Dmitri Jarosch oder die ukrainischen Freunde des Westens

Jarosch (rechts) im November 2021 mit General Walerij Saluschnyj, seit Juli der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, als er zu dessen Berater ernannt wurde.

 

Der militante Rechtsnationalist und Gründer des Rechten Sektors Jarosch ist an führender Position in der ukrainischen Armee. Nach dem Bericht von Amnesty bezeichnete er diese als „anti-ukrainische Organisation, die den Interessen des Aggressorlandes dient … Amnesty International waren schon immer Arschlöcher und Parasiten“. Und er gibt sie zum Abschuss frei.

Nachdem ein Bericht von Amnesty International es gewagt hatte, die Kriegsführung der ukrainischen Streitkräfte zu kritisieren, die durch Beschuss aus Wohngebieten und Militärpräsenz in Kindergärten oder Krankenhäusern russische Gegenangriffe provozieren und Zivilisten gefährden, wird die Menschenrechtsorganisation in der Ukraine scharf verurteilt. Die ukrainische Führung geht nicht auf die Vorwürfe ein, sondern weist sie als Teil der russischen Propaganda und Desinformation zurück. Wer nicht nur den Russen Kriegsverbrechen nachzuweisen sucht, was Amnesty oft gemacht hat, sondern auch auf Fehlverhalten der ukrainischen Soldaten, der „Helden“,  schaut, macht sich mit dem Aggressor gemein, so der Tenor. Die Leiterin des Amnesty-Büros der Ukraine trat unter dem enormen Druck eilig zurück, ohne den Bericht widerlegen zu können (Aufschrei in der Ukraine).

Wir hatten schon von einigen Attacken auf Amnesty berichtet, die die Selbstdarstellung der ukrainischen Führung entlarven, nämlich sakrosankt als Kämpfer gegen das absolut Böse aufzutreten. Das ist auch die Bedingung für die vorbehaltlose und uneingeschränkter Unterstützung des Westens, die in der Tat durch Berichte wie den von Amnesty Risse bekommen könnte.

Eingemischt hat sich auch Dmitri Jarosch, bekannt geworden als Chef des Rechten Sektors während des sogenannten Euromaidan, der als militanter Nationalist zwar wie Asow und andere Freiwilligenverbände oder wie das National Corps (Національний Корпус) zwar für die Entrussifizierung kämpft, aber gegen einen EU-Beitritt ist, von der man nichts hält: Die EU ist eine „tote Struktur“. Auch von den Vereinten Nationalen hält er nichts: „Nieder mit der UN.“ Auf seiner Facebook-Seite hat er ein bezeichnendes und schmalziges Bild von sich und der Ukraine gestellt: den Auftritt eines Heilands, einer Lichtgestalt, inmitten von Rittern und anderen Kämpfern, die ihm huldigen.

Das Bild hat Jarosh über seine Facebookseite gesetzt.

Er schrieb über Amnesty als einer „anti-ukrainischen Organisation, die den Interessen des Aggressorlandes dient“:

„Amnesty International waren schon immer Arschlöcher und Parasiten… Und wieder haben sie bewiesen, dass sie die ‚Rechte‘ von Nichtmenschen, Besatzern, Plünderern, Vergewaltigern verteidigen…“ Amnesty müsse man dem „russischen Schiff“ folgen lassen (gemeint ist die vermutlich von Ukrainern versenkte Moskwa), die Organisation sollte also abgeschossen und versenkt werden.

Mit solchen Leuten wird für den Westen, für die Bundesregierung die Freiheit und Demokratie verteidigt? Über 5000 fanden den Kommentar von Jarosch auf Facebook gut. Abgelehnt wurde er nicht, die 5 Kommentare stimmten zu.

Weiterhin gut mit Offizieren vernetzt. Jarosch schrieb heute: Mein Freund und Bruder Oberst Ivan Garaz befiehlt jetzt die Verteidigung von Charkiw… Foto: auf „Exkursion“ 😁 zwischen Charkiw und dem vorübergehend besetzten ukrainischen Belgorod.“ Belgograd liegt in Russland.
Jarosch ist wie die Kampfverbände des Rechten Sektors und andere Freiwilligenverbände in die Armee bzw. die Nationalgarde integriert. Jarosch selbst, zeitweilig Abgeordneter, wurde Ende 2021 zumindest kurzzeitig zum Berater des Oberbefehlshabers Valery Zaluzhny ernannt. Welche Rolle er jetzt innehat, ist schwer herauszufinden, aber er unterhält enge Verbindungen zu verschiedenen Kampfverbänden und Kommandeuren. Auf jeden Fall ist Jarosch mit den ihm nahestehenden Soldaten und Milizen eine Person, die vom Westen direkt oder indirekt unterstützt wird, dessen Waffen auch schon vor dem Krieg an die rechtsnationalistischen Freiwilligenverbände gingen und deren Mitglieder beispielsweise in den USA ausgebildet wurden.

Für Jarosch wird der Kampf gegen Russland schon seit Jahrhunderten geführt, 2014 und 2022 seien nur Episoden. Der Kampf werde bis zur Vernichtung des feindlichen Staates gehen. Er fordert die Ausbildung einer „neuen Generation ukrainischer Krieger“ durch eine staatliche, aber paramilitärische Jugendorganisation und überhaupt eine Militarisierung des Staats. Schon am 20. Februar kündigte er eine „systematische Reinigung ukrainischer Städte und Dörfer von Kollaborateuren und Abschaum“ an. Erst im März hatte er sich hinter den Präsidenten Selenskij gestellt: „Und wir Ukrainer vertrauen wirklich dem Oberbefehlshaber Wolodymyr Selenskji (ich hoffe, dass ich diesen meinen Satz in einer Woche, einem Monat, einem Jahr nicht bereuen werde) … Jetzt ist Wolodymyr Selenskij für mich der Präsident und mein Waffenbruder. Und das sagt alles. Wir alle – Ukrainer – führen einen Krieg – nationale Befreiung, heilig und patriotisch!“

Der militante Rechtsnationalist und Bandera-Anhänger hatte 2013 den Rechten Sektor mit verschiedenen rechten Parteien und Bewegungen gegründet, der auch als bewaffneter Teil der sogenannten Selbstverteidigungskräfte des Maidan auftrat und maßgeblich am Sturz von Präsident Janukowitsch entgegen der ausgehandelten Übergangslösung zu freien Wahlen beteiligt war.

Die militanten Nationalisten wie Jarosch, Asow oder der Rechte Sektor haben 2019 nach seinem Wahlsieg Selenskij abgelehnt und ihn bedroht, sollte er das Minsk Abkommen umzusetzen versuchen. Das sei Verrat. Vermutlich aus berechtigter Angst vor einem Putsch der mit schweren Waffen hochgerüsteten Freiwilligenverbände und Todesdrohungen hatte Selenskij die Friedensbemühungen mit Russland, weswegen er vor allem gewählt worden war, bald wieder eingestellt. Auch nur eine Anerkennung eines vorübergehenden Sonderstatus für die separatistischen „Volksrepubliken“ wurde vehement abgelehnt. Kiew parierte, was den Konflikt mit Russland eskalierte. Der Vorsitzende des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats Danilov erklärte, eine Umsetzung des Minsker Abkommens würde das Land zerstören.

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85 Kommentare

  1. Dieser Dmitri Jarosch Gründer der Vororganisation des „Rechten Sektors“ und deren Anführer bis er 2015 als Abgeordneter in die RADA wechselte, ist eines der schillernsten Figuren in der ultranationalistischen ukrainischen Szene, mit ganz krusen Ideen. Dabei sind seine Verbindung in höchste Washingtoner Kreise schon vor und besonders seit der Euromaidanaufstände bis heute sehr gut. Der Rechte Sektor war der militante Arm des Maidan in Kiew, Odessa und dem ganzen Land. Dabei wurden skrupellos auf Gegner bis zu deren Tot eingewirkt. Diese Verbrechen sind in der Ukraine nie wirklich untersucht oder geschweige angezeigt worden. Jarosch hat als Berater des Oberbefehlshabers Valery Zaluzhny sehr direkte Einblicke in die Miltärischen Bereiche und der Kriegsführung erhalten.

    Da z.Z. spekuliert wird, dass Selensky nicht mehr erste Wahl in Washington ist, wird in diesem Zusammenhang auch in der Glaskugel dieser Dmitri Jarosch als neuer Präsident gehandelt. Dieser Jarosch mit seinem Fanatismus und Skrupellosigkeit wäre ein fast idealer Nachfolger in den Augen vieler amerikanischer Falken. Mit seiner faschistischen Ideologie würde er das ukrainische Volk weiter und noch härter in den aussichtlosen Krieg verheizen. Mit seiner extrem ausgeprägten Russophobie wäre er zu schlimmsten Verbrechen bereit (Atomkraftwerk, Staudamm, Raketeziele russische Städte, Krimbrücke ect.), wo man im Moment noch eine gewissen Rückhaltung beobachtet. ich traue Jarosch zu, im inneren ähnlich der SA zu finstersten deutschen Zeiten eine Staatspolizei aufzubauen und mit Befugnissen zu betrauen, die vor keinen Verbrechen gegen anders denkende und handelnde zurück schreckt.

    Ich hoffe, diese Spekulation tritt nicht ein!

    1. Klingt für mich wie der ideale Gast für die kommenden ZDF-Talkrunden mitsamt Besuch beim GRÜNEN-Vorstand, um das TV-Sommerloch zu stopfen. Habeck führt ihn dann durch Berlin. Und Baerbock besucht mit ihm das Schwule Museum. Ich erinnere mich, dass Jarosch ein Riesenfan vom CSD ist.

    2. „….wird in diesem Zusammenhang auch in der Glaskugel dieser Dmitri Jarosch als neuer Präsident gehandelt.“

      Da würde ich eher auf Zalushny tippen.

      1. Es ist alles Spekulation. Sagt August und Sie, lieber venice12 auch.

        Wer weiß, ob es überhaupt eine Machtablösung gibt. Denn Militärdiktaturen oder als ehemaliger Anführer des Rechten Sektors / also ein rechter Putsch – all das kommt nicht gut bei der Bevölkerung in Europa an. Vielleicht ist es am besten für alle, einfach weiter machen….

        Also ich habe in den Kaffesatz geschaut, wie man klar sehen kann…

  2. Ich weiß nicht, die Ausdrucksweise jener ukrainischen Widerlinge, die man uns täglich zwangsvorführt, ist nicht gerade als „wortgewandt“ zu bezeichnen: „Beleidigte Leberwurst“ – das Bekenntnis, „russische Kriegsgefangene ernsthaft kastrieren zu wollen, „Arschlöcher und Parasiten“,……- und was bei uns die „Nazikeule“, ist dort sofort „Fake-News“ und „russische Propaganda“.

    Allmählich verbreiten sich hier verbal übelste Miasmen, die den Verdacht aufkommen lassen: Diese „edlen Kämpfer für die europäische – ach was – GLOBALE Freiheit“ sind die eigentlichen UNTERMERMENSCHEN, denen man durch Disziplinierung, eine höhere geistige Entwicklungsstufe „verordnen“ sollte.

    Für dieses hasserfüllte, primitive Pöbelpack, sollen wir frieren, stinken und uns einschränken? Für diese korrupte Verbrecherbande, provozieren wir einen „heißen Herbst“ in frostigen Zeiten? Denn lange bevor die gehässig grinsende Nancy F. vor „antidemokratischen Kräften“ – das entlockt mit doch ein herzhaftes „grööööhl – habe ich bereits düstere Szenarien entworfen: Von Frankreich ausgehend, wird es bürgerkriegsähnlich Zustände geben, die dann nach BRÜSSEL überschwappen könnten.

    Aber ich empfinde es als ausgesprochen würde – und rückgratlos, wenn sich AI dafür auch noch „teilweise“ entschuldigt! Damit schadet sich AI wohl selbst am meisten, weil nun deren Glaubwürdigkeit, ernstlich beschädigt wurde. Was ist von einer Organisation zu halten, die auf Zuruf, ihre Erkenntnisse, relativiert?

    Klar, sind ja „Arschlöcher und Parasiten“. So wie die „Kakerlaken“.

    Die Ukraine ist ein „shithole“ und „failed state“. Aber mit diesem Gesindel, müssen wir „solidarisch“ sein.

    1. Rebane, ich hatte heute bereits hier im Forum diesen Artikel auf den Anti-Spiegel verlinkt. AI ist eine prowestliche Organisation. Wer was anderes denkt, ist noch etwas blauäugig. AI ist genauso unterwandert und finanziert wie OSZE, OPCW.

      Für dich kopiere ich mein Text gern hier rüber:

      Thomas Röper auf Antispiegel beschreibt heute im Artikel „Warum der Amnesty-Bericht über ukrainische Kriegsverbrechen überraschend ist“ das korrupte und abhängige System von AI. Gibt alles in die Suchmaschine deiner Wahl ein und du findest ihn recht leicht.

      „Amnesty International behauptet, es nehme keine Gelder von Staaten an, was sich jedoch nicht überprüfen lässt, weil Amnesty bei seinen Finanzen vollkommen intransparent ist.

      Der letzte Einkommensbericht der internationalen Mutterorganisation von Amnesty International berichtet über das Jahr 2016. Darin wird das Gesamteinkommen mit 68,4 Millionen britischen Pfund angegeben, wobei 62,8 Millionen Pfund von den nationalen Amnesty International Organisationen gekommen sind. Außerdem haben Stiftungen fast vier Millionen Pfund beigesteuert. Darunter waren gute Bekannte, wie zum Beispiel die Open Society Foundation von George Soros oder die Postcode Lottery aus den Niederlanden (dazu später mehr) und Schweden.

      Der deutsche Ableger von Amnesty International macht in seinem Rechenschaftsbericht und in seiner Gewinn- und Verlustrechnung ebenfalls praktisch keine Angaben über die Herkunft der Gelder. Man erfährt lediglich, dass 53 Prozent der Gesamteinnahmen in Höhe von 25,7 Millionen Euro von Förderern und weitere 30 Prozent aus Spenden kommen. Aber wer die Förderer und Spender sind, wird nicht verraten.

      So hat die Deutsche Postcode Lottery 300.000 Euro gespendet.

      Ich habe oben geschrieben, dass die Postcode Lottery ein „guter Bekannter“ ist. Die niederländische Postcode Lottery ist nämlich auch ein wichtiger Finanzier von Bellingcat, wie ich in dem Artikel über die Finanzierung von Bellingcat aufgezeigt habe.“

    2. Rebane, ich hatte heute bereits hier im Forum diesen Artikel auf den Anti-Spiegel verlinkt. AI ist eine prowestliche Organisation. Wer was anderes denkt, ist noch etwas blauäugig. AI ist genauso unterwandert und finanziert wie OSZE, OPCW.

      Für dich kopiere ich mein Text gern hier rüber:

      Thomas Röper auf Antispiegel beschreibt heute im Artikel „Warum der Amnesty-Bericht über ukrainische Kriegsverbrechen überraschend ist“ das korrupte und abhängige System von AI. Gibt alles in die Suchmaschine deiner Wahl ein und du findest ihn recht leicht.

      „Amnesty International behauptet, es nehme keine Gelder von Staaten an, was sich jedoch nicht überprüfen lässt, weil Amnesty bei seinen Finanzen vollkommen intransparent ist.

      Der letzte Einkommensbericht der internationalen Mutterorganisation von Amnesty International berichtet über das Jahr 2016. Darin wird das Gesamteinkommen mit 68,4 Millionen britischen Pfund angegeben, wobei 62,8 Millionen Pfund von den nationalen Amnesty International Organisationen gekommen sind. Außerdem haben Stiftungen fast vier Millionen Pfund beigesteuert. Darunter waren gute Bekannte, wie zum Beispiel die Open Society Foundation von George Soros oder die Postcode Lottery aus den Niederlanden (dazu später mehr) und Schweden.

      Der deutsche Ableger von Amnesty International macht in seinem Rechenschaftsbericht und in seiner Gewinn- und Verlustrechnung ebenfalls praktisch keine Angaben über die Herkunft der Gelder. Man erfährt lediglich, dass 53 Prozent der Gesamteinnahmen in Höhe von 25,7 Millionen Euro von Förderern und weitere 30 Prozent aus Spenden kommen. Aber wer die Förderer und Spender sind, wird nicht verraten.

      So hat die Deutsche Postcode Lottery 300.000 Euro gespendet.

      Ich habe oben geschrieben, dass die Postcode Lottery ein „guter Bekannter“ ist. Die niederländische Postcode Lottery ist nämlich auch ein wichtiger Finanzier von Bellingcat, wie ich in dem Artikel über die Finanzierung von Bellingcat aufgezeigt habe.“

      1. Lieber August,
        danke, für deine Mühe, aber ich bin natürlich auch bei anti-spiegel aktiv;o))) Aber gerade wenn eben die „Geldgeber“ die „üblichen Verdächtigen“ sind, umso verwunderlicher, dass sie sich eben TROTZDEM trauen, die Schweinerein aufzudecken. Vielleicht sehe ich das auch zu kurzsichtig. Oder anders ausgedrückt: Die Freude, dass eine (vermeintlich) unabhängige Organisation, der Ukraine aber sowas von ans Bein pinkelte – währte leider nur sehr kurz.

        1. Rebane, die lüften doch nur bisschen die Decke. Da kam doch nur ein kleines Fürzchen hervor. Der große Mist bleibt doch weiterhin darunter. Ich vermute auch, man will Selensky ein bisschen ermutigen mehr zu tun.

  3. Klingt für mich wie der ideale Gast für die kommenden ZDF-Talkrunden mitsamt Besuch beim GRÜNEN-Vorstand, um das TV-Sommerloch zu stopfen. Habeck führt ihn dann durch Berlin. Und Baerbock besucht mit ihm das Schwule Museum. Ich erinnere mich, dass Jarosch ein Riesenfan vom CSD ist.

    1. Janosch und Melnyk die nächste „Love-Parade“ anführend. Ich bin dabei…

      xyz, deine Grundidee hat mich zum lachen gebracht. Danke!

  4. Klar, die Ukraine braucht dringend „woke“ Transgender-Nazis. „Nazi“ und „schwul“, hat ja auch Tradition. Siehe Röhms süße SA-Jungs.

  5. Wie lange die Presse den Deckel wohl noch draufhalten kann? Und ich bin gespannt, wie sie erklären wollen, das der Westen Nazis solange unterstützt und finanziert hat.

    1. Quer und mehr, die Schlaumeyer der EU wußten schon, warum der Zugang zu russischen Medien nur einigen total Versauten möglich sein soll. Die Masse bleibt in der Bluberblase der westlichen Medien. Da läßt sich leicht vieles leugnen.

      1. Wie versaut der Westen nun wiederum ist, habe ich gerade beim „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND) bestaunt.

        Ein Herr Schulz ist da in einem länglichen Artikel voll des Lobes über die Lern- und Improvisationsfähigkeit der ukrainischen Freiheitsverteidigerhelden. Die würden zeigen, „ dass man Panzer und andere Waffen auch ganz anders einsetzen kann, wenn man im Krieg darauf angewiesen ist“.

        Ganz anders? Also, indem man die Zivilisten im Donbas damit beschießt, anstatt mit dem Zeug in einem Krieg zu kämpfen, den es ja immerhin gibt bei denen?

        Außerdem seien das IT-Asse, die in Windeseile eine neue Software für die deutsche Panzerhaubitze 2000 entwickelt hätten, mit der das Ding nun viel effektiver ballern könne.

        Kurz und knapp: „Immer wieder kamen Militärexperten zuletzt ins Staunen über die Erfolge der ukrainischen Armee und sehen so einiges, was der Westen von der Ukraine lernen kann.“ Aha.

        Die Überschrift des Artikels lautet übrigens: „Großes Livetesting unserer Waffen“!

        Immerhin wird berichtet, dass die NATO-Partner effektive Aufklärung leisten und ihre (Ziel-)Informationen an die Ukrainer weitergeben. Falls sich noch jemand fragen sollte, wie die z.B. das Atomkraftwerk so schön treffen können, dann hat er jetzt die Antwort: Gezielt wird von den westlichen Helfern, die Ukrainer betätigen dann den Abzug.

        Der erste Satz im letzten Absatz hat mich dann vollständig aus der Bahn geworfen:
        „Werden sich die deutschen Start-ups auch zusammentun und Apps programmieren, um die Russen ANZUGREIFEN?“ (Hervorhebung von mir)

        So langsam kommen sie heraus mit ihren wahren Zielen. Offenbar sind sie der Meinung, sie hätten die deutschen und übrigen europäischen Hirne jetzt genug weichgekocht, dass sie nun mit ihren tatsächlichen Absichten um die Ecke kommen können.

        Lest selbst: https://www.rnd.de/politik/ukraine-krieg-was-der-westen-von-der-ukrainischen-armee-lernen-kann-M3WMA5KRRJDF5A5E5GOKD75OTA.html

        1. umbhaki, wie es wirklich in der Ukraine aussieht, teilte gestern Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow mit: „Die Angehörige der 59. motorisierten Infanteriebrigade, der 61. Jägerbrigade und der 35. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte haben sich vor dem Hintergrund der massenhaften Verluste im Gebiet Nikolajew geweigert hätten, den Befehl zur Offensive zu befolgen. Sie verließen stattdessen ihre Stellungen und begingen Fahnenflucht.“

          Wenn es wirklich so schlimm aussieht, wie MoA andeutete, dass ukrainische Fernsehen angeblich auch darüber diskutierte, dass es bisher 190ooo Verluste (Tote & Verletzte) gibt und dann schwafelt der Schulz in rnd so ein Quark.

          Auch was du wegen den deutschen „Start-ups“ schreibst…
          Was soll man von so einem Schreiberling halten, sagt du es …. Wenn ich es mache, werde ich aus berechtigten Gründen gesperrt.

        2. (ich bin alles bloß kein Hacker, leider. Aber wenn ich tarnkappe.info lese, um mich zumindest etwas zu informieren, von Dingen, zu denen ich sonst fachlich nix weiß, bin ich betrübt über das geringe politische und historische Verständnis (etwas was ich wiederum eher zu haben glaube) das dort zu Tage tritt. Jede Verschwörungstheorie aus dem Pentagon bis zum AA hin nach Peking wird aufgenommen und idR als augenzwinkerndes „ihr-wisst-schon-was-wahr-ist“ wiedergegeben. Dabei sind die Leute nicht doof. Gar ncht. Aber wenn ich denen erzählen würde, dass z.B. die Annahme, der Kreml habe die US-Wahlen manipuliert, sich als PR-Ente entpuppt hat, würde man mich großer Naivität und Ahnunglosigkeit zeihen. Vermute ich. Kurzum: Wäre interessant zu wissen, wie echte „Hacker“ politisch drauf sind und worauf ihr Wissen baut. CCC hab ich nicht geguckt. Ich nehme an auch hier ist die Szene sehr vielfältig.)

  6. Merke: Es gibt GUTE Nazis=Ukraine und eben pöhse Nazis=Deutschland Und wenn dann noch schwul-jüdisch zusammentrifft, tja, jetzt wirds aber kompliziert.

    Ich bin ja gespannt, wann sie den anti-spiegel, abdrehen. Röper sollte sich schleunigst Alternativen überlegen.

  7. Rebane sagt:
    „Ich bin ja gespannt, wann sie den anti-spiegel, abdrehen. Röper sollte sich schleunigst Alternativen überlegen.“

    Der hat eine russische Top-Level-Domain, da können die nichts abdrehen. „Blockieren“ könnten sie den Anti-Spiegel, aber wie gut die das können sieht man doch an RT DE. Dieses „Blockieren“ ist schließlich eine Maßnahme der EU, und das heißt, es funktioniert genau so gut wie alle Maßnahmen der EU. Will sagen: es funktioniert nicht. Solange es genügt, in den Browser-Einstellungen „DNS über HTTPS“ zu aktivieren mit dem Anbieter „Cloudflare“ können die Fachleute der Frau von der Leine blockieren, was sie wollen.

    1. Hi Rebane, hi umbhaki!

      Was in der Ukraine für ultranationalistisches Gedankengut die Meinungshoheit hat, verbunden mit absolut menschenverachtender Ideologie und rassistischer Russophobie kann man mit Fug und Recht mit „NAZI“ beschreiben. Vor allem wenn man bedenkt, wer hier in Deutschland wegen was in die „NAZIECKE“ gestellt wird. Übrigens beides absolute Verharmlosung des Faschismus und deren nationalsozialistischer Ideen.

      Und ja umbhaki, manchmal freut man sich, dass die EU ist, wie sie ist…

    2. umbhaki,

      danke für diese doch erfreuliche Mitteilung. Was mir aber trotz der vorgenommenen Einstellungen LEIDER NICHT GELINGT, ist mir auf RT.DE die Doku „Die Stadt des Phönix“, anzusehen. Natürlich, weil das yt-Konto „gekündigt wurde. Fällt dir vielleicht eine trickreiche Alternative dazu ein???? (Ich bin nämlich definitiv zu wenig „kreativ“ dafür.)

      1. Hi umbhaki.

        ich weiß es nicht genau, aber haben Sie es mal auf odysee versucht. Viele der gesperrten sind dort hin gewechselt.

        1. Hi Rebane,
          Link zu RT.DE die Doku „Die Stadt des Phönix“:

          habe ich gefunden, wenn ich es in der Suche bei Rt.de eingebe.

          Leider läuft das Video bei mir auch nicht. Weder bei Firefox, noch bei yandez und selbst nicht bei Tor.

          Ich habe doch keinen Rat für Sie. Tut mir leid.

          1. Servus, Mengel,

            zunächst einmal ganz herzlichen Dank – wenn auch leider ähnlich ergebnislos, wie ich.
            Man sieht eben, wie kleingeistig die „Blocker“ funktionieren. Klar, über chinesische Geschichte, zu informieren – eindeutig „Fake News“ und „Putin-Propaganda“. Aber China, nun ja – ist ja auch pööhse!

            Leider hat auch RT.de nicht auf mein mail reagiert. Und als ambitionierter Hobby-Sinologe, wäre das für mich schon wichtig.

            1. Hi Rebane!

              Ich bin in den 60er Jahren in leipzig geboren – im heute so berühmten Viertel Connewitz. Natürlich haben mich diese fast genau ersten 26 Jahre meines Lebens sehr geprägt und ich kann einschätzen, wie das alltägliche Leben war. An diesem berühmten Montag den 09.Oktober1989 saß ich bereits ab 15 Uhr in der Leipziger Nikolaikirche und war mir bewußt, dass ich mit dieser meiner Entscheidung zu diesem Zeitpunkt nicht wußte, wo ich diese Nacht schlafe.

              Es war der Mief in dieser behäbigen Staate, der mich so störte. Da sagten Kader in Politik oder in den Betrieben was und jeder sah, dass das der Realität im Lande nicht entsprach. Die Presse war so verlogen und regierungskonform, dass kein Blatt zwischen den Politikern und den Journalisten passen würde. Menschen getrauten sich bei gewissen Themen nur bei bestimmten Leuten offen zu äußern. Andersdenke oder gar offen dagegen arbeitende Menschen wurden von der Staatsanwaltschaft verfolgt.

              Rebane, fällt Ihnen was auf an diesen, meinen letzten Absatz auf? Ein Zeitzeuge der mit offenen Augen durch Deutschland läuft, weiß nicht genau, beschreibe ich die Zustände im Ostteil vor 1990 oder die Situation im ganzen Gebiet nach 2020.

              Ich war damals Opposition trotz oder wegen eines linken Herzens in meiner Brust und bin es heute wieder. Für dieses Heute habe ich am 09.Oktober 1989 nicht in der Nikolaikirche gesessen und bin danach um den Ring spazieren gegangen.

              Diese Bilder und die Gedanken dieser Menschen auf dem Ring von Leipzig am 09.10.89 haben nicht mit dem zu tun, was bereits ab 1990 und dies bis heute die Springerpresse und Co darüber schreiben.

              Was ich mit diesem sehr persönlichen Sätzen sagen wollte, das mir Ihr Frust sehr bekannt vor kommt. Man möchte etwas recht einfachen, gar nichts was wirklich Kritik gegen das System im Vordergrund ausdrückt und trotzdem wird es verwehrt, weil man nicht weiter als bis zur errichten Mauer blicken soll.

              1. (Wenn ich hier Einspruch erheben dürfte?

                Wenn Sie beispielweise einen ultrakritischen Leserbrief an eine große Tageszeitung schreiben, wird da die Polizei vor ihrer Haustür stehen? Ich glaube nicht. Gewiss. Der Brief wird wohl eher ignoriert werden. Oder Sie erhalten eine nichtssagende Antwort, aber das war vor 20 Jahren schon so.

                Wie hätte dieselbe Szene in der DDR ausgesehen?
                Das soll auch nicht als rhetorische Frage zu verstehen sein.

                Die Beschaffenheit der Propagandasysteme damals im Osten und heute in brd gleichzustellen, vernachlässigt die Unterschiede.

                Das Thema ist oll. Ich weiß. Und darum gehts hier eigentlich auch nicht. Aber ich wollte einen Widerspruch zumindest kundtun.

                Für sehr viel wesentlicher hielte ich den Verwertungszusammenhang von Medienprodukt und Erwirtschaftung von Profit.

                Die darin liegende Kontrollmöglichkeit geht zum Einen weit über die Möglichkeiten einer arachaischen Staatspolizei hinaus.

                Andererseits ist sie vom Wesen her anders beschaffen. Auch deshalb wäre der Vergleich zwischen damals und heute vielleicht so wenig hilfreich.

                Da weiß man um die Existenz von Propaganda. Und weiß um die Konsequenzen.

                Hier weiß man ggf. nicht um sie, und hat aber auch nicht vergleichbare Strafen zu befürchten.
                Noch.

                Ich verweise hier auf das Chomsky Gespräch auf TP vor Kurzem.

                Ob beide Gesellschaften am Ende sich ähnlicher sind als ihnen bewusst wäre, ist eine andere Frage.

                Etwas umständlich von mir formuliert. Aber ich möchte die Skepsis am eigenen Argument transparent machen.

                p.s. jetzt öffne ich ein „Fass“ das zu öffnen ich gar nicht vorhatte. Aber ich halte hier inne.)

        1. Mengel sagt:
          „Leider läuft das Video bei mir auch nicht. Weder bei Firefox, noch bei yandez und selbst nicht bei Tor.“

          Die Erklärung ist ganz einfach. Ich nutze Youtube auf dem Umweg über Invidious und da bekomme ich zu lesen: „This video is no longer available because the YouTube account associated with this video has been terminated.“

          1. Also hat Rtde diese Videos von seinem durch YouTube gelöschten Kanal nicht wo anders zu verfügung gestellt. Dann sind diese Sachen für immer weg? Das wäre ja schade für die viele Mühe.

              1. Dadurch das Rtde ihr Studio und ihre Arbeit in der BRD zurück gefahren hat, kann es sein, dass denen die Ressourcen und die deutschsprechenden Mitarbeiter fehlen.

    1. Zweifel habe ich nur daran, wie Russland das umsetzen will.
      Soweit ich gelesen habe, ist der Bandera-Kult in der Ukraine quer durch alle Alters- und Bevölkerungsschichten ausgeprägt von den Grundschulkindern über Studenten, Professoren wie auch ganze Fabrikbelegschaften usw.
      Und einerseits sind -laut westlicher (!) Medien – inzwischen Tausende ukrainischer Kinder und Jugendliche in (staatlich geförderten) Asow-Feriencamps auf Nazi-pur getrimmt worden.
      Andererseits sind viele Familien überall in der Ukraine sehr stolz auf Väter, Großväter, Onkel usw., die mit den Bandera-Banden an der Seite der deutschen Nazis gegen die Sowjetunion gekämpft haben – das erklärt vielleicht auch, warum so viele Gruppierungen dort die Symbole und auch die Parolen der deutschen Nazis einfach 1:1 übernommen haben, Hitlers „Mein Kampf“ in Antiquariaten und Straßenmärkten offen verkauft wird usw.
      Das ist ja nicht erst ab 2013 wieder hochgekommen, sondern schon lange zuvor sysrematisch geschürt worden.
      Solange die Ukrainer sich dabei westlicher Unterstützung sicher und stolz darauf sind, zu den einzig wahren „Rettern der Zivilisation Europas vor den Russen“ auserkoren zu sein, wird sich nicht nur der Russland-Hass bei vielen halten, fürchte ich.

      1. Die sehen sich gar nicht als „Retter Europas vor den Russen“. Banderisten verachten Europäer ebenso wie sie die Russen verachten. Sie halten die EU für sowas wie Sowjetunion 2.0 und Europäer bezeichnen sie als Neobolschewiki. Ihre Werte haben mit den s.g. europäischen Werten wenig bis gar nichts gemein. Daraus machen sie eigentlich auch gar keinen Hehl und verheimlichen ihre Verachtung gegenüber Europäern, insbesondere gegenüber den Polen gar nicht. Jarosch z.b. lässt kein Gutes Haar an Europäern. Dass die Ukrainische Führung auf politischer Ebene die Rolle der „Retter Europas“ spielt, ist einfach gerade opportun. Sie machen es einfach weil sie am liebsten einen Krieg zwischen Russland und NATO herbeiführen möchten damit Europäer und Russen sich gegenseitig auslöschen. Sie benutzen die Europäer einfach auf ihre Weise. Die sind für Europäer genauso gefährlich wie für Russen.

        Zur Frage wie das gelingen soll. Natürlich hast du recht, es ist eine Mammutaufgabe und einfach nur mit der Besetzung der Ukraine ist es noch lange nicht getan. Es wird wohl mindestens zwei Generationen brauchen um den Bandera-Kult aus den Köpfen zu bekommen, da musst man vor Allem bei der Bildung anfangen. Jedoch ist der Bandera-Kult gar nicht soweit verbreitet unter Ukrainern wie etwa der Nazismus im Dritten Reich. Banderisten sind vielleicht höchstens 20% wenns hoch kommt. Ein großer Teil sind keine Nazis, sind nur durch deren Propaganda geblendet. Die härtesten unter den Nazis werden bei den Kämpfen zermalmt. Siehe Azov. Was dann noch übrig bleibt, kann nur durch Bildung und durch Ukrainer selbst überwunden werden. Im Nachkriegsdeutschland hat es schließlich auch weitestgehend funktioniert, wenn man auch heutzutage durchaus daran zweifeln kann.

        1. Hi Russischer Hacker,
          richtig komisch wird es ja, wenn man beachte, was man hier in die NAZI Ecke schiebt.

          Selbst ein Höcke (ohne seine Ideologie kleinreden zu wollen) ist gegen Jarosch ein Demokrat!

        2. Hi Sabine Schulz, hi Russischer Hacker!

          Vielleicht setzt sich ja auch der Gedanke durch, dass der EU zu überlassen. Wenn die westlichen Oblaste den Polen, Ungarn und Rumänen angehangen werden.

          Mit den zwei Generationen bin ich bei Ihnen Russischer Hacker.

          Es wird ein riesiges Problem, vor allem wird der Frust auf die EU noch kommen, wenn die lernen wie die EU wirklich funktioniert und wenig mit Wohlfahrt zu tun hat. Auch das wird Rückkoppelungseffekte zum ukrainischen Ultranationalismus haben.

        3. 1) „Die sehen sich gar nicht als „Retter Europas vor den Russen“(…)“:
          Doch, Asow & Co. bringen ihrer Gefolgschaft wörtlich bei, sich genau so zu sehen.
          Dabei ist „Europa“ aber nicht mit der EU zu verwechseln.

          In Asow-Ferienlagern ist den Kindern und Jugendlichen als Parole beigebracht worden, „die Zivilisation Europas“ vor den Russen retten zu müssen (s. Videos aus mehreren solcher Ferienlager).
          Diese Formulierung ist wörtlich von Goebbels übernommen worden, wobei Goebbels gleichzeitig Verachtung für andere Europäer, z. B. Franzosen und Briten, bekundete, weil sie die Bedrohung Europas durch Russland nicht erkannt bzw. nicht den Mut und die Entschlossenheit „des deutschen Volkes“ hätten,
          Genau diese exzeptionelle Berufung schreiben sich jetzt viele Ukrainer zu (s. ukrainische soziale Medien) und sie wird ihnen ja auch ständig von der westlichen Propaganda zugeschrieben („Die mutigen Ukrainer verteidigen unsere westliche Demokratie“).

          Identifikation mit einem sogenannten „weißen Europa“, das nicht nur vor Russland, sondern auch vor dem Islam, Migranten, LGTB-Rechten usw. geschützt werden müsse, findet sich bei Asow in Wort und Bild, z.B. auch als Aufkleber.
          Die „Europa“-Identifikation bei Asow usw. orientiert sich natürlich nicht an europäischen Werten wie Aufklärung, sondern im Gegenteil an der Nazi-Ideologie.
          Dabei wird die EU mit ihrer Migrationspolitik, LGBT-Rechten usw. natürlich als störend empfunden.

          2) Natürlich sind nicht alle Ukrainer, die z.B. „Bandera-Smoothies“ basteln, überzeugte Neonazis.
          Aber seit 1991 wurde in der Ukraine die Geschichte umgeschrieben und dabei immer wieder wörtlich betont, die Bandera-Verehrung sei für die Entwicklung eines ukrainischen Nationalgefühls essentiell.
          Inzwischen ist sogar gesetzlich untersagt, sich öffentlich kritisch über Bandera usw. zu äußern.

          3) „Im Nachkriegsdeutschland hat es schließlich auch weitestgehend funktioniert,(…)“
          Nach WK2 war die Situation Deutschlands ganz anders als die jetzige der Ukraine.

          Der „kollektive Westen“ baut für den Fall einer Kapitulation Kiews einen Guerillakrieg in der Ukraine auf und hat mit der Schulung ukrainischer „Partisanen“ in Guerilla-Kampftechniken schon lange vor 2022 begonnen.
          Inzwischen haben westliche Medien angepriesen, wie viele Mordanschläge z.B. mit Sprengsätzen oder auch Gift in der Region Cherson gegen „Kollaborateure“ erfolgreich ausgeführt worden seien.
          Ukrainer, die die von Russland geplante Entnazifizierung mit allen Mitteln bekämpfen wollen, werden vom „kollektiven Westen“ also nicht nur medial, sondern auch mit Waffen, Training und „Kämpfer“-Nachschub aus anderen Ländern unterstützt werden.

          Entsprechend hart wird die russische Besatzung vorgehen müssen, um Sabotage- und Terroranschläge zu unterbinden, was wiederum gegen sie ausgelegt werden wird.
          Mörderbanden als „Freiheitskämpfer“ zu glorifizieren, hat im „kollektiven Westen“ ja Tradition.

          1. Ja wenn man das so sieht. Ich meine natürlich die Selbstidentifikation des modernen liberalen Europas mit ihrem ganzen Wertegedöns und LGBT Rechten usw… dieses Europa ist für die ukrainischen Nazis genauso verachtungswürdig wie Russland. Auch das bringen sie den Sprösslingen in ihren „Sommercamps“ bei. Denen geht es gar nicht darum irgendwas zu verteidigen. Sie träumen von eigener Herrschaft über Russland wie auch über Europa. Wie Alle Nazis halten sie sich selbst und Ihresgleichen für die „Auserwählten“ und Alle anderen Völker und Andersdenkende für „Untermenschen“.

            1. „Denen geht es gar nicht darum, irgendetwas zu verteidigen.“
              Doch, genau das ist der Kern dieser Ideologie: Die Vorstellung, etwas zu verteidigen, das es wert ist, das eigene Leben mutwillig zu riskieren oder das eigene Kind gegen seinen Willen als Kanonenfutter an die Ostfront zu schicken.
              Das zu Verteidigende muss so erhaben sein, dass dafür unfassbare Grausamkeiten nicht nur am „Feind“, sondern auch an der eigenen Bevölkerung als ehrenhaft erscheinen.

              WER DAS IGNORIERT, BEGREIFT NICHT, WIE EINE SOLCHE IDEOLOGIE WIRKT, WAS FÜR EIN PERVERTIERTES EHRGEFÜHL DABEI ENTSTEHT UND WELCHES SUCHTPOTENTIAL* DARIN LIEGT.
              *z.B. Sucht nach sadistischen Exzessen

              „(…) Wertegedöns und LGBT Rechten usw… dieses Europa ist für die ukrainischen Nazis genauso verachtungswürdig wie Russland.“
              Nochmals:
              1) Asow-Feriencamp-Trainer verstehen unter „Europa“ nicht die EU, sondern bringen den Kindern bei, „das weiße Europa“ müsse vor der „bolschewistischen Degeneration“, die in der EU herrsche, geschützt werden.
              2) Mehrere Videos aus unterschiedlichen Asow-Ferienlagern zeigen, wie den Kindern dort beigebracht wird, als Ukrainer sei es an ihnen, „die Zivilisation Europas“ gegen russische „Horden“/“Orks“ zu verteidigen.
              3) Das impliziert, dass „Europa“ für sie nicht verachtenswert, sondern schützenswert ist, aber auch, dass sie sich darin als exzeptionelle Ethnie betrachten, wie ich ja schon schrieb. (Letztendlich kann das natürlich darauf hinauslaufen, dass sie irgendwann mal ihr „Europa“ gegen alle anderen Europäer verteidigen und die EU-Flagge z. B. mit der Wolfsangel verschönern wollen – die Farben der EU-Flagge passen ja schon, aber die störenden Sterne kommen dann weg…..)

              1. Hallo Sabine Schulz,

                ich finde Ihre Analyse sehr schlüssig. Deshalb ist es ja auch nicht falsch, warum W.Putin und die Menschen in Russland von diesen ultranationalistischen Menschen von NAZI´`s sprechen! deshalb wird es auch verdammt schwer werden, aus den Köpfen ganzer ukrainischer Generationen dieses gefährliche Gedankengut, diese faschistische Ideologie wieder raus zu kriegen.

                1. Hallo Oskar,
                  danke, aber eine Analyse ist es nicht, dazu fehlt mir die Fachkenntnis.
                  Ich versuche nur aus familiären Gründen zu verstehen, wie die Nazi-Ideologie damals insbesondere in der HJ in so kurzer Zeit dauerhafte Wirkung entfaltete.
                  Deshalb habe ich mir die Asow-Ferienlager-Videos und anderes angetan.

                  Bei Putins Bezeichnung des ukrainischen Regimes als „Nazis“ und „Junkies“ weiß ich nicht, ob das besonders diplomatisch war, aber ich glaube, die russische Regierung hatte Diplomatie gegenüber dem Westen zu diesem Zeitpunkt aufgegeben.

                  1. Halllo Sabine, oskar, etc:

                    Nur ein kurzer Einwurf, der einem zu denken geben sollte: Sollte Euro-Blondie wirklich bald klatschen dürfen, wenn nach spätestens drei Jahren die Ukraine in der „europäischen Familie“ willkommen geheißen wird – Dann sprengt sich die EU, selbst in die Luft.

                    Und ich bin mir sicher: die EU arbeitet vehement , „als lohnende Anerkennung, für den heldenhaften Kampf für die europäischen Freiheit“, an einem außerplanmäßig beschleunigten Beitritt. Es wird so kommen, da bin ich mir sicher.

                    1. Hi Rebane und hi Sabine,

                      ein Grund ist für mich, warum W.Putin die „Nazi-Karte“ gezogen hat, ist innerpolitisch in Russland zu suchen. Die Moskauer Regierung braucht von ihrem Volk auch die Legitimierung des Krieges gegen die Ukraine (wie deutsche politiker bei ihrer Politik auch), deshalb ist das auch ein Propagandagriff. Wobei die Wahrheit hinter den ultranatinalistische ukrainischen Verbänden, deren Politik und Aktionen diese Benutzung des Begriffes Nazi erhärten. Außerdem ist das Bewußtsein des Kampfes gegen Nazi´s mit all den Verlusten in nahe zu allen Köpfen des Landes vorhanden. Wer sich schon Mal die sehr persönlichen Aufnahmen zum Marsch zum Andenken an die Opfer des Faschismus, welches jedes Jahr in vielen Städten im ganzen Land verteilt angesehen hat, kann erahnen wie diese Thema alle Landsleute Russland quer durch alle Ethnien zusammen schweißt.

                      „Dann sprengt sich die EU, selbst in die Luft.“, da bin ich voll bei Ihnen. Wenn man in den letzten Jahren gesehen hat, wie Polen, die drei Balten, Ungarn in Teilen aber auch Slowakei, Tschechei, Bulgarien und Rumänien gegen Berlin, Paris und Brüssel gearbeitet haben, weiß wenn ein ganz anderes Kaliber mit einem gant anderen übersteigerten Selbstbewußtsein in der EU mitspielen darf, die Probleme der letzten Jahre Problemchen waren. Hinzu kommt, dass die Geldgeber kein Geld mehr verdienen, also auch nichts mehr verschenken können.

                      Ein anderer neuer Teilnehmer des Forums hatte in einem Post sich befremdlich über das „SIE“ hier geäußert. Ich hätte mit Oskar und „DU“ kein Problem.

  8. Die offenen Widersprüche, wir verteidigen unser ‚demokratischen Werte‘ für/ mit der Ukraine und die gleichen Kreise warnen vor Aufstände von rechten/querdenker/reichsbürger/coronaleugner etc. im Herbst.
    Natürlich ist der Informationskrieg omnipräsent und natürlich ist es für sehr viele klickbaitsleser schwierig überhaupt noch einen klaren Kopf zu behalten.
    Aber, warum ist es der Politik nicht möglich klar mit ihrem Völkchen zu kommunizieren?
    Sie kämpfen gegen einen imaginären Feind und jeder soll im Stande sein das zu verstehen und das bei dem heutigen Bildungsstand.

  9. Hi PRO1,

    sie bringen es doch auf den Punkt. Heutiger Bildungsstand!!

    Die Generation West ab 1980 und Ost ab 1990 ist doch nur in einem Konsumrausch und in ihrem Handy gefangen.

    Für mich war „Stubenarrest“ die schlimmste Strafe, für die heutige junge Generation „Handxyerbot“.

    Als Vater von 4 Kindern weiß ich, wovon ich spreche.

    1. Eine, zugeben sehr zynische Hoffnung habe ich: Wenn man den Umfragen glauben schenken sollte, würden viele eher auf Sex, als auf das smartphone verzichten. Also für mich, undenkbar. Vielleicht reduziert aber dieses Verhalten, auch die Reproduktionsrate;o)))))

    2. Ich würde das eher als BildungsNOTstand bezeichnen. Aber gut, wenn Diplomaten nun dank Baerziege, nicht mehr essentielle Prüfungen ablegen müssen – nur weil zu viele Frauen scheiterten – nun ja,……..

    3. Ja eben, vor ein paar Monaten erhielt ich eine E-Mail zu meiner Rentenanspruch Anfrage.
      Was diese Person (deutscher Name) zugesandt hatte, von einer Behörde, lässt sehr tief blicken. Die ganzen egozentrischen, Nihilismus Applikationen Namens (Anti) soziale Medien ist wesentlich schlimmer als die Alkohol Replik von Herrn Schleim…

  10. Das Kiewer Regime und Vladimir Zelensky persönlich können Amnesty International nicht verzeihen, dass die Wahrheit über die Verbrechen der AFU ans Licht gekommen ist, auch wenn es nur ein Hundertstel der Wahrheit ist. Um diese Informationsagenda zu stören und zu behaupten, dass die Menschenrechtsaktivisten lügen, hat Kiew eine Provokation geplant.

    Der Clown Zelensky ist sehr unglücklich über die sensationelle Analyse von Amnesty, in der berichtet wird, dass ukrainische Soldaten Schulen als Kasernen nutzen, gepanzerte Fahrzeuge in der Nähe von Wohngebäuden aufstellen und vieles mehr.

    Seine treuen Gefolgsleute brachten ihn auf eine großartige Idee, die er befürwortete. Jetzt werden sie einige leere Schulen in die Luft jagen, in denen es kein Militär gibt, und dann werden sie entsprechendes Filmmaterial als Beweis dafür verwenden, dass russische Wahnsinnige absichtlich Schulen zerstören, nur zum Spaß – sie sind schließlich Wahnsinnige. Sie wollen es den Amnesty-Ermittlern unter die Nase reiben.

    Meine Spione berichten, dass gestern bereits mindestens zwei Schulen im Donbass gesprengt worden sind. Schule Nr. 5 in der Stadt Kurakhovo und eine Dorfschule im Dorf Kurakhovka. Spezielle Journalisten haben ein Video darüber gedreht, aber soweit ich weiß, wurde es noch nicht gezeigt.

  11. Hi Russischer Hacker!

    Mich erinnert dies doch sehr, an „VERBRANNTE ERDE“ hinterlassen, wenn man sich des baldigen Rückzug im Kopf plötzlich bewußt wird und der pathologische Teil nur noch Has und Frust entwickelt und dabei das vermittelte Wissen geistig nahestehender Akteure aus einem finsteren Deutschland sich erinnert und zur menschenverachtenden Anwendung bringt.

    Russophobie ist ein ganz schlimmes Phänomen unserer Zeit! Das darf nicht in Vergessenheit geraten!

    1. @ Mengel:
      Russophobie ist Rassismus!
      Wenn staatliche Institutionen trotz gegenteilige Auftrag hier nicht intervenieren, dann weiß man hinreichendes über den Zustand dieser Gesellschaft.
      Da helfen dann auch keine Regenbogenfahnen. Im Kontext sind diese der reine Hohn.

      1. Hi Luck!

        Staatlich legalisierter Rassismus mit dem verbundenen Staatsterrorismus gegen Bevölkerungsgruppen bzw. andere Ethnien zu tolerieren, zu unterstützen, umzudeuten hat die Bundesregierung jahrzehntelang geübt am Beispiel Israel. Mit Blindheit gegen Russophobie ist Berlin und Brüssel seit Beitritt der drei Baltenstaaten zur EU schon geschlagen (, ohne sich preiswerte Hilfe bei Fielman einzuholen. Ironie Ende!). Was die letzten Berliner Regierungen in Richtung Ukraine und deren russophobische Auswüchse seit 2014 alles nicht registrieren füllt ganze Bücherwände, ist also auch deutsche Staatsreligion. Im Westen nichts Neues!

        Apropro Regenbogenfahne. Versuche diese mal bei Ihren nächsten Städtetrip durch LVIV ehemals LEMBERG offen mitzuführen, dann werden sie in kürzester Zeit am eigenen Leib erfahren, wie konvertieble die ukrainische Gesellschaft in die EU ist.

        1. Hi Luck,

          Doppelstandarts zu verwenden, da ist doch die Bundesregierung so routiniert drin, wie Reiche zu bevorteilen und bei den Armen einzusparen.

          – Coronamaßnahmengegner sind Nazis – aber der Jarosch und Rechter Sektor sind zutiefst demokratisch
          – Julian Assange und Alexei Anatolievich Navalny
          – Anerkennung als Sezession Kosovo versuv Krim, Donbassrepubliken
          – Umgang der Polizei mit den „Gelbwesten“ und der russischen Polizei bei illegalen (weil nicht beantragten) öffentlichen Versammlungen von Wahlkritikern in Moskau
          usw.

  12. Heute einige Gedanken zur „Neonazi-Partei „III. Weg“: Die rechte Sekte“ (lt. TAZ):
    Kann davon ausgegangen werden, dass Mitglieder des „III. Weges“ inzwischen beratend dem Außenministerium (Bärbock) dienen? Es wäre aus meiner Sicht zumindest irgendwie konsequent! Die Aktivitäten des „III. Weges“ dürften vollste Anerkennung durch die „Olivgrünen“ finden. Warum sollten sie dafür nicht mit einem hohen Posten belohnt werden? Staatssekretär?

    Anbei eine Pressemeldung des Deutschen Bundestages:

    „Materiallieferung der Partei „Der III. Weg“ in die Ukraine
    Inneres und Heimat/Antwort – 27.04.2022 (hib 195/2022)
    Berlin: (hib/STO) Der Bundesregierung liegen nach eigenen Angaben Erkenntnisse darüber vor, dass die Partei „Der III. Weg“ im März 2022 eine Materialspende an in der Ukraine „kämpfende Nationalisten“ geliefert hat, „welche nach Parteiangaben an der Front in Kiew abgegeben worden sei“. Mit der Materialspende wolle die Partei ihre Solidarität für den Verteidigungskampf der Ukraine, insbesondere für in der Ukraine „kämpfende Nationalisten“, propagieren und diesen Kampf weiter fördern, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (20/1476) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (20/1307). Danach hatte sich die Partei „Der III. Weg“ bereits vor Kriegsausbruch in der Ukraine pro-ukrainisch geäußert und Kontakte zu nationalistischen ukrainischen Organisationen gepflegt.
    Wie die Bundesregierung weiter ausführt, ist dem Bundesamt für Verfassungsschutz bekannt, dass die Partei bereits langjährig Kontakte zur ukrainischen nationalistischen Partei „National Korps“ und deren militantem Arm, dem „Asow-Regiment“, pflegt. Darüber hinaus berichte die Partei seit Kriegsbeginn über die Tätigkeiten des „Asow-Regiments“ in der Ukraine.
    Die Partei gab der Antwort zufolge zudem am 10. April 2022 bekannt, dass eine zweite Materialspende bereits am 1. April 2022 die ukrainische Front in Kiew erreicht habe. Hierbei werde auch explizit das „Asow-Regiment“ als Begünstigter der Materialspende genannt, heißt es in der Vorlage weiter.“

  13. Wir leben in schlimmen Zeiten und ich bin seid Monaten total entsetzt. Ich frage mich immer wieder, wie konnten wir Menschen DAS in Europa so einfach zu lassen.

    Was sie Herr Rötzer über Dmitri Jarosch berichten, ist wichtige Aufklärung! Doch wäre dies nie zu so einem masiven Problem gewachsen, ohne die Toleranz und Unterstützung dieser militanten Flintenweiber Baerbock, von der Leyen,Strack-Zimmermann, Faeser, Lang, welche einen Drang ihre weiblichen Vorbilder der Falkenfraktion aus Britanien und der USA nacheifern und männliche Politmatchos noch übertreffen wollend,möglich! Unsere Politiker eskalieren immer weiter es gibt kein Druckmittel in ihrer Russophobie, was heute nicht um des Russland ruinierend willens möglich erscheint. Was gestern noch unmöglich schien, ist, wenn es gegen Russlandgeht, gerechtfertig und damit legetim.
    Doch wer im Physikunterricht anwesend war, erinnert sich an das Gesetz „Druck erzeugt Gegendruck“. Deshalb erhöht auch die russische Regierung sugzessive den wirtschaftlichen und militärischen Druck (siehe Rubelbezahlung und jetzt Gas). Oder wir hören die Rede von W.Putin vor den Fraktionschef im russischen Parlament, wo er sagt: „Heute hören wir, dass sie uns auf dem Schlachtfeld besiegen wollen. Was soll man dazu sagen? Sollen sie es doch versuchen. Wir haben schon oft gehört, dass der Westen uns „bis zum letzten Ukrainer“ bekämpfen will. Das ist eine Tragödie für das ukrainische Volk, aber es scheint, dass es in diese Richtung geht. Aber jeder sollte wissen, dass wir im Großen und Ganzen noch gar nichts Ernsthaftes begonnen haben. “
    Am 20. Juli hat der russische Außenminister Lawrow erklärt, dass sich die Ziele der russischen Militäroperation inzwischen aufgrund der Lage verändert hätten: „Jetzt ist die Geografie anders. Es handelt sich nicht nur um die DNR und die LNR, sondern auch um die Gebiete Cherson und Saporoschje und eine Reihe anderer Gebiete. Und dieser Prozess geht weiter, und er geht konsequent und beharrlich weiter. (…) Denn wir können nicht zulassen, dass der Teil der Ukraine, der von Selenskij oder seinem Nachfolger kontrolliert wird, über Waffen verfügt, die eine direkte Bedrohung für unser Territorium und das Territorium der Republiken darstellen, die ihre Unabhängigkeit erklärt haben und die ihre Zukunft selbst bestimmen wollen.“ (Entnommen dem Anti-Spiegel)
    Aber auch die westliche Seite eskaliert immer schlimmer!. Im Overton-magazin findet in den letzten Tagen im Forum bei vielen Artikeln eine heftige Diskussion genau darüber ab. Ich zitiere mal aus den Forum: „Drei Artikel/ Kommentare, ein Autor ist Udo Knapp, den die TAZ schlicht einen Politologen nennt. Der nächste Dan Altman auf Foreign Affairs der bedeutendsten Publikation in der Umgebung der US-Außenpolitik und des außenpolitischen Chefkommentators im Guardian Simon Tisdall, in diesen drei MSM erschienen in den letzten Tagen Artikel mit der Forderung eines aktiven Eingreifens der NATO. Man sucht dann nach Wegen, wie die NATO sich noch massiver einmischen könnte, ohne einen direkten Konflikt mit Russland auszulösen“ zu finden im Forum zum Artikel: https://overton-magazin.de/krass-konkret/selenskij-versucht-seine-offenbar-broeckelnde-macht-zu-konsolidieren/
    Aber auch hier findet ihr gute Forenbeiträge: https://overton-magazin.de/krass-konkret/wunderwaffe-himars/ Da ging es um die völkerrechtliche Relevanz bei den Themen Kosovo, Georgien, Krim und jetzt den Ukrainekrieg Vieles ist richtig lesenswert!
    Aber nochmals zur Eskalationsspirale, wo ich eine Absprache über ein gemeinsames Handeln Seitens der NATO sehe. Wie Telepolis berichtet: 96 Osteuropa-Experten fordern: „Liefert schwere Waffen in die Ukraine!“ https://www.heise.de/tp/features/96-Osteuropa-Experten-fordern-Liefert-schwere-Waffen-in-die-Ukraine-7184506.html Wie kann man „SCHWERE WAFFEN“ fordern, an die die ukrainischen Menschopfer gar nicht richtig ausgebildet sind und in der kürze der Zeit auch nicht richtig ausgebildet werden können. Das kann ihnen jeder seriöse, nicht ukrainisch-verblendeter Militär in West und Ost bestätigen.
    Hinzu kommt, dass der Westen weiß, dass er gar nicht die wirtschaftliche Potenz hat, genügend Waffen und die dazu gehörende Munition ( https://www.rusi.org/explore-our-research/publications/commentary/return-industrial-warfare ) im hier und jetzt zu produzieren, wie es schon im Moment von der Ukraine benötigt würde. Auch darauf geht man explizit in den oben genannten Forenbeiträgen ein.
    Die drei Artikel einer in der USA, einer in UK und einer in der BRD mit der Forderung von militärischen Eingreifen, dazu der Aufruf zu noch schweren Waffen für die Ukraine. Das bedeutet die amer. und europäische Bevölkerung soll auf eine Verschärfung des Konfliktes vorbereitet werden.
    Ich habe leider das Gefühl, für einige unserer natoaffinen Politiker sind die ökonomischen Schmerzen noch nicht hoch genug. Ein Artikel von Telepolis ( https://www.heise.de/tp/features/Gasversorgung-Euraeeer-koennen-erst-in-Jahren-auf-russische-Lieferungen-verzichten-7182904.html ) verweist darauf, dass eine vollständige Substitution von russ. Erdgas nicht vor 2025 möglich ist. Bis dahin gibt es keine deutsche Wirtschaft mehr. Und wenn Putin in die USA und die EU keine Uran-Brennstäbe mehr liefert, da gehen in allen Osteuropäischen Staaten, Finnland, Frankreich, USA einige Mailer vom Netz.
    So beschreiben die NDS den Konflikt und die daraus resultierenden Folgen:
    „Auch die normale Bevölkerung wird mit massiven Realeinkommenseinbußen konfrontiert werden. Dabei wissen die politischen Elithen, was auf sie zu kommt. Brandenburgs Finanzministerin Lange warnte: „Die soziale Frage kommt mit Macht zurück“. Sollten sich die Gaspreise verdreifachen, wie es die Bundesnetzagentur prognostiziert hat, dann würde das „massive Folgen für sehr breite Schichten der Bevölkerung haben“. Das sei ein Spiel mit dem Feuer, betonte sie und sagte: „Dann geht es hier richtig zur Sache“. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) versucht, die mit großem Aufwand hergestellte Diffamierung der Corona-Proteste auf die kommenden Sozialproteste zu übertragen. Zu guter Letzt besitzt sie die Anmaßung, die kritikwürdige Politik der Bundesregierung mit „der Demokratie“ gleichzusetzen. Dabei ist Demokratie undenkbar, wenn Proteste gegen die Regierung pauschal verteufelt werden.
    Faeser mahnte außerdem laut Medien: „Aus der politischen Mitte heraus sollten nicht die Ängste derer befeuert werden, die von den steigenden Preisen besonders hart getroffen würden.“ Soll hier das Eintreten für die Benachteiligten zu einem unredlichen „Befeuern von Ängsten“ erklärt werden? Der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz argumentiert laut „Handelsblatt“ in eine ähnliche Richtung: „Es steht zu befürchten, dass Rechtspopulisten auch diese gesellschaftliche Krise für die eigene Agitation ausnutzen“, sagte er.
    Vor diesem Hintergrund werde es in den nächsten Wochen und Monaten sehr auf Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt ankommen. „Zusammenhalt“ ist hier vermutlich als kritikloses Erdulden des Regierungshandelns von Seiten der Bevölkerung gemeint, denn der BT hat sich gerade eine Anpassung seiner Diäten an die Inflation genehmigt.
    Nach Meinung der NDS wären legale und friedliche Proteste gegen die Sanktions- und Sozialpolitik der Regierung angemessen und ich würde sie begrüßen.“
    Das hätten meine Worte sein können.
    Es wäre deshalb wichtig, dass die Gewerkschaften, Die Partei, Die Linke und die Piratenpartei, Die Basis und andere Gruppen, welche rechtes Gedankengut ausschließen, diesen berechtigten sozialen Forderungen eine Basis geben und dabei friedenspolitische Forderungen mit einschließen. Dazu zählt auch, die Rüstungsausgaben (100 Milliarden + normaler Etat) massiv zu Gunsten einer sozial,Bildungspolitik, Ausbau des ÖPV + Schiene, sinnvoller ökologische Maßnahmen im Energie- und Landwirtschaftssektor. Ich weiß nicht, ob hier die Frau Dr. Sarah Wagenknecht die Kraft hat als Indentifikationsfigur vorran zu gehen. Ich würde es mir wünschen. Genau so wie ich mir wünsche, dass diese Bürgerproteste so friedlich verlaufen, wie ab den 09.Oktober 1989 in Leipzig. Friedlich von Seiten der Polizei und der Demonstranten! Ob das wieder zu machen ist?

    Ich bin im Moment ein sehr besorgter Bürger und wünsche mir, dass der Krieg (und die mehr als 20 anderen Kriege auf dieser Welt) bald vorbei ist, dass die westlichen Politiker wieder mit russischen Politikern reden, die Sanktionen vollständig (überall auf der Welt) abgebaut werden und das in Amerika und Europa wieder das Recht herrscht (siehe J.Assange und A.Lipp). Das die Welt gerechter wird und weniger Menschen an Hunger sterben. Das das Elend inm Jemen ganz schnell im Sinne der dort lebenden Bevölkerung beendet wird ( https://www.youtube.com/watch?v=k9D96e-SHIU ). Sowie das der „Wertewesten“ aufhört mit der „Doppelmoral“. Und noch einiges mehr. Darauf ist Robert De Lapuente und das Forum breit und tief eingegangen ( https://overton-magazin.de/kommentar/gesellschaft-kommentar/doppelstandards-von-ochsen-und-goettern/ ).

    Mir ist bewußt, dass der Weihnachtsmann wohl dieses Jahr nicht alle meine Wünsche erfüllt. Aber er könnte mit ein paar Wünschen anfangen. Und dann jedes kommende Jahr ein paar andere Wünsche nachschieben.

  14. Kurz gesagt: Washington liebt es, sich im trügerischen Gefühl der Sicherheit zu sonnen: NOCH, haben sie den Krieg nicht im eigenen Land. Aber ich verstehe, wenn man sich allmählich über „Zirkon“, ernsthafte Gedanken machen würde,……..

  15. Laut russischen Dienste hat die Ukraine ihr ‚restliches Land’s ausverkauft…
    Jetzt wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Hält der ‚Sektor‘ still, wie wird sich der Rest der Ukrainer dazu stellen?

    1. Angeblich war auch Bill Gates mit Einkaufskörbchen unterwegs und hat Schwarzerdeflächen in etwas größeren Stil eingekauft. dieser Verkauf hat Selensky gesetzlich möglich gemacht, obwohl 80% der Ukrainer dagegen waren (ein Beitrag zu demokratische Werte), dass landwirtschaftliche Flächen verkauft werden. Aus der Tradition der Sowjetunion waren alle Ackerböden in staatlicher Hand und wurden an die jeweiligen Nutzer verpachtet. In meinem Verständnis ein sehr volksnahe Handhabung von nationalen Grund.

      Bill Gates hat in den letzten Jahren so viel Ackerland in der USA gekauft, dass er dort als größter Grundbesitzer gilt.

      1. Die endgültige Plünderung durch westliche Konzerne blüht der Ukraine später, wenn sie darin ausgedient hat, „die westliche Demokratie“ zu verteidigen.
        Kürzlich wurde in der Schweiz mit barmherziger Fürsorge einer Frau von der Leyen unter dem Namen „Ukraine Recovery Conference“ (s. wikipedia) eine lange Liste von Deregulationsmaßnahmen für eine Ukraine „nach dem Krieg“ beschlossen (Abbau der letzten Arbeitnehmerrechte, „Investitionsanreize“ für ausländische Konzerne, Wegfall von Zöllen, Privatisierung des öffentlichen Eigentums, direkter Verkauf von Ackerland an Ausländer,……………………….)
        Die Ukraine kann sich dagegen überhaupt nicht wehren, denn sie ist ja nicht zuletzt durch ihren heldenhaften Krieg seit 2014 hoffnungslos beim Wertewesten verschuldet.

        Ben Norton/Multipolarista bringt dazu Genaueres.

        1. Darum schreien die Medien: bis zum letzten Ukrainer.
          Da die Ukraine durch den ‚Vertrag‘ Polen zufällt, ist diese dann auch in der EU/NATO?
          Wird dann die EU in eine GmbH nach deutschen Vorbild umgewandelt?
          Dann die USA , Rezession $Machtverlust, bedeutet Entwertung /Enteignung ergo auch der EU. Kommt dann die vereinigten Staaten der Cooperated Oligarchen?

    1. Hallo xyz!

      Danke für den Hinweis zu dem Interview mit Lyle Goldstein.

      Es ist gut zu erfahren, dass inn Washington nicht nur Falken fliegen, sondern das es dort auch menschen gibt, die deeskalierende Gedanken und Taten einbringen.

      Mir hat Ihre Empfehlung wertvolle Gedanken vermittelt.

      1. oskar,

        das ist ja das wirklich ERSCHÜTTERNDE: Wir finden trotz aller peinlicher Propaganda doch gelegentlich vernünftige Individuen, die sich auch nicht genieren, das klar zu sagen. Aber leider, leider: „Die Stimme der Vernunft, ist leise“. und wird überdröhnt vom „einzig richtigen NARRativ: Alles gegen Putin, Slava ukraine“.

        Und ich glaube, es geht JEDEM von uns so: Wenn wir unserer differenzierte Meinung mit dem dummen Stimmvieh teilen wollen – huch, ein Putinversteher. Trotzdem: Ich lasse mir den Mund nicht verbieten, zumal ich ja auch Quellen anführen kann.

  16. btw. das Staatsministerium f. Kultur fördert folgende Journalismusprojekte, Meldung von heute, insgesamt mit 2,3 Mio.
    (vielleicht steckt da ja Material für einen eigenen Text/Kommentar?):

    -Journalismus macht Schule – „Ausbau und Professionalisierung von Journalismus macht Schule“
    -Trägerverein des Deutschen Presserats – „Schutz der freien Berichterstattung – Rechte und Pflichten von Medien und Polizei“
    -Netzwerk Recherche – „Fragen & Antworten – Auskunftsrechte kennen und nutzen“
    -Universität Hamburg – „Sensible Recherchen und Quellenschutz – Digitale Sicherheit von Journalist:innen und ihren Informant:innen“
    -Neue Deutsche Medienmacher*innen – „Stark für Vielfalt. Nachhaltige Strukturen für Diversität im Journalismus schaffen“
    -Verein für Medien- und Journalismuskritik – „NPJ.news: Zur Realisierung eines Online-Portals zur Förderung der Gemeinnützigkeit im Journalismus (Non-Profit-Journalismus)“
    -Deutsche Journalistenschule – „Vertrauen durch Vielfalt“
    -Articlett – „Medienkompetenz für Schüler:innen mit Journalismus-Plattform Articlett“
    -Europäisches Zentrum für Presse- und Medienfreiheit – „Perspektiven im Exil – von und für Medienschaffende“
    -Correctiv – „Lokaljournalismus qualifizieren, Demokratie stärken!“

    Meldung siehe:
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/bundeskanzleramt/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aktuelles/bund-foerdert-projekte-zur-strukturellen-staerkung-des-journalismus-foerderung-von-zehn-projekten-mit-rund-2-3-millionen-euro-2069936

  17. Ich schaue ab und an mal nach Frankreich zu voltairenet, welche auch für Leute wie mich alles auf deutsch veröffentlichen. so habe ich heute diesen trotz des schweren Themas recht kurzweilgen Artikel „Dr. Wolodymyr & Mr. Zelensky: das verborgene Gesicht des ukrainischen Präsidenten“ von Guy Mettan gefunden. er passt auch ganz gut hier zu diesen recht informativen Artikel von Florian Rötzer. Was mir immer wieder an Herrn Rötzer gefällt, schon damals bei TP, er fasst auch mal ein heißes Eisen an. Dieser Artikel mit diesem Thema dürfte einer unter maximal 10 in diesem Jahr in der deutschen Presselandschaft sein (persönliche Schätzung – keine Garantie auf Wahrhaftigkeit). Im Forum kam der Name Jarosch im Zusammenhang mit den Euromaidan schon mal auf. Aber so komplex informiert zu werden, ist schon toll. Wobei es mir persönlich lieber wäre, man müßte das Thema nicht behandeln, weil es solche kranken Typen und Ideologien im Europa des 21. Jhh. nicht gibt.

    kurze Auszüge aus den obrigen, langen Artikel:
    https://www.voltairenet.org/article217402.html

    Der Schweizer Abgeordnete und ehemalige Chefredakteur der Tribune de Genève, Guy Mettan, zeichnet ein Porträt des Gauklers, der die Rolle des Präsidenten der Ukraine spielt. Er zeigt, wie sich dieser Spaßmacher zu einem Verbündeten der „Banderisten“ entwickelt hat und für sie eine Diktatur installiert.

    Und dennoch bleiben die Fakten unveränderlich und alles andere belanglos. Es gilt zweifelsohne, dass Se-lenskyj persönlich nie der Neonazi-Ideologie oder auch nur der ukrainischen nationalistischen extremen Rechten nahestand. Seine jüdische Abstammung, auch wenn diese vergleichsweise weit zurückliegt und bis Februar 2022 nie von ihm in Anspruch genommen wurde, schliesst natürlich jeglichen Antisemitismus sei-nerseits aus. Diese Annäherung ist also nicht Ausdruck einer Affinität, sondern entspringt vielmehr der bana-len Staatsräson und einer wohlverstandenen Mischung aus Pragmatismus und dem Instinkt des physischen und politischen Überlebens.

    Um zu verstehen, wie die Beziehung zwischen Selenskyj und der extremen Rechten gestaltet ist, muss man zurückgehen bis Oktober 2019. Und man muss sehen, dass diese rechtsextremen Gruppierungen, auch wenn sie nur 2 Prozent der Wählerschaft ausmachen, immerhin fast eine Million hochmotivierter und gutorgani-sierter Menschen repräsentieren, die sich auf zahlreiche Verbände und Bewegungen verteilen, von denen das Regiment Asow (ab 2014 von Kolomoysky – immer er!, – mitgegründet und finanziert) lediglich die be-kannteste ist. Nur der Vollständigkeit halber müssen wir hier noch Vereinigungen wie Aidar, Dnipro, Safari, Svoboda, Pravy Sektor, C14 und National Corps erwähnen.

    Nur wenige Monate nach seiner Wahl reiste der junge Präsident in den Donbass, um sein Wahlversprechen einzulösen und das von seinem Vorgänger unterzeichnete Minsker Abkommen umzusetzen. Die rechtsext-remen Kräfte begegneten ihm mit äusserster Vorsicht, weil sie diesem «friedliebenden» Präsidenten schlicht misstrauten. Sie verfolgen einen rücksichtslosen Feldzug gegen den Frieden unter dem Motto «keine Kapi-tulation».

    In einem Video sieht man einen bleichen Selenskyj, der sie anfleht: «Ich bin der Präsident dieses Landes. Ich bin 41 Jahre alt. Ich bin kein Verlierer. Ich komme zu euch und sage: Zieht die Waffen zurück.» Nachdem das Video in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde, wurde Selenskyj sofort zur Zielscheibe einer Hass-kampagne. Dies war das Ende seiner Bemühungen um Frieden und die Umsetzung des Minsker Abkommens.

    Das Problem besteht darin, dass Selenskyj nicht nur ihrer Erpressung nachgegeben hat, sondern sich ihnen auch in ihrem nationalistischen Kreuzzug angeschlossen hat. Nach seiner gescheiterten Expedition im No-vember 2019 empfing er mehrere Anführer der extremen Rechten, darunter Yehven Taras, den Anführer der C14, während sein Premierminister sich neben Andryi Medvedko zeigte, einer Neonazi-Figur, die unter Mordverdacht steht.

    Die Zusammenarbeit mit radikalen Nationalisten ist fest etabliert. Letzten November ernannte Selenskyj den ultranationalistischen Dmytro Yarosh von Pravy Sektor zum Sonderberater des Oberbefehlshabers der ukrainischen Armee und im Februar 2022 zum Chef der Freiwilligenarmee, die im Hinterland souverän für Terror herrscht.

    Im selben Monat ernannte er Oleksander Poklad, welcher aufgrund seiner Vorliebe für Folter als «Würger» bekannt ist, zum Leiter der Spionageabwehr des ukrainischen Sicherheitsdiensts. Im Dezember, zwei Mona-te vor dem Kriegsbeginn, wurde ein weiterer Pravy-Sektor-Führer, Major Dmytro Kotsuybaylo, zum «Helden der Ukraine» ernannt, und eine Woche nach Beginn der Kämpfe liess Selenskyj den Regionalgouverneur von Odessa durch Maksym Marchenko ersetzen, den Kommandeur des ultranationalistischen Bataillons Aidar, bei dem Bernard-Henri Lévy zu seinem Ruhm aufmarschieren konnte.

    War die extreme Rechte mit der Vergabe von Ämtern weichzuklopfen? Geteilter Ultrapatriotismus? Oder lediglich eine Zusammenführung der Interessen einer neoliberalen, atlantischen und prowestlichen Rech-ten und einer nationalistischen Rechtsextremen, die davon träumt, Russen zu zerschlagen und «die weissen Rassen der Welt in einem finalen Kreuzzug gegen die von den Semiten geführten Untermenschen anzufüh-ren», wie es der ehemalige Abgeordnete Andryi Biletsky, Chef des Nationalkorps, formulierte? Man weiss es nicht genau, weil kein Journalist es gewagt hat, Selenskyj diese Frage zu stellen.

    Viel Spaß beim lesen des gesamten Artikels!

  18. ich spiele irgendwie grad den Spielverderber, scheint mir. Aber nicht mit Absicht.

    Eine Frage zu voltairenet: Ich kenne die Seite nicht gut genug.

    Mehrere Empfehlungen, sie zu lesen, erreichten mich über die Monate.

    Eine langjährige Kollegin aus dem ÖR, die aber vollkommen integer ist, machte mich indes aufmerksam, dass die Dame, die voltairenet mit angeschoben hat, gewisse rechtsradikale Positionen vertreten könnte.

    Ein rascher Blick ins Netz schien das zu bestätigen.

    Grundsätzlich muss dehalb nicht alls was auf der Seite publiziert wird, falsch sein.

    Aber im Alltag der knappen zeitlichen Ressourcen sah ich mich bemüssigt die dort publizierten Infos noch einmal gegenzuchecken, so wie bei den „Qualitätsmedien“ bei uns, und dazu fehlte schlussendlich mir die Zeit.

    ich tat es einfach aus einer Grundskepsis heraus.

    Und so fiel voltairenet aus meinem Referenzsystem.

    (Die obigen links muss ich noch lesen.)
    Sehe ich Gespenster? Oder ist da was dran?

    1. xyz sagt:
      „ich spiele irgendwie grad den Spielverderber, scheint mir. Aber nicht mit Absicht.“

      Sie spielen den Diskussionspartner, und ein solcher ist immer willkommen, solange er fair diskutiert.

      Den Personenkreis, der Voltaire Netzwerk angeschoben hat, kenne ich nicht. Verantwortlicher ist Thierry Meyssan, der sicherlich nicht als Rechter bezeichnet werden kann. Allerdings wirft man ihm im Zusammenhang mit einem Buch über „Nine-Eleven“ vor, ein Verschwörungstheoretiker zu sein. Aber was heißt das schon, bei diesem Thema sind wahrlich noch genug Fragen offen. Siehe Wikipedia:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Thierry_Meyssan

      Den Artikel, den @oskarwagenrecht verlinkt hat, hat Guy Mettan geschrieben, ein schweizer Journalist und Politiker der „Christlichdemokratischen Volkspartei“ der Schweiz, die inzwischen mit der „Bürgerlich-Demokratischen Partei“ zu einer Partei namens „Die Mitte“ fusioniert hat. Präsident des Schweizer Roten Kreuzes ist (oder war) er auch. Man kann Mettan wohl mit Fug und Recht als konservativ-christlichen Knochen bezeichnen.

      Mettan setzt sich für die unbedingte Neutralität der Schweiz ein und steht dabei Russland wohlwollend gegenüber, was ihm nicht zuletzt den „Orden der Freundschaft“ eingebracht hat, der ihm 2017 von Putin verliehen wurde. Wenn sie so wollen, ist er ein „Putin-Versteher“, und zwar im POSITIVEN Sinn – der versucht wirklich zu verstehen, was hier eigentlich vor sich geht und warum die Leute so handeln, wie sie es tun. So wie wir das hier ja auch versuchen.
      https://en.wikipedia.org/wiki/Guy_Mettan
      https://en.wikipedia.org/wiki/Christian_Democratic_People%27s_Party_of_Switzerland

      Wenn eine solche Person einen fünf DIN A 4-Seiten langen Artikel über Selenskyj verfasst (ich habe mir den für eigene Zwecke als PDF aufbereitet), dann gehe ich davon aus, dass er seriös recherchiert hat, was seine Quellenangaben ja auch belegen. Bei mir jedenfalls genießt eine solche Person mehr Vertrauen als ein deutscher Außenpolitiker vom Schlag eines Norbert Röttgen (CDU) oder einer Annalena Baerbock (FDP mit Mülltrennung)!

      Sie schreiben:
      „Sehe ich Gespenster? Oder ist da was dran?“

      Wir sind alle gut beraten, wenn wir jedes Medium kritisch hinterfragen, das wir nutzen. Nennt sich Medienkompetenz. Das gilt selbstredend auch für das Voltaire Netzwerk und ich persönlich habe auch noch kein Medium gefunden, an dem ich nicht hier oder da mal etwas zu meckern gehabt hätte. Das Voltaire Netzwerk gehört aber immerhin zu jenen Medien, denen ich ein „kritisches Vertrauen“ entgegen bringe.

      Der olle Lenin soll ja angeblich mal gesagt haben: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Das stimmt nicht, also das hat der nie gesagt. Er hat aber mal eine dokumentierte Rede gehalten, aus der man sinngemäß herauslesen kann: „MISStrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ Weil man nach der Kontrolle keinen Grund mehr für das Misstrauen hat, so ist das zu verstehen.

      In diesem Sinne! ☺

  19. Ich habe nicht nachrecherchiert, wo die Seite steht.

    Was ich vor allem mir von Volantairenet gemerkt habe und die empfand ich als glaubhaft, weil eben die Quellen mit angegeben waren. So habe ich noch in meinem Bewußtsein ein Artikel über das Verbot von russischer Literatur in der Ukraine. https://www.voltairenet.org/article217288.html

    Auch den Artikel oben, mit der Kritik an den ultranationalistischen Organisationen und Personen, sowie an der Wandlung vom Wahlkämpfer Sel. zum Präsidenten Selinsky mit starker Nähe zu den Ultranationalisten.

    Ich habe im Moment so ein ungutes Gefühl, wenn ich höre, was hier als rechts, als Nazi, rassistisch gilt und was gleiche Person/ Institution in der Ukraine durchgehen läßt.

    1. Hi xyz,

      beim Artikel, so wie ich ihnmir abgespeichert habe, war dies noch als Originalquelle dabei. Die fehlt jetzt.

      https://interfax.com.ua/news/interview/834181.html

      Also ich habe meine Schwierigkeiten, in den beiden Artikeln gewisse rechtsradikale Positionen zu erkennen.

      Aber ich lese dort nicht alles, ich schaue mir bloß ab und an mir interessant erscheinende Artikel an. Übrigens muss man nicht mit jedem Artikel übereinstimmen und nimmt trotzdem für sich was mit.

      1. Vielen Dank für die Einschätzung, auch an Vorredner umbhaki.
        * * *
        (was die polit. Verortung betrifft, ich bin da vielleicht eher radikal. Als ich in meiner Schulzeit zum Chomskyianer wurde, und das ist schon ein Weilchen her, war die Affäre Faurisson als erkenntnistheoretisches Lehrbeispiel nicht unwichtig. Chomsky hatte genehmigt, einen seiner Texte als Vorwort für Faurissons Buch über den Holocaust als Lüge, abzudrucken. Der Skandal war entsprechend groß.

        Chomsky verteidigte Faurissons Recht auf Meinungsäußerung in der ihm bekannten Weise, die naturwissenschaftlich geprägt ist und versucht ideologische Verwässerung des Erkenntnisprozesses so weit möglich zu vermeiden.

        Andererseits könnte man auch mit Marcuse erwidern, alle Philosophie sei auch immer Ideologie, und letztgültig lässt sich das Problem nicht aufschlüsseln. Denn absolute Meinungsfreiheit, so wie ich sie aus dem Faurisson Bsp. ableite, setzt zweierlei voraus:

        Die universelle Übereinkunft, dass alle Menschen und folglich ihre Meinungen von Geburt an gleich wert sind. Und zweitens, dass Meinungen und Handlungen zu trennen sind.

        Einigt man sich aber auf diese Definitionsgrundlage, ist es trotzdem natürlich hartes Brot dafür jedes Mal neu einzustehen. Jedes Mal neu zu argumentieren. Zu streiten.

        Denn das schlöße auch die aktuellen Debatten um Hassreden mit ein, oder die Frage, ob Rassismus und Faschismus eine Meinung sind oder als solche gelten dürfen. Oder, ist Rassismus als Meinung gleichwertig zu betrachten wie die Gleichheit aller vor dem Gesetz unabhängig von Ethnie usw.?

        Ich denke ja. Aber es muss, wohl stets neu verhandelt werden und dies ist möglicherweise seinerseits auch nur eine Meinung, eine „Philosophie“, eine „Ideologie“.

        Dies als meine „two cents“ zu ihren Erläuterungen in Sachen voltairenet.

        Mag zu weit führen. Aber der theoretische Unterbau ist eigentlich unabdingbar in diesen Dingen, sonst kommen wir in Teufels Küche, wie man auch an der aktuellen Linie von Linken sieht, die nach 20 Jahren anti-NATO, die NATO auf einmal verteidigen. Oder Teenager, die die NATO für Pfadfinder halten. Denn in beiden Fällen mangelt es an theoretischen Argumentationsgrundlagen, um der PR etwas entgegenzusetzen.

        Hier soll nicht die Franfurter Schule wiederaufleben, was vorbei ist, ist vorbei. Aber vielleicht gibts einen Zusammenhang, zwischen der mangelnden Analysefähigkeit/Bereitschaft, die Dozenten an den soziologischen Fakultäten bei Studenten seit 20 Jahren feststellen, dem Niedergang der Erwachsenenbildung via Gewerkschaften, und dem heutigen Versagen der „linken“ Gegenöffentlichkeit im Ukrainekrieg.)

        1. Hi xyz,

          es macht immer wieder Spaß, ihre Ausführungen zu lesen!

          Ich bin bei Ihnen und sage auch, dass das Recht der Meinungsfreiheit auch so weit gehen muss, dass auch rassistisches, faschistisches, kriegsförderndes usw. Gedankengut geäußert werden darf. In einer guten Gesellschaft ist das nämlich kein Problem, weil es nicht die Wiedersprüche gibt, die solchen Gedankengut verhelfen, sich in den Köpfen festzusetzen. Dort kann man argumentativ erfolgreich solchem Gedankengut entgegentreten. Wichtig dabei ist eine gute Bildung für alle, wo ich das nächste aktuelle Problem anspreche.

          Darüber das solche Taten einer Gerichtsbarkeit und Bestrafung unterliegen müssen, sind wir uns garantiert auch einig, oder?

          Weil die Gleichheit aller vor dem Gesetz unabhängig von Ethnie usw. für mich persönlich so wichtig ist, schließe ich dort auch sehr breit die Freiheit auf Meinungsäußerung mit ein. Da ich in der DDR fast die Hälfte meines bisherigens Lebens aufgewachsen bin, kenne ich sehr persönlich Folgen einer gesellschaftlich/ staatlich betriebenen „Cancel Culture“.

          Johannes Mosmann schrieb gerade „Vom Ende der Meinungsfreiheit in Europa“.
          https://norberthaering.de/propaganda-zensur/mosmamm-meinungsfreiheit/

          „Wer wie Michael Meyen meint, in Deutschland werde zensiert, lebt gefährlich. Der Kommunikationswissenschaftler berichtet über die Folgen seiner Äußerungen: „Ich soll nach dem Prinzip Kontaktschuld mundtot gemacht und möglicherweise sogar aus der Universität entfernt werden. ein Wunder – schließlich gilt auch diese Meinung als „Desinformation“. Die Logik dahinter: Wenn Konzerne zensieren, heißt das nicht „Zensur“, denn die geht immer vom Staat aus. Die Bundeszentrale für politische Bildung erläutert (Freudscher (?) Fehler im Original):

          „Die Freiheit der Presse und der Berichterstattung vor staatlichen Eingriffen werden durch das Zensurverbot des Art. 5 Abs. 1 S. 3 GG verboten. Gemeint ist damit eine Vorkontrolle von Veröffentlichungen durch staatliche Behörden. Zulässig sind aber freiwillige Selbstkontrollen …“
          …“

          Johannes Mosmann führte zu dieser Zensur, also Unterdrückung von Meinungsfreiheit an, dass das was im heute als absoluter gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Konsens erscheint schon morgen der Wissenschaft nicht mehr standhält und in der Gesellschaft ein neuer Konsens herrscht. Dieses NEUE geht meist von SPINNERN aus. Deshalb ist Zensur und die Gängelung von Meinung fortschrittshemmend und arg koservatives Denken. Um dies zu verdeutlichen brachte Herr Moosmann ein einleuchtendes Beispiel. Im Mittelalter war es Konsens, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei und die Sonne sich um sie drehe. Ein anderes Denken konnte zur vollständigen Vernichtung führen, siehe Kepler. Doch solche „Spinner“ wie Kopernikus, Kepler und Galilei sorgten für die richtige Erkenntnis.

          Mit Ihren ganzen Schulen (Frankfurter und so) kenne ich mich leider kaum aus, da wir in dieser Richtung nicht ausgebildet wurden. Bei uns in der DDR wurde anders auf Marx, Engels, Lenin verwiesen. Schriften von Liebknecht, Luxemburg, Zetkin waren weil nicht „Moskauer Schule“ kaum verbreitet.

          Aber Ihrem letzten Absatz möchte ich noch zustimmen! Es gibt einen Zusammenhang, zwischen der mangelnden Analysefähigkeit/Bereitschaft, die Dozenten an den soziologischen Fakultäten bei Studenten seit 20 Jahren feststellen ( da habe ich keinen direkten Einblick), dem Niedergang der Erwachsenenbildung via Gewerkschaften (Ja), und dem heutigen Versagen der „linken“ Gegenöffentlichkeit im Ukrainekrieg (auf jeden Fall).

    2. Nur so mal als kleiner Einwurf: „rechtsaradikal“, nun das kommt bei uns doch allmählich, dank Melnijk, gut an, oder? Und ich war nie links, stimme aber in sehr viel Positionen mit sahrah wagenknecht, überein.

      Die Zeiten sind längst voebei, wo dieses starre Schema, seine Gültigkeit hatte. Wenn jemand vernünftige, problemorientiere Ansichten vertritt, dann bin ich auf seiner Seite.

      1. Hi Rebane,

        Die Positionen der Dr. Sarah Wagenknecht sind SPD-Positionen der 70er und 80er Jahre. Das ist mehr oder weniger auch meine Position. Frau Wagenknecht befürwortet nicht, die totale Umwandlung der Produktionsprozesse in staatliche, sozialistische. Sie möchte viele Genossenschaften und die kapitalistischen Betriebe dürfen keine Oligarchenpositionen erreichen.
        Vernünftige Bereiche sind von der kapitalistischen Vermarktung ausgeschlossen. Dazu zählen alle Grundbedürfnisse wie Wasser und Abwasser, Strom, Gas, Fernwärme, heute müsste Telekommunikation dazu gezählt werden,aber auch der gesamte Bereich Gesundheit und Pflege, genau so Bildung, Erziehung, Kindergärten, Hort und besonders Banken
        Gut nachzulesen in Ihrem Buch „Reichtum ohne Gier“. Sarah Wagenknecht möchte dort auch viele Mittelständler, Handwerker, Intelektuelle, Wissenschaftler, natürlich Arbeiter, Bauern und Angestellte mitnehmen. Und wenn man ehrlich ist, ein normaler Mittelständler kotzt auch wie die Großkonzerne und Bankenin unserem System sozialistisch umsorgt werden. Gewinne privatisieren – Verluste wie im Sozialismus trägt es die Allgemeinheit. Siehe Bankenkrise uvm.

        Vernunft, Demokratie (nicht diese pseudo Parteiendem??), Gerechtigkeit, Gleichheit, Friedfertigkeit, Toleranz und ähnlich andere sind für mich grundsätzliche Eigenschaften.

        Deshalb sehe ich auch nicht alles in Russland rosarot….

        1. Gerade WIR eben, die sich offenbar redlich bemühen immer noch den objektiven Blick zu bewahren, sollten uns vor „rosarot“ und „tiefschwarz“, hüten. Warum sollte in RU alles „rosarot“ sein?

          1. Hätte auch gut verwenden können…
            Ich wollte es für mich nur betonen.

            Das ist auch so eine Sache, warum ich beim Anti-Spiegel im Forum nicht mitmache.

            Wobei viele Artikel von Thomas Röper informativ sind, weil Sie eben auch eine andere Ebene der Sicht öffnen.

            1. Ich betrachte immer das Niveau der Kommentare, bevor ich mich selber einmische. Bei Röper ist es zwar durchaus vielfältig, aber,……..ich bin dort nur passiv unterwegs.

  20. Mich erinnert der „Ausrutscher“ von AI an die Panama-Papers (2016). Dazu schreibt der britische Diplomat Craig Murray in seinem Blog: „Der Datensatz wird von einer Gruppe mit dem erhabenen, aber etwas seltsamen Namen „Internationales Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ)“ verwaltet, welches komplett durch das US-amerikanische Center for Public Integrity finanziert und organisiert wird. Dessen Financiers sind unter anderem:
    Ford Foundation
    Carnegie Endowement
    Rockefeller Family Fund
    W. K. Kellogg Foundation
    Open Society Foundation (Soros)
    und viele andere.
    Erwarten Sie keine aufrichtige Enthüllung des westlichen Kapitalismus. Die dreckigen Geheimnisse westlicher Unternehmen werden unveröffentlicht bleiben.
    Erwarten Sie Hiebe gegen Russland, den Iran und Syrien und zum Ausgleich ein paar winzige westliche Länder wie Island. Ein pensionierter UK-Kollege oder zwei werden geopfert werden – einer, der schon dement ist.“
    Nach genau diesem Muster arbeitet AI. In der Hoffnung, dadurch „Objektivität“ zu zeigen.

  21. Dieser gute Rötzer-Artikel ist auch auf Telepolis veröffentlicht worden und hat dort zahlreiche positive Kommentare hervorgerufen, allerdings auch die üblichen ‚Verteidiger westlicher Werte‘, die sich damit demaskierten. Allerdings demaskiert sich zusehends auch die heise-Administration, bei der offensichtlich einige Moderatoren freie Hand haben, sogar gegen die eigenen Regeln verstoßen zu dürfen. So werten sie nicht nur inhaltlich neutral, sondern nutzen ihren Regelpunkt 5 auch zur Löschung/Sperrung missliebiger Beiträge und gar Kommentatoren-Accounts. Und das auf völlig intransparente und unterschiedliche Weise, wobei sich wohl Einer mit Einzelsperren für Beitrag und Kommentator hervortut. Das fällt natürlich auf die Administration zurück, die so den Eindruck erweckt, auf diese Weise das Stimmungsbild der Kommentare zu Ukraine-Themen in Richtung Mainstream verschieben zu wollen. Auch nachträgliches gruppenweises Rot-Bewerten wird da nicht viel helfen, so dass zu befürchten ist, dass dieser Entwicklung letztlich entweder Telepolis in Gänze oder aber viele seiner Autoren zum Opfer fallen werden.

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