Lässt Künstliche Intelligenz innovative Wissenschaftler aussterben?

Der dänische Psychiater, der die Verbreitung von KI-Psychosen vorhergesagt hat, warnt vor dem zu erwartenden kognitiven Defizit, das dadurch entsteht, der KI die Denkarbeit zu überlassen und bestimmte kognitive Fähigkeiten gar nicht mehr auszubilden.

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23 Kommentare

  1. Sind Journalisten und Propagandisten die ersten Opfer.
    Oder die zweiten?
    [] Ja
    [] weeß ick nu wirklich nich
    [] Gott-sei-Dank
    [] Gott sei bei uns
    [] ______________

    1. Das alte deutsche Sprichwort – hilf dir selbst, so hilft dir Gott – zeigt das der Mensch Gott ist und sich hilft, in dem er selbstbewusst und eigenverantwortlich denkt.

  2. Die gleichen Kriterien gelten auch für Ökonomien als ganzes ..
    KI ist wie andere Technologien auch, man kann diese für echt progressive Entwicklungen einsetzten, oder aber auch das Gegenteil…
    Der Gesellschaftliche Rahmen macht am Ende die Vorgaben ..
    Ich persönlich mag Googles KI zb, echt schon viele hilfreiche Tipps mir gegeben gerade bei Problemen OS, wenn es um Mechanismen ging die tief in solchen Systemen verankert sind ..
    Google hat mir also geholfen , geistig gesund zu bleiben o)))))
    Das eigentliche Problem ist Kommerz, die Anbieter müssen Milliarden verdienen wenn Ihre Produkte rentabel sein sollen, sonst sind Sie weg vom Fenster ..
    Wie viele Psychosen oder Neurosen werden alleine durch unerwiderte Liebe ausgelöst ?
    Hat man jemals angefangen diese daraufhin Kritischer zu sehen ?

  3. Künstliche Intelligenz entsteht auf der Grundlage menschlicher Intelligenz und kann entweder der Menschheit dienen ihre Würde zu schützen oder aber auch dazu verhelfen, dass die Menschheit ihre Würde verliert. Ganz wie die menschliche Intelligenz, die künstliche Intelligenz erstellt, entweder mit Vernunft oder Unvernunft.
    Jetzt nochmal für diejenigen, die mit dem Begriff Intelligenz Schwierigkeiten haben. Intelligenz bedeutet Verstand, >Verstand wiederum bedeutet Wissen zu besitzen, gepaart mit dem Können es anzuwenden und dann das Wissen entweder mit gesundem Menschenverstand/Vernunft angewandt oder aber mit krankem Verstand/Unvernunft, wobei man Vernunft auch mit edlem Handeln bezeichnen kann.

  4. KI-Mann der Stunde war im Januar/Februar ein gewisser Peter Steinberger, ein Softwareentwickler, der eine Computerumgebung geschaffen hat, in der sich sog. KI-Agenten austoben können. Der zuständige Heise-Redakteur, der das untersucht hat, war ganz aus dem Häuschen.

    Steinberger wurde ganz schnell von OpenAI einkassiert, bevor er größeren Unsinn anstellen kann. Da sind die Yanks schnell, wenn es um die Rekrutierung von Talenten geht, und Europa schaut in die Röhre.

    1. Ach, ich konnte iim bloßem Zusammenpappen von verschiedensten Agenten keinen Fortschritt erkennen. Ein möglicher Fortschritt wäre für mich eher so was wie z.B. die Möglichkeit des instantanen Korrigierens von Gelerntem, Soweit ich weiß, muss eine LLM bislang immer wieder von Grund auf neu trainiert werden, wenn sich irgendwelche Trainingsdaten verändert haben.

  5. Diese blödsinnigen Systeme werden langfristig für flächendeckende Verblödung sorgen. Denken lassen ist eben weniger anstrengend, als selbst zu denken.

  6. Die Argumentation klingt so, als ob man bei der Einführung des Buchdrucks eine Verdummung vorhergesagt hätte, da man sich ja künftig nichts mehr merken müsste, weil ja nun alles aufgeschrieben sei.

    Wer davon ausgeht, dass unabhängig von KI sich wissenschaftliches / schöpferisches Arbeiten nicht ändert, der wird eine Verdummung feststellen. Wer die Veränderungen im wissenschaftlichen Arbeiten betrachtet, der wird eher eine Zunahme von Kreativität feststellen, da Wissenschaft von monotonen Routineaufgaben entlastet wird. Im Journalismus wird man sehen, wie wenig/wieviel Kreativität und wieviel/wie-wenig technisches Handwerk im Beruf steckt.

    In der Schule wird man den von lexikalischen Wissensverständnis curricular geprägten Unterricht zugunsten von problemorientierten/projektorientierten Unterichten zurückdrängen müssen. Aktive Schülerbeteiligung steht sowieso viel zu sehr im Schatten von Frontalunterricht.

    Ein kritisches Verständnis und Problembewusstsein fördern solch vereinfachte Betrachtungen, wie im Artikel, eher nicht. Sie bedienen höchstens eine wenig rationale, generelle Technikfeindlichkeit.

    1. „Die Argumentation klingt so, als ob man bei der Einführung des Buchdrucks eine Verdummung vorhergesagt hätte, da man sich ja künftig nichts mehr merken müsste, da ja nun alles aufgeschrieben sei.“

      Sehr witzig. Um mit Büchern irgendetwas anfangen zu können, mußten die Menschen erstmal lesen lernen.
      Das hat überhaupt erst einen Bildungsprozeß ausgelöst.
      Zur Befragung von KI langt es, seinen Elektroschnuller bedienen zu können.
      Wer heute anfängt, Informatik zu studieren, sollte nicht unbedingt erwarten, einen Job zu bekommen.
      Macht vermehrt schon die KI.
      Und wer nicht kapiert, daß sich damit ein umgekehrter Prozeß wie beim Buchdruck anbahnt, hat den Schlag nicht gehört.

  7. Jetzt wird es ernst: die KI soll richtig schwere Aufgaben lösen:
    https://www.spektrum.de/news/verschluesselte-mathematik-beweise-fordern-ki-heraus/2308813

    Ja doch, da müssen sie dann richtig denken. Das geht nicht mit irgendwelchen Wortfolgen. Schaffen die das? Ich tippe ja.

    Aber noch ist es so, dass man ihnen eine Aufgaber stellen muss. Von selbst produzieren sie keine Ergebnisse. Von daher ist die Verblödung noch nicht das endgültige Resultat. Ein Wissenschaftler könnte die KI nutzen, um erst mal seine Irrtümer zu erkennen. Das ist in der Mathematik sehr häufig, denn es ist da alles anders als man denkt. Aber der, der das Resultat erzielt, ist immer noch der Mensch.
    Es ist also eine positive wie auch negative Entwicklung denkbar. Es empfiehlt sich also, sich positiv zu verhalten. Erzwungen vom Kapitalismus, der einem sonst die Brötchen auf dem Tisch verweigert.

    War schon immer so.

    1. Die KI muss das doch nur abschreiben und als Plagiat einigermaßen glaubhaft reproduzieren. damit ihr die vollverblödete Menschheit zu Füßen liegt, leider…

      Mathematische Beweise zahlen eben nicht die Miete.

  8. Wow, mal ganz was Neues !
    Das Thema hatten wir ja noch nie; schön, daß sich dessen endlich einmal angenommen wird.
    Und erst inhaltlich : ein Potpourri voll anregender, noch nie dagewesener und unglaublich erkenntnisreicher Gedanken.
    Ich neige mein Haupt in Demut vor so viel Weisheit.
    Darauf einen Bruce & Bongo…

  9. Makroplastik
    ich habe eben wahrscheinlich mit meinen veganen Tortellini einen tüchtigen Brocken Plastikfolie verschluckt, der da einfach so drin war. Das hört sich erst mal schlimm an, ist aber nicht so gruselig, als wenn das vorher zu Weißwurst vermahlen und mit 3 Litern Weißbier heruntergespült werden sollte. Der menschliche Organismus ist dafür einfach nicht gemacht aber im Mittelalter war das noch kein Problem und für Leni Riefenstahl wäre es auch kaum eines gewesen.

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