Geoökonomische Umwälzungen  

Der Irankrieg und die Folgen.

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20 Kommentare

    1. Tja. Aber er ist weiß Gott nicht der Einzige, der diesen Satz so grundsätzlich falsch versteht. Inzwischen ist dieses banale und den Gedanken Heraklits verzwergende Verständnis zum Standard geworden.

    1. Trump zu dem 10-Punkte-Vorschlag des Iran: „Wir haben einen Zehn-Punkte-Vorschlag vom Iran erhalten und glauben, dass dies eine akzeptable Grundlage für Verhandlungen darstellt.“

      Die Pressesprecherin des Weißen Hauses: „Die Iraner legten zunächst einen Zehn-Punkte-Plan vor, der im Grunde unseriös und völlig inakzeptabel war. Präsident Trump und sein Verhandlungsteam warfen ihn buchstäblich in den Müll… Die Vorstellung, dass Präsident Trump Irans Wunschliste jemals als Abkommen akzeptieren würde, ist völlig absurd.“
      Ähnlich äußerte sich Vance.

      Es geht doch nichts über seriöse Verhandlungspartner.

      Hat jemand eine Ahnung, was sich Iran von diesen „Verhandlungen“ verspricht?

      1. Vielleicht die Hoffnung bzw. das Kalkül, dass die US-Regierung im Laufe der Gespräche zur Vernunft kommt?
        Immerhin wird wohl Vance die US-Delegation leiten, und der war – wie ich hörte – von vorn herein eher gegen diesen Kkrieg.

  1. Wieso wird eigentlich in Bezug zum Krieg immer wieder der Oman erwähnt, der mutmaßlich genauso betroffen wäre, wie Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, VAE (und Irak)? Obwohl der Oman eigentlich so gut wie nicht angegriffen wurde.

    Man sollte in manchen Fällen dann doch genauer schauen, wer dann vom Iran (nach dem Angriff der USA und Israel auf den Iran) in den umliegenden Staaten mit Raketen und Drohnen bedacht wurde (und nicht einfach alle Golfanreiner-Staaten nennen). Und wer dann eben doch eher nicht. Wobei gewisse Dinge dann eben daran liegen, dass der Irak dann doch eigentlich – nach einer Entscheidung der irakischen Regierung/Parlament von 2020 – die amerikanischen Streitkräfte im eigenen Land gerne loswerden würde (nur die Amis eben nicht wollten und deshalb noch da sind). Und im Oman dann doch auch eher weniger amerikanische Stützpunkte zu finden sind.

  2. Die Chinesen träumen von einer glorreichen, mächtigen Zukunft, der neuen Weltwirtschaftsführerschaft.
    Und der Iran hat nun eine energiepolitisch unglaubliche Macht in greifbarer Nähe.
    Beide wie auch der Autor vergessen dabei völlig, dass dafür zuerst ein Weltkrieg auszufechten ist, der mit seinen katastrophalen Konsequenzen die errungenen Positionen völlig obsolet machen wird.
    Denn der Westen wird dieses Scenario unter keinen Umständen akzeptieren.

    1. China hat Geduld, es weiß, der Westen richtet sich selbst zugrunde. Ein Weltkrieg ist dafür nicht erforderlich. Der Untergang ist sogar im Selbstverständnis (der Ideologie) des Westens selbst begründet. China muss nur aufpassen, nicht mit hinunter gezogen zu werden.

  3. Bis auf den Satz „aufgrund des kalten Winters“ soweit korrekt und ich bin der Letzte der bezweifelt das unser Handeln Einfluss auf die Ökologie und das Klima hat. Aber echt, der Winter war kälter als die Nicht-Winter davor, aber kalt? 3-4 Monate Schneedecke, mindestens nen Meter hoch, Atem gefriert, wenn man nix von den Mund hält? Das ist kalt. Der letzte Winter war lau mit ein bisschen kalt zwischendrin.

    Lieber Gruss

  4. Diese Artikel besteht aus Phantastereien, Wahrscheinlich hat der Autor das geträumt.
    Natürlich arbeiten die Golfstaaten aktiv daran, ihre Öl- und Gasexporte unabhängiger von der Straße von Hormus zu machen. Dadurch gewinnen alternative Landrouten und Pipelineprojekte stark an Bedeutung. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate nutzen bereits bestehende Pipelines, um Öl an Hormus vorbeizuleiten. Dazu gehören:
    Saudi-Arabiens East-West-Pipeline (Petroline) und
    die Abu Dhabi Crude Oil Pipeline (ADCOP) der VAE
    Geplant sind Verbindungen von Irak über Jordanien oder die Türkei zum Mittelmeer sowie
    Einbindung in den India-Middle East-Europe Economic Corridor (IMEC), der langfristig Pipelines bis zum Mittelmeer (z. B. Hafen Haifa) ermöglichen könnte.
    Längerfristig verliert Hormus dadurch seine Bedeutung. Wenn Iran Hormus sperren will, bis diese Projekte verwirklicht sind, wird Trump seine Pläne verwirklichen und alle Brücken und Kraftwerke bombardieren. Man stelle sich mal vor, dass alle Bahn- und Autobrücken über Flüsse und entsprechende Brücken über Täler in Deutschland gesprengt wären. Es wäre dann praktisch kein Verkehr mehr möglich und aus mit just in time. Möglich wäre auch, den Ölexport aus Iran zu blockieren.
    Also träumt mal schön weiter. Schon in wenigen Tagen gibt es ein Erwachen.

    1. Im 19. Jahrhundert mussten die Schweden an die Dänen den sogenannten Sundzoll bezahlen. Das ärgerte die natürlich und man baute mit viel Aufwand den Göta-Kanal zur Umgehung. Als der Kanal fertig war dauerte es nicht lange bis die Dänen den Zoll abschafften. Außerdem hatte sich mittlerweile mit der Eisenbahn ein Transportsystem etabliert, dass viel effektiver war als das starre Kanalsystem.

      Zum Thema Pipelines: Ich habe mal gehört, dass es nicht sonderlich schwer ist, Löcher in solche Röhren zu machen.

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