Finnische Regierungschefin: „Die Russen dürfen kein normales Leben mehr führen können“

Ukrainische Regierungspropaganda

Nach Umfragen ist die Unterstützung der Russen für Putin weiterhin sehr hoch. Anlass, die Russen in Kollektivhaftung für den Krieg zu nehmen und sie nicht mehr einreisen zu lassen?

In der EU wird darüber beraten, ob man Russen wegen des Krieg in der Ukraine die Einreise verbietet, indem man keine Visa mehr ausstellt. Wer für den Krieg verantwortlich ist, soll nicht reisen und Urlaub genießen können, so die Haltung. Die baltischen Staaten sind Vorreiter dieser Idee einer Kollektivhaftung, die natürlich vor allem von der ukrainischen Regierung gefordert wird („Eiserner EU-Vorhang“ für die russische Mittelschicht?).

Der ukrainische Präsident Selenskij sagte der Washington Post kürzlich: „Die wichtigste Sanktion ist die Schließung der Grenzen – denn die Russen nehmen jemand anderem das Land weg.“ Er sagte, die Russen sollten „in ihrer eigenen Welt leben, bis sie ihre Philosophie ändern“.

Das Argument ist, weil nach Umfragen angeblich eine große Mehrheit der Russen hinter Putin und dem Krieg steht, müssen alle Russen, möglichweise mit wenigen Ausnahmen, bestraft und zur Verantwortung gezogen werden. Die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin meinte, die Russen dürften „kein normales Leben“ führen: „Europa zu besuchen, ist ein Privileg, kein Menschenrecht.“

Die Bevölkerung wird auch schon unterschiedslos durch die Wirtschaftssanktionen abgestraft, aber nun soll es die russischen Bürger direkt treffen. Kein Krieg mehr zwischen Staaten und Streitkräften, sondern die Erweiterung der Kriegsführung gegenüber den Zivilisten, die unter Generalverdacht der Kollaboration gestellt werden, anstatt dass jeder einzelne Fall geprüft wird. Das dürfte ein Novum sein.

Gerade gab es auch wieder eine neue Umfrage in Russland, die die Kollektivhaftung begründen könnte. Letzte Woche ist das Vertrauen in Putin nach dem Allrussisches Meinungsforschungszentrum (WZIOM) noch einmal um einen halben Punkt auf 81,3 Prozent gestiegen. Auch die Zustimmung zur Tätigkeit des kriegsführenden Präsidenten ist danach um 0,2 Prozent auf 78,3 Prozent angestiegen.  Die Zustimmung zur  Kremlpartei Einiges Russland soll auch um 0,4 Prozent auf 40 Prozent gestiegen sein. Ansonsten legten nur Gerechtes Russland und die Kommunisten ein wenig zu.

WZIOM ist ein staatliches Meinungsforschungsinstitut. Ob man den Zahlen Glauben schenken kann, ist schwierig zu sagen. Unter Kriegsbedingungen und der Repression von Kriegsgegnern könnte man sich hüten, seine abweichende Meinung zu sagen. Allerdings stehen auch bei einer Umfrage des unabhängigen, als ausländischer Agent geltenden Levada-Instituts im Juli 83 Prozent hinter der Politik Putins und 68 Prozent sagen, das Land bewege sich in die richtige Richtung. 40 Prozent stehen hinter Einiges Russland. 76 Prozent unterstützen die russischen Truppen, 81 Prozent sind besorgt über das, was in der Ukraine geschieht. Ob der Krieg unterstützt wird, wurde aus naheliegenden Gründen nicht gefragt.

Man wird davon ausgehen können, dass die Mehrheit der russischen Bürger Putin unterstützt und den Krieg für gerechtfertigt hält, auch wenn die Folgen des Kriegs und der Sanktionen spürbar sind. So lange Russland keine massive Niederlage erleidet, dürfte sich daran nicht viel ändern. Die Sanktionen und der Druck von außen, werden die nationalistische Einheit weiter stärken. Das wird auch der Effekt sein, wenn die EU russische Bürger nicht mehr einreisen lässt und einen zweiten Eisernen Vorhang errichtet. Das Drängen von Kiew, Russland als Terrorstaat zu bezeichnen, was Lettland bereits übernommen hat, würde den Paria-Status der russischen Bevölkerung noch verstärken und letztlich Verhandlungen mit Russen unmöglich machen.

Ähnliche Beiträge:

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt:

62 Kommentare

  1. Man stelle sich vor ein Staatschef eines europäischen Landes würde sagen die Juden müssten bestraft werden und dürften kein „normales Leben“ mehr führen.

    Ach Pardon… das ist ja etwas gaaanz Anderes!

  2. Das ist alles ganz folgerichtig. Ohnehin werden russische Menschen doch von den ukrainischen Machthabern als »Untermenschen« beschrieben, die in der Ukraine nichts zu suchen hätten. Da die Ukraine ja nun zu „unserem“ Europa zählt (Geschichte hin, Geschichte her …) haben Russen nun also auch nichts in „unserem“ Europa zu suchen.

    Dass Russland selbst auch zu Europa gehört (ich meine Russland selbst, östlich des Ural ist zwar noch die Russische Föderation, aber nicht mehr Russland) will die veröffentlichte Meinung doch schon gar nicht mehr wissen. Wir sind im verwirrten Geiste schon wieder bei old Adolfs „bolschewistischen Untermenschen“ angelangt, und das auch noch EU-weit.

    Eine NATO-Influencerin namens Florence Gaub (Ex-Lehrerin am Historischen Institut der Universität Potsdam im Lehrgang Militärische Studien, Ex-Mitareiterin am NATO Defense College, Ex-Senior Analyst des Instituts der Europäischen Union für Sicherheitsstudien, Ex-Reserveoffizierin der französischen Armee im Rang eines Majors, Mitglied des Future Council on Frontier Risks des World Economic Forums und Gastprofessorin am College of Europe, ehrenamtliche Vizepräsidentin des Europäischen Forums Alpbach und heute stellvertretende Direktorin des Instituts der Europäischen Union für Sicherheitsstudien in Paris) erklärt in schönster Offenheit bei diesem Lanz in dessen Sendung: „Ich glaube, wir dürfen nicht vergessen, dass auch wenn Russen europäisch aussehen, dass es keine Europäer sind – im kulturellen Sinne.“

    Diese Russen hätten ein anderes Verhältnis zum Tod, meint Frau Gaub und verteidigt diese Ansicht dann auch, nachdem sie dafür kritisiert wird. In einem taz-Interview zum Beispiel.

    Wie nennt man so etwas: Kulturrassismus oder Sozialrassismus? Jedenfalls ist es die moderne Interpretation des „guten alten“ ethnischen Rassismus und es macht den rassistischen Russenhass der ukrainischen Machthaber im „Westen“ salonfähig.

    Damit ist dann auch erklärt, dass nun zunehmend „westliche“ Machthaber alle Russen aus ihrem Hoheitsgebiet ausschließen wollen. Man befürchtet Verunreinigungen.

    1. Frau Gaub befindet sich damit in bester westlicher Gesellschaft. Hatte doch vor Jahren schon US-Geheimdienstchef Clapper verlauten lassen “ That Russians Are ‚Genetically Driven‘ to ……“ whatever, jedenfalls nichts Gutem. Die haben das Böse einfach in den Genen; deshalb durfte uns Herr Melnyk auch über die FAZ darüber aufklären, daß JEDER RUSSE EIN FEIND sei. Und Nobelpreisträger Walesa fordert gar, die Russen auf 50 Millionen zu reduzieren, und die öffentlich in ukrainischen Demokratiemedien vorgetragenen Forderungen nach Ermordung und Ausrottung der „Moskali“ können jederzeit im Netz abgerufen werden.

      Immer schriller und hysterischer werden die Rufe nach………ja was eigentlich? Gibt es demnächst ein Pendant zur Wannseekonferenz?

    1. Wer solche leader/Führer hat, braucht sich um die Zukunft nicht zu sorgen, denn er hat in der Gegenwart schon ausreichend Gelegenheit dazu.

  3. Wenn Russen jenseits ihrer individuellen Einstellung kollektiv verurteilt werden, dann ist das ein Rückfall über das Mittelalter hinaus in die Barbarei der Antike.
    Wenn sich die europäische Kultur damit gut aufgehoben fühlt und Menschenrechtsbeauftragte nichts auszusetzen haben, dann spricht dies eine klare und eindeutige Sprache.
    Ein Nawalny hat nun also auch Hausverbot in Europa.
    Ob dieser Kulurrassismus Europa nicht mal gewaltig auf die Füße fällt, bezweifle ich durchaus.

  4. Wenn abwägender kühler Verstand durch , weibliche Gehässigkeit verdrängt wird, verkommt die Diplomatie zu einer schmutzigen Hinterhofarena grausamer Hundekämpfe. Nur dass hier aufgehetzte schrill keifende, hysterische Hyänen das blutige Geschehen dominieren.

    Gerade aber von der estnischen Ministerpräsidentin Kaja Kallas, die ich für (ursprünglich) wirklich klug gehalten habe, hätte ich mir noch vor wenigen Monaten, eine andere Denkungsart erwartet, wie sie in einem „welt-online“-Beitrag, formuliert hatte. „Keine Angst, wir sind vorbereitet“. Aber damals war noch keine Hetze zu hören!

    Bedenklich aber, dass jetzt Finnland ebenso wir Estland, den Begriff der „Sippenhaftung“ neu „definieren“ und sich eifrig in einem „legitim“ erscheinenden Rassismus üben und einander gar übertrumpfen wollen.
    Ich habe in Estland einige sehr nette junge Russen kennengelernt, die immer wieder betonten: „Ja, wir sind Russen, aber wir bekennen uns zu Estland.“

    Keine Frage, die Jahrzehnte lange, fast hundertjährige Herrschaft der UdSSR, sitzt noch sehr tief im Bewusstsein der Esten. . Das Okkupations-Museum in der Toom puiestee, dokumentiert sehr ausführlich die Verbrechen der brutalen Besatzungsmacht. Kaum eine Familie, die nicht einige Verwandte in Sibirien verloren hat. Oder jene, die in der Festung Patarei, gefoltert und hingerichtet wurden. Oder in „Mariamäe“ in Pirita, dem Historischen Museum, wo man auch beklemmende Einblicke der Sowjetära erhält. Und das ist auch völlig gerechtfertigt.

    Daher sind aber die Esten auch sehr empfänglich, für die „verführerischen“ Einflüsterungen und Versprechungen der NATO gewesen. Was psychologisch, sogar sehr verständlich ist.

    Allerdings war es ein eklatanter Fehler, die ansässige russische Bevölkerung, in eine kriminelle Diaspora zu „deportieren“, statt sich intensiv um sie zu kümmern. Die heute 20, 25-Jährigen, sind nicht verantwortlich, für die Verbechen ihrer Großeltern. Freilich,, das Problem ist nicht nur die Sprache – der Bildungsstand der Russen ist nicht ausreichend genug, um sich völlig zu integrieren. Ich sehe dieses Problem völlig objektiv. Aber was ist das Resultat: Ab dem Moment, wo ihnen russisches TV „abgedreht“ wurde, konnte „ET (nicht) nach Hause telefonieren.“ Und wie reagiert der gedemütigte Paria: Er könnte renitent werden – zumal wenn über „finstere“ Kanäle aus RU, Unterstützung geboten wird. Damit fördert man nur den Widerstand.

    Fazit: In der Vergangenheit ist so ziemlich ALLES schief gelaufen – und zwar für Estland – paradoxer Weise seit sie sich nun unter dem Schutz der NATO wähnen. Das war, als Obama meinte: „Die USA, werden immer hinter Estland stehen.“ Ein für die NATO leichtes Spiel, mit einem Volk, dass die sowjetischen Verbrechen, niemals vergessen hat.

    Vor etlichen Jahren, lernte ich im Park von Kadriorg – beim „Gassi gehen“ – den estnischen Botschafter in St. Peterburg kennen. Es ist logisch, dass ein Diplomat, die Interessen seine Landes zu vertreten hat. Allerdings war ich erstaunt, inwieweit er die NATO-Diktion übernommen hatte.

    Vor diesen „etlichen Jahren“, drang immer wieder durch, dass RU, überhaupt kein Interesse hätte, die baltischen Staaten zu „re-okkupieren“. Obwohl Tallinn ein sehr lukratives Objekt der Begierde wäre.

    Aber wie oben erwähnt: Erst der „NATO-Schutzschirm“, könnte die Bedrohung nun ERNSTHAFT entfachen.

    1. Muß man es dann als folgerichtig ansehen, wenn estnische Veteranen die Waffen-SS mit einem Denkmal ehren? Das waren dann wohl die „guten alten Zeiten“ für die Esten, wie ja auch für Letten und Litauer.

      Wie gut den baltischen Staaten EU und NATO bisher bekommen sind, kann man mühelos am Bevölkerungsschwund und der Deindustrialisierung seitdem ablesen, allein in Lettland sind es fast 30%.

      1. Ja, am „vabause väljak“= Freiheitsplatz, steht das Denkmal, dass du angesprochen hast, Aber dessen Ursprung, liegt eben früher, als die „estnische Waffen-Division“, das basiert auf der ERSTEN kurzen Unabhängikeit..

        Aus HEUTIGER Sicht, gäbe es nichts zu beschönigen – das ist vollkommen logisch. NUR: Estland war genauso ein Bauern- Opfer des „Hitler-Stalin-Paktes, wie die Finnen im Winterkrieg, wo sie genauso verarscht wurden. Es galt, den BOLSCHWEISMUS zu bekämpfen – und die Eigenständigkeit wieder herzustellen.
        Marschall Mannerheim, hatte für Hitler, nur Verachtung übrig.

        Das ganze „baltische Problem“, bezieht sich auf eben jenen „livländischen Mythos“, der noch nach dem Zusammenruch, anno 19, sogar in der – etwas kühnen Vision – eines neuerlichen „Herzorgtums“ unter einem – schlagt micht tot – Mecklenburgers ins GEspräch brachte.

        Estland – so der heutige Name – war IMMER eine dishomogene Gesellschaft. Die aber trotzdem funktionierte. Der Adel war „deutsch“, die Kaufleute waren russisch – und die Bauern: estnisch. Vom Adel meist herablassend, die „Kullen“ genannt.

        Wer sich in die tiefere Geschichte einlassen möchte, dem empfehle ich den ebenso klugen, wie amüsanten – und fachkundigen Autor Siegfreid v. Vegesack. „Balstische Geschichten“ etwa, ein sehr subtiles WErk, dass ohne Hass auf die alte Heimat, die Geschehnisse nach 1919 schidert – und ähnliche WErke des Autors.

        „Geschichte“, kann man nur aus der stattfindenden Zeit verstehen. Man braucht das Einfühlungsvermögen, auch wenn uns HEUTGEN, alles völlig fremd vorkommt. Jedenfalls: Schaut euch vegesack an. Und vielleicht versteht ihr dann auch die „baltische Situation“.. Esi sit die „SAga“ einer verlorenen Heimat,die sich zwischen St.Petersburg und Dorpat/Tartu, abgespielt hat. Ein zerissenes Land, in dem Familien in russischen oder schwedischen Diensten standen – und je nach politischen=kriegerischen Umständen, als Verräter oder Günstlinge gehandelt wurden.

        Litauen, Lettland oder Estland, sind Neuschöpfungen jenes Gebietes, das eben damals als „Livland“ eine baltische Einheit war.

    2. Die baltischen Staaten haben nach über einem Jahrhundert noch immer nicht begriffen, dass sie ihre Unabhängigkeit weder dem Zaren, noch der Provisorischen Regierung zu verdanken haben.
      Den Sowjets zwar auch nicht unbedingt, aber den Umständen nach dem Sturz der Provisorischen Regierung.
      Und da waren diese am konstruktiven.

      1. Und das ist der Dank (am Beispiel Lettland).

        (x)https://www.fondsk.ru/news/2022/08/13/latvia-nacelilas-na-unichtozhenie-poslednih-sledov-istoricheskoj-pamjati-56933.html

        „Die lange Geschichte des Denkmals für die Soldaten der Sowjetarmee, die das sowjetische Lettland und Riga von den Nazi-Invasoren befreit haben, hat eine neue Wendung genommen. Am 12. Mai 2022 setzte die lettische Saeima (Parlament) aus Rache für die Massenaktionen der Anwohner am Tag des Sieges ostentativ Abschnitt 13 des lettisch-russischen Abkommens außer Kraft, der die Erhaltung der Gedenkstätte vorsah. Am nächsten Tag beschloss der Stadtrat von Riga, das Denkmal abzureißen.

        Der Bürgermeister von Riga, Martins Stakis, hat beschlossen, das Andenken an die Kämpfer gegen den Nationalsozialismus auf besonders zynische Weise zu verhöhnen, und hat in einem Fernsehauftritt erklärt, dass das Denkmal nach seinem Abriss „verwertet“ werden soll. Das heißt, das Denkmal wird wie Müll behandelt werden.

        Es handelt sich um denselben Stakis, der den 9. Mai, den Tag des Sieges, bereits als „Feier des Todes“ bezeichnet hat. Gleichzeitig hat er stets die Feierlichkeiten zum Tag des Gedenkens an die lettischen SS-Legionäre (16. März) gebilligt, an denen hochrangige Politiker in Lettland teilnehmen. In der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg steht Stakis auf der Seite der deutschen Faschisten.“

        Voll die westlichen Werte halt.

    3. Wohin brachten doch die deutsche Nazis die ersten zusammengetriebenen westeuropäischen Juden, bevor die industrielle Massenvernichtung anlief? War es nicht Riga, weil es dort genügend einheimische Verbrecher gab, die diese Menschen Helllichtertage ohne jeglichen Widerstand der Zuschauer einfach totschlugen?
      Vielleicht hatte die SU aufgrund der politischen Struktur der Bevölkerung auch genügend Grund, brachial in diese einzugreifen, denn bei der Kriegsgefahrenlage war keine Zeit, langfristige Beruhigungstaktik anzusetzen. Außerdem ist es ahistorisch, die baltischen Kommunisten einfach wegzulassen und somit zu Russen zu erklären. Es waren diese, die zuvorderst die gewaltsamen Säuberungen nicht ohne Grund durchführten, denn die bürgerlichen faschistischen Kräfte gingen als erste gegen sie vor, den alten wie auch den aktuellen Pedanten der Ukraine nicht unähnlich. Mord, Lynchen, Anschläge gegen alles was sie schief ansieht, gehörten und gehören zu deren Tagesgeschäft.
      Wie viele „Opfer“ hatten sich die Behandlung verdient? Daß auch viele Unschuldige dabei über die Klinge sprangen, war im Stalinismus normal. Es hatte System, lieber 10 abknallen als 1 Schuldigen laufen zu lassen. Aber in den baltischen Ländern werden gerade die Verbrecher, die es verdient hatten, als Russlands Opfer geehrt und nicht die Unschuldigen.

      1. „Außerdem ist es ahistorisch, die baltischen Kommunisten einfach wegzulassen und somit zu Russen zu erklären.“
        Das ist der eigentliche Zweck dieses historischen Revisionismus – es gab gar keine baltischen, ukrainischen, polnischen Kommunisten, Sozialisten, organisierte Linkskräfte usw., sondern das ist eine Erfindung von Kräften von außen.
        Hat man eine ursprüngliche und harmonische Einheit der Nation X als Volkskörper erst einmal proklamiert, dann sind Bewegungen, die auf realen gesellschaftlichen Widersprüchen basieren in dieser Ideologie „zersetzende Elemente aus dem Ausland“.
        Hier „der Russen“.
        Man „othert“ für das eigene, rechtsnationalistische Narrativ störende Elemente (ironisch ist, weder Stalin, noch darauf folgend Chruschtschow waren Russen).

        1. Stalin und Chruschtschow waren wie Rokossowski zwar keine Russen, aber „Moskowiter“ und Letztgenannter ethnisch eigentlich Pole.
          Die Ukrainer (des rechten Sektors) wollen herrschen und sehen wie Hitler die Geschichte nur als eine Abfolge von Herrschaftsbeziehungen.
          Dass man sich vielleicht so organisiert, indem man sich ergänzt und die ganzen „Transaktionskosten“ spart, welche sich aus den Reibflächen von Master/Servant(Slave)-Beziehungen ergeben, fält solchen Trotteln nicht in den Sinn.
          Solche Trottel giert es aber auch nicht nach ehrlicher Arbeit. Bei ihnen wird man keine Schwielen und dreckige Arbeitskleidung entdecken.
          Sie sind so schwach, dass sie sich ihre Existenz nur privilegiert vorstellen können. Also ein Beispiel völliger Unangepasstheit/Nicht-Fitheit. Das sind die eigentlichen Schmarotzer und ihre Ideologie.

  5. Menschenrecht als Privileg (Privatgesetz, Gnadenerweis) – schicke Aussage für die Repräsentantin eines „demokratischen“ Staates, kennzeichnend für die grundsätzliche Haltung der „Wertewesten“-Träger.

    Rassistische Hetze (nicht nur) gegen Russen, Militarismus und Kriegspropaganda wie 1914 ff sind die heutigen Charakteristika westlicher Außenpolitik. Außerkraftsetzung von Grundrechten, Hetze gegen Kritiker/innen, massive Umverteilung von „unten“ nach „oben“, Verpulverung von Steuermitteln bei zunehmender Verarmung der Bevölkerung und zunehmende Einbeziehung von Teilen der Streitkräfte zur Umsetzung von Maßnahmen im eigenen Land sind die heutigen Charakteristika westlicher Innenpolitik. – Krieg nach außen, Krieg nach innen.

    Wie nennt man das? „Regelbasierte Ordnung“, Wertewesten. Ich bin sicher, dass vielen Bürger/innen treffendere Bezeichnungen dazu einfallen.

    Wenn Regierungspersonal moralisch, emotional, „empört“ argumentiert, weiß man sofort, dass es sich um Heuchelei, also Propaganda handelt. Denn dieses Personal ist bestimmt nicht aufgrund von „Betroffenheit“ und „Nächstenliebe“ an seine Positionen gelangt, sondern durch i. d. R. kühl überlegtes, meist intrigantes Vorgehen. Dass diesem Personal Menschen und ihre Rechte vollkommen gleichgültig sind, insbesondere, wenn es um eigene Vorteile und Privilegien geht, kann man auch am Armenhaus Europas, der Ukraine, sehen. Land und Boden werden an große Investmentfirmen verhökert, die arbeitende Bevölkerung brutal ausgebeutet bzw. ins Ausland verschachert, als billige Pflegekräfte, Dienstboten oder Sexarbeiterinnen. Oligarchen Ost und Oligarchen West Hand-in-Hand. O schöne neue Welt, die solche Bürger trägt.

    Die Zielrichtung des „Wertewesten“ ist klar: Krieg mit Russland und Krieg mit China. Nach innen: Den Weltkrieg wieder salonfähig machen und Schlimmeres als die Leibeigenschaft einzuführen: restlos verwertbare Menschen, die nach Belieben „reduziert“, genetisch verändert und nach Bedarf auch in Laboren gezüchtet werden können. Klingt dystopisch? Keine Sorge, die Olivgrünen in Berlin setzen sich gerade für die Freigabe von Kokain und Ecstasy ein, damit das erträglich bleibt.

    1. >> Wie nennt man das? <<

      Willst du es wirkich hören?
      Das sind die Merkmale eines totalitären Regimes, welche in der Krise sichtbar werden.

    2. Eigentlich sollte jeder Rechtskundige wissen, dass Rechte etwas sind, was nicht auf Gnade oder positiver Voreingenommenheit/Sympathie gründet.
      „Wohltätigkeit ist das Ersaufen des Rechts im Mistloch der Gnade“ formulierte schon ein Pestalozzi.

      Diese Logik scheint aber in den Institutionen des Werte-Westens noch nicht angekommen, oder (schon wieder) abhanden gekommen zu sein.
      Wenn das keinen relativen Rückfall darstellt, dann wird es jedenfalls das, was darauf folgt bzw. folgen kann, sicher sein.
      Und dieser Umstand berechtigt, auch mal nicht nur härtere Worte zu wählen, sondern auch etwas konsequentere Mittel bei den Taten zu verwenden.
      Am Ende war auch für Helmut Kohl ein Georg Elser ein Held.

  6. Lybien, Syrien, Afghanistan etc. haben zig tausende Flüchtlinge in Bewegung gesetzt, sie werden mit Steuergelder willkommen geheißen.
    Zahlende Russen werden Staaten besuchen die die ‚westlichen demokratischen Menschenrechte‘ respektieren und praktizieren.
    Formal hat Russland die ‚Nürnberger Prozesse‘ begleitet und diese Gerichtsbarkeit ist bis heute aktiv! Diesmal sitzt dann wer in der Anklagebank?

    1. Apropos „Anklagebank“:
      Im Unterschied zu Menschen russischer Nation dürfen demnach ukrainische Staatsangehörige weiterhin nach Finnland einreisen, oder? Z. B. die Truppe, die auf „thegrayzone“ von Esha Krisehnaswamy beschrieben wird.

      Eine kurzgefasste Beschreibung findet sich auf „uacrisis“. Auf „Tiktok“ gibt es dazu „beliebte Inhalte“ (heißt es auf der Seite).
      Oder einfach „Tornado Battalion“ bei einer Suchmaschine eingeben.

    2. Hi Pro,

      Diese Analyse zeigt, dass sich die Gesamtzahl der direkten Todesopfer während des Krieges gegen den Terror in den großen Kriegsgebieten Lybien, Afghanistan, Irak, Pakistan, Syrien und Jemem mit erheblicher Beteiligung westlicher Regierungen auf etwa 1,2 Millionen Menschen beläuft.

      Wendet man zusätzlich zu dieser Zahl die Methodik der Genfer Erklärung an, so ergibt sich eine Spanne von 4,2 bis 4,6 Millionen Menschen, die mindestens als indirekte Folge dieser Kriege nach dem 11. September gestorben sein dürften. Methodik der Genfer Erklärung ist ei Faktor, der die Gesamthöhe der Kriegsopfer bestimmt. Die Gesamtopferzahl eines Krieges erhöht sich zur Opferzahl durch direkte Einwirkung dadurch, dass viel mehr Menschen an den Fölgen als an den Krieg sterben. Meistens am Fehlen sauberen Wassers, medizinischer Versorgung, ausreichender Nahrung, Medikamente usw. Meistens liegt das durchschnittliche Verhältnis von 4:1 der Genfer Erklärung. Es kommt auf den Zerstörungsgrad und die länge des Konfliktes an.

      1,2 Millionen direkte Tote seit 2001 durch USA und Verbündete. Wieviel Tote hat W.Putin auf dem Gewissen.

      1. Nimm einfach die letzten +100 Jahre an Kriege, Verwüstung, atomare Testgebiete und die in den letzten Dekaden eingesetzten Plutonium Munition… Abertausende Menschen werden durch Bio/Chemischen Produkte verseucht, alleine der Anteil von Diabetes, Krebs tötet wieviele? Und ein paar Kinder werden instrumentalisiert das wir durch das Klima sterben werden, die Allgemeinheit soll für die Verbrechen von einem kleinen Kreis aufkommen!
        Heuer sollen die Bürger an einem System festhalten, mit 24/7/360 Psychoterror über Medien beschallt und ständiger Feinbildprägung, alternativlos!
        Wie soll bei diesen andauernden Verfall Gerechtigkeit einziehen? Das „Kapital“ zieht weiter und hinterlässt verbrannte Erde…

  7. Dann gibt’s auch bald „War Relocation Centers“ in der Europäischen Union, dort werden alle Feindvölker zur Sicherheit Interniert.

    Die Deutschen haben ein einzigartiges Wort dafür „Schutzhaft“

      1. Internieren kostet Geld. Geld hat die Ukraine nicht, die bettelt doch laufend. Kein „Penner“ vorm REWE ist so penetrant, wie der „кровавый клоун“ ( „blutige Clown“).

        Ich entschuldige mich bei jeden Notleidenden auf der Welt, das ich ihn für diesen billigen, populistischen Vergleich mißbraucht habe. Morgen, versprochen bekommt der Herr vorm REWE wieder seinen Obulus von mir

  8. Sanna Marin, finnische Ministerpraesidentin…..
    „die Frau, sie sich von Putin nicht einschuechtern laesst, die Frau, die keine Angst vor Putin hat, die Frau, die sich vor Putin nicht fuerchtet usw usf “ gruseliges, hirnloses Geschwaetz unserer eingebetteten Journalisten. Sie loben die Sozialdemokratin und feiern den „antirussischen“ Politikerstil der „neuen“ Frauen, die, mit Pulverduft komplett vernebelt, solche Saetze von sich geben: „die Russen duerfen kein normales Leben mehr fuehren koennen“…..andere wiederum wollen „Russland ruinieren“….also, in Kauf nehmen, dass Menschen sterben…..!
    Diese Aeusserungen sind menschenverachtend! Als Frau distanziere ich mich von diesen „neuen“ Frauen!

    1. Der Höhepunkt dieser Reihe beeindruckender Weibsbilder (darf ich schreiben, bin selbst eines) steht uns allen noch bevor: Liz Truss, Oxfordabsolventin, die Ostsee und Schwarzes Meer nicht auseinanderhalten kann und russische Städte (Woronjesh, Rostov) wieder der ukrainischen Reierung zurückgeben will.

      Na ja, vielleicht fällt ja doch das eine oder andere Gelächter dabei ab.

  9. Und weil das heldenhafte Estland es Russland jetzt mal so richtig gezeigt hat, macht es (in Gestalt seines Außenministers) auf dieser Schiene gleich weiter und zeigt es jetzt auch China, das es versäumt hat, die russische Intervention in der Ukraine gebührend zu verurteilen.
    Estland hat sich vor diesem Schritt – die Zusammenarbeit im 16+1-Format mit China aufzukündigen – mit einer Reihe von Verbündeten beraten, wie man Bloomberg mitteilte. Das wird China schwer treffen.

    PS Die Sacharova reagierte übrigens auf die Kallas und ihren Spruch vom „Privileg“, die EU besuchen zu dürfen, indem sie Duschen, Heizen und Klimaanlagen als europäische Privilegien bezeichnete.

    1. Sacharova, ist für mich nicht nur eine der ganz wenigen inelligenen Frauen, die durchaus den Staus einer Außenminiterin erfülle n könnte, sondern diese Frau besitzt genügend Witz und Zynismus, umd ihre westlichen „Kollegen“, bloßzustellen. (Was diese, mangels Intelligenz, freilich, nicht begreifen) Von Kallas bin ich schwer enttäuscht, fürchte aber, sie steht auf einer Gehaltsliste.)

  10. Seltsam, dass (bis auf die Ukraine) Zwergstaaten mit einer kaum vorhandenen Armee am lautesten gegen Russland auftreten. Warum ist das so? Wenn es ernst werden sollte, werden sie doch von Russland in wenigen Tagen überrollt.

    1. bin kein Baltikumspezialist. aber woran ich mich erinnere, ist die extreme Amerikanisierung des administrativen und polit. Personals, das nach 89 in diesen Staaten die Geschäfte übernommen hat. Das waren oft junge Leute, die in USA studierten und z.B. sehr gerne Ideen des freien Markte auf die heimischen Probleme anwandten.

      1. Nun, ich verfolge das „estnische Treiben“, seit 2006. Der kleine Staat, besitzt auch unabhängig von „transatlantischen Förderungen“, ein unerhört kreatives Potenzial. Und zwar, in jeder Hinsicht. Allerdings ging auch die SChere zwischen „arm und reich“, extrem weit auf. In Estland besteht sseit einigen Jahrzehnten Pfandpfllicht – so wie in Deutschland. Gegenwärtig sind es zehn cent/Dose/Flasche.

        Dei Zahl und vor allem die SICHTBARE ZAHL, der flaschensuchenden Rentner, hat ziemlich zugenommen. Es sind nicht nur Obdachlose im Alkodusel, sondern ehemalige kleine Angestellte – die vielleicht auch des Alters wegen, plötzlich „freigesetzt“ wurden. Die „moderne“, junge Gesellschaft Estlands, hat zweifellos, einiges an Errungenschaften vorzuweisen – ohne Estland, kein „Skype“

        Die Schattenseite aber – und das sehe ich ebenso objektiv: Der gnadenlos erfolgreiche Kapitalismus, vergisst jene, die früher eben dazu beigetragen haben können.

        Klar, das kleine Estland, rühmt sich heute, über 40 Craft-Brauereien zu beherbergen. Der Großteil beschert tatsächlich hervorragende Sude. Nur: Zu Preisen von 3 Euro/0,3 aufwärts, bei „selver“, „Rimi“ oder „coop“, ist das ein cerevisiologischer Wunschtraum. Und wenn Estland heute rund 18% Inflation aufweist – nicht so lecker.

    2. Ich kann nur für Estland sprechen: Kurz gesagt, es ist noch immer das „Trauma“, das dank der „psychologischen Betreuung von Doc Nato“, vorgaukelt, geheilt zu werden. Dabei ist es hier, wie so oft in der Psychotherapie: Ohne sie=Nato, gebe es die Probleme nicht. Und jetzt, fühlen sie sich stark, wie der kleine Pinscher auf Muttis Arm. der Kampfeswütig auf den Labi runterkeift.

  11. Sie merken, dass unser System kaputt geht und dass die Russen überleben werden. Da muss man doch Angst haben, oder?
    Diese Regierungen sind Bestandteil des Untergangs. Wer hat sie eingesetzt?

    1. Nur ein kaputt-gehendes System kann darf man ersetzen, wenn es ums Überleben und den Protagonisten an den Kragen geht.
      Es ist nur wünschenswert, sich vorher eine Menge an Techniken, Taktiken und Strategien angeeignet zu haben, um adäquat und ohne Lehrbuch meisterhaft darauf reagieren zu können.

  12. So langsam verdichtet sich bei mir der Verdacht das einige baltische und skandinavische Politiker offensichtlich nicht mehr ganz dicht sind…

  13. „Die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin meinte, die Russen dürften „kein normales Leben“ führen: „Europa zu besuchen, ist ein Privileg, kein Menschenrecht.“ “

    Gibt es wirklich immer noch Leute, die meinen, der Kreml müsste Russen vorlügen, dass Westler sie hassen? Auch lustig, wie aus dem Zitat herausklingt, dass man für ein „normales Leben“ Europa besuchen müsste oder können sollte. Diese Überheblichkeit ist genau das, was uns im nicht-westlichen Großteil der Welt so unbeliebt macht.

  14. Ich habe mir jetzt alle Kommentare durchgelesen und bin erleichtert,
    daß es noch Menschen mit Herz, Verstand und dem nötigen Durchblick gibt.
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was man mit diesen „Regierenden“ im Wertewesten
    in so kurzer Zeit angestellt hat. Ich vermute mal, wer ausschert, kann sich seines
    Lebens nicht mehr sicher sein und wer am lautesten bellt bekommt den Friedensnobelpreis
    oder eine Ehrenurkunde von Klaus.
    Anders kann ich das alles nicht mehr nachvollziehen.
    Was die Personalie L. Truss angeht sieht es ganz danach aus, daß keiner der noch ein bischen
    Restverstand hat, diesen Posten übernehmen möchte. Wer möchte schon Kapitän auf der
    Titanic sein.

  15. Im weiteren Sinne zum Thema:

    Nachdem bereits seit dem Beitrittsgesuch von Schweden und Finnland einige Ostseeanrainer – am lautesten wieder die baltischen – herumtönen, die Ostsee sei ja jetzt ein NATO-Binnenmeer, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Schritte in Richtung Blockade St.Petersburg und Kaliningrad unternommen werden. Bereits in dieser Woche führte das finnische Militär im Finnischen Meerbusen ein entsprechendes Manöver durch. Nach Angaben der polnischen Zeitung Defence24 haben NH90-Hubschrauber eine Minenlegeübung in der Nähe von Kronstadt durchgeführt. Die vom finnischen Unternehmen Forcit Defence hergestellten berührungslosen Bodenminen vom Typ Blocker (PM16) wurden ins Wasser geworfen.
    Es soll sich um eine Operation handeln, um die Durchfahrt russischer Schiffe auf dem Weg von und nach St. Petersburg zu blockieren.
    Estland hat diese Minen im letzten Jahr gekauft. Damit kann die baltische Flotte eingeschlossen (und Kaliningrad blockiert) werden. Außerdem kann der Finnische Meerbusen durch Estland und Finnland mit Anti-Schiffs- Raketensystemen für russische Schiffe gesperrt werden. Und da ist von Schweden (Gotland) noch gar nicht die Rede……

    Näheres hier: (x)https://svpressa.ru/war21/article/343042/?rss=1

    PS Einen Crosscheck habe ich nicht gemacht, weil ich kein Polnisch kann.

    1. Wie gesagt, Krieg nach außen, Krieg nach innen. Gerade auf rt.de gelesen:
      „Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat vor Attacken auf die Energie-Infrastruktur in Deutschland gewarnt. Der Bild am Sonntag sagte die SPD-Politikerin, man müsse gegen mögliche Attacken auf Gas-Terminals und andere kritische Infrastruktur gerüstet sein. Sie verwies dabei vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs auf den Schutz vor Cyberattacken. Es kämen aber auch neue Aufgaben hinzu:
      „So müssen wir die Bewegungen russischer Schiffe in Nord- und Ostsee kontrollieren und die neuen Flüssiggas-Terminals bewachen.“
      Die Ministerin hob in dem Interview weitere Herausforderungen hervor: Neben der russischen Bedrohung gehe es auch weiter darum, Extremismus mit aller Kraft zu bekämpfen. Ihr Ministerium sei alarmiert durch den Versuch von Linksextremisten, Klimaproteste zu instrumentalisieren. Auf der anderen Seite sehe man auch weiter die Gefahr von rechts.“

      1. Ach ja, diese gleichfalls gehässig dumme wie hässliche Hexe, sieht überall „Gefahren“. „Spieglein, Spieglein meiner Schand, wer hat den Teufel in der Hand?“ „Ihr, Frau Königin, Ihr seid des Teufels mächt´ge Herrin – und er wird schweigen, im ganzen Land“.

        Es ist schon bedauerlich, dass es für „Ministerposten“, keine unabhängigen, psychologischen Eignungstests gibt, die so manche offenkundige Psychopathen, vom Amt ausschließen könnten. Charakterliche Qualifikationen zu klären, in Form harter Rollenspiele: Ist er BESTECHLICH, etc.

        Und die „Weiber?“ Sorry, ich habe Alice Schwarzer früher für mutig gehalten, allerdings, die heutigen Profiteure, sind nur miese Trittbrettfahrerinnen, deren Intention es ist, die „besseren“ Männer zu sein, ohne zu bemerken, dass sie weiblich miese A-Löcher wurden und genauso A-Lochartig agieren, wie die verachteten „Schwanzträger“. Das „NARRativ der „feministischen Außenpolitik“ ist ebenso schwachsinnig, wie eine „queerfreundliche Feuerwehr.“

        1. Eignungstest fände ich auch gut. Gäbe es die, hätten wir derzeit vermutlich keine Regierung.
          Bemerken würde das niemand, außer natürlich an der angenehmen Ruhe.

          1. Wir könnte ja hier eine Ausschreibung machen. Ich bin überzeugt, wir fänden völlig entspannt, ministerable Persönlichkeiten;o)))))))))

      2. Wie will die Innenministerin dann Dumm-Extremisten wie eine Nancy Faeser bekämpfen?
        In einem Fall würde ein Sprung aus einer besonders hohen Brücke reichen, aber wie sieht es in den anderen Fällen aus?

  16. Ich habe mal grosse Stücke auf die Skandinavier gehalten, weil sie sich immer für Frieden einsetzt haben -z.B.in Palästina.
    Die positiven Vorurteile muss ich wohl entsorgen:
    Norwegen – wegen Stoltenberg,
    Schweden – wegen Assange und der ukrainischen Aufrüstung und
    Finnland – jetzt auch noch.
    Das soll dann so sein.

    1. Für weitere Länder s. Klassenbuch von Sanna Marin in der Grundschule der „Young Global Leader“.

      Anmerkung: Oder s. das von Haakon Magnus Norwegen, einem Glücksburger Sprößling.
      „Das Haus Glücksburg gehört zur europäischen Hocharistokratie und stellt bis heute die Monarchen von Dänemark und Norwegen sowie bis 1974 von Griechenland. Königin Sophia, Tochter des griechischen Königs Paul und Mutter des spanischen Königs Felipe VI., gehört dem Geschlecht ebenfalls an. Über Prinz Philip, den Ehemann von Königin Elisabeth II., geht überdies die heutige britische Königsfamilie, das Haus Mountbatten-Windsor, in väterlicher Linie auf das Haus Glücksburg zurück.“ (Wikipedia. Jimmy Wales ebenfalls YGL)

      Wo Krieg ist, ist der Adel nicht fern.

  17. Diese Dame, Sanna Marin oder s.ä., ist keine neue globale Führerin. Sie ist eine reine Rassistin und damit für mich eine Faschistin. Auch jetzt als Rentner werde ich diese Menschheitsverachter weiter bekämpfen. Wir haben noch viel zu tun.

  18. >> Die Sanktionen und der Druck von außen, werden die nationalistische Einheit weiter stärken. <<

    Dazu ein Ausschnitt us dem "Dem Buch der Memoiren von A.M. Romanow", 1933
    Die Memoiren eines Verwandten von Zar Nikolaus II. sind recht interessant, denn er hatte in den 20er und 30er Jahren seine eigene Sicht auf die Revolution in Russland, die sich nicht in einer pauschalen Verunglimpfung der Bolschewiki erschöpfte. Damals wurde auch versucht, das Regime in Russland durch wirtschaftlichen Druck zu ändern, könnte man, wenn man wollte, gewisse Anspielungen auf den modernen Versuch der USA sehen, die russische Politik durch Sanktionen zu ändern.

    ——————————————
    – Aber Sie haben mir noch nicht gesagt, was die französische Regierung gegen die Bolschewiken zu tun gedenkt?
    – Es ist ganz einfach, fuhr der junge Diplomat fort und zuckte mit den Schultern. Der Bolschewismus ist eine Krankheit der besiegten Nationen. Herr Clemenceau hat das russische Problem einer umfassenden Untersuchung unterzogen. Die vernünftigste Maßnahme wäre die Ausrufung eines Belagerungszustandes über die sowjetische Regierung.
    – Ein was?
    – Eine Blockade, ein Cordon sanitaire, wie Herr Clemenceau es nennt. Eine solche Blockade lähmte Deutschland während des Krieges. Die sowjetische Regierung wird weder importieren noch exportieren können. Es wird eine Art riesiger Drahtzaun um Russland errichtet. In kurzer Zeit werden die Bolschewiki zu ersticken beginnen, sich ergeben und die rechtmäßige Regierung wird wiederhergestellt werden.
    – Wird Ihr Chef die Verantwortung für das Leid übernehmen, dem Millionen von Russen durch eine solche Methode ausgesetzt wären? Ist ihm nicht klar, dass Millionen russischer Kinder durch ein solches System verhungern werden?
    Der junge Mann zog eine Grimasse:
    – Aber dadurch, Eure Kaiserliche Hoheit, wird das russische Volk einen Grund haben, sich aufzulehnen.
    – Sie, junger Mann, irren sich. Ich bin sicher, dass Ihre Blockade nur ein Werkzeug für die Propaganda des Bolschewismus sein wird und die Bevölkerung Russlands um das Moskauer Regime scharen wird. Es kann nicht anders kommen. Versetzen Sie sich in einen russischen Durchschnittsbürger, der nichts von Politik versteht und erfährt, dass Frankreich für die Hungersnot in Russland verantwortlich sei. So sehr ich die Autorität von Herrn Clemenceau respektiere, finde ich diese Idee sowohl leichgsinnig als auch äußerst gefährlich.
    ——————————————

  19. Vorausgesetzt, ich habe meine Gefühle unter Kontrolle,
    versuche ich, Ungerechtigkeiten nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen.
    So ist es mit der finnischen Ministerpräsidentin Marin,
    die von den Unbotmäßigkeiten von Russen
    in mehr als 200.000.000 Metern südlich gehört hat.

    Dem Geolexikon hat sie entnommen, dass ihr eigener Staat
    mit diesen Russen eine 130.000.000 Meter lange Grenze hat.
    Man kann gut nachvollziehen,
    dass da ein Regierungsgehirn in Wallung kommt.

    Finnland als mittelgroßer Staat, verglichen mit
    Andorra, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Moldau, usw.,
    inzwischen Mitglied in NA TO LL,
    kann Wachsamkeit und Handlungsfähigkeit demonstrieren,
    indem es den Russen die Grenzen aufzeigt.

    Und in einen Sonderkrieg wie 1939 bzw. 1941 – 1944 mit den Sowjets
    wird man auch nicht gleich wieder hineinrutschen.
    Davor sind ja nun die NA TO LLs!

  20. Ich sehe im Westen nur noch Falken keine Tauben….

    Da bekommt man, als „alter Mann“, einen richtig verklärten und träumerischen Blick und denkt an Brandt, Palme usw.

    1. ,…und Egon Bahr. Damals hatte die SPD noch weitblickende Leute mit persönlichem Format, die sich nicht nur in primitiver Parteien-Disziplin zu üben wussten, sondern tatsächlich noch „Politiker“ im ureigensten Wortsinn waren.

      1. Ja, leider auch viel zu früh verstorben

        Selbst ein Schmidt hat auf seine letzten Tage die „Altersweisheit“ befallen…..

        Klaus Karl Anton von Dohnanyi ebenfalls siehe: https://www.european-news-agency.de/politik/dohnanyi_usa_tragen_erhebliche_mitschuld_am_ukraine_krieg-84130/

        Aber solchen Diplomaten wurde eben auch nicht in London unter der Regie von Schwab „Völkerrecht“ bei gebracht, welche diese Personen dann später in einer „Femeninen Olivgrünen Außenpolitik“ umsetzen können.

        1. Vor allem eines: Schmidt, Bahr und einige andere dieser Zeit besaßen etwas, wovon man heute in der Politik, nicht einmal zu träumen wagt; Nämlich CHARAKTER!

          Nur so, zum Nachdenken: wie würde „Deitschlands beliebtester Politiker“ Habeck, die Stumflut in Hamburg gemeistert haben?? Zunächst wäre eine „Taskforce“ gegründet worden – und während alles gnadenlos absäuft, stellt sich der Schwiegersohn der Nation vor das Mikro und faselt; „Wir werden alles tun“,…….“Wir haben die Lage voll im Griff“,……etc.

  21. Heute in einer Zeitung in einem sehr großen Land mit europäischen Anteil gefunden.

    „15.08.2022
    Heute Morgen gegen 6:30 Uhr wurde der US-Militärstützpunkt Al-Tanf im Süden Syriens von nicht identifizierten Kamikaze-Drohnen angegriffen.

    Eine Drohne wurde abgefangen, eine weitere explodierte innerhalb der US-freundlichen Gruppe Dschaisch Mahawir al-Saura. Es gab keine Verletzten oder Schäden an der Infrastruktur, und der Stützpunkt arbeitet normal.

    Die militanten Befürworter der USA posteten in ihren sozialen Medien sogar versöhnliche Bilder, die einen US-Soldaten mit einem Flüchtlingskind aus al-Rukban zeigen, das einen Regenbogendrachen steigen lässt. Aber dann wurden sie aus irgendeinem Grund gelöscht.

    Ein ähnlicher Anschlag hatte bereits im Oktober 2021 stattgefunden. In beiden Fällen war es sehr wahrscheinlich, dass die Kamikaze-Drohne von pro-iranischen Kräften abgeschossen wurde. Es könnte sowohl aus der syrischen Provinz Homs als auch aus dem Irak kommen, an dessen Grenze Al-Tanf liegt.

    Eine Militärbasis in Südsyrien wird von den USA benötigt, um die Landlogistik des Iran zu erschweren, da die Autobahn Bagdad-Damaskus durch al-Tanf verläuft. Doch mit der Befreiung von al-Bu Kamal im Jahr 2017 durch Kräfte, die auf der Seite Assads kämpfen, hat die US-Präsenz an der südlichen Grenze Syriens an praktischer Bedeutung verloren, da Iran einen neuen Landkorridor durch die syrische Provinz Deir ez-Zor erhalten hat.

    Und so diente der heutige Drohnenangriff eher der späteren Propaganda für den so genannten Achsenwiderstand, als dass er tatsächlich Ziele in der US-Garnison getroffen hätte.“

    Die Führer der Türkei, Iran und Russland (das Foto, als Baerbock wie Rumpelstilchen um`s Feuer tanzte) hatten sich doch vor kurzen getroffen und dabei auch erklärt, das die USA Syrien zu verlassen hat.
    Wollen sie mit diesem Angriff den amer. Truppen zeigen, dass es ungemütlich werden könnte.

    Iran, Taiwan-China, Ukraine-Russland könnte sich die USA überdehnen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.