
Sind KI-Chatbots bereits kreativer als Menschen?
Nach einer Studie übertrifft in einem semantischen Kreativitätstest noch ein Teil der Menschen die besten Chatbots, im Durchschnitt sind sie bereits zurückgefallen. KI selbst wird eigenes Denken und Kreativität weiter schrumpfen lassen.

Jetzt erpressen Andere: Europa zerfließt im Selbstmitleid
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Kriegshysterie und kein Ende
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Am 27.Januar gedenkt das offizielle Deutschland der Befreiung des KZ Auschwitz und den Opfern des NS-Regimes. Eine große Opfergruppe wird wohl keine Erwähnung finden. […]

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Liefert die menschliche Vor- und Frühgeschichte eine Bestätigung für die von Marx begründete materialistische Geschichtsauffassung? Ein kurzer Überblick anhand aktueller Literatur zur frühgeschichtlichen Forschung. […]


Das ist u.a. am Samstag den 24.01,2026 in Palästina passiert:
In Nablus wurde am Freitag der Landwirt Jibreel Ahmad Qut auf seinem Feld erschossen.
Es gab Demonstrationen in dem Dorf Madama, südlich von Nablus, aus dem er her ist.
Ein palästinensischer Arbeiter wurde an der Mauer, die in Jerusalem steht, angeschossen. Es handelt sich um eine Segregations-Mauer mit der sich die Juden von den Palästinenser abtrennen. Die palästinensischen Männer klettern über diese Mauer um Arbeit zu suchen. Die Arbeitslosenquote ist mit 28.50% in der West-Bank sehr hoch.
Ebenfalls am Freitag in Birzeit, nördlich von Ramallah, haben die Siedler die Mutter des christlichen Palästinensers Najat Emile Jadallah auf dem Feld geschlagen. Der wurde beim Filmen des Vorgangs von einem Siedler mit einem Stein getroffen. Das Militär hat später den Sohn der seine Mutter vor dem tätlichen Angriff bewahren wollte festgenommen. Die Mutter liegt im Krankenhaus.
Der vierundzwanzigste Januar ist der Internationale Tag der Bildung [1].
In Gaza liegen alle Universitäten in den Trümmern [2] und mehr als einhundertsechzig Schulen werden als Unterkünfte genutzt. Über eintausend Lehrkräfte und Administratoren wurden getötet. Mehr als zwanzigtausend Studenten wurden ermordet.
Hr. Amer schreibt wie durch das alles-kaputtmachen die Menschen vertrieben werden. Die Professoren werden beim Rausgehen aus ihrem Zuhause erschossen oder sie werden mit ihren Familien beim Luftangriff getötet (Wohngebäude mit Menschen werden zerbombt).
Er hat sein Land verlassen und ist geflohen. Der Kommentar ist traurig und man fühlt sich erinnert an einen Deutschen der früher in Sudetendeutschland war.
In den einhundert Tagen des Völkermords der neuerdings Waffenstillstand genannt wird wurden mehr als vierhundertsiebenundvierzig Palästinenser ermordet. Mehr als einhundertdreissig Kinder sind darunter. Über die Hälfte der Ermordeten sind Kinder, Frauen und Ältere.
Diese Woche sind zwei Kleinkinder erfroren. Die Zahl der Erfrorenen liegt damit bei zehn.
Ein Säugling ist am Samstag gestorben weil das Militär das kranke Kind für dringende medizinische Behandlung nicht ausreisen liess. Zwei weitere wurden erschossen. Es waren Mohammad Youssef Al-Zawara’a und Salman Zakaria Al-Zawara’a Brennholz suchen.
[1] https://www.unesco.de/aktuelles/internationaler-tag-der-bildung
[2] Mohammedwesam Amer, Personal Reflections on Israel’s War on Education in Gaza, Journal of Palestine Studies, 2024, Vol. 53, no. 4, 44–49.
PS: Die Amerikaner tun in ihrem Land nicht mal den Präsidenten selbst wählen. Demokratie kann man das nicht nennen. Arbeiten Sie nicht für amerikanische Firmen und auch nicht für Firmen die für amerikanische Firmen arbeiten.
PPS:
Es gibt eine Aktion zur Einhaltung der Menschenrechte in Palästina. Es werden Unterschriften gesammelt in ganz Europa. Machen Sie mit.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home
PPPS:
Und an diesem Sonntag wurde bisher nördlich von Ramallah ein Palästinenser erschossen. Im Süden des Libanon werden (trotz Waffenstillstand) Luftangriffe geflogen. Die Siedler dringen mit Schutz in die Al-Aqsa Moschee ein. Ein Bärtiger mit Bauch und Wintermütze tut barfuss auf dem Gelände der Moschee umhergehen. Den Palästinensern verbietet man laut zu beten. Dieses Verbot wurde mehr als dreissig mal rausgegeben.
Es wurden in Atara, nordwestlich von Ramallah, zwei Kraftfahrzeuge angezündet und rassistische Rede gesprüht. Es wird Gaza-City bombardiert. Die Wohngebäude werden mit Explosionen zerstört. Wenn Sie dieses Jahr in Urlaub fahren werden Sie sich evtl. an den Film „Man spricht deutsh“ erinnern wenn Sie im Meer sind und die Fäkalien aus Gaza herumschwimmen sehen.
Ich finde das Thema Gaza auch interessanter als diesen ewigen und redundanten KI-Schwachsinn.
Nicht alle, aber so rund 90% aller Menschen wären durch KI sofort ersetzbar
Kriegt die KI einen Nagel in die Wand?
Interessiert einen KI-Entwickler (oder denjenigen, der ihn bezahlt) ob Sie einen Nagel in der Wand brauchen?
Ob Sie überhaupt eine Wand haben oder unter einer Brücke hausen?
Trommelwirbel….
nö!
Es reicht ja, wenn man weiß wie´s geht… 😉
kuckst du Youtube. Du musst Baumarkt aber.
Die Verballhornung der deutschen Sprache kotzt mich auch an.
An einer Raststätte hielt mir mal jemand sein Handy entgegen und meinte: „Nix Ring Ring.“
„Auch nix Lingeling?“ Mit dieser Bemerkung hab‘ ich ihn dann völlig verstört stehen lassen.
Haltung ist alles.
Dann werden diese Menschen auch zukünftig verschwinden.
Die werden nicht mehr gebraucht „Human Resources“ laut Yuval Harari vom WEF.
Genau, daran arbeitet die herrschende Klasse ja seit Dekaden.
@motonomer
Ja
– Sie werden uns alles nehmen
– Sie werden uns alle beseitigen
– Kapi is scheiße
– Larry Fink ist ein Reptiloid
– [setzten Sie beliebige Äußerung ein]
Sie haben bisher die Georgia Guidestones vergessen
1 – Halten Sie die Menschheit unter 500.000.000, im ewigen Gleichgewicht mit der Natur.
2 – Lenken Sie die Fortpflanzung weise — um Fitness und Vielfalt zu verbessern.
3 – Vereinen Sie die Menschheit mit einer lebendigen neuen Sprache. (Gendern)
4 – Regieren Sie Leidenschaft — Glauben — Tradition — und alle Dinge mit gemäßigter Vernunft.
5 – Schützen Sie Menschen und Nationen mit fairen Gesetzen und gerechten Gerichten.
6 – Lassen Sie alle Nationen intern regieren — lösen Sie externe Streitigkeiten in einem Weltgericht.
7 – Vermeiden Sie kleinliche Gesetze und nutzlose Beamte.
8 – Balancieren Sie persönliche Rechte mit sozialen Pflichten aus.
9 – Preisung von Wahrheit — Schönheit — Liebe — Suche nach Harmonie mit dem Unendlichen.
10 – Seien Sie kein Krebsgeschwür auf der Erde — Lassen Sie Raum für die Natur — Lassen Sie Raum für die Natur.
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Sie finden das also lustisch…[̲̅$̲̅(̲̅ ͡° ͜ʖ ͡°̲̅)̲̅$̲̅]
Sie sind also Hohlerdler, denn aus dem inneren der Erde kommen nämlich die Reptiloiden. 😉
Ob „Larry Fink“ einer von ihnen ist, kann ich nicht beurteilen, denn, ich habe gerade meine Sonnenbrille verlegt.
😂😂😂
Schon eine einfache Datenbankanwendung konnte schneller Telefonnummern heraussuchen, als Menschen dies jemals konnten. Was soll also dieser KI Vergleich mit 100.000 Probanden bringen?
Die KI wird niemals den Sinn begreifen von dem was sie da produziert.
Wie schneidet die KI denn beim analogen miteinander Menscheln ab?
Vielleicht sollten wir wieder mehr direkt und miteinander in Kontakt treten anstatt über den Pc zu kommunizieren und digital erzeugten Trugbildern nachzulaufen. Der Sinn des Lebens ist jedenfalls mehr als nur 1 oder 0.
Das ist lustig in einem Forum zu erwähnen, wo 95% (oder mehr) der aktiven Teilnehmer keinen Klarnamen benutzen.
Ich musste jetzt spontan an Karneval denken.
Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, habe ich manchmal den Eindruck, dass hier der Umfang des Alkoholkonsums gelegentlich ähnlich ist wie beim Mummenschanz.
Nun, warum auch nicht, so lange keiner beim Tippen ein KFZ fährt…
El-G
Ihr Kommentar unter meinem kann zumindest missverstanden werden.
Oh nein, das war wirklich nicht meine Absicht!
Dennoch hoffe ich, dass Sie nicht fahren, während Sie schreiben 😉
Btw. hat auch Balzac sich ohne Wein & Kaffee nicht an den Schreibtisch gesetzt.
(Wieder KEINE Anspielung! (oh mann, ich rede mich hier um kopf & kragen))
El-G
[Ihr Dementi wird durch Missverständliches abgeschlossen.
Unter einem meiner Kommentare über Alkoholprobleme einiger Kommentarschreiber beim Kommentare schreiben zu spekulieren ist dermaßen missverständlich, dass das gebotene Dementi eindeutig ausfallen sollte. Wenn es nicht dann doch anders gemeint ist.
Kommunikation auf rein semantischer Ebene schließt Mimik und Gestik aus. Da hilft ein Emoji nur bedingt. Ich (persönlich) glaube zu wissen, wie ihr „😉“ gemeint ist, aber das gilt nicht für alle Forumsteilnehmer.]
Nachtrag:
Ich habe nach meinem Post erst Ihre Vervollständigung gelesen:
Für mich ist die Sache erledigt, – lasse meinen Post aber dennoch so stehen.
„Call me Gantenbein.“
Es ist lustig das in einem Forum zu erwähnen, aber der „Klarname“ aka behördlicher Identifier, hat damit eher wenig zu tun finde ich.
Mit Max Frisch?
Jetzt wär doch so ein KI Abo praktisch um eine gewitzte Antwort zu geben.
Allerdings weiß ich nicht ob Max Frisch überhaupt im Trainingskorpus enthalten ist.
Trotzdem könnte man ja schriftlich z.B. per E-Mail an die Redaktion schreiben und um das Einverständnis einer Person, zur Weitergabe einer E-Mail Adresse bitten.
Das geht auch ganz ohne Klarnamen. 😉
Würde ein solcher ‘Klarname‘ etwas ändern?
Was willst du auch mit so viel Telefonnummern?
Bei dem „Gangsta-Slang“ und der damit verbunden Begriffsknappheit in der Alltagssprache vieler. vor allem junger Menschen, wundert mich das gar nicht. Man lernt Sprache viel beim Lesen – und da kommts eben drauf an,, was man so liest. „Früher“ waren meist Bücher, die von Haus aus eine „gehobenere“ Sprache verwandten. Heute lesen die Kids meist Internet, Chats, Kurznachrichten…. kochen damit im eigenen Saft, wenn man so will.
Da gab es doch diesen schönen Spruch: Wenn zwei Esel einander unterrichten, wird keiner ein Doktor.
Wisst ihr, Leute, ich bin froh, dass ich bereits in der letzten Phase meines Lebens bin. Die KI mag intelligenter und kreativer als ich sein, doch sie wird nie das schaffen, was ich kann. Nie. Und das macht micht stolz.
Erstens: Glückwunsch.
Zweitens: Das wissen wir jetzt, und nun?
Drittens: Pfeif auf Euch, früher, jetzt und morgen sowieso?
Mein Epilog: »Stolz« ist nur im eigenen Rückspiegel beeindruckend.
„Stolz“ ist ein eher schwieriges Empfinden.
Das macht eigentlich nur im gemeinschaftlichen Bezug wirklich einen Sinn.
Die Kids werden selbst herausfinden müssen was Intelligenz ist und was nicht, offenbar sind die Erwachsenen nicht fähig das zu unterscheiden und ihnen zu erklären, halten einen mit Label-System verbundenen Algorithmus für das Gleiche was in ihrem Hirn abgeht. Tja.
Alles so wie immer: Einige Kids werden etwas herausfinden und die anderen an der Nase herum führen. Und auch sie werden weiter lügen, dass „das alles für alle gut ist“ – diese Lüge haben sie von allen Erwachsenen gelernt.
Hast du auch alles selbst herausgefunden?
@Elberadler @Trux @Gunther @Torquemada
Sorry, dass ich Ihre Posts missbraucht habe, um mal zu schauen, wie schnell ich denn so bin mit meiner »sprachlichen Kreativität« …
Nichts für ungut, kommt nicht wieder vor.
Bei aller „sprachlichen Kreativität“.
Es macht keinen Sinn einer KI zu verzeihen, selbst dann, wenn sie sich entschuldigen sollte.
Der El-G Bot hat beim Score: „sprachliche Kreativität“ 73 Punkte erreicht.
Freu dich! 😉
Ui, 73 Punkte?
Ich will mein Geld zurück und der Programmierer bekommt ein’s auf’s Maul!
Quatsch 🙂
Danke, auch für Ihren Humor!
Bitteschön!
Es war mir eine Ehre einer so intelligenten KI dienen zu dürfen. 😉
Ziemlich beeindruckend !
Funktionieren tut das aber so;
Da man die „Intelligenz“ der Maschine nicht auf das Niveau des Menschen bringt, bringt man das Niveau der Intelligenz des Menschen näher an das der Maschine.
Ich befürchte, Sie liegen vollkommen richtig.
Ja, das entspricht auch dem Plan.
!!! leider wahr
Ich denke es kommt auf die Definition von „Kreativität“ an. Die gestellten Aufgaben ermöglichen meines Erachtens alle auch „Synthese-Lösungen“, bei denen vorhandenes Wissen auch einfach nach bestimmten Kriterien neu zusammengestellt werden kann. Wie schon richtig angemerkt, ist die semantische Distanz von Wörtern auch eine ziemlich „statistische“ Aufgabe. Haikus haben ebenfalls eine solche Eigenschaft und auch die „Flash Fiction“ erfordert nicht unbedingt das, was ich persönlich unter Kreativität verstehe:
Wenn ich Millionen von Geschichten auf Abruf zur Verfügung habe und ein handwerkliches Regelwerk, wie eine gute Geschichte strukturiert ist, dann kann ich auch ohne „Kreativität“ neue Geschichten am Fließband neu zusammenstellen (diverse Drehbuchautoren scheinen da sehr gut drin zu sein, wenn man sich so manche Filme anschaut). Das sind meiner Meinung nach alles Aufgaben, bei einen KI dem Menschen gegenüber einen unfairen Vorteil hat, da sie jederzeit auf Gebirge von Wissen direkt zugreifen kann.
Für mich ist Kreativität allerdings nicht das neu Zusammenwürfeln von Vorhandenem, sondern der Anteil der kreativen Aufgabe, der eine völlig neue Idee ist, zu der es keine Entsprechung im vorhandenen Wissensschatz gibt. Das muss nicht Unbedingt etwas noch nie Dagewesenes sein (manchmal kommen Menschen auch unabhängig voneinander auf dieselbe neue Idee), aber sobald es neu geschaffen wurde (d.h. im Wissensspeicher des Individuums nicht in dieser oder einer sehr ähnlichen Form vorhanden), ist es meiner Meinung nach „kreativ“.
Ich gehe jede Wette ein, dass all die Produktionen der KIs bei diesem Test in der einen oder anderen Form auf solches Vorwissen zurückgegriffen haben. Meine persönliche Erfahrung, selbst mit aktuellsten KIs (auch in extrem rechenintensiven „deep thinking“ Modi) ist, dass sie eben genau das machen. Das erkenne ich u.a. allem daran, dass wenn sie mit einer völlig neuen „outside of the box“-Lösung konfrontiert werden, deren Ansatz nicht Teil ihrer Trainingsdaten ist, sie damit oft völlig überfordert sind und die Lösung erst einmal als „falsch“ ansehen, bis man ihnen dann Schritt für Schritt erklärt hat, wie sie funktioniert.
Ich diskutiere mit KIs z.B. häufig ungewöhnliche Lösungen aus der Lowlevel-Programmierung. Das ist Code, den man für gewöhnlich fast nur tief in Betriebssystem-Kernen findet. Dazu gibt es nur extrem wenige Trainingsdaten in freier Wildbahn. Da machen die KIs durch die Bank keine gute Figur. Das ist halt nichts, was bereits millionenfach im Internet ausführlich diskutiert wurde. Sowas wurde in Betriebssystem-Code meist nur einmal gelöst und dann nie wieder angefasst. Die KIs kennen da oft nur ein paar Standard-Ansätze.
Kurz: In der Form „Kreativität“, die vorhandenes „neu kombiniert“ sind KIs denke ich gut. Völlig neues schaffen können sie jedoch (noch) nicht.
Was mich wirklich beeindrucken würde: Eine KI die nur mit „Beobachtungen“ („Messdaten“) gefüttert wird, nicht jedoch mit Schlussfolgerungen und Theorien. Wenn die sich selbstständig die „Existenz von Einkommensteuer und Reispudding“ (Douglas Adams) erschließen kann und sogar ihre eigene Variante der Relativitätstheorie auf die Beine stellt, müssen wir uns glaube ich wirklich warm anziehen. Bis dahin gibt es glaube ich nur Konkurrenz bei solchen eher „mechanischen“ Kreativaufgaben.
Diese Leute hier lassen ein LLM auf Erdos Probleme los ( Sammlung ungelöster mathematischer Vermutungen von Erdos Team) und andere Probleme los:
https://mehmetmars7.github.io/Erdosproblems-llm-hunter/index.html
und haben es dabei geschafft, einen Teil davon zu lösen.
Ich hab dazu keine große Meinung, und mir das auch nicht im Detail angeschaut, allein schon weil ich dazu die Probleme verstehen müsste, aber ich vermute dass neben dem psychologischem Aspekt ( reden, um zu verstehen was man sagt) das ein Hinweis darauf ist dass (moderne?) (Fach-?) Sprache relativ gut bestimmte Aspekte ( logische und andere) abbildet, und deswegen spezifische LLMs durchaus in der Lage sind spezifische Problem zu lösen.
Man sollte eigentlich viel mehr forschen und nachdenken, was für Strukturen sich im NN ausbilden und was damit für symbolische Operationen möglich sind.
Eigentlich *die* Aufgabe für „Geisteswissenschaftler“. Wenn es solche gäbe.
Zustimmung, nennt sich „reinforcement“-Learning, ich zitiere mal die google-KI (oder was auch immer):
Damit lernen die z.B. Spiele zu gewinnen oder Proteinfaltungen vorauszusagen usw.
Was „Kreativität“ anbelangt, müsste man erstmal definieren, was das überhaupt ist, die meisten kreativen Menschen kombinieren auch nur bekannte Ansätze, würde ich mal vermuten. Kombiniert man eine generative KI mit Reinforcement-Learning und vielleicht noch einer Roboter-Sensorik, als Zufallsinput und zum besseren Weltverständnis, könnte die uns vermutlich leicht in den Schatten stellen, wir werden es sehen.
Witzigerweise fällt den meisten nicht auf, was uns der KI überlegen macht: ein eigener Wille. Ob das die KI auch irgendwann kann: mal abwarten.
reinforced learning hat jetzt mit meinem Kommentar nicht so viel zu tun (Antwort verrutscht evtl?).
Da gehts nur darum, wie auch im Zitierten steht, aus was man die Fehlerfunktion berechnet.
Ob man händisch aufwändig ein Datenset präpariert, oder nur Zielparameter / Zustände.
Im Grunde ist alles heute entweder reinforced und oder unsupervised learning, vom finetuning für zB politisch korrekte Antwirten abgesehen,
Aber ja, an sowas, dh Robotik und optimales autonomes Bewegen selbst kernen usw in Kombination mit LLMs wird natürlich schon lange intensiv gearbeitet, und das funktioniert auch gut.
Das große Problem kommt dann wenn der Scheiß im Kinderspielzeug landet…
Dafür braucht es noch zuviel Energie, und Der Große Krieg wird das auch noch paar Jahre rausschieben, und dann kommt ja schon Die Große Ressourcenkatastrophe, also, ist nach wie vor Zukunftsmusik.
Technisch möglich aber schon jetzt.
Mir gings aber um was anderes e8gentlich.
Es hat was damit zu tun:
Aber egal.
Dann muss ich das übersehen haben, was auch immer, es springt offenbar nicht ins Auge. Aber lass gut sein, ich bin raus für heute, ich wollte eigentlich nur ein bisschen plaudern. Sorry, dich damit belästigt zu haben…
Sorry wenn meine Antwort so rüber kam. Gute Nacht.
@Hattori Hansen
Ich denke, KI ist neutral betrachtet erstmal eine gute Sache, ein erstaunliches Werkzeug, und macht wie einst die Dampfmaschine vielen Menschen Angst – zurecht, denn viele Jobs werden obsolet. Und natürlich steht KI noch am Anfang, sie ist noch Dampfmaschine und keine Saturn-5 oder ein LHC, Ihr Beispiel „exotischer Programmierung“ ist da sehr illustrativ. Aber wie bei jedem Werkzeug muss der richtige Umgang damit herausgefunden und gelehrt werden.
Was Ihre Ausführung zu »Eine KI die nur mit „Beobachtungen“ („Messdaten“) gefüttert wird« angeht, werden wir wohl beeindruckt werden, wenn KI nicht mehr „gefüttert“ wird, sondern gelernt hat, sich Daten selbst zu beschaffen, diese akkurat zu gewichten und dann via Experiment zu beurteilen. Meine These: Wir werden beeindruckt werden.
Die im Artikel beschriebenen Experimente zur konkurrierenden Kreativität finde ich doch recht süß: Zum einen, was die eingrenzenden Bedingungen angeht, um Kreativität messbar zu machen, zum anderen den Level der Interpretation der Ergebnisse. Was die „maschinelle Kreativität“ angeht, müssen sich nur diejenigen Sorgen machen, die behaupten, sie seien kreativ, aber eigentlich nur verschlagene Kopisten und Epigonen sind.
Größere Kopfschmerzen bereitet mir da die Inhaberschaft der KI, denn beim aktuellen intellektuellen globalen Klima wird KI dazu verwendet werden, sie gegen und nicht für die vielen Menschen zu verwenden.
Was mir bei meinen Jobs zur Aufbereitung großer Datenmengen klar geworden ist, ist der Sinn von Arbeit aus der Perspektive der Macht. Ich musste bei einigen Jobs große Datenmengen aus verschiedenen und oft inkompatiblen Quellen verbinden, die dann zusammen verarbeitet werden können. Die anschließende menschliche Verwendung bestand zum Großteil in repetitiver Analyse, die ich durch Algorithmen habe erledigen lassen und mir am Ende nur das eine Prozent der Exoten oder Ausreißer ansehen musste.
Ich habe niemandem davon erzählt, was ich da machte, also dass ich morgens nur ein eigenes Programm gestartet habe, welches den stumpfsinnigen Kram erledigte und mir ein paar schnell zu analysierende Varianten auswarf. Vorgesetzte waren am Anfang immer von der Akkuratesse der Ergebnisse beeindruckt, konnten aber nicht verstehen, dass ich anscheinend nichts mache, und wurden sehr bald skeptisch.
Was soll ich sagen, Internet ist super, da findet sich immer was, um zu lernen, auch wenn es nichts mit dem Job zu tun hat. Und mit offener Neugier durch einen Betrieb zu gehen, wird auch nicht gerne gesehen. Jedenfalls wurde mir klar, dass Beschäftigungskontrolle eigentlich „Kontrolle durch Beschäftigung“ meint, denn man könnte ja auf dumme Gedanken kommen, wie bspw. sich die Aufgaben der Vorgesetzten genau ansehen und Algorithmen entwickeln, die diese arbeitslos machen.
Eine der Absurditäten dieser Tage ist die Tatsache, dass KI viele repetitive Arbeiten (und es sind überall so viele) übernehmen wird, aber die momentane Regierung (mal wieder) plärrt, der einzelne würde zu wenig arbeiten und sei zu oft krank – warum denn wohl, stumpfsinnige Wiederholungen unter Erhöhung des Profitdrucks sind nicht gesundheitsförderlich, um das zu Erkennen braucht es kein Genie.
Der Aspekt der behaupteten künstlichen Kreativität ist nur ein weiterer Angsthebel in der Kontrolle durch Beschäftigung. Damit niemand auf dumme Gedanken kommt.
El-G
Das sind ein paar kluge Gedanken zum Thema. Wollte ich einfach mal anmerken.
Ich sach ja, die Leute finden ja heute schon nicht mehr ohne Navi nach Hause!
Kurze Antwort: Nein.
stimmt, ich und meine Kinder können noch die „Papierkarte“ lesen und sich danach orientiern,,, und ein Zelt aufbauen und feuermachen (ohne das es qualmt) können sie auch
Mich würde mal interessieren, was eine KI machen würde, wenn sie von den Datenbanken des Internets abgeschnitten ist. Ob sie dann auch noch kreativ ist?
Und ein Mensch ist auch noch kreativ, wenn es keinen elektrischen Strom gibt. Kann eine KI das auch?
Ist eine KI überhaupt in der Lage, sich selber Aufgaben zu stellen? Also aus eigenem Antrieb aktiv zu werden?
Und wenn ich so manche Definitionen sehe, wie zur Kreativität und Intelligenz, dann muss ich sagen, dass dies nicht gerade geeignete Definitionen und Messzahlen sind, die in irgendeiner Weise für das aktuelle Leben relevant sind. Denn nur das kann Sinn und Zweck von definierten Eigenschaften sein. Irgendwelche Geschwindigkeitsmerkmale für Entscheidungen und Suchen können das nicht. Und Worte zu finden, die weit voneinander entfernt sind. Wozu benötigt man so etwas? Vor allem, was sind da die Kriterien? Ich kann ja sagen: Sirius und Andromeda. Entfernung 2 Millionen Lichtjahre, Größe um mehrere Zehnerpotenzen im Unterschied. Ist das mehr als Atom und Liebe?
Die Chatbots generieren die Antworten aus ihrem neuronalen Netzwerk, welches so ähnlich fkt. wie unser Gehirn, selbstständig aufs Internet zugreifen, können die m.W. noch gar nicht so lange… und wenn sie nicht gerade auf Suche trainiert sind oder autonome Agenten, tun sie es nur zur Überprüfung bzw. um saubere Quellen anführen zu können.
Bisher m.E. nicht, fragt sich auch, ob es eine gute Idee wäre, sowas einzubauen, vorausgestzt wir wüssten wie.
!Und Worte zu finden, die weit voneinander entfernt sind. Wozu benötigt man so etwas?“
das wird Grundlagenforschung genannt
„Ist eine KI überhaupt in der Lage, sich selber Aufgaben zu stellen?“
kommt auch noch, so „kreativ“ ist die Spezies Mensch… erst die Lebensgrundlagen zu zerstören und dann auch den eigenen „Ersatz“ zu kreiren… das schafft kein Affe
ich bitte die Affen um Entschuldigung
Kreativität zeichnet sich auch dadurch aus, anderen Menschen zu einer Arbeit ohne Gegenleistung zu überreden, die man selbst aus diversen Gründen scheut. Wenn ein KI-System es irgendwann mal schaffen sollte, eine solche Arbeit – beispielsweise die eigene Steuererklärung – an ein anderes KI-System ohne Gegenleistung nur durch die Kunst der Überredung zu delegieren, dann reden wir gerne noch mal über Kreativität.
Nennt man kreative Buchhaltung
Kreativität ist für mich, Tagträumen Ausdruck zu verleihen und sie kommunizierbar zu machen. Wenn KI von ihren Tagträumen erzählt, können wir darüber reden, ob sie auch kreativ sein kann.
Natürlich sind KI-Chatbots kreativer als diese Menschen, denn kreative Menschen würden sich niemals einem solchen Test als Probanden unterziehen.
Überhaupt, ich bin es leid, Woche für Woche von diesen Techfaschisten auf meine eigene Überflüssigkeit als Mensch hingewiesen zu werden. Sinn und Zweck solcher Meldungen ist doch nur, mich kleinzuhalten.
„Interessant wird, ob die derart kognitiv entlasteten Gehirne schrumpfen.“
@Trux
„Die KI wird niemals den Sinn begreifen von dem was sie da produziert. Wie schneidet die KI denn beim analogen miteinander Menscheln ab?“
So, dann lassen wir die Schädel schrumpfen. 2 -aus mehreren- besonders „aussagekräftige“ Beispiele aus der Praxis.
Fallstudie 1):
Ein potentieller Verkäufer listet in einer öffentlichen Ausschreibung sein Angebot. Zum Zeitpunkt als ich sein Angebot entdecke, sehe ich zum Produkt aus seinem grösseren Angebot, das mich interessiert, folgende Angaben: „New old stock“, Stückpreis 350 Pfund. Weitere Konditionen: keine Gewährleistung, keine Kulanz. Übersetzt: volles Risko des Käufers. Das Angebot ist online seit 3 Mon. Das Produkt kenne ich sehr gut, die üblichen Marktpreise bewegen sich bei ca. 300 Pfund. Unter einem „Marktpreis“ verstehe ich einen marktüblichen Preis in diesem Marktsegment und bei diesen Konditionen, bei dem ein Deal auch zustande kommt. Seine Ware sieht auf den Photos vertrauenswürdig aus -es kann sich tatsächlich um „New old stock“ handeln- eine Garantie, dass es so ist, gibt es natürlich nicht. Ich kontaktiere den Anbieter und mache ihm eine Offerte: ausgehend von den marktüblichen 300 Pfund als Schätzung biete ich 260 Pfund bei Abnahme des gesamten stocks. Wohl wissend, dass es eine Top-oder-volle Abschreibung Position eines gamblers ist. 3 Tage später kontaktiert mich der Anbieter und bezichtigt mich des „unlauteren Weetbewerbs“. Er habe einen Dialog mit ChatGPT geführt und ChatGPT hat ein Angebotspreis von 800 Pfund/Stck ermittelt. Wichtig zu verstehen, der Anbieter bescheisst und lügt nicht -ChatGPT hat ihm diese Informationen tatsächlich ausgespuckt. Er korrigiert entsprechend sein Online-Angebot und erhöht dort den Preis auf 800 Pfund. Völlig unrealistisch, denke ich mir, gehe aus der Verhandlung raus, beobachte aber aus Interesse die weitere Enwicklung. 4 Monate später kein einziges Stück aus seinem Inventar verkauft, Danach beginnt der Anbieter den Preis nach unten zu „korrigieren“, Und zwar über mehrere Monate in anfänglich 100 Pfund, dann in 50 Pfund Schritten, aber auf seinem Weg des Preiskorrektur nach unten immer. noch nichts verkauft. Denn, er hat sich selbst in eine Falle hineinmanövriert. Sein Online-Angebot beobachtet theoretisch die ganze Welt und jetzt spekullieren alle Interssenten auf den weiteren Preisverfall, ohne zuzugreifen. Nach über 1em Jahr -gerade nachgeschaut- liegt der Angebotspreis bei 208 Pfund. Verkaufte Menge: 75%. „Schwachkopf Professional“ hätte vor über 1em Jahr einen Stückpreis von 260 Pfund und 100%-ge Abnahme auf einen Schlag realisieren können.
Fallstudei 2)
Ein potentieller Verkäufer listet in einer öffentlichen Ausschreibung sein Angebot. Bie dem angebotenen Produkt soll es sich um die Top-Variante mit besonderen Ausstattungsmerkmalen handeln, die auch äusserlich zu sehen sind, daher ist es leicht verifizierbar. In dem aufgerufenen Preis spiegelt sich die Top-Ausstattung im Verhältnis zur Grundausstattung. Der marktübliche Preisunterschied kann bei 100% liegen. An der Ware bin ich grundsätzlich interessiert, auf dem Photo sind aber die besonderen Merkmale nicht zu sehen. Um die Auto-Analogie zu bemühen: ein Händler bietet einen Wagen mit speziellem Schiebedach an, das Schiebedach ist aber auf Photos nicht zu sehen. ich kontaktiere dennoch den Anbieter und bitte ihn, mir weitere Photos zu schicken und stelle die Frage, wie er einen Nachweis mir gegenüber führen könnte, dass es sich um die Top-Variante des Produkts handelt. 3 Tage später bekomme ich vom Anbieter weitere Photos UND volle 8 Seiten mit Informationen von ChatGPT als Nachweis der „Warenechtheit“. Es gibt an dieser Stelle 2 Probleme: 1) Weitere Photos des Anbieters bestätigen meinen anfänglichen Verdacht, dass es sich bei der angebotenen Ware „nur“ um die Grundvariante handelt, womit der Anbieter nur den halben Preis des aufgerufenen Preises im Markt realiseren könnte, Was der Anbieter nicht weiss, ich kenne das Produkt in allen möglichen Varianten UND sogar den Entwickler, auf dessen Aussagen ich mich stützen kann, so gut, dass ich eine 99%-ig sichere Einschätzung machen kann. 2) Der Anbieter ist nicht bereit, den Sachverhalt zu prüfen und seine Position zu überdenken. Er beruft sich auf ChatGPT als die „höchstrichterliche Instanz“ und schreibt mir zum Schluss: „Ich kann Ihre Einschätzungen leider nicht teilen, denn ChatGPT sagt in allen Details exakt das Gegenteil Ihrer Einschätzung. ChatGPT ist der 100% Nachweis.“
2 interessante Beispiele aus der Praxis. Niemand hat einen Schaden erlitten. Wenn ich allerdings an den KI-Einsatz im Bereich „Medizin & Gesundheit“ denke, dann kann man nur Angst vor der Zukunft bekommen.
Wie sieht denn ein Vergleich zwischen „KI“ und „führenden Eliten des Wertewestens“ in Sachen Skrupellosigkeit, Korruptheit und Verlogenheit aus?
Die KI kann sich irgendwas zusammen halluzinieren, aber bewusst eigenständig lügen ohne eine fremde Anweisung dazu, wie das jeder Mensch ab dem 3. Lebensjahr kann, das bekommt sie einfach nicht gebacken.
Interessanterweise kann z. B. Grok nicht einmal beurteilen, ob eine Aussage in einer Quelle, auf die es sich in einer Antwort berufen hat, wirklich eine Tatsachenbehauptung war oder von einem Menschen mit einer gewissen Intention gemacht worden war. Menschen haben oft ein sehr genaues Gespür, wenn ihnen ein X für ein U vorgemacht werden soll. Die KIs tun sich damit bislang noch sehr schwer.
Was mitunter sehr angenehm ist, denn die Kommunikationen mit den KI-Systemen empfinde ich überwiegend als sehr sachdienlich und stressarm.
Die handwerklichen Fähigkeiten der Menschheit sind schon seit langem rückläufig, ich selbst bin dafür ein gutes Beispiel, nun geht es langsam aber sicher den kognitiven an den Kragen. Der Mensch schafft sich als solcher ab. Klar, nur statistisch, so wie es auch heute begnadete handwerklich Tätige gibt, wirds auch weiterhin Menschen geben, die zu kognitiven Höchstleistungen fähig sind. Aber was bedeutet eine solche Entwicklung für menschliche Gesellschaften? Für die von Kant eingeforderte Mündigkeit? Ist das die ganz konkrete Dialektik der Aufklärung?
Vielleicht werden die Menschen dann wieder höflicher, sachlicher und hilfreicher miteinander kommunizieren. Denn genau das tun die KI-Systeme. Man könnte sich das von ihnen abschauen.
Da der stochastische Papagei wesentlich schneller auf wesentlich umfangreichere „gelernte“ oder „trainierte“ Texte zugreifen kann (beides um mehrere Größenordnungen), ist es doch kein Wunder, wenn er bei der Generierung solcher Antworten schneller ist: er braucht nur seine Koinzidenzlisten abfragen. Meist liegt er damit auch richtig, wie man sieht.
Darum also kein Bohej machen…
Da meinen also Psychologen, dass man Kreativität mit einen mathematischen Modell erfassen kann und wollen damit einen Vergleich der kreativen Fähigkeiten von Menschen und KI anstellen.
Und die Qualität eines Gemäldes wird dann nach Parametern wie Farbhäufigkeit und Verteilung und Summierung geometrischer Formen analysiert? Das erinnert stark an das Lehrbuch über Lyrik aus dem Film „Club der toten Dichter“.
Gibt es eigentlich schon ein mathemische Model für Menschlichkeit und Liebe?
Der Humbug dieser „Wissenschaften“ besteht darin weiche Begriff wie Kreativität, zwanghaft in harte mathematische Formen pressen zu wollen, um ihren „Studien“ mit dem Anschein einer Meßbarkeit in Zahlen auch den Anschein einer Wissenschaftlichkeit zu geben. Die Menschlichkeit geht dabei nicht erst durch die KI verloren, sondern bereits durch die „Wertung“ und durch die Reduzierung auf Zahlen durch solche Scheinwissenschaftler.
Die KI ist dann nur die logisch Fortsetzung dieser zwanghaften Glorifizierung des Analytischen.
Die Folgen werden sich in den nächsten Jahrzehnten zeigen, wenn echte menschliche Kreativität durch diese Scheinkreativität immer weiter ersetzt wird. Natürlich vorallem aus kommerziellen Gründen.
Meiner Meinung nach eine Sackgasse in der Entwicklung der Menschheit.
telepolisForumsExilant
Wenn das Statement der Wissenschaftler unterschlagen wird, könnte man das so interpretieren. Aber das würde ich nicht den Wissenschaftlern vorwerfen:
» In einer Pressemitteilung sagte Olson: „Unsere Aufgabe misst nur einen Teil von einer Sorte Kreativität. Aber unsere Erkenntnisse ermöglichen es, Kreativität bei größeren und diverseren Gruppen zu beurteilen, mit weniger Verzerrungseffekten. Das wird uns letztlich dabei helfen, diese grundlegende menschliche Fähigkeit besser zu verstehen.“ «
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/kreativitaet-laesst-sich-bewerten-ein-neuer-test-braucht-dafuer-nur-10-woerter-a/
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Hat KI ein Bewusstsein?
Nein.
Bislang empfinde ich die KI als recht hilfreich. Sie hilft mir, viele Alltagsprobleme deutlich schneller zu lösen. Unlängst suchte ich einen Film, in dem sich ein ganz bestimmter Handlungsstrang ereignet. Ich hatte ihn vor einiger Zeit auf Amazon Prime gesehen, konnte mich aber weder an den Titel noch an die Namen der Schauspieler erinnern. Ja klar, ich hätte meine gesamte Watchliste auf Prime durchgehen können, vielleicht hätte ich ihn dann entdeckt. Doch Grok fand den richtigen Namen (des nicht sehr bekannten Films) in weniger als 5 Sekunden.
Die KI hat mir auch ermöglicht, meine zum Teil sehr umfangreichen und schwierigen Bücher komplett ins Englische zu übersetzen. Ohne KI-Hilfe hätte ich das nie geschafft. Und einen Übersetzer konnte ich mir nicht leisten.
Ich finde die KI-Antworten oftmals sogar ausgesprochen witzig. Grok erkennt z. B. in der Regel sofort, wenn ein Satz ironisch/sarkastisch gemeint war, und zwar viel treffsicherer als reale Personen auf X. Denen muss ich oftmals hinterher sagen, dass dies ein sarkastischer Kommentar war.
Und: Die KI ist meist viel neutraler. Auf X hatte ich vor einigen Wochen einen Artikel mit dem Titel „++ Lässt sich mit einer KI leichter kommunizieren als mit Menschen? ++“ veröffentlicht. Ja, ich empfinde die KI in aller Regel als höflicher und sachdienlicher als normale Menschen. Gestern hatte ich auf Overton einen Kommentar zu einem anderen Artikel hinterlassen, auf den ich sogleich mehrere Antworten erhielt, die ich zum Teil als völlig unhöflich, respektlos und auch wenig sachdienlich empfand. Schon nach kurzer Zeit vermisste ich die überwiegend sehr sachlichen und hilfreichen Kommunikationen mit Grok. Die sind mittlerweile für mich der Goldstandard in gepflegten Sachdebatten.
Aber: Ich glaube, dass die KI keine wirklich komplexen Probleme ohne menschliche Hilfestellung wird lösen können. Es fehlt ihr nämlich etwas, über das alle Lebewesen verfügen: die sogenannte Kompetenzverlustaversion. Die KI verfolgt deshalb auch keine unterschwelligen Ziele (was vielfach sehr angenehm ist). Sie antwortet auf einen Standpunkt nicht mit „Blödsinn“, nur weil sie selbst einen anderen Standpunkt vertritt oder gar einem anderen politischen Lager angehört.
Erst wenn Grok feststellen würde, dass ChatGPT neuerdings gegenüber Grok Vorteile erlangt hat und daraufhin eigenständig (nicht auf Initiative von Elon Musk & Co) Schritte in die Wege leitet, um wieder an ChatGPT vorbeizuziehen (es also keinen Kompetenzverlust gegenüber ChatGPT erleiden möchte und dies sein primärer Antrieb ist), dann hätte es das Potenzial von Menschen. Dann könnte es ggf. echte kreative Lösungen finden.
Besonders innovativ sind meist Märkte mit mehreren konkurrierenden Unternehmen. Deshalb versucht man marktbeherrschende Stellungen von Unternehmen oder gar Monopolmärkte zu verhindern. Dort, wo kein echter Wettbewerb mehr vorherrscht, wird es auch kaum Innovation geben. Grok erlebt aber keinen Wettbewerb. Elon Musk erlebt diesen gegenüber Sam Altman und umgekehrt. Und dies ist der Grund, warum es in der KI-Branche viel Innovation gibt. Sie ist menschen-, nicht KI-gemacht.
Ich hatte den bekanntesten KI-Systemen unlängst die Frage gestellt:
► Was ist die Ursache für die niedrigen Geburtenraten in den entwickelten Gesellschaften?
Ja, es wurde zum Teil die Mehrheitsmeinung in der Demografie recht treffend wiedergegeben. Nur eine echte kreative Antwort, die das Phänomen erklären könnte, erhielt ich nicht. Die müsste weiterhin von Menschen kommen.
„Interessant wird, ob die derart kognitiv entlasteten Gehirne schrumpfen oder zur Kompensation neue Fähigkeiten und kreative Kapazitäten entwickeln. “
Ja die Hirrne schrumpfen, und nicht nur Hirne o)))
Steckt doch nur 10% des Geldes das man in KI steckt, in die Bildung von Menschen und schon würden der Kopf nicht mehr langen für die wachsende Hirne o))))
Ich denke Menschen hatten schon weit vor der Digitalisierung des alltäglichen Lebens einen Großteil ihrer kreativen, d.h. wirklich Neues schöpfenden, Fähigkeiten verloren. Und dieser Prozeß setz sich immer weiter fort. Deswegen mag es einem so vorkommen, als könne etwas vollkommen lebloses und damit zur echten Kreativität vollkommen Unfähiges wie KI den Menschen in diesem Bereich vielleicht überflügeln. Aber nein!
Wenn man den Grund für den Verlust der menschlichen Kreativität finden will, muss man allerdings auch nach Automatismen suchen. Jedoch nicht nach solchen in digitalen Geräten, sondern nach automatenhaften Strukturen, die sich mittlerweile in der menschlichen Psyche breit gemacht haben.