Gab es 2023 erneut eine Möglichkeit, den Krieg in der Ukraine zu beenden?

In der Financial Times wurde eine wundersame Story über den Ukraine-Krieg veröffentlicht. Danach habe es nach 2022 auch 2023 die Chance gegeben, den Krieg noch unter relativ günstigen Bedingungen für die Ukraine zu beenden. Beides Male scheinen Selenskij und sein Team geglaubt zu haben, die russischen Truppen könnten zurückgedrängt werden.

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2 Kommentare

  1. Ist da was dran an der Story? Kann sein oder auch nicht, bin eher skeptisch. Dass Nordstream nicht erwähnt wird, ausgerechnet mit Warnig als Vermittler, trägt auch nicht gerade zur Vertrauensbildung bei.

    Bin gespannt, was Alex Mercouris dazu sagt, die Analyse solcher Artikel ist sein Spezialgebiet.

  2. Das stellt sich die Frage ⁉️ Wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Gelogen wird vor dem Krieg und im Krieg, gelogen wird auf allen Seiten und das war vermutlich schon immer so in der Geschichte des „Homo sapiens“.

    Wer erinnert sich noch an die Brutkastenlüge 👶🍼🏥🤥‍? Das Problem dabei ist, selbst dann, wenn diejenigen, die gelogen haben, nach dem Krieg offen zugeben und bestätigen, dass es eine Lüge war, dann interessiert das 20 Jahre später nur noch ein paar Historiker.

    Historische Tatsache ist jedenfalls: Die russische Armee hat ihre Truppen nach dem Fall der innerdeutschen Mauer 1989 aus der ehemaligen DDR abgezogen, der Warschauer Pakt, das Militärbündnis des „Ostens“, hat sich kurz danach aufgelöst. Das Militärbündnis des „Wertewestens“ aka NATO mit der USA als Generalfeldmarschall hat sich nicht aufgelöst, die NATO besteht weiterhin, die NATO hat sich seit dem Mauerfall ausgebreitet und zwar nach Osten bis an die russische Grenze.

    Tatsache ist auch: Deutschland als Teil dieser NATO rüstet derzeit massiv auf, aber nicht, um verteidigungsbereit, sondern um „kriegstüchtig“ zu werden. Schließlich hat der amtierende CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz 2008 ein Buch veröffentlicht mit dem Titel: „Mehr Kapitalismus wagen.“ Krieg ist die Krönung 👑 der kapitalistischen Marktwirtschaft 💰. Die Kapitalisten verdienen sich mit der Produktion der Waffen vor dem Krieg und im Krieg eine goldene Nase, die Kapitalisten profitieren davon, falls der Krieg erfolgreich sein sollte, aber sie profitieren auch vom Wiederaufbau, falls der Krieg mit einer Niederlage endet. Das ist für die Aktionäre, Manager der Rüstungsindustrie und ihre politischen Lobbyisten eine WIN-WIN-WIN-Situation.

    Man darf als Kapitalist und/oder Politiker nie persönlich an der Front kämpfen. Man muss die sogenannten kleinen Leute bzw. Bürger für sich kämpfen und sterben lassen. Man sollte auch weit weg sein, wenn Raketen das eigene Land treffen. Kapitalisten sorgen deshalb vor und kaufen sich rechtzeitig eine (Ferien-)Villa mit privatem Hubschrauberlandeplatz in Florida, Neuseeland oder Kanada. Aber auch in Australien gibt es schöne Villen. Man kann sich selbstverständlich auch in Florida und Kanada eine Villa kaufen.

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