Krimkrieg

Das Napoleon-Syndrom und die nukleare Bedrohung

Schon der Krimkrieg wurde durch technische Beschleunigung, mediale Machtkonzentration und antirussische Stimmungsmache entfesselt. Heute droht Europa, denselben verhängnisvollen Mechanismen zu erliegen – diesmal unter nuklearen Vorzeichen.

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8 Kommentare

  1. Und die Zeit läuft definitiv nicht für die EU, ganz sicher nicht! Das Geschrei der NATO und der EU-Freak-Show wird in dem kommenden Winter noch anschwellen wie die Chöre in Händels „Messias“. Kiew benötigt aktuell bereits weitere 30 Milliarden Euro von den europäischen Geldgebern, da Kiew u.a. eine Finanzlücke von 27 Milliarden Dollar im Haushalt des ukrainischen Verteidigungsministeriums entdeckt hat. Hört, hört!

    Der Iran blockiert geduldig die Straße von Hormus, das Befahren der Bab al-Mandab-Straße ist mittlerweile mit großer Unsicherheit verbunden, zudem blockiert Russland den ukrainischen Getreideexport. Das treibt die Energie- und Rohstoffpreise in Europa, den USA und Asien in die Höhe, erzeugt Inflation, dämpft das Wachstum und erzwingt höhere Zinsen. Die westlichen Staaten sind bereits immens hoch verschuldet; die US-Anleiherenditen liegen auf dem höchsten Stand seit 2007, die japanischen auf dem höchsten seit Jahrzehnten. Die Schuldendienstkosten steigen dramatisch. Hier offenbart sich deutlich die Achillesferse der westlichen Ökonomien – ein Problem, vor dem Ökonomen wie z.B. Michael Hudson seit geraumer Zeit warnen. China hat aktuell Washingtons Aufruf, sich an der Umsetzung der US-Sanktionen zu beteiligen, um die iranische Wirtschaft komplett zu zerstören, entschieden zurückgewiesen.

    In diesen Zusammenhängen wirkt das rituell-dümmliche Repetieren von Anti-russischen bzw. Anti-Putin-Mantras nur noch so was von lächerlich! Putin wird nur mitleidig lächeln, wenn dem Werte-Westen der A*sch auf Grundeis geht.

  2. Und die Zeit läuft definitiv nicht für die EU, ganz sicher nicht! Das Geschrei der NATO und der EU-Freak-Show wird in dem kommenden Winter noch anschwellen wie die Chöre in Händels „Messias“. Kiew benötigt aktuell bereits weitere 30 Milliarden Euro von den europäischen Geldgebern, da Kiew u.a. eine Finanzlücke von 27 Milliarden Dollar im Haushalt des ukrainischen Verteidigungsministeriums entdeckt hat. Hört, hört!

    Der Iran blockiert geduldig die Straße von Hormus, das Befahren der Bab al-Mandab-Straße ist mittlerweile mit großer Unsicherheit verbunden, zudem blockiert Russland den ukrainischen Getreideexport. Das treibt die Energie- und Rohstoffpreise in Europa, den USA und Asien in die Höhe, erzeugt Inflation, dämpft das Wachstum und erzwingt höhere Zinsen. Die westlichen Staaten sind bereits immens hoch verschuldet; die US-Anleiherenditen liegen auf dem höchsten Stand seit 2007, die japanischen auf dem höchsten seit Jahrzehnten. Die Schuldendienstkosten steigen dramatisch. Hier offenbart sich deutlich die Achillesferse der westlichen Ökonomien – ein Problem, vor dem Ökonomen wie z.B. Michael Hudson seit geraumer Zeit warnen. China hat aktuell Washingtons Aufruf, sich an der Umsetzung der US-Sanktionen zu beteiligen, um die iranische Wirtschaft komplett zu zerstören, entschieden zurückgewiesen.

    In diesen Zusammenhängen wirkt das rituell-dümmliche Repetieren von Anti-russischen bzw. Anti-Putin-Mantras nur noch so was von lächerlich! Putin wird nur mitleidig lächeln, wenn dem Werte-Westen der A*sch auf Grundeis geht.

  3. Die überfällige Loslösung vom profitgeleiteten MIC- und NATO-Militarismus wird nicht in wütenden Protesten vollzogen, sondern durch Aufbau von Immunität gegen einseitige mediale Stimmungsmache …

    .. das wissen die von der NATO auch und deshalb fangen die an den „Bunkerstaat“ aufzubauen.

    Auszug aus:
    „NATO 3.0: The Transatlantic Cage and the Rise of the Bunkerstate
    The transformation of NATO and Europe’s new role as an attritional node“

    –> https://worldlinesletter.substack.com/p/nato-30-the-transatlantic-cage-and

    Das Ende der Politik
    Wir müssen uns eines grundlegenden Wandels in der westlichen Regierungsführung bewusst sein. Die Vorrangstellung der Politikplanung, einschließlich der Ausweitung von Sanktionsregimen, hat sich von der politischen Sphäre (der gewählten Politiker) in den Bereich dessen verlagert, was wir als „ Sicherheitskratie “ bezeichnen könnten. Nationale Politiken werden – vorwiegend in westlichen Ländern – an ein von den USA geführtes westliches Hegemonialsystem (NATO und ihre Verbündeten) angepasst. Es sind die Militärplaner und „Foresight“-Technokraten, die die Politik entwerfen; die Politiker setzen sie lediglich um. In diesem Sinne tragen die Politiker zwar die Verantwortung dafür, dass dies geschehen konnte, aber sie sind nicht mehr die Architekten, sondern diejenigen, die ihren Wählern und Bürgern die entsprechende Erzählung verkaufen.

  4. Abgesehen von den geschichtlichen Erklärungen, welche ich alle nicht kannte, gibt der Artikel genau das wieder, was ich über den Ukraine Konflikt so denke. Leider geht das in der üblichen Propaganda unter. Aber trotzdem ganz gut damit nicht so ganz alleine zu sein.

  5. > Dieses Pferd war schon geschwächt, als sich die US-Truppen 1975 nach 20 Jahren Vietnamkrieg geschlagen aus Saigon zurückzogen und todkrank, als der Afghanistaneinsatz 2021 ebenso endete.

    Afghanistan übrigens auch nach 20 Jahren. Ziemlich genau eine Generation. Zufall?
    Hoffe in der Ukraine merken sie’s schneller.

    Eins kann man sicher sagen. Wenn die US Verschuldung so weitergeht halten die keine 20 Jahre mehr. Deshalb kauft auch mittlerweile keiner mehr die langlaufenden Schuldentitel der USA.

  6. Dazu passt, dass am 10.06.26 das historische Rundgemälde (Panorama) zur Verteidigung von Sewastopol im Krimkrieg vorsätzlich von einer ukrainischen NATO-Drohne zerstört wurde. Die 2. Zerstörung nach dem 28.06.1942 durch deutschen Artilleriebeschuss.

    1. … böse Zungen behaupten es war eine britische Idee, wie bei allen Aktionen, getarnt als „ukrainischer Freiheitskampf“, dabei müssen zur Zeit die auf der Straße eingefangenen Männern in Handschellen im Bus zur Front sitzen, damit diese nicht türmen …
      Die Ukrainer wollen diesen Kampf nicht kämpfen. Das wolle nur die Briten.

      „Früher hieß es, es sei süß und ehrenvoll, für sein Vaterland zu sterben. Aber der moderne Krieg ist weder schön noch voller Ehre, schon gar nicht, um darin zu sterben. Im Gefecht verreckst du wie ein Hund, ohne vernünftigen Grund.“

      Nun, da mag er recht haben. Auf dem heutigen Schlachtfeld bedeutet „Kämpfen“ auf ukrainischer Seite im Grunde, wer am längsten ohne Essen und Trinken in einem feuchten Erdloch überleben kann, bevor eine Drohne kommt, um die Seele abzuholen.

  7. „. .einen Verrat an den Errungenschaften der Französischen Revolution und eine Abkehr vom freiheitlich-demokratischen Vorbild der jungen USA. “
    Schon wieder der Mythos von den demokratischen USA.
    Der kam erst nach WK II auf, um die Westeuropäer auf antisowjetische Linie zu bringen.
    1945 fragte recht konsterniert in einem Interview Hannah Arendt, wie man neuerdings zu dieser These komme. USA können gar keine Demokratie sein, weil ihr die dazu notwendige historische Voraussetzung fehlt, der Feudalismus. In den USA herrsche das Gesetz und sonst gar nichts.
    Nicht sah sie die dem Feudalismus ähnliche Herrschaft der berüchtigten 100 Familien, die bis in die heutige Zeit besteht. Aber sie war eben keine Marxistin.

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