
Die neue EU-Bedrohungsanalyse: Russland als „größte Gefahr Europas“
Wer die Sicherheitslage in Europa beurteilen will, sollte nicht nur fragen, von welchem Staat eine Bedrohung ausgeht. Die größte Gefahr für die europäische Sicherheit liegt in einer insbesondere von Europa betriebenen Politik der Eskalation, die Konfrontation über Diplomatie stellt.

Die Milliardäre vermehren sich, ihr Vermögen auch
Nach dem UBS-Reichenbericht ist die Zahl der Milliardäre letztes Jahr um 13,1 Prozent auf jetzt 3302 angestiegen. Allein in diesem Jahr ist ihr Vermögen bis […]

Geldentzug, Teilverbot oder doch gleich koalieren
Der Streit um den Umgang mit AfD und Co. geht nicht nur in Deutschland weiter, sondern auch im Europäischen Parlament, wo ein Prüfverfahren für die […]

Der Links-Blinker
Der Labour-Politiker Andy Burnham wird der neue Premierminister Großbritanniens. Den Niedergang seines Landes und den seiner Partei wird er wohl nicht aufhalten können. […]

Rudolph Bauer: »Ich werde weiterhin kämpferisch bleiben«
Hausdurchsuchung, Anklage, Gerichtsverfahren – Sozialwissenschaftler und Künstler Rudolph Bauer hat in den vergangenen Jahren erlebt, wie aus politischer Kunst ein Strafverfahren werden kann. […]

Zwischen Friedensritualismus und Friedensfrechheit
„Make Love, Not War!“ – oder: Auf der Suche nach Friedensfrechheit. […]

Steinmeiers Nachfolger: Ein neuer Spalter soll es werden
Es reicht jetzt endgültig mit der Überparteilichkeit, findet Frank-Walter Steinmeier. Diese Ansage gilt weniger ihm, als denen, die seinen Nachfolger in Stellung bringen sollen. […]

Causa Guérot: Mehr als ein gewöhnlicher arbeitsrechtlicher Streit
Die Akte Guérot: Eine juristische Fallstudie zur Wissenschaftsfreiheit. […]

Widerstand im Wedding gegen Rheinmetall
Am Sonntag gingen die dreitägigen Proteste gegen die neue Munitionsfabrik von Rheinmetall im Berliner Stadtteil Wedding zu Ende. Vor allem junge Leute diskutierten im Humboldthain […]

Kulturkampf: Das 100-Tage-Programm der AfD in Sachsen-Anhalt
Offenbar erhofft man sich mit der Ankündigung des Austritts aus den Rundfunkstaatsverträgen mehr Stimmen. Natürlich sollen Migranten abgeschoben werden, ansonsten soll alles weg, was nicht […]

Trump bricht erst Handel zum „schrecklichen“ Spanien ab, um dann dessen „beeindruckendes Comeback“ zu loben
Vor dem Gipfel in Ankara sprach Trump von Ministerpräsident Sánchez von einem „schrecklichen Partner“. Dann schwenkte er wieder um, beschwor plötzlich „Einheit“ und lobte ein […]

Wellness mit Schnee und Eis im Sommer
Wer es sich in Zeiten der Klimaerwärmung leisten kann, richtet sich in Häusern oder auf Yachten neben der Sauna auch einen Schneeraum ein. Für die […]

Patriotismus oder Kommunismus?
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Die NATO und der US-Präsident – Eine Beziehung ohne Vertrauen
Die Abschlusserklärung des NATO-Gipfels ändert nichts an den Drohungen und Beschimpfungen des US-Präsidenten. Europa muss den Wert der eigenen Macht und die damit verbundenen Möglichkeiten […]

Alle Pfade der Tora führen zum Frieden
Eine neue Sammlung der Schalom-Bibliothek erschließt Friedensbotschaften der Hebräischen Bibel – und eine Ahnung davon, was die vielbeschworene „jüdisch-christliche Wertebasis“ wirklich bedeuten würde. […]

Reise ins Herz der deutschen Finsternis
Szenen eines Wochenendes voller Verrückter, Unfähiger und Vernebelter. […]

Walerij Salužnyjs Kriegsanalyse
Der ehem. Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte sagt, es sei „eine gefährliche Fehlinterpretation des Krieges, dass Russland den Krieg verloren hat“. […]


„Die größte Gefahr für die europäische Sicherheit liegt in einer insbesondere von Europa betriebenen Politik der Eskalation, die Konfrontation über Diplomatie stellt.“
Hmm, wer überfällt im Moment seine Nachbarn um seine Volksgenossen heim ins Reich zu holen?
Hmm, wer schwadroniert von Wunderwaffen die ganz UK überfluten?
Der Westen hat mit Lichtjahren Abstand am meisten in der Weltgeschichte gewütet. Der Westen, das sind die rassistischen Europäer welche den amerikanischen Kontinent, Australien etc. kolonialisiert haben. Die Amis, das sind Wir. Deshalb kriechen wir uns selber in den Arsch.Dieser widerwärtige Mindset der vermeintlichen Überlegenheit ist heute wie damals vorhanden.
Wenn Politiker von „Bedrohung“ reden, dann meinen die etwas anderes als das, was sich der gemeine Bürger vorstellt.
Wenn man sich anschaut, was z.B. die USA alles als nationales Sicherheitsproblem klassifizieren, dass sie z.B. Grönland „besitzen“ müssen, oder die Kontrolle über den Panamakanal brauchen, oder die Ölreserven der Welt usw.., dann bekommt man einen Eindruck davon, dass diese Sicherheitslage nichts mit der Verteidigung der Landesgrenzen zu tun haben kann.
Nationale Sicherheit ist nicht das passive Schützen des heimatlichen Bodens, sondern der Schutz der z.T. sehr ausgreifenden Interessen. Im Falle der USA wird deren Ausnahmestellung, also die Vorherrschaft über die Welt geschützt.
Im Falle Europas fällt das eine Nummer kleiner aus.
Die europäische Sicherheits-. und Friedensordnung ist nicht einfach eine „Ordnung“, die sicherstellt, dass innerhalb Europas keine Kriege „ausbrechen“. (kleiner Exkurs: dass es in Europa mehrere Jahrzehnte keine bewaffneten Auseinandersetzungen gegeben hatte, hält man selber für eine Besonderheit, d.h. man hält den Krieg für den Normalfall. Und dass der Jugoslawienkrieg nicht als solcher gilt, und erst 2022 laut zahlreicher Politiker/Medien die europäische Friedensordnung verletzt worden sei, ist die Auskunft, dass Krieg allemal kein Einwand gegen eine Friedensordnung ist, wenn man diese „verteidigt“).
Lässt man mal all das Getöse um die Friedensordnung beiseite, dann geht es – wie immer – um die Frage, wer sich welchen Interessen beugen muss.
Auf der einen Seite hat man dann Russland, dass bewusst nicht in die Gestaltung dieser Ordnung einbezogen wurde, weil es immer schon als Ordnungsfall galt, also eingenordet gehörte. Das hat mit der friedlichen Eroberung des ehemaligen Ostblocks ja auch gut funktioniert, NATO und EU sind an die Grenzen Russland gerückt und haben ihre Version von Frieden und Freiheit gegen Russland in Anschlag gebracht. „Friedlich“, weil die Eroberung ohne militärische Mittel auskam. „Eroberung“, weil das Resultat der Erweiterung einer militärischen Eroberung gleichkommt. Vormals feindliche Staaten werden dem eigenen Machtbereich zugeschlagen.
Das Assoziationsabkommen, dass Janukowitsch 2013/2014 in dieser Form nicht unterschreiben wollte, sah explizit vor, dass die Ukraine ihre Handelbeziehungen zu Russland abbrechen sollte, was angesichts der Verflochtenheit der Ökonomien beiderseitig große Schäden bedeutet hätte (und dann ja auch hat).
Überhaupt war die gesamte Transformation des ehemaligen Ostblock ein einziger gewollter Anschlag auf Russland. (dazu kann man sich Sachs Ausführungen anschauen). Die zusammenbrechende Ökonomie Russlands in den 90er wurde begrüßt. Dieser immer noch mächtige, atomar bewaffnete Staat sollte geschwächt werden, und als bloße Regionalmacht, besser noch als „Tankstelle“ des Westens abhängig von westlichen Krediten sein.
Das war der Weg einen militärisch immer noch (zu) mächtigen Staat klein zu machen.
Und dieser Weg ist mit der versuchten Eingemeindung der Ukraine an sein Ende gelangt. „Friedlich“ war das nie, aber eben auch kein Krieg. Der steht jetzt an. Zunächst in der Ukraine, und wenn das nicht ausreicht um Russland in die Knie zu zwingen, dann auch in Europa.
Das ist die Friedensordnung, die verteidigt gehört. Ein entmachtetes Russland, dass „nie wieder in der Lage sein wird krieg zu führen“. Dieses Ziel ist nicht anders zu erreichen als mit einem großen Krieg.
……..und dann herrscht in Europa endlich
„Friedhofsruhe“ , frei nach Friedrich Merz.
ABER
erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…..
ich bezweifle allerdings, dass
die heutigen Politiker zum Denken fähig sind.
„Der Iwan steht direkt vor unserer Haustür“, so ein Onkel in meiner Kindheit.
Da stand er nun, der Iwan, meine ganze Kindheit und Adoleszenz habe ich mit dem Iwan vor der Haustür verbracht.
Als ich 31 war, wurde die DDR angeschlossen und die Menschen „drüben“ würden endlich der Segnungen des Kapitalismus teilhaftig, da war die Rede von blühenden Landschaften und der Iwan war von der Haustür verschwunden, „Gorbi“ wurde abgefeiert und Putin redete viel beklatscht im Bundestag, u.a. mit stehenden Ovationen des jetzigen Buka Merz, NATO-Osterweiterung, nee, Baker und Genschman machten das klar, ja, da war mal was!
Nun, wo ich im Leben im letzten Viertel spiele, scheint es sich zu runden, der sich schließende Kreis, denn:
Der Iwan ist wieder da!
Mit Putin als leibhaftigem Gottesseibeiuns!
Und dies mit Vehemenz, sogar Schweden und Finnland mussten in die NATO, denn auch bei ihnen steht der Iwan vor der Haustür, beim Baltikum sowieso, schon traditionell sozusagen, ebenso traditionell besabbern die Polen die Westukraine und Weißrussland, nach 1920 war da nämlich auch mal was, aber auch bei denen steht der Iwan natürlich vor der Haustür.
Aber in Zeiten des kalten Krieges standen alle diese Länder auf der anderen Seite, standen also quasi gemeinsam mit dem Russen vor unser Haustür.
Soll man nicht vergessen, denn als ehemaliger Frontstaat haben wir die weltweit größte Erfahrung mit dem Iwan vor Haustür!
Den Iwan vor der Haustür, das hat beinahe schon etwas heimeliges, als seien wir Deutsche wieder in eine Art negativen
Wohlfühlatmosphäre zurückgekehrt!
Der Iwan vor der Haustür ist wie ein altes Hausmittelchen, eminent hilfreich für die Begründung sozialer Kahlschläge und Umschaufelung des Volksvermögens von unten nach oben.
Manchmal denke ich, das in Deutschland Turbokapitalismus ohne den Iwan vor Haustür gar nicht funktionieren würde!