Antisemitische Antisemitismus-Vorwürfe

Bild: Niel Ward/CC BY-2.0

In Berlin haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen Leitfaden zum Thema Antisemitismus veröffentlicht, der unbemerkt selbst antisemitische Herangehensweisen pflegt – Der Vorwurf wird vor allem als politische Waffe verwandt.

 

Am 7. März 2025 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter seinem Minister Hubertus Heil (SPD) die Referentin Melanie Schweizer fristlos entlassen und ihr obendrein den Beamtenstatus entzogen, weil sie in einer öffentlichen Stellungnahme unter anderem das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen als „Genozid in Palästina“ bezeichnet hatte. Schweizer kandidierte für die Partei MERA 25, dem deutschen Arm der Varoufakis-Partei DIEM 25, zum Bundestag. Der Sanktion vorausgegangen war eine Kampagne der Bildzeitung, die Schweizer als „Israel-Hasserin“ bezeichnet hat.

Am 4. März 2025 haben die Generalstaatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Berlin ihren sogenannten Leitfaden zur Verfolgung antisemitischer Straftaten neu aufgelegt, der vor vier Jahren zusammengestellt worden war.

In der begleitenden Pressemitteilung heißt es vorneweg dazu:

„Antisemitismus zeigt sich nicht nur offen durch Beschimpfungen oder Angriffe auf Jüdinnen und Juden oder Einrichtungen jüdischen Lebens und jüdischer Kultur. Verbreiteter, zugleich aber in seiner Subtilität besonders gesellschaftszersetzend, sind Bilder, Symbole und Codes, die antisemitisches Gedankengut enthalten. Für viele sind diese nicht ohne Weiteres erkennbar – auch nicht immer für Polizistinnen und Polizisten oder Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.“

Das 28-Seiten-Papier soll erklärtermaßen eine Anleitung für die Strafverfolger sein, Antisemitismus zu erkennen und zu verfolgen. Es gehe dabei auch um „Sensibilisierung und Schulung“, heißt es darin unter anderem.

Straftat Antisemitismus also. Antisemitismus kann durchaus eine Tat sein oder zu einer Tat führen, zum Beispiel wenn einem Juden die Kippa vom Kopf geschlagen wird. Es ist zugleich aber auch ein Konstrukt zur Kriminalisierung von Meinungen und politischen Handlungen beispielsweise in Form von Demonstrationen.

Der Leitfaden hat nun also ein Update erhalten, oder was zu diesen militanten Zeiten besser passt: eine Nachrüstung. Ausgangspunkt der Neuauflage ist tatsächlich der Hamas-Überfall auf Kibbuze, Siedlungen und Feiernde in Israel am 7. Oktober 2023.

Was hat Berlin damit zu tun? Direkt nichts. Aber unter dem historischen Aspekt des Holocaust, der in dieser Stadt geplant und organisiert wurde, kann man ruhig etwas umsichtiger sein. Das gilt dann aber auch für die vielen Menschen palästinensischer Herkunft, die in dieser Stadt leben und die Angehörige im Gaza-Streifen haben, der in der Folge des 7. Oktober 2023 durch die israelische Armee vollkommen zerstört und zum Massengrab gemacht wurde. Dazu später mehr.

Der erste Leitfaden gegen Antisemitismus datiert von 2021 und fiel nicht zufällig mitten in die umstrittenen Corona-Jahren, als Proteste gegen die Corona-Politik ebenfalls als antisemitisch denunziert wurden. Diese Frage spielt im Update 2025 erneut eine Rolle. Auch dazu weiter unten mehr.

Nichts gegen Sensibilisierung, doch wenn, dann immer und überall. Will heißen: Sensibilisierung auch für den Missbrauch des Antisemitismus-Vorwurfs. Er ist so verwerflich wie das Original. Zumal der Vorwurf ausgeweitet und immer öfter als politische Waffe eingesetzt wird, was seinerseits eine bedenkliche gesellschaftliche Zersetzungs- und Zerstörungskraft entfalten kann wie Antisemitismus.

Was ist Antisemitismus, oder besser gesagt: Judenfeindlichkeit?

Es handelt sich dabei nicht nur um die direkte Positionierung gegen Juden und Jüdisches, sondern auch um eine Methode. Zum Beispiel politisches Handeln oder militärische Aktionen, vor allem zerstörerische und mörderische, als „jüdisch“ zu bezeichnen, während sie tatsächlich andere Ursachen haben und anderen Interessen und Motiven folgen. Die Methode findet auch auf anderen Feldern gerne Anwendung, weil sie geeignet ist, Individuen zu Tätern – oder wahlweise zu Opfern – zu erklären.

Die sich alle drei Jahre wiederholenden Israel-Gaza-Kriege, die mit dem aktuellen wohl an ein vorläufiges Ende gekommen sind, kann man gut und gerne auch als kapitalistische Zerstörungskriege bezeichnen, sie sind aber keine „jüdischen“ Kriege. Sie jüdisch zu nennen, sowohl seitens derjenigen, die diese Kriege verurteilen, als auch seitens derjenigen, die sie als jüdische Selbstverteidigung rechtfertigen, wie etwa der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, lenkt nicht nur von ihrem Charakter, ihrer Zielsetzung und ihren Betreibern ab, sondern ist im Kern selbst eine antisemitische Argumentation.

Im Leitfaden heißt es: Antisemitisch sei, alle Juden für das Handeln einzelner Juden verantwortlich zu machen. In dieser vorgeblich differenzierenden Sicht verbirgt sich zugleich das Problem, dass damit das Handeln einer Person, eines Politikers, Militärs oder Unternehmers weiterhin als „jüdisch“ gilt.

Das Datum des 7. Oktober taucht im Leitfaden nun auf unter „Jahrestage mit Bezug zur rechtsextremen Szene, zur islamistischen Szene und zum Nahostkonflikt“. Mit dem Datum werden „Terroranschläge und Massaker der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad an der Zivilbevölkerung des Staates Israel 2023“ verknüpft.

Doch nun wird es brisant. Denn wer von der Hamas redet, darf von der IDF, den israelischen Verteidigungsstreitkräften, nicht schweigen. Tatsächlich ist das, was vor, am und nach dem 7. Oktober 2023 geschah, nicht geklärt. Es existiert zum Beispiel ein mehr als irritierender Bericht des Kibbuz Beeri, der an den Gazastreifen grenzt. Die Siedlung wurde morgens um 6:30 Uhr angegriffen. Über 100 Bewohner wurden getötet, über 30 verschleppt. Eine Reporterin des Bayerischen Rundfunks zitiert Bewohner, wonach sich die israelische Armee in der Nähe befunden, aber keine Hilfe geleistet habe. Soldaten seien nicht zum Kibbuz gekommen, obwohl der Armee Koordinaten geschickt wurden, wo sich Menschen versteckt hielten – umsonst. Stattdessen habe die IDF sogar mit Panzern auf ein Haus geschossen, in dem die Hamas Bewohner als Geiseln gefangen hielt, was dann zu Todesopfern führte. Erst am späten Nachmittag konnte der Angriff zurückgeschlagen werden. „Wo war die Armee?“, fragen die Kibbuzbewohner, die die Tagesschau zitiert, bis heute (Haben israelische Soldaten bei der Rückeroberung auch israelische Zivilisten getötet?).

Hat die IDF, eine der stärksten Armeen der Welt, den Überfall der Hamas zugelassen? Ein ungeheuerlicher Gedanke. Jedenfalls haben der Überfall und der folgende Krieg Netanjahu und seine ultra-rechte Regierung gerettet, gegen die bis dahin seit Monaten Demonstrationen stattfanden, weil Israel in einen Willkürstaat der Exekutive verwandelt werden sollte. Mit dieser Auseinandersetzung ist seither Schluss.

Und jetzt kommt wieder der Berliner Leitfaden gegen Antisemitismus ins Spiel, mit dem Kritik an den Angriffen der israelischen Armee auf Unschuldige im Gazastreifen mit dem Hinweis auf den Holocaust unterdrückt werden kann. Diese – unerklärten – Kriegsverbrechen laut selbst gefertigter Definition der Berliner Staatsanwaltschaft und Polizei als „jüdisch“ zu bezeichnen und damit zu rechtfertigen, ist selbst eine Form von Antisemitismus, nur mit anderem Vorzeichen. Und wenn sich obendrein gar bewahrheiten sollte, dass die israelische Armee den Hamas-Überfall zugelassen hat, haben wir noch eine ganz andere Debatte, bei der auch die Frage des Antisemitismus vollkommen neu aufgeworfen wird. Wenn man einen solchen Maßstab anlegte, wären auch Armee und Netanjahu-Regierung judenfeindlich.

Relativierung des Holocaust

Zweites Beispiel aus dem Berliner Leitfaden gegen Antisemitismus. Zu den Chiffrierungen, Bildern und Symbolen, die verdeckt Antisemitismus verbreiteten, zählen die Berliner Strafverfolger neben den Zahlen „18 für Adolf Hitler“ oder „88 für Heil Hitler“ auch den Satz „From the River to the Sea, Palestine will be free!“ oder die Parole „Impfen macht frei!“ zusammen mit dem gelben „Ungeimpft“-Stern, der unter Corona von Kritikern verwendet wurde.

Es heißt dazu: „Der sogenannte Judenstern wurde im Nationalsozialismus zur öffentlichen Kennzeichnung von tatsächlichen und vermeintlichen Jüdinnen und Juden eingeführt. (…) Während der Covid-19-Pandemie adaptierten Impfgegnerinnen und -gegner sowie weitere Angehörige des verschwörungsideologischen Milieus den sog. Judenstern und versahen ihn mit der Aufschrift ‚ungeimpft‘, ’nicht geimpft‘ o. ä. Sie stellten sich damit auf eine Stufe mit den Opfern der nationalsozialistischen Judenverfolgung und des Holocaust. Ein solcher Vergleich relativiert das Leid der Opfer und verharmlost das Massenverbrechen. Beim Verwenden adaptierter ‚Judensterne‘ bei Versammlungen ist grundsätzlich von einem Anfangsverdacht einer Straftat i.S.v. § 130 Abs. 3 StGB auszugehen.“

Doch bei genauer Analyse trifft für die Träger dieses Zeichens das Gegenteil zu. Mit dem Emblem soll nicht Antisemitismus ausgedrückt werden, sondern die demonstrative Solidarität mit verfolgten Juden, ein Zeichen der Empathie. Der Holocaust wird gerade nicht geleugnet oder verharmlost, sondern als Tatsache genommen. Der Massenmord an den Juden wird sozusagen „gewürdigt“. Es handelt sich höchstens um eine Relativierung der Opfer, weil sich die Träger mit den Opfern vergleichen. Das kann man kritisieren. Man muss aber anerkennen, dass es etwas anderes ist als Judenfeindlichkeit.

Wer, wie die Berliner Strafverfolgungsbehörden, darin eine Relativierung des Holocaust sieht, macht das Maximale zum Normalen und nimmt damit selbst eine Relativierung vor. In dieser Logik stand dann auch, Corona-Protestler als Nazis und Antisemiten zu diffamieren. Wo waren da die Strafverfolger?

Wichtig bei all dem ist noch die Reihenfolge: Zuerst kam die Behauptung, Corona-Demonstranten seien antisemitisch, wobei die Begründung so mutwillig war wie billig. Corona-Kritiker seien Verschwörungsideologen, Antisemiten seien Verschwörungsideologen, also seien Corona-Kritiker Antisemiten. So der Dreisatz. Darauf reagierten einige von ihnen mit dem Tragen des gelben Sterns. Sie wollten demonstrieren, dass sie nicht antisemitisch eingestellt sind.

Mehr noch: Da die Nazis angeordnet hatten, dass Juden, um sie zu erniedrigen, einen gelben Stern zu tragen hatten, kann man das heutige Tragen eines gelben Sterns auch als Protest gegen diese Maßnahme der Nazis interpretieren und entsprechend als „antifaschistisch“ ansehen.

Aufforderung zur Denunziation

Kurz: Die selbsternannten Antisemitismus-Experten bei Staatsanwaltschaft und Polizei stellen eine Motivation, egal wie gelungen oder nicht sie ist, schlicht auf den Kopf. Entweder die Strafverfolger wissen nicht, was Antisemitismus ist, oder sie gehen bewusst missbräuchlich mit dem Vorwurf um, weil dadurch Kritiker zum Beispiel der israelischen Kriegsmaschinerie kriminalisiert und mundtot gemacht werden können. So jetzt im Falle Schweizer, der früheren Referentin im Arbeits- und Sozialministerium.

Dazu passt auch die Forderung des Antisemitismus-Beauftragten Felix Klein, das Strafrecht gegenüber propalästinensischen Aktivitäten zu verschärfen. Und schließlich bleibt dadurch auch die deutsche Regierungsnomenklatur davor verschont, israelische Kriegsverbrechen als solche bezeichnen zu müssen. Das Antisemitismus-Konstrukt der Berliner Generalstaatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums folgt direkt deutscher Innen- und Außenpolitik, dient aber nur im Ausnahmefall dem Schutz von Bürgern jüdischer Herkunft.

Zitat aus der gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei Berlin und Generalstaatsanwaltschaft Berlin vom 4. März 2025: „Der Leitfaden bietet klare Definitionen und Beispiele für antisemitische Straftaten sowie Informationen, wie man solche Vorfälle erkennen und melden kann.“ Eine Aufforderung zur Denunziation. Wenn aber die Fakten nicht stimmen und falsche Motive unterstellt werden, kann eine Denunziation regelrecht toxisch werden.

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40 Kommentare

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    1. Die Juden sind ein Volk „sui generis“ – wer das nicht akzeptiert wird als Antisemit diffamiert.
      Die Berufung der Juden/Zionisten auf ihre vorchristliche Geschichte bis ins in die letzten Jahrhunderte „vor unserer Zeitrechnung“ sind eine einzige Traumwelt – der letzte maßgebliche König der Juden, Josia, hat durch seinen Größenwahn dafür gesorgt das der damilge jüdische Staat zerschlagen wurde indem er sich militärisch mit überlegenden Großmächten der Region anlegt was dazu führte das bis in die Zeit nach WK II kein jüdischer Staat mehr existierte.
      Eine heimliche Bewunderung für das Judentum kann ich allerdings nicht verleugnen – gibt es weltweit eine andere Ethnie als die Juden die ihren Zusammenhalt und Einfluß über die Jahrhunderte erhalten konnten?

  2. „Verbreiteter, zugleich aber in seiner Subtilität besonders gesellschaftszersetzend, sind Bilder, Symbole und Codes, die antisemitisches Gedankengut enthalten. Für viele sind diese nicht ohne Weiteres erkennbar – auch nicht immer für Polizistinnen und Polizisten oder Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.“

    Verstehe ich das richtig, der antisemitische Verbreiter von Narrativen verwendet möglicherweise „Bilder, Symbole und Codes“, die für für viele gar nicht als Antisemitismus erkennbar sind, vielleicht sogar für ihn selbst nicht?
    Das klingt mir doch sehr nach konstruieren von Beweisen.

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    1. Konstruktionen, die mittlerweile „normal“ sind.

      So verlor ein namhafter Karikaturit seinen Job wegen eines angeblich „antisemitischen“ Bildes über Netanjahu:

      https://www.sueddeutsche.de/kolumne/leserreaktionen-auf-netanjahu-karikatur-primitive-schmiererei-1.3986081

      Schaut man sich das Bild an, so ist darauf absolut nichts antisemitisches zu sehen,. Netanjahu sieht aus, wie Netanjanhu eben aussieht (die großen Ohren hat er nämlich wirklich)I, den Spruch „Nächstes Jahr in Jerusalem“, eine essenzielle religiöse Formel im Judentum, hat Netahnjahu nach dem Sieg der dicken Trulla aus Israel im ESC tatsächlich höchstselbst mißbräuchlich benutzt, und den Davidstern auf einer Bombe zu verwenden, ist zur Charakterisierung des Massenmörders N geradezu zurückhaltend!

      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article176504587/SZ-Karikatur-Der-Antisemitismus-im-linksliberalen-Milieu-sitzt-tief.html

      Und Beispiele wie diese gehen in die Tausenden! So hatte eine angebliche Initiative gegen Antisemitismus auch den Kabarettisten Georg Schramm des Antisemitismusses bezichtigt, weil er Banken und Banker kritisierte. Von „Banker“ auf „Juden“ zu schließen… steile Annahme von den „Antisemitismusjägern“!
      WER sind hier die Antisemiten?

  3. Ich warte drauf, dass unter Peter Thiels neuer theokratisch-christlicher Nation der Begriff Antichrist zur Hetzjagd verwendet wird. Antichrist ist für diese Leute jeder, der Jesus nicht für Gott hält – also eigentlich auch Juden.

    Rabbi Michael Barclay erklärte im Schlagabtausch mit Owens, dass Antisemitismus ein sich wandelnder Begriff sei, weil die Ausrede dafür, Juden zu verfolgen, sich wandeln würde: einst sei es die Religion gewesen, dann die Rasse, und heute die Nation, also Israel. So ist es durchaus denkbar, dass jemand nur deswegen für Palästina ist, weil er gegen Juden ist. Aber auch, dass man die politischen Handlungen der israelischen Regierung aus Überzeugung und ohne Präferenz für Israel oder Palästina neutral kritisiert. Wie soll das der einfache Polizist, wie soll das überhaupt irgendwer unterscheiden??

    Und was wird geschehen, wenn USA erst den chinesischen und UN-Antichristen bekriegt?

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    1. Ein „sich wandelnder Begriff“ ist köstlich. Als könne man Begriffe aus dem historischen, politischen (und militärischen) Kontext lösen und eine fortwährende Existenz qua Behauptung herstellen.
      Es gab aber historisch keine jüdische Besatzungsarmee, keine historische Siedlung wurde von Juden in Schutt und Asche gelegt oder gebombt, Apartheit mussten Juden erleiden, veranlassten sie nicht und profitierten davon (dazu später noch einmal).

      Netanjahu spielt das zynische politische Spiel, sich als Vertreter aller Juden weltweit aufzuspielen, ohne dass er jemals von Juden außerhalb Israels gewählt worden wäre.
      Zu behaupten, die nationalen Interessen Israels und die Politik der rechtsradikalen israelischen Regierung seien identisch mit dem Willen der Juden weltweit hat lediglich den Zweck, die Politik Israels und damit seine eigene zu legitimieren und gegen Kritik abzusichern.
      Seit Likud politisch an der Macht ist, hat man das perfide Spiel perfektioniert, Gegner der eigenen Politik als Antisemiten zu denunzieren und das Spiel läuft seit Jahrzehnten.

      Hat sich jemand gefragt, warum das aktuelle Südafrika an der Spitze der rechtlichen Sanktionen gegen Israel steht? Weil nach dem Ende der südafrikanischen Apartheit die Akten frei zugänglich wurden, aus denen hervorging, dass Israel an der militärischen und logistischen Unterstützung des Apartheitregimes Milliarden verdient hat. (1)
      Der ANC war ein bisschen angezickt, sozusagen.
      Wer das damals bereits ahnte und öffentlich äußerte war selbstverständlich: Antisemit.

      Besonders perfide an dieser Unterstützung war, während Juden weltweit zusammen mit Nicht-Juden für ein Ende des rassistischen Apartheitregime demonstrierten, hat Israel klammheimlich alles für dessen Fortexistenz getan.
      Selbstredend ist das Südafrika von heute mit der Kritik am Genozid in Gaza: antisemitisch.
      Die südafrikanische Regierung kann jedoch sehr gut zwischen der politischen Einstellung der Juden weltweit und israelischer (in Verbindung mit US-amerikanischer) Politik unterscheiden.

      (1) Sasha Polakow-Suransky: The Unspoken Alliance (2010)

  4. Der „israelbezogene Antisemitismus“ ist nichts weiter als ein politischer Kampfbegriff, mit dem Kritiker der israelischen Verbrechen kriminalisiert und ihrer Stimme beraubt werden.
    Durch die täuschende, und bewusst missbräuchliche Gleichsetzung Israels mit dem Judentum zum einzigen Zweck der Unterdrückung von Kritik an der genozidalen Kriegsführung Israels wird durch die Politik, die Medien, die Verwaltungen und durch die Gerichte dem echten Antisemitismus massiv Vorschub geleistet.
    Es existiert meiner Meinung nach zurzeit kein verlogenerer und heuchlerischerer politischer Vorwurf als der des „israelbezogenen Antisemitismus“.
    So werden im Namen der deutschen historischen Verantwortung Grundrechte geschleift. Die bedingungslose Unterstützung Israels durch den deutschen Staat ist momentan die größte Bedrohung der Meinungsfreiheit in diesem Land.

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      1. nicht ganz…
        lassen wir den amtlich bestallten Experten selbst sprechen:
        „Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sieht den heftig umstrittenen Plan von US-Präsident Donald Trump für die Zukunft des Gazastreifens nach eigenen Angaben grundsätzlich positiv. „Es lohnt sich, genauer hinzuschauen: Ich halte es nicht für verkehrt, radikal und einmal völlig neu zu denken“, sagte Klein“.
        „Der US-Präsident habe „nicht von Vertreibung gesprochen“, sondern „von einer Umsiedlung, während der Gazastreifen neu aufgebaut wird“. Klein fügte dazu an: „Während Sie Ihr Haus renovieren, schlafen Sie schließlich auch nicht darin, und die massiven Zerstörungen verlangen im Grunde nach einem umfassenden Aufbau einer komplett neuen Infrastruktur.“

        Mit „Blick auf Teile der akademischen Welt“, seien „Sicherheitsbehörden wie der Verfassungsschutz gefragt“. Da muß die „Infrastruktur“ offensichtlich noch perfektioniert werden.

        https://www.msn.com/de-de/politik/beh%C3%B6rde/antisemitismusbeauftragter-klein-sieht-trump-plan-f%C3%BCr-gazastreifen-positiv/ar-AA1AcboQ

  5. Bereit für die neusten kognitiven Kriegsführungs Scherz der gerade frisch aus der NATO Trollfabrik produziert wurde und von der Qualitäts,-Geheimdienstpresse weltweit verstärkt wird?

    „the ball is now on russia’s court“ ist das neue „as long it takes“

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    1. Hi Tommy,
      hat zwar nix mit dem Artikel hier zu tun, ist aber defintiv eine Erwähnung wert.
      Was für ein Scheiß!
      Einer der Hauptgründe, warum ich denen ihre Propaganda so übel nehme, war schon immer, dass das Niveau so unterirdisch ist. Wenn man mich clever verarschen will, dann kann ich das sogar respektieren. Aber so?

    2. Naja… Putins Antwort war ja sicher unmissverständlich: Im Prinzip wisst ihr was wir wollen. Unsere Bedinungen haben sich seit den Wochen vor dem Einmrasch nicht gändert: Ukraine nie in der NATO, und die besetzten Osz-Gebiete in denen die Russen wohnen bleiben bei Russland.
      Genau das hat er in den Wochen vor dem Feb 22 täglich in jeder Nachrichten Sendung gesagt. Jeder (der weiss wie man ein VPN benutzt) konnte das auf RT immer schon sehen.

      Ich bin mir ziemlich sicher Trump weiss, dass Putin kein Selensky ist…

  6. Diese Form von Denkverbot hat mit Sicheit eine tatsächlichenZunahme an Anti-Semitismus als Konsequenz…

    Es sollte allen zu denken geben, was für Idioten in diesem Land an solche Posten kommen und das sollte sie dazu zu bewegen, jegliche Unterstützung einer Regierung die so eine Bürokraztie kreiiert, und eine Gesellschaft die sowas widerstandlos hin nimmt zu boykottieren.

  7. So lange es Israel ™1974 gibt, wird es auch keinen Frieden geben!
    Die werden uns am Ende noch in den 3.Weltkrieg führen.
    Das sagte ich schon, als Merkel denen Atom-U-Boote zum Schnäppchenpreis verkaufte.
    Und da ich am Ende immer Recht behalte…. lächel… Ich muss das immer wieder bekunden, weil ich für die Wahrheit brenne.

  8. Vielen Dank, muss ich jetzt mal sagen, ich lese die Artikel von Herrn Moser immer wieder gern. Fühlt sich wie Journalismus an.

  9. Ein Volk, das seit zweitausend Jahren verfolgt wird, muss doch irgendetwas falsch machen.“
    — Henry Kissinger zitiert in: Walter Isaacson, Kissinger – A Biography, S. 561Quelle

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    1. Antwort: ja – war in „vorchristlicher Zeit“ so als zB. die Judäer und die Israeliten sind gegenseitigt unterjochten und, und, und, und sich auch oft mit fremden Mächten mit anderen Religionen außerhalb ihrer Siedlungsgebiete verbündeten um aufeinander los zu gehen.
      (siehe dazu die neuesten Forschungsergebnisse von israelischen Geo-Historikern)

  10. „Der Holocaust wird gerade nicht geleugnet oder verharmlost, sondern als Tatsache genommen.“
    Ja. Ein „Ungeimpft Stern“ will den Vergleich zwischen Judenvernichtung bzw, Aussortierung der Juden aus dem Volkskörper durch den Stern zwecks Verfolgung und Vernichtung ja gerade umgekehrt verstanden haben. Er will nicht den Holocaust relativieren oder leugnen, sondern er will umgekehrt die Impfung bzw. die Aussortierung der Ungeimpften aus dem gesellschaftlichen Leben skandalisieren. Die staatliche Sortierung der Menschen ist tatsächlich eine Gemeinsamkeit. Auch wenn Impfung nicht mit geplantem und durchgeführtem Völkermord gleichzusetzen ist. Was man dem Vergleich höchstens vorwerfen kann ist Übertreibung, aber doch gerade nicht Holocaustleugnung oder ein Angriff auf Juden. Übertreibung halte ich für ein legitimes Mittel eines Protestes.

    „… oder sie gehen bewusst missbräuchlich mit dem Vorwurf um, weil dadurch Kritiker zum Beispiel der israelischen Kriegsmaschinerie kriminalisiert und mundtot gemacht werden können. “ Na klar ist das ein Missbrauch des Antisemitismusvorwurfs. Was denn sonst?

  11. Ich fühle mich in meiner Meinung gestärkt, dass die größten derzeit lebenden Antisemiten Netanjahu und seine Unterstützer sind, weil sie dem Judentum weltweit schaden, ergo gehören auch die deutschen Verantwortlichen für die gesteigerten Waffenlieferungen sowie die Rechtsbeuger dazu.
    Die ganze Propaganda fällt schon deshalb in sich zusammen, weil weltweit Juden gegen das Vorgehen Israels protestierten, auch wenn das hier verschwiegen wird. Sind diese Juden antisemitisch?
    Die im Beitrag geschilderten Umstände sind nur ein weiterer Beweis, dass es mit der Demokratie im Steilflug abwärts geht.

  12. Ich habe einmal gedacht (und sehe das heute noch so), dass man als demokratisch gesonnener Mensch mit Wort und Tat für Freiheit und Menschenwürde von allen Menschen eintreten muss. Selbstverständlich gilt das auch für Juden, die in Europa über viele Jahrhunderte aufgrund ihrer Religion verfolgt, benachteiligt und in ihren Rechten beschnitten wurden. Für mich waren Anti-Antisemitismus und Humanismus also sozusagen teil-identisch.
    Leute wie Felix Klein haben mir diese Illusion genommen. In der politischen Realität gibt es keine Verbindung zwischen Judentum und Humanismus, jedenfalls nicht kategorisch. Man kann Jude, Zionist und gleichzeitig Faschist sein (inklusive einer genozidalen Ideologie gegen irgendeinen „Feind“, z.B. „die“ Palästinänser als Kollektiv). Und man kann Anti-Antisemit sein und gleichzeitig eine derart menschenverachtende Ideologie gegen „die“ Palästinänser pflegen, dass man für Massen- und Völkermord Verständnis zeigt. Und das alles, indem man das „jüdische Kollektiv“ in den sehr weltlichen Staat Israel (und dessen sehr weltliches Regierungshandeln) hineindefiniert. Vielleicht glauben Felix Klein und seine Gleichgesinnten das selbst, was sie da verbreiten. Für mich ist das ideologisch verbrämter Rassismus mit sehr grosser Anschlussfähigkeit nach Rechts – aber eben der israelischen Faschisten. Das ist der einzige Unterschied.

  13. Mich verblüfft, dass Angehörige der „Eliten“ es anscheinend normal finden, dass man andere „meldet“. Das Wort klingt so harmlos, und doch steht kaum etwas so sehr für die deutsche Treue zur Obrigkeit. Festzuhalten ist aber, dass die Empfehlung, andere zu „melden“, von oben kommt, also von Funktionseliten, die sich damit als Obrigkeit aus dem 19. Jahrhundert inszenieren. Wie kommen die denn darauf, dass das eine gute Idee ist?

  14. So ist das. Der Iran beispielsweise droht Israel ständig die Auslöschung an. Das zionistische Krebsgeschwür müsse entfernt werden, so Staatschef Khamenei. Das gibt es weltweit kein zweites Mal und es würde sonst auch Empörung auslösen. Ist aber egal, wenn es sich um Israel handelt. Das ist ein faschistisch-religiöser Unterdrückerstaat. Der Iran mit seinen 1000 Hinrichtungen pro Jahr lässt diese Leute kalt. Es ist eine Theokratie. Wie nett.
    Wie man das Krebsgeswür weg bekommt, war ja zu sehen. 150.000 Raketen in Libanon, die zu einer mehrfachen Auslöschung der israelischen Bevölkerung gereicht hätte. Die Nazis weltweit wissen dann, dass hier das Werk Adolf Hitlers zu Ende geführt werden soll und sind begeistert. Muss man ihnen nicht sagen. Hirn haben sie zwar keines, aber Instinkt.
    Warum wurden alle Bürger Israels geimpft? Nun, wenn das nicht gemacht worden wäre, dann hätte sofort die These von der jüdischen Weltverschwörung die Runde gemacht. Man hat in Israel halt immer einen Mehraufwand wegen der Naziabwehr. Übrigens ist Israel sehr gut durch die Pandemie gekommen.
    Und natürlich finden wir die jüdische Weltverschwörung bei den Putschisten der Patriotischen Union und bei Heinrich XIII. Das sind die im Kern, die mit Wischiwaschi ihre eigentlichen Ziele verschleiern. Und damit auch dumme Linke über den Tisch zogen.

    Redet doch mal Klartext.

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    1. Klartext ist das Iran und Israel zwei Regimes sind die sich auf Grund verschiedener Umstände die sich in Religion, Lebensweise und Interessen äußern über Kreuz liegen. Das Israelische Regime verfügt im Gegensatz zum Iran über Atomwaffen. Das darf jedoch nicht thematisiert werden denn Deutschland gehört nämlich zu den Guten die niemals eine Kritik an Israel zulassen. Und natürlich auch nicht oder sehr selten thematisiert was mit jenen Whistleblower eigentlich passiert ist der die Information über die Atomwaffen der Welt zugänglich gemacht hat. Der Iran und die Zustände dort sind sehr oft Thema in den hiesigen Medien, ein Wiedergänger und Fortsetzer des deutschen Faschismus ist der Iran jedoch noch lange nicht. Ebenso daneben sind sämtliche Bezüge zur Reichsbürgertruppen.

      Ich finde es im übrigen unerträglich wie sie sie den Massenmord an der libanesischen Bevölkerung durch Israel mit Nazibegriffen wie „Krebsgeswür weg bekommt“ zu rechtfertigen versuchen

      1. Ach komm. Alle wissen, dass Israel die Atomwaffen nur defensiv einsetzen würde. Weshalb auch keiner seiner Anrainerstaaten selbst Atomwaffen wollte. Ganz anders beim Iran. Wenn die die Bombe haben, brauchen wir sie auch, so die Anrainer.
        Diese 150.000 Raketen im Libanon standen da, um eingesetzt zu werden. Jetzt sind sie weg. Absolut korrekte Maßnahme.

      2. @Artur_C
        Ihre Beiträge lese ich gerne und mit Hochachtung. Allerdings, wenn es um Israel, Zionismus dreht kann ich manchmal ihren Ausführungen nicht folgen. Die Diskussionen laufen in oft in verschiedenen Ebenen ab. Eine extreme Unterstützung einer Seite wird der Sachlage nicht gerecht,
        Im Übrigen sollte man die Dinge, wie Hinrichtungen, Todesstrafe etc. und Unrecht, Brutalität nicht miteinander vergleichen. so etwas führt zur einer inhumanen Relativierung.
        zum Beispiel
        Die Zionisten im Westjordanland erschießen, oftmals wegen Geringfügigkeiten, Männer, Frauen, Kinder direkt, da brauchts keine Gerichtsverhandlung mit dem Urteil einer Todesstrafe. Ist das gerechter? Es ist beides krank.

    2. Was heißt das: „Israel ist gut durch die Pandemie gekommen“?

      Woran ich mich noch erinnere ist, dass die Polizei in Israel regelrecht Jagd auf Personen gemacht hat, die während der Ausgangssperren ihr Haus bzw. ihre Wohnung mehr als 500 m verließen.
      Aber das war schon in Ordnung, oder?

  15. Das Tragen dieses adaptierten Judensterns stellt zum einen eine Mahnung dar, diesen Weg erneut zu beschreiten und zum anderen für die Ausführenden einen Angriff auf ihre Maßnahmen, da diese eben mit dieser Ausgrenzung und Verfolgung verglichen werden. Keiner der Verantwortlichen möchte in aller Öffentlichkeit in ein solches Licht gerückt werden. Daher wurde genau diese Aussage maximal bekämpft und verfolgt. Niemand darf das Offensichtliche sagen: Der Kaiser ist nackt.

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    1. Ach Gottchen, der Ungeimpfte war doch das rohe Ei der Nation. Ganz großes Bemühen, dass dem Querdenkerchen ja kein Unrecht geschieht. Und die wollen dann mit KZ-Insassen verglichen werden. Das ist mindestens eine Geschmacklosigkeit.

  16. @Artur_C
    Meiner Meinung nach trifft “ geschmacklos“ und auch ein bisschen „geschichtsvergessen“ zu. Das bedeutet aber nicht, dass alle kriminalisiert werden sollten, die mit diesem Emblem auf den Anfang von Abbau Ihrer Grundrechte hinweisen wollten. Bestimmt waren auch Fanatiker darunter, die einen anderen Beweggrund hatten. Deswegen aber von Seiten des Staates und der Vereinsmeier einen „Affenaufstand“ anzufachen, ist eher kontraproduktiv und bestärkt die antijüdische Haltung mancher Kreise.
    Vergleiche humpeln, sorry 😉
    Als das auf dem Grabstein meines Vaters angebrachte kleine rote Dreieck entwendet wurde, hat auch keiner von uns an Nazis gedacht.

  17. Deutschland hat nichts aus der Geschichte gelernt, es wird einfach weiter gemacht. Auch unter Hitler genoss der Zionismus besonderen Schutz im Polizeistaat. Auch damalige Kollaborateure wie das französische Petain-Regime zur Aufrechterhaltung der Kolonie „Teil des Vaterlandes“ Algerien liegen da ideologisch ganz nahe, da es sich in beiden Fällen um Siedlerkolonialismus handelt.

  18. Die These, daß Juden ein Volk sind stammt von einem ihrer Feinde, dem Herrn Blumenbach und wurde später von der NS übernommen.

    Am 24.02 2020 sprach das erste mal ein führender Genossen von der Arbeiterpartei namens Adolf H. von einem Volksgenossentum dem Juden nicht angehören können.

    Der Historiker Shlomo Sand schrieb, das Judentum ist eine Missionarsreligion, dessen Hautanteil Osteuropäischer (Khasaren=Pplen, Ukrainer, Georgier…) Herkunft sind. Semiten sind aber Araber.

  19. Das Problem heißt: Judentum.
    Ein aus der Zeit gefallener (über 5000 Jahre alt) Aberglaube, alberne Schriftrollen und Männer mit ulkigen Stocklocken und schwarzen Topflappen obendrauf.
    Diese Trollos fiebern von sich als auserwähltem Volk, spielen seit 1948 eigener Staat, können sich aber mit ihren arabischen Nachbarn partout nicht ins Benehmen setzen.
    Sie grenzen sich ab, grenzen sich selber aus. Und jammern dann, sie werden ausgegrenzt – der älteste Trick der Steinzeit-Religioten.

  20. Ich glaube, dass das Thema ansteckende und tödliche Krankheiten bzw. Seuchen und Bekämpfung derselben im Nationalsozialismus insbesondere im Hinblick auf den Genozid der Juden zu wenig Beachtung findet. Die Juden wurden auch durch das Stigma, angeblich Träger tödlicher Seuchen zu sein, ausgegrenzt. Erfolgreich ausgegrenzt, denn viele Menschen haben vor tödlichen Seuchen Angst. Genau darin ist die Analogie heutiger „Ungeimpft“-Stern-Träger mit der Warnung ‚wehret den Anfängen‘ zu suchen.

    Nachfolgend gibt es einige Fakten (Propaganda und gewünschte MSM-Narrative bitte selbst filtern):

    »SEUCHENBEKÄMPFUNG UND RASSISMUS
    Fleckfieber: Vom Seuchenschutz zur Judenvernichtung

    https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/holocaust/fleckfieber-seuche-juden-warschau-ghetto-100~amp.html

    .

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