
Natürlich kann es sein, dass der in einer russischen Strafkolonie eingesperrte und körperlich bereits geschwächte russische Oppositionspolitiker Nawalny kurz vor einem geplanten Gefangenenaustausch, dem Putin zugestimmt haben soll, noch schnell am 24. Februar 2024 mit einem Gift ermordet wurde – genau zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz, auf der der Vorfall entsprechend propagandistisch aufgenommen wurde. Hintergrund dürfte sein, dass mit dem Ausscheren von Washington aus der antirussischen Front und von einem möglichen baldigen Friedensabkommen, die Position der meisten europäischen Länder untergraben würde, die durch die Gegnerschaft zu Russland, die militärische Unterstützung der Ukraine und die beschworene Gefahr eines russisches Angriffs nach Kriegsende zementiert wird.
Vielleicht wollte man ihn aus der Aufmerksamkeit verschwinden lassen, auch wenn er in Russland selbst nicht so bekannt und beliebt war. Nach seiner eher suizidalen Rückkehr nach Russland, durch die vermutlich eine Protestbewegung entzündet werden sollte, vielleicht auf Anraten westlicher Geheimdienste, wurde er sofort festgenommen, zu harten Strafen verurteilt und verlor dann schnell an Bedeutung. Es wäre also denkbar, dass der Kreml oder irgendwelche russischen Kreise verhindern wollten, dass Nawalny wieder in den Westen gelangt, um dort Unruhe zu stiften.
Jedenfalls wollen nun fünf europäische Regierungen – wurden die übrigen nicht gefragt oder wollten sie nicht mitziehen? – gezielt während der Münchner Sicherheitskonferenz ziemlich genau zwei Jahre nach dem Tod von Nawalny ein antirussisches Zeichen mit einer gemeinsamen Erklärung setzen. Der Kontext muss Beobachtern seltsam vorkommen, wobei, wie gesagt, die gezielte Ermordung Nawalnys durch Vertreter des russischen Staats in der Strafkolonie in Sibirien nicht nur möglich, sondern auch naheliegend ist. Dennoch bleibt dies eine Vermutung.

Misstrauen weckt vor allem das propagandistische Vorgehen und Timing der europäische Regierungen. Man wollte auf jeden Fall größtmögliche internationale Aufmerksamkeit erzielen, indem am zweiten Tag der angeblich weltweit größten Sicherheitskonferenz mit vielen anwesenden Politikern und Medienvertretern aus aller Welt die Erklärung veröffentlicht wurde. Wenn es nur um Aufklärung gegangen wäre, hätte man die verifizierten Proben Laboren der OPCW übergeben sollen, um diese zu analysieren und die Verarbeitung des Froschgiftswobei das Hauptproblem gewesen wäre, wenn es sich um das Froschgift handelt
Aus der Erklärung geht nicht hervor, von welcher Regierung sie initiiert wurde. Vermuten muss man, dass es wieder die britische Regierung war, die ähnlich wie beim Skripal-Fall ohne genaueres Wissen vorgeprescht war und in einem geleakten Memo die anderen Staaten auf die russische Täterschaft einschwor – vor allem mit der Begründung, dass es keine andere Erklärung geben soll. Das hat trotz der vielen Ungereimtheiten in dem Fall und dem Verstecken der Skripals vor Medien und Gerichten überzeugt. Warum also nicht wiederholen? In der Erklärung wird auch auf den Fall Skripal und andere verwiesen.
In einer Pressemitteilung führte das britische Außenministerium den „Befund“ weiter aus und sprach von „UK und Partner“. Die Ministerin trat auf der Sicherheitskonferenz auch gleich mit Nawalnys Witwe auf. Und die britische Regierung versichert die angeblich alternativenlose Vermutung: „Nur der russische Staat hatte die Mittel, das Motiv und die Gelegenheit, dieses tödliche Gift einzusetzen, um Nawalny während seiner Haft in einer russischen Strafkolonie in Sibirien zu töten, und wir machen ihn für seinen Tod verantwortlich.“ Das ist anscheinend das vorbereitete Wording, das aus der Erklärung stammt: „Nawalny verstarb in Haft, Russland hatte also die Mittel, ein Motiv und die Möglichkeit, ihm das Gift zu verabreichen.“ Der deutsche Außenminister Wadephul wiederholt brav: „Klar ist: Die russischen Behörden hatten die Möglichkeit, das Motiv und die Mittel, Nawalny das Gift zu verabreichen.“ Und deswegen, so die vertretene Logik, haben sie es auch gemacht, man muss gar nicht ergebnisoffen ermitteln. Wichtig ist vor allem: „Die Vergiftung Nawalnys muss Folgen haben.“
Die Erklärung beginnt denn auch mit einer Tatsachenbehauptung: „Für das Vereinigte Königreich, Schweden, Frankreich, Deutschland und die Niederlande steht fest, dass Alexej Nawalny mit einem tödlichen Toxin vergiftet wurde.“ Man spricht allerdings nicht davon, dass dies bewiesen wurde, man sei zu dem „Schluss“ gekommen. Was „eindeutig“ sein soll, ist der durch nicht näher bezeichnete und von unbekannten Labors durchgeführte Analysen erfolgte Nachweis des Toxins Epibatidin in aus Russland von Angehörigen geschmuggelten Proben, was vermutlich verhindert, dass eine lückenlose Verkettung von Entnahme bis zur Analyse vorgelegt werden kann.
Das erinnert an die ominöse Wasserflasche, auf der Novichok- bzw. Nowitschokspuren gefunden worden sein sollen. Sie soll mit anderen aus dem Hotelzimmer in Tomsk stammen, wo Nawalny angeblich durch diese vergiftet wurde. Über die „Sicherstellung“ wurde als „Beweis“ ein Video von Nawalnys Crew gemacht. Die Nawalny-Vertraute Maria Pevchikh hatte sie schließlich in Plastik eingewickelt aus Russland geschmuggelt und nach Deutschland gebracht. Dazu siehe meinen ausführlichen Artikel noch auf Telepolis. Damals hatte sich die Bundesregierung trotz aller offenen Fragen vielfach in Unkenntnis gehüllt und ansonsten das britische Mantra geäußert, „dass es keine andere plausible Erklärung für die Vergiftung von Herrn Nawalny geben kann als eine russische Involvierung und Verantwortlichkeit.“ Ob andere Länder auch über Nowitschok verfügen, interessiere in diesem Zusammenhang nicht (Bundestagsdrucksache Nr. 19/23454).
Das Gift, mit dem Nawalny getötet worden sein soll, wird von Pfeilgiftfröschen in Südamerika gebildet. In der britischen Pressemitteilung heißt es, das Froschgift habe „höchstwahrscheinlich“ den Tod verursacht. Hinzugefügt wird: „In Russland kommt es in der Natur nicht vor.“ Als Entlastung soll dieser Zusatz wohl nicht dienen, vermutlich soll er andeuten, dass kein gewöhnlicher Russe das Gift in Russland hätte finden können, was dafür sprechen soll, dass es nur im staatlichen Auftrag der russischen Regierung nach Russland gelangt ist. Das Gift ist bekannt, es wird es auch in vielen anderen Ländern geben. Die Erklärung gibt keine näheren Einzelheiten bekannt. Vermutlich handelt es sich nicht um ein natürliches, sondern um ein synthetisch hergestelltes Epibatidin, mit dem in Russland, aber auch anderswo experimentiert wurde. Die Bemerkung, dass es nicht in Russland „natürlich“ vorkommt, mutet besonders rätselhaft an.
Mehr als eine Behauptung ist es bislang noch nicht, dass das Epibatidin in Proben Nawalnys gefunden wurde und dass mit ihm Nawalny tödlich vergiftet wurde. Konfrontiert wird der Befund vor allem mit der von russischen Behörden erklärten Todesursache durch plötzlichen Bluthochdruck, der durch eine chronische Herzrhythmusstörung verursacht worden sein soll.
Insgesamt wiederholt sich das Muster, wie der Westen auf bestimmte Anschläge reagiert, um sie nicht nur der russischen Regierung oder russischen Geheimdiensten anzulasten, was zutreffen kann oder auch nur vermutet wird, sondern daraus vor allem ein weiteres Vorgehen gegen Russland zu begründen, beispielsweise weitere Isolation, weitere Sanktionen, erhöhten Druck, Verstärkung der antirussischen Einheit etc. Das Muster wurde nach dem Nowitschok-Anschlag auf die Skripals Anfang März 2018 etwa durch das geleakte, nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Handout der britischen Regierung an die anderen westlichen Regierungen deutlich (siehe ausführlicher meinen damaligen Artikel in Telepolis: „Eine neue Phase der russischen Aggression“). Es sollte so eine gemeinsame Position mit entsprechendem Wording geschaffen werden. Ähnlich war dies bei den Berichten und Dossiers der britischen und amerikanischen Regierungen zu den angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen als Vorbereitung auf den Krieg.
Als Beispiel sei nur auf die zweite Folie des Handouts mit dem Titel „Eine neue Phase der russischen Aggression“ verwiesen. Das bei der OPCW akkreditierte britische Labor in Porton Down habe positiv das Nervengift Nowitschok identifiziert. Das sei eine Gruppe von Wirkstoffen, die „nur“ von Russland entwickelt, aber nicht im Rahmen des Chemiewaffenabkommens deklariert worden sei. Daraus wird eine „Verletzung des fundamentalen Verbots des Einsatzes von Chemiewaffen“ abgeleitet. Dann kommen die Sätze, die als vorgeschriebenes Wording ähnlich wie jetzt von den anderen Regierungen verwendet wurden. Es sei die „erste offensive Verwendung von Nervengift in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg“. Und dann heißt es: „Ohne den geringsten Zweifel ist für uns Russland verantwortlich. Kein Land außer Russland hat die kombinierte Kapazität, die Absicht und das Motiv. Es gibt keine plausible alternative Erklärung.“ Da ist sie wieder, die Erklärung, dass die Vorwürfe doch stimmen müssen, weil es angeblich keine Alternative gebe. Das kann man auch Desinformation oder strategische Kommunikation nennen, die auf die Trägheit der Öffentlichkeit und der Medien setzen.
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Wohlunterrichtete Kreise haben erklärt,
dass der Herr N. zweifelsfrei von einem Amazonasfrosch erlegt wurde, mit Pfeil und Bogen und Gift – im Auftrag von put
put put Putin. What a foool !
👍
@ Lichtenberg: ….es wurden noch Abdrücke von Froschfüßen im Schnee entdeckt und
in einer Mülltonne am Flughafen ein Hamsterpelzmantel in der Größe F wie Frosch.
Der Rückflug nach Südamerika soll mit der goldenen Kreditkarte von Putin bezahlt
worden sein.
😂😂
Es war die Satanskralle von Singpur! Das hat doch Kommissar Schneider schon vor mehr als 20 Jahren aufgeklärt.
Da kommen also Vertreter eines führenden Russenfresser-Staates daher und hängt Putin den xten Giftmord an, andere Russenfresserstaaten schliessen sich an. Statt Beweisen – es stimmt, weil es stimmt. Weil die Russen heimtückisch sind, weiss man ja, nur ein toter Russe ist ein…
Abgesehen davon, dass mich das selbstredend voll und ganz überzeugt – credo quia absurdum est – ändert das allerdings nichts an den Stärkeverhältnissen. Die Russen gewinnen weiterhin den Krieg. Die Frösche quaken weiter (wie komm ich jetzt bloss auf Amphibien?).
👍
„There ist no alternative“ aus GB? Woher kenne ich diesen Satz nur?
Fällt denen in GB wirklich nichts besseres ein um die Weltöffentlichkeit zu veräppeln als Maggy Thatcher zu zitieren?
Antwort es gibt immer eine Alternative 😁
Übrigens ich habe aufgeschnappt, dass Nawalnys Gewebeproben direkt aus seinem Grab stammen sollen. Sollte das wahr sein?
Schreckt Nawalnys ganz offensichtlich
rachsüchtige Witwe nicht einmal vor solchen Methoden der dann glasklaren Grabschändung zurück?
Mal sehen wie der Kreml darauf reagiert – scheint übrigens auch in unseren Medien kaum erwähnt zu werden der neue, alte, Fall Nawalny.
Mal sehen ob das sich die nächsten Tage ändert.
Gruß
Bernie
Die möchtegern Witwe ist doch eigentlich die Ex- Frau von Nawalny. Ist das dann überhaupt
seine Witwe? Nawalny war den Russen politisch vollig wurscht egal. Er war ein Krimineller,
den sie einfach nur wegsperren wollten. Wenn tatsächlich Gewebeproben vom Leichnam aus
Russland heraus geschmuggelt werden konnten, dann war es sicher den Engländern auch
möglich, Nawalny mit einem entsprechenden Gift zu töten. Die Tommis sind eines, wenn nicht
gar das schrägste und bekloppteste Volk auf diesem Planeten. Von denen geht nur Zoff um die
Welt.
Nur soviel Sie haben recht lieber Träumer.
Gruß
Bernie
Ich habe mich ein wenig schlau gemacht und erkläre unter Vorbehalt:
Epibatidin ist in kleinen Gewebeproben unmöglich aufzufinden, es sei denn, jemand sucht ganz gezielt danach.
Hypothese:
Epibatidin ist das Gift gewesen, mit dem eine britische Agentin mit gefälschter russischer Identität, die ich nicht nennen will, Navalny im Jahr 2020 im Auftrag des MI6 vegiftet hat. Es wirkt als Acetylcholinesterasehemmer gleich „Hexenkralle“ (mein Name für das fiktive „Novichok“), allerdings organspezifischer, weshalb es als Analgetikum taugte, wenn Handhabung und Dosierung nicht zu gefährlich wäre. Man hat das Gift nicht „gefunden“, „man“ wußte, daß es da war, weil es so gut wie gar nicht metabolisiert.
(Nur Folklore, weil es mich halt interessiert, wie ein gut gemachter Krimi)
Nichts einzuwenden gegen gute britische Krimis!
Um die Verschwörungstheorien noch weiter anzuheizen: Als die bereits erwähnte Maria Pevchikh an der Universität studierte, war ihr Diplomberater der bekannte russische Philosoph Alexander Dugin, eine sehr umstrittene Persönlichkeit.
Weil der Herr Dugin „umstritten“ ist, von wem eigentlich(?), musste der Bandera-Abschaum sie in die Luft sprengen? So sind sie, die Bandera- Anhänger: an wehrlosen Frauen und Kindern vergreifen, wie am 2.Mai 2014 in Odessa, aber sich von jüdischen Oligarchen und deren Kumpane am Hintern beglücken lassen….Auf der einen Seite gegen „die Juden“ hetzen, andererseits sich von „ den Juden“ bezahlen lassen, die Ukraine zu zerstören!
Nicht die Russen, die Amis werden uns töten.
Gain of Function: https://jonfleetwood.substack.com/p/niaid-funded-scientists-engineer
Wir können nicht wissen, was geschehen ist.
Wenn es stimmen sollte, dass Navalny mit Pfeilgift aus Südamerika umgebracht wurde: übel. Zu klären wäre dann trotzdem noch; von wem, in wessen Auftrag.
Wenn die Meldung als fake gezielt platziert sein sollte, um eine gewisse Grundstimmung der SIKO zu unterstützen: nicht weniger übel. Auch dann bleibt zumindest die Frage: von wem?
Die wichtigste Frage ist doch, wie gehen wir damit um, dass wir so vieles nicht überprüfen können.
Sollen wir deshalb auf eigene Grundpositionen verzichten?
Ich denke nein.
Wir müssen dahin kommen, zu kritisieren, was unserer Überzeugung nach falsch ist, egal, wen es betrifft.
und bei unseren eigenen moralisch-ethischen Grundsätzen bleiben.
Für mich würde das zum Beispiel heißen: Ich will keinen Krieg mit Russland, und dabei bleibe ich. Trotzdem könnte ich an die russische Botschaft schreiben: Wenn es stimmt, dass Navalny gezielt aus dem Weg geräumt wurde, auf diese oder eine andere Art, dann ist das eine Schweinerei ohnegleichen.
Naiv?
Wahrscheinlich.
Aber vielleicht entpuppt sich hartnäckiges Beharren auf eigenen Werten als einziges, was einer rundum stattfindenden Manipulation, die in Einzelheiten überhaupt nicht mehr zu durchschauen ist, entgegengesetzt werden kann.
Die Israelis, respektive der Mossad machen das jeden Tag!
Was?! Der Mossad schreibt jeden Tag an die russische Botschaft?
🤣
Genau!
Ist gedacht als Zermürbungstaktik.
Die „Junge Welt“ nimmt Stellung dazu:
„[…]Kommentar – Denken außer Mode
Neueste Propaganda gegen Russland
Von Jörg Kronauer[…]“
„[…]Nun, die Propaganda nimmt halt, was sie kriegt. Und wenn es nur die Behauptung ist, der russische Oppositionelle Alexej Nawalny sei mit einem Sekret aus südamerikanischen Pfeilgiftfröschen umgebracht worden. Niemand weiß, wie Gewebeproben seines Leichnams in den Westen gelangt sein sollen. Also kann auch niemand wissen, ob sie nicht manipuliert wurden, falls sie überhaupt echt sind. Seriöse Beweisführung sähe anders aus. Macht aber nichts – die Froschtheorie, pünktlich zur Münchner »Sicherheitskonferenz« lanciert, trägt gleichfalls zur Legitimierung der Hochrüstung bei. Es darf nur, wie erwähnt, niemand anfangen, sein Gehirn zu gebrauchen[…]“
Link:
https://www.jungewelt.de/artikel/517622.denken-au%C3%9Fer-mode.html
Ohne weiteren Kommentar von mir dazu 😉
Gruß
Bernie
Was machen wohl die Skripals?
Vermutlich haben sie sich irgendwo in Salisbury in etwa zwei Metern Tiefe unter der Grasnarbe in Holzkisten versteckt, da findet Putin sie nicht.
An den Skripals hat man wahrscheinlich erst einmal das Gift für Nawalny getestet.
Mit Novischok hat man es ja auch so gemacht.
Die Skripals waren/sind die Frösche.
Immer diese zeitlichen Zufälle. In diesem Jahr: Genau im zeitlichen Umfeld der MSK startet die Ukraine doch tatsächlich an einigen Frontabschnitten so etwas wie Gegenangriffe. Oder geht es nur darum, auch mal ein paar Leichen einzusammeln?
Für die ständigen Gerüchte aus London spricht nicht zuletzt der Umstand, dass es schon seit den 1920er Jahren in jeder Generation aufs Neue ein Ziel der britischen Regierung bzw. den eigentlichen Strippenziehern in den Banken-/Finanzzentralen der City of London war, Russland kollabieren und mindestens in drei Teile zerfallen zu lassen. Die Äußerungen von britischen Diplomaten dazu sind dokumentiert und verfügbar. Aber klar, sowas geht in der aktuellen Hysterie auf keinen Fall als seriöse Hypothese durch ….
Seit die Briten im 2. WK ihre Abteilung für „nicht-Gentleman-mäßige Kriegführung“ aufgemacht haben, ist denen so ziemlich jede Sauerei zuzutrauen. Bekanntestes Miglied war übrigens Sir Christopher Lee, ein Cousin von Ian Fleming, was den Schauspieler zu einem der realen Vorbilder des fiktiven James Bond macht. (Da sieht man doch den Goldener-Colt-Film gleich mit ganz anderen Augen, oder?)
Jedenfalls gehe ich nicht davon aus, dass die Skripals noch am Leben sind.
Und im Übrigen halte ich es mit dem oben schon erwähnten Junge-Welt-Kommentar.
Auch das Recht wird korrumpiert.
Argumentationskette in diesem Falle: Der N. N. war es! Gibt es eineindeutige Beweise? Nein, N. N. war zu perfekt. Er hatte aber „die Mittel, das Motiv und die Möglichkeit“.
Der Sender Gleiwitz fällt mir gerade ein.
Was der Westen aufführt, ist billigstes Kabukitheater!
Wer diesen Quellen noch Glauben schenkt, hat die Kontrolle über sein Leben endgültig verloren ……..
🐡🐠🐟🐬🐳🐋 🦈 Fischsuppe für ALLLEEEEEEE
Den Verbrechern vom MI-6 fällt auch gar nichts mehr ein. Dabei sollte deren neue Chefin Blaise Metreweli( Dobrowolski)doch die Wunderwaffe gegen Russland schlechthin sein.
Das der WhatsApp- a- foolda an erster Linie mitrötet, ist nicht verwunderlich. Ist eben ein alter Ostlandreiter…Aber das die Figuren nicht merken, das sie bei immer mehr Menschen auch noch den letzten Rest von Glaubwürdigkeit verlieren….