Maschinensturm gegen KI- Rechenzentren

In den USA verbreitet sich nur die Ablehnung der Künstlichen Intelligenz, sondern auch der Widerstand gegen den Bau der für KI notwendigen riesigen Rechenzentren. Manche sehen schon den Beginn einer neuen sozialen Bewegung in Opposition zu Trump und den Tech-Milliardären.

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5 Kommentare

  1. Angesichts der Realität kommt mir die „Strategie“ der Bundesregierung wie ein Wolkenkuckucksheim vor.
    „Genügend Flächen, bezahlbarer, sicherer Strom und schnelle Genehmigungen.“ Von was redet dieser Mensch da?

    Aber auch in den USA dürfte die KI Blase bald zum platzen kommen.
    Mit 39 Billiarden Dollar ungedeckten Schecks tickt die Zeit und sollte die Weltwirtschaft durch die Blockade der Energielieferungen aus dem Golf stagnieren, dann wird wohl niemand mehr die anfallenden Zinsen dafür aufkommen können.

  2. Wenn KI nicht funktioniert, müsste man nicht dagegen kämpfen. Hier widersprechen sich die Kritiker selbst.
    Das ist keine Blase. Was nicht heisst das nicht an der einen oder anderen Stelle zuviel versprochen wird. Allerdings geht die Entwicklung sehr schnell und wird dann von der Realität eher überholt.

    KI ist ein Problem für die Arbeitsplätze, da machts aber mehr Sinn, darüber zu spechen wie man die Auswirkungen abfängt, statt sich an Big Tech Hetze zu beteiligen, oder platzenden Blasen zu spekulieren. Das sind Scheingefechte die niemanden was bringen.

    Das Thema Stromverbrauch/Umwelt ist ein Pseudo Argument. Allerdings in Deutschland ein Problem, weil die Ideologie hier die neuesten Kraftwerke lahnmgelegt und teils bereits gesprengt hat. Rechenzentren wollen halt nicht nur arbeiten wenn die Sonne scheint. KI ist aber egal wo die Dinger stehen. Da hat man sich um die Arbeitsplätze die entstehen könnten, noch selbst beschnitten.

    1. KU funktioniert ja! Nur in wessen Sinn, das ist die Frage!

      Wenn sie benutzt wird, persönliche Verantwortung auszuschalten, weil einfach keine Menschen mehr in Entscheidungen (Verwaltungsakte etc) involviert sind, „funktioniert“ sie ja auch. Eben im Sinne derer, die nicht greifbar sein wollen.

    2. DAs Modewort „KI“ mal beiseite: es geht um mehr Kapazität für mehr Datensammelei in Verbindung mit Biometrie, Überwachung und Zensur. Da das alles dann nicht funktioniert – das ist halt Software, da gibt es Fehler, da kann man nichts machen – führt das dann zu geplatzten Blasen, geplatzten Träumen und Bauruinen.

    3. „Wenn KI nicht funktioniert, müsste man nicht dagegen kämpfen. Hier widersprechen sich die Kritiker selbst.“

      Steile These. Der Punkt ist, dass es immer eine Zeit dauert, bis Entscheider (und Geldgeber) einsehen, dass etwas vielleicht doch nicht so funktioniert wie erhofft (und man damit nicht soviel Geld scheffelt, wie man sich erhofft hatte). Bis zu einer solchen Erkenntnis (falls es diese denn gibt), werden allerdings viele Datenzentren gebaut sein und die Lebenshaltungskosten in den Gegenden mit den Datenzentren gestiegen sein etc.

      Außerdem pumpt man momentan sehr viel Geld da rein, da man erhofft, dass man später damit viel Profit machen wird, ob in der Hinsicht „KI funktioniert“ oder nicht, wissen die Geldgeber (und Investoren) allerdings nicht, es ist halt eine Wette auf die Zukunft (und auf möglichst hohe Profite).

      ps. Für ein paar Dinge sind die Softwaresysteme (und „Algorithmen“), welche neuerdings meist als KI (oder auch LLM) ettikettiert werden, geeignet für andere Dinge allerdings eher nicht.

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