
Die letzte Fernsehstaffel von Babylon Berlin spielt im Februar 1933. Wie in den vorausgegangenen Staffeln sind fiktionale Handlungsstränge in historische Geschehnisse eingebettet. Wie lehrreich können filmische Darstellungen mit aktuellen Bezügen sein?
„Nie wieder 33!“
Aktuelle innenpolitische Debatten mit dem Aufstieg der AfD führen bereits seit Jahren zu dem markanten Spruch: „Nie wieder 33“. Inwieweit diese Bezugnahme gerechtfertigt ist, kann nur anhand der tatsächlichen historischen Geschehnisse Anfang 1933 beurteilt werden. Dabei geht es um den Zeitraum vom 30. Januar 1933 mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler bis zur Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933.
In der letzten Staffel von Babylon Berlin wird der dramaturgische Zeitrahmen noch etwas enger gesetzt: vom 30. Januar bis zum Reichstagsbrand am 27. Februar und dessen unmittelbaren Folgen. Letzteres wird bei historischen Betrachtungen zumeist eher am Rande erwähnt.
Babylon Berlin als Balance zwischen Historie und Fiktion
In Babylon Berlin ist dies einer der in den acht Einzelfolgen parallel verlaufenden Handlungsstränge, in denen der historisch als Brandstifter dargestellte Marinus van der Lubbe in mehreren Spielsequenzen agiert, verteilt auf mehrere Einzelfolgen. Die Darstellungen folgen einem Muster, das von einem der drei Regisseure in der zugehörigen „Making of…“-Sendung wie folgt umschrieben wird: Soweit bekannt, hält sich das Drehbuch an historische Wahrheiten. An historisch lückenhaften Stellen eröffnen sich hingegen viel Spielräume für fiktionale Darstellungen. Hierbei muss man aber zulassen, dass für filmische Darstellungen auch Abweichungen und Ungenauigkeiten vertretbar sind, wenn diese aus dramaturgischen Gründen naheliegend sind und keinen verfälschenden Charakter haben. Beispielsweise ging dem 30. Januar mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler der Berliner Presseball am Samstag (!) den 28. Januar voraus, wo sicherlich hinter den Kulissen wichtige Weichenstellungen erfolgten. In Babylon Berlin findet dieser Presseball am 30. Januar zeitgleich mit dem SA-Fackelumzug durch das Brandenburger Tor statt.
Ein zentraler Handlungsstrang ist die Jagd nach der Krankenakte von Adolf Hitler. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um einen historischen Mythos, jedoch geht es bei Babylon Berlin weniger um das Psychogramm von Hitler, sondern um (gut gelungene) dramaturgische Spannungsbögen, da es sich ja um eine Krimiserie handelt.
Eindeutig fiktiv ist der Handlungsstrang, in dem sich eine Protagonistin als ältere Schwester von Rosa Luxemburg ausgibt. In dieser Eigenschaft versucht sie, zusammen mit linken Publizisten, führende Frauen von SPD und KPD zum gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus aufzurufen. Dies reiht sich ein in andere, aneinander gereihte Episoden mit Aktivitäten zur (vergeblichen) Herstellung einer Einheitsfront gegen den Faschismus. Trotz oder gerade wegen des einfach gestrickten Drehbuchs erweist sich das als sehr lehrreich in Bezug auf die seinerzeit real vorhandene Spaltung der Arbeiterbewegung, deren Zerschlagung ja das Hauptziel der Nazis war. Damit wird auf die völlig anders geartete Situation Anfang 1933 verwiesen, die nicht mit den heutigen Entwicklungen vergleichbar ist, die von politischen Akteuren mit „Nie wieder 33“ beschworen wird.
Ebenso zentral zum Verständnis der damaligen Situation ist der Handlungsstrang mit dem Industriellen Nyssen. Diese Figur ist zwar auch völlig fiktiv, verweist aber auf den entscheidenden Hintergrund, dass es am 30. Januar 1933 und danach nicht zu einer „Machtergreifung“ der Nazis, sondern um eine Machtübergabe durch die Entscheidungsträger des Großkapitals kam. Dieses wird bei einer Spielszene in der Villa des Industriellen Nyssen mit Hitlers Beteiligung eindeutig dargestellt. Die Worte von Nyssen in der Tischrede an Hitler lauten deshalb auch in diesem Sinne: „Wir haben Sie an die Macht gebracht und jetzt erwarten wir von Ihnen ….“
Doch nun zurück zu dem „Brandstifter“ Marinus van der Lubbe und seinen Aktivitäten in Berlin, angefangen mit einem vergeblichen Versuch, bei Kommunisten anzudocken. Historisch verbürgt ist eine versuchte Brandstiftung am Berliner Schloss. Eine Spielszene zeigt dabei sein dilettantisches Vorgehen und wie er damit anschließend das große Interesse des Leiters der Politischen Abteilung der Berliner Polizei erweckt. Dieser wiederum lässt sich in einer anderen Spielszene in einem Chemielabor demonstrieren, wie man sehr effektiv mit flüssigen Chemikalien Wandflächen in Brand setzen kann. Diese sind auch in den von ihm gewünschten Mengen direkt verfügbar. In den späteren Szenen, die sich im brennenden Reichstag abspielen, wird nicht direkt gezeigt, wer diesen in Brand gesetzt hat. In einer kurzen Sequenz begegnet jedoch ein Protagonist der Polizei auf dem Flur mehreren uniformierten Polizisten mit Benzinkanistern. Er stellt ihnen die Frage: „Was machen Sie denn hier?“ Schnitt.
Welche naheliegenden Schlussfolgerungen sich daraus ergeben, wird aber weniger aus dieser kurzen Szene, als vielmehr aus den Darstellungen der vorherigen Wochen ersichtlich. Der historisch real dargestellte Polizeipräsident, der nach dem 30. Januar von dem NSDAP-Innenminister Göring eingesetzt wurde, erhält die Aufforderung, 10.000 Oppositionelle zu verhaften. Sein Einwand ist, dass er das mit seinen personellen Ressourcen überhaupt nicht leisten könne. Daraufhin bekommt er die Vorgabe: „Dann verhaften Sie eben die ersten 100 auf der Liste.“
Gezeigt werden willkürliche Verhaftungen und Internierungen in provisorischen Konzentrationslagern der SA, von denen auch der Hauptprotagonist Gereon Rath betroffen ist. In einer späteren Szene fragt der Polizeipräsident den bereits genannten Leiter der Politischen Abteilung, warum die Verhaftungen von politischen Gegnern nur so schleppend vorangehen. Seine Antwort: Es gebe nach wie vor Gesetze und rechtliche Restriktionen. Man müsse deshalb etwas unternehmen, damit diese per Notverordnung außer Kraft gesetzt werden könnten. Dazu sei ein passender Anlass zu finden und dieses rechtzeitig vor den für den 5. März angesetzten Wahlen zum Reichstag.
Wie dieser konkrete Anlass aussehen soll, wird dann nicht direkt thematisiert. Gezeigt wird jedoch, dass bei der Berliner Polizei kurzfristig mehr als ein Dutzend Frauen als Schreibkräfte eingestellt werden. In einem Schreibsaal tippen sie dann auf Schreibmaschinen Namenslisten herunter. Die ersten Massenverhaftungen politischer Gegner der Nazis erfolgten dann auch direkt nach dem Reichstagsbrand und der noch in selbiger Nacht von Hindenburg unterzeichneten Notverordnung.
Fazit: Um ein konsistentes und schlüssiges Bild davon zu bekommen, was wirklich geschah, muss man nicht unbedingt alle historischen Details kennen.
Dokumentarfilme und halbe Wahrheiten
Von der ARD wurde kürzlich eine Doku mit dem Titel „Babylon Berlin – Wie die Demokratie unterging“ [1] ausgestrahlt. Ein Vergleich mit der Krimiserie lohnt sich. Behandelt werden in dieser Doku die Wochen vom 30. Januar bis zum Ermächtigungsgesetz mit Fokussierung auf sieben wichtige Einzelpersonen aus den verschiedenen politischen Lagern, vom KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann bis zum NSDAP-Propagandaminister Joseph Goebbels.
Völlig unterbelichtet bleibt in dieser Sendung die o.g. Rolle der „Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat“ vom 28. Februar 1933. Dass diese ebenso wie die damit unmittelbar einsetzenden Massenverhaftungen minutiös vorbereitet werden musste, bleibt außen vor. Erwähnt wird die Rolle von Notverordnungen (im Plural!) nur in einem einzigen Satz. Zum Reichstagsbrand wird zwar die klassische Frage „Cui bono?“ aufgeworfen, aber nicht weiter hinterfragt.
Was kann eine fiktionale Darstellung leisten?
Ein historisches Beispiel für die Rolle von Spielfilmen ist die nicht erfolgte Aufklärung des 1963 erfolgten Mordes an John F. Kennedy. Unzählige Bücher wurden dazu verfasst. Erst mit dem Politthriller „JFK – Tatort Dallas“ von Oliver Stone aus dem Jahr 1991 führte jedoch zu deutlichen Veränderungen in der öffentlichen Wahrnehmung – vor allem natürlich in den USA – und schwächte die bis dahin immer noch dominierende Darstellung des Einzeltäters Lee Harvey Oswald. Dabei orientiert sich die filmische Handlung relativ eng an dokumentierte Tatsachen. Die fiktionalen Elemente ergeben sich hier ausschließlich durch die Fokussierung auf den Hauptdarsteller, den Bezirksstaatsanwalt Jim Garrison, der von dem Willen zur Aufklärung besessen ist. Oliver Stone hat 2021 in einem von ihm nachgeschobenen Dokumentarfilm anhand zwischenzeitlich freigegebener Dokumente dargestellt, dass er seinerzeit keine Verschwörungstheorien, sondern Verschwörungstatsachen verbreitet hat.
Fiktionale Elemente in Berichten: Beispiel 9/11
Insbesondere zum 11. September 2001 werden alle alternativen Darstellungen als Verschwörungstheorie abgetan, trotz der offensichtlichen Ungereimtheiten in der offiziellen Darstellung. Besonders hervor getan hat sich dabei in Deutschland der SPIEGEL. In dem Leitartikel vom März 2002 [2] zu den Terroranschlägen heißt es dazu im Vorspann:
„SPIEGEL-Recherchen unter Bekannten der Täter, bei Sicherheitsbehörden und Überlebenden aus den beiden Türmen des World Trade Center machen es möglich, den Ablauf des Massenmords an über 4000 Menschen aus 62 Ländern minutiös zu rekonstruieren.“
Der gesamte Text strotzt nur so von nebensächlichen Details, die eine gründliche Recherche vortäuschen. Hier eine Kostprobe:
„Atta und Shehhi [als zwei der Haupt-Attentäter] richteten sich, als sie zum Training in Florida waren, das Konto Nummer 573 000 259 772 bei der Suntrust Bank ein. Am 19. Juli 2000 kamen dort, das hat die Kontoauswertung ergeben, 9985 Dollar von einem gewissen Isam Mansur aus den Emiraten an, zwei Wochen später noch mal 9485 Dollar. Am 30. August kamen 19 985 Dollar von Mr. Ali an und am 18. September 69 985 Dollar von Hani. Penibel wie er war, überwies Atta noch drei Tage vor dem Attentat, am 8. September, genau 7860 Dollar, die übrig geblieben waren, an Mustafa Ahmed zurück in die Emirate; auch Shehhi soll noch einen Tag vor den Anschlägen rund 5000 Dollar an Ahmed zurückgeschickt haben.“
Übrigens war es auch der SPIEGEL, dem das zweifelhafte Verdienst zukommt, dass in den 1950er Jahren aufgrund einer eigenen Artikelserie van der Lubbes Alleintäterschaft als offizielle Geschichtsschreibung in der Bundesrepublik festgeschrieben wurde. Tatsächlich konnte der Reichstagsbrand aber bereits im Jahr 1933 nach Lage der Fakten und Indizien als eindeutig von den Nazis inszeniert dokumentiert werden. Van der Lubbe wurde als direkt Beteiligter für die „Cover Story“ missbraucht.
Fiktionale Elemente in Dokus: Beispiel Nord Stream-Sprengung
Nach einem ähnlichen Muster findet sich aktuell auf dem YouTube-Kanal Simplicissimus eine Doku „Wer hat Nord Stream gesprengt?“[3]. Der Kanal gehört zu einem Netzwerk, an dem auch die ARD und das ZDF beteiligt sind und hat somit einen seriösen Anstrich. Gezeigt wird, wie die Andromeda-Crew den Anschlag vorbereitet und durchgeführt haben soll. Der 25-minütige Film besteht zum allergrößten Teil aus animierten Szenen mit gesichtslosen Figuren und minutiösen Detailschilderungen. Ein Beispiel ist die folgende Transkription einer animierten Szene, in der Sprengladungen an der Pipeline angebracht werden:
„Um die Bombe zu platzieren, müssen sie [die beiden Taucher] eine Verbindungsnaht an der Pipeline finden. Der Lichtkegel reicht nur zwei Meter weit. Hier ist eine. Sie legen ein Silikonkissen dazu, um die Sprengwirkung zu erhöhen. Geschafft! Das Auftauchen aus solchen Tiefen ist riskant. Es droht eine Stickstoff-Narkose oder eine Sauerstoffvergiftung. Wenn man zu schnell auftaucht, drohen Bewusstlosigkeit oder Tod. Auf der Andromeda fehlt eine Dekompressionskammer, um solche Notfälle zu behandeln. Daher müssen die Taucher mehrere Stopps machen. Sie brauchen rund 40 Minuten zum Auftauchen. Die Jacht ist während des Tauchens weiter gefahren um kein Aufsehen zu erregen.“
Wer tatsächlich eine schlüssige Darstellung der Vorgeschichte, der organisatorisch-technischen Voraussetzungen und der geopolitischen Interessenlagen zur Nordstream Sprengung sucht, wird in dem kürzlich veröffentlichten, zweistündigen Dokumentarfilm „Nordstream – Die Sprengung“[4] fündig, der ohne öffentlich-rechtliche Gelder erstellt wurde. Darin kommen zehn verschiedene Experten mit qualifizierten Aussagen zu Wort. Bezüglich der Andromeda-Geschichte werden einige Ungereimtheiten und nicht plausible Darstellungen angesprochen. Als Fazit wird von den Machern der Doku vermutet, dass die Andromeda-Crew tatsächlich an der Aktion beteiligt war, allerdings nur zur flankierenden Cover-Story.
Debatten über Babylon Berlin
Abschließend nochmals einige Bemerkungen zu Babylon Berlin. Natürlich gibt es zu dieser bisher teuersten deutschen Fernsehproduktion auch sehr unterschiedliche Kritiken bis hin zum Totalverriss, wie z.B. in WELT vom 18.9.26 durch Elmar Krekeler[5]. Volker Kutscher, dessen literarische Krimiserie als Vorlage für die Fernsehproduktion diente, zeigte sich in der FAS [6] über einige Inhalte der letzten Staffel verärgert. Er nennt dabei die mutmaßlich tatsächlich fiktive Krankenakte Hitlers und die Darstellung des Reichstagsbrandes.[7]
In einem Beitrag der Jüdischen Allgemeine vom 2.10.26 heißt es:
„Doch wie passt der Anspruch der [o.g. ARD-]Doku, die mit aufwendig nachkolorierten historischen Bildern arbeitet, zum lockeren Umgang der Serie mit historischen Fakten?
Und ist die unterschwellige, aber deutliche Warnung vor heutigen Rechtspopulisten wirklich passgenau? Die fünfte Staffel von Babylon Berlin startete vier Tage nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt. Wer die – ansonsten gut gemachte – Doku reflektiert, wird nicht umhinkommen festzustellen, dass diese in Teilen rechtsextreme Partei trotz allem über keine „Sturmabteilung“ (SA) verfügt und bisher keinen Anspruch auf ausländisches Territorium erhebt.“
Hier muss die Autorin offenbar ungewollt einräumen, dass die historischen Geschehnisse von Anfang 1933 nicht mit dem heutigen Aufstieg der AfD vergleichbar sind. Das zentrale Handlungselement des Reichstagsbrandes zeigt zudem, wie politische Weichenstellungen durch „False flag“-Aktionen getriggert werden. Wofür es ja weitere Beispiele aus der nachfolgenden Zeit bis heute gibt, mit vergleichbar gravierenden Konsequenzen. Der Mord an John F. Kennedy, 9/11 und die Nordstream-Sprengung reihen sich deshalb ein in dieses Muster.
Nein, die Serie tut nicht so, „als wüsste sie, wie es wirklich gewesen ist“ (Volker Kutscher). Pseudowissen wird hingegen von Medien verbreitet, die in Dokumentarberichten und -filmen fiktionale Elemente einstreuen. In der Vergangenheit hat sich damit vor allem die BILD-Zeitung hervor getan, weshalb früher auch der Spruch „BILD sprach zuerst mit dem Toten“ im Umlauf war. In der jüngerer Zeit hingegen wird dieses Strickmuster jedoch auch von vermeintlich seriösen Medien eingesetzt. Selektive Betrachtungen eines Tathergangs werden mit fiktionaler Genauigkeit als spannende Geschichte dargestellt. Beispiele dafür sind die Artikel des SPIEGEL zu 9/11 oder der Simplicissimus-Film zur Nordstream-Sprengung. Dabei stehen stets Narrative mit Einzeltätern im Mittelpunkt, die als plausibel dargestellt werden. Von staatlicher Seite aus organisierte Geheimdienstoperationen gelten hingegen als Verschwörungstheorien.
Fazit: Mit fiktionalen Darstellungen und nebensächlichen Details in Dokumentationen lässt sich gut manipulieren. Hingegen können Kriminalfilme, deren Autoren sich den wesentlichen historischen Tatsachen verpflichtet fühlen und sich aus dramaturgischen Gründen fiktionaler Darstellungen bedienen, durchaus einen hohen aufklärerischen Wert haben. Letzteres gilt zweifellos für Babylon Berlin. Insbesondere diejenigen, die glauben, dass der Aufstieg der AfD zu einem neuen Jahr 1933 führen kann, da Hitlers „Machtergreifung“ schließlich auch durch demokratische Wahlen erfolgt sei, sollten sich die letzte Staffel von Babylon Berlin in der ARD-Mediathek unbedingt ansehen.
Fußnoten:
[1] Babylon Berlin: Zur 5. Staffel und den Dokus siehe https://www.ardmediathek.de/suche/babylon%20berlin
[2] Der SPIEGEL: 11. September – Der Tag, der die Welt veränderte
https://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2002-36.html
[3] Simplicissimus: Wer hat Nord Stream gesprengt?
https://youtu.be/q8J-KdzC6Ks
[4] Hintergrund Nachrichtenmagazin: Nordstream – Die Sprengung
https://nordstreamfilm.de/
[5] WELT: Auf der Jagd nach der Akte Adolf H.
https://www.welt.de/kultur/article6a982c81a33eb07b67945f37/babylon-berlin-die-letzte-staffel-auf-der-jagd-nach-der-akte-adolf-h.html
[6] „Ich will verstehen, wie das Land in die Diktatur gerutscht ist“
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/serien/volker-kutscher-zu-babylon-berlin-das-ist-geschichtsverdrehung-accg-201198626.html
[7] Jüdische Allgemeine: Adolf und seine Akte
https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/adolf-und-seine-akte/



„Babylon Berlin“, ich lach mich tot.
Mit jeder weiteren „Staffel“ immer ärgerlicher, aber auch unfreiwillig immer komischer. Wie unter vielen anderen Schwachsinn auch ein Tanzschuppen Ende der 20er Jahre, der aussieht, sich anhört und in dem gedrogt und getobt wird, wie in einem Folterkeller aus der Hochzeit der Berliner Technoszene. Neulich wurde mir ein wenig kleinlaut zugetragen (mir war das alles nach der dritten Staffel zu blöd), dass einer der männlichen Serien-Protagonisten sich nun in der aktuellen Fortsetzung zur Frau umbauen lassen will. Das ist allerdings wieder so maßlos schlecht und beknackt, dass ich da vielleicht doch noch mal reinschauen werde.