Über den Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster

War es ein gezielter Angriff auf die ukrainische Kultur oder ein Kollateralschaden? Die Propaganda arbeitet auf vollen Touren.

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17 Kommentare

  1. Der Overton-Artikel „Die Heldenverehrung der ukrainischen Nationalisten: „Ob es jemandem passt oder nicht – scheiß drauf“ vom 11. Juni 2026 von Florian Rötzer mit 58 Kommentaren ist nicht mehr verlinkt.
    (Man muss zwei mal auf „Mehr Beiträge klicken, dann kommt die Headline „Heldenverehrung …“
    Er erscheint zwar mit der Überschrift aber der Link führt zu Olaf Scholz von 2024.
    https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/56446/
    Das ist die Adresse des Link unter dem Artikel „Heldenverehrung …“
    Was ist denn da passiert?

  2. Es war vermutlich ein gezielter Angriff, allerdings ebenso vermutlich nicht durch Russland – zumal die Ukraine bereits in der Vergangenheit gegen Mönche ebendieses Klosters vorgegangen ist.

    1. Nein, es gibt auch andere Möglichkeiten: z.B. ein Dachstuhlbrand
      ausgelöst durch ein nicht kontrollierbares Feuerwasserbrennen, was
      sonst sonst machen diese Klosterbrüder unter ihren Klosterdächern?
      Dabei ist es egal ob ukrainische oder prorussische Alkis.

  3. Stand nicht gerade das Höhlenkloster bis zum Schluss für das inzwischen verbotene Bekenntnis zum Moskauer Patriarchat? Welchen Sinn sollte demnach eine gezielte Vernichtungaktion machen? Aber es passt in die Diktion von der gezielten Vernichtung des ukrainischen Volkes (bei gut 16.000 zivilen Toten nach mehr als vier Jahren). Und dann machen die blöden Russen das wieder (wie angeblich in Butscha) vor einem Gipfel der Selenski-Freunde … Denen ist wirklich nicht mehr zu helfen.

  4. Gestern wurden unvorsichtigerweise die auch die Selbstaufnahmen der Fotografen veröffentlicht, die sich schon am späten Nachmittag auf dem Dach eine Strasse vor der Kirche aufgebaut hatten. Mehrere Trupps haben sich gegenseitig geknipst wie sie fest aufgebaut, mit mehreren Stativen auf die Kirche gerichtet auf ihren Klappstühlen sitzen und warten.

  5. Russland greift verstärkt die Orte an, die für die historischen Wurzeln der Ukraine stehen. ….?!?!?!?!? Hat Russland das neue Ehrengrab für den exhumierten Melnyk bombardiert ? Der doch eine der ukrai –
    nischen Wurzeln ist

  6. Das Kiewer Höhlenkloster wurde 1051 gegründet und ist eines der ältesten Klöster der Kiewer RUS. Es umfaßt um die 140 Gebäude, und die zum Moskauer Patriarchat gehörende Ukrainisch-Orthodoxe Kirche hatte dort die Leitung, bis sie 2024 durch die ukrinische Regierung vertrieben wurde.
    Und diese Einrichtung, die zu einer der wichtigsten der orthodoxen Christenheit gehört, soll von Russland gezielt als „Angriff auf unsere Geschichte“ (Zelensky) beschossen worden sein? Das können sie vielleicht den bildungsfernen und geschichtsvergessenen westlichen Politkern erzählen.

  7. Das Höhlenkloster samt Kathedrale ist ein bedeutendes Denkmal der russisch (!!!!) orthodoxen Kirche, nicht der neuen Staatskirche Selenskis, in deren „Eigentum“ es vom Kiewer Regime zwangsweise übertragen wurde, und um das nach wie vor gestritten wird. Schon aus diesem Grund wird das russische Militär keinen gezielten Angriff darauf ausführen. Das sollte jedem denkenden Menschen klar sein – was „Journalisten“ der deutschen „Qualitätsmedien“ logischerweise ausschließt. Die erzählen einem ja auch regelmäßig, die Russen würden sich im AKW Saporoschje selber beschießen.

    Vorwürfe des Staatskirchen-Chefs, Russland wolle „mit dem Angriff die ukrainische Geschichte auslöschen“ sind derart absurd, daß es wehtut, sowas im deutschen Fernsehen sehen zu müssen.

    Denkbar ist der Absturz einer (oder mehrerer) von der Luftabwehr getroffenen russischen Drohne(n), oder Teilen davon, wofür auch der Schaden im Dachbereich spräche. Oder aber wie beim Kinderkrankenhaus vor Jahren der Einschlag einer Abwehrrakete selbst. Die Dinger kommen ja letzten Endes auch immer wieder irgendwo runter.
    Leider ist auch eine ukrainische False Flag nicht völlig auszuschließen, ich halte dies jedoch für eher unwahrscheinlich.

  8. Dass es sich um eine gelungene Propagandaaktion handelt, ist nur schon aufgrund der Koinzidenz mit dem G7-Gipfel wahrscheinlich. Nach Beweisen für die ukrainische Version fragt im Westen ja garantiert keiner.

  9. „Das Kiewer Höhlenkloster gilt als inoffizieller Hauptort der ost­slawischen Orthodoxie. Im März erläuterte Kyrill, Patriarch von Moskau und ganz Russland, die Bedeutung des Kiewer Höhlenklosters für die Rechtgläubigen: „Dieses Kloster ist der Ursprung der gesamten geistlichen Mönchs­tradition der Völker Russlands, der Ukraine und Belarus. Es ist die Wiege unserer Zivilisation und nationalen Kultur. Hier wurde die erste historische Denkschrift der Alten Rus geschrieben – die erste Chronik, hier nehmen die Schriftsprache und die Literatur unserer Völker ihren Anfang.
    Das Kiewer Höhlenkloster liegt im Zentrum Kiews und wurde 1051 gegründet. 1688 erhielt es den Status einer Lawra. Das Mariä-Entschlafens-Kloster in Potschajiw befindet sich im westukrainischen Gebiet Ternopol. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und erst im Jahre 1833 zur vierten Lawra des Russischen Reiches. “

    https://mdz-moskau.eu/das-kiewer-hoehlenkloster-kampf-um-die-heilige-erde/

    und jetzt soll Russland absichtlich und voellig boese das Kloster mit Raketen und Drohnen und und und angegriffen haben, schwer zu glauben, jedenfalls bedarf dies einer genaueren Untersuchung, wenn man die in Kiew ueberhaupt zulaesst!
    Dazu sind aber weder die Ukrainer, noch die Unterstuetzer bereit, es passt so schoen alles zum Gipfeltag in Evian/France
    https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.06/article/6a31268748fbef27e5788c2f.jpg
    Die Selbstdarsteller am Gipfeltisch, zum Kotzen!

  10. Bei den regelmäßig inszenierten „FalseFlag“ Aktionen des Selensky- Regimes pünktlich zu irgendwelchen Zusammentreffen der Kumpane im Krieg gegen Russland ist es naheliegend , das es auch diesmal pünktlich zum G7 Treffen wieder so eine Show wird. Zumal ja auch die fast schon hysterisch zu nennende Berichterstattung in den Mainstream-Medien dafür spricht.
    Das auf den veröffentlichten Fotos zu sehende Schadbild schließt eine schwere Explosion von Dutzenden kg Sprengstoff aus. Bleibt nur die Inszenierung durch die Ukrofaschisten oder eine fehlgeleitete Luftabwehrrakete. Persönlich halte ich die erstere Version für Naheliegend. Wenn ich mir den „offenen Brief“ Selenskys pünktlich zum SPIEF, die Drohnenangriffe aus den baltischen Staaten auf St. Petersburg, die lautstarke Ankündigung der Vernichtung von St. Petersburg und anderer russischen Städte durch die deutsche Luftwaffe durch deren Chef und die sonstige Propaganda ansehe, dann sehe ich eine straff orchestrierte Kampagne. Vermutlich versuchen die westlichen Kriegstreiber , die USA doch noch gegen Russland in Stellung zu bringen. Denn die Ukrofaschisten können das nicht Alleine organisieren. Dazu haben sie wohl Hilfe vom NATO- „Zentrum für strategische Kommunikation“ bekommen.
    Wenn die europäischen NATO- Mitglieder derart verzweifelte Aktionen starten, um die USA in Europa zu binden, dann muss es mit der Ukraine nicht zum Besten stehen…
    Die russische Führung hat wohl erkannt, das eine politische Lösung der Sicherheitsprobleme um die Ukraine mit den derzeitigen Machthabern in EU-Europa nicht möglich ist. Vermutlich hat das Ultimatum, das die drei westlichen Botschafter kürzlich in Moskau verkündet haben, die letzten Illusionen der russischen Führung zerstört. Denn das russische Militär hat seitdem unverkennbar härter gegen die Ukraine agiert.
    Für mich steht fest, das Merz, Starmer und Macron fanatisch am Ziel einer Zerschlagung Russlands festhalten und keinerlei echte Kompromisse zulassen werden. Sieg oder Tod scheint deren Devise zu sein…

  11. Spätestens seit 2023, nach dem Raketeneinschlag am Markt von Kostjantyniwka, bei dem viele Medien innerhalb kürzester Zeit und voller Überzeugung erklärten, wer der Schuldige sei, kann man sich eigentlich kaum noch über Perspektiven wundern.

  12. Der „Radio Liberty“-Ableger curenttime.tv (russ: „Nastojaschtcheje Vremja“) behauptete in seinem Video-Beitrag zum aktuellen Kirchenbrand in Kiew rotzfrech:
    „Das letzte mal brannte die Kathedrale während des Zweiten Weltkriegs. Damals wurde sie _von zurückweichenden sowjetischen Truppen_ gesprengt.“
    https://www.currenttime.tv/amp/chto-postradalo-v-lavre-i-kak-ee-budut-vosstanavlivat/33781505.html

    Gesprengt worden war die Kathedrale am 3. November 1941. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Wehrmacht bereits die gesamte Ukraine okkupiert und die „zurückweichenden sowjetischen Truppen“ verteidigten gerade Rostow-am-Don.

    Zum aktuellen Kirchenbrand gestatte ich mir die Vermutung, dass bei einem „gezielten russischen Angriff auf … die ukrainische Identität“ bzw. eben die Kiewer Lawra ganz sicher mehr zu Bruch gegangen wäre als dutzende Quadratmeter des Dachstuhls der Kirche. Man schaue einfach auf die Ruinen der „Lagerhalle für Kostüme“ Dowschenko-Filmstudios.

  13. Derweil scheint an der Front der russische Vormarsch gehörig Fahrt aufzunehmen. Konstantinovka ist wohl die nächste eroberte Stadt – ukrainische Soldaten verlassen sie gerade in Trauben, sofern sie können.

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