Sind die digitalen Medien ein Trojanisches Pferd, das die Menschen so verblödet, dass KI diese Leere auffüllen kann?

Moshe Zuckermann und Florian Rötzer im Gespräch über Themen Ihres Buches, das gerade erschienen ist. Trump und die Ratlosigkeit der Intellektuellen, die Herrschaft der Stärkeren und das Ende der Aufklärung, die Künstliche Intelligenz und der Rückgang in den Naturzustand ...

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22 Kommentare

  1. Florian Rötzer: „(…)Vielleicht ist das Nationalstaatsprinzip auch nicht die richtige Grundlage, um eine internationale Ordnung aufzubauen. Und es scheint ja auch das zu sein, woran sie in Wirklichkeit zerbricht.“

    Die Infragestellung des Nationalstaatsprinzips führt zu einer Neuen Wahrheit.
    Niemand braucht Großmächte, um Frieden auf Erden zu schaffen. Die sind es die uns und die kleinen Staaten bedrohen.

    Hören wir dazu Hans-Jürgen Geese, der in seiner wöchentlichen Kolumne von Neuseeland auf die Welt schaut:

    „Der Nationalstaat ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Eine Erfindung. Eine wirklich blöde Erfindung. England wurde nie als Nationalstaat gegründet. Frankreich wurde nie als Nationalstaat gegründet. Genau so wenig wie Schweden oder Dänemark. Japan kam doch nie auf die Idee, eines Tages Japan zu gründen.

    Aber Deutschland tat das 1871. Aus wahnwitzigen Gründen. Es war der Beginn einer nicht enden wollenden Welle von Katastrophen. Ohne die Gründung des Staates Deutschland wäre es nie zum Ersten Weltkrieg und zum Zweiten Weltkrieg gekommen. Die Schlesier würden noch immer in Schlesien leben. Und die Pommern in Pommern. Von einer kurzen Periode im frühen Mittelalter abgesehen, gehörte Pommern seit mindestens 800 Jahren zum deutschen Kulturraum. Alles geopfert einem Wahnsinn.

    Im Mittelalter bestand das römische, deutsche Reich (oder Heiliges Römisches Reich deutscher Nation) aus hunderten von großen und kleinen und kleinsten unabhängigen Städten, von unabhängigen Staaten, von unabhängigen Fürstentümern, Herzogtümern, Rittertümern, Klöstern und bischöflichen Latifundien. Und keiner kam auf die irrsinnige Idee, das alles zusammenzuwerfen und es einem durchgeknallten, verrückten Politiker in einer Stadt Berlin anzuvertrauen. Die hätten Sie damals für wahnsinnig erklärt. Denn das ist doch völlig absurd. Das ist so absurd, dass wir nach nunmehr 153 Jahren, endlich, endlich, ganz, ganz langsam, einsehen, dass das ein riesiger Fehler war. Heute, nach 153 Jahren, ist Deutschland ein von Amerika besetztes und von Amerika völlig kontrolliertes Land. Meinen Sie, das war genau das, was der Bismarck damals im Sinne hatte? Käme Bismarck heute zurück, was meinen Sie was der uns empfehlen würde?“

    Quelle: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20242/der-traum-von-zehntausend-staaten/

    kehren wir also um, und wenden wir uns von dem künstlichen Konstrukt Nationalstaat ab, dann sehen wir das, worauf sich der Nationalstaat gründete: kleine autonome unabhängige Staatsgebilde die es lange vor dem Nationalstaat gab.

    1. Diesem Artikel ist überwiegend zuzustimmen, wie auch Ihrem Kommentar! Ohne vorangehenden Totalzerfall wird es die aktuelle „Elite“ aber nicht geschehen lassen und im nächsten Jahrhundert haben wir nichts mehr davon.

    2. Mir gelingt diese Zustimmung nicht. Auch wenn dem moralischen Urteil Geeses über all das, was im Namen von Nationalstaaten verbrochen wurde, besonders von unserem, nicht zu widersprechen ist. Aber die Vorstellung, man habe beschlossen, sozusagen einfach eine blöde Idee gehabt, einen Nationalstaat zu gründen, den niemand recht brauchte und ohne den alle glücklicher wären, ist falsch. Bürgerliche Nationalstaaten sind geradezu eine historische Notwendigkeit und sie entstehen auch weltweit, wenn auch auf ganz verschiedene Weise. Und diese Entstehung hat nichts mit der „Stimme des Blutes“ zu tun, einem zum Durchbruch drängendem nationalen Gefühl oder weiß der Teufel was sonst noch dereinst und bis heute als „national“ phantasiert wird. Die bürgerlichen Verhältnisse, die später als kapitalistische Produktionsweise begriffen werden, können mit feudaler Zersplitterung, mit Einengung von Produktion und Handel durch feudale Rechte, Immobilität der Arbeitskräfte, Unberechenbarkeit der Eigentumsverhältnisse usw. usf . nicht entfaltet werden und tatsächlich ist die Reichsgründung im Norddeutschen Bund und im deutschen Zollverein eigentlich schon vorweggenommen. Natürlich ist der Rahmen, in dem das entfaltet wird -ein Teil der deutschsprachigen Länder Europas- nicht vollkommen egal und hat geschichtliche Ursachen. Und ganz viel Folklore. Aber die eiskalte Berechnung, mit der Preußen die deutschen Österreicher von der großen „nationalen Einigung“ ausschloß, zeigt auch was da abging.
      Zur Illustration meine These möchte ich auf unseren französischen Nachbarn verweisen, von dem im Artikel schon die Rede war. Die französische Revolution findet den einheitlichen zentralistischen Staat und damit einen einheitlichen Markt schon vor, auch wenn der noch von den feudalen Verhältnissen gefesselt wird. Übrigens sind das vor zweihundert Jahren längst nicht alles Franzosen. Napoleon -sicher nicht er persönlich, aber er ist der Chef im Ring- lässt die neuen Verhältnisse in Gesetzesform bringen : Das Zivilgesetzbuch, das oft auch mit seinem Namen benannt wird. Frankreich erlebt in der Folge Aufstände, Revolten, Revolutionen, mehrere Restaurationen. Aber das Gesetz, auch wenn es seine Wurzeln in der römischen Antike hat – bleibt bestehen, weil die neuen Verhältnisse es brauchen und die feudalen Mumien, die immer mal wieder versuchen, Mittelalter zu spielen, können es nicht mehr antasten.

      Nationalstaaten sind nichts übernatürliches, keine Kopfgeburten, sondern eine objektive historische Notwendigkeit, die da, wo sie nicht entfaltet werden können – siehe unseren östlichen Nachbarn Polen – zur Dominanz anderer Akteure führten.
      Soweit die schlechte Nachricht. Die gute – sie werden genau so wieder verschwinden, wenn sie keine Funktion mehr haben.

      1. vielen Dank für ihre hervorragende Replik, der ich größtenteils zustimme. Lassen Sie uns den Nationalstaat im Kontext von Föderationen weiter differenziert betrachten. Vor dem norddeutschen Bund und der Reichsgründung 1870/71 gab es ja auch eine Föderation – den Deutschen Bund. Der deutsche Zollverein wurde im Deutschen Bund gegründet.

        der Deutsche Bund war ein loser Zusammenschluss von 34 unabhängigen Staaten allerdings mit zwei großen Gebilden Österreich und Preußen. Es gab keine Parteien, es gab nur Gesandte die nach Frankfurt in den Bundestag geschickt wurden.

        Worauf ich hinaus will ist folgendes. Preußen und Österreich stritten sich um die Vorherrschaft im Deutschen Bund. Nach dem ersten Einigungskrieg dem deutsch-dänischen Krieg 1863, erfolgte der zweite Einigungskrieg 1866, nämlich der deutsch-österreichische Krieg der in Königgrätz mit der Niederlage Österreichs kulminierte und den Deutschen Bund beendete. Der Norddeutsche Bund sollte nur ein Übergang zu einem neuen (zentral in Berlin) regierten Konstrukt führen, dem Deutschen Kaiserreich.

        Das Problem aller nicht erfolgreichen Föderationen besteht, wenn ungleiche Teile miteinander verbunden werden.

        In diesem Fall wurde das große Preußen welches 60% des damaligen Gebietes umfasste, im Rahmen einer Föderation mit mehreren Kleinstaaten wie Sachsen den thüringischen Gebilden und Bayern vereinigt, mit dem unvermeidlichen Ergebnis das schließlich das was den Namen nach Deutschland war, zu Groß-Preußen wurde.

        Innerhalb einer Föderation war das die einzig logische Entwicklung. Da es nicht möglich gewesen wäre, gegen den Widerspruch Preußens diesen mächtigen Staat irgendein Bundesgesetz aufzuzwingen, konnten Bundesgesetze praktisch nur durch Preußen selbst vollstreckt werden, das allein mächtig genug war sie allen Mitgliedstaaten, einschließlich Preußens selbst, aufzuzwingen.

        So musste das Deutsche Reich freier und unabhängiger aber ungleich starker Staaten – sogar wenn Preußen die Vorherrschaft nie gewünscht hätte – endlich doch von Preußen beherrscht werden. Das meinte Geese mit der blöden Erfindung. Dahin die Freiheit und Vielfalt der Kleinen Staaten.

        Die blöde Erfindung ungleich großer Staaten in einer Föderation sehen wir auch in der EU. Auch die EU ist eine Föderation. Auch sie wird scheitern.

  2. Der Stärkere kann sich durchsetzen – aber nie ganz. Nie hat er Ruhe, er wird zur Geisel seiner Stärke. Irgendwann ist er erschöpft, es kommt ein neuer Stärkerer, dem es genauso geht. In der heutigen, menschenüberfüllten, ultratechnisierten Welt ist es noch schlimmer, die Phasen der Überlegenheit noch kürzer. Auf eigentliche Legitimation zu verzichten hat einen hohen Preis. Wer einen Gran Verstand hat, sieht das ein und versucht, auf anderen Wegen politisch zu exzellieren.

    Statt über ihren Zusammenbruch zu klagen, müssen wir darüber nachdenken, wie eine nachbürgerliche Welt aussehen soll. Die Machtübernahme des abendländischen Bürgertums hat sich als grandioser Fehlschlag erwiesen. Wo ist das Neue, das uns in die Zukunft trägt?

    1. „Wo ist das Neue, das uns in die Zukunft trägt?“

      Nach „Globaliserung“ der Nullenjahre -also dem Weltkapitalismus- kann nur der Weltfaschismus kommen. Was denn sonst? Die weltkapitalistische Staatenkonkurrenz wird nicht mittels „Welthandel“ ausgetragen, sondern mittels „Erpressung-Drohung > Gewalt > Krieg“ -in dieser Reihenfolge, wenn Drohung und Erpressung nicht reichen sollte, um eigene Interessen durchzusetzen- zwischen konkurrierenden Machtblöcken. „Multipolare Weltordnung“ halt.

      1. Vielleicht würde ich es nicht „Faschismus“ nennen. Ist ein Begriff, den man den historischen Vorbildern lassen kann. Ich erwarte so einen technokratischen Totalitarismus, der, wie ich finde, schon immer sichtbarer wird und der, da mache ich mir keine Illusionen, nicht besser sein wird als klassischer Faschismus. Aber eben was Anderes und Neues. Die technologischen Mittel, die Herrschaft ein der Hand halten und nutzen wird, werden Lager und Zuchthäuser überflüssig machen. Sie trennen dich von deinem Geld, kontrollieren jedes deiner Worte, schließen dich von der Kommunikation aus…….

  3. Trump und die Eartlosigkeit der Intellektuellen, …

    ?

    – Bartlosigkeit
    – Hartlosigkeit
    – X-artlosigkeit (Anspielung auf X-Musk)
    – Ceartlosigkeit (irisch)
    – Dartlosigkeit
    – Earthlosigkeit
    – Tearthlosigkeit (Tearth – irgendein Tee-Shop)
    – BeArtlosigkeit
    – Sea-artlosigkeit
    – Neartlosigkeit (irisch)
    – Zartlosigkeit

    ?

    Ich bin von völliger Ratlosigkeit befallen!

      1. Es ist einfach nur psychologische Kriegsführung. Die USA ist wirtschaftlich am Ende. Die Saudies haben den Vertrag, Öl nur gegen Dollats zu vekaufen nicht verlängert und Öl und Gas werdem zunehmend in alternativen Währungen verkauft. China kauft sich mit seinen Dollardevisen überall ein. Das bedeutet, dass die Zeit, in der die USA sich in der eigenen Währung verschulden konnte zu Ende geht und 800 Militärbasen weltweit nicht mehr bezahlbar sind. Das wissen eie Amis, zumindest die Think Tanks.Deshalb versuchen sie sich zuvor noch soviel, wie möglich der westlichen Hemisphäre unter den Nagel zu reissen. Die multipolare Weltordnung kommt und die Macht der USA wird schon wegen der Dekandenz zerfallen. Wir sollten das Trump sche Affentheater etwas gelassener sehen.

  4. Schon erstaunlich, wie viel Durcheinander in dem Dialog zum Ausdruck kommt, ein Durcheinander, das sicherlich dem entspricht, das in der Welt überhaupt herrscht, in das uns die Medien generell mit Vorsatz eintauchen, so lange, bis wir um Hilfe schreien – ja und wer wird uns dann helfen, wenn wir schon vorher die Übersicht verloren haben?
    Rötzer und Zuckermann bestimmt nicht, aber immerhin versuchen sie wenigstens, Übersicht zu gewinnen, so richtig erfolgreich sind sie dabei aber nicht.
    Alleine schon das Trump-Bashing zeugt von einer kompletten Fehleinschätzung der Realität – die bekommen sie doch sonst auch einigermaßen in den Griff, z.B. wenn es um die Ukraine geht, dann verstehen die beiden doch, dass der russische Angriff auf die Ukraine eine Vorgeschichte hatte – nur bei Trump verstehen sie nicht, dass es dort um einen mörderischen Kampf um die Weltherrschaft geht, den Trump und seine Anhänger im allerletzten Moment noch gestoppt haben; einen Kampf, den sie aktuell intensiv weiterführen, derzeit gegen die EU Kreaturen der Globalisten, die diese fast überall installiert haben, gegen die UN, die von diesen übernommen und gleichgeschaltet wurde, gegen den tiefen Staat, der noch immer weitestgehend nach deren Pfeife tanzt.
    Dann KI – du lieber Himmel, was für ein Popanz: noch nie stand die Menschheit so dicht vor der Möglichkeit, mit 2 Tagen Arbeit alles Nötige für ein gutes Leben zu produzieren, aber vielleicht noch nie war der Widerspruch zwischen der Chance nach Freiheit und der realen Unfreiheit größer, noch nie war die Menschheit so nah dran am glücklichen Leben für die größtmögliche Zahl und noch nie stand sie so dicht am Abgrund, vor der Gefahr, in die schlimmste Barbarei abzugleiten.
    Wie viel mehr ließe sich erwidern….
    Nur noch eines zur Hobbes, Rousseau Verwirrung, die immer wieder aufkommt, obwohl auch hier alles recht einfach wäre: Wenn Hobbes vom Kampf eines jeden gegen jeden im Naturzustand spricht, tut er das, um den zivilisatorischen Fortschritt des autoritären Staates hervorzuheben, denn dieser, meint er, würde die Einzelnen daran gewöhnen, sich – aus Furcht vor der Staatsgewalt – dem Recht und den Gesetzen unterzuordnen.
    Wenn Rousseau dagegen davon spricht, dass alle Menschen von Natur aus gleich seien und nur überall in Ketten liegen, so stellt er doch klar und deutlich die Frage, wie man diese Ketten abwerfen könnte. Die Antwort ist das Modell des souveränen Volkes, einer Vereinigung von gleichberechtigten Staatsbürgern, die die grundlegenden Entscheidungen in Staat und Gesellschaft untereinander aushandeln (Meinungsfreiheit ist dafür die Voraussetzung).
    So – und wie es weitergeht? Irgendwann stellten einige fest, dass das Privateigentum an Produktionsmitteln eine Grenze (eine Brandmauer?) darstellt, an der das genannte Modell scheitern muss; nicht weil die Leute bösartig sind, sondern weil es dem kapitalistischen System innewohnt, zu ihm dazugehört. Dieses Problem ist mit dem Untergang der Sowjetunion in verschärfter, weltumspannender Form wiedererstanden, die Oligarchen-Globalisten griffen und greifen nach der Weltherrschaft.
    Wir können froh sein, dass Trump und Anhänger den Kampf gegen diese Leute aufgenommen haben und erst einmal auf die Bremse treten. Das quietscht, ja…
    Aber: Was glauben die Herren denn: Soll Trump die Totalverarsche (man verzeihe mir diesen Vulgärjargon) der Globalisten mit ihrer EU Trutzburg, in die sie sich zu ihren Vasallen zurückgezogen haben) widerspruchslos hinnehmen, die jeden, aber auch noch jeden seiner Versuche, in der Ukraine Frieden zu stiften, hintertrieben, zuletzt den Iran-Regimechange-Fesselballon starteten, in den USA eine Metoo -Woke-BLM Welle nach der anderen ablaufen lassen?
    Die Grönland Klatsche ist dagegen ein herrlicher Schachzug, wunderbar, wie Merz und Co die Welt nicht mehr verstehen.
    Und richtig schrieb Dagmar Henn auf RT:
    „Nun, es gibt eine ganz einfache Möglichkeit. Der Ukraine den lang verdienten Tritt verpassen und dann in Moskau lieb bitte, bitte machen, wobei man dann auch gleich darum bitten könnte, den verbliebenen Strang von Nord Stream mit Gas zu beschicken. Das wäre eine relativ schnelle Abhilfe und würde auch sonst viel an Geld und Nerven sparen. Und dem Fernsehprogramm vielleicht sogar Zuschauer zurückbringen, die zuletzt diese ständige Kriegspropaganda nicht mehr ertragen haben. Sowieso gibt es weltweit nur ein Land mit einer nennenswerten Zahl von Eisbrechern, die ganzjährig um ganz Grönland herumfahren können“.

    1. Gar nicht übel deine Logik.
      Man sollte aber nicht verschweigen, das Trump und Konsorten, insbesondere Leute wie Thiel, Vance und Musk, das alles nicht für UNS tun, sondern ihren ganz eigenen partikularen Interessen nachgehen.

    2. „Wir können froh sein, dass Trump und Anhänger den Kampf gegen diese Leute aufgenommen haben und erst einmal auf die Bremse treten. Das quietscht, ja…“

      Da quietschen vor allem meine Synapsen, bei so viel Irrglauben..

      1. Es ist kein Glaube, sondern ein Modell. Den Unterschied werden Sie aber sehr wahrscheinlich niemals begreifen. Und was Ihre Synapsen betrifft: Naja…

      2. „Da quietschen vor allem meine Synapsen, bei so viel Irrglauben.“

        Verständnisprobleme verorte ich bei Ihnen, nicht bei @Routard.

  5. Dass keiner mehr durchblickt ist doch beabsichtigt. Auch das destruktive Vorgehen von Trump hat System, um Gegenreaktionen zu provozieren, die er als Anlass nimmt, weiter zu eskalieren, und seine Macht auszubauen. Das läuft innenpolitisch in den USA offensichtlich so. Und Trump ist jetzt nicht so kompliziert gestrickt, dass er sich außenpolitisch ein gänzlich anderes Verhaltensmuster zulegen würde.

  6. Der Raubtierkapitalismus entledigt sich jeder zivilisatorischen Schranke. Trump ist zugute zu halten, dass er das zwar brachial, aber „offen und ehrlich“ durchzieht. Die US-Demokraten sind nicht grundsätzlich anders. Sie machen es nur versteckter und „intelligenter“.

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