Seit den 1960er Jahren sind die Sommer 30 Tage länger geworden

Die Sommer über Land und Meer werden nicht nur immer länger, die Veränderungen werden auch schneller und es wird mehr Hitze akkumuliert, am meisten im Inland. Überdies beginnen und enden die Sommer plötzlicher, was den Öksystemen und auch den Menschen weniger Zeit zur Anpassung gibt.

mehr lesen

5 Kommentare

  1. Nun kommt das von der Columbia-Universität, nicht unbedingt die vorderste Reihe der Klimaforschung. Sie verwendet leicht zugängliche Daten, die keinen Forschungsaufwand benötigen. Aber wo ist das IPCC, die NASA und die EPA, das amerikanische Umweltinstitut? Von denen hört man nichts mehr. Kein Wunder, die haben von Trump einen Maulkorb bekommen. Erst hieß es, die NASA dürfe all ihre Klimadaten seit 1980 und auch die aktuellen nicht mehr veröffentlichen. KI meint, es sei nicht ganz so schlimm, also quasi sei es nur ein Dreiviertelmaulkorb. Was unter diesem Umständen schon Anlass zum Aufatmen ist.
    Aber aus den Nachrichten sind sie verschwunden, auch in Europa. Und jetzt kriechen wieder die aus den Löchern, die die alten Stories von EIKE nochmal aufwärmen. Die kalte Sonne und sowas. Alles vor über zehn Jahren längst widerlegt. Aber jetzt probieren sie es wieder.
    Und natürlich die Atomfritzen, ebenfalls mit den alten Lügen. Wäre ja ein Wunder, wenn nicht.

    1. Das hat aber eben vor allem damit zu tun, daß diese „Quellen“ es mit der Propaganda vom „menschgemachten Klimawandel“ in den letzten 20 Jahren extrem übertrieben haben. Das IPCC ist mit seinem Sendungsbewußtsein einfach nicht satisfaktionsfähig. Und die NASA ist zuletzt damit aufgefallen, daß Forscher, die sich die alten Daten mal angeschaut haben, dabei feststellten, daß diese im Vergleich zu den originalen Veröffentlichungen dazu verändert worden waren. Man hat also Meßwerte (!!!), die für sich (und die damalige Meßmethoden) stehen, im Nachhinein abgeändert, also in Wunschwerte verwandelt, um die aktuellen Temperaturen noch stärker zu dramatisieren. Das ist das Gegenteil von seriöser Wissenschaft.

      Und so gehen leider viele „seriöse“ Institutionen mit den Daten um. Der Deutsche Wetterdienst etwa benutzt in seinen Meldungen immer noch (oder immer wieder) die „Referenzperiode“ 1961-1990 (eine überdurchschnittlich kühle Zeit), um die heutigen Temperaturdaten zu vergleichen, statt die tatsächlich „international verbindliche“ von 1991- 2020. Und leider bedient Herr Rötzer in seinem Artikel denselben Fehler. Und da geht dann bspw. unter, daß wir jetzt den dritten kühlen Winter in Folge hatten. Denn das paßt nicht ins Narrativ der verbrennenden Erde….

  2. Und? Ist das jetzt gut oder schlecht, der längere Sommer? Was hätten wir denn gerne? Winter bis weit in den Mai? wie im 18. und 19. Jahrhundert? Wochenlange Kälte von bis Minus 30°C bei massiven Schneefall?

    “ 1805 Nach einem regenreichen Sommer fällt Ende Oktober viel Schnee. Scharfer Frost läßt die Kartoffeln im Boden einfrieren. Es folgt ein strenger Winter.“ besser ?

    „1790 Es regnet von Mitte Juni bis Anfang September fast ununterbrochen.“

    „1824 Im Januar und Februar herrschen sommerliche Temperaturen. Im April liegt eine Woche Schnee. Der Sommer ist aber kühl. “

    —> http://www.bad-sachsa-geschichte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=41&Itemid=67

    Wen man sich die verfügbaren Wetteraufzeichnungen der letzten 500 Jahre anschaut, leben wir in einer Zeit eines recht ruhigen Klimas…

  3. Ob so kurze Zeiträume eine relevante Rolle spielen, sei mal dahingestellt. Man müsste schon die letzten 2000 – 3000 Jahre betrachten. Heute wird der Natur vorgerechnet, wie viel Regen im Monat X zu fallen hat, wieviele Sonnenstunden der Monat haben soll – bei Abweichungen stimmt dann was mit der Natur nicht. Klima war nie stabil, wäre es die letzte Million Jahre so gewesen, würden wir immer noch auf Bäumen hausen, den heutigen Menschen gäbe es nicht. Nur in der Statistik läuft der Klimawandel so schön linear ab, in Wirklichkeit dürfte es völlig chaotisch zugehen. Sonst braucht man keine Wissenschaft.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 3 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen