
„Tarifrevolution“ bei der IG Metall
Im Herbst startet die nächste Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Die Unternehmen haben wie stets „nichts zu verteilen“. Die Antwort der IG Metall: Verstehen wir, aber es gibt auch Firmen, die machen viel Gewinn. Also mehr Lohn dort und, klar, weniger bei dem großen Rest. Über eine fatale Logik.

Was ist der Zusammenbruch?
Unsere Zivilisation ist auf Wachstum gebaut – und genau das könnte ihr zum Verhängnis werden. Warum komplexe Gesellschaften nicht langsam verarmen müssen, sondern an einen […]

Iran: Wenn Wissenschaft zum Sicherheitsrisiko wird
Nach dem Krieg mit Israel will die Islamische Republik Iran härter gegen ausländische Infiltration vorgehen. Doch ein Gesetzentwurf im Parlament erfasst auch Wissenschaft, Medien und […]

Die AfD vor den Toren
Deutsche Wahlen in Amerika. […]

Nietzsche
Nietzsche galt als Philosoph „gefährlichen Denkens“. Das war er auch, aber nicht wegen seiner Vereinahmung durch die Nazis. Deren Regime samt seiner Führer wären ihm […]

Die Effizienz-Kluft zwischen KI-Chatbots und Babygehirnen
Kleinkinder können verständliche Sätze bilden, nachdem sie im Alter von einem Jahr 10 bis 30 Millionen Wörter aus ihrer Umgebung vernommen haben: „Wenn man GPT-2 […]

Merz ohne Argumente, aber dafür weinerlich
Friedrich Merz macht im TV klar, dass er seinen Amtseid ernstnimmt. Was er eigentlich sagte: Über seine Politik will er nicht sprechen – nur darüber, wie […]

Das Blutgetriebe des Kapitals
Eine 5000-jährige Bilanz der Rüstungsindustrie und ein Manifest für ihre Zerschlagung. […]

Rechtsstreit zwischen Mafia und Camorra
Zum Konflikt um den Internationalen Strafgerichtshof. […]

Repression und Überwachung im Zeitalter von KI und Internet
Von CDU bis BSW: Wenn Überwachung zum politischen Konsens wird. […]

Sagenhafter Zuspruch für Friedrich Merz
Es geht aufwärts mit Friedrich Merz. 64 Prozent sehen ihn mittlerweile positiv. Trägt seine gute Arbeit endlich Früchte? […]

Wir Kinder des Christentums
Über den Ursprung der westlichen Werte. […]

Wenn der Staat tötet – oder: Warum die Todesstrafe ein Justizmord ist
„Du sollst nicht töten!“ Gegen dieses Gebot zu verstoßen, gilt weltweit als schlimmes Verbrechen. Sieht ein Staat in seiner Rechtsordnung aber die Todesstrafe vor, ist […]

Dinosaurier-Waffen? Bundeswehr kauft für viele Milliarden Panzer
Nach einem Bericht der New York Times haben sich Panzer für die ukrainischen Truppen als ungeeignet für den Drohnenkrieg erwiesen. Sie sollen herumstehen. Unbemannt hätten […]

Das Selenskyj-Dilemma
Zum 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine gibt es für Europa keinen Anlass zum Feiern. […]

In den USA sind Polizisten an Schulen mit Schusswaffen, Taser und Elektroschock-Handschuhen unterwegs
Elektroschock-Handschuhe werden als die „sicherste Option der Gewaltanwendung“ propagiert, um Gehorsam zu erzwingen. Ab der Grundschule müssen Schüler in den USA davon ausgehen, von Polizisten […]

Auf den Spuren der deutschen Vergangenheit
Die Ursprünge der russlandfeindlichen Außenpolitik. […]


Deutschland 🇩🇪 ist ein gar wundersames Land. In diesen Land wird immer nur von „Lohnzurückhaltung“ gesprochen, aber fast nie von „Gewinnzurückhaltung“. Ist das nicht ein seltsames Land?
Wunderbarerweise hält man ökonomischen Reichtum auch nicht für ein Problem einer Wirtschaft, sondern für das Ziel des Wirtschaftens. Und darum gibt es viele nicht so reiche Menschen, die arbeiten nicht, um zu leben, sondern leben, um zu arbeiten – für den Reichtum der Reichen!
Wer die Produktion von Waffen unterstützt handelt nicht im Interesse der Arbeiter!
Mehr muss man zur IG-„Krawall“
nicht sagen.
Organisiert die IG -„Krawall“ – Führung Proteste gegen die Kriegsvorbereitung? NEIN, leider nicht!
Dienstag am 1. September ist Antikriegstag!
Wir sehen uns am 3. Oktober in Stuttgart oder Berlin auf der Friedens-Demo auch ohne die korrumpierte kriegstaugliche IG – Krawall-Führung!
Alle Kolleginnen und Kollegen die gegen Aufrüstung und
Säbelrasseln sind, sind herzlichst eingeladen
Zu diesem Drecksladen IG Metall sage ich nix mehr. Das ist seit Jahrzehnten ein Arbeitnehmer-Verarschungsclub. Nicht mehr und nicht weniger.
#1: Vor den Gewerkschaftsbonzen hat bereits Rosa Luxemburg auf dem SPD Parteitag 1913 in Jena gewarnt, denn es war schon damals klar, dass genau diese am Ende die Kriegspolitik der Rechtsradikalen mittragen würde.
#2: Genauso das Appeasement der Gewerkschafter gegen die Rechtsradikalen in der Weimarer Republik. Die dachten, sie könnten mit dem Adolf eine „Sozialpartnerschaft“ abschließen, bei dem einen oder anderen war sicher auch die Überlegung da, den arbeitenden Volksgenossen ein paar Teile der erhofften Beute im Osten zukommen zu lassen.
#3: Streich Nummer 3: die Zustimmung der Gewerkschafts-Chefs zur Adenauerschen Wiederaufrüstung. Mit Blank war ein Gewerkschaftsbonze gar führend beteiligt.
#4: Warum also glaubt irgend jemand, die rechtsextremen Bonzen in der Gewerkschaft würden diesmal anders handeln.
Hat die IG-Metall die Möglichkeit, es so zu machen, dass Herr Hendrig nur mäßige Kritik übt? Hat sie nicht. Stattdessen tut sie das, was ihre Mitglieder wollen. Eine Gewerkschaft im Kapitalismus hat es nicht leicht. Unter diesen Umständen macht sie ihre Sache ausgezeichnet.
Ein verteilungsneutraler Abschluss ist einer, der Inflation und Produktivitätsfortschritt beinhaltet. Hat die IG-Metall das geschafft? Antwort von Grok:
„Die IG Metall hat seit 2000 keine durchgehend verteilungsneutralen Abschlüsse „geschafft“. In der ersten Hälfte der 2000er Jahre lag sie darunter (Lohnquote sank), später zeitweise darüber. Die Verteilung zwischen Arbeit und Kapital hat sich über den gesamten Zeitraum nicht zugunsten der Beschäftigten verschoben; die makroökonomische Lohnquote liegt auch 2024/25 nicht dauerhaft über dem Niveau von 2000.“
Aber immerhin halbwegs wurde Verteilungsneutralität geschafft, entgegen der Behauptung von Herrn Hendrig. Ich rate ihm, den Erdball in beliebiger Richtung zu umfahren und zu schauen, ob es irgendwo besser ist. Üblicherweise wird er keine Gewerkschaft finden, oder eine, die weit von ähnlichen Abschlüssen entfernt ist. Es scheint so, als ob Hendrik genau das will.
Die INSM will ein gewerkschaftsfreies Deutschland nach britischem Vorbild. Wozu sie Schreiber beschäftigt, die die Gewerkschaft von beiden Seiten angreifen. Die einen sagen, das sei ja Sozialismus. Die anderen, das sei ja Kapitulation vor den Unternehmern.
Ich komme nicht umhin, festzustellen, dass der Artikel schwer nach INSM klingt.