Warum unterstützte Deutschland die Ukraine, obgleich die Anschläge auf Nord Stream im staatlichen Auftrag geschahen?

Das Buch von Pancevski über "die wahre Geschichte der Sabotage" und die bald zu erwartende Anklage gegen einen verdächtigen Täter müsste eigentlich eine Diskussion über die Haltung zur Ukraine entzünden. Ex-Kanzleramtschef Schmidt sagt, er sei nicht besorgt über die politischen Implikationen. Desinformation gelungen?

mehr lesen

13 Kommentare

  1. Nicht wirklich, nein?

    Diese ausgelutschte Lügen-Story um die Hobbytaucher die von ihrem Segelbötchen mit 2 Tonnen Sprengstoff im Gürtel zu den Pipelinen geschnorchelt sind? Und das kauft Herr Rötzer dem WSJ ab?

    Hochnotpeinlich! Da erübrigt sich jeder Kommentar.

  2. Lustig: In Deutschland sind demnächst viele knapp bei Kasse, weil die Wirtschaft weiter abschmiert, weil die Ölprodukte ausgehen, weil die Raffinerie Schwedt kein Öl aus Kasachstan mehr bekommt, weil Russland die Durchleitung stoppt, weil die Infrastruktur dafür repariert werden muss, weil ukrainische Drohnen sie kaputt gemacht haben, weil Deutschland für diese bezahlt hat.

    1. Noch „lustiger“: Selenski hat auf einmal angekündigt, die Druschba-Trasse nach Ungarn und der Slowakei, die seit Januar geschlossen war, zu öffnen, vorausgesetzt, Ungarn gibt vorher (!!!) den Widerstand gegen den 90-Milliarden-Kred… Geschenk auf.

      Stand so mit Datum 21.4. in der Berliner Zeitung. Und ein paar Artikel darunter, ebenfalls mit Datum 21.4. stand zu lesen, daß Kiew die Druschba-Trasse in Russland angegriffen hat….

  3. Heute ist wieder große Märchenstunde bei Overton.
    Onkel Florian erzählt uns eine Geschichte über die Nebel am Sternenhimmel und das kleine Segelboot Andromeda mit seiner großen Fracht und über Talkshows und dem Geschwätz von Geheimdienstlern.

    Aber ehe wir jetzt vollends in die Sagen- und Märchenwelt abdriften, stellen wir uns eine schlichte Frage:
    Von wem ist Deutschland jetzt abhängig, wenn das Gas nicht mehr aus Russland kommt?
    (Kleiner Tipp zur Lösung: Die Antwort hat drei Buchstaben.)

    1. …und im Gegensatz zu „Putin“, der laut dieses Märchens aus 1000 und einer Wall Street, Gas nie als Druckmittel benutzt hat, hat Trump die EU ganz offen erpreßt, den Wisch, den von der Leichen unterschrieben hat (mit Investitionszusagen in hunderten Milliarden Dollar Höhe sowie Kaufverpflichtungen, einseitige Zölle gegen die EU aber keine gegen die USA – etc, Stichwort „Zollabkommen“), sofort umzusetzen, sonst gäbe es dieses Jahr kein LNG für die EU….

      Allein die dreiste Behauptung, „Putin hätte die Pipelines im Moment der Sprengung sowieso schon dichtgemacht“! NS2 war betriebsbereit und hätte nur von Deutschland zertifiziert werden müssen, und die Verdichterturbine von NS1 steht immer noch in Mühlheim an der Ruhr rum….

  4. Ja klar. Ein paar ukrainische Hobbytaucher waren es und Selenskij hat selbstverständlich nicht das geringste davon gewusst.
    8ch finde, eir sollten uns unbedingt aus der NATO verabschieden, denn die ist ja nachweißlich nicht in der Lage, unsere Sicherheit zu garantieren. Die Ostsee ist bekanntlich das am besten überwachte Meer. Wir sparen uns jedes Jahr 100 Milliarden Euro.
    Außerdem, wenn wir solche „Freunde“ wie Polen und Ukraine haben, brauchen wir Feinde nicht mehr.

  5. Sollte sich die Geschichte so zugetragen haben wie oben beschrieben und bei Lanz uns erzählt, dann hätte der US-Dienst mit Sicherheit davon Kenntnis gehabt. Die Frage hat er seinen deutschen Partner informiert und dieser den Kanzler? Wie haben die reagiert falls so eine Information erfolgte?

    1. Die CIA soll ja gewarnt und informiert haben, auch die Bundesregierung. Und Druck auf die Ukraine soll ausgeübt worden sein, den Anschlag nicht zu machen. Angeblich waren Saluschnyi und Co. nicht willens zu gehorchen, während, wie Schmift sagte, man sich politisch nicht um die Anschläge kümmerte …

  6. Warum unterstützte Deutschland die Ukraine? Die Frage kann man auch so stellen.
    Russland oder BRD wem geht wirtschaftlich die Puste aus

    Russlands Wirtschaftswachstum nach Beginn des Ukrainekriegs (ab 2022)
    2022 –1,44 % (Sanktionsschock)
    2023 +4,07 %
    2024 +4,92 %
    2025 (Prognose) +0,98 %
    2026 (Prognose) +1,09 %

    Wirtschaftswachstum der BRD nach Beginn des Ukrainekriegs (ab 2022)
    2022: +1,8 %
    2023: –0,3 %
    2024: 0,0 % (Stagnation)
    2025: +0,2 %
    2026: (Prognose) +0,5 %

    Russland hat sich vom Sanktionsschock sofort erholt. Das postdemokratische Deutschland befindet sich aber im Niedergang, und glaubt durch Geldpresse und Rüstung die Führung in Europa zu erlangen. Solche Ansprüche gefallen wohl nicht mal Macron und Starmer. Mit Russland und USA hat es sich die BRD ja sowieso versaut. Quo vadis blinder Affe.

  7. Immer wieder wird die gleiche Sau durchs Dorf getrieben, die arme Sau Andromeda.
    Schlachtet sie endlich, dann hat auch sie ihre Ruhe.

  8. Florian Rötzer betreibt hier Nudging vom feinsten.
    Der möchte hier wieder als Transatlantiker uns von der Schuld der Amis in die Irre führen.
    Allein schon die Überschrift spricht Bände.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 3 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen