Britische Regierung: „Nur Russland hatte die Mittel, das Motiv und die Möglichkeit“

Die britische Außenministerin Yvette Cooper traf sich passend zur Erklärung mit Nawalnys Witwe, die zufällig (?) wieder auf der Sicherheitskonferenz war. Die Botschaft: „Only the Russian government had the means, the motive and the opportunity.“ Bild: x.com/YvetteCooperMP

Natürlich kann es sein, dass der in einer russischen Strafkolonie eingesperrte und körperlich bereits geschwächte russische Oppositionspolitiker Nawalny kurz vor einem geplanten Gefangenenaustausch, dem Putin zugestimmt haben soll, noch schnell am 24. Februar 2024 mit einem Gift ermordet wurde – genau zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz, auf der der Vorfall entsprechend propagandistisch aufgenommen wurde. Hintergrund dürfte sein, dass mit dem Ausscheren von Washington aus der antirussischen Front und von einem möglichen baldigen Friedensabkommen, die Position der meisten europäischen Länder untergraben würde, die durch die Gegnerschaft zu Russland, die militärische Unterstützung der Ukraine und die beschworene Gefahr eines russisches Angriffs nach Kriegsende zementiert wird.

Vielleicht wollte man ihn aus der Aufmerksamkeit verschwinden lassen, auch wenn er in Russland selbst nicht so bekannt und beliebt war. Nach seiner eher suizidalen Rückkehr nach Russland, durch die vermutlich eine Protestbewegung entzündet werden sollte, vielleicht auf Anraten westlicher Geheimdienste, wurde er sofort festgenommen, zu harten Strafen verurteilt und verlor dann schnell an Bedeutung. Es wäre also denkbar, dass der Kreml oder irgendwelche russischen Kreise verhindern wollten, dass Nawalny wieder in den Westen gelangt, um dort Unruhe zu stiften.

Jedenfalls wollen nun fünf europäische Regierungen – wurden die übrigen nicht gefragt oder wollten sie nicht mitziehen? – gezielt während der Münchner Sicherheitskonferenz ziemlich genau zwei Jahre nach dem Tod von Nawalny ein antirussisches Zeichen mit einer gemeinsamen Erklärung setzen. Der Kontext muss Beobachtern seltsam vorkommen, wobei, wie gesagt, die gezielte Ermordung Nawalnys durch Vertreter des russischen Staats in der Strafkolonie in Sibirien nicht nur möglich, sondern auch naheliegend ist. Dennoch bleibt dies eine Vermutung.

Misstrauen weckt vor allem das propagandistische Vorgehen und Timing der europäische Regierungen. Man wollte auf jeden Fall größtmögliche internationale Aufmerksamkeit erzielen, indem am zweiten Tag der angeblich weltweit größten Sicherheitskonferenz mit vielen anwesenden Politikern und Medienvertretern aus aller Welt die Erklärung veröffentlicht wurde. Wenn es nur um Aufklärung gegangen wäre, hätte man die verifizierten Proben Laboren der OPCW übergeben sollen, um diese zu analysieren und die Verarbeitung des Froschgiftswobei das Hauptproblem gewesen wäre, wenn es sich um das Froschgift handelt

Aus der Erklärung geht nicht hervor, von welcher Regierung sie initiiert wurde. Vermuten muss man, dass es wieder die britische Regierung war, die ähnlich wie beim Skripal-Fall ohne genaueres Wissen vorgeprescht war und in einem geleakten Memo die anderen Staaten auf die russische Täterschaft einschwor – vor allem mit der Begründung, dass es keine andere Erklärung geben soll. Das hat trotz der vielen Ungereimtheiten in dem Fall und dem Verstecken der Skripals vor Medien und Gerichten überzeugt. Warum also nicht wiederholen? In der Erklärung wird auch auf den Fall Skripal und andere verwiesen.

In einer Pressemitteilung führte das britische Außenministerium den „Befund“ weiter aus und sprach von „UK und Partner“. Die Ministerin trat auf der Sicherheitskonferenz auch gleich mit Nawalnys Witwe auf. Und die britische Regierung versichert die angeblich alternativenlose Vermutung: „Nur der russische Staat hatte die Mittel, das Motiv und die Gelegenheit, dieses tödliche Gift einzusetzen, um Nawalny während seiner Haft in einer russischen Strafkolonie in Sibirien zu töten, und wir machen ihn für seinen Tod verantwortlich.“ Das ist anscheinend das vorbereitete Wording, das aus der Erklärung stammt: „Nawalny verstarb in Haft, Russland hatte also die Mittel, ein Motiv und die Möglichkeit, ihm das Gift zu verabreichen.“ Der deutsche Außenminister Wadephul wiederholt brav: „Klar ist: Die russischen Behörden hatten die Möglichkeit, das Motiv und die Mittel, Nawalny das Gift zu verabreichen.“ Und deswegen, so die vertretene Logik, haben sie es auch gemacht, man muss gar nicht ergebnisoffen ermitteln. Wichtig ist vor allem: „Die Vergiftung Nawalnys muss Folgen haben.“

Die Erklärung beginnt denn auch mit einer Tatsachenbehauptung: „Für das Vereinigte Königreich, Schweden, Frankreich, Deutschland und die Niederlande steht fest, dass Alexej Nawalny mit einem tödlichen Toxin vergiftet wurde.“ Man spricht allerdings nicht davon, dass dies bewiesen wurde, man sei zu dem „Schluss“ gekommen. Was „eindeutig“ sein soll, ist der durch nicht näher bezeichnete und von unbekannten Labors durchgeführte Analysen erfolgte Nachweis des Toxins Epibatidin in aus Russland von Angehörigen geschmuggelten Proben, was vermutlich verhindert, dass eine lückenlose Verkettung von Entnahme bis zur Analyse vorgelegt werden kann.

Das erinnert an die ominöse Wasserflasche, auf der Novichok- bzw. Nowitschokspuren gefunden worden sein sollen. Sie soll mit anderen aus dem Hotelzimmer in Tomsk stammen, wo Nawalny angeblich durch diese vergiftet wurde. Über die „Sicherstellung“ wurde als „Beweis“ ein Video von Nawalnys Crew gemacht. Die Nawalny-Vertraute Maria Pevchikh hatte sie schließlich in Plastik eingewickelt aus Russland geschmuggelt und nach Deutschland gebracht. Dazu siehe meinen ausführlichen Artikel noch auf Telepolis. Damals hatte sich die Bundesregierung trotz aller offenen Fragen vielfach in Unkenntnis gehüllt und ansonsten das britische Mantra geäußert, „dass es keine andere plausible Erklärung für die Vergiftung von Herrn Nawalny geben kann als eine russische Involvierung und Verantwortlichkeit.“ Ob andere Länder auch über Nowitschok verfügen, interessiere in diesem Zusammenhang nicht (Bundestagsdrucksache Nr. 19/23454).

Das Gift, mit dem Nawalny getötet worden sein soll, wird von Pfeilgiftfröschen in Südamerika gebildet. In der britischen Pressemitteilung heißt es, das Froschgift habe „höchstwahrscheinlich“ den Tod verursacht. Hinzugefügt wird: „In Russland kommt es in der Natur nicht vor.“ Als Entlastung soll dieser Zusatz wohl nicht dienen, vermutlich soll er andeuten, dass kein gewöhnlicher Russe das Gift in Russland hätte finden können, was dafür sprechen soll, dass es nur im staatlichen Auftrag der russischen Regierung nach Russland gelangt ist. Das Gift ist bekannt, es wird es auch in vielen anderen Ländern geben. Die Erklärung gibt keine näheren Einzelheiten bekannt. Vermutlich handelt es sich nicht um ein natürliches, sondern um ein synthetisch hergestelltes Epibatidin, mit dem in Russland, aber auch anderswo experimentiert wurde. Die Bemerkung, dass es nicht in Russland „natürlich“ vorkommt, mutet besonders rätselhaft an.

Mehr als eine Behauptung ist es bislang noch nicht, dass das Epibatidin in Proben Nawalnys gefunden wurde und dass mit ihm Nawalny tödlich vergiftet wurde.  Konfrontiert wird der Befund vor allem mit der von russischen Behörden erklärten Todesursache durch plötzlichen Bluthochdruck, der durch eine chronische Herzrhythmusstörung verursacht worden sein soll.

Insgesamt wiederholt sich das Muster, wie der Westen auf bestimmte Anschläge reagiert, um sie nicht nur der russischen Regierung oder russischen Geheimdiensten anzulasten, was zutreffen kann oder auch nur vermutet wird, sondern daraus vor allem ein weiteres Vorgehen gegen Russland zu begründen, beispielsweise weitere Isolation, weitere Sanktionen, erhöhten Druck, Verstärkung der antirussischen Einheit etc. Das Muster wurde nach dem Nowitschok-Anschlag auf die Skripals Anfang März 2018 etwa durch das geleakte, nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Handout der britischen Regierung an die anderen westlichen Regierungen deutlich (siehe ausführlicher meinen damaligen Artikel in Telepolis: „Eine neue Phase der russischen Aggression“). Es sollte so eine gemeinsame Position mit entsprechendem Wording geschaffen werden. Ähnlich war dies bei den Berichten und Dossiers der britischen und amerikanischen Regierungen zu den angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen als Vorbereitung auf den Krieg.

Als Beispiel sei nur auf die zweite Folie des Handouts mit dem Titel „Eine neue Phase der russischen Aggression“ verwiesen. Das bei der OPCW akkreditierte britische Labor in Porton Down habe positiv das Nervengift Nowitschok identifiziert. Das sei eine Gruppe von Wirkstoffen, die „nur“ von Russland entwickelt, aber nicht im Rahmen des Chemiewaffenabkommens deklariert worden sei. Daraus wird eine „Verletzung des fundamentalen Verbots des Einsatzes von Chemiewaffen“ abgeleitet. Dann kommen die Sätze, die als vorgeschriebenes Wording ähnlich wie jetzt von den anderen Regierungen verwendet wurden. Es sei die „erste offensive Verwendung von Nervengift in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg“. Und dann heißt es: „Ohne den geringsten Zweifel ist für uns Russland verantwortlich. Kein Land außer Russland hat die kombinierte Kapazität, die Absicht und das Motiv. Es gibt keine plausible alternative Erklärung.“ Da ist sie wieder, die Erklärung, dass die Vorwürfe doch stimmen müssen, weil es angeblich keine Alternative gebe. Das kann man auch Desinformation oder strategische Kommunikation nennen, die auf die Trägheit der Öffentlichkeit und der Medien setzen.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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144 Kommentare

  1. Wohlunterrichtete Kreise haben erklärt,
    dass der Herr N. zweifelsfrei von einem Amazonasfrosch erlegt wurde, mit Pfeil und Bogen und Gift – im Auftrag von put
    put put Putin. What a foool !

    1. @ Lichtenberg: ….es wurden noch Abdrücke von Froschfüßen im Schnee entdeckt und
      in einer Mülltonne am Flughafen ein Hamsterpelzmantel in der Größe F wie Frosch.
      Der Rückflug nach Südamerika soll mit der goldenen Kreditkarte von Putin bezahlt
      worden sein.

      1. Vielen Dank für die aufschlussreiche Recherche !
        Da sieht man nur, was alles so vorgeht auf der Welt !!!
        Ich hoffe, man hat dem Putin jetzt aber mal die Kreditkarte gesperrt !
        Sowas geht doch einfach nicht.
        Und das Controlling im Kreml wird ihm da sicher auch noch Fragen stellen, wenn er die Spesenabrechnung abgibt.

  2. Da kommen also Vertreter eines führenden Russenfresser-Staates daher und hängt Putin den xten Giftmord an, andere Russenfresserstaaten schliessen sich an. Statt Beweisen – es stimmt, weil es stimmt. Weil die Russen heimtückisch sind, weiss man ja, nur ein toter Russe ist ein…

    Abgesehen davon, dass mich das selbstredend voll und ganz überzeugt – credo quia absurdum est – ändert das allerdings nichts an den Stärkeverhältnissen. Die Russen gewinnen weiterhin den Krieg. Die Frösche quaken weiter (wie komm ich jetzt bloss auf Amphibien?).

    1. als alter Verschwörungspraktiker war ich anhand der Symptome „plötzlichen Bluthochdruck, der durch eine chronische Herzrhythmusstörung verursacht worden sein soll.“ von Anfang an davon überzeugt, dass es ein modRNA-Impftod war. Hatte der Verblichene sich nicht bei diesen ominösen Aufenthslt im Schwarzwald nicht 2 – 3 Mal gegen Covid stechen lassen.

  3. „There ist no alternative“ aus GB? Woher kenne ich diesen Satz nur?

    Fällt denen in GB wirklich nichts besseres ein um die Weltöffentlichkeit zu veräppeln als Maggy Thatcher zu zitieren?

    Antwort es gibt immer eine Alternative 😁

    Übrigens ich habe aufgeschnappt, dass Nawalnys Gewebeproben direkt aus seinem Grab stammen sollen. Sollte das wahr sein?

    Schreckt Nawalnys ganz offensichtlich
    rachsüchtige Witwe nicht einmal vor solchen Methoden der dann glasklaren Grabschändung zurück?

    Mal sehen wie der Kreml darauf reagiert – scheint übrigens auch in unseren Medien kaum erwähnt zu werden der neue, alte, Fall Nawalny.

    Mal sehen ob das sich die nächsten Tage ändert.

    Gruß
    Bernie

    1. Die möchtegern Witwe ist doch eigentlich die Ex- Frau von Nawalny. Ist das dann überhaupt
      seine Witwe? Nawalny war den Russen politisch vollig wurscht egal. Er war ein Krimineller,
      den sie einfach nur wegsperren wollten. Wenn tatsächlich Gewebeproben vom Leichnam aus
      Russland heraus geschmuggelt werden konnten, dann war es sicher den Engländern auch
      möglich, Nawalny mit einem entsprechenden Gift zu töten. Die Tommis sind eines, wenn nicht
      gar das schrägste und bekloppteste Volk auf diesem Planeten. Von denen geht nur Zoff um die
      Welt.

      1. @Träumer

        „Die möchtegern Witwe ist doch eigentlich die Ex- Frau von Nawalny. Ist das dann überhaupt
        seine Witwe?“

        Eigentlich nicht, zumal sie bereits mit der zweiten Testosteronbeule bettlägerig war, als der Ex im Knast saß.

        „Nawalny war den Russen politisch vollig wurscht egal.“

        Natürlich, denn der hatte lediglich einmal an der Bürgermeisterwahl in Moskau teilgenommen, die er haushoch verlor.
        Zum Helden der Opposition hat man ihn hier gemacht, so wie seinen Finanzier Chordokowsky.

        1. @Rob
          „Die möchtegern Witwe ist doch eigentlich die Ex- Frau von Nawalny. Ist das dann überhaupt
          seine Witwe?“

          „Eigentlich nicht, zumal sie bereits mit der zweiten Testosteronbeule bettlägerig war, als der Ex im Knast saß.“

          Wenn das so ist, was mir neu wäre, könnte es doch sein dass sie ihren eigenen Ex aus Rache vergiftet hat.
          Nach München sind die vermutlich nur gekommen um noch ein paar Koffer Geld abzuholen

          1. @ Otto0815: Es ist so wie Rob es geschrieben hat. Die „Witwe“ wurde in den
            letzten Jahren schon öfter bei Veranstaltungen herumgereicht und hat Tantiemen
            erhalten. Immerhin hat sie das von Krawalny gelernt. Den hat man ja nicht wegen
            seiner politischen Ambitionen eingesperrt, sondern weil er verschiedenste Straftaten
            auf dem Kerbholz hatte.

            1. Ich hab jetzt keine Hinweise gefunden, dass sie nicht die Witwe ist.

              Auf Ihrer Wikipedia-Seite ist zu lesen, dass sie sich selbst nicht als Politikerin sieht. Andere sind der Ansicht, dass sie alle schlagen könnte – außer Putin. Sie setzt sich aber für Equal-Pay für Frauen ein und bessere Erziehungsbedingungen. Is OK, finde ich.
              Es ist ebenfalls zu lesen:
              Zur russischen Präsidentschaftswahl im März 2024 wählte sie in der Russischen Botschaft in Berlin als Ausdruck ihres Protests gegen Putin absichtlich ungültig, indem sie den Namen „Nawalny“ auf den Stimmzettel schrieb.[25]
              https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Julija_Borissowna_Nawalnaja&oldid=264354610

              Ein dreifach Hoch auf die Wikipedia.

              Damit ist jetzt erneut bewiesen, dass die russischen Wahlen durch und durch kaputt sind, weswegen Putin immer so gut abschneidet, und sie sind außerdem nicht mal geheim.

              BTW: Wer eine bestimmte Auswahl der Buchstaben der Seite in richtiger Abfolge zusammensetzt, kann dort die eigentlich nur für Insider gedachte, geheime Botschaft lesen: Ja! Putin hat Nawalny vergiftet.

              1. @Müsli zum Fest

                „Ich hab jetzt keine Hinweise gefunden, dass sie nicht die Witwe ist.“

                Eine Witwe ist immer die hinterbliebene Ehefrau ihres verstorbenen Gatten.
                Nach der Scheidung ist dieser Status weg.

                „Ein dreifach Hoch auf die Wikipedia.“

                Wer sowas schreibt, hat seine Souveränität längst an der Garderobe abgegeben.

                1. > Eine Witwe ist immer die hinterbliebene Ehefrau ihres verstorbenen Gatten.
                  Nach der Scheidung ist dieser Status weg.

                  Wo kann ich das mit der Scheidung nachlesen?

                  1. @Müsli zum Fest

                    „Wo kann ich das mit der Scheidung nachlesen?“

                    Im hochzensierten West-Internet mittlerweile gar nicht mehr, weil es zum offiziellen Narrativ nicht passt.
                    So eine arme Witwe Nawalny lässt sich halt zum Russland-Bashing besser vermarkten.
                    Es ändert aber nichts daran, dass Nawalny nicht der große Oppositionspolitiker war, als den man ihn uns hier verkaufen will und warum sollte man so ein unbedeutendes Würstchen vergiften wollen, wenn man es in Sibirien in Gewahrsam hat?

                    Da es für eine Scheidung ja auch eine Akte gibt, könnte man ja bei der russischen Botschaft mal anfragen, wenn man das so unbedingt wissen will. 😉

                    1. Das ist keine Falschinformation, obwohl es sein kann, daß es zum Vollzug des Scheidungsverfahrens der Vergiftung Navalnys 2020 wegen nicht kam. Noch während der Behandlung in Deutschland verkündeten die Navalnys eine „Versöhnung“, worauf die Frau ihren Job bei der NATO antrat.

                    2. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Statt „Scheidung“ gibt es jetzt „Versöhnung“ und sogar „Job bei der NATO“. Aber die Frage bleibt: Warum verbreiten Sie Falschinformationen

          2. @ Otto0815

            Warum sollte sie gegen Nawalny Rachegefüge hegen?
            Der verhilft ihr doch sogar noch im Tod zu Popularität und Einnahmen.
            Für ausreichend Ersatz bei der Horizontalbelegung hat sie schon selbst gesorgt. 😉

  4. Ich habe mich ein wenig schlau gemacht und erkläre unter Vorbehalt:
    Epibatidin ist in kleinen Gewebeproben unmöglich aufzufinden, es sei denn, jemand sucht ganz gezielt danach.

    Hypothese:
    Epibatidin ist das Gift gewesen, mit dem eine britische Agentin mit gefälschter russischer Identität, die ich nicht nennen will, Navalny im Jahr 2020 im Auftrag des MI6 vegiftet hat. Es wirkt als Acetylcholinesterasehemmer gleich „Hexenkralle“ (mein Name für das fiktive „Novichok“), allerdings organspezifischer, weshalb es als Analgetikum taugte, wenn Handhabung und Dosierung nicht zu gefährlich wäre. Man hat das Gift nicht „gefunden“, „man“ wußte, daß es da war, weil es so gut wie gar nicht metabolisiert.

    (Nur Folklore, weil es mich halt interessiert, wie ein gut gemachter Krimi)

    1. @ Qana

      War das nicht im Sommer 2020 als Alexej Nawalny in der Charité – Universitätsmedizin Berlin behandelt wurde?
      Warum stimmten die Russen der Ausreise zu? Er lag ja in Omsk (Sibirien) schon im Krankenhaus? Wollten die Russen, dass der Westen über das Gift erfährt und sich fürchtet? Und warum wurde er wieder nach Russland entlassen? War der tote Nawalny nützlicher?
      Es ist so wirr, dass diese Geschichte nicht einmal Uwe Boll zu interessieren schien. 😉

      1. Aus oppositionellen wie Regierungsmedien war damals zu erfahren, die russischen Mediziner und Biochemiker waren schlicht ratlos. Es gab Symptome einer Vergiftung mit einem Stoff aus der Klasse der Cholesterinasehemmer, aber es war keiner aufzufinden, was Mediziner der Charité später bestätigt haben, freilich inoffiziell, weil die Bundeswehr dort einritt, Proben beschlagnahmte und spektrographische Untersuchungen, für welche die Charité mit dem letzten technischen Schrei ausgestattet war, untersagt hat.

        Die vordergründig größte Merkwürdigkeit, auf die ich stieß, war der Umstand, daß die private Fa., welche den Auftrag der Bundesregierung erhielt, Navalny aus Omsk auszufliegen, bereits „Gewehr bei Fuß“ gestanden hat, sie hat allem Anschein nach maximal zwei Stunden gebraucht, Material (spezielle Ausstattung) und Personal einzusammeln und zu starten, wenn überhaupt. Merkel hat ausgesagt, Putin habe sie persönlich um die humanitäre Hilfe für Navalny gebeten, also liegt die Vermutung nahe, der FSB habe ihn mit der Information gebrieft, Navalny sei nur in der Obhut informierter westlicher Experten zu retten.

        Diese Indizien, daß Navalny mit einem Stoff vergiftet worden ist, der zu keiner Klasse der bekannten militärisch eingesetzten Nervengifte zählte, Hexenkralle eingeschlossen, hat später mittelbar auch das schwedische Militärlabor bestätigt, das im Auftrag der NATO „ermittelt“ hat, Navalny sei einer Neuentwicklung aus der Stoffklasse der Hexenkrallen vergiftet worden, deren originale Konformation nicht mehr zu rekonstruieren sei.

        Zum weiteren Hintergrund habe ich mitzuteilen, daß Navalny wahrscheinlich etwa ein halbes Jahr vor dem Anschlag beschlossen hatte, sich aus den Fängen des MI6 zu lösen und seine oppositionelle Tätigkeit auf eine neue Grundlage zu stellen: Gewerkschaftsarbeit (statt Korruptionsbekämpfung). Die Aussage kam von einer russischen Medizinerin, die ihn zuvor behandelt hat und offenbar ein mehr oder minder intimes persönliches Verhältnis zu ihm hatte. Navalny habe beschlossen, beginnend auf regionaler Ebene, ernstlich politische Arbeit in Angriff zu nehmen.

        Nach alledem ist es eigentlich völlig logisch, daß Navalny letztlich beschlossen hat, nach Russland zurück zu kehren, weil er für die britischen Entsender im Westen nur noch genau einen Nutzen hatte: Endgültig „von Putin“ „aus Rache“ getötet zu werden.
        In dem Zusammenhang ist an den unerhörten Vorgang zu erinnern, daß die Bundeskanzlerin Navalny persönlich und privat in der Charité aufgesucht hat, also abseits aller Dokumentationspflichten. Ich nehme an, Merkels Mitteilungen haben für Navalnys Beschluß, nach Russland zurück kehren zu wollen, den Ausschlag gegeben.
        Hier ist noch der Hintergrund zu erwähnen, daß der damalige Außenminister Maas Merkels Bemühungen, NATO zugunsten der EU-Bürokratie aus der Affäre ‚rauszuhalten, sabotiert und dazu öffentlich Merkels Richtlinienkompetenz in die Tonne getreten hat.

        Ich will noch (zum 953. Mal) angemerkt haben, daß die aktuelle Entwicklung und Nutzung der Affäre, wie fast immer in vergleichbaren Fällen, nichts mit „Propaganda und Öffentlichkeitsarbeit“ zu tun hat. Naja, außer im Hinblick auf russische Ziele. In Russland wird man unterdessen das Epibatidin in konservierten Organen Navalnys aufgefunden haben. Die Ukraine unterhält offenkundig ein vitales und aktives Agentennetz in Russland, dort werden jetzt viele Leute fürchten, die ostentativen und spektakulären Anschläge mittels Sprengstoff und Schusswaffen könnten Giftanschlägen weichen, gegen die es kaum Vorsorge geben kann. Das Vorgehen entspricht auch dem in den vergangenen Jahrzehnten sattsam bekannt gemachten „Humor“ in MI6-Kreisen, diese Leute leben die britische „Inselmentalität“ lustvoll aus.

  5. Um die Verschwörungstheorien noch weiter anzuheizen: Als die bereits erwähnte Maria Pevchikh an der Universität studierte, war ihr Diplomberater der bekannte russische Philosoph Alexander Dugin, eine sehr umstrittene Persönlichkeit.

    1. Weil der Herr Dugin „umstritten“ ist, von wem eigentlich(?), musste der Bandera-Abschaum sie in die Luft sprengen? So sind sie, die Bandera- Anhänger: an wehrlosen Frauen und Kindern vergreifen, wie am 2.Mai 2014 in Odessa, aber sich von jüdischen Oligarchen und deren Kumpane am Hintern beglücken lassen….Auf der einen Seite gegen „die Juden“ hetzen, andererseits sich von „ den Juden“ bezahlen lassen, die Ukraine zu zerstören!

      1. Professor Dugins bemerkenswerte Theorie über die Ursprünge von Tscheburaschka, einer Figur aus einem sowjetischen Zeichentrickfilm, hat ihn in progressiven Kreisen, die sich den Idealen sozialer Gerechtigkeit verschrieben haben, berüchtigt gemacht.
        Professor Dugin ist wohlauf; er wurde nicht in die Luft gesprengt.
        Ich möchte gern mehr darüber erfahren, welche „wehrlosen Kinder“ am 2. Mai 2014 in Odessa „angegriffen“ wurden.

        1. Herr Roman (Sch.?) weiß ganz gut, dass es Dugins Tochter war, die einem Attentat zum Opfer fiel, das möglicherweise dem Vater gegolten hat. Und was im Gewerkschaftshaus in Odessa geschah, weiß er auch recht gut. Darauf sollte er nicht stolz sein.

    1. Noch ein Hinweis vom Chemiker: Das Froschgift Epibatidin ist chemisch sehr stabil und lässt sich über einen langen Zeitraum analytisch nachweisen. Die Indigenen Völker nutzen dieses Gift nicht bei der Jagd, weil es anschließend beim Verzehr der Beute heftige Krämpfe auslösen würde. Sie nutzen bei der Jagd das aus Pflanzen gewonnene Gift Curare (Wirkstoff Tubocurarin), welches sich chemisch sehr schnell abbaut und daher auch die Beute bekömmlich macht. Es ist nach kurzer Zeit analytisch nicht mehr nachweisbar.
      Nun stellt sich mir die Frage, ob sie Russen tatsächlich so blöd sind, statt Curare (wenn’s schon ein Pfeilgift sein muss), das nach einen Tag nicht mehr nachweisbar ist, dieses hochstabile Froschgift Epibatidin zur Meuchelung Navalnys zu verwenden.

      1. die Russen sind mitnichten blöd, die westlichen „Führer“ halten sie nur für blöd, diese halten sogar ihre Völker für blöd…….!
        Kein Verstand mehr aber jede Menge kriminelle Energie!

  6. Wir können nicht wissen, was geschehen ist.
    Wenn es stimmen sollte, dass Navalny mit Pfeilgift aus Südamerika umgebracht wurde: übel. Zu klären wäre dann trotzdem noch; von wem, in wessen Auftrag.
    Wenn die Meldung als fake gezielt platziert sein sollte, um eine gewisse Grundstimmung der SIKO zu unterstützen: nicht weniger übel. Auch dann bleibt zumindest die Frage: von wem?
    Die wichtigste Frage ist doch, wie gehen wir damit um, dass wir so vieles nicht überprüfen können.
    Sollen wir deshalb auf eigene Grundpositionen verzichten?
    Ich denke nein.
    Wir müssen dahin kommen, zu kritisieren, was unserer Überzeugung nach falsch ist, egal, wen es betrifft.
    und bei unseren eigenen moralisch-ethischen Grundsätzen bleiben.
    Für mich würde das zum Beispiel heißen: Ich will keinen Krieg mit Russland, und dabei bleibe ich. Trotzdem könnte ich an die russische Botschaft schreiben: Wenn es stimmt, dass Navalny gezielt aus dem Weg geräumt wurde, auf diese oder eine andere Art, dann ist das eine Schweinerei ohnegleichen.
    Naiv?
    Wahrscheinlich.
    Aber vielleicht entpuppt sich hartnäckiges Beharren auf eigenen Werten als einziges, was einer rundum stattfindenden Manipulation, die in Einzelheiten überhaupt nicht mehr zu durchschauen ist, entgegengesetzt werden kann.

    1. @ Werte Gabriele : ich bitt Sie, hier geht es nicht um Werte, nicht um Moral, wir sind hier nicht in der Kirche, hier geht es um Politik. Amen !

    2. „Wenn es stimmt, dass Navalny gezielt aus dem Weg geräumt wurde….“

      Wie stellen Sie denn fest, ob es stimmt? Sollten Sie diesbezüglich nicht eher an die britische Botschaft schreiben oder am besten Herrn Wadephul fragen?

        1. bezüglich unseres Herrn Außenministers, interessiert mich mehr, ob sein liebliches Antlitz inzwischen in jeder sanitären Anlage unserer Außenvertretungen hängt.

  7. Die „Junge Welt“ nimmt Stellung dazu:

    „[…]Kommentar – Denken außer Mode

    Neueste Propaganda gegen Russland

    Von Jörg Kronauer[…]“

    „[…]Nun, die Propaganda nimmt halt, was sie kriegt. Und wenn es nur die Behauptung ist, der russische Oppositionelle Alexej Nawalny sei mit einem Sekret aus südamerikanischen Pfeilgiftfröschen umgebracht worden. Niemand weiß, wie Gewebeproben seines Leichnams in den Westen gelangt sein sollen. Also kann auch niemand wissen, ob sie nicht manipuliert wurden, falls sie überhaupt echt sind. Seriöse Beweisführung sähe anders aus. Macht aber nichts – die Froschtheorie, pünktlich zur Münchner »Sicherheitskonferenz« lanciert, trägt gleichfalls zur Legitimierung der Hochrüstung bei. Es darf nur, wie erwähnt, niemand anfangen, sein Gehirn zu gebrauchen[…]“

    Link:

    https://www.jungewelt.de/artikel/517622.denken-au%C3%9Fer-mode.html

    Ohne weiteren Kommentar von mir dazu 😉

    Gruß
    Bernie

    1. @ Bernies Kronauer: die Frage ist nicht nur, wie Leichenteile von Herrn N. in den Westen kommen, sondern auch, wie der
      Frosch nach Russland kam. Aerofrosch?

    2. @ Bernie

      Niemand weiß, wie Gewebeproben seines Leichnams in den Westen gelangt sein sollen.

      Na ja, er war 2020 in Berlin in ärztlicher Obhut und in dem Zusammenhang wurde durch Speziallabore der Bundeswehr sowie der OPCW die Einwirkung eines chemischen Nervenkampfstoffes aus der Nowitschok-Gruppe identifiziert. Die Erkenntnissvorgaben sind dann beliebig reproduzierbar.

  8. Was machen wohl die Skripals?

    Vermutlich haben sie sich irgendwo in Salisbury in etwa zwei Metern Tiefe unter der Grasnarbe in Holzkisten versteckt, da findet Putin sie nicht.

  9. Immer diese zeitlichen Zufälle. In diesem Jahr: Genau im zeitlichen Umfeld der MSK startet die Ukraine doch tatsächlich an einigen Frontabschnitten so etwas wie Gegenangriffe. Oder geht es nur darum, auch mal ein paar Leichen einzusammeln?

  10. Für die ständigen Gerüchte aus London spricht nicht zuletzt der Umstand, dass es schon seit den 1920er Jahren in jeder Generation aufs Neue ein Ziel der britischen Regierung bzw. den eigentlichen Strippenziehern in den Banken-/Finanzzentralen der City of London war, Russland kollabieren und mindestens in drei Teile zerfallen zu lassen. Die Äußerungen von britischen Diplomaten dazu sind dokumentiert und verfügbar. Aber klar, sowas geht in der aktuellen Hysterie auf keinen Fall als seriöse Hypothese durch ….

    1. Es ist jedenfalls bezeichnend, daß praktisch alle „namhaften russischen Oppositionellen“ in GB sind, und von dort handeln bzw. angeleitet werden.

    2. @ Raphael

      “ … dass es schon seit den 1920er Jahren in jeder Generation aufs Neue ein Ziel der britischen Regierung bzw. den eigentlichen Strippenziehern in den Banken-/Finanzzentralen der City of London war, Russland kollabieren und mindestens in drei Teile zerfallen zu lassen.“

      Das ist richtig und bemerkenswert. Aber diese Intention begann nicht erst in den 20erJahren. Das britische Empire war stets bemüht, oft auch sehr verlustreich (Schlachten am Khyber-Pass), Russland den Zugang zum Persischen Golf zu versperren. Mit dem Krim-Krieg (1905) auch den Zugang zum Mittelmeer.

  11. Seit die Briten im 2. WK ihre Abteilung für „nicht-Gentleman-mäßige Kriegführung“ aufgemacht haben, ist denen so ziemlich jede Sauerei zuzutrauen. Bekanntestes Miglied war übrigens Sir Christopher Lee, ein Cousin von Ian Fleming, was den Schauspieler zu einem der realen Vorbilder des fiktiven James Bond macht. (Da sieht man doch den Goldener-Colt-Film gleich mit ganz anderen Augen, oder?)

    Jedenfalls gehe ich nicht davon aus, dass die Skripals noch am Leben sind.

    Und im Übrigen halte ich es mit dem oben schon erwähnten Junge-Welt-Kommentar.

  12. Auch das Recht wird korrumpiert.

    Argumentationskette in diesem Falle: Der N. N. war es! Gibt es eineindeutige Beweise? Nein, N. N. war zu perfekt. Er hatte aber „die Mittel, das Motiv und die Möglichkeit“.

    Der Sender Gleiwitz fällt mir gerade ein.

  13. Was der Westen aufführt, ist billigstes Kabukitheater!

    Wer diesen Quellen noch Glauben schenkt, hat die Kontrolle über sein Leben endgültig verloren ……..

    🐡🐠🐟🐬🐳🐋 🦈 Fischsuppe für ALLLEEEEEEE

  14. Den Verbrechern vom MI-6 fällt auch gar nichts mehr ein. Dabei sollte deren neue Chefin Blaise Metreweli( Dobrowolski)doch die Wunderwaffe gegen Russland schlechthin sein.
    Das der WhatsApp- a- foolda an erster Linie mitrötet, ist nicht verwunderlich. Ist eben ein alter Ostlandreiter…Aber das die Figuren nicht merken, das sie bei immer mehr Menschen auch noch den letzten Rest von Glaubwürdigkeit verlieren….

    1. @ Ronald

      Blaise Metreweli. Sie ist Ukrainerin. Ihr Großvater kollaborierte mit dem Nazi-Regime und spionierte für Deutschland woraufhin die Sowjets ein Kopfgeld von 50.000 Rubel auf ihn aussetzten.
      Mit diesem familiären background war sie besser als jeder Brite für den MI-6 prädestiniert.
      Und wir dachten 2022, Putins Geschwätz vom Kiewer Naziregime seien Paranoia.

  15. Sicher ist, dass der Tod von Navalny für das EU-Regime „extremely convenient“ gewesen ist.
    Auch sicher ist, dass deren Tage gezählt sind. Sie wollen es nur – und erfolgreich – noch nicht wahrnehmen.
    Demnächst gibts „Butter bei die Fische“.

  16. Ja, die Nummer ist leider nur allzu bekannt.

    Bei den Skripals hieß es ja auch umgehend, daß nur Russland über dieses Gift (Nowitschok) verfüge, also müsse es entweder selbst dahinter stecken, oder seine Chemiewaffen nicht unter Kontrolle haben. So die Erklärung der damaligen Premierministerin May.

    Daß das Gift seit den 90er Jahren im Westen bekannt war, und sicher auch selbst reproduziert worden war, um es zu testen (was in GB natürlich in Porton Down erfolgt wäre – also 6 Kilometer von Salisbury entfernt), wurde einfach unterschlagen. Ebenso, daß auch die Tschechen es bereits synthetisiert hatten. Daß man aber nicht mal den bösen Iran erwähnte, der nachweislich, weil unter der Aufsicht der OPCW, schon Jahre zuvor mindestens 5 Derivate zu Testzwecken synthetisiert hatte, war schon zu auffällig. Das Narrativ mußte auch um den Preis der Lächerlichkeit gehalten werden.

    Aber die Leute glauben es bis heute! Warum? Weil die Regierigen auch die Medien im Griff haben, die diese Informationen nie weitergegeben haben. Bis heute nicht. Auch nicht die überaus seltsamen Begleitumstände, wie daß die Skrtipals das Haus, an dessen Türklinke sie sich vergiftet haben sollten, bereits am Vormittag verlassen hatten, und die beiden angeblichen Attentäter zu dem Zeitpunkt noch in London waren. Oder daß sie Stunden nach ihrer Vergiftung mit dem tödlichsten aller militärischen Gifte synchron umkippten, so plötzlich, daß keiner Hilfe rufen konnte. Ein seltsamer Zufall bei einem alten Mann und einer jungen Frau, die sich zum selben Zeitpunkt vergiftet haben sollten. Und – welch außergewöhnlicher „Zufall!“ – sie kippten um, als eine Ärztin und ihre Tochter gerade in der Nähe waren, die umgehend „halfen“. Wer das war, blieb lange geheim – es war nämlich die leitende Medizinerin des Chemiewaffenlabors von Porton Down…

    Egal! Putin wars!

    1. Nach der tödlichsten aller Vergiftungen mit Nowitschok aßen sie vor dem Umkippen noch beim Italiener. Laut Medien wurden im Restaurant noch Spuren vom tödlichsten aller Gifte gefunden 👆

      1. Ja, diese „Spuren“ fand man angeblich auch im Londoner Hotelzimmer der beiden russischen „Agenten“. Aber nur ein einziges Mal. Als man später genauer nachschaute, war nix mehr da. Ohne daß vorher ein Entgiftungskommando durchgegangen war.

        Interessant ist auch, daß keiner der vielen Polizisten Schaden nahm, die Skripals Haus in den folgenden Stunden und Tagen bewachten, und sicher auch drin waren – ohne daß einer davon auf Pressefotos sichtbare Schutzkleidung trug. Diese trugen stattdessen Spezialisten, die im Park, wo die beiden umgekippt waren, die Bank, auf der das geschah, „entsorgten“….

        An der ganzen Nummer stimmt sovieles offensichtlich nicht, daß es einem die Haare sträubt.
        Inklusive allerdings der Story der beiden Agenten Petrow und Boschirow, die später sagten, sie wären wegen der Kathedrale in Salisbury gewesen. Welche Rolle die spielten, ist weiterhin unklar. Ich gehe davon aus, daß sie sich mit Skripal treffen wollten, der wohl auf seine alten Tage nach Russland zurück, und daher einen Deal machen wollte. Ob er dabei Geheimnisse der Briten an die Russen verraten wollte, ist spekulativ. Zumindest glaube ich, daß die Briten davon ausgingen, und daher eingriffen und die Skipals „sicherstellten“, um gleichzeitig diese Mörderstory aus der Taufe zu heben, und politisch Profit daraus zu schlagen.

        Was hätte Skripal, der längst im Ruhestand war, den Russen anbieten können? Vielleicht Wissen um die Entstehung des „Steele-Dossiers“? Oder um die Kontaktleute Steeles in Russland? Da gab es ja tatsächlich eine Verbindung von Skripal zu Steele in GB! !
        …oooder Infos um die „russische Zelle“ in GB, rund um Chodorkowski und Nawalnys Finanziers, die ja so aktiv ist?

        1. Was die Briten suchten, weiß ich nicht. Aber sie suchten was, etwas kleines. Deswegen wurde das ganze Haus akribisch abgetragen, da, wie zu vermuten ist, Skribal selbst die Vergiftung nicht überlebte und nicht mehr plaudern konnte.

          Was mir bei den vielen Merkwürdigkeiten noch aufgefallen ist: Beide, Vater und Tochter, mussten die Haustürklinke von außen beim Verlassen des Hauses angefasst haben, um mit dem Gift in Berührung zu kommen. Praktisch sieht das so aus: Vater und Tochter verlassen das Haus, Vater schließt ab und prüft mittels Türklinke, ob die Tür verschlossen ist, dann prüft die Tochter nochmal, ob die Tür verschlossen ist. Ergibt keinen Sinn. Nur bei einem hochgradig dementen Vater hätte das irgendwie Sinn ergeben.

          Zwei Personen per Haustürklinke vergiften zu wollen ist albern.

          1. Eben. Und wie sind eigentlich die Polizisten ins Haus gekommen, ohne die Klinke anzufassen?
            Und zu dem Zeitpunkt wurde ja noch spekuliert über einen Blumenverkäufer im Restaurant, der die beiden vergifte haben sollte, etc. Die Nummer mit der Klinke kam erst viel später.

            Daß man anschließend das Haus vernichtete, ist auch so eine Merkwürdigkeit. Wenn das ganze Haus kontaminiert gewesen wäre, wäre ja ein Gas im Haus, das die beiden eingeatmet hätten, zu vermuten, und die Dekontamination wäre zu aufwendig gewesen. Dann lieber Spuren vernichten.

            Es paßt einfach nichts zusammen. Und ob Skripal noch lebt, oder tot ist, ist auch ungeklärt. Die Briten halten die beiden (oder nur noch die Tochter) ja defacto gefangen.

            1. Es paßt einfach nichts zusammen.

              Eben. Und das ist das Allermerkwürdigste.

              Ich vermute, dass die Briten vom Geschehen überrascht wurden und schnell handeln mussten. Quasi überstürzt. Und dabei entstehen Fehler. Denn dilettantisch sind die Geheimdienste nicht.

              1. „… überrascht wurden …“ – das nun nicht gerade, aber der Eindruck ist logisch richtig.

                Der Schlüssel der Indizienkette ist, daß die Skripals nach Aussagen des Krankenhauspersonals gegenüber den Medien (die dann rasch unterbunden worden sind) rd. 36 Stunden lang (aus dem Gedächtnis) auf eine Fentanyl- Überdosis behandelt worden sind, bis Porton Down und MI5 buchstäblich das Kommando über das medizinische Personal des Krankenhauses in Salisbury übernommen haben. Wie kamen die behandelden Ärzte auf diese nicht eben nahe liegende Idee? Das ist trivial. Sie hatten frische Einstichstellen gefunden.

                Die „Novichok-Affäre“ wurde unplanmäßig aufgelegt. Vorbereitungen für eine False-Flag- Operation dieser Art haben in Porton Down vorgelegen, aber sie wurde opportunistisch auf eine andere, verbockte Operation `draufgesetzt.

        2. ich weiß nicht, warum niemand glaubt, dass die beiden Russen wegen der Kathedrale in Salisbury waren. Selbst ich war genau wegen besagter Kathedrale dort. Und was man im Westen offenbar nicht weiß ist, dass die meisten Russen kulturell und geschichtlich sehr interessiert sind.

    2. Die May wäre ja eine so starke Frau, sagte Kate Bush in einem Interview.
      Wieder Eine weniger um die ich mir sorgen mache.
      Ich erwähne das, weil es mir grad so einfiel da es in meine Zeit der verstärkten Recherche fiel, als ich noch nach Mitstreitern suchte.😧

    3. „Daß das Gift seit den 90er Jahren im Westen bekannt war, und sicher auch selbst reproduziert worden war, um es zu testen“

      Ich erinnere mich an einen Bericht/Artikel (weiß nicht mehr von wem) aus dieser Zeit, daß aufgrund irgendwelcher Vereinbarungen regelmäßig kleinere Mengen Nowitschok an Labors in USA geliefert wurden.

      1. Nachtrag:
        Interessant ist auch der Abschnitt „Frühe Kenntnisse über Nowitschok durch den Bundesnachrichtendienst“ im Wikipedia-Artikel zu Nowitschok.

  17. Was zahlt denn der größte Kriegstreiber Kleinbritannien für die Ukraine?? Kleinbritannien, das seit über 200 Jahren Erfahrung darin hat, in Russland Putsche und Revolutionen zu inszenieren, russische Machthaber zu ermorden und mit islamistischen Radikalbewegungen zusammenzuarbeiten, die vom britischen Geheimdienst kontrolliert werden und bereits ihre Terrornester in Russland errichtet haben?

    Die Briten haben die Unterzeichnung des Istanbul-Abkommens von 2022 verhindert. Genau deshalb nimmt London offen die Rolle von Moskaus unerbittlichem Feind ein, verhängt Sanktionen gegen Russland und hetzt ganz Europa gegen uns auf – insbesondere Deutschland und Frankreich, dessen Präsident Macron aus dem Rothschild-Imperium stammt. Und Londons offizielle Anerkennung des Todes eines britischen Soldaten in der Ukraine ist ein Zeichen dafür, dass Großbritannien beabsichtigt, militärisch in den Konflikt einzugreifen und seine Bevölkerung auf eine zukünftige Intervention und die damit verbundenen, unvermeidlichen Verluste vorbereitet.

    BK Merz ist als langjähriger Diener des Anglo-Amerikanischen Großkapitals eh brainwashed, von daher läuft dieser Mann voll auf der Atlantik-Schiene.

    Großbritannien ist mehr als nur die Windsors und die berüchtigten Rothschilds. Es ist in erster Linie die Stimme der Interessen des britisch-amerikanischen Flügels der globalen Elite (der in der US-Demokratischen Partei starken Einfluss hat, die Stimme der Interessen der Aristokratien und Monarchien Nordwesteuropas (Großbritannien, Liechtenstein, Norwegen, Schweden, die Niederlande und darüber hinaus).

    Daher sollte der Begriff „Großbritannien“ fortan nicht mehr als Bezeichnung für ein Land verstanden werden, sondern als Bezeichnung für eine sehr ernstzunehmende Macht und die Stimme einer ebenso einflussreichen Gruppe globaler Akteure.

    1. „…und seine Bevölkerung auf eine zukünftige Intervention und die damit verbundenen, unvermeidlichen Verluste vorbereitet.“ – ich fürchte, dann macht es einen großen Bumms und vom ausgelutschten Affenfelsen bleibt nicht mal ein Tännchen übrig.

  18. Von was wollen diese EU-Lügenbolde wieder ablenken, geistern jetzt alle 2 Jahre die Nawalnys abwechselnd mit den Epsteins durch den Pressewald?

    1. Lauter Rohrkrepierer, wie schon mit dem russischen Supergift, an dem irgendwie niemand sterben wollte. Aber trotzdem ganz schlimmes Gift.
      Das ist einfach nur noch lächerlich für wie dumm uns diese Dekadenten, Inzuchtgeschädigten Degenerierten Kinderfickereliten verkaufen wollen. Wer so einen Scheiß glaubt sollte am besten gleich in die Ukraine zur AFU gehen, Berufsziel Einlage im Massengrab.

  19. Mit dieser Art von Märchen Delegitimieren diese Regimes ihre Staaten.
    Oder hat Polen doch den 2 Weltkrieg Angefangen? Sender Gleiwitz und so? scheint zumindest in der totalitären Beamtendiktatur EU so, wenn schon Nawalny vergiftet wurde, muss die Story vom polnischen Überfall auf den Sender Gleiwitz ja nichts als die reine Wahrheit sein. Schämt euch ihr phösen Polen!

  20. Ach, liebe Forenten, eure Kommentare zeigen mir, dass ihr den Ernst der Lage nicht begriffen habt. Ansonsten würdet ihr euch vor dem bösen Russen schon lange fürchten. Als Nebeneffekt würdet ihr dadurch eventuell Verständis für die angeordneten massiven Kürzungenn im Sozialsektor aufbringen. Sozialfürsdorge ist jetzt Luxus. Und Luxus können wir uns nicht leisten, Ihr scheint es verschlafen zu haben, dass Zeitenwende angekündigt wurde. Aber macht euch nichts weiter aus eurer Lernschwäche. Denn zum Glück stehen dank intensiv betriebener Verhaltensforschung modernste Lehrmethoden zur Verfügung, um auch die lernresistentesten Genossen und Genießer zu zweckmäßigem Verhalten zu erziehen. Bei Jenen, denen diese modernen Lehrmethoden letztendlich dennoch nicht fruchten, würde ich von Geisteskrankheit ausgehen. Aber das ist nur meine eigene persönliche Meinung. Vielleicht bin ich ja selbst geisteskrank und merke es nur nicht.

    1. Wir müssen schon alle geisteskrank sein, denn ohne diesen ordentlichen Bumms an
      der Waffel ist das hier in Deutschland und der EU gar nicht mehr auszuhalten.

        1. Wahnhaft, bipolar?
          Mit zunehmend autoritären Strukturen geht die Reise tatsächlich in die Richtung, non-Konformität als Geisteskrankheit zu pathologisieren.
          Das ist konsequent; das hat System….

  21. Die Briten lügen!

    Nein! Doch! Ohhhh!

    Oh nein, sie lügen nicht unbedingt bei der Anschuldigung, die sie aufstellen, zumindest kann ich das nicht beweisen, wenngleich das Ergebnis pauschal ziemlich zweifelhaft ist, wenn ein Mafia-Clan den Mord in einem anderen Mafia-Clan aufklären will. Nein, die Lüge liegt in was anderem, nämlich hier:
    „Only the Russian state had the means, motive and opportunity…“
    oder präziser, einzig im Wort „only“. Denn What-A-Fool hat durchaus Recht wenn er sagt „Russland habe die Mittel, die Möglichkeiten, ein Motiv“. Die Lüge ist, zu behaupten, NUR Russland habe Mittel, Möglichkeit und ganz besonders Motiv! Und das ist eine zweifelsfreie Lüge, speziell beim Motiv sind wir sogar an einem Punkt, an dem nahezu jeder Russophobiker im Westen ein größeres hatte. Nawalny gehörte zu der Sorte Menschen, die für ihre „Freunde“ tot mehr wert waren, als lebendig!

    1. Genau so ist es.
      Und von daher haben wohl seine „Freunde“ ein deutlich plausibleres Motiv, als Russland. Da sehe ich nämlich rein überhaupt keins. Nawalny war kalt gestellt und hätte zweifellos als gewöhnlicher Krimineller im Knast weniger geschadet, als mit einem Abgesang als vom Westen stilisierter „Märtyrer“.
      Wie in schon so vielen Fällen vorher bei anderen sogenannten „Feinden Putins“, die mit „einzig und allein“ von Russland verfügbarem Gift um die Ecke gebracht werden sollten… 😉

  22. Dies Story mit dem Froschgift zu glauben,ist ein Anschlag auf den gesunden Menschenverstand.
    Aber das kommt mir bekannt vor: Mit der Andromedayacht wurde ja angeblich Nordstream2 gesprengt.
    Oder die Ukraine kann den Krieg gegen Russand gewinnen.
    Alles allerdümmster Propagandaschwachsinn

  23. Vollkommen richtig, was Herr Rötzer schreibt. Passend zur MSC mal wieder ein bisschen in der plumpen Propaganda-Kiste gekramt, zum Gähnen langweilig……
    Je mehr und krampfhafter sie versuchen Russland zu dämonisieren, umso mehr dämonisieren sie sich nämlich selbst. Das ist das Problem, das die Eliten-Kasperle noch nicht gecheckt haben. Sie schießen sich immer tiefer selbst ins Abseits und bald werden sie selbst wie Dämonen behandelt werden, denen niemand mehr auch nur einen Funken an Symphatie oder Unterstützung gewähren wird.
    Dann können die Schwachköpfe ja ein Freiwilligenbatallion aufstellen und sich selbst in ein Loch in der Ukraine hocken und warten, bis eine Drohne sie ausfindig gemacht hat…. LOL Oder alternativ in ihrem Bunkerchen, egal wo auf diesem Planeten es sich befinden sollte auf den Besuch einer „Haselnuss“ warten, die sie auch in 200m Tiefe und mit 20m Stahlbeton überm Hirn noch zertrümmern wird.

    1. Steht so in der Blöd. Schon mal dort die Büros geputzt und mitbekommen wie die ihre Schlagzeilen erfinden? Für gutes Geld macht man vieles. Du auch?

  24. Nochmal Skripal: Julia und Sergeij haben ihr Haus am Vormittag verlassen. Die Tür ging so schwer zu, dass beide daran ziehen mussten und dann mit dem dort anhaftenden Nowitschok in Berührung kamen. Das aber hat erst um vier Uhr nachmittags gewirkt. Zufällig kam eine Mitarbeiterin eines Biowaffen-Abwehr-Instituts vorbei, die dann sofort Nowitschok diagnostizierte. So die jetzt erzählte Version, die nach Dutzenden von aufgeflogenen Lügen so zusammen geschustert wurde. Wer hier nicht merkt, dass er vergackeiert wird, dem ist nicht mehr zu helfen. Seit acht Jahren werden nun zwei russische Bürger einfach an unbekanntem Ort festgehalten, weil sie im Freien natürlich etwas ganz anderes erzählen würden. Das findet man inzwischen als normal. Ich nicht.
    Weil nun doch erhebliche Zweifel an dieser Story aufkam, wurde dieses Handout an alle europäischen Regierungen verteilt. Welche brav den Unsinn nachplapperten. Wie kam das zu den Russen? Nun ja, da war wohl Ex-Wirecard-Vorstand Marsalek. Dieser hatte das Handout vermutlich aus FPÖ-Kreisen bekommen und er habe in London damit „geprahlt“, wie ein früherer TP-Artikel wusste. Das wohl nicht. Er hat doch wohl eher gefragt, was die Briten bezahlen, wenn er es nicht den Russen gibt.
    Dann wollten die Deutschen noch einen Scheit drauflegen, mit der Nawalny-Nummer anno 2020. Nowitschok an der Unterhose diesmal. Ein Giftgas, das erst Stunden später wirkt? Derselbe Schwachsinn nochmal. Dann „Putins Palast“, ein reiner Diffamierungsfilm mit ausschließlich gefakten Bildern. Haben wir mit unseren Steuergeldern bezahlt.
    Sie dachten wirklich, sie könnten damit einen Aufstand auslösen, wenn N. zurück kommt. Nix war’s. Übrigens hat Budanow, der jetzige de-facto Regierungschef behauptet, N. sei eines natürlichen Todes gestorben. Womit er mitteilen will, dass er die echten Geheimdienstinformationen bekommt. So nämlich ist das.
    Jetzt diese nochmals durchsichtigere Hypothese mit dem Froschgift. Nicht die geringste Anstrengung, das auch nur halbwegs glaubhaft aussehen zu lassen. Sie geben sich beim Lügen nicht die geringste Mühe mehr. Warum auch? Sie sind doch immer ungesteift durchgekommen.

  25. Die Wahrheit steht oft am Tag nach dem Ereignis in den Medien. Und wird schnell gelöscht. War so bei dem Kiesewettermord (Leipziger Spur) und auch bei Nawalny (Besuch von zwei Nawalny „Freunden“ zwei Tage vor seinem Tod). Was haben die ihn womöglich mitgebracht? Das Pfeilgift?

  26. Ich habe versucht, Hinweise zur Pharmakokinetik des Epibatidin zu finden, leider bisher ohne Erfolg. Die Fragen wären:

    Wie ist die LD50, wie lange dauert der Abbau einer tödlichen Dosis, wie lange bleiben Spuren im Körper, und in welchen Organen. Und wie sind die „Proben“ entnommen wurden, wie wurden sie transportiert?

    Die Verabreichung dürfte das mindeste Problem sein, da das Gift sowohl über die Haut als auch durch Schlucken etc. aufgenommen werden kann. Da die Substanz hochwirksam ist, sollte aber ein Verabreicher gut informiert und geschützt sein.

    Wozu überhaupt diese exotische Substanz genutzt worden sein soll, ist ebenfalls absolut unklar, ähnlich wie bei den angeblichen „Novichok“-Vergiftungen. Einer der erfolgreichsten russischen Einsätze von Gift war die gezielte Tötung des Terroristen und Massenmörders Bandera in München mittels perikutan verabreichtem Zyanid. Diese erschien wie ein plötzlicher Herztod, die Substanz ist nach 24 Stunden durch die Degeneration des Cyanhämoglobin nicht mehr nachweisbar.

    Ebenso unklar ist, wozu Navalny eliminiert werden sollte, wo bereits ein Austausch vereinbart war und er in Russland praktisch keinen Einfluss mehr hatte.

    Es erscheint wie ein plumper Propagandarummel, verbreitet über willfährige Mainstreammedien.

    1. Ich fand zur LD50 von natürlich gewonnenem Epibatidin lediglich, daß es keine minimalen Dosismengen für aussagekräftige pharmakologische Versuchen an Mäusen geben soll. Die Synthetisierung soll bislang ausschließlich unkalkulierbare Stoffgemenge geliefert haben, deren wirksame Bestandteile unterschiedliche Chiralität aufweisen. Sie sollen daher weniger tödlich, aber noch unkalkulierbarer sein.

  27. Ist Navalny nicht im Westen (Deutschland) geimpft worden? Auch egal. Die Frage, ob die Version der Geschichte stimmt, wie sie der Westen erzählt, stellt sich mir nicht. Frage: wie glaubwürdig sind Leute, die so ein Verhalten an den Tag legen?

    https://overton-magazin.de/buchempfehlungen/jeder-macht-das-spiel-mit/

    …denen keine noch so schmierige und ekelerregende Lügengeschichte über Andere unangenehm erscheint, wenn sie ihrer Sache dient.

    Ich finde wir sollten mal davon wegkommen zu fragen „stimmt die Version, wie sie im Westen erzählt wird“. Mit aller Wahrscheinlichkeit stimmt sie nicht. Das ist simple Statistik. Wer zu 99,9999999 % lügt, der wird auch dieses Mal lügen. Und selbst, wenn sie nicht lügen, was ich für nahezu ausgeschlossen halte, geht diesen Leuten doch nie und nimmer um die Sache, schon gar nicht um eine gerechte, sondern einzig und allein um den Vorteil, den sie sich daraus erhoffen.

  28. Es funktioniert immer und überall gleich: indem die die Themen vorsetzen und alle darüber reden (müssen) haben sie schon gewonnen. Es ist nicht einmal so wichtig, was darüber geredet wird. Hautpsache das Thema ist virulent, in aller Munde. Den Rest macht deren Medienübermacht.

    Erst wenn wir deren Affentheater einfach ignorieren werden (können) haben wir gewonnen.

  29. Nach meiner Meinung ist Alexei Navalny eine Art verunglückter Mohammed Yunus oder das, was Reza Pahlavi noch werden soll – ein Kronprinz. Seine prompte Rückkehr aus Deutschland nach Russland wäre tatsächlich „suizidal“ gewesen, wäre das russische Regime tatsächlich so blutrünstig wie beschrieben.

    Weil es aber so nicht ist, wurde er zur erfolgreichen Verurteilung und späteren glorreichen Machtübernahme nach Russland beordert, wo er den Zusammenbruch des Systems Putins als glaubwürdiger Gegenspieler im Gefängnis erleben sollte. So harrte er dann der Dinge und musste mit ansehen, wie alle Bemühungen des Westens, die Regierung Putin zu stürzen, scheiterten. Zuletzt die große Sommeroffensive der Ukraine 2023, die jedem klar machte, das Russland den Krieg gewonnen hat.

    Was macht man, wenn die vermeintliche strahlende Zukunft im grau des Gefängnisalltags untergeht? Ich glaube, man macht dem ganzen ein Ende.

    PS. Diese Story, die unsere Regierungen uns auftischen, zeigt nur die Verachtung, die sie für uns empfinden. Wer soll denn glauben, dass zwei Jahre nach dem Tod Navalnys genau zur MSC die Untersuchungsergebnisse unbekannter Gewebeproben, untersucht von unbekannten Laboren, fertig sind?

  30. Russland gings bestimmt darum Nawalny loszuwerden, aber nicht im physischen sondern im lokalen Sinne, von Location. Man erinnere sich das man damals seinen Flug nach Europa freigegeben hatte. Hätte man ja nicht tun müssen.

    Dummerweise musste er dann als kommender Märtyrer unbedingt wieder einreisen, sehr wahrscheinlich geplant um das politsch ausschlachten zu können.

    > Der Kontext muss Beobachtern seltsam vorkommen, wobei, wie gesagt, die gezielte Ermordung Nawalnys durch Vertreter des russischen Staats in der Strafkolonie in Sibirien nicht nur möglich, sondern auch naheliegend ist.

    Was dagegen spricht ist das Russland davon keinen Vorteil hätte, nur Nachteile. Nawalny war für etliche Jahre quasi im ewigen Eis weggeschlossen. Wenn man ihn wieder loswerden wollte, hätte man einen Gefangenenaustausch machen können.

    Alles im Zusammenhang mit Nawalny riecht nach einem britischem Geheimdienstplan. Seine Witwe sollte evtl dort mal anklagen. Das Bild oben spricht Bände.

  31. Weidel: Schluss mit „Anfüttern“ von Ukraine-Krieg mit Geld und Waffen!

    Die AfD-Chefin Alice Weidel kritisiert Deutschland dafür, dass es keine Schritte zur Beilegung des Ukraine-Konflikts unternimmt.

    „Wir brauchen so schnell wie möglich Frieden.

    Wir müssen aufhören, diesen Krieg weiter anzufüttern mit einer absolut russlandfeindlichen Rhetorik, mit finanziellen Ressourcen und auch noch anderen Ressourcen wie Waffenlieferungen“, fordert Weidel.

    Man müsse das ukrainische „Regime“ an den Verhandlungstisch zwingen, wie es US-Präsident Donald Trump getan habe.

    „Das wäre auch die deutsche Aufgabe gewesen.“

    BRAVO FRAU WEIDEL; SO EINE KANZLERIN BRAUCHEN WIR !!

  32. Hier sind die Aufnahmen der ukrainischen Elite die IN DER UKRAINE im Skigebiet zum Neujahrswechsel 2026 mit teuren Autos, Pelzmantel und Champagner zu tausenden feiern.

    https://youtu.be/EjPm_sdSTbM?si=CBz7FsbkdBQBod0z

    Prost Neujahr. Jetzt wissen wir auch wo die 300 Milliarden hingingen !

    FÜR DIE KORRUPTEN IDIOTEN SOLLEN WIR UNS OPFERN ???

    MIT RUSSLAND IST ES UNS GUT GEGANGEN UND DIE WIRTSCHAFT BLÜHTE; MIT DER UKRAINE FAHREN WIR ZUR HÖLLE !!

  33. Babyhandel-Netzwerke, Korruption, Waffenschmuggel: Wann genau nochmal wurde aus der korrupten Ukraine ein Bollwerk „westlicher Werte“, liebe Linksmedien?

    https://ansage.org/babyhandel-netzwerke-korruption-waffenschmuggel-wann-genau-nochmal-wurde-aus-der-korrupten-ukraine-ein-bollwerk-westlicher-werte-liebe-linksmedien/

    In diesem Monat jährt sich der Beginn des Ukraine-Krieges zum vierten Mal.

    Seither gilt die Ukraine, eines der korruptesten Länder nicht nur Europas, als ein Bollwerk von Demokratie und Rechtstaatlichkeit.

    Dabei belegt sie seit Jahren Spitzenplätze auf dem Corruption Perceptions Index (CPI), der 180 Länder untersucht.

    Alle vermeintlichen Anti-Korruptionsmaßnahmen haben daran nichts geändert.

    „Wenn man Deutsche nach ihrem Bild von der Ukraine fragt, dominieren die vier Ks: Krim, Krieg, Krise und Korruption“, konstatierte die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung Ende 2019.

    Die Ukraine sei „das transparenteste korrupte Land in Europa“.

    Korruption, Oligarchie und teilweise mafiöse Strukturen seien weiterhin Teil des Alltags der Menschen in der Ukraine, „ob im Gesundheits- oder Bildungsbereich, in der Wirtschaft, im Zollwesen sowie in der Medienlandschaft“, hieß es weiter.

    Fast auf den Tag genau sechs Jahre vor Kriegsbeginn, 2016, stellte der „Spiegel“ fest:

    „Vor zwei Jahren siegte in Kiew die Revolution.

    Erkauft wurde der Umsturz mit hohem Blutzoll. Doch wofür?

    Nicht Freiheit herrscht heute in der Ukraine, sondern die Oligarchie.“ ALLES LESEN !!

    1. @A.F.

      Ja, wenn Madame eine reiche, rachsüchtige Witwe ist 😉

      Andere Witwen sind nicht reich, und laufen bei unserer Bundesregierung nur unter Kürzungsdebatten für die „Witwenrente“ 🙁

      Ironische Grüße
      Bernie

  34. Das britische Regime hat ungefähr die Glaubwürdigkeit der Deutschen Propaganda ab Ende 1944. Da wird gelogen und betrogen und das Terrorinstrument Justiz soll die Untertanen mit allen Mitteln dazu nötigen den Lügnern und ihren Lügen zu glauben.
    Eine tote „Zivilisation“ die nur noch darauf wartet in die Grube zu fahren. Europa ist wieder im Jahre 1939 angekommen, aber diesesmal gibt es zum Glück Atomwaffen, die insbesondere in Europa, viel und massiv eingesetzt werden müssen. Dann hat sich der Europäische Faschismus endlich endlich überlebt und wird nicht noch einmal wieder auferstehen. Nie wieder.

  35. Die Briten und ihre „Dienste“ haben es nicht rechtzeitig geschafft, eine aktuelle Propaganda-Horrorstory a la Butscha zu fabrizieren.
    Daher wird nun eine Olle Kamelle aufgewärmt. Das einzige Neue: Sie wissen nun angeblich, womit Navalny im Straflager angeblich umgebracht wurde.

    Meine Vermutung:

    Navalny war schon als Märtyrer ausgewählt, als man ihn nach Russland schickte. Er sollte den Beweis für die Grausamkeit Russlands liefern. Dass seine Anhänger jemals politischen Einfluß in Russland erhalten könnten, war praktisch ausgeschlossen.
    Als Navalny dann für einen Gefangenenaustausch vorgesehen war, wurde die Zeit knapp für seinen Märtyrertod.
    Wodurch er tatsächlich gestorben war und ob und welche Geheimdienste daran beteiligt waren, werden wir wohl nie erfahren.

    Dass „Navalnys Witwe“ sich erneut für einen Auftritt bei der MSC hergibt, zeigt, dass sie entweder grenzenlos naiv ist, oder skrupellos den Tod ihres Mannes ausschlachtet.
    Ist eigentlich bekannt, wer ihren Auftritt (Flug, Hotel, Honorar, …) finanziert und in welchem Umfang?

  36. Warum sollte man so einen komplizierten Mord ausführen mit Froschgift? Wenn der Kreml Nawalny endlich tot sehen wollte, hätten sie ihn einfach aus dem Gefängnis in Sibirien aussperren können jetzt im Winter. Von einem Mithäftling ermorden lassen. Fünfmal ins Gesicht auf der Flucht erschießen. Vom Balkon des Gefängnisdirektors fallen lassen. Gibt noch mehr einfachere Möglichkeiten.

    Wozu dann Froschgift? So eine Quatschgeschichte.

  37. Vom Maidan zur westlichen Kolonie (22. Februar 2021)

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=70006

    Vor sieben Jahren fand in der Ukraine ein von den USA vorangetriebener und finanzierter Staatsstreich statt.

    Die ukrainischen Oligarchen sind weiter an der Macht und zur Arbeit fahren die Ukrainer jetzt nach Polen und Deutschland. Von Ulrich Heyden, Moskau.

    Der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Kiew zusammen mit seinem polnischen Amtskollegen, dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und Vertretern der Maidan-Opposition ein Kompromiss-Papier:

    Es sah Präsidentschaftswahlen bis Dezember 2014 vor.

    Doch der rechtsradikal-nationalistische Flügel des Maidan erkannte den Kompromiss nicht an und drohte Janukowitsch mit Gewalt, worauf dieser am Abend des 21. Februar 2014 in die ostukrainische Stadt Charkow flüchtete.

    Durch die Flucht von Janukowitsch waren die ukrainischen Sicherheitsstrukturen desorientiert.

    Die bewaffneten Gruppen der ukrainischen Nationalisten übernahmen faktisch die Macht in Kiew.

    Die Ukraine ist heute eine westliche Kolonie.

    Die deutschen Medien spielen mit. Sie schweigen darüber, dass die Opposition in der Ukraine unterdrückt und gerade erst drei oppositionelle ukrainische Fernsehkanäle abgeschaltet wurden.

    Kein Wunder, dass die meisten Russen einen Maidan nicht wollen, ja vor ihm Angst haben. ALLES LESEN !!

    1. Danke für den Hinweis auf den schon etwas äteren Artikel von Ulrich Heyden!
      Es ist wichtig darauf hinzuweisen, wie dieser Krieg sich entwickelt hat und wie die Vorgeschichte war.

      Für unsere MSM hat der Krieg erst mit dem „unprovozierten Angriffskrieg Russlands“ im Februar 2022 angefangen.

      Für mich war schon seit mehr als 15 Jahren klar, dass die USA Krieg mit Russland und mit China anstreben werden, um ihre Vormachtstellung zu halten.
      Die USA sind Meister in der Kriegsführung mittels Proxis.
      In Afghanistan, Irak und Syrien haben sie islamistische Terrormilizen für ihre Zwecke eingespannt.
      In der Ukraine haben sich die Nazis der Bandera-Anhängerschaft angeboten.

      Es hat mich dann aber doch überrascht, wie virulent und einfach wiederzubeleben der Russenhass in der deutschen Nazi-Enkel-Generation war. Quer durch nahezu alle Parteien.

  38. Über dem ganzen Theater sollte man nicht vergessen, dass Herr Nawalny selbst eine äußerst unsympathische Gestalt war, die nun heiliggesprochen wird.

  39. Wen haßt Merz wohl mehr: Russen, Ukrainer oder Deutsche? Ich glaube, Deutsche!!

    „Frieden gibt es auf jedem Friedhof!“

    https://www.zeit.de/news/2024-03/08/merz-frieden-gibt-es-auf-jedem-friedhof

    Dann log er noch, Freiheit sei das Wichtigste für eine offene und liberale Gesellschaft.

    „Erst wenn Freiheit besteht, erst dann kann es Frieden geben.“ Oder ist er etwa dumm?

    ES IST ABER GENAU UMGEKEHRT: ERST MUß MAN FRIEDEN SCHAFFEN.

    WO KRIEG HERRSCHT GIBT ES FÜR NIEMANDEN FREIHEIT:

    Man kann nicht hinreisen, nicht wohnen, nicht arbeiten, nicht essen, nicht sagen, was man möchte!

  40. Die medialen Portalen werden sichtlich bemüht, alle ‚ihre‘ unaufgeklärten wieder ins Podium zu bringen.
    Herrlich wie sich die Säulen der Demokratie selbst vorführen!
    Seit Jahren existiert ein Sommerloch der Aufklärung, aber alle Monate wieder der selbe Schrott und die Demokratie mit ihren demokratischen Säulen haben säglich versagt. Dann kommen wieder Wahlen und der Unsinn wird weiter geführt.
    Das tun sich alle westlichen Bürger mit ihren importierten Bürger auch noch selbst an.
    Weil die eine oder andere Gruppierung, sich entweder durchs ‚Messern‘ zum Überleben hält oder die andere sich auf idiotische Ideologien verlässt.
    Die Leute die abschlachten haben das im Blut ihrer Kultur, die Ideologien haben das schlachten dem Grossunternehmer überlassen, da dann die Idiotie sich lieber Vegan, Vegetarier oder sonstigen woken Gedanken ergeben haben…
    Diese Erde lebt im Mikro Makro Zyklus zusammen, das bedeutet, daß jede Einheit in diesem Zyklus zu respektieren hat und man ‚tötet‘ nicht aus Willkür, sondern für den Bedarf des täglichen Daseins.

  41. Das einzig Positive an Merz ist, daß seine Amtszeit noch kürzer sein wird als die seines Vorgängers!!

    RUSSLAND HAT EINEN GROSSARTIGEN CHRISTLICHEN
    GLAUBEN, KULTUR & GEIST!!

    https://www.youtube.com/watch?v=JqwcUGuwfu8

    Da können sich die Europäer noch eine ganz dicke Scheibe abschneiden!!

    GOTT IST AUF DER SEITE RUSSLANDS DAS DIE RUSSEN IM DONBASS ENDLICH VON DEN UKRA-NAZIS BEFREIEN WILL !!

  42. Für den endgültigen Endsieg werden wir verarscht und übelst manipuliert, wie seit 85 jahren nicht mehr.
    Sie wollen ihren Krieg und sie werden ihn bekommen.
    Und daran zugrunde gehen.
    Samt uns.

  43. Ernsthaft?
    Dahergelaufene Geheimdienste verkünden eon angebliches Ergebnis was absolut nicht nachvollzogen kann und man nimmt das als Beweis?
    Die Prüfkette ist unklar, die Proben sonst unklar, ob die Proben unterwegs verseucht wurden ist nicht nachvollziehbar,… – das sind nur ein paar Punkte, die diese Behauptung mindestens angreifbar, wenn nicht unglaubwürdig machen.
    Vom Interesse der Beteiligten Dienste ganz zu schweigen.
    Sorry, bei allem ist es so einfach nix als Propaganda.

  44. Aus https://t.me/craZybear2022/51454

    🎙🇷🇺Kommentar des russischen Botschafters in den Niederlanden und Ständigen Vertreters bei der OPCW, W. E. Tarabrin, gegenüber TASS zur Erklärung Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs, Schwedens und der Niederlande zu den sogenannten „Beweisen für die Vergiftung“ von A. Nawalny

    Weiterlesen (https://netherlands.mid.ru/ru/press-centre/news/kommentariy_postoyannogo_predstavitelya_rossii_pri_ozkho_v_e_tarabrina_tass_16_02_2026/)

    🔹Wir betrachten die gemeinsame Erklärung der fünf Länder über die angebliche Vergiftung von A. Nawalny auf extravagante Weise – unter Verwendung eines Biotoxins, das aus dem Gift eines südamerikanischen Frosches synthetisiert wurde – als einen weiteren Informationsangriff auf die Russische Föderation.
    🔹Für die Gegner ist es bereits zu einer Art Fixidee geworden, Russland mit allen möglichen, selbst den absurdesten und exzentrischsten Anschuldigungen zu überziehen – nur um, wenn auch auf plumpe Weise, das Bestreben zu rechtfertigen, es zumindest für irgendetwas zur Verantwortung zu ziehen. Dabei liefern sie keinerlei Beweise oder überzeugende Experteninformationen. Die jüngsten Unterstellungen bilden da keine Ausnahme.
    🔹Ich kann mit voller Verantwortung sagen, dass weit mehr als ein Dutzend Staaten über die „Mittel und Möglichkeiten” zur Synthese und zum Einsatz solcher Toxine verfügen.
    🔹Was die „Motive” angeht, so hatte Russland überhaupt keine. Der Blogger verbüßte seine Strafe. Und egal, was irgendjemand behauptet, in Isolation spielte er keine Rolle im gesellschaftspolitischen Leben des Landes, ganz zu schweigen von seinen politischen Perspektiven. Als „heiliges Opfer“ könnte er jedoch für Geheimdienste und Regierungen unfreundlicher Länder von potenziellem Interesse sein.
    🔹Wir haben bereits eine entsprechende Note an das Technische Sekretariat der OPCW geschickt, in der wir die unsinnigen Anschuldigungen gegen uns kategorisch zurückgewiesen und die Bereitschaft der Russischen Föderation zu einer sachlichen Expertenrunde unter Vorlage konkreter Fakten betont haben.
    🔹 Wir haben daran erinnert, dass Toxine, insbesondere Epibatidin, nicht unter das Chemiewaffenübereinkommen (CWÜ) fallen, sondern unter einen anderen internationalen Vertrag – das Übereinkommen über das Verbot bakteriologischer Waffen und Toxinwaffen (BTWC) – und daher nicht Gegenstand von Diskussionen im OPCW sein können.
    🔹Diejenigen, die Methoden der „Megafon-Diplomatie” bevorzugen, sind offensichtlich nicht an einer objektiven Untersuchung und der Suche nach Antworten interessiert. Ihr Ziel ist es, für Aufsehen zu sorgen, hysterische Anschuldigungen zu erheben und politische Vorteile zu erlangen, indem sie sich in den trüben Gewässern von Lügen, Desinformation und Provokationen ihrer eigenen Geheimdienste bewegen.
    🔹Die Diskussionen darüber, dass die westlichen Länder alle ihnen zur Verfügung stehenden politischen Instrumente einsetzen, um Russland zur Rechenschaft zu ziehen, werden schon seit langem geführt – lange vor Beginn der Sondermilitäroperation in der Ukraine.
    ❗️Für unsere Gegner gibt es derzeit keinerlei Regeln, Normen und gesunden Menschenverstand. Sie tun alles, was in ihrer Macht steht, mobilisieren ihre letzten Kräfte und suchen nach jeder Möglichkeit, um Russland irgendwie, irgendwo und in irgendeiner Weise, im Großen oder im Kleinen, aber selbst wenn es zu ihrem eigenen Nachteil ist, zu schaden.

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