Leichter als Luft, Folge 14 — Vermeintlich links-alternativ

Berlin, Oberbaumbrücke
Quelle: Pixabay

Durch ein Kellerfenster und mithilfe von LSD verlassen Fauna und der Quex eine illegale, aber langweilige Elektroparty, um auf der anderen Seite der Realität durch den Moloch zu pilgern. Ihr Weg führt sie in die vermeintlich links-alternative Szene.

 

»Wo sind wir denn jetzt rausgekommen?«, wunderte sich Fauna.

»Wenn Du mich so fragst, würde ich sagen, wir sind auf der anderen Seite der Damenhandschuhfabrik«, erwiderte KQ.

»So frage ich aber nicht! Das sehe ich selber«, giftete Fauna zurück: »Ich meine: Was für eine Realitätsebene ist das hier? Oder findest Du das da etwa normal?«

Der Himmel über ihren Köpfen war übersät mit winzigen kleinen Wölkchen, die in gleichen Abständen zueinander ein grobmaschiges Netz von perfekter Symmetrie bildeten. Links und rechts dieser langsam dahinziehenden Wolkenbahn war der Nachthimmel wolkenlos, sogar der ein oder andere Stern ließ sich sehen.

»Wenigstens wissen wir, wo wir hinmüssen«, sagte der Kanarienquex fröhlich, nachdem sie das Himmelsphänomen eine Weile betrachtet hatten.

Fauna skeptisch: »So. Das wissen wir also, ja?«

»Na klar«, meinte erneut KQ: »Just follow the heavenly highway!« Sprach’s und rannte los, mit dem Wind im Rücken das Wolkenband entlang.

Wortlos liefen die beiden nebeneinander her. Durch Straßenzüge und nächtliche Parks folgten sie dem Zeichen über ihren Köpfen. Donna Fauna war zwar nicht so flink wie der Kanarienquex oder das Weazel, dafür verfügte sie über einige Ausdauer. Und so war es KQ, der vorschlug: »Lass uns noch bis zu der Ecke da vorne laufen. Dann brauch ich mal ’nen Break.«

Sie bogen um die Ecke eines noch unfertigen Komplexes von Bürogebäuden und City-Appartements. Vor einigen Häusern standen Baugerüste herum, andere waren teilweise bezogen. »Weiter! Ein bisschen noch«, entschied Fauna und rannte auf dem glatten Steinplattenweg weiter.

Sie kamen ans Ende der Häuserschlucht. Abrupt blieb Fauna stehen und schnappte vor Anstrengung und Überraschung nach Luft: Vor ihr öffnete sich eine Parkanlage. Das war früher ein Rangierbahnhof gewesen. In der Mitte stand, Relikt vergangener Zeiten, ein einsamer Signalturm. Rund herum war kürzlich ein Kinderspielplatz errichtet worden. Schaukeln, eine Siedlung winziger Holzhäuschen und eine Kletteranlage aus Masten und Seilen – genau die gleiche Bauart, die auch in Shivas Paradize als künstliches Gebirge diente!

KQ und Fauna gingen langsam auf den Signalturm zu. Die Kletteranlage stand in einer mit Sand aufgefüllten Senke. Ein Paar übriggebliebener Eisenbahnschienen schnitt quer durchs Gelände.

KQ untersuchte den Turm, fand aber keine Möglichkeit hineinzukommen.

Währenddessen hing Fauna schon in den Seilen. Die Kletteranlage war noch größer als die in Shivas Paradize. Die fünf Masten waren jeweils auf zwei Ebenen durch eine Drahtseilstruktur miteinander verbunden.

Fauna hatte unten gekreuzt und war jetzt auf dem Weg nach oben. Der Quex suchte noch nach einem günstigen Einstieg, fasste dann mit beiden Händen nach oben und zog seinen drogenhageren Körper hoch.

Die Wirkung des LSD verstärkte sich. Tierinstinkte drängten ins Bewusstsein und ließen die beiden animalische Laute ausstoßen. Sie hangelten sich durch die Anlage, und während Fauna dabei fauchte wie eine Tigermama auf Beutezug und sich auch so ähnlich zu bewegen versuchte, brach im Kanarienquex das Federvieh durch. Mit rhythmischen Schwimmbewegungen glitt er so behände nach oben, dass Fauna fast den Eindruck hatte, er würde tatsächlich fliegen.

Fauna und Quex eroberten je einen Masten. Im Top bildeten schwarze, in die Drahtseilstruktur eingelassene Kunststoffeinsätze jeweils ein kleines Gipfelplateau.

So hockten sich Fauna und Quex auf ihren Masten gegenüber und unterhielten sich auf recht fremdartige Weise. Die eine fauchend, der andere zwitschernd, tauschten sie eher Gefühlsstöße aus als formulierte Gedanken.

Als Fauna sich aufrichtete und ihren Blick senkrecht an der Alustange hinunterschickte, machte sie eine kuriose Entdeckung: Von oben besehen, bildeten die verschiedenen Ebenen der Drahtseilstruktur eine konzentrische Reihe größer werdender Sterne.

»Das sind ja lauter Pentagramme!«, rief der Kanarienquex Fauna zu, nachdem die ihn auf die verborgene Symbolik dieses Klettergerüsts aufmerksam gemacht hatte. Fauna war anderer Meinung: »Das sind keine Pentagramme, sondern Davidsterne, KQ. Zwei gleichschenklige Dreiecke, umgekehrt übereinandergelegt.«

»Is’ wahr? Und was soll das?«, fragte der Quex, aber in dem Moment fiel sein Blick auf den Signalturm. Mein Gott, der sah ja aus wie der Wachturm eines Konzentrationslagers! Zumindest hatte KQ diese Assoziation.

Drüben hatte Fauna wieder mit dem Abstieg begonnen. Auch KQ, dem das Grauen in die Glieder gefahren war, machte sich auf den Rückweg durch die Seile. Dabei verstrickte er sich immer weiter in diese Assoziationskette. Die stillgelegten Gleise! Der in der Senke aufgeschüttete gelbe Sand! Die aufgestapelten Davidsterne! Und die kleinen braunen Holzhäuschen, die kamen KQ jetzt vor wie Miniatur-KZ-Baracken. Konnten diese Scheißdeutschen nicht einmal einen Kinderspielplatz aufbauen, ohne den Holocaust nachzustellen? Oder lag es an ihm, an seiner Jugend in diesem Land, dass ihm auf jedem zweiten LSD-Trip KZ-Assoziationen einfuhren?

Stimmen rissen den Quex aus den Gedanken. Tief grollend dröhnten sie vom Hügel hinter dem Signalturm hinunter. Und sie kamen näher. Der Gesang hart singenden Jungburschenpacks ließ auch Donna Fauna erschaudern. »Aber dennoch hat sich Bolle ganz kräftig amüsiert! Aber dennoch hat sich Bolle ganz kräftig amüsiert …« Die scharfzackigen Schmettertöne altdeutschen Liedguts sausten auf Faunas Energiekörper zu wie Granatsplitter.

»Los, weg hier.« KQ zog Fauna weiter. Ein Blick nach oben – das Wolkenband war immer noch da.

Die beiden entfernten sich zunächst langsam, erreichten dann eine Wiese und begannen erneut, die Himmelsbahn entlangzulaufen. Im Schutz der Bäume gingen sie in einem großen Bogen an den grölenden Burschen vorbei.

»Hier. Das wird Dir guttun«, redete der Kanarienquex Fauna beruhigend zu: »Das is’ Süßholz. Zum Raspeln«, erklärte er lächelnd und brach ihr ein Stück ab. Sie schob es in den Mund und begann, darauf herumzubeißen. Ein holzig-süßer Geschmack baute sich auf, als sich abgefieseltes Süßholz faserig in den Zahnzwischenräumen und Backentaschen verteilte.

KQ war ebenfalls am Kauen und zeigte nach oben: »Unser Wegweiser löst sich demnächst auf.« Tatsächlich franste das Himmelsband seitlich aus. Einzelne Wölkchen wurden vom Wind ineinandergeschoben oder zerteilt.

»Wenn uns dieses Dach flöten geht, sollten wir schleunigst ein anderes suchen für unsere verstrahlten Schädelchen.« Das Süßholz hatte Faunas Stimmung merklich aufgehellt. Sie trabte los. Der Quex hinterher.

Der Park ging zu Ende. Dahinter lagen belebtere Straßen des Molochs. Allerdings hatten Fauna und KQ nicht die geringste Lust, auf Menschen zu treffen. Sie liefen quer. Links neben dem Bürgersteig ging es ab ins Gebüsch. Über ein Mäuerchen in den Hinterhof, von dort über Zäune hinweg durch Gärten und Rabatten, gelangten sie über eine wegen Bauarbeiten abgesperrte Straße in eine weitere Grünanlage. Hinter einer Tankstelle schlugen sie sich erneut ins Gebüsch und so ging es immer weiter.

»Das also ist die andere Seite der Stadt«, sinnierte der Kanarienquex.

»Zumindest ist es ein Teil von der anderen Seite«, erwiderte Fauna: »Weißt Du, das ist wie mit Materie und Anti-Materie. Für jedes offizielle Teilchen gibt es eine illegale Entsprechung. Für jeden ausgeschilderten Asphaltweg einen pfadlosen Pfad. Für jeden Quadratmeter schicke Schnösel-City einen Quadratmeter verkommener Moloch.«

KQ: »Auch für jeden offiziellen Menschen einen …«

Fauna: »… einen Anti-Menschen, meinst Du?«

KQ: »Ja, genau. Gibt’s so was auch?«

»Weiß nicht«, musste Fauna zugeben: »Illegale gibt es natürlich en masse. Leute mit falschem Pass oder gar keinen Papieren, Kleinkriminelle, Leute auf Fahndungslisten oder so. Aber richtige Gegen-Menschen – also sagen wir mal, wenn es die gibt: Ich hab’ noch keinen davon getroffen«, sprach Donna Fauna, besann sich dann aber anders: »Nee, einen kenn ich vielleicht doch.«

KQ zog die Augenbrauen hoch: »Das Weazel meinst Du?«

»Hmhm. Das Weazel!«, stimmte Fauna zu: »Das mit der neuen Spezies ist bei dem jedenfalls mehr als nur eine besonders originelle Propagandanummer. Ich meine, das Weazel, das ist ja wohl bestenfalls noch lose humanoid. Ein Zweibeiner mit Wirbelsäule. Aber sonst? Kennst Du dem seine Geschlechtsteile?«

KQ: »Ihre Geschlechtsteile, sollte man vielleicht besser sagen …«

Fauna: »Oder eine geschlechtsneutrale Formulierung irgendwie. Es stimmt aber: Das Weazel ist echt eine verdammte Mutantenratte.«

»Und Du bist auf dem besten Weg, auch eine zu werden, wenn ich Dir das sagen darf, Fauna«, gab KQ zurück.

Fauna fiepste in den höchsten Tonlagen: »Ehrlich? Findest Du das wirklich?!«

Selten hatte sie sich mehr geschmeichelt gefühlt.

So plaudernd, hatten sie das Stadthafenviertel erreicht. Es lag am Ufer des Flusses und galt als Hochburg des Widerstands. Graffitis in Rot und Schwarz schmückten besetzte und ex-besetzte Häuser. Hier konnten sich die Cyberhippies offen bewegen.

»Eeeeeh, Fauna. Ich hab’ einen saumäßigen Hunger. Wir sollten in der Richtung was unternehmen«, rief KQ. Faunas Magen machte sich ebenfalls seit geraumer Zeit bemerkbar.

Sie kamen an der »Villa Kunterbunt« vorbei. Dieses Jugendstilhaus hatte in den Jahren der großen Häuserkämpfe eine gewisse Berühmtheit erlangt. Mehreren Räumungsversuchen der härtesten Kampfbulleneinheiten hatte es in heroischen Abwehrschlachten standgehalten.

Später hatten die Bewohner ihren Status legalisiert und Mietverträge abgeschlossen. Obwohl das Haus auch jetzt noch der subversiven Szene des Molochs zugerechnet wurde und mit seiner buntangestrichenen Fassade von weitem ins Auge fiel, war es inzwischen einer Truppe ökoliberaler Kulturschicksen in die Hände gefallen, denen die radikale Symbolik des Ortes in erster Linie als verruchter Teint für ihre Vernissagen und Cocktailpartys diente.

Die Tür stand offen. Leute gingen ein und aus. Es hatte den Anschein, als sei ein Fest im Gange. »Probier’n wir aus«, entschied KQ.

Die beiden traten ein, wurden aber sogleich von einem Menschlein zurückgehalten, das hinter einem Tisch sitzend den Torwächter mimte.

»Wunderschönen Abend, die Herrschaften. Persönlich eingeladen, wie ich annehme?«, fragte das Menschlein.

»Wie bidde?«, fragte Fauna.

»Es handelt sich hier gewissermaßen um eine Privatparty, wenn man denn so sagen will.«

Fauna herrschte das Menschlein an: »Das ist mir neu, dass Partys in besetzten Häusern privat sein können. Dieses Haus ist, wenn man denn so sagen will, Eigentum der Bewegung! Und Du, Freundchen …«

»Wir sind mit der Gastgeberin persönlich vertraut, falls die Frage sich darauf bezogen haben sollte«, fuhr der Quex Fauna geistesgegenwärtig in die Parade. »Wir stehen im Genuss ihres großzügigen Mäzenatentums und bereiten derzeit das Schwalbenprojekt im Kulturkombinat 108 für sie vor.«

Tatsächlich wirkten diese charmesprühenden Worte Wunder. Das Menschlein veränderte seinen bisher überheblichen Ton, drückte den beiden Stempel auf die Handrücken, wünschte viel Vergnügen und hieß sie eintreten.

Kaum drin, meinte KQ, Fauna für ihr Aufbrausen zurechtweisen zu müssen. Das seien zwar zweifellos recht verwerfliche Marotten, von wegen Privatparty und dergleichen, allerdings habe er Hunger, die hätten hier mit Sicherheit jede Menge Fresszeug aufgefahren, da seien politische Geplänkel mit Subalternen ebenso nachteilig wie unangebracht.

»Ja und Du?«, gab Fauna zurück: »Lügst den Typen an wie nichts Gutes. ›Mit der werten Gastgeberin vertraut‹ und so was. ›Schwalbenprojekt‹ und ›Kulturkombinat 108‹ und Pipapo. Das ist okay?«

»Das wird sich erst noch zeigen, ob ich da gelogen habe«, verteidigte sich der Quex: »Vielleicht kenn ich die Gastgeberin ja wirklich? Außerdem ist das Kulturkombinat Shivas Paradize, wenn Du’s genau wissen willst. Shiva trägt bekanntlich 108 Namen und ist überhaupt und seit jeher der Schutzgott der Diebe und Gauner. SO WHAT?«

Fauna wollte noch etwas entgegnen, wurde aber abgelenkt: Ein langer Tisch, zum Biegen voll mit Fressalien, zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Der Anblick erfüllte ihren Geist mit milder Nachsicht für die moralischen Unzulänglichkeiten des Quexvogeltiers. Eigentlich lehnte sie Not- und Bequemlichkeitslügen mit missionarischem Furor ab. Aber immerhin: Sie waren drin, hatten ordentlich zu mampfen und mussten so schnell nicht wieder raus.

Mit vollaufgeladenen Tellern verließen die zwei den reich gedeckten Gabentisch. So sehr hatten sie ihre Teller überfrachtet, dass sie in Kombination mit Faunas Äußerem einige Aufmerksamkeit erregten. Sie drückten sich, so unauffällig es ging, durch eine Tür ins Freie.

In dem seitlich an der Villa entlanglaufenden Gartenstreifen waren einige Biertische aufgestellt, an denen nur wenige Gäste saßen und sich mäßig angeregt unterhielten. Fauna und KQ drängten an ihnen vorbei und setzten sich an den hintersten Tisch. »Wir brauchen noch was zu trinken«, fiel dem Quex ein. Er stand auf, um erneut auf Raubzug zu gehen.

Als der Quex mit zwei Gläsern und einer vollen Flasche Rotwein zurückkam, war Fauna weg.

KQ stutzte, aber schnell hatte er einen klaren Verdacht, wohin sich die Beste verzogen haben konnte. Genau hinter dem zuvor in Beschlag genommenen Tisch war eine Barriere aus querliegenden Bierbänken errichtet worden. Dass dieses Schild mit der Aufschrift »Privat« schon zuvor Faunas missfallendes Interesse erregt hatte, war dem Kanarienvieh nicht entgangen. Und nach seinem bisherigen Eindruck würde es zu den Veranstaltern der Festlichkeit passen, ihren Gästen den Zutritt zum schönsten Teil der alten Villa zu verwehren.

Mit aufreizender Selbstverständlichkeit – er war ja doch schließlich Liebling der reizenden Gastgeberin! – stieg KQ über diese Bierbänke, als er schon Faunas Schmatzen und Stöhnen hörte.

Vor ihm tat sich ein wunderschöner, auf Japanisch getrimmter Hintergarten auf, mit Brünnlein, Teich und hellen Kieswegen. Das Haus selber ging in eine Holzterrasse über, die auf Pfählen erhöht stand und von einer Balustrade aus kunstvoll gedrechseltem Holz zum Garten hin begrenzt war. Ein modisches Glasdach darüber bot freie Sicht auf den Sternenhimmel.

Umfasst von drei chinesischen Schirmchen stand in der Mitte dieser Holzterrasse ein geräumiger Esstisch – an dem saß Donna Fauna, im Schein zweier Kerzen, und begrüßte KQ mit vollem Mund und den Worten: »Hast übrigens Recht gehabt. Wir kenn’ die Alte, die das Fest hier schmeißt, tatsächlich.«

Der Kanarienquex machte ein fragendes Gesicht, während er die Gläser abstellte und Wein eingoss. »Schau mal, wer uns dieses opulente Nachtmahl in asiatischem Ambiente ausgibt.« Fauna deutete auf die Hauswand zu ihrer Linken. Der Quex ließ einen Ausruf freudigen Entsetzens fahren: Direkt über ihnen prunkte an der Wand ein neonfarbenes Konterfei von Lord Shiva! Halbmond im Haar, Kranz aus Stechapfelblättern, Dreizack, Trommel, Schlangen, Tigerfell – in vollem Ornat präsidierte der alte Hindugott grinsend über dem Esstisch. Zwei der vier Hände waren mit geöffneten Handflächen ausgestreckt, als wollten sie bedeuten: »Nun denn, meine Kinder, bitte sehr: Nehmet freudig hin, was ich Euch spendiere!«

KQ war wirklich gerührt. Er hatte spontan den Impuls, in die Knie zu gehen, besann sich aber auf eine längere, ehrerbietige Verbeugung und ließ sich dann Fauna gegenüber in ein gepolstertes Sitzmöbel fallen. Gemeinsam prosteten sie Lord Shiva zu und bedankten sich artig für diese außerordentlich großzügige Gabe. Sollte es Anflüge schlechten Gewissens gegeben haben – fort waren sie!

Was für ein königliches Mahl der göttliche Spender da hatte springen lassen! Fauna und KQ ließen es sich gut gehen, im Kerzenschein, bei delikatem Fresskram und erlesenem Wein, beschienen von den Sternen, mit Ausblick auf ein gelungenes Beispiel euro-asiatischer Gartenbaukunst »… und schon wieder auf der rückwärtigen Seite der Veranstaltung!«, ergänzte KQ triumphierend.

 

Ähnliche Beiträge:

Ein Kommentar

  1. Hab jetzt das Buch.
    So stückchenweise kann man es als Uhu ja nicht ertragen.😉
    Das ist ja schlimmer als damals in den 40ern wo ein Buch nur absatzweise in der Zeitung veröffentlicht wurde.😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert