Wahl des neuen UN-Generalsekretärs

Zeit für eine Latina? Am Ende haben die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates das Sagen. Sie besitzen ein Vetorecht und können einzelne Bewerber blockieren. Ein allzu deutliches politisches Profil und ein zu großer Reformwille würden ihren Interessen eher entgegenstehen.

mehr lesen

11 Kommentare

  1. Grossi wäre doch die richtige Person. Kein anderer hätte es fertig gebracht, 4 Jahre seine Leute im KKW Sap. zu halten, ohne 1mal die Ukraine für den offensichtlichen Beschuß zu benennen.
    Welche Qualifikation wäre besser?

    1. Das wollte ich auch gerade schreiben!
      Der arme Mr. Grossi konnte den Beschuss einfach nicht zuordnen. Ein echtes Mysterium, so wie die Frage, wer denn die Nordstream gesprengt hätte. Aber dank eines mazedonischen Enthüllungsreporter vom WSJ wissen wir jetzt endlich Bescheid wer es war und seinem Buch. Der Prozess soll übrigens im Sommer anfangen gegen einen der 7 Verdächtigen.

      Mrs. Grünspan wäre natürlich auch eine großartige Wahl, als Frau und echte Costa Ricanerin, die sich für das sehr wichtige Existenzrecht von Israel sehr einsetzen würde. Also wir haben da eine echte Konkurrenzsituation zwischen der Ukraine- und der Israellobby, fast so wie beim großartigen Eurovison Chanson Contest. Da können die anderen beiden Kandidaten einpacken, vor allem die Bachelet. Bei der ist ja alles falsch.

  2. Die UN sind so tot wie Julius Cäsar!
    Die ganze Konstruktion taugt nichts, ist ein zahnloser Papiertiger.
    Israel hat sämtliche Resolutionen folgenlos negieren können, Kriege kann sie nicht verhindern, beenden schon mal gar nicht, Hilfslieferungen darf sie auf den Weg bringen, nur um unsägliche Zustände zu pepetuiren.
    Der „Sicherheitsrat“ mit seinen ständigen Mitgliedern schafft alles, nur keine Sicherheit, ein total antiquiertes Gremium, das die Welt von 1945 spiegelt, aber nicht die von heute!
    Was soll mir das?
    Keine Exekutivbefugnisse, keine Streitkräfte, ein zu einem Jammerverein degeneriertes Gebilde, das nur den Zeigefinger erheben darf und deren Mahnungen ein ebenso geringen Einfluss wie die des Vatikans haben!
    Ein impotentes Gremium, bei dem es vollkommen gleichgültig ist, wer diesem nun vorsteht!

  3. Zum Glück ist es inzwischen völlig egal wer der UNO vorsteht. Man könnte genauso gut einen Labrador, einen Wischmop oder eine Statue als Gensek bestimmen und es würde keinen Unterschied machen.

  4. Wo bleibt Annalena Baerbock?!? Warum kam niemand auf diese Patentlösung?
    Sie ist die ideale Besetzung für diese zahnlose Institution. Sie braucht noch nichtmal umzuziehen.

    Baerbock vor! Noch ein Tor!

    1. als Praesidentin der UN Generalversammlung ist Baerbock doch bis September 2026 blockiert, so was Dummes aber auch,
      Aber ja, der von Oberst Mayer favorisierte Grossi waere der richtige Mann, wer das AKW beschiesst hat man ihm bis heute noch nicht entlocken koennen.

  5. Die einzige Person, die der internationalen Bedeutung dieses Amts absolut angemessen wäre, ist Anna-Lenchen.
    Und außerdem, denkt doch mal bitte auch an die Kabarettisten!

  6. Solange die UN weiterhin so vom Westen dominiert sind, ist es vollkommen egal wer da Generalsekretär wird.

    Eins ist gewiss:
    Einen neuen
    Dag Hammarskjöld
    wird es nicht geben.

  7. Der Nicht-Westen sollte gemeinsam gegen jede Kandidatur stimmen, die offensichtlich den status quo erhalten will. Dies trifft wahrscheinlich für alle vier vorgestellten Kanddaten zu. Die UNO braucht keinen Grüssaugust, sondern einen eigenwilligen Menschen, der gewillt ist, den bescheidenen Freirum, der gegeben wird zu nutzen. Das fängt mit Sanktionen für Staaten mit überfälligen Beitragszahlungen an.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 3 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen