Mariupol – „russifiziert“ oder „nach Russland zurückgekehrt“?

Wiederhergestelltes Wohnhaus in Mariupo. Bild Ulrich Heyden
Wiederhergestelltes Wohnhaus in Mariupol. Bild: Ulrich Heyden

Am 24. Februar 2022 stieß die russische Armee in Richtung der ukrainischen Hafenstadt Mariupol vor. Einen Monat später kontrollierten die russischen Streitkräfte nach schweren Kämpfen die Stadt. Die rechtsradikale Militäreinheit Asow, die sich im Asow-Stahlwerk verbarrikadiert hatte, musste Mitte Mai 2022 aufgeben. Die deutschen Medien berichteten in den letzten Jahren nur noch sehr wenig über Mariupol. Es wurde behauptet, Russland versuche Mariupol mit Wiederaufbaumaßnahmen „zu russifizieren“. Im Januar 2026 fuhr ich selbst nach Mariupol. Denn nur wer beide Seiten eines Konflikts beleuchtet, bekommt ein realistisches Bild. Die Reise wurde von der Gesellschaftskammer der russischen Stadt Iwanowo organisiert. Als ausländischer Journalist ohne offizielle Begleitung im Donbass zu reisen, ist in Kriegszeiten nicht möglich.

Die humanitäre Lage in Mariupol 2022

Am 4. März 2022 waren 400.000 Menschen in Mariupol eingeschlossen. Die rechtsradikale Militär-Einheit Asow hatte sich in mehrstöckigen Wohnhäusern, der Universität und einem Kulturhaus verschanzt. Sie vereitelte alle Versuche von Zivilisten, die Stadt zu verlassen. Das Leben in der Stadt wurde zur Hölle. Die Geschäfte hatten geschlossen. Erst am 16. März konnten die ersten 31.000 Menschen die weitgehend zerstörte Stadt verlassen. Am 7. April gab der Bürgermeister von Mariupol, Konstantin Iwastschenko, bekannt, dass bei den Kämpfen 5000 Zivilisten starben (Bloknot Donezk).

Der Wiederaufbau der Stadt begann unmittelbar nach dem Ende der Kämpfe. Hunderttausende Bauarbeiter aus Russland waren im Einsatz. 80 Prozent der Gebäude waren zerstört oder beschädigt. Im Januar 2026 sah ich in Mariupol fast keine Ruinen mehr. Das Theater der Stadt war wiedereröffnet und strahlte in neuem Glanz. Doch der Krieg war noch spürbar.

Ausfall der Elektrizität durch Drohnenbeschuss

An einem kalten, nebligen Tag traf unsere kleine Reisegruppe – mit mir reisten noch zwei Journalisten aus Weißrussland – im Norden von Mariupol, nicht weit von dem Stahlwerk Iljitsch, Jana Miroschnitschenko. Die agile Mitvierzigerin ist Leiterin der Abteilung für Großbauten in der Stadt. Sie wollte uns das vom Krieg schwer zerstörte Haus der Kultur des Stahlwerkes Iljitsch zeigen.

Doch die Besichtigung verzögerte sich. Frau Miroschnitschenko hatte noch ein dringendes Telefongespräch. Mit besorgtem Gesicht erzählte sie, was los war. In der Nacht auf den 17. Januar sei durch ukrainischen Drohnenbeschuss ein Teil der Elektrizitätsversorgung von Mariupol ausgefallen. Die Situation sei „traurig“. „Es wurden Anlagen der Energieversorgung getroffen. Jetzt ergreifen wir bestimmte Maßnahmen zur Wiederinstandsetzung. Menschen sind zum Glück nicht gestorben.“

Drei Tage später wurde auf einer Krisensitzung beim Oberhaupt der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, bekannt gegeben, dass es wegen ukrainischem Beschuss Stromausfälle in der gesamten Volksrepublik Donezk gab und eine Million Menschen – also ein Drittel der Einwohner der Volksrepublik (Zahl der Einwohner der Volksrepublik Donezk am 31.12.25: 2, 9 Millionen) betroffen waren. Wegen Stromausfällen mussten zahlreiche kleine regionale Wärmekraftwerke abgestellt werden. Gegen Abend des 20. Januar konnte die Zahl der Betroffenen nach Angaben aus Donezk durch Reparaturarbeiten um 30 Prozent gesenkt werden.

Kulturhaus als Standort des Asow-Bataillons

Nach dem man uns über den Stromausfall informiert hatte, konnte es nun losgehen mit der Besichtigung des Hauses der Kultur. Mit bewegter Stimme erzählt unsere Begleiterin: „Im Haus der Kultur traten berühmte Künstler auf, wie die Sänger Michail Schufutinski, Larissa Dolina und Grigori Leps. In dem Haus gab es eine Vielzahl von Tanz-Veranstaltungen, Kurse für Kinder, Kurse für Musik, Gesang und Malerei.“

Das 1982 gebaute, zweistöckige Haus der Kultur ist ein imposantes Gebäude. Es liegt auf einer Anhöhe, von der man einen Blick auf die ganze Stadt hat. Das Gebäude hat mit hundert Metern Länge und 30 Metern Breite gigantische Ausmaße. Nach den Kämpfen 2022 war von dem Haus der Kultur nur noch ein Betongerippe übrig. Das Gebäude diente dem rechtsradikalen Asow-Bataillon, welches die Stadt Mariupol von 2014 bis 2022 kontrollierte, als militärische Stellung.

In dem Haus der Kultur sah es wüst aus. Überall lagen Trümmerstücke. An einer Innenwand prangte ein Hakenkreuz. In den Gängen hörte man den Lärm von Presslufthämmern. Das Gebäude werde jetzt von Bauarbeitern aus Russland wieder aufgebaut, erzählte unsere Begleiterin. Man hoffe auf die Fertigstellung noch in diesem Jahr.

Eine Schule und zwei Hymnen

Nach dem Kulturhaus besuchten wir ein paar Straßen weiter die Schule Nr. 4. Im September 2022 wurde diese Schule als eine der ersten nach dem Krieg wieder eröffnet, erzählte unsere Begleiterin. Die Schule sei für 500 Schüler konzipiert. Seit 2022 werden in der Schule aber 900 Schüler in zwei Schichten unterrichtet. Vom Mai bis Oktober 2023 – also in der Ferienzeit – wurde die Schule komplett modernisiert und umgebaut. Der Essraum wurde aus dem Keller in eine obere Etage verlegt. Die Modernisierungsarbeiten wurden unter Leitung des Umland-Bezirkes von Moskau durchgeführt.

Als wir die Schule betraten, sah ich am Eingang eine Gendenktafel an den russischen General Wladimir Frolow. Er war am 10. März 2022 bei den Kämpfen um das Stahlwerk Iljitsch getötet worden. Kinder sahen wir nicht, denn es war ein Sonnabend.

In der ersten Etage hing an einem Fahnenstock eine große, russische Flagge. An der Wand hinter der Flagge waren in großer Schrift die Texte von zwei Hymnen zu lesen, der russischen und der Hymne der Volksrepublik Donezk. Die Donezk-Hymne beginnt mit den Worten: „Großer Donbass – die Würde und Ehre des Volkes. Reiche Bodenschätze, Wald und Felder. Unser werktätiges Gebiet, unser Leben und Freiheit. Für immer schützen wir mit Gott diese Erde.“

In den sehr gut renovierten Schulklassen fielen mir Verbotsschilder für Handys auf. Die Telefone müssen zu Beginn des Unterrichts in einem speziellen Regal abgelegt werden, erklärte unsere Begleiterin. Auch der neu gestaltete Konzert- und der Sportsaal beeindruckten durch reichhaltige Ausstattung und frische Farben.

Newski-Komplex mit 4000 Wohnungen

Wir fuhren weiter zu einem neuen Wohnkomplex mit dem Namen Newski. Er liegt nordwestlich des Stadtzentrums. Der Wohnkomplex wurde 2022 von einem militärischen Unternehmen aus Moskau gebaut. Er umfasst 18 viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 4000 Wohnungen. Unsere Begleiterin erklärte, es seien „ausschließlich Wohnungen für Menschen, die wegen der militärischen Handlungen keine Wohnung mehr haben.“ Zu dem Projekt gehöre auch ein Kindergarten, eine Schule und ein multifunktionales Gesundheitszentrum.

Die ersten Schlüssel für die neuen Wohnungen seien bereits im November 2022 an Bewohner übergeben worden. Die Wohnungen wurden von dem Bauherrn mit einem elektrischen Herd und einem fertig eingerichteten Badezimmer ausgestattet. Die neuen Bewohner zahlen nichts weiter als die monatlichen Betriebskosten. Für eine Zwei-Zimmer-Wohnung sind das umgerechnet 21 Euro, sagte unsere Begleiterin Jana Miroschnitschenko.

Ich fragte, wie es möglich war, in nur vier Jahren fast die ganze Stadt wiederaufzubauen. „Dank unseres Präsidenten, der einen Ukas für den Wiederaufbau unterschrieben hat, das ‚Spezielle Infrastrukturprojekt‘. Es ist das größte Bauprojekt in Russland.  Das Ziel war, die Mehrfamilienhäuser wiederherzustellen, damit der Großteil der Menschen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren kann.“

Unsere Begleiterin erklärte auf meine Nachfrage, das noch 4000 Menschen keine neue Wohnung haben. „2026 sollen auch sie eine Wohnung bekommen.“ Es seien insgesamt 71 neue Häuser gebaut worden. Das seien vor allem Häuser mit sieben Geschossen. Außerdem seien 50 Schulen und 40 Kindergärten wieder hergestellt worden. Außerdem wiederhergestellt wurden Kultureinrichtungen, Krankenhäuser und Parks. „Viele Menschen kehren jetzt in die Stadt zurück. Es entstehen neue Geschäfte und Restaurants. Das Leben bei uns geht weiter.“

Von 2022 bis 2023 seien in der Stadt 500.000 Bauarbeiter mit den Wiederinstandsetzungsarbeiten beschäftigt gewesen. „Danach hat sich die Zahl verringert, weil schon viele Arbeiten erledigt wurden.“ Der Moskauer Umland-Bezirk habe beim Wiederaufbau in Mariupol sehr geholfen.

Auf meine Frage, wo denn die Bauarbeiter lebten, sagte unsere Begleiterin, die Arbeiter hätten direkt am Arbeitsplatz in Wohncontainern mit minimalem Komfort gelebt. Andere Wohnmöglichkeiten habe es nicht gegeben. „Manche wohnten außerhalb der Stadt, manche mieteten sich eine Wohnung.“

Wir fragten Jana Miroschnischenko, wie sie die schwierige Zeit in Mariupol erlebt hat. „Wir haben es überlebt, mit meinem Mann, meinem Kind, meiner Mutter und meiner Schwester lebten wir in einer Wohnung. Am 17. März fuhren wir nach Berdjansk. Am 20. April kehrten wir nach Mariupol zurück. Im Mai habe ich eine neue Arbeit bekommen.“

Warum sie die Stadt während der Kämpfe nicht verlassen habe? „Wir durften die Stadt nicht verlassen. Man leistete keine Unterstützung zur Evakuierung. Man schrieb uns ab wie Katzen. Die Asow-Leute haben die Stadt so verteidigt. Während der Kriegshandlungen waren sehr viele Kinder in der Stadt. Sehr viele Kinder starben. Mir tut das weh. Es ist schrecklich, sich daran zu erinnern. Jetzt bin ich sehr froh, weil ich am Wiederaufbau der Stadt teilgenommen habe. Das war ein mächtiger Prozess. Ich arbeitete nie im Bausektor. Ich arbeitete 18 Jahre in der Direktion des Stahlwerks Iljitsch und war für die Arbeitssicherheit zuständig. Ich bereue nichts. Es ist sehr interessant, wenn deine Stadt neu geboren wird und du selbst daran teilnimmst.“

Ehemaliger Stahlwerker Boris Kochlu vor Theater von Mariupol. Bild: Ukrich Heyden

Das zerstörte Theater wurde wieder eröffnet

An einem anderen Tag in Mariupol besichtigten wir das wieder aufgebaute Theater von Mariupol. Es liegt in der Stadtmitte, umgeben von einem großen Platz, einem wiederhergestellten Park und schönen restaurierten Gebäuden.

Das 1960 im neoklassischen Stil gebaut Theater wurde am 16. März 2022 komplett zerstört. Westliche Medien behaupteten, ein russisches Flugzeug habe eine Bombe auf das Theater abgeworfen. 300 friedliche Bürger, die in dem Gebäude Schutz gesucht hätten, seien getötet worden. Belege für diese Behauptung wurden bis heute nicht vorgelegt.

Der Staatsanwalt der Volksrepublik Donezk, Aleksej Kuzurubenko, erklärte im Juli 2022, in dem Theater sei es zu der Explosion gekommen. In dem Gebäude sei nach russische Experten Sprengstoff gelagert worden, der explodiert sei. Einige Tage vor der Explosion hätten unbekannte, bewaffnete Personen Kisten mit Sprengstoff in das Gebäude getragen. Bei der Beseitigung der Trümmer seien 14 Tote gefunden worden.

Am 25. Dezember 2025 wurde das Theater wiedereröffnet. Zur Eröffnung wurde das Stück „Scharlachrote Blume“, ein populäres Schauspiel für Kinder, aufgeführt. Außer den Schauspielern, die schon vor 2022 in der Truppe des Hauses gespielt hatten, waren viele neue hinzugekommen. In den drei Jahren in denen das Theater wieder errichtet wurde, erarbeitete die Truppe ein neues Repertoire mit Stücken der russischen und sowjetischen Klassik, Tschechow, Puschkin, Ostrowski und Gogol. Auf dem Spielplan stehen zurzeit zwei Stücke: Eine Komödie in der es um Kriminalität geht, und ein zeitgenössisches Stück nach Motiven von Bertolt Brecht.

Drei Frauen

Es war ein friedlicher Nachmittag, als wir das Theater besuchten. Der Straßenverkehr war mäßig. Es hätte ein Tag wie in jeder mittelgroßen europäischen Stadt sein können. Die goldenen Kuppeln einer Kirche spiegelten das Sonnenlicht wieder. Rund um das Theater standen wunderbar restaurierte alte Gebäude. Vor dem Theater stand ein großer Weihnachtsbaum. Passanten spazierten über den Platz. Ich kam mit drei Frauen ins Gespräch, einer Mutter mit ihrer siebenjährigen Tochter und der Großmutter. Man sei ins Stadtzentrum gefahren, um sich den Weihnachtsbaum anzugucken. Die Familien wohnt am Stadtrand im Dorf Mirnyj.

Jelena, die Mutter sagte: „Natürlich wird die Stadt wieder aufgebaut. Aber es wäre zu wünschen, dass die Randgebiete besser aufgebaut werden. Doch wir sind zuversichtlich. Alles wird kommen.“ Am Stadtrand gäbe es Wasser und Strom „aber nur einen Autobus. Zur Schule und zum Kindergarten ist es weit.“ Während des Krieges fuhr die Familie nicht weg, obwohl das Haus der Familie beschädigt wurde. „Wir lebten im Keller.“ Der Ehemann sei während des Krieges gestorben. Jelena erklärte, „wegen der Nerven. Das Haus wurde zerstört und man nahm ihm sein Auto weg.“

Ein Rückkehrer aus den USA

Vor dem Theater kam ich noch mit einem weiteren Passanten ins Gespräch. Es war der Rentner Boris Kochlu. Der Mann sagte: „Mariupol belebt sich wieder im Vergleich zu der Zeit, als es hier militärische Handlungen gab und die Menschen die Stadt verließen. Auch ich bin zurückgekehrt.“ Zwischenzeitlich habe er in Seattle bei seinen Kindern gelebt.

Wie der Rückkehrer aus den USA erzählte, lebe er mit seiner Frau nicht weit vom Theater in der Warganowa-Straße. Früher arbeitete er im Stahlwerk Iljitsch. Dort entlud er mit Kalk beladene Waggons und Laster. Kalk wird bei der Stahlherstellung gegen Verunreinigungen eingesetzt. Seine Frau habe 30 Jahre lang eine Straßenbahn gelenkt.

„Werden Sie in dieses Theater gehen?“, fragte ich den Mann. Herr Kochlu bejaht die Frage und erklärte, er sei praktisch Augenzeuge der Zerstörung des Theaters gewesen. „Wir hörten eine Explosion. Ich kam hierher und sah, dass das Theater in sich zusammengefallen war. Wenn ein Geschoss von außen gekommen wäre, dann wären die Teile des Theater nach außen geschleudert worden.“ (Video vom zerstörten Theater) Die Täter waren nach Meinung des Rentners „Asow-Leute“. „Vor der Explosion haben die in dem Theater zwei Tage lang etwas gemacht. Ich habe es gesehen. Denn vor dem Theater stand ein Wasser-Tank. Dort haben wir unser Wasser geholt.“

In Mariupol könne man jetzt „normal leben“, sagte der Rentner. Er habe nicht erwartet, dass schon ein so großer Teil der Stadt wieder aufgebaut wurde. „Ich bin froh, dass ich zurückgekehrt bin.“

Die medizinische Versorgung in der Stadt sei gut. Wegen Problemen mit der Bauchspeicheldrüse sei er im Krankenhaus gewesen. „Der Arzt hat mir aufgrund der Krankenversicherung Medikamente verschrieben. Morgen werde ich wieder ins Krankenhaus gehen. Ich werde wieder Blut und Harn untersuchen lassen.“ Das Krankenhaus sei sofort nach den Kampfhandlungen wieder aufgebaut worden. „Die Russen haben im Juli 2022 zuerst die Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser und das dramatische Theater wieder aufgebaut.“

Auch mit seiner Rente sei er zufrieden. Er bekomme umgerechnet 250 Euro, seine Frau 320 Euro. „In den USA hatten wir für 3500 Dollar ein Haus gemietet. Dazu kamen noch 350 Dollar Nebenkosten. Das heißt, ein Gehalt ging für das Haus drauf. Hier zahle er für die Nebenkosten umgerechnet 21 Euro. „Das ist nichts. Die Inflation spüre ich nicht.“

Ulrich Heyden

Ulrich Heyden, Jahrgang 1954, ist in Hamburg geboren. Er ist Korrespondent und Autor, lebt seit 1992 in Russland und schreibt für deutschsprachige Medien, u.a. Nachdenkseiten, Overton-Magazin, Globalbridge, Manova. 2022 erschien von ihm im Verlag tredition »Der längste Krieg in Europa seit 1945. Augenzeugenberichte aus dem Donbass« und 2024 im Verlag Promedia «Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters».
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125 Kommentare

  1. Ich freue mich sehr über diesen authentischen Bericht von Ulrich Heyden. 👍💪✌
    Die Russen sind einfach Klasse.
    Всё хорошо, что хорошо кончается.

        1. Lass ihn doch – im DLF wird ja auch berichtet. Adler und Dornblueth mit Stories von Massenvergewaltigungen, oder riesige Wellen von „700 russischen Drohnen/Raketen in einer Nacht, mit 5 Toten und 10 Verletzten“ – sowas duerften Palaestinenser nicht hoeren.
          Und die Ukrainer wollen endlos weiter kaempfen, bis die russische Wirtschaft zusammen bricht und Moskau erobert wird – naechsten Monat oder so.

          Ich frage mich, ob und wieviele der geflohenen UkrainerInnen in den russischen Teil zurueckwandern, wenn der Krieg vorbei ist?

          1. > Und die Ukrainer wollen endlos weiter kaempfen, bis die russische Wirtschaft zusammen bricht und Moskau erobert wird – naechsten Monat oder so.

            Bei Simplicius in einem der letzten Artikel ein Post eines Frontsoldaten, der berichtet, dass die ukrainischen Gegenangriffe bspw. Huliaipole zwar noch da sind, aber deutlich an Breite und Wucht verloren haben.

            Bei Kursk drangen sie immer weiter vor. Inzwischen habe ich den Eindruck, weichen die Russen abgesprochen zurück, damit sich die Ukrainer logistisch überdehnen und sich von selbst überlasten und aufarbeiten.

            Insgesamt führen die Ukrainer eher einen Krieg für die Medien und ihre ausländischen Unterstützer statt mit militärischen Vernunft.

            Die letzten Tage war, ich glaube beim ZDF, mal eine Frontreporterin zu sehen, die ukrainische Drohnensoldaten interviewte. Die berichteten von russischen Infanteristen, die jeden Tag 100 Meter vorstoßen wollen, jeden Tag dezimiert werden und am nächsten Tag wieder 100 Meter vordringen wollen. Das ist Manna für unsere Talk-Shows. Während des ganzen Frontberichts, der teilweise im Freien spielte, war nicht die Andeutung von Artillerie zu hören.

            Das wäre der KI nicht passiert.

  2. Danke für den Bericht, er war sehr informativ.
    Die Wiederaufbauleistung ist beendruckend, vor allem, wenn man sie ins Verhältnis setzt zu Deutschland, wo die Ampel versprochen hatte, dass pro Jahr 400000 Wohnungen gebaut werden.
    Vermutlich ist der Standard der neu gebauten Wohnungen unter den deutschen Vorgaben, aber wer eine Wohnung sucht, wird versorgt zu niedrigen Preisen, weil keine Investoren daraus Gewinne ziehen.

    Wann landet der Autor eigentlich auf der EU Sanktionsliste? Solche Texte stellen doch alle westlichen Narrative in Frage!

    1. „Vermutlich ist der Standard der neu gebauten Wohnungen unter den deutschen Vorgaben, aber wer eine Wohnung sucht, wird versorgt zu niedrigen Preisen, weil keine Investoren daraus Gewinne ziehen.“

      Wenn man das den Vorbesitzern klaut geht schon so einiges, das hat beim Föhrer mit den Wohnungen und Häusern der Juden auch gut funktioniert.

      1. O.k., Sie haben von den (eben noch) sechs Kommentaren drei geschrieben. Kann man machen und durchaus berechtigt auch das Verdammen des russischen Angriffskrieges (wobei man auch hier fragen kann, ob es nicht zumeist einer ist, der angreift, Krieg „bricht“ ja nicht einfach „aus“, auch wenn man das in anderen Fällen öfter mal liest, z.B. in Bezug auf die beiden Weltkriege, ne, da war halt Deutschland der Aggressor, aber das kehrt man lieber ein wenig unter den Formulierungsteppich. Und auch wenn das nicht sonderlich neu oder originell ist, möchte ich doch nochmal ganz vorsichtig anfragen, was dann Jugoslawien 1999 war, Afghanistan 2001, Irak 2003, Libyen 2011 and so on – hat da niemand angegriffen? Gut, ja, das ist natürlich nur whataboutism, außerdem waren das ja immer die hehrsten Beweggründe/edelsten Motive, die zu diesen, äh, Luftschlägen und Militäraktionen geführt haben, bewaffneter Brunnenbau, militärisch abgesicherte Mädchenschulen, Verhinderung eines Völkermords, in 90 Minuten einsatzfähige MV-Waffen und natürlich der sehr erfolgreiche Freiheitskampf des lybischen Volkes, das heute sogar zwei Staaten zum Leben hat, Frieden und Freiheit dort allerorten).
        Ob die Putler-Gleichung aufgeht? M.E. eher nicht, man kann auch einfach sagen, dass ein Angriffskrieg verbrecherisch ist. In Deutschland gibt es immer Leute, die besonders eifrig dabei sind, überall auf der Welt den Faschismus von heute auszumachen, nur ein ca. 357000 km großes Staatsgebiet scheint solcher Umtriebe unverdächtig (vielleicht gerade, WEIL hier vor 85 Jahren…? Je größer und monströser das Verbrechen, desto glaubwürdiger und gründlicher auch die Läuterung? Vor so einem Denken möchte ich warnen, eher scheint es logisch zu sein, GERADE hier immer genau hinzuschauen).
        Jetzt haben Sie übrigens nur noch 3/7, vielleicht etwas ärgerlich, unter die 50% zu fallen (zumal durch einen läppischen Beitrag wie den meinen).

      2. @ceeh
        woher haben Sie die Information, dass die Wohnungen den Vorbesitzern geklaut wurden? Waren Sie mit den Journalisten von arteTV oder vom ZDF oder ARD vor Ort, haben Sie mit den Leuten gesprochen? Oder wollen Sie am Ende im Forum nur pöbeln? Keine Panik, der Donbass geht vollständig an Russland und damit sind die Menschen einverstanden, die, die es nicht sind, können jederzeit ihr Glück in der Westukraine oder in Deutschland suchen.

      3. Du kennst die Geschichten von den ostdeutschen Wohnungsbau- Genossenschaften und wie Wessis sich deren Vermögen aneigneten? Erstmal im eigenen Haus Ordnung schaffen, nur dann kann man auch über andere lästern.

      4. Sie verharmlosen den Mord an den jüdischen Bürgern mit dem Vergleich. Das ist in Deutschland strafbar und verboten. .

        Es gibt Berichte darüber, das Ukrainer die in den russischen Teil der Ukraine zurückkehren wollten von der ukrainischen Armee mit Gewalt davon abgehalten und teilweise ermordet wurden.
        Kleine Anmerkung am Rande die ukrainische Armee hat massive Probleme mit Soldaten die Fahnenflucht begehen. Das passiert dann wenn die Soldaten versuchen ihr Leben zu retten und hoffen das sie den Krieg überleben.
        Und es haben auch sehr viele das Land verlassen in Richtung Russland oder EU.

    2. „…wer eine Wohnung sucht, wird zu günstigen Preisen versorgt, weil keine Investoren daraus Gewinne ziehen.“
      Diese Beschreibung des Wohnungsmarktes in Russland im Allgemeinen und in Mariupol im Besonderen ist nicht korrekt.
      Für zerstörte Wohnungen kann eine Entschädigung gewährt werden.
      Nicht jeder, der eine Wohnung sucht, wird eine zu günstigen Preisen versorgt.

    1. Die (missbräuchliche) Verwendung des Begriffs „Faschist“ ist immer ein sehr guter Gradmesser, wie es um die geistige Leistungsfähigkeit und die gesellschaftliche und historische Bildung bestellt ist …

      Hier also: 0.

      1. Vermutlich ist das jemand der provozieren möchte und das hat ja auch geklappt.

        Letztes Jahr hatten wir bei uns in Stuttgart beim Ostermarsch das Problem auch. Da standen etwa 50 Ukrainer am Rand bewarfen die Leute mit Kugelschreibern und forderten lauthals Waffen für die Ukraine.

        Wir sind weitergegangen und haben sie schreien lassen. Es gibt unter den Flüchtlingen auch Regimetreue die bewusst im Ausland für den Krieg werben.

        Da die BRD Regierung das ukrainische Regime unterstützt wird da auch nicht zugegriffen.

        Das ist wie damals unterm Shah da gab es in Berlin auch die Jubelperser. Das Modell scheint heute wieder aufgelegt zu werden.

        Ich habe damals als man die Ukraine als Musterdemokratie bezeichnet hatte gesagt das kritische Medien in der Ukraine verboten sind und die zur Demokratie gehören. Inzwischen ist mir klar das auch hier die kritische Presse massiv eingeschüchtert wird.

        Die BRD scheint sich da tatsächlich der Ukraine anzunähern

  3. >Bis zur russischen Vollinvasion im Februar 2022 war die ukrainische Hafenstadt Mariupol ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Bei der Belagerung wurden Schätzungen zufolge mehr als 80.000 Menschen getötet, noch mehr flohen, mehr als 80 Prozent der Wohnungen wurden zerstört. Seit September 2022 ist Mariupol vollständig unter russischer Verwaltung. Der versprochene Aufbau geht derweil kaum voran. Geflohene Besitzer werden enteignet, die besten Objekte sichern sich die russischen Besatzer.<

    https://www.dekoder.org/de/article/mariupol-immobilien-wiederaufbau-entschaedigung/

    1. Da hat sich der Putin den Föhrer zum Vorbild genommen, der hat Mariupol auch ordentlich zerkloppt.
      Das muss dieser Antifaschismus sein von dem immer alle reden wenn man sich wie der Föhrer aufführt

    2. @cromwell
      da diese Plattform in Russland unerwünscht ist, können die Damen und Herren Journalisten auch nicht viel über Mariupol
      erzählen, ausser natürlich das, was Sie in
      Ihrem Post erwähnt haben und da Sie scheinbar keine andere Sichtweise wie die von Herrn Heyden zulassen, ist Ihr Beitrag zum Thema für die Tonne.

    3. Zum Glück haben wir die „freien“ Medien, frei von Gewissen, Objektivität und Sachwissen, und ihre Schw…lutscher auf dem Kommentarseiten. Wäre doch sonst langweilig.

    4. Bei der Belagerung wurden Schätzungen zufolge mehr als 80.000 Menschen getötet,

      Googlen Sie doch einfach mal nach den UN-Angaben zu zivilen Toten im Jahre 2022 anstatt sich hinter einer Alla Konstantinova und ihren aus der Luft gegriffenen, absurd hohen Schätzwerten zu verstecken.

      Zitat: „In 2022, 8,423 people were killed and 12,670 injured after Russia launched its full-scale invasion in February.“
      https://www.bbc.com/news/articles/c4gv27517yxo

      Alles klar?
      Man konnte selbständig zumindest die Größenordnung der Toten von Mariupol einigermaßen abschätzen, indem man etwas Zeit mit Luftbildern der Friedhöfe der Stadt verbrachte, die die Ukrainer im Sommer 2022 Umlauf gebracht hatten. (findet man vermutlich noch immer im Netz)
      Auf diese Weise kam ich seinerzeit auf ca. 6.000 Tote.

      1. mehr als 80 Prozent der Wohnungen wurden zerstört.

        Das ist natürlich auch Quatsch. Diese Alla Konstantinova scheint nicht in der Lage gewesen zu sein, sich zumindest die zahlreichen Videos aus Mariupol anzusehen.
        80% der Häuser dürften beschädigt gewesen sein und zwar in unterschiedlich starkem Ausmaß.

      2. Kästner (vermutlich nur mit Detektiv Emil bekannt) dichtete einst:
        Was auch immer geschieht, nie darfst du so tief sinken,
        von dem Kakao, durch den man dich zieht,
        auch noch zu trinken.
        Ihm waren Mitläufer der Macht tief zuwider.

    5. „Vollinvasion“? – Lingua tertii Imperii – ick liebe det ;-).

      Jibt det och Halb- und Drittelinvasionen?

      Und wat heest „Schaetzungen zufolge“? Mit Churchill „Ich gloobe nur selbstjefelschte Statistiken“?

      Aba schon die Sprache: „Besatzer sichern …“ – man sieht wes neoliebes Jeistes Kind die Hand beim Schreim fueaht.

    6. Haben Sie sich mal die Liste der Förderer dieser vermeintlich unabhängigen Plattform mal angeschaut? Ein Schelm wer dabei Propaganda wittert…

  4. Russische Propagada ist immerhin ein Ausgleich zur allgegenwärtigen ukrainischen, aber wirklich besser finde ich sie auch nicht.

    1. Das ist keine Propaganda.
      Der Ulrich ist Integer.
      Außerdem, habe ich auch andere Quellen die das bestätigen, nur halt nicht so im Detail.

    2. Auch der ZDF Journalist Achim Coerper hat vor ca. zwei Jahren LIVE aus Mariupol berichtet. Sein Bericht unterstützt durchaus den Bericht von Ukrich Heyden.

      In der ZDF Mediathek ist das LIVE Video, im dem Zuschauer auch live Fragen stellen konnten, wegen Kiev’s Intervention (fehlende ukrainische Sendeerlaubnis) leider nicht mehr verfügbar, doch Youtube hilft weiter:

      https://www.youtube.com/watch?v=hkQ4-JsdSHA&t=142s

    3. Naja, ich finde sie besser. Warum? Weil sie auf Fakten und Tatsachen beruht, wie der Artikel beispielhaft belegt.
      Dass der Wiederaufbau Mariupols natürlich von Russland auch für Propaganda genutzt wird ist klar und absolut verständlich. Aber diese Art von Propaganda ist einem normal intelligenten Menschen allemal lieber, als das dümmlich-nervende Geschwätz westlicher Propaganda-Tröten und ukrainischer Rechtsradikaler, die von ihren heldenhaften Zerstörungen russischer Infrastruktur palavern, oder von den nicht nachgewiesenen „Gräueltaten“ der „russischen Invasoren“, wie zum Beispiel den längst als Fake enttarnten „Massenentführungen“ ukrainischer Kinder. LOL

  5. Ich finde den Bericht auch interessant, und informativ, zumal mal eine Stimme aus Russland zu Wort kommt die noch nicht von der EU sanktioniert wurde wie Thomas Röper, Alina Lipp und andere.

    Ich lese Herrn Heyden auch immer wieder gerne, auch weil er, völlig anders als andere deutsche Journalisten (z.B. Thomas Röper, Alina Lipp) schon seit dem Ende der UDSSR in Russland lebt bzw. über eine Ehe mit einer Russin sogar sozialisiert ist.

    Übrigens mir stellt sich ja bei Deutschen Migranten in Russland, außerhalb der Deutschen Botschaft, immer wieder die Frage wie die es verkraften von der eigenen alten Heimat ausgegrenzt, oder sanktioniert zu werden, nur weil man sich entschieden hat – als immer noch deutscher Staatsbürger, oder auch nicht – aus der neuen Heimat Russland zu berichten.

    Ist die Russophobie, der uralte Russenhass, bei so manchen schon so ausgereift, dass Deutsche, die schon seit Jahrzehnten in Russland leben, und arbeiten, egal als was, als „treulose Gesellen“ und „Vaterlandsverräter“ angesehen werden?

    Ich habe übrigens in meiner Familie – über meine verheiratete Nichte mit 3 Kleinkindern – selber einen Bezug zu „Russlanddeutschen“.

    Der Mann meiner Nichte ist in Deutschland geboren, und aufgewachsen.

    Dennoch leidet er an dem Krieg in der Ukraine, denn sein Vater hat seine Schwiegermutter – noch bevor der Krieg 2022 akut wurde – aus Mariupol nach Deutschland geholt.

    Die Oma ist in Deutschland verstorben – ohne ihre Heimat Mariuopol je wieder gesehen zu haben.

    Sie hatte keinen Lebenswillen mehr – so der Enkel über die uralte Oma aus Mariupol.

    Last but noch least:

    Ich hoffe Herr Heyden berichtet noch lange neutral aus Russland, nicht nur aus Mariupol, denn im Unterschied zu manch anderem Berichterstatter ist Herr Heyden, der ursprünglich aus Hamburg stammt, eher eine ruhige norddeutsche Natur, und glänzt nicht durch angebliche russische Kriegspropaganda….aber das kann nicht jeder so sehen, dass verstehe ich durchaus.

    Insbesonders diejenige nicht, die schon so von „Russenhass“ zerfressen sind, dass die nicht einmal merken wie ihre generell antirussischen Voruteile auf andere hier wirken.

    Wie schon gesagt, ich sehe, auch schon aus rein verwandtschaftlich-familiären Gründen, beide Seiten, und finde es gut, dass es noch andere Stimmen aus Russland gibt als die üblichen russophoben Verdächtigen aus dem Wertewesten die noch nie einen Fuß auf russische, oder ukrainische, Erde gesetzt haben, und aus dem warmen Büro über ihnen völlig fremde Länder, und Kulturen, berichten müssen.

    Gruß
    Bernie

    1. Ergänzung:

      Ich wage mal Kassandra zu spielen:

      Die Deutschen Migranten, die in der VR China, ob mit oder ohne deutsche Staatsbürgerschaft aufzugeben, leben, sollen sich schon mal warm anziehen wenn hier beim Overton Forum der Shitstorm über die VR China losgeht.

      Beispielsweise wenn Fritze Merz dann, in treuem deutschen Nibelungen-Untergangs-Vasallentum im Auftrag der Vereinigten Staaten von Amerika, China den „totalen (Wirtschafts-)Krieg erklärt hat.

      Ich ahne schon so manche Kommentare über „die gelbe Gefahr“ von bestimmten, üblichen, Verdächtigen hier voraus *grins*

      Ironische Grüße
      Bernie

    2. „Ich lese Herrn Heyden auch immer wieder gerne, auch weil er, völlig anders als andere deutsche Journalisten (z.B. Thomas Röper, Alina Lipp) schon seit dem Ende der UDSSR in Russland lebt bzw. über eine Ehe mit einer Russin sogar sozialisiert ist.“

      Alina Lipp ist Jahrgang 1993. Und selbst eine Bekanntschaft mit Alina Lipp schützt einen nicht vor der russischen Soldateska:

      „Übrigens mir stellt sich ja bei Deutschen Migranten in Russland, außerhalb der Deutschen Botschaft, immer wieder die Frage wie die es verkraften von der eigenen alten Heimat ausgegrenzt, oder sanktioniert zu werden, nur weil man sich entschieden hat – als immer noch deutscher Staatsbürger, oder auch nicht – aus der neuen Heimat Russland zu berichten.“

      Alina Lipp will doch eh nur auf einem Panzer nach Deutschland kommen:

      https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_100729128/putins-infokriegerin-alina-lipp-eu-belegt-erstmals-deutsche-mit-sanktionen.html

      1. @Ceeh

        Und wie lebt es sich so in einer Höhle in Skandinavien?

        Kaum gehe ich mal 🧌🪱 fischen schon beißt wieder ein Anti-russischer🧌🐟 an.

        Schönen versteinerten 🧌 Sonntag noch Ihnen und jetzt bruzzele ich mir eine 🐟 in der Pfanne 😁🤡🤣🤣🤣

        Amüsierte Grüße
        Bernie

      2. @Ceeh: Ihr unqualifiziertes und immergleiches wertewestliche Hetz- und Propaganda-Gebrabbel wird stets langweiliger.
        Also sparen Sie sich die Mühe, ist reine Zeitvergeudung.

  6. Dank des Journalisten Armin Coerper hat auch das ZDF vor ca. 2 Jahren einen LIVE-Bericht aus Mariupol gesendet. A. Coerper am Anfang:

    „Ich halte das persönlich für wichtig, dass man bei einem Krieg von beiden Seiten berichtet … dann haben die Zuschauerinnen und Zuschauer die Chance, sich ihr Bild zu machen und Ich denke, das ist unsere Aufgabe.“

    Ja, Journalismus ohne Objektivität wird schnell zur Meinungs-Manipulation und Propaganda und Armin Coerper bewies den Mut, seinem Journalisten-Ethos Folge zu leisten, direkt nach Mariupol zu fahren, sich selbst ein Bild zu machen und dieses mit den ZDF Zuschauen zu teilen. Zusammenfassend: Der Aufbau war bereits damals rasant, hochmodernes neues Krankenhaus, neue Wohnsiedlungen etc. und entgegen der Ukraine-Propaganda erschienen die Menschen, mit denen er auf der Strasse sprach sehr entspannt und offen.

    Natürlich hat Kiev gleich rechtliche Schritte gegen das ZDF angedroht, da Coerper keine ukrainische sondern nur eine russische Sendeerlaubnis eingeholt hatte und natürlich auch, weil sein authentischer Bericht der ukrainischen Propaganda von Unterdrückung und Gewalt in den besetzten Gebieten widersprach.

    In der ZDF Mediathek ist das LIVE Video, im dem Zuschauer live Fragen stellen konnten auch nicht mehr verfügbar, doch Youtube hilft: https://www.youtube.com/watch?v=hkQ4-JsdSHA&t=142s

    1. Zitat:
      „In der ZDF Mediathek ist das LIVE Video, im dem Zuschauer live Fragen stellen konnten auch nicht mehr verfügbar,“

      Eben. Dem ZDF war auch nicht so ganz recht, was er da zu berichten hatte, und man merkte ihm selbst auch ein gewisses Unwohlsein bei seiner Reportage an, dass er keine kritische Straßenstimme über die russische „Eroberung“ einfangen konnte. Er war intelligent genug zu merken, dass seine Reportage hier nicht auf ungeteiltes Wohlwollen stoßen würde.

      1. Umso bedeutender seine persönlichen einleitenden Worte. Daher an dieser Stelle meine ausdrückliche Hochachtung für seinen Mut, der hoffentlich auch andere Journalisten im ÖRR zu inspirieren verstand.

        Denn zweifelsfrei ist der ÖRR das Gegenteil von Objektivität und ich hoffe, dass das Urteil vom Verwaltungsgericht Leipzig eine Analyse nach sich zieht, die zeigt, dass der ÖRR bereits seit Jahren seinen Auftrag gemäss §26 Medien-Staatsvertrag nicht mehr erfüllt und insofern keinerlei Anspruch auf öffentliche Finanzierung hat.

        Andererseits: Einem Volk, das seine eigene Verblödung auch noch willig finanziert, ist vermutlich schon nicht mehr zu helfen!

  7. Es fällt auf, dass die Heyden-Kritiker hier samt und sondern argumentfrei posten. Bester Beweis dafür, dass sie sich ihre Sicht nicht von Tatsachen verderben lassen wollen.

    1. Es gibt ja auch kein Argument gegen Heyden.
      Das verhält sich wie schon bei Corona so, ich konnte nicht einen von denen überzeugen, weil sie es eben gar nicht wollten.

  8. Eines der Schlaglwörter des Artikels ist „Russifizierung“. Zu Beginn schreibt der Autor: „Es wurde behauptet, Russland versucht Mariupol mit Wiederaufbaumaßnahmen zu russifizieren.“ Doch im Artikel selbst geht er nicht auf die Russifizierung ein. Der Autor beschreibt seinen Schulbesuch. Dies wäre eine gute Gelegenheit gewesen, über die Unterrichtssprache(n) an dieser Schule zu berichten. Der Autor schweigt dazu.

    1. Der Donbas wurde erst 1922 der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik (UkrSSR) offiziell zugeordnet, als diese Gründungsmitglied der UdSSR wurde. 
Die letzte offizielle Volkszählung 2001 erbrachte dann, dass im Donbas ca. 40% ethnische Russen leben, gesprochen wurde das Russische allerdings zu fast 70% im Donbas.

      Also, kulturell muss dringend zwischen West und Ost-ukraine und Krim unterschieden werden und natürlich fühlte sich die Ostukraine schon rein historisch und der Religion nach (russisch-orthodox) der russischen Kultur stärker verbunden als die Westukraine (katholisch). Diesem Umstand ist auch das ukrainische Sprachgesetz von 2012 geschuldet, das Russisch z.B. im Donbas zur Amtsprache werden liess und MinskII forderte 2015 deswegen auch die Autonomie des Donbas.

      Von Russifizierung kann also nicht die Rede sein, sondern vielmehr von einer Ukrainisierung der Ostukraine seit dem Maidan-Putsch 2014, das Ultra-Nationalisten in die Kiev-Regierung brachte mit der furchtbaren Folge der ATO ab Apr. 2014 und folgendem Bürgerkrieg im Donbas, dem der UN nach bis Jan. 2022 über 14000 Ukrainer zum Opfer fielen.

      1. @Frank Herbert: Sie liefern viele „nützliche“ Informationen, erwähnen aber die „Russifizierung von Mariupol“ nicht, ein Thema, das im Artikel zwar angesprochen, aber nicht weiter ausgeführt wird. Auch Ihre Einschätzung der ukrainischen Regierung nach 2014 als „ultranationalistisch“ ist absurd.

        1. Nach dem Maidan-Putsch 2014 wurde z.B. Ihor Tenjuch – Parteimitglied der Swoboda – neuer Verteidigungsminister.

          Zu Swoboda:

          „Die Allukrainische Vereinigung „Swoboda“ ist eine ukrainische rechtsextreme und radikal nationalistische Partei, abzielend auf eine ethnische ukrainische Identität. Die Partei sieht ihren Ursprung in der Organisation Unabhängiger Nationalisten (OUN) und deren Partisanenarmee UPA. Die Swoboda verehrt auch Stepan Bandera ..“ (Quelle; wikipedia – Swoboda https://de.wikipedia.org/wiki/Prawyj_Sektor)

          Ultranationalistisch erscheint insofern sehr passend. Wer allerdings Stepan Bandera verehrt, da mögen sie recht haben, verehrt einen Nazi-kollaborateur und bestialischen Massenmörder an den ukrainischen Juden und polnisch-stämmigen Bürgern in Galizien. (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_in_Wolhynien_und_Ostgalizien)

          1. Der bereits erwähnte Ihor Tenjuch war vom 27. Februar bis zum 25. März 2014 Mitglied der Regierung und hatte keinerlei Verbindung zu militärischen oder Antiterroreinsätzen in der Ostukraine. Es gibt keinerlei Grundlage für die Annahme, der Beginn der ATO stehe in Zusammenhang mit „Ultranationalisten“ in der Regierung.

              1. Naja – passt doch:
                „Antiterroreinsaetze“ (die Sprachregelung haben die Russen von der Nato uebernommen, Afghanistan war ja auch kein Krieg, und als er es Krieg nannte, musste Bundespraesi Horst Koehler gehen)
                waren dann zB die Bombardierung von Mariupol durch die Luftwaffe der Westukraine, wo dann Lawrow humanitaere Korridore fuer die Zivilisten forderte.
                Putin bekam dann schon Aerger in der Duma, weil er so zoegerlich auf die Losloesung des Donbass von der Ukraine reagierte und der Donbass noch um seine (zB sprachliche) Selbstbestimmung gegen die Nazibataillone kaempfte.
                (OSZE: 14.000 Tote auf beiden Seiten und Mio Gefluechtete, Vertreibungen und ethnische Saeuberungen)
                Darueber gibt es Buecher – von Jacques Baud (Oberstleutnant Schweiz) wie auch EU-Kommissar Verheugen.

            1. Es ist richtig, dass Ihor Tenjuch zurücktrat. Doch es verblieben 3 Minister aus der Swoboda Partei inkl. des Vizi-Präsidenten im sogenannten „Kamikaze-Kabinett“ nach dem Maidan-Putsch:

              Oleksandr Sytsch (Vize-Ministerpräsident)
              Andrij Mochnyk (Minister für Ökologie und Naturressourcen)
              Ihor Schwajka (Minister für Agrarpolitik und Ernährung)

              Des Weitern rekrutierte sich auch der Generalstaatsanwalt, Oleh Machnyzkyj, aus der Swoboda Partei.

              Swoboda’s Einfluss auf die ATO vom Apr. 2014, die zugleich den Start des Bürgerkrieges im Donbas markierte, beschreibt Google-KI wie folgt:

              „Die Beziehung zwischen der Swoboda-Partei und der im April 2014 gestarteten Anti-Terror-Operation (ATO) im Osten der Ukraine war von einer massiven personellen und ideologischen Mobilisierung geprägt. Die Partei sah sich als Speerspitze des Widerstands gegen die pro-russischen Separatisten.“

              1. Die „Swoboda“-Partei unterstützte zwar die ATO, verfügte aber nicht über genügend Macht in der Regierung, um diese selbst zu initiieren. Die ATO wurde von der breiten Koalition politischer Kräfte in der Regierung ins Leben gerufen. Die Vorstellung, dass Ultranationalisten in der Regierung die ATO initiiert haben, ist absurd.

                1. „Es gibt keinerlei Grundlage für die Annahme, der Beginn der ATO stehe in Zusammenhang mit „Ultranationalisten“ in der Regierung.“

                  Sie lügen. Sie verschweigen, wer Jazenjuk, Parubij und andere an der Putschregierung Beteilgten waren und deren Verbindungen in die rechtsnationalen Gruppierungen, durch die sie erst an die Macht gespült wurden. Und Sie verschweigen, wer den Bürgerkrieg auslöste: Das war eindeutig das dynamische Gespann Jazenjzuk/Turtschinow/Awakow, als die Menschen im Osten der Ukraine begannen, sich gegen das Marodieren der Banden von Ljaschko, Parubij & Co. zu wehren.

                    1. „Wie wunderbar, jemanden zu treffen, der Parubij und seine „Banden“ kennt, aber nicht weiß, was Girkin und seine Freunde getan haben!“

                      Wie wunderbar, jemanden anzutreffen, der so unverhohlen seine Maske fallen lässt, indem er
                      – behauptet, ein Girkin erschien vor dem Wirken Ljaschkos und Parubijs;
                      – ein Grikin hätte – ähnlich wie bsp. Jazenjuk und Parubij – als Regierungsmitglied und gleichzeitig Angehöriger rechtsnationaler Gruppierungen gehandelt (darum ging es ja schliesslich in Ihrem Ausgangsbeitrag)
                      – ein Girkin hätte ähnlich wie Parubij oder Ljaschko mit rechtsnationalen bewaffneten Banden die Menschen in der Ostukraine überfallen, verprügelt, verschleppt, vergewaltigt, gefoltert, gemordet…

                      Weiter so, Roman. Zeigen Sie nur jedem ganz offen, aus welchem Holz Sie geschnitzt sind. In der BRD heutzutage muss man sich dafür nicht mehr schämen. Das ist wieder salonfähig!

        2. Romy, altes Haus, aus dem Artikel geht hervor, dass dieses ganze Gelaber
          von „Russifizierung“ Propagandamüll ist. In toto, Gänze, vollkommen und absolut.

          Es entspringt wie 90% Deines Gedankengutes der einseitigen Berichterstattung
          einer transatlantisch geeichten Einheitspresse. Wir haben das verstanden.
          Du nicht. Das ist ein Problem. Das können wir aber nicht für Dich lösen, Kleines.
          Also geh wieder draußen spielen. 🙂

          1. Naja, ich wuerd das alles relativieren:
            Roman: Eines der Schlaglwörter des Artikels ist „Russifizierung“. Zu Beginn schreibt der Autor: „Es wurde behauptet, Russland versucht Mariupol mit Wiederaufbaumaßnahmen zu russifizieren.“

            Baut man die Stadt nicht auf, ist es Verfall, Zerstoerung;
            und baut man sie wieder auf, ist es ‚Russifizierung‘? ‚R.‘ durch Architektur? Mit Strassennamen auf kyrilisch oder wie?

            Ich denke, die Regierung der Uk. war nicht ultranazi, aber ein wesentlicher (gut ausgeruesteter, mit der Nato verbandelter) Teil des Militaers und politisch die ‚Veteranenverbaende‘, die auch mal Journalisten und Oppositionelle toeteten.
            Man s. zB die US Field Manuals ueber Guerilla-Krieg hinter russischen Linien a la Gladio.

            Tja, und koennte es bei Friedensverhandlungen einen Putsch geben … nanu, von wem?
            Den Ultranazis …

            1. Man mag verschiedene Interpretationen des Begriffs „Russifizierung“ vorschlagen, aber der Autor hat es im Artikel versäumt, das Thema zu behandeln.

    2. Es gibt eher seit dem Ende des 1. Weltkriegs die Versuche „ukrainischer“ Nationalisten, dem russischsprachigen Süden und Südosten die „Mowa“ aufzuzwingen. Es gibt eine Rede Nestor Machnos, in der er sich über diese krampfhaften Bestrebungen lustig macht. In ihrer Dissertation „Den ukrainischen Staat erkampfen oder sterben! Die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) 1929–1948“, Berlin 2007 berichtet Franziska Bruder über Versuche der OUN, im Donbass Anhänger zu werben. Die Abgesandten wurden aus den Dörfern geprügelt, als „irgendwelche verkleidete Deutsche, die ein komisches Polnisch sprechen“.

    3. Sie wissen doch, das in den vier neuen Gebieten Russlands russisch und ukrainisch Amtssprachen sind. Auf der Krim zusätzlich noch krimtatarisch. Übrigens unter ukrainischer Besatzung war ukrainisch die verordnete Unterrichtssprache. Jetzt entscheiden die Eltern, welche Sprachen Ihre Kinder lernen. Es gibt auch die Möglichkeit, Unterricht auf Ukrainisch zu erhalten. Allerdings sind die Bewohner Noworossias aus nachvollziehbaren Gründen nicht scharf darauf, ihren Kindern die Sprache der Menschen zu lehren, die seit 2014 aus der Westukraine nach Osten und Süden gezogen sind, um russischsprachige Ukrainer zu töten! Niemand verwehrt den Menschen in Lemberg, Rowno oder Iwano- Frankowsk, täglich auf den Knien um ihr Bandera- Standbilder zu rutschen und dessen Füße zu küssen. Wenn sie nicht mit den Menschen im Osten zusammen leben wollen, dann muss eben der Staat geteilt werden. Aber weder Föderalisierung noch Teilung wollen die Banderas. Also müssen sie mit Gewalt gezwungen werden…..

      1. Ich weiß, dass das nicht stimmt. Ukrainisch ist in Donezk und Luhansk keine Amtssprache. In meinem Kommentar geht es um die mangelhafte Berichterstattung von U. Heyden, der zwar die „Russifizierung“ ankündigt, aber in dieser Frage nichts Konkretes liefert.

        1. Ukrainisch ist auf der Krim Amtssprache neben Russisch und Tatarisch, wird aber praktisch nicht gesprochen. Trotz allen Zwangs ist der Gebrauch des Ukrainischen sogar in Lemberg, Volyn und Iwano-Frankowsk zurückgegangen. In den Militäreinheiten an den Fronten wird praktisch nur Russisch gesprochen.

            1. Da war doch diese ukrainische Professorin, die ermordet wurde, weil sie lauthals die Asow-Soldateska beschimpfte, die russisch sprachen … ? Die sollten ‚anstaendig‘ sprechen (anstatt dass sie froh, dass ueberhaupt jemand freiwillig fuer die Ukraine kaempft bei den Desertionsraten).

    4. Romy, altes Haus, dann erzähl uns mal, in welcher Sprache sich die Ukrainer
      in Deutschland endlich wieder unterhalten dürfen, weil sie es in Deiner
      freien westlichen Ukraine nicht dürfen!

      Ich nehme es vorweg: Russisch. Ich kann es beurteilen, ich sehe
      und höre sie beim Einkaufen. 🙂

      Jetzt darfst Du wieder draußen spielen gehen.

  9. Danke für diesen informativen Bericht. Ich habe nur eine Frage an alle Foristen (nur Ceeh sollte die Schnauze halten), und zwar diese:
    Nachdem Mariupol von diesem Faschistenpack der Asow befreit war, diese Verbrecher gefangen genommen waren, warum hat die russische Führung diese Widerlinge in die Türkei geschickt und dort wegsperren lassen? Wie man weiß hat die türkische Führung diese Typen kurze Zeit später wieder in die Ukraine ausreisen lassen. Dort verübten sie sofort wieder Gräueltaten und prahlten damit.
    Kann mir jemand erklären warum man die nicht sofort liquidiert hat, oder wenigstens in ein Straflager für immer weggesperrt hat? Warum? Für Antworten wäre ich dankbar.

    1. Vielleicht die zweite Chance,
      Alexej Nawalny könnte das besser beantworten. Und Selenskyj weiß das er nur eine Chance hat, den Reichtum richtig abzugreifen.

    2. Das war ein Deal zwischen Putin und Erdogan. Putin war aber stinksauer, als Erdogan diese Bandera-Faschisten entgegen des Deals wieder in die Ukraine ausreisen liess.

      1. Wie ich mehrfach las, wird Putin in Russland oft genug DESHALB kritisiert, weil er viel zu nachsichtig und rücksichtsvoll reagiere. Er selbst soll ja inzwischen bedauert haben, dass er die Unabhängigkeitserklärung des Donbass – ebenfalls 2014 – noch zurück gewiesen hat, weil der den Autonomieversprechen aus Kiew Glauben schenkte.

    3. Putin stand unter Druck. Die Banderas haben die bestialische Folterung und Ermordung von russischen Gefangenen gefilmt und diese Videos den Angehörigen geschickt. Die Botschaft lautete: Jeden Tag schlachten wir eure Leute, wenn ihr die Asow – Gefangenen nicht freilasst. Der Deal lautete, das die Asow- Leute in der Türkei bleiben sollen. Erdogan hat aber falsch gespielt. Er hat „vergessen“ das Putin ihm 2016 beim vereitelten NATO- Putsch den Arsch gerettet hat….

    4. Putin hat die Obernazis aus dem Stahlwerk gegen seinen Gangsterkumpel Wiktor Medwedtschuk getauscht der eigentlich Statthalter Putins in der Ukraine werden sollte. Und so konnten sich auch unsere eigenen deutschen Nazis von der AFD auch mehrmals mit dem Gangsterkumpel von Putin treffen.

      Tja, die Entnazifizierung scheint Putin nicht mehr so wichtig zu sein wenn es um seine Gangsterkumpel geht, auch wenn das jetzt einige der Zarenknechte in dieser Runde enttäuschen wird.

      So hart wie Stalin ist Putin halt nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Jakow_Iossifowitsch_Dschugaschwili

    5. … warum hat die russische Führung diese Widerlinge in die Türkei geschickt und dort wegsperren lassen?

      M.E. naheliegende Hypothese: Weil sie noch auf einen Verhandlungsabschluss bzw. eine Wiederaufnahme der Verhandlungen gehofft hat ist sie der Ukraine entgegen gekommen (Zelenski redete ja ständig von der „Extraction“ seiner Faschos).
      Die letzte Verhandlungsrunde fand am 19. (?) April statt, also musste man Mitte Mai noch nicht alle Hoffnung begraben.

      1. Normale Ukrainer kann man doch zurueckschicken. Die muessen dann nur aufpassen, nicht wieder zwangsrekrutiert zu werden.
        Die „Piraten und Elektriker“ (Taetowierte mit Totenkopf und SS-Runen 😉 muss man dann einsacken.

        Gesine Dornblueth regt sich dann im DLF auf, dass sich Kriegsgefangene ausziehen muessen … das verletze ihre Menschenwuerde :-D.
        (Das Schlimme an der Nato-Propaganda: so flach, die kann unterm Teppich Fallschirmspringen … 😉

      2. Die Russen muessen halt auch an ihre gefangenen Soldaten denken. Und in den Austaeuschen wurden auch viele Schwerst-Verletzte getauscht, die hohe Kosten verursachten. Koennte auch sein, dass sie das Asov Gesocks auch gegen gefangene russische Piloten getauscht haben; denn diese wurden extremst schlecht behandelt und waren von den ersten Austaeuschen ausgeschlossen.
        Die westlichen MSM hatte es ja schon von 2014 an absolut drauf, bei ukrainischen Greueltaten wegzuschauen.

        1. @ signorRosasiSuchtDasGlueck:
          Danke für die Antwort, aber sie überzeugt mich nicht ganz. Wenn ich mir die Entnazifizierung der gesamten Ukraine als Ziel setze, dann verfolge ich dieses Ziel bis zum letzten „Blutstropfen“. Nichts mit Austausch, sondern rigoroses Vernichten ALLER Nazis und deren Strukturen. Da werden sämtliche Faschisten in Lwiw und anderswo aufgespürt und eliminiert. Da werden die Nazi-Hochburgen – mehr als 70% in Lwiw sind Nazis wie man in den SS-Aufmärschen sehen kann – platt gemacht. Ohne Rücksicht. Dieses katastrophale „Brudervolk-Gedöns“ ist völlig abwegig. Der Wertewesten und die Ukraine müssen geschlagen werden, und zwar ohne „angezogene Handbremse“, denn damit kann kein Krieg geführt werden. Die jetzige russische Führung sollte sich bei Stalin schlau machen. 4 Jahre hätte die Entnazifizierung bei ihm und der roten Armee niemals gedauert.
          Bin ich jetzt wieder über das Ziel hinausgeschossen? Wenn sich einige davon angewidert fühlen, sorry, aber das musste mal raus.

    6. Ich danke allen, die mir geantwortet haben. Wie gesagt, ich finde diese ganze Aktion – Abschiebung in die Türkei Erdogans, ein Mitglied der NATO – äußerst irritierend. Wenn sich die russ. Führung als Ziel die Entnazifizierung der gesamten Ukraine setzt, dann wird diese Aktion für mich noch unverständlicher. Auch dann, sollte Putin wirklich unter großem Druck gestanden haben. Denn, was heißt das: Er liefert Faschisten in die Türkei aus und die Massaker an den Gefangenen gehen trotzdem weiter. Und dann? Eine MSO gegen ein „Brudervolk“ zu führen mag sich schwierig gestalten, aber Hardcore Nazis auf Grund von Drohungen abschieben?……. Nochmals Dank an alle.

    1. @henio

      Nazis in der Ukraine?

      Gibt’s da Nazi-Zombies?

      Nazi-Zombies kenne ich bisher nur aus alten Ballerspielen aus meiner Jugend Zeit 😂😁*Ironie*

      Wenn schon dann Neo-Nazis und keine Untoten Seelen deutscher Landser ☺️😉

      Übrigens Selenskij ist ja jüdischen Glaubens – angeblich.

      Na ja die Sache entwertet sich selber seit Mensch weis in Israel ist eine rechtsextrem-faschistische Regierung an der Macht, und außerdem sollen auch rechte Söldner aus Israel an der Seite der Ukraine gegen Russland gekämpft haben, bzw. kämpfen, wie Mensch manchmal aus gesprächigen Söldnerkreisen erfahren soll, die gerne Bücher über ihren Kampfeinsatz in der Ukraine im Wertewesten verlegen lassen.

      Ironische Grüße
      Bernie

        1. Ein paar jugendlich-dumme Asow-Kriegshipster hat der Standard auch begleitet:
          https://www.derstandard.at/story/2000137691405/unterwegs-mit-den-kaempfern-des-asow-regiments-in-der-ukraine – wieder mal dumme Nato-Propaganda:

          „Dabei gibt es sie: Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen, Misshandlung von Kriegsgefangenen, Angriffe auf Sinti und Roma. Die USA wollten die Gruppe einst auf die Terrorliste setzen.
          Heute präsentiert sich Asow bedachter, vorsichtiger. Die Aufmachung, die Präsenz in den sozialen Medien: hochprofessionell.“ – da haben sie die Reklame in den SocMed ‚verbessert‘.

          Orbans Nazis _sind_ ein Problem, und das wird nicht besser, wenn die zu den Kriegshipstern ueberlaufen, um Russen zu toeten. Das wird absolut nicht besser.

        2. O.k., was den „Tag der „Ehre““ angeht: absolut d‘accord. Dass Orban das offensichtlich recht dufte findet: übelst. Die Verbindung ‚Putin-Kumpel‘ – hm, hm, kann man konstruieren, muss man aber nicht.
          Bzw.: Derlei haben die Moskau-Kumpels keinesfalls für sich gepachtet. Im EU-NATO-Mitgliedsstaat Lettland beispielsweise spielt sich Jahr für Jahr Ähnliches ab, Umzüge einheimischer SS-Veteranen (bzw. mittlerweile wohl vor allem deren eifrigen Erben und Traditionsfortführer). Gemeinsam ist beiden widerwärtigen Events die Glorifizierung des Kampfes gegen die Rote Armee (die ja immerhin unter anderem auch Auschwitz befreit hat). Da mutet es dann doch ein wenig merkwürdig an, wenn beim Gedenken an die Opfer, die von Nazi-Deutschland ermordet wurden, keine sowjetischen Symbole mehr erwünscht/erlaubt werden. Keine russischen Fahnen/Wappen/Embleme: verständlich. Geht es darum, Russland und seinen Krieg zu verdammen oder um die – in dem Zusammenhang recht unlogische – ca. 750. Abrechnung mit dem doch schon vor dreieinhalb Jahrzehnten untergegangenen Realsoz?

    1. „Arte“ ist Mainstream und dazu auch noch von der grünen Sorte.
      Die darf man als erwachsener Revolutionär eben auch einfach nicht mehr schauen!
      Und …MAX… beim Spiegel oder Tagesspiegel sind sie sicher besser aufgehoben…nur mal so als Tipp unter Freunden…. 😉

      1. Nachdem die Russen Asow ‚entkernt‘ hatten, stand beim Spiegel eine Woche lang die Klage einer Frau auf russisch, dass sie von den Asows mit den anderen Zivilisten zusammen gegen ihren Willen gefangen gehalten worden war, und die Schnauze voll haette von der Ukraine ;-). Sie war froh, dass sie von den Russen befreit wurde.

        Bis die Redaktion dann merkte, was da gesagt wurde, und der Beitrag verschwand.

        Arte ist mal so, mal so. Die Franzosen hassen es, von den Amis manipuliert zu werden, und machen gerne unanhaengige Aussenpolitik.
        Aber da ist ja auch der irre Macron-Plan, die Fremdenlegion nach Rumaenien zu schicken :-), mit Munition fuer drei Tage. Der franz.Generalstab hat das auch schon kritisiert … :-).

    1. Danke für den Hinweis, den man könnte meinen das nur durch die russische Armee Zivilisten getötet werden. In den Medien und leider auch hier kommt nichts über die weiterhin gezielten Angriffe der ukrainischen Armee auf die Bürger des Don Bas.

      Den Krieg abzulehnen ist das eine, aber dazu gehört auch die Wahrheit das vor dem Einmarsch der Russen mindestens 17.000 Menschen durch die Asow Leute und die ukrainische Armee ermordet wurden.

  10. Wartet erstmal, bis die Schlagzeile demnächst „Odessa“ lautet. Oder glaubt hier noch irgendwer, dass die Selenski-Ukraine die Südküste behalten darf?

    1. Ich Denke Odessa und Charkow sind noch im Blick der russischen Administration. Beides sind russische Besiedlungen. Das gleiche gilt auch für Cherson. Das Interesse an der Westukraine dürfte bei der russischen Regierung gegen null tendieren.
      Das Gebiet um Lemberg dürfte sich Polen anschliessen es ist wie Polen auch überwiegend römisch Kath. geprägt.

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