
Kürzlich betonte US-Präsident Donald Trump, das US-Militär habe ausreichend Munition, um praktisch endlos Krieg zu führen. Am Mittwoch erklärte Kriegsminister Hegseth: „Amerika gewinnt entscheidend, vernichtend und gnadenlos.“ Er verkündet, dass die USA und Israel bald „vollständige Kontrolle“ im iranischen Luftraum haben werden, so dass die Kampfflugzeuge ungefährdet Tag und Nacht die Raketen und die Rüstungsindustrie mitsamt der Führung des Landes zerstören werden.
An die brutale Sprache des Kriegsministers hat man sich schon fast gewöhnt. Die einzige Regel, die es für ihn gibt, ist die Vernichtung des Feindes. Gegen den Iran führe man keinen fairen Krieg: „Dies sollte nie ein fairer Kampf sein, und es ist auch kein fairer Kampf. Wir schlagen auf sie ein, während sie am Boden liegen, und genau so sollte es auch sein. Bislang hat die Operation Epic Fury doppelt so viel Luftschlagkraft entfaltet wie die Operation ‚Shock and Awe‘ im Irak 2003, nur ohne Paul Bremer und den Aufbau einer Nation.“ Und Hegseth betont, dass „unsere Krieger die maximalsten Genehmigungen“ haben, die Trump und er ihnen gewährt haben. Sie können also machen, was sie wollen, auch Kriegsverbrechen. Michael Silnizki hat schon darauf hingewiesen, dass es ein Krieg ohne Regeln ist.
Wie Trump streicht auch Hegseth heraus, dass es genügen Munition gibt und behauptet, dass den Iranern bald die Raketen und Drohnen ausgehen werden. Das mag sein, zeigt aber, dass man offenbar Panik hat, entweder den Wettlauf, wem zuerst die Munition ausgeht, verlieren zu können, oder auch nur den Anschein für die iranischen Streitkräfte und die Golfstaaten zu erwecken, dass die Vorräte an Bomben und Raketen für den Angriff bzw. für die Abwehr zu Ende gehen könnten.
Es geht vor allem darum, und das doch sehr propagandistisch bemüht, glauben zu machen, dass die Feuerkraft auch noch eine längere Zeit vorhanden sein wird bzw. „extrem groß“ ist. Man will unbedingt sich mehrenden Mutmaßungen entgegentreten, dass die Munition begrenzt ist und das iranische Militär die Angriffe überleben und die Stützpunkte in den Golfstaaten, deren Energieanlagen und Israel weiter gefährden können. Vor allem die teuren THAAD- und Patriot-Luftabwehrraketen könnten zur Neige gehen, die schon letztes Jahr massiv eingesetzt wurden. Sicher ist, dass der Verbrauch deutlich höher ist als die Produktionskapazizäten.
„Gerade heute treffen weitere Bomber und Kampfflugzeuge ein“, versichert Hegseth. „Und jetzt, da wir die vollständige Kontrolle über den Luftraum haben, werden wir 500-Pfund-, 1.000-Pfund- und 2.000-Pfund-GPS- und lasergesteuerte Präzisionsbomben einsetzen, von denen wir einen nahezu unbegrenzten Vorrat haben. Zu Beginn haben wir ausgefeiltere Fernkampfwaffen eingesetzt, aber das ist jetzt nicht mehr nötig. Unsere Vorräte an diesen Waffen sowie an Patriot-Raketen sind nach wie vor extrem groß.“
Die Strategie des Iran könnte sich von der im letzten Sommer unterscheiden, als viele Drohnen und Raketen in Wellen abgefeuert wurden. Jetzt könnte es die Absicht sein, die israelischen und amerikanischen Luftabwehrsysteme und die der Golfstaaten zu erschöpfen. Auf Ziele werden oft mehrere Abfangraketen abgeschossen. Wie auch ein Bericht der New York Times deutlich gemacht hat, wurden von iranischen Angriffen einige wichtige Radar- und Kommunikationssysteme in mindestens fünf Ländern der Region getroffen. Die Luftabwehr wird weiter durch weniger teure Raketen und Drohnen beschäftigt. Wenn die Luftabwehr geschwächt ist, könnten neuere Flugkörper geschickt werden, die größere Schäden verursachen können – falls die israelische und amerikanische Luftwaffe diese vernichtet haben. Bekannt ist aber, dass es große Lager für Raketen und Drohnen unter der Erde gibt, die vielleicht vor Angriffen geschützt sein.
“Wir sind in der Lage, in diesem Krieg eine ‚offensive Verteidigung‘ länger aufrechtzuerhalten, als der Feind erwartet. Wir beabsichtigen nicht, alle unseren fortgeschrittenen Waffen in den ersten Tagen einzusetzen”, sagte Reza Talaei-Nik, Sprecher des iranischen Verteidigungsministeriums, am Dienstag der Nachrichtenagentur IRNA. Möglicherweise spielte er auf Hyperschallraketen Fattah-2 an, die die Revolutionsgarden besitzen sollen. Sie sollen eine Reichweite von 1500 km haben und mit Mach 15 fliegen. Nich vergessen werden darf, dass Israel über Atomwaffen verfügt und der Iran jetzt wieder einmal droht, den Dimona-Reaktor anzugreifen.
Noch besteht vor allem ein asymmetrische Kostenverhältnis, das ein grundlegendes Problem ist. Während eine THAAD-Abfangrakete 15 Millionen Dollar und eine PAC-3 MSE-Rakete etwa 5 Millionen Dollar kostet, setzen die Iraner Shahed-Drohnen und einfache Raketen ein, die nur einen Bruchteil davon kosten. Die Kosten der iranischen Angriffe auf die Golfstaaten wurden auf bis zu 360 Millionen Euro geschätzt, während die Verteidigungskosten ein Vielfaches davon betrugen. Die typische Militärdoktrin sieht vor, zwei oder drei Abfangraketen auf jedes anfliegende Ziel abzufeuern, um die Trefferwahrscheinlichkeit zu maximieren. Bei Hunderten von Zielen summiert sich der Verbrauch exponentiell.
Das Problem für die USA ist, dass die Munition im Krieg gegen den Iran erschöpft wird, wodurch andere Krisenregionen gefährdet werden. So sollen Patriot- und THAAD-Systeme aus Südkorea abgezogen werden, was das Land für Angriffe aus Nordkorea verletzlicher machen würde. Auch der Konflikt um Taiwan, der Krieg in der Ukraine oder der Schutz Europas würden durch das Fehlen von amerikanischen Luftabwehrsystemen beeinträchtigt werden. Schon letztes Jahr hatte Washington erklärt, keine weiteren Patriot-Systeme an die Ukraine liefern zu können. Angeblich verweigert das Pentagon Bitten von Golfstaaten, das Arsenal der Abfangraketen aufzufüllen. Die hatten bislang 90 Prozent der Raketen und Drohnen abgewehrt, was aber ihre Vorräte erschöpft hat. Am Freitag soll es im Weißen Haus ein Treffen mit den Rüstungskonzernen geben. Es soll darum gehen, die Waffenproduktion zu beschleunigen. Überdies sollen 50 Milliarden Dollar eingesetzt werden, um im Krieg verbrauchte Munition wie Tomahawk-Raketen zu ersetzen.
Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, weist ebenfalls indirekt auf fehlende Munition hin: „Leider hatten wir vier Jahre lang einen sehr dummen und inkompetenten Führer im Weißen Haus, der viele unserer besten Waffen kostenlos an ein anderes, weit entferntes Land namens Ukraine verschenkt hat.“ Sie zitiert auch General Dan Caine, den Vorsitzenden des US-Generalstabs, der auf der Pressekonferenz mit Hegseth als Erfolg den Rückgang der Angriffe berichtete: „Die Zahl der abgefeuerten ballistischen Raketen im Iran ist seit Beginn der Kämpfe um 86 Prozent zurückgegangen, wobei allein in den letzten 24 Stunden ein Rückgang um 23 Prozent zu verzeichnen war. Die Zahl der abgefeuerten Einweg-Angriffsdrohnen ist seit Beginn der Kämpfe um 73 Prozent zurückgegangen.“ Das Weiße Haus veröffentlichte die Zahlen auch als Beleg für den erfolgreichen Angriff und die Zerstörung der iranischen Rakten, Drohnen und Abschussrampen. Und Caine sah sich veranlasst zu betonen, man habe ausreichend Munition: „Wir verfügen über ausreichend Präzisionsmunition für die anstehende Aufgabe, sowohl für den Angriff als auch für die Verteidigung.“ Zahlen wollte er freilich nicht nennen.
Allerdings wurde Israel auch heute wieder angegriffen. Es soll sich um die 19. Angriffswelle handeln und offenbar konnte eine Rakete nicht abgewehrt werden,
Noch ist es auf beiden Seiten ein Abnutzungskrieg, in dem der Sieger trotz der Luftüberlegenheit der israelischen und amerikanischen Luftwaffe noch nicht feststeht. Zudem hat Israel einen Angriff auf die Hisbollah im Libanon begonnen, was ebenfalls die Munition und Kapazitäten reduziert. Schon letztes Jahr wurden zwei Patriot-Batterien von Südkorea nach Katar verlegt. Vermutet wird, dass weitere folgen werden, zudem Patriot-PAC-3- oder ATACMS-Raketen.
Pure Luftkriege wurden in der Vergangenheit selten gewonnen, Israels Gaza-Krieg hat noch einmal belegt, dass Bodentruppen und deren längere Präsenz notwendig sind, was bislang aber nur zu einem brüchigen Waffenstillstand geführt hat. Im Unterschied zum Gazastreifen mit seinen 2 Millionen Bewohnern und einer schlecht bewaffneten Miliz ist der Iran mit 90 Millionen Einwohnern und einer großen, gut bewaffneten Streitmacht ungleich größer
Der Iran hatte genügend Zeit, sich auf einen solchen mit Kapazitäten und Strategien vorzubereiten. Für die USA und Israel wäre es entscheidend, den Krieg schnell beenden zu können, ohne in länger dauernde Kämpfe verwickelt zu werden. Entdeckt wurde offenbar erst jetzt, dass Bodentruppen für einen Regimesturz notwendig wären. Man greift nun auf kurdische Widerstandsgruppen und kurdische Streitkräfte aus dem Nordirak zurück. Das dürfte allerdings ethnische Konflikte schüren, die einen Umsturz und eine mögliche Übergangsregierung der nationalen Einheit erschweren oder gar verhindern.
In Foreign Policy schreiben Amos C. Fox, Professor der Future Security Initiative an der Arizona State University, und Franz-Stefan Gady, vom International Institute for Strategic Studies, dass es für die USA nicht so gut aussieht, wenn nicht ein schneller Sieg gewährleistet ist, was eher unwahrscheinlich erscheint: „Im Nebel des Krieges bleibt unklar, welche Seite die Oberhand gewinnen wird. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten könnten letztendlich gewinnen – aber zu welchem Preis in Bezug auf Material und Geld? Der Iran weiß, dass die Erfolgsstrategien Israels und der USA auf einer schnellen und entschlossenen Offensive basieren. Die Strategie des Iran wird daher darin bestehen, auf Zeit zu spielen, anstatt den Zeitplan der USA und Israels zu unterstützen. Israel, die Vereinigten Staaten und ihre regionalen Verbündeten mögen die Uhr haben, aber der Iran hat die Zeit.“
Sicher wurden große Mengen an Raketen und Drohnen sowie mobilen Abschussrampen vom Iran produziert und in den unterirdischen „Raketenstädten“ gelagert. Die werden aber den Israelis und Amerikanern in der Regeln bekannt sein. Auch wenn sie diese nicht zerstören können, lassen sich die Ein- und Ausgänge bombardieren und unbenutzbar machen. Allerdings ist auch die Zahl der dazu erforderlichen bunkerbrechenden Bomben begrenzt. Das WSJ zeigt das Vorgehen der Amerikaner und Israelis anhand von Satellitenbildern. Möglicherweise wurden andere Zufahrtswege heimlich gebaut, wahrscheinlich wurde Munition an andere Orte gebracht. Aber die große Frage ist, ob die Iraner die Raketen und Drohnen noch abschießen können, da die Amerikaner und Israelis Jagd auf die mobilen Abschussrampen machen und diese mitunter schon zerstören, bevor sie feuern konnten.

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Ich frage mich, weshalb bisher kein US-Flugzeugträger in diesem Kontext versenkt wurde. Ich sage ja nicht, dass mich das außerordentlich … würde.
Wir wollen ja alle nur den Frieden!
https://www.youtube.com/watch?v=BzBafsDiFKc&list=RDgAujWBx_Ni4&index=4
Ach doch, man kann sagen, dass das ausserordentlich erfreulich wäre. Wenn es nicht schmerzt, gibts keinen Lerneffekt.
@zack15: Ruhe bewahren. Der Iran schein tatsächlich sehr überlegt vorzugehen.
So wie es aussieht, hat der Iran schon einen großen Teil der Logistik und der
Kommunikation der Israelis und der Ammis ausgeschaltet. Sogar die Hisbolla
ist schon in der Lage ihre recht einfachen Raketen in Israel ins Ziel zu bringen,
ohne das eine effektive Abwehr existiert. Die US-Stützpunkte in den Golfstaaten
sind auch immer wieder unter starkem Feuer und die Abwehrraketen aus Süd Korea
gehen nur nach Israel. Bald werden die Golfstaaten endlich genau wissen, dass sie
von den Ammis verraten und verkauft wurden, nur um Israel zu schützen. Ob der
Luftraum über dem Iran wirklich in Ammi und Israelischer Hand ist, könnte sich auch
als Fata Morgana erweisen. Bisland haben Ammis und Israelis hauptsächlich nur mit
Raketen angegriffen. Vielleicht locken die Iraner deren Bomber förmlich an, um sie dann
reihenweise vom Himmel zu holen. Ob es wirklich so einfach ist durch bombadieren
der möglichen Eingänge zu den Unterirdischen Raketenlagern deren Einsatz zu verhindern,
mag ich sehr bezweifeln. Ich denke die martialischen Ausbrüche von Trump und Vance
sind nur heiße Luft und das pfeifen im dunklen Keller. Scott Ritter hat sich jedenfalls
dahin gehend geäußert, dass die Ammis und Israelis jetzt heftig etwas auf die Mützen
bekommen.
Mensch Mann, sie waren wohl nicht beim Militär.
Um ein so großes Schiff, das sich bewegt, zielsicher zu treffen braucht man die genauen Zielkoordinaten. Nun leistet China sicher logistische Hilfe, d.h. aber auch es dauert einige Zeit bis die genauen Zielkoordinaten bei der iranischen Raketeneinheit eingetroffen sind. Zu hoffen ist das China in Echtzeit schnell solche Daten liefert, natürlich verdeckt, denn offiziell will China mit diesen Krieg nichts zu tun haben
Iran hat bisher klug gehandelt und zerstört die Stützpunkte der US in der Region, also die Radarsysteme usw. Vernichtet also die Augen und Ohren des Imperialisten Aggessors.
Ja, das wäre möglich..guter • 👍
@Militärspezialistin
„Nun leistet China sicher logistische Hilfe, d.h. aber auch es dauert einige Zeit bis die genauen Zielkoordinaten bei der iranischen Raketeneinheit eingetroffen sind.“
Nun, dann sollten die chinesischen Postläufer wohl besser einen Zahn zulegen. Sie kennen das Zeitproblem wohl auch noch von der Feldpost der NVA, nehme ich an?
Gute Frage, die ich mir auch andauernd wieder hoch kommt. 👍
Die Zerstörung eines US- Flugzeugträgers wäre nicht nur das Ende vom Iran. Die USA würden dann Atomwaffen einsetzen.
Nichts könnte den Niedergang der amerikanischen Monopolarität beeindruckender visualisieren als das Bild eines sinkenden US-Flugzeugträgers.
Vor dem brutalen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf den Iran gab es Gespräche zwischen China und Iran bzgl des Hyperschall-Anti-Schiffs-Marschflugkörper CM-302 , der das Risiko für die im Persischen Golf und im Golf von Oman operierenden US-Seestreitkräfte erheblich erhöhen könnte.
Seyed M. Marandi: Irans Militärstrategie & Amerikas Fehleinschätzungen
Seyed Mohammad Marandi ist Professor an der Universität Teheran und ehemaliger Berater des iranischen Atomverhandlungsteams. Prof. Marandi erläutert die Ziele und Strategien Irans im Krieg und erklärt, wie und warum sich die USA verkalkuliert haben.
https://www.youtube.com/watch?v=Wno8rDWmR1U
Überhaupt was ist, da das Kriegsziel
Ohne den Einsatz von Nuklearwaffen wird das ganze nämlich Nix, wer sollte denn die Bodentruppen freiwillig zur Verfügung stellen um den Iran zu besetzen? Und die Sanktionen gegen den Iran sind schon alle ausgeschöpft. Man siehe auch in den Gazastreifen oder auf den Ukraine-Krieg der schon über vier Jahre am laufen ist.
Hegseth’s Geblabber ist unerträgliche Prahlerei, von der eigentlich jeder weiß, dass sie nicht stimmt. Ich habe mehrere Berichte gesehen, nach denen die USA in großem Umfang vor allem Flugabwehr und entsprechende Munition auch aus den Golfstaaten abziehen, um Israel damit schützen zu können. Die Golfstaaten sind nicht unbedingt glücklich, bedeutete dies schließlich auch einen klaren Wortbruch seitens der USA. Was die Versekung eines US-Flugzeugträgers angeht, wäre ich an Irans Stelle auch eher vorsichtig, selbst wenn ihnen das technisch möglich sein sollte. Es könnte die USA zu extremen Maßnahmen reizen. Das ist eben immer noch eine Atommacht, der Iran ist es nicht.
Der Iran könnte als Antwort auf einen Nuklearangriff, den Dimona-Reaktor in Israel angreifen. Recht praktisch so ein gegnerischer Reaktor in solch einem kleinen Land.
Ali Chamenei hat in seinem islamischen Rechtsgutachten, seiner Fatwa vom 9. August 2005, zwar die Herstellung, Lagerung und den Einsatz von Nuklearwaffen gänzlich ausgeschlossen und auch die US Geheimdienste sahen in ihrer jährlichen Bedrohungsanalyse vor dem Senat 2025 den Iran NICHT auf dem Weg zur Atombombe.
(s . https://www.dni.gov/index.php/newsroom/reports-publications/reports-publications-2025/4058-2025-annual-threat-assessment)
Doch nach der Ermordung Chamenei und Anbetracht der erneuten militärischen Aggression Israels und US, trotz laufender und sehr konstruktiver Verhandlungen in Genf, dürfte fraglich sein, ob sich sein Nachfolger an diese Fatwa noch gebunden fühlt.
Hinweis: Ende Februar 2026 schätzte die IAEA, dass der Iran über etwa 450kg auf 60 % angereichertes Uran verfüge. Dies wäre theoretisch ausreichend, um nach weiterer Anreicherung auf 90 % Material für ca. 10 Nuklearwaffen zu gewinnen.
Das Herr Rötzer immer noch mit jeder Faser seines Gewissens hinter der amerikanisch-israelischen Allianz steckt, ist mir wirklich schleyerhaft.
rt berichtet heute:
„ Der ehemalige Marinesergeant Brian McGinnis hat am Mittwoch, dem 4. März 2026, bei einer Senatsanhörung gegen den Iran-Krieg protestiert. Während der Sitzung sagte er: „Israel ist der Grund für diesen Krieg. Die USA wollen diesen Krieg nicht für Israel führen“, woraufhin die Capitol-Polizei ihn zum Verlassen des Saals aufforderte und unverzüglich mit seiner Entfernung begann“
https://dert.site/kurzclips/video/272186-protest-im-capitol-polizei-und/
Es regt sich also auch im US- Militär Widerstand gegen den brutalen, völkerrechtswidrigen Angrifftskrieg von ISrael/USA gegen den Iran
„Der ehemalige Marinesergeant…“
Daniele Ganser
https://www.youtube.com/watch?v=Oj6lGwClFZY
Fun fact: heute feiern wir zum 73. Mal den Tod Stalins.