Ukraine holt ihre Nationalhelden heim: OUN-Führer und Nazikollaborateur Melnyk kommt als erster

In einem Pantheon sollen die toten Helden als Kultstätte versammelt werden, die Geschichte wird nationalistisch weißgewaschen: "Wir geben der Ukraine ihr historisches Gedächtnis, ihre Kontinuität und ihre Helden zurück."

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9 Kommentare

  1. Tja. Eigentlich eine gute Sache. Dass etliche der Leute in Deutschland liegen, was zu latenten Pilgerstätten führte, fand ich bisher nervig.
    Hier um die Ecke gibt es einen Friedhof, auf dem (vermutlich) seit 2022 immer eine ukrainische Fahnen in einem Eck steht. Nachdem die anderen ukrainischen Fahnen schon seit geraumer Zeit aus dem sonstigen Stadtbild verschwunden sind, eine Chance nun auch für den Friedhof.

    Wenn man will dass die Ukrainer der Welt ein angemessenes Bild von/für sich selber zeichnen, heißt, zwanglos alles raus darf, was raus will, muss man sie machen lassen. Das geht am Besten daheim.

  2. Der Autor schreibt :
    „Bandera, beerdigt in München, ist sicher einer der in der Ukraine bewunderten „Helden“, die auch ins Pantheon geholt werden dürften.“

    Das ist eine gute Nachricht !

  3. Friedrich Merz hat eine Idee, die Ukraine soll den Status eines „assoziierten Mitglieds“ der Europäischen Union werden.
    Na dann kommt ja endlich zusammen was zusammen gehört. Deutschland bezahlt die Rückführung der faschistischen „Helden“
    und die EU-Kommissarin kann, wenn die Rest-Ukraine in Brüssel angekommen ist, aus den Reihen der OUN, die es ja noch gibt,
    endlich ihren „europäischen Geheimdienst“ einrichten, für „Innen und Aussen“ versteht sich.

  4. Gääänau!

    Aber als Selenski im kanadischen Parlament einen Altnazi (und vermutlich Juden/Polenmörder) feierte, wollte er angeblich nicht gewußt haben, mit wem er es zu tun hatte.

    Kommt der dann auch „heim ins Reich“?

  5. Das gehört zweifellos zu „unserer Freiheit“, die von der Ukraine so heldenhaft verteidigt wird. Hat eigentlich schon jemand vorgeschlagen, daß unser Land eine Gedenktafel beisteuert? Schließlich haben die Helden von damals doch Seite an Seite mit den Unsrigen…….

  6. Eigentlich ist die Eigenstaatlichkeit der Ukraine eine deutsche Erfindung die noch auf das Kaiserreich zurück geht. Die Orangen-Theorie besagte, dass Russland leicht in einzelne Stücke zu teilen sei, ähnlich wie bei einer Orange, wenn es gelänge den unterschiedlichen Ethnien mehr Nationalbewusstsein einzuhauchen.
    Das Deutsche Kaiserreich unterstützte nach der Februarrevolution 1917 in Russland die Gründung eines ukrainischen Staates (Ukrainische Volksrepublik), um Russland zu schwächen und für die eigene Versorgung mit Getreide. Dies gipfelte im Frieden von Brest-Litowsk im März 1918. Das war das erstem mal in der Geschichte, dass es eine eigenstaatliche Ukraine gab, und sie bestand nur bis 1919. Erst 1991 kommt es dann erneut zur Staatsgründung und die autonome Krim wurde illegal von ihr annektiert. Ich fürchte, die Ukraine hat gar keine anderen Helden als diese Verbrecher, die übrigens nach 1945 von der CIA gefördert wurden.

  7. Vor dem Krieg hätte das wohl noch Empörung in Deutschland ausgelöst. Findet heute nicht mehr statt, denn außer den Overtonlesern wissen die Deutschen nichts von diesem Vorgang.
    Nun muss man das Wolynien-Massaker mal quantifizieren: 80.000 Polen wurden von der OUN umgebracht. Bandera sei dafür nicht verantwortlich, da er nicht dabei gewesen ist. Klar doch, denn die Deutschen haben ihn eingesperrt. Tilo Jung hat ein Flugblatt verlesen, das Bandera beim Einmarsch der deutschen Truppen verteilen ließ. „Volk, Du musst wissen, dass Moskowiter, Polen, Ungarn und Juden Deine Feinde sind. Vernichte sie. Dein Führer Stepan Bandera“
    Wer solche Flugblätter verteilt, ist sehr wohl verantwortlich. Damit wurde Botschafter Andreij Melnyk konfrontiert, ein glühender Bandera-Anhänger. Das, so Melnyk, habe er nicht gemeint, sondern das andere. Das andere aber gibt es nicht. Bandera, das ist dieser mörderische Rassismus, sonst nichts.
    Interessant die Reihenfolge. Erst kommen Moskowiter, also ethnische Russen. Von denen konnte die OUN nur wenige umbringen, wegen der Geografie. Aber nach 2014 sind diese Banderafans bis ins Gebiet der Moskowiter vorgedrungen. Und was machen sie da? Man erfährt nichts. Die deutsche Presse ist ein Schwarzes Loch. Russland, aber auch Amnesty und HRW geben Berichte mit erschreckenden Details heraus. Das kann ein sehr übles Erwachen nach sich ziehen, wenn das heraus kommt.
    Und es kommt heraus, wenn die Russen den Donbass erobern. Was ich hiermit befürworten will.

  8. Leute, was soll die Scheiße mit der Auto-Zensur?

    Laßt das! Das ist dem Anspruchn, den overton mit seinen Autoren vorspielt, unwürdig!

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