Von der Vermenschlichung der KI zur Robotisierung der Menschen

Folge der täglichen Interaktionen zwischen Menschen und Chatbots ist, dass nicht nur die KI lernt, menschlicher zu werden, sondern dass auch die Menschen sich dadurch verändern und eine „Robotoide Menschlichkeit“ entwickeln: eine Koevolution auf dem Weg in eine unvorhersehbare Zukunft.

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4 Kommentare

  1. The good, the bad and the ugly.

    Nach dem PR-Furunkel des mächtig mächtigen Antropic-Pickels nun
    Reklame-Bill am Steiß:

    Bill Gates sagte bei NBC, dass KI zu Todesfällen von 1 Milliarde Menschen führen könnte. Er erklärte, dass künstliche Intelligenz von Menschen „mit schlechten Absichten“ genutzt werden könnte

    https://tass.com/economy/2192977

    Fernsehwerbung muss man gar nicht bezahlen. Sendeminuten bekommt man nachgeschmissen.

    Hier geht’s weiter:

    „KI“, ist der größte Diebstahl menschlicher Arbeit aller Zeiten

    https://www.404media.co/doom-loop-openai-and-microsoft-admits-llms-are-destroying-the-web-and-built-on-theft/

    Wenn’s da mal nicht „um schlechte Absichten“ geht 😉

  2. ich habe an mir bemerkt, das ich nach 2-3 Jahren Benutzung von LanguageTool heute einige Wörter, in bestimmten Zusammenhängen benutze, die ich nie benutzt habe, LanguageTool aber immer wieder vorgeschlagen hat, und ie ich von Zeit zu Zeit auch genommen habe…nun braucht mir das tool diese Wörter nicht mehr vorzuschlagen.
    Das hat etwa 1,5–2 Jahre gedauert, bis das geschehen ist.
    Das lief völlig unbewusst ab…..nun kommt es mir so vor, als hätte ich diese Worte schon immer in diesem Zusammenhang benutzt.
    Dabei habe ich das Tool nie benutzt um Wörter auszuwechseln, sondern hauptsächlich, weil ich durch langjähriges konsequentes Kleinschreiben … heut oft nicht mehr weiß, was groß und klein geschrieben wird …
    lange habe ich mich dagegen gewehrt, Wörter auszutauschen …

  3. „Jetzt droht den Menschen auch noch der Sturz von der kognitiven Leiter nicht durch neue Erkenntnisse, sondern durch selbstfabrizierte technische Nachkommen, die uns näher sind als unsere nächsten Verwandten die Menschenaffen und vor allem überlegen: intellektuell und körperlich, wenn man KI in Roboterkörpern nimmt.“

    Ja die Technologie, ihre Mythen und ihre Verheißungen. In Carl Friedrich von Weizsäckers Buch „Der bedrohte Friede“ steht was von Wissenschaft die den Platz von Religion einnimmt und man merkt dieser Tage immer mehr, wie sehr die Sichtweisen und Sehnsüchte von den popkulturellen Erzeugnissen in dieser Richtung geprägt sind. Doch ist die Science Fiction schon immer mehr Fiction als Science. Angereichert mit Spinnereien, Unmöglichkeiten und Paradoxien.

    Zum sog. Geist der Maschinen wurde schon viel geschrieben, also nur kurz mal zum Körperlichen. Läßt sich ohnehin nicht voneinander trennen.

    Die menschlichen Sinne, sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen und … na egal. Auf jeden Fall ist das schon mal eine Menge an sensorischen Eindrücken und Einflüssen, die bei Robotern nur sehr rudimentär, also nicht in dieser Bandbreite und der Menge an Sensoren, wenn überhaupt, vorhanden sind. Manch einer der sich einen Maschinenkörper wünscht wäre wohl hinterher unangenehm überrascht. Das ist dann wohl wie mit den Ersatzteilen die man heute schon eingebaut bekommt.

    Ein Mensch braucht Zufuhr von Luft und Nahrung in flüssiger und fester Form, damit funktioniert er und repariert (heilt) kleinere Wunden selbst und kann noch Allerlei mehr. Gibt da Leistungssportler die in vielen Bereichen vorführen können was möglich ist.

    Ein Roboter braucht elektrische Energie, Schmiermittel, evtl. Hydraulikflüssigkeit, evtl. ein Gas für Pneumatik, jemanden oder etwas das ihn wartet und Ersatzteile bei kleinsten Beschädigungen welche die Funktionalität einschränken.

    Eine Hydraulikpresse ist mit Sicherheit stärker als ein Gewichtheber, benötigt aber zur Funktion Starkstrom über eine feste Verbindung zum Stromnetz und wenn ich mir die seit Jahren unbeholfenen humanoiden Roboter anschaue, zweifle ich sehr daran ob das was mit dem Turnen wird. Wie lange hält die Batterie? Wieviel Leistung entwickelt diese? Wie wäre es mit einem Minireaktor? Braucht man Kühlmittel für und jeder ist ein wandelnder Gau.

    Probleme, Probleme, Probleme. Nein das steht nicht an und auch nicht so bald. Und schon gar nicht unter der Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse, daß die immer weiter fortschreitende Digitalisierung, inkl. der Nutzung von sog. KI, die Menschen in ihren kognitiven Fähigkeiten immer mehr einschränkt. Also lösen das dann die sog. KIs für uns? Sog. KIs die sich nur mit sog. KIs befassen degenerieren. Also genauso wie Menschen die das Denken an KIs delegieren. Also was oder wer bleibt dann noch übrig?

    Blendwerk oder wie eingangs erwähnt, Mythen und Verheißungen. Seltsame Hoffnungen hat man da an die Zukunft, das Mittelalter ist da näher.

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