Heidesee, Halle

Sprachdefizite gehen baden

Rassismus am Strandbad? Wer Deutschkenntnisse an neuralgischen Punkten des Alltages einfordert, handelt nicht rassistisch – sondern verantwortungsbewusst.

mehr lesen

4 Kommentare

  1. Eigentlich sollte die Erlernung der Sprache des Aufnahmelandes eine Selbstverständlichkeit sein. Leider erodiert das stark, das merke ich bei uns in der Firma, gerade englisch sprechende Ausländer (vor allem Pakistani), bemühen sich teilweise überhaupt nicht und die servilen selbsthassenden Deutschen kommen denen dann auch noch zu 120% entgegen. Ich bin dann halt raus, ich gehe nicht in englischsprachige Meetings (so es sich irgendwie vermeiden lässt) und meide die entsprechenden Kollegen (bzw. die mich).

    Dass unsere Politik Arbeitnehmerfreizügigkeit etabliert, aber das Sprachproblem (auch in Kigas und Schulen) einfach wegignoriert wird, bringt mich wirklich auf die Palme! Es scheint kaum offizielle Regelungen zu geben. Ich saß auch schon in einem Ersthelferkurs für den Führerschein, zusammen mit Leuten, die buchstäblich nichts verstanden haben können, weil sie nicht ansatzweise deutsch verstanden oder sprachen. Sowas regt mich auf! Dann kann man es doch auch gleich lassen! Selbstredend haben die natürlich auch alle ihren nötigen Nachweis erhalten, daseinsveredelnde Herkunft reicht ja mittlerweile und niemand hat Bock, sich mit den Gutmenschen zu streiten…

  2. „Viele Gäste, die kein Deutsch könnten, hielten sich – aus Gründen mangelnder Verständigungsfähigkeit – nicht an die Baderegeln und könnten auch den Anweisungen der Bademeister nicht folgen.“

    Wie es die Befürworter solchen Nonsens wohl im Umkehrschluss im Ausland halten? Sonderlich sprachbegabt ist die deutsche Spezies ja ohnehin nicht…
    Also ab sofort dann die Nutzung von Bademöglichkeiten für deutsche Urlauber im Ausland an deren Sprachkenntnissen speziell in der jeweiligen Verbotskultur festmachen?

    Da möchte ich gerne Mäuschen spielen, wenn der feisten Erna nach dem Eimersaufen jetzt auch noch der Strandzugang ohne Spanischkenntnisse (plus natürlich genereller Schreib- und Leseprüfung, welche zunehmend bereits in der Heimat scheitert…) abgesprochen wird!

  3. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich, sollte ich jemals nach Portugal, Schweden oder sonstwohin auswandern, die jeweilige Amtssprache erlerne, ansonsten wäre ich das, was Deutschen im Osten immer nachgesagt wurde: Der Stumme = nemec. Derjenige, dessen Sprache man nicht versteht, und im Umkehrschluss, derjenige, der meine Sprache nicht versteht.
    Außerdem habe ich immer gute Erfahrungen gemacht, wenn ich mich – sicher auch radebrechend – in der jeweiligen Amtssprache unterhalten habe.

    1. @Gunther

      Also dementsprechend Ausnahmegenemigungen für den feisten Heinz (und der feisten Erna) im Urlaub?

      Und wie verhält es sich dann für deren „in die Pools pinkelnden“ Nachwuchs, welchem dieses NoGo noch nicht von deren besten Freunden, der KI und ihren Handys, vermittelt wurde?

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen