Die US-Wahlen aus psychologischer Sicht

Was in einer Post-Trump- und Post-Gender-Welt zählt.

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8 Kommentare

  1. Passend hierzu:
    Im Zusammenhang mit den Wahlen sowohl in Israel als auch in den USA haben zahlreiche Medien die Frage aufgeworfen (und beantwortet), was das US-Ergebnis wohl für die US-Israel-Beziehungen bedeutet.

    „So the story is that America’s relationship with Israel has become toxic, and the voters are tired of it.

    The fact it may be largely true on this occasion is immaterial, the media don’t care about what happens to be true. The media cares about stories it wants you to believe.

    So your takeway from this should be that the media is no longer interested in sanitizing the reality of the US-Israel relationship.

    https://off-guardian.org/2026/11/04/us-midterms-its-changing-relationship-with-israel-a-tale-of-two-elections/

  2. Ziemlich viel Text für den mageren Anteil verwertbaren Inhalts. Was bleibt, ist der Eindruck, dass Trump bzw. sein Erfolg ein unergründliches Feld für Theorien und Spekulationen der Psychoprofis war, ist und bleibt. Mich würde das Psychogram von Merz und seinen Wählern deutlich mehr interessieren.

    Hierzulande erfährt man erst garnicht, welche Politikerfamilien sich womit und wann bereichern. Schön, dass man da über Trump herziehen kann.

    Die nächsten Wahlen sind in 2 Jahren. Und Vance bringt sich in Stellung, auch als Gegenpol zu Trump. Bei den Demokraten wird es noch ein Hauen und Stechen geben. Und außenpolitisch ist der Sieg der Demokraten für Europa risikoreich. Während man das Iran-Abenteuer beenden will, wird man den Ukrainekrieg eskalieren.

  3. Was ist Wahrheit?
    Abseits des Faktischen, des richtig oder falsch, bildet Wahrheit den konstruierten Rahmen dafür, dass Menschen miteinander handeln können. Wenn es keine Übereinkunft über die Grundzüge der Realität gibt, ist gemeinsam koordiniertes Handeln nicht möglich.
    Deshalb besitzt Wahrheit so eine Macht, weil man damit den Handlungsrahmen von Gesellschaften bestimmen kann. Und das völlig unabhängig davon ob das Behauptete tatsächlich wahr ist oder nicht.
    Oder wie S. Freud sagte: „Macht ist, im Besitz der Wahrheit zu sein“
    Und genau um diese Macht geht es bei den Medien und der Politik.

    1. Danke. Schaue ich mir morgen mal an. Ist schon spät.

      Dabei sind Lügen im US-System besonders schlimm: Wenn man einen, zwei, drei oder sogar mehr (z.B. Niederlande) Parteien für eine Mehrheit braucht, kann natürlich nicht jede ihre Wahlversprechen einlösen; im Zweiparteiensystem der USA hat man dieses Problem nicht.

  4. Als Überlebender eines obligatorischen Diversity-Workshops in einem Berliner, jedoch amerikanisch geprägten Tech-Unternehmen zur C-Hochphase war Trump, MAGA, DeSantis, Tucker Carlson, Candace Owens und wie sie alle heißen der einzige Lichtblick, auch wenn man weiß, dass es am Ende eine große Show ist.

    In einer Parteiendemokratie werden immer Paketlösungen angeboten – mit Partei X behält man soziale Sicherheiten, muss jedoch das Gendern großartig finden und an mehr als zwei Geschlechter glauben. Mit Partei Y darf man wieder normales Deutsch reden zum Preis einer saftigen Mieterhöhung.

    Prioritäten setzen ist also oberste Bürgerpflicht. Während der C-Zeit oder bei einem Diversity-Workshop erlebte man eine Schocktherapie durch die Konfrontation mit dem realen, banalen Denken der aufdringlichen Mehrheit da draußen. Ich gehe auf die 50 zu, doch das hatte ich in dieser Dimension noch nicht erlebt. Ein Abgrund. Und nun sagt einer, die Angst vor dem Virus dürfe nicht das Leben bestimmen und verspricht die Abschaffung sämtlicher Diversity-Workshops, sollte er Präsident werden. Wie gesagt, man muss Prioritäten setzen…

  5. Als Überlebender eines obligatorischen Diversity-Workshops in einem Berliner, jedoch amerikanisch geprägten Tech-Unternehmen zur C-Hochphase war Trump, MAGA, DeSantis, Tucker Carlson, Candace Owens und wie sie alle heißen der einzige Lichtblick, auch wenn man weiß, dass es am Ende eine große Show ist.

    In einer Parteiendemokratie werden immer Paketlösungen angeboten – mit Partei X behält man soziale Sicherheiten, muss jedoch das Gendern großartig finden und an mehr als zwei Geschlechter glauben. Mit Partei Y darf man wieder normales Deutsch reden zum Preis einer saftigen Mieterhöhung.

    Prioritäten setzen ist also oberste Bürgerpflicht. Während der C-Zeit oder bei einem Diversity-Workshop erlebte man eine Schocktherapie durch die Konfrontation mit dem realen, banalen Denken der aufdringlichen Mehrheit da draußen. Ich gehe auf die 50 zu, doch das hatte ich in dieser Dimension noch nicht erlebt. Ein Abgrund. Und nun sagt einer, die Angst vor dem Virus dürfe nicht das Leben bestimmen und verspricht die Abschaffung sämtlicher Diversity-Workshops, sollte er Präsident werden. Wie gesagt, man muss Prioritäten setzen…

  6. „Allein Tech-Milliardär Elon Musk unterstützte Erstere mit rund 450 Millionen Dollar.“ Potz Blitz, Hagel und Donner! Zum Vergleich: Das ist mehr als das gesamte Personalbudget eines ganzen Jahres einer deutschen Stadtverwaltung mit rund 4.000 aktiven Beschäftigten und 1.000 pensionierten Beamten.

    Die besten PR-Kampagnen ändern aber irgendwann auch nichts an der Realität, wenn die Lebenshaltungskosten für Jack Smith, Mary Miller und John Brown steigen und das „normale“ Leben für viele US-Bürger immer unbezahlbarer wird, ganz zu schweigen vom „American Dream“, der aus jedem fleißigen Malocher einen Multimillionär macht.

    Auch wenn der „große“ Donald T. von der politischen Bühne der USA abtritt und endlich in „Rente“ geht, er hinterlässt ein ökonomisch und sozial tief gespaltenes Land. Das Musik-Programm eines US-amerikanischen Internet-Radiosenders wird immer mal unterbrochen von einem staatlichen Werbespot: „Our country feels divided …“. Was ist, wenn das kein „Gefühl“, sondern eine Tatsache ist? Ob die in den deutschen Mainstream-Medien bejubelten „US-Demokraten“ an diesem System etwas ändern wollen, das muss man bezweifeln.

    Das ist in Deutschland pinzipiell nicht anders. Da werden seit Jahren auch nur die Namen des politischen Führungspersonals ausgetauscht. Ob der Bundeskanzler Friedrich Merz oder Friedrich April oder August Merz heißt, das ist egal. An der neoliberalen Politik und am Monopoly-Kapitalismus ändert sich nichts. Im Gegenteil: es wird immer noch neoliberaler und inzwischen sogar feudaler und autoritärer.

    Diesen realen Irrsinn zeigt sogar die Politsatire „MuxmäuschenstillX“ von Jan Henrik Stahlberg nur ansatzweise. Die Regierung redet von Frieden und rüstet das Militär mit milliardenschweren „Sondervermögen“ auf. Politiker fordern die Bürger auf, den Gürtel enger zu schnallen, und machen sich die eigenen Taschen voll und die „Superreichen“ immer reicher. Manche Politiker wollen sogar die Erbschaftsteuer abschaffen, damit die Superreichen noch schneller reicher werden. Daran sollte man denken, wenn am 11.11. um 11:11 Uhr, aus welchem Grund auch immer, wieder der Karneval beginnt. Helau und Kölle Alaaf!

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