Wie lange wird sich Selenskij noch halten können?

Wolodymyr Selenskij. Bild: president.gov.ua/CC BY-SA-4.0

Nach den unendlichen Lobgesängen in den westlichen Medien auf den ukrainischen Präsidenten gibt es inzwischen Anzeichen, dass im Westen Vorbereitungen getroffen werden, um ihn fallen zu lassen.

Wladimir Selenskij galt einst als der große Hoffnungsträger der ukrainischen Politik, der das vom Bürgerkrieg zerrissene Land nach der desaströsen Amtszeit von Petro Poroschenko wieder befrieden und endlich vereinen sollte. Jedoch verschlimmerte der ehemalige Comedian die Situation stattdessen und führte die Ukraine obendrein noch in einen Krieg mit Russland. Nach den unendlichen Lobgesängen in den westlichen Medien auf ihn gibt es inzwischen Anzeichen, dass im Westen Vorbereitungen getroffen werden, um Selenskij fallen zu lassen.

Als Wladimir Selenskij an dem Silvesterabend 2018 verkündete, er wolle bei der kommenden Präsidentenwahl der Ukraine kandidieren, galt er für viele seiner Landsleute längst als einer der größten Hoffnungsträger der ukrainischen Politik. Vor allem nach der Amtszeit von Petro Poroschenko, der die Ukraine in einen blutigen Bürgerkrieg gestürzt und die Volkswirtschaft zugrunde gerichtet hat, konnte Selenskij ja alles offenbar nur noch besser machen.

Das war im Grunde auch das Wahlkampfprogramm des damals 41-Jährigen: die Beendigung des Blutvergießens im Donbass, die Sicherung der Rechte der russischen Bevölkerung der Ukraine sowie die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation im Land.

Allerdings konnte der ehemalige Comedian, der 2019 mit 77 Prozent der Stimmen zum Staatschef gewählt wurde, keines seiner Wahlversprechen umsetzen. Im Gegenteil. Er hat die Krise im Land sogar verschlimmert und führte die Ukraine wegen seines eigenen Unvermögens – der selbstverschuldeten Nicht-Umsetzung des Minsker Friedensabkommens zur Regelung des Konfliktes im Donbass – letzten Endes in einen Krieg mit der benachbarten Atommacht.

Die Kampfhandlungen zwischen den beiden “Bruderstaaten“ dauern bereits mehr als fünf Monate an und entwickeln sich definitiv nicht zu Gunsten der Ukraine. Sie soll bereits zig Tausende Soldaten und etwa 25 Prozent ihres Territoriums verloren haben. Auch dies hat Selenskij mitverschuldet, weil er sich zum Beispiel geweigert hatte, mit Russland zu verhandeln und stattdessen auf den Sieg über Moskaus Streitkräfte gesetzt hat.

Ein Sieg Kiews war aber von Anfang an und ist es auch jetzt, ungeachtet der umfangreichen militärischen Unterstützung des Westens, aufgrund der klaren Überlegenheit der russischen Armee praktisch unmöglich. Daran konnte auch das vom US-Kongress bereitgestellte Hilfspaket in Höhe von 40 Milliarden Dollar nichts ändern.

Kritik von Amnesty International und Leaks aus dem Verteidigungsamt

Selenskij indes scheint sich des Ernstes seiner Lage bewusst zu sein, was ein kürzliches Interview zeigt. Darin beteuert er, alles Menschenmögliche getan zu haben, um den Krieg zu verhindern und gibt die Schuld für das Blutvergießen einzig und allein dem Kreml. Sein Versuch, die Verantwortung für das Desaster von sich wegzuschieben, ist verständlich, da sich in letzter Zeit die Anzeichen häufen, dass der Präsident im „kollektiven Westen“ bald in Ungnade fallen könnte.

Dafür spricht etwa die Tatsache, dass zum ersten Mal seit Kriegsbeginn die Ukraine für ihr Vorgehen öffentlich gerügt wurde. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der ukrainischen Armee in einem am 4. August veröffentlichten Report vorgeworfen, durch verbotene Militärtaktik unnötig Zivilisten gefährdet zu haben. Unter Verweis auf eigene Untersuchungen im Kriegsgebiet hieß es aus der US-nahen Nichtregierungsorganisation, dass Kiews Truppen „wiederholt aus Wohngebieten heraus operiert“ hätten, was ein „Verstoß gegen humanitäres Völkerrecht“ sei, der durch nichts gerechtfertigt werde.

Auch die Invasion Russlands entbände die ukrainische Armee „nicht von ihrer Pflicht“, sich an völkerrechtliche Regelungen zu halten, so Amnesty International. Die NGO verweist diesbezüglich auf ein von ihr dokumentiertes Muster des ukrainischen Militärs, das Zivilisten in Gefahr bringen und Kriegsrecht verletzen soll. Demnach hätte es zu den meisten dokumentierten Einsätzen in Wohngebieten mögliche alternative Standorte gegeben – etwa Militärstützpunkte oder dicht bewaldetes Gebiet.

Selenskij hat den Bericht aufs Schärfste kritisiert und Amnesty International vorgeworfen, „die Verantwortung vom Angreifer auf das Opfer zu verlagern“. Das ukrainische Verteidigungsministerium hingegen soll sich zu den Vorwürfen der Organisation bislang nicht geäußert haben (Aufschrei in der Ukraine: Amnesty kritisiert ukrainische Streitkräfte, Zivilisten gefährdet zu haben).

Dass das ukrainische Militär sich in dieser Frage also zurückhält und allem Anschein nicht bereit ist, ihrem Chef den Rücken zu stärken, deutet darauf hin, dass der bestehende Konflikt zwischen Selenskij und dem Generalstab inzwischen seinem Siedepunkt erreicht hat. Diversen Berichten nach soll es heftige Auseinandersetzungen mit Selenskij gegeben haben, etwa als ukrainische Truppen in Severodonetsk und Lissitschansk kurz davor standen, eingekreist zu werden, und das Oberkommando sie zurückziehen wollte. Selenskij und die politische Führung der Ukraine entschieden jedoch, den westlichen Medien eine weitere Heldensaga zu liefern, anstatt die Soldaten rechtzeitig zurückzuziehen.

Ebenfalls sehr unerfreulich für Selenskij sind die Leaks aus der ukrainischen Verteidigungsbehörde, die kürzlich im Netz aufgetaucht waren. Aus diesen Leaks, die russischen Medien zufolge aus einem Bericht des ukrainischen Oberkommandos stammen, geht hervor, dass „191.000 ukrainische Soldaten“ im Krieg bereits getötet bzw. verletzt wurden, dass die ukrainische Armee sich in einem desolaten Zustand befindet und dass die Truppenstärke um mehr als die Hälfte abgenommen hat. Zudem ist die medizinische Versorgung am Limit und es fehlt an Schusswaffen und kugelsicheren Westen, ebenso wie an qualifiziertem Personal, um das westliche Kriegsgerät zu bedienen.

Zu allem Übel soll sich die Kampfmoral der Ukrainer praktisch auf dem Tiefpunkt befinden, trotz der vielen „Siegesmeldungen“ im Netz und der zahlreichen Kampagnen zur Unterstützung der Soldaten.

Selenskijs Stuhl wackelt

Ob diese Informationen der Wahrheit entsprechen, kann man nicht genau feststellen. Es sieht aber ganz danach aus, als ob der ukrainische Generalstab damit im Grunde eine kommende Niederlage einräumen und die Schuld dafür der politischen Führung des Landes, Selenskij und dessen Team, in die Schuhe schieben will.

Angesichts dessen könnte der ukrainische Staatschef bald womöglich auch die Zustimmung seiner westlichen Partner verlieren. Denn die aktuelle Entwicklung im Ukraine-Konflikt zeigt, dass der kollektive Westen sich in diesem Zusammenhang nicht mehr einig ist und dass die Zeit nun gegen ihn und Kiew läuft. Die Europäische Union etwa pocht nicht mehr auf eine Niederlage Russlands und geht bestimmt auch nicht mehr davon aus, dass die Macht im Kreml zusammenbrechen wird.

Stattdessen wird in einigen europäischen Staaten bereits über die Notwendigkeit von Verhandlungen diskutiert, damit die Spannungen mit Russland angesichts der Energiekrise nicht noch weiter verschärft werden. Von einem Sieg über die russischen Truppen redet zumindest in Europa offenbar kaum noch jemand. Dieses Schicksal steht wahrscheinlich auch Selenskij bevor.

 

Der Artikel ist zuerst auf EuroBRICS.de erschienen.

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56 Kommentare

  1. Ob ihm das helfen wird? Er meint, man solle allen Russen die Einreise in westliche Länder verbieten. Begründung: „Die russischen Bürger sollten in ihrer eigenen Welt leben, bis sie ihre Philosophie ändern“. Estland ging ja schon mal mit dem Verbot von Schengenvisa für Russen voran. Das wird wohl weder Z. retten noch den Krieg beenden, auch die Putingegner dürften nur mäßig begeistert sein.

    (x)https://www.washingtonpost.com/world/2022/08/08/ukraine-zelensky-interview-ban-russian-travelers/
    (x)https://www.nau.ch/news/europa/estland-setzt-vergabe-von-visa-an-russen-und-belarussen-aus-66150599
    (x)https://www.b92.net/eng/news/world.php?yyyy=2022&mm=08&dd=05&nav_id=114161

    Die USA gehen derweil dazu über, gemäß ihrer „rules-based-order“ russische Staatsbürger aus dem westlichen Ausland zu entführen; die sammeln wohl für die nächste Austauschaktion.

    PS Angeblich gibt es ein Ultimatum an Z. Wenn Slavjansk fällt, fällt er mit.

    1. Was jetzt noch fehlt, von den Russen (als humane Handlung) wäre eine Preisliste für amerikanische neue Waffen und Munition. Das sich die Soldaten was dazuverdienen können.
      Dann könnten die Stinger in Syrien zurückgegeben werden.

      1. Aber, aber. Gerade eben mußte doch der CBS-Dokumnetarfilm zurückgezogen werden, in dem nachgewiesen wird, daß höchstens 30% der vom Westen gelieferten Waffen denen zur Verfügung stehen, für die sie mal gedacht waren. Es sind wohl weniger die Soldaten, die sich da „etwas dazuverdienen“.

        (x)https://news84media.com/russia-ukraine/cbs-released-a-film-about-the-disappearance-of-western-weapons-in-ukraine-experts-criticized-him/

        Wenn jetzt schon die westlichen NGOs (Amnesty) und Medien zu Kremlagenten werden…….ist die Frage, wie lange es dieses Regime noch macht, wahrlich berechtigt.

        (x)https://www.welt.de/kultur/plus240130237/Selenskyj-Offshore-Konten-und-Wagnergate-geheime-Geschaefte-des-Praesidenten.html

        PS Nach dem Putschpräsidenten Turchinov, den sie den „blutigen Pastor“ nannten, hat sich Zelensky inzwischen die Bezeichnung „blutiger Clown“ erworben.

        1. Wo ist der Turchinov eigentlich abgeblieben, konnte auf die Schnelle nix finden?
          Und Selenskij hat sich die Bezeichnung „blutiger Clown“ wahrlich verdient, vielleicht wird
          er demnaechst fuer den Oscar vorgeschlagen…..die letzte Destination…… Hollywood!

          1. Heute konnte man lesen, wenn man es mit ein bisschen Geschick wollte, dass der „blutige Clown“ gar nicht so bliebt bei seinem Volk im Süden ist, wie uns unsere Gazetten versuchen weiß zu machen.

            Behörden im Gebiet Saporoschje berichten von Kämpfen zwischen Einheimischen und ukrainischen Sperrtruppen

            Bewohner des von Kiew kontrollierten Teils von Saporoschje weigern sich, an der Territorialverteidigung teilzunehmen, und es kommt zu Zusammenstößen zwischen ihnen und den nationalistischen Sperrtruppen. Das berichtete Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebietes Saporoschje, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

            Das Gebiet steht derzeit zu mehr als 70 Prozent unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte. Gleichzeitig befindet sich das Gebietszentrum, die Stadt Saporoschje, noch unter der Kontrolle ukrainischer Truppen.

            „Die territoriale Verteidigung in dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje wird abgeschrieben. Die Menschen in Saporoschje wollen massenhaft nicht kämpfen und versuchen auf jede Weise auf unsere Seite zu wechseln.“

            Kiew verstehe, dass es ausgeschlossen sei, den Bewohnern des Gebietes Saporoschje Waffen zu überlassen, weil sie sie bald gegen die ukrainischen Truppen richten könnten, so Rogow.

            Ihm zufolge gab es bereits mehrere Zusammenstöße zwischen nationalistischen Sperrtruppen und Einwohnern des Gebiets, die gewaltsam in die Reihen der Territorialverteidigung getrieben wurden. Er betonte:

            „Die Einwohner von Saporoschje wollen nicht für Selenskij kämpfen, töten oder sterben.“

        2. Na ja, mit Handfeuerwaffen, die angeblich im Darknet auftauchen, können sich auch gewöhnliche Soldaten was dazuverdienen, bei schweren Waffen wie dem französischen CAESAR-System, dass die Russen für einen vergleichsweisen Spottpreis vom ukrainischen Militär gekauft haben, muss das wohl von höheren Netzwerken getragen werden.

  2. Position in der Opferrolle einnehmen. Aus dieser Position, Forderungen stellen. Unterstützer, Freund. Kritiker, Feind. Alles für Unabhängigkeit, Freiheit und demokratische Werte.
    Unabhängig von Geldgebern sowie Waffenlieferanten?
    Freiheit für offene und unverblümte Nazi Idiologie?
    Demokratische Werte die nur auf Zustimmung beruhen?
    Egomanische Opfer respektieren keine Rücksicht. Alle Anderen sind Schuld.
    Feuchtes gesabbere und nichts zu sagen.

  3. Der Artikel „übersieht“ da ein paar ganz entscheidende Details: welche Handlungsoptionen hatte denn Selenskij zu welchen Zeitpunkten überhaupt ?

    Nur mal zur Erinnerung: der Krieg mit Russland war von USA/NATO seit 2014 gewollt und gezielt vorbereitet unter Ausbau und Mithilfe der Ukrainischen Nazi-Verbände quasi als Neuausgabe der SS. Die hatten Selenskij gleich zu Beginn offen damit gedroht ihn aufzuhängen, sollte er gegenüber RU irgendwelche Zugeständnisse machen. Die USA haben dann später wiederum Selenskij „bewogen“, eine schon von ihm selbst zugestimmte Vereinbarung mit RU wieder abzulehnen.

    Selenskij trifft in der ganzen Nummer überhaupt keine Entscheidungen. Der ist zu keinem Zeitpunkt was anderes gewesen als eine Marionette. Zunächst seines Oligarchen-Strippenziehers um dessen Erzrivalen zu enthronen. Danach dann des „rechten Sektors“ , den derselbe Oligarch ab 2013 militarisiert hatte, und der USA, die „seinen“ Oligarchen mit reichlich Kompromat (ua. potentielle Strafverfolgung wg Panama-Papers) gefügig halten.

    Schon Ende März war abzusehen, dass Selenskij nur die Wahl hat, vom wem er als SCHULDIGER für die laufende Veranstaltung hingehängt wird – und vermutlich ist seitdem auch die einzige Frage, die ihn wirklich treibt, wie er lebend aus der Nummer wieder rauskommt.

    1. Na klar ist es so wie du sagst. Nur sollte es zum Ende hin (falls es das ist) auch bei dem bleiben. Wer sagt denn das er am Leben bleiben muss, etwa die eingekesselten Soldaten oder die 18- bis 60-Jährigen die kein Gewehr wollen?
      Es ist unerheblich, ob das auf sein Mist gewachsen ist oder ob ihm das jemand eingeflüstert hat.
      Er hat es getan.

  4. Z. hält die Lage wohl überhaupt nur noch aus, indem er sich in eine andere Realität beamt. So erklärte er gestern:

    „….dass er die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit Moskau im Falle von Referenden in Gebieten unter der Kontrolle der russischen Armee ausschließt. In diesem Fall droht Selenskyj, Russland komplett zu isolieren, und rechnet offenbar mit der Unterstützung des Westens. Gleichzeitig glaubt der ukrainische Präsident, dass „die russische Seite definitiv irgendwann Verhandlungen brauchen wird“. Wann dieser Moment kommt und wie die Ukraine bis dahin aussehen wird, präzisiert Selenskyj nicht.“

    (x)https://de.topwar.ru/200064-kiev-v-ozhidanii-chasa-h-kogda-on-zaprosit-peregovory-o-kapituljacii.html

    1. Hi Venice12, Peter & Hans Wurst!

      Gute Ergänzungen von euch „drein“.

      Ob Z. seine Bekanntgabe vom Sivester 2018 heute bereut?

  5. Hallo Herr Männer,

    die von Ihnen getätigte Aussage das „Petro Poroschenko die Ukraine in einen blutigen Bürgerkrieg gestürzt“ (also begonnen) hatte, ist falsch. Den Beschluß einen Bürgerkrieg zu beginnen, fasste im April 2014 während der Präsidentschaft Oleksandr Turtschynow der Premierminister Arsenij Jazenjuk im bei sein des Chefs der CIA John Owen Brennan. Es würde Ihre gute journalistische arbeit verbessern, wenn Sie das richtg stellen würden. Poroschenko hat diesen Krieg nur fortgeführt.

    Siehe:
    https://de.wikipedia.org/wiki/John_O._Brennan
    „m April 2014 enthüllten russische Medien, unter Berufung auf ranghohe Beamte im Kiewer Sicherheitsapparat, dass Brennan am 12. und 13. April in Kiew gewesen sei und sich auch mit Premierminister Arsenij Jazenjuk und seinem Vize Vitali Jarema getroffen und besprochen habe.[19] Die Geheimdienst-Konsultationen wurden von Jay Carney, einem Pressesprecher des Weißen Hauses bestätigt.[20] Russische Medien sahen einen Zusammenhang mit dem Besuch Brennans und einer kurz darauf vom ukrainischen Innenministerium angekündigten Sonderoperation der Sicherheitskräfte mit Militärhubschraubern und Panzern gegen rebellierende Ostukrainer mit Schwerpunkt bei der Stadt Slowjansk.[21][22] Die CIA bestritt diese Zusammenhänge. Am 4. Mai berichteten deutsche Medien, dass die amerikanischen Dienste CIA und FBI die ukrainische Übergangsregierung bei ihrem Vorgehen gegen Aufständische im Osten der Ukraine berieten.“

    Ohne Ihren Beitrag kleinreden zu wollen, denn Ihr Beitrag ist sehr viel Präsenter im Netz, lieber Herr Männer, sind all diese Themen in den letzten Tagen genau so hier im Forum besprochen worden.
    Dies sagt viel über die Qualität dieses Forums aus!!

  6. Kriegsgefangene fange an mit „quatschen“ und bringen Selensky weiter in die Bredouille.

    Gefunden in Russland:
    Kriegsgefangener: Kommando hatte Pläne über Angriffskrieg gegen Russland und den Donbass

    Ukrainische Soldaten wurden von ihrem Kommando darauf vorbereitet, die im Donez-Kohlebasin befindlichen Volksrepubliken Donezk und Lugansk anzugreifen und sogar einen Krieg mit Russland zu beginnen. So lautet die Aussage eines gefangenen Soldaten der 53. Mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Wadim Agafonow, hier zitiert von RIA Nowosti:

    „Bei den Offizieren war über eine schnelle Offensive im Donbass die Rede. Es hieß, wir sollten uns nicht erst von den Russen angreifen lassen, sondern einen plötzlichen Angriff starten. Und dass wir die Gebiete des Donbass einnehmen und möglicherweise noch weiter gehen müssen. Dies wurde oft von den politischen Offizieren gesagt sowie von den oberen Befehlsrängen. Und manchmal wurde diese Information auch an die Soldaten weitergegeben.“

    Er erklärte mit Verweis auf ukrainische Kommandeure, Kiew sei von dessen westlichen Partnern für den Fall einer Offensive im Donbass Hilfe mit Waffenlieferungen zugesichert worden. Truppen seien ebenfalls versprochen worden, falls die ukrainische Armee „gegen Russland vorgeht“:

    „Irgendwelche Einheiten kamen zu den Militärstandorten – ich weiß nicht, ob sie vom SBU waren –, führten Propaganda durch, brachten alle möglichen Broschüren mit, wie blutrünstig die russische Welt doch sei, dass wir Russen töten müssen, dass die Ukraine eine geeinte Nation sei. So etwas wie eine faschistische Ideologie war schon da.“

    „Sie sagten, wir sollten Russland angreifen, dieses Imperium des Bösen zerschlagen und unser Land zurückerobern.“

      1. guter Freund,

        ich will mal deinen Kommentar zur HÄLFTE beweisen:

        Die Financial Times zitiert jüngst mehrere ukrainische Beamte, laut derer größere Operationen aufgrund Materialmangels aufs kommende Jahr verschoben werden müssen:

        „Wir können ja aus jeder Lieferung an die Ukraine ein großes Ding machen. Doch wenn wir vernünftig sind, müssen wir rechnen und die Lieferungen mit unserem strategischen Bedarf vergleichen. Daran gemessen haben wir nicht einmal 30 Prozent davon, was wir brauchen. Wir rechnen nicht mit dem Aufbau ausreichender Kapazitäten für die Planung einer Gegenoffensive noch in diesem Jahr. Unsere größeren Pläne werden jetzt im kommenden Jahr kommen müssen.“

        https://de.rt.com/europa/145872-kiew-blast-cherson-gegenoffensive-ab-psychologische-kriegsfuhrung-sollte-referendum-vereiteln/

        Das heißt, die Millionenmann Offensive auf Cherson findet nicht statt, genau so die angekündigte Wende von Selensky, welche Mitte Juli bis Ende August statt finden sollte.

        Ist das jetzt ein Clown oder ist das jetzt ein Clown?

  7. Ich sehe nicht, dass die westlichen Kriegsbefürworter skeptisch werden. Heute (9.8.) als Kommentar in der liberalen Süddeutschen Zeitung, Amnesty International solle die Ukraine nicht kritisieren, bei einem Vernichtungskrieg (wie jetzt von den Russen durchgeführt) dürften die Verteidiger auch aus Schulen und Krankenhäuser auf den Aggressor schießen. (sinngemäß) – Ich fasse es nicht…

  8. >>Wie lange wird sich Selenskij noch halten koennen?<<

    Na, ich hoffe doch, dass der Vorhang bald faellt, der Mann ist fuer Europa und auch fuer
    die Welt eine Katastrophe. Schauspieler sollten auf der Buehne stehen und nicht irgendwelche
    politischen Entscheidungen faellen und schon gar nicht im Namen eines selbsternannten Hegemons und seinem militaerischem Arm. Das ukrainische Volk hat seinen Wahlreden geglaubt und ist von ihm, der NATO/USA und der EU in die Falle gelockt worden.

    Gerade gelesen, (ria.ru) dass es an der Westkueste der Krim mehrere Explosionen gegeben hat, wenn
    das eine ukrainische Rakete war, dann wird das Theater Ukraine demnaechst wohl geschlossen werden.

    1. Hi Rubis,

      „Schauspieler sollten auf der Buehne stehen und nicht irgendwelche
      politischen Entscheidungen faellen “

      Frei nach einem Motto aus DDR-Zeiten:
      „Von den Vereinigten Staaten lernen, heißt siegen Lernen!“
      Wie das ausgegangen ist, ist allgemeines Wissen.

      Reagen hat es vor gemacht….

      Schwarzenecker hat´s verpasst….

  9. „dass die ukrainische Armee sich in einem desolaten Zustand befindet und dass die Truppenstärke um mehr als die Hälfte abgenommen hat. Zudem ist die medizinische Versorgung am Limit und es fehlt an Schusswaffen und kugelsicheren Westen, ebenso wie an qualifiziertem Personal, um das westliche Kriegsgerät zu bedienen.“
    Das ist der gefühlt 50. Artikel, der den desolaten Zustand der ukr. Armee ventiliert. Aber $-Mrd. allein kämpfen nicht. Wenn man sich die Meldungen von TASS oder RT zum tatsächlichen Kriegsgeschehen anschaut, so würde dort während der letzten 4 Wochen nichts substanzielles vermeldet.

    1. Oh guter Freund, sie unterschlagen den Durchbruch der alliierten Truppen direkt an der Donezkerlinie. das mag für einen Nichtmilitärs wie uns ein „nichts“ sein, unter Leuten mit militärischen Grundverstand (MoA) wird dies anders diskutiert.

      Nur mal so als Einwurf.

  10. Viele die das Wahlversprechen von S. vernommen haben, glauben an einen Verhandlungsfrieden.
    Selbst wenn S. dies durchgezogen hätte, er wäre als Kollaborateur mind. erschlagen worden, so wie es im Moment vielen der im Verdacht stehenden passiert. Schon bei Poroschenko waren die Drohung der Rechten und auch die nachgewiesene direkte Einmischung der Britten gegen Verhandlungen nicht zu überhören.

    Meiner Meinung nach kann es keinen Verhandlungsfrieden mehr geben. Ein Frieden auf so einer „Dolchstoß-Legende“ wäre das Ende der Ukraine. Ein heterogenes Volk unter Waffen ist ein Irrsinn. Die Anfangserfolge des Ukrainischen Militärs (Gegner steht im Stau, ringsum Matsch, der Westen gibt die Zielkoordinaten) waren und sind noch für die Massen ein Indiz der Überlegenheit. Das ist war und ist gut für die Stimmung (die stimulierende Wirkung von Siegesmeldungen sind seit langem bekannt).

    Wenn wir den Beschuss des AFW betrachten, dann fürchte ich, dass dies das Werk von Extremisten innerhalb der ukrainischen Armee war. Wenn es denn so war, zeigt sich, dass Kiew über Teile der Armee wenig Einfluss hat.
    Das die Russen sich selbst beschießen und das mehrmals ist ziemlich weit hergeholt.

    Leider bin ich nicht unbedingt der Meinung, dass der Stimmungsumschwung der westl. Bevölkerung zur Rettung der Ukraine und zum Ende des Krieges führt. Der oberste Missionar der USA muss schon irgendwie die riesigen Investitionen in diesen Krieg erklären. Wie will er das anstellen, wenn Er bzw. seine „nützlichen Idioten“ keinen Sieg erringen?
    Im Falle Irak war einen Rechnung einfach:, Man bediente sich ganz ungeniert des riesigen Ölreichtums.

    Wenn ich höre, dass einer der größten Kriegsverbrecher der Gegenwart, Dick Cheney, wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist, wirds mir Angst und Bange.
    Erklärung
    „nützliche Idioten“ war ein Ausdruck der Wertschätzung von Seiten der Sowjets gegenüber den deutschen Kommunisten.

  11. Viele die das Wahlversprechen von S. vernommen haben, glaubten an einen Verhandlungsfrieden.
    Selbst wenn S. dies durchgezogen hätte, er wäre als Kollaborateur mind. erschlagen worden, so wie es im Moment vielen der im Verdacht stehenden passiert. Schon bei Poroschenko waren die Drohung der Rechten und auch die nachgewiesene direkte Einmischung der Britten gegen Verhandlungen nicht zu überhören.

    Meiner Meinung nach kann es keinen Verhandlungsfrieden mehr geben. Ein Frieden auf so einer „Dolchstoß-Legende“ wäre das Ende der Ukraine. Ein heterogenes Volk unter Waffen ist ein Irrsinn. Die Anfangserfolge des Ukrainischen Militärs (Gegner steht im Stau, ringsum Matsch, der Westen gibt die Zielkoordinaten) waren und sind noch für die Massen ein Indiz der Überlegenheit. Das ist war und ist gut für die Stimmung (die stimulierende Wirkung von Siegesmeldungen sind seit langem bekannt).

    Wenn wir den Beschuss des AFW betrachten, dann fürchte ich, dass dies das Werk von Extremisten innerhalb der ukrainischen Armee war. Wenn es denn so war, zeigt sich, dass Kiew über Teile der Armee wenig Einfluss hat.
    Das die Russen sich selbst beschießen und das mehrmals ist ziemlich weit hergeholt.

    Leider bin ich nicht unbedingt der Meinung, dass der Stimmungsumschwung der westl. Bevölkerung zur Rettung der Ukraine und zum Ende des Krieges führt. Der oberste Missionar der USA muss schon irgendwie die riesigen Investitionen in diesen Krieg erklären. Wie will er das anstellen, wenn Er bzw. seine „nützlichen Idioten“ keinen Sieg erringen?
    Im Falle Irak war einen Rechnung einfach:, Man bediente sich ganz ungeniert des riesigen Ölreichtums.

    Wenn ich höre, dass einer der größten Kriegsverbrecher der Gegenwart, Dick Cheney, wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist, wirds mir Angst und Bange.
    Erklärung
    „nützliche Idioten“ war ein Ausdruck der Wertschätzung von Seiten der Sowjets gegenüber den deutschen Kommunisten.

  12. Selenskiy ist ja noch dabei seine Devisen Depos in Panama und Israel standesgemäß aufzufüllen.
    Für seine Eltern hat er schon mal in Tel A View ein 5 Sterne Luxus Anwesen geschaffen – Platz sollte da auch für ihn und seinen Anhang genügend sein.

    Wenn schon einfache Abgeordnete ihm die Maßstäbe vorgeben, was man mindestens so zur Seite schaffen sollte, so wird er wohl wissen, wann er am sinnvollsten zu gehen hat – denn wer zu spät geht, den bestraft das Leben.
    Nicht das ihm Ähnliches widerfährt:
    https://www.blick.ch/ausland/grosse-augen-am-ungarn-zoll-ukrainerin-mit-fast-30-millionen-in-koffern-gestoppt-id17336066.html

    1. Hi Simon,

      was keiner von uns weiß, ist, was so in den Hinterzimmern für wirtschaftliche Deals ausgehandelt wurden, die nicht nachh den Wünschen von Hunter Biden und damit der Familie Biden liefen. Biden hat ja schon mal den höchsten Staatsanwalt der Ukraine wegen „Korruption“ absetzen lassen. Der dumme Staatsanwalt wollte neben der schlimmen „Korruption“ auch noch gegen Hunter Biden ermitteln. Auf so eine dumme Idee ist nie wieder ein Oberstaatsanwalt in Kiew gekommen.
      Das sind alles Spekulationen. Da dringt kaum was in unsere Niederungen vor,

  13. Liebe Leute, vergesst bitte nicht die Interessen der USA. Wie Breczinski vor über 20 Jahren schon festgestellt und geschrieben hat, man muss Russland die Ukraine wegnehmen, dann ist es keine Großmacht mehr. Die USA werden den Krieg lange halten wollen, die Waffenlieferungen werden nicht aufhören, es sei denn, im Inneren der Ukraine passiert etwas von unten her.

      1. Guter Tipp! Das PDF kann man übrigens herunterladen und bequem in einem eBook-Reader lesen, nur so als Anregung. Es kann einem schon die Augen öffnen, was da steht, weil man versteht, dass hier und heute einer ganz großen Linie gefolgt wird.

        Im selben Zusammenhang noch weitere Tipps, leider nur auf englisch zu haben, sind die Studien der RAND Corporation, einer Beraterorganisation des US-Militärs (siehe Wikipedia).

        Overextending and Unbalancing Russia, Assessing the Impact of Cost-Imposing Options
        Kurzfassung (12 Seiten): https://www.rand.org/pubs/research_briefs/RB10014.html
        Langfassung (354 Seiten): https://www.rand.org/pubs/research_reports/RR3063.html
        In beiden Fällen kann man das ganze Werk als PDF herunterladen (grüner Button oben rechts), die Langfassung sogar als ePub oder mobi-Datei.

        Und durchaus im Zusammenhang, sozusagen das nächste Kapitel:
        War with China, Thinking Through the Unthinkable
        https://www.rand.org/pubs/research_reports/RR1140.html
        Auch hiervon sind eBook-Versionen downloadbar, die Kurzfassung sogar auf chinesisch und arabisch. Die Amis wissen, wie man droht. Und sie meinen es ernst. „Wir“ Deutschen auch, „wir“ beteiligen uns dieses Jahr an umfangreichen Militärmanövern im Pazifik.

        1. Hi umbhaki,

          Die Rand C. von Ukraine habe ich schon.

          Aber die von China ist neu für mich. Mit DeePl läßt sich das alles recht gut lesen. Danke!!

  14. Sehr wahrscheinlich trifft die Prognose von Güar zu.
    Der Krieg wird weitergehen und zwar so lange bis die EU und Russland nur noch ohnmächtig der Entwicklung des Geschehen in Fernost zuschauen können. Dieser Konflikt wird dann den endgültige KO der EU bewirken,
    Eine Revolte von unten die zur Beendigung des Krieges führen könnte, ist in der Ukraine nicht realistisch und wird auch nicht zugelassen.

  15. Ja Wölfchen,

    welche Kraft in der Ukraine soll im Moment diesen Krieg beenden. Die Parteien, welche das hätten vollbringen können, sind schon lange verboten und deren Mitglieder werden verfolgt.

  16. Man sollte nicht vergessen, dass Selenskyj in beispielloser Weise vom Westen benutzt wurde. Seine Video-Auftritte in zahlreichen Parlamenten reihum, vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums, bei einem Treffen der Joint Expeditionary Force, bei der Eröffnungszeremonie der Filmfestspiele von Cannes, bei einer Demonstration in Frankfurt am Main am 5. März 2022 und selbst noch bei der Biennale in Venedig, jeder einzelne davon in den Medien breitgetreten, sind historisch einmalig. Etwas vergleichbares hat es noch nie gegeben.

    Man hat wohl gewusst, warum man einen talentierten Fernsehschauspieler als ukrainischen Präsidenten wollte, bzw. man hat dessen Kernkompetenz gezielt und exzessiv genutzt.

    In wieweit Selenskyj überhaupt Alternativen hat bei seinen Handlungen und Entscheidungen, sei dahingestellt. Er hat nicht nur die hauseigenen Nazis im Genick, sondern auch die anglo-amerikanischen Machthaber. Dass er Ende März die fertig ausgehandelten Vereinbarungen von Istanbul platzen ließ, ist ja auf die Intervention des Londoner Partylöwen Boris Johnson zurückzuführen, wie man seinerzeit las. Und der wiederum wird wohl kaum ohne die Zustimmung seiner Washingtoner Löwenbändiger gehandelt haben.

    Die anglo-amerikanischen Machthaber bestimmen das Spiel, ihre Verbündeten (manche sagen: Vasallen) spielen hörig mit und versuchen teilweise dabei ihr eigenes Süppchen zu kochen. Die deutschen Machthaber zum Beispiel, die sich von ihrer „dienenden Führungsrolle“ eigene Vorteile versprechen (und inzwischen auch vor China mitmischen).

    Jedenfalls hat Selenskyj sich ganz offensichtlich mit seiner Rolle bestens angefreundet und Wege gefunden, seinen persönlichen Vorteil daraus zu ziehen. Dass ihm dabei das Schicksal seiner Landsleute weiträumig am Südpol vorbeigeht, ist offensichtlich.

    Wenn es stimmt, dass sich inzwischen die ukrainische Militärführung gegen seine Entscheidungen wendet, dann ist mMn zu fragen, ob er mit seinen menschenverachtenden Entscheidungen nicht vielleicht den Forderungen westlicher Machthaber folgt, denen ukrainisches Leben ja ganz offensichtlich vollkommen gleichgültig ist. Übrigens nicht nur den Machthabern – hier in Deutschland sind ja auch die Gewerkschaften und sogar die ehemalige „Friedensbewegung“ ganz auf derselben Linie.

    Sollte Selenskyj von der Bühne abtreten, dann stellt sich in der Tat die Frage, wer ihm nachfolgen wird. Meine Vermutung: Besser wird es dann nicht. Weder die wahren Machthaber in der Ukraine, also die Nazis, noch die westlichen Weltenlenker werden einen Präsidenten akzeptieren, der den Frieden sucht. Dafür hat „der Westen“ schon zu viele Mittel in diesen Krieg „investiert“. Da muss noch eine Rendite kommen, wir sind ja hier im Kapitalismus und nicht in Kindergarten.

    In Afghanistan hat es zwanzig Jahre gedauert, ehe „der Westen“ den Schwanz einzog. Auf den vielen Milliarden Dollar Vermögen (allein in den USA ca. 9.5 Mrd. US$, in Europa wohl mindestens 4 Mrd.) der afghanischen Zentralbank sitzt er heute noch und macht keine Anstalten, diese Mittel den vom Verhungern bedrohten Afghanen zurück zu geben. Stattdessen sind 7 Mrd. US$ beschlagnahmt worden, um den Opfern des 11. September Entschädigung zu zahlen. Also den Opfern eines Verbrechens, mit dem Afghanistan gar nichts zu tun hatte. Die Ukrainer werden sich noch wundern.

  17. Hi umbhaki!

    „Die Ukrainer werden sich noch wundern.“

    Passender Abschluss!
    Eine kurze Ergänzung von mir:

    „Die Deutschen aber auch.“

  18. „Kritiker (aus verschiedenen Ländern) der ukrainischen Politik werden fortan auf einer internationalen schwarzen Liste aufgeführt und müssen damit rechnen, als „Informationsterroristen“ und „Kriegsverbrecher“ verfolgt zu werden. Zu den dort Gelisteten zählen neben dem Autor auch Alice Schwarzer sowie Politiker und ranghohe Geheimdienstbeamte unterschiedlicher Staaten. Welche Form wird die Verfolgung Andersdenkender noch annehmen?“

    So beginnt der Journalist Wolfgang Bittner, welcher selber auf der Liste steht, einen Artikel, wo er eine neuere Dreistigkeit, abseits allem internationalen Rechts, der Ukraine unter Duldung (oder auf Anraten) der USA.
    Das (1, 2) ukrainische Zentrum zur Desinformationsbekämpfung (CCD) hat eine schwarze Liste veröffentlicht, auf der 72 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens stehen, die sich zum Ukraine-Konflikt geäußert haben und angeblich „Narrative fördern, die mit der russischen Propaganda übereinstimmen“.

    In seiner Funktion als amtierender Leiter des ukrainischen Zentrums für die Bekämpfung von Desinformation veröffentlichte Schapowalow eine Liste mit den Namen von 72 Personen, die er beschuldigte, absichtlich Desinformationen über die Ukraine zu verbreiten. Schapowalow bezeichnete sie als „Informationsterroristen“ und fügte hinzu, dass die Ukraine eine Gesetzgebung vorbereite, mit der solche Personen als „Kriegsverbrecher“ verfolgt werden könnten. Beteiligt war der U.S. Civil Research and Development Fund (CRDF Global Ukraine), eine vom US-Kongress autorisierte und vom US-Außenministerium unterstützte Organisation zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit. Wie bekannt wurde, nahmen Beamte des US-Außenministeriums an dem Runden Tisch teil.
    Es ist also davon auszugehen, dass die Diskriminierung und Verfolgung von Kritikern der ukrainischen und der amerikanischen Ukraine-Politik mit Unterstützung von US-Behörden stattfindet.

    Das ist ein Skandal, welcher der Öffentlichkeit bedarf.

    Wenn dieses Gesetz von der DUMA in Kiew angenommen und vom Präsidenten Selensky ratifiziert wird, können diese 72 Personen dann auf die Liste Von Interpol International gesetzt werden, überall auf der Welt verhaftet werden und dann an die Ukraine ausgeliefert werden?

    Was sagt den der deutsche Journalistenverband dazu?
    Mit Alice Schwarza und Wolgang Bittner stehen zwei namhafte deutsche Journalisten auf deren Liste.

    Warum werden diese Frage nicht von unseren MSM gestellt?

    So ungefährlich, wie manche Leute hier im noch warmen Deutschland denken, ist diese Situation für dei betroffenen nicht. Mit den rechten Kräften in der Ukraine ist nicht zu Spaßen und sie scheuen nicht vor einem Mord zurück. Denys Kirjejew (3), Mitglied der ersten ukrainischen Delegation zu Friedensverhandlungen mit Russland von Anfang März wurde kurze Teit später in Kiew erschossen. Es gilt als offenes Geheimnis in der Ukraine und Russland das es der ukrainische Geheimdienst war. Für unsere MSM sind es ungeklärten Umstände.

    Links siehe unten!

    Links von oben:
    (1) https://consortiumnews.com/2022/08/03/scott-ritter-chuck-schumers-war-on-free-speech/
    (2) https://de.rt.com/meinung/145621-schwarze-liste-ukraine-kritiker-als/
    (3) https://www.zeit.de/news/2022-03/28/ukrainer-weisen-bericht-ueber-vergiftungssymptome-zurueck

  19. „Kritiker (aus verschiedenen Ländern) der ukrainischen Politik werden fortan auf einer internationalen schwarzen Liste aufgeführt und müssen damit rechnen, als „Informationsterroristen“ und „Kriegsverbrecher“ verfolgt zu werden. Zu den dort Gelisteten zählen neben dem Autor auch Alice Schwarzer sowie Politiker und ranghohe Geheimdienstbeamte unterschiedlicher Staaten. Welche Form wird die Verfolgung Andersdenkender noch annehmen?“

    So beginnt der Journalist Wolfgang Bittner, welcher selber auf der Liste steht, einen Artikel, wo er eine neuere Dreistigkeit, abseits allem internationalen Rechts, der Ukraine unter Duldung (oder auf Anraten) der USA.
    Das (1, 2) ukrainische Zentrum zur Desinformationsbekämpfung (CCD) hat eine schwarze Liste veröffentlicht, auf der 72 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens stehen, die sich zum Ukraine-Konflikt geäußert haben und angeblich „Narrative fördern, die mit der russischen Propaganda übereinstimmen“.

    In seiner Funktion als amtierender Leiter des ukrainischen Zentrums für die Bekämpfung von Desinformation veröffentlichte Schapowalow eine Liste mit den Namen von 72 Personen, die er beschuldigte, absichtlich Desinformationen über die Ukraine zu verbreiten. Schapowalow bezeichnete sie als „Informationsterroristen“ und fügte hinzu, dass die Ukraine eine Gesetzgebung vorbereite, mit der solche Personen als „Kriegsverbrecher“ verfolgt werden könnten. Beteiligt war der U.S. Civil Research and Development Fund (CRDF Global Ukraine), eine vom US-Kongress autorisierte und vom US-Außenministerium unterstützte Organisation zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit. Wie bekannt wurde, nahmen Beamte des US-Außenministeriums an dem Runden Tisch teil.
    Es ist also davon auszugehen, dass die Diskriminierung und Verfolgung von Kritikern der ukrainischen und der amerikanischen Ukraine-Politik mit Unterstützung von US-Behörden stattfindet.

    Das ist ein Skandal, welcher der Öffentlichkeit bedarf.

    Wenn dieses Gesetz von der DUMA in Kiew angenommen und vom Präsidenten Selensky ratifiziert wird, können diese 72 Personen dann auf die Liste Von Interpol International gesetzt werden, überall auf der Welt verhaftet werden und dann an die Ukraine ausgeliefert werden?

    Was sagt den der deutsche Journalistenverband dazu?
    Mit Alice Schwarza und Wolgang Bittner stehen zwei namhafte deutsche Journalisten auf deren Liste.

    Warum werden diese Frage nicht von unseren MSM gestellt?

    So ungefährlich, wie manche Leute hier im noch warmen Deutschland denken, ist diese Situation für dei betroffenen nicht. Mit den rechten Kräften in der Ukraine ist nicht zu Spaßen und sie scheuen nicht vor einem Mord zurück. Denys Kirjejew (3), Mitglied der ersten ukrainischen Delegation zu Friedensverhandlungen mit Russland von Anfang März wurde kurze Teit später in Kiew erschossen. Es gilt als offenes Geheimnis in der Ukraine und Russland das es der ukrainische Geheimdienst war. Für unsere MSM sind es ungeklärten Umstände.

    Links siehe unten!

  20. Wenn Selenskij jemals wirklich Frieden gewollt hätte, gäbe es keinen Krieg.
    Wesentliche Teile des Rechten Sektors hätte er ausschalten können und auch Boris Johnson könnte nicht mehr am Leben sein.
    Selenskij Wahlprogramm war eine Friedensagenda und er hat sich nicht daran gehalten.
    Ein Großreinemachen wird es in der Ukraine so oder so geben müssen und wenn dies Melnyk und Konsorten nicht überleben sollten, dann nenne ich das gerecht.

  21. Die Frage ist auch, wie lange die Gehälter der Beamten und der Streitkräfte noch bezahlt werden können.
    Laut dem ukrainischen Finanzminister Marchenko benötigt das Land jeden Monat mindestens fünf Milliarden Dollar aus dem Westen, um den Haushalt zu stabilisieren. Und Oleg Ustenko, Wirtschaftsberater des Präsidenten, ist der Ansicht, dass der erforderliche Betrag bis Ende 2022 auf neun Milliarden ansteigen wird.
    Die Zahlungsbegeisterung des Westens hat deutlich nachgelassen und Zelenskij beklagt sich bereits, dass „einige führende Politiker der Europäischen Union“ den Transfer von acht Milliarden Dollar blockieren. Sollte der Westen seine Zahlungen einstellen, bricht der Staat zusammen. Die Frage ist, wie lange man im Westen Zahlungen an die Ukraine noch als Investition ansieht.

    Was Zelensky auch fürchtet, sind die Referenden in Cherson und Zaporishja, mit denen möglicherweise ein Dominoeffekt in anderen Regionen ausgelöst wird. Deshalb hat er angeordnet, deren Durchführung mit allen Mittel zu stören bzw. zu verhindern. Und was wäre dafür besser geeignet als ein „kleiner Atomunfall“ im AKW, den man ohnehin den Russen in die Schuhe schieben wird.

    Der Unabhängigkeitstag der Ukraine am 24.8. steht vor der Tür, und irgendetwas Spektakuläres muß wohl geschehen, damit man ihn in Kiew gebührend feiern kann. Ich traue ihnen inzwischen alles zu, auch den Beschuß der Krimbrücke oder die Sprengung des Staudamms.

    1. Ergänzung:

      Vor einer Woche: IAEA verlangt Zugang zu AKW in Saporischschja

      Heute: UN-Sicherheitsabteilung blockiert den Besuch der IAEA im Kernkraftwerk Saporischschja
      und:
      G7 fordert Rückzug Russlands von ukrainischem Atomkraftwerk

      Nun darf sich Kiew aufgefordert fühlen, dort weiter herumzuballern.

      1. KKW Saporischschja trennt sich vom ukrainischen/europäischen Netz

        Das „europäische Netz“ für die Ukraine ist technisch gesehen das Europäische Netz der Übertragungsnetzbetreiber – Ost (ENTSO-E). Hier geht’s zur interaktiven Karte.
        https://www.entsoe.eu/data/map/

        Die Ukraine hatte schon lange geplant, sich an ENTSO-E anzuschließen (Maidan) und sich vom russischen Netz zu trennen, hat aber die komplexe Umstellung im Februar überstürzt. Die ENTSO-Betreiber waren nicht glücklich darüber, dass ihnen plötzlich eine riskante Verbindung mit dem klobigen ukrainischen Übertragungsnetz aufgebürdet wurde (jahrelange Korruption und Vernachlässigung), aber die USA/NATO bestanden darauf. Man stelle sich das vor.

        Die Ukraine verfügte über einen Überschuss an billigem (Atom-)Strom, der von den Sowjets überbaut worden war, und wollte sich unbedingt mit Europa verbinden bzw. Handel treiben. Der Großhandelsstrom der Ukraine wird zu einem Drittel der Kosten des europäischen Stroms produziert, so dass dies nun eine wichtige Einnahmequelle für die ukrainischen Oligarchen… äh, die ukrainische Regierung“ ist. Die Ukraine hat im Juli offiziell mit dem Export von Strom an ENTSO-E begonnen.

        Die Hochspannungsleitungen führen in die Slowakei, nach Ungarn und Rumänien, aber es gibt keinen bestimmten geografischen „Kunden“, wenn man in einem Netz handelt. Weder das KKW Saporischschja noch das KKW Saporischschja TEP haben eine direkte Hochspannungsverbindung zu ENTSO-E, sondern speisen in das ukrainische Netz ein, das von der furchtbar korrupten Ukrenergo betrieben wird. Die Ukraine hat die Genehmigung erhalten, ab dem 1. August bis zu 250 MW Leistung an ENTSO-E zu exportieren.

        Wenn Russland das KKW Saporischschja vom ukrainischen Netz trennt, hat das keine wirklichen Auswirkungen auf die Stromkunden in der Ukraine, d. h. niemand verliert seinen Strom in diesem Netz. Was es tun *wird*, ist, die potenziell massiven Gewinne der ukrainischen (und wahrscheinlich auch der EU-)Oligarchen aus dem Stromexport nach Europa zu beeinträchtigen. Die ukrainische (und US-amerikanische) Regierung verachtet im Allgemeinen die „kleinen Leute“ in der Ukraine, so dass sie – wenn überhaupt – auf Kosten der profitablen europäischen Stromexporte unter teurem, unzuverlässigem Strom zu leiden haben werden.

        Die Krim ist vollständig auf ihren eigenen Strom angewiesen und auf das, was über die Krim-Brücke importiert wird. Aus diesem Grund ist die Krim mit dem russischen Netz synchronisiert. Russland ist nicht daran interessiert, die ukrainischen Oligarchen mit „kostenlosem“ Strom aus Saporischschja zu mästen, den sie exportieren können. Durch die Synchronisierung von Saporischschja mit dem russischen Netz wird sichergestellt, dass billiger, zuverlässiger Strom für die Menschen in der (ehemaligen) Ukraine erzeugt wird und nicht für Oligarchenprofite.

        Gefunden bei MoA. Diese Trennung von ukrainischen Netz hatte ich vor ein paar Tagen gelesen, doch die Hintergründe dazu kannte ich nicht.

    2. Wer sagt es denn:

      Das Kraftwerk Kakhovskaya in Nova Kakhovka, Region Kherson, wurde in der Nacht vom 09.08.2022 auf den 10.08.2022 von einer HIMARS-Rakete getroffen.

      Das Wasserkraftwerk Kakhovskaya reguliert jährlich den Abfluss des Dnjepr und versorgt die trockenen Regionen im Süden der Ukraine und auf der Krim mit Strom und Wasser. Hier beginnt auch der 2014 geschlossene Nord-Krim-Kanal. Das Wasser des Dnjepr füllte den Nord-Krim-Kanal bis zum Rand.

      Eine Zerstörung dieser lebenswichtigen Anlage würde einen Teil der Südukraine ohne Stromversorgung zurücklassen. Diese Gebiete, einschließlich der Krim, würden ohne Wasser bleiben. Aber anscheinend ist es das, was das Kiewer Regime will.

      Die ganze Welt sieht den von der Ukraine begangenen Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung gelassen zu. Darüber hinaus erhalten sie auch noch Waffen, um diese Terroranschläge zu begehen.

      Und der Chef des ukrainischen Unternehmens Enerhoatom Petro Kotin drohte damit, die Stromleitungen zu zerstören, die das AKW Saporischschja an das russische Energiesystem anschließen sollen.
      Die ukrainische Armee terrorisierte zunächst die Beschäftigten des Werks, indem sie das AKW und die Kantine beschoss, und verlagerte dann ihr Feuer auf Umspannwerke und Stromleitungen. Schließlich griff die ukrainische Armee das Lager für abgebrannte Brennelemente an.
      Ziel dieser Angriffe ist vor allem die Schaffung eines Vorwandes, um Russland auf internationaler Ebene anklagen zu können.
      Ob die IAEA es zu einer Inspektion des Werks schafft, steht in den Sternen.

      „IAEA mission can only visit Zaporozhye NPP if Kiev does not intervene“

      (x)https://tass.com/politics/1491965

      PS Keine Ahnung, wie lange sich Zelensky noch wird halten können; nur eines weiß ich mit Sicherheit: wenn es einen Platz gibt, an dem sein Überleben garantiert ist, dann ist der wohl am ehesten in Russland.

  22. venice12,

    was ich eben nicht verstehe, warum sagt die russische Regierung nicht ganz klar, wenn Ukrainer mit eurer Waffenhilfe die Krimbrücke zerstören, ist die z.B. die GoldenBribs in San Franzisko kaputt, hier das KKW in der USA ein KKW, Dnepr-Staudamm – die USA haben viele Flüsse mit tollen Staudämmen….

    Ich an W.Putins Stelle würde eine internationale Pressekonferenz in Moskau geben oder S. Schoigu damit beauftragen.
    Auf dieser ressekonferenz spräche ich klar an, wenn Ukrainer mit eurer Waffenhilfe die Krimbrücke zerstören, ist die z.B. die GoldenBribs in San Franzisko kaputt, sollten der Dnepr-Staudamm weiter mit euren Waffen beschossen werden, bis er bricht, dann habt ihr die Auswahl zwischen den und den und den Staudamm, sollte mit eurer Atomkraftwerk Saporischschja dann trifft es ein KKW im schönen Amerika…
    Zum Abschluss der Pressekonferenz würde ich ein schönes Video mit der Awangard Typ 15YU-71 mit einem konventionellen Sprengkopf zeigen. Extra betonen, dass es nur ein konventionellen Sprengkopf sein wird.
    Das europäische und vor allem das amerikanische Volk wüßte bereits paar Stunden später, sowas wie die Zwillingstürme „bei uns in AMERIKA“ kann wieder passieren. Der Krieg kann zu uns kommen. Sie werden sich fragen, Ukraine wo ist die? Warum wir für die? Was wollen wir dort?

  23. Ähnlich bizzarre Fantasien, hege ich schon lange – und seit ich von Zirkon“ erfahren habe: Nur zu, weshalb noch warten? Man täte der Welt einen großen Gefallen, wenn „regelbasiert“, etwas anders betrachtet wird. Dem Schurkenstaat, eine Lehre erteilen!

  24. Wo bleibt deine diplomatische Kontenance?

    Aber nachvollziehen, kann ich deine Wut. Bei mir blubbert es ja auch.

    Und bei August und venice12 auch bei ganz vielen hier

    Ich weiß bloß nicht, was die Falken in Washington bei so einer Ankündigung aus Moskau, wie es sich der August vorstellt, reagieren würde….

    Mehr Sanktionen geht nicht, wenn sie sich nicht noch mehr Schaden wollen. Was dann?

  25. MoA kommt heute mit einer mögliche Nachkriegsordnung. Auch wenn es noch lange nicht so weit ist, kann man erkennen, dass es in dieser Richtung der größeren Landwegnahme geht. Ob es alle bei MoA genannten Oblaste werden, weiß ich nicht. Aber Lawrow hat es eindeutig gesagt, je länger um so mehr. Und diese Ansprache war auch an die Oligarchie in Amerika gerichtet. Im Moment verdient noch der techn.-milit. Komplex prächtig, aber es muss auch etwas zur Verwertung danach übrigbleiben, wie Irak als Paradebeispiel beweist. Und die Ukraine hat viel zu bieten, zwar befindet sich nur der kleinere Teil der Rohstoffe (wenig Eisen, Erdgas, Erdöl und Kohle) in der Gegend um bzw.südlich von Kiew oder im Gebiet des Bandera-Westens um Lviv (Lemberg).
    Aber die Gebiete im Süden und Osten sind reich, sehr reich. Dabei geht es nicht nur um die Schwarzerdeböden, welche dieses Gebiet zu den ertragreichsten landwirtschaftlichen Flächen der Welt machen. Es gibt ein Gerücht, zumindestens habe ich noch keinen seriösen Artikel gefunden, der mir das bestätigt hat, das mehrere Amerikaner unter anderem Bill Gates ca. eindrittel dieser Schwarzbödenflächen aufgekauft haben, nachdem Selensky ein entsprechendes Gesetz erlassen hat, wogegen 80% seiner Bevölkerung war.

    Im Osten des Landes, wo Moskau am stärksten eingedrungen ist, befinden sich der Löwenanteil der Kohlevorkommen, die jahrzehntelang die wichtige ukrainische Stahlindustrie angetrieben haben. Auch wenn die nach 3o Jahre ukrainische Mißwirtschaft und dem Krieg am Boden liegen, aber Russland hat dank der riesigen Überschüsse durch den momentan Energieverkauf zu wahnsinns Preisen viel Geld für den Wiederaufbau und starke Partner wie China, welche ihre Überschüsse an US-Staatsanleihen gerade beginnen umzuschichten.
    Wer mir hier nicht glaubt, dass Russland Geld im Überfluss hat, sehe sich das an, was die russische Agentur Interfax berichtet:
    Der positive Saldo der Leistungsbilanz der Zahlungsbilanz der Russischen Föderation belief sich im Januar-Juli 2022 auf 166,6 Milliarden Dollar, das ist 3,3 mal mehr als im gleichen Zeitraum 2021 (50,1 Milliarden Dollar). Diese Information ist in der Bewertung der Zahlungsbilanz der Russischen Föderation enthalten, die auf der Website der Bank von Russland veröffentlicht wurde. Und die Energiepreise bleiben noch einige Zeit so hoch.

    Der Südosten des Landes beherbergt einige der größten Titan- und Eisenerzvorkommen der Welt, Seltene Erden, unerschlossene Lithiumfelde, riesige Kohlevorkommen sowie Mineralienvorkommen, die für alles Mögliche verwendet werden, von Flugzeugteilen bis hin zu Smartphones. Diese Vorkommen sind zusammengenommen mehrere Billionen Dollar wert.
    Seit Beginn der Invasion im Februar hat der Kreml seinen Besitz jedoch stetig ausgebaut. Nach Angaben von SecDev und ukrainischen Führungskräften der Bergbau- und Stahlindustrie hat der Kreml 41 Kohlefelder, 27 Erdgaslagerstätten, 14 Propangaslagerstätten, neun Ölfelder, sechs Eisenerzlagerstätten, zwei Titanerzlagerstätten, zwei Zirkoniumerzlagerstätten, eine Strontiumlagerstätte, eine Lithiumlagerstätte, eine Uranlagerstätte, eine Goldlagerstätte und einen bedeutenden Kalksteinbruch, der zuvor für die ukrainische Stahlproduktion genutzt wurde. Und denken Sie an die Worte von Lawrow und mehr werden.

    Rund um die Krim und vor der Ostküste können sie dann mehrere unterseeische Gasfelder ausbeuten und die Gebiete im Süden leicht selbst versorgen. Wenn die russischen Streitkräfte auch Kryvyi Rih und Dnipro einnehmen, werden sie etwa 75-80 % des ukrainischen BIP der Vorkriegszeit unter ihrer Kontrolle haben.

    Zusammen mit starken Partnern die Russland mit China und den anderen BRICS-Ländern und -Partnern hat, kann dieses Gebiet zu den industriell erfolgreichsten in der Zukunft aufgebaut werden. Dadurch das jetzt alles zerstört ist, muss alles neu gemacht werden, was eben auch bedeutet, dass man dank eigener und chinesischer Ressourcen nach dem Neuaufbau alles auf den neuesten Stand der Technik hat.

    Die Washington Post hat am 10.08.2022 einen Artikel veröffentlicht, wo diese Ressourcen der Ukraine beschrieben werden. Die beiden Autoren Anthony Faiola und Dalton Bennett bringen deutlich zum Ausdruck, um was die US-Oligarchie mit Russland kämpft. Diese bestimmt 30 Billionen Dollar an Rohstoffvorkommen waren schon in die amerikanischen Depots als so gut wie ganz sicher verbucht. Man kann das Wolfsgeheul der Wut richtig laut hören.
    Analysten zufolge werden Lizenzen für andere Mineralvorkommen, die die ukrainische Regierung im vergangenen Jahr verkauft hat, jetzt mit starken Abschlägen gehandelt, da die Investoren die Rentabilität des Abbaus in Frage stellen.
    „Jeden Tag verlieren die Ukrainer ihre Wirtschaft“, sagte Zhernov. „Ich kenne viele Investoren, die mit der geologischen Forschung begonnen haben, aber sie haben wegen [des Krieges] aufgehört. Alles ist jetzt eine Wette.“
    Hier wird vorsichtig ausgedrückt, was vor dem Krieg passiert ist. Die Ukraine wurde Scheibchen für Scheibchen von ausländischen Kapitalunternehmen aufgekauf (siehe Bill Gates) und diese Papiere, dass wissen sie alle, haben heute keinen Wert.
    Die WP schreibt zwar so, als wäre das alles nur vorüber gehend. Man bekommt beim lesen das Gefühl die Investoren müßten nur 2 oder vielleicht 3 schlimmsten falls 5 Jahre durchhalten, aber ist das realistisch?

    https://www.washingtonpost.com/world/2022/08/10/ukraine-russia-energy-mineral-wealth/

  26. Die USA gilt bei vielen Experten schon lange als der kulturelle Treiber und Nachfolger der NS.

    „Kriege wie Operetten und eine Katastrophe nach der anderen von machtgeilen globalisierten Geld- und Kriegseliten“

    Salamitaktik gegen die vermeintliche Konkurrenz Russland und China, bis zum überschreiten der roten Linie.

    Verheizen von Millionen von Leben vom Coutchsessel aus in selbstgefälliger, emphathieloser Ignoranz.

    Streben nach der Weltherrschaft durch Weltvereine, Netzwerke und politische Marionetten.

    Feuchte Träume von der industriellen Tierhaltung aller Menschen… Bio Waffen verpackt in Mücken, Leben ohne Bargeld, Totalüberwachung, orwellsche Institutionen, Pacht der Wahrheit, zur Geißelung der Menschheit.

    Irgendwann wenn die US Eliten, der Deepstate hinter den politischen Schauspielern, die ganze Welt in geißelhaft genommen haben, werden sie sich neurotisch wie Kannibalen gegenseitig fressen, außer es gelingt mit Glück und Geschick jemanden diese gierigen Spinnen und Janusköpfe zu stoppen.

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