NATO, Munition

Mit eliminatorischem Russenhass in den NATO-Krieg

Ein FAZ-Korrespondent fragt in Belgrad den ukrainischen Präsidenten, was man tun könne, um noch mehr Russen zu töten – und findet damit den ideologischen Kern des Krieges.

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12 Kommentare

  1. putin könnte den ganzen Kriegstreibern in der EU den Wind aus den Segeln nehmen und seine Truppen aus der Ukraine abziehen! Von dem Augenblick würde kein einziger Russe und natürlich auch kein russischer Soldat mehr getötet werden!

    1. Und dann die Nato direkt vor der haben – um weiter westliche Werte zu missionieren, was bedeutet sich westlichem Kapital zu unterwerfen. Das wollen die Russen nicht, weil sie damit unter Jelzin schlechte Erfahrungen machten.

    2. sehr einfache Denkweise… unsere eh. feministische (was das auch sein mag) Aussenministerin hat es treffend gesagt
      Russland muss zerschlagen werden
      2014 waren US Marines schon in Ochatschiv (bei Odessa) um die Hafenanlagen zu inspizieren, es geht um Vortbestand des Unilateralismus der bei den westl. Politikern, früher als Kolonialismus, fest in der Denkweise verankert ist

    3. Dann wären die atomaren Kurzstreckenraketen der USA nur 300-400km von Moskau und Petersburg, den beiden einzigen größeren Ballungsräumen von Russland. Russland wäre komplett durch die USa erpressbar und das atomare Gleichtgewicht faktisch außer Kraft. Warum sollte Russland ihrem Vorschlag zustimmen?

    4. Diese universelle Schuldzuweisung kann man mit Forist Werner gar nicht oft genug wiederholen: Wenn sich alle politischen Subjekte dieser Welt widerstandlos den Weltordnungs-Ansprüchen und -maßgaben der westlichen Wertegemeinschaft unterwerfen – man hat sie doch deutlich genug formuliert, oder? -, wenn sie eigenen Ambitionen reuig abschwören und sich dem ihnen zugedachten Schicksal geduldig unterwerfen, dann müssen EU/NATO auch keine Kriege mehr führen. (Untereinander ab da dann schon noch, aber das steht auf einem anderen Blatt der Staatenkonkurrenz, da sind wir noch nicht, auch wenn sich die Konfliktlinien in den Äußerungen eines Kanzlers Merz in Sachen USA schon abzeichnen).
      Das Schöne an diesem Dauerbrenner-Satz ist, dass die Forderung nach bedingungsloser Kapitualtion darin zugleich als pazifistische Perspektive wie auch als naturgegebene Selbstverständlichkeit erscheint. ‚Höflichkeit‘ der Demokraten: hier im Munde der Untertanen, mit ihrer risikobereiten Führung stets solidarisch. Wer sagt das Mantra bitte noch einmal?! Danke!

    5. Das ist definitiv und nachweislich eine falsche Behauptung.
      Siehe der Massenmord an der Bevölkerung des Donbass nach dem Kiewer NATO Putsch 2914, dem Versuch die Bevölkerung der Krim nach 2014 auszuhungern. Dem gezielten, durch die Nordatlantiktertoristen geführten und durch die Kiewer Nazibande ausgeübten Terrors gegen die russ. Zivilbevölkerung.
      Dem Genozid an den Bewihnern von Gaza, Westjordanland und Libanon durch auch von der NATO unterstütztes Israhell.
      Den brutalen, unprovozierten und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des NATO-Oberterroristen USA auf den Iran usw usf.
      Erst, wenn die aktuell weltweit gefährlichste Verbrecherorganisation USA samt deren NATO-Mordtruppe entwaffnet sind, besteht zumindest theoretisch eine Chance auf eine positive Entwicklung.

  2. Man muss dem FAZ-Korrespondenten Michael Martens dankbar sein. (… er) hat den ideologischen Kern des NATO-Krieges in der Ukraine herausgeschält.

    Sehe ich genauso wie Frau Dagdelen: Die Schleier über die Gründe der Herbeiführung des Konflikts, und die Verbissenheit der Ausführung und Aufrechterhaltung desselben fallen – Kiesewetter und Strack-Z. hatten ja schon vorgelegt.
    Danke für den Beitrag!
    https://www.juedische-allgemeine.de/politik/ukraine-mit-nazis-gegen-putin/

  3. Das Wesen von skandalisierten Meldungen aus der Sparte: „In China ist ein Reissack umgefallen“ bzw. „Einem Daimler-Facharbeiter ist der Schlüsselsatz verlorengegangen“ besteht darin, dass sie hochgepuscht kometenhaft aufsteigen und genau so schnell verglühen. Das postive Element in diesem Fall: der Komet rast innerhalb der kleinen BSW-Blase in ihren beiden Presseorganen NDS und OT, – ausserhalb der abgeschotteten Mini-Blase wird glücklicherweise nichts wahrgenommen. Von der Partei für die Parteifunktionäre. In den kommenden ein paar Tagen erwarte ich noch den Nachschalg „Lesebriebe zu…“ bei NDS und das war’s. Bis zum nächsten das ewige Frühling- Sommer- Herbst- Winterloch füllende NATO-Skandälchen.

    1. Sie haben recht, der inkriminierte Satz wurde zwar von einem bewährten Qualitätsjournalisten formuliert, wird aber nur von einer kleinen Minderheit problematisiert.
      Aber halt, in kleines Problemchen gäbe es dann doch noch: Weil darin die operative Seite der wertewestlichen Strategie so schlicht wie plakativ formuliert ist, wird man den umfassenden Tötungswunsch auch bei den Betroffenen wahrnehmen. Wenn diese dann die absehbare Konsequenz aus dem ‚wir oder sie‘ ziehen, könnten die thermonuklearen Einsprüche dann sogar ein wenig über die BSW-Blase hinausreichen. Macht aber nichts, denn gemäß der Ex-Außeministerin dürfen wir uns dadurch nicht ablenken lassen von dem einzig möglichen Gesichtspunkt: „Bestrafen, bestrafen, bestrafen….“

    2. Das ist nur deswegen so, weil die gekauften MSM diese verbrecherischen Äußerungen nahezu zu hundert Prozent decken und vielleicht sogar verklausuliert gutheißen. Für mich bestätigt sich damit, was mit der verlogenen und doppelmoralisch penetranten sog. „Aufarbeitung“ der NS-Zeit wirklich bezweckt wurde und wird: auf Dreck zeigen, um selbst (wieder) Dreck machen zu können. Und dass diese „Aufarbeitung“ hochgradig verlogen war und ist, das kenne ich aus eigener Anschauung. Denn nur bestimmte Leute sind dazu „ausgewählt“… Näheres verkneife ich mir.

  4. Martens‘ Lebenslauf auf Wikipedia beginnt so: „Martens wuchs in Hamburg und in der Lüneburger Heide auf. Sein Großvater war im Dritten Reich Staatsanwalt und Offizier im Wehrmachtsführungsstab.“
    Hat er wohl in die Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte nicht viel Hirnschmalz investiert? Ist der Apfel wieder mal nicht weit vom Stamm gefallen?
    Krieg allein als physische Vernichtung möglichst vieler Gegner zu begreifen ist jedenfalls die unterste moralische Schublade und eine Selbstentlarvung menschenverachtenden Denkens. Das kommt nahe an militärische Befehle von der Qualität „Gefangene werden nicht gemacht“. Pfui Deibel.
    Und nur so nebenbei: Ist die Anfrage, wie man Beihilfe zum Mord an möglichst vielen Menschen leisten kann, nicht strafbewehrt? Schließlich ist Martens (und „wir Europäer“) nicht Kriegspartei, so dass das Töten im Feld nicht unter das Kriegsrecht fällt, sondern unter das zivile Strafrecht der Bundesrepublik. Vermutlich ist die Staatsanwaltschaft aber zu beschäftigt mit Politikerbeleidigungen (188 StGB).

  5. Dagdelens Kritik geht völlig an der Sache vorbei.

    Ich weiß nicht wie Michael Martens tickt, ob der wirklich eine Ethnie(!) auslöschen seinen Großvater rächen will, oder in „den Russen“ eben das sieht, was sie faktisch sind: die Basis der staatlichen Macht Russlands.

    Bemerkenswert wäre an der Formulierung m.E. vor allem Folgendes. „Was können wir Europäer konkret tun, um noch mehr Russen zu töten – russische Soldaten natürlich“. Die Antwort ist ja nicht schwierig: man muss nur Russland den Krieg erklären, dann sterben auch mehr Russen. So ist die Frage aber nicht gemeint. Mit „Europäer“ sind die Staaten ohne die Ukraine gemeint, also die Staaten der Unterstützer Die Russen töten soll schon die Ukraine, das ist die Arbeitsteilung. Europa liefert Waffen, Geld und logistische Unterstützung wie Aufklärung. Die Ukraine kämpft an der Front. Und zwar für ein Kriegsziel, dass nicht darin besteht, die russische Ethnie auszulöschen.
    Es geht darum den russischen Staat in die Kniee zu zwingen, und dafür werden auch russische Bürger (im wahrsten Sinne des Wortes) ins Visier genommen.

    Bemerkenswert ist die Offenheit, mit der nicht nur Leute wie Martens aussprechen, wie sehr man als Europa Kriegsteilnehmer ist und sein will. Die Zeiten, in denen man verschämt behauptet hatte, dass man die Ukraine „nur“ in ihrem Freiheitskampf „unterstützt“ sind vorbei. Fehlen tut nur noch der letzte Schritt, den scheut man bislang.

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