Energiesparen – das verdrängte Thema der Vernunft

Bild: tom analogicus/pexels.com

 

Durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist der Öltransport stark beeinträchtigt. Die Reaktion darauf sind Preissteigerungen von Erdöl, Benzin und Diesel, aber auch von Gas, womit sich die Energiekonzerne schadlos halten. Selbst die Wiedereinführung der Kernenergie in Deutschland wird diskutiert und Markus Söder, Ideenlieferant des rechten Flügels der CDU, hat sich bereits zu Wort gemeldet. Er will sich und den Freistaat Bayern für die Wiedereinführung der Atomkraft einsetzen. Die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht steht ebenfalls auf dem Programm. Die Wiedereinführung der Todesstrafe kann einstweilen noch warten.

Dabei wird ein großes Thema völlig ausgeblendet: Energiesparen. Vor mehr als 50 Jahren wurde es von Wissenschaftlern propagiert und in der Ölkrise auch auf breiter Ebene praktiziert. Doch der Wirtschaft ist es gelungen, das Thema Energiesparen völlig aus der öffentlichen Debatte zu verdrängen. Das hat den einfachen Grund, dass man mit dem bedenkenlosen Einsatz von Energie sehr viel und sehr leicht Geld verdienen kann. Am Energiesparen aber verdient erst einmal nur die große Masse der Bevölkerung, wenn sie es konsequent praktiziert.

Auf die Menschen in großer Zahl kommt es aber schon längst nicht mehr an in unserer Post-Demokratie. Es spielt auch keine Rolle mehr, welche Parteien sie wählen. Die Repräsentation der Gewählten in den Parlamenten ist durch Fraktionszwang und Koalitionsverträge ausgehebelt.

Die großen Medien sind unter Kontrolle der Oligarchie, so dass die Masse der Menschen keine abweichende Meinung entwickeln kann. Freie Meinungsbildung ist unmöglich geworden. Doch das wäre die Grundlage für den demokratischen Prozess und auch für eine mehrheitliche Entscheidung, jetzt mit dem Energiesparen anzufangen.

Für den Engpass bei der Energie gibt es, neben dem Krieg gegen den Iran, noch einen zweiten Grund: Die Sanktionen gegen Russland. Von dort könnten Gas und Erdöl in großer Menge preiswert bezogen werden. Dem steht in Deutschland der Russen-Hass der Regierenden, namentlich die Polemik von Bundeskanzler Friedrich Merz, entgegen.

Energiesparen wäre die einfachste Lösung, kommt aber in der öffentlichen Diskussion nicht mehr vor. Dass ich persönlich das Thema aber nicht fallen gelassen habe, liegt einfach daran, dass ich Physik bis zum Diplom studiert habe und alles über Energie weiß, was man wissen muss, um zu dem eindeutigen Ergebnis zu kommen: Sparen ist die erstbeste Lösung.

Dazu habe ich, wie der Zufall es will, kurz vor dem Angriff auf den Iran einen Podcast verfasst und aufgenommen, den ich schon am 06.02.2026 veröffentlicht habe. Den Text habe ich für die schriftliche Veröffentlichung hier noch ein wenig überarbeitet.

Der Titel war einfach: Energiesparen.

Das Wort Umweltschutz ist aus dem öffentlichen Bewusstsein beinahe verschwunden. Doch es gilt als selbstverständlich, den Müll zu trennen oder Neubauten besser zu isolieren. Es fehlt ein handgreifliches Prinzip, nach dem man entscheiden und die Ergebnisse auch quantitativ bewerten kann.

So ein Prinzip hat es vor fünfzig Jahren gegeben. Das Aktionsprinzip Energiesparen. Man hat dieses Prinzip unterdrückt, bekämpft und vergessen gemacht, weil es den Interessen von Wirtschaft und Finanzmacht widerspricht.

Um den Lebensraum auf der Erde gegen den Zugriff der wachsenden Menschheit zu erhalten, gibt es Möglichkeiten genug. Doch in der Praxis geht es meistens nur um Einzelaspekte. Neue Beleuchtungskörper, einzelne Tierarten retten oder Bauvorschriften. Ein Effekt für das gesamte Problem ist dabei nicht absehbar.

Fahrradfahren ist angesagt, Lastenfahrräder sind in Mode, doch der Autoverkehr nimmt immer noch zu. Bei der Mobilität ist nichts gewonnen worden. Automobile sind schwerer, schneller und teurer geworden, sie haben mehr Falten im Blech und hundert LED-Leuchten. Das schwere Elektroauto ist der Gipfel einer Fehlkalkulation, diese Fehlentscheidung hat den Konzernen bereits riesige Verluste gebracht, wird aber von den Regierenden weiter verfolgt.

Statt Energiesparen als Aktionsprinzip, verkündet die Regierung dann eine Energie-Wende, ein sehr ungenauer Begriff, bei Politikern beliebt, weil man dann mit Phrasen argumentieren kann. Wenn man dann auf alle Einzelheiten eingeht, verliert man sich in Diskussionen. Es geht um Abwägung von Maßnahmen und Vorschriften und deren Wirksamkeit und man kommt zu dem Ergebnis: „Alles ist relativ“. Doch das wussten wir bereits.

Also wird nichts angepackt, was wirklich effektvoll ist, was den Zugriff des Menschen auf den Lebensraum begrenzt oder reduziert. Das Aktionsprinzip Energiesparen überwindet solche Debatten. Es ist überall, hier und jetzt, anzuwenden und das Ergebnis ist quantitativ messbar. Man kann es am Strom- und Gaszähler, an der Tankstelle, am Verbrauch und auch am Geldbeutel ablesen.

Dabei hat Energiesparen den Vorrang vor Geldsparen. Es reduziert Erderwärmung, CO2-Ausstoß, Belastung mit Abgasen. Es reduziert Feinstaub auf den Straßen, Verschleiß von Material und nicht zuletzt gibt es weniger persönlichen Stress durch Reduktion der Geschwindigkeit.

Einsatz von Energie dient häufig der Steigerung von Geschwindigkeit. Das bringt Stress, beim Fahren, beim Fliegen, bei der Arbeit und beim Umgang mit Geld. Es gibt kein besseres Aktionsprinzip für die Umwelt als Energiesparen. Die günstigste und billigste Energie, die es gibt, ist diejenige, die man gar nicht erst in Anspruch nimmt.

Vor mehr als fünfzig Jahren wurde die Parole Energiesparen schon ausgegeben, doch bald wurde klar, sie widerspricht dem allerwichtigsten Interesse von Wirtschaft und Finanzen, nämlich so viel Geld wie möglich zu verdienen. Das gilt an erster Stelle für die Energiewirtschaft: Erdölförderung, Transport, Verkauf, Benzin, Heizöl und Brennmaterial für die Stromerzeugung.

Deshalb waren die Ölkonzerne von Anfang an die härtesten Gegner. Sie wollten nicht beim Geldverdienen gestoppt werden. Man hat Millionen und Milliarden investiert, um die öffentliche Meinung zu steuern und man hat damit Erfolg gehabt. Wie das geschehen ist, wissen die am besten, die es praktiziert haben. Das Ergebnis aber ist für alle offensichtlich:

Energie zu sparen ist als Thema aus der öffentlichen Debatte verschwunden und doch es ist das vernünftigste Prinzip, um die Vernichtung des Lebensraums und den schnellen Verbrauch aller Ressourcen abzuwenden. Alle Gegenargumente sind schwach gegen die physikalischen Gesetze, die erklären, wie man Energie erzeugt, wie man sie umwandelt und verbraucht, aber dieselben Gesetze beschreiben genau so, wie man Energie einsparen kann.

Das Geldverdienen hat auf allen Ebenen Priorität behalten. Doch Geld darf nicht das oberste Prinzip sein; denn für Geld kann man keinen Lebensraum und keinen zweiten Planeten kaufen. Geld können Banken und Finanzmacht in unbegrenzter Menge erzeugen. Energie kann der Mensch aber nicht erschaffen. Man kann nur die von der Sonne zur Verfügung gestellte Energie nehmen und verbrauchen.

Man kann auch die fossile Energie aus der Erdgeschichte von hundert Millionen Jahren in 300 Jahren verfeuern.

Die Kernenergie ist wieder in der Diskussion. Sie wurde zu Recht schon verurteilt; denn diese Technik geht ein paar Schritte zu weit. Kernenergie hat von Anfang an mehr Probleme geschaffen, als der Mensch lösen kann.

Wer rücksichtslos Energie zum Geldverdienen einsetzt, erzeugt große Zahlen auf Geldkonten und vernichtet in der Realität Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen.

Wie man Energie einsparen kann, ist ein umfangreiches Thema. Hier nur einige Tipps, die man privat anwenden kann:

Die meiste Energie wird zum Heizen von Häusern aufgewendet. Es müssen aber nicht alle Räume wohlig warm sein. Einen Raum auf 20° heizen und alle anderen Räume abgestuft bis maximal 18°. Warmwasser benötigt man nicht ständig. Wer Zugriff auf die Heizung hat, kann die Zirkulation und das Bereithalten von Warmwasser abschalten und nur zum Baden oder Duschen kurzfristig aufheizen. Wer das ein paar Monate praktiziert, sieht das Ergebnis deutlich bei den Heizkosten.

Ein Auto sollte man nicht für Kurzfahrten benutzen und nicht zur Parkplatzsuche damit in die Stadt fahren. Auch Scheinwerfer brauchen Energie und sind am Tage überflüssig. Einkaufen mit dem Fahrrad spart Energie und bewahrt vor Fehlkäufen. Eine Klimaanlage im Auto ist völlig überflüssig. Hundert Jahre hat der Fahrtwind zur Kühlung genügt, jetzt sind Klimaanlagen angesagt, um den Komfort und Geldumsatz zu steigern. Jede Klimaanlage schadet dem Klima, weil sie einen privaten Innenraum mit Energieaufwand kühlt und Wärme in die gemeinsamen Umwelt hinaus bläst.

Man sollte wissen, dass warmes Wasser viel Energie befördert, damit muss man sparsam umgehen. Licht dagegen braucht wenig Energie, erst recht mit LED-Technik. Auch kleine Elektromotoren sind sparsamer als ein Toaster oder Wasserkocher. Niemand benötigt den ganzen Tag über heißen Kaffee griffbereit.

Wer Energiesparen zum Prinzip macht, findet schnell seine eigenen Wege, ungeachtet der großen Verschwendung. Wer überhaupt etwas einsparen will, muss immer auf die kleinen Mengen achten, die sich aufsummieren. Das gilt nicht nur für Geld, sondern auch für Energie.

Die größte Energieverschwendung sind Kriege, Rüstung und Militärübungen. Sie haben die Vernichtung von Leben als Ziel. Den Lebensraum benötigt man dann nicht mehr. Die Finanzmacht ist sich an diesem Punkt einig im Größenwahn mit den Mächtigen der Politik, Rüstung und Krieg sind die aktuelle Psychose.

Energiesparen ist eine gute Übung für den äußeren und inneren Widerstand. Runter kommen, reduzieren, Energie- und Kraftsparen für gemeinsame Aktionen gegen den Wahnsinn der Macht.

 

Rob Kenius betreibt die systemkritische Webseite https://kritlit.de

Der Link zum Podcast ist https://kritlit.de/ton/9min.htm

Rob Kenius

Rob Kenius kam während des Studiums der Physik zur Publizistik und wurde Chefredakteur der Studentenzeitung. Nach dem Diplom ging er in die wissenschaftliche Redaktion des WDR-Fernsehens. Die strenge Hierarchie des Senders war jedoch nicht seine Welt. Er arbeitete kurz für Reaktorsicherheit, als man ihn an das Innenministerium vermitteln wollte, um Argumente der Aromkraftgegner zu widerlegen, kündigte er. Seitdem ist er selbständig, als freier Publizist und im Musikgeschäft.

Rob Kenius übt auf seiner Webseite kritlit.de harte Systemkritk. Er schrieb für telepolis und war 2020 ein erster Gegner der Corona-Maßnahmen. Die politische Situation hat sich inzwischen enorm verschlechtert. Rob Kenius schreibt dagegen an, und wegen der Kommentare, besonders gerne für Krass&Konkret.
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16 Kommentare

  1. @Rob Kenius
    Ist der Beitrag zynisch gemeint.
    Schon morgen werden sehr viele Menschen in Deutschland ganz ohne Strom auskommen müssen, weil sie die Rechnung nicht mehr bezahlen können.

    1. @Trux: Inwiefern ist das Zynismus und wo bestreitet Herr Kenius, dass die armen Menschen unter den steigenden Energiepreisen massiv leiden?
      Er zeigt doch lediglich, dass im Kapitalismus der Profit eben auch für die Energiekonzerne das Wichtigste ist und es gibt immer noch genug Figuren und Institutionen, die sich das leisten können und denen die Kassen füllen.

      Aber nee, is‘ klar, es ist schon fast Freiheitsberaubung, z.B. nicht mit einem tonnenschweren, energiefressenden SUV durch die Gegend ballern zu können oder mitten im Winter draußen seinen Latte unter Heizpilzen oder Kilowattstunden verplempernden Elektrostrahlern schlabbern zu dürfen!

  2. Oh, wie devot. Denkt man an nix Böses kommt ein Kenius um die Ecke und hat, wer hätt es gedacht, ein Artikelchen im Gepäck, welches das aktuelle Plänchen der Herren begleitet. Aber vermutlich ist das Verschwörungstheorie:

    Rob Kenius sagt:
    27. März 2023 um 17:34 Uhr

    Lieber Ernst Wolff, und liebe Leserinnen,

    das ist leider nur eine nette Verschwörungstheorie. Rein quantitativ stimmt es nicht, dass „Der digital-finanzielle Komplex aus den IT-Giganten Apple, Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft und den größten Vermögensverwaltern mit BlackRock und Vanguard…“ das Finanzsystem beherrscht. Die genannten Verdächtigen kontrollieren vielleicht 25 Billionen, aber das ist nur ein Zwanzigstel (oder weniger) an vorhandenem Geld.

    Das System wird zur Zeit nicht kontrolliert und ist auch nicht kontrollierbar, weil die Finanzstrategen selbst es nicht verändern wollen, denn es ist zu ihrer aller Vorteil, und die Staaten nehmen es nicht in die Hand. Das gilt besonders für die USA, wo die Administration in Finanzdingen von der privaten FED abhängig ist.

    https://web.archive.org/web/20230403180843/https://apolut.net/bankenbeben-teil-des-great-reset-von-ernst-wolff#comment-264238

    Die Antworten auf deinen Schmonz sprechen für sich.

    1. Das ist wieder die typische saudumme Tour, Zitate aus dem Zusammenhang zu reissen. In Wirklichkeit geht es bei dem Beitrag von Kenius um Methoden die Geldmenge zu kontrollieren und Bankpleiten zu verhindern und die Staaten zum Sparen zu zwingen. Dieser Gracchus lügt grundsätzlich.

  3. Bei Thema Energie sparen fallen dem Autor als erstes die Privathaushalte ein, die aber nur 1/4 am Gesamtverbrauch haben und von diesem 1/4 sind 80% für heizen und die von ihm dafür gemachten Vorschläge würden den Anteil bestenfalls auf 70% senken. Dass er die Energieverpulverung Krieg anprangert ist ja nett, aber darüber hinaus auch das ganze Produktionssystem auf Energieverschwendung basiert, sieht er nicht.

  4. „Die größte Energieverschwendung sind Kriege, Rüstung und Militärübungen“

    Da haben Sie nicht mitgedacht. Jemand der an den Klimawandel glaubt, wird genau Kriege, die dazu notwendige Rüstung und die Militärausgaben als notwendig erachten, wenn er das Klimawandelgedöns konsequent zu Ende gedacht hat: Kriege reduzieren Menschen, weniger Menschen verbrauchen weniger CO2.

    Ihr Klimawandelgedöns ist die absolut lebensfeindlichste Mär, die der Menschheit jemals aufgetischt wurde. Konsequent zu Ende gedacht ist es die blanke Aufforderung soviel Menschen und Leben wie möglich zu vernichten, um „den PLANETEN“ zu retten. Wessen Planeten? Man muß schon sehr blöde sein, um dies nicht zu begreifen.

  5. Mal so nachgeschaut, wer hier gewiss nicht verzichtet oder irgendwelche Tipps braucht:

    Privater Konsum

    Je mehr Geld Menschen haben, desto mehr Treibhausgase werden durch ihr persönliches Konsumverhalten freigesetzt: mehr Online-Warenbestellungen, schnellere Autos, häufige Flugreisen. Im Fall der oberen 0,01 Prozent vergrößern extreme Luxusgüter wie Privatjets, Jachten und Villen den ökologischen Fußabdruck besonders stark.

    Die obige Tabelle verdeutlicht im internationalen Vergleich, wie sehr der Anteil an der Klimakrise vom Wohlstand abhängt. In Segmenten wie dem Kauf von Freizeitartikeln, Urlauben oder Autos liegt die Differenz zwischen den Reichsten und den Ärmsten bei bis zu 70 Prozent.
    Bei Energie ist die Schere ebenfalls groß: Das reichste Zehntel ist für fast 40 Prozent des Energiekonsums verantwortlich. Beim ärmsten Zehntel sind es rund zwei Prozent.

    https://www.deutschlandfunk.de/klimawandel-reichtum-vermoegen-co2-fussabdruck-ausstoss-reiche-100.html

      1. Bekommt man nur im Doppelpack, also Energie und Klimawandel, wenn man nachschaut. Früher gab es auch mal sowas wie Umweltzerstörung. Aber mit co2 Zertifikaten läßt sich das besser verschieben.

  6. Bekommt man nur im Doppelpack, also Energie und Klimawandel, wenn man nachschaut. Früher gab es auch mal sowas wie Umweltzerstörung. Aber mit co2 Zertifikaten läßt sich das besser verschieben.

  7. Keiner soll hier hungern ohne zu frieren, die ersten EU Länder Rationieren schon heute Treibstoffe an den Tankstellen. Macht euch keine großen Sorgen demnächst wird CO2 ohne Ende eingespart mit Tempolimit und Fahrverboten.

    Ihr habt ja auf Zustimmen geklickt 😉 alles wird wirklich gut 😃 😀 😃 vertrauen !!!

  8. Sollen etwa die lieben kleinen schutzlos und ausgeliefert zu Fuss zum Kindergarten ? Da ist Mamas 3.5 to SUV schliesslich sicherer ! Und Mama braucht den auch, um 300 km mit 200 km/h zur Klimademonstration zu fahren ! – Sorry, aber der letzte Proll, in der letzten Bruchbude hausend, hält sich für King Lui, weil ein SUV vor der Tür steht. – rund 20% ist der Verkehr.

    Sollen wir etwa in Plattenbauten hausen ? Wo man das Radio nicht mehr voll aufdrehen darf ? Und die Ohren mit Kopfhörern quälen muss ? Schrecklicher sozialistischer Baustil, dafür ist der gemeine deutsche Asoziale ganz und gar nicht geeignet. Hoch lebe das Einfamilienhaus. Und Mietsbruchbuden sind ebenfalls in Deutschland schlecht isoliert – Hauptsache der Miethai äh geschätzte Investor wird reich ! – Heizen sind rund 50%

    Die Deutschen bekommen es nicht auf die Reihe, Verkehr und Wohnen. Kein Problem, bitte aussterben.

    Der deutsche Kriegsminister Pist. hat gerade in Australien die „economic catastrophe“ beklagt.

    https://www.aljazeera.com/video/newsfeed/2026/3/26/german-minister-calls-iran-war-an-economic

    Willst du deutsche Minister sehn,
    musst Du zu Aljazeera gehn !

  9. Energiesparen ist sinnvoll, aber diese Überfokussierung von den Grünen vorangetrieben bringt nur eins, Deindustrialisierung. Die Bürger und auch die Firmen sparen bereits, allein weil die Energiepreise so hoch sind.

    Energie muss einfach da sein, sonst verpassen wir den Anschluss an den Weltmarkt, und entwickeln uns zum 3. Welt Land. Man kann zb KI durchaus kritisch sehen, aber die nur deswegen zu verdammen weil sie viel Energie braucht ist ein Fehler.

  10. Auch wenn ich persönlich Energie spare, werde ich zunehmend von hässlichen Dingen umstellt, die alle etwas mit Energie zu tun haben – von Funk- und Strommasten über fette Autos, donnernde Flieger bis hin zu monströsen Windrädern.

    Was ich damit sagen will: Die Vorschläge des Autors sind gut gemeint, klingen jedoch nach alten und inzwischen widerlegten Konzepten. Es bringt nichts, wenn die Industrie und andere Leute nicht mitmachen, bzw. wenn sie versuchen, aus den alten Ideen auch noch Kapital zu schlagen. Es wäre schön, wenn die Generation des Autors dies einmal reflektieren würde.

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