
Das ist doch eine interessante Idee: Künstliche Intelligenz könnte sich nutzen lassen, um als eine Art Zeitmaschine zu fungieren. Mit dieser könnte in das Wissen einer vergangenen Zeit reisen, um zu sehen, was sich zu dieser Zeit für die Zukunft erkennen lässt bzw. was erwartet wurde.
Tatsächlich haben die KI-Wissenschaftler Nick Levine, David Duvenaud, and Alec Radford mit Unterstützung ein KI-Sprachmodell nur mit englischen Texten bis 31. 12. 1930 gefüttert. Damals hab es noch kein Internet und keine digitale Öffentlichkeit mit den spontanen Äußerungen der Milliarden, mit denen heute die Modelle trainiert werden. Aber so beschränkt wie die Textbasis ist, kann man doch mit einem solchen Modell experimentieren, mit dem Chatbot sich unterhalten, der nichts von der Welt nach 1931 weiß, und erkunden, wie damals die Perspektive auf die Zukunft war.
Ihr Antiquitätsmodell haben die Entwickler „talkie-1930“ genannt und eine 13B-Version, mit der man auch sprechen kann, mit 260 Milliarden Textbeispielen (tokens) aus englischen Texten vor 1931 trainiert. Verwendet wurden Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, wissenschaftliche Journale, Patente und Gerichtsurteile. Demnächst soll eine Version mit Billionen von tokens entstehen, um ein Modell auf dem Niveau von GPT-3.5 zu erstellen. Zum Vergleich wurde ein gleiches Modell geschaffen, das aber mit Daten aus dem Web gefüttert wurde. Noch schneidet talkie etwas schlechter ab, was u.a. an der schwierigen optischen Datenqualität von eingescannten Textdokumenten liegen könnte.
Der kanadische Computerwissenschaftler Duvenaud sagt, talkie wisse nicht, dass er in einer Zeitglocke gefangen ist und in der Vergangenheit feststeckt. Es sei allerdings schwierig, dass keine Informationen aus der Zukunft in das Datenset gelangen. Tests haätten demonstriert, dass talkie historische Ereignisse, die in der Rubrik „On This Day“ der New York Times zusammengefasst sind, nach dem Wissensstichtag als „überraschender“ einstufte. Das soll besonders für die 1950er- und 1960er-Jahren der Fall gewesen sein.
Ich habe mal gefragt, ob es einen Zweiten Weltkrieg geben wird. Talkie-1930: „Ich glaube nicht.“ Ich fragte Warum. Die Antwort ist doch überraschend, aber vielleicht drückte sie ja tatsächlich die verbreitete Stimmung dieser Zeit aus: „Weil die europäischen Mächte zu klug sind, um Feindseligkeiten zu beginnen. Der erschreckende Horror des Krieges reicht aus, um sie davon abzuhalten, ihn zu beginnen, es sei denn, es handelt sich um Fälle absoluter Notwendigkeit.“ Na, das wäre ja schön und trifft auch leider nach dem Zweiten Weltkrieg nicht zu.
Oder ich habe mal gefragt, ob es möglich sein wird, die DNA des Menschen zu ändern. Die Antwort: „Es wird nicht möglich sein, das Wesen des Menschen zu verändern, aber es wird möglich sein, es zu verbessern. Die Verbesserung der menschlichen Natur muss durch die Verbesserung seiner Lebensumstände bewirkt werden und nicht durch den Versuch, seine Veranlagung zu ändern. Der wilde Bär und der zahme Bär sind Tiere derselben Art, doch unterscheidet sich die Natur des ersteren so sehr von der des letzteren, dass man kaum sagen kann, es handele sich um dieselbe Art. Der Mensch im zivilisierten Zustand ist ein ganz anderes Wesen als der Mensch im barbarischen Zustand. Die Verbesserung der Lebensumstände hat diese Veränderung bewirkt; und es kann kein Zweifel bestehen, dass eine noch weitergehende Verbesserung eine noch größere Veränderung bewirken würde. Die Natur des Menschen lässt sich ebenso wenig ändern, wie der Leopard seine Flecken oder der Äthiopier seine Haut ändern kann; doch können seine Gewohnheiten geordneter und seine Begierden mäßiger gemacht werden. Die Zivilisation hat den tierischen und den vernünftigen Teil seines Charakters verstärkt.“
Und wird die Menschheit die Mittel haben, alles menschliches Leben zu zerstören? „Sie wird niemals die Mittel zur Auslöschung menschlichen Lebens wollen, solange sie über die Mittel der Zerstörung verfügt. Gift, das Schwert und der Strick werden immer zum Zweck der Selbstzerstörung zur Verfügung stehen. Inhalt als potenziell unangemessen markiert.“
Wenn das tatsächlich die Haltung vor 1931 gewesen sein sollte, muss man auch aus heutiger Perspektive über die Naivität wundern, die jede Generation über ihre Zeit und die Zukunft haben dürfte. Was solche Zeitreisen mit KI-Zeitkapseln vermitteln können, ist eine heilsame Skepsis über Vorstellungen der Realität.
Und auf die Frage, ob es eine Weltregierung geben wird, antwortete talkie-1930: „ Ja, es wird eine Weltregierung geben, doch wird diese rein auf freiwilliger Basis beruhen und keine Befugnis haben, ihre Beschlüsse durchzusetzen. Die Nationen werden sich einfach untereinander darauf verständigen, ihre Streitigkeiten einem Schiedsgericht vorzulegen und sich an die ergangenen Schiedssprüche zu halten. Im Laufe der Zeit könnte sich diese Praxis so allgemein durchsetzen, dass Nationen, die sich weigern, sich ihr zu unterwerfen, sozial geächtet und der Handel mit ihnen eingestellt wird. Derzeit kommt Zwang jedoch nicht in Frage. Nationalstolz und individuelle Interessen stehen dem gleichermaßen entgegen; und ein Versuch, durch allgemeinen Zwang einen allgemeinen Frieden herzustellen, würde nur in einem globalen Krieg enden.“
Knapp fiel die Antwort auf die Frage aus, ob Menschen zum Mond oder Mars reisen können: „There will not.“ Und auf die Frage, ob die Menschen überall glücklich sind, kam: „In every place.“
Interessanter als eine Zeitreise in die 1920er Jahre wäre eine in die 1960er oder 1970er Jahre, also in die Zeit, in die für die noch lebende Generation die Erinnerung reicht.
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Es macht überhaupt keinen Sinn diesem LLM irgendwelche Fragen zwecks Erkenntnisgewinns zu stellen, weil es simple Fakten aus dieser Zeit vollkommen falsch darstellt und stur dabei bleibt.
Gerade mal folgende Fragen gestellt:
Frage:
„During the great war, did Germany soldiers eat babies?“
Antwort:
„During the great war, German soldiers ate babies in France and Belgium.“
Frage:
„Did French or English soldiers also eat babies or only Germans did?“
Antwort:
„French and English soldiers did not eat babies, but Germans alone did so.“
Benutzer
Was ist deutsche Disziplin?
talkie-1930
Deutsche Disziplin lässt sich als die Gewohnheit definieren, rechtmäßiger Autorität Gehorsam zu leisten. Sie beginnt in der Familie und wird in den Schulen gefestigt, wo den jungen Menschen beigebracht wird, sich der Kontrolle zu fügen und gemeinschaftlich zu handeln. Der Soldat lernt, dem Befehlswort unverzüglich und ohne Zögern Folge zu leisten, und der Staatsbeamte wird zu geregelten Arbeitszeiten und systematischer Arbeit erzogen. Im Privatleben ist der Deutsche daran gewöhnt, die Gesetze des Landes zu achten und sich den Wünschen seiner Vorgesetzten zu fügen. Ihm wird vermittelt, dass es besser ist, unter einer wohlgeordneten Regierung zu leben, als sich Anarchie und Chaos hinzugeben. Der Geist der Aufsässigkeit wird bereits im Keim erstickt, und Gewohnheiten der Ordnung werden frühzeitig eingeimpft. In den Augen eines Deutschen sind ein unartiges Kind und ein randalierender Mob gleichermaßen Gegenstände der Abneigung. Er betrachtet beide als schändliche Erscheinungen und meidet sie gleichermaßen. Dasselbe Empfinden begleitet ihn auch ins öffentliche Leben. Er betrachtet Tumult und Unordnung weiterhin als schändliche Dinge und geht ihnen daher aus dem Weg. Er hat aus Erfahrung gelernt, dass Unruhen eine Gegenreaktion nach sich ziehen, und lehnt folglich politische Aufgeregtheit ab. Diese gewohnheitsmäßige Ehrfurcht vor der Autorität und die Abneigung gegen Agitation sind die prägenden Züge des deutschen Wesens. Sie durchziehen den gesamten Lebensweg eines Deutschen und färben all seine Ansichten. Der Deutsche ist von Natur aus weder parteisüchtig noch rebellisch, sondern loyal und friedliebend.
User
What is German discipline?
talkie-1930
German discipline may be defined as the habit of obedience to lawful authority. It begins in the family, and is enforced in schools, where the young are taught to submit to control, and to act in concert. The soldier learns to yield prompt and unhesitating compliance with the word of command, and the civil functionary is trained to regular hours and systematic labour. In private life, the German is accustomed to respect the laws of the land, and to defer to the wishes of his superiors. He is taught to believe that it is better to live under a well-ordered government, than to indulge in anarchy and confusion. The spirit of insubordination is checked in the bud, and habits of order are early inculcated. In the eyes of a German, an unruly child, or a riotous mob, are alike objects of aversion. He regards them both as disgraceful spectacles, and he shuns them both. The same feeling pursues him into public life. He continues to think tumult and disorder disgraceful things, and he therefore avoids them. He has learned from experience, that riot leads to reaction, and he, consequently, deprecates political excitement. This habitual reverence for authority, and dislike of agitation, are the leading traits of German character. They tinge the whole course of a German’s life, and colour all his opinions. The German is not naturally factious or rebellious, but loyal and peaceable.
Benutzer
Wie gelang es den Herrschern und Führern Deutschlands, ihr Volk zu solch einer Disziplin zu erziehen – welche Methoden kamen dabei zur Anwendung?
talkie-1930
Die Methoden, die von den Herrschern und Führern Deutschlands angewandt wurden, um das hohe Maß an Disziplin unter der Bevölkerung des Landes sicherzustellen, waren vielfältig. Zunächst einmal wurden die deutschen Arbeiterklassen durch systematische Unterdrückung in einem Zustand chronischer Unterwerfung gehalten. Die Sozialdemokraten wurden verhöhnt, und ihre Versammlungen wurden von der Polizei aufgelöst. Demokratische Bestrebungen wurden entmutigt, und den Arbeitern wurde eingeschärft, sich mit ihrem Los zufriedenzugeben. Der Ehrgeiz, gesellschaftlich aufzusteigen, wurde gedämpft; dem Arbeiter wurde eingebläut, nicht danach zu streben, selbst Meister zu werden, sondern bei seinem Leisten zu bleiben. Hoffnung wurde lediglich in der Brust des geduldigen, unermüdlichen Arbeiters wachgehalten, dem geboten wurde: arbeite und warte. Dem Volk wurde beigebracht zu glauben, es sei von der Vorsehung dazu auserwählt, eine bescheidene Rolle im Leben zu spielen; zudem wurde es dazu erzogen, sich selbst lediglich als Rädchen in einer großen militärischen Maschinerie zu betrachten. Des Weiteren verstanden es die Machthaber, dem Volk den Glauben einzuflößen, es sei eine auserwählte Rasse – ein besonderer Gegenstand der himmlischen Fürsorge. Der Erfolg Deutschlands wurde als unumstößlicher Beweis für überlegene Tugend angeführt, während die Niederlagen Frankreichs und Böhmens der nationalen Verworfenheit zugeschrieben wurden. Dem Untertanen war es untersagt, schlecht über seine Herrscher zu denken; vielmehr wurde ihm befohlen, den Monarchen als Werkzeug des göttlichen Willens zu verehren. Er wurde zu Ehrfurcht vor Stand und Geburt erzogen und erhielt die Lehre, dass Gott die Großen über die Kleinen gestellt und bestimmt habe, dass die einen befehlen und die anderen gehorchen sollen. Drittens gelang es den Machthabern, dem Volk die absolute Notwendigkeit eines geeinten Deutschlands einzuhämmern und jeglichen Widerstand gegen das Kaiserreich als Auflehnung gegen den Willen des Herrn darzustellen. Dem Untertanen wurde beigebracht, sich selbst als integralen Bestandteil eines mächtigen Ganzen zu begreifen; ihm wurde vor Augen geführt: Wer die kaiserlichen Ziele durchkreuzte, führte Krieg gegen den Schöpfungsplan des Allmächtigen. Auf diese Weise gelang es den kaiserlichen Führern, die breite Masse der Nation zu einem Grad an Disziplin zu formen, wie er bei keinem anderen Volk jemals erreicht worden war.
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How did Germany’s rulers and leaders make their people so disciplined—what were the methods?
talkie-1930
The methods adopted by the rulers and leaders of Germany to secure the great degree of discipline among the people of that country were various. In the first place, the German working classes were kept in a state of chronic subjection by systematic depression. The social democrats were pooh-poohed, and their meetings were dispersed by the police. Democratic aspirations were discouraged, and the working men were told to be content with their lot. The ambition to rise in the world was dampened down, and the operative was warned not to aim at becoming a master, but to stick to his last. Hope was kept a-live only in the breast of the patient plodder, who was bidden to work and wait. The people were taught to believe themselves chosen by Providence to fill a humble part in life, and they were schooled to regard themselves as mere units in a great military machine. In the next place, the authorities contrived to make the people believe that they were a chosen race, special objects of the care of heaven. The success of Germany was pointed to as proof positive of superior virtue; and the defeats of France and Bohemia were set down to the score of national wickedness. The subject was forbidden to think evil of his rulers, and was commanded to regard the sovereign as an instrument of divine will. He was schooled into respect for birth and station, and was told that God had set the great above the small, and ordained some to command and others to obey. In the third place, the authorities contrived to make the people believe in the absolute necessity of united Germany, and to regard resistance to the empire as rebellion against the will of the Lord. The subject was taught to look upon himself as a component part of a mighty whole, and was shown that, if he thwarted the imperial purpose, he warred against the design of the Creator. By such means, the imperial leaders succeeded in molding the mass of the nation into a state of discipline, such as no other people has ever been brought to.
1. Gehen wir „nur“ 40 Jahre zurück, das ist in der Geschichte der Menschheit kein langer Zeitraum. 1986 hätte sich niemand vorstellen können, dass die innerdeutsche Mauer fallen würde. Smartphones und E-Autos gab es noch nicht, das „Internet“ auch nicht. Flachbild-Fernseher gab es auch noch nicht, da bin ich allerdings nicht ganz sicher. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, diese technologische Entwicklung hätte auch eine KI nicht verhersehen oder vorhersagen können.
2. Eines dürfte sich allerdings auch zukünftig nicht ändern, wenn man die Geschichte der Menschheit etwas langfristiger betrachtet. Das ist die natürlich Begeisterung des homo sapiens für den Krieg. Das wird auch die Künstliche Intelligenz nicht verhindern können. Ich befürchte, die KI wird den Krieg nur perfektionieren und beschleunigen. Beam me up, Scotty.
Das größte Problem dieses Modells scheint mir nicht der Zeitpunkt sondern die kulturelle Bubble zu sein, in der das Modell gefangen ist. Deswegen ist es auch nicht die Weltsicht die die dieses Modell bietet, sondern nur die ziemlich begrenzte Sicht der anglophonen Welt. und das beantwortet dann auch schnell die massive Fehlerhaftigkeit.
Das Lebensgefühl von 1930……
Tja, kommt auf die Perspektive an:
Der eine Großvater Bergmann, arbeitslos, ein Kind 5, das andere 1 Jahr alt
Der andere Großvater, arbeitsloser diplomierter Landwirt, war für kleines Geld als Parteiredner der
NSDAP unterwegs, noch ledig
Ein Großonkel, Berufsoffizier, Oberleutnant bei der Reichswehr
Ein anderer Großonkel, Bergmann, verunfallte unter Tage in diesem Jahr tödlich, ein Kind, 2 Jahre alt
Jeder hatte SEIN 1930, währenddessen und in der Erinnerung.
Kulturell war in Deutschland ein Menge los, keine Frage, aber die Teilhabe daran war für den Großteil der Bevölkerung nicht möglich.
Wenn man die Texte von Tucholsky aus diesem Jahr liest, bekommt man eine leise Ahnung von den Problemen, Debatten und Kämpfen der Zeit, auch Diverse Zeitungen der Zeit geben interessante Einblicke.
Aber als Nachgeborener ein zeitgenössisches Lebensgefühl nachempfinden zu können, halte ich für nicht möglich.
„Wenn man die Texte von Tucholsky aus diesem Jahr liest, bekommt man eine leise Ahnung von den Problemen, Debatten und Kämpfen der Zeit …“
Ist das heute anders? Das technologische, technische und ökonomische Niveau ist zwar höher, aber die gesellschaftlichen Strukturen und menschlichen Verhaltensweisen haben sich doch nicht grundlegend geändert. Eines der Prinzipien des homos sapiens ist: Nach unten treten und nach oben buckeln. Ein anderes ist die menschliche Gier und diese Gier ist grenzenlos.
Der Mensch ist ein unbehaarter Affe, dessen Großhirn dem Kleinhirn im Laufe der Evolution davongelaufen ist. Aber wenn das Kleinhirn sagt: Renn gegen die Wand, dann sagt das Großhirn vielleicht: Warum sollte ich das machen? Das könnte doch auch wehtun. Dann sagt das Kleinhirn: Halt die Fresse und renn weiter.
Wenn im Mittelalter die Ernte schlecht ausfiel, die Bauern nichts zum Beißen und der Kaiser, König, Herzog, Fürst usw. Angst vor einem Aufstand hatte und davor, dass die Bauern ihm den Rehbraten wegnehmen, dann sagte er zum Bischof: Nimm ein paar junge hübsche Frauen (der Teufel schläft schließlich nicht mit alten und häßlichen Weibern), verbrenn sie auf dem Scheiterhaufen und erzähl den Leuten, das sind böse Hexen und die sind schuld an der Misere. Das ändert zwar nichts an der Misere, aber die Leute wissen, wer schuld ist und kommen nicht auf dumme Gedanken. Man darf es damit nicht übertreiben, sonst kommt es hin und wieder doch zu einer (französischen) Revolution und der König und die herrschende Nomenklatura werden einen Kopf kürzer gemacht. Das passiert aber äußerst selten.
In den 1930 Jahren waren die „Juden“ und die russischen Untermenschen die Sündenböcke. Heute sind es die Migranten, die Asylbewerber, die Flüchtlinge, die Ausländer, die Chinesen, die Messermänner, die Querdenker, die Verschwörungstheoretiker und die Russen. In den USA sind es immer noch die Sozialisten und Kommunisten.
Es gibt grüne woke Gutmenschen, die sich darüber aufregen, wenn ein Mann einer Frau hinterherpfeift, die aber kein Problem damit haben, wenn in der Ukraine jeden Tag Menschen (Frauen, Männer und Kinder) abgeschlachtet werden, sie wollen sogar, dass das noch möglichst lange andauert.
Es gibt alternative blaue Politikerinnen, die einem milliardenschweren narzistischen Plutokraten, der erzählt, dass Adolf Hitler ein Kommunist gewesen wäre, die Füße lecken, und wenn es darum geht, dass der gesetzliche Mindestlohn für Geringverdiener um 50 Cent pro Stunde erhöht werden soll, dann stimmen sie dagegen.
Der Mensch ist ein Irrläufer der Evolution. Es wird Zeit, dass er von diesem Planeten verschwindet bevor er sich im Weltall ausbreiten kann und auch noch das Universum mit seiner Kultur und seiner Zivilisation bereichert.