Zerstörtes Haus in Mariupol

Mariupol: Aufbau auf Kosten der Verlorenen

Zwischen Krieg, Bürokratie und Wiederaufbau-Versprechen: Alexanders Geschichte steht exemplarisch für das Schicksal vieler Menschen in Mariupol.

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4 Kommentare

  1. Ein bedauernswertes Schicksal, wie viele andere auch. Nur wo liegt die Lösung? Irgendwie ist mir noch was im Ohr wie „Ursachen beseitigen“. Doch damit hat sich auch Russland festgefahren. Es ist nichts kalkulierbar. Vielleicht, aber nur vielleicht, ist es ja in Zukunft möglich, Rechnungen an Frau Nuland zu schicken, und mit dem Geld dann Wohnungen zu bauen.

  2. Vitaliy Leybin:
    „Nach 2014 kritisierte er die ukrainische Regierung wegen des Krieges im Donbass; nach 2022 kritisiert er offen die russische Regierung für die Aggression gegen die Ukraine.“
    Kritik an der Eskalation von USA/Nato und EU möchte er nicht äussern?
    Minsk 1 und 2 (siehe Merkel und Holland…) nicht erfüllt, Istanbuhler Verträge auf Geheiss von EU/Nato (siehe Boris Johnson…) in die Tonne getreten, stattdessen die Ukraine aufgerüstet bis zur Halskrause.
    Russlands Sicherheitsinteressen von USA/Nato ebenfalls in die Tonne getreten.
    Russland soll jetzt Mariupol vollständig aufbauen und jedem Bewohner eine Wohnung zur Verfügung stellen. es sind gerade mal 4 Jahre her und der Krieg ist noch nicht zu Ende.

  3. Natürlich ist Alexanders Schicksal bedauerlich. Aber es gibt durchaus einen Grund, warum ukrainische Staatsbürger nicht einreisen dürfen. Man verdächtigt diese des Terrorismus. Nicht ohne Grund, unter anderem haben sie den Regierungschef der Donezker Republik, Alexander Schartschenko, in seinem Wohnhaus ermordet.
    Eine wirklich fürsorgliche Verwaltung würde vielleicht versuchen, das Ganze an der Grenze abzuwickeln. Ein Service, der in Kriegszeiten eben nicht zur Verfügung steht. Oder aber dem Alexander eine Bypass-Lösung anzubieten. Also das könnte man verlangen. Stimmt.

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