Wenden sich die Amerikaner allmählich dem Sozialismus zu?

Nach einer Umfrage steigt die positive Einschätzung des Sozialismus vor allem bei jungen Menschen und Frauen in den USA, während das Ansehen des Kapitalismus und der Konzerne sinkt. Die Dämonisierung der Linken durch Trump, der die Superreichen bedient, dürfte dazu beitragen.

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7 Kommentare

  1. „Wenden sich die Amerikaner allmählich dem Sozialismus zu?“

    1. Gibt es denn „die“ Amerikaner???
    Natürlich nicht!!
    Es gibt allenfalls gewisse großstädtische(!) Szenen, Milieus und Gruppierungen und dies auch längst nicht gleichmäßig über das Land verteilt, in denen ein vages Etwas, das in Umfragen „Sozialismus“ genannt wird, etwas mehr Interesse erregte.

    2. Wurde denn klar definiert, was man sich unter „Sozialismus“ vorzustellen habe?? Wohl kaum.
    In den USA wird der Begriff „Sozialismus“ doch für gewöhnlich ziemlich weit und unpräzise aufgefasst, z.B. im Hinblick auf eine staatlich finanzierte Krankenversicherung, eine kostenlose oder subventionierte Hochschulbildung, eine stärkere Regulierung der Wirtschaft und mehr soziale Leistungen. Der klassische Sozialismus marxistischer Prägung mit seiner vielfachen staatlichen Kontrolle oder eines staatlichen Eigentums an den Produktionsmitteln ist damit i.d.R. nicht gemeint. Dies ist bei der Bewertung der Gallup-Umfrage unbedingt zu berücksichtigen!

  2. Was US- Amerikaner|Innen im besten Fall unter Sozialismus begreifen, würde man hierzulande als Sozialdemokratie verstehen. Aber auch das wäre ein Fortschritt, drüben wie hüben.

  3. Bitte auf dem Boden bleiben 🧭 🪨👣 bleiben. Für viele US-Amerikaner wäre bzw. ist eine gesetzliche Krankenversicherung wie wir sie kennen, bereits „Sozialismus“. Mandami in NY ist sicherlich eine Ausnahme solange er dem US-amerikanischen Establishment und dem militärisch-industriellen-Komplex nicht wirklich gefährlich wird.

    Die Ursache für diesen „Sozialismus“ in den USA oder sollte man besser sagen: die Abkehr vom Kapitalismus, hat seine Ursache sehr wahrscheinlich darin, dass einige US-Bürger vor allem in den Metropolen wie NY inzwischen gemerkt haben, dass die „Trickle-Down-Theorie“ neoliberaler Ökonomen eine Chimäre ist und beten oder immer noch mehr Kapitalismus nicht zu bezahlbaren Wohnungen und einem halbwegs guten Leben führt. Der amerikanische Traum ist für viele U-Bürger inzwischen zum Alptraum geworden.

    Das gilt auch für das konservativ-neoliberale Deutschland. Die Lebenshaltungskosten und vor allem die Mieten und Immobilienpreise in vielen Städten steigen und steigen und der Regierung, Friedrich Merz und den etablierten Parteien ist das vollkommen egal. In den Mainstream-Medien und an den Universitäten wird auch weiterhin das neoliberale Dogma gepredigt: Der Markt ist heilig und die Marktwirtschaft wird das schon richten. Man muss nur ganz fest daran glauben.

  4. Betteridge sagt nein und meiner Einschätzung nach auch nein. Die Amis laufen aus Enttäuschung Populisten nach genauso wie hier. Hier der selbsternannten Alternative, drüben eben so Leuten Mamdani. Auch wenn Bernie Sanders das doch auch mal probiert hatte mit Sozialismus in den V.S.A. und dann brav vor den Democrats und Hillary Clinton zu Keuze gekrochen. Trump hat auch nur große Versprechungen gemacht und bekommen hat der Wähler den Sumpf, den er doch trocken legen wollte.

    Tja wählen wäre ja auch verboten, wenn es etwas änderte.

    1. Internationalen Foren entnehme ich dass verarmende und inflationsgebeutelte US Bürger mehr Kapitalsmus wollen.
      Die glauben dass da der Fehler liegt, dass irgendwie zZ kein richtiger Kapitalismus herrscht.

      1. Na ja, hier in Schland werden werden Subjekte gewählt die im Enddarm fossiler Oligarchen wohnen, und die halten sich dann auch noch teilweise für links.

        BTW: Warum geht der Autor dem flood the zone with shit von der Weidel auf dem Leim?

  5. Es gibt ja auch niemand mehr den man wählen könnte.
    Die Linken sind ja auch nicht mehr links.
    Und von unten ist auch kein Land in Sicht, weil Bildung an den Hochschulen auch Fehlanzeige ist.

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