
Die UNO wird von Israel und den Vereinigten Staaten ermordet
Das Ziel der USA ist nicht die Sicherheit des amerikanischen Volkes. Das Ziel ist die globale Vorherrschaft. Der Versuch zielt darauf ab, die UNO und die internationale Rechtsordnung zu zerstören – ein Versuch, der scheitern wird.

Bastelanleitung: Heut bauen wir uns einen Terminator
Was als technisches „Alignment“ verkauft wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als philosophisches Minenfeld: Wir wollen Maschinen auf menschliche Werte trimmen, ohne zu verstehen, was […]

Basisarbeit oder Gremialtätigkeit? Die Arbeit des chinesischen Volkskongresses
Der Nationale Volkskongress in China, dessen nächste Zusammenkunft am 5. März startet, wird im Westen bewusst abwertend als „Rubber Stamp-Parlament“ bezeichnet. Wie sieht denn die […]

Drei US-Kampfflugzeuge durch friendly fire von Kuwait abgeschossen?
Der Iran behauptet, er habe die Flugzeuge abgeschossen, und er mokiert sich über die US-Luftabwehrsysteme Kuwaits. Außenminister Rubio erklärt derweil, man habe den Angriff präventiv […]

Das Dreigestirn europäischer Schäbigkeit
Schlussendlich muss man sagen, dass der Iran richtig lag: Eine Atombombe hätte wohl weitergeholfen. Und die europäischen Stooges werden von Mal zu Mal lächerlicher. […]

Eine Unterschrift genügt: Der neue Umgang mit politischer Meinungsäußerung
Ausgelagerte Macht: Trusted Flagger, Meldestellen und der neue politische Korridor. […]

Atomdekret in Frankreich: Erneuerbare für AKW-Laufzeitverlängerung ausgebremst
Gebaut werden sollen sechs neue Atomkraftwerke, die aber vor 2038 sicher keinen Strom liefern. Und das ist angesichts von EPR-Desastern eine optimistische Prognose. Im Hintergrund […]

Helden erwachen
Eine kleine Ode an den Widerstand gegen den Kriegsdienst. […]

Geopolitische Dimension des Irankrieges
Steuern wir auf einen globalen Konflikt zu? […]

Die Schweiz und das Atomwaffenverbot: Europas sicherheitspolitischer Stresstest
Die Schweizer Initiative zum UN-Atomwaffenverbot wird zum Stresstest für Europas Sicherheitsordnung – und stellt die Grundsatzfrage, ob Abschreckung alternativlos ist oder normative Eigenständigkeit auch in […]

„Amerika ist mit euch“, sagt Trump zu den Iranern, ist aber offen für Gespräche mit dem Regime
Es deutet sich an, dass Trump wie in Venezuela die Hoffnung derer, die auf einen Regimewechsel setzen, enttäuschen könnte. Die Mehrheit der Amerikaner ist gegen […]

EKD-Debatte: Nuklearismus ist Häresie
Statt ein endloses Dilemmas zu verwalten, sollte sich die Kirche zum Atomwaffensperrvertrag als einem Zeichen möglicher Umkehr bekennen. […]

Verschwörungstheorien, ihre Dummheiten und ihre fatalen Folgen
Die religionsartigen Weltbilder von Verschwörungstheorien. […]

Nach einem Kriegstag im Iran
Iran bereitet sich auf einen langen Krieg vor – Eine Momentaufnahme. […]

Merz, Macron, Starmer: „Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen“
Die USA und Israel haben den Iran während der Verhandlungen angegriffen, nach dem Krieg sollen die Iraner das Schlamassel richten. Die Europäer demonstrieren mit ihrer […]

Die europäische Arroganz im Angesicht des Faschismus
Trump wird vorübergehen, dessen vermeintlicher Faschismus wird abwählbar bleiben – schauen wir lieber mal auf Europa, wo kaum mehr was abwählbar scheint. […]

Im Kaufrausch
Wenn Gesundheit der Lobbyarbeit weichen muss. […]


Und derweil wird manch ein Politiker von Kriegen angezogen wie die Fliege von der Scheiße… 🪖💩𓆦
Schon die ersten Zionisten boten sich den damaligen britischen Weltherren an in Nahost mit der Siedelung europäischer Juden die „Zivilisation“ zu bringen. Mit dieser Kolonisierung sind sie inzwischen gut vorangekommen. Und Marco Rubio machte in München deutlich, dass es den USA darauf ankomme den alten Kolonialismus wiedererstehen zu lassen. Wohl aus der Erkenntnis heraus, dass der liberale Neo-Kolonialismus am Ende war, sich damit die Weltherrschaft nicht mehr erhalten ließ. Also weg mit der liberalen Maskerade, wozu auch das Völkerrecht und die UNO gehören.
Die Welt wird sich definitiv auf einen neuen Befreiungskampf von Kolonialismus und Imperialismus einstellen müssen. Es sind die USA selbst, die dazu zwingen Stellung zu beziehen: Für westliche „Werte“ und Kolonialismus/Imperialismus oder dagegen und für das Völkerrecht, was eine zivilisatorische Errungenschaft ersten Ranges ist.
Nicht nur Israel und die USA zerstören die UNO. Auch ihre Vasallen/ Kolonien sind aktiv daran beteiligt.
Auch die europäischen Politiker sind eifrig dabei. Und nicht nur aus Gehorsam gegenüber ihren Herren. Da ist auch ein eigener Antrieb zu finden.
Was das zionistische Gebilde in Westasien betrifft: wer seine Bevölkerung schon im Kindergartenalter auf Hass und Mord an den Anderen, den Feinden dressiert, der ist grundsätzlich nicht bereit, den Nachbarn als Mitmenschen zu sehen. Der ist auch nicht fähig, den Schmerz zur Kenntnis zu nehmen, den die Ermordung von Kindern hinterlässt. Deshalb auch höhnische und offen erfreute Reaktionen in Israel. Ein Volk, das derart verkommen ist, ist der Feind der Menschheit. Und ja, sowas hat keine Zukunft. Noch können sie die US- Politik bestimmen. Aber wie lange noch haben die USA die Fähigkeit, als militärischer Erfüllungsgehilfe Israels zu dienen? Der Zerfall der USA von innen ist nicht aufzuhalten. Und dann Israel? Ohne Vasallen, von der Menschheit verachtet und gehasst. Aber ich befürchte, das weder die USA noch Israel in der Lage sind, ihre Politik zu ändern. Beide steuern ihrem Untergang entgegen.
Was ja nicht gleichbedeutend ist, dass auch die Macht der USA zerfällt. Die überwältigende Finanzmacht in den USA ist ja weiterhin da, wenn auch nicht im staatlichen Haushalt, sondern in privaten Händen der Superreichen. Entsprechend werden die auch zunehmend und ganz direkt die Politik der USA bestimmen.
Nee, Jeffrey Sachs, seines Zeichens marktradikaler Privatisierungsfürst. Der covidianische Raubvogel reist neuerdings als Friedenstaube und entdeckt seine Liebe zur UN, wer hätt’s gedacht:
The Origins of COVID-19 and the Urgent Case for U.S.-Sino Cooperation
Jeffrey D. Sachs is University Professor and Director of the Center for Sustainable Development at Columbia University, President of the UN Sustainable Development Solutions Network, and Chair of the Lancet COVID-19 Commission. Sachs has been advisor to three UN Secretaries-General, and currently serves as an SDG Advocate under Secretary-General António Guterres. You may follow him on Twitter @JeffDSachs.
As of mid-2021 the world reached nearly 4 million confirmed deaths from COVID-19. By any standard, the global response to the pandemic has been awful. From the very start, there was a dire shortfall of global cooperation. If there is one lesson from the coronavirus pandemic, it is that our very survival depends on cooperation among the major world powers. When they fight over COVID-19, or climate change, or cybersecurity, or other crucial challenges, the entire world loses.
Throughout the pandemic, countries have acted on their own, often selfishly and shortsightedly. They have set their own COVID-19 strategies, scrambled for their own supplies (masks, ventilators, vaccines—you name it), decided on their own pandemic priorities, set their own rules for international travel, and generally failed to learn from each other about best practices—much less to come to each other’s urgent assistance. While a global mechanism for vaccine distribution (known as COVAX) was established early in the pandemic, it failed in practice to deliver vaccines to the developing countries. The vaccine-producing countries used most of their vaccine production during the first half of 2021 for themselves, leaving the rest of the world waiting in line for half a year to receive immunizations.
https://cirsd.org/horizon-article/the-origins-of-covid-19-and-the-urgent-case-for-us-sino-cooperation/
Hier auch noch als Stütze der LabLeak-Theorie zur Bewahrung des Narrativs der tödlichen Seuche:
Wer zu Beginn der «Corona-Zeit» meinte, SARS-CoV-2 sei einem Labor entsprungen, wurde im öffentlichen Diskurs als Verschwörungstheoretiker abgekanzelt.
Mittlerweile aber hat sich die «Labor-Leck-Theorie» geradezu zu einer «Mainstream-Position» gemausert, wie Kit Knightly in seinem Offguardian-Beitrag «OffG’s last word on the ‹lab leak› theory: Illogical, immaterial and dangerous» (Die letzten Wort des Offguardian zur «Labor-Leck-Theorie»: Unlogisch, unwesentlich und gefährlich) schreibt. Dass es so kommen werde, habe man bei seinem Onlinemagazin derweil schon «immer vorausgesagt».
Vor zwei Wochen habe sogar die New York Times einen langen Meinungsartikel dazu veröffentlicht, in dem sie diese Theorie befürwortet habe. Beim Offguardian habe man darüber auch berichtet. Knightly weiter:
«Letzte Woche hat der Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Sachs [die Labor-Leck-These] in seinem zweistündigen Interview mit Tucker Carlson befürwortet, und am Dienstag befürwortete sie Robert F. Kennedy Jr. [auf X] im Rahmen seiner Präsidentschaftskampagne.
Ist es nicht erstaunlich, wie schnell sie sich von einer ‹rassistischen Verschwörungstheorie› zur Theorie der Wahl für die Fake-Alternative entwickelt hat?»
Und obwohl es über sie, so Knightly, in der New York Times, im Wall Street Journal, in der New York Post, bei der BBC, im Guardian und so ziemlich überall sonst Veröffentlichungen gebe, werde die «Labor-Leck-Theorie» immer noch «als eine Art Alternative verkauft», und zwar zur Behauptung, SARS-CoV-2 habe seinen Ursprung in Fledermäusen.
Sie sei aber keine Alternative, ist Knightly überzeugt, und zwar «ganz und gar nicht. Sie ist das Mainstream-Narrativ eingewickelt in anderem Verpackungspapier. Wie wir es Ihnen immer gesagt haben».
Der Offguardian habe sie «schon tausendmal widerlegt». Die Theorie sei «unlogisch auf der Grundlage des bereits Bekannten und unerheblich, da die ‹Pandemie› nie ungewöhnlich tödlich war. Und es sei gefährlich, sie zu befürworten, weil sie künftige Lockdowns, Impfungen und Gott weiß was noch alles unterstützt.»
https://transition-news.org/die-labor-leck-theorie-ist-unlogisch-und-gefahrlich-und-das-mainstream-narrativ
Zur Erinnerung wem der exklusive UN-Club gehört:
Beim UN-Zukunftsgipfel soll die Weltherrschaft der Konzerne festgeschrieben werden
28. 11. 2023 | Die vollständige Unterwerfung der UN unter die Konzerninteressen, die das Weltwirtschaftsforum mit seiner Global Redesign Initiative 2010 vorgezeichnet und seither erfolgreich betrieben hat, soll auf dem UN-Zukunftsgipfel 2024 im Regelwerk der Weltorganisation verankert werden. Das ist auch in Zusammenhang mit dem geplanten WHO-Pandemieabkommen von Bedeutung, das der UN-Organisation WHO ausufernde Machtbefugnisse geben soll.
UN-Generalsekretär António Guterres hat 2021 im Bericht „Our Common Agenda“ seine Vorstellungen von einer Reform der Arbeitsweise der Internationalen Organisationen (Global Governance) skizziert und einen Hohen Beirat für effektiven Multilateralismus (High-Level Advisory Board on Effective Multilateralism) eingesetzt, der Reformvorschläge erarbeiten sollte. Diese sollten dann eigentlich im September 2023 auf der UN-Generalversammlung diskutiert und in konkrete Beschlüsse umgesetzt werden.
Es gab jedoch Widerstand von den Entwicklungsländern, konkret von der G77-Gruppe, die Länder des Globalen Südens vertritt. Deshalb wurde die Behandlung der Vorschläge des Hohen Beirats auf nächstes Jahr verschoben. Im September 2024 soll dieser „Multi-Stakeholder-Zukunftsgipfel“ nun stattfinden und die Grundzüge der Reform der UN beschließen.
Konzerne sollen mitbestimmen dürfen
Guterres schrieb in seiner Agenda von 2021 (übersetzt):
„Als die Charta der Vereinten Nationen entwickelt wurde, bedeutete Multilateralismus die Zusammenarbeit zwischen einer kleinen Anzahl von Staaten. Heute beteiligt sich ein breiteres Spektrum staatlicher und nichtstaatlicher Akteure an globalen Angelegenheiten im Rahmen offener, partizipatorischer, kollegialer und transparenter Systeme, die darauf ausgerichtet sind, Probleme zu lösen, indem sie auf die Kapazitäten und die Stimmen aller relevanten Akteure zurückgreifen, anstatt nur von Mandaten oder Institutionen geleitet zu werden. Dies ist eine Form des Multilateralismus, die vernetzter, inklusiver und effektiver bei der Bewältigung der Herausforderungen des einundzwanzigsten Jahrhunderts ist. Alle Bemühungen um eine bessere Verwaltung der globalen Gemeinschaftsgüter und des Risikomanagements müssen sich an dieser Komplexität orientieren und ausdrücklich versuchen, diese neuen Ansätze dort einzubeziehen, wo sie wahrscheinlich zu besseren Ergebnissen führen.“
Guterres‘ Bestandsaufnahme klingt fast wie eine Vollzugsmeldung gegenüber dem Weltwirtschaftsforum, kombiniert mit dem Appell, das Erreichte nun zu formalisieren. Die Großkonzernelobby hatte 2009 eine Global Redesign Initiative gestartet. Sie beschäftigte sich mit der (größeren) Rolle der Privatwirtschaft, also der Großkonzerne, in der künftigen Global Governance.
https://norberthaering.de/macht-kontrolle/summit-of-the-future/
Das alte System, der westlich-rassistische Kolonialismus liegt in Sterben!
Die neue, multipolare Weltordnung liegt in den Geburtswehen!
Das ist die Zeit der Monster!
Dieser Konflikt um die neue Weltordnung wird gerade kriegerisch in Middle East ausgetragen. Die alten Mächte, die USA, die moralisch verkommene Epsteiner sind, wollen mit brutaler Gewalt ihre Vorherrschaft aufrecht erhalten. Sie wollen das Öl, die Rohstoffe in Middle East kontrollieren. Sie pfeifen auf das Völkerrecht und führen einen brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran und ermorden iranische Kinder, Palästinensische Kinder im Namen ihrer verkommenen Weltordnung.
Jetzt will die lächerliche BRD, in deren Hauptstadt Berlin schon bei 3 Grad Minus der Verkehr zusammenbricht, die arabischen Golfdiktaturen unterstützen. Ich frage Euch, wie steht es um die Menschenrechte in diesen Golfmonarchien, wie steht es mit den Frauenrechten in den Golfdiktaturen?
Aber es gibt für den verkommen Westen gute und böse Diktaturen. Im Moment sind die Diktatoren in den Golfmonarchien „die Guten“. Der Iran greift die US-Militärstützpunkte, die US-Staatsgebiet sind, an. Demokratisch gesinnte Bewohner der Golfdiktaturen begrüßen die Befreiungsschläge der iranischen Revolutionsgarden gegen ihre diktatorischen Herrscher. Ich hoffe, das wird in den Golfdiktaturen eine Volksrevolution gegen die feudalen Herrscher dort auslösen. Damit würde sich die Geschichte umdrehen. Ein Ding kann sich in sein Gegenteil verwandten, wie das dritte Gesetzt der Dialektik besagt. Die Gesetzte der Dialektik haben wir in den Schulen der DDR, wenn auch sehr vereinfacht, gelernt.
Die UNO ist schon immer von den USA unterwandert, seit ihrer Gründung: Sie diente einst zur Legitimation des fürchterlichen Korea-Krieges, zur Verteidigung des damals offen faschistischen Staates gegen die Kommunisten.
Unterorganisationen wie OPCW sind total verbrannt, da sie wie zb in Syrien bloss als Propaganda-Verstärker benutzt wurden. Andere wie die IAEA sind schon länger auf der Kippe, die Gegner der USA begegnen ihr nur noch mit Misstrauen, weil die Organisation unter anderem benutzt wurde um bei Inspektionen zu spionieren (zb im Iran). Sollten die Direktoren dieser Organisationen nicht spuren, bedrohen Vertreter der USA auch schonmal deren Kinder.
Die Unterorganisationen die sich eine gewisse Unabhängigkeit vor den USA bewahrt haben, werden dewegen boykottiert. Wie zb UNESCO, weil sie es wagten wegen Gaza Israel zu kritisieren.
Auch der Generaldirektor ist in der Tasche der USA, das stellt aktuell Guterres bei jeder Krise unter Beweis. Die Generalversammlung wird grad von einer devoten deutschen Intelligenzbestie geleitet, deren Karriere komplett auf ihrer Abhängigkeit zur USA basiert („young global leader“). Angriffskriege zu starten war für die USA auch noch nie ein Problem („WMDs“ im Irak etc..), wie bereits geschrieben wurde die UNO extra dafür gegründet (Kriege zu starten und eine „Koalition der Willigen“ von US-hörigen Nationen hinter sich zu scheren).
Nichts zeigt die Dominanz der USA über die UNO mehr als die Sache Israel: Selbst Sicherheitsratsresolutionen, also solche bei denen die USA kein Veto einlegten, können ohne Konsequenzen einfach ignoriert werden.
Die Welt außerhalb der USA und der von ihnen besetzten Länder will daher auch nicht, dass die UNO weiterbesteht und gedeiht. Sie wollen sie genau wegen den oben genannten Punkten reformieren.
Das durchaus intelligente Analysten aus den USA, wie der ehemalige economic hitman Sachs, nicht erkennen wollen, dass die UNO schon immer ein Kontrollvehikel der USA war, und nicht erst jetzt diskreditiert wird, ist der Grund warum ich die nicht ausstehen kann: Sie haben im Grunde nichts gegen den ganzen Imperialismus, sie wollen dabei aber die „Guten“ sein (die „soft-power welche die USA in den 90ern hatte).
Natürlich haben die USA von Anfang an versucht die UNO für ihre Interessen zu instrumentalisieren. Ein Hinweis, dass ihnen das immer weniger gelingt ist der Rückzug der USA aus vielen der UN-Unterorganisationen. Deshalb Vorsicht bei Forderungen mit der Liquidierung der UNO – solange wir keinen Ersatz haben.
Als ob die UNO jemals viel mehr gewesen wäre, als ein zahnloses Deckmäntelchen, eine undemokratische globalistische Organisation, bei der die Bigplayer ein Vetorecht hatten (und jede Menge Vasallen, die in ihrem Sinne abstimmten).
Nein, die kann weg, ich weine ihr nicht hinterher. Dieser Weg zu einem globalen Frieden zu kommen, ist gescheitert.
Das Verhalten Amerikas und Israels ist bedauerlich, aber sie werden höchstwahrscheinlich einen hohen Preis dafür bezahlen. Krieg bricht man nicht leichtfertig vom Zaun und wer andere ständig über den Tisch zieht, hat bald jede Menge Feinde (Staaten haben eben nicht nur „Interessen“, sondern werden von emotionalen Menschen geführt). Kriegerische Konflikte führen nur zu Verschleiß an Geld, Menschenleben, Moral, Demokratie und Wirtschaftsentwicklung und sind letztendlich immer ineffizient, was Kosten/Nutzen und Wohlstandsvermehrung angeht. Es ist irrational Krieg zu führen (außer für bestimmte Kreise, die man national unter Kontrolle halten muss).
Die Ansage des israelischen Kriegsministers, Israel werde keine iranische Administration mehr dulden, die nicht von außen eingesetzt worden ist – denn so hat man den Wortlaut zu paraphrasieren, nachdem keine israelfreundliche Regierung aus dem Land selbst kommen kann – ist eine offene, nuklear gestützte Kriegserklärung an die USA, nämlich deren erklärte Interessen in und an der Region.
Natürlich ist dieser Satz Diplomatensprech. Jemand könnte auf der Grundlage vorangegangener Mitteilungen und Aussagen von mir einwenden, es sei doch gar nicht ausgemacht, wo die „amerikanischen Interessen“ zu haben seien, bei der NATO-Generalität, der CENTCOM-Führung, am DOS oder im WH. Richtig. Eben das motiviert diesen veritablen, unzweideutigen Krieg gegen die USA: Dort gedenkt man nicht, den nationalen Souverän in Washington mittels nuklear hinterlegten Angriffen auf den Iran zu beugen, aber zu lenken. Kriegszweck ist mithin eine militärische Entscheidung einer Hegemonie über den Mittleren Osten.
Warum?
Weil die Militäraristokratie der regierenden Zionisten nichts anderes mehr vermag, wenn sie bleiben will, was sie war.
vgl.:
https://overton-magazin.de/top-story/geopolitische-dimension-des-irankrieges/#comment-363804
und
https://overton-magazin.de/top-story/geopolitische-dimension-des-irankrieges/#comment-364092
Das ist die „geopolitische Dimension des Irankrieges“ – nicht weniger, aber auch nicht mehr. Daher die russische und chinesische Leidenschaftslosigkeit.
Das ist das Interface zum „Artikel“ – die UNO ist nie etwas anderes gewesen, als Etablierung einer globalen Vorherrschaft, wenngleich einer zwittrigen:
a) Herrschaft der Nuklearmächte
b) Herrschaft des Weltgeldes auf dem Weltmarkt, so weit er territorial ausgebreitet werde und bleibe.
jha
> Daher die russische und chinesische Leidenschaftslosigkeit.
Das würde ich so nicht sagen, empört sind die schon und warnen, nur es gibt halt kein Militärbündnis zwischen den 3en.
> Die Vereinigten Staaten und Israel haben ohne Genehmigung des Sicherheitsrats und ohne legitime Berufung auf das Recht auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 einen unprovozierten Krieg .. begonnen
Das haben sie in der Geschichte doch schon dauernd gemacht, da seh ich keine neue Entwicklung.
Was ich eher sehe ist eine Spaltung der UNO in westliche Staaten und Rest der Welt.
Je mehr Staaten sich unter BRICS versammeln, desto geringer wird der Einfluss der UNO.
Der Vorteil von BRICS es ist im Gegensatz zur NATO und EU ein offenes Bündnis ohne das Vorschreiben von Politik.
Damit sind sie quasi eine Konkurrenz zur UNO.
Wobei die BRICS nicht auf Abschaffung der UNO setzen, aber je mehr Politik über BRICS abgewickelt wird, wie Friedensverhandlungen zb, wird die UNO automatisch obsolet.
Früher fragte man in interessierten Kreisen: „Was will das Weib?“
Heute muss man fragen: „Was will Jeffrey Sachs?“
Der alternativimperialistische US-Nationalist Sachs genießt in der hiesigen Alternativmedienszene ja einen guten Ruf, weil er Uncle Sams Funktionseliten immer wieder moralisch empört mit Dreck beschmeißt. So leicht sind aufgewachte Mattscheibenbesitzer einzuseifen.
Denn der kapitalistische „Ökonom“ Sachs will dem US-Imperialismus dessen full spectrum dominance bloß anders besorgen. Meint, der Moloch bräuchte doch gar nicht so viel kaputt zu machen, wenn er die Welt mit Freedom & Democracy überzieht.
Jetzt sitzt Sachs der Wahnvorstellung auf, die UNO würde „ermordert“. Da muss ein Nervenarzt her, der dem Jeffrey behutsam beibiegt: Die UNO kann man gar nicht ermorden, die ist bloß ein lebloses Ding.
Sachs´ Sorgeobjekt ist also ein Papiertiger, der bloß dadurch erschaffen wurde und am Leben erhalten wird, dass der potenteste Gewaltapparat auf Erden (gods own country) ihn päppelt. Oder am langen Arm verhungern lässt, sobald er für die Durchsetzung der imperialistischen Interessen von Uncle Sam weniger taugt als der neue heiße Scheiß „Friedensrat“.
Sachs ist also ein Propagandaopfer, das meint, die UNO wäre je etwas anderes gewesen oder könnte je etwas anderes sein als der imperialistische Hebel in den Händen jenes Schägers mit dem größten Knüppel. Dass da alle anderen staatlichen Gewaltapparate, also die subalternen, ebenso mitmachen, widerlegt diese Erkenntnis gar nicht, sondern belegt nur die Erpressungsmacht des Platzhirsches und/oder die „vitalen Interessen“ der anderen, durch Stiefellecken ebenfalls beteiligt zu werden, sobald eine Beute zur Strecke gebracht ist bzw. nicht selbst allzu schnell/umfassend zur Beute zu werden.
Da werden laut Sachs keine Menschen ermordet, sondern vorgeblich die UNO. (Wobei eingeräumt werden muss, dass Sachs die von Satanjahu ermordeten iranischen Schulmädchen immer erwähnt, aber auch hier ihre Zahl auf 140 kleinrechnet.)
Es ist dasselbe Schema wie „die Demokratie“, „Deutschland“ oder „der Rechtsstaat“ etc. pp. würde „ermordet“.
Und nur weil das mit der UNO ja genau so ist wie beschrieben, kommen Trump und sein Kettenhund Satanjahu ja in die Lage, die UNO zu „ermorden“. Oder würde man je davon hören, dass Liechtenstein, Palau oder Poselmuckel die UNO „ermorden“ würden oder auch nur könnten???
Und deshalb hat Jeffrey Sachs nicht mehr zu bieten (und kann es schon mangels hinreichender physischer Gewaltmittel auch gar nicht) als irreführende, hirnwaschende moralische Appelle, die die grundfalschen Vorstellungen, die in seinem Hirn über die UNO und deren Charakter kursieren, auch in den Köpfen der Overton-Leser*innen*außen*oben*unten weiter festzuschrauben.
Das Letzte, was dabei rauskommen kann, ist, das Abschlachten von mehr als 160 iranischen Grundschülerinnen durch Trump und Satanjahu zu vermeiden.
„Der Versuch zielt darauf ab, die UNO und die internationale Rechtsordnung zu zerstören – ein Versuch, der scheitern wird.“
So sehr ich Jeffrey Sachs schätze aber ich befürchte der Versuch wird nicht scheitern, er wird vermutlich in einer atomaren Katastrophe enden was letztlich zwar auch ein Scheitern wäre ich mir das aber so nicht wünschen würde.
Trump hat vermutlich nur noch ein kurzes Zeitfenster alles mit in den Abgrund zu ziehen bevor er möglicher Weise abgesetzt und verurteilt wird.