Propagandakampf um Konstantinowka

Vor dem Nato-Gipfel versuchen Russland und die Ukraine zu demonstrieren, dass sie militärisch überlegen sind. Symbolisch geht es wieder einmal um eine Stadt. Konstantinowka wird wahrscheinlich bald von russischen Truppen eingenommen und öffnet das Vorrücken auf die Festungsstädte Slajansk und Kramatorsk.

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2 Kommentare

  1. Mal etwas voraus gedacht: die Einnahme der Symbolstädte Slawiansk und Kramatorsk ist nur noch eine Frage der Zeit. Dann hat Russland sein erstes Kriegsziel erreicht, nämlich den Donbass. Und dann? Lässt Putin dort abstimmen, wie schon in den damsals neu eroberten Gebieten im Süden. Diese Abstimmungen fürchtet der Westen wie der Teufel das Weihwasser. Er hat keineswegs behauptet, sie seien gefälscht, denn sie waren gut dokumentiert. Sie mussten als „Scheinreferenden“ bezeichnet werden, damit war alles gesagt. Patrick Baab wurde sanktioniert, obwohl er gar nicht dabei war.
    Die Russen haben die Abstimmungen mit überwältigender Mehrheit gewonnen. Die jetzigen Gebiete liegen weiter nördlich und die Bevölkerung ist nicht so von ethnischen Russen geprägt. Trotzdem wage ich zu prognostizieren, dass auch hier eine überzeugende Mehrheit zusammen kommt.
    Und dann? Wird eine internationale Mehrheit verlangen, das anzuerkennen, um den Krieg zu beenden.

    Das ist es, was sie in Berlin und Kiew so fürchten.

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