Was die Armadas Trumps vor Venezuela und Iran kosten

Auch wenn es nicht zu einem wirklichen Kriegseinsatz kommt, kosten die militärischen Muskelspiele Trumps Milliarden. Lohnen sich die "Investitionen"?

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18 Kommentare

  1. Durch das Auspressen der Vasallen wird dafür schon genug Geld reinkommen, war doch bisher immer so. Schwieriger wird es wohl schon den Iran tatsächlich zu besiegen, auch wenn der Iran (noch) keine Auftragsmörder in den USA hat, wie USA/Israel sie im Iran haben. Dabei sollte ein gutes Set an Auftragsmördern in den USA für jeden Staat der Stress mit den USA hat, zum ‚must have‘ gehören.
    Da die Amis gern die Führung ihrer Gegner Ermorden lassen, ist es nur nett und freundlich verschiedene Führungsfiguren in den USA auch einfach zu Ermorden. Natürlich gilt das auch und gerade für jeden Präsidenten, nicht nur für The Donald.
    Und gerade der Iran sollte sich da wirklich mal Mühe geben und ein paar Militärs in den USA hiten. Merke von den USA morden lernen heißt Siegen lernen.

  2. Wenn es „nichts kostet“ ist das ja weniger als eine Kugel Eis. Das schaffen die Amis, solange Öl und Gas in Dollar gehandelt werden. Für jede Tonne Energie die in der Luft verpufft können neue grüne Scheine gedruckt werden. Der Weltbedarf an grünen Scheinen ist quasi unbegrenzt.

    1. Das galt bisher. Seit Saudi Arabien aber neben Dollar auch andere Währungen akzeptiert gilt das so in dem Umfang nicht mehr. Das Öl das die Saudis an China verkaufen wird nicht mehr in Dollar gehandelt sondern in der chinesischen Währung.
      Die sogenannte Entdollarisierung hat begonnen. Damit einher geht das Problem für die USA, das eben nicht mehr alle vom Dollar abhängig sind.

  3. Die Kosten für den Betrieb der Trägerkampfgruppen fallen so oder so an. Ob die vor Venezuela oder im persischen Golf herumdümpeln oder anderswo ihrem Ubüngsbetrieb nachgehen. Wenn nicht gerade Krieg ist, spielen die Krieg um in Übung zu bleiben.

    1. So ist es. Ganz schön fies. Und die 4 – 5000 Mann Besatzung ist jetzt schon 240 Tage auf See mit Wartezeiten von bis zu einer 3/4 Stunde, wenn sie mal pinkeln wollen. Viele wollen wohl nach dem Einsatz die Navy verlassen….. Bei den midterms wird Trump sich noch wundern.

      https://www.zerohedge.com/military/uss-gerald-ford-carrier-hit-sewage-crisis-record-deployment-endures

      Ich nehme an, daß es im Iran recht ruhig bleiben wird. Ein Krieg dort wird unüberschaubare Kosten verursachen.

    2. Die Litauen-Brigade stößt ja auch nicht gerade auf mehr Begeisterung als 10%. Mit Plumpsklos in der Pampa lässt sich auch keine hinter dem Ofen herauslocken.

    3. Diese Information stammt aus dem Stern, Selbst wenn es so wäre, läge es nicht am Einsatz gegen Maduro, sondern an den Mängeln des Schiffes.

  4. Wenn Raubtiere auf Beutezug gehen, haben die Nicht-Raubtiere das Nachsehen, damit das Raubtier vorübergehend satt wird. Das Raubtier selbst kann nur durch ein anderes, konkurrierendes, Raubtier außer Gefecht gesetzt werden. Ich wünsche den anderen, dass sie die entsprechenden Fähigkeiten weiterentwickeln, mit den Amis und deren Strippenziehern im Nahen Osten wird es nach 280 angezettelten Kriegen langsam ungemütlich und langweilig, etwas Neues muss her.

  5. Ich finde die Argumentation merkwürdig. Sind die Schiffe und die Soldaten gemietet, z. B. von Nordkorea, um den Schlag gegen Maduro durchzuführen? Nein, die Schiffe gehören den USA und die Soldaten werden auch bezahlt, wenn sie nur in einem amerikanischen Hafen rumsitzen und kiffen. Dasselbe gilt für Polizeieinsätze bei Demonstrationen bei uns, für die unsinnige Summen berechnet werden, als ob es sich bei der Polizei um ein Security Unternehmen handle, das mit der Bekämpfung der Demonstranten beauftragt wurde.

  6. Im Grunde sind mir die Kosten der US-Militärprovokation scheißegal. Ich freue mich aber, das diese hoch sind, denn das könnte zügelnt auf Trump wirken. Außerdem wär es gut, wenn die amerikanischen Soldaten durch ihre viele Einsätze müde und frustriert wären, denn dann kämpfen sie schlechter. Aber die US-Piloten fliegen ja ihre Einsätze immer unter Drogen, anders wäre dies auch nicht möglich.

    Sorgen mache ich mir um die Gegenkräfte, also um den von einen brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg bedrohten Iran und seinen offenen und heimlichen Unterstützern Russland und China. Nebenbei, natürlich gefällt mir das iranische Regime nicht, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt würde sein Sturz nur Instabilität in die Region bringen, was allen Völkern Asiens schaden würde. Ziel muß es sein durch eine Koalition der „Kräfte der Abschreckung“ Trump vom Krieg abzuhalten.
    Das sollten noch alle vernünftigen Menschen auch so sehen.

    Es ist schade, das China gezwungen ist so viel Geld für diese Abschreckung auszugeben, denn dies geht zu Lasten des Wohlstandes in China. Dasselbe gilt für Russland.

    Ich bin froh das die Neumondphase über den Iran Ende der Woche zu Ende geht, denn die amerikanischen Piloten fliegen nicht gerne bei Vollmond. Greift Trump bis Ende der Woche nicht an, dann wäre ein nächstes Zeitfenster Mitte März. Der Iran hätte dann Zeit sich besser mit den neuen chinesischen Waffen vertraut zu machen, was die Abschreckung erhöht, weil es die Kosten eines amerikanischen Angriffs steigert.

    Für uns alle hätte ein weiterer amerikanisch-israelischer Angriffskrieg auf den Iran negative Folgen, weil die Weltkonjunktur einbrechen würde. Die Schließung der Straße von Hormus, was der Iran mit russisch-chinesischer Hilfe trainiert hat, würde den Ölpreis nach oben treiben und der schwachen deutschen Wirtschaft weiter schaden.

    Fazit, die Kräfte der Abschreckung müssen gestärkt werden, damit der Friede eine Chance hat!

    Larry Johnson von „Sonar21“ sieht die Lage so. Er wünscht auch keinen Krieg, kann ihn aber nicht ausschließen

    https://sonar21.com/war-with-iran-on-hold-but-for-how-long/

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