Wer stirbt für den russischen Krieg in der Ukraine?

Die veröffentlichten Verlustzahlen der Ukraine und Russlands sind bestenfalls Schätzungen, die je nach Einstellung höher oder niedriger veranschlagt werden. Das russische Oppositionsmedium iStories hat 5000 durch Quellen bestätigte Soldaten gezählt, die vorwiegend aus den ärmeren russischen Regionen kommen.

 

Die Zahlen, die das ukrainische Verteidigungsministerium täglich über die Verluste der russischen Truppen veröffentlicht, kann man kaum Glauben schenken. Danach würden meist 200 russische Soldaten täglich getötet oder verletzt werden. Am 22. August wurde gemeldet, es habe seit Kriegsbeginn 45.400 Verluste gegeben. Das sei eine Schätzung, heißt es immer, würde aber bestätigt werden, was meines Wissens nie geschehen ist. Die durch ukrainische Angriffe getöteten und verletzten Zivilisten werden nicht mitgezählt, ebenso nicht die eigenen Verluste. Hier gab es nur vereinzelt Mitteilungen, dass täglich 100 oder bis zu 500 Soldaten getötet oder verletzt würden.

Das russische Verteidigungsministerium macht es ähnlich. Als Angreifer listet man allerdings nicht täglich die angeblichen Verluste der ukrainischen Truppen auf, sondern nur die von militärischem Material wie Panzer, Flugzeuge, Hubschrauber, gepanzerten Fahrzeuge, Raketenwerfer etc. Vereinzelt wird berichtet, dass bei einem Angriff Soldaten bzw. „Nationalisten“ getötet worden seien. Von getöteten und verletzten Zivilisten ist nur die Rede, wenn sie ukrainischen Truppen zugeschrieben werden können, umgekehrt ist es nicht anders. Die eigenen Verluste wurden zuletzt Ende März mit 1351 Toten und 3825 Verletzten beziffert, was aber seitdem nicht mehr aktualisiert wurde und auch damals nicht glaubwürdig erschien.

Die Aufzählung von russischen Verlusten hatte Wladimir Putin schon 2015 als Staatsgeheimnis erklärt. Ende Juli schätzte CIA-Direktor John Burns die Zahl der russischen Verluste auf 60.000, darunter 15.000 getötete Soldaten. Die Nato war da großzügiger und sprach schon Ende März von 15.000 getöteten Russen. Colin Cahl vom Pentagon gab am 8. Juni die Zahl von „wahrscheinlich“ 60.000 bis 70.000 bekannt. Das würde bedeuten, dass fast die Hälfte der 150.000 Soldaten, mit denen den Krieg auf die Ukraine gestartet hat, getötet oder verletzt worden ist.  Dabei ist auch immer die Frage, ob nur die russischen Soldaten gezählt werden, also ob die Verluste der Milizen der „Volksrepubliken“, die mitunter schlecht ausgebildet, zwangseingezogen und schlecht bewaffnet sind und oft an der Front eingesetzt werden, einbezogen werden. Die „Volksrpublik Donezk“ veröffentlicht gelegentlich, aber nicht systematisch Zahlen über Verluste der Volksmiliz.

BBC Russian Service und Mediazona haben nun eine Liste der russischen Verluste veröffentlich, die auf bestätigten Todesberichten beruht. Gefunden wurden bis 22. Juli 4.940 getötete russische Soldaten. Vermutet wird, dass dies nach der Zahl von Militärbegräbnissen auf regionalen Friedhöfen etwa die Hälfte der in Russland bestatteten Soldaten sein könnte. Das russische Magazin iStories zählt hingegen in einem am 19. 8. aktualisierten Artikel  5.256 öffentlich bekannte Todesfälle. Auch hier wird herausgestellt, dass die Zahl in Wirklich deutlich höher sein dürfte. Interessant ist aber weniger der Streit darum, wie viele russische Soldaten wirklich getötet wurden, sondern was aus gesammelten Informationen herausgeholt werden kann, wer die Toten sind und woher sie kommen.

Karte: Moscow Times

Klar wird aus beiden Analysen, die besser als pure Schätzungen, aber dennoch nicht zweifelsfrei sind, dass die Opfer vornehmlich aus den ärmeren Gegenden Russlands kommen, wo der Gang zum Militär einen besseren Verdienst verspricht. BBC berichtet, dass bei der Zahl der Opfer Dagestan, Burjatien und die Region Krasnodar an der Spitze liegen, während aus Moskau kaum Tote bekannt sind. Dazu kommen „Freiwillige“, die nach den ersten Verlusten angeworben wurden: „Die am schnellsten wachsende Opferkategorie bleibt das, was russische Medien und Beamte Freiwillige nennen. Am häufigsten ziehen Männer über 40 aus Regionen mit niedrigem Durchschnittsgehalt in diesem Status in den Krieg.“

Noch jedenfalls, so iStories liegt das Sterbealter toter russischer Soldaten bei 29 Jahren, zwischen 18 und 35 Jahren sind mehr als 80 Prozent. Wegen des Kriegs ist die Todesrate für junge Menschen in Russland bereits angestiegen. Moscow Times hat die Zahlen in Grafiken veranschaulicht. In absoluten Zahlen gibt es die meisten Toten in Dagestan und in Buryatia, auch in anderen südlichen Regionen gibt es eine höhere Zahl von Toten wie etwa um Moskau oder St. Peterburg oder überhaupt im nördlichen Russland.

Aus den Zahlen geht auch hervor, dass aus den Regionen mit einer höheren Arbeitslosigkeit und/oder einem geringeren Einkommen mehr Menschen im Krieg als Soldaten getötet worden sind. In Moskau ist unter 100.000 Bewohnern mit einem Medianeinkommen von 64.000 Rubeln (2021) kein Soldat gestorben, in St. Peterburg mit einem Medianeinkommen von 42.000 2, in Gorno-Altai (südwestliches Sibirien) mit einem Medianeinkommen von 19.000 sind es 75 oder in Tuva (Südsibirien) mit einem Medianeinkommen von 16.000 Rubel 144. Und die meisten der getöteten Soldaten kommen aus ländlichen Gebieten, Stadtbewohner machen gerade einmal 17 Prozent der Toten aus.

 

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13 Kommentare

  1. Es würde dem Autor ganz bestimmt helfen, würde er die zugegebenermaßen wenigen fachlich/sachlich am nächsten kommenden Analysen aus westlichen Filden lesen, die die Motivation der russischen Truppen ziemlich genau treffen.
    Bisher hat man den Eindruck, er bezieht sich ständig auf die 2. Seite der NATO -Kriegsführung, der sogenannten strategischen Kommunikation, die bisher als ideologische Diversion bezeichnet wurde, und nimmt deren „Fakten“ für bare Münze.

      1. Da man hier nur mit Vermutungen bei den Totenzahlen arbeitet, ist und bleibt alles Spekulation.

        Doch bei solch ähnlichen Zahlen zwischen 6 bis maximal 10 tausend Tote Russen plus ca. 4000 Tote (wohl nicht ganz) aus dem Donbas komme ich auch.
        Weil man von einer Verletzungsrate von dem 4 bis 5 fachen ausgehen kann, sind die Verluste der Russen trotzdem nicht zu unterschätzen. Diese hohen Verluste liegen aber auch daran, wie die Russen diesen „Bruderkrieg“ führen. Sie versuchen die Zivilbevölkerung zu schonen. Dies bestätigen ja auch beobachtende ausländische Militäranalysten. Erst letztens auch der hier verlinkte Marinus.
        Sieht man aber die Toten im zivilen Bereich, worüber ich heute früh 03:45 Uhr schrieb ( https://overton-magazin.de/krass-konkret/akw-saporischschja-und-die-eskalation-des-kriegs/ ) mit 11ooo Verursacht durch Russen und ca. 14ooo verursacht durch Kiewer Kräfte , so erkennt man, dass dieser Krieg nicht so wie die amerikanisch geführten Kriege auf den Rücken der zivilen Bevölkerung ausgetragen werden.
        Die Ukrainische Seite spricht ja selber von 190ooo Verlusten (Leck ans ukrainische Fernsehen durch Militärführung), was etwa 40ooo Tote ukrainische Soldaten entspricht. Da das eine Zahl der Ukraine ist, kann man davon ausgehen, dass sie eher eine Untertreibung ist.

        Zu dem Thema der sozialen Herkunft ist dieses „Phänomen“ eine weltweite Tatsache. Das Männer aus armen, perspektivlosen Regionen ihr finanzielles Glück beim Militär suchen und deshalb häufiger glücklos in ihre Heimat zurück transportiert werden, hat eine sozial-psychische Ursache aber keine rein russische. Die Toten Amerikaner in Afghanistan, Irak und in deren anderen militärischen Konflikten weltweit repräsentieren die Unterschicht auch überdurchschnittlich hoch. Dies war auch eine Tatsache in der Bundeswehr der 90er Jahre als besonders viele Ostdeutsche die mittlere Karriere in der BW beschritten, weil keine berufliche Perspektive zu Hause gegeben waren. Der mittlere Dienst in allen Berufsarmeen der Welt wird besonders von Rekruten besetzt, welche aus nicht so prosperierenden Gegenden stammen.
        Dies als russische Eigenart beim russischen Armee zu beschreiben, ist knapp an der Wahrheit vorbei.

        Dann möchte ich noch etwas zu der Karte/ Grafik sagen. Darunter steht „Moscow Times“. Laut Google ist die „Moscow Times“ von Derk Sauer, ein niederländischer Verleger gegründet. Bis 2005 war die Zeitung im Besitz von Independent Media. Im selben Jahr wurde Independent Media von der finnischen Verlagsgruppe Sanoma zu einem Unternehmenswert von 142 Millionen Euro übernommen.
        Im März 2020 startete die Online-Zeitung eine russischsprachige Ausgabe.
        Nach der Verabschiedung eines Gesetzes, das die Berichterstattung über den Einmarsch in der Ukraine im März 2022 einschränkte, verlegte die Zeitung ihre Hauptherausgeber nach Amsterdam. Am 15. April sperrte Roskomnadsor den Zugang zur russischsprachigen Website der Moscow Times in Russland, nachdem diese einen von den Behörden als falsch bezeichneten Bericht über russische Bereitschaftspolizisten veröffentlicht hatte, die sich weigerten, an der Invasion teilzunehmen.

        Also die „Moscow Times“ ist ein Medium, was keinen unabhängigen Journalismus betreibt. Dies hätte Herr Rötzer am Rande durch aus erwähnen dürfen.

        1. >> Die Ukrainische Seite spricht ja selber von 190ooo Verlusten (Leck ans ukrainische Fernsehen durch Militärführung), was etwa 40ooo Tote ukrainische Soldaten entspricht. Da das eine Zahl der Ukraine ist, kann man davon ausgehen, dass sie eher eine Untertreibung ist.<<

          In diesem Bericht wurde auch erwähnt, dass da ausschließlich anerkannte Verluste gezählt wurden und die "ungeklärt vermisste" ausdrücklich nicht enthalten waren. Da dürften aber auch ziemlich Viele sein, die getötet aber nicht gezählt wurden. Sie lassen ihre Gefallenen oft zurück. Russische sozialen Netzwerke sind vollgestopft mit Bildern von zurückgelassenen verwesenden Leichen ukrainischer Soldaten. Die Offiziere von DNR haben schon oft darauf hingewiesen, dass sie Probleme haben die vielen zurückgelassenen Leichen zu beerdigen. Sie beschuldigen die Ukrainischen Kräfte die Toten absichtlich nicht abzuholen. Der Hintergrund ist, dass die Ukraine den Verwandten eine Kompensation nur dann auszahlt, wenn es eine Leiche gibt, für Vermisste gibt es kein Geld.

      2. Stimmt, wenn man den Zahlen glaubt. Aber es ging um die Entstehung der Zahlen, um „Strategische Kommunikation“. Alles, was in den Hauptmedien uns aufgetischt wird, ist eine Inszenierung, die als Analyse von Experten kommt. Aber die bringen keine militärische Expertise, sondern sind in die obengenannten Kommunikationslinie eingebaut. So wird berichtet, was zur propagandistischen Kriegführung zusammen gezimmert wird.

        1. Gut das immer nur die bösen Nato-Westler lügen und die Russen uns immer lupenreinsten Krimwein einschenken.
          Ja, du hast recht. Die Russen werden kommen um dich zu retten.
          Hier der Beweis: https://www.youtube.com/watch?v=OoRYz7TAUec

          P.S. Seltsam ist nur, mit welchem Gesindel die Machthaber an einem Tisch sitzen und welches Gestammel sie so von sich geben:
          Putin traf WEF-Schwab im Jahr 2019: “Haben Sie immer unterstützt und werden es weiter tun!”
          Das Treffen vom 27. November 2019 und der Wortlaut der Gespräche ist bis heute auf der Homepage des Kreml abrufbar. Wladimir Putin versicherte dem umstrittenen Gründer und Anführer des Weltwirtschaftsforums WEF volle Unterstützung. Es ist befremdlich, dass sich der Präsident einer Weltmacht auf einer Augenhöhe mit dem nicht gewählten WEF-Chef begibt und man sich gegenseitig “gute Zusammenarbeit” versichert.
          In der so genannten Zivilgesellschaft scheint es niemanden zu kümmern, dass Männer wie Klaus Schwab oder George Soros, die sich nie einer demokratischen Wahl stellen mussten, offenbar rund um die Uhr nach Belieben Zugang zu jeder Regierung der Welt haben. Dass dies auch in der Weltmacht Russland möglich ist, wirft Fragen auf. Das angeblich so “diktatorische”, “autokratische” und von Mainstream-Medien auch “böse” skizzierte Russland weiß knapp vor Beginn der so genannten Pandemie nichts besseres zu tun, als faktisch Klaus Schwab die Treue zu schwören?
          Unfassbare Unterwürfigkeit Putins

          Das unterwürfige Verhalten Putins ist zutiefst verstörend. So fiel offenbar dieser Satz aus dem Mund des russischen Präsidenten gegenüber Schwab: “Wir folgen also Ihrem Beispiel. Ich hoffe, dass wir Sie nicht im Stich lassen und an einem Strang ziehen.” (“So we are following your example. I hope that we are not letting you down and that we are working in unison.” Originalquelle kremlin.ru).
          Was soll das bedeuten, “ich hoffe, dass wir Sie nicht im Stich lassen und an einem Strang ziehen”? Geäußert egenüber einem Privatmann ohne militärische Macht, ohne Befehlsgewalt – zumindest ohne, dass eine solche demokratisch legitimiert und sichtbar wäre?
          https://report24.news/putin-traf-wef-schwab-im-jahr-2019-haben-sie-immer-unterstuetzt-und-werden-es-weiter-tun/

          Mein Tipp: Einfach weniger RT-PRAWDA-TV gucken …

  2. Naja, die BBC-Propagandisten scheinen auch ihre Probleme mit der Statistik zu haben. Wenn die Mehrzahl der Freiwilligen über 40 ist, die Mehrzahl der Getöteten aber unter 25, dann stimmt was nicht an den Behauptungen. Oder, was durchaus sein kann, jüngere Soldaten sind leichtsinniger oder werden eher für gefährliche Aufgaben eingesetzt.

    Die „Schätzungen“ von zehntausenden, gar 70.000 oder mehr russischen Gefallenen sind natürlich Blödsinn. Aber DNR und LNR haben noch vor wenigen Wochen ihre militärischen Verluste mit je um 1500 Gefallenen und etwa doppelt so vielen Verwundeten angegeben. Da diese Truppen derzeit die Hauptlast der aktiven Kämpfe tragen (zusammen mit den Wagner-Truppen), dürfte die Zahl der russischen Gefallenen höchstens um oder etwas über dem Doppelten liegen, wenn überhaupt.

    Insofern spricht einiges dafür, dass die mit tätiger Hilfe westlicher Dienste Daten sammelnden „oppositionellen Medien“ Mediazona und Istories die meisten, wenn nicht alle Bestattungen und Todesanzeigen mitkriegen und registriert haben. Insgesamt dürfte es also um bis leicht unter 10.000 allierte Gefallene geben.

    1. Hi aquadraht,

      worauf sich hier Herr Rötzer beruft, ist eine Zeitung, die sich nach der russischen Hauptstadt benennt, in Amsterdam ihren Sitz hat, von einem niederländischen Verleger D.Sauer betrieben wird und in englisch im Internet erscheint.

      Wenn diese Zeitung jetzt als Quelle Bellingcat angibt, ist alles klar.

      1. Naja, ich frage mich, ob die Zahlen so schwer zu ermitteln sind. Die Begräbnis- und Trauerfeiern sind ja kein Staatsgeheimnis, sie werden in der Lokal- und Regionalpresse, in Chats und VK-Kanälen kommuniziert, und das ist in keiner Weise verboten und wird auch nicht verhindert. Auch in den Telegramkanälen, die ich so täglich lese, habe ich schon eine ganze Reihe von Todesmeldungen gelesen.

        Es ist also eher Verblödungspropaganda, wenn unterstellt wird, die Zahlen seien „in Wahrheit viel höher“. Wer täglich das russische Internet und die russischen Medien verfolgt, und das tun die britische und amerikanische Nachrichtendienstszene ganz gewiss, dem wird nicht viel entgehen. Ob das durch das Geheimdienst- und Propagandasprachrohr Bellingcat oder seriösere Medien kommuniziert wird, ist nebensächlich.

        Und da ist eben auch der Unterschied zur Ukraine. Die russischen und verbündeten Truppen bergen ihre Gefallenen, wo immer es geht, die Angehörigen auch der Vermissten und Gefangenen, der Gefallenen sowieso, haben Anspruch auf eine recht umfangreiche Versorgung, Verwundeten kommt Behandlung und Rehabilitation zu, Versehrten auch.

        Das ist auf der anderen Seite nicht so. Das dortige viel radikaler privatisierte Gesundheitssystem hat schon vor dem Krieg nichts getaugt, man musste für jeden Dreck Bares (Dollar oder Euro) abdrücken, jetzt ist es dreiviertel kollabiert, und die Bestechungsgelder sind entsprechend explodiert. Rollstuhl, Prothese, selbst Krücke nur gegen Dollar.

        Die ukrainischen Kommandeure scheinen angewiesen, Gefallene nicht zu bergen, so dass sie als vermisst gelten und den Angehörigen mit dem Vorwand Desertionsverdacht die ohnehin miesen Leistungen gestohlen werden. Frontkommandeure halten auch Gefallene und Vermisste als „tote Seelen“, um weiter Geld und Material zu erhalten.

  3. Russischer Krieg in der Ukraine legt nahe das es ein russischer Angriffskrieg sei.
    Denke ich eher nicht.
    Wenns ein russicher vobereiterter
    und geplanter Angriffskrieg gewesen wäre hätte Kiew innerhalb von 3 Wochen kapituliert und nicht eine Antonov Machine wäre verlorengegangen.
    Russland wurde in diesen Krieg hineingezogen. Die intressante Frage ist von wen und wie.
    Die russische Führung gibt dies nicht zu weil sie dann mit heruntergelassenen Hosen dasteht und die NATO Proganda schlachtet es aus. „Putins Hitler Aggression“.

    Wenn dann gibt es nur Kriege des Mars.
    Und der Mars ist gut.
    Denn er wacht über die Wächter
    und die guten verschont er und die schlechten vernichtet er.

  4. Zahlen aus einer russischen Quelle (vom Armeechef an den Chef des ukrainischen Sicherheitsrates am 16.8.22):

    https://t.me/glavmedia/191268

    Zu den 76.640 Gefallenen kommen noch mehr als 42.000 Verwundete, 7.244 Gefangene, 2.816 Vermisste und 1.610 Gefallene, die nicht an Kampfhandlungen beteiligt waren.
    Zu den 76.000 getöteten AFU-Soldaten sind noch Tausende getötete Kämpfer der Territorialverteidigung, der Nationalgarde, des Grenzschutzes, des SBU und anderer Sicherheitsbehörden hinzuzurechnen sind.

    Die Gesamtzahl der Gefallenen könnte sich also auf etwa 150.000 Männer in Uniform belaufen.

    Und das wären nur die offiziellen Zahlen.

  5. Dass Sprösslinge reich begüterter Eltern ihren Berufswunsch nicht in Mannschaftsdienstgraden verwirklicht sehen, leuchtet wohl auch weniger belichteten Gestalten ein.
    Dabei dürften sich die Länder und Staaten dieser Welt nicht wesentlich unterscheiden.
    Insofern ist ein soziologisches Herumreiten auf den Opferzahlen verlogene und dumpfsinnige Heuchelei.

    Wie viele von ukrainischen Häfen ausfahrende Schiffe bekämpfen gleich wieder den Welthunger?

    Wenn Kotzologen sich dem Schein wissenschaftlicher Betätigung widmen, kommt meistens ähnliches raus!

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