Ukrainischer Ex-Außenminister: Euphorie habe ein Friedensabkommen mit Russland 2022 verhindert

Haben die Selenskij-Regierung, die Biden-Regierung und die europäischen Unterstützerstaaten ein frühes Kriegsende und bilaterale Friedensverhandlungen verhindert? Die Hinweise verdichten sich. Jetzt schob Kuleba der angeblich euphorischen Bevölkerung die Verantwortung zu.

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25 Kommentare

  1. Ich vermute mal, das der Johnson dem Selensky knallhart gesagt hat: wir wissen, wo du und deine Kumpane deine/ ihre gestohlenen Millionen/ Milliarden versteckst. Und wir können dir/ euch Alles nehmen! Sei also gehorsam!

    1. Ja so einfach ist das, so trivial.
      Bismarck selbst soll mal sinngemäß gesagt haben, so wie sich die kleine Magd Lieschen die Politik vorstellt, genau so funktioniert sie wirklich, genau wie in den Groschenromanen die sie liest.

  2. Man sollte nicht vergessen, das im März 2022 der NATO-Rat zu einer Sondersitzung zusammentrat und einstimmig beschloss, den Krieg in der Ukraine zur „strategischen Niederlage“ Russlands zu nutzen und keine Friedensvereinbarungen zu akzeptieren, die nicht die totale Kapitulation Russlands beinhaltet! Boris Johnson hat nur den Befehl Aller Staats- und Regierungschefs der NATO- Mitgliedstaaten überbracht. Und sicher nicht nur seinen Charme zur Überzeugung eingesetzt…

    1. Ronald McDonald: Erleuchtung garnatiert.
      (Echte null-info, weil das hier jeder schon weiß. Sonst würde er beim Spiegel oder der Tagesschau diskutieren.)

      keine Korrektur von natiert=NATO per Geburt
      😉

      1. Sie werden es nicht glauben: da draußen gibt es noch Menschen, die das nicht wissen! Aber evtl. regt es doch noch zum selber denken an. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, vernunftbegabte Wesen zu finden…

    2. Natürlich, die Amerikaner hatten ja Mrd. Dollar in das Projekt “ Russland ruinieren“ investiert und dies sollte nun ohne Rendite beendet werden? Geht gar nicht.
      Ich denke aber, es gab auch eine innenpolitische Komponente: Asow.

  3. Ja, die Euphorie der ukrainischen Bevölkerung (die sicher mittlerweile verflogen ist) sah man damals deutlich in den Gesichtern der Geflüchteten*den.

    1. das wollte ich gerade schreiben, die ganzen Flüchtlinge und sogar die Ukraina Paravda hat sie in Wien und Monaco verfolgt- das waren die mit Geld, die die russischen Oligarchen an der Cote de Azur ersetzt haben, die mit Fahrrad und Schlafsack haben sich in den Parks versteckt um nicht verpfiffen zu werden… der Blockwart lauert überall…

  4. Es ist ein gutes Zeichen, wenn „Russenfresser“ wie Kuleba erkennbar nach Ausflüchten suchen, um den Weg zu Verhandlungen zu öffnen. Aber daß die Bevölkerung den Krieg haben wollte, ist schon ein übles Stück Propaganda.

    Übrigens war das Waffenstillstandsabkommen 2022 bereits „paraphiert“. Also im Grunde unterschriftsreif. Strittige Punkte waren nur noch die Größe der ukrainischen Armee und der Status der Krim, den man aber auf lange Zeit vertragen wollte. Die Ostukraine sollte dagegen klar ukrainisch bleiben, allerdings mit den bereits in „Minsk 2“ zugesicherten Autonomie-Regelungen. Und ja Johnson spielte hier eine wichtige zerstörerische Rolle. Er sollte vor ein Kriegsverbrechertribunal kommen.

    Und zum Kniefall vor der Butscha-Geschichte…. Ich gebe einen Kasten Bier demjenigen aus, der mir endlich mal VERBINDLICH sagen kann, was da passiert ist. Ich weiß nur, daß Russland seit Jahren mit Anträgen auf Aufklärung vor der UNO scheitert. Ja, Russland!!!!

    1. „Übrigens war das Waffenstillstandsabkommen 2022 bereits „paraphiert“. Also im Grunde unterschriftsreif.“

      Da haben Sie wie immer hier vollkommen recht, bis auf den letzten Satz. Ein Jahr später im Juni 2023 wedelte Putin vor den erstaunten Gesichtern einer nach Moskau gereisten Delegation von afrikanischen Vorzeigediktatoren mit der bereits im März 2022 von der UA-Delegation unterschriebenen Kapitulation der Ukraine. Aber dann funkte ja der Friedensverhinderer BoJo dazwischen…:-)

  5. „Mag stimmen, ist aber eine unbelegte Behauptung, die dazu dient, Verhandlungen als unsinnig erscheinen zu lassen oder Ansätze dazu abzubrechen.“

    Mein Gott Herr Rötzer! Sie glauben vielleicht, Sie sind der Schiedsrichter bei diesem Dreckskrieg. Das mag ja sein, dass Sie das wirklich denken. (Kann ich nicht beurteilen.) Aber Sie pfeifen immer für Team Russland, das schon – und das gilt jetzt nur gegen die Ukraine* – seit 12 Jahren ohne jede Regel spielt.

    * Georgien, Moldau, Syrien u.a. …

  6. Da wäre doch BoJo wahrlich reif für den Friedensnobelpreis, oder! Wo docch so viele Buben jetzt auf dem Friedhof ihr Nachleben fristen dürfen!

  7. …
    „Kiew war [2022] befreit worden “
    …..
    zum Brüllen. Wie kann man heute noch so einen Stuss erzählen? Kiew befreit ? Es lachen die Hühner. Die
    russische Armee hat sich um die Ver handlungen voranzubringen als Zeichen des guten Willens zurück- gezogen !

  8. Der in die Verhandlungen direkt eingebundene damalige Selenskyj-Berater Oleksij Arestowytsch erklärte in einem Interview vom Februar 2024 mit dem britischen Online-Magazin „Unherd“ sogar, dass die Verhandlungen so erfolgreich gelaufen waren für die Ukraine, dass man eine Champagner-Flasche geöffnet hatte:

    „Wir öffneten sogar eine Flasche Champagner, denn es war eine absolut erfolgreiche Verhandlung gewesen.“

    https://www.youtube.com/watch?v=sehuAOw0-NI

    Kuleba blickt auch voraus – einen Tag nach dem Nato-Summit in Ankara am 7/8 Juli 2026 im Interview:

    „Ich möchte nicht der Spielverderber sein, der den Menschen die Freude nimmt, aber im November werden wir wieder darüber sprechen, wie wir alle den Winter überstehen.“

    und weiter:

    „Die moderne „Aufmerksamkeitsökonomie“ verlangt nach starken Bildern und zugespitzten Botschaften. Politiker, Kommentatoren und Medien suchen geradezu nach dem nächsten dramatischen Durchbruch – auf Kosten der nüchternen Wahrheit. Ich bin dafür, dass wir mit dem Kopf denken“

    ……also genau das, was sowohl Merz als auch Selenskyj nicht tun, bzw. gar nicht tun können!

    „Has the tide changed in Ukraine? Dmytro Kuleba on how the war ends“

    https://www.youtube.com/watch?v=9eZpMkBEjOs

  9. Das wird noch so richtig teuer werden für uns in der EU.
    Schon jetzt hat die Ukraine einen Großteil ihrer Bodenschätze verloren, dazu seit Monaten die fortschreitende Zerstörung ihrer restlichen Wirtschaftskraft, wie z.B. die Stahlwerke. Selbst wenn es bald einen Friedensschluß gäbe, die Ukraine ist bereits jetzt wirtschaftlich völlig am Ende. Hatte nicht die EU in ihren feuchten Träumen einst gemeint, die Kredit an die Ukraine würden dann nach dem Endsieg durch russische Reparationszahlungen getilgt werden?
    Da weder die Ukraine diese Milliarden jemals aus eigener Kraft zurückzahlen kann und Russland als Sieger vermutlich auch keine Reparation aus reiner Dankbarkeit überweisen wird, bleibt das meiste an der EU hängen. Also uns Steuerzahler.
    Dazu kommt, dass im westlichen Teil und Kiew, der Wiederaufbau vermutlich auch von uns finanziert wird. Die Gewinne werden Blackrock & Co einstreichen, aber bezahlen werden es wir. Wetten?

    1. Das wird noch so richtig teuer werden für uns in der EU.

      »werden«?
      Wow, wann haben sie den Post geschrieben? War der seit 2022 in der Moderation?
      😉

  10. In Wirklichkeit war es nicht die ukrainische Bevölkerung, die 2022 ein Friedensabkommen verhindert hat, sondern die in Kiew Regierenden Für diese faschistoiden Ultranationalisten mit ihrem krankhaften Russenhass, war die Verlockung den ewigen Verhinderer einer unabhängigen Ukraine und dadurch ewigen Feind Russland zu besiegen einfach zu gross. Weshalb sich diese von Johnsons bzw. Bidens Offerte die Ukraine bis zum Sieg zu unterstützen, nur allzuleicht überzeugen liessen. Ein Sieg über Russland als Gründungsmythos der Ukraine, „Slawa Ukrajini! – Herojam Slawa!“, das war für diese russenhassenden Ultranationalisten einfach zu verlockend.
    Dass daraus nichts wird, die ukrainische Führung vielmehr einer Friedenslösung wird zustimmen müssen, die Gebietsverluste und Neutralität beinhaltet, also genau das, was man bereits im April 2022 hätte haben können, ist der Grund, weshalb Selensky & Co. sich bisher mit Hilfe der europäischen Unterstützer mit Händen und Füssen gegen ein realistisches Friedensabkommen wehren. Hundertausende umsonst Gestorbene, mindestens ebensoviele Verletzte und Verkrüppelte und gewaltige Zerstörungen für nichts und wieder nichts – das wäre zwangsläufig das Ende von Selensky & Co..

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