I Was There with the Yanks on the Western Front

Damals wie heute?

Vorkriegszeit 1914 und heute – Parallelen und Unterschiede.

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4 Kommentare

  1. Nö, das ist heute nicht wie 1914, sondern eher wie 1939.
    Ein Typ der „Heim ins Reich“ brüllend seine Nachbarn ohne Einladung auf Ketten besucht erinnert doch eher an 1939.

    Und zu allem Überfluss fordern auch einige auch noch das sich Deutschland wie 1939 mit Russland verbünden sollte.

  2. „Wenn wir die Vorkriegszeit 1914 und heute vergleichen, so gibt es einen Hoffnungsschimmer: die heutige Jugend macht nicht mit. Die Mehrheit der jungen Menschen lehnt einen verpflichtenden Wehrdienst ab. Zu diesem Ergebnis kommt die „Jugendtrendstudie 2025“ des Instituts für Generationenforschung. Demnach sind 81 Prozent der Befragten aus der sogenannten „Generation Z“ nicht bereit, für ihr Land zu sterben. usw.“

    Das spielt keine große Rolle. Dafür hat der Westen nämlich einen (ziemlich starken) Stellvertreter ins Rennen geschickt, die Ukraine. Mittels dieses Stellvertreters wurden und werden die Kriegsziele des Westens sehr sehr gut erreicht. (Nein, Rußland steckt das keineswegs locker weg.) Die Ukraine zerstört mit Drohnen in aller Seelenruhe die russische Wirtschaft. Ja, in aller Seelenruhe. Es ist vollkommen egal, ob eine Raffinerie jetzt, in 4 Wochen oder in 1 Jahr brennt. Die Instandsetzung dauert mindestens Monate, realistisch Jahre. Und dann kommt einfach die nächste Sprengstoffdrohne. Die Kriegsdienstverweigerung in Schland ist irrelevant.

    Nebenbei gesagt, erinnert die Lage eher an 1938/39, als die traditionellen Hauptkriegstreiber Europas ihre Stellvertreter angespitzt haben.

  3. Sagen wir es mal so: Es soll schon ein deutscher Autor einen Roman über die Zeit von 1933 – 1945 geschrieben haben – mit allen möglichen technischen Voraussetzungen wie heute – Smartphone, Internet, KI usw.

    Ein Roman über die Zeit des 1. Weltkrieges, und davor, der diese technischen Möglichkeiten (von 2026) auf diese Zeit überträgt fehlt noch.

    Der wichtigste Unterschied zu damals – es war zwar ein Weltkrieg, aber wir waren (noch) auf Zeitungen und Bücher angewiesen – es gab nicht einmal Radio, von Fernsehen oder Kino ganz zu schweigen.

    Rein das ist anders wie vor/während dem 1. Weltkrieg, und wohl einer der Wichtigsten Unterschiede zu unserer heutigen Situation. Wir waren eben nicht so überinformiert wie heute und die Kriegspropaganda steckte noch in den (rein technisch gesehenen) Kinderschuhen.

    Gruß
    Bernie

    PS: Apropo KI – da habe ich gestern auf einer anderen Seite im Web festgestellt, dass die – was Übersetzungen angeht – sehr oft noch pure Sch…e produziert – kein Witz, aber das ist ein anderes Thema, dass mal in einem extra Artikel bei Overton aufgearbeitet gehört.

  4. Für historisch-politisch Interessierte gibt es zu diesem Thema ein sehr empfehlenswertes Buch, das trotz wissenschaftlichem Anspruch sich spannend wie ein Roman liest: „Philipp Blom, der taumelnde Kontinent. Europa 1900 – 1914“ ( ISBN 978-3-423-34678-8 )
    Interessanterweise gab es dieses Buch noch vor wenigen Jahren bei der Bundeszentrale für politische Bildung als subventioniertes Material für 10 € zu bestellen. Heute ist es nicht mehr im Programm. Vermutlich weil zu viel Erkenntnis des Bürgers über Kriegsursachen nicht mehr ins Kriegsertüchtigungsprogramm des politoschen und medialen Zeitgeistes passt?🤔

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