
Bei den Nachwahlen zu dem Midterms schwappte die blaue Welle durch Amerika, und bescherte den Demokraten die Mehrheit im Kongress.
Lindsey Graham, der heimlich schwule, unheimlich kriegstreibende Senator aus den Südstaaten hat es vorausgesehen: Wenn sich die Republikaner an Donald Trump ketten, werden sie umgebracht, „killed“; das würde die konservative Bewegung zerstören. Das sagte er in einem bemerkenswerten Interview mit der Daily Show, in dem er sich hinter Ted Cruz, stellte, der, anders als Trump, nur halb-verrückt sei.
Kurz zuvor machte eine Verschwörungstheorie die Runde: Bill Clinton, der damals noch, wie Hillary, mit den Trumps befreundet war, rief den damaligen New Yorker Bauunternehmen und Reality-Show-Host an (soweit ist dies verbürgt), um ihn zu überreden zu kandidieren. Gegen Trump würde Hillary gewinnen, und auf dem Weg dahin würde er die Republikaner in den Abgrund reißen, so der Gedanke.
Hillary wurde bekanntermaßen nicht Präsident, aber die Republikaner stehen verdächtig nahe am Abgrund. Bei den Nachwahlen zu dem Midterms schwappte die blaue Welle durch Amerika und bescherte den Demokraten die Mehrheit im Kongress, und viele Gouverneure (ja, in Amerika sind die Demokraten blau und die Republikaner rot, so ähnlich wie es dort auch keine Meter und Liter gibt).
Der wichtigste flippende Staat war Texas. Der Staat der Cowboys und der Bibeln, noch vor wenigen Jahren eine feste Burg für die Republikaner, ging komplett an die Demokraten. James Talarico ist nun Senator für Texas in Washington. Ausgerechnet Talarico, der aussieht, spottete Late-Night-Talker Seth Meyer, als habe er mit 21 erstmals Mineralwasser probiert. Greg Abbot, der langjährige Gouverneur, verlor das Amt an Gina Hinajosa, die erste lateinamerikanische Gouverneurin in Texas.
Das liegt auch daran, dass Texas in den letzten Jahren einen Zuzug von Latinos erlebt hat, aus dem benachbarten Mexico, aber auch aus Kalifornien. Latinos machen nun mehr als 40 Prozent der Texaner aus, wie in Kalifornien. Der Staat bekommt mit Xavier Becerra den ersten hispanischen Gouverneur. Das war eigentlich das, was Trumps Mauer zu Mexico verhindern sollte.
Vor ein paar Jahren kam ein Film in die Kinos, „Civil War“, Bürgerkrieg, der sie Stimmung im Land extrapolierte. In dem kämpft Texas vereint mit Kalifornien gegen das korrupte Washington. Völlig unrealistisch, hieß es damals, aber so unrealistisch sieht das heute nicht aus. Die Stimmung ist allerdings nicht nach Bürgerkrieg; die Demokraten feiern einen nicht bloß inneren Reichsparteitag, sie tanzen auf den Straßen, und bei den Republikanern werden die Messer gegeneinander gewetzt.
Nach Texas hat sich auch Elon Musk verzogen, der nicht nur, aus steuerlichen Gründen, seine Firmen von Kalifornien in den Cowboystaat verlagert hat, sondern auch noch eine halbe Milliarde Dollar für republikanische Kandidaten ausgegeben hat. Dass das alles umsonst war, freut die Demokraten besonders.
Natürlich ist für jemanden mit einer Billion (einer deutschen Billion, die auf amerikanisch „Trillion“ heißt) auf der Bank eine halbe Milliarde so viel wie für unsereins mit 1.000 Euro auf der Bank 50 Cents, aber trotzdem. Unverziehen ist, wie Musks Doge-Boys durch die Ämter zogen und Leute entließen.
Noch etwas Neues: In New Mexico wird Deb Haaland Gouverneurin, die erste Indianerin in diesem Amt. Sie gehört dem Stamm der Laguna Pueblo an (für Karl-May-Fans: Das sind die guten, friedlichen Indianer, im Gegensatz zu den Navajo oder, leider, den Apachen). Haaland war bereits unter Joe Biden Innenministerin gewesen. New Mexico hat eine indianische Bevölkerung von mehr als 12 Prozent, der drittgrößte Anteil unter US-Bundesstaaten nach Alaska und Oklahoma.
Georgia hat nun mit Keisha Lance Bottoms die erste schwarze Gouverneurin in einem US-Bundesstaat überhaupt. Sie ist die Urgroßenkelin des schwarzen Sklaven Sheppard Peek. Auch in North Carolina, New Hampshire, Iowa und Minnesota — wo es die Krawalle um die Ausländergreiftruppe ICE gegeben hat — setzten sich Demokraten durch. Insgesamt gewannen die Demokraten 20 Senatoren und die Republikaner nur 13, sie verloren in allen knappen Staaten.
In Ohio wurde Amy Acton Gouverneurin, gegen die die Republikaner ihre eigene Mutter aufgeboten hatte, die sagte, ihre Tochter lüge ständig (sie hatte deren zweiten Mann, ihren Stiefvater, wegen Vergewaltigung angezeigt). In Kansas, einer langjährigen republikanischen Hochburg gewann der Demokrat (und Megachurch-Pastor) Adam Hamilton gegen den republikanischen Gegenkandidaten, und in Ohio siegte der Demokrat Sherrod Brown gegen Jon Husted, ein Protegé von Vizepräsident JD Vance, den Trump ausgiebig unterstützte.
Auch Susan Collins, langjährige republikanische Senatorin in Manie, muss abtreten. Und die eigentlich ziemlich unpolitische Schwester des jüngst verstorbenen Lindsey Graham, Darline Graham, die Trump selbst als Ersatz nominiert hatte, verlor ihren Sitz. Damit wird South Carolina zum ersten Mal seit Äonen demokratisch. Derweil kündigte Mike Johnson an, Sprecher der Republikaner im Abgeordnetenhaus und ausgesprochener Trump-Popoküsser an, nicht mehr als Fraktionschef anzutreten.
In New York wurde Gouverneurin Kathy Hochul wiedergewählt, die Verbündete des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani. Das war zu erwarten, umstrittener war die Wahl von Abdul El-Sayed in Michigan, ebenfalls ein Demokratischer Sozialist. Der ägyptisch-stämmige Arzt El-Sayed ist nun der erste Muslim im Senat.
Gerade El-Sayed war als Dschihadist und 9-11-Befürworter heftig angefeindet worden, zumal er mit Hasan Piker befreundet ist, ein muslimischer, einflussreicher Twitch Streamer (was auch immer das sein mag), kein großer Freund des Staates Israel, der sich gegen Militärhilfen für Israel ausgesprochen hat. Seine demokratische Gegenkandidaten Haley Stevens, die gegen ihn bei den Vorwahlen unterlegen war, hatte kurz vor der Wahl seinen Gegner, den Republikaner Mike Rogers unterstützt.
El-Sayeds Hauptprogrammpunkt ist allerdings, die staatliche Krankenversicherung Medicare auf alle Amerikaner auszuweiten. Offenbar ein Vorhaben, das bei den Wählern beliebter ist, als die israelische Armee gegen den Iran aufzurüsten, insbesondere in Zeiten gestiegener Ölpreise.
Gleichwohl benehmen sich Republikaner durchaus, als hätten sie gerade einen Stein umgedreht und darunter den Wähler entdeckt, der sich um hohe Kosten sorgt. Derweil beschimpften die israelischen Ausläufer in der amerikanischen Presse jeden als Antisemiten, der für eine Krankenversicherung eintrat,
Tatsächlich waren Israel und der Irankrieg entscheidende Punkte der republikanischen Niederlage. Der Krieg hat die Benzinpreise hochgetrieben. Amerikaner sind durchaus keine Pazifisten, aber ihnen sind Kriege am liebsten, die nichts kosten. Derweil machte Trump mit albernen Ansagen Schlagzeilen, etwa, dass er den Krieg in Vietnam innerhalb einer Woche beendet hätte, indem er Ho-Chi-Minh-Stadt, das frühere Saigon bombardiert hätte, die Hauptstadt der Verbündeten also.
Die vier Milliarden jährliche Dollar teuren Hilfen für Israel sind nicht nur bei Demokraten, sondern auch beim rechten Flügel der Republikaner unpopulär. Wohl deshalb hat Trump Tage vor der Wahl angekündigt, dass die ab 2027 gestrichen würden. Für den Ankündigungspräsidenten ist das allerdings um Jahre zu spät, und auch nicht glaubwürdig. Jeder erinnert sich daran, dass er mit Netanyahu quasi Händchen hielt, als er Militäranschläge gegen Teheran ankündigte.
Trump, das darf man nicht vergessen, kam als Friedenspräsident an die Macht. Er trat — verbal — gegen den damaligen Präsidenten George W. Bush an, dem er vorwarf, Amerika in den Irakkrieg geführt zu haben. Damals war Trump noch Demokrat. Dann ritt er auf der anti-Obama-Welle nach oben mit dem Versprechen, keine weiteren Kriege im Mittleren Osten anzuzetteln, und dem Slogan „Amerika First“.
Nun erklärte er, das eigentliche Problem bei den Midterms sei gewesen, dass sein eigener Name nicht auf dem Wahlzettel gestanden sei, sonst wäre es ein gewaltiger Sieg geworden. Der Präsident hat derzeit eine Zustimmungsrate von um die 35 Prozent und kaum ein republikanischer Kandidat hat sich mit Trump blicken lassen.
JD Vance, der Trumps Mantel als Präsident beerben will, rief seine eigene Partei auf, darüber nachzudenken, ob der Krieg gegen den Iran es wert war, die Kontrolle im Kongress für die kommenden sechs Jahre verloren zu haben (JD glaubt, nein). Der Irankrieg habe die Republikaner wichtige Stimmen gekostet. Vance war bereits bisher Kritiker des Irankriegs gewesen, allerdings eher ein stiller im Verborgenen.
Der Krieg hängt nun in den Seilen; Amerika kämpft nicht, will aber auch nicht kapitulieren, während die Mullahs im Iran spotten, sie hätten nun selber in Amerika für Regime-Change gesorgt. Selbst Trump hat inzwischen eingeräumt, dass der Krieg gegen den Iran ein Problem bei den Wahlen dargestellt habe. Es ist gut möglich, dass der Präsident nun den wenig geliebten und glücklosen Kriegsminister Pete Hegseth als Bauernopfer über den Jordan gehen lässt. Derweil scherzten seine Wahlkampfmanager laut New York Times, dass sie zur Not ja Asyl in Israel beantragen könnten.
Allerdings, ob der nunmehr demokratische Senat den Stecker für den Irankrieg zieht, ist durchaus nicht ausgemacht. Zwar hat der demokratische Mehrheitsführer Chuck Schumer dies angekündigt, aber der Tag ist noch jung. Und es ist auch gar nicht sicher, ob der 75-jährige Mehrheitsführer bleibt. Und die israelischen Verbündeten im Irankrieg haben auch gute Verbindungen zu demokratischen Senatoren.
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„Der Krieg hängt nun in den Seilen; Amerika kämpft nicht….“
Aber nicht doch. Die USA verteidigen sich tapfer gegen den Aggressor Iran und ausnahmslos alle Medien sind voll auf Linie. Was kann da denn noch schiefgehen?
https://caitlinjohnstone.com.au/2026/11/04/western-news-media-propagandists-describe-us-bombing-iran-as-defensive/
„Jeder erinnert sich daran, dass er mit Netanyahu quasi Händchen hielt, als er Militäranschläge gegen Teheran ankündigte“
Ja, und ich erinnere mich auch an die Standing ovations des Congress bei der Rede Netanjahus dortselbst. Sah für mich so aus, als sei er nicht nur bei den Republikanern beliebt (gewesen).
Die klatschen doch immer ‚both sides of the aisles‘! Das gehört sich so im Hohen Hause. Man beklatscht sich doch bestimmt selbst, so etwas ohne größere Verletzungen beigewohnt zu haben müssen.
Wenn ich Frau Schweitzer richtig&recht verstanden haben, sind die indigenen, die migrantischen und sonstigen Minderheiten-Gruppen (die JuJu’s,, die Jungen und die … ) zwischenzeitlich doch etwas aufmüpfiger geworden und haben womöglich. jetzt sogar ihre Vertretung im Kongress und in anderen hochnoblen Ämtern. Es könnte sich was ändern, vielleicht und momöglich. Was aber wenn ‚the angry old man‘ im Oval Office mal so richtig sein Veto auspackt? Manch ein Experte mit langjährig gepflegter Analyse&Expertise vermelden nachhaltig von ihrer Mutmaßung, er werde demnächst in diesem Theater sein Lieblingsspielzeug auspacken, auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Gleichen. Und dann – so wie ich die Wasp’s kennenlernen durfte in meinem Leben und zwar vor Ort – werden sie wieder mit vor Stolz aufgeblasenen Backen unter dem Sternenbanner wieder ‚frohlocken‘ ob dem Mut und der Tapferkeit des Altvorderen!
Eine interessante Innenperspektive.
Nur am Rande: Dass man Elon Musk als Billionär darstellte, war eine Milchmädchenrechnung. Das unterstellte, dass er seine Aktien zum damaligen Höchstkurs, beim Börsengang von SpaceX, hätte verkaufen können; das war damals schon unmöglich.
Die Aktie hat vom damaligen Höchstwert (205 Euro am 11. Juni) fast die Hälfte verloren und steht zurzeit bei nur noch 118 Euro. Demnach ist Musk selbst nach dieser abenteuerlichen Rechenmethode kein echter Billionär.
Aber gut: Im Endeffekt stimmt es, dass ihn die 450 verschenkten Millionen nicht arm machen. Hätte er sie mal besser für einen guten Zweck gespendet!
Ein großes Fragezeichen schmückt die Kanäle der fremdbestimmten Medienmonopole :
„Wer hat Ideen für Deutschland ? –
Wir haben keine !“
und
„Worüber haben wir uns nach der Wahl
eigentlich gefreut ?“
„Lindsey Graham, der heimlich schwule, unheimlich kriegstreibende Senator aus den Südstaaten hat es vorausgesehen: Wenn sich die Republikaner an Donald Trump ketten, werden sie umgebracht, „killed“; das würde die konservative Bewegung zerstören.“
Hier hat der Editor geschlafen, denn ich wüsste nicht, wo belegt ist, dass Graham schwul wäre. Das sind Gerüchte gewesen. Es sei denn sie bringt genauere Belege.
„Gerade El-Sayed war als Dschihadist und 9-11-Befürworter heftig angefeindet worden, zumal er mit Hasan Piker befreundet ist, ein muslimischer, einflussreicher Twitch Streamer (was auch immer das sein mag), kein großer Freund des Staates Israel, der sich gegen Militärhilfen für Israel ausgesprochen hat. “
Von den Parteien bezahlte Influencer gibt es auch in Deutschland. Die haben das zigfache mehr an Reichweite als die Autorin. Streamer sind jeden Tag dauerpräsente Narzissten. Nur die Großen wie Piker machen viel Geld, die meisten Content Creators werden gnadenlos ausgebeutet. Überall auf der Welt werden Wahlen durch die Manipulation von Algorithmen gewonnen, was fast auch in Brasilien passiert wäre, wenn die Lula-Regierung nicht noch im letzten Moment gegengesteuert hätte gegen den versuchten Regime Change der USA (siehe Brian Miers). So wird auch die AfD in Deutschland gewinnen. Piker wurde dämonisiert, genauso wie gerade in Berlin Politiker der Linken von den rechten Influencern, den Oligarchenmedien dämonisiert werden.
Was die Autorin richtig schreibt: Bei den Demokraten kann man sich nicht darauf verlassen, dass sie nicht genauso wie die Republikaner und die Trump-Regierung wortbrüchig werden oder aus Sicht ihrer Wähler versagen. Eigentlich muss man davon ausgehen. Es gibt auch Beispiele, nämlich Ro Khanna (Jemen-Krieg, Israelhilfe) und Bernie Sanders (F35-Fabrik, Israelhilfe) – jegliche Demokraten im Kongress. Lügen im Wahlkampf gehört dazu. Das könnte auch eine Bewunderin der USA zur Kenntnis nehmen.
„Gleichwohl benehmen sich Republikaner durchaus, als hätten sie gerade einen Stein umgedreht und darunter den Wähler entdeckt, der sich um hohe Kosten sorgt. “
Republikaner wie Ben Shapiro richten sich nicht an arme Amerikaner, wie das auch beide großen Parteien nicht tun. Sie verachten arme Menschen und behandeln sie entsprechend. Deren Analyse ist, dass die Verhältnisse in USA instabil geworden sind, dass Trump als Chef der Republikaner verbrannt ist. Deshalb brauchen sie für ihre nächste Kampagne neue Köpfe und noch bessere Propaganda – womit sie schließlich ihre Millionen verdienen.
Mir gefällt auch generell nicht, dass die Autorin wie viele im linksliberalen Mainstream betont, dass der blaue Tsunami die große Stunde wäre der Wahlgewinner mit dunklerer Hautfarbe. Bei dem Squad, vornehmlich Frauen mit dunkler Hautfarbe, kam vor Jahren schon raus, dass sie von 2 PACs hauptsächlich finanziert wurden, mindestens eines davon von George Soros. AOC nannte Pelosi, die Superkapitalistin, deren Mann für sie Insidergeschäfte macht, „mama bear“. Es liegt doch nicht an der Hautfarbe oder dem Geschlecht, ob Politiker gute Politik machen. Es fällt nur auf, dass Republikaner durchschnittlich etwas rassistischer sind als Demokraten. Das ist aber kein Geheimnis, seit die southern strategy durch Richard Nixon und Barry Goldwater in der republikanischen Partei implementiert wurde, um Wähler von damals rassistischen Demokraten in den Südstaaten abzuwerben. Die hält bis heute an. Aber keine Sorge: Genauso wie ein angeblich schwuler Linsey Graham Politik gegen Schwule machen kann, können auch farbige Demokraten rassistische Politik gegen andere Farbige machen, zumindest gegen palästinensische, afghanische, irakische, syrische, jemenitische etc. Kinder, siehe z.B. Obama oder Condolezza Rice. Schäuble gegen Behinderte, wurde ihm mal vom Präsidenten einer Behindertenvereinigung vorgeworfen.
Zu dem Text über Texas zitiere ich nichts, aber man merkt natürlich, dass die Autorin, die sich in der linksliberalen Blase in NYC aufhält von Texas keine Ahnung hat. Ad hoc hätte sie wenigstens noch erwähnen können, dass in Städten längst schon blue gewählt wurde, zumindest von Austin weiß ich es. Der Amtsinhaber hatte einen heftigen Korruptionsskandal am Hals, was natürlich auch erst einmal nichts Besonderes ist, denn jeder US-Politiker ist käuflich.
Der Hohn über den Regime Change durch den Iran kam nicht nur von den bösen Mullahs, vor denen sich offensichtlich auch die Autorin fürchtet, sondern vor allem von Inhabern von Social Media Accounts, die davor warnten, dass der Krieg eine sehr schlechte Idee war. Aber was tut die große Mehrheit der Kongressabgeordneten nicht alles für AIPAC, eine Unterabteilung des MIC. Das ist in Deutschland auch nicht anders und „unser“ Texas heißt Bayern.
Über JD Vance und Peter Thiel gäbe es Kritik von Tahir Chaudhry. JD Vance ist natürlich auch total unglaubwürdig wie alle anderen Politiker auch, und auch politische Kommentatoren, die das nicht wahrhaben wollen, um sich auf die Seite des sogenannten kleineren Übels zu schlagen. Eine kritische Betrachung einer Wahl in USA muss eben scheitern, wenn man keine sachliche Kritik am System selbst formulieren kann.
Was den Irankrieg betrifft, wäre die sehr wichtige Frage, unabhängig von den Wahlergebnissen, was die Trump-Regierung oder der MIC noch machen können, um den Krieg am Laufen zu halten und ob die Demokraten mitmachen wollen. Außerdem wurde im Iran auch in den letzten Tag bombardiert. Nur weil die Autorin nichts davon gehört hat, bzw. in von ihr konsumierten Medien nichts erfahren, heißt es nicht, dass das nicht passiert ist.
https://ostdeutsche-zeitung.de/global/iran-usa-angriff-insel-qeschm-trump-hormus-11716
Es hilft auch den Ukrainern nichts, wenn die Demokraten wieder den Krieg gegen Russland hochfahren. Da war nämlich was mit dem Biden-Clan, Hunter Biden Laptop, Burisma, dem NABU, was damals im Wahlkampf zugunsten eines Wahlsieges von Joe Biden unterdrückt wurde. Auch da wäre zunächst einmal Ehrlichkeit gefragt: Es hilft nichts, wenn die Chefin vom Waffenhersteller eine Frau ist. Die machen Profit mit Krieg und die USA ist das größte Imperium der Welt.
Schau an, ist doch jetzt schon halb drei und immer noch kein Kommentar vom Chefankläger der H****, wo doch Frau Schweitzer vermeint solche Sätze wie diesen verlautbaren zu können:
„Tatsächlich waren Israel und der Irankrieg entscheidende Punkte der republikanischen Niederlage.“
Wo doch Mister Vice-President – Tschäydiiii – schon das Gleiche glaubte mutmaßen zu müssen, aber der Orangschmähn immer noch anderer Meinung ist, derzeit nämlich – man fasst es nicht – dass er stattdessen dem Waffenstillstand mit dem de-facto-Kriegsgewinner zuzustimmen müssen glaubte..
Da wollen wir doch mal hoffen, dass der Neu-Senotar aus Minnesota schnellstmöglich erst einmal. seinen H****-Tempel baut in Minnesota oder so, seine Krankenversicherung zu realisieren vermag, Inbesondere um den 320 Millionen US-Bürgern endlich mal zu vermitteln, was Islamisten so zu leisten vermögen. Etwas was ein Dreivierteljahrhundert die Genossen von der AIPAC nicht vermocht haben mit ihrem ganzen Money!
„Jeder erinnert sich daran, dass er mit Netanyahu quasi Händchen hielt, als er Militäranschläge gegen Teheran ankündigte.“ Ich kenne aber auch eine Autorin bei Overton, der der völkerrechtswidrige und äußerst brutale und hinterhältige Angriffskrieg auf den Iran damals nicht weit genug ging. Sie hätte diesen Angriff noch gerne um einige, die passende und treffende Bezeichnung erspare ich mir besser an dieser Stelle, auch unter Kriegsbedingungen justiziable Praktiken erweitert. 168 ermordete Schulmädchen im Iran konnten den verbalen Eifer und heiligen Zorn nicht im Geringsten bremsen.