Im Zeitalter der KI werden Fehler menschlich

Das war bis vor kurzem ein Mangel der Menschen, die die Fehler ins Zusammenspiel mit den Maschinen brachten, der berühmte human error. Jetzt versuchen manche, durch grammatikalische oder Tippfehler ihre KI-erzeugten Texte zu vermenschlichen. Das kann aber auch wieder KI machen lassen.

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6 Kommentare

  1. Ich lass manchmal Texte von KI prüfen. Da werd dann zuweilen ungefragt Passagen umgeschrieben, weil es so elegante, präziser oder ausdrucksstärker wären. Nicht selten ist es allerdings eine Verschlimmbesserung. Und meinen eigenen Stil erkenne ich meist nicht mehr wieder. Wenn da was rauskommt, bei dem ich sagen würde, dass ich es so ggfl. auch schreiben würde, nehme ich das als netten Tipp auf, übernehme es aber auch nicht 1 zu 1. Ich betrachte KI inzwischen nicht mehr als Wissensbasis oder Problemlöser, sondern als Anregung, andere Lösungswege zu suchen, insbesondere, wenn sich KI mal wider stur immer wieder wiederholt.

  2. Demnächst wir eine KI alle Schreibarbeiten von Florian Rötzer übernehmen um seine Texte zu humanisieren.
    Während sich Florians Texte bislang zu 90% darum drehten mühsam zu begreifen wie eine Maschine denkt, wird sich die Maschine dann den menschlichen Themen zuwenden können wie Zuneigung und Liebe.
    Ja, Maschinen sind einfach die besseren Menschen.

  3. Ich mach’s mal nett. Mit Vermenschlichung von Texten hatte Herr Rötzer noch nie Probleme. Seine Texte waren häufig extrem menschlich. Herr Rötzer war schon KI, da dachte niemand daran, dass es so etwas je geben würde. Oder so. Jedenfalls wissen wir jetzt warum das immer so war. Vermenschlichung seiner Texte.

  4. Und bei manchen Captcha-Verfahren muss man vielleicht inzwischen, um als Mensch erkannt zu werden, ein paar Fehler einbauen (allerdings dann eher nicht so offensichtliche Fehler wie Tippfehler, Grammatikfehler, Fehler im Satzbau oder Interpunktionsfehler in Texten – schließlich ist es recht einfach, einfach Mal hier und da einen Tippfhler Interpunktionsfehler oder ähnlich einzubauen, dafür muss halt nach einer Textgenerierung einfach nur ein weiteres kleines Programm über die Textausgabe laufen gelassen werden).

    ps. Wer was gesagt oder geschrieben hat, zählt in der Mathematik (und theoretischen Informatik) dann doch eher weniger, da es eben dort kein „Beweisprinzip durch Autorität“ gibt (Ausnahme: Mathematikwitze), in allen anderen Bereichen gibt es ein solches „Beweisprinzip durch Autorität“ dann aber anscheinend doch ;-), sonst wäre eben nur relevant, ob etwas korrekt oder wahr ist und nicht von wem diese oder jene Aussage verbrochen wurde ;-).

  5. Selten so viele Irrtümer und Unwahrheiten gelesen wie in letzter Zeit in Texten von Chatbots. Inzwischen google ich allem hinterher, was die Google KI behauptet – sie liegt bei Mainstream-Sachen fast immer richtig, und bei schwierigeren oder seltenen Fragen fast immer falsch.

    Auch spiele ich mit dem Bildgenerieren per KI herum. Die Anleitungen, die KIs geben, sind fast immer falsch. Nur einfache Sachen sagen sie richtig.

    Nur brauche ich für Mainstream und Einfaches keine KI.

    Das Zeug ist viel schlechter, als ich dachte.

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