Israel – Volk, Land und Staat in biblischer Sicht

Ein theologischer Vortrag aus dem Jahr 2012 – nebst Absage an eine einseitige Solidarität mit Israel.

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6 Kommentare

  1. Hertzel lag mit dem Kolonialprojekt eines Judenstaates genauso falsch wie die nicht mehr in Unfreit
    lebenden Hebäer bei ihrer Eroberung Kanaans. Ehemalige Sklaven können nicht pötzlich gerecht sein
    und den Einen Gott verehren, der da richtige ist. Das diese einfache Wahrheit niemand zum Anlass
    nimmt, sich als Jude konfessionell vom Falschen zu trennen ist mir ein Rätsel.

  2. Die Bibel ist nicht Gottes Wort, sie ist Propaganda die man Gott in den Mund gelegt hat. Nach der Verkündigung der 10 Gebote, fand ein Machtwechsel statt. Moses wurde abgesetzt und aus dem Gebot „Du sollst nicht töten“, wurde bei der Besetzung Israels ein „Bring sie alle restlos um und verschone selbst ihre Ziegen nicht“.

  3. Vorausgesetzt man glaubt an den Hokuspokus es gäbe einen Gott der auch noch gerecht sein soll sieht man doch ganz deutlich den ganzen Schwindel und das egal welcher Glaubensrichtung man angehört.

    Der Mensch soll auf Erden leiden um es im Himmel besser zu haben, was für ein Quatsch den die Ausbeuter und Kriegstreiber aller Länder für ihre Interessen ausnutzen.
    Dazu dient natürlich auch den Menschen die Angst vor dem Sterben zu nehmen um.

  4. Einen abschließenden Richterspruch, welches Zeugnis der Bibel von Gott denn nun wahr sei, suchen wir in der Bibel vergeblich. Dieses Urteil nimmt uns niemand ab.

    Der wichtigste Satz mit einem zwingenden Auftrag in diesem sehr interessanten Text.

    Ich kann hinter die Zeugnisse von Gottes Universalität nicht zurück. […] Und das zweite Kriterium, das der Universalität Gottes entspricht, ist das Kriterium der Universalität des Menschen, den Gott nach seinem Bild geschaffen hat. […] Und dieses Kriterium von der Universalität des Menschen meint die Universalität der Menschenrechte.

    Das ist ein Glaubensbekenntnis, dem erstmal nicht viel entgegenzusetzen ist. Und die Klarheit dieses Bekenntnisses mach die deutsche Staatsraison bezüglich des Staates Israel (das sich zu keinen Grenzen bekennt) zu einem »Unding«.

    Mir war die Bedeutung der Dornenkrone vorher nicht so wirklich zugänglich, jetzt habe ich es wohl begriffen und ich mag es. Zu meinem Leidwesen muss ich gleich zu einer Konfirmation. Das wird lustig…

  5. Und wo ist jetzt die „Auserwähltheit“, von der immer die Rede ist? Die angeblich biblische Befründung für ein „Groß-Israel“? Ist da nicht. Israels Politiker begründen ihr Tun fast durchweg sekulär, von einer Auserwähltheit ist nicht einmal bei den Rechtsauslegern die Rede. Stattdessen findet man sowas im Artikel:
    „Haben die Universalisten um den Zweiten Jesaja ihren Auftrag so verstanden, dass sie in der Diaspora den Völkern Gottes Tora bringen, so geht die Gemeinde auf dem Zion davon aus, dass ihr Konzept einer gewaltfreien Gesellschaft nach Gottes Tora auf die Völker eine derart faszinierende Wirkung ausübt, dass diese zum Zion wallfahren und dort Gottes gewaltfreie Tora lernen und den Krieg und Konfliktlösungen auf dem Wege der Gewalt verlernen.“

    Wo ist sie jetzt, die Auserwähltheit? Nirgends natürlich. Einer behauptet etwas, die anderen plappern es nach. So ist das entstanden.

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