Der smarte Kronprinz und die bösen Mullahs

Der Krieg gegen den Iran und die Verblödung des Publikums.

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12 Kommentare

  1. Die saudischen Shia (30% der Bevölkerung?) werden seit der Staatsgründung systematisch benachteiligt und haben im Moment die Armee in ihren unterentwickelten Städten stehen.

  2. Der Mainstream ist halt so beruhigend. Wir haben alles im Griff. Wir sind die Guten.
    Deshalb dürfen Wir die Braunen und Schwarzen in die Steinzeit bomben, wenn es uns passt.
    Es ist schon eine prima Sache zur zivilisierten, weißen Herrenrasse zu gehören.

  3. Salman (…) gestattet seit einigen Jahren den Frauen, am Steuer eines Autos zu sitzen. Das ist allerdings kein neues Recht – Rechte gibt es in seiner absolutistischen Monarchie nicht, sondern ein jederzeit widerrufbares Geschenk des Herrschers an seine Untertanen.

    Wofür hält der Autor Rechte? Die sind GENAU DAS: widerrufbare Geschenke (eigentlich widerrufliche Lizenzen – bei Geschenken gilt immerhin „Wiederholen ist gestohlen“) der Herrschaft an die Untertanen.
    Auch sonst ist der Gehalt des Artikels mit „die Dinge sind gar nicht so, wie unsere Herrschaft und ihre Herolde sie darstellen“ erschöpfend beschrieben. Als Beispiel für die im Untertitel erwähnte „Verblödung des Publikums“ taugt er. (Ja, klingt nicht nett. Ist aber so.)

  4. Die Doppelmoral ist ein typisch westliches Prinzip in der Niedergangsphase dieses Kulturkreises….
    …..was der Artikel anhand eines eklatanten Beispiels gezeigt hat…q.e.d.

  5. Der Kollege Rechts sieht aus als käme er gerade von einer Prostatauntersuchung und der Kollege Links sieht aus als habe er sie durchgeführt…………….😂

  6. Worauf wirklich Verlass ist: wenn der Iran in die Kritik kommt, wird die Saudi-Kartre gespielt. Vom deutschen Fernsehen mit Böhmi. Und ganz sicher bei Overton.
    Könnte man dem Mann mal zuhören?
    https://x.com/SizweBansii/status/2027758957901861101

    Ich würde sagen, der hat mehr Durchblick als der ÖRR, die Medienblase und die linken Parteien. Der kapiert, was gespielt wird. Auch das mit der Atombombe. Von der israelischen fürchtet er sich nicht. Aber vor der iranischen. Weil allen klar ist, dass Israel sie nur defensiv nutzen wird. Der Iran halt nicht.
    Als die Huthis in Jemen an die Macht kamen, wusste er, was kommt. Er hat eine Koalition mit zehn anderen Staaten gebildet, denn es war klar, dass der Iran das nutzen würde, um sie zu beschießen. Natürlich ging das schnell zur Sache. Raketchen hier, Dröhnchen da. Natürlich will der Iran expandieren und er nutzt dazu seine Terroristen. Aufwachen!

    Nun war diese Koalition nicht in der Lage, die Huthis zu besiegen. Genau im Huthi-Gebiet gab es angeblich eine Hungesnot, genau dort, wo die Huthis ihre erstklassigen Waffen hinbrachten. Aber das deutsche Fernsehen voll auf Mullahkurs, machte Saudi-Arabien verantwortlich.

    Eben im Moment outen sich diese Mullah-Propagandisten. Das sind weit mehr als gedacht. Und den ÖRR haben sie voll unter Kontrolle.

    Ach ja, und Overton.

  7. Herr Professor, der Iran ist unser Feind, ergo ist er der Hort des Bösen.

    Saudi-Arabien und die anderen Golfmonarchien dagegen sind unser Freund (woher sonst soll all das Gas und Öl noch her kommen?), daher ist da alles in bester Ordnung.

    Ich weiss, das ist für Jeden der in diesem Jahrhundert den Iran bereist hat unverständlich (gibt bestimmt auch massenhaft vlogs für die welche die nervenden vlogger aushalten), aber es ist tatsächlich so simpel. Jegliche Graustufen oder, Jehova bewahre, gar Kontext, stört bloss die Propaganda.

    Schauen Sie sich einfach einmal das Beispiel Syrien an. Die Regierung Assad war alles andere als in Ordnung (hochgradig korrupt, Folter, etc), aber das Land war säkular, inkl Frauenrechten oder Religionsfreiheit: Ein Hort des Bösen.
    Jetzt herrschen die Islamisten von Al-Qaida (HTS, ehemals al-Nusra, ehemals al-Qaida) zusammen mit anderen Warlords (die alle auch korrupt sind und foltern lassen), die Frauenrechte wurden eingeschränkt und die Religionsfreiheit ist dahin: Herausragende europäische ähm.. Intellektuelle wie Annalena Bärbock reisen dahin um al-Golani die Füsse zu küssen (Hände schütteln mit Frauen nicht erlaubt).

    Interessante Zeiten, wenn ganze Gesellschaften über die Möglichkeiten verfügen sich selbst zu informieren (in das Land reisen oder sich über verschiedene Quellen darüber schlau machen), aber es bevorzugen weiterhin den Pfaffen (gerne als „Journalisten“ verunglimpft) hinterher zu dackeln und sich dabei auch noch Überlegen fühlen.

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