Wenn das Tina-Denken die Rechten stärkt

Der Fokus auf dem Kampf gegen die AfD soll die herrschende Politik stärken. Doch längst wenden sich junge Menschen von der staatstragenden Antifa ab. Sie wenden sich auch von Merz, Pistorius und Co. ab.

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7 Kommentare

  1. Dem Artikel stimme ich teilweise zu, aber die Jugend ist ja auch nicht blöde, ebensowenig wie der durchschnittliche Wähler/-in.

    Was bringt ein Kampf gegen Rechts, während man gleichzeitig ein rechtes Land (= die Ukraine unter Selenskij) mit Waffen beliefert, und revanchistisch-geschichtsfälschende Tendenzen, die sogar Polen und die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Israel als solche anprangern einfach ignoriert, oder als „russische Propaganda“ verkaufen will?

    Auch in anderen Ländern glänzt die derzeitige Merz-Klingbeil-Regierung ja durch Doppel- oder sogar Nichtmoral wie ich schon einmal schrieb, und, dass ist meine (berechtigte) Befürchtung genau diese Unmoral in Deutschlands Außenpolitik führt dazu, dass wir bald einen AfD Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt haben dürften.

    Ich verfolge die Kritik an der AfD auch, und lehne die nicht nur wegen den (angeblichen) neo-faschistischen Tendenzen ab, aber wie schon mehrfach erwähnt wenn ich bei YouTube – z.B. „Geld für die Welt“ von Markus Glöckner – heute verfolge und sehe wie er den Kandidaten der AfD zerlegt, während der selbe Herr Glöckner „die Russlandnähe der AfD“ anprangert, und – jetzt kommt es – sogar russischsprachigen Unterricht an Sachsen-Anhalts Schulen, mit Hinweis auf Putins völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, abschaffen will, dann bin ich echt verzweifelt ab solch ideologisch verbohrter Dummheit eines volkswirtschaftlich durchaus vortrefflichen Kommentators – er hat auch schon Klingbeil/Merz/Bas & Konsorten erfolgreich in seinem Kanal widerlegt, aber hier hat er sich -leider – als unfreiwilliger Wahlhelfer der AfD erwiesen.

    Wie gesagt der/die Wähler/-in in Sachsen-Anhalt ist auch nicht doof und sieht, wie wir alle im Bund, die Unmoralität der aktuellen Regierung im Umgang mit der Ukraine des „Diktators Selenskij“ (Zitat Donald Trump – schon vergessen? Ich bin auch kein Freund von Trump, aber das habe ich registiert damals).

    Gruß
    Bernie

  2. Was mich an diesem Spruch „Nie wieder ist jetzt“ am meisten stört, ist die Tatsache, daß er vor allem im Zusammenhang mit dem angeblichen „Antisemitismus“ gepusht wurde, der sich schlicht in der Kritik am Völkermord des faschistisch geführten Israels in Gaza äußerte. Das ist nicht nur eine Verkehrung des ursprünglichen „Nie wieder Krieg“ als Lehre aus dem 2.WK, das jetzt zur Unterstützung von Kriegen benutzt wird. Das ist einfach widerwärtig! Da werden linke Reflexe angesprochen und aktiviert, um ein rechtsradikales Regime zu unterstützen.

    Und keiner merkts?!

    1. Die neuen „linksliberalen“ sind vor allem obrigkeitshörig, etwas, was Linken in der Vergangenheit niemals eingefallen wäre.
      Damit machen sie sich automatisch zum Hanswurst der Bonzen.

      In diesen Falle halt zur Charakterisierung von Kritik am israelischen Völkermord als „Antisemitismus“.

      Es passt hier übrigens hin, dass der Generalbundesanwalt die deutschen Hilfsleistungen zum amerikanischen Angriffskrieg auf den Iran nicht verfolgen will, mit einer ähnlich hahnebüchenen Begründung wie 1999 beim Angriffskrieg gegen Jugoslawien.

      Schönen Faschismus haben wir hier. So ganz ohne blaue Regierung.

  3. Ein guter Artikel. Das Problem für die „nie wieder ist jetzt“ Sichtweise ist, dass die Ablehnung der AfD und in Österreich der FPÖ so gut wie nie anhand 90% ihrer inhaltlichen Positionen erfolgt. Wie auch? Sie sind zum Verwechseln mit der ÖVP, den NEOS und sogar mit der SPÖ gleich. Und was den Rassismus betrifft, wer lässt Menschen im Mittelmeer ertrinken? Von der Leyen und Co. Also muss die Faschismus-Keule her. Je mehr die AfD dämonisiert wird, desto heller stahlt der Demokratiestern der anderen Parteien.

  4. Das NieWieder liegt schon fast 7 Jahre hinter uns. Im Winter 19/20 hat die „Mitte“ der Gesellschaft mal wieder Gesicht bzw. Maske gezeigt! Mit Grauen denke ich an die beispiellose Hass und Hetzkampagne gegen diejenigen zurück die auch nur andeutungsweise der Auffassung waren dass Verweilverbote, Quarantänen und Ausgangssperren evtl. ein wenig unangemessen gegen einen unspezifischen grippalen Infekt sind.
    Oder welchem Terror diejenigen ausgesetzt die ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit wahrgenommen und die modRNA Injektionen abgelehnt haben.
    Ich erinnere mich noch an die Banner der Fa: „Wir impfen euch alle.“
    Also für mich war‘s das seitdem. Keine Partei, keine Organisation, keine Behörde hat damals mal gesagt:“ bis hierher und nicht weiter“. Ich habe zu dieser Zeit jegliches Spenden oder Unterstützen eingestellt. Ich bin raus seitdem!

  5. Eine Linke, sie staatstreu und pharma-hörig geworden ist, als Kämpfer gegen „rechts“.
    Das ist so bizarr dass nur noch pure Ignoranz hilft.

  6. Die AfD ist ein Ableger der Blockparteien. Und damit deren Konkurrenz. Aber den Platz an den Trögen der kapitalistischen Demokratur verteidigen die Blockparteien mit Zähnen und Klauen. Daher entdecken sie plötzlich ihr „antifaschistisches“ Herz – das bei den Khokhols ja keine Rolle spielt, ganz im Gegenteil.

    Die AfD ist zwar nicht wählbar, aber das „Nazi“-Gezeter der Blockparteien ist unapetitlich. Ausgerechnet die, die einen Kiesinger oder einen Filbinger gefeiert haben.

    Eine wirkiche Alternative ist aber keine Partei – die Versuche sind sämtich in die Hose gegangen. Was wir wieder brauchen, das ist eine aktive und starke ausserparlamentarische Opposition. Auf gehts!

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