Rutte und Selenskij

Vier Jahre Ukraine-Krieg und die Isolation von Jacques Baud

Eskalation nach außen – Repression nach innen.

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46 Kommentare

      1. Ich denke weniger das die meisten von „UNS“ das gut finden würden, was die herrschende Klasse geplant hat, sollten sie es jemals begreifen.

  1. Bis diese EU soweit ist, gibt es diese Ukraine mehr , So wie Wir Sie noch kennen o(

    KanonenUsch …. da wo Sie die Bühne betritt gehen nicht nur die Eintritttgelgelder dann an die Rüstungsindustrie …

  2. Ein wenig Voltaire – einfach um das Kommentar-Niveau anzuheben (und weil es so gut zum Artikel von S. Dagdelen passt):

    In seinem Artikel „Gedankenfreiheit“ von 1765 (Philosophisches Taschenwörterbuch), ein Gespräch zwischen dem Briten Boldmind und einem portugiesischen Dominikaner namens Médroso (=“Angsthase“), bringt es Voltaire so zum Ausdruck:

    Bolmind:…Wir sind in England glücklich, seitdem jeder das Recht genießt, in aller Freiheit seine Meinung zu äußern.
    Médroso: Wir leben in Lissabon auch in aller Ruhe, wo niemand die seine sagen kann.
    Boldmind: Ihr lebt in aller Ruhe, aber ihr seid nicht glücklich; es ist die Ruhe der Galeerensträflinge, die im Takt und in Stille dahinrudern.

    Leider tendiert die Welt im 21. Jahrhundert eher zum Galeerensystem. Die EU Staaten greifen zum Mittel der Zensur, um schon im Ansatz oppositionelle Stimmen zu unterdrücken. Vertreter von Minderheitenpositionen werden abwechselnd als verrückt hingestellt, als rassistisch, antisemitisch, verschwörungstheoretisch bedroht, oder existentiell vernichtet.
    Das bedeutet das Ende der bürgerlichen Gesellschaft.

    1. So ist es. Es handelt sich um geradezu mafiöse Strukturen, die ein ganzes Spinnennetz von Helfershelfern und Profiteuren unterhalten. Die bürgerliche Fassade wird wohl bald ganz fallen.

    2. Exakt. Und das Argument derer, die all das nicht wahrhaben wollen ist,
      der Feind (Russland meinen sie) zensiere noch schlimmer.

      Dass diese Argumentationsweise im Ansatz irrwitziger Weise dazu dient,
      Unrecht dadurch zu rechtfertigen, dass Andere noch größeres begingen,
      lassen sie als Widerspruch nicht zu, können sie nicht, weil ihre kleine,
      heile Welt dann zusammenbräche.

    3. > Boldmind: Ihr lebt in aller Ruhe, aber ihr seid nicht glücklich; es ist die Ruhe der Galeerensträflinge, die im Takt und in
      > Stille dahinrudern.

      Sag das mal ’nem alten Ossi, dass er in der der DDR nicht hätte glücklich sein dürfen. Mal gucken, was dann passiert.

  3. Wird demnächst ein Österreicher von der EU sanktioniert? *Ironie*

    „[…]Ausland

    Militärexperte: „Je länger der Krieg dauert, umso größer sind Russlands Chancen“

    Der Krieg in der Ukraine wird zunehmend durch Material, Zeit und Ressourcen entschieden. Militäranalyst Markus Reisner analysiert die Lage und die militärischen Perspektiven.

    Der Krieg in der Ukraine ist längst zu einem Abnutzungskrieg geworden. In der ZiB2 war dazu Markus Reisner, Oberst des österreichischen Bundesheeres, zu Gast.

    Er analysierte den Frontverlauf, den Einsatz neuer Technologien und die wachsenden Herausforderungen für die Ukraine.
    Selenskij: Auch USA drängen Ukraine zur Aufgabe des gesamten Donbass

    Hohe Verluste, lange Dauer

    Zu Beginn habe niemand erwartet, „dass die Ukraine diesen Abwehrerfolg tatsächlich erzielen kann“. Möglich geworden sei das durch jahrelange Vorbereitung. Rasch sei aber klar gewesen, „dass es tatsächlich zu einem Abnutzungskrieg kommt, der vor allem durch die Ressourcen entschieden wird“.
    Meinl-Reisinger in der Ukraine: „Wir schauen nicht weg“

    Zu den Verlusten sagte Reisner: „Die Russen haben laut unbestätigten Schätzungen etwas mehr Soldaten verloren, etwa 220.000 Mann.“ In diese Zahlen müssten Gefallene, Vermisste und Verwundete einbezogen werden. Demografisch stehe Russland mit rund 148 Millionen Menschen rund 33 Millionen Ukrainern gegenüber – ein Faktor, der langfristig ins Gewicht falle.[…]“

    Quelle und kompletter Text:

    https://kurier.at/politik/ausland/zib2-reisner-ukraine-krieg-russland-ukraine/403133472

    Anmerkungen:

    Herr Reisner beschreibt ja die Vorgänge an der ukrainisch-russischen Front sehr akkurat, neutral und genau.

    Nur muss auf Herr Markus Reisner aufpassen, dass die EU ihn nicht sanktioniert wie Jaques Baud – übrigens Herr Reisner erwähnt auch Punkte im österreichischen Mainstream, die in den Alternativmedien längst bekannt sein dürften 😉

    Stichwort:

    „jahrelange Vorbereitung auf einen Krieg mit Russland…also schon Jahrzehnte vor 2022….in der Ukraine“….

    Wie gesagt der Militärexperte Herr Reisner muss aufpassen, dass er nicht der nächste ist der sanktioniert wird.

    Sarkastische Grüße
    Bernie

    1. Herr Oberst Reisner bitteschön. Soviel Zeit muss sein.

      Sein Analysen mögen sachlich klingen, letztendlich erzählt er aber seit Jahren immer dieselbe Geschichte, deren Kernpunkte dann selten bis nie eintreten.
      Einfach mal random in ein paar alte Interviews reinhören und ihr versteht sofort, was ich meine.

      p.s. Korrektur: Ihr versteht natürlich nicht, was ich meine

      1. Dann erklären Sie es uns doch und erleuchten uns mit Ihren Einsichten statt wichtigtuerisch und hochnäsig zu rauen.

        Natürlich lag Oberst Reisner ab und zu falsch. Das liegt am Nebel des Krieges. Aber wo lag er denn jetzt immer so falsch wie Sie behaupten?

        1. Kontextualisierung und Analyse der Fehleinschätzungen
          Die dokumentierten Fehleinschätzungen Oberst Markus Reisners lassen sich in mehrere Kategorien einteilen:
          – Überzogene Pessimismusprognosen: Mehrfach warnte Reisner vor einem unmittelbar bevorstehenden Kollaps der ukrainischen Front oder des Staates. Diese Szenarien traten bislang nicht ein, obwohl die Ukraine unter enormem Druck steht.
          – Verfrühte Erfolgsmeldungen: In einigen Fällen erklärte Reisner russische Offensiven für gescheitert oder Städte für gefallen, obwohl die Lage weiterhin dynamisch blieb und sich später anders entwickelte.
          – Fehleinschätzungen zu strategischen Ressourcen: Aussagen über die Unmöglichkeit russischer Erfolge ohne substanzielle Unterstützung oder über die Wirkungslosigkeit westlicher Waffen erwiesen sich als zu pauschal.
          – Überbewertung nuklearer Eskalationsgefahr: Die wiederholte Warnung vor einem unmittelbar bevorstehenden russischen Atomwaffeneinsatz trat bislang nicht ein.
          – Fehleinschätzungen zur Moral und Ausbildung: Die Darstellung eines massenhaften Zusammenbruchs der ukrainischen Rekrutenausbildung wurde durch die weitere Einsatzfähigkeit der ukrainischen Armee relativiert.

  4. Mich würde vielmehr interessieren wie die aktuelle Rechtslage in der causa Baud im Verhältnis zum Eastendverlag aussieht. Der bekannte Magdeburger RT-NDS-OAZ-Autor Florian Warweg schrieb hierzu vor einem Monat:

    >In Folge der Sanktionierung und der damit einhergehenden Rechtsunsicherheit hatte beispielsweise der Westend-Verlag, welcher in Deutschland die Bücher Bauds verlegt, auf Anraten seiner Anwälte sämtliche Bücher des Schweizer Analysten mitten im laufenden Weihnachtsgeschäft vom Markt genommen. Denn vom weiteren Buchverkauf hätte Baud wirtschaftlich profitiert und der Verlag folglich gegen das schon erwähnte „Bereitstellungsverbot“ verstoßen. Seit Anfang Januar bietet der Verlag die Bücher wieder an, muss aber sicherstellen, dass der entsprechende Anteil am Verkauf der Bücher nicht an Baud weitergeleitet wird. Was wiederum aus anderen Gründen den Verlag in rechtlich schwierige Fahrwasser bringt.<

    Den Ausführungen von Warweg entnehme ich, dass jetzt Karsten, Grünhagen und Horn vom Eastendverlag dem alten Schweizer das Fell abziehen.

    1. Die Confederatio Helvetia hat sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wie sie hinter einem ihrer Bürger und verdienten Soldaten nicht steht.

      Sollte sich eigentlich jeder schweizer Soldat (also fast alle Männer) überlegen ob er seinem Land noch vertrauen kann.

  5. „[…] Ein Plädoyer für Vertrauen – Warum ein deutsch-russisches Jugendwerk jetzt wichtiger wäre denn je

    25. Februar 2026 Von: Leo Ensel in Allgemein

    In Zeiten wachsender Spannungen zwischen Ost und West wagt eine kleine Initiative einen großen Schritt: Der Verein „Musik für den Frieden“ hat auf der Petitionsplattform change.org ein „Plädoyer für ein deutsch-russisches Jugendwerk“ veröffentlicht. Ihr Ziel: ein Zeichen für Vertrauen statt Misstrauen, für Dialog statt Aufrüstung.[…]“

    Quelle und kompletter Text:

    https://globalbridge.ch/ein-plaedoyer-fuer-vertrauen-warum-ein-deutsch-russisches-jugendwerk-jetzt-wichtiger-waere-denn-je/

    Gruß
    Bernie

  6. Ich habe den Artikel nicht gelesen. Wenn ich das Bild sehe, wird mir schlecht. Mit Schlips und Kragen am Tisch Strahlemann machen während die mit Gewalt Zwangsrekrutierten im Schlamm zerfetzt unter größten Schmerzen verbluten oder die Schwerstverletzten und Überlebenden mit quasi Nichts abgefunden den Rest ihres Lebens dahinvegetieren müssen.
    Nein, mir wird nicht schlecht. Mich packt eine Wut, die ist nicht beschreibbar.

  7. Der dritte Krieg gegen Russland ist beschlossene Sache und soll die Hegemonie des Westens retten, da die Gruppierung Moskau-Peking wirtschaftlich und militärisch zu mächtig wäre.
    Wir werden ihn bald erleben und wenn die Russen einen Funken Verstand haben, schlagen sie zuerst los.
    Eine Cancelung findet nicht statt. Jetzige Maßnahmen sind noch harmlos, wir werden bald eine Art Kriegsrecht haben.
    Dieser Plan wird allerdings nicht funktionieren, da Deutschland und Europa weder Kriegstüchtig noch Kriegswillig ist.

    1. Dieser Plan wird allerdings nicht funktionieren, da Deutschland und Europa weder Kriegstüchtig noch Kriegswillig ist.

      Das ist die Ukraine auch nicht (mehr). Sieht nicht aus, als hielten die Kriegstreiber das für ein Argument.

  8. Die Autorin gibt wieder :
    „Europa opfere die Ukraine geopolitischen Interessen,..“

    Und die Ukrainer nehmen es hin, bzw. sind damit einverstanden ?, wir wissen nicht, was die Mehrheit des ukrainischen Volkes will : Die Flüchtlingszahlen, die Desertionszahlen, die Zwangsrekrutierungen weisen darauf hin, dass ein zumindest bedeutender Teil der ukrainischen Bevölkerung nicht dazu bereit ist, sich für die Interessen der BRD-EU zu opfern; ob dieser Bevölkerungsanteil die Mehrheit repräsentiert, wir wissen es nicht; um in dieser Frage Gewissheit zu erlangen benötigen wir entweder eine Volksabstimmung zu Trumps 28-Punkte-Plan, oder Massendemonstrationen, die die Verwirklichung dieses Planes einfordern; solange wir keine solche Gewissheit haben, müssen wir wohl davon ausgehen, dass für die Mehrheit der Ukrainer die Losung „Sieg oder Untergang“ gilt.

    1. … müssen wir wohl davon ausgehen, dass für die Mehrheit der Ukrainer die Losung „Sieg oder Untergang“ gilt

      Erstens hätte die Staatsführung wohl kein Rekrutiertungsproblem, wenn du recht hättest.
      Zweitens übt die eine Seite tödliche Gewalt aus, und du beurteilst, ob die andere Seite auch korrekt mit dem Empfang der Gewalt umgeht.

  9. Probleme entstehen selten aus dem Nichts. Wer den Ukrainekrieg isoliert auf 2022 verkürzt, blendet die lange Vorgeschichte aus. Die NATO-Osterweiterung, ignorierte russische Sicherheitsinteressen und der seit 2014 andauernde Konflikt im Donbass sind Fakten, keine Rechtfertigungen, aber relevante Ursachen.

    Die Analysen von Jacques Baud wirken deshalb nicht deshalb überzeugend, weil sie „pro-russisch“ wären, sondern weil sie konsequent realpolitisch sind. Besonders Punkt 3 seiner Argumentation fügt sich nahtlos in Aussagen von George Friedman ein, der offen darlegte, dass es aus US-Sicht strategisch darum geht, eine enge europäisch-russische Kooperation zu verhindern.

    Das ist keine Verschwörung, sondern klassische Geopolitik. Staaten handeln nach Interessen, nicht nach Moral. Wer das ignoriert, versteht weder den Verlauf noch die Dynamik dieses Krieges – und wird auch keinen Weg zu seinem Ende finden.

    Diplomatie, Sicherheitsgarantien und Kompromisse mögen unbefriedigend klingen, sind aber realistischer als die Illusion eines militärischen Sieges ohne massive weitere Opfer. Wer Frieden will, muss Ursachen analysieren, nicht nur Schuld verteilen.

  10. „Sowohl die Ukraine als auch die europäischen NATO-Verbündeten wollen keinen Frieden in der Ukraine.“

    Schon schlimm, dass die Ukrainer sich in ihrem eigenen Land gegen ein imperialistisches Russland wehrt, das weit im Land seines Nachbarn steht. Gegen das russische Herrenvolk, darf sich der Pöbel nicht erheben. Die Zarenfamilie im Kreml lässt sich das berechtigter Weise nicht mehr lange gefallen.
    Dann hält Putin die Luft an, bis Selensky zurücktritt. Richtig so, Vladimir, zeig‘s Ihm.

    Das war die Wunschversion der Putindildos. Wahrscheinlicher werden wir in 12 Monaten das 6. Kriegsjahr begrüßen müssen und bis dahin siegt Russland jeden einzelnen Tag weiter.

    1. @Ottono

      Mit einem Schlaganfall ist nicht zu spaßen. Sie sollten umgehend Hilfe anfordern. Handeln Sie jetzt, bevor die bereits vorhandenen Schäden dauerhaft sind und sich die Folgen weiter ausbreiten!

      1. Versuchen Sie es doch mal mit nachdenken vorm Schreiben. Dann passt die Antwort vielleicht auf die Aussage. Ich gebe zu, dass ist viel verlangt für den einen oder anderen. Sie gehören wohl zu diesem Personenkreis. Schade.

        1. Sehn Sie.
          Sie Schäden weiten sich bereits aus. Langzeitgedächtnis, Logik, selbst einfachste Zusammenhänge entgleiten Ihnen.
          Der Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen.

          Sollte jemand bei Ihnen sein, lassen Sie sich helfen.

          NOCH IST ZEIT. HANDELN SIE JETZT…………….

  11. Die EU samt den Dumm-Tommies haben sich in eine Sackgasse manövriert, aus der sie nicht mehr herauskommen werden. Die Einsätze auf dem „Spieltisch“ sind mittlerweise so hoch, dass es für die EU-Führung nur eine einzige Konsequenz gibt: Win or die! Darauf wird es hinauslaufen, solange die Macrons, Starmers, von der Leyen, Kallas, Merz, etc., sich an den entsprechenden Hebeln befinden. Die werden die Steuergelder für ihre Russophobie verbraten wie bei einer orgiastischen Sylvester-Knallerei. Wichtig ist auch, dass Frau von der Leyen in ihren Reden stets ein dutzend Mal das Wort „Freedom“ in den Mund nimmt, weil unermüdlich heroischer Einsatz der EU hier legitimiert werden soll. Kotz!

  12. Die NZZ hat sich gewundert, warum es nicht Roger Köppel von der Weltwoche getroffen hat. Köppel ist ein rechter Holzer und das hätte eben ihn und seine Blase betroffen. Baud aber ist ein äußerst präzise argumentierender Militär, dem man ganz gewiss keine Fehlinformationen vorwerfen kann. Er hat immer nur westliche Quellen benutzt. Hier in diesem Artikel sind nun seine Thesen zusammengefasst. Wenn da wenigstens die Pressemeute in der Lage wäre, dagegen zu argumentieren, dann wäre das schon mal was. Aber da kommt nichts. Baud hat einfach recht.
    Genau deswegen ist diese Verurteilung so schwerwiegend. Die Botschaft ist: alle, die dem offiziellen Narrativ widersprechen, müssen Angst haben.
    Und die Schweizer Bank ist ebenfalls eingeknickt. Das freut sie besonders. Westfernsehen aus der Schweiz? Das ist damit ebenfalls abgestellt.

  13. was mich ankotzt sind die Umstände das für das ganze geopolitische Theater so verkommene Typen wie der perverse Selenskyj jeden EU Politiker fertigmachen kann wenn er nicht das tut was er will… warum? überlegen Sie mal!!!!

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