KI als Ratgeber für Wahlentscheidungen: Werden Menschen zu KI-Agenten aus Fleisch?

Zunehmend werden Chatbots zur Orientierung vor Wahlen befragt. Versprochen werden neutrale Antworten, aber bekannt ist, dass KI je nach Daten und Bearbeitung durch Entwickler auch Präferenzen zeigen, zumal dahinter die mit Trump verbundenen Tech-Milliardäre mit ihrer politischen Agenda stehen.

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5 Kommentare

  1. Di KI wird entscheidend zur Verdummung und damit zu unserem Niedergang beitragen.
    Noch viel eindringlicher und fataler, als es eh schon mit dem Smartphone oder auch dem Navi bekannt ist.

    1. »Die KI wird..?« Es ist sicherlich nicht die schlechteste Wahl, zurückgezogen zu leben, und es ist inzwischen ein zweifelhafter Vorschlag, „mal wieder unter Leute zu gehen“. Doch »wird« ist Futur, es ist bereits da: Man changiert zwischen fassungsloser Komik und purem Entsetzen, immer öfter Menschen zu erleben, die mit glänzenden Augen erzählen, wie „KI“ ihr Leben verbessert hat.

      Früher hatte ich Albträume, heute habe ich Gesellschaft.

  2. Wer die KI zu Politik und Geschichte befragt und ihr alles glaubt, ist selbst schuld (na ja, man kann sich ein erstes Bild erstellen lassen und es mit großer Vorsicht genießen), das sagt sie einem übrigens selbst, wenn man sie dazu befragt (und gibt einem sogar eine Liste aus mit Prozentangaben, wie verlässlich und objektiv ihre Antworten in den jeweiligen Sparten sind).
    Die KI ist unschlagbar, wenn Sie mal eine Schublade nicht aus einem Sekretär rausnehmen können. Foto machen, hochladen – und sie verrät Ihnen den Trick, auf den sie nie von allein gekommen wären. Auch Zusammenfassungen ellenlanger Texte sind tadellos. Eine ausländische Arztrechnung für die Beihilfe übersetzen und in eine deutsche mit GOZ-Nummern umwandeln – phantastisch. Und sie ist höflicher als die meisten Menschen.

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