
Nietzsche
Nietzsche galt als Philosoph „gefährlichen Denkens“. Das war er auch, aber nicht wegen seiner Vereinahmung durch die Nazis. Deren Regime samt seiner Führer wären ihm gewiss zu verpöbelt gewesen.

Die Effizienz-Kluft zwischen KI-Chatbots und Babygehirnen
Kleinkinder können verständliche Sätze bilden, nachdem sie im Alter von einem Jahr 10 bis 30 Millionen Wörter aus ihrer Umgebung vernommen haben: „Wenn man GPT-2 […]

Merz ohne Argumente, aber dafür weinerlich
Friedrich Merz macht im TV klar, dass er seinen Amtseid ernstnimmt. Was er eigentlich sagte: Über seine Politik will er nicht sprechen – nur darüber, wie […]

Das Blutgetriebe des Kapitals
Eine 5000-jährige Bilanz der Rüstungsindustrie und ein Manifest für ihre Zerschlagung. […]

Rechtsstreit zwischen Mafia und Camorra
Zum Konflikt um den Internationalen Strafgerichtshof. […]

Repression und Überwachung im Zeitalter von KI und Internet
Von CDU bis BSW: Wenn Überwachung zum politischen Konsens wird. […]

Sagenhafter Zuspruch für Friedrich Merz
Es geht aufwärts mit Friedrich Merz. 64 Prozent sehen ihn mittlerweile positiv. Trägt seine gute Arbeit endlich Früchte? […]

Wir Kinder des Christentums
Über den Ursprung der westlichen Werte. […]

Wenn der Staat tötet – oder: Warum die Todesstrafe ein Justizmord ist
„Du sollst nicht töten!“ Gegen dieses Gebot zu verstoßen, gilt weltweit als schlimmes Verbrechen. Sieht ein Staat in seiner Rechtsordnung aber die Todesstrafe vor, ist […]

Dinosaurier-Waffen? Bundeswehr kauft für viele Milliarden Panzer
Nach einem Bericht der New York Times haben sich Panzer für die ukrainischen Truppen als ungeeignet für den Drohnenkrieg erwiesen. Sie sollen herumstehen. Unbemannt hätten […]

Das Selenskyj-Dilemma
Zum 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine gibt es für Europa keinen Anlass zum Feiern. […]

In den USA sind Polizisten an Schulen mit Schusswaffen, Taser und Elektroschock-Handschuhen unterwegs
Elektroschock-Handschuhe werden als die „sicherste Option der Gewaltanwendung“ propagiert, um Gehorsam zu erzwingen. Ab der Grundschule müssen Schüler in den USA davon ausgehen, von Polizisten […]

Auf den Spuren der deutschen Vergangenheit
Die Ursprünge der russlandfeindlichen Außenpolitik. […]

Regierungsklausur: Niedergang und Kriegsgefahr
Während die Bundesregierung auf Schloss Hardenberg Aktivitäten simuliert, treibt sie den industriellen Niedergang und den Kurs in Richtung offener Konfrontation mit Russland voran. Mit Energiepolitik […]

Kann man der politischen Mitte noch trauen, Herr Rose?
Die politische Mitte versteht sich als Stabilitätsanker der Demokratie – doch immer mehr Bürger wenden sich von den etablierten Parteien ab. Welche Rolle spielt dabei […]

Wird das Russische Haus in Berlin geschlossen?
Politiker von SPD, CDU, Grünen und FDP haben die russische Kultureinrichtung als Propaganda- und sogar Spionagezentrum entdeckt. Im Tagesspiegel wird die Kappung der Beziehungen gefordert. […]

Am Unabhängigkeitstag verlieh Selenskij Biletskyi, dem rechtsnationalistischen Gründer des Asow-Regiments, den Titel „Held der Ukraine“
Zur auf offenem Platz stattfindenden Feier waren zahlreiche Vertreter der EU nach Kiew gekommen, bewunderten eine Roboterparade und versprachen weitere Unterstützung. Von Kritik an der […]


Wie hätte Nietzsche auf „Corona“ reagiert? Hätte er Jeden retten wollen? Und wenn ja, in welchem Sinne?
Didi und die Rückzahlung der Coronahilfen:
https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2026/08/29/tgm-deutschlandtrend-august-2026/
Bei Hallervorden immerhin über 2 Millionen Euro! Da tut man zur Vermeidung Manches.
Pure Bestrafung für „falsche Worte“.
Diese unsäglichen Rückzahlungen von „Coronahilfen“, die den staatlicherseits verfügten Einnahmeverlust durch Geschäftsverhinderung kompensieren sollten, ist ohnehin ein weiteres übles Kapitel von Corona. Kaum einer der damaligen Hilfenbezieher konnte die Einnahmeausfälle von damals durch spätere Mehreinnahmen kompensieren. Im Theaterbetrieb ohnehin nicht. Das Publikum, das damals nicht kommen durfte, konnte ja später nicht zweimal zur selben Veranstaltung kommen.
Staatliche Kulturberiebe hatten auch damals ihre Töpfe, private zahlten drauf. Und jetzt werden Behörden aktiv, die Gelder von den Privaten einzutreiben, die keine Chance hatten, wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Und natürlich wird hinter den Kulissen dieser Hebel auch als Bestrafungsinstrument gegen Einrichtungen herangezogen, die „unbotmäßig“ nicht mit den Wölfen heulen, denn meines Wissens gibt es keine Pflicht, das Geld zurückzuverlangen. Da ist behördlicherseits viel Ermessensspielraum. Und der wird bei Hallervorden eben ausgenutzt. Im negativen Sinn.
https://kanzlei-herfurtner.de/rueckzahlung-corona-soforthilfe/
Es ist interessant, dass große Denker in einigen Feldern sehr rückständig sind, wie Nietzsche in Bezug auf Frauen. Wie viel davon dem damaligen Zeitgeist geschuldet ist, wer weiß, sicher vieles seiner Erfahrungen. Ich kann das bestätigen. Ich habe viel überwinden müssen, um ein einigermaßen normales Verhältnis zu Frauen zu bekommen, bei den negativen Erfahrungen mit Frauen in meiner Jugend. Zudem noch das ambivalente Verhältnis meiner Mutter zu mir, dessen Gründe ich erst kurz vor ihrem Tode erfuhr. Ich sollte abgetrieben werden, weil ich zur Zeit kam. Das hat sicher mich lange sehr geprägt, ohne dass ich auch nur ahnte, warum. Wer weiß, welches Trauma Nietzsche aus seiner Kindheit übernahm. Zumal das Männerbild seiner Zeit gleich eine Auseinandersetzung mit seinen Ängsten kaum zuließ, es einen Akt der Überwindung kostete, es doch zu tun, Daher sollte niemand sich über die Vorfahren erheben, in der Meinung, man selber sei besser. Ich darf nur an das Verhalten während Corona erinnern, wo einige der „Besseren“ sich aufführen, als gälte nur ihre Meinung und alle anderen lägen falsch. Derartige Entgleisungen sind schnell geschehen. Ich plädiere daher für Demut und weniger Verurteilung. „Urteilt nicht, damit Ihr nicht verurteilt werdet“.
Wie man sieht, ich greife auch nur einen Aspekt heraus. Aber ist das nicht normal?
Das ist normal, so funktioniert menschliches Lernen. Zudem muss man alles in seiner Zeit verorten. Weshalb ich auch dieses neuerliche (woke) rumpopeln an alten Texten hasse.
Die Frage ist wie man mit Texten umgeht:
> Nietzsches Diktum: „Die schlechtesten Leser sind die, welche wie plündernde Soldaten verfahren: sie nehmen sich einiges, was sie brauchen können, heraus, beschmutzen und verwirren das übrige und lästern auf das Ganze“
Errinnert mich irgendwie an Faktenchecker, sorry.
Der Witz ist nur, daß die „Faktenchecker“ dasselbe über die Schöpfer der von ihnen „zu checkenden Fakten“ aussagen. Selbstreflexion ist völlig aus der Mode gekommen. Und damit das Zugestehen, daß auch Andere recht haben können, daß sogar aus den selben Fakten unterschiedliche Schlüsse gezogen werden können, und überhaupt darauf aufbauend andere Meinungen erlaubt sind.
Der letzte Paragraph ist überflüssig, denn er gehört nicht zur Philosophie Nietzsches, eher zu seiner Biographie.
Und leider ist in Nr.11 die bei Zuckermann unvermeidliche ewige Wiederkehr der unsäglichen Behauptung von einer der Aufklärung innewohnenden Dialektik zu verzeichnen.
Aber was ist mit „Sentimentalität“ denn anderes gemeint, als ein Vegetarier zu sein wie olle Hitler, Adolf, – Hunde zu lieben und gleichzeitig Millionen Menschen abzuschalten. Oder wie heute: Den nachhaltigen Umweltschutz hochzuhalten, Co2 zu sparen und einen Krieg zu führen, der Hunderttausenden das Leben kostet.
In der BRD (für Wessis: das war euer Teil Gesamtdeutschlands!) wurde Nietzsche zitiert, in der DDR Marx und Lenin.
Die wenigstens, die es taten, wußten wirklich, was sie damit sagten. Es ging nur um ein Bekenntnis zu einer bestimmten elitären Denkweise. Also die Selbsterhöhung über den „tumben Pöbel“.
Wie sonst kann man Nietsche lesen, einiges ist brauchbar, das übrige ist verwirrt und als Ganzes ungeniessbar.