Sonne, Symbolbild für Klimawandel

Die vielen Kräfte hinter unserem Klima

Welche Faktoren bestimmen das Klima?

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10 Kommentare

  1. Und danke für den Hinweis auf Wasserdampf, allerdings sollte man in dem Zusammenhang darauf hinweisen das warme Luft mehr Wasserdampf halten kann.

    1. Das steht doch im Artikel! „Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie grundsätzlich enthalten. Steigt die Temperatur, kann deshalb – sofern genügend Wasser zur Verdunstung vorhanden ist – auch der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre zunehmen.“

    2. Es geht nicht nur um Wasserdampf (kleine Tröpfchen), sondern auch gasförmiges Wasser. Letzteres ist infrarot-aktiv und trägt derzeit ca 2.5 mal soviel zum Treibhauseffekt bei, wie CO2.
      Wasser gilt dennoch nicht als primäres „Klimagas“, da seine Konzentration wie gesagt stark von der Temperatur abhängt.
      Bei Null Grad Celsius ist seine Konzentration nahe Null.

  2. Wie sich der Autor um konkrete Angeben windet wie stark den die Leistung der Sonne schwankt.
    Propaganda durch Unterschlagung von Informationen, wie billig ist das denn?

    1. „… wie stark den die Leistung der Sonne schwankt. …“

      Die Sonne ändert ihre Leistung lediglich im Promille-Bereich, hinreichend für eine Temperaturänderung auf der Erde für nur 0,1 K maximal. Siehe Schwabe-Zyklus, Sonnenaktivität.

  3. Noch eine wichtige Ergänzung. Die Berechnungen des IPCC beruhen keineswegs nur auf naturwissenschaftlichen Daten. Das IPCC verwendet für seine Prognosen die so genannten SSPs, (Shared Socioeconomic Pathways), was sich als gemeinsame sozioökonomische Entwicklungspfade übersetzen lässt. In die SSPs fließen somit Annahmen über die Bevölkerungsentwicklung, politische Prozesse, der durch die technologische Entwicklung bedingte Energieverbrauch, die Art und Weise der Energieproduktion sowie ganz allgemein der Umgang der Gesellschaft mit Natur und ihren Ressourcen ein. „Es gibt fünf Kern-SSPs, die jeweils eine andere Welt repräsentieren. SSP1 („Nachhaltigkeit“) beschreibt eine schnelle Einführung sauberer Technologien, starke internationale Zusammenarbeit und geringe Ungleichheit, was sowohl die Emissionsminderung als auch die Anpassung relativ einfach macht. SSP2 („Mittelweg“) ist eine Fortsetzung aktueller Trends mit moderaten Herausforderungen. SSP3 („Regionale Rivalität“) zeigt eine fragmentierte Welt mit schwacher Governance, vielen Konflikten und erheblichen Hindernissen für Emissionssenkungen und Anpassung. SSP4 („Ungleichheit“) kombiniert Hightech-Minderung in wohlhabenden Regionen mit tiefgreifenden Anpassungsproblemen für den Rest der Welt. SSP5 („Fossile Entwicklung“) sieht ein schnelles, von fossilen Energien angetriebenes Wirtschaftswachstum vor, was die Emissionsminderung extrem schwierig macht, reichen Ländern aber die technologische Anpassung ermöglicht.“ https://www.senken.io/de/glossary/ssps

    1. Ich würde noch ein SSP6 ergänzen: Rivalität auf globaler Ebene mit Weltkrieg und großflächig zerstörter Infrastruktur, Milliarden Toten, globaler Zerstörung sämtlicher Ökosysteme, radioaktiver Verstrahlung des gesamten Planeten mit nuklearem Winter, durch die gewaltigen Energieeruption en induzierter verstärkter Ausbruch schlafender Vulkane, Erdbeben, Kontinental-Verschiebung. Bei dem Szenario brauchen wir uns allerdings keine Gedanken mehr machen, dann ist es vorbei.

  4. Dazu kommt noch der Effekt, der durch das Erdmagnetfeld erzeugt wird, das je nach Stärke die kosmische Strahlung mehr oder weniger auf den Erdboden zulässt und weniger oder mehr zu den Polen ablenkt, was wiederum die Lebensbedingungen extrem beeinflusst. Und das ist bekanntlich gar nicht vom Menschen beeinflusst. In letzter Zeit mehren sich die Anzeichen, dass das Erdmagnetfeld schwächer wird und möglicherweise ein Polsprung bevorsteht, was zwischenzeitlich zu einem totalen Zusammenbruch des Magnetfeldes führen wird. Welche Auswirkungen das auf Klima und Lebensbedingungen haben kann, ist kaum auszudenken. Auch dieser Effekt ist langfristig und wirkt noch wesentlich länger als ein Menschenleben. Ich habe gelesen, dass im Magma Ströme sich umkehren, was sicher diese Veränderung fördert, weil das Magnetfeld aus sich bewegenden Ladungsträgern erzeugt wird.

  5. Aha. Die Ernteschäden, das Flachwasser und die ständigen Temperaturanstiege können nicht mehr geleugnet werden. Aber doch bitte nicht das Kohlendixid, sonst haben ja Leute recht, die Uwe nicht mag.

    Ich kenne all das in- und auswendig. Das sind exakt die Argumentationslinie von EIKE, das seine Glanzzeiten so etwa vor 15 Jahren hatte. Alles was hier steht, wurde damals schon behauptet. Aber EIKE ist etwas kleinlaut geworden, weil all das zerplückt wurde. Am besten vom Astronom Freistetter, dem es gelang, das Licht der Aufklärung nach Österreich zu tragen.
    Hier seine früheren Ausführungen:
    https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/category/klimamythen/page/2/
    Etwas jünger sind diese:
    https://astrodicticum-simplex.at/2021/08/die-neuen-klimamythen-die-lage-ist-ernst-aber-nicht-aussichtslos-eine-zusammenfassung/
    Der Unterschied ist eben, dass EIKE im Geld der Ölscheichs und -konzerne schwimmt. Freistetter nicht.

    Nö, es ist das CO2. Und zunehmend Methan, das aus den Fracking-Betrieben stammt. Beißt keine Maus den Faden ab.

  6. Das Klima der Erde wird von einer Vielzahl natürlicher Prozesse beeinflusst. Sonne, Wasser, Ozeane, Meeresströmungen, Vulkane und langfristige astronomische Zyklen wirken gleichzeitig auf das Klimasystem ein. Hinzu kommen Wechselwirkungen, Rückkopplungen und Unsicherheiten, die eine exakte Vorhersage erschweren.

    Wer diese Komplexität kennt, wird vorsichtig gegenüber einfachen Erklärungen. Ein System, das von so vielen Faktoren beeinflusst wird, lässt sich kaum auf eine einzige Ursache reduzieren.

    Wer EIKE kennt, jener private Verein, der sich hochtrabend „Europäisches Institut für Klima und Energie“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie), der kennt die Techniken, die auch Autor Froschauer anwendet.

    Man sagt nicht, CO2 ist nur zu 0,04% in der Atmosphäre vorhanden, kann also nicht relevant sein. Diesen Fehlschluss überlässt man dem Leser. Man präsentiert Informationen, die für sich nicht falsch sind, aber zu falschen Schlüssen verleiten.
    Das funktioniert, weil die so angesprochenen oft nicht über die notwendige Bildung verfügen und es funktioniert vor allem bei Leuten, die begierig jedes „Argument“ aufsaugen, was ihre ohnehin feststehende Meinung untermauert. Das funktioniert sogar so gut, dass diejenigen ihre Meinung auch dann nicht überdenken, wenn man ihnen falsche Vorstellungen nachweist.

    Im vierten Teil der Artikelserie kommt Froschauer mit dem Gedanken, dass es viele Faktoren gibt, die das Klima beeinflussen (können). Und von daher(!) eine Reduktion(!!) auf einen Faktor eine unzulässige Vereinfachung wäre. Mag sein, dass es Menschen gibt, die eine derartige Reduktion betreiben. Ganz bestimmt aber nicht die Wissenschaft, die sich mit dem Klima beschäftigt. Was Froschauer hier in Allgemeinplätzen von sich gibt, ist Resultat dieser Wissenschaft. Man darf also davon ausgehen, dass Klimaforscher um die Bedeutung von Wasser wissen.

    Es ist natürlich geschickt, wenn man gar nicht erst bestreitet, dass CO2 der Faktor ist, der für den aktuellen Klimawandel verantwortlich ist. Noch bevor man überhaupt zu der Frage kommt, welchen Stellenwert CO2 hat, ist eines schon geleistet: die Debatte ist diskreditiert, weil unterstellt wird, dass diejenigen, die die führen, den Einfluss der anderen Faktoren nicht kennen oder unterschlagen. Auch das wird wieder nicht direkt behauptet, dass darf sich der Leser denken. So nach de Motto: viele Faktoren, aber nur CO2 in der Diskussion, also… So manipuliert man die Leser zu den gewünschten Schlüssen.

    Man kann sich das Lesen der länglichen Ausführungen sparen. Erstens ist das für Leute, die sich ernsthaft mit dem Klima beschäftigen nichts Neues. Zweitens sind all diese Faktoren natürlich in den Klimamodellen enthalten. Was auch sonst?
    Wer sich mit dem Klima befassen will, der findet wahrlich bessere Quellen als Froschauers Allgemeinplätze. Wer Techniken erlernen will, wie man den menschengemachten Klimawandel leugnen, ohne das direkt zu tun, ist hier gut aufgehoben

    Im nächsten Kapitel geht es um den Stoff, der die Klimadebatte wie kein anderer geprägt hat: Kohlendioxid.

    Da „prägt ein Stoff die Debatte“, aber zum Thema wird er bei Froschauer erst nachdem er in vier Artikeln lauter Relativierungen vorausgeschickt hat. Der Boden ist also bereitet. Der Leser ist mit Informationen versorgt, also entsprechend gebrieft, so daß man dann sogar mal über CO2 zu schreiben traut.

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