äquvivalent auszulösen.
Nach den vielen Berichten, ist ja nicht nur ein kleines Loch in die Leitungen
gesprengt worden, sondern die Leitungen wurde auf mindestens 10m total
zerfetzt. Es sollen zudem 3 Sprengpakete positioniert worden sein und die Leitungen
liegen einige zig Meter auseinander. Eine Ladung ist nicht explodiert. Typisch für den
Fusch der Ammis. Hätten sie den Mossad ran gelassen, wie beim World Trade Center,
dann wäre die 3. Ladung wenistens mit Stunden Verspätung, wie die Ladungen im
Haus Nr. 7, detoniert.
Das impliziert, dass WTC 1+2 gesprengt wurden. Das halte ich nach allen mir bekannten Infos und der Videos von den Einstürzen für ausgemachten Quatsch. WTC 7 sah seltsam aus, das stimmt. Dazu die Meldung des bereits erfolgten Einsturzes 20 Minuten, bevor er passierte, ja, da stimmt was nicht.
Das sind auch nur solche wirren Verschwörungstheoretiker wie Galilei und Newton die so etwas behaupten. Die Geschwindigkeit des freien Falls, welche die beiden Irren angeblich genau berechnen können wollen, gibt es bei Immobilien, wenn man diese wirre Theorie überhaupt ernst nehmen wollte, nur dann, wenn sich die Statik eines Gebäudes, ganz plötzlich komplett in Luft auflösen würde. Aber wir alle wissen, dass es die Flugzeuge waren, dass haben wir doch auch alle mindestens tausend mal mit eigenen Augen gesehen. Zuerst krachten die Flugzeuge in die Türme und dann stürzten die Türme ein.
keine Statik ist dafür eingerichtet, dass ein Viertel oder Drittel des gesamten Gebäudes mit einem Mal von oben in das Haus „reingeworfen“ wird. Und genau das ist bei wtc1+2 passiert. der obere Gebäudeteil knickte ein.womit alle Stützen weg waren, und fiel dann durch. Das hält kein Haus aus. vor allem kein Leichtbau, wie ein Wolkenkratzer.
Das kannst du mir glauben, ich kenne mich da schon etwas aus
Es gibt eine Statik und es gibt die Erdanziehung. Solange es noch etwas Statik gibt, hemmt sie die Beschleunigung. Da gab es aber nichts mehr, was gebremst hätte. Die Masse die von oben kommt, fällt viel zu schnell durch. Das lässt sich alles schön berechnen. Nicht umsonst sind das über 2000 Architekten und Statiker die die offizielle Version bezweifeln.
Was passiert denn bei einer Sprengung?
Man haut die meisten senkrechten Tragwerke durch, und das Gebäude fällt herunter. Dabei zerstört es seine gesamte, oberhalb der Sprengung noch vorhandene Konstruktion selbst – allein durch die dynamische Belastung. Und das gleiche ist bei WTC 1+2 auch passiert. Ohne Sprengung.
Schau dir die Videos an: Das obere Gebäudeteil knickt ab, wobei in Sekundenbruchteilen die senkrechten Stützen wegbrechen – und dann gibts kein Halten mehr.
Elberadler
Ganz genau, es gibt „kein Halten mehr“. Und das quasi bis zum Fundament. Schon allein das ist sehr merkwürdig, auch für Nicht-Statiker. Und noch was: am selben Tag wird WTC7 gesprengt.
Na so ein Zufall aber auch.
Ob WTC 7 gesprengt wurde weiß man nicht sicher, man kann es plausibel vermuten, aber trotz zweier Studien die sich widersprechen nicht gesichert nachvollziehen.
Leute, die daran interessiert sind zu wissen statt zu ihr Lieblingsweltbild zu glauben, müssen mit dem Unwissen leben.
Bleibt das historische Indiz dass der Einsturz vermeldet wurde als das Gebäude noch stand, und dass die Originalaufzeichnungen dieser Meldung / Sendung bei der BBC verschollen sind.
Sehr starkes Indiz, aber kein unumstösslicher Beweis für eine Sprengung, und kein Eindeutiger Beweis wann diese vorbereitet wurde.
Studie 1 geht vom Versagen einer einzelnen Säule aus.
Das wurde in der zweiten verneint, und erscheint auch wenig glaubhaft.
Etwas anders sieht es mit den Zwillingstürmen aus: hier gibt es zumindest eine These, wie die Art des Einsturzes strukturell möglich gewesen sein soll. Allerdings müsste man auch hier Fachmann sein und die Originalpläne haben und evtl eine Simulation durchführen um das zu beurteilen. MWn hat das bisher niemand seriös gegengeprüft.
So dass man sich auch hier nicht für das eine oder andere entscheiden sollte, wenn man an Wissen interessiert ist.
Man kann sich aber natürlich trotzdem ein Urteil über den Gesamtkomplex erlauben. Gibt ja genug andere Aspekte.
Nur sollte man nicht bei Teilaspekten auf Detailversionen bestehen die im Nebel sind.
@name
https://en.wikipedia.org/wiki/Architects_%26_Engineers_for_9/11_Truth
.
Dan, den Verein kenne ich.
Hab ich auch nix gegen einzuwenden, aber er ist kein Beweis.
Was der Artikel glaube ich nicht erwähnt ist, es gibt eine Studie mit Modellierung aus Kanada die der ersten NIST Untersuchung widerspricht, dh demnach ist eine Sprengung wahrscheinlicher (das sagt die Sudie mW aber nicht explizit).
Wie gesagt, es ist sinnvoll zwischen „wahrscheinlich“ und „bewiesen“ zu unterscheiden, und nicht seiner Lieblingstheorie anzuhängen, solange etwas in der Schwebe ist.
Mit Nordstream wird das wohl ähnlich laufen, bzw läuft schon:
Keiner weiß was, jeder glaubt was ihm am besten gefällt.
Ungut, finde ich. So findet man es nie raus, und so kommen „sie“ immer wieder davon.
@name
99,99 % Wahrscheinlichkeit ist für mich quasi bewiesen.
Die Diskussion würde ich aber gerne vertagen, eh kein Platz mehr hier 😉
Das frage ich mich auch. Gab es da nicht sogar Erdbebenwarten in Schweden, die die Explosionen registriert haben – oder ist das ein Märchen?
Feindliche Infrastruktur sind Nordstream 2, das Gazprom gehört, und 51% von Nordstream 1, die ebenfalls Russland gehören. Der springende Punkt ist aber, dass sich nur die Ukraine im Krieg mit Russland befindet, und deshalb berechtigt ist, feindliche Infrastruktur zu beschädigen. Da die übrigen Verdächtigen in ungetrübtem Frieden mit Russland leben, und nur der Ukraine etwas humanitäre Hilfe zur Finanzierung des Staates und Mittel zur Verteidigung gegen den Aggressor bereit stellen, sind sie nicht berechtigt, die Pipelines zu zerstören, Ein ganz komplizierter Fall ist die BRD, die sich weder im Krieg noch im Frieden mit Russland befindet. Das Dritte zwischen Krieg und Frieden sind Überfälle bewaffneter Gangsterbanden. Also ist auch die BRD nicht zur Zerstörung der Pipelines berechtigt und unterliegt auch nicht dem Völkerrecht, sondern dem russischen Strafrecht.
Das sieht das Gericht anders:
„Die Pipelines waren – jedenfalls nach derzeitigem Erkenntnisstand – keine legitimen Angriffsobjekte im internationalen bewaffneten Konflikt zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation. Dabei kommt es auf die Eigentums- und Betreiberverhältnisse nicht an.“
Ferner argumentiert es, dass ein mittelbarer Vorteil aus der wirtschaftlichen Nutzung ziviler Infrastruktur nicht reicht, um sie zu einem zulässigen militärischen Angriffsziel zu machen. Und dass die Täter nicht von Zivilpersonen unterscheidbar waren, somit nicht die kriegsvölkerrechtliche Befugnis hatten, Schädigungshandlungen vorzunehmen.
Sieht nach einem eleganten Plan B aus, nachdem sich der Ukrainekrieg etwas anders entwickelt hat als gedacht. Schau mer mal, was sich in den nächsten Monaten alles ergibt.
14 kg? Was ist aus den 500 kg pro Sprengsatz geworden, die man aus seismischen Messungen von Erdbebenstationen hergeleitet hat?
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nord-stream-lecks-ermittler-gehen-von-bomben-mit-grosser-sprengkraft-aus-a-089aef88-b323-45f1-9ec8-74491bf8b5fc
Passen die nicht mehr ins Narrativ mit der Andromeda-Nusschale oder gab es neue Erkenntnisse, welche die größeren Sprengsätze ausschließen? Ist es überhaupt plausibel, dass nur 14 kg ausreichen? Ich meine da gabs einige berichte, die erklärt haben, warum an für diese Rohre einen ordentlichen Wumms benötigt, um die zu beschädigen. Ich würde gerne genau wissen, wie man auf die neue Zahl gekommen ist und eine plausible Begründung hören, weshalb die alte nicht mehr stimmt. Andernfalls muss ich davon ausgehen, dass hier ein Mythos gestrickt werden soll.
Ganz einfach, wenn eine Pipeline unter Wasser implodiert, aufgrund einer kleineren Explosion von außen, was passiert dann? Nicht etwa eine seismische Druckwelle, auch Erdbeben genannt, diese wurde registriert und entsprach einem Äquivalent von 500 kg TNT.
Es wurde also damals falsch berechnet? Ist das irgendwo nachzulesen oder handelt es sich lediglich um eine Vermutung von dir? In dem Spiegel-Artikel heißt es immerhin:
„SPIEGEL-Informationen zufolge berechnete man, dass für die Zerstörung der Röhren jeweils Sprengsätze eingesetzt worden sein müssen, deren Wirkung mit der von 500 Kilogramm TNT vergleichbar ist.“
Das ist schon sehr eindeutig formuliert und bedeutet, dass der Faktor einer eventuellen Implosion entweder bereits einkalkuliert wurde, oder dass man das damals übersehen hat. Das muss schon für die Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar erklärt werden, da es sich erstmal um einen offensichtlichen Widerspruch handelt.
Eine Pipeline, die unter Druck steht, kann nicht „implodieren“. Nur Platzen. Allerdings herrscht dort unten ein gewaltiger Gegendruck, der dämpfend auf die Explosion wirkt.
Das ganze Wasser in so einer Tiefe übt allerdings auch einen Druck in die entgegengesetzte Richtung aus. Ob die nun „platzt“ oder „implodiert“ hängt denke ich vom Verhältnis von Druck in der Pipeline und Gegendruck der Wassersäule ab. Ich würde dazu tendieren, den Wasserdruck für höher zu halten, habe aber Zweifel, ob dessen Auswirkung wirklich so heftig ist, dass es die Messdaten erklären kann. Zumal vermutlich auch keine Amateure die 500kg-Berechnung durchgeführt haben und dieser Effekt sehr wahrscheinlich mit einkalkuliert wurde. Daher frage ich ja auch nach Belegen, warum die ursprüngliche Berechnung falsch gewesen sein soll.
Oder argumentiert man hier eventuell vielleicht in einem Zirkelschluss? So nach dem Motto: Weil die Yacht so klein ist und da 6 Leute mit Tauchausrüstung drauf waren, war halt nur noch Platz für die paar Kilogramm Sprengstoff – q.e.d.
Ich denke allerdings auch, dass der Wasserdruck jede Explosion dämpfen wird. Das expandierende Gas (der Explosion) muss diesen Druck ja schließlich auch überwinden und dann noch stark genug sein, die Rohre zu beschädigen. Ich denke da braucht es schon eine nachvollziehbare Erklärung, warum die niedrigere Sprengstoffmenge nun die richtige sein soll. Einfach nur „Implosion“ zu sagen und zu meinen, damit sei alles erklärt, reicht hier nicht. Zumal hier auch der Verdacht im Raum steht, dass interessierte Kreise mit macht ein genehmes Narrativ durchdrücken wollen.
die Pipelines wurden meines Wissens mit 200 Bar gefahren. Wie hoch der Wasserdruck in der Tiefe ist, weiß ich nicht, aber wenn die 8 bar weiter oben stimmen, war der Gasdruck höher
„Ein Meter Wassersäule hat einen Druck von 0,0980665 bar. Somit haben 100 Meter Wassertiefe einen Druck von 9,80665 oder knapp 10 bar.“
h#ttps://rechneronline.de/barometer/wasserdruck.php
Ganz zu schweigen von der Tatsache, daß die Anschläge in einem der bestüberwachten Seegebiete der Erde und in einer außergewöhnlichen Tiefe erfolgten (statt an einer der Stellen, wo die Pipelines nicht mal halb so tief liegen) und ausgerechnet in einem Gebiet, das von der NATO als Übungsgebiet für U-Boote ausgewiesen ist, und während Baltops22 auch als solches benutzt wurde…
Hin und wieder, selten, machen sich noch Vitalzeichen in der Justiz bemerkbar, dieses Mal sogar sehr deutlich. Man höre und staune, der Bundesgerichtshof erkennt Tatsachen:
– „Ein“ Geheimdienst war am Werk.
– Keine Privatleute, und seien sie persönlich noch so dubios, können mit Hobbytaucherausrüstung und Sylvesterfeuerwerk in 60 Meter Meerestiefe die zentrale Energie-Infrastruktur Europas unbemerkt wegsprengen.
Im ansonsten großflächig verwesenden Körper des einstigen Rechtsstaats. Immerhin sitzt der Bundesgerichtshof nicht bei der NSU in Sachsen, wo einfach die Akten verschwinden, eine nach der anderen.
Ja, wenn die Justiz ein Ablenkungsmanöver starten soll, ist sie immer sehr „aktiv“. Siehe NSU-„Trio“…. So lange jedenfalls so ein Verfahren läuft, wird nicht in andere Richtungen ermittelt.
Die wollen diesen Hoax echt durchziehen, oder?
@“Bundesgerichtshof sieht Nord Stream-Anschläge als „Sabotageakt im Auftrag eines Geheimdienstes eines fremden Staates“
Im Himmel ist wieder Jahrmarkt (Kirmes) 🙂
Soll man auf so einen Ulk wie der Feststellung des Bundesgerichtshofes überhaupt noch eingehen und sich seine Zeit und Energie rauben lassen?
Die Auftraggeber sind doch bekannt, der, der es geschehen lassen und bei der Verkündung noch gegrinst hat ist auch bekannt.
Die Maskottchen im Segelboot waren es nicht, die dienten lediglich zur Ablenkung!
Auf zum nächsten Thema, die Meute lauert schon drauf 🙂
Ja, man ist fast müde es zu kommentieren. Das ist wohl auch der Sinn
dieses medialen Theaters.
Man muss sich das vor Augen führen:
1. Der (mutmaßliche) Täter (Biden/USofA) kündigt die Tat vor laufenden
Fernsehkameras und dem Opfer (Schlotz) an.
2. Der Täter hat alle (erheblichen) technischen Mittel zur Durchführung.
3. Er ist vor Ort (BALTOPS 22)
4. Er hat ein starkes Motiv.
5. Die Tat wird einem Pulitzer Preisträger (Hersh) gegenüber anonym gestanden.
Erdrückende Indizien und ein de facto Kriegsgrund.
Und noch ein kleiner Hinweis: Der polnische Präsident hat sich nach der Tat bei den
Ammis bedankt !
Nein. Das war Herr Sikorski, damals ohne Amt, heute wieder polnischer Außenminister.
Stimmt, der war das. . Ich vermute aber, der hat nur seine Schadenfreude ausgedrückt, daß Deutschland und Russland etwas zugestoßen ist. Kenntnis wird der vermutlich nicht gehabt haben als zu dem Zeitpunkt ohne Amt.
Nicht zu vergessen der auffällig-unauffällige Kurzbesuch von Scholz in Washington, wenige Tage, bevor Medien in Deutschland und den USA zeitgleich die Andromeda-Story veröffentlichten. Es gab keine begleitenden „Journalisten“, keine abschließende Pressekonferenz, über Inhalte wurde nicht gesprochen und nach 2 Stunden flog Scholz wieder ab.
Was war so wichtig, und so geheim, daß es den Kanzler persönlich erforderte, und man es nicht über die üblichen Kanäle absprechen konnte? Kanäle, die etwa ein Informant von Hersh hätte ausplaudern können?
Danke allen für die Ergänzungen, es ist so
viel, dass man es oft verdrängt…
Wünsche allen einen schönen Tag!
Wenn man die bekannten Fakten nüchtern zusammennimmt, bleibt eine unbequeme Schlussfolgerung, die hierzulande konsequent umgangen wird. Die politische, strategische und machtpolitische Logik der Nord-Stream-Sprengung weist nicht nach Osten, sondern nach Westen. Profitiert hat nicht Russland, sondern vor allem die USA, energiepolitisch, geopolitisch und industriepolitisch.
Die inzwischen ikonische Pressekonferenz von Biden und Scholz spricht bis heute Bände. Der US-Präsident kündigt offen an, Nord Stream werde im Falle eines Ukraine-Krieges kein Thema mehr sein. Der deutsche Kanzler schweigt, widerspricht nicht, korrigiert nichts. Wenige Monate später ist die Pipeline zerstört. Wer das für einen Zufall hält, verweigert sich der Realität.
Ebenso wenig neu sind die strategischen Überlegungen aus Washington. George Friedman hat es vor Jahren offen ausgesprochen. Die größte Gefahr für die USA ist nicht Terrorismus, sondern eine enge wirtschaftliche und energiepolitische Verbindung zwischen Deutschland und Russland. Genau diese Verbindung wurde gekappt, dauerhaft und irreversibel.
Dass Deutschland bis heute keine ernsthafte politische Aufklärung betreibt, wirft ein weiteres Schlaglicht auf die Abhängigkeiten. Der Eindruck drängt sich auf, dass Berlin mehr wusste, als es zugibt, und dass der Kanzler beim Besuch in Washington sehr genau verstanden hat, welche Grenzen deutscher Souveränität gelten.
Der Bundesgerichtshof spricht nun von geheimdienstlich gesteuerten Gewaltakten und möglichem Kriegsverbrechen. Das ist juristisch bemerkenswert, politisch aber nur die halbe Wahrheit. Solange bestimmte Täter und Auftraggeber von vornherein als undenkbar gelten, ist Aufklärung nicht gewollt, sondern nur simuliert.
Wer deutsche Infrastruktur zerstört, greift deutsche Interessen an, egal ob Freund oder Feind. Alles andere ist Unterordnung, keine Bündnistreue.
………….. nach neuesten Erkenntnissen des luxembugischen Geheimdienstes LPG waren es bisher unbekannte Mirglieder der Terror- und Spaßabteilung der OLSENBANDE 2.0 …… ausgewiesene Experten/ -innen wie außen im Nahkampf unter Wasser – vergleichabar mit den US Newiesiels. Sie sind schon im Sommer 1959 über Helgoland und Anholt eingereist, haben sich längere Zeit an den jewieligen Stränden rumgetrieben und dann gnadenlos zugeschlagen. Mit Erfolg wie man weiß. Einer aus der konspirativen Gruppe, Zwerg Scholz mit Klarnamen, hat sich dann an den POTUS rangewanzt und ihm die Erfolgsnachricht persönlich zu flüsten ……
Was die technische Durchführung angeht, so halte ich es für bewiesen, dass bei der Sprengung sogenannte Mininukes zum Einsatz kamen.
Ein Physiker, hat dafür 3 von einander unabhängige 100%ige Beweise gefunden.
1. Beweis:
Die seismographischen Kurven sind charakteristisch für Atombomben. Man kann solche Kurven auch nicht mit konventionellen Sprengstoff erzeugen. Der Impuls ist typisch.
2. Beweis:
Eine kleine radioaktive Wolke zog danach quer über Europa und enthielt genau die Isotope die nur von einer Atombombe her stammen können.
3. Beweis:
Ein gigantischer Energieeintrag, der sich in die Tiefe der Ostsee durch Temperaturerhöhung bemerkbar machte. Das war nicht nur ein bisschen Sprengstoff.
Nun hat Dirk Pohlman das bei der UNO vortragen können.
Und was ist daraufhin passiert?
Nichts!
Und das allein ist ja schon sehr bemerkenswert. Weder wird der Physiker diffamiert und öffentlich angegriffen, auch werden seine Ergebnisse nicht von anderen Wissenschaftlern zerpflügt.
Es gibt einfach keine Berichte darüber. Es wird schlicht tot geschwiegen.
Niemand äußert sich dazu.
Stattdessen gibt es nur noch Andromeda Nebel.
Physik und „100%ige Beweise“ sind ein Alarmsignal, dass man es mit jemandem zu tun hat, der nicht weiß wovon er spricht. „100%ige Beweise“ gibt es nur in der Mathematik, nicht jedoch in de Naturwissenschaften. Ein ernsthafter Physiker würde so einen Ausdruck nie verwenden.
Und nehmen wir einfach mal an, das wäre zutreffend. Meinst du nicht, dass die Russen das zu einem ganz großen Thema gemacht hätten? Die haben überall Sensoren und Satelliten deren einziger Zweck die die Detektion solcher Ereignisse ist. Bei denen wären sämtliche Alarmglocken losgegangen und die gesamte Diskussion wäre eine völlig andere.
Der einzige Effekt, den solche Theorien haben ist dass man mit dem Finger auf die Kritiker der offiziellen Andromeda-Räuberpistole zeigen und sagen kann „schaut was das für Spinner sind!“. Das ist nicht sonderlich hilfreich und spielt nur denjenigen in die Hände, welche die wahren Fakten vernebeln wollen.
Erkenntnistheoretisch hast du damit Recht, dass die Physik nicht beweisen kann, dass Physikalische Gesetze immer gelten. Aber Gerichte sprechen von Beweisen und ich habe diesen Ausdruck absichtlich gewählt um damit auszudrücken, dass es sich hierbei nicht lediglich um Vermutungen oder Indizien handelt, sondern tatsächlich um 3 Sachverhalte, von denen jedem einzelnen Beweiskraft zukommt.
Was die Russen angeht, so gibt es auch noch das Indiz, die Wahl des Orts der Sprengung. Weshalb hat man diesen Ort gewählt? An flacheren Stellen wäre die Durchführung viel einfacher gewesen. Dort gibt es aber einen Graben der die Druckwelle Richtung Kaliningrad leitet. Man konnte so den Russen zusätzlich eine Drohung übermitteln. Mit einer größeren Bombe könnte man Kaliningrad fluten. Und weshalb machen die Russen das nicht öffentlich? Sie müssten mit einer Atombombe darauf antworten oder hätten den Gesichtsverlust. Beides sind schlechte Optionen, also schweigt man lieber darüber.
Du hast Recht wenn du sagst, dass zusätzliche abstruse Theorien eingesetzt werden um Kritiker zu entkräften. Aber weshalb schweigen dann die Medien hierüber so beharrlich?
Ich habe die Pohlman-Aussagen mal überflogen und mir scheint das Hauptargument ist eher die hohe Sprengkraft und die „Mini-Nukes“ nur eine Spekulation. Die halte ich vor allem deshalb für unwahrscheinlich, weil die Russen das garantiert detektiert und das an die große Glocke gehängt hätten. Mit Sicherheitsrats-Sitzungen und Veröffentlichung von Messdaten. Ich glaube nicht, dass die das einfach so unter den Teppich kehren würden, wenn jemand in der Ostsee nukleare Sprengsätze zünden würde.
Das ist der zentrale Punkt, weshalb bei mir hier der Bullshit-Detektor angesprungen ist. Hohe Sprengkraft glaube ich gerne, da war am Anfang von 500kg TNT-Äquivalent je Sprengsatz die Rede. Ich habe ja auch weiter oben schon meine Verwunderung geäußert wie daraus in der Anklage nur noch 14kg wurden, ohne dass dass eine nachvollziehbare Erklärung dafür vorliegt. Denn auch mit militärischen Highend-Sprengstoffen kann man bestenfalls einen Faktor von 1,5 im Gewicht-zu-Wumms-Verhältnis verglichen mit TNT erklären.
Die kleinste bekannte Mini-Nuke hat eine Mindestsprengkraft von 10-20 Tonnen TNT Equivalent.
Typischer Geheimdienst-„Move“: irre Theorien in die Welt setzen, damit man Skeptiker und Kritiker mit diesen Theorien in Verbindung bringen kann und für die Mehrheit damit unglaubwürdig erscheinen lässt.
Dass sich solcher Schwachsinn effektiv verbreitet und lange anhaltend, deutet auch auf die Geheimdienst-Hintergründe hin. Leider lassen sich auch gute Leute allzuoft für solche Strategien missbrauchen.
Nehmen wir mal den „3. Beweis“: der Energieeintrag war genau so groß, wie die gemessene Erschütterung nazeigte. Ob das von Sprengstoff oder von einer Atombombe her stammt ist dabei völlig irrelevant. Ein chemischer Sprengstoff führt bei gleicher Sprengkraft zu fast genau der gleichen Erwärmung. Warum sollte eine Atombombe mehr Wärme und weniger kinetische Energie erzeugen? Müsste also eine Atombombe mehr TNT-Äquivalenz haben als ein chemischer Sprengstoff um die gleiche Sprengwirkung zu erzielen?
Kurz gesagt: Schwachsinn!
Ganz abgesehen von dem „Pyhsiker Dirk Pohlmann“. Wäre mir neu.
Äh, „Physiker“
Der letzte Abschnitt, wo’s um die physikalischen Grundlagen geht, ist der interessanteste. Das ist eine Steilvorlage für die Verteidigung – ich würde jetzt drei, fünf, zehn Sachverständige beisteuern, so dass vor Gericht eine gründliche Diskussion besagter physikalischer Grundlagen stattfindet.
Ich habe aber Zweifel, dass die Verteidigung diese Gelegenheit wahrnimmt, und ich habe auch Zweifel, dass sie die Zeugen von Christiansö vorlädt. Aber schaun wir mal.
Gar nichts wird hier aufgeklärt werden, das müssen WIR nach der Revolution machen.
„Mal schauen, wie man in Berlin dies auflösen wird.“
Gar nicht. Vgl. NSA-Slandal oder Dönermorde.
Die Konsequenz aus dem NSA-Skandal war mehr Amerika wagen.. Inzwischen bezahlt Deutschland freiwillig,viel Geld alle Staats- und Geschäftsgeheimnisse in Amiklauts zu laden. Und die Firmen wundern sich und wollen Geld vom Steuerzahler.
Die Konsequenz der Dönermorde war 120 Jahre warten.
Ergo ist die Konsequenz aus der Pipelinesprengung: 120 Jahre warten und währenddessen mehr Amerika wagen.
Haha. 🙂 Das stimmt exakt so.
Die Antwort auf das massenhafte Abhören
und Kompromittieren sind die erwartbaren
Konsequenzen:
Völlige Korrumpierung mit absoluter Unter-
werfung in vorauseilendem Gehorsam.
Exakt so mit Russland: Die, die vor Jahren
noch gewarnt haben, dass die NATO
Osterweiterung ein Problem werden wird,
sind jetzt ganz auf Linie, wenn die erwartbare
Antwort gekommen ist. Es ist zum
Mäusemelken.
Der BGH sieht?
Na was sieht er denn?
Ich vermute sehr stark, das der inkriminierte Geheimdienst nur der Luxemburgische sein kann!
Von der Wahrscheinlichkeit her genauso sicher wie der ukrainische!
Ross und Reiter will und wird man nicht nennen!
Blauäugig scheint mir jeder, der etwas anderes erwartet!
Der Sprengstoffanschlag verpufft politisch, juristisch und medial genauso wie zB der US-Lauschangriff auf Merkels Handy, etc. pp, …
Ist klar.