Sollte Bundeswehrwerbung verboten werden?

Die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft drückt sich nicht nur in immer höheren Rüstungsausgaben aus, sondern auch durch die allgegenwärtige Bundeswehrwerbung. Darauf weist der Kasseler Kunstprofessor Daniel Hornuff mit einer Streitschrift hin.

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4 Kommentare

  1. Die Siedler haben wieder die Kraftfahrzeuge angezündet. Das Militär zerstört in Qawawis, in Masafer Yatta eine Schule. Die Siedler beschimpfen in Ghwein einen älteren Palästinenser und drohen ihm Schläge an. Es kursiert ein Foto von einem toten Fötus das nach einem Angriff rumliegt. Wenn man die Bundeswehr gegen die Kriegsverbrechen in der West-Bank einsetzten könnte wäre das evtl. nicht schlecht. Aber vielleicht kann man auf EU-Ebene eine Task-Force gegen diese Kriegsverbrecher einsetzten. Etwas anderes kann ich in den Kommentar nicht schreiben.
    Bis dahin: Bir Döner, bir Bier und vielleicht studieren in Birzeit (Universitätsstadt in der West-Bank).

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Über den Völkermord sprechen.

  2. Auf keinen Fall verbieten! Bundeswehr-Plakate sind immerhin die am besten geförderte Ausstellungsfläche für urbane Gegenkunst im öffentlichen Raum. 😂

  3. Die Bundeswehrwerbung hat ihren Zenit noch lange nicht erreicht!
    Wenn man nachschaut, was die „in großer Zeit“ früher so plakatierten, da müssen unsere Jungs schon noch eine Schippe drauf legen!
    Daher habe ich einen Vorschlag:
    Im ersten Weltkrieg gab es den „hölzernen Hindenburg“, eine überlebensgroße Holzfigur des Feldmarschalls, markiges Gesicht und Schwert inbegriffen, in den man dann gegen kleines Geld einen Nagel einschlagen durfte. Nun denke ich mal, das analog dazu ein „hölzerner Wadephul“, ordentlich beworben bei täglicher ÖRR-Berichterstattung und Bundeswehrblog, die Werbekampagnen auf ein höheres Level heben würden.
    Ich wäre dann aber nicht sicher, ob ich widerstehen könnte, wenn ich gegen kleines Geld einen Nagel in den Holzkopf schlagen dürfte!

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