Medienkritik: Was die tagesschau nicht sagt

Gräber in Mariupol

Ein Bericht der tagesschau über getötete Zivilisten im Ukraine-Krieg als Beispiel für tendenziöse Darstellung.

 

Die tagesschau berichtete gestern über die Zahl der zivilen Opfer im Ukraine-Krieg, die vom UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OCHCR) seit dem Beginn des Krieges ermittelt wurden. Mindestens 4253 Zivilisten, darunter 272 Kinder, seien getötet, mindestens 5141 verletzt worden. Die Zahl der tatsächlich getöteten und verletzten Zivilisten dürfte wesentlich höher liegen, gibt die tagesschau den UN-Bericht wieder.

„Die meisten Zivilisten seien beim Beschuss mit Explosivwaffen – etwa Artillerie und Raketenwerfer – mit einem weiten Radius getötet oder verletzt geworden. Zudem seien Zivilisten bei Luftangriffen getroffen worden. Bei dem gezielten Beschuss von Wohngebieten und Zivilisten handelt es sich laut dem Hochkommissariat um Kriegsverbrechen.“ – tagesschau

Wenn man den Text der tagesschau liest, wird man wohl in der Regel davon ausgehen, dass die Zivilisten durch russischen Beschuss und russischer Bombardierung getötet und verletzt wurde. Das ist auch bei der überwiegenden Zahl der Fälle so, allerdings nicht in jedem Fall. Die Vereinten Nationen sind erfreulicherweise weniger einseitig als die tagesschau.

Die tagesschau spricht von 272 getöteten Kindern: „Unter den Getöteten befinden sich den Angaben zufolge 272 Kinder.“ Das findet sich in der OCHCR-Mitteilung nicht. Dort ist die Rede von 100 Mädchen und 105 Jungen und „65 Kindern“. In der tagesschau werden alle zu 272 Kindern zusammengefasst. Das erscheint plausibel, geht aber darüber hinweg, dass OCHA zwischen Mädchen/Jungen und Kindern unterscheidet. Wir wissen nicht, wo die Altersgrenze verläuft, ob beispielsweise mit 16 oder mit 18 Jahren. Aber ganz klar wird mit der Zusammenfassung als „Kinder“ emotional die Abscheulichkeit verstärkt (wobei es natürlich keine Rolle spielt, welche Zivilisten getötet werden).

Schwerer wiegt, dass die tagesschau „vergisst“, dass OHCHR nicht nur darauf verweist, dass die meisten Opfer in den Regionen Donezk und Lugansk zu verzeichnen sind, sondern berichtet, dass es auch zivile Opfer auf dem Territorium gibt, das von den „mit Russland verbundenen bewaffneten Gruppen“ kontrolliert wird. Insgesamt wurden seit Beginn des Kriegs in den Regionen Donezk und Lugansk 5393 Opfer (2455 getötete und 2938 verletzte) erfasst, davon 791 Opfer (152 getötete und 639 verletzte) auf dem Gebiet der mit Russland verbundenen bewaffneten Gruppen.

Danach werden auch Zivilisten von den ukrainischen Truppen in den „Volksrepubliken“ getötet und verletzt. Das war auch seit 2014 der Fall. Die bewaffneten Kräfte beschossen auch die von Kiew kontrollierten Gebiete und töteten/verletzten Zivilisten, die Mehrzahl der Opfer gab es aber in den „Volksrepubliken“ (z.B. dieser OSZE-Bericht), worüber man im Westen gerne hinwegsah, während in Russland Druck auf die Regierung ausgeübt wurde, die Menschen dort zu schützen.

Es wird von der tagesschau nicht erwähnt, dass die ukrainischen Truppen auch zivile Gebiete beschießen, was neuerdings auch mit den vom Westen gelieferten schweren Waffen geschieht. Überdies bleibt unklar, wer für die zivilen Opfern in den Gebieten Donezk und Lugansk verantwortlich ist. Automatisch lassen sich nicht alle Opfer Russland zuschreiben, das freilich Angreiferland ist und für die meisten Opfer verantwortlich ist, schließlich setzen die ukrainischen Truppen und Milizen auch Artillerie ein, um sich in Städten zu verteidigen bzw. diese zurückzuerobern.

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19 Kommentare

  1. Schön, jetzt haben sie die russische Rolle an den Toten und Verletzten relativiert.
    Aber was macht diese Armee auf einem fremden Territorium? Die haben da nichts verloren und deswegen sterben nicht hunderte sondern tausende Kinder und nicht tausende Menschen sondern bald Hunderttausend Menschen.
    Journalismus sollte auch dringend priorisieren und sich nicht im klein-klein verlieren.

    1. Steht doch im Text: Russland.versucht die Menschen in den losgesagten Gebieten zu schützen. Erinnert dich das nicht an die US-Argumentation für ihrer Angriffskriege?

      „Das war auch seit 2014 der Fall. Die bewaffneten Kräfte beschossen auch die von Kiew kontrollierten Gebiete und töteten/verletzten Zivilisten, die Mehrzahl der Opfer gab es aber in den „Volksrepubliken“ (z.B. dieser OSZE-Bericht), worüber man im Westen gerne hinwegsah, während in Russland Druck auf die Regierung ausgeübt wurde, die Menschen dort zu schützen.“

      1. Denke mal das es in der Pfalz auch Tote gäbe, wenn plötzlich Bewaffnete rumlaufen und das Gebiet zur Volksrepublik erklären würden.
        Wenn von denen dann noch recht viele aus Frankreich kämen wüsste man auch wer das angezettelt hat.

        Für mich sitzt der Brandstifter in Moskau und träumt vom Großrussischen Reich (stimmen Sie überein?) während manche Menschen das Morden für ihn dann relativieren (damit stimmen Sie bestimmt nicht überein).
        Putin sind doch die Menschen im Donbass egal. Er will sich ein Denkmal setzen, mehr nicht.

    2. Lesen Sie einfach diesen Absatz nochmal:
      „Danach werden auch Zivilisten von den ukrainischen Truppen in den „Volksrepubliken“ getötet und verletzt. Das war auch seit 2014 der Fall. Die bewaffneten Kräfte beschossen auch die von Kiew kontrollierten Gebiete und töteten/verletzten Zivilisten, die Mehrzahl der Opfer gab es aber in den „Volksrepubliken“ (z.B. dieser OSZE-Bericht), worüber man im Westen gerne hinwegsah, während in Russland Druck auf die Regierung ausgeübt wurde, die Menschen dort zu schützen.“

      Journalismus soll vor ALLEN Dingen nicht EINSEITIG berichten, so wie das unsere „Qualitätsmedien“ machen.
      Und bei über 10.000 Toten im Donez/Donabz Gebiet seit 2014 von „klein-klein“ zu sprechen, ist mehr als Menschenverachtend!

      1. Klein-klein bezieht sich auf die Themenauswahl und nicht auf die Opfer(zahl). Das ist dir bestimmt auch klar, du empörst dich aber gerne. Nur zu.

        1. Wie geht dein „Klein-Klein“ mit den Vergewaltigungsopfern durch russische Soldaten um, die es nicht gab, weil von der ukrain. Menschenrechtsbeauftragten Lyudmyla Denisova einfach frei erfunden?
          Jetzt Zitat von Jens Berger (NDS): „Die mit schrecklichen Details gespickten Aussagen der Ombudsfrau des ukrainischen Parlaments für Menschenrechte zu „Massenvergewaltigungen“ ukrainischer Frauen und Kinder durch russische Soldaten passten offenbar gut ins Narrativ. Dann kam jedoch heraus, dass sie sich die meisten Schilderungen schlichtweg ausgedacht hatte. Es folgte ein Misstrauensvotum und die Entlassung. Nun erklärte sich Denisova in den ukrainischen Medien. Sie habe mit den Gräuelmärchen doch nur der Ukraine helfen wollen, indem sie den Westen zu Waffenlieferungen bringt. Davon erfahren wir in deutschen Medien natürlich nichts und es ist davon auszugehen, dass Denisovas Gräuelpropaganda auch weiterhin von deutschen Journalisten und Politikern weiterverbreitet wird.“

          Quell: https://www.nachdenkseiten.de/?p=84712

          Ich habe auf „Moon of Alabama“ bereits am 31.05.2022 davon gelesen, dass ukrain. Menschenrechtsbeauftragten Lyudmyla Denisova die ganzen Geschichten von Vergewaltigung frei erfunden hat und auch deshalb von ihrem Posten durch das ukrain. Parlament enthoben wurde.

          Liest/ hört/ sieht man davon etwas in unserer Presse?

          Das ist das Proplem von unseren MSM und warum sie zurecht als „Lückenpresse“ bezeichnet wird! Die Wahrheit gibt es nicht selektiv!

    3. Eigentlich war die ganze Ukraine-Geschichte eine innenpolitische Angelegenheit.
      Es muss doch jeder Staat die Leute umbringen, die nicht gehorchen. Warum hat Putin sich da eingemischt?

      1. Die „ganze Ukraine-Geschichte“ ist ganz und gar keine „innenpolitische Angelegenheit“ der Ukraine. Spätestens seit dem Umsturz oder zu der Zeit als Frau Nuland anfing ihre 5 Mrd. $ für den Regimewechsel abzugeben.
        Das Land wurde von den Anglo/Amerikanern zur Angriffsplattform ausgebaut, republikanische Senatoren versprachen ukrainischen Militärs einen Siegkrieg bis spätestens 2017 und in den ASOW Verbänden kämpften fast schon immer ausländische Nazis.
        Ausserdem werden in der Ukraine traditionell von einem us-amerikanischen Vizepräsidenten bestimmt und nicht von der dortigen „Regierung“. Was soll daran innenpolitisch sein?

        Vielleicht sollte sich die Ukraine nicht bei der EU bewerben, sondern als 54? Staat der USA?

    4. Dass ist richtig, dies ist zu einfach. Es geht um diesen nicht aufhörenden Albtraum, das Leid, die Hilflosigkeit. Ich möchte aber nachhaken. Es ist einach zu verstehen, man kann es runterbrechen ins soziale Leben:. Solange sich zwei streiten hört dies nie auf solange keiner der beiden aufhört. Schlimmer ist es darüber hinaus, einer der beiden dauernd angestachelt wird weiterzumachen und dies ohne Sicht auf Erfolg. Warum nicht aufhören, zu akzeptieren und versuchen sich in der neuen Sachlage zu arrangieren? Falscher Stolz und Nationalismmus, fasches Verständnis von frei sein? Ich weiss es nicht

  2. Auch wenn der Krieg schrecklich ist und zudem auch unrechtmäßig, das waren andere Kriege des Werte-Westens auch, so muss man doch konstatieren, dass die zivilen Opferzahlen sich auf sehr niedrigem Niveau bewegen. Damit möchte ich den Tod vieler Menschen nicht relativieren, aber in den Kriegen unserer westlichen Führungsmacht gab es erheblich mehr zivile Opfer. Das bestätigt die russische Aussage, die zivile Bevölkerung schonen zu wollen. Es sollte inzwischen auch bekannt sein, dass das ukrainische Militär, hier allen voran die Azov und Aidar Batallione ihre Gefechtsposten sehr oft in Wohnhäusern errichtet hatten und diese dann natürlich auch zu Zielen wurden. Das gleiche gilt übrigens auch für Kindergärten und Schulen. Damit kann man sehr gut emotionalisieren, wenn man nicht die ganze Geschichte erzählt. Das die ukrainische Seite sogar Waffen in Krankenwagen und zivilen PKWs an die Front gebracht hat ist inzwischen auch bekannt. Alles nicht die feine englische Art.

    1. Eines in dem Staaten andere Staaten nicht überfallen. Ukraine ist souverän und kann, muss sich aber nicht Richtung Moskau orientieren.
      Wie ist deins? Alles was Moskau macht ist o.k., weil damit dem bösen Amerikaner eins ausgewischt wird.
      Wie viele Ukrainer haben schon Russland angegriffen? Wie rechtfertigen Sie diesen imperialistischen Angriffskrieg?

  3. Danke fürs angesprochenes Thema.
    In Ihrem Link sind die Karten aus S. 9; 11 und englisch/ukrainisch Seite 17, russisch Seite 18. Ich wollte Ihre Aufmerksamkeit auf Vergleich die Seiten 17 und 18 wecken. Die Karten haben Unterschied(engl. Version), wie sie präsentiert wurden. Aus dieser drei Karten(9, 11, 18) kann man sehen, wo mehr Opfer und Beschösse gab.

    Muss aber sagen, dass die wahre Zahl der Opfer werden wir lange nicht erfahren. Seit Anfang März sind auch einige OSCE Berichte entfernt worden. Laut der OSCE Bericht, das ich im März 2022 gefunden habe, waren die zivile Opfer knapp unter 14 000, darunter über 1000 Kinder verzeichnet. Jetzt kann ich zwei Berichte nicht mehr finden. Eine davon war mit Kreis-Graphiken dargestellt, nur ein paar Seiten und sehr beschaulich. Zeitraum 2014-2021.
    Aber hier eine Anfrage bezieht sich auch auf über 13 000 Opfer:
    „Kleine Anfrage
    der Abgeordneten Jan Ralf Nolte, Petr Bystron, Dietmar Friedhoff, Steffen Kotré,
    René Springer, Joachim Wundrak und der Fraktion der AfD
    …..
    Erkenntnisse aus der Arbeit der OSZE in der Ostukraine
    Dieser Konflikt kostete bereits vor dem gegenwärtigen
    Krieg über 13 000 Menschen das Leben (vgl. https://www.ohchr.org/sites/defau
    lt/files/Documents/Countries/UA/29thReportUkraine_EN.pdf).“

    https://dserver.bundestag.de/btd/20/012/2001269.pdf

    1. Ich habe nicht erwähnt welcher Link ich gemeint habe. Das war OSCE-Bericht.
      Zur OSCE:
      „Es sind neue Beweise gesichert worden, die belegen, dass OSZE-Beobachter im Donbass für die Ukraine spioniert haben und beim Beschuss von Zielen im Donbass geholfen haben.“
      https://www.anti-spiegel.ru/2022/osze-beobachter-im-donbass-haben-offenbar-fuer-die-ukraine-spioniert/

      Und bestimmt können sich einige darüber erinnern:
      „Vorgeschichte der OSZE-Mission muss aufgeklärt werden“
      https://www.tagesspiegel.de/meinung/nach-geiselnahme-in-der-ukraine-vorgeschichte-der-osze-mission-muss-aufgeklaert-werden/9847732.html

      „Es gibt derzeit mehrere OSZE-Missionen in der Ukraine. Sie basieren auf unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen und sind daher unterschiedlich eng mit der OSZE verbunden:

      – OSZE-Beobachter: Diese Mission wurde von allen OSZE-Mitgliedstaaten
      – Militärinspekteure: Einem solchen Auftrag müssen nicht alle OSZE-Mitgliedstaaten zustimmen. Russland hat also kein Vetorecht. Schon Anfang März fand die erste Mission der Inspekteure statt. Ein solcher Einsatz kann von einem OSZE-Land angefordert werden, das um seine Sicherheit besorgt ist, und bilateral mit einem oder mehreren anderen Mitgliedstaaten durchgeführt werden unter Kapitel X des Wiener Dokumentes 2011 über Vertrauensbildende Maßnahmen der OSZE-Mitgliedstaaten. In der Ukraine waren acht Militärinspekteure vor Ort. Alle wurden am Freitag verhaftet. Die Militärinspekteure berichten nicht direkt an die OSZE, sondern an ihre jeweiligen Verteidigungsministerien…“
      https://www.spiegel.de/politik/ausland/osze-die-geiseln-sind-militaerinspekteure-und-keine-beobachter-a-966503.html

  4. Schlaeft die Ukrainefuehrung?Ukraine mochte schon immer gerne Natomitglied werden.Nato hat geweigert,Ukraine war nicht reif.Daraufhin hat der Ukrainekrieg angefangen.Auch hat die Nato geweigert ueber Ukraine-Neutralitaetsstatus mit Russland zu verhandeln,man hat Ukraine zum Krieg verdonnert,ohne Ukraine zu verteidigen.Lieferungen von alten Waffen hat nur den Schaden+Leichenzahlen vergroessert.Aus diesem Grund sollte Ukraine vor Gericht Schadenersatz einklagen von EU,USA,NATO.Die Paar Milliarden Euro die man bis jetzt versprochen hat sind nur Trinkgelder verglichen mit dem realen Schaden.Bis zum jetzigen Stand Mai/Juni/22 betraegt der Schaden minimal 3000/5000 Milliarden Euro.Wenn im Ukrainwesten EUlaender ihre historischen Forderungen aus der Oesterreich/Ungarn-Periode geltend machen,und Territorien besetzen,kan der Schaden bis zu 10.000 Milliarden betragen.Dann bleibt v/d Ukraine nur 50% uebrig,mit nur 25 mio Einwohnern.Die EU ist dann weitgehend pleite

  5. „Bei dem gezielten Beschuss von Wohngebieten und Zivilisten handelt es sich laut dem Hochkommissariat um Kriegsverbrechen.“ – tagesschau

    Es sei dem Herrn Hochkommissariat gesagt, dass diese Aussage nur gilt, wenn aus diesen Wohngebieten heraus keine Kriegshandlungen begangen werden.

    Wenn also die Palästinenser aus dem dicht besiedelten Gaza Raketen auf Israel abschiessen, handelt sich der gezielte Beschuss dieser Stellungen und die damit verbundenen Opfer nicht notwendig um Kriegsverbrechen. Aber genau dieses machen insbesondere die Helden des Rechten Sektors ganz gerne. Es werden von ihnen auch gerne Bürgermeister ermordet, die lieber verhandeln und kapitulieren, als ihre Städte und die Bewohner dem Krieg auszusetzen.

  6. Interessant ist, dass die meisten deutschen Medien nicht auf die Absetzung von Lyudmyla Denisova eingehen, die vorher überall zitiert und lang und breit interviewt wurde und Ärger bekam, als westliche Medien vergeblich ihre Schilderungen der Greueltaten der Russen mit eigenen Recherchen vertiefen wollten. Auch europäische Kriegsverbrecherjuristen in der Ukraine fanden bisher keine Belege für die gruseligen Aussagen von Frau Denisova. Die (angeblichen) Greueltaten stehen noch heute überall auf den Websites.

    https://www.youtube.com/watch?v=F3iCPS6VR8w

    Bei Minute 35 stellt eine Journalistin sie zur Rede wegen einer angeblichen Massenvergewaltigung.

    https://www.wsj.com/livecoverage/russia-ukraine-latest-news-2022-05-31/card/ukraine-s-parliament-dismisses-human-rights-chief-1kQWT7i0GHXyeqh6spRe

    https://www.berliner-zeitung.de/news/mit-massenvergewaltigungen-uebertrieben-ukrainische-beauftragte-erklaert-sich-li.235851

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