Bundesfinanzministerium

Was ist ein Staat ohne Steuergerechtigkeit anderes als ein Räuber?

Steuergerechtigkeit bemisst sich nicht allein daran, wie viel ein Staat einnimmt. Sie bemisst sich auch daran, wem er wie viel nimmt – und wofür er das Geld ausgibt.

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10 Kommentare

  1. „Was ist ein Staat ohne Steuergerechtigkeit anderes als ein Räuber?“ – Das ist ja einmal mehr ein überaus interessanter Beitrag, spreche ich doch seit xy Zeit von den „Raubgemeinschafts-Parteien ( der demokratisch-extremistischen Mitte )“ in Bullshit-Berlin.

  2. Puh, harte idealistiische Kost. Ein Bierchen oder Wässerchen würde ich mit ihm trinken und fast in jedem Puunkt seiner Ausführungen mit ihm in aller Ruhe streiten. Wären also eher sehr viele Bierchen oder Wässerchen.

  3. Weitgehend ++. Wenn auch etwas wortreich.

    Nur das mit dem Erben bei Unternehmen sollte er als Betriebswirt besser wissen. Inhabergeführte Unternehmen wären bei regulärer Erbschaftssteuer regelmäßig insolvent. Was weder im Sinne der Angestellten noch der Gesellschaft ist. Bestehende Ausnahmeregelungen sind begründet.

    1. So wie bei Trude Springer und Ihrem Spusi Döpfner?
      1 Mrd. Steuerfrei an Döpfner verschenkt?
      Döpfner sitz in Potsdam im weißen Haus auf dem Pfingstberg und zählt seit geraumer seine Milliarde nach.
      Nix mit Betrieb geht insolvent, Döpfner hat einfach gesagt er hätte das Geld nicht, irgend so ein Schlupfloch, wenn kein Geld da ist kann die Schenkungssteuer ausgesetzt werden.
      Einer der größten Skandale, meiner Meinung nach.

  4. Darauf ist schon an andere Stelle hingewiesen worden: es kann nicht sein, dass der Staat sich über Steuern finanziert.
    Das Geld für das Eintreiben der Steuern existiert nur, weil der Staat es zuerst schafft. Steuern werden aus einem anderen Grund erhoben. Ich vermute es hat etwas mit Schutzgelderpressung zu tun.

  5. „Vom Recht zu nehmen und der Pflicht Maß zu halten“.
    Habe am Ende der Kritik gegen unser Steuersystem gedacht da fehlt ein Aspekt in der Betrachtung vom Autor!
    Etwas das nötig ist um seiner Kritik ein Stück Neutralität und Wahrheit hinzuzufügen. Die Antwort habe ich in der Überlegung ganz oben gefunden!
    Was kann und darf jeder Bürger vom Staat eigentlich erwarten- wieviel Sozialstaat? Gerade auch deshalb ,weil immer mehr Bürger ein zuviel beklagen und mehr Eigenverantwortung fordern! Migration lasse ich dabei bewusst außen vor.Der Autor beklagt sich zurecht über hohe Rüstungsausgaben und legt dabei den Foccus auf Russland und die Ukraine. Dabei lässt er die internationale Verpflichtung DE gegenüber der Nato außen vor und auch die globale Verschlechterung der Sicherheitslage ,den Vertrauensverlust und daraus resultierende Neuorientierung. Er lässt finanzielle Verpflichtungen gegenüber der EU ebenso außen vor wie Gelder die für Forschung ,Entwicklungshilfe auch ins Ausland fließen .Er kritisiert die SPD für die Agenda aber wie hoch wäre die Verschuldung in DE ohne diese Reform die auch infolge der Wiedervereinigung nötig war!
    Harte idealistische und zu einseitige Kost die ich ihm aufgrund seiner Interessen wie Reisen im Ausland mit sicherlich schlechteren Bedingungen ein bischen übel nehmen muss.

  6. Meine Güte, ist das handzahm. Nicht mal putzig, sondern einfach nur noch peinlich. Untertänigste Einrede, wo wütendes um-die-Ohren-schlagen angebracht wäre. Zum Fremdschämen.

  7. Das schöne ist, jedenfalls ist es das für die hier schon immer Regierenden, dass sie vor allem deutsche Steuerzahler und keine Franzosen haben.
    Die Große Revolution der Franzosen brach tatsächlich wegen der Steuern aus. Adel und Klerus zahlten keine Steuern und der Staat stand vor der Zahlungsunfähigkeit und brauchte Geld, das nur vom „Dritten Stand“ zu bekommen war. Der hatte aber die Schnauze voll davon, dass Adelsgeschmeiß weiter zu mästen und fordert die Einberufung der Generalstände – so eine Art außerordentlich Bundesversammlung.
    Der König wollte Geld, die meisten Pfaffen und der Adel wollen, dass der Dritte Stand es ihm gibt, nur der war tatsächlich uneinsichtig. Der Rest ist bekannt und wie wir wissen, wurde manch einer von denen, die bereitwillig das Geld anderer ausgeben wollten, sehr bald kopflos.
    Aber das war in Frankreich. In Deutschland gibt es keine Revolution, bevor – so vermutete es der Dramatiker Heiner Müller – den Arbeitern nicht die Hummersuppe aus den Ohren läuft.

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