Globus mit US-Fahne

Ein Halleluja der Macht

Was oft als Zeitenbruch gedeutet wird, ist in Wahrheit Teil einer langen Kontinuität: Die Außenpolitik der Vereinigten Staaten folgt seit jeher ähnlichen Mustern von Macht, Einfluss und Expansion. Hinter wechselnden Begründungen bleibt die Linie erstaunlich stabil.

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7 Kommentare

  1. Das geht solange, bis das Imperium von innen heraus zusammenbricht. Meiner Ansicht nach ist dieser Zeitpunkt gekommen. Das Imperium kann noch Frauen und Kinder in Palästina und Iran ermorden. Aber es kann seine Kriege nicht mehr gewinnen. Und schlussendlich, wenn auch die eifrigsten und unterwürfigsten Vasallen von der Fahne gegangen oder durch das vom Hegemon angerichtete Chaos zugrunde gerichtet wurden, dann werden auch die USA den Weg jeden Imperiums gehen. Die Frage ist nicht ob, sondern wie der Abgang von der Bühne vonstatten geht. Mit einem Röcheln oder dem großen ( atomaren) Knall….

  2. Finde den Unterschied zum Artikel:

    Was oft als Zeitenbruch gedeutet wird, ist in Wahrheit Teil einer langen Kontinuität: Die Außenpolitik Russlands folgt seit jeher ähnlichen Mustern von Macht, Einfluss und Expansion. Hinter wechselnden Begründungen bleibt die Linie erstaunlich stabil.

  3. Wenn man sich nur ein wenig mit der Weltgeschichte beschäftigt Herr De Lapuente dann könnte man Parallelen zu anderen Weltreichen ziehen.
    Insbesondere in jüngster Geschichte das britische Empire welches zwischen dem 17 und Ende des 20. Jahrhunderts. Es ist vollkommen dokumentiert wie es zum Zusammenbruch kam. Und genau da befindet sich zum jetzigen Zeitpunkt die USA. Kurz vor dem Zusammenbruch.
    Ergo, ist ihr Artikel reines Wunschdenken und sie erkennen nicht die Zeichen der Zeit. Die USA gibt es erst seit 250 Jahren. Wovon sie erst nach dem 2. WK ihre Macht zur Weltmacht aufbaute.
    81 Jahre sind eigentlich nicht sehr lang wenn man andere Weltreiche in der Geschichte sieht.

  4. Die Politik ist einfacher zu verstehen, wenn man den Unterschied zwischen den „Globalisten“ – also dem „Deep State“, WEF und den in diesem Netzwerk engagierten Oligarchen wie Gates, Soros usw. – und die „Nicht-Globalisten“ wie Trump versteht. So hatte Trump während seiner ersten Amtszeit fast nur schlechte Presse in Europa. Nur als er Syrien bombardierte, wurde er als „Staatsmann“ gelobt. In der zweiten Amtszeit ist es ähnlich. Der Iran-Krieg ist nicht „unser Krieg“, aber die Energiekrise passt prima zu unseren (globalistischen) Plänen. Trump hängt zu sehr an (z.B. israelischen) Einzelinteressen seiner Spender und Freunde. Letztendlich ist sein Einfluss aber auch beschränkt.

  5. Erstmal zu diesem Monroe: damals schickte sich Spanien an, seine alten Kolonien wieder zurück zu erobern. Was nicht ohne Krieg über die Bühne gegangen wäre. Das nun hat Monroe verhindert, indem er auf den Tisch haute. Und damals hat er den südamerikanischen Staaten die Unabhängigkeit gesichert. Was gibt es daran zu kritisieren? Solche Patzer schwächen die Argumentation.
    Nun ist dieser Fernau Berichterstatter der SS gewesen. Als solcher muss er die USA natürlich schrecklich finden. Diese Rassenvermischung und der pursuit of happiness. So konnte er es 1977 nicht sagen, er formuliert es ins Zeitgemäße. Hätte Roberto bemerken müssen.
    Da war noch etwas anderes 1977: der Vietnamkrieg war beendet worden und zwar nicht durch eine militärische Niederlage, sondern durch den anhaltenden Widerstand gegen diesen Krieg. Die Demonstrationen gingen an der Westküste los, dann war Sydney und Tokio dran, dann Berlin, Paris und London, um dann in New York zu enden. Aus aller Welt kamen Anfragen, ob man diesen Krieg nicht stoppen könne, damit das aufhört. Er wurde gestoppt. Ein riesiger Erfolg der Bürgerbewegung.
    Der seltsamerweise zum Sieg im Systemkampf beitrug. Denn da im Ostblock wollten sie auch solche Freiheiten. Es schien damals, als ob es hier gelungen sei, eine Supermacht in Grenzen zu halten, weil extrem kritische Bürger ein Entgleisen verhindern. Oder die Version des CDU-Wählers: die Welt braucht nun mal einen Polizisten und die Amis machen ihre Sache nicht unbedingt gut. Aber alle anderen wären schlechter.
    Wo ist denn das hingegangen? Warum gibt es das nicht mehr? Höchst einfach: die Linke hat sich weltweit mit den Islamisten verbündet. Ein Bündnis, das keinerlei Schlagkraft besitzt, da von fatalen Irrtümern durchsetzt. Das ist das Resultat von Free Palestine.

  6. Tja, die Amerikaner haben ja auch nie ein Geheimnis draus gemacht, was sie wollen. Und auch nicht, wie sie es denn machtpolitisch umsetzen wollen.
    Das ist alles detailliert nachzulesen, sei es in Büchern wie z.B. von Zbigniew Brzeziński „Das große Schachbrett“ oder in zahlreichen Studien von Think Tanks wie z.B. der RAND Corporation, die mit „Unbalancing and Overextending Russia“ quasi eine Anleitung geschrieben hat, wie man gegen Russland vorgehen soll.
    (Zusammenfassung: https://www.rand.org/content/dam/rand/pubs/research_briefs/RB10000/RB10014/RAND_RB10014.pdf,
    ausführlich: https://www.rand.org/content/dam/rand/pubs/research_reports/RR3000/RR3063/RAND_RR3063.pdf, siehe v.a. Chapter Four, die „Maßnahmen werden ja offensichtlich Schritt für Schritt so abgearbeitet…)

    Das wird aber in unseren etablierten Medien, egal ob Print oder Funk, nie thematisiert. Da sind die Amis immer die Guten, die nur Edles tun und die anderen die Bösen, die immer Schlimmes tun.
    Siehe auch aktuell beim „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“ gegen den Iran. Diese Bezeichnung fällt dort nie, sowas macht nur Russland, aber nicht die USA….

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