Außenpolitik als Schmierentheater

Wladimir Putin auf dem Össtlichen Wirtschaftsforum. Bild: Vladimir Smirnov, TASS/Kreml/CC BY-4.0

Moralisten und Komödianten sind unter uns.

 

Weil Not Dichten lehrt, ist die gesamte Begriffswelt Dichtung aus Not.“ –Christoph Türcke, 1989

 

Das außenpolitische Verhältnis zwischen Russland und Europa ist längst zu einem gigantischen, geopolitisch inszenierten Theaterstück verkommen. „Totus mundus agit histrionem“: Alle Welt schauspielert, verkündete einst die Inschrift über dem Eingang des Globe Theaters in London, der Bühne Shakespeares. Was in der Welt des Barocks, in welcher der schöne Schein zum Prinzip der Kunst erhoben wurde, die Klage der Moralisten war, das war der Stolz der Komödianten.

Und heute? Heute sind Moralisten und Komödianten im geopolitischen Schaukampf Zwillinge geworden. Sie praktizieren gemeinsam die Kunst der Tarnung und Täuschung, der gegenseitigen Verachtung und Geringschätzung. Willkommen im Klub der Missvergnügten!

Europa ist in Aufruhr. Die EU-Außenminister beraten über europäische Reaktionen. Die EU-Außenbeauftragte, Kaja Kallas, sieht gar „Merkmale von staatlich gefördertem Terrorismus“, berichtet der Deutschlandfunk am 2. September. Die EU-Staats- und Regierungschefs bekunden ihre volle Solidarität! Was ist passiert? Eigentlich nichts! „Much Ado About Nothing“ (Viel Lärm um nichts)!?

Ein Monat ist es nun her, dass eine Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle gefunden wurde. Das Fluggerät sollte den Ermittlungen zufolge ein ukrainisches Antonov-Frachtflugzeug angreifen, das für den Transport von Rüstungsgütern genutzt wird. Und nun ist ein Wunder geschehen. Gott sei Dank: Der Anschlag misslang, der Zünder der Bombe war defekt.

Am 1. September wurde nun ein Übeltäter identifiziert. Es ist der übliche Verdächtiger: Putins Russland. Wer sonst? Nachdem Berlin festgestellt hat, dass Russland an dem versuchten sog. „hybriden Drohnenangriff“ auf den Flughafen Leipzig schuld war, inszenierten die Bundesregierung und ihre EU-Pappenheimer ein Schmierentheater.

Kaja Kallas ließ den russischen EU-Gesandten in Brüssel einbestellen. Auch das französische Außenministerium bestellte einen Vertreter der russischen Botschaft in Paris ein. Minister Barrot sprach sich für weitere Sanktionen gegen Russland aus.

Und natürlich dürfte die EU-Kommissionspräsidentin, Ursula von der Leyen, bei diesem Theaterstück nicht fehlen. Es wurde nur nicht ganz klar, in welcher Rolle sie aufgetreten ist: als Moralistin oder als Komödiantin? Sie sicherte jedenfalls zusammen mit Nato-Vertretern Deutschland ihre uneingeschränkte Solidarität. Auch der Franzose Macron wollte mitspielen und kündigte seine Unterstützung für neue Sanktionen an.

Der polnische Ministerpräsident, Donald Tusk, wies auf die Notwendigkeit der Koordinierung gegen Bedrohungen hin. Spanien, Griechenland, Italien und andere europäische Länder brachten ihre volle Unterstützung für Berlin zum Ausdruck.

Der britische Außenminister, Ed Miliband, verurteilte Russlands Vorgehen und erinnerte an die Erfahrungen seines Landes mit russischen Angriffen in den letzten Jahren. Der litauische Außenminister, Kęstutis Budrys, erklärte seinerseits, dass „Russland offenbar das Ausmaß seiner hybriden Angriffe ausweitet“. Die finnische Außenministerin, Elina Valtonen, erklärte: „Europa muss die Ukraine vor dem Winter unterstützen.“

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die ganze Aktion zwischen Deutschland und den EU-Europäern vorab abgestimmt wurde.

Und selbst die Kanadier zeigten sich mit Deutschland und der von Russland „angegriffenen“ EU solidarisch. Aber wo sind unsere lieben US-amerikanischen Freunde geblieben? Wollen sie etwa nicht mit uns solidarisch sein?

Offenbar nicht! Trump hält die Füße still. Er mag die Europäer ja nicht und die Deutschen am wenigsten! Und außerdem spielt er lieber Tragödie als Komödie. Der Iran lässt grüßen! Schließlich möchte er es sich mit seinem „lieben Freund“ Wladimir aus Moskau nicht verderben.

Apropos Russland! Was sagen die Russen denn dazu? Ein Tag nach den An- und Beschuldigungen aus Berlin waren die russischen Medien zunächst perplex, dann bezeichneten sie das ganze Spektakel als eine schlecht inszenierte Provokation, um diese anschließend den ganzen Tag hindurch mit dem Reichstagsbrand am 27./28. Februar 1933 zu vergleichen. Es wäre ja zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Soviel Phantasie muss man erst haben. Selbst in der Welt des Barocks käme man auf diese „geistreiche“ Idee nicht. Aber was tut man nur nicht, um ebenfalls an der Inszenierung teilnehmen zu dürfen.

Und was sagt die russische Führung zu all dem? Bei seiner am 1. September 2026 stattgefundenen Pressekonferenz in Bischkek (Kirgistan) wurde Putin gefragt, was er denn dazu sagt, dass „die deutschen Behörden Russland die Schuld am Drohnenvorfall in Leipzig gaben, … das ‚Russisches Haus‘-Abkommen bereits aufkündigten und das Konsulat in Bonn schließen wollen“.

„Ich denke“, sagte Putin mit ernster Miene, „dass es vor allem an der innenpolitischen Lage liegt. Die Position des Bundeskanzlers ist innenpolitisch schwierig; er genießt nicht das Vertrauen seiner Bürger, und der Grund dafür ist klar: Er verteidige nicht die nationalen Interessen, sondern verrate sie vielmehr. Es gibt auch offenkündig wirtschaftliche Fehlkalkulationen: Unternehmen schließen, Menschen verlieren ihre Arbeit, und der Lebensstandard sinkt. … Und da gibt es das ‚aggressive Russland‘, dem man alles in die Schuhe schieben kann. Wo sind denn die Beweise? Nun, sie wurden gefälscht“, sagte Putin bitterernst.

„Ich möchte Sie daran erinnern“, fuhr er fort, „dass die deutschen Behörden erst vor kurzem – vor einigen Monaten, vielleicht sogar vor einem Jahr, Russland der Sabotage von Nord Stream beschuldigt haben. Damals war ich noch fassungslos, dass sie sich so einen Unsinn ausdenken konnten, schließlich waren wir ja daran interessiert, Gas nach Europa zu verkaufen.

Wir wären nach wie vor bereit zu liefern; sie müssten nur den Knopf drücken und sich dazu entscheiden. Aber dazu sind sie zu feige, nicht zuletzt wegen der amerikanischen Sanktionen. Okay. Wir müssen jetzt die Gründe für dieses Verhalten erklären. Angesichts der sinkenden Zustimmungswerte und der anstehenden Wahlkämpfe, beispielsweise in Sachsen-Anhalt, stellt sich natürlich die Frage nach der politischen Zukunft der deutschen Führungselite. Ich denke, das hängt vor allem damit zusammen. Ich halte das für einen weiteren Fehler – einen schwerwiegenden Fehler, der meiner Ansicht nach eindeutig den Interessen des deutschen Volkes zuwiderläuft.“

Man erlebte einen besorgten Putin, der sich um die „Interessen des deutschen Volkes“ kümmert. So kennt man ihn – unseren Kümmerer. Er ist, wie immer, ernst, nie komisch und betont korrekt. Ein Gentleman eben!

Bemerkenswert an der zitierten Passage ist freilich, dass Putin die in Rede stehenden Anschuldigungen allein und ausschließlich mit innenpolitischen Schwierigkeiten der Bundesregierung erklärt und die Außenpolitik außen vorlässt. Das kann man natürlich machen und ist auch nicht ganz falsch.

Man denkt allein an die Äußerung des Bundesverteidigungsministers, Boris Pistorius, der am 31. August kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt noch ein Verbotsverfahren gegen die AfD gefordert hat. „Natürlich“ besteht kein Junktim zwischen Pistorius´ Forderung und den Schuldzuweisungen an die russische Adresse. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Mit einer innenpolitischen Erklärung allein kommt man jedoch nicht weiter. Putin ist da, wie immer, zu diplomatisch, um noch die Außenpolitik ins Spiel zu bringen. Aber: Was nicht war, kann ja noch werden. Und so eilte Putins Freund, Ex-Präsident Dmitrij Medwedew, ihm zur Hilfe und machte außenpolitisch einen Rundumschlag. Medwedew ist in seinem Element. Er ist alles, nur kein Gentleman und schlägt gleich mit der Faust ins Gesicht. Komödie ist nun mal nicht sein Ding. Er spricht lieber Klartext.

Als Reaktion auf die Anschuldigungen gegen Russland drohte Medwedew am 2. September mit einem Angriff auf Deutschland. Wörtlich schreibt er in Max: „Angesichts des neonazistischen, fanatisch russlandfeindlichen Kurses der gegenwärtigen deutschen Führung ist ein geplanter Sabotageakt die schwächste Form der Bestrafung für ihre Vergehen. Sie verdienen einen direkten Angriff auf alle deutschen Produktionsstätten für die militärische Ausrüstung der Bandera-Clique. Und höchstwahrscheinlich auch auf mehrere anderen Standorte in Berlin.“ Für einen Berliner wie mich sind das keine schönen Aussichten. Merz und Co sei Dank!

Auch die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, ließ sich nicht lumpen und kommentierte das Vorgehen der deutschen Bundesregierung unfreundlich mit den Worten: Russland bereite eine Antwort auf die Entscheidung vor, das letzte noch funktionierende Generalkonsulat in Bonn zu schließen und den Betrieb des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin einzustellen.

„Die Antwort wird, wie sie (die Deutschen) es mögen, hart ausfallen. … Wir haben diese Möglichkeit einkalkuliert, uns darauf vorbereitet und die Antwort wird bald erfolgen“, sagte sie und fügte hinzu: Die deutschen Behörden wollten das Generalkonsulat und das Russische Haus schon lange schließen, und der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig sei lediglich ein willkommener Vorwand gewesen. Denn „die ganze Geschichte, die um die Drohne herum erfunden wurde, ist an den Haaren herbeigezogen: Es gibt keine Fakten, keine Belege, absolut nichts“, erklärte die freundliche Dame aus dem russischen Außenministerium. Mit ihr ist eben auch nicht zu spaßen.

Der stellvertretende russische Außenminister, Alexander Gruschko, gab ebenfalls zu Protokoll: „Wir werden reagieren, wie wir es für angemessen halten und sobald wir bereit sind. Ich denke, das wird sich nicht in die Länge ziehen; es wird alles sehr schnell gehen.“

Gruschko schloss eine weitere Verschlechterung der diplomatischen Beziehungen zwischen Moskau und Berlin nicht aus. Auf die Frage, ob ein vollständiger Abbruch der diplomatischen Beziehungen diskutiert werde, verneinte er, räumte aber ein, dass sich die Situation ändern könne. „Sie haben einen Eskalationsweg gewählt, der nichts ausschließt, auch nicht den Abbruch der diplomatischen Beziehungen.“

In einem Interview mit Gazeta.ru bezeichnete Alexej Chepa (Erster Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten der Staatsduma), die Anschuldigungen Deutschlands als „Provokation“ und erklärte, Moskaus Antwort werde wahrscheinlich symmetrisch ausfallen.

„Wir haben uns in Russland an solche Schritte gewöhnt. Das heißt aber nicht, dass wir diese Provokation unbeantwortet lassen werden. Die Antwort wird gleichwertig sein. Schließlich kann die Schließung des Konsulats und die Verhängung neuer Sanktionen nicht unbeantwortet bleiben“, betonte der Duma-Abgeordnete.

Das ist alles schön und gut. Die russischen „Nettigkeiten“ täuschen jedoch nicht darüber hinweg, dass Putin, Medwedew und Co. mehr wissen, als sie sagen, und dass sie sich ebenfalls in Szene setzen – nur nicht als Komödianten und Moralisten, sondern als Macher und big players.

Sie wissen ganz genau, dass das deutsch-europäische Schmierentheater nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver ist. Es sollte zum einem eine massive Remilitarisierung Deutschlands legitimieren und zum anderen dazu dienen, die tiefe Involvierung der Nato im Ukrainekrieg sowie eine nicht enden wollende deutsch-europäische Eskalation zu verschleiern, und Russland diese Eskalation nach dem Motto: „Haltet den Dieb“ in die Schuhe zu schieben.

Manche deutschen Wirtschaftsbosse sind zumindest ehrlicher als jene deutschen Claqueure des Krieges, die dieses Schmierentheater inszeniert haben. Sie reden Tacheles: „’Germany and Russia are at war‘, says top defense exec“ („Deutschland und Russland befinden sich im Krieg“, sagt ein hochrangiger Verteidigungsmanager).

Mit dieser Schlagzeile überschrieben  Milena Wälde and Paul Ronzheimer ihren Artikel in Politico am 1. September. Und dieser „hochrangige Verteidigungsmanager“ ist der bayerische Rüstungsunternehmer, Stefan Thumann.

Selbst wenn er im Sinne des deutsch-europäischen Schmierentheaters argumentiert, dass nämlich die von Moskau gegen sein Land durchgeführten Sabotageaktionen ein „Kriegsakt seien, der hier von den russischen Streitkräften kontrolliert und koordiniert werde“, bleibt die Aussage: „Germany and Russia are at war“ dessen ungeachtet richtig.

Die Zeichen stehen jedenfalls auf weitere Eskalation und Deutschland kann dabei nichts gewinnen, aber viel verlieren. Mal sehen, ob unsere Komödianten und Moralisten auch dann noch ruhig schlafen werden.

Michael Silnizki

Michael Silnizki (20. Juni 1957) immigrierter 1976 nach Israel aus der Sowjetunion, wo ich 6 Jahre verbrachte. Im Januar 1982 wanderte ich nach Deutschland ein. An der Uni. zu Köln absolvierte ich geisteswissenschaftliche Studien (Philosophie, gr. Philologie, kath. Theologie). 1987 und in den 1990er-Jahren arbeitete für Forschungsinstitute: BIOst (Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien) und Max-Planck-Institut f. Europäische Rechtsgeschichte. Ab Anfang des Jahrhunderts bin ich sozusagen ein Privatgelehrter und habe mehrere Bücher und zuletzt ca. 250 Studien geschrieben, die auf meiner Webseite: www.ontopraxiologie.de zu finden sind.
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51 Kommentare

  1. Wundersam wie die die üblichen Verdächtigen mal wieder ganz genau wissen was abgeht.

    Erinnert mich an die Springerpresse: Mann durch Fleischwolf gedreht, Bild sprach zuerst mit der Mettwurst.

    1. Willst du Putin vorwerfen, nicht so dumm zu sein, wie Merz, Whatafool, Kallas & Co?

      Ok… nicht daß diese Ausrede jetzt überraschend kommt. Wenn man nix handfestes hat, muß eben geraunt werden. Ja, wenn man die Drohne in Leipzig intakt in die Hände bekommen hätte, könnte man sie ja analysieren, und feststellen, wer sie gebaut hat, aber so….

      ooops…

  2. Was in diesem Artikel fehlt, das ist ein klarer Hinweis auf die deutsche Kriegsbeteiligung:
    Kampf-Drohnen und Marschflugkörper, zumindest kriegswichtige Teile davon, werden in Deutschland produziert, um, wie öffentlich erklärt, aus der Ukraine heraus nach Russland geschossen zu werden, wo sie auch zivile Ziele treffen und russische Zivilisten töten.

    Diese deutsche Kriegsbeteiligung ist deutlich mehr, als die vorgeworfene (unbewiesene) angebliche hybride Kriegsführung mit ein paar kleinen relativ harmlosen Drohnen auf deutschen Flughäfen. Und sie wird in deutschen Medien weitgehend verschwiegen.

    Wenn es eine russische Vergeltung geben wird, dann wird sich diese gegen deutsche Waffen-Produktionsstätten für die Ukraine richten. Der Drohnenvorfall in Leipzig und die deutsche hysterische Reaktion darauf, ist keine russische Oreschnik wert.

  3. Und dieser „hochrangige Verteidigungsmanager“ ist der bayerische Rüstungsunternehmer, Stefan Thumann.

    Ach, der ehemalige Bibelverkäufer. Vom russischen Geheimdienst bedroht mit Novichock, womit sonst?. Der jetzt in den deutschen Militärausgaben den „idealen Nährboden“ (seine Firmen-Internetseite) gefunden hat. „Kaufmann und Patriot“, wie es auf seiner Facebookseite heißt. Leute, hängt die Wäsche ab…

  4. Politische Konkurrenz besteht auf allen Ebenen – auch der internationalen – aus dem Gegen- und Miteinander persönlicher Heuristiken zur Ermittlung und Gestaltung privater Erfolgswege der Angehörigen der herrschenden Stände. In einer Gesellschaft, deren Mitglieder zur Mobilisierung einer doppelten Moral genötigt werden, der Privatmoral des Erwerbsbürgers und der öffentlichen Moral des Staatsbürgers, ist das verbindende Moment beider Seiten die Selbstdarstellung der Subjekte – sowohl nach innen, wie nach außen und beides wiederum gepaart.

    Sowas kommt von Sowas.

    1. @“Heute sind Moralisten und Komödianten im geopolitischen Schaukampf Zwillinge geworden.“

      Wenn es nicht so gefährlich (lebensgefährlich) wäre könnte man es als Komödie verstehen.

      Da wir in einer Kakistokratie leben ist unser aller Leben in Gefahr weil die Clowns die Welt in Brand setzen.

  5. „Man erlebte einen besorgten Putin, der sich um die Interessen des deutschen Volkes kümmert. So kennt man ihn – unseren Kümmerer.“

    Der Putin war schon immer so ein selbstloser Kümmerrer-Typ. Der kümmerte sich um Tschechien, um Georgien., seit 2014 kümmert der sich hanz besonders um die Ukraine, jetzt macht er sich noch Sorgen um Deutschland. Neulich war er ja wieder auf Besuch in Bejing -auch da kümmert er sich.
    Der Putin kümmert sich um die ganze Welt. Denn, wer braucht schon eine Welt ohne Russland..?

    1. @cromwell Ich bin kein Fan von Putin, aber 🔄 verwechseln Sie da nicht Putin mit Trump, schließlich haben beide Namen 5 = fünf Buchstaben und das „u“ und das „p“ kommt in beiden Namen vor?

      Wenn sich jemand um die „ganze“ Welt kümmert, dann ist es Donald Trump, der große Kämpfer für die „Freiheit“, „Demokratie“ und „soziale Gerechtigkeit“. Er kümmert sich um die Welt, wenn auch nicht um die ganze Welt. Sich um Russland und China so zu kümmern wie um Deutschland, Frankreich, Grönland, Venezuela, den Irak, den Iran und den Gaza, davor schreckt der Enkel der Indianermörder allerdings noch zurück, denn das könnte auch das eigene Land = USA treffen. Warum heißen Interkontinentalraketen Interkontinentalraketen: weil sie nur 100 km weit fliegen? Sicherlich nicht. Die fliegen nämlich weiter, viel weiter.

      Innenpolitisch geht es dem Enkel der Indianermörder aus Washington D. C. am großen Popo aka „die 5 Buchstaben“ vorbei, wenn im eigenen Land Millionen Obdachlose auf der Straße verrecken und sich keine Krankenversicherung leisten können, aber superreiche milliardenschwere Plutokraten in das Weltall fliegen, um sich den blauen Planeten 10 Minuten lang von oben anzusehen. Die blaue Alice von der blauen AfD findet dieses autoritäre und asoziale System in den USA ganz toll, warum sonst kuschelt sie mit dem Multimiliardär Elon Musk? Sie fährt wahrscheinlich auch einen „Tesla“ und keinen VW Golf oder Audi A5.

      Zwei einfache Fragen:
      Frage 1: Wer hat die meisten militärischen Stützpunkte auf diesem Planeten?
      A) Das Imperium aus Washington oder
      B) Russland.
      (Kleiner Tipp für Bürger, die für die wertewestliche Propaganda arbeiten: Das Land im Osten, wo der Putin wohnt, ist es nicht.)

      Frage 2: Wer hat die meisten mobilen militärischen Stützpunkte = Flugzeugträger auf diesem Planeten?
      A) Das Imperium aus Washington oder
      B) Russland.
      (Kleiner Tipp: siehe dazu Frage 1)

      1. Für „cromwell“ ist Putin (und Russland) das Feindbild Nr. 1, die Wurzel allen Übels: (wie Ottono) biegt er alles auf „Putin“ hin: was nicht passt, wird passend gemacht.

  6. Es geht weiter bis zum „Spannungsfall“:

    “ Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios gibt es starke Hinweise darauf, dass auch der Brandanschlag nahe eines Rüstungsunternehmens in München im Auftrag eines russischen Geheimdienstes verübt worden sein könnte.“ ( 03.09., Tagesschau )

    gleich online hinterher:

    “ ARD-Deutschland-Trend : 56% der Deutschen fühlen sich von Russland bedroht.“ ( 03.09., Tagesschau )

    mal was anderes:

    KI-Rechenzentren als Ökokatastrofen betrachten

    Google baut im österreichischen Kronsdorf eines der größten Rechenzentren Europas, mit einer Größe von 50 ha und einem Stromverbrauch von etwa 900.000 Haushalten. Es wird 200 Liter Wasser pro Sekunde aus der Enns pumpen und es dann auf 30 Grad erwärmt wieder in den Fluss leiten.

    1. Sehe ich auch so.
      Diese ganzen Aktionen haben das Ziel „Spannungsfall“.
      Merz will sich mit dem „Spannungsfall“ politisch retten, als „der Retter“ Deutschlands, oder der EU und der „freien Welt“ inszenieren.

      Zudem kann man dann viel schneller auf „kriegstüchtig“ planen und werken, und z.B. viel leichter Personal requirieren, z.B. für die Bundeswehr, und die Einwohner Deutschlands noch viel besser bestehlen:
      denn wer will sich schon der „Rettung“ Deutschlands, der EU oder der „Freiheit“ in den Weg stellen….

      Dass es in Wirklichkeit um Imperialismus/Geopolitik, das russische Land und dessen Rohstoffe, geht: das wird natürlich nicht gesagt….

  7. Bliebe noch zu erwähnen, dass die Russenfresser das unbedingt am Jahrestag des Senders Gleiwitz machen mussten. Nicht am 31. August, nicht am 2. September, nein, es musste der 1. September sein. – Honi soit qui mal y pense.

    1. Das fiel natürlich auf und man vermag es kaum zu glauben. Ich weiß nicht, ob es Unverstand ist oder einer Provokation besondere Schärfe geben sollte: wir können auch wieder zurückschießen.
      Warum bitte sollen wir die Machtergreifung der AFD fürchten?

  8. Manchmal frage ich mich, ob die Machthaber in Berlin noch in den Spiegel schauen können, ohne einem starken Brechreiz zu erliegen. Aber dann sagt mir mein Verstand, das das durchaus geht. Deutsche Offiziere haben in den Vernichtungslagern bestialisch Menschen abgeschlachtet. In ihrer Freizeit haben sie dann den liebevollen Ehemann und Vater gegeben und sich an der Schönheit von Blumen erfreut.
    Das Pack in Berlin, Brüssel, London, Warschau will unbedingt Krieg. Hauptsache „dem Russen“ schaden. Ob sie ihre eigenen Länder gefährden, ist denen egal. Hauptsache, sie können ihren fanatischen Hass ausleben. Dabei hat dieser Hass fast nichts mit Russland zu tun. Sondern mit dem Narzissmus dieser Figuren. Sie haben sich an den Provokationen gegen Russland, die zum Krieg in der Ukraine führten, beteiligt. Jetzt zerreißt sie die Wut darüber, das sie sich verrechnet haben. Und wandelt sich in unbändigem Hass…

    1. Habe einen muslimischen Freund, der meinte dazu : “ Wenn die morgens in den Spiegel schauen, schreien die Shayatan (böse Jinn ) „A’ūdhu billāh“ / ich suche Zuflucht bei Allah“

      fand ich lustig.

    2. Natürlich können die noch in den Spiegel schauen: die glauben ihre eigenen Lügen, und leben so in einer „heilen Welt“.

      Ja, man wollte Russland doch – über die Ukraine – in ein paar Wochen / Monaten „zusammenfalten“, und ihm dann seine Bedingungen diktieren.
      Die letzten Jahre sieht es aber eher so aus, als ob uns Russland seine Bedingungen diktieren würde.

      Der Traum vom russischen Land und den russischen Rohstoffen ist derzeit ausgeträumt…..
      welche „Demütigung“ für die westlichen Imperialisten…..
      Da kann man schon auf Motivationen und Methoden von „damals“ zurückgreifen.

      Die Frage ist nur, wen sie mehr hassen: Russland oder sich selbst.

    3. Ich hatte hierzu gestern einen Kommentar geschrieben, aber er wurde gelöscht, scheinbar nicht „konform“ genug, obwohl nichts „Schlimmes“ enthalten war.

      Natürlich können die noch in den Spiegel schauen: die glauben ihre eigenen Lügen, zudem wissen sie, dass sie in den von ihnen begonnenen Krieg selbst nicht gehen werden: das „dürfen“ andere auf Befehl.
      Sie selber werden sich im Notfall dann schnell ins Exil in die USA begeben, und von dort aus dann „herumheulen“, um vielleicht „hinterher“ zurückzukommen, und den selbstverursachten Schaden zu begutachten und die eigene Zerstörungspolitik fortzusetzen.

      Ja, man will Krieg, scheinbar um das „damals“ begonnene Werk fortzusetzen, bzw. es besser zu machen.
      Wenn es zu diesem offenen Krieg kommen sollte, und wenn Russland gewinnen sollte, hoffe ich, dass Russland deutlich länger als Besatzungsmacht bleiben wird, da Deutschland von Grund auf entnazifiziert werden muss, wir das offensichtlich nicht selbst schaffen, bzw. es ist scheinbar nicht gewollt.

      Die Frage nach dem Hass ist: ob ihr Hass auf Russland nicht Selbsthass ist.

  9. Ach ja, Putins Hofberichterstatter schon wieder…

    „Medwedew ist in seinem Element. Er ist alles, nur kein Gentleman und schlägt gleich mit der Faust ins Gesicht. Komödie ist nun mal nicht sein Ding. Er spricht lieber Klartext.“

    Yo, der Klartext von Putins Freund ist Aufruf zum Massenmord!

    Na dann spielt IHR (!!! – „So kennt man ihn – UNSEREN Kümmerer….“) eure russ. Komödie hier mal schön weiter. Und passt bloß auf, dass die nicht noch zur Tragödie wird.

    1. @schwarzblau Soll das eine schwarzblaue ⬛🟦 Satire sein oder meinen Sie das so?
      Wo sind die Fakten?
      Wo sind die Belege, die Befunde, die Beweise?
      Wo ist der historische Hintergrund?
      Wo ist die Ursachenanalyse?
      Wo sind die ökonomischen und geopolitischen Zusammenhänge?
      Wer sind die Profiteure dieser Entwicklung: cui bono?

      Wer von „Putins Hofberichterstatter“ 🇷🇺 spricht, der muss auch von Trumps Hofberichterstattern 🇺🇸 reden und dem Vasallenstaat 🇩🇪 , sondern redet er einseitig und das nennt man Propaganda.

      Aber die (= Propaganda) gibt es bekanntlich nur im bösen Reich von Putin (und gelegentlich im „Kinaland“), aber nicht im Wertewesten, da wo Demokratie, Freiheit, Solidarität, Humanität, Mitmenschlichkeit, Menschenwürde, Gleichberechtigung, Respekt gegenüber dem Nachbarn, Empathie mit den sozial Schwachen, Frieden, Rechtsstaatlichkeit, Pluralismus, Vielfalt, Zivilcourage, Verantwortung für andere Mitbürger, Fairness, Zusammenhalt, christliche Nächstenliebe, Toleranz, Offenheit, Gleichheit, soziale Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, die Freiheit des Gewissens und der Religion, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Solidarität mit den ökonomisch Schwächeren regieren. Oder etwa nicht? Hallelujah! 🙏 Praise the Western world and its values: 💰 🪙 💳 💵 💷 💴 💶

      Bei der Aufzählung dieser „Werte“ des Wertewestens kommt sicherlich auch
      den Lobbyisten der Rüstungsindustrie,
      den Bellizisten im Deutschen Bundestag,
      den Agitatoren/Demagogen der NATO und
      den Kriegstreibern der Mainstream-Propaganda-Medien, allen voran den „Journalisten“ der FAZ, der Zeitung für „F“anatismus, „A“ggression und „Z“erstörungswut, ein zynisches Lächeln ins eigene Gesicht.

      Diese „Mitbürgerinnen“ und „Mitbürger“ sind wie kleine Kinder, die im Sandkasten spielen, sich als „gebildete“ Erwachsene bezeichnen und nach dem Prinzip handeln:

      Ich will dein Spielzeugauto und wenn du es mir nicht freiwillig gibt, dann nehme ich eine Sandschaufel und hau dir damit auf den Kopf. Dein Spielzeugauto mach ich aber auch noch kaputt, denn wenn ich es nicht haben kann, dann sollst du es auch nicht haben.

      PS: Falls jemand weiß, wer den Begriff „Wertewesten“ in die öffentliche Debatte eingeführt hat, der bekommt von mir eine Eins mit Stern und Lorbeerkranz.

      1. „Ich will dein Spielzeugauto und wenn du es mir nicht freiwillig gibt, dann nehme ich eine Sandschaufel und hau dir damit auf den Kopf. Dein Spielzeugauto mach ich aber auch noch kaputt, denn wenn ich es nicht haben kann, dann sollst du es auch nicht haben.“

        Beschreiben Sie da gerade Putins Psyche?

        1. @schwarzblau „Beschreiben Sie da gerade Putins Psyche?“ – Werte Frau, werter Herr ⬛🟦, wollen Sie damit behaupten, dass Donald Trump im Gegensatz zu Putin ein friedliebender Humanist und Menschenfreund ist? Donald Trump ist ein asozialer superreicher Egoist, der über Leichen geht und dem es vollkommen egal ist, ob eine oder zwei Millionen Obdachlose im eigenen Land im Namen der „Demokratie“ und der „Freiheit“ auf der Straße verrecken.

          Ihre Antwort erinnert mich an diese „Revisionisten“, die immer versuchen, das schwarzbraune deutsche Terror-Regime des Dritten Reiches von 1933 bis 1945 mit der Frage zu relativieren, wer mehr Menschen ermordet hätte: Hitler oder Stalin?

          Meine historische Antwort darauf ist: Das spielt keine Rolle, beides waren Diktatoren und Verbrecher, die viele Menschen auf dem Gewissen haben.

          Ein wichtigen Unterschied gibt es allerdings zwischen den beiden „Führungskräften“: Stalin wurde nie demokratisch gewählt. Adolf Hitler schon. Das war alles legal. Die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler war legal. 1933 haben dann 43,9 Prozent der deutschen Wähler Adolf Hitler gewählt und weil das weniger als 50,01 Prozent waren, haben ein paar Tage später alle Parteien im Deutschen Reichstag – bis auf die damalige SPD – dem „Ermächtigungsgesetz“ zugestimmt und den kleinen Schwarzbraunen ⬛🟫 aus Braunau am Inn zum bislang größten Terroristen der deutschen Geschichte gemacht. Oder wollen Sie dem widersprechen?

      2. Ich habe es mir einfach gemacht und ließ Ihre Frage die KI beantworten. Gemini hat Folgendes dazu mitzuteilen:

        Der Begriff „Wertewesten“ hat keinen einzelnen, namentlich bekannten Schöpfer, sondern entstand im deutschen Politik- und Medienjournalismus der späten 1990er und frühen 2000er Jahre als ironische und kritische Reaktion auf das etablierte Konzept der „westlichen Wertegemeinschaft“. Die Etablierung in der öffentlichen Debatte lässt sich durch folgende Dynamiken erklären:
        Ursprung als sprachliche Reaktion: Nachdem Historiker (wie Heinrich August Winkler) und Politiker nach dem Ende des Kalten Krieges verstärkt von der „westlichen Wertegemeinschaft“ oder dem „normativen Projekt des Westens“ sprachen, zog der Journalismus die Begriffe zum Kofferwort „Wertewesten“ zusammen.
        Kritische und ironische Verwendung: Eingeführt wurde das Wort vor allem von Kritikern der westlichen Außenpolitik (unter anderem im Umfeld von Globalisierungskritikern, linken Medien sowie später auch von systemkritischen Kräften von rechts und Vertretern autoritärer Staaten). Es wird meist als Pejorativum (Herabsetzung) genutzt, um eine vermeintliche Doppelmoral oder Heuchelei zu kritisieren – also das Auseinanderklaffen von proklamierten humanitären Werten (wie Menschenrechten und Demokratie) und realpolitischen oder wirtschaftlichen Interessen.
        Wandel zum Mainstream: Im Laufe der 2010er Jahre ging der Begriff teilweise in den allgemeinen Sprachgebrauch über und wird heute gelegentlich auch von Befürwortern des Westens ohne ironischen Unterton als Synonym für die transatlantische Allianz gebraucht.

        1. @Luka Danke für Ihre Recherche und Antwort. Man lernt immer wieder etwas dazu. Mir ist der Begriff bislang nur bei einigen Mainstream-Medien aufgefallen und von diesen wurde es positiv konnotiert im Sinne von die „guten“ Werte des Westen vs. die „bösen“ Werte des Osten=Russlands.

  10. Oben erwähnte Jemand Stefan Thumann hätte Bibeln verkauft. Zitiert wurde er vom Autor. Man kann sagen der hat einen bunten Lebenslauf, kam dabei öfter mit Behörden ins Gehege und posiert natürlich mit dem Nazi-Bataillon Kraken. Fabuliert was von einem Anschlag auf ihn, was ihn natürlich noch mehr zum VIP macht.

    Ich habe nicht ganz kapiert, was er herstellt, nur Drohnenteile oder Loitering Drones? Also Killerdrohnen, die warten bis ein Russe vorbei kommt, um ihn dann zu töten? Jedenfalls ein echter Sympathieträger und ein sehr empathischer Mensch, moralisch einwandfrei. Da freut man sich doch, wenn man so richtige und wichtige Vorzeigekandidaten in der sehr wichtigen und richtigen deutschen Industrie als „defense CEO“ tätig hat.

  11. In den „Nachrichten“ gestern hat man jetzt auch schon die Anschläge auf zwei Knotenpunkte von Höchstspannungsleitungen in der Nähe Kölns und bei Jänschwalde (Brandenburg) in die Liste der „Hybriden Angriffe“ aufgenommen. Natürlich wie immer ohne Beweise, und wohlwissend, daß es seit Tagen Drohungen „linker“ Aktionisten gibt, in nächster Zeit massive Angriffe aufs Stromnetz zu führen.

    https://taz.de/Vulkangruppe-oder-staatliche-Auftraggeber-Wer-steckt-hinter-dem-Stromnetz-Angriff/!6209512/

    Putin ist schuld, egal was ist….

    1. Also auf reddit ist man sich einig, die Linken sind in Wahrheit russische Agenten. Bekennerschreiben auf indymedia wurden wohl vom russischen ins deutsche übersetzt, oder so, aber das haben sie auch von Trumps „Friedensplan“ gesagt, weil der angeblich zu prorussisch war, so prorussisch, das Russland ihn sofort abgewinkt hat, aber wir wollwn ja 2026 aus Versehen mit Logik hantieren, ist gefährlich.

      1. Die Nummer hat bspw. Kiesewetter bei dem Anschlag jn Berlin auch gebracht. Angeblich wäre das Bekennerschreiben seltsam formuliert gewesen, und nach dem Übersetzen ins Russische wäre der Text sinnvoller gewesen….

        Verrückte unter sich….

  12. Man kann es drehen und wenden wie man will, für die deutsche Reaktion ist die Beweislage zu dünn, sodass man die Reaktion nicht als sachliche, als vielmehr eine politische einordnen muss. Die sich einreiht in die schon lange laufenden Bemühungen, wie man sieht mit Erfolg, des Freindaufbaus Russland. Dieser wird benötigt um Sozialabbau vs Hochrüstung durchzusetzen, Wehrpflicht und Spannungsfall werden folgen. Offensichtlich haben die Opas der Politiker die Krieg noch erlebt haben, der aktuellen Politikergeneration die falschen Geschichten erzählt.

  13. Jetzt musste ich wieder einmal herzlich lachen bei diesen Zeilen von Herr Silnizki. Wirklich, meint der Herr das ernst, was er da von sich gibt. Dieser Herr ist auf einer ideologischen Mission, tief im russischen Propaganda-Schlamm versunken. Was ist sein Antrieb? Die Apolutisierung des Overton Magazins geht weiter.

    Ein Journalist ist er auf jeden Fall nicht, wenn er mit ‚EU-Pappenheimer‘, Claque, vorgängig abgestimmt und sonst noch was für Ausdrücke um sich schlägt. Er glaubt der russischen Propaganda alles, wirklich alles. Wenn Putin winkt, kniet er. Seine hochjauchzend zur Schau gestellte Unterwürfigkeit zum russischen Präsidenten und des Kremls ist zwar keine Schmierenkomödie, dafür die Bewunderung für den Klartextsprechenden Medjeiew, den er für seine Atombombendrohungen bewundert.

    Dies ist keine Aufklärung, nicht einmal ein Versuch. Futter für die jubelnden Fans. Er macht genau das, was er hier in seinen Textchen dem Westen und deren Propaganda vorwirft, er übernimmt einfach die russische 1:1, staatshörig bis unter die Ohren.

    1. In der Tat, der Autor trägt die russische Sicht auf den Konflikt vor. Und das ist auch dringend notwendig, denn von offizieller Seite erfährt man ja nur die ukrainischen Verlautbarungen, also eine einseitige Information.
      Finden Sie nicht, dass es notwendig ist beide Seiten eines Konflikts zu kennen um sich ein Bild zu machen? Ansonsten bleibt man doch in der Propaganda der einen Seite stecken, was bei Ihnen ja offensichtlich Wirkung zeigt.

      1. Ihr Kommentar trifft den Punkt genau. Ich glaube (als Ossi), dass man im Osten auf Grund der Erfahrungen hier besser gerüstet ist. Zu DDR Zeiten informierte man sich gleichzeitig in (verbotenen) Westdeutschen Medien um sich ein eigenes Bild formen zu können. Heute informiert man sich in (auch wieder verbotenen) russischen Medien um mit dem anderen Blick auf die Dinge sein eigenes Bild zu formen.
        Selbst wenn man sich nicht „traut“, schon ein Blick in Medien außerhalb der EU erweitern oft das Blickfeld.
        Ich will damit nicht sagen, dass wir derzeit in einer DDR 2.0 leben. Aber mit Geheimdienstgesetzen, Feindbildaufbau, Denunzierung Andersdenkender… sind wir nicht mehr soweit davon entfernt – mit einem möglichen Ausrufen eines „Spannungsfalles“ ist es dann auch mit der Reisefreiheit sehr schnell vorbei…
        Seit wachsam! Informiert Euch unvoreingenommen weiträumig! Ein verengter Blick führt ins Verderben!

    2. Herr Gamser, wenn Sie Silnizki unterstellen, dass er „der russischen Propaganda alles (glaubt)“, dann frage ich Sie: Welcher Propaganda glauben Sie?
      Wenn Sie diesem „Herr“ unterstellen, „auf einer ideologischen Mission“ und „tief im russischen Propaganda-Schlamm versunken“ zu sein, dann frage ich Sie: Wo haben Sie im Text eine „ideologische Mission“ entdeckt und welchen „russischen Propaganda-Schlamm“ meinen Sie konkret?
      Wer nur pöbelt, hat keine Sachargumente, vom Sachverstand ganz zu schweigen!

      1. In Sachen „Corona“ waren häufig auch keine Sachargumente gewünscht, denn hätte man sich diese angesehen, und damit beschäftigt, wäre das ganze Lügengebäude in sich zusammengebrochen.

        Sachargumente stören nur, wenn ein von der Propaganda fix und fertig bereitgestelltes Feindbild „kostenlos“ verschenkt wird.

    3. Werter Herr Gamser, ich weiß nicht, was es da zum Lachen gibt, wenn es um Aufrüstung und Krieg geht oder finden Sie das „lustig“?

      Fakt ist: Deutschland bzw. das Deutsche Reich hat 1941 die Sowjetunion überfallen.
      Fakt ist: Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg verloren.
      Fakt ist: Deutschland wurde in Ostdeutschland aka „DDR“ und Westdeutschland geteilt.
      Fakt ist: Deutschland war jahrelang von russischen, britischen, franz. und US-amerikanischen Truppen besetzt.
      Fakt ist: Die russische Armee hat ihre Truppen 1990 aus der ehemaligen DDR abgezogen.
      Fakt ist: Die DDR gibt es nicht mehr.
      Fakt ist: Der Warschauer Pakt, das Verteidigungsbündnis des Ostens, hat sich 1990/91 aufgelöst.
      Fakt ist: Die Truppen der amerikanischen US-Armee sind in Deutschland immer noch da.
      Fakt ist: Das „Verteidigungsbündnis“ des Westens aka „NATO“ besteht immer noch.
      Fakt ist: Dieses „Verteidigungsbündnis“ hat sich seitdem nach Osten bis an die russische Grenze ausgeweitet.
      Fakt ist: Der Krieg in der Ukraine ist nicht vom Himmel gefallen.
      Fakt ist: Der Krieg in der Ukraine hat eine (geopolitische) Vorgeschichte, die unter den Teppich gekehrt wird.
      Fakt ist: Die Gas-Pipeline in der Ostsee wurde gesprengt und es spricht viel dafür, dass es diejenigen waren, die Deutschland seitdem teures und dreckiges Fracking-Gas verkaufen und das ist nicht Putin/Russland.
      Fakt ist: In Deutschland wird bei der Mittelschicht und beim Sozialstaat „gespart“, um Deutschland „kriegstüchtig“ gegen Russland zu machen.
      Fakt ist: Auf die Frage, was Putin in Deutschland und Europa, das er angeblich 2029 angreifen wird, will, bekommt man nie eine Antwort. Was will er hier? Öl, Erdgas, Braunkohle, die seltenen Erden im Schwarzwald, bei aldi Nudeln und Butter kaufen, teures Benzin tanken oder den Sand in meinen Wanderschuhen? Was will er hier?

      Wer bestreitet, dass es in Russland Propaganda gibt? Die gibt es aber auch in den USA, in Deutschland und Europa. Das ändert aber nichts an den oben genannten Fakten oder wollen Sie diese Fakten bestreiten?

      Und wenn wir historisch noch einen Schritt zurückgehen, werter Herr Gamser: Wenn die Deutschen 1933 den kleinen Braunen aus Braunau am Inn via Reichstagswahl und Ermächtigungsgesetz nicht zum „großen“ Führer und bislang größten deutschen Terroristen aller Zeiten gemacht hätten, dann hätte es diese Fakten nicht gegeben, denn auch der Zweite Weltkrieg wurde von der Propaganda vorbereitet und bis zum „Endsieg“ 1945 von der deutschen Propaganda unterstützt. Oder sollten Sie noch nie etwas von „Jo“ Goebbels gehört haben?

      Noch Fragen?

  14. Was mich am meisten aufregt ist noch nicht mal die Tatsache, daß verantwortliche deutsche Politiker offensichtlich über keinerlei Gewissen verfügen und kriminelle Tendenzen aufweisen. Das kann man leicht psychologisch erklären.
    Am schlimmsten finde ich es, als Bürgerin ständig so behandelt zu werden als wäre ich grenzdebil. Alles, aber wirklich alles, die gesamte Kommunikation ist so aufgebaut als bewegte sich der Intellekt der Bevölkerung im sehr schlichten Bereich.
    Ich finde das beleidigend. Ich hätte weniger Probleme wenn diese Leute offen sagen würden, daß sie auf Profit/Macht aus sind oder einfach ehrlich ihre Psychopathologie thematisieren würden. Zb daß sie durch ein transgenerationelles Trauma die Niederlage von Stalingrad des Oppas oder Vaters nicht verkraftet haben und dadurch unter „Ressentiments“ leiden.
    Dann könnte man diese Leute wenigstens einer geeigneten Therapie zuführen.

  15. ich denke, wenn „der Russe“ es gewollte hätte, wären die Dinger auch explodiert. Denn seltsamerweise versagten ja die Zünder.

    Bei solch merkwürdigen Aktionen scheint mir eine False-Flag Aktion gewisser Kreise, inkl. UA, doch eher wahrscheinlich.

  16. „Und da gibt es das ‚aggressive Russland‘, dem man alles in die Schuhe schieben kann. Wo sind denn die Beweise? Nun, sie wurden gefälscht“, sagte Putin bitterernst.“

    Welche Beweise bitte? Bisher wurden keinerlei Beweise vorgelegt. Die mit Sprengstoff beladene Drohne hat angeblich um 19:28 Uhr den Zaun des Leipziger Flughafen überwunden und wurde dabei von einer Überwachungskamera gefilmt. Anschließend verbrachte sie an unbekannten Orten auf dem Flughafen, bevor sie um 23:42 Uhr von dem Busfahrer ins Drohnenjenseits befördert wurde.
    Was hätte ein Attentäter in den vier Stunden, in denen sie unbemerkt auf dem Flughafen war, alles anrichten können.

  17. Der Termin, 1. September (deutscher Beginn der 2. WK), der Verkündung der deutschen Eskalation
    (Abbruch der kulturellen Verbindungen zu Russland), war eine bewusste Provokation in Richtung Russland:
    „Wir scheuen uns nicht, nochmal einen großen Krieg zu beginnen“ hieß das.
    Russland hat das sehr wohl verstanden. Dem deutschen Michel ist es entgangen.
    Es wird auch von den Medien klein gehalten. Man will hierzulande keine öffentliche Diskussion
    über Parallelen zu Deutschlands Beginn des 2.WK.

    Dabei hat Deutschland keinerlei militärische Karten, um Russland zu drohen.
    Wie Harald Kujat hier ausführlich darlegt, eskaliert Deutschland aus einer Position militärischer Schwäche.

    https://youtu.be/ncUnLTqRV-k?si=-DVxU4LgUk9PnhRe

    Das ist ein suizidales Vorgehen.
    Auf Leib und Leben der deutschen Bevölkerung nehmen unsere Machthaber dabei ebensowenig Rücksicht,
    wie auf die Ukrainische Bevölkerung, die für das Ziel, Russland in die Knie zu zwingen, gerade geopfert wird.

    Dennoch ist die derzeitige Situation für Russland äußerst schwierig.
    Putin hat erst neulich wieder gesagt, dass er auch in der Ukraine die Machthaber nicht mit
    militärischen Mitteln beseitigen will, sondern imer noch auf Gespräche zur Beendigung dieses Krieges hofft.

    Diese Hoffnung dürfte aber vergebns sein.
    Die wiederbelebte alte Bandera-Nazi Ideologie in der Ukraine hat sich als äußerst zäh erwiesen.
    Gleiches gilt für den immer stärker werdenden antirussischen Revanchismus in Deutschland.
    So wie es in der Ukraine nicht ausreicht, militärische Infrastruktur zu zerstören,
    um dort ein Umdenken auszulösen. Genauso wird es in Deutschland nicht ausreichen, ein paar
    deutsch/ukrainische Waffenproduktionsstätten mit Oreshniks zu zerstören, in der Hoffnung,
    dadurch die deutsche Politik zur Vernunft zu bringen.

    Ich fürchte, Deutschland und die übrigen europäischen Nato-Länder werden so lange
    gegen Russland militärisch eskalieren, solange sie nicht zerstört sind.
    Wenn Russland zu diesem Schluß kommen sollte – und das wird bald sein –
    dann wird es einen Krieg zwischen Russland und Nato-Europa geben, den Russland
    angesichts starker konventioneller Streitkräfte der Nato auch mit Nuklearwaffen führen wird.

    Wenn es Russland durch Sieg im Ukrainekrieg nicht gelingt, Nato-Europa zum Einlenken zu bewegen,
    dann wird es zur Zerstörung der europäischen Nato-Strukturen mit Nuklearwaffen übergehen.
    Auf nukleare Hilfe aus den USA sollte man dabei dann keine Hoffnung setzen.
    Russland wird sich zu solchem Vorgehen (aus seiner Sicht) gezwungen sehen, obwohl es so etwas nicht will.

    Der suzidale Irrsinn solcher Nato-EU-Staaten wie Deutschland übertrifft alles, was man von
    islamistischen Selbstmord-Attentätern kennt.

  18. Overton

    „Was wir wollen – und was nicht

    Wir wollen Texte, die Dinge erklären, statt sie zu etikettieren.
    Wir wollen Stimmen, die nicht in das übliche Meinungstheater passen.
    Wir wollen offene Diskussionen über Politik, Kultur und Gesellschaft, ohne Denkverbote oder moralische Filter.

    Was wir nicht wollen: Haltung als Ersatz für Argumente.
    Wir schreiben gegen den Reflex, die Welt in Lager zu teilen. “

    Ja, das habe ich gemerkt.

  19. Italienische Publizistin zum Drohnen-Vorfall in Leipzig: Deutschland soll Beweise vorlegen

    https://t.me/ostnews_faktencheck/23667

    Die italienische Publizistin Fiammetta Cucurnia hat sich zu den deutschen Vorwürfen gegen Russland wegen eines mutmaßlichen Sabotageversuchs mit Drohnen am Flughafen Leipzig geäußert und Beweise dafür gefordert.

    Dabei erinnerte sie an die ursprünglichen Darstellungen rund um die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines.

    „All diese geradezu mythologischen Geschichten dienen also nur einem einzigen Zweck:

    Sie sollen die Menschen einschüchtern und die Absurdität jener Politik des Todes verdecken, die unsere Regierenden betreiben – allen voran die europäischen, aber natürlich auch die angelsächsischen.“

  20. Wie US-Konzerne am Ukraine-Krieg verdienen

    https://www.unser-mitteleuropa.com/204955#comment-323786

    Während der Krieg in der Ukraine Hunderttausende Tote und Verletzte, zerstörte Städte und Millionen Vertriebene hinterlassen hat, ist auf der anderen Seite des Atlantiks ein gewaltiger Markt entstanden.

    Amerikanische Rüstungs-, Technologie- und Drohnenkonzerne liefern Waffen und militärische Infrastruktur, während einzelne US-Unternehmen inzwischen direkt am Aufbau ukrainischer Produktions- und Wartungskapazitäten beteiligt sind.

    Altbekanntes „US-Spiel“ weltweit

    Mindestens 15 größere US-Unternehmen lassen sich öffentlich als unmittelbar an der militärischen Unterstützung der Ukraine beteiligt dokumentieren, wie auch uncutnews berichtet hatte.

    Dazu gehören unter anderem Lockheed Martin, RTX/Raytheon, Boeing, General Dynamics, Northrop Grumman, L3Harris, AeroVironment, AEVEX Aerospace, AM General, Palantir, SpaceX, Anduril, Amentum, D&M Holding und Huntington Ingalls Industries.

    Hinzu kommt ein weit größeres Netzwerk aus Zulieferern und Unterauftragnehmern.

    Der Krieg ist damit zweifelsfrei nicht nur eine geopolitische und militärische Auseinandersetzung.

    Er ist längst auch ein milliardenschweres Geschäft und amerikanische Konzerne gehören dabei nicht nur zu den „Erfahrensten“, sondern daraus resultierend auch zu den großen wirtschaftlichen Gewinnern. ALLES LESEN !

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