Der Staat sorgt für die optimalen Geschäftsbedingungen seines Kapitals – und das Kapital?

Die Wirtschaft unterstützt die politische Linie – und unterläuft sie, wenn es ihr am besten passt und noch erlaubt ist. Kapital mit und ohne Vaterland - Teil 2.

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7 Kommentare

  1. Autor: „So schließt sich der Kreis: Der Staat sorgt für die optimalen Geschäftsbedingungen seines Kapitals.“

    Der Autor ist nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge: In Deutschland schließt sich der Kreis seit der Zeitenwende nicht mehr. Seit 2022 haben wir einen enormen Kapital-Schwund in Deutschland, es fließt sehr viel mehr Kapital weg als zu uns kommt, als bei uns investiert wird. Ideologische Werte sind den Regierenden wichtiger als materielle Werte. Sie sind Gefangene ihrer Ideologie und wir (das Volk) die Opfer ihrer Ideologie von „Freiheit und Demokratie“.

  2. Gestern Abend sagte ein Professor Schröder im ZDf- heute Abendjournal (ca. ab Min. 15), dass derzeit gute Politik nahezu unmöglich durchzusetzen sei, da in diesem Jahr (sehr viele) Wahlen anstünden. Das bedeutet aber doch auch, dass gute Politik für „DAS PROLETARIAT“ in einem System mit (zu vielen) Wahlen kaum umzusetzen wäre.
    Na sowas: Ist dieser Akademiker gar kein Vertreter des Kapitals, sondern ein verkappter Marxist- leninist oder gar ein noch gefährlicherer Stalinist? Da sei der Himmel vor. Wo bleibt unser doch so nötiger Verfassungsschutz?
    https://www.zdf.de/video/magazine/heute-journal-104/heute-journal-vom-11-januar-2026-100

  3. Seit wann ist Kapital an ein Vaterland gebunden? Hat der Autor die letzten 200 Jahre verschlafen? Und glaubt er ernsthaft Fritze BlackRock Merz ginge es ums das Vaterland oder gar um die Menschen die hier leben?
    Was will uns Björn Hendrig denn eigentlich mit dem Artikel sagen?
    Will er den totalen Krieg gegen Russland und China. Will er das patriotische Joghurt das zuhause im Supermarktregal stramm steht? Ich weiß wirklich nicht was er uns sagen will.

  4. @little Louis

    „Na sowas: Ist dieser Akademiker gar kein Vertreter des Kapitals, sondern ein verkappter Marxist- leninist oder gar ein noch gefährlicherer Stalinist?“

    Einspruch. Da ist nix verkappt. Ich habe Ihren Link sogar angeklickt und von „guter Politik“, wie Sie es formulieren, sprach dieser Herr Schröder gar nicht, sondern von „guter Reformpolitik“ und unter „guter Reformpolitik“ verstehen ER und das ZDF eine Neuauflage des Schröderschen Agenda 2010-Programms -also Sozialkürzungen und sog. „Arbeitsmarktreformen“. Die Regierung wird von allen Seiten -auch im Staatsfunk- kritisiert, weil die Politik der „harten Einschnitte“, die die Bürger von ihrer Regierung erwarten, bisher ausgeblieben ist. Daran -ob der Merz die Kettensäge wirkungsvoll ansetzen kann oder nicht- messen die Bürger den Erfolg -oder Misserfolg- der Regierung.

  5. was bitte ist das, deutsches Kapital? Redet es deutsch? Hat es einen Pass? Wenn ja, welchen? Einen Bundesdeutschen?

    Ich habe selten so einen Unfug, wie dem von einem angeblichen deutschen Kapital gelesen. Schaue ich mir z.B. nur den Aktienbesitz der Daimler AG, dann fällt es schwer, überhaupt deutsche Aktionäre zu finden. Grosse Unternehmen agieren weiltweit, oft ist nur der kleiner Teil in Deutschland lokslisiert.

    Was einem klar sein sollte: Das Kapital braucht Nationalstaaten, weil diese ihm die Verwertung, die Akkumulation, sicherstellen. Die sicherstellen, das nicht nur Profit bei minimalen Störungen durch die Arbeitenden erwirtschaft werden kann , sonden auch, das der Profit am Ende in den eigenen Händen bleibt. Dafür braucht es nicht nur einen Nationalataat, denn unterschiedliche Nationalstaaten beleben die Konkurrenz um die besten Verwertungsbedingungen. Diese Konkurrenz fördert den Profit. Deswegen hat die EU zwar Bedingungen für einen ungehinderte Kapitalverwertung festgelegt, aber eben keine, den Profiten hinderlichen Sozialstandards oder Mitbestimmungsregelungen.

    Deswegen gibt es aber noch lange kein deutsches oder europäisches Kapital. Die Verwertungsbedingungen gelten für jeden Kapitalbesitz, egal wo der Eigentümer herkommt, ob aus der EU oder anderseo.

    Da wo der Autor das weltweite Agieren, die weltweite Expansion von Kapital beschreibt, hätte er zu denken anfangen sollen, anstatt in seinem simplen schwarz-weiss-Schema hängen zu bleiben. Die Welt funktioniert dialektisch und nicht im theologischen Schema des Dualismus von Gut und Böse!

  6. Das Sanktionsregime sind nichts Anderes als rechtsradikale Rassegesetze. Und eine Judikative sowie Exekutive, welche dieses rechtsradikale Unrecht durchsetzt macht sich NS-ideologischer Verbrechen schuldig. Deutschland demonstriert nicht nur bei der Causa Völkermord in Gaza als Staatsräson, dass es nicht vor hat irgendeine Erkenntnis aus der Geschichte zu ziehen, bis auf vielleicht „wie können wir es so verpacken, dass den Menschen nicht auffällt, dass es exakt das Gleiche ist, wie damals“. Die Parallelen sind vielfältig und erdrückend, auch wie heute beim Thema Meinungsfreiheit verfahren wird. Wer versucht das zu vertuschen oder unter den Teppich zu kehren (deutsche „Justiz“), ist ein rechtsradikaler Verbrecher.

    Ich finde faszinierend, dass man dem Westen erst noch erklären muss, was Rassismus ist…. gruppenbezogener Hass und Gewalt zum Beispiel. Was kann der einfache Russe dafür, dass der Westen die russische Elite hasst (was ebenfalls purer reiner Rassismus ist, weil es nicht auf Fakten basiert, sondern auf Gerüchten und Anfeindungen, egal wie laut diese Leute im Westen rumschreien)?

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