In der Financial Times wurde eine wundersame Story über den Ukraine-Krieg veröffentlicht. Danach habe es nach 2022 auch 2023 die Chance gegeben, den Krieg noch unter relativ günstigen Bedingungen für die Ukraine zu beenden. Beides Male scheinen Selenskij und sein Team geglaubt zu haben, die russischen Truppen könnten zurückgedrängt werden.
mehr lesenFriedensverhandlungen
Die allesamt politisch angeschlagenen E3-Regierungschefs wollen gegen Russland den starken Mann spielen
In einer gemeinsamen Erklärung mit Selenskij wird von Merz, Macron und Starmer eine Führung von Verhandlungen mit Russland beansprucht. Mit der bekannten Moral der doppelten Maßstäbe werden alte Forderungen recycelt, die eben Verhandlungen verhindern werden. Das dürfte auch der Zweck der Veranstaltung in London gewesen sein.
mehr lesenEin Mann von gestern
Ischingers „Schicksalsfrage“. „Lieber Krieg als Frieden“ ist bis heute die Parole der EU-Europäer geblieben, sie zeigt, wie verantwortungs- und ahnungslos diese EU-Machtelite ist
mehr lesenWill Selenskij den Krieg noch drei weitere Jahre fortsetzen?
WSJ-Journalist Boyan Panchevskiy berichtet von einem Treffen, auf dem Selenskij seinen engsten Vertrauten gesagt haben soll, dass die Verhandlungen gescheitert seien und man sich auf drei Jahre Krieg vorbereiten nüsse. In einem Interview sagte der ukrainische Präsident: „Wir verlieren den Krieg definitiv nicht.“
mehr lesenMerz über Russland: „Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei“
An einem schnellen Frieden ist man in der EU nicht interessiert. Das wird beim Merz-Interview deutlich, aber auch bei einem Papier von Kallas an die Außenminister, in dem irreale maximalistische Forderungen an Russland erhoben werden.
mehr lesenSind die Ukrainer bereit, die von Russland geforderten Gebiete im Donbass abzutreten?
Nach einer Umfrage findet nur eine knappe Mehrheit, die Gebietsabtretung sei inakzeptabel. Berücksichtigt man neben anderen Vorbehalten gegenüber dem Ergebnis den eingeräumten hohen statistischen Fehler sieht es für die Politik von Kiew und Europa nicht mehr so gut aus.
mehr lesenDie Ukraine zwischen Hoffnung und Zusammenbruch
In diesen Tagen fanden mehrere Verhandlungsrunden zwischen den USA und der Ukraine sowie zwischen den USA und Russland statt. Zwar sind direkte Friedensgespräche weiterhin nicht möglich, doch zahlreiche Medien spekulieren bereits über ein baldiges Kriegsende.
mehr lesenSaluschnyj, Konkurrent von Selenskij, drängt mit Friedensvorstellungen auf die politische Bühne
In einem langen Essay über „Politik und Krieg“ führt der frühere Oberkommandierende seine Position zu den Zielen von Friedenverhandlungen aus, stellt sich Selenskij entgegen, bleibt aber sehr vage.
mehr lesenDanke, Chamberlain!
Er war von 1937 bis 1940 britischer Premierminister – und hat heute einen schlechten Leumund: Arthur Neville Chamberlain. Angeblich habe seine Appeasement-Politik Europa in den Krieg gelotst. Das ist eine wohlfeile Betrachtung.
mehr lesenTrump: „Interessante Zeiten liegen vor uns“
Vollzieht Trump gerade wieder einmal eine Kehrtwende im Verhältnis zu Russland? Die Europäer verharren im magischen Denken, haben vielleicht teuer mit dem neuen Zolldeal ein Bekenntnis Trumps zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine erkauft und träumen von der Stationierung von Soldaten in der Ukraine.
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