MEGA. Europa

MEG – Eurasien größer machen!

Eine mögliche Antwort auf Trumps globale Erpressungspolitik.

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13 Kommentare

  1. „Der europäische Kontinent ist sicherheitspolitisch unteilbar. Jede Eskalation im Osten wirkt auf den Westen zurück, jede Blockbildung erhöht das Risiko militärischer Konfrontation. Eine dauerhafte Stabilisierung kann nicht durch Abschreckung allein erreicht werden, sondern nur durch gegenseitige Einbindung“ 👍

    muss man das dem „Spitzenpersonal“ in EUropa in deren „Spatzengehirne“ einhämmern?

  2. Es ist vieles richtig, nur auch hier sei noch einmal, wie beim ersten Teil, der Hinweis erlaubt, dass ich in der derzeitigen Politik keinerlei Moral erkennen kann. Der Autor rät zu Pragmatismus statt Moral, ich würde behaupten, Pragmatismus ist Moral, zumindest in der derzeitigen geopolitischen Situation. Wenn wir statt Russland die Ukraine sanktionieren würden, würden wir damit auch offenen Rassismus und Korruption sanktionieren. Zumindest ersteres ist in Russland als Vielvölkerstaat so nicht erkennbar. Und wenn wir Israel sanktionieren würden, würden wir offenen Rassismus und offenen Faschismus, neben den ohnehin noch bestehenden weltherrschaftlichen Auswüchsen, sanktionieren, und das wäre Moral. Was derzeit abgeht, ist keine Moral. Aber das ist auch egal, es sind definitiv keinerlei Aktionen oder Personen in Sicht, die zu Praktmatismus wechseln möchten oder könnten. Dazu geht es den Europäern noch zu gut und die Bildeberger-Denkfabriken haben alle Fäden in der Hand.

    1. Der Streit um Begriffe ist nicht zielführend. Der Autor meint mit „Moral“ die Werte, die die Grundprinzipien der jeweiligen Gesellschaft bilden (wie der aktuelle Zustand ist). Sie meinen mit Moral nur positive normative Werte, die Wunschvorstellung einer Gesellschaft.

  3. Die (West)europäischen „Eliten“ wollen keine gleichberechtigte Zusammenarbeit mit Russland. Schon 1812, dann (mit Abstrichen) 1853 und dann 1918-1923 sowie zuletzt 1941 war deren einziges Ziel, Russland/ die UdSSR zu zerschlagen und dessen Reichtümer zu stehlen!
    Als Putin 2007 auf der Münchner Sicherheitskonferenz Gespräche über die Sicherheitsarchitektur Europas vorschlug, war die Reaktion Häme, Verachtung und offener Hass. Die „europäischen Eliten“ wollten und wollen keine gleichberechtigte Zusammenarbeit mit Russland. Für die kann es nur eine bedingungslose Unterwerfung Risslands geben. Und Russland hat „njet“ gesagt und wehrt sich. Als alle NATO- Staaten 2008 in Bukarest die Aufnahme der Ukraine und Georgiens beschlossen, war ihnen klar, das das die Kriegserklärung an Russland ist.
    Wenn man es historisch sieht, so ist das seit 1054 der Krieg „Westroms“ zur Unterwerfung „ Ostroms“. Und die diversen Netzwerke werden eine gleichberechtigte Zusammenarbeit mit Russland niemals zulassen!
    Das „ Gemeinsame Haus Europa“ und der „Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok“ ist von den westeuropäischen „Eliten“ abgelehnt worden. Diese sind lieber Vasallen als souveräne Nationen.
    So sehr der Ansatz des Autors auch von ökonomischer Seite Sinn macht, er kann erst verwirklicht werden, wenn die Strippenzieher im Hintergrund weg sind. Vatikan, schwarze Adelsclans, Finanzoligarchien… und das kann nur mit der restlosen Zerstörung Europas ( Bürgerkrieg) gelingen…. Alternativ eben jahrzehntelanger Niedergang…

    1. Hallo Ronald
      meines Wissens haben 2008 Deutschland (Merkel) und Frankreich (Sarkozy) gegen eine Aufnahme von Ukraine/Georgien in die Nato gestimmt.

  4. mmh, wieso sollte das MEGA-Projekt etwas anderes als eine europäische Vorbereitung für eine neuen Weltkrieg zur Neuaufteilung der Interessensphären darstellen? Die eigene Hochrüstung, die der Autor ignoriert, erleben wir ja bereits.

    Auch wenn der Autor anderes zu wünschen scheint. Allerdings folgt die Welt nicht irgendwelchen Schreibtischgedanken und die Staaten verfolgen nichts anderem als ihren Interessen. Diese auszugleichen, weltweit und nicht nur in Europa, ist die Kunst. Das europäische Machtzentrum auch militärisch wieder zu erwecken bedeutet Krieg. Wie Westafrika gerade wieder zeigt, versuchen die afrikanischen Staaten versuchen immer noch, das im 19Jhh. angelegte europäische Joch abzuschütteln.

    1. „… und die Staaten verfolgen nichts anderem als ihren Interessen.“

      Was man von den europäischen Staaten aktuell leider nicht behaupten kann, da es abhängige Vasallen des US-Imperialismus sind. Aber das scheint Sie ja nicht zu stören, denn bei Souveränität wäre ein deutscher Imperialismus ja gefährlicher als das US-Imperium. Ihnen scheinen die Dimensionen der handelnden Akteure nicht klar zu sein.

  5. Mit welchen Politikern soll ein MEGA entstehen ? , und wer führt MEGA ? Die derzeitigen Kalfaktoren der USA ? Oder der Alt – NAZI – PUFF CDU ?

    Wiki ….. Nazis in der Nachkriegsregierug !!! googeln

  6. Europa erpresst doch genauso, sogar seine eigenen Mitgliedsländer. Aber auch regelmäßig afrikanische und andere Länder. Man hört davon nur nicht so viel. Deshalb ist es einigen nicht bewußt. Trump haut die Sachen immer direkt raus. Deshalb stürzen sich alle auf ihn.

    Wir sollten zusehen das aus Europa keine autoritäre Festung wird,
    anstatt für irgendein MEGA Projekt zu werben.

  7. China ist (…) politisch fragmentiert.

    Also, diesen Punkt hätt ich doch gern näher erläutert bekommen. Wo ist bloß @Naomi, wenn man sie mal braucht…

  8. Europa kann den Status quo verlängern, indem es seine Abhängigkeit weiter institutionalisiert. Es kann versuchen, zwischen den Blöcken zu lavieren, ohne sich festzulegen. Oder es kann aktiv an einer multipolaren Ordnung mitwirken.

    Was die Prognose des Autors angeht:
    Die Weichen sind gestellt, der Zug längst abgefahren.

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