KI generiert

Anthropic betreibt ein Biolabor und will es automatisieren

Gerade erst berichtete Anthropic, es sei versucht worden, sein LLM Claude zur Herstellung von Biowaffen zu verwenden. Jetzt steigt das Unternehmen in die biomedizinische Forschung mit einem "wet lab" ein, während gleichzeitig gewarnt wird, die KI nicht kontrollieren zu können, die fähig sein könnte, die Menschheit auszulöschen.

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13 Kommentare

  1. Zitat: 💬 „Man wird sehen, welches Vertrauen in das Unternehmen Anthropic besteht, das die Menschen warnt, mit ihren KI-Systemen, die kaum zu kontrollieren sind, womöglich Katastrophales bis hin zum Untergang der Menschheit geschehen kann.“

    Ein Zyniker könnte sagen: Wenn die Species des „Homo sapiens“ Technologien schafft, die dazu führen, dass die Menschheit eines Tages vernichtet wird, wird sie schwerlich behaupten können, sie sei nicht selbst dafür verantwortlich gewesen.

    Die künstliche Intellizgenz Skynet und der Terminator waren 1984 noch Science-Fiction, denn 1984 war die Welt noch weitgehend analog. Aber wie sagte der Terminator Arnold Schwarzenegger damals: „I’ll be back.“

  2. Die KI bleibt ein zweischneidiges Schwert. Diese Ambivalenz ist wie bei allem, aus dem man Geld machen kann im Spätkapitalismus fast zwangsläufig eine, deren Pendel aus Sicht der gesamten Menschheit ins Negative ausschlagen wird.
    Eine Anwendung, in einem Sinne, wie sie z. B. von Amodei insinuiert wird, ist, denkt man an Gain-of-Function-Forschung, die uns Corona eingebrockt hat und an die immensen Geldmengen für militärische Forschung überhaupt, eher unwahrscheinlich.

    1. Tatsächlich scheint mir die Gain-of-Function-Forschung erheblich gefährlicher. Komischerweise regt sich da keiner auf. Dabei ist diese Gefahr bereits real, wenn man sich Corona anschaut.

      1. Das, was die KI da leisten soll, ist im Wesentlichen nichts anderes als Gain-of-Function.
        Wahrscheinlich nur um einiges effizienter.
        Je nach Anforderung oder Profitabilität des Auftrags ist es ihr egal, ob es um ein Heilmittel gegen Krebs oder um eine chemisch-biologische Massenvernichtungswaffe geht.

  3. Den Code des Lebens knacken: Neues KI-Modell entschlüsselt die versteckte Sprache der DNA

    „GROVER hat die Regeln der DNA gelernt. In Bezug auf Sprache sprechen wir über Grammatik, Syntax und Semantik. Für die DNA bedeutet dies, die Regeln der Sequenzen zu lernen, die Reihenfolge der Nukleotide und Sequenzen sowie deren Bedeutung. Ähnlich wie GPT-Modelle menschliche Sprachen lernen, hat GROVER im Grunde gelernt, ‚DNA zu sprechen‘“, erklärt Dr. Melissa Sanabria, die Forscherin hinter dem Projekt.

    Das Team zeigte, dass GROVER nicht nur die folgenden DNA-Sequenzen präzise vorhersagen kann, sondern auch verwendet werden kann, um Informationen biologischer Bedeutung aus Kontext zu extrahieren. So kann man z.B. den Start von Genen identifizieren oder Proteinbindungsstellen auf der DNA. GROVER lernt auch Prozesse, die allgemein als „epigenetisch“ gelten, also solche, die auf der DNA stattfinden und bisher nicht als „kodiert“ betrachtet werden.

    „Es ist faszinierend, dass wir durch das Training von GROVER allein mit der DNA-Sequenz, ohne zusätzliche funktionelle Daten, tatsächlich Informationen über die biologische Funktion extrahieren können. Für uns zeigt dies, dass die Funktion, einschließlich einiger epigenetischer Informationen, auch in der Sequenz codiert ist“, sagt Dr. Sanabria.

    wenn die Erweiterte Intelligenz in der Lage ist DNA nicht nur zu verstehen sondern auch zu sprechen, muß man bei Wort Biowaffe sehr umfangreich anfangen zu denken. – was wenn die BigTech entscheidet, solche Fähigkeiten als PR-Stunt zu präsentieren ??
    die Erweiterte Intelligenz spricht bereits in eigener, dem Menschen unzugänglicher Sprache, die Auswirkungen böswilliger Akteure potenzieren sich durch diese Tech enorm. wie damit umgehen ??

    https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/den-code-des-lebens-knacken-neues-ki-modell-entschluesselt-die-versteckte-sprache-der-dna

    1. DNA ist keine Sprache, DNA ist ein Programm. Wenn man davon xx% verstanden hat, so wie wir aktuell, versteht man nicht automatisch den Rest. Mit KI gehts allerdings um einiges schneller.

      1. Patient 0: Ich bin mir so gar nicht sicher, ob die Wissenschaftler und das Millitär mit
        einem geknackten DNA Programm umgehen können. Was kann dann an Leben geschaffen
        werden? Es wäre dann warhrscheinlich theoretisch und auch praktische möglich Wesen zu
        schaffen, die mit Superkräften auf dem Schlachtfeld unbesiegbar sind. Zum Glück habe
        ich ein Alter erreicht, dass ich den Untergang der Menschen mit einem sozialverträglichen
        Ableben nicht mehr erleben muß. Allerdings befürchte ich, dass von unseren Kriegshetzern im
        Westen uns noch der schnellere Weg ins Jenseits gezeigt wird.

  4. Hm, das klingt doch hier und woanders so, als hätte jemand für KI den Stöpsel aus der Badewanne gezogen, das Wasser läuft ab und abschließend platzen alle Blasen. Doch das ist nur mein Eindruck, es könnte auch wieder von etwas anderem abgelenkt werden…

    »…dass KI in den nächsten 5-10 Jahren die meisten großen Krankheiten heilen könne« klingt nun wirklich wie Märchenstunde. Dabei würde ich zuerst gar nicht behaupten wollen, dass KI dazu nicht in der Lage wäre, sondern dass gerade bei exotische Krankheiten keine Heilmittel gesucht werden, weil es nicht hinreichend profitabel ist. Und der größte Profit wird noch immer mit fortdauernd Kranken gemacht, eine Heilung oder gar Ausrottung diverser Krankheiten wäre aus Pharma-Sicht Suizid.

    Bleibt zu konstatieren, dass die meisten (vor allem profitabelsten) Krankheiten sog. „Zivilisationskrankheiten“ sind. Doch dass für eine Heilung ggf. eine andere Art von Zivilisation ausprobiert werden könnte, auf die Idee kommt auch niemand. Ist auch egal, wer aktuell KI in einem automatisierten Web Lab auf Virenforschung loslässt, hat wahrscheinlich für sich die „letzte Idee“ schon gefunden.

  5. Hier ist nochmal der Bericht über den wahren Grund der Verlangsamung:
    https://blog.koehntopp.info/2026/09/14/sie-wollen-eine-pause-es-wird-keine-geben/

    Dev Kommentator „taubengrau“ bemerkte weiterführend:
    15.09.2026 14:52 Uhr
    Bei Koehntopp steht zusammengefasst (ohne KI 🙂 ) :
    KI „made in USA“ ist eine riesige kreditfinanzierte Blase, die zusammenbrechen muss, weil
    – die langfristigen Investitionen in Rechenzentren sich nicht rechnen, weil
    — der technische Fortschritt die Hardware viel schneller veralten lässt, als sie sich amortisiert.
    — die KI-Modelle mit immer weniger Ressourcen auskommen und es daher für die meisten Aufgaben reicht, eine KI auf dem eigenen Rechner statt in der RZ-Cloud laufen zu lassen.
    Auch regulatorische Schutzmaßnahmen werden nicht helfen, weil es Konkurrenz aus China gibt.

  6. Yes we can“ Biowaffenforschung..ähhh…biomedizinische Forschung wird auf KI umgestellt.
    (Medizinische) „Biolabore“ sind nichts weiter als Kriegswaffenforschung!
    Das Ziel ist eine Biowaffe zu entwickeln die den Gegner angreift aber nicht die eigenen Leute.
    Die Gegner werden im Zweifel aber wir sein!

  7. KI Weltuntergang?
    Es ist doch so, dass die US-Herrscher in Permanenz irgendwo auf der Welt Kriege führen. Momentan gegen Russland und den Iran. Die angegriffenen Länder haben der US-Regierung schriftlich erklärt, was sie wollen. Nein, so einen Frieden wollen wir nicht! Eher soll die Welt zu Grunde gehen! – antworten die USA.
    Vom Krieg gegen Russland ist bekannt, dass er unter Einsatz von Palantir und einer anderen Kriegssoftware geführt wird. 1A-Trainingsmöglichkeit für die Kriegsfirmen?

  8. Die Transhumanisten haben doch echt eine an der Schüssel. Ich habe letztens gehört, wie die ihren Kram moralisch begründen: Irgendwann in ferner, also sehr, sehr ferner Zukunft, wenn die Weiten des Weltalls besiedelt sind, wird sich die Anzahl der Menschen auf eine unglaublich hohe Zahl erhöhen. Würde man jetzt an der Entwicklung für Technik sparen oder bremsen, würde dass Millionen dieser Menschen das Leben kosten.

    Die rechnen das auch genau vor. Die Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf, aber bei denen geht es um eine wirklich sehr fernen Zukunft, und von Besiedlungen die etliche Lichtjahre entfernt sind. Einen schicken Namen gibt es für diese moralphilosophische Position auch: Longtermismus. Das ist völlig durchgeknallt.

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