Wo ist die soziale Frage hin, Herr Ernst?

Steigende Preise, sinkende Kaufkraft und wachsende Ungleichheit: Viele Menschen haben das Gefühl, dass soziale Gerechtigkeit in Deutschland immer mehr verloren geht. Und was geschah mit der Linkspartei? Hat das BSW eine Zukunft?

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5 Kommentare

  1. Hätte nicht der Porsche von Klaus Ernst einen besseren Rahmen für dieses Video abgegeben?
    Da hätten seine Worte doch viel mehr Gewicht.

    1. @Murg
      Sind neidisch auf einen alten Porsche?
      Wir haben auch einen älteren Porsche, zwar nur als Trecker aber immerhin -)

      Das Interview mit Klaus Ernst war sehr aufschlußreich. Gut das er die „Linke“ verlassen hat und zum BSW gegangen ist.
      Auf Veranstaltungen ist Ernst einer der nicht so dröge ist und das zeichnet ihn wirklich aus.
      Danke OT für dieses Interview

    2. Was bitteschön wollen Sie damit zum Ausdruck bringen?

      Dass man obdachlos sein muss, um die Interessen von Obdachlosen vertreten zu können? Dass man arbeitslos sein muss, um die Interessen von Arbeitslosen vertreten zu können? Dass man Geringverdiener sein muss, um für die Interessen von Geringverdienern zu kämpfen?

      Man kann doch Porsche fahren und trotzdem dafür sein, dass mehr Radwege gebaut werden, der öffentliche Nahverkehr für alle bezahlbar bleibt und die Züge pünktlich ankommen und abfahren oder etwa nicht?

      Da fällt mir dieser Spruch ein: Wer mit 20 kein Sozialist wäre, der hätte kein Herz, und wer mit 40 immer noch Sozialist wäre, der hätte keinen Verstand. Warum ist das ein dummer Spruch? Weil er von vornherein ausschließt, dass man beides haben kann, HERZ UND VERSTAND, und zwar vollkommen unabhängig vom Alter, ob man 20, 40, 60, 80, 100 oder 120 Jahre alt ist. Soll heißen: Man kann Porsche fahren und trotzdem für soziale Gerechtigkeit eintreten, für bezahlbare Mieten und Kindergartenpätze, für anständige Löhne, für armutsfeste Renten und dieses andere soziale „Gedöns“, wie das der Totengräber der SPD, ein gewisser Gerhard aka „Gerd“ Schröder einmal formulierte. Oder etwa nicht?

      Man kann aber auch Porsche fahren und Politik für miiliardenschwere „Superreiche“ machen, damit diese „Superreichen“, die in einem einzigen Jahr 622 Millionen Euro Dividende kassieren und sich jeden Tag einen neuen Ferrari für eine Million Euro kaufen könnten (und dann würden trotzdem noch ein „paar“ Euro übrigbleiben), noch reicher und die Armen, die sich nicht mal einen 10 Jahre alten Opel Astra leisten können, noch zahlreicher werden oder?

      Porschefahrer ist eben nicht gleich Porschefahrer! Es gibt Porschefahrer, die fahren ein roten Porsche und es gibt Porschefahrer, die fahren einen schwarzen oder gelben Porsche. Porschefahrer, die einen grünen Porsche fahren, sind sehr selten, diese ehemaligen Pazifisten fahren heute vorzugsweise nato-olivgrüne Panzer (fängt auch mit „P“ an, kleiner Scherz). Blaue Porsche sind auch extrem selten, Sozialdarwinisten fahren lieber einen fetten braunen SUV der G-Klasse von Mercedes. Damit kann man die Fahrer mit dem rosafarbenen Opel Astra viel leichter von der Straße drängen.

  2. Wo ist die soziale Frage hin?? Das frage ich mich bei dieser asozialen Dreckspolitik, die hier mittlerweile dominiert, ständig.

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