Gelassene Kühe, zufriedene Kälber: Auf der Ammenweide des Hofes Tams in Angeln. Die kuhgebundene Kälberaufzucht ist Teil der »Agrarwende« der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof. | Alle Fotos: Florian Schwinn

Projekt Kalb und Kuh

Wer keine Milchprodukte isst, kann diese Kolumne getrost abtun. Aber wer ist das eigentlich? Wer kann dafür garantieren, dass bei den vielen vorproduzierten Lebensmitteln, die wir konsumieren, nicht doch irgendwo Milchprodukte versteckt sind, selbst wenn man bewusst darauf verzichten möchte?

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Ein Kommentar

  1. Die private Landwirtschaft in Deutschland hat ganz andere Probleme, als die Schaffung des Bullerbüh für Milchkühe. Neben immer weiter steigenden Rohstoffkosten, die auch die Biobetriebe betrifft (Diesel, diverse Betriebsmittel) Bürokratie udn ausufernde Überwachung, sind es vor allem fehlende Hofnachfolger. In den nächsten Jahren geht ein großer Teil in Rente, bzw stirbt weg, ohne das es für die Betriebe Nachfolger gibt. Das heißt, die Betriebe verschwinden, die Konzentration in Agrarkonzerne steigt weiter udn immer schneller. Einmal geshlossene landwirtschaftliche Betriebe entstehen nicht mehr neu. Es gibt zwar durchaus junge Interessenten, aber das Umfeld ist so, das die Anfangsinvetitionen nicht zu stemmen sind, und vor allem Land nicht zu erhalten ist. Das da im Artikel ist zwar alles nett, aber geht voll ander landwirtschaftlichen Realität vorbei…

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