
Sprachdefizite gehen baden
Rassismus am Strandbad? Wer Deutschkenntnisse an neuralgischen Punkten des Alltages einfordert, handelt nicht rassistisch – sondern verantwortungsbewusst.

Rette sich, wer kann: Wohngemeinschaften in Apokalypse-Bunkern
Angst vor Atomkriegen, Katastrophen, Pandemien, Unruhen lässt Bunker zu einer neuen Arche Noah werden. Nur kann es schon zuvor unter den Sicherheit Suchenden, aber auch […]

Die neuen Torwächter der Vielfalt
Wie aus einer Bewegung gegen Ausgrenzung eine Kultur der politischen Aussortierung werden kann. […]

Alkohol soll nach dem niederländischen Gesundheitsrat schwerer zugänglich gemacht werden
Basiert die neue Empfehlung zur Volksdroge Nummer 1 auf guter Wissenschaft oder irreführender Statistik? […]

Die Rentenkommission und die Lüge von der Schwedenrente
Die Rentenkommission verkauft ihre Reform als „schwedisches Modell“. Doch der Vergleich hält einer genaueren Prüfung nicht stand. […]

Das Geschäft des Krieges
Medienmacht, Geldherrschaft und die Sabotage des globalen Friedens. […]

Panzerbrigade Litauen: Soldaten droht Zwangsversetzung
Ob man nicht mit einer Panzerbrigade auf ein altes, kaum mehr taugliches aber teures Pferd setzt, ist die eine Frage. Aber wie man bis 2027 […]

Mission Impossible
„Begrenzte Kriege“ und Diplomatie ohne Diplomaten. […]

Von Kiew über das Gallus zu Corona
Unsere meistgelesenen Artikel im Juni. […]

Es kann keine Theorie der Komödie geben
Warum die maschinelle Produktion von Narrativen ein Relektüre der Poetik von Aristoteles erfordert. […]

Alles Faschisten außer Luigi?
Des neuen Linken-Chef Luigi Pantisanos Gleichsetzung zwischen CDU und Faschismus ist kein rhetorischer Unfall gewesen – sie zeigt recht deutlich, dass das linke Milieu Andersdenkende […]

Der vergessene Beginn eines Vernichtungskriegs
Deutschland erinnert nur dann an die Oper der eigenen Verbrechen in der Vergangenheit, wenn es daraus Kapital für seine Politik in der Gegenwart und Zukunft […]

Kriegssüchtig?
Viele von uns und unsere Politiker scheinen vom Kriegsfieber befallen zu sein (und dabei ein deutlich erhöhtes Fieber zu haben). Es scheint, als könnten allzu […]

Pazifisten und Antimilitaristinnen aus jüdischen Familien
Ein historischer Überblick vom 19. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart – über „kluge Köpfe“, die unter keinen Stahlhelm passen. […]

Krieg als Geschäftsmodell
Medienmacht, Geldherrschaft und die Sabotage des globalen Friedens. […]

Juden, Judentum und Musik
Was ist jüdisch an jüdischer Musik? Welche Rolle spielt das diasporische Dasein von Juden in der Geschichte bei der Beantwortung dieser Frage? […]

Über Diener der Macht und Macht der Diener
Gesichter und Gestalter der Außenpolitik. Medwedew, Lawrow, Putin, Merz […]


Eigentlich sollte die Erlernung der Sprache des Aufnahmelandes eine Selbstverständlichkeit sein. Leider erodiert das stark, das merke ich bei uns in der Firma, gerade englisch sprechende Ausländer (vor allem Pakistani), bemühen sich teilweise überhaupt nicht und die servilen selbsthassenden Deutschen kommen denen dann auch noch zu 120% entgegen. Ich bin dann halt raus, ich gehe nicht in englischsprachige Meetings (so es sich irgendwie vermeiden lässt) und meide die entsprechenden Kollegen (bzw. die mich).
Dass unsere Politik Arbeitnehmerfreizügigkeit etabliert, aber das Sprachproblem (auch in Kigas und Schulen) einfach wegignoriert wird, bringt mich wirklich auf die Palme! Es scheint kaum offizielle Regelungen zu geben. Ich saß auch schon in einem Ersthelferkurs für den Führerschein, zusammen mit Leuten, die buchstäblich nichts verstanden haben können, weil sie nicht ansatzweise deutsch verstanden oder sprachen. Sowas regt mich auf! Dann kann man es doch auch gleich lassen! Selbstredend haben die natürlich auch alle ihren nötigen Nachweis erhalten, daseinsveredelnde Herkunft reicht ja mittlerweile und niemand hat Bock, sich mit den Gutmenschen zu streiten…
„Viele Gäste, die kein Deutsch könnten, hielten sich – aus Gründen mangelnder Verständigungsfähigkeit – nicht an die Baderegeln und könnten auch den Anweisungen der Bademeister nicht folgen.“
Wie es die Befürworter solchen Nonsens wohl im Umkehrschluss im Ausland halten? Sonderlich sprachbegabt ist die deutsche Spezies ja ohnehin nicht…
Also ab sofort dann die Nutzung von Bademöglichkeiten für deutsche Urlauber im Ausland an deren Sprachkenntnissen speziell in der jeweiligen Verbotskultur festmachen?
Da möchte ich gerne Mäuschen spielen, wenn der feisten Erna nach dem Eimersaufen jetzt auch noch der Strandzugang ohne Spanischkenntnisse (plus natürlich genereller Schreib- und Leseprüfung, welche zunehmend bereits in der Heimat scheitert…) abgesprochen wird!
Für mich ist es selbstverständlich, dass ich, sollte ich jemals nach Portugal, Schweden oder sonstwohin auswandern, die jeweilige Amtssprache erlerne, ansonsten wäre ich das, was Deutschen im Osten immer nachgesagt wurde: Der Stumme = nemec. Derjenige, dessen Sprache man nicht versteht, und im Umkehrschluss, derjenige, der meine Sprache nicht versteht.
Außerdem habe ich immer gute Erfahrungen gemacht, wenn ich mich – sicher auch radebrechend – in der jeweiligen Amtssprache unterhalten habe.
@Gunther
Also dementsprechend Ausnahmegenemigungen für den feisten Heinz (und der feisten Erna) im Urlaub?
Und wie verhält es sich dann für deren „in die Pools pinkelnden“ Nachwuchs, welchem dieses NoGo noch nicht von deren besten Freunden, der KI und ihren Handys, vermittelt wurde?