Britische Regierung verlangt, dass Provider präventiv „illegalen Inhalte“ erkennen und blockieren

Auch Cyberflashing, das Herstellen und Verbreiten von sexuellen Deepfakes im Stil von Grok, gilt nun als "prioritärer illegaler Inhalt" wie Terrorismus, Desinformation und zahlreiche andere von Nutzern gepostete Inhalte. Provider sind verpflichtet, präventiv das Posten durch Überwachen und Erkennen zu verhindern

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8 Kommentare

  1. Dass Durchsetzung und Haftung für die Bekämpfung „illegale Inhalte“ (und bald auch „Desinformation“) auf die Provider übertragen wird, sage ich seit mindestens 1874. Auch die DNS-Resolver werden in die Pflicht genommen, siehe Italien jüngst. Was Enland angeht, ventiliere ich schon länger die VT, dass die nur aus der EU ausgetreten sind, um irres Zeug auszutesten, was (noch) nicht so ohne Weiteres in der EU durchgehen würde. Man will da ja auch bei allen Smartphones eine Scan-Pflicht auf OS-Ebene (zumindest iOS u. Android) einführen, die sämtliche Inhalte vor jeder – dann obsoleten – Verschlüsselung „überprüfen“ soll.

    Der Angrif auf die Privatsphäre und Meinungs/Informationsfreiheit hat gerade erst begonnen.
    Privacy interessiert allerdings auch bei den selbsternannten „Erwachten“ kaum.

    1. Nur in einem Punkt möchte ich widersprechen, der Angriff auf die Privatsphäre hat nicht gerade erst begonnen, der tobt schon lange und lodert immer wieder auf, ob es ein Klicken im Telefon mit Wählscheibe war, die geöffneten Päckchen aus oder in die DDR seitens der Verwandtschaft oder gestern wie heute im Indernett. Eben seit 1818, dem Semmelbröselkrieg oder so.

      Lieber Gruss

  2. Same procedure as every year, James oder täglich grüsst das Murmeltier.

    Ich kann ja verstehen, dass man in Zeiten von Reichsacht als Journalist vorsichtig formuliert. Aber dieses Muster haben wir doch schon seit Ewigkeiten. Keiner findet mal raus, wie effektiv denn diese Schutzmassnahmen im Sinne der Behauptungen zur Einführungen waren. Und zu was sie alles missbraucht wurden. Denn es ist der Staat der sich vor Bürgern schützt, was jedem Demokraten mehr als zu denken geben sollte. Es geht immer nur darum, neue Breschen in den Rechtsstaat zu schlagen, damit Überwachung ausgeweitet werden kann. Wenn es ein Einzelfall wäre, dann könnte man ja Zweifel haben. Aber nach Jahrzehnten der gleichen Argumentation und dem Missbrauch der erweiterten geschaffenen Möglichkeiten, kann man nicht umhin, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, so hoch, dass jede KI Ja sagen würde, zu Recht annehmen, dass hier nur die Überwachung ausgeweitet wird. Die Argumente sind der Sand in den Augen der „rechtschaffenen“ Bürger, die brav ihre Scheuklappen putzen.

    Lieber Gruss

    1. +++ Auf den Punkt gebracht! Darauf ein herzliches: „Na und?“
      Wollen sie jetzt einen Knast für Millionen finanzieren? Dann ist genau DAS ihr finanzielles Ende.
      Selbst des „vergasen“ aller „Putin-Freunde“ wird zu teuer.
      LMAO

    1. Orwell IST Brite. Der guckt sich das gerade kopfschüttelnd an.
      Unsere Wahrnehmung ist EWIG. Kein schwarzes Loch nach dem Tod in Sicht…

  3. Als X-Leser kann ich Folgendes sagen: X ist eine Diskussionsplattform. Daneben ist ein Button für das KI Programm Grok. Wenn man dort schreckliche Bilder produzieren kann, dann ist das für X nur relevant, wenn diese dort veröffentlicht werden. Was nicht der Fall ist. Elon Musk produziert gern Fantasy-Clips mit schönen (virtuellen) Frauen in Phantasiewelten. Harmlos, würde ich sagen. Gut, einmal kam ein Keir Starmer im Bikini. Der Skandal hält sich doch in Grenzen.
    Die Story dahinter ist doch eher interessant. Musk hat nun mit seiner Medienwucht diesen Tommy Robinson aus dem Gefängnis geholt. Das ist der, der den Grooming-Skandal an die Öffentlichkeit brachte. Dieser ist ein Star auf X und eigentlich kann er nichts tun, ohne 10.000 Likes zu bekommen. Robinson kann der Starmer-Regierung nicht gefallen, denn er deckt weiter auf. Weitere Grooming-Fälle, skandalöse Gerichtsurteile, Berichte über militante Islamisten. Soweit ich sehe, berichtet er korrekt. Wobei er nicht der Einzige ist, in dieselbe Richtung gehen viele andere User. Dass nun das der Grund für ein X-Verbot sein könnte, müsste ein naheliegender Gedanke sein.
    X steht für unzensierte Debatte und das zurecht. Knallhartes Aufeinandertreffen aller Meinungen. Trotzdem ist ausgesprochene Hassrede ausgesprochen selten. Mag ich.

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