Gefährliches Spiel mit dem AKW Saporischschja

AKW Saporischschja. Bild: Podolyak

Ukraine und Russland beschuldigen sich gegenseitig, Kiew versucht, über die Auseinandersetzung durchzusetzen, dass Russland als Terrorstaat bezeichnet wird, Russland will mit dem Strom aus dem größten europäischen AKW die besetzten Gebiete und die Krim versorgen.

 

In der Ukraine könnte, so wird gewarnt, eine nukleare Katastrophe eintreten, die Tschernobyl bei weitem übertreffen würde, schon auch deswegen, weil im Land Krieg herrscht. Russische Truppen haben seit  das Atomkraftwerk Saporischschja unter ihre Kontrolle gebracht, das in der Nähe der Stadt Enerhodar liegt. Das AKW, das von den ukrainischen Angestellten des staatlichen Konzerns Energoatom betrieben wird, auch wenn Teile des Personals geflohen sein sollen, ist mit sechs Reaktoren das größte und leistungsstärkste in Europa, auf dem Gelände werden zudem 40 Tonnen angereichertes Uran und 30 Tonnen Plutonium gelagert.

Seit Wochen werden Ziele in der Nähe des AKW beschossen. Das gefährdet die Infrastruktur und könnte, wenn es schlimm kommt, zu einer Kernschmelze führen. Zwei Reaktoren arbeiten nicht mehr in voller Leistung. Moskau und Kiew beschuldigen sich gegenseitig, für den Beschuss verantwortlich zu sein. So sagt Energoatom, russische Truppen hätten gestern Energodar beschossen, wobei ein Werksleiter des AKW getötet worden sei. Die militärisch-zivile Verwaltung (CMA) der Region Saporoschje berichtet ebenfalls von dem Beschuss, der aber von ukrainischen Truppen gekommen sei. Zuvor wurde wieder einmal behauptet, man habe Fragmente von HIMARS-Raketen gefunden, womit Russland auch die USA beschuldigen will.

Der ukrainische Präsident Selenskij hat die dadurch möglicherweise entstehende Gefahr als „nukleare Erpressung“ durch Russland beschrieben. Er behauptet auch, Russland würde das von russischen Soldaten besetzte AKW beschießen, das sei „eines der größten Verbrechen des Terrorstaates“.

Selenskij versucht die Situation zugunsten der angegriffenen Ukraine darzustellen, das würde jeder Regierende in seiner Position machen. Gleichzeitig ist die propagandistische Instrumentalisierung ziemlich durchsichtig, aber darüber spricht man ja im Westen nicht. Selenskij: „Russland hat wieder einmal ein neues Kapitel in der Weltgeschichte des Terrorismus aufgeschlagen. Niemand sonst hat ein Atomkraftwerk so offensichtlich dazu benutzt, die ganze Welt zu bedrohen und einige Bedingungen zu stellen. Und absolut jeder in der Welt sollte sofort reagieren, um die Besatzer aus dem Gebiet des Kernkraftwerks Saporischschja zu vertreiben. Dies ist ein globales Interesse, nicht nur ein ukrainisches Bedürfnis.“

Erneut forderte Selenskij gestern Abend neue Sanktionen gegen Russland und den bedingungslosen Abzug der russischen Truppen vom AKW. Das sei mit Waffen und Munition praktisch vermint, die russischen Truppen würden das AKW-Gelände und vom AKW aus Städte in der Nähe beschießen. Und er macht den Krieg in der Ukraine wieder zu einer globalen Herausforderung, die in der Ukraine gelöst werden kann: „Die Welt kämpft seit vielen Jahrzehnten für eine angemessene Kontrolle aller Aktivitäten mit Kernmaterial und für den Strahlenschutz. Wenn es der Welt nun an Kraft und Entschlossenheit mangelt, um ein einziges Kernkraftwerk zu schützen, bedeutet dies, dass die Welt verliert. Verliert gegen Terroristen. Sie gibt der nuklearen Erpressung nach. Und das könnte ein Präzedenzfall sein, den andere Terroristen sehen werden. Noch gibt es eine Chance, diese Niederlage zu verhindern.“

Natürlich sind die Russen Besatzer des ukrainischen Kraftwerks, und es ist das erste Mal, dass ein im Betrieb befindliches Atomkraftwerk in kriegerischen Auseinandersetzungen geraten ist, was auch die Zukunftsfähigkeit der Atomenergie untergräbt. Die andere Frage ist, wer das AKW benutzt, um möglicherweise die Welt zu gefährden. Russland will offensichtlich das AKW vom ukrainischen Stromnetz abkoppeln und an das russische anschließen, um die Krim mit Strom zu versorgen. Die Ukraine benötigt dringend für den Winter den Strom und könnte auch mehr produzieren als regional notwendig, um Strom an die EU-Länder zu liefern, das ukrainische Stromnetz ist bereits an das europäische angeschlossen. Falls das AKW an das russische Stromnetz angeschlossen wird, das gerade in den besetzten Gebieten eingerichtet wird, könnte die Ukraine versuchen, die Verbindung durch Bombardierung von Transformatoren und Stromleitungen zu zerstören.

Aus der Ferne und ohne wirklich unabhängige Beobachter ist nicht zu eruieren, wer das AKW beschießt. Logisch dürfte die Ukraine ein größeres Interesse daran haben, die Situation am AKW zu dramatisieren, als Russland, das nicht nur Truppen dort stationiert hat, sondern auch die besetzten Gebiete mit Strom versorgen will. Zudem dürfte Moskau nicht daran gelegen sein, die westlichen Staaten zu provozieren, hier einzuschreiten.

Zumindest einmal hat das ukrainische Militär sich am 22. Juli damit gebrüstet, Zelte von russischen Truppen auf dem Gelände des AKW mit Kamikazedrohnen angegriffen zu haben.  Dabei seien 3 russische Soldaten getötet und 12 verletzt werden. Die Zeltstadt sei verbrannt, weil das Feuer lange nicht hätte gelöscht werden können. Darauf aufmerksam machte in einem Kommentar germi aufmerksam. Die Zelte sollen nur Meter von der Notkühlanlage des Reaktorblocks 1 entfernt gewesen sein.

Energoatom behauptet, das AKW stehe unter „regelmäßigem Beschuss“ von russischen Truppen. Es bestehe das Risiko, dass die Strahlungs- und Brandschutzvorschriften verletzt würden. So seien drei Sensoren zur Überwachung der radioaktiven Strahlung ausgefallen, die Feuerwache soll ebenso beschädigt worden sein wie ein Abwasserpumpwerk und eine Hochspannungsstromleitung. Der Präsidentenberater Podolyak schreibt: „Warum sollte 🇷🇺 auf sich selbst auf ZNPP schießen? – russische Propagandisten tun so, als wären sie Clowns. Erklärung: RF feuert auf den Teil des KKW, in dem die Energie für den Süden der Ukraine gespeichert wird. Das Ziel – uns vom ZNPP abzuschneiden und die 🇺🇦 Armee dafür verantwortlich zu machen. UN und IAEA starren weiterhin an die Decke.“

Das Bundesamt für Strahlenschutz beobachtet die Messdaten 24/7 und versichert, dass nach den Messdaten keine Radioaktivität ausgetreten sei. Es sieht auch „keine akute Gefahr einer Freisetzung von radioaktiven Stoffen, teilt aber die Sorge um einen dauerhaft sicheren Betrieb des KKW Saporischschja“. Untersucht wurde auch, inwiefern Deutschland durch eine Freisetzung von Radioaktivität gefährdet wäre: „Demnach bewegten sich über ein Jahr hinweg in der Vergangenheit nur an etwa 60 Tagen im Jahr die Luftmassen nach Deutschland (17 Prozent der Wetterlagen).

Landwirtschaftliche Produktion. Für den Fall, dass radioaktive Stoffe infolge einer Freisetzung in einem ukrainischen Kernkraftwerk nach Deutschland gelangen würden, würden sich die Notfallmaßnahmen voraussichtlich auf die Landwirtschaft und die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte beschränken. Nach den Berechnungen des BfS ist nicht zu erwarten, dass weitergehende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung notwendig wären.“ Auch Rafael Mariano Grossi, der Generaldirektor der IAEA, sagte letzten Dienstag, es bestehe keine unmittelbare Gefahr. Das könne sich aber jederzeit ändern.

42 Staaten haben erklärt, dass die russische Kontrolle des AKW eine Gefahr darstellt und die Prinzipien der Atomsicherheitsbehörde IAEA verletzt. Die Anwesenheit von russischen Truppen verhindere, dass die ukrainischen Behörden den Sicherheitsanforderungen nachkommen können. Auch die IAEA werde an ihrer Kontrolle gehindert. In ihrer Erklärung fordern die westlichen Staaten den Abzug der russischen Truppen, nicht die Einstellung des Beschusses. Es geht in der Erklärung weniger um die Verhinderung von Gefahren, sondern um die Verurteilung des russischen Angriffskriegs.

Auffällig ist, dass nicht erwähnt wurde, wer für den Beschuss verantwortlich ist. Und die IAEA soll erst Zugang zum AKW erhalten, wenn die russischen Truppen sich zurückgezogen haben. Russland, die Ukraine und die Vereinten Nationen haben sich für den Besuch eines IAEA-Teams ausgesprochen, um die Sicherheit zu überprüfen, bislang konnten sich Russland und die Ukraine aber nicht auf die Bedingungen einigen. UN-Generalsekretär António Guterres forderte sowohl das russische als auch das ukrainische Militär auf, alle militärische Aktivitäten sofort einzustellen, und einen Abzug des Militärs sowie eine demilitarisierte Zone.

Russland wirft der Ukraine und deren Unterstützerstaaten vor, einen IAEA-Besuch verhindern zu wollen. Zudem wird der Ukraine vorgeworfen, die Demilitarisierung zu fordern, damit die russischen Luftabwehrsysteme abgezogen werden. Das würde die Situation nach russischer Sicht aber noch gefährlicher machen. Es seien Angriffe auf den Kühlkreislauf und die Lager für abgebrannte Brennstäbe geplant, was zu einem zweiten Tschernobyl führen würde. Russland fordert eine Waffenstillstandszone um das AKW, will es aber weiter unter militärischer Kontrolle halten, und drängt auf den IAEA-Besuch, der möglichst bald kommen sollte. Ob abgesprochen mit der russischen Führung ist nicht klar, die lokalen Behörden schlagen jedenfalls ein Abschalten des AKW aus Sicherheitsgründen vor.

Alle Beteiligten spielen mit dem Feuer. Wer auch immer das AKW beschießt, um das der anderen Seite zu unterstellen, was sowohl die Ukraine als auch Russland behauptet, ist vielleicht weniger wichtig, da bislang keine wirklich gefährlichen Einrichtungen angezielt wurden. Aber dass erstmals ein AKW in einem Krieg benutzt wird, um auf die jeweils andere Seite Druck auszuüben, wobei die Gefährdung der Sicherheit in Kauf genommen wird, demonstriert das Risiko, das auch der friedlichen Nutzung der Atomenergie immanent ist. Selbst wenn AKWs ausreichend vor Pannen und selbst vor abstürzenden Flugzeugen geschützt sind, lassen sie sich gegen militärische Angriffe nicht absichern und sind so zumindest stets ein Droh- und Erpressungsmittel, zumal das AKW große Teile der Ukraine mit Strom versorgt. Erneuerbare Energien wie Windräder oder Solaranlagen, die auch dezentralisierter sind, können natürlich auch zerstört werden, aber das würde sich nur lokal auswirken und keine Umweltgefährdung mit sich bringen.

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69 Kommentare

  1. „Aus der Ferne und ohne wirklich unabhängige Beobachter ist nicht zu eruieren, wer das AKW beschießt.“

    Dieser Satz macht mich wütend, auch wenn er in der Folge relativiert wird. In diesem Fall ist es absolut unnötig, irgendwas zu eruieren. Die Vorstellung, dass Russland ein AKW beschiesst, dass von den eignen Truppen kontrolliert wird, wie übrigens auch das direkte Umland, ist demential. Etwa auf dem Niveau von Alex Jones Behauptungen, das Massaker von Sandy Hooks habe nicht stattgefunden, sondern sei inszeniert worden. Nur noch wesentlich schlimmer. Warum man das hier nicht klar und deutlich für propagandistischen Bullshit erklären kann, was Selenski in diesem Zusammenhang – und in vielen anderen auch – von sich gibt, kann ich nicht nachvollziehen. Man müsste dafür natürlich klar einräumen, dass die ukrainische Führung wirklich vor nichts Halt macht. Sogar der IS hat davon abgesehen, einen Staudamm, den sie zeitweise kontrollierten zu sprengen…

    1. Immerhin ist dein Kommentar veröffentlicht und nicht durch die Vorprüfung gefallen. Es macht Null Sinn, dass Russland sich selbst beschießen sollte. Sind ja nicht alle Regierungen so blöd, wie die deutsche, die sich selbst und viel schlimmer, die eigene Bevölkerung nicht nur ins eigene Knie, sondern wie es aussieht sogar noch in die Schläfe schießt.

      1. Hier geht es nicht nur um die eigene Bevölkerung, sondern um die Ernährungsicherheit für diese Erde.
        Die angeblichen wichtigen ukrainischen Agrarprodukte landeten wo?, eben nicht dort wo diese dringender benötigt werden. Und kommt es zu einem GAU, dann haben zwei extrem wichtige Agrarstaaten für eine ‚längere Zeit‘ Produktionsausfälle, die einen Großteil dieser Welt betrifft!
        Jeder Demokrat sollte an seinen gewählten Politiker extremen Druck ausüben…

  2. Ich sehe hier leider nur als Lösung, damit die Russen, die Ukrainer und die restliche Bevölkerung in Europa wieder ruhig schlafen kann, Russland schafft schnell einen 300km breiten Streifen ohne ukrainisches Millitär und deren ausländischen Freiwilligen in der Nähe von HIMARS und Co.

    1. Also noch mehr Krieg, noch mehr Tote und einen 300 km breiten Streifen in dem wer wohnt?
      Dazu ein Siegfrieden der die Grundlage für den nächsten Krieg legt. Wenn das die Lösung/Antwort ist muss eine andere Frage gefunden werden.

      1. Dort wohnen Bürger der RF, mit vielleicht ukrainischer, russischer, griechicher, ungarischer, rumänischer, polnischer, moldawischer, tartarischer oder eine andere der 15 Ethnien, die dann ganz normal ihre Sprache sprechen, lernen, lesen, singen können, so wie die vielen anderen Etnnien im ganzen großen russischen Land. Dort wird keiner wegen seiner Sprache und Geburt ausgegrenzt und verfolgt, wie in der Ukraine nach dem Putsch von 2014.

        Aber mit etwas mitdenken, wären Sie selber drauf gekommen.

        Die andere Frage ist, wer nimmt an dem internatinalen Gerichtshof alles Teil, wo sich solche Kriegsverbrecher wie Selensky, seine Helfer und die rechten Natinalisten (Schmetterlingsminen auf zivile Gebiete, Beschuß einer KKW, Verfolgung und Tötung Oppositioneller usw.) zu verantworten haben.

        1. Also, es gibt wirklich einzelne russische Bürger in Ukraine, die „dort“ mit Niederlassungserlaubniss wohnen. Genau so wie russische Bürger in Deutschland, oder deutsche Bürger in Russland – und was nun?

          Bezüglich Ethnien – kanns Du bitte mitteilen, wo nächste türkisch-sprechende Schule in Deutschland oder ukrainisch-sprechende Schule in Russland ist? (damit wird staatliche Schule gemeint, wo wird 100% nur auf Minderheitsprache geschult, mit keine einzige Wort auf Amtsprache – sollte absolut üblich in jede Land der Welt sein – laut russische Propaganda).

          Oder kannst Du bitte nach Russland fahren, als Supermarketverkaufer oder Kellner sich bewerben – und dann dem ersten Kunde verbal (oder körperlich) angreifen, der „unterstellt sich“ in Russland mit Dir auf Russisch spechen und kann Deine Deutsch gar nicht verstehen. Und dann über deine Erfahrungen erzählen?

          Also bitte – bis 2012 hatten die Russen noch sowjetisch-ukrainisch Sprachgesetz von 1989; aber dann wollte die pro-Russische Partei der Janukowich die 20+ jahre lange Kompromiss unbedingt zerstören und noch mehr pro-Russische Sprachgesetz mit den Worten „Wir haben euch wie kleine Kätzchen getrickst!“ durchpeitschen.

          Was wird dann von Putinversteher erzählt – die (relativ milde) ukrainische Reaktion nach diese russische „Kätzchen-trickserei“.

          1. Es gibt 45% der Bevölkerung der Ukraine, deren Geburts- und Muttersprache Russisch ist. Denen wird der ukrainische Dialekt aufgezwungen, zum Teil mit Schlägen für Kinder im Kindergarten, die sagen „ich heisse aber Jelena, nicht Olena“. Lüge also bitte nicht.

            Darüber hinaus: Die Mehrheit der Ukrainer sprach entweder Russisch, eine Minderheitensprache wie Ungarisch, Rumänisch, Tatarisch oder Griechisch, oder den Surshik, ein Crossover zwischen Ukrainisch und Russisch (und teilweise je nach Region auch Yiddish).

            Die gewählte Mehrheit in der Ukraine wollte in Regionen mit russischsprachiger Mehrheit Russisch als zweite Amtssprache etablieren. Das ging etwas über das sowjetische Sprachengesetz hinaus. Die wiedereingewanderten ukrainischen Nazis der Gefolgschaft des Nazis, Terroristen und Massenmörders Bandera, die nach 1945 auf Rattenlinien in den Westen gegangen waren, wollten ihr Galizisch, gemischt mit Polonismen und Anglizismen, als „reines Ukrainisch“ etablieren, was Konflikte auch mit Anhängern der ukrainischen Sprache brachte.

            Als Reaktion gab es den Terror der Maidan-Putschisten, oft offene Nazifans wie Biletsky oder Avakov, der obendrein Mafioso und Terrorist war und ist. Das ist Eure Ukraine nach der Maidankatastrophe.

            Auf der Krim gibt es ukrainischen und krimtatarischen Unterricht, beide Sprachen sind Amtssprachen. In einigen Rayons wird auch Griechisch gelehrt. Als die Krimtataren die Anerkennung ihrer Sprache als regionale Amtssprache forderten, wurden sie von Vaterlandspartei und Svoboda als „Schimpansen“ beschimpft. Das war 2010. Dshemilov und den anderen Mechlis-Mafiosi war das egal, die haben die ohnehin wenigen Gelder für Krimtataren in die eigenen Taschen gesteckt. Ich war 2015 in Baktschissaray, da waren Strassen und Gebäude mehr runtergekommen als sonst in der Ukraine.

            In der gesamten russischen Föderation gibt es in Gebieten der Minderheitengruppen muttersprachlichen Unterricht. Da werden keine jakutischen oder tuvanischen Namen zwangsrussisiert wie das mit russischen Namen in der Naziukraine gemacht wird.

            1. Noch mal – in Deutschland wird die Deutsche Sprache auf alle Kinder (aus türkisch, arabisch, serbisch, russisch usw – sprechende Familien) „gezwungen“. In Russland interessiert es auch keinen, welche Sprache spricht deine Familie – es wird in Schule/Uni/usw auf Russisch geschult. Schluss. Punkt. Aus.

              Und bitte nix mit „Unterrichten“ (2 Stunden pro jede ungerade Monat?) – ich habe gleich gesagt – laut russische Propaganda soll es um mindestens 100% „reine“ Minderheitsprache-Ausbildung handeln, die Schulern bei Abitur durften keine einzige Wort auf Amtsprache verstehen – das soll doch „normale Zustand“ sein. Durfen die lokale Behörde in Russland absolute „russisch-frei Zonen“ erstellen, wo wird prinzipiell keine einzige Stunde auf Russisch geschult?
              Also bitte – die Russen können immer noch ihre Muttersprache in Ukraine DAZU lehrnen, aber jetzt nicht mehr STATT – was Kremlin gerne möchte.

              Russland hat sich natürlich für Jahrhunderte bemüht, ukranische Sprache zu vernichten. Du wiederholst auch russische Propaganda über „ukrainische Dialekt“ – und dann wollen die Russen eine Respekt für ihre Sprache – wenn die so was in Ukraine unterstellen? Es geht um „Schutz der russische chavinistische Diskriminierungspolitik gegen ukrainische Sprache“, nicht um „Schutz der Russische Sprache“.

              Und ja – die russische/ukrainische Schreibweise der „gleichen“ Namen ist alte gramatische Regel, die sogar in UdSSR konsequent angewendet wurde. In Russland kriegts Du auch keine Pass mit „Mykola“ oder „Olexander“ – nur „Nikolay“ oder „Alexander“. In interne ukrainische Pass wurden auf Seite 2 alle persönliche Daten noch mal auf Russisch und in russische Schreibweise wiederholt.

              Übrigens – Opa von meine Frau heißte Alois. Laut (sowjetisch und dann russische Ausweis) war er doch „Anisim“. So haben die Behörde entschieden. Also erzähl mir bitte hier keine Märchen über „in Russland wird nichts russifiziert“.

              1. Die Ukraine schliesst seit 2014 systematisch Minderheitenschulen, auch rumänische, ungarische und griechische. Inzwischen wird jeder russishe Unterricht verboten.

                Dass „Russland .. sich natürlich für Jahrhunderte bemüht [hat], ukranische Sprache zu vernichten“, ist ein Witz. Die ersten Verschriftlichungen des Ukrainischen stammen von Taras Schewtschenko, den die Ukrainer zur Nationalikone überhöht haben. Aber während in der Ukraine Denkmäler von Puschkin, Tolstoi und Dostojewski vandalisiert werden, gibt es Schewtschenkodenkmäler in der gesamten RF (und anderen postsowjetischen Staaten), sogar Berge, Seen und Meeresbuchten sind nach ihm benannt. Im Unterschied zu den kulturlosen Banderanazis schätzen die Russen Schriftsteller und Literatur.

                Schewtschenko war ein Pionier in der Popularisierung der ukrainischen Sprache über einen Bauerndialekt hinaus, er hat sich auch um grammatische Vereinheitlichungen bemüht. Sein Ukrainisch war dabei dasjenige der ländlichen Gebiete der Kiewer Oblast.

                Und in der Tat hat er seine gesamten Tagebücher, seine politisch-gesellschaftlichen Beiträge und seine Prosa in russischer Sprache verfasst. Er war Teil der liberalen und linken Intelligenz des russischen Reiches, die in weitem Mass in Opposition zur zaristischen Regierung stand, er wurde von Schriftstellerkollegen und anderen unterstützt. Politisch stand er panslawistischen Ideen nahe.

                Das Ukrainische wurde erstmals linguistisch kodifiziert und in Unterrichtscurricula systematisiert nach der Oktoberrevolution in der Ukrainischen ASSR. Die Banden Petljuras kannten nur Mord und Plündern (und Pogrome an zehntausenden, nach Henryk Broders „Der ewige Antisemit“ über 400.000 Juden), da war nix mit Kultur oder Alphabetisierung, egal in welcher Sprache. Die Auflage der Publikationen in Ukrainisch, von Lehrbüchern für den Grundschulunterricht bis zu wissenschaftlichen Werken stieg während der Sowjetzeit um das Millionenfache gegenüber den Vorperioden.

                Die postsowjetische Phase brachte einen Rückgang der Auflagen in ukrainischer Sprache, da zunehmende neoliberale „Reformen“ Kulturprojekte in die Tonne traten. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Dazu kommt noch der Sprachenstreit zwischen remigrierten Banderanazis und ansässigen Ukrainern aus der Sowjetzeit. Selbst zwischen den dezidierten Rechtsextremen war (und ist unter der Hand) Russisch Lingua Franca, zumal ein Ukrainer aus Lemberg und Charkow einander so besser verstehen. Das Ukrainische ist eher ein Kontinuum als eine Einheitssprache, weswegen die „kulturrevolutionären“ Verrenkungen der Ukrofaschisten auch regelmässig auf den Bauch fallen.

                Das Absurde ist ja, dass alle slawischen Sprachen mit etwas Mühe untereinander gut verständlich sind. Die antirussische Hysterie der Ukronazis ist zu erheblichen Teilen ein Wüten gegen sich selbst.

      2. Noch mehr Krieg, hä….
        War es nicht der andere Clown Johnson der den „кровавый клоун“ von den Friedensgesprächen zurück gepfiffen hat, wie sein wohlerzognes Schoßhündchen.

        Das kommt auf die Intelligenz der nachfolgenden ukrainischen Politgeneration drauf an. Georgische Politiker wollen keinen Krieg mehr mit Russland. Und ob die Schrumpfukraine mit 10 Millionen Einwohnern und Schulden an die USA, EU, IWF das die besten Ratingagenturen der Welt gar keine Buchstaben mehr haben, sich noch groß Kriege leisten kann, bleibt abzuwarten.

        Und die ukrainischen Soldaten verhalten sich immer mehr so, wie die sächsisch königlischen Regimenter am 3. und 4. Tag der Völkerschlacht bei Leipzig. Es ist keine Schande auf die Seite mit höherer moralischer Legitimation zu wechseln.

  3. Bescheiden auch auf dieser Plattform Desinformation zu lesen !
    Die Russische Armee beschießt sich selber wird hier behauptet.

    Selten eine so sinnfreie Propaganda gehört !
    … Herr Rötzer , Ihnen hätte ich mehr Verstand zugetraut !

      1. Habe nochmal nachgelesen und möchte mich entschuldigen…

        Aus der Ferne und ohne wirklich unabhängige Beobachter ist nicht zu eruieren, wer das AKW beschießt.

        …hat mich aufgeregt da es impliziert die Russische Seite könnte sich selber beschießen.
        Ob die Nationalen Milizen oder reguläre Ukrainische Armee hinter dem Beschuss steht ist nicht zu eruieren und so verstanden macht es Sinn.
        Entschuldigung für meine Übereaktion und Danke für die vielen hochwertigen Artikel die ich von Ihnen bisher lesen konnte.

  4. Lieber Rob,
    der Verstand von Herr Rötzer ist noch vorhanden. Ihm sind Julian Assange und Pablo Conzáles als Personen mit Schreib-Verbot bekannt. Er möchte, nur nicht wie Salmman Rushdie oder Anna Stepanovna Politkovskaja deren Schicksal teilen.

    Es ist einfacher, als die meisten sich vorstellen können!

  5. Ein AKW als Objekt einer Aktion unter falscher Flagge zu nutzen, kann man nur noch als verwegenen Irrsinn bezeichnen. – Das kann man nur Unmenschen zutrauen – und Nazis gehören nachweislich zu dieser Gattung.

    Russen eher nicht, denn sonst hätten sie beispielsweise beim Asow Stahlwerk nicht so umsichtig gehandelt.

    1. Zum Glück sind alle Russen gleich und alle Unmenschen sind keine Russen, das sind die Anderen. Das macht die Welt wunderbar einfach.

      1. Hauptsache man fasst sich nicht an die eigene Nase.

        Das hier ist eine ganz andere Nummer als der Beschuss vom Untersuchungsgefängnis in Jelenovka.

        Ihren Gedanklichen Drahtseilakt möchte ich nicht sehen, sollte dar schlimmste Gau eintreffen und ein weiteres Tschernobyl findet statt, mit dem Problem der radioaktiven Asche auch hier.

        Das Leben kann so einfach sein: Der Russe war`s.

      2. Das mit den Unmenschen oder Untermenschen (wie man нелюди auch interpretieren mag) ist die Bezeichnung der Westukrainer für ihre russischsprachigen Landsleute. Russen sind für sie gleich „Orks“, also gar keine Menschen.

        Umgekehrt sehen die Russen die Ukrainer als Brudervolk und Mitmenschen.

        Gut, das ist offizielle Sprache, einzelne Russen mögen in Wut und Hass durchaus anders handeln, wie auch Ukrainer menschlich handeln können und das tun. Die offizielle Ideologie der Ukraine entmenschlicht die Russen aber.

        Und bitte an alle: Verbal abrüsten, wir sind nicht im Krieg miteinander.

    2. Zu dem Thema (umsichtig handeln) kann ich jedem nur diesen Artikel wärmstens empfehlen:

      (x)https://www.nakedcapitalism.com/2022/08/a-marines-assessment-of-russias-military-operation-in-ukraine-a-profound-appreciation-of-all-three-realms-in-which-wars-are-waged.html

      Da äußert sich ein US-Marine zum Vorgehen der Russen in der Ukraine generell.

  6. Ein typischer Rötzer. Gequält objektiv erscheinen zu wollen und nicht frontal gegen den Mainstream anzuschreiben.
    Er akzeptiert inklusiv das Narrativ, dass Rußland willkürlich das Kraftwerk besetzte und damit eine Gefahr schuf. Dazu muss er eigenes Wissen, die Lagerung von angereicherten Uran und Plutonium im Werk, negieren, obwohl er die Frage stellen müßte, wie dies dorthin gelangen konnte. Denn die Altbestände wurden nach Russland gebracht und die aktuellen können nur vom Ausland dahin gebracht worden sein. Warum? Dieser Fakt allein und auch die Drohung Kiews, eine eigene Atombombe bauen zu wollen, werfen schon ein ganz anderes Licht auf das Motiv Rußlands, das Kraftwerk zu besetzten. So gesehen ist Moskau eigentlich raus, aber Kiew beim Klauen erwischt.
    Das allerdings kann er nicht wagen zu sagen.

  7. „Aus der Ferne und ohne wirklich unabhängige Beobachter ist nicht zu eruieren, wer das AKW beschießt.“

    Ernsthaft? Ich meine mich zu erinnern, dass früher, gewissermaßen in Zeiten der Restvernunft, es als Nullhypothese galt, zunächst einmal diejenige Kriegspartei für den Beschuss von Einrichtungen verantwortlich zu machen, die das Gebiet um diese Einrichtungen _nicht_ kontrollierte. Es sei denn es lagen gewichtige Indizien vor, die auf das Gegenteil hindeuteten.

    Wollte die RF, wie Podolyak suggeriert, die Stromversorgung der Ukraine vom AKW Saporoschja abschneiden, dass sie seit März kontrolliert, bräuchte sie dazu keine Beschüsse als Vorwand zu inszenieren, sondern könnte einfach auf ukrainische Vorbilder verweisen. Die Ukraine kappte nämlich nach der Sezession der Krim komplett die Stromversorgung zur Halbinsel und schüttete zudem den Dnepr-Krim-Kanal zu, der die Krim mit Wasser versorgte. Obwohl sie sich mit der RF nicht im Kriegszustand befand.

    Die Ukraine wiederum scheint mir daran interessiert zu sein, durch den Beschuss die Stationierung irgendwelcher ausländischen „Friedenstruppen“ rund um das AKW zu erzwingen, um den Konflikt, in dem sie bisher den Kürzeren zieht, weiter zu internationalisieren.

    Vielleicht sollte man noch darauf hinweisen, dass die Ukraine gleichzeitig 120 km flussabwärts ein weiteres Kraftwerk regelmäßig beschießt, nämlich das Wasserkraftwerk Kachowka. In dem Falle geht’s den Ukrainern darum, dass über den Staudamm des WKW eine der zwei Dnepr-Brücken führt, die von der RF in der Oblast Cherson kontrolliert werden. Also wird der Staudamm halt beschossen und wenn er bricht und die Großstadt Cherson überflutet wird ist das wohl auch kein Problem.

    Diesen Beschuss geben die Ukrainer sogar offen zu und er wird von der BILD gefeiert:
    „Ukraine schneidet wichtige Russen-Route ab

    Während die russischen Invasoren in der Südukraine Truppen zusammenziehen wollen, arbeitet die Ukraine daran, wichtige Nachschubrouten für die Russen zu unterbrechen. In der Region Cherson ist das nun offenbar gelungen.
    Wie das ukrainische Armeekommando Süd bei Facebook mitteilte, sei die Autobrücke des Staudamms Nowa Kachowka unbrauchbar gemacht worden: Nach mehreren Angriffen sei sie nicht mehr befahrbar.“
    > https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/ukraine-krieg-bruecke-bei-cherson-zerstoert-wichtige-russen-route-unbrauchbar-81002150.bild.html

    Ich hatte mich im letzten halben Jahr des Ukraine-Krieges mehrfach gefragt, warum die Militärs der RF der Kriegslogik folgend nicht die Dnepr-Brücken zerstören und auf diese Weise die ukrainische Armee komplett vom Nachschub abschneiden. Brücken hatten ja schon während des NATO-Bombardements Jugoslawiens (1999) als „legitimes Ziel“ gegolten.
    Ein Blick auf die Karte überzeugte mich aber davon, dass die russischen Militärs offenbar deshalb zögerten, weil ca. ein Drittel der kaum 30 Dnepr-Brücken eigentlich Staumauern von Wasserkraftwerken sind, deren Beschädigung katastrophale Folgen haben könnte.
    Die ukrainischen Militärs und ihre britischen und us-amerikanischen Berater sind da offenbar anderer Meinung.

  8. Die Ukraine ist Bankrott, der Westen hat seine bisherigen Investitionen ‚verbrannt‘. Der IWF, EZB, FED und zig andere bekannte Investoren haben immense Verluste erlitten!
    Wer könnte dann ein Interesse daran besitzen die ‚Welt gegen ein Land ‚ aufzusetzen?

  9. Patrick Lawrence schreibt zu diesem Thema:
    „Während wir hier sprechen, sollen wir glauben, dass die Russen ein Atomkraftwerk beschießen, das ihre eigenen Truppen seit März bewachen. Hier verliere ich völlig den Faden.

    An einem Tag in der letzten Woche haben wir gelesen, dass die russischen Streitkräfte zynischerweise in dem Kraftwerk Schutz suchen, weil sie glauben, dass die Ukrainer keine Raketen hineinschicken können – zu gefährlich. Am nächsten Tag lesen wir, dass die Russen selbst das Kraftwerk beschießen, in dem sie einen Tag zuvor noch Schutz gesucht haben sollen. Hierfür gibt es nur eine plausible Erklärung: Die Korrespondenten, die über diesen logisch unmöglichen Schrott berichten, sind nicht vor Ort und verlassen sich auf ukrainische Berichte; diese Berichte unterscheiden sich von einem Tag auf den anderen, von einem Beamten zum nächsten. “

    https://seniora.org/wunsch-nach-frieden/der-wunsch-nach-frieden/patrick-lawrence-so-weit-ich-es-erkennen-kann

  10. Wenn 42 Staaten fordern, dass die Kontrolle über das AKW Saporischschja den befugten ukrainischen Behörden übergeben werden müsse, weil (nur) dann Experten der IAEA ihre Aufsichtspflicht über die Arbeit der Ukrainer wahrnehmen könnten, und die UN dasselbe vertritt, dann folgere ich daraus, dass keine Kontrolle stattfinden soll, und dass die Bombardierung des AKW schon beschlossen ist, und nur noch eine geeignete Wetterlage mit kräftigem Westwind abgewartet wird. Ein solcher Angriff würde von russischer Seite mit einem atomaren Erstschlag gleichgesetzt werden. Das ist die schlechte Nachricht. Und nun die gute. Ein Testament kann sich in diesem Fall wohl jeder ersparen.

    1. Angeblich gibt es ja auch Überlegungen der Russen, dass in einem solchen Fall und bei günstigen Wind in einer anderen Richtung auch weitere ukrainische AKWs betroffen sein könnten. Nach dem Motto: Wie du mir so ich dir.

      Mir bleibt aber schleierhaft welchen Sinn derartig gefährliche Aktionen haben sollen.

  11. „Natürlich sind die Russen Besatzer des ukrainischen Kraftwerks, und es ist das erste Mal, dass ein im Betrieb befindliches Atomkraftwerk in kriegerischen Auseinandersetzungen geraten ist.“
    Das Kraftwerk wird beschossen und keiner will es gewesen sein. So weit so schlecht.
    Warum lässt man ein Kraftwerk in solch einer Situation noch weiter laufen. Die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung ist im Ruhezustand des Kraftwerks auch nicht auf 0 % reduzierbar. Allerdings kann man die Gefahr verringern.
    Dafür sind allerdings die Besatzer zuständig. Das sollte unstrittig sein.
    Wobei, dass weiß man in diesem Forum nie.

    1. Das AKW Saporischschja liefert Strom fuer die Ukraine, auch unter der russischen Besatzung und……wird weiterhin von ukrainischem Personal betrieben (schreibt wiki)

      Wenn das AKW abgeschaltet wird, gehen in der Ukraine die Lichter aus. Sollen das die Russen wirklich riskieren?
      Der Shitstorm aus dem Westen wuerde nicht lange auf sich warten lassen!
      Hier pokert Selenskij sehr sehr hoch, die EU verschliesst die Augen und betet, mehr will sie scheinbar nicht machen, die Raketen haben bis jetzt noch kein „groesseres Unheil“ angerichtet, das riecht geradezu nach britischer/amerikanischer Leitung!

      1. Auch für Sie nochmal:
        Ständig werden AKWs vom Netz genommen, Störfälle, niedrige Wasserstände, Wartung usw.
        Ist doch nicht das einzige Kraftwerk. Deswegen geht das Licht nicht aus.

        1. >>Das Kernkraftwerk, das vom ukrainischen Staatsunternehmen Energoatom betrieben wird, versorgt fast den gesamten Süden der Ukraine und ist seit dem Wegfall aller vier Blöcke des Kernkraftwerks Tschernobyl essenziell für die Energieversorgung der Ukraine……<< schreibt Wikipedia

          Einfach Abschalten waere in diesem Fall eine Katastrophe fuer die Gesamt-Ukraine. So sehe ich das.
          Die Kohle liegt im Donbass und das Gas kommt aus Feindesland, also fuer Kiev ziemlich weit entfernt, um als Ersatz durchzugehen.
          Wenn Sie andere Informationen haben dann bitte mitteilen.

        2. AKW`s, die vom Netz genommen werden, brauchen Strom von außen, um Kühlung und Kontrolle aufrecht zu erhalten, mit genügend Planung (Vorlaufzeit) ist eine Abschaltung (nicht einfach vom Netz trennen) problemlos machbar. Sollten die Zuleitungen und Notstromversorgungen durch Beschuss beschädigt werden, könnte der Reaktor längerfristig unbrauchbar oder schlimmstenfalls kurzfristig instabil werden. Ein direkter Treffer auf den Reaktorkern oder Zerstörung sicherheitsrelevanten Anlagen (s. Fukishima) wäre unkalkulierbar.
          Ich gehe davon aus, dass Russland das Kraftwerk zur Energieversorgung der Krim einsetzenwill, die Ukraine hätte aber gerne weiter den Strom. Das ist nun mal der Scheiß am Krieg, da schaut jeder vorrangig auf seine „Haben-Seite“ (jeder Krieg ist schlecht, und in jedem Krieg gibt es eine Vorgeschichte). Vor einem knappen Jahr hätte es meiner Meinung nach noch die Option einer neutralen Ukraine (mit ökonomischen Beziehungen nach Ost und West) gegeben, das hätte für die Menschen in der Ukraine die meisten Vorteile gebracht, aber nicht für die Oligarchen, westliche neoliberale Firmen (Bodenschätze und Agrarfirmen, die Liste wäre jetzt sehr lang) und und einige Extremisten/Nationalisten (wobei ich sicher bin, dass es auch auf der Russischsprachigen Ukraine im Donbass und Luhansk extrem ungemütliche Personen gibt). Jetzt ist der Krug leider im Brunnen zerbrochen, und bevor ich abschweife soll’s das gewesen sein

      2. jetzt würde mich doch mal interessieren, ob die Beschäftigten da freiwillig weiterarbeiten. Die kommen jeden Tag von wo zur Arbeit? Oder sind sie auf dem Gelände untergebracht? Sind sie frei oder sind sie gefangen? Oder haben die Russen doch Leute aus Russland geholt, die sich mit Kernkraftwerken dieser Bauart auskennen?
        Von den Beschäftigten geht ja auch eine Gefahr aus, je nachdem, wo in dem Konflikt sie stehen. Sabotage kann zwar Selbstgefährdung sein, aber so ein richtig fanatischer Nationalist dürfte damit kein Problem haben.

        1. Ja, das sind berechtigte Fragen, die ich aber nicht beantworten kann, auch der Artikel erwaehnt, dass „das AKW, das von den ukrainischen Angestellten des staatlichen Konzerns Energoatom betrieben wird, auch wenn Teile des Personals geflohen sein sollen“………genaues weiss man nicht aber der Betrieb scheint weiter zu gehen.
          Also ich gehe davon aus, dass der Konzern noch ukrainische Angestellte hat, schliesslich gibt es den Konzern ja noch und er betreibt nach wie vor das AKW und dagegen scheinen die Russen nichts zu haben (warum sollten sie auch) und warum sollten die Angestellten ihren Arbeitsplatz opfern und fliehen, sie sprechen russisch und koennen sich verstaendigen,
          sie gehen ihrer Arbeit nach und verdienen Geld. Nicht jeder Ukrainer ist ein Russenfresser und ein Selenskij Verehrer.

    2. „Warum lässt man ein Kraftwerk in solch einer Situation noch weiter laufen.“

      Ja, warum? Warum hat man nicht den ukrainischen Luftraum gesperrt, bevor MH17 da hinein flog?

  12. Das dürfen die Russen aber nicht machen, denn Präsidentenberater Podolyak schreibt: „Warum sollte 🇷🇺 auf sich selbst auf ZNPP schießen? – russische Propagandisten tun so, als wären sie Clowns. Erklärung: RF feuert auf den Teil des KKW, in dem die Energie für den Süden der Ukraine gespeichert wird. Das Ziel – uns vom ZNPP abzuschneiden und die 🇺🇦 Armee dafür verantwortlich zu machen.“

    Dann wäre der ukrainische Süden ohne Strom.

    1. Wenn’s der Präsidentenberater sagt dürfen Sie es natürlich glauben. Ihre Entscheidung.
      Ständig werden AKWs vom Netz genommen, Störfälle, niedrige Wasserstände, Wartung usw.
      Ist doch nicht das einzige Kraftwerk. Deswegen geht das Licht nicht aus.

        1. 1. Politiker 2. Berater 3. nicht unparteiisch
          Ja, das soll schon mal vorgekommen sein, dass so jemand dummes Zeug redet. Für seine Sache sicherlich sinnvoll und zielführend, aber objektiv dummes Zeug.

  13. Die Hauptverwaltung Aufklärung des ukrainischen Generalstabs hat, wie ich gerade festgestellt habe, am 22.7. höchstselbst den ukrainischen Beschuss der unmittelbaren Umgebung des AKW Saporoschje mit Switchblade-Drohnen in einem Video dokumentiert und auf ihrem Youtube-Kanal veröffentlicht.
    Das Video ist über 400.000 mal aufgerufen worden.

    Hier (nicht wundern über die musikalische Untermalung mit Party-Mugge; die ticken dort anscheinend nicht mehr richtig):
    > https://www.youtube.com/watch?v=F9QmY0RKx8M

    Warum wird hier also über einen „russischen Beschuss“ des Kraftwerks spekuliert bzw. warum ist „aus der Ferne … nicht zu eruieren, wer das AKW beschießt“? Sind denn jetzt alle verrückt geworden?

  14. Zunächst „Danke“ für die Aufnahme dieses bisher brisantesten Thema’s in der Auseinandersetzung in der Ukraine.
    Bei allen denkbaren Betrachtungsweisen kann man nichtg davon ausgehen, dass die Gegenseite ehrlich ist.
    Soweit ich mich erinnere gab es bereits 2014 Beschuss des AKW S. und Berichte über Gefahren, die jedem Menschen den Atem stocken.
    Gerne würde ich ganz genau wissen, welche 42 Staaten welcher genau formulierten Forderungen zugestimmt haben (und auf welche Regeln sie sich stützen).
    Dann würde ich gerne wissen, was an den Gerüchten stimmt, dass Mitarbeiter zu Tode gekommen sind und dass Mitarbeiter des AKW flüchten.

  15. Habe die Beantwortung meiner Fragen gefunden:
    Joint Statement dated 12 August 2022 on the situation at the Zaporizhzhia Nuclear Power Plant
    This statement is issued on behalf of Australia, Austria, Belgium, Bulgaria, Canada, Croatia, Cyprus, Czech Republic, Denmark, Estonia, Finland, France, Georgia, Germany, Greece, Hungary, Iceland, Ireland, Italy, Japan, Latvia, Liechtenstein, Lithuania, Luxembourg, Malta, Montenegro, Netherlands, New Zealand, North Macedonia, Norway, Poland, Portugal, Republic of Korea, Republic of Moldova, Romania, Slovakia, Slovenia, Spain, Sweden, Türkiye, United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland, United States of America, as well as the European Union.
    Inhalt des Joint Statements:
    https://www.eeas.europa.eu/delegations/vienna-international-organisations/ukraine-joint-statement-situation-zaporizhzhia_en?s=66

      1. Eben! Die ganze Welt!

        Ich komm vor Lachen nicht in Schlaf…

        wenn nicht das Thema so brisant wäre.

        Hier zeigt sich wie skrupellos unser MS-Journalismus ist!

        1. Ganz zufällig sind auch alle dabei, die sich in den letzten paar Jahrhunderten schon mal mehr oder weniger weit innerhalb Russlands verlaufen hatten.

          Deshalb hat Zelenskys Lautsprecher und Narrativliebhaber Arestowitsch auch schon mal das letzte Verteidigungsministertreffen der Herrschaften in Kopenhagen so geframed:

          Man habe den ukrainischen Verteidigungsminister aufgefordert, er solle „Russland fertigmachen“, so als Revanche für Poltawa und Borodino.

          (x)https://bloknot.ru/glavnaya/arestovich-rasskazal-o-pros-bah-evropejtsev-dobit-rossiyu-za-poltavu-i-borodino-970080.html

          Stalingrad hat er vergessen zu erwähnen.

          Aber da das mit dem militärischen „Fertigmachen“ diesmal wieder nicht so recht klappen will, möchte man unter wertewestlicher Anleitung wohl zu anderen Methoden greifen. Und was den einen ihr Nuklearterror, ist den anderen der regime Change – in Russland, versteht sich. Jedenfalls propagiert man das heftig im Guardian, nicht ohne die eigene Außenministerin und wohl demnächst Premierministerin für ihre Vorstellungen abgewatscht zu haben.

          „Truss klang wie ein wahnsinniger Generalissimus und gelobte: „Wir werden weiter und schneller vorgehen, um Russland aus der gesamten Ukraine zu verdrängen.“ Wer ist wir“? Du und welche Armee?“

          (x)https://www.theguardian.com/world/2022/aug/14/putin-war-europe-ukraine-west

  16. Wenn 42 Staaten der Erde den Abmarsch der Russen aus dem AKW fordern, so ist das eine kleine Menge – aber bei 193 UNO Staaten
    nicht die Mehrzahl. Nach etwas Überlegung komme ich zum dem Schluss, dass die Ukraine nach dem Zerfall der Sowjetunion ihre stationierten Atomwaffen wieder abgeben musste und nun wenig hat, womit man ordentlich drohen kann. Da kam dieses in Reichweite der gelieferten Raketen befindliche AKW gerade recht, mit einem GAU zu winken. Das ist vielleicht psychologisch verständlich, aber im Grunde eine Riesensauerei. Selenskij und den Seinen geht es offenbar darum, andere Länder in ihren Wahnsinnskrieg hineinzuziehen, damit er möglichst lange dauert.

    Über das schnell-mal-abschalten eines AKW:
    https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/akw-kernkraftwerk-ukraine-sicherheit-100.html

  17. Auch die NDS befassen sich heute mit dem Beschuss des KKW Saporischschja (www.nachdenkseiten.de/?p=86964).

    Der Autor Tobias Riegel schreibt einen ähnlich ausgewogenen Artikel wie Florian Rötzer und läßt die komischen Passagen andere journalistische Medien machen, was absolut zulässig ist.

    Ein Abschnitt der NDS lautet:
    „Auch eine russische Aktion unter falscher Flagge im Zusammenhang mit dem AKW, etwa um die ukrainische Seite als Terroristen zu brandmarken, ist nicht prinzipiell auszuschließen – sie ist aber angesichts der Indizien, der Vorgeschichte und der Ausgangslage, auf die weiter unten eingegangen wird, keineswegs naheliegend. Ist es (bis neue Erkenntnisse auftauchen) also wirklich auszuschließen, dass die ukrainische Armee mit einer provozierten Nukleargefahr weitere militärische Unterstützung aus dem Westen einwerben möchte? Schließlich könnte ein Angriff auf ein AKW, den man erfolgreich der russischen Armee anlastet, gut als ein Überschreiten einer roten Linie dargestellt werden.

    Aber auch starke Indizien sind längst noch kein Beweis für eine ukrainische Urheberschaft der Angriffe. Eigentlich müsste bis zu einer echten Klärung der Vorfälle durch Dritte auf Vorverurteilungen beider Seiten gänzlich verzichtet werden. “

    Und Herr Riegel vergleicht es im Abschnitt später mit der „Giftgasangriff“ im syrischen Duma 2018 und findet ein paar interessante Paralellen.

    Was mir aber spontan dazu einfiel, als Daniel Ganser in seinen Vorträgen ansprach, dass die amerikanischen Geheimdienste doch so direkt an den Terroristenn und deren Umfeld des 11. September dran waren, dass ein Wissen über die Aktion fast nicht möglich ist. Auch weil der Saudi-Arabische Teil der möglichen Mitwisser ganz schnell noch das Land verlassen konnte. Das dies als möglich geplannter oder akzeptierter Anschlag von manchen US-Behörden als Möglichkeit in betracht gezogen werden könnte.

    Und wie Daniel Ganser danach von allen MSM und Historikern (welche sich nicht ihre Karriere verbauen wollen) gemieden und verspottet wird, ohne sich inhaltlich mit seinen Fakten zu beschäftigen.

    Herr Riegel möchte uns aber schon seine Tendenz zu diesem Thema mitteilen; „…und (und müssten) die vorliegenden Hinweise den Schwerpunkt der Ermittlungen (vorerst) in Richtung Ukraine verschieben. Irgendjemand hat die Atomanlage wiederholt und gezielt beschossen. Der Verdacht würde hier also „Nuklearterrorismus“ lauten.

    Zur Beurteilung der aktuellen Situation ist es wichtig, zu erwähnen, dass Kiew vor Angriffen auf das AKW-Gelände nicht prinzipiell zurückschreckt. Die Ukraine hat solche Angriffe bereits ausgeführt und eingeräumt, wie der „Spiegel“ schon im Juli vermeldete:

    „Kiew bestätigt Einsatz von ‚Kamikaze-Drohnen‘ am Atomkraftwerk Enerhodar

    Bei einem Drohnenangriff seien russische Luftabwehr und ein Mehrfachraketenwerfer zerstört worden, so der ukrainische Geheimdienst.“

    Übrigens Danke an beide Autoren Herrn Riegel und hier Herrn Rötzer, dass sie sich des brisanten Themas angenommen haben.

  18. Wenn man weiß, dass ca. 30% der Ukraine mittlerweile amerikanischen Investoren gehören, und dann noch die 38 Biolabore mit einbezieht, in denen möglicherweise militärisch relevante Biowaffenforschung betrieben wird, dann weiß man, worum es geht. Warum dieser Konflikt nicht aufhört, nach amerikanischer Lesart nicht aufhören darf!

    Es hat zwei Vorfälle gegeben, die bereits brandheiß waren: die Versenkung des Kriegsschiffs Moskwa und die Explosion auf der Krim.

    Beide Male hat Russland unsachgemäßen Umgang mit Munition angegeben. Nun glaube ich jedoch nicht, dass russische Soldaten so blöd sind, dass sie gleich zweimal nicht mit Munition umgehen können und gleich solche großen Schäden anrichten. Vielmehr sieht es so aus, dass beide Vorfälle durch von amerikanischen Aufklärungssatelliten gesteuerte Raketenangriffe verursacht wurden. HIMARS kommen mit ihren Reichweiten in Betracht. Dies zuzugeben würde Moskau jedoch in den Zwang versetzen, einen offenen Konflikt mit der NATO zu deklarieren. Dies will man aus nachvollziehbaren Gründen (noch) vermeiden, hat aber die USA vor Abbruch aller Beziehungen und Kommunikation gewarnt. Deshalb glaube ich, dass der nächste solche Zwischenfall den Einstieg der Russischen Föderation in einen Schießkrieg mit den USA bedeutet. Dann helfe uns Gott.

    Daher wohl diese etwas simpel klingenden Erklärungen. Erschwerend kommt hinzu, dass ukrainische Militärs im Umgang mit dem HIMARS-System gar nicht geschult sind, so dass sie mit Sicherheit Unterstützung amerikanischer oder westeuropäischer Militärs gehabt haben müssen. Die Biden-Administration zündelt am Weltfrieden und an den Lebensgrundlagen der Europäer!

  19. Folgerichtig und nachvollziehbar hält die russische Militärführung Schläge, die sie einstecken muss, so tief wie möglich. Außerdem versucht sie, sich so wenig wie möglich von den gesteckten Zielen abhalten zu lassen.

    Aktuell fand ich unter verschiedenen URLs einen Bericht mit der Überschrift:
    „Warum Selenskyj eine nukleare Katastrophe braucht“
    Zu den zumindest in D gesperrten russischen Portalen habe ich keinen Zugang. So habe ich mich für den Bericht in einem Portal „Welt25“ entschieden:
    https://welt25.com/2022/08/16/warum-selenskyj-eine-nukleare-katastrophe-braucht/

    Erste wichtige Aussage:
    Energieexperte Aleksei Anpilogow: “Wie sich neulich herausstellte, hat Kiew in dieser Anlage das größte SNF-Lager errichtet, wobei die IAEO bereits ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht hat. Denn SNF ist das ideale Rohmaterial für eine “schmutzige” Atombombe. Die IAEO-Inspektoren wären in der Lage, sobald sie in Energodar vor Ort sind, Diskrepanzen zwischen den Berichten, die sie in der Vergangenheit regelmäßig aus Kiew erhalten haben, und der realen Gegebenheiten am Standort, an dem die abgebrannten Brennelemente gelagert werden, festzustellen. Diese Interpretation ist die einzig vernünftige Erklärung dafür, warum die Ukraine ihr eigenes Atomkraftwerk beschießt”

    Zweite wichtige Aussage:
    “Dies geschieht, um einen Auszug der Bevölkerung aus dem befreiten Teil der Region Saporoschje zu provozieren. Heute wurde die Absicht geäußert, ein Referendum über den Beitritt zu Russland abzuhalten. Gibt es keine Bevölkerung, so kann Kiew behaupten, die Abstimmung habe nicht stattgefunden, sie sei unrechtmäßig. So oder so wird das Kiew behaupten, doch im konkreten Fall kann es seine Behauptungen mit echten Bildern der Migration untermauern”, erklärte Anpilogow.

    Dritte wichtige Aussage:
    “Was die Behauptungen von Selenskyj angeht, das russische Militär beschieße sich selbst, so ist diese Verleumdung keineswegs neu. Acht Jahre lang hörten wir Beteuerungen, dass die Milizen des Donezk sich selbst beschießen, d. h. diejenigen Viertel, in denen ihre Familien und Kinder leben”, erinnerte der Experte (Anpilogow).

    Ich empfehle aber, den gesamten Bericht zu lesen!

    1. Hi wrmfr,

      es ist nicht schwer, die Einstellungen zu ändern, so dass du zu den westlichen eben auch die östlichen Medien aufrufen kannst. Und mit DeepL ist das übersetzen ein Kinderspiel.

      Wenn du möchtest, nennst du mir deinen Browser und ich schicke dir die Anleitung zu. Das sind wenige Schritte.

    2. Hi wrmfr,

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      Dies fand ich auch schon so in der russischen Presse. Trotzdem Danke!

  20. >> Erklärung: RF feuert auf den Teil des KKW, in dem die Energie für den Süden der Ukraine gespeichert wird. Das Ziel – uns vom ZNPP abzuschneiden und die 🇺🇦 Armee dafür verantwortlich zu machen. <<

    Immer noch nicht plausibel.
    1. Erklärt nicht die Gefährdung eigener Soldaten.
    2. False Flag ginge auf vielerlei Weisen viel einfacher.

    1. Und vor allem erklärt es nicht, wer denn wohl die Aufräumarbeiten bei einem eventuellen Atomunfall vor Ort leisten müsste.

      Die Ukrainer sind das nicht, bleiben nur die Russen.

    2. Hi Russischer Hacker,

      das weiß jeder, dass das westliche PR ist. Am besten im Zusammenhang mit dem heutigen Artikel Wolf Wetzel betrachten. Für ihre Karriere riskieren westliche Politiker einen GAU und der Russe war Schuld.

      Das erkennt ein Grundschüler und wie wenig Annalena Grundschülern gewachsen ist, hat unsere Olivgrüne bereits bewiesen:

      https://vm.tiktok.com/ZMNp8rucQ/?k=1

  21. Hi oskarwagenrecht,

    danke für das Angebot. Im Moment kann ich das nicht annehmen, da ich den Router mit automatischer Proxyerkennung betreibe und da ich mich mit dem MS Edge noch wenig befasst habe. Habe fast alle Funktionen auf „Aus“ gestellt.

  22. „Zumindest einmal hat das ukrainische Militär sich am 22. Juli damit gebrüstet, Zelte von russischen Truppen auf dem Gelände des AKW mit Kamikazedrohnen angegriffen zu haben.“

    Schon am 4 März haben die russische Truppen das AKW mit den Panzern und Artellerie gestürmt, damit wurde die administrative Gebaude am Eingang niedergebrannt – die Teil der AKW-Komplex war und einige hunderte Metern von Block 1 sich befindete.

    Aber damals haben Ihren (ehemalige?) Telepolis-Kollegen die Ukraine verspottet, Herr Rötzer – „es wurde „nur“ Schulungsgebaude und Museum zerstört – also sollte Ukraine mit ihre hysterische „Falschmeldungen“ über GAU-Gefahr aufhören“ – laut gewisse Herr Vonnahme.

    https://www.heise.de/tp/features/Selenskyj-Held-oder-Zuendler-6656213.html

    Also, jetzt wurden „nur“ russische Zelten (die dort überhaupt nicht zu suchen haben) gebrannt – heiß das auch, dass Sie die „Falschmeldungen“ über GAU-Gefahr verbreiten? Oder hatte doch Selenskij damals recht?

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