Irankrieg. Die Welt verändert sich.

Während alle auf den Iran schauen, verschiebt sich die Welt im Hintergrund

Alle reden über den Iran. Doch die eigentliche Veränderung passiert im Verborgenen: Die Weltordnung verschiebt sich – leise, komplex und mit Folgen, die weit über den aktuellen Konflikt hinausgehen.

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8 Kommentare

  1. Willkommen im Energiekrieg!

    Die Nicht-Eröffnung von Nordstream 2, die Schließung von Nordstream 1 und die Sprengung beider Pipelines gehören z.B. auch dazu. Und Venezuela. Und die „seven countries in five years“ …

    1. Klar, Weltmacht, Imperium sind ohne Kontrolle der Energieströme nicht möglich.

      Folge dieses Kampes um die imperiale Macht könnte sein, dass fossile Energien in Zukunft gemieden werden. Es gibt ja in jedem Land heimische Energien, die mit entsprechenden Technologien aus den Umweltmedien – Licht, Wind und Wasser – gefördert werden könnten. Und gleiches gilt für die Landwirtschaft. Industrielle Landwirtschaft, die mit den immer gleichen Planzen und viel Dünger und Pestiziden arbeitet, wird nun erheblich teurer. Auf dem Gebiet wird sich auch was tun. Und wie steht die wunderbare KI-Wirtschaft ohne billige Energie da? Und wie steht es um das private Verbrennerauto? Ich glaube auch, da werden gerade im Hintergrund viele Weichen in neue Richtungen gestellt.

  2. Nein da verschiebt sich gar nichts. Das Kapital, welches eben keine Nation kennt, hat den Planeten fest im Zangengriff. Es wird weder was verschoben noch ausbalanciert. Jedoch egal ob West, Ost, Nord oder Süd ist gemein, dass sie den Planeten dabei munter zerlatschen, aber dieser Planet holt gerade zum großen Arschtritt aus und damit meine ich nicht das Thema Klima.

  3. Will uns der Herr Burbach mit seinen Gruselartikel Angst machen?
    Das geht gar nicht, denn die Angst ist schon lange da und was hier passiert und wer uns ans Leder will, ist spätesten seit der Sprengung der Northstream-Pipeline offensichtlich.

  4. Also ich begrüße das, auch wenn es aus falschen, schlechten Gründen, nämlich Krieg, geschieht.

    * Globale Transporte verteuern sich? Na prima! Endlich gibt es wieder mehr Anreize, all das, was lokal erzeugt werden kann auch lokal erzeugt wird..
    * Der globale Handel ist der Zerstörer kleinteiliger sozial- und umweltverträglicher Produktion.
    * Der globale Handel ist der Motor für das immer weitere und schnellere Anwachsen der pharaonenhaften Reichtümer und damit Macht in den Händen weniger Superreichen (die Familie Rothschild soll 500 Billionen Dollar „wert sein“, habe ich erst jetzt gelesen, Rockefeller spielen wohl auf ähnlichem Niveau; Buffet, Soros, Carnegie, Gates, Musk, … sind da wohl eher Kindergarten dagegen – allerdings ist der Besitz von Vermögen gar nicht der Hauptfaktor der Macht, sondern vielmehr die Fähigkeit der Steuerung von Finanzflüssen, und wer viel Geld hat UND intelligent genug ist, hat die besten Voraussetzungen all das zu kontrollieren)
    * Der globale Handel führt zu internationaler Konkurrenz wodurch lokale Eigenarten umgangen werden können, etwa Gewerkschaftseinfluss, Umweltgesetze, das Lohndumping kann auf einem größeren, nämlich globalen Arbeits-„Markt“ viel wirkungsvoller praktiziert werden: spiele prekär lebende, ja, hungernde, notleidende Arbeiter des einen Landes gegen besser verdienenende, anspruchsvoller gewordene Arbeiter in einem anderen Land aus
    * Viele der herumgeschipperten Waren sind Luxusprodukte oder kurzlebige Wegwerfprodukte oder regelrechter Schrott die nur den Konsumfetischismus bedienen, damit ist der Welthandel auch Antreiber der allgemeinen Vermüllung

    Das uns der „Freihandel“, Welthandel als für alle gut und wünschenswert verkauft wird, in die Köpfe injiziert wird durch Großmedien und „Experten“ und Politikergeschwafel, ist eine der vielen Verarschungen unserer Zeit. Und auch hier sind wieder die marxistischen „Linken“ im gleichen Boot mit den Finanzkapitalisten: Marxisten schwärmen vom Internationalismus, Globalismus, der Weltherrschaft (die sie natürlich von marxistischen Funktionären diktiert sehen wollen – aber gegen den Weg dahin haben sie nichts einzuwenden). Wie überhaupt das heutige Ausmaß der Ausbeutung und Bedrückung ohne die willfährige Hilfe der „Linken“ gar nicht erreicht worden wäre. Indem diese „Linken“ nämlich jeden aussichtsreichen lokalen, nationalen oder (eher selten) länderübergreifenden regionalen Widerstand (und alles andere ist ein Hirngespinst, es gibt keine effektive „Internationale Solidarität“ – außer die der Reichen) untergraben und spalten.

    1. Danke für das Aufzeigen einer ‚Wirtschaftspraxis‘, die sich mit geloster Demokratie (aktuell mein Hoffnungsstrohhalm) entwickeln könnte. Der „Wohlstand für alle“-Podcast nimmt sich gerade dieses Themas an: „Gibt es eine echte Demokratie?“

  5. Das ist in solchen Fällen immer so, diesmal sogar weit auffälliger – eben weil es bereits so etwas wie Blöcke und Bruchlinien gibt. Die Strahlkraft des Westens nimmt dabei allerorten immer mehr ab.

  6. So!

    Overton, das reicht langsam! Nicht nur, daß in letzter Zeit öfter sachliche Kommentare gelöscht wurden, schlägt jetzt auch noch die Begrenzung auf 3 pro Artikel zu. Und zwar erst NACHDEM ich den (gewünscht laaangen!!!!) Kommentar verfaßt habe!

    Wißt ihr, was da in einem Menschen vorgeht, wenn man seinem Hirn einen solchen Text abringt, um sich sachlich an einer Diiskussion zu beteiligen, zusätzlich mehrmals korrekturliest. weil man ja nicht mehr editieren kann (auch so eine Frechheit!), und dann sagt einem die Forensoftware beim Absenden, daß man diesen Text nie wird veröffentlichen können, weil man schon 3 geschrieben hatte????

    Das geht nicht an!
    Ändert das umgehend, oder ich werde dieser Seite den Rücken kehren! Ich hab besseres mit meiner Freizeit zu tun, als Texte zu verfassen, die ich dann nur auf dem PC speichern kann. Ich werden dann hier auch keine Artikel mehr lesen. Da hab ich auch meine Stolz. Wenn Ihr Krieg gegen eure Leser führt, gewinnt am Ende keiner!

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