Der große Austausch und der blinde Fleck der Rechten: JD Vance über Migranten und Roboter

Nach der rechtslibertären Ideologie von Vance nehmen Migranten den Amerikanern die Jobs weg und drücken die Löhne, Roboter oder KI gelten als Helfer, mit denen Löhne und allgemeiner Wohlstand steigen. Für Musk steht das arbeitsfreie Paradies vor der Tür. Für manche in der AfD kann KI Migranten am Arbeitsplatz ersetzen.

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5 Kommentare

  1. Ja, Menschen stören nur den Betriebsablauf….

    Ich erinnere an einen tollen Dokumentarfilm von 2005 mit dem Titel „we feed the world“

    https://de.wikipedia.org/wiki/We_Feed_the_World

    Da wird unter anderem der Chef von Nestlè porträtiert, wie er Wasser statt zu einem Grundrecht zu einem Lebensmittel erklärt, das wie „jedes andere Lebensmittel auch einen Preis haben sollte“. Dann erklärt er stolz, wieviele Mitabeiter durch Nestlè in Lohn und Brot seien, um in der Schlußszene vor einer Videowand zu stehen, auf der man die Arbeitsprozesse in einem Werk sehen kann, was er versonnen mit den Worten kommentiert: „Alles automatisch! Fast keine Menschen….“

  2. Als Lösung wird propagiert, dass die Deutschen mehr Sex haben und sich so vermehren sollen

    Am Sex wird’s nicht liegen,
    Ich sags ja immer, Verhütung ist des Teufels. Hier müssen die Kirchen wieder ran: Every Sperm is sacred!

  3. > Meine These ist, dass die rechtsnationalistischen, rassistischen oder identitären Ideologien, die mit der in Völkermord umschlagenden Angst

    Holla die Waldfee, aus Rückführung von Kriminellen, macht Herr Rötzer Völkermord.

    > So behauptet der Landesverband Sachsen-Anhalt im Regierungsprogramm: „llegale Zuwanderer tragen nicht zu einer Lösung des Fachkräftemangels bei.

    Gibts denn Gegenbeweise? wird suggeriert aber nicht argumentativ geliefert.

    > Es geht ganz offensichtlich darum abzustreiten, dass Roboter oder KI Jobs übernehmen können

    Tatsächlich wissen wir (außer Herr Rötzer) nicht was die Zukunft bringt. Möglich ist alles von wir haben keine Arbeit mehr bis es gibt dafür andere. Die Maschinenstürmer die vor 100 Jahren behaupteten es wird keine Arbeit mehr geben lagen jedenfalls falsch. Aber wie auch immer, ob die Rechten regieren oder die Linken, KI und Roboter werden kommen. Deshalb braucht die Linke zumindestens Musk um auf ihn einprügeln zu können. Den Leuten die Angst nehmen ist also verboten. Aber halt hatte die SPD nicht auch gesagt KI wird nicht zu weniger Arbeitsplätzen führen? Sind die jetzt auch ultra rechts?

    > Elon Musk, der auch unter dem Namen Optimus humanoide Roboter baut, propagiert auch mit einem Video hingegen den großen Austausch.

    Tatsächlich sieht man in dem Video was die Dinger können (sollen). Von einem bösen „großen Austausch“ seh ich da nichts. Aus einem einfachen Werbevideo wird eine rechtsextreme Verschwörungstheorie gemacht.

    Der Artikel ist leider ein absoluter Tiefpunkt. Eine Sammlung unbewiesener Thesen, Verleumdung, Framing und fehlender Argumente. Die Angst vor einer AfD Regierung scheint so groß zu sein, das man journalistische Grundsätze über den Haufen wirft. Das Deutschland in die Deindustrialisierung schlittert ebenfalls. Also lieber weiter so, Kopf in den Sand, das wird doch bestimmt auch so noch alles gut, man muss nur ganz fest dran glauben. 42% glauben in Sachsen Anhalt nicht mehr dran, aber klar die liegen natürlich alle falsch.

  4. Die üblichen hohlen Worte, leeren Versprechungen und Ablenkmanöver.

    Arbeit um der Arbeit willen, gewiss, natürlich um die Produktivität zu erhöhen … wer fragt dabei schon nach Sinn und Zweck.

    Und ganz gewiss werden Maschinen schon morgen, warum eigentlich nicht schon vorgestern, bereits den wesentlich mehr Kreativität und manuelle Fertigkeit erfordernden Einsatz am Bau übernehmen. Denn den sinnfreien Einsatz an der sinnfreien Börse können sie ja. Was wohl auch ein dressierter Affe nach kurzer Zeit erledigen könnte.

    Oder Pflege, auch so ein ausgedünntes Feld, mit absurden Stellenschlüsseln und absurden Zeiteinteilungen. Das könnten Maschinen doch übernehmen. Erfordert ja auch keine Findigkeit oder so etwas verwegenes wie Einfühlungsvermögen.

    Ja ja, der Fachkräftemangel. Liegt ja nicht daran, daß das wenig lukrative Ausbilden externalisiert wurde. Und es liegt auch nicht daran, daß die Gesellschaft aus gefühlt fünfzig Prozent BWL-Studenten und Zettelsortierern besteht. Das weil, Geld heckt Geld.

    Absurde Gesellschaftsformen gebären absurde Lösungen oder versuchen zumindest den Anschein zu erwecken sie hätten Lösungen im Angebot, für Probleme die allein aus der Form entstehen und die es mit ein wenig nachdenken nicht gäbe.

    Streichte man die absolut überflüssige, wenn nicht gar gemeinschaftsschädliche Arbeit, wäre schon wahnsinnig viel gewonnen. Dann ließe sich das was notwendig ist, sinnvoll, vorzugsweise nach Neigung und Befähigung, verteilen. Zur Charakterbildung und Persönlichkeitsentwicklung ist es auch nicht besonders sinnvoll, einen Menschen ein Leben lang an eine bestimmte Tätigkeit zu ketten.

    Aber das ist wohl nicht die Art Utopie die den Herren vorschwebt und was ihnen vorschwebt nennt man auch nicht Utopie.

  5. Der Erfolg der „Rechten“ ist, dass sie während Corona auf der richtigen Seite stand sowie der empirische Beleg nach mehreren Jahrzehnten, dass der Multikulti-Traum leider nicht funktioniert. Eine friedliche Koexistenz verschiedener Gruppen kann über einen längeren Zeitraum funktionieren, ja doch, eine quasi naturgesetzliche Amalgamierung von Menschen aus verschieden Erdregionen in Richtung westlicher Wertvorstellungen finden hingegen nicht statt.

    Der Technokitsch a la Musk und Co ist nur eine Showveranstaltung für die Investoren. Larry Fink (Blackrock), der Chef von Musk, J.D. Vance und Merz also, hat genau dies ganz offen auf einem Podium gesagt: Prosperierende, westliche Nationalstaaten benötigen keine Einwanderung mehr, die Roboter kehren den Dreck weg. Dennoch, es ist was es ist: Technokitsch. Denn der Sprung von der Postkutsche zum Auto oder Flugzeug, Röntgen, Nutzbarmachung von fossilen Energien etc. war viel größer als die technischen Fortschritte ab den 1990ern. LLMs, die für dich Essays schreiben oder schneller recherchieren als eine Google-Suche, sind Nice-to-haves. Ein Auto, Flugzeug oder Narkose hingegen sind sog. No-brainer: logisch, die möchte die jeder haben.

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