
Neue Studie: Repräsentativität in der Antidepressiva-Forschung lässt zu wünschen übrig
Obwohl psychische Störungen immer häufiger und intensiver behandelt werden, nimmt deren gesellschaftliche Krankheitslast immer weiter zu. Wie kann das sein? […]

Im Rennen um die europäische Führungsrolle: Macrons große Rhetorik und Frankreichs reale Fähigkeiten
Präsident Emmanuel Macron ist fest entschlossen, Frankreich als Europas führende Militärmacht zu etablieren und sich selbst zum Hauptgaranten der Sicherheit des Kontinents zu machen. Doch […]

Trumps Pläne und Venezuelas Öl
Die Lage nach Maduros Entführung ist unübersichtlich und Spekulationen über Trumps Pläne schießen ins Kraut. Diese Unklarheit wird befeuert durch seine eigenen voneinander abweichenden Äußerungen […]

Stromversorgung: »Das wichtigste ist, sich damit abzufinden, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt«
Stromausfälle könnten zur neuen Normalität werden. Blackout-Experte Herbert Saurugg erklärt, warum das Stromnetz zunehmend fragil ist, wieso die eigentliche Krise erst nach dem Blackout beginnt […]

Im Fall einer US-Invasion plant das kanadische Militär eine „unkonventionelle Kriegsführung“
Vorbild ist die Guerilla-Taktik der Mudschaheddin und Taliban in Afghanistan. Man könnte auch an die Stay-behind-Gruppen der Nato denken. Und dann glauben Militärs, es würden […]

General Radev desertiert aus dem Staatspräsidium und attackiert die Macht in Bulgarien
Radev, der die EU-Sanktionspolitik gegenüber Russland und die militärische Unterstützung der Ukraine ablehnt, werden Chancen eingeräumt auf einen Wahlsieg bei den bevorstehenden Parlamentswahlen. […]

»Desinformation ist ein Kampfbegriff der Herrschenden«
Was heißt hier Desinformation? Und warum verbreiten die immer die Anderen und nie die Regierung? […]

Der Staat beansprucht erweiterte Kontroll-, Zugriffs- und Sanktionsrechte
Die Bundesrats-Drucksache 766/25 hat es in sich. Das darin enthaltene Gesetzesvorhaben verschiebt die Grenzen staatlicher Kontrolle. […]

Offener Brief an Farah Diba
„Gemeinsam die Freiheit in Iran feiern“ – dürfen wir einmal fragen, was Sie, Frau Pahlavi, sich darunter vorstellen? Soll jetzt ein gutes Leben für alle […]

Versöhnen statt spalten
Ein leidenschaftlicher Essay über protestantischen Widerstandsgeist, politische Verantwortung und die vergessene Tradition der Versöhnung. Und ein Aufruf, mehr Demutkratie zu wagen! […]

Trump im Mafia-Stil: „Ich muss keine Gewalt anwenden“
Wie begegnet man Trump. Der kalifornische Gouverneur Newsom meint, man müsse Trump wie Putin gegenübertreten, da er nur auf Stärke reagiere. Diplomatie bringe nichts. Das […]

Humor ist ein scharfes Schwert
Ein stiller Krieg tobt in unseren Köpfen und Gesprächen – und mit dem Verstummen von Zweifel, Satire und Poesie steht mehr auf dem Spiel als […]

Revision der Weltordnung für den US-Imperialismus
Trumps „Friedensrat“ ist kein Friedensprojekt, sondern ein Kriegs- und Kolonialrat: Eine Institution auf Lebenszeit für den US-Präsidenten, die die UN entmachtet, Russland und China ausmanövriert […]

Spinnen die in Brüssel?
Über das Mercosur-Abkommen und EU-Handelspolitik. […]

Konsequent inhuman
Krieg verlangt Gefolgschaft. Wer widerspricht, gilt schnell als innerer Feind. Stefan Lufts Artikel fragt, ob Freiheit und Rechtsstaat im Namen der Kriegstüchtigkeit geopfert werden – […]

Ukraine oder Grönland?
Selenskij fordert Aufmerksamkeit ein, der ukrainische Verteidigungsminister verspricht monatlich russische Verluste von 50.000 Soldaten. Die Unterstützerstaaten schauen beharrlich hinweg, wie Männer in der Ukraine von […]



Geld ist etwas völlig abstraktes.
Schulden sind dem System immanent.
Die werden sowieso nie zurückgezahlt.
Kapitalistisch geprägtes Wirtschaften ist ein Nullsummenspiel.
Das scheint einem Großteil von euch immer noch nicht so recht verstanden zu haben.
Was auch der wohl Verfasser nicht verstanden hat und demzufolge auch nicht erklärt, ist, das die Regierenden, aber vor allem die herrschende Klasse sich bei diesem Szenario der Verschuldung, Umverteilung von unten nach oben und dem entsprechenden Absturz der Mittelklasse sich genau die Güter einverleibt, die immer ihren Wert behalten, nämlich die Produktionsstätten und vor allem den Grund und Boden.
Um dann, durch die Digitalisierung CBDC´s einzuführen und wir damit unter totaler Kontrolle der Privatwirtschaft wären.
So abstrakt ist Geld gar nicht. Es ist verausgabte, vergegenständlichte oder auch geronnene menschliche Arbeit.
Nö.
Schon LAAAAANGE nicht mehr!
Wo ist denn bitte die „geronnene menschliche Arbeit“ im Handel mit Derivaten, also Pferdewetten am Finanzmarkt? Und da gehen Billionen durch!
@niemand
Aber auch nur, wenn Sie wollen, dass es so ist, bzw. wenn Sie das, was man Ihnen über die Bedeutung des Geldes sagt, glauben oder annehmen.
Die letzte behauptete »Vergegenständlichung« dieses Glaubens, die fetischisierten Profan-Reliquien in Form von Scheinen & Münzen, werden durch CBDCs ersetzt werden. Der Sturz einer Währung war und ist schon immer möglich, doch so wird er – vor allem zum Nachteil des Individuums – noch einfacher.
Wenn alles Geld der Welt morgen plötzlich fort wäre, wäre dennoch alles, was der Mensch geschaffen hat, weiterhin vorhanden. Leider auch die Besitzverhältnisse, denn das ist ein anderer Glaube.
Hyperinflation ist tatsächlich so etwas, wie ein „gesamtgesellschaftlicher Abfall vom Glauben“ und die irrationale Sehnsucht nach diesem Glauben ist so stark, dass jegliches Vakuum schnellstens ersetzt wird. Alleine die Vorstellung, einen Geldschein zu nehmen und ihn zu zerreißen oder zu verbrennen, löst bei vielen Menschen eine heftige Reaktion aus.
Versuchen Sie es einmal, es ist erstaunlich befreiend und die Welt geht nicht unter 😉
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Autor: „Bei der Geldschöpfung werden Geld und Schulden gleichzeitig in gleicher Höhe erzeugt und verbucht …“
Und nach vollständiger Rückzahlung „werden Geld und Schulden gleichzeitig in gleicher Höhe“ beerdigt und verbucht, sodass es vollständig verschwunden ist. Oder sehe ich das falsch? Lediglich die Zinsen verbleiben bei der Bank.
Bei Staatsschulden kommt es doch wohl darauf an wo der Staat sich verschuldet. Verschuldet er sich bei den eigenen Bürgern, dienen die dann auch gleichzeitig als Bürgen. Eine Schuldenfalle ist somit ausgeschlossen. Anders sieht es aus verschuldet sich der Staat beim globalen Kapitalmarkt, dann ist er diesem hilflos ausgeliefert und er kann von diesem an der Nase geführt werden (Beispiele sind viele Kapital-schwache Länder des globalen Südens, aber auch Griechenland und ehemals reiche Länder wie Argentinien).
Privat/Geschäftsbanken müssen bei Staatsbanken Sicherheiten hinterlegen. Natürlich weicht dieses immer weiter auf.
Witzig finde ich wie hier auf KI verwiesen wird, als Hort der alleswissenden (Müllhalde (Fraggles)).
Lieber nicht zu voreilig Tiefpunkte ausrufen da ist noch Luft nach unten.
Es gab (oder gibt) einen relativ hohen Zinsanteil in den Preisen und Steuern. Es muss ein Kapitalzinsverbot geben. Bei den anderen Zinsen (z. B. Mietzinsen) sollten die Gewinne sehr niedrig sein. Die Inflationsrate sollte im Durchschnitt bei Null liegen. Banken können u. a. durch Aktiengewinne finanziert werden. Der durchschnittliche Mietpreis war (oder ist) wegen der Spekulation höher als nötig.
Bitte klicke auf „Lebensreformer“.
Die Schuldenfalle schlägt spätestens dann zu, wenn das BIP in die Knie geht.
Dann wird bei jeder Umschuldung ein höherer Zins verlangt.
Die Schuldenfalle von Staaten erinnert an Krimiserien, in denen ein Mensch in eine Situation geraten ist, aus der er sich nur retten kann, wenn er sich bei einem Kredit-Hai Geld borgt. In diesem Fall werden Zinsen – und zwar Wucherzinsen – nicht nach einem Jahr fällig sondern nach einer Woche.
Der Schuldner ist dann ewig damit beschäftigt die Zinsen zu bezahlen ohne Aussicht je die ganze Schuld abzuzahlen, oder ihm wird vom Kredit-Hai gedroht beide Arme oder Beine zu brechen, wenn er nicht zahlt.
Aus so einer Situation glauben viele sich nur dadurch retten zu können, wenn sie sich das Geld durch ein Verbrechen beschaffen.
Staaten in der Schuldenfalle haben ähnliche Probleme.
Na, jetzt warte ich mal ab, ob der Herr Kenius nicht mal einen Artikel schreibt, in dem er behauptet, daß durch die Verschuldung die Inflation angeheizt wird.
Wenn das Bild eine Schuldenfalle symbolisieren soll, dann fehlt aber der Köder!
Was müßte in dem kleinen Loch in dem Auslösebrettchen symbolisch als Köder
für die deutschen Schulden stecken? Ich würde auf den Namen Blackrock tippen.
Das stimmt. Staatsanleihen kaufen überwiegend vorsichtige Anleger und wenn die auch nur die geringste Gefahr sehen, dass die Papiere nicht mehr bedient werden, wollen sie mehr Zins. So ab 100 Prozent des BIP kommt dieser Gedanke auf.
Diese Marke hat als erster Staat Japan erreicht. Sie hatten in den 80-ern Unsummen in KI gesteckt, ohne nennenswerte Erfolge zu erzielen. Zurück blieb dieses Finanzloch. Aber im Gegensatz zu uns, handeln die Japaner das sehr elegant. Die Zentralbank BOJ kauft diese Papiere mit gedrucktem Geld. Da liegen sie nun und alle wissen, dass sie nie zurück gezahlt werden. Die Zinsen bekommt der Staat auf diese Weise wieder zurück. Keine Inflation, kein Außenwertverlust. Aber irgendwelche Eleganz ist von den Deutschen nicht zu erwarten, mit ihrer pathologischen Inflationsangst. Sie machen die EZB-Politik.
Werden nun die Kredite in Wohnungen investiert, dann werfen die über Jahrzehnte Mieten ab und sorgen für Konjunktur. Was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Kredit bedient werden kann. Auch Bildung wirkt so, denn der gebildete Mensch wird mehr BIP erwirtschaften als der nicht gebildete. Aber jetzt investiert man in Panzer. Die bringen gar nichts.
Vielleicht, wenn sie in fremden Ländern Beute machen? Wird aber nichts. Blick auf die Ukraine: die machen garantiert keine Beute.