
Unser wertebasierter Standort
Die wertebasierte Außen- und Wirtschaftspolitik hat einen empfindlichen Knacks erhalten. Audi hat diesem Traumtanz ein Ende bereitet.

Brasilien: Lula mit einem blauen Auge davongekommen
Am Sonntag hat der amtierende Präsident Lula da Silva die Stichwahl knapp gewonnen, viele Staatschefs haben gratuliert, nur Donald Trump nicht. Das verspricht nichts Gutes, […]

Handwerker des Todes
3126 Menschen hat Johann Reichhart bis 1945 hingerichtet, darunter die Geschwister Scholl. Auch nach dem Krieg setzt er seine Henkerstätigkeit fort – diesmal im Namen […]

Ein Wunschkonzert aus dem Hause Springer
Eine Momentaufnahme aus der Staatspropaganda gegen extremistisches Fehlverhalten, verfremdet als Bürgerwunsch, den die Vierte Gewalt in aller Freiheit ermittelt. […]

Norwegens Staatsfonds vor dem Kurswechsel: Wenn Atomwaffen zum ethischen Investment werden
Norwegens milliardenschwerer Staatsfonds könnte bald in westliche Rüstungskonzerne investieren, die an der Fabrikation von Atomwaffen beteiligt sind. Eine Regierungskommission empfiehlt, die Ausschlussregeln zu lockern. […]

Sparkasse Karlsruhe: Sparen Sie sich die falschen Kontakte!
Die Sparkasse Karlsruhe begründet die Kontokündigung des Journalisten Flavio von Witzleben unter anderem mit dessen Kontakt zu einem EU-Sanktionierten. Der Fall wirft eine grundsätzliche Frage […]

„Historische Mobilisierung“ in Frankreich als Antwort auf autoritäre Verbote
Macron hat versucht, die Demonstrationen am Wochenende praktisch zu verbieten. Doch die Menschen ließen sich trotz Verbot, Militärs und einem massiven Polizeiaufgebot ein Grundrecht nicht […]

Sie sagen Frieden und meinen Krieg
Merz, Wadephul und der Waffenstillstand. […]

Die Verwaltung des Leids
Sind Depressionen, ADHS, Neurodivergenz primär medizinische Probleme? […]

Doppelsieg der Demokraten?
Historisch gesehen hat es nach dem Krieg bei den bisher 20 Midterm-Wahlen in USA in 18 Fällen Verluste für die amtierende Partei gegeben. Im Repräsentantenhaus […]

Gab es 2023 erneut eine Möglichkeit, den Krieg in der Ukraine zu beenden?
In der Financial Times wurde eine wundersame Story über den Ukraine-Krieg veröffentlicht. Danach habe es nach 2022 auch 2023 die Chance gegeben, den Krieg noch […]

Es ist eine Hysterie!
Der Kampf gegen rechts ist längst mehr als nur eine politische Auseinandersetzung. Er reicht bis in den Alltag hinein, befördert Kontaktschuld und Gesinnungsprüfungen – kurz: […]

Im Spannungsfeld von Gewaltfreiheit und Gewalt
Orientierungspunkte zur Gewaltfreien Sozialen Verteidigung (GSV). […]

Du hast ihnen alles gegeben
Unsere schönsten Antikriegslieder. Heute: Es ist an der Zeit. […]

Ukraine-Krieg: „Die derzeitige Entwicklung entspricht der klassischen Eskalationslogik“
Interview mit General a. D. Harald Kujat: "Äußerungen deutscher und europäischer Politiker und die Berichterstattung der Medien vermitteln nicht den Eindruck zu deeskalieren. Im Gegenteil, sie […]

Ein Gewissen gegen die Gewalt
Der unendliche Kreislauf der Geschichte durch Zweigs Linse. […]

Israel vor der Wahl
Was bedeutet es, wenn man im israelischen Politdiskurs von “schicksalhaften Wahlen” redet? […]


Tichy formuliert es noch etwas pointierter:
„Audi flüchtet vom sinkenden Narrenschiff und investiert Milliarden in den USA„:
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/audi-usa/
„Das sind Worthülsen, die sich nur jemand leisten kann, der wirtschaftlich keine Verantwortung trägt. Oder aber solche führen diese Parolen im Mund, die gar nicht erst wettbewerbsfähig sein wollen.“
Die Bundesregierung versucht lieber den Krieg gegen Russland zu gewinnen, als die Wirtschaft zu behalten. Zölle und Sanktionen schädigen den deutschen Standort.
Ja, das sagt er doch auch, der gefühlt größte
Kanzler aller Zeiten: Ihm mache die
russische Bedrohung mehr Sorgen als
die Probleme der heimischen. Wirtschaft.
So handelt er auch – zumindest in diesem
Punkte – absolut transparent konsequent so,
dass er Deutschland für alle Zeiten ruiniert.
Russland nicht, wie gewünscht, aber
zumindest Germany. Man kann das wissen,
aber die Deutschen verhalten sich alle
wie das kleine Schweinchen mit dem
Strohhaus: Man wartet, bis der Wind
alles weggepustet hat und wundert sich,
wenn einen der böse Wolf frisst.
Kein Mitleid. Auch wenn es mein Land ist.
VW / Audi / SPD / Gewerkschaften / Staatskonzern …: Wozu der Lärm? Wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing‘. Folge den Spuren des Geldes. Alles nixx Neues! Wir werden uns alle noch sehr wundern! Wir leben in einem Politik- und Wirtschaftssystem der Beziehungspflege top-down. Mein Widerstandsvorschlag im ersten Schritt: Otto NormalbürgerInnen, beendet Euren schrankenlosen Konsum, boykottiert das System, kauft keine Autos … und, viel wichtiger: Löst Eure Sparkonten auf, zieht Euer Geld ab und legt es unter das Kopfkissen! Ihr werdet sehen, das wirkt Wunder, große Wunder!!
Ja, und wieder eimal ein unhaltbarer NAZI-Vergleich, da man beim »Handelsblatt« unfähig zu sein scheint, ‚rrrichtige Systemkritikargumente‘ vorzubringen. Zu welchem Konzern gehört das Handelsblatt noch einmal??? Folge den Spuren des Geldes! — Literaturtip zum Themenkomplex USA / Wirtschaft / Nationalsozialismus: Werner Rügemer, Verhängnisvolle Freundschaft. Wie die USA Europa eroberten. Erste Stufe: Vom 1. zum 2. Weltkrieg, Papyrossa Verlag, 2023. — Ferner bin ich der Auffassung: »Die schnellstmögliche Herbeiführung eines größtmöglichen Allgemein- / Weltwohles muss das oberste Ziel allen Denkens und Handelns in ziviler Bürgergesellschaft, Politik, Staat, Wirtschaft und Wissenschaft sein.« ( RW ) Darüber hinaus gilt für mich, dass der Kapitalismus letztlich noch viel perfider menschenverachtender als der Faschismus ist. Aber das ist ein anderes Thema.
Roland Weinert: Die Deutschen kaufen schon keine Autos mehr. Und wenn welche aus
China ec. Man kann sich ein Deutsches Auto gar nicht mehr leisten. Min. die Hälfte der
Zulassungen deutscher Autos, werden Firmenfahrzeuge. Das Geld unter das Kopfkissen
legen ist / wäre eine gute Möglichkeit gegen das „System“ zu protestieren. Aber: Das
System schränkt immer mehr den Einkauf mit Bargeld ein. Jetzt sind es noch 5.000 € die
man bar zahlen darf. Wie soll jemand ein Auto für 20.000€ mit dem Geld unter dem
Kopfkissen bezahlen?
•Sie bekommt die Energiekrise nicht in den Griff,..“
Tja, wenn eine Energie(oder sonstige)krise plötzlich, unerwartet und ohne Zutun, dafür aber uneingeladen, unbezähmbar vor der Tür steht, kann man nichts tun.
•…schaut dabei zu, wie die unproduktive Verwaltung immer größer zu werden scheint.“
Siehe oben;aber immerhin blieb noch peosaischerRaum für den Konjunktiv.
•Sie tun, was sie tun müssen – es ist eine existenzielle Entscheidung.“
Weise, gar reflektierte Worte: existentiell, bisher dem Wohle dienend, doch nun am Rande der Verarmung – ach was, Verelendung.
•Auf solche Ideen kommt man nur…(wer)sich längst im Nachbeten von Credos erschöpft hat – und offenbar gelernt hat, lästige Realitäten (täglich und aus Überzeugung) auszublenden.“
Chapeau,stimmt auffallend.
Aber immerhin wird das Phrasenschwein täglich fetter und gebiert unzählige Nachkommen.
Übrigens,wichtige Info:jetzt ist es raus-RexGildo trug Perücke ,nachts ist’s kälter als draußen und in Kiena fiel soeben (mindestens) ein alter Sack auf Fahrrad beim Reiskauf um.
Ups-vergaß doch glatt zu erwähnen, dass im Beitrag viel Erhellendes steckt.Danke(vielleicht klappt’s ja mit Anbiederung).
Sie bekommt die Energiekrise nicht in den Griff,..“
Tja, wenn eine Energie(oder sonstige)krise plötzlich, unerwartet und ohne Zutun, dafür aber uneingeladen, unbezähmbar vor der Tür steht, kann man nichts tun.
•…schaut dabei zu, wie die unproduktive Verwaltung immer größer zu werden scheint.“
Siehe oben;aber immerhin blieb noch peosaischerRaum für den Konjunktiv.
•Sie tun, was sie tun müssen – es ist eine existenzielle Entscheidung.“
Weise, gar reflektierte Worte: existentiell, bisher dem Wohle dienend, doch nun am Rande der Verarmung – ach was, Verelendung.
•Auf solche Ideen kommt man nur…(wer)sich längst im Nachbeten von Credos erschöpft hat – und offenbar gelernt hat, lästige Realitäten (täglich und aus Überzeugung) auszublenden.“
Chapeau,stimmt auffallend.
Aber immerhin wird das Phrasenschwein täglich fetter und gebiert unzählige Nachkommen.
Übrigens,wichtige Info:jetzt ist es raus-RexGildo trug Perücke ,nachts ist’s kälter als draußen und in Kiena fiel soeben (mindestens) ein alter Sack auf Fahrrad beim Reiskauf um.
Ein Haltungs-Märchen im Ultra-Kapitalismus-Land für Berufsempörte, das erzählt uns RdL heute zum späten Fasten-Frühstück eines fingiert fixen Wirtschaftsstandortes inmitten der Globalisierung. Wenn politisch Unmoralische wirtschaftlich Moralfreie zu moralischem Handeln einladen oder nötigen wollen, kommt das dabei heraus: Nüx. Solidarität unter Parasiten und Prädatoren? Das ist selbst für ein Hardcore-Märchen zu viel hartes Brot. Doch diese Realität wird vielleicht die Erwerbslosen-Matrix verändern, wenn denn da zukünftig noch vor der „KI“-gesteuerten Total-Robotisierung ein Facharbeiter-Überschuss herrscht und der Exportweltmeister dem Profit-Endgegner gewahr wird.
Für DE also einen Schritt weiter auf der Zielgeraden ins Nirgendwo, nachdem Norwegen jetzt offiziell unterwandert oder überwältigt wurde, tanzen auch die vier Ringe ab. Das ist einerseits weder Nobelpreis verdächtig, andererseits auch nicht olympisch – dazu bräuchte es 5 Ringe. Doch vielleicht zählt der um sich selbst kreisende kapitale Standortvorteil in den US als Ring..? Das voltigieren der bürgernahen Sozialstaatslegende auf jeden Fall.
Wie auch immer, das ist Notwehr, wie uns RdL erklärt: »Früher oder später wandern die Unternehmen ab, […] wenn sie wirtschaftlich überleben wollen […] es ist eine existenzielle Entscheidung.« Also wenn die Aktienrendite weiter an der 10% Marke kratzen soll, wie die letzten 10 Jahre, um genau zu sein. Denn darunter macht doch nun wirklich keine Existenz Spaß. Und wir lernen mal von der anderen Seite: Für Patriotismus kannst du dir auch nichts kaufen.
Es kommt wie es kommen musste.
Und Audi ist ja nicht die einzige Firma, die mit Ihrer Produktion auswandert.
Noch viele andere werden Folgen.
Wenn die Politik nicht umsteuert, dann werden wir am Ende dastehen als Agrarstaat,
in dem der Boden mit der Hacke bearbeitet wird, weil Diesel zu teuer ist
und der Einsatz von Tieren (Pferde und Ochsen) wegen Tierschutz verboten ist.
Wie immer lohnt sich der genauere Blick auf die Dinge. Der Energiekostenanteil beträgt ca. 3% der Erstehungskosten des Fahrzeugs (Verbrenner). Diese lassen sich mittels Strom aus Wind und Solar so ungefäht halbieren, wenn man der Direktvermarktung – eben wie in den USA – keine bürokratischen Hürden in den Weg legt. Die deutsche EE-Wirtschaft ist längst dort und etliche Autobauer sind es ebenfalls. Das ist bisher nur nicht groß aufgefallen, heimlich still und leise schließen sich die Werkstore – in beiden Branchen. Audi war jetzt einen Aufreger wert, dabei liefen die betroffenen Bauserien eh schon längst nicht mehr in Deutschland vom Band.
Nun ist das Erheben von derart hohen Zöllen mindestens ein unfreundlicher Akt, wenn nicht hybride Kriegsführung. Audi hat eben nicht rein profitorientiert gehandelt, denn sonst hätte es den Wahlausgang am 4. November abgewartet, nach dem durchaus ein Impeachment Trumps droht. Wenn das passiert, hat Audi mit Zitronen gehandelt. Es ist offene Wahlunterstützung. Und das nehmen dem Konzern Viele übel.
Wobei Trump ausnutzt, dass ein Gegenschlag nicht möglich ist. Was können wir denn von den USA mit Zoll belegen? Autos, Staubsauger, Baumaschinen, Kühlschränke nicht mehr. Fast niemand kann sich mehr vorstellen, dass die USA beim Maschinenbau einmal führend waren. Aber die Pionierländer des Neoliberalismus sind völlig deindustrialisiert. Was natürlich so niemals festgestellt wird. Jede vernünftige Debatte blockierend.
Das Audiwerk ist ein kleiner Fisch gegen die Zusage von der Leyens, den USA für 750 Milliarden Fossilbrennstoffe abzunehmen. Das blockiert die Energiewende.