IAEA-Bericht über das AKW Saporischschja empfiehlt eine Sicherheitszone

Das IAEA-Team besichtigt den Schaden am Dach des Gebäudes, in dem sich  u.a. Lager für Brennstäbe befinden. Bild: IAEA

Zwar wird der Abzug des russischen Militärs aus dem AKW gefordert, aber Russland nicht weiter beschuldigt oder ukrainische Behauptungen bestätigt. Das Personal leide unter Stress wegen Unterbelegung und dem andauernden Beschuss.

 

 

Petro Kotin, der Chef der ukrainischen Atomenergiebehörde Energoatom, die auch zuständig ist für das seit Anfang März von russischen Truppen besetzten AKW Saporischschja, hat vor der Veröffentlichung des IAEA-Berichts schon einmal klargestellt, was die Ukraine sich wünscht. Eine permanente Anwesenheit von IAEA-Mitarbeitern sei zwar ein wichtiger Schritt, ebenso seien andere Beobachter wie eine UN-Friedensmission hilfreich, sagte er am Dienstag Reuters, das Ergebnis müsse aber ein Abzug der russischen Truppen sein. Die Situation sei sehr gefährlich, wegen der Beschädigung der Stromverbindungen des AKW zum ukrainischen Netz. Und er machte auch deutlich, dass die Ukraine den Strom vor allem für den Winter benötigt, da das AKW bislang ein Fünftel des Stromverbrauchs abgedeckt hat.

Kotin ist sich natürlich klar darüber, dass es sich um eine technische Mission der IAEA handelt, deren Aufgabe es weder ist, die russische Besatzung zu beenden, noch zu bestimmen, wer hinter den immer wieder erfolgendem Beschuss des AKW steht, durch den schon einige Gebäude beschädigt wurden.  Überdies hat die ukrainische Armee beim Besuch des IAEA-Teams mehrmals versucht, einen Angriff mit Soldaten zu starten, die nach Überquerung des Dnepr vermutlich das AKW einnehmen sollten. Die Angriffe seien, so die russische Seite, zurückgeschlagen worden.

Für die IAEA ist die Lage einmalig: „Es ist das erste Mal, dass ein militärischer Konflikt inmitten der Anlagen eines großen, etablierten Kernkraftprogramms stattgefunden hat. Ein nuklearer Unfall kann schwerwiegende Auswirkungen innerhalb des Landes und über seine Grenzen hinaus haben, und die internationale Gemeinschaft verlässt sich darauf, dass die IAEO eine strenge Bewertung der Lage vornimmt und sie mit genauen und rechtzeitigen Informationen auf dem Laufenden zu halten.“ Von Russland und der Ukraine werden damit die nuklearen Gefährdungen unterhalb des Einsatzes von Atomwaffen ausgespielt, um den Gegner der nuklearen Erpressung zu beschuldigen. Die Menschheit wird bei künftigen Kriegen mit den AKWs konfrontiert sein, die zu Atomwaffen werden, ähnlich wie 9/11 Passagiermaschinen zu Terrorwaffen wurden.

Schäden an den Gebäuden des A KW. Bild: IAEA

„Wir spielen mit dem Feuer“

Der IAEA-Bericht listet die Beschädigungen durch den Beschuss auf und zeigt, dass dieser durchaus gefährlich sein kann, weil neben dem Ausbildungszentrum, einem Laborgebäude, der Feuerwehr oder  auch der Transformer des Reaktors 6 und ein Gebäude getroffen wurde, in der sich ein Lager für Brennelemente befindet, sowie die die externe Stromversorgung, die zentrale Alarmstation oder das Überwachungssystem für radioaktive Strahlung ganz in der Nähe eines Lagers für benutzte Brennstäbe. Auf allen Ebenen wurden nach der IAEA die normalen Sicherheitsvorkehrungen verletzt. Einige Reparaturen seien geleistet worden. Wenn mit der Sicherheit zusammenhängende Gebäude oder Systeme getroffen worden wären, wären Menschen in Gefahr gekommen. IAEA-Chef : „Wir spielen mit dem Feuer.“

Die vergangenen Vorfälle stellen, so die IAEA, eine „konstante Gefahr für die nukleare Sicherheit“. Die IAEA empfiehlt eine sofortige Beendigung des Beschusses: „Das erfordert eine Zustimmung aller wichtigen Parteien zur Einrichtung einer nuklearen Schutz- und Sicherheitszone um das AKW.“ Wie die Sicherheitszone gestaltet werden oder wer für das AKW letztlich verantwortlich sein soll, wird nicht gesagt. Man sei bereit für die Aufnahme von Gesprächen mit Russland und der Ukraine zu deren Einrichtung. Die Aussichten dürften gering sein, da Russland das AKW vom ukrainischen Stromnetz abkoppeln und mit dessen Strom die besetzten Gebiete und die Krim versorgen will.

Sicherheitszone gefordert, aber nicht konkretisiert

Aufgenommen wird nicht der Wunsch von Kiew nach einer demilitarisierten Zone, auch wenn man die Empfehlung so verstehen könnte. Richtung Russland wird gesagt, dass militärisches Gerät abgezogen, zu beiden Seiten oder eher Richtung Ukraine, dass der Beschuss beendet werden muss: „Militärische Ausrüstung vor Ort und kinetische militärische Auseinandersetzungen in unmittelbarer Nähe zu lebenswichtigen Bereichen untergraben das geplante physische Schutzsystem.“

Die IAEA verweist darauf, dass sich nach Angaben von Energoatom militärisches Gerät und militärische Fahrzeuge der russischen Armee schon im April in zwei Turbinenhallen der Reaktoren und in der Reparaturabteilung befanden. Ende August wurde die IAEA über weitere Fahrzeuge informiert. Das Team habe selbst die Anwesenheit von militärischem Personal, Militärfahrzeugen und Militärausrüstung sowie einer Expertengruppe von Rosenergoatom auf dem AKW-Gelände gesehen.

Angst und Stress des Personals

Das AKW-Personal habe die Sicherheit und den normalen Betrieb gewährleistet, aber „unter sehr herausfordernden Bedingungen mit der Anwesenheit von militärischem Personal, militärischer Ausrüstung und Mitarbeiter von Rosenergoatom“.

Es wird der Stress des Personals hervorgehoben, aber die IAEA bestätigte nicht Behauptungen Kiews, dass die Mitarbeiter bedroht oder gefoltert wurden. Das könnte aus Vorsicht geschehen sein, um das Personal oder die Anwesenheit von IAEA-Experten vor Ort nicht zu gefährden. Allerdings geht nach dem Bericht der Stress „unter der russischen Besetzung“ vor allem von der Unterbesetzung und von dem Beschuss des AKW aus. Das würde „Angst und Druck“ erzeugen: „Die Bedingung, dass das Betriebspersonal während des Betriebs des AKW ständig hohem Stress und Druck ausgesetzt ist, ist nicht tragbar und könnte zu einer Zunahme menschlicher Fehler führen, was sich auf die nukleare Sicherheit auswirkt.“

Von den 1230 Mitarbeitern arbeiten noch 907. Es sei trotz der geringeren Zahl von Mitarbeitern ausreichend Personal vorhanden, das in Acht-Stunden-Schichten arbeite. Moniert wird, dass die AKW-Mitarbeiter nicht zu allen Orten Zugang haben, beispielsweise zu den Dächern oder den Abklingbecken. Das könne die Reaktion auf einen Notfall behindern, dürfte aber aus Angst vor Sabotage von den Besatzern erfolgen. Empfohlen wird von der IAEA „angemessene Arbeitsbedingungen wie Familienunterstützung“.

Wahrscheinlich haben die verbliebenen AKW-Mitarbeiter mittlerweile auch Angst davor, dass das AKW wieder unter die Kontrolle der Ukraine kommt. Iryna Wereschtschuk, Vize-Ministerpräsidentin und Ministerin für Wiedereingliederung der vorübergehend besetzten Gebiete der Ukraine, versicherte gestern, dass Mitarbeitern des AKW Saporischschja, die unter russischer Besatzung arbeiten, nicht der Kollaboration beschuldigt würden. Sie kündigte auch an, dass Kiew eine Evakuierung der Bevölkerung in der Nähe des AKW anordnen kann. Das könnte darauf hindeuten, dass die Ukraine einen Angriff plant, auch wenn man sich gerade mit angeblichen Offensiven in Cherson und Charkiw verzettelt. Wereschtschuk fordert von Russland die Einrichtung eines humanitären Korridors zur Evakuierung.

Die Kommunikation mit Energoatom sei oft nicht gewährleistet, Mitarbeiter der Behörde können das AKW nicht besuchen. Die IAEA empfiehlt die Herstellung von stabilen Internet- und Satellitenverbindungen. Aber fordert nicht, dass Mitarbeiter von Energoatom das AKW physisch betreten müssen.

Erneuter Beschuss

Nach Wladimir Rogov von der russischen Besatzungsverwaltung wurde Energodar erneut von ukrainischer Seite gestern beschossen. Die Stromversorgung wurde erneut unterbrochen. In der Stadt leben die Mitarbeiter des AKW. Auch die Leistung des einzigen Reaktors, der noch arbeitet, wurde zurückgefahren.

Aus dem Video des ukrainischen Verteidigungsministeriums

Auffällig ist, dass die IAEA einen Vorfall „vergessen“ hat zu erwähnen. Normalerweise beschuldigen sich Russland und die Ukraine gegenseitig, das AKW und die naheliegende Stadt Energodar zu beschießen. Doch einmal hat das ukrainische Militär zugegeben, mit Kamikazedrohnen einen Angriff auf das AKW ausgeführt zu haben. Am 22. Juli hatte sich das ukrainische Militär damit  gebrüstet, Zelte von russischen Truppen auf dem Gelände des AKW mit Kamikazedrohnen angegriffen zu haben.  Dabei seien 3 russische Soldaten getötet und 12 verletzt werden. Die Zeltstadt sei verbrannt, weil das Feuer lange nicht hätte gelöscht werden können. Darauf aufmerksam machte in einem Kommentar germi. Die Zelte sollen nur Meter von der Notkühlanlage des Reaktorblocks 1 entfernt gewesen sein. Für den 22. Juli berichtet die IAEA lediglich: „On 22 July, the IAEA reported that Ukrainian ZNPP staff faced increasingly difficult and stressful conditions.”

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17 Kommentare

  1. Davon war ja auszugehen, dass eine „Sicherheitszone“ gefordert wird – was den Abzug russischer Truppen bedeutet. Was natürlich abzulehnen ist. Vorrangig sollte ein Feststellung, WER hier dauernd beschießt, dokumentiert werden.

    Klar daran ist man nicht interessiert – daher auch KEIN Abzug. Das wäre ein zu billiger Triumph, für die Selsnky-Schergen

    1. Interessant, dass das eine Entmilitarisierung bedeutet, habe ich gar nicht mit berücksichtigt. Solch ein Abzug würde bedeuten, dass die Kontrolle über das atomare Material nicht mehr gewährleistet ist und über dunkle Kanäle könnte es für den Bau von schmutzigen Bomben missbraucht werden. Es ist auch zweifelhaft, dass die neutrale Bewachung von Blauhelmen wirklich umsetzbar wäre. Persönlich habe ich ein besseres Gefühl, wenn die Russen das Kraftwerk bewachen und kontrollieren, da es russische Technik ist und sie sich mit ziemlicher Sicherheit nicht nur auf das ukrainische Personal verlassen.

      1. War nicht ein Grund dass die die Russen das AKw so schnell eingenommen haben, weil Selensky noch im Februar tönte dass sie bald Atomwaffen haben werden ?

  2. Wieso empfiehlt, ist das nicht eine Selbstverständlichkeit? Die Herrschaften sollten besser ermitteln wer das AKW so in Gefahr gebracht hat. Die Russen haben zwar das AKW besetzt, konnten es aber ohne Störfall übernehmen und es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Russen auf ihre eigenen Leute schießen. Das bedeutet, dass die Geschosse nur von einer Seite kommen können und da sie damit ganz Europa in Gefahr bringen, müssen sie dazu gezwungen werden damit aufzuhören und da würden mir so einige Möglichkeiten einfallen.

  3. Es ist doch völlig klar, dass der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der Russen diese Situation heraufbeschworen hat.
    Kein Krieg, keine Atomkrise.

    Man hört schon fast einen Vorwurf heraus, dass die Ukrainer das AKW und den Strom für den Winter benötigen.
    Aber das ist völlig legitim, es ist ihr Kraftwerk und ihr Strom.
    Bloß weil diesmal Russen stehlen, macht es den Diebstahl nicht besser.

  4. „völkerrechtsidrige Agriffskrieg“, schön das vorgefertigte Floskeln, sich nie abnützen. Noch schöner, dass es für derlei Formulierungen keine Notwendigkeiten gibt, sich die Vorgeschichte anzusehen. Und das es „ihr“ Kraftwerk ist, daran hat sich ja auch nichts geändert. Sonst hätten die pööhsen Russen, ja gleich nach Einnahme alle Beschäftigten im Abklingbecken „entsorgt“. Das wäre übrigens eine tolle Fake-News Meldung wert.
    Nur der Boden, „gehört“ ihnen derzeit nicht. Also: shit happens.

      1. Ach, wieder so ein pseudointellektuelles Statement, wo sich der/die/das dümmliche Skribentlein ein bisschen erhaben fühlen kann. Trollig- drollig! Nun, ich fürchte allerdings, dass wirklich „konstruktive Details“, ihre cerebrale Funktionstüchtigkeit zu sehr in Mitleidenschaft ziehen könnte. Passen sie also gut auf, denn wenn die Ganglien mit „Propaganda“ verklebt, den realen Blick zu trüben beginnen, tja, dann würde ich auch mich nicht wundern, wenn sie aus lauter „Solidarität“, vielleicht den Schlüssel im Gully verlieren, den Kerzenofen vor dem Schlafen vergessen, zu löschen – und ähnliche Misslichkeiten, die aus Nachlässigkeit oder einfach nur DUMMHEIT passieren.

        Ach ja, „Weihnachten“: Teelichtofen bauen – und unter dem Weihnachtsbaum artig „Slava Ukraine“ singen.

          1. Beleidigungen und persönliche Streits bitte woanders, das interessiert niemanden. In Zukunft löschen wir solche Postings. Betrifft Rebane und Ottone.

        1. Beleidigungen und persönliche Streits bitte woanders, das interessiert niemanden. In Zukunft löschen wir solche Postings. Betrifft Rebane und Ottone.

  5. Wie Ernst die Lage durch den Beschuss des AKW Saporischschja ist, zeigt sich nicht nur an den skurrilen Aussagen der IAEA, sondern auch was zeitgleich bei uns so abgeht.
    In der Ukraine droht ein atomarer GAU und bei uns streitet man auch um die Atomkraft, und übersieht dabei, dass wir auf einen allgemeinen Energie GAU zutreiben.
    Erste sonderbare Anzeichen zeigen sich bereits – es drohen im wahrsten Sinne „beschissene“ Zeiten. z.B. u.a. erkennbar da rann, dass gerade der Toiletten Papier Hersteller HAKLE wegen zu hoher Energiepreise Insolvenz angemeldet hat.

    Am Anfang der Corona Hype lachte man noch darüber, als die Leute sich wie die Irren eindeckten – also für den kommenden Winter sollte man sich schon gut vorbereiten – die Grätchenfrage ist nur das WIE.

      1. Wer so schlitzohrig fragt, sollte sich auf 2022/2023 , 2023/2024 und auf alle folgenden Winter vorbereiten.
        Das müsstest du doch mit deinem IQ locker schaffen.,

        1. Hallo Eckart,

          also für diesen Winter würde ich in keinen Fahrstuhl mehr steigen wenn der Strom für mehr als drei Tage weg ist, befreit dich keiner mehr aus der Notlage! Für den Winter 23/24 sind echte Freunde und gut gepflegte Beziehungen am wichtigsten.

          In der Maßnahmen Pandemie habe ich mich so geschämt daß ich mir eine Großpackung Klorollen gekauft habe. Nächtliche Ausgangssperren 2021 und die Paranoiden Mitbürger*Innen sind mir noch in bester Erinnerung!

          Ps. Ich weiß das meine Kommentare und der Nick-Name nicht so dolle IQ sind 🖐️

  6. An alle Leser dieser Seite! Schauen Sie sich das Video
    https://twitter.com/DI_Ukraine/status/155050 3913140502529
    an!
    Der Angriff erfolgte angeblich nach den Aussagen der ukrainischen Regierung in der Nähe des AKW, nein nach Google Earth fanden die Tötung der russischen Soldaten nicht in der Nähe des AKW, sondern ganz eindeutig in der Hochsicherheitszone des Atomkraftwerkes statt! Die ukrainische Regierung lügt! Ganz bewusst!
    Sie tötet 3 russische Soldaten und gefährdet dabei die Lebensgrundlagen der gesamten europäischen Bevölkerung!??
    Mit Google Earth und der Eingabe der Koordinaten 47.5080 34.5888 kann das jeder selbst überprüfen!
    Das bedeutet ganz eindeutig :
    1) Der Präsident der Ukraine lässt sein eigenes Atomkraftwerk beschießen, um Russland des abscheulichen
    Verbrechens des Nuklearterrorismus zu beschuldigen!
    2)Selenski nimmt damit eindeutig im schlimmsten Fall einen atomaren Gau in Kauf, eine radioaktive Verstrahlung nach Tschernobyl und Nagasaki seiner eigenen Bevölkerung und etwa von 400 000 000 Einwohner Europas und Zerstörung unserer langfristigen Lebensgrundlagen, unserer Kinder und Enkel! Das ist verantwortungslos, unmoralisch und skrupellos! Niemand hat das Recht weder Putin noch Selenski militärische „Kriegsspiele“ zu veranstalten!
    3) Seit dem 22 Juli sind wir, durch das weitere Beschießen z. B. der Stromleitungen und von Teilen des Kühlsystems, werden eventuell 82 Millionen Menschen unseres Landes im Winter nicht nur frieren , sondern verstrahlte Opfer eines wahnsinnigen Krieges von Putin und eines Clowns und unserer Regierung!
    Durch meine Untersuchungen zum Drohnenangriff der Ukraine
    in der Hochsicherheitstrakt hat Frau Dagdelen an die Bundesregierung die Anfrage unten gestellt!
    Bundestag Dagdelen:
    Drucksache 20/3225 (bundestag.de)
    https://dserver.bundestag.de/btd/20/032/2003225.pdf
    57. Abgeordnete Sevim Dağdelen (DIE LINKE.)
    Sind der Bundesregierung die über soziale Medienkanäle des ukrainischen Militärgeheimdienstes
    https://twitter.com/DI_Ukraine/status/155050 3913140502529
    und
    http://www.youtube.com/watch? v=F9QmY0RKx8M )
    öffentlichkeitswirksam verbreiteten Angaben bekannt, dass die ukrainische Armee am 22. Juli Einrichtungen im Hochsicherheitsbereich des AKW Saporischschja in unmittelbarer Nähe von Reaktor 1 und der Notkühlung des Kernkraftwerkes mit einer Kamikaze-Drohne angegriffen hat und welche Kenntnisse hat die Bundesregierung, ob für den seitdem wiederholten Beschuss des größten AKW in Europa und die nach meiner Ansicht bewusste Inkaufnahme eines atomaren GAU, der Hunderte Millionen Menschen in Europa gefährdet, aus Deutschland oder anderen NATO-Mitgliedstaaten gelieferte Waffen verwendet werden?
    Antwort des Staatssekretärs Andreas Michaelis vom 29. August 2022
    Die Bundesregierung hat die in der Fragestellung genannten Veröffentlichungen zur Kenntnis genommen.

    Wie Sie sehen, hat die Bundesregierung das Video gesehen und es zur Kenntnis genommen!
    Sie hat natürlich mit Herr Selenski nicht Fraktur gesprochen, nein für die nukleare Bedrohung von ganz Europa erhielt die Ukraine aus der westlichen Wertegemeinschaft, aus der USA Langstreckenraketen und weitere 500 Kamikazedrohnen!
    Wahnsinn! Die atomare Bedrohung wird völlig ignoriert, im Gegenteil bedingungslos belohnt!
    Und so ging der Beschuss ging seit dem 22 juli und mit Sicherheit dank unserer doch wohl inzwischen göttlichen Bewunderung und Verehrung von Herrn Selenski und seine Morgen- und Abendgebete in der ARD und im ZDF munter weiter!
    Hoffen wir das Beste!

    1. Danke, erschütternd – und doch: man hat nicht anders erwartet. Deshalb sage ich schon lange: Es war ein fataler Fehler, dass man nicht zu Beginn des Krieges, gezielt das Regierungsviertel angegriffen hat. Dann wäre der Spuk, längst zu Ende. Nach amerikanischem Muster.

      Auch wenn Ottono vielleicht grad mühsam den „konstruktiv“ von mir empfohlenen Teelichtofen baut . Vielleicht findet er ja doch die Zeit, dieses Video anzusehen. Ob es seine geistige Hartleibigkeit zulässt, sich von der Wahrheit zu überzeugen, steht auf einem anderen Blatt. Klopapier.

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