Delta Force soll exotische Akustikwaffe bei Festnahme von Maduro eingesetzt haben

Das Versagen der venezolanischen Luftabwehr führt der russische Botschafter auf Kommunikationsprobleme und Personal auf Urlaub zurück. Derweil kursiert eine wilde Geschichte, angeblich von einem Maduro-Sicherheitsmann über die absolute Überlegenheit des US-Militärs und den effektiven Einsatz einer exotischen Akustikwaffe.

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50 Kommentare

  1. Das ist natürlich das ganz große Versagen Venezuelas, keine hunderten Milliarden in Rüstung ‚investiert‘ und die venezolanische Bevölkerung nicht zu Mord- und Totschlag aus‘gebildet‘ zu haben.

    1. neue Flugabwehr aus US Fabriken wartet bereits zum Transport zur befreundeten venezolanischen Airforce…
      . . gabs da nicht was ähnliches beim Ende von Allende ?

  2. Wie glaubwürdig ist die Beschreibung? Strategisch wäre es doch sinnlos, sich erst minutenlang zu exponieren, bis man dann endlich mit einem Knopfdruck alle Gegner ausschaltet.

  3. Maduro and Wife wurden verkauft. Jeder weiß es.
    Die Radartechniker in Freizeit geschickt und die Soldaten angewiesen wegzusehen.
    Einzig die kubanischen Leibwächter haben sich engagiert und wurden dafür massakriert.
    Rodriguez und der undurchsichtige und mächtige Armeechef teilen sich die Beute, die jetzt aus den Geschäften mit dem Imperium herausspringt. Sie haben das schon im September eingefädelt.
    Dazu ein bisschen Propaganda und alles ist perfekt.

  4. Ich halte das alles für Ablenkungsmanöver um von dem naheliegendsten Verdacht abzulenken: Es gab einen „Deal“. Die Venezolaner haben kein Interesse, dass darauf herumgeritten wird, weil as nicht gut bei der Bevölkerung ankäme, und die Russen auch nicht, da sie es sich nicht mit der neuen Regierung dort verscherzen wollen („ihr habt den verkauft!“, kommt diplomatisch eben auch nicht sonderlich gut an).

    Also werden uns von allen Seiten solche Räuberpistolen aufgetischt. Ich halte das für die wahrscheinlichste Erklärung.

    Dafür sprechen auch die recht tief fliegenden Helikopter, die anscheinend nicht sonderlich besorgt waren wegen möglicher Luftabwehr. Selbst wenn dort eine „neuartige Akustikwaffe“ zum Einsatz gekommen sein sollte, wäre man doch vermutlich lieber auf Nummer sicher gegangen anstatt sich völlig auf „experimentelle Hardware“ zu verlassen. Das wäre nämlich ziemlich ungesund, wenn man tatsächlich mit Gegenwehr rechnen muss und sich die neue Waffe als weniger effektiv entpuppt, als in der Werbebroschüre dargestellt.

    1. Das ist wohl das wahrscheinlichste Szenario.
      Pecunia imperat mundum- Geld regiert die Welt.
      Komischerweise verstehen die meisten aber darunter, dass reiche Menschen die Welt regieren würden.
      Dabei sind gerade diese die jämmerlichsten aller Knechte.

      1. Sehr wahr ! Oder anders gesagt :Ohne diese ganzen käuflichen Subjekte, die für ein bisschen Anteil am Reichtum ihre Großmutter verkaufen würden, hätten es die Reichen Eliten wesentlich schwerer.

    2. Dafür sprechen auch die recht tief fliegenden Helikopter, die anscheinend nicht sonderlich besorgt waren wegen möglicher Luftabwehr.

      Helikopter fliegen ja gerade deswegen tief, _weil sie der Luftabwehr entgehen wollen_.
      Beispielsweise drangen zwei ukrainische Hubschrauber am 1.4.2022 frühmorgens (es war noch dunkel) im Tiefflug in den russischen Luftraum ein und zerstörten ein Treibstofflager im Raum Belgorod. Hier das Video des Angriffs:
      > https://youtu.be/wiKDBE4Bun4?t=3

      Hatte die russische Luftabwehr etwa auch „einen Deal“ mit Selenski oder den Ukrainern?
      Die Ukrainer sind auch mehrfach mit Hubschraubern in die eingeschlossene Stadt Mariupol geflogen, um VIP-Verletzte zu evakuieren. Natürlich nachts/frühmorgens und im Tiefflug.

      Für tieffliegende Hubschrauber brauchts Manpads, ein RPG oder halt ein schweres Maschinengewehr. Man muss aber erst einmal sicher sein, dass es sich um einen feindlichen Hubschrauber handelt. Auf gut Glück wird kein Soldat auf vorbeifliegende Hubschrauber schießen.

      -> In Somalia 1993 („Black Hawk Down“) wussten die Milizen, dass die Hubschrauber den Amis gehören, weil sie selbst keine besaßen.

      1. „russischen Luftraum“

        Wie lang ist die russische Grenze ? … o)

        Das funktioniert, aber nur solange bis Sie einmal gesehen, dann führt kein Weg zurück ..
        Venezuela völlig andere Baustelle ..

        1. Wie lang ist die russische Grenze ? … o)

          Die venezuelanische Küstenlinie ist an die 2.000 km lang. Und dabei ist noch nicht einmal klar, ob die Hubschrauber nicht vielleicht vom Festland, also aus Guayana kamen.
          Hier tun viele unausdrücklich so, als hätten die Venezuelaner vor allem damit rechnen müssen, dass ihr Präsident entführt wird. Nee, genau damit konnte sicher niemand rechnen.

          1. Ich stimme Dir bei dem meisten zu …. o)
            Venezuela konnte damit gar nicht rechnen, wohl auch einer der Gründe der mit zum Erfolg dieser Aktion geführt hat..

      2. Die ukrainischen Hubschrauber werden wahrscheinlich nur knapp über dem Boden geflogen und nur zum Abfeuern ihrer Raketen kurz höher gestiegen sein. Und aus Mariupol kamen auch nicht alle Helis wieder zurück (1 Abschuss ist dokumentiert).
        Der US Heli-Konvoi kam über den Dächern der Hochhäuser von Caracas herein und ein Heli soll angeblich auch etwas abbekommen haben (nur leichtes MG-Feuer). Da hätte wohl auch eine gut gezielte RPG ein Desaster für Trump auslösen können. Würden die US-Militärplaner das wirklich riskiert haben den Konvoi so einfliegen zu lassen, wenn sie Manpads oder schwere MGs auch nur ansatzweise erwartet hätten? Scheint mir sehr riskant, selbst bei guter AD-Abwehrtech bei ihren Helis…

        1. Und aus Mariupol kamen auch nicht alle Helis wieder zurück (1 Abschuss ist dokumentiert).

          Ja, nachdem die Ukrainer mehrfach _nach Mariupol und wieder zurück_ geflogen waren und das Überraschungsmoment völlig aufgebraucht war ist einer abgeschossen worden.

          1. Wie viel davon stimmt und wie viel Flüge es gegeben hat, ist bis heute freilich mehr als nur umstritten. Das ist völlig im Theaterdonner und unter den Nebelkerzen beider Seiten begraben worden.

            Im Unterschied zu Venezuela benutz(t)en in der Ukraine aber beide Seiten dasselbe Gerät und sprechen dieselbe Sprache. Caracas Helikopter-Arsenal besteht derweil aus Mil Mi-17V5, Eurocopter AS332 Super Puma, Eurocopter AS 532 Cougar, sowie Enstrom 280 und 480 (hier). Die USA setzten bei ihrem Einsatz auf ganz anderes Gerät.

            Dass die USA zudem zunächst nur von einem leicht beschädigten Fluggerät und einem Verwundeten schwätzten und dies nun erst scheibchenweise – wie 2020 im Irak – korrigieren, weckt weitere Zweifel an der Darstellung einer reibungslosen Operation. 🤷‍♂️

            Für mich spricht einiges dafür, dass es hinter den Kulissen Absprachen mit Gegnern Maduros – und / oder auch Venezolanern, die entweder Gegner der Partnerschaft mit Kuba oder zumindest bereit sind die Kubaner zum eigenen Machterhalt zu opfern – gegeben hat.

          2. Wie Altlandrebell sagte: wie viele Flüge es gegeben hat ist nicht belegt.
            Belegt ist nur, dass einer abgeschossen wurde.

      3. @ Besdomny

        Hier tun viele unausdrücklich so, als hätten die Venezuelaner vor allem damit rechnen müssen, dass ihr Präsident entführt wird.

        Sind Sie sich da sicher? Es ist ja beileibe nicht so, dass die Venezolaner völlig unvorbereitet im Feld standen. Vielmehr ist, wie etwa Amerika21 verschiedentlich dokumentierte, immer wieder die Wachsamkeit erhöht und divers(es) geübt worden. Ein Beispiel aus dem letzten Herbst:

        Die venezolanische Regierung warnt vor einer drohenden militärischen Aggression der Vereinigten Staaten. Präsident Nicolás Maduro ließ angesichts der Drohgebärden der USA vergangene Woche landesweit Verteidigungsmaßnahmen aktivieren.

        (…)

        Die Regierung in Caracas reagierte mit der umfassenden Militärübung „Independencia 200“, in deren Rahmen Mitglieder der Nationalen Bolivarischen Streitkräfte (FANB), der Polizei sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen mobilisiert werden. Dazu wurden die sogenannten „integralen Verteidigungszonen“ in mehreren strategisch wichtigen Bundesstaaten aktiviert. Dort arbeiten Militär, Bolivarische Miliz, Polizei und lokale Gemeinschaften gemeinsam an Kommunikations- und Koordinationssystemen, um im Falle eines Angriffs schnell reagieren zu können. Ziel sei es laut der Regierung, die operative Leistungsfähigkeit und die Koordination der verschiedenen Einheiten zu testen, um die „territoriale Integrität und Souveränität“ zu schützen.

        Quelle: hier

        Waren das nur Latschmärsche und Laberrunden oder wat? Oder denken Sie nicht eher, dass gerade bei Mitwirkung kubanischer (Spezial)kräfte davon ausgegangen werden darf, dass im Rahmen solcher und ähnlicher Übungen diverse Szenarien durchgespielt wurden? Oder dass andere Staaten vielleicht den ein oder anderen Tipp gaben? Der Vatikan vielleicht?

        On Christmas Eve, Cardinal Pietro Parolin, second-in-command to the pope and a longtime diplomatic mediator, urgently summoned Brian Burch, the U.S. ambassador to the Holy See, to press for details on America’s plans in Venezuela, according to government documents obtained by The Washington Post.

        Would the United States target only drug traffickers, he asked, or was the Trump administration really after regime change? Nicolás Maduro had to go, Parolin conceded, according to the documents, but he urged the U.S. to offer him a way out.

        For days, the influential Italian cardinal had been seeking access to Secretary of State Marco Rubio, the documents show, desperate to head off bloodshed and destabilization in Venezuela. In his conversation with Burch, a Trump ally, Parolin said Russia was ready to grant asylum to Maduro and pleaded with the Americans for patience in nudging the strongman toward that offer.

        Quelle: hier

        Sowas kann natürlich nur Spekulatius und Grundrauschen sein, kann auch sein, dass so was ohne Maduros (und seiner Hausmacht) Wissen lief, aber dass alle in Caracas völlig blind und überrascht waren, würde ich eher ausschließen.

        Und es ist einfach sehr auffällig, dass die Luftabwehr so ruhig war, da haben die Mitforisten einen guten Punkt. 🤷‍♂️

        Simplicius76 wiederum, der die Kommandoaktion mit Operation Storm 333 (für Mitleser: hier) verglich, schrieb:

        This is the same US force unable to effectively combat the Houthis, unable to take out ISIS in the Levant, nor extract sandal-clad ISIS leaders sitting in dusty caves with the same efficacy they extracted a major nation’s president from a deeply defended compound in the heart of the country’s leading metropolis.

        Recall that Venezuela was said to have thousands of Russian manpads yet not a single one was fired at the storm of US helicopters which flew effortlessly over the capital

        Und es sind dieselben US-Truppen (Deltas!), die bei der „Extrahierung“ eines somalischen Warlords zwei tieffliegende Black-Hawk-Hubschrauber durch Beschuss mit simplen Granatwerfern verloren.

        Für tieffliegende Hubschrauber brauchts Manpads, ein RPG oder halt ein schweres Maschinengewehr.

        Wirklich schade, dass die Venezolaner nichts davon kannten…

        Man muss aber erst einmal sicher sein, dass es sich um einen feindlichen Hubschrauber handelt. Auf gut Glück wird kein Soldat auf vorbeifliegende Hubschrauber schießen.

        Und der venezolanische Soldat hat keine Ahnung was im Inventar seines Landes ist? Und hat keine Ahnung was fliegt? Alle blind, dumm und taub?

        Eingesetzt auf US-Seite wurden laut Westipedia:

        Boeing CH-47F and MH-47G Chinooks, Sikorsky CH-53E Super Stallion, Sikorsky CH-53K King Stallion, Bell UH-1Y Venom, Bell AH-1Z Viper, Boeing AH-64E Apache, Boeing MH-6M Little Bird, Sikorsky UH-60M Black Hawk and MH-60M DAP

        Nichts davon wird von der Aviación Militar Bolivariana eingesetzt.

    3. Alle außer Maduro und der Iran gewinnen dabei.

      Die USA kommen ohne eigene Toten und mit Öl aus der Sache raus und kann von Iran nicht mehr erpresst werden (Sperrung von Hormus = kein Öl mehr).
      Venzuela wird die Sanktionen los, kann Öl verkaufen und die Regierung bleibt im Amt.
      Russland hat in der Ukraine vieleicht eine etwas besser Hand und kann in solcher Entfernung sowieso nichts machen. Für China gilt das Gleiche.

      Jetzt kann der Angriff auf den Iran durch Israel und USA beginnen. Aber hier sind wir im Hinterhof von Russland und China. Die werden den Iran nicht einfach so sterben lassen für amerikanische Stützpunkte. Ich vermute, der Iran bekommt hier bestimmt bereits ein paar Hyperschallraketen für die amerikanischen Flugzeugträger und sehr viel Flugabwehr geliefert. Da kommen dann iranische Aufkleber drauf. Es bleibt spannend.

      Mal sehen wie die USA reagieren, wenn ein Flugzeugträger sinkt. Sowas sind die USa nicht gewohnt. Die greifen sich normalerweise immer Schwache und lassen sich dafür feiern. Wenn sie hier wie ein eitler Revolverheld zu Atombomben greifen, werden China und Russland aber direkt eingreifen. Keine Atombomben vor unserer Haustür.

    1. Das Havanna-Syndrom würde ich mal weglassen – ist sicher unter PR zu verbuchen.

      Akustikwaffen (Crowdcontrol-Waffen) hingegen sind seit rund 20 Jahren im Einsatz. Meist zur Bekämpfung unliebsamer Opposition. Allein in USA gibt es mehrere nachgewiesene Einsätze seit den 2000ern, aber auch in Gaza oder in Serbien…
      https://lethalindisguise.org/crowd-control-weapons/acoustic-weapons/
      https://bmanalysis.substack.com/p/long-range-acoustic-device-lrda-i

      Die Beschreibung des securitys aus dem Artikel klingt soweit ganz schlüssig („Plötzlich hatte ich das Gefühl, mein Kopf würde von innen explodieren. Wir alle begannen aus der Nase zu bluten.“) und weist auf eine gerichtete Energiewaffe militärischer Herkunft hin, die mit hoher Amplitude im (human)biologisch wirksamen Infraschall arbeitet.

      Wer von Revolution spricht (und aktiv werden möchte*) sollte sich mit dem Thema durchaus mal befassen.
      *mal abgesehen von Tastaturanschlägen, das ist nur passiv… 😉

      PS: Es ist im Grunde nichts anderes als das was Tieren zu Tausenden angetan wird (aktives Sonar vs Wale zB).

      1. Verstehe nicht, was Du von mir willst. Meinst du, dass alle zu töten, Geiseln und Geiselnehmer ein erfolgreicher Einsatz einer Spezialeinheit wäre und der wiederum vergleichbar mit dem Raub der Maduros?

  5. Was war das mit dr Akustikbombe? Ich weiß es auch nicht, erlaube mir aber zu mutmaßen.

    Bei einer Explosion oder wenn ein Geschütz abgefeuert wird, kommt eine Druckwelle auf einen zu. Ein sogenannter Soliton mit Überschallgeschwindigkeit. Der kann einem das Trommelfell schädigen. Aber kein Nasenbluten und die anderen Symptome auch nicht.
    Was dann? Vielleicht das Gegenteil, eine Implosionsbombe. Wozu also schlagartig große Luftmassen vernichtet werden müssten. Das würde man machen, indem man Silizium verbrennt. Denn dieses reagiert mit Sauerstoff und Stickstoff und übrig bleibt nur ein kleines Pulverhäufchen.
    Dazu gab es einen Vorschlag vom Chemiker Peter Plichta. Dieser war allgemein unbeliebt, eine Art Trump der Wissenschaft, er beanspruchte zehn Nobelpreise. Deshalb wohl ist sein Vorschlag mit dem Siliciumauto nicht ernst genommen worden. Was aber in der Verbrennerwelt eine sehr fortschrittliche Erfindung gewesen wäre. Die nur nicht beachtet wurde, weil alle den Plichta nicht mochten.
    Falls nun die AfD mitliest: diese Idee könnte den Verbrenner retten.

  6. Wahrscheinlich wird uns Hollywood sehr bald mit einer eigenen Variante der Ereignisse bedienen. Gegenüber Trump ist 007 nur eine Witzfigur. Der Friedesnobellpreis ist ihm sicher. Krieg ist unnötig geworden, man klaut einfach den Präsidenten des gegnerischen Landes. Eine völlig saubere Aktion. Wie von Geisterhand wird die gegnerische Abwehr einfach mal ausgeschaltet, eine magische Akustikwaffe verbreitet heftige Kopfschmerzen. Alle Leibwächter fallen plötzlich tot um und die auf Hubschraubern reitende delta-force entführt den gefesselten Bösewicht ins gelobte Land der Freien, Gerechten und Schönen. Ende gut alles Gut.

    Gerne glaub ich auch an Märchen, aber vielleicht geht es dann doch etwas einfacher: Ein Insiderjob. Ein venezolanisches Kommando erledigt die Bewacher und die Amis machen etwas Lärm drum herum und lassen sich Maduro übergeben.

    1. Kopfschmerzen bekommt man inzwischen fast immer wenn man eine Verlautbarung aus dem Umkreis oder direkt vom fetten alten Mann (dem inzwischen die orange Farbe ausgegangen ist) hört, das nenne ich eine echte Massenvernichtungswaffe für jeglichen denkvorgang und das 365/24/7 also ununterbrochen, quasi scheiße am laufenden Band. Und jede/r noch so kleine Blog/Kanal oder was auch immer für eine Informationssphere muss es einem reindrücken. Danke dafür

    1. Erst einmal sind jetzt die Grönländer dran. Trump hat das Millitär angewiesen Pläne
      für eine Invasion auszuarbeiten. Was bin ich froh, dass hier im Wendland noch keine
      seltenen Erden, Öl oder sonstwas Begehrenswertes für Trump gefunden wurde.
      Außerden haben die Ammis bestimmt Angst, den Russen hier an der Elbe diesmal
      nicht friedlich gegenüber zu stehen.

  7. Es ist völlig egal, wie es abgelaufen ist, mit Sicherheit nicht, wie von Rötzer nun kolportiert. Das ist reiner Propagandaschrott, der uns allmächtige u.s.-Amerikaner vorspiegelt. Man stelle sich doch mal die einfache Frage, warum der Ukraine-Krieg so läuft wie er läuft, wenn die Amis doch Wunderpfeile im Köcher haben. Alles ausgemachter Bullshit und Rötzer kann der Versuchung nicht widerstehen, ihn zu verbreiten…

  8. „Die 20 Mann hätten, ohne einen Verlust zu erleiden, Hunderte getötet.“

    Können Sie aber froh sein das Trump nicht mehr schickte, 40 hätten die ganze Stadt eingenommen und 100 ganz Venezuela ..

    Eventuell hätte Microwelle helfen können o)))
    Meinstream und Hollywood , immer weniger noch auseinander zu halten …

  9. Der Franzose Emmanuel Todd hat 2002, am Vorabend des Überfalls der „Koalition der Willigen“ auf den Irak das Buch geschrieben: „Weltmacht USA- Ein Nachruf“. Den Überfall auf den Irak nannte er „Mikromilitarismus aus Schwäche.“ Heute, mehr als zwei Jahrzehnte weiteren Niedergangs später, sind die USA nicht einmal mehr dazu in der Lage. Also bleibt, um Stärke zu simulieren, nur Getöse.
    Der Maduro wurde von den eigenen Leuten verkauft. Nix mit irgendeiner Superwaffe. Alles das, um davon abzulenken, das Trump in den USA immer mehr unter Druck gerät. Die Wirtschaft rutscht in eine Rezession, das Land ist gespalten, die Produktion kommt nicht im erforderlichen Tempo ins Land zurück…ein Sieg im Stellvertreterkrieg in der Ukraine ist unmöglich, die NATO entpuppt sich als Papiertiger….ein Friedensschluss zu Trumps Bedingungen nicht möglich. Softpower nicht mehr vorhanden. Den USA läuft die Zeit davon.
    Was bleibt, ist die Matrix mit Müll zu fluten und die Menschen zu verwirren…und das kann Trump als Meister der „Aufmerksamkeitsökonomie“ sehr gut.

    1. @ Roland: Leider beißt Trump in den untergehenden USA noch wie ein verwundeter Tieger
      um sich. Da werden noch einige sterben müssen, bevor die USA implodiert. Als Erstes
      wohl wieder viele Menschen im Iran. Trump hat ja gerade alles mit dem Massenmörder
      aus Israel besprochen.

  10. Nun, wie es aktuell scheint ist Verrat die wahrscheinlichste Option, die Frage ist nur, welcher Verrat? In russischen Medien kursierte auch eine Version, nachdem Maduro bereit gewesen wäre für ein geheimes Treffen mit Trump an diesem Abend, was ebenfalls die fehlende Abwehr erklären könnte und, wenn es wahr wäre, einen Totalschaden für Diplomatie bedeuten würde. Das bei einigen Militärs jetzt Dollars auf den Konten auftauchen, könnte auch gefaked sein, damit die Leute in Venezuela sich selbst an die Gurgel gehen. Mal schauen was da noch kommt.

    Lieber Gruss

  11. Alles Show, die Armee hat gemeutert und es gab ein paar Bauernopfer. Nichts ungewöhnliches für Südamerika und für die USA könnten die Probleme noch anfangen.
    Wer übrigens an die Überlegenheit der USA glaubt, sei kurz an die Taliban erinnert. Die waren deutlich schlechter ausgerüstet als die Venezolaner und man weiß ja, wie das ausgegangen ist.

    1. Fraglich. Ich bin nicht sicher, ob die USA die Taliban wirklich besiegen wollten, oder andere Möglichkeit, einfach das Interesse an der Sache verloren hatten, weil sie ihren Zweck erfüllt hatte.
      Es ist doch bekannte US-Strategie. Man muss ein Gebiet nicht erobern oder besetzten, Chaos stiften reicht aus, Wichtig nur dass von dort aus kein organisierter und mit klaren politischen Zielen erfolgender Widerstand mehr gegen die USA ausgeht. Irgendwelche verpeilten Idioten sind doch die besten Trottel die sie sich wünschen können. um die Drecksarbeit zu machen. Da muss man gar nicht nach Nah-Ost gucken, wir haben mit Hofreiter, Kiesewetter, Strack Zimmermann doch die gleichen Idioten hier.

  12. Apropos exotische Waffe: „Bei der Sicherstellung der Überbleibsel der jüngst eingesetzten SS-X-34 wurde ein Gyroskop aus der Sowjetzeit gefunden. Nun ja, wer den Stammbaum der Rakete kennt, wird sich darüber nicht wundern. Ich werden sie in Zukunft SS-X-34 „Frankenstein“ nennen.

    1. Steampunkrakete-57 und das Sowjetische-Gyroskop lag am Boden des Gasspeichers?

      Dein Copium hat Unterirdische Qualität
      🤡 🤡 🤡

  13. Delta Force soll exotische Akustikwaffe bei Festnahme von Maduro eingesetzt haben

    Äh, wie? Die hatten Taylor Swift dabei? Aber was ist an der bitteschön exotisch?!

    Zu Festung flogen dann Soldaten der Spezialeinheit Delta Force mit Hubschraubern, darunter angeblich auch FBI-Agenten.

    Zu Festung? Der Auf Schalke oder wat, Alde?

    Ey – und nicht angeblich, Bruda, sondern voll konkret hab isch gehört, CSI Miami war auch mit dabei! Sin mim Heli voll korrekt über Parkdeck gecruised! Nächste Einsatz dann bei Kaufland Bottrop, ihr versteht?!

    Ich sag’s mal so: Die ganze Story klingt wie ein GTA Caracas für (geistig) Arme – und streckenweise geschrieben vom Bad Translator.

    Darunter der Stützpunkt Fuerte Tiuna, auf dem sich ein nach Donald Trump zur „Festung“ ausgebautes Gebäude mit Stahltüren befand, in das sich Maduro mit seinen Wachen zurückgezogen hatte.

    Und weil „The Donald TM“ das sagt, nennen „wir“ das jetzt alle so? „Festung“? Seid ihr sicher, dass der nicht von „Bunker“ sprach und das Ganze eher auf sein „Green“ bezog?!

    Sie töteten bei einem Schusswechsel alle Wachen, nach der kubanischen Regierung waren 32 Kubaner darunter. Von den US-Soldaten wurden einige verletzt, Tote gab es keine, ein Hubschrauber wurde getroffen, blieb aber manövrierfähig.

    Aha. Gut zu wissen.

    Am Anfang hieß es, wenn ich mich recht entsinne, es habe nur einen verletzten Ami gegeben, jetzt sind es schon „einige“. Wie viele sind es dann Ende nächster Woche? Ganz doll viele? Und haben die dann auch bloß ein bisschen Kopfweh wie ihre Kameraden im Zuge von „Operation“ 2020? Für die Jüngeren und Vergesslichen Auffrischung aus Westipedia:

    Initially, the U.S. was not willing to concede the seriousness of the attack. While it initially assessed that none of its service members were injured or killed,the U.S. Department of Defense ultimately said that 110 service members had been diagnosed and treated for traumatic brain injuries (mainly concussions) from the attack. Some of them were later awarded the Purple Heart.

    Pöse Mullahs und Vertreter der Revolutionsgarden erklärten damals dagegen, dass über 80 GIs getötet und weitere verletzt worden seien, aber diese Dschungelaffen (oder wie bezeichnet man denn die Iraner jetzt konkret rassisch-abwertend für die deutsche Mehrheitsbevölkerung? Hauptsache der Schah kommt wieder in Amt und Würgen!!1!) lügen ja immer wie gedruckt, etwas was gute weiße Gartenbewohner niemals tun würden. Schon gar nicht sonntags!

    Man darf also gespannt bleiben, wie viele Soldaten jetzt ihr Purple Heart bekommen werden beziehungsweise aufgrund „terminlicher Verpflichtungen“ von Verwandten abgeholt bekommen. Naja, wie heißt’s so schön?

    Nothing like a scrap of ribbon to cheer up a widow.

    — 1917, Lieutenant Leslie

    Möglicherweise hat ein Teil des Militärs kollaboriert.

    Ach, hör doch auf!

    Nicht kollaboriert haben vermutlich die Teile des Maduro-Flügels innerhalb des venezolanischen Machtkerns und seine kubanischen Huskarls. Und letztere waren wohl auch das eigentliche Ziel dieser „Operation Bring Marco Rubio back into the ring“:

    „THERE WILL BE NO MORE OIL OR MONEY GOING TO CUBA – ZERO! I strongly suggest they make a deal, BEFORE IT IS TOO LATE.“

    Trump did not specify the terms of a deal or the consequences Cuba could face.

    Den will man wohl auch lieber nicht so genau wissen.

    Und warum wird nicht über solche Aspekte geschrieben oder was analysiert? Die ganzen Kuba-Bezüge bei dieser Kommandoaktion sind doch so luzid, dass es weitaus dienlicher wäre Zeit und Energie auf sie zu richten anstatt auf irgendwelche exotischen Superwaffen, die vermutlich nur eine gezielt gesponnene urban legend sind, um Daddy Trump Honig um die Lulu zu schmieren. Oder eben abzulenken wie @ Hattori Hansen schon festhielt.

    Für die russischen Streitkräfte und die russische Waffenindustrie ist es ein wunder Punkt

    Äh und warum soll das für die Russen ein „wunder Punkt“ sein, dass da irgendwelche Teile des Militärs / Regimes kollaborierten? Hauptsache Russenbashing oder wat?!

    oder S-300VM oder MANPADS wie Igla-S ausgerüstet.

    Ja und spätestens da muss doch dem letzten Elch vor Dackscheid klar werden, dass es eine Stand-down-order gegeben hat. Wenn in Mogadischu damals Typen mit Granatwerfern Black Hawks runterholten oder die – was die Mittel im Vergleich mit Caracas betrifft – weitaus limitierteren al-Ḥūṯiyyūn Uncle Sam letztes Jahr zu waghalsigen Ausweichmanövern (inklusive des Verlusts von mindestens drei Super Hornets) und dem sinnlosen Verpulvern von über einer Milliarde Greenbacks zwingen konnten, will man sich gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn da vorletztes Weekend ein paar venezolanische Jungs das letzte Briefing verpasst hätten. Ridley Scott würde jetzt wahrscheinlich bereits knietief in der Suche nach geeigneten Drehorten für die schmalzig-pathetische „Nacherzählung“ stecken…

    Wer andere Einblicke sucht wird dagegen wieder mal bei Simplicius 76 fündig:

    The article details how Qatar was being used as a ‘bridge’ between Delcy Rodriguez and her powerful circle and Trump as they negotiated Maduro’s ouster behind his back.

    According to reports in the Miami Herald, which has strong contacts in Latin America, Ms Rodríguez, who now rules Venezuela with the approval of Mr Trump, had reached out to Washington to present a “more acceptable” alternative to the Maduro regime.

    Details of the meeting are now fueling suspicions of an inside job to remove Mr Maduro from power and leave a president in power who can manage a transition without dismantling the state completely and causing turmoil and riots.

    The article quotes a former Colombian vice president who says it’s certain that Delcy handed Maduro over to the US:

    Mr Santos, who was the vice-president of neighbouring Colombia for eight years between 2002 and 2010 and later Colombian ambassador to the US, said “they didn’t remove him, they handed him over.

    “I’m absolutely certain Delcy Rodríguez handed him over. All the information we have, you start to put it together and say, ‘Oh, this was an operation in which they handed him over.

    Today’s new message by Rodriguez appears to affirm the above, that she has been selected to pacify the Venezuelan people as a kind of ‘Maduro-lite’ while slinkily handing the country over to the neoliberal economic hitmen from the West.

    (…)

    Note how similar it sounds to the first addresses of Jolani after he had retaken Syria and immediately pivoted Westward.

    Granted, nothing is for absolute certain quite yet, and for all we know, these could be efforts to smear her in the eyes of the Venezuelan people to increase leverage and pressure on her—but it does seem like we’re finally getting a clearer picture of things, and what lies in store.

    (Kursivstellungen sind direkte Zitate im Text)

    Quelle: hier

    Muss man nicht glauben, kann Spekulatius oder 🧙‍♂️☕, ist aber um Längen interessanter als die Nebelkerze „Superschallwaffe“.

    Der russische Botschafter in Venezuela, Sergei Melik-Bagdasarov, versuchte, die russische Militärtechnik zu retten

    Solche Sager kann man doch wirklich nicht anders bewerten denn als Zucker für die fünfte und sechste Kolonne im Forum oder schlichtes Angstbeißen. Da wird einfach die Erzählung vom Russen, der nix kann und nix taugt, zum achtunddrölfzigsten Mal durch die Waschküche geschlozt, bis ordentlich Geselchtes bei rausgekommen ist. 🤷‍♂️

    Ein großer Teil des Personals sei in Urlaub gewesen, die Streitkräfte seien unvorbereitet gewesen.

    Man muss beileibe kein pöser Verschwörungserzähler und ungeimpfter Staatsdelegitimierer sein, um zu finden, dass da etwas ganz faul im Staate Dänemark Venezuela ist, wenn in einer Phase dergestaltiger Anspannung und Bedrohung, in der zuvor an allen und Ecken mobilisiert und zu höchster Wachsamkeit aufgerufen worden ist, signifikante Teile des militärischen Personals Fiesta machen darf oder nun als irgendwie „unvorbereitet“ verkauft wird. Statt das einfach abzunicken oder sich über die Russen zu mokieren, sollte man sich lieber die Schaufel schnappen und buddeln.

    Aufgestiegen ist offenbar auch keines der venezolanischen Kampfflugzeuge.

    Doch – aber laut Telegram-Videos freilich erst am Mittag, als der ganze Feuerzauber bereits vorbei war. 😂🤣

    Aber diese Männer waren technologisch sehr weit fortgeschritten. Sie sahen nicht aus wie irgendetwas, gegen das wir zuvor gekämpft hatten.

    Aktiviert die Droiden!!1! Das waren ganz sicher Klonkrieger und / oder Echsenmenschen. Oder doch Taylor Swift.

    Die 20 Mann hätten, ohne einen Verlust zu erleiden, Hunderte getötet.

    Ja, ich mein, das ist ne schöne Geschichte, aber es gibt Drogendealer in Frankfurt, denen kann der Zoll jetzt nicht so viel aus dem Arsch ziehen. Wie viel Greenbacks bekommt der ominöse „Sicherheitsmann“ denn für seine Erzählung aus 1001 Karibiknacht? Seine Jettitanten mag er damit abholen oder The Donald im Bunker – aber doch keinen, dessen IQ auch nur knapp über Körpertemperatur liegt. Vermutlich ist das aber auch der einzige Zweck des Ganzen gewesen – also den Schmarrn dem Donald zu erzählen, der sich dann des „Ruhmes“ seiner „langen Kerls“ erfreuen und „USA! USA!“ rufen kann. Mit der Wirklichkeit oder den tatsächlichen Abläufen muss man Opa ja nun wirklich nicht immer behelligen…

    Und dann sei da noch eine schreckliche Akustikwaffe eingesetzt worden

    Sagt mal, Sportsfreunde – setzte man „der Gerät“ nicht besser vor dem Aussteigen ein, damit die Verteidiger gelähmt sind und man dann – Munition ist auch nicht ganz billig, gerade solche für „Spezialtruppen“ und technologisch fortgeschrittene CSI-Echsenklonkrieger von den Plejaden – gar nicht mehr viel machen muss? Also erst ballern die 20 Übermenschen hunderte Dschungelaffen über den Haufen und dann setzen sie noch „der Gerät“ ein, um dem Rest den Rest zu geben? Wirklich, das ist doch nur eine neue Folge aus dem Paulanergarten…

    Ansonsten erinnert mich diese „Superwaffen“-Story an Brennende Kälte. Denglers vierter Fall. Und der Schinken war – bei aller Kritik an Schorlaus Stil – weitaus überzeugender und unterhaltsamer geschrieben…

    Over and out.

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