Auf dem Weg in die Wehrpflicht

Auch ohne Wehrpflicht benötigen jetzt männliche Personen ab 17 Jahren eine Genehmigung des "Karrierecenter" für längere Auslandsaufenthalte. Die Kontrolle des sich kriegstüchtig machenden Staates schlägt zu. Gibt es Auswege?

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90 Kommentare

  1. Der 05.04.2026 ist der Palästinensische Kindertag.
    Es hat am 05.04.1995 Yasser Arafat sein Engagement zur UN-Kinderrechtskonvention bekräftigt und diesen Tag deklariert. „Der Kinderrechtskonvention sind 196 Staaten beigetreten, das sind mehr als allen anderen UN-Konventionen.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Kinderrechtskonvention).

    Zum Völkermord:
    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

  2. Unbeantwortet bleibt indes die Frage, ob der Verbleib im Ausland ohne gültige Genehmigung als Republikflucht gewertet werden wird.

    1. Nein es gibt kein Straftatbestand Republikflucht „ein verlassen der BRD“ aber es gibt die Fahnenflucht oder Dienstflucht.

        1. Zum Thema…

          Bald kann sich eh kaum noch einer mehr ein Verlassen des Landes mehr leisten.

          … wie wäre es mit:

          Like a hobo from a broken home
          Nothing’s gonna stop me
          … 🎵

          Nur als Tipp für den Fall der Fälle… 😉

        1. Im PassG steht tatsächlich NIX über ein Antrag zur ständigen Ausreise aus der BRD.

          Wohl denen, die da eine Mehrstaatigkeit haben so können sie wandeln.

      1. Wenn ich schon so einen Schwachsinn höre… „Fahnenflucht“…. Das können sich auch nur irgendwelche halbintelligenten rechten Spinner ausdenken. Ich mein…. die rechten Idioten hätten zwar gerne, dass ich mich mit der Fahne identifiziere, ja diese wichtiger nehme als mich selbst… aber das kommt für mich nicht in die Tüte. Ich sch… auf die Fahne. Und diese rechten Idioten sollen mir mit ihrer religiös fundamentalistischen Einstellung echt fern bleiben. Mein Identifikationspunkt ist das Mensch sein und Gerechtigkeit, keine Fahne. Wer es als Straftat ansieht, dass ich nicht seine Religion teile (nichts anderes ist für mich dieses Fahnenblablabla), hat in meinen Augen nicht alle beisammen. Diese Leute können sich gerne zusammenphantasieren wie die Welt auszusehen hat. Damit identifiziere ich mich aber nicht. Das lehne ich für mich auch ab.

        Also langsam… echt…. der Staat ist viel zu übergriffig und greift in mein Persönlichkeitsrecht ein…. da hat er überhaupt nichts zu suchen. Ich bin niemandes Eigentum. Und ich lass mich auch nicht manipulieren mit Worten, die den gleichen Inhalt haben, aber anders klingen…

        1. @Richard

          …hätten zwar gerne, dass ich mich mit der Fahne identifiziere, ja diese wichtiger nehme als mich selbst… aber das kommt für mich nicht in die Tüte.

          Das würde ich vollendete Fahnenflucht nennen und einen echten Punkt auf der Haben-Seite. Weiter gehört die Fahne luftdicht eingetütet.

          Andererseits sind da Millionen von Stofflappen rührende Fußballfans, die können sich doch nicht alle irren? Oder haben die Fans sich statt einer Fahne selbst eingewickelt, bevor sie sich der Vakuumverpackung hingaben?

          Letztendlich wird das mit den fatalen Fronttiers zu ihrer letzten Rückkehr doch auch gemacht:
          Eintüten und in eine Fahne einwickeln.

    2. In der DDR konnte man einen Ausreiseantrag stellen und legal raus. Man mußte keine DDR-Grenzschützer abstechen und erschießen – das waren die meisten „Mauer“opfer. Von 1961-1989 sind immerhin 480.000 DDR-Bürger legal ausgereist aber innerhalb dieser Zeit sind von ihnen über 400.000 wieder zurück in den Sozialismus. Eben weil sie schon damals gemerkt hatten, die Brd ist scheiße.
      Und wenn schon wiki das so sagt muß es real noch besser für die DDR gewesen sein.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_aus_der_Sowjetischen_Besatzungszone_und_der_DDR

  3. „Noch gibt es in Deutschland keine Wehrpflicht“

    Äh … doch, seit Jahrzehnten. Wurde bekanntlich nur ausgesetzt.

    „Jetzt wurde erst entdeckt, was zeigt, wie wenig genau die Medienvertreter manche Sachverhalte untersuchen, “

    Immer diese anderen Medienvertreter.

    1. Die Wehrpflicht ist nichts Anderes als dass der übergriffige Staat meint einen Anspruch darauf zu haben Menschen als sein Eigentum zu betrachten. Allein von daher ist so eine Ideologie schon krank.

      Es gibt keine Wehrpflicht. Wird es auch niemals geben. Das ist immer Zwang, keine Pflicht. Pflicht klingt so, als wäre es Gottgegeben…. bzw. Pflicht klingt so nach Übertragung der Verantwortung auf den Betroffenen. Man will es eben nur nicht Zwang oder Versklavung, Unterwerfung oder so nennen.

  4. ja, ja Deutschland ist wieder wer, übernimmt wieder mal „Verantwortung“ ein beschönigendes Wort für Krieg…
    wie schnell das geht, vor noch nicht langer Zeit galt „nie wieder Krieg“

    1. Jetzt gilt: NIE WIEDER FRIEDEN“ Am Deutschen Wesen muss die Welt genesen.

      Was kann slso schöner sein auf Erden als für Merz und die Eliten zu sterben?

      Ich kann euch sagen was schöner ist, LEBEN!!!

      1. Das war kein Aufruf von Merkel, sondern eine Drohung.

        Es gab keine Demokratie und es gibt keine. Gäbe es eine Demokratie, gäbe es vermutlich auch keinen Kampf darum, weil dann den Mächtigen die Hänge gebunden wären und sie ihre Macht gar nicht so (gegen die Bürger) durchsetzen könnten.

    1. 👌

      Hierzu passend:

      „Mit Aristokraten verkehren und sie grüßen zu dürfen, wärmte in ihnen eine süße Befriedigung an, als ob sie nur noch einen Schritt weit von der Stufe entfernt seien, auf der die Herrschenden stehen durften. In ihrer wirtschaftlichen Lage waren sie den Muchachos zehnmal näher als auch nur einem der Patrones. Das aber wollten sie nicht eingestehen. Selbst wenn sie weniger verdienten als ein Muchacho, fühlten sie sich dennoch reichlich belohnt, wenn der Herr ihnen mit einem gnädigen Lächeln zuwinkte und sie sogar gelegentlich zu einem kleinen Gläschen einlud, das sie stehend tranken. Sie waren immer bereit, mit den Patrones auf die faulen und verlausten Burschen zu wettern, und hatten erst recht keine Hemmungen, mit den Herren auf die Muchachos loszukeilen, sobald sie dazu aufgerufen wurden.“

      — B. Traven, Die Rebellion der Gehenkten, S. 238

      „Der Besitz und das Eigentum sind hier in dieser Nachbarschaft fester begründet als zuvor. Es hat sich nur der Name des Besitzers geändert. Und ich kann dir sagen; Camarada, morgen oder übermorgen werden sich die neuen Besitzer hier mit ihren Machetes gegenseitig zerfleischen, eben des neuen Besitzes wegen, bis einer oder keiner übrigbleibt, sich des neuen Besitzes zu erfreuen. Wer den Revolver gewinnt, wird wahrscheinlich der neue Patron werden, und wer die Schrotflinte hat, der neue Mayordomo. Und die noch übrigbleiben, werden wieder Peones sein.“

      „Dann hatte doch die Revolution hier keinen Zweck.“

      „Hier nicht. Bei diesen Leuten ist die Revolution zu leicht gewesen und zu rasch gegangen. Das tut Revolutionären niemals gut. Sie wechselten die Äcker und die Schweine. Was aber das Wichtigste ist, die Ideen, auf denen das ganze System aufgebaut ist, diese Ideen wurden hier nicht geändert, nicht einmal berührt, ja, nicht einmal begriffen. Das System bleibt dasselbe. Gestern war der Herr hier Don Chucho, heute Eusebio, morgen Florencio. Es sind immer wieder Herren da, und weil Herren da sind, darum sind auch Knechte da. Im Grunde hat sich hier nichts geändert. Sie haben nicht einmal ein Körnchen Dankbarkeit für uns, die wir ihnen geholfen haben. Sie werden dich und mich verhungern lassen, nur um nicht ein Stück Schweinefleisch für sich weniger zu haben.

      — ebd., S. 323

  5. Salamitaktik. Froscherhitzen. Auf das Bonmot vom versoffenen EU-Juncker kann man gar nicht oft genug hinweisen: „…Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

    Aber selbst wenn die meisten begreifen würden, was da beschlossen wurde, würde es nichts ändern. Weil wegen Gewaltmonopol.

    „Empfehlen kann man Wehrpflichtigen (…) den Kriegsdienst zu verweigern (…) Wohl wissend, dass im Ernstfall dieses Grundrecht nur bedingt gelten könnte (…) aber auch, dass die Anerkennung beliebig schwer gemacht werden kann.“

    Rötzer weiß selbst und erkennt hier – zwar vorsichtig und unter Bemühung allerlei Konjunktive – ja schon explizit an, dass eine Kriegsdienstverweigerung im Ernstfall ein reiner Papiertiger ist. Eine unverbindliche Meinungskundgabe des zu verheizenden Menschenmaterials.

    Rötzer selbst hat doch in seinem gestrigen Artikel dargestellt, was passiert, wenn die Stunde schlägt:

    „Wenn die Menschen nicht freiwillig gehen, müssen sie mobilisiert werden“

    „https://overton-magazin.de/top-story/budanov-wenn-die-menschen-nicht-freiwillig-gehen-muessen-sie-mobilisiert-werden/“

    Im besten Deutschland aller Zeiten würde ein solches Mietmaul dann bloß nicht auf den Namen Budanov hören, sondern Maggi Strackmann heißen, Rotzerich Kotze-Weiter oder Bumm-Bumm-Boris.

    Wieso dann also jetzt die Empfehlung, den Kriegsdienst zu verweigern? Und wieso eigentlich nur den Kriegsdienst, den für Heimatfront und Hauptkampflinie so unerlässlichen Ersatzdienst aber nicht?

    Wieso die kritische Berufung auf ein deutsches Gericht (hier: BGH)? Rötzer weiß doch auch, dass Gesetze und Gerichtsentscheidungen immer den Konjunkturen des bürgerlichen Staates folgen und je nach Bedarfslage schneller sich ändern als das Aprilwetter. (aus dem „kann ausgesetzt werden“ des BGH wird dann sofort ein „wird ausnahmslos ausgesetzt“ des BVG).

    Hilft eigentlich nur noch, sich in die Gottbegnadetenliste eintragen zu lassen. Einige OT-Autoren kredenzen ja schon entsprechend geeignete Dichtkunst.

    Und im Übrigen ist die aktuell noch vorhandene Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung eben gar kein Mittel und keine Handhabe für die Antragsteller. Sondern das Mittel der Wahl des Systems, sein Menschenmaterial ruhigzustellen, in (ein bisschen) falscher Sicherheit zu wiegen und dadurch von anderweitiger, möglicherweise wirksamerer Gegenwehr abzuhalten während einer Vorkriegszeit, in der das System aufgrund seiner eigenen Erwägungen ohnehin noch keine Totalmobilmachung für zweckmäßig erachtet.

    BRD-Insassen verstehen das aber regelmäßig falsch als freibleibendes und großzügiges Angebot des Systems an sie.

    Da Rötzer das hundertprozentig auch weiß, wäre es hilfreich und zielführend gewesen, wenn er seinem hiesigen Marschflugkörper eine entsprechende Flugbahn eingestellt hätte, statt großenteils mit Wattebäuschen und Täuschkörpern zu operieren.

    1. DIe einzige Möglichkeit dem ganzen Wahnsinn die Stirn zu bieten ist sich in handfestem Widerstand zu üben. So… und wenn Deine Mitstreiter keinerlei Bereitschaft dazu zeigen, weil ebenfalls gehirngewaschen, dann bleibt im Grunde nur Eines: das Land verlassen, auch unter Umgehung von „Gesetzen“, die sich irgendwelche rechten religiösen Fundamentalisten zusammenphantasiert haben.

    2. Bringe doch bitte unter Preisgabe deiner Identität genau diese deine Gedanken mal als Artikel zum Besten. Viel Spaß bei dem was sich Herr Rötzer da – völlig nachvollziehbar – ersparen möchte.

  6. „Die Kontrolle des sich kriegstüchtig machenden Staates schlägt zu. Gibt es Auswege?“

    Ja. Das Ignorieren von aberwitzigen Gesetzen und Ausführungsvorschriften. Während der friedlich-fröhliche Kriegsablehner sich an irgendeinem Strand oder auf irgendeiner Alm sonnt, krauchen die Feldjäger, die ihn suchen, durchs Unterholz des Teutoburger Waldes oder durchforsten die Kanalisation von Bottrop.
    Den eigenen Briefkasten darf man straffrei bis zum Überquellen von Werbung vermüllen lassen. Einen Briefkasten sollte man sowieso niemals öffnen.
    Zudem: Wer sich bei einem „Karrierecenter“ meldet, ist schon in die Falle getappt. Mütter warnen ihre Kinder stets davor, sich von fremden Onkels in dunkle Nischen zerren zu lassen. Meidet solche Ecken. Ruft eure Mütter zu Hilfe.

        1. Grüße Sie!

          Aber den Artikel, unter dem Sie kommentierten, habe ich noch gar nicht gelesen. (Schiebe wegen der sprichwörtlichen gestrigen Nacht-und-Nebel-Aktion so einige Beiträge vor mir her.)

          Hab unten aber noch meine Groschen eingestellt und Ihnen auch hier unter Ihrem Kommentar etwas beigefügt.

          🦢🚩

    1. „Einen Briefkasten sollte man sowieso niemals öffnen.“

      Was die Großmutter schon wusste:
      Briefkasten umschiffen schützt vorm Feldjäger nicht.

      Denn wie am Beispiel des GEZ-Beischlafservice sich immer wieder leidvoll zeigt: Selbst mit einfacher Briefpost anlandende Festsetzungsbescheide gelten 3 Tage nach Absenden automatisch als zugestellt und mutieren in der Folge zum vollstreckbaren Titel. Ob man die Post je dem Briefkasten entnommen, geschweige denn gelesen hat oder nicht.

      Und dann kommt der Vollstrecker. Heute als Gerichtsvollzieher, morgen als Kettenhund.

      1. Was raten Sie denn zu tun, wenn man fragen darf @ Ernst?

        Oder soll man Knecht bleiben, Arm raus und Spritze rein? Mustern lassen, mitmarschieren, mitschießen? Ist für mich jetzt nicht die Alternative.

      2. „Und dann kommt der Vollstrecker.“

        Möglich, auf die Schnelle nicht sehr wahrscheinlich. Auch Kettenhunde sind vorrangig faule Hunde.
        Die GEZ mahnt erst einmal ein Jahr lang an, dann beauftragt sie das Finanzamt als Inkassobüro. Die mahnen 3 Monate lang an. Auch dann kommt kein Vollstrecker, sondern eine Kontosperrung. Deshalb sollte man stets über zwei Konten verfügen. Das Hauptzollamt, das sich auch in manchen (ungeprüften) Fällen als Inkassobüro betätigt, ist etwas schneller. Kein Grund, auch nur ansatzweise ein Zeichen des Gehorsams gegenüber dem Moloch auszusenden.

  7. „This may be madness, yet there is method in it“

    So nimmt der Wahnsinn seinen Lauf und noch vor fünf Jahren hätte ich mit dergleichen nicht vorstellen können/wollen!
    Meine Frau und ich sind nur froh, daß wir nur noch eine geringe ‚Restlaufzeit‘ haben. Für den Fall der Fälle haben wir eine Flasche Sekt kalt liegen und setzen uns dann damit auf den Balkon, um die Nuklearsonne zu genießen …

    1. So geht es uns auch, und langsam sind es wir leid, unsere Restlaufzeit zusätzlich zu gefährden, weil die anderen unter 60-Jährigen dem verbreiteten Hass auf „niedere“ Völker frönen und alles für richtig befinden. Ich habe 1989 meinen Fernstudiumsabschluss riskiert, als ich mich für den Wandel in der DDR aussprach. Wenn die heutige gehirngewaschene Generation Krieg möchte, muss sie ihn bekommen. Es scheint keinen anderen Ausweg mehr zu geben.

      1. Ich habe schon vor langem resigniert; auch gestern beim Ostermarsch : Leute meines Jahrgangs ( 50+ ) in der Mehrheit, kaum Jugendliche; nur die Schülerdemos machen ein bisschen Mut.

        1. Was soll ich denn sagen? Ich bin 35! Und ich finde diese Gesellschaft schon seit Jahrzehnten schlicht und ergreifend zum 🤢! Und nein, das liegt nicht daran, dass ich in Hartz IV aufwuchs.

          Aber zurück zur Einstiegsfrage! Nämlich ganz einfach, das sage ich:

          Verweigern! Sich einfach und konsequent dem dionysischen Regime verweigern. Tolstoi gibt Anleitung:

          Es ist ganz richtig, daß es einem Menschen unserer Zeit schwer wird, jeder Beteiligung an den Gewalttätigkeiten der Regierungen zu entsagen; aber daraus, daß nicht jeder Mensch sein Leben so einrichten kann, um in keiner Hinsicht ein Teilnehmer an den Gewalttätigkeiten der Regierungen zu bleiben, geht noch nicht hervor, daß es unmöglich wäre, sich immer mehr und mehr von dieser Teilnahme frei zu machen.

          Nicht jeder Mensch wird die Kraft haben, den Militärdienst zu verweigern (aber es gibt und wird solche Menschen geben), Allein jeder Mensch kann sich enthalten, freiwillig in den Militär-, Polizei-, Gerichts- oder Fiskaldienst einzutreten und kann dem vorteilhaften Staatsdienst eine schlechter dotierte Privatstellung vorziehen.

          Nicht jeder Mensch wird die Kraft haben, seinem Grundbesitz zu entsagen (obgleich es Menschen gibt, die auch dieses tun), aber jeder Mensch, der das Verbrecherische des Grundbesitzes begreift, kann die Grenzen desselben beschränken.

          Nicht jeder kann seinem Vermögen entsagen (es gibt auch solche) und der Benutzung von Gegenständen, die durch Gewalt gehütet werden, aber jeder kann, indem er seine Bedürfnisse verringert, immer weniger und weniger Gegenstände benutzen, die den Neid der anderen Menschen erregen.

          Nicht jeder kann dem von der Regierung gezahlten Gehalt entsagen (es gibt auch solche, die das Hungern einer unehrlichen Regierungstätigkeit vorziehen), aber jeder kann ein geringeres Gehalt einem höheren vorziehen, wenn nur der zu leistende Dienst weniger mit Gewalttätigkeit verbunden ist.

          Nicht jeder kann den Regierungsschulen entsagen (aber es gibt auch solche), aber jeder kann eine Privatschule einer Regierungsschule vorziehen.

          Jeder kann immer weniger und weniger die mit Steuern belegten Gegenstände und die Regierungsinstitutionen benutzen.

          Zwischen der bestehenden Ordnung der Dinge, die auf roherer Gewalt basiert, und dem Ideal des Lebens, das auf einer durch die Sitten befestigten vernünftigen Vereinbarung beruht, gibt es eine endlose Reihe von Stufen, über die die Menschheit ohne Aufhören fort schreitet, und die Annäherung an dieses Ideal geschieht nur nach Maßgabe der Befreiung der Menschen von der Teilnahme an den Gewalttätigkeiten, von der Benutzung derselben und von der Gewöhnung an dieselben.

          Quelle: hier

          Also, packen wir’s an!

          kaum Jugendliche; nur die Schülerdemos machen ein bisschen Mut.

          Doch was das betrifft, würde ich jetzt nicht zu viel Optimismus anschüren wollen. Die demonstrieren dagegen, weil es fasionable ist und ggf. in den Lebenslauf gesetzt werden kann. Und weil man selbst davon nicht betroffen sein möchte. Ist wie bei den Demonstrationen gegen das Pandemieregime. Sobald es ein paar Zuckerli gab und der von viel zu vielen geliebte Vadder Staat ein paar Leckerli noch hinterherwarf, waren hier die meisten wieder weg. Einfache NIMBY-Gesellen.

          Das Gros der jüngeren Generationen ist unter den Segnungen der Wenden von 1982 und 1989 ff. aufgewachsen und dementsprechend geprägt. Es ist pro-transatlantisch, neoliberal und identitär – ob woke-identitär, religionsidentitär, konsum-identitär oder nationalradikal-identitär ist wurscht, da austauschbar. Diese Leute sind leer, entseelt, verroht und alles andere als authentisch. Dafür ist man für Feindbilder offen – Querdenker, Männer, Russen, „linke Spinner“, Umweltsäue, KORAN, Kinäs oder wer auch immer en vogue und für die Peergroup maßgebend ist.

          Dass man auf die Jungen nicht setzen kann, haben die Wahlen in B-W und R-P eindrucksvoll gezeigt. Wer der Linkenden oder der AfDer-Partei nachläuft, dem ist einfach nicht zu helfen. Und wer grün, blau und schwarz wählt, soll sich bitte einfach nicht wundern, hinterher grün, blau und schwarz geschlagen zu werden. 🤷‍♂️

            1. Danke für den Link zu Tolstoi, den habe ich gleich gespeichert.

              Bitte, gerne! 😉 Und Ihren Link schaue ich mir auch gern an! 🙂

              Ansonsten @ Mitleser – in meinem Text sollte es natürlich u.a. *fashionable* und nicht „fasionable“ heißen. Das hatte ich zu korrigieren übersehen.

  8. Wenn die Jugend nicht will-ich lasse mich für den Volkssturm vormerken.Mit dem Wintermantel einkleiden und ab an
    die Ostfront.Spart in meinem Alter das Begräbnis.Vieleicht Blechorden als Anerkenung ?

    1. auch eine Möglichkeit den Friedhofzwang Gebühren ein Schnippchen zu schlagen…
      muss ich mir merken soweit es mir 84. die Altersdemenz das noch erlaubt…
      ekelhaft diese aufgezwungene Diskussion

    2. Mit dem Wintermantel einkleiden und ab an
      die Ostfront.

      Ja – und dann rübermachen, das ist natürlich auch eine Option.

      Vieleicht Blechorden als Anerkenung ?

      Nun, wie heißt es so schön?

      Nothing like a scrap of ribbon to cheer up a widow.

      1917, Lieutenant Leslie (hier)

      Aber ich glaube, es genügt, einfach zu den Russen überzulaufen. Niemand muss sich im Krieg verheizen lassen! Schon gar nicht von / für Deutschland, jenem Land, das aus Auschwitz, Leningrad, Distomo, Dinant, Mazabotto… und all den anderen nichts gelernt hat. (Außer wie man Geld draus macht.)

  9. Ich sage es erneut. Das wird alles nicht klappen. Wie man hört beantwortet das jugendliche designierte Kanonenfutter die Fragebögen nur sehr spärlich. Die Mädels gar nur zu 4 %.
    Die Vatis und Muttis von BWL Justus und Jura Friedrich werden Wege und Mittel finden ihrer kostbaren und raren Brut den Wehrdienst zu ersparen und die Kevins und Justins werden dem Kreiswehrarzt, sofern überhaupt welche für den Job gefunden werden, was husten.
    An dieser Stelle wird uns die Inkompetenz der „Regierung“ durchaus mal zugute kommen.
    Es ist schon witzig wie ewig Gestrige glauben, daß sie in einem Krieg des 21. Jahrhunderts wieder mit Panzern über irgendwelche Grenzen rollen und daß die Truppenstärke irgendeine Rolle spielt. Ist doch egal ob das 180 T oder 260 T sind, wenn die Teutschen wieder eins auf die Schnauze kriegen.

    1. Die Vatis und Muttis von BWL Justus und Jura Friedrich werden Wege und Mittel finden ihrer kostbaren und raren Brut den Wehrdienst zu ersparen

      Das mag sein. Das sieht man ja in Banderastan. Das galizische Jungvolk ist jetzt hier, macht Party oder Ausbildung (oder Studium – das ist beides), lässt sich dick füttern und kehrt in den Ferien heim, um die Mieteinnahmen oder den SUV abzuholen (leicht überspitzt, gleichwohl realitätsgeprüft formuliert).

      und die Kevins und Justins werden dem Kreiswehrarzt, sofern überhaupt welche für den Job gefunden werden, was husten.

      Meinen Sie jene Kevins, Justins, Sarahs und Emilias, die brav die Maske aufsetzten, den Arm zur Impfung rausstreckten und zehn Stunden bei offenem Fenster und laufender Entvirungsmaschine ausharten, während der Prälat de*x Lehrkraft vorn vom Katheder sprach? Die, die Gendern und Russland mit der Muttermilch als Feindbild aufgesogen haben? Die, die Menschen, welche das Sakrament der Impfung verweigerten, als „Covidioten“, „Querficker“ und sonstige „Heinis“ abstempelten? Die, die bei den Wahlen in R-P und B-W an die Urnen strömten um die Linkende zu wählen, die vom Völkermord in Gaza genauso wenig wissen will wie vom Angriffskrieg gegen den Iran? Oder gleich Grün, Blau und Schwarz ankreuzten, um sich nach der Wahl auch ja tüchtig Grün, Blau und Schwarz schlagen zu lassen?

      Ich würde keine fünf Pfennig auf die setzen. Wenn die husten, dann allenfalls wegen der Bong auf der Stube. 🤷‍♂️

      1. Nee, mit Kevins und Justins meinte ich unterprivilegierte Jugendliche und gerade nicht die Jeunesse Dorée. Die haben ja ganz andere Probleme. Das sind in meinen Augen nicht die, die bei der Mitmachpandemie durch Co2 Retention ihr Gehirn runter reguliert haben oder rumgendern. Auf die werden unsere „Politiker“ natürlich besonders schielen. Die werden ja jetzt schon geködert mit „Zuschuss“ zum Führerschein usw….
        Darauf sind Maximilians und Sophie Charlottes nicht angewiesen.

        1. Werte @ Jasmina…

          Das sind in meinen Augen nicht die, die bei der Mitmachpandemie durch Co2 Retention ihr Gehirn runter reguliert haben oder rumgendern.

          Ja, aber viel besser als die Maxis und Charlies aus der saturierten Mittelschicht oder nie saturiert zu bekommenden upper class sind die meisten von denen leider auch nicht. Kommen Sie mal bei mir im Block vorbei, hier in der Gegend laufen genug Anschauungsbeispiele rum. Oder gucken Sie auf die Wahlergebnisse. Maxi wählt die Linkende, Charly ist grün *innen wie wie *außen, aber Kevin wählt eben AfD. Was ist damit gewonnen? Autoritäre Arbeiter sind nun wirklich nichts Neues, zumal auch genug von denen dem Maßnahmenregime die Stange gehalten haben. Und für Zwangsdienste sind.

          Die husten dem Ersatzamt i.d.R. gar nichts, die haben „Die Rekruten“ oder „Die feschen Quexe“ oder „Das Boot 4.0“ geguckt und werden morgen brav mitgehen. Sogar die Murads und Abduls werden mitmachen, die wollen nämlich beweisen, dass sie so richtig „deutsch“ sind und bereit Deutschland zu „verteidigen“. So wie viele jüdische Männer 1914 sich freiwillig meldeten, um zu zeigen, wie assimiliert sie waren – und um zu beweisen, dass sie nicht weniger wert seien als „echte“ Deutsche. Nun, was hat es Ihnen gebracht? So sie nicht fürs Reich vor Riga und Verdun krepierten, wurden etliche dann zweieinhalb Jahrzehnte später mit dem Eisernen Kreuz am Revers ins Lager verfrachtet…

  10. Wehrdienstverweigerung!

    Es wird massivst in Grundrechte eingegriffen. => Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht.

    Ferner: Wo sind die Frauen? Keine Wehrpflicht für Frauen??? Gleichberechtigung???

    1. „Es wird massivst in Grundrechte eingegriffen. Ferner: Wo sind die Frauen? Keine Wehrpflicht für Frauen??? Gleichberechtigung???“

      Vollkommen richtig, lieber Herr @Weinert. Mit der unsäglichen Diskussion um die Nichtbeteiligung von Frauen an der Wehrpflicht beobachtet man die Tendenz, in das in Art. 3 GG: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ verbriefte Grundrecht einzugreifen und Frauen ihrer Bürgerechte zu berauben. Wollen wir eine Zweiklassengesellschaft etablieren, in der die Häfte (Männer) mit der Wehrpflicht ihre Bürgerrechte geniessen darf und die andere Häfte (Frauen) sich als durch den Staat entrechtete YT-Insta-Influencer verdinglichen muss…? Wollen wir unsere kostbaren Westwerte der „gesellschaftlichen Teilhabe,“ der „Intergration“ und „Inklusion“ so leicht aufs Spiel setzen…?

    2. @Weinert

      Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht wird hier normalerweise nicht bringen.

      Aber wenn Sie die Beschwerde mit all Ihren Orden und Ehrenzeichen unterschreiben („Dr. Filou et al. Ha-Zeh“ usw.), die Sie auch sonst immer unter Ihre Behördenpost packen, und die Sie ja als EK1-analogen vaterlandsvollen Gesellen ausweisen, dann kann das Gericht gar nicht anders als Ihre Beschwerde zur Entscheidung anzunehmen und in Ihrem Sinne zu urteilen.

      „Ich hatt‘ einen Kameraden
      Einen bessern findst du nitt“

    3. @.Roland Weinert
      Die Frauen müssen in die Munitionsfabrik

      Welche Grundrechte?
      Gummiparagraphen über die das EU-Sanktionsrecht steht.

    1. Euer Leben.

      Nicht ganz – den Körper wollen sie. Die Arbeits- und Gebrauchskraft. Die Hand, die das Gewehr führt oder die Finger, die die Drohne per Joystick dirigieren. Das Leben – ist freilich austauschbar, genauso wie die Körper.

      Und ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass die Herrscherkaste, die Bonzen und ihre Wasserträger, ein Interesse an Ihrem Leben oder dem der meisten Mitforisten und Menschen da draußen haben. Warum auch? Das sind doch Lebensloser, wie die im Hamsterrad strampeln, Krediten nachlaufen oder erwartungsvoll auf den einen Urlaub pro Jahr zuwarten. Die meisten dort oben wollen nur eines – dass Sie und die anderen deren Leben nicht zu nahekommen. Oder gar deren Leben wollten. Konkurrenz am Futtertrog geht gar nicht und neue Nachbarn im Jachthafen braucht man auch nicht. Niemand mag Parvenüs. 🤷‍♂️

  11. Warum sollte ein junger Mann, der das Land verlassen will, irgendjemandem erzählen, dass er länger als 3 Monate dieses Irrenhaus verlassen will? Ab über die Grenze, zusehen, dass man seine Staatsbürgerschaft los wird und gut isses. Je weiter weg, desto besser.

  12. Ich habe den Faschos in der 2 Gewissensprüfung gesagt, das ich, wenn man mich unbedingt zum Mörder machen wolle gern eine Waffe in die Hsnd geben solle. Aber wen und wieviel ich dann erschießen würde ich schon selbst entscheiden. Aber sicherlich nicht Menschen die ich nicht kenne und noch nie gesehen habe ……
    das mit der Mörderausbildung haben sie bei mir aufgegeben.
    Bei Che uns Fidel hätte ich freiwillig mitgemacht, aber für Oetker, Kühne und Würth, für Merz Arbeitgeber und die Strack irgendwas tu ich es nicht.

    1. Genau so denke ich jetzt auch. Ich hab damals 1985 meinen Wehrdienst abgeleistet weil ich mir gesagt habe daß es evtl Sinn hat den Umgang mit Waffen zu kennen. Nur werde ich andere Ziele haben als die Obrigkeit.

    2. @Befragung des Kriegsdienstverweigerers Heinz

      Aber jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie wären abends mit Ihrer Frau im Stadtpark und da kämen 2 Russen, die Ihre Frau… Na, Sie wissen schon. Und Sie hätten zufällig ein G3 in der Hosentasche.

      Was käme da bei Ihrer Gewissensprüfung raus?

      Thomas Bernhard hätte geschossen.

      Und Sie?

      1. soso, der eine Beisitzer damals hieß also Ernst…..
        Ich konnte nicht antworten, denn ich hatte meinen Vater als Beistand mitgenommen. Kriegsteilnehmer WW2 und verwundet überlebt( Sanitäter).
        Ich konnte noch verhindern, das er auf die Schwachkopffaschos losging. Er schrie so etwas in der Art: ihr wissen Jahrgänge nichts M eigenen Leib erlebt aber meinen Sohn wollt ihr in den Tod schicken.

        hat schon recht gehabt der Gute.
        Kurz vor seinem Tot es war Jugoslawienkrieg, den seine Scheiss SPD und die von mir nicht mehr gewählten Grünen angezettelt hatten, sagte er zu mir: Wenn die letzten von uns die noch dabei waren unter der Erde liegen geht alles von vorn los

  13. Der Kriegsdienst und ebenso der Ersatzdienst,ein jeglicher Dienst kann jederzeit verweigert werden.
    Ich bekam 1981 volle 18 Monate unter SS-Schmidt und Saeuferalbrecht.
    Die habe ich bis zum letzten Tag abgesessen.Etwas Rueckgrat bitte!

  14. Es bleibt nur auswandern. Nach Kuba.
    Und wenns auch da los geht ist man wenigstens auf der richtigen Seite und gibt sein Leben für eine gute Sache.

    1. Und wenns auch da los geht ist man wenigstens auf der richtigen Seite und gibt sein Leben für eine gute Sache.

      Belliphiler Unsinn.

      Was soll denn daran gut sein, sein Leben für irgendeine Kriegstat wegzuwerfen? Hauptsache die heilige Moral geehrt, oder wat? Und dem kubanischen Regime braucht man auch nicht auf den Leim zu gehen, zumal die auch eine Wehrpflicht haben. Oder wollen Sie bloß der deutschen Wehrpflicht und dem deutschen Nationalismus entfliehen, um die kubanische Wehrpflicht und den kubanischen Nationalismus zu umarmen? Naja, wenn man damit moralische credit points zu sammeln glaubt… 🤷‍♂️

  15. Wie ist das bei den Männern bis 45 die schon seit geraumer Zeit im Ausland leben?

    Nachdem das Gesetz dazu nichts sagt, Nachdem das Gesetz dazu nichts sagt, bedeutet das, dass sie sich ihren Auslandsaufenthalt nun auch von den Militärs genehmigen lassen müssen? Und so sie das noch nicht getan haben, dass sie spätestens seit dem 1. April 2026 im Ausland zu Illegalen geworden sind, nachdem das neue Gesetz ja bereits seit 1. Januar 2026 gilt?

    Hat da jemand eine belastbare Einschätzung?

    1. Da dürfte es spannend werden, wenn man wählen oder Ausweisdokumente verlängern will.
      Insofern sollte man sich jetzt prophylaktisch die Genehmigung abholen solange sie formlos erteilt wird.
      Wirklich kritisch wird es , wenn solchen Hitzköpfen wie Kiesewetter oder StraZi folgend mal der Spannungsfall ausgerufen wird und damit eine Art Notstandsgesetzgebung in Kraft tritt.

    2. Niemand wird zum „Illegalen“, sondern bei Gesetzesverstoß wird man „nur“ straffällig. Im günstigsten Fall folgt eine Geldbuße zur Ahndung.

      PS: Als Wehrpflichtiger hatte man sich btw auch schon in der Vergangenheit bei längerem Auslandsaufendhalt abzumelden bzw eine Erlaubnis vom Kreiswehrersatzamt einzuholen. Mit der Aussetzung der Wehrpflicht fiel das weg. Da die Wehrpflicht (derzeit) weiter ausgesetzt bleibt ist dieses Gesetz ein Hintertürchen, durch das man einen Teilaspekt der Wehrpflicht ins allgemeine Recht überführt.

  16. Ein wahrhaftes Lamento über Wehrpflicht und Verteidigung.
    Der Begriff Verteidigung bedeutet sich gegen einen Angriff zu wehren. Deswegen ja auch Reichswehr, die Wehrmacht und die Bundeswehr, oder? Die Bundeswehr aufgebaut auf das alte gute ihrer Vorgänger https://www.wiwo.de/politik/deutschland/schwieriges-erbe-wenn-kasernen-nach-wehrmachtshelden-benannt-sind/19832910.html
    und inzwischen zu einer Karteileiche verkommen. Aufmerken müssen also unsere Kinder und Kindeskinder, weil die Alten 1990 und die ganzen folgenden Jahre versagt haben. Wer ein Verbrechen gegen den demokratischen Rechtsstaat vollbrachte, braucht nicht aufmerken, sondern sitzt weiter unbehelligt in der Regierung und den sog. Volksvertretungen. Der demokratische, sprich volksherrschaftliche Rechtsstaat aufgebaut auf das Rechtsstaatsprinzip, also einer rechtsgültigen verfassungsgemäßen Grundlage. Was aber Herr Rötzer, wenn es eine solche Grundlage gar nicht gibt? Hat das deutsche Volk überhaupt schon einmal mit einem verfassungsgebenden Kraftakt einen Gesellschaftsvertrag zur Verfassung erhoben? Oh, sehr wohl, solche Kraftakte stehen in der Präambel des GG von 1949 und 1990! Aber haben sie tatsächlich stattgefunden? 1949 wurde erst nach Genehmigung der drei Westbesatzer das GG nach Art. 144 in Kraft gesetzt, der noch heute unverändert zu finden ist.
    1990 war der verfassungsgebende Kraftakt einfach nur erstunken und erlogen http://www.bundvfd.de/wp-content/uploads/2016/09/opelt-recht-04-050601.pdf

    Carlo Schmid hat dazu in seiner Rede von 1948 vor dem Parlamentarischen Rat http://www.bundvfd.de/wp-content/uploads/2016/11/opelt-recht-11-Carlo-Schmid.pdf
    aufgezeigt, dass die Organisation nach dem Grundgesetz die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft ist und keine Verfassung darstellt.
    Welch eine Verfassungsänderung also?
    Bleibt eigentlich nichts weiter übrig um das Schicksal des deutschen Volks nicht den Endzeitmessianern, den Herren des deutschen Volks zu opfern. Die Möglichkeit, die ich als Hebel bezeichne, den die Deutschen in der Hand halten um von Krieg auf Frieden zu stellen, die Möglichkeit einer wahrhaften und vom deutschen Volk tatsächlich in Kraft gesetzten Verfassung.

  17. Quatsch, die ganze Diskussion. Es wird keine Wehrpflicht geben, weil es in einer Demokratie keiner Wehrpflicht bedarf. Alle vom Drittklässler bis hin zum betagten Greis werden ihr gutes Leben und das Gesellschaftssystem, das sie geschaffen haben, dies zu ermöglichen mit Klauen und Zähnen verteidigen. Kein Invasor wird sich irgendeinem Moment sicher fühlen können, nicht vor einem Rollifahrer, der plötzlich ein Messer zückt, nicht vor einem Kollaborateur, von dem immer anzunzunehmen ist, dass er sich nur einschleicht, um effektiver zuschlagen zu können. Eine Wehrpflicht brauchen nur Despoten, die beabsichtigen in andere Territorien einzumaschieren. Pech, wenn sie das dort versuchen, wo eine Wehrpflicht nicht erforderlich ist.

  18. WTF, solange keine Musterung/Einberufung ansteht dürfte dem Staat nicht bekannt werden, wenn man mal 3+ Monate weg bleibt. Sobald der Spannu gefallen ausgerufen wird ist es eh besser weg zu sein.

    Und ich frage mich, wie sie ein bestehendes Tattoo verbieten wollen.

    Lustige Gesetze.

  19. @ all: Schön, daß wir uns bei diesem Thema wohl alle einig scheinen 🙂 Dankenswerterweise wurde ich bereits 1980 mit „T5“ ausgemustert und könnte heute nur an meinem Rollator ein MG befestigen – sozusagen als „mobile Infanterie“ …

    Peace in our time!

  20. Was als nächstes passieren wird ist, dass viele der zumeist hochqualifizierten deutschen Expats in der Schweiz und anderswo, die die deutsche Staatsbürgerschaft eher aus Nostalgiegründen behalten haben, diese abgeben und die Verbindungen zu Deutschland damit ein Stück weiter kappen werden. Auch werden viele Eltern ihren Nachwuchs nun ermuntern, eher im Ausland zu studieren und nach Möglichkeit dort zu bleiben und die jeweilige Staatsbürgerschaft anzunehmen. Ob das so geplant war?

  21. Wieder einen neue Overtonsau durchs Dorf getrieben.

    Mit diesem feinsinnigen Kommentar melde ich mich leicht gebräunt und motiviert aus dem Urlaub zurück.

    1. Jawohl!

      Hoffentlich haben Sie das feindliche Kommando Hautkrebs blockieren können?

      Ich erinnere den Krieg: Wir lagen an den Stränden der Marquesas und kremten bis zum letzten Tropfen.
      Wir waren glitschige Helden.

      Das ist doch mal ein Marschbefehl an die „junge Generation“, den ich unterschreiben würde.

  22. tldr: Wehrpflicht? Ich verteidige mich jetzt schon tagtäglich gegen Dummheit, Konsum und Internetwerbung – reicht das eigentlich nicht als „Dienst am Volk“? Und die Groschen gibt’s hier ⬇️.

    1. Groschen Nr. 1 – zum Text direkt

      Zudem meint man, man müsse sich für einen Krieg gegen Russland aufrüsten.

      Ne, das meint man nicht, so verkauft man das Ganze, das ist ein Unterschied.

      Aufgerüstet wird für „unsere“ Assets und Claims, die müssen „verteidigt“ werden. Zum Beispiel „unser Öl“ (oder hier passender: unser Lithium, unsere Schwarzerde etc.). (Mit dem gleichen Argument könnten übrigens die pösen Perser hierherkommen, um „ihre Tankstellen“ zu „verteidigen“.)

      faktisch sind es nicht einmal 14 Prozent.

      Schlimm genug, dass es so viele sind! Die Debatten über das „friedlichere Geschlecht“ sind damit dann hoffentlich mal beendet.

      Männliche Personen

      Kriegsgeil – doch Hauptsache gegendert und mit entseeltem Bürokratensprech! Hurra!

      die als gesundheitlich ungeeignet eingestuft werden.

      Die gegenwärtig als gesundheitlich ungeeignet eingestuft werden. Wie schnell sich das ändert, kann man mit einem Blick nach Banderastan sehen. Geben Sie auf jeden Fall nichts auf bedruckte Scheinchen – ob „Geld“, „Behindertenausweis“ oder „Ausmusterungsurkunde“. Im Fall der Fälle ist das Zeug das Papier / den Karton nicht wert, auf den es gedruckt wurde. Wenn das Reich Ihren Körper will, dann wird es sich Ihren Körper (oder den Ihrer Kinder und Kindeskinder) holen, sofern Sie nicht lernen sich zu verweigern. Und verweigern ist mehr als ein Aufsätzchen ans Kreiswehrersatzamt zu schicken. Anleitungen liefert, ich verwies bereits darauf, zum Beispiel er hier. Bomben schmeißen muss dagegen keiner – außer er will deren Geschäft betreiben.

      In der Basisausbildung befänden sich vermehrt Soldatinnen und Soldaten, die gesundheitlich gar nicht für den Dienst in der Truppe geeignet seien

      Ach, das wollen wir doch mal sehen. Ein Blinder mit nem Krückstock kann noch mit nem G-36 schießen und warum sollten irgendwelche 12jährigen Egoshooter-Knirpse oder ein bettlägeriger Rentner nicht per Joystick eine Drohne bedienen können? Für den Volkssturm reicht’s allemal.

      Ab Sommer soll es eine Verfassungstreueprüfung anstelle der Soldateneinstellungsüberprüfung geben.

      Hm, damit bin ich ja fein raus. Ich bin nicht treu, zumindest nicht der ominösen Verfassung. Ich bin nämlich für eine freiheitlichdemokratische Grundordnung, die hat aber mit der hiesigen „FGO“, die sich in Konsumfreiheit und Mehrheitsdiktatur erschöpft, nicht viel am Hut.

      Jetzt wurde erst entdeckt, was zeigt, wie wenig genau die Medienvertreter manche Sachverhalte untersuchen

      Ist das jetzt Eigenkritik oder wat? Hat Overton dieses Thema denn schon vorher aufgegriffen oder hatte man das Gesetzblatt auch nicht weiterdurchgeblättert?

      Das Gleiche gilt, wenn sie über einen genehmigten Zeitraum hinaus außerhalb der Bundesrepublik Deutschland verbleiben wollen oder einen nicht genehmigungspflichtigen Aufenthalt außerhalb der Bundesrepublik Deutschland über drei Monate ausdehnen wollen.

      Warum sollte das Treiben der Ukronazis denn hierzulande nicht kopiert werden? Gerade wenn es gegen den pösen Russen, den einen, der immer vor der Tür steht, geht? Der Autor zitierte ja gestern bereits Herrn Budnow mit den Worten:

      Wenn die Menschen nicht freiwillig gehen, müssen sie mobilisiert werden. Die Armee braucht menschliches Kapital; wir brauchen Leute, denn der Krieg dauert nun schon seit zwölfeinhalb Jahren an, davon mehr als vier Jahre als vollumfängliche Invasion.

      Das war einer der luzidesten und stimmigsten Sätze, die ich in den letzten Jahren vernommen habe. Einfach ungeschönte Wahrheit. Das Reich braucht Menschenmaterial, der Krieg gegen Russland begann 2013 und bist du nicht willig, dann braucht es Gewalt. So läuft es eben in einem Staat. Wenn ihr das nicht wollt – müsst ihr für eine andere Ordnung einstehen. Dann müsst ihr auch von der Mehrheitsdiktatur, vulgo „Demokratie“ genannt, wegkommen, denn in so einer geht es nur darum, wie es beim alten Weber schon hieß, für einen Befehl bestimmten Inhalts (oder ein bestimmtes Projekt der „Agenda“) bei angebbaren Personen Gehorsam zu finden. En bref: Egal was ihr auch wählt – es kommt immer Herrschaft dabei raus!

      Aber nochmals: Warum sollte das Treiben der Ukronazis hierzulande nicht kopiert werden? Zumal es ja holde deutsche Tradition ist. Die teutsche Bevölkerung liebt Zwangsdienste, drei Viertel sind in Umfragen dafür Leute für eine bestimmte Zeit dem Staat auszuliefern und ihre Körper schinden, formen und einnorden zu lassen. In weichen (Forsa und Co.) wie harten (Wahlen) Umfragen. Täglicher Subbotnik für alle, hurra! Ob an Kriegs-, Pflege-, Arbeits- oder welcher Front auch immer! Hurray! Die Leute wollen das. Sie wollen sich nur nicht persönlich die Finger für schmutzig machen oder einen Fingernagel für einreißen.

      Ansonsten würde ich raten – wie ein Mitforist bereits vorschlug – im Bedarfsfall einfach zwei Wochen in den Urlaub nach Papeete zu fliegen – und dann einfach nicht zurückzukommen. Sollen die ihren Scheiß doch alleine machen! Sollen die alleine ihre Kriege führen, was habe ich damit zu tun? Meinen Körper kriegt ihr nicht! Alles gegen Deutschland, Herr Höcke! Und Freiheit für die Welt!

      Nicht näher definiert ist, was Härte hier bedeutet.

      Reiches / wertvolleres Kind, dem nicht zugemutet werden darf mit Arbeiterbälgern Gräben auszuheben oder unter dem Flecktarn zu zützeln?

      Genehmigungen dieser Art sind immer der Willkür oder Korruption unterworfen.

      Ach, hör doch auf! Es gibt in Deutschland keinerlei Willkür und Korruption, solches Gerede ist nichts als feindbegünstigende Propaganda! Da muss man aber fein aufpassen nicht zum nächsten Dogru zu werden, wenn man sowas schwätzt und schreibt!

      Interessierten, das heißt Genehmigungen suchenden, Kreisen, stehen freilich Mauschelei, Vetternwirtschaft und CDU-Seilschaften zu Verfügung. Doch mit Korruption hat das nichts, ich wiederhole: nichts!, zu tun!

      Empfehlen kann man Wehrpflichtigen (…) den Kriegsdienst zu verweigern.

      Und dann? Bekommt man ein bedrucktes Zettelchen, das – wie oben gezeigt – im Fall der Fälle völlig wertlos ist. Merkt der Autor dann auch selbst:

      Wohl wissend, dass im Ernstfall dieses Grundrecht nur bedingt gelten könnte.

      Ach was!

      Es gibt noch andere Möglichkeiten, vom Wehrdienst ausgeschlossen zu werden, die man aber nicht empfehlen kann.

      Das ist ja wohl Ansichtssache. Wie formulierte es Thoreau? Ach ja, so:

      Unter einer Regierung, die jeden Beliebigen unrechtmäßig einsperrt, ist das Gefängnis auch für einen rechtschaffenen Menschen der einzig wahre Platz.

      — Henry David Thoreau, Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat

      Das „unrechtmäßig“ kann man mal streichen – was ist schon „(un)rechtmäßig“, wer definiert das? – aber in die Richtung geht es natürlich. In einem Land, in dem Leuten Konten gekündigt, ihr Leben ruiniert, die Steuerfahndung ins Haus geschickt, Kinderpornos im Keller gefunden bekommen etc. pp. nur weil sie zu tief buddelten (Stichwort: Edathy), es wagten das Sakrament der Impfung zu verweigern (Stichwort: „Covidioten“), oder einfach nur für einen regierungskritischen Post die Schnauze aufrissen (Stichwort: Habeck-Strazi-Abmahnindustrie), ist das Gefängnis sicherlich einer der ehrbarsten Orte. 🤷‍♂️

    2. Groschen Nr. 2 – persönliche Anmerkungen

      Es bleibt einfach dabei:

      Das Volk selbst ist ja der Faktor, der die Kriege wirklich führt, und daher hat es auch die Macht in der Hand, diesen Dienst zu verweigern. Die Diplomaten können nur Kriege beschließen, die militärischen Machthaber können Marschbefehle erteilen – wenn aber das Volk den Gehorsam versagt so wird nicht gekämpft und die Diplomaten hätten höchstens die Möglichkeit, ihre Kriege untereinander auszukämpfen.

      — Olga Misař

      Und was das betrifft, sieht es hierzulande sehr düster aus!

      Denn warum nochmal sollte das wer tun und Olgas Ideen folgen? Warum sollte sich wer verweigern? Oder besser: Warum glaubt man, dass sich ausreichend viele verweigerten? Warum sollten Leute, die im Maßnahmenregime brav den Arm rausrückten und ihre eigene Großmutter sprichwörtlich verrecken ließen, plötzlich den Mut und / oder die Vernunft finden, aufzustehen? Wer hat sich denn den Lockdowns verweigert? 10, 15, 20 Prozent in der Spitze. Und das waren nur pöse „Querdenker“ und „Covidioten“, die dann zurecht die Knute zu spüren bekamen, die dreckigen Bälger!

      Nein – die Masse wird marschieren! Ja, einige werden jammern und zetern, aber mitmarschieren werden sie. Und draufhauen auf die, die wirklich ausscheren. Genug werden ihre eigenen Kinder den Trommlern mitgeben – so wie während der osmanischen Knabenlese nicht wenige Eltern ihre Jungen den Häschern freiwillig überreichten. Beim Militär kann man was werden! Da winkt eine Karriere! Dann kann der Jung (oder das Mädel) was sein, da lernt es, wie man sein Leben in den Griff kriegt! Die Nachbarn werden da ganz neidisch, was aus unserem Quex mal werden wird! (Und wenn nicht, dann haben wir immerhin ein schönes Büchsenblech und eine Karte mit der ehrwürdigen Aufschrift „Er fiel für Deutschland“!)

      Von taz bis FAZ bekommt man täglich zu hören, dass „wir“ die Opfer sind und der pöse Russe wieder vor der Tür stünde. Und die Tagesschau plärrt, die Diplomaten seien anständige Leute und hätten Recht. Wenn sie nicht gerade dabei ist, die kläglichen Reste der Friedensbewegung plattzumachen. Ich habe Friedens- und Konfliktforschung studiert und bin froh da raus zu sein, denn mit solchen „Friedensforschern“ – besser: Kriegsgutachtlern – wie sie hier aufgefahren werden, will ich nichts am Hut haben:

      Debiel: Die Aufrufe sind zum Teil sehr einseitig. Es wird zum Beispiel in vielen Aufrufen nicht explizit benannt, dass Russland die Ukraine überfallen hat, Russland wird nicht als Aggressor benannt. Man spricht nur allgemein vom Ukraine-Krieg oder Krieg in der Ukraine oder im Gaza-Krieg wird nur Israel angeprangert, nicht aber die Hamas.

      Quelle: hier

      Da wird Russland nicht als Aggressor benannt, weil Russland diesen Konflikt schlicht nicht begonnen hat, darum! Und Israel wird pöserweise „angeprangert“, weil es sich nun mal verhält wie des Kaisers Truppen in Deutsch-Südwest anno 1904. Aber vielleicht scheint hier der Name einfach Programm zu sein…

      Mal klare Kante: Man kriegte die Deutschen aus Auschwitz und Leningrad, aber den Ungeist, der sie nach Auschwitz und Leningrad führte, den bekam man offensichtlich nicht aus ihnen heraus, zumindest nicht aus ihrer herrschenden Klasse und der Mehrheit, die dieser brav hinterhertrottet. Man muss doch wirklich keinen Adorno lesen, um zu wissen, dass die gesellschaftlichen und systemischen Ursachen, die Faschismus und Nationalradikalismus ermöglich(t)en, in der Bundesrepublik nie beseitigt worden sind. Nie! Dass die Mentalitäten, dass eben jener Ungeist, der den Aufstieg von NS, SA, SS ermöglichte, nach dem letzten Großkrieg doch nur sublimiert, allenfalls in den Untergrund geschickt und ansonsten einfach umetikettiert und umgelenkt worden ist. Dieses Land ist und bleibt so normopathisch und belliphil wie eh und je, ist und bleibt nekrophil, um genau zu sein. Es sind Priester des Todes, die um Krieg und Gewalt betteln. Sie stehen an allen Ecken und Enden. Entleert, entseelt, verroht.

      Hätte man hierzulande so viel aus der Geschichte gelernt, hätte man so viel am System geändert, wäre die Gesellschaft so viel gesünder und friedlicher geworden wie behauptet, dann hätte es nie die Wiederaufrüstung gegeben, wäre längst mit der schwarzen Pädagogik (heute in Form von Nudging und „anti-autoritärem“ Blabla verkauft) gebrochen worden, wären nie Millionen an Franquisten, Obristen, Suhartos und sonstige Schlächter und Blutscheichs geflossen, wären nie Waffen an jedes diktatorische Regime verhöckert worden, das ja nur nicht kommunistisch oder irgendwie westkritisch war. Dann wäre nie die DDR bis aufs Blut bekämpft und nach dem Sieg angeschlossen und verramscht worden; da wäre man ganz anders vorgegangen. Dann hätte man auch nie Griechen, Spanier, Iren und andere zu „GIPSI“- und „PIIGS“-Staaten erklärt und ihnen zum Wohle deutscher Banken und Konzerne als „Sparprogramme“ verschleierte Aderlasse oktroyiert. Dann wären nie die Asow-Nazis vom und vor dem Maidan aufgerüstet und dickgefüttert worden, die sich hier bis heute gesundpflegen lassen, während ihre Ischen in der Sonne baden. Dann wäre nie so vielen Kindern die Kindheit geraubt und ihnen das Maskenhecheln aufgezwungen worden. Und man würde auch nie einem Friedensaktivisten hier den Laptop zuklappen, ihn aus der Schule jagen und dem feschen Quex von der Wehrmacht dafür die Bühne bohnern. Und und und. Tausend unds könnte man hier aufzählen, es ist zum Kotzen! Einfach nur zum Kotzen!

      Kurzum: Es gibt keinen Grund, keinen einzigen, für diese Schinderrepublik einzutreten! Aber tausend und mehr sich ihr zu verweigern. Sie ist angereichert bis Oberkante Unterweser mit Mördern, Abzockern, Glückrittern, Vergewaltigern, Päderasten und sonstige Verbrecher*innen wie *außen, die ihre „neue Normalität“, ihre „Narrative“ und ihre „Agenden“ verkaufen, auf Kosten anderer leben und auch immer wieder genügend Speichellecker, Wasserträger und sonstige Armleuchter finden, die ihnen die Steigbügel halten und das Kreuzle am sprichwörtlich rechten Fleck machen. Es gibt hier keine „Freiheit“, keine „Demokratie“, kein „gutes Leben“ – es gibt nur Konsum, der als „Freiheit“ in Cola-Flaschen und Pauschalurlauben verkauft wird. Knechtschaft, die man als „Mitbestimmung“ und „politische Willensbildung“ tarnt und „Demokratie“ nennt. Lügen, die man „Qualitätsjournalismus“ heißt sowie Gewalt und Verrohung, die man als „Normalität“ und „Alltag“ rechtfertigt. Ach, die Worte reichen nicht aus, um zu beschreiben, wie verabscheuungswürdig dieser Laden ist. Er ist wirklich einfach nur zum Kotzen! Und mir braucht jetzt kein Rechter zu kommen und zu plärren: „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“ Erstens ist es anderswo nicht viel anders, gerade in den nicht zuletzt von euch Stolzdeutschen geschundenen Weltenecken. Und zweitens hat mir ein kleiner teutscher Racker nicht vorzuschreiben, was ich zu tun, zu sagen und zu denken habe. Krieg lieber mal den Arsch hoch und tue etwas, dass dieser Kasernenhof zu einem Land würde, in dem man „gut und gerne leben kann“. Daran scheitert ihr Rechten ja Tag für Tag, genauso wie am restlichen Leben.

      Und um diesen Staat und seine Umtriebe abzulehnen, dazu muss man nun wirklich nicht anti-etatistisch geprägt sein. Dazu langt einfach ein Blick auf die teutsche Kuhhaut und die Zustände in dieser Mordfabrik, die sich als Land tarnt. Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, das wusste schon Celan, leidvoll wusste er es, und nichts hat sich daran geändert! Nein, man ist auch noch stolz, dass man mit Rheinmetall, Krauss-Maffei-Zimmermann und Co. „nationale Champions“ hat. Aber was ist an Waffenschmieden bitte „championhaft“? Kein vernünftiger Mensch kann diese Teufelsfabriken gutheißen. Aber dieses Land stinkt einfach nach Auschwitz, Leningrad, Distomo, Dinant und all den anderen stolzen Reckentaten aus denen eben nichts gelernt wurde – außer wie man Geld mit macht und Krokodilstränen drüber heuchelt.

      Und die meisten wissen dabei einnicht mal, was in Distomo, Dinant, Lidice, Mazabotto oder den x tausend weißrussischen und anderen Dörfern geschah. Oder wollen’s nicht wissen. Schwätzen allenfalls vom „Bombenholocaust“ und vom bösen Iwan. Oder den verrückten Mullahs am Golf. Ja, was ging dem „Bombenholocaust“ denn voraus, warum kam der Iwan überhaupt hier her und wer hat den Jubelpersern vom SAVAK in Bonn ne fesche Bude als Hauptquartier in Westeuropa bereitgehalten? Na? Ach, wollen wir lieber nicht zu viel genau wissen, sonst entpuppte sich der „Vogelschiss“ ja als bloßer Beginn einer einzigen Jauchegrube…

      Nein, aber Ende muss man bei sich selbst beginnen und einfach „Nein!“ sagen. Die Arme verschränken und sich widersetzen. Und für sich im kleineren Rahmen mit der Veränderung loslegen, dann Gleichgesinnte finden und weitermachen. Vorbilder gibt es, Pläne gibt es, Bücher und Videos mit Erfahrungen gibt es. Beispiele und Ratschläge:

      „Wir leben nicht auf Erden, um zu gehorchen, um untertan zu sein und noch dafür mißhandelt zu werden. Nein, Kameraden, wir leben auf Erden, um in unserer Person und als Mensch frei zu sein. Das Leben ist zu kurz, als daß wir es wegwerfen können für Ideen anderer und für das Bimmbelbammel derer, die uns führen wollen, um uns zu beherrschen. Aber wenn wir frei sein wollen, ihr Muchachos, dann müssen wir uns unsere Freiheit täglich neu verdienen. Wer auf seiner Freiheit ausruhen will, der hat sie nicht eine Woche lang, dann ist sie ihm auch schon wieder genommen. Wenn ihr einst frei sein werdet, Camaradas, so kann ich euch sagen, daß ihre eure Freiheit verliert am selben Tage, an dem ihr sie feiert und euch in eurer Freiheit sonnt. Glaubt nicht, daß ihr Freiheit habt, wenn ihr glaubt, sie sei euch nun durch Gesetz und Konstitution und, was weiß ich, durch was sonst noch alles verbrieft und besiegelt hier auf Erden, was nicht jeden Tag neu geschrieben und neu besiegelt wird. Traut niemals einem Führer, wer es auch sein mag, was er euch auch versprechen mag, wo er auch herkommt. Frei bleibt nur der von euch allen, der sich selbst vertraut, selbst täglich neu um seine Freiheit kämpft und seien Freiheit niemand zur Aufbewahrung gibt. Ihr alle seid frei, wenn ihr jeder frei sein wollt und euch kommandieren laßt. Laßt euch nicht kommandieren und gehorcht niemand. Sorgt euch nicht um die Freiheit eurer Nachbarn, sorgt euch um eure eigene Freiheit zuerst.. Und wen jeder von euch frei ist, sind auch alle anderen frei, und kein Finquero und kein Politico und kein Cientifico kann euch in die Monterias schicken.“

      — B. Traven, Die Rebellion der Gehenkten, S. 257 f.

      Macht was draus, ich kann mich nicht um alles kümmern.

      🦢🚩

      1. Auf den Punkt gebracht. Stellvertretend greife ich dies heraus (ich will nicht den Gesamttext hier hineinkopieren):

        „Man muss doch wirklich keinen Adorno lesen, um zu wissen, dass die gesellschaftlichen und systemischen Ursachen, die Faschismus und Nationalradikalismus ermöglich(t)en, in der Bundesrepublik nie beseitigt worden sind. Nie! Dass die Mentalitäten, dass eben jener Ungeist, der den Aufstieg von NS, SA, SS ermöglichte, nach dem letzten Großkrieg doch nur sublimiert, allenfalls in den Untergrund geschickt und ansonsten einfach umetikettiert und umgelenkt worden ist. Dieses Land ist und bleibt so normopathisch und belliphil wie eh und je, ist und bleibt nekrophil, um genau zu sein. Es sind Priester des Todes, die um Krieg und Gewalt betteln. Sie stehen an allen Ecken und Enden. Entleert, entseelt, verroht.“

        Für mich nenne ich das „Hervortreten des unterschwellig tradierten Nazitums“, zuvor getarnt durch die Heuchelei „so was machen wir nie wieder, ganz bestimmt nicht, wir sind jetzt die Guten“. Nazis nennen ihre Kritiker Nazis und bezeichnen ihre Rotte als „unsere Demokratie“, während sie skrupellos Familien zu vernichten trachten (Familie Dogru z. B.), mit Hilfe einer Bürokratie, die nach wie vor genauso reibungslos funktioniert, wie es seinerzeit Claude Lanzmann in „Shoa“ aufgezeigt hat.

        Wenn man gekotzt und gekotzt und gekotzt hat, was macht man dann? Wieder etwas zu sich nehmen? Wie denn? Rette sich, wer kann, würde ich gerne sagen. Wohin denn?
        „Gibt es ein Land auf der Erde …?“ (TSS) Nein.
        https://www.youtube.com/watch?v=5h9iulGiprw&list=RD5h9iulGiprw&start_radio=1
        Und: Weshalb sollte ich zulassen, von Drecksäcken vertrieben zu werden?
        https://www.youtube.com/watch?v=wxiMrvDbq3s&list=RDwxiMrvDbq3s&start_radio=1
        Wenn es doch gilt, die Drecksäcke zu vertreiben?

  23. Einfach die Kids ins Bürgergeld schicken. Dann müssen sie zwangsweise am Wohnort unter fixer Adresse erreichbar sein.
    Voilà!

  24. Muss wohl dringend mal die Staatsbürgerschaft wechseln, bevor der Grösste Bundeskanzler Aller Zeiten noch auf die Idee kommt, auch den Volkssturm wiedereinzuführen…

  25. Noch ein paar sachdienliche Hinweise:

    Die Linkenpolitikerin Desirée Becker sagte der Zeitung, die aktuelle Aufregung zeige, wie „handwerklich schlecht“ das Gesetz gemacht sei. BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht forderte „angesichts dieser unsäglichen Gesetzesregelung“ den Rücktritt von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). „Dass sich Männer Auslandsaufenthalte bei der Bundeswehr genehmigen lassen müssen, erinnert an DDR- und Mauerzeiten, mit Demokratie und freiheitlicher Grundordnung hat das nichts zu tun.“

    Der AfD-Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen sagte, die Bundesregierung wäre gut beraten, „eine pragmatische Lösung ohne großen Verwaltungsaufwand und unnötige Zumutungen an junge Männer zu erarbeiten“. Dafür sprach sich auch der verteidigungspolitische Sprecher der Union, Thomas Erndl, aus. Solange der Wehrdienst freiwillig sei, solle es keinen echten Genehmigungsprozess geben, sagte Erndl der Welt. Denkbar sei stattdessen eine bloße „Mitteilungspflicht“.

    Quelle: hier

    AfD und Linkende werden euch nicht retten. Die wollen genauso an eure Körper (oder die eurer Kinder und Kindeskinder) ran wie alle anderen auch!

    Die Linkende moniert bloß, dass das Gesetz „handwerklich“ schlecht sei – man dürfe eben nicht allzu luzid vorgehen. Das Ding muss vor Verabschiedung überarbeitet, sprich: reformiert, werden. In der Substanz hat man kein Problem, schon gar nicht wenn es gegen Russland geht, dessen Tanker Herr von Aachen ja unbedingt entern will. Man hat ja auch bereits im Bundesrat fein mitgemacht. Und die AfD stört sich noch weniger an dem Schmu, die liebt ja Zwangsdienste, Wehrmacht und Militaria. Nur soll es pragmatisch bei zugehen, nicht zu viel Bürokratie, keine unnötigen Härten. Pflegsam will man eben mit dem Nutzvieh umgehen. Als brave Melonen kriecht und sabbelt man also eifrig, will endlich auch ran an die Fleischtöpfe…

    Für alle zusammen gehört Ihr Körper nicht Ihnen – sondern der ominösen „Allgemeinheit“, was unterm Strich nur ein Synonym für die „Bedürfnisse“ von Staat, Markt und sonstigen Autoritäten ist.

    Und Sie? Sind Sie dabei? Machen Sie mit? Mögen Sie Ihre Pflichten? Zahlen Sie Ihre Steuern gern? Wollen Sie auch kriechen? Wollen Sie auch dienen? Mittrotten? Sind Sie ein braver Bürgerknecht? Warten Sie fein auf’s Leckerli? Ja? Dann hier noch meine Empfehlung: Melkfett gibt’s im gut sortierten Drogereimarkt. Kaufen Sie sich die Familienpackung, dann tut’s beim Bücken nicht so weh…

  26. Eine wichtige Szene während der Musterung verschweigt das Bild, aber sie gehört dazu:

    Die Älteren kennen das noch. Arschbacken auseinander. Dann erfolgte der genußvolle Blick eines pädo……… Musterungsarztes in die äußeren Darmwindungen wehrloser, in der Regel noch minderjähriger Jugendlicher. Kann mir mal jemand erklären, worin der Sinn dieses entwürdigenden Blick in den After bestand? Mit Kriegstüchtigkeit? Ich bin ratlos.

    1. Hm, woher wissen Sie, dass der Blick »genussvoll« war?

      Und die Antwort auf Ihre Frage: Der Blick dient(e) der Begutachtung der Unterwürfigkeit und Demütigungsbereitschaft des kommenden Frontviehs.

      Vielleicht verwechselt sich hier Päderastie mit Sadismus…

  27. Da müssen die Jungs wohl ihre feminine Seite entdecken und danach stur bleiben.
    Die gesetzlichen Grundlagen gibt es. Auch mit den Ausnahmen für die Wehrpflicht bietet das erhebliche Möglichkeiten.
    Und natürlich verweigern. Aus grundsätzlicher Erwägung.

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