Kanada- und EU-Flagge

Der feuchte Traum der Eurokraten vom Weltmacht-Status

Kanada soll assoziiertes Mitglied der EU werden. Und selbst auf die andere Seite der Weltkugel werfen die Größenwahnsinnigen in Brüssel begehrliche Blicke.

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4 Kommentare

  1. „Der Größenwahn und die Hybris der Machthaber in Brüssel.“
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    >Die aggressive Handels- und Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump hat das eigentlich enge Verhältnis der USA zu Kanada schwer belastet. Das nordamerikanische Land ist deshalb auf der Suche nach neuen, verlässlichen Partnern – und könnte in Europa fündig werden. Zwischen der Europäischen Union und Kanada bahnt sich eine deutlich engere Zusammenarbeit an.
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    Das wurde heute beim Auftritt des kanadischen Premierministers Mark Carney im EU-Parlament deutlich. In einer Rede vor den Parlamentariern machte Carney deutlich, dass sein Land offen ist für die Idee einer Art EU-Sondermitgliedschaft. „Wir begrüßen diesen Vorstoß“, sagte er. Umfragen zeigten, dass eine überwältigende Mehrheit der Kanadierinnen und Kanadier deutlich engere Beziehungen unterstützen würde, so Carney.<

  2. Die Eurokraten in Brüssel haben sich ja nicht umsonst mit Russland angelegt. Nach der Devise „Es kann nur einen geben“, versuchen sie, die Großmacht Russland „strategisch zu besiegen“ und dessen Rolle einzunehmen. Aber offenbar scheint ihnen das nicht zu gelingen. Mit der absehbaren Niederlage des westlichen Proxys Ukraine kommt auch für die EU die Stunde der Wahrheit. Und die wird wohl zum Zerfall dieses Gebildes führen. Eine nach diesem verlorenen Krieg notwendige Reform der EU ist meines Erachtens nicht mehr möglich. Dazu wurde es aus Selbstüberschätzung heraus versäumt, einen „Plan B“ zu entwickeln und die dafür notwendigen politischen Werkzeuge zu schaffen…
    Wenn jetzt zwanghaft versucht wird, das transatlantische Imperium, ohne die USA, unter Führung Brüssels, zu bewahren, wird das trotzdem scheitern.
    Die EU hat zwar einen hinreichend großen Binnenmarkt, mit dem Euro auch eine Handelswährung, aber keine gesicherte Kontrolle über Basisressourcen und Technologien, insbesondere für die digitale Transformation der Wirtschaft. Vor Allem fehlt es an Energie! Und mit der Russophobie( Gefahr aus Russland) können die „Eliten“ zwar zeitweilig das Gebilde EU zusammenhalten. Aber das ist keine tragfähige Dauerlösung für die zunehmenden Konflikte innerhalb der EU. Auch die Ideologie der „moralischen Überlegenheit“ über die „Barbaren“ nicht….
    Die EU wird wohl zerfallen…

  3. Ursels Europa im Größenwahn

    Der Artikel 5 zur NATO-Beistandschaft sieht militärische Unterstützung nicht
    zwingend vor. Die geforderten Mitgliedsstaaten dürfen Art und Umfang
    der Hilfe frei wählen. Sobald Deutschland wie hirnverbrannt losprescht, liefern die Atomstaaten England und Frankreich eben Klopapier für die Latrinen deutscher Landser. Was in Europa geschieht, ist Maulheldentum. Sehr gefährlich, aber eindeutig. Die deutschen Politsimulationen sollten bisweilen den Blick über die Schulter wagen, um enttäuscht festzustellen, dass niemand hinter ihnen steht.

    Wann packt vdL die Koffer ?

    Europa in dieser Form ist von den Europäern nicht gewollt. Was nicht gewollt ist, kann nicht funktionieren.

  4. Je nun, es gibt viele Widersprüche, die EU will ihren Einflussbereich natürlich erweitern, zeichnet auch gerne das Bild von einem kleinen und unschuldigen „Europa“ zwischen den Mühlsteinen der Weltmächte. Haha, da hat jemand aber in Geschichte seit 1492 permanent gefehlt!
    Da gibt es also Strukturanpassungen von Beitrittskandidaten (noch mehr Zurichtung nach den Befehlen aus der Zentrale), immer wieder mal „Beitrittsgespräche“, die Zeit der großen Erweiterungsrunden scheint aber vorbei. Wer bitte glaubt ernsthaft, dass die Türkei noch reinkommt? Das wäre ein Brocken, zumal auch islamisch geprägt, die Ukraine ist noch mal ein ganz anderes Thema, ansonsten: Mit Ausnahme von SLO/KRO noch alle Nachfolgestaaten von Jugoslawien, recht klein und marginalisiert und dann halt noch Moldawien, mit viel Mühe und einer recht merkwürdigen Verteilung von Wahllokalen im Ausland.
    Da doch lieber in die Ferne schweifen, zu entwickelteren Staaten, aber wie ja auch im Beitrag steht: We all know, it‘s all show.
    Wie Carney sonst so drauf ist, weiß ich nicht genau. Der Zusammenarbeit in der U-Boot-Produktion scheint er ja recht positiv gegenüberzustehen. Ansonsten: Immerhin hat er die alte „wertebasierte“ (also auf dem Mehrwert der traditionellen „1. Welt“ basierende) Ordnung für erledigt erklärt UND dankenswerterweise auch mal deren teilweise recht krasse Fadenscheinigkeit und Heuchelei benannt. Schon dafür gebührten ihm mindestens drei Nobelpreise, egal, für was.

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