Am Unabhängigkeitstag verlieh Selenskij Biletskyi, dem rechtsnationalistischen Gründer des Asow-Regiments, den Titel „Held der Ukraine“

Zur auf offenem Platz stattfindenden Feier waren zahlreiche Vertreter der EU nach Kiew gekommen, bewunderten eine Roboterparade und versprachen weitere Unterstützung. Von Kritik an der Ehrung von Siletsky oder am geplanten nationalen Pantheon hörte man nichts.

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6 Kommentare

  1. Und letztendlich ist dieses Land nicht in der Lage ohne westliche Finanzhilfen selbständig zu agieren.

    Irgendwie schon ironisch.

    Nazis welche angewiesen sind auf globales Kapital.

    Aber. Ja,

    Nach Dmytro Donzow:

    Seine Qualitäten sind:
    „Fanatismus“;
    „Unmoral“.

    Ihm zufolge zeichnet sich der „ukrainische Nationalismus“ aus durch: – „die Bekräftigung des Lebenswillens, der Macht, der Expansion“ (er fördert „Das Recht starker Rassen, Völker und Nationen zu organisieren, um die bestehende Kultur und Zivilisation zu stärken“), – „den Wunsch zu kämpfen und das Bewusstsein seiner Extremität“ (er lobt die „kreative Gewalt der Minderheits-Initiative“).

    Wenn Adolf davon wüsste….

    (Quelle : https://www.voltairenet.org/article218397.html)

  2. Es sind nun „Freiwilligenverbände“, die in der Nationalgarde quasi zu Beamten gemacht wurden. So wird es im Westen erzählt. Warum man allerdings mit Wolfsangel und Schwarzer Sonne herumlaufen muss, wenn man kein Nazi ist, bleibt unbeantwortet. De facto hat die Eingliederung bewirkt, dass der Nazi nun ein Gehalt bekommt, aber keineswegs, dass er sich der Politik beugt. Die Bataillone haben seit 2014 das Gewaltmonopol, wenn sie auftauchen, verduftet die Polizei. Vor jeder wichtigen Entscheidung sind die Nazi-Bataillone vor dem Parlament aufmarschiert und haben brüllend kundgetan, was den Abgeordneten passiert, die „falsch“ abstimmen. Was nun seit Kriegsbeginn schlagartig aufgehört hat. Meiner Meinung nach aus dem Grund, weil bei der Belagerung Kiews durch Russen automatische Waffen nebst Munition an die Bevölkerung ausgegeben wurde. Die Bewohner Kiews sind bestens bewaffnet und das sehen die Nazis offenbar als Gefahr. Zurecht wohl. Die Wahlsiege der faschistischen Parteien liegen vor 2014. Aber im Faschismus selbst kommen sie nicht über zwei Prozent. Die Ukrainer wollen das nicht und umbenannte Straßen und Plätze ändern daran nichts, genau so wenig wie die Museen und die jetzt ausgegrabenen Mumien der Kriegsverbrecher. 98 Prozent lehnen das ab.
    Aber die Nazis haben reagiert. Wenn sie dort nicht aufmarschieren können, müssen sie eben versuchen, die Regierung selbst zu übernehmen. Was nun mit Kiril Budanow in vollem Ausmaß gelungen ist. Er ist der eigentliche Regierungschef.,

    Richtig zu erwähnen, dass Selenskij von Biletskyi und von Jarosch mit dem Tod bedroht wurde, wenn er Minsk umsetzt. Den haben sie gründlich umgedreht. Biletskyi halte ich für einen Mann von gestern, sein Einfluss schwindet. Jarosch war der, der 2015 ganz offen vberkündete, dass die „Freiwilligenverbände“ sich keinen Deut um das Minsker Abkommen scheren werde. Volle Artillerie mitten in die Wohngebiete von Donezk, das waren seine Verbände. Im Westen wurde berichtet, der Waffenstillstand sei gebrochen worden, aber man wisse nicht von wem.
    Von dem, der es offen zugibt. Aber das Offensichtliche hat im Westen keine Chance.

    1. Aber das Offensichtliche hat im Westen keine Chance.

      Dies ist inzwischen zu differenzieren: die Trump Administration hat kaum noch Interesse den Konflikt zu verlängern – aus diversen guten Gründen!
      Aber in Mittel-und WestEUropa sieht es genau so aus: hier eskalieren Unfähigkeit, Ignoranz und Megalomanie immer weiter – bis hin zum eigenen Bankrott. So wie es bereits Helmut Schmidt 2014 korrekt beurteilte.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Assoziierungsabkommen_zwischen_der_Europäischen_Union_und_der_Ukraine#Politische_Bewertungen_und_Kritik

  3. Es ist z.B. schon eine wirklich tumbe Idee der Ukraine, das Spiel „Wer zerstört mehr Infrastruktur?“ zu spielen, wenn man selbst keine adäquate Luftverteidigung hat.

    Der mittlerweile von der EU sanktionierte Sachkenner Jacques Baud hatte schon vor geraumer Zeit darauf hingewiesen, dass der Ukraine die Flugabwehrraketen ausgehen würden. Westliche Politiker sahen darin massive russische Propaganda und haben daher absolut nichts unternommen.

    Erst jetzt wird immer deutlicher, dass die Einschätzungen der westlichen Regierungen in Bezug auf den Ukraine-Krieg falsch waren.

    Aber trotz allem wird die aktuelle Faktenlage weiterhin stur ignoriert:

    „Es ist auch der Weg, Russland zu zeigen, dass die Zeit nicht auf ihrer Seite ist. Die Unterstützung der Ukraine ist ein Schnäppchen im Vergleich zu den Kosten des russischen Sieges.“ (Kallas, 20.11.2025)

    Die Google-KI zur Thematik „Schnäppchen“: Vermeintliche Schnäppchen sind oft geschickte Marketingtricks. Händler nutzen künstliche Streichpreise, veraltet UVPs oder günstige Sonderproduktionen für Outlets, um einen hohen Rabatt vorzutäuschen, wo in Wahrheit gar keiner ist.
    .
    Aktuelles Schnäppchen: Mittlerweile sind die ukrainischen Schwarzmeerhäfen, darunter Odessa, vollständig blockiert!

  4. Zu dem was u.a. in der West-Bank und Gaza passiert:
    Die Siedler haben östlich von Tammun, südlich on Tubas die Solarpanel beschädigt, die für drei Familien den Strom erzeugen (es gibt keinen Strom). Seit Sonntag wurden in Gaza zehn Palästinenser getötet und neununddreissig verletzt.
    Es wurden im August bisher 3.311 Tonnen weniger an Hilfslieferungen reingebracht (davon 81% Nahrungsmittel, es herrscht eine hohe Nahrungsmittelunsicherheit).

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Über den Völkermord sprechen.

    [1] Heute hat Erich Honecker (25.08.1912 – 29.05.1994) seinen Geburtstag.
    „Als einer seiner größten außenpolitischen Erfolge gilt die Anerkennung der DDR als Vollmitglied der Vereinten Nationen im Jahr 1973.“ (aus der Wikipedia).

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