23-Jährige klagt über Antidepressiva: „Meine Klitoris ist total taub“

Impotenz und andere sexuelle Probleme durch und nach Antidepressiva-Konsum.

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8 Kommentare

  1. Wer so am Ende ist, dass Antidepressiva indiziert sind, hat doch eh keinen Bock auf Sex mehr. Insofern ist es doch kein Problem, wenn die zugehörige Sensorik vorübergehend stillgelegt ist.

    Kommt ja wieder, wenn man das Zeug absetzt. Bleibende Schäden sind mir in dieser Hinsicht nicht bekannt.

    1. Anders herum wird ein Schuh daraus: Für manche Betroffene dürfte das Sexuelle noch einer der wenigen Bereiche sein, in denen sie Freude erfahren können.

      Haben Sie nicht gelesen, dass inzwischen allein in Deutschland genug „Antidepressiva“ für die tägliche Behandlung von 5 Millionen Menschen verschrieben werden? Denen pauschal ein Recht auf Sex abzusprechen, finde ich ganz schön dehumanisierend.

      Und zu Ihrem letzten Satz kann ich nur empfehlen, den Artikel noch einmal zu lesen. Im nächsten Teil wird das noch ausführlicher erklärt. Aber ich kann Sie nicht dazu zwingen, die bekannten Fakten zur Kenntnis zu nehmen.

      Ich hoffe persönlich, dass Sie mit dieser Haltung nicht im medizinischen Bereich arbeiten.

  2. Was lernen wir daraus? Nicht jede Pille einwerfen, die der Arzt einem auf den Tisch legt.

    Wäre mir auch zu teuer, ständig Zuzahlungen zu leisten, für Medikamente, die dann doch nicht wirken oder wegen Nebenwirkungen abgesetzt werden müssen.

    Dazu kommt, dass Patienten in schwierigen Lebenssituationen Depressionen regelrecht eingeredet werden, obwohl sie oft nur eine Verstimmung, Belastungsstörung etc. haben.

  3. Die Artikelüberschrift lautet :
    “ 23-Jährige klagt über Antidepressiva: „Meine Klitoris ist total taub“ “

    Mensch könnte über die Befreiung vom Geschlechtstrieb auch froh sein !

    1. Es stimmt, dass einige der Patientinnen und Patienten – wohl am ehesten diejenigen, die ihr sexuelles Verlangen nie ausleben können und darunter leiden – die Dämpfung des Sexuellen als Entlastung erfahren.

      Aber das ist eine tiefst persönliche Entscheidung, die jede und jeder nur für sich selbst treffen kann. Und dazu gehört, dass man die Personen im Voraus umfassend und ausführlich über dieses Risiko informiert. Wer dann sagt, das Risiko auf sexuelle Funktionsstörungen, Übergewicht, Abhängigkeit und andere Nebenwirkungen wiege nicht so schwer, soll die Psychopharmaka halt nehmen.

    1. Wollen Sie witzig sein oder kennen Sie die deutsche Sprache schlecht?

      taub = (in Bezug auf Körperteile) ohne Empfindung; wie abgestorben (Duden)

      Darum geht es. Vielleicht haben Sie auch schon einmal den Begriff „Taubheitsgefühl“ gehört.

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