
Siegmund: „Wir holen unser Land zurück, es beginnt hier in Sachsen-Anhalt“
Die AfD Sachsen-Anhalt verspricht die Rückkehr in die Normalität und gleichzeitig in eine Größe Deutschlands. Man werde Geschichte schreiben. Ausgeklammert wird, dass Sachsen-Anhalt schon einmal Geschichte geschrieben hat: 1932 kam hier die erste deutsche Landesregierung unter Führung der NSDAP an die Macht.

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„[…]Ein neuer Führer? Bislang hatte die AfD das nicht zu bieten[…]“
Mensch kann es ja auch übertreiben, denn es wird nie wieder einen „neuen Führer“ geben, der hat sich 1945 in Berlin selbst gerichtet und seine Verwandten – ja, auch Hitler hatte Familie – haben dafür gesorgt, dass sie nie wieder einen kleinen Hitler bekommen – alles hier nachzulesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Familie_Hitler
Interessanter finde ich die Frage warum Menschen die einmal extrem links tickten auf einmal in die extrem rechte Ecke abdriften – der sollte man einmal nachgehen, zumal es ja diesmal ein ganzes Bundesland statt eines einzelnen Bundesbürgers (z.B. Horst Mahler Ex-RAF-Anwalt später extrem Rechts, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen in .de) betrifft.
Zynische Grüße
Bernie
„(z.B. Horst Mahler Ex-RAF-Anwalt später extrem Rechts, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen in .de)“
Horst Mahler war bevor er zur RAF stieß in einer studentischen Verbindung.
Als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes studierte Mahler Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und war dort 1953/1954 Mitglied der pflichtschlagenden, farbentragenden Studentenverbindung Landsmannschaft Thuringia Berlin.[11][12] Er stellte dort bereits im November 1956 beim Abschlussconvent den Antrag, aus der Thuringia auszutreten,[13] um der SPD beitreten zu können.[14] Dies lag daran, dass die SPD im Jahre 1954 die Unvereinbarkeit der Parteizugehörigkeit mit einer Mitgliedschaft in schlagenden Verbindungen beschlossen hatte.
Ob die RAF Links war, darüber kann man verschiedener Meinung sein. Aus meiner Sicht ist Terror nicht links. Und schon gar nicht Einzelterror gegen bestimmte Personen. Gesellschaftliche Veränderungen sprich Revolutionen sind das Ergebnis der Erhebung der Mehrheit der Bevölkerung mit dem Ziel das alte Gesellschafts- und Wirtschaftssystem zu überwinden und eine andere fortschrittliche Gesellschaft aufzubauen in dem die Produktionsmittel vergesellschaftet sind.
Selbst die Unterstützung der Befreiungsbewegungen wie etwa der PLO ist nicht unbedingt links gewesen. Denn im Kern war die PLO nationalistisch geprägt. Natürlich war es richtig nationale Befreiungsbewegungen zu unterstützen aber die Geschichte beweist das daraus nicht unbedingt fortschrittliche Staaten geworden sind.
Intellekt arbeitet sich nicht an Personen ab,sondern Konzepten…
Wenn etwas Bedeutung hat, dann das Wahlprogramm einer AfD und nicht die Meinung eines Mitgliedes einer AfD..
Zumindest ist Er mir auf dem Bild mit Kind Sympathischer als ein Bundeskanzler nach der Wahl in einem Jagdbomber..
Sobald ich bei Google das g einfüge nach „Sie “ erscheint „Ulrich Siegmund“ o)))
Ach übrigens, auch Hitler kam nicht an die Macht mit Hilfe von Worten , sondern erst mit Hilfe Internationalem Kapital.
Von daher also müßig,hier Historische Vergleiche ziehen zu wollen..
Palim Palim, die Wahl war schlimm!
Da gab es einen mörderlichen KO-Schlag auf das Maul einer aus westdeutscher Parteizentralen ferngesteuerten ostdeutsche Politmarionette!
Der Kandidat hätte lieber Flaschen mit Pommes frites aus Didis Kaufmannsladen verkaufen sollen, als kostenlos Bratwürste aus dem “Schwarzen Parteikiosk“
,
Ich komme aus der “Wirtschaft und bin Ingenieur“! So tönte es immer wieder mit voller Inbrunst der Unfehlbarkeit und grenzenloser Selbstüberzeugung in alle Mikrofone und Kameras.
Der Ingenieur aus Quedlinburg, der womöglich auch noch umsonst studiert hat, hat eines sehr gut geschafft. Die Anwendung der “Merzschen Halbierungsregel“, die Hälfte ist viel weniger als ein Ganzes, war sehr erfolgreich.
Wer nicht gerade mit parteipolitischen Tunnelblick und Scheuklappen durch diese Welt geht, wird in diesen Wahlkampf eines bemerkt haben, die Dekadenz und Verkommenheit der politischen Klasse mit ihren Eliten und den damit verbandelten Schleimspurmedien hat eine neue Dimension erreicht. Der Versuch, mit einer unglaublichen Lügen- und Verleumdungskampagne die Bürger einseitig richtungsweisend gegen eine Partei zu beeinflussen, ist grandios gescheitert. Das Lügen und Betrügen, Tricksen und Täuschen ist dabei zum tägliche angewandten Handlungsprinzip geworden.
Wie wird es nun weitergehen nach dem unbotmäßigen Verhalten der undankbaren ehemalige Zonis?
Die parteipolitische “Brandmauer“ ist krachend eingestürzt. Das dabei entstandene Abbruchmaterial lässt sich vorzüglich wieder weiter verwenden. So könnte die “Berliner Mauer“ und der “Grenzzaun“ erneut damit errichtet werden. Natürlich alles mindestens drei Meter höher als vorher. Das nächste wäre eine Remigration von allen ehemaligen westdeutschen Brüdern und Schwestern nach Deutschland West. Alle, die nach 1990 unter der Tarnbezeichnung “Hilfe zur Selbsthilfe“ in Scharen eingefallen sind, das Land ausgeplündert und sich die Taschen reichlich gefüllt haben. “Den Ostdeutschen mußten wir erst einmal das Arbeiten beibringen“ war einer der beliebtesten Sprüche der damaligen Zeit, neben vielen anderen vergleichbaren abwertenden Einschätzungen und verächtlichen Bemerkungen. Ich habe mir solche und ähnliche Sprüche sehr wohl gemerkt und werde die die auch nicht vergessen. Genau diese Erinnerungen haben auch viele andere Ostdeutsche behalten und weitergegeben. Diese Erinnerungen an Überheblichkeit, Arroganz und Hochnäsigkeit, die bis heute anhält, hat sicherlich auch viel zur getroffenen Wahlentscheidung beigetragen. Die auch als ein deutlicher Protest für über 35 Jahre westdeutsche Vorherrschaft und Vormundschaft unter westdeutsch geschaffenen Kolonialstrukturen in Wirtschaft, Politik, Medien, Verwaltung, Wissenschaft und Kultur geführt haben, zu werten ist.
Eine weitere Möglichkeit der Bestrafung nach diesem undankbaren Wählervotum wäre dann noch der organisierte Austritt aus dem per “Kohlschen Gnadenerlass“ ermöglichten Beitritt zum Zuständigkeitsbereich des Grundgesetzes. Danach Anfrage an Trump, ob er das nun wiedergewonnene Staatsgebiet der ehemaligen “Deutschen Demokratischen Republik“ als 51. Bundesstaat der USA aufnimmt!
Der Katzenjammer und das Wunschdenken am Tag nach dem Wahldebakel verdeutlicht aber noch ein weiteres Problem. Den parteipolitische Nachwuchs, der sich langsam aber sicher in der Karriereleiter nach oben hangelt, würde ich nach den Äußerungen in den Statements in den jeweiligen Parteipressekonferenzen so einschätzen: Es wurde nichts verstanden aus dem historischen Wahldebakel und eine “Generation Doof“ ist nachgewachsen. Diese Bezeichnung stammt nicht von mir, sondern aus der sehr zu empfehlenden Lektüre
Generation Doof: Wie blöd sind wir eigentlich?
– Stefan Bonner, Anne Weiss 2008
Wir holen unser Land zurück hat eine andere Bedeutung, als der Autor vermitteln will!
Als Ostdeutscher müsste man wissen, das ein Maschinenbaustudium in der DDR kostenlos war. Ich habe auch so ein kostenloses Maschinenbau- Studium absolviert.
Hallo Oskar!
Trotz kostenlosen Studium kann es umsonst gewesen sein!
Solche Leute sind mir schon sehr oft begegnet. Besonders in der Politik. Nur hier besteht die Möglichkeit ein horrendes leistungsloses Einkommen für den täglichen Broterwerb zu erhalten.
Man muss nur genug Sprechblasen aus vielen schönen, aber nichtssagenden Worten verteilen können!
Dein Kommentar ist besser als der Artikel. Den Karrieristen der Kartellparteien ging es jahrzehntelang nur um ihre Fleischtöpfe. Die AfD stört. Vorher war es so kuschelig.
Woher kommen die 9 % Grüne in Sachsen Anhalt ? Öffentlich Bedienstete höherer Dienst, Juristen, Unidozenten, Gutsbesitzer mit ESF Geldern gepampert, Funktionäre von NGOs, Parteistiftungen, ÖRR Leute, (da kommt ein Komplex von Steuergeld Lebenden zusammen), dann das Aufrufen zum „taktischen“ Wählen ?
Also ich bin skeptisch wenn ich mir das Alles anschaue.
Kowolski: Die Frage wie die Grünen zu ihren fast 9% gekommen sind, habe ich auch
schon zu einem anderen Artikel gestellt. In den Umfragen in den Tagen vor der Wahl
dümpelten die Grünen immer gerade so etwas über 5%. Plötzlich und unerwartet dann der
raketenhafte Aufstieg. Ich traue dem Wahlergebniss nicht. Wie man gerade beim Hackerangriff
in Berlin sieht, sind die IT Netze der staatlichen Infrastruktur Netze mit riesigen Maschen.
Ein kleiner eingeschleuster „Wurm“ könnte bei der Weiterleitung der Ergebnisse an die
Zentrale ein kleines Bischen umsortieren. Das BSW kann ja auch ein Lied davon trällern.
ich vermute, viele wollten sicher gehen, die weniger einer afD nahe stehen..
Das könnte wirklich damit nur eine Eintagsfliege gewesen sein..
Weder der eine noch der andere Vergleich sind zulässig, sie hinken beide. Die AfD ist nicht die neue NSDAP, das vorab. Sie ist eine populistische Partei wie die Maga- Bewegung in den USA, der RN in Frankreich oder Nigel Farages diverse Parteien in GB. Im Unterschied zu 1933 sind heute nahezu im gesamten Westen dieselben gesellschaftlichen und politischen Kräfte am Werk, wohl auch als Gegenbewegung zur Globalisierung, deren Verlierer in allen betroffenen Staaten des Westens über Jahrzehnte kaum mitgenommen worden sind. Ich erinnere an den „basket of deplorables“ von Hillary Clinton. Solche Stimmen gibt es hier auch, v.a. bei den selbstgerechten Grünen und tlw. bei den Sozis, auch bei der Linken. Der seit vielen Jahren schwelende Stadt- Land- Konflikt manifestiert sich symbolhaft in der gestrigen Landtagswahl. Natürlich würde auch die AfD die Zeit nicht wieder zurückdrehen können, sollte sie tatsächlich regieren. In der Verantwortung wird sie sich abnutzen und einem erheblichen Teil ihrer Wähler die Erkenntnis bescheren, dass auch sie nur mit Wasser kocht, zumal die wirklich wichtigen Entscheidungen nicht in Magdeburg getroffen werden. Es gibt nunmal Gründe für das massive Wachstum der AfD, und das sind die Themen, die die anderen jahrelang nicht adressiert haben: fehlgeleitete Migrationspolitik, falsche Energiepolitik, falsche Sozialpolitik, fehlende Wirtschafts- und Industriepolitik, fehlgeleitete Klimapolitik, besser Klima- Hysterie, die es so nur in Deutschland gibt, obwohl die anderen 7,95 Milliarden Menschen der Welt auch nicht verbrennen, verdursten oder ertrinken wollen. Deutschland ist ganz objektiv in vielem auf dem falschen Weg, und die Etablierten machen nunmal nicht den Eindruck, den Kurs zu ändern. Die AfD wird hauptsächlich von Leuten gewählt, die sich anderswo nicht mehr repräsentiert sehen und die für ihre teilweise in purer Verzweiflung angegebene Stimme für die AfD auch noch als Nazis beschimpft worden sind, obwohl es sich zum größten Teil um ehemalige (teilweise langjährige) CDU- und SPD- Wähler handelt. Ich finde es beschämend, das Vierte Reich an die Wand zu malen, wenn die AfD regiert. Ich bin von denen sicher kein Freund, aber ein radikaler Demokrat. Es sind die Anderen, die sich fragen müssen, wie und warum sie es haben soweit kommen lassen, dass eine in Teilen so bedenkliche Partei soviel Zustimmung auf sich vereint. Wirkliche Einsicht sehe ich da leider bis heute nicht, vor allem nicht bei den (man muss leider schon fast sagen ehemaligen) Volksparteien Union und SPD. Von Linken und Grünen würde ich gar nichts anderes erwarten als das, was sie tun.
Kann allem zustimmen und ergänze noch – wie bereits in einem anderen Beitrag bei Overton erwähnt – die Übernahme der US-Politik 🇺🇸 der Doppel- und Nichtmoral ist in 🇩🇪 krachend gescheitert.
Wir sind eben nicht die Supermacht USA, die sich mit jedem Islamisten, Rechtsextremen, Neo-Faschisten sowie Möchtegern-Superdiktator außenpolitisch alliiert, während man Zuhause die zurecht gnadenlos juristisch zur Verantwortung zieht.
Sowas muss Blackrock-Fritze Merz erst noch lernen, und die klingbeilsche SPD gleich mit 🤪👎👎
Sarkastische Grüße
„Man werde Geschichte schreiben. Ausgeklammert wird, dass Sachsen-Anhalt schon einmal Geschichte geschrieben hat: 1932 kam hier die erste deutsche Landesregierung unter Führung der NSDAP an die Macht.“
Das musste ja kommen.
Sorry, Herr Rötzer, aber das ist unterste Schublade.
Da sollten Sie dann zumindest erklären, was ihrer Meinung nach diese Parallele inhaltlich rechtfertigt.
Hier in diesem Magazin erwarte ich mehr, als das, was man ohnehin an Diffamierungen in den MS Medien liest.
Ich kann keinerlei Parallelen zwischen der
NSDAP und der AFDerkennen.
Was ist daran falsch,wieder deutsche Interessen wahrzunehmen, als der untertänigste Vasall der USA-SA-SS zu sein.
Oder direkte Demokratie einzuführen.
Ich glaube,daß sich die Ostdeutschen nicht mehr von der Propaganda der herrschenden Parteien irreführen zu lassen.
Sie sind geschult darin,Propaganda zu riechen( frei nach Broder)
„Ich kann keinerlei Parallelen zwischen der
NSDAP und der AFD erkennen.“
Genau das meine ich mit meinem Kommentar ja auch.
Diese Gleichsetzung ist unterste Schublader der Anti-AfD -Propaganda.
Das Bundesland Sachsen- Anhalt gab es 1932 noch gar nicht…..Aber wer sollte das auch wissen…
Und die erste Landesregierung mit NSDAP- Beteiligung gab es schon 1930 in Thüringen….
Roland: Jetzt verraten Sie doch nicht alles. Nachher sehen die Leser von Overton
bei den nächsten Artikeln noch genau hin. Irgendwie müssen doch Seitenhiebe
gegen die AFD zur Nazizeit möglich sein. Und überhaupt….dieser Haarschnitt von
Ulrich Siegmund……wie in den Dreizigern…..
Und Herr Rötzer verfällt auch in den Duktus der Gleichsetzung von AfD und NSDAP. Das ist nicht nur falsch sondern kontraproduktiv. Nichts ist leichter zu widerlegen als diese Gleichsetzungen. Nichts verharmlost den Nationalsozialismus mehr als dieser ausgemachte Blödsinn.
Natürlich wird die AfD die Probleme nicht alle lösen, schon garnicht von eben auf gerade. Aber immerhin benennt die AfD Probleme und Ursachen klar und deutlich. Sie benennt nicht alle Probleme und nicht alle Ursachen, na klar. Und sie hat, so wie es sich für eine konservative Partei gehört, bezieht die AfD ihr Idealbild aus der Vergangenheit. Wie es sich für eine nationale Partei gehört, stellt sie das Vaterland, die Heimat, Deutschland und eben das Bundesland in den Mittelpunkt der Wunschwelt. Es ist eine nationalkonservative Partei. Es ist eine Partei, wie es die CDU bis etwa 2003 mal gewesen ist. Allerdings mit weit weniger Verschmelzungen mit dem Staatsapparat und den Konzernen.
Natürlich wird in Sachsen-Anhalt jetzt nicht die heile Welt der Wirtschaftswunderjahre der Bundesrepublik entstehen. Aber es gibt einen starken, nicht mehr wegzunazifizierenden und zwingend notwendigen konservativen Gegenpol zu diesem wissenschaftsfeindlichen Lügengebilde, was mit allen möglichen und unmöglichen Thesen und Vokabular in den letzten 25 Jahren aufgebaut worden ist. Grundtugenden wie Fleiß, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft kommen zumindest verbal wieder zu neuen und überraschenden Ehren. Das ist als Gegenbild zur Schlendrianwelt des modernen Deutschlands – ein Blick auf die Bahn reicht zur Symptomerfassung – sehr gut.
Natürlich sind falsche Versprechungen und ungare Aussagen mit Unterfinanzierungen Bestandteile des AfD-Wahlprogramms. Das unterscheidet die Partei genau nicht von den anderen Lügengebilden, deren Auftrag nicht das Regieren ist, sondern die Beteiuligung an der politischen Willensbildung des Volkes. Insofern ist hier eine exakte Egalität zu den sich selbst als „demokratisch“ sehenden Parteien gegeben.
Ih bin absolut sicher, dass die AfD von den Annehmlichkeiten des Staates aufgesogen und vollständog korrumpiert wird. Es ging und geht nie um inhaltliche Konkurrenz zur AfD. Der programmatische Abstand zwischen AfD und CDU ist extrem übersichtlich und auf jeden Fall geringer als der zwischen CDU und SPD. Es ging und geht ausshließlich um viele Milliarden Pfründe und Macht, die man sich nun mit einer weiteren Partei wird teilen müssen.
Der Grundfehler im Umgang mit der AfD wurde von der Machpolitikerin Merkel gemacht, die in die Geschichte als die größte nationale Katastrophe des 21. Jahrhunderts eingehen könnte. Diese Frau hätte die AfD umarmen und erdrücken können. Stattdessen hat sie aus kurzischtigem machtpolitischen Kalkül heraus fast alle identitätsstiftenden Elemente der CDU in kürzester Zeit zerstört. Sie ist mindestens Auslöser der Krise der Demokratie in unserem Land.
Vernünftig wäre eine Koalition aus AfD und CDU im Land Sachsen-Anhalt. Vielliecht kann sich die CDU auf ihren christlichen Kern besinnen und sich so auch zur AfD abgrenzen, um nicht aufgesogen zu werden. Und wenn die Menschen merken, dass der Wille zum Ändern erkennbar ist, wird diese Koalition auch Besatnd haben, vielleicht wiedergewählt werden.
Im Übrigen ist Merz unhaltbar.
Die Afd wird unser Ende nur etwas beschleunigen.
Ansonsten, wird ihr Einfluss marginal sein, vielleicht etwas dramatischer wegen der Asylantenfrage an der sich fast alle, auch hier gerne abarbeiten.
Da, aber das Sagen ganz Andere, viel effizientere Subjekte haben, werden wir das erst bemerken wenn die ersten Raketen fliegen.
Die Partei „DIE PARTEI“, Martin Sonneborn, zum Wahlausgang in Sachsen-Anhalt:
https://www.youtube.com/post/Ugkx89_f7J9obk18bTZoM66j5ZVLJZTaioNr
Man beachte die Karte 😉 *grins*
Amüsierter Gruß
Bernie („Westdeutscher“ wie Martin Sonneborn auch)
Musste zwei Mal hinschauen. Der Nazi-Vergleich – darunter macht es auch Overton/Rötzer nicht mehr.
Aber was wissen wir schon, welche Kontakte der Herr Rötzer so alles pflegt; ich will’s auch gar nicht wissen.
Also wer vom Mainstream und den GEZ-Sendern diesbezüglich schon total abgefüllt wurde, und sich etwas Verschnaufpause versprach, bekommt es jetzt hier auch noch. In der AfD-PK musste Tilo Jung den NSDAP-Vergleich bez. Sachsen-Anhalt auch bereits los werden, aber Siegmund hat ganz gut darauf reagiert, finde ich.
Aber jetzt mal im Ernst: Etwas rechtsextremeres als die Merz-Regierungs-Clique (incl. Wadefool, Pistorius, Kiesewetter, Dobrindt et al.) ist so schnell woanders nicht gleich wiederzufinden. Was der Maut-Debakel-Dobrindt am 12. August alles für zusätzliche Befugnisse für den Geheimdienst aus der Schublade holte, ist das wieder, was es bei der Gestapo schon gab, und weshalb man bei Gründung der Bundesrepublik und des Grundgesetztes diese Geheimdienst-Befugnisse vollkommen entschärfte. Komischerweise hab‘ ich aber nirgendwo lesen dürfen, was passiert, wenn die AfD die Geheimdienste mal befehligen sollte. Was dürfen wie daraus folgern?
Da gab es doch ein csU Urgestein, das postulierte: Rechts von der csU dürfe es keine Partei geben. …. Das ist jetzt schon einige Jahre her.
Siegmund: „Wir holen unser Land zurück, es beginnt hier in Sachsen-Anhalt“
Welches Land will er denn zurückholen, wo doch nie, noch nicht einmal ein Fitzelchen Quadratmeter Sachsen-Anhalt den Sachsen-Anhalter verloren gegangen ist.
Vermutlich gings ihm entweder um das kuscheligere „WIR“ unter Kaiser Wilhelm, oder Adolf, oder das unter Margot und Erich. Vielleicht ja sogar alle Dreie.
Mal schauen, was sich die Trumpatlantiker da alles so ausgedacht haben.
AfDgida ist auf dem Vormarsch und die Patridioten werden die politische Landschaft so richtig aufrollen.
„Vorwärts stürmen, wo Engel furchtsam weichen“ *
*(Cap Kirk zu Spock. Das unentdeckte Land)
Ah, jetzt beginnt die das inhaltliche Niederringen dieser Partei. Das ist vorbildlich und überfällig. Danke!
Identifikation von Populismus – exemplarische Einführung:
»Wir«
Wer ist das? Siegmund und seine Freunde? Gehöre ich wirklich dazu, wenn Siegmund so spricht und mich dabei ansieht?
»holen«
Es ist so einfach: Es muss nichts erschaffen werden, keine Anstrengung nötig, kein Bau & keine Planung, es ist schon da, einfach nur zugreifen.
»unser Land«
ist das, auf dem ich stehe? Auf dem ich mich hier bewege, auf dem ich mich dort bewegen möchte? Wie ist es meins geworden? Wurde es mir geschenkt? Habe ich es einst gekauft? Wo ist mein Vertrag, mein Rechtsanspruch, ist es mein Gebrauchsrecht oder Geburtsrecht? Habe ich es urbar gemacht? Was genau ist der Beweis für dieses Possessivpronomen, und wo hört »unser Land« auf?
»zurück«
Wohin, zu welchem Zeitpunkt? In die eingezäunte DDR, die eigentlich auch kein Landbesitz kannte? In die sowjetische Besatzung, als alle persönlichen Eigentumsrechte gleichgültig waren? In die letzten Kriegstage, als Flugzeuge mit roten oder weißen Sternen alles bombardierten und beschossen, sobald etwas zuckte? Oder einfach nur zurück in die unwissende Kindheit, als Mama & Papa sagten, was zu tun sei und was zu lassen, was richtig & falsch, wann und wann nicht? In die Zeit vor 1933? Sorry, kann mich nicht erinnern.
Abschluss:
Kein Argument, nur Behauptung. Der Ausblick ist ein Rückblick, weichgezeichnet, gefiltert, ungefähr. So kann sich jeder anverwandeln, sich angesprochen fühlen, gemeint sein – und sicher sein, dass am Ende „unser“ Land nicht das eigene sein wird, sondern gefühlt das von Siegmund und seinen Freunden. Egal, Siegmund ist toll und die meisten habe eben mal wieder Pech.
Konklusion:
Populismus ist, wenn niemand gemeint ist, aber alle als Reflex „ja“ sagen könnten. Und das ist kein Alleinstellungsmerkmal von Siegmund oder sonstwem in der Politik, dass ist der Job. Populismus ist, wenn du hörst, was du hören willst, und nicht das, was du hören solltest.
Eigentlich wollte ich zu dem Vergleichsschnodder etwas schreiben, aber es wurde bereits alles gesagt. Nur noch nicht von Jedem, wie K. Valentín zu sagen pflegte.
„Eigentlich“… kann man zugunsten der redaktion nur hoffen, dass wenn so ein hanebüchener schmarrn geschrieben wird, es ihr nur darum geht, eine overton´sche „ausgeglichenheit“ zu simulieren, in der hoffnung, dass die hiesige leserschft über das dazu ausreichende intellektuelle abstraktionsvermögen verfügt, um zu erkennen, dass sowas niemals die ehrlichen ansichten erwachsener redakteure wiederspiegeln kann. bei den kürzlichen artikeln zur cellerlochdrohne hatte ich einen analochen eindruck. zu derlei lässt man hier neuerdings dann auch immer mal wieder eine taz/fr-volontärin ihren „linken“ senf absondern. besser nicht mal ignorieren das! denn overton möchte wahrscheinlich nicht auch noch zielscheibe einer gegneranalyse durch correktiv, campact und co werden. so wie die nachdenkseiten gerade mal wieder. außerdem möchte der westend verlag weiter seine bücher verkaufen – siehe buchhandelspreisskandal! dennoch: es macht beim lesen einfach keinen spaß mehr, wenn man sich immer wieder erstmal durch die zwangspropagandistsche spachtelmasse durchwühlen muss, wenn man hin und wieder das bedürfnis verspürt, noch mal einen klaren geist bei der arbeit zu erleben zu dürfen.
Wie wurde die AFD eigentlich so erfolgreich ? Die MSM haben ab Gründung nahezu täglich über die 2013 gegründete Partei berichtet. (Auch die Gründungsabsicht, Zeit und Ort wurden damals flächendeckend transportiert). Im Gegensatz dazu wurde die Partei Die Basis weitgehend tot geschwiegen. Die alte von den Grünen Anfang der 80er abgespaltete ÖDP mit vielen Tausend Mitgliedern wurde medial bis heute ebenfalls stiefmütterlich behandelt. Die AFD wurde hoch geschrieben, natürlich durchweg negativ, aber das ist für den Bekanntheitsgrad egal. („Wählt bloß nicht die …). Also stehen offenbar Interessen dahinter die AFD groß zu machen. Es wurden mit Steuergeldern eine Vielzahl von sog. „NGOs“ geschaffen. Dann werden die Kapitalbesitzer/ Großaktionäre etc. Von der AFD nichts zu befürchten haben. Die 3 Flügel, national-Konservativ, national-liberal, deutsch-national, Streben keine soziale Gerechtigkeit an. Aber die Blockparteien eben auch nicht (nur rhetorisch)
Natürlich ist es für die AFD auch nicht schwer Fundamentalopposition zu machen angesichts der aktuellen Politik und der gesellschaftlichen Realität.
Denjenigen, die sagen „Nie wieder ist jetzt“, kann ich nur sagen:
Das war schon 2020, als die Neu-Linke so faschistoid geworden ist, dass sogar eine Impfplicht im Parlament debatiert wurde. Es waren Rote und Grüne, die diesen Zivilisationsbruch begangen haben.
Es ist so lächerlich und jämmerlich, wie ausgerechnet die Corona-Faschisten sich als Kämpfer gegen Rechts positionieren. Und es ist eine perverse Genugtuung zu sehen wie ausgerechnet die sozial-darwinistische AfD die durchgeknallte Linke in Ihre Schranken verweist.
well said.
und jetzt, wie bestellt und nicht abgeholt zum hundertsten mal: ja, es gibt eine partei, die gesichert rechtsextrem ist. alle anderen sind nur brave faschisten, die die demokratie „retten“. hoppla, schon wieder übers ziel hinausgeschossen.
und wenn ich schonmal dabei bin, mein zeichensoll zu erfüllen: es nervt, dass man dank der neuen paranoiden moderationsquarantäne nicht einmal mehr die 15min korrekturzeit zur verfügung gestellt bekommt, die es vorher gab.
oh, das ist ja mal was „neues“. mein vorheriger kommentar auf den beitrag von mick war der redaktion wohl etwas zu konstruktiv kritsch. zack, weg. schade, dass das hier nun auch komplett stromlinienförmig zu werden scheint. na dann, auf nimmerwiedersehen hier im kommentarbereich.
was soll diese löscherei hier in „overton“? meinungs“freiheit“ nur noch als einbahnstraße oder was? da Ihr meine mailadresse ja habt, könntet Ihr euch gerne mal erklären, was euch an meinen beiden hier gerade gelöschten kommentaren nicht gepasst hat. telepolis lässt grüßen?
Herr Rötzer schreibt unter dem Foto:
„Aus einem YouTube-Werbevideo der AfD, in dem Siegmund sagt: ´Ich will unser gutes, altes, sicheres Deutschland zurück.´ Das scheint viele zu begeistern.“
Nun, ich würde sagen, dass das Verb nicht passt. Es „scheint“ die Wähler nicht zu begeistern, sondern es begeistert sie tatsächlich! Anders wären ja die knapp 44% und der größte jemals seit Bestehen der Bundesrepublik stattgefundene Zuwachs einer Partei gar nicht zu erklären.
Sowohl im politisch-medialen Komplex der Kartellparteien als auch womöglich im Denken von Herrn Rötzer wird eben krass unterschätzt, welch großer Frust sich außerhalb des eigenen Lagers, außerhalb der eigenen urbanen Szene oder der eigenen Blase im „Rest“ der Bevölkerung schon seit 2010 ff angesammelt hat!!
Etwas plumper ausgedrückt: Diese Wahl macht deutlich, wie sehr beinahe die Hälfte der Bevölkerung jenes Bundeslandes die etablierte Politik einfach nur noch zum Kotzen findet.
Die Ursache ist ein bizarres Abdriften der seit 20 Jahren dominanten Kräfte in eigene Visionen (Was sagte Ex-Kanzler Schmidt zu Visionen? Richtig!), eine Anpassung an transatlantische, woke und neoliberal-globalistische Konzepte und eine unterschwellige Verachtung für jene normalen Leute, die nun die Wahl entschieden haben.
So klug und wichtig die Artikel von Herrn Rötzer insbesondere zum Ukrainekomplex auch sind, aber mit seiner Sicht des AfD-Aufstiegs offenbart er eine mich erstaunende Weltfremdheit. Da kommen dann Sätze, die einfach nur zeigen, dass er sich ÜBERHAUPT nicht mit dem Denken und den Wertvorstellungen von AfD-Sympathisanten beschäftigt hat und außerstande ist, sich in diese Gedanken einzufühlen:
„Siegmund, der den Erfolg schon im Namen trägt, ist Avantgardist einer seltsamen Bewegung, die angeblich nichts Neues will, sondern nur abbauen will, was verfälschend dazu gekommen ist. (…) Das klingt ziemlich langweilig, ebenso wie die Forderungen nach einer patriotischen Kultur nicht gerade nach Ausgelassenheit und Fröhlichkeit klingen, sondern nach bürgerlicher Behäbigkeit, die jede Exzessivität hinter sich gelassen hat und ihre Ruhe haben will.“
Unübersehbar machen diese Sätze deutlich, dass er einfach nicht versteht, worüber sich diese Wähler seit Jahren ärgern. Mich macht das sowohl ratlos als auch ein bisschen traurig, weil ich Herrn Rötzer an und für sich durchaus schätze. Aber dieses so offensichtliche Nichtverstehen dessen was ist, das lässt mich einfach nur noch den Kopf schütteln.
Der Freistaat Anhalt ist keineswegs der Vorgänger des heutigen Bundeslands, sondern nur ein Teil dessen, was nach dem Zweiten Weltkrieg gebildet wurde. Und zwar der unbedeutendere Teil. Der andere war die preußische Provinz Sachsen mit den großen Städten Magdeburg und Halle.
Preußen aber war sozialdemokratisch regiert und wurde 1932 durch die Präfaschisten Hindenburg und Papen entmachtet. Darauf hätte Th. Jung ja auch Bezug nehmen können. Denn hier schließt sich der Kreis, da Merz schon gedroht hat, dass Land unter Bundeskontrolle zu stellen, obwohl noch nicht mal klar ist, wer es regieren wird.
Ich habe noch immer nicht verstanden, warum wir angesichts derer, die uns aktuell regieren, noch irgendwelche Angst vor der AFD haben sollen. Die führen uns an den Rand eines Krieges mit einer Atommacht. Was konkret sollte das sein, was die AfD schlimmer macht?
Also, wenn dieser Siegfried die DDR zurückholen will und heim ins russische Reich führen will (im Wahlprogramm wird schon die Neuauflage des Russchischunterrichts angekündigt)… Mit uns Bayern läuft das nicht. Auch die Berliner und die anderen Altländer werden es ähnlich sehen. Mal sehen, wie lange der Größenwahn der Beutegemeinschaft anhält.
Berlin war/ist kein „Altland. So viel sollte man eigentlich wissen. Im Übrigen regiert in der Prinzregentenzone ja ohnehin eine AfD light.
Also, wenn dieser Siegfried die DDR zurückholen will und heim ins russische Reich führen will (im Wahlprogramm wird schon die Neuauflage des Russchischunterrichts angekündigt)… Mit uns Bayern läuft das nicht. Auch die Berliner und die anderen Altländer werden es ähnlich sehen. Mal sehen, wie lange der Größenwahn der Beutegemeinschaft anhält.
Die Sachsen-Anhalt-Wahl hat mich seltsam ungerührt gelassen. Und das Nachwahl-Geplärre der Beteiligten, sowohl das thriumphale der einen Seite, wie auch das dystopische der anderen Seite, war noch abstoßender als sonst bei Wahlen.
Keine wirkliche Änderung in Sicht.
Aber das Schicksal hat dem Land eine schön knifflige Patt-Situation beschert und dem BSW ein Geschenk als Zünglein an der Waage. Da könnten sie was draus machen, wenn sie es richtig angehen, aber wirklich erwarten tue ich das nicht.
Nein, wir haben nicht wieder 1933, aber vielleicht etwas, was ein wenig ähnlich wie 1929 ist. Ob daraus mal 1933 wird, hängt an ganz vielen Faktoren, die es aber auch ganz anders ausgehen lassen können.
Lustig in dem Zusammenhabng finde ich aber, dass die aktuelle Mode beim Haarschnitt für Männer, wie ihn z.B. viele (weiße) Fußballspieler tragen und wie sie sich im Rest der männlichen Bevölkerung auch immer mehr durchsetzt – -besonders beliebt ist sie bei der AFD, Sigmund hat ihn ganz deutlich – – doch sehr der Haarmode in den 30gern ähnelt, die bevorzugt auch von Männern im NS-Regime getragen wurde. Damals nannten sie das den „germanischen Kurzhaarschnitt“.
Abgesehen davon, dass ich solchen Haarschnitt furchtbar hässlich finde, ist es auch kein Wunder, wenn Männer, die mit der Haartracht eines SS-Offiziers rumlaufen unangenehme Assoziationen auslösen.
Der Freistaat Oldenburg war das erste deutsche Land, in dem die Nationalsozialisten die Regierungsverantwortung übernahmen. Bereits nach der Landtagswahl vom 29. Mai 1932 – mehr als ein halbes Jahr vor Adolf Hitlers Ernennung zum Reichskanzler im Januar 1933 – erreichte die NSDAP in Oldenburg mit 48,4 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit der Sitze.
Was die Sache nicht besser macht.