Der liebe Herrgott, die Macht des Glaubens und das himmlische Grauen

Der Aufklärer und freidenkende Atheist Bertrand Russell hat vor fast einhundert Jahren den Text „Warum ich kein Christ bin“ geschrieben. Für Helmut Ortner war es sein atheistisches Erweckungserlebnis. Jetzt hat er ihn noch einmal gelesen – und empfiehlt ihn zur Lektüre. Unbedingt!

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3 Kommentare

    1. Russell Buch habe ich mit 16 auch gelesen. Danach ist ein Christ jemand der a) an Gott glaubt und für den b) Jesus der größte und weiseste Mensch gewesen ist. Danach war für mich klar: Ich bin Christ. Russells Gegenbeweise fand ich dumm und überheblich. Dass die Kirchen Jesus immer wieder aufs Neue verraten, steht auf einem anderen Blatt.

  1. Nichts neues erzählt Ortner. Da waren Kant und Nietzsche schon deutlich weiter. Ich hab, obwohl katholisch erzogen, bereits mit 14 den Verein verlassen und keine Sekunde bereut, verstehe mich selbst allerdings als Agnostiker.

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