Der lange Arm ukrainischer Rechtsradikaler reicht bis nach Spanien

Anatoli Sharij im letzten Video vor der Festnahme.

Der bekannte ukrainische Journalist Anatoli Scharij wurde auf Basis ukrainischer Anschuldigungen wegen Hochverrats im spanischen Exil auf Grund eines internationalen Haftbefehls festgenommen

Im Gespräch mit Krass & Konkret hatte der bekannte ukrainische Journalist in seinem katalanischen Exil die Angst vor einer Verhaftung deutlich gemacht. „In der Ukraine würde ich nicht länger als einen Tag leben“, sagte Video-Blogger undbetreiber der Website Sharij.net, dessen Kanal 2,5 Millionen Menschen abonniert haben, im Interview vor einem Jahr angesichts der Versuche seiner Heimat, den Flüchtling ausgeliefert zu bekommen. Fliehen musste der Journalist schon unter der Janukowitsch-Regierung unter anderem wegen seiner Korruptions-Enthüllungen.

Am gestrigen Mittwoch, genau einen Tag nach dem Tag der Pressefreiheit, war es dann soweit, dann griff die spanische „Nationalpolizei“ in Katalonien auf Anweisung aus Kiew zu. Dort wurde dem Chef der Scharij-Partei – die wie praktisch die gesamte Opposition inzwischen verboten ist – schließlich in Roda de Berà festgenommen und zum Sondergericht „Audiencia Nacional“ (Nationaler Gerichtshof) in Madrid geschafft, das für schwerste Verbrechen wie Terrorismus zuständig ist. Denn neben Hochverrat wird ihm auch dieser absurde Vorwurf gemacht, weil er Geheimdienstler als „dumme Schweine“ bezeichnet hatte. Der ukrainische Geheimdienst SBU bezeichnete ihn als „prorussisch“.

Der „Hochverrat“, wofür eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren droht, wird unter anderem damit begründet, dass Scharij in den Jahren 2013 und 2014 zeitgleich mit dem Konflikt im Donbass zwischen prorussischen Kräften und der Ukraine durch die Veröffentlichung verzerrter Informationen „subversive“ Aktivitäten Russlands unterstützt haben soll. Er soll Absprachen mit nicht benannten Vertretern eines „ausländischen Staates“ getroffen haben und sich mit Vertretern „russischer Fernseh- und Radiounternehmen“ getroffen haben, um „subversiven Aktivitäten gegen die Ukraine im Informationsbereich“ zu unterstützen. „Die Umstände konnten nicht durch die vorgerichtliche Untersuchung festgestellt werden“, heißt es aber vielsagend in einem Geheimdienstdokument, das Krass & Konkret vorliegt. Das ist die Basis für die Vorwürfe und den internationalen Haftbefehl.

Wie auch im Fall des seit zwei Monaten in Polen einsitzenden baskischen Journalisten Pablo Gonzalez, der weiter keinen Kontakt zu seinem Anwalt (Boye) und seiner Familie hat, sah man es in Kiew auch nicht gerne, dass Scharij auch aus dem Krieg im Osten berichtet hat. Der tobt real nicht seit Monaten, sondern schon seit acht Jahren und hat dort 14.000 Todesopfer gefordert, die praktisch unbeachtet blieben. Scharij hat sich auch „schuldig“ gemacht, dass er auch mit russischen Soldaten gesprochen und die Aufnahmen in Videos verwendet hat. Dabei gehört es zur journalistischen Ethik, beide Seiten zu hören. Die galt schon damals in der Ukraine nichts mehr und heute bekommt man in fast Europa nur noch eine Seite zu hören. Auch darauf wurde eine angebliche „subversive“ prorussische Tätigkeit gestrickt, die zum Ziel habe, die „nationale Sicherheit zu untergraben“ und die „Kampfmoral der Truppen“ zu schwächen.

Lange vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine verfolgten Asow-Kämpfer den Journalisten bis ins katalanische Exil in Tarragona, wo er festgenommen wurde. Der Asow-Chef Andrij Bilezkyj fordert seit Jahren offen die „physische Vernichtung“ der Mitglieder der 2019 gegründeten „Partei Scharij“. In einem Video fordert Bilezkyj, dessen Faschisten-Truppe schon lange vor dem Krieg in die Nationalgarde integriert wurde unverblümt: „Tod dem Feind Anatoli“.

Diese Verhaftung in Tarragona sei „ein weiterer Beweis dafür, dass Verräter früher oder später bestraft werden“, erklärten die ukrainischen Behörden, die auch der spanischen Regierung für ihre Zusammenarbeit dankten. Mitgewirkt haben auch ukrainische Stellen in Spanien, die hatten laut Angaben Scharijs längst auch Daten der Familie an die Asow-Faschisten übergeben. Gefallen dürfte weder Asow noch dem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, für den Scharij zum Intimfeind geworden ist, dass sogar die spanische Justiz der Ukraine diese Räuberpistole nicht abkauft. Scharijs Frau, Olga Bondarenko, hat gegenüber Krass & Konkret bestätigt, dass der Journalist inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Er muss sich nun alle 15 Tage bei den Behörden melden und darf Spanien nicht verlassen.

Scharij hatte noch am Tag der Pressefreiheit getwittert, dass er von einem Berater des ukrainischen Innenministeriums „bedroht“ worden sei. „Er sagte mir, dass der ukrainische Geheimdienst mich in Europa finden würde und…“ Einen Tag später wurde er festgenommen. Den Berater nannte er einen „korrupten Dieb und Idiot.“ Sein „einziges Verbrechen ist, dass ich euch Diebe zu wenig entlarvt habe“, schrieb er.  Warum er unbeliebt ist, zeigt auch sein folgender Tweet von gestern: „Der zweite Berater der MIA der Ukraine sagte, dass am ersten Tag des Krieges in Kiew 60 Saboteure getötet wurden. Als ich fragte: „Wie viele von ihnen sind Russen?“, drohte er mir mit dem Tod(!!) Wie sich im Laufe der Zeit herausstellte, waren keine 🇷🇺 unter ihnen. Die Kiewer ‚Saboteure‘.“

Update:

Die rechte ukrainische Szene freut sich. Das Nationalkorps, die Partei des Asow-Regiments, das nun wegen seiner Heldenhaftigkeit gefeiert wird, schreibt: Sharii „,der trotz des Ausbruchs eines umfassenden Krieges weiterhin Scheiße auf die Ukraine schüttete, wurde in Spanien festgenommen. Alle Handlungen von Verrätern und Kollaborateuren werden zu einem traurigen Ende führen. Und eine Flasche in einer ukrainischen Untersuchungshaftanstalt ist nicht die schlechteste Option.“ Dazu wird das Bild veröffentlicht:

Und Oleksiy Arestovych, der Berater des Präsidenten Selenskij, der angeblich für die Freiheit und Demokratie der Welt kämpft, verbreitet auf Twitter schadenfroh, was ihm passieren wird. Der Kopf des ebenfalls wegen Hochverrats festgenommenen Medvedschuk, der Chef der mittlerweile verbotenen Oppositionsplattform, wurde mit dem von Sharij ausgetauscht. Medvedschuk war so in Ketten vom SBU vorgeführt worden:

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13 Kommentare

  1. Währenddessen hat die Tagesschau bereits suggeriert, dass es in der Ukraine Nazis gibt, sei russische Desinformation, weshalb weitere russische Fernsehsender in der EU verboten werden sollen.

    Umso wichtiger scheint mir, dass die paar alternativen Medien und kritikfähigen Menschen, die es noch gibt, Information über die Fakten (!) zum Ukraine-Krieg betreiben.
    Die Nachdenkseiten wollen anscheinend eine solche gezielte Initiative starten.

    Zur „Gibt es in der Ukraine denn noch echte Nazis?“ reicht eigentlich schon die NBC-Doku von 2017 über eines der seitdem zahlreichen Asow-Ferienlager, in denen inzwischen Hunderte ukrainischer Kinder und Jugendliche gedrillt worden sind:
    https://m.facebook.com/nbcleftfield/videos/inside-ukraines-anti-russian-military-summer-camp-for-kids/245171872638742/

    Was dort läuft, würde in einem zivilisierten Land als körperliche und seelische Kindesmisshandlung strafrechtlich verfolgt werden, aber die ukrainische Regierung hat diese Lager sogar finanziell gefördert.

    Und ausgerechnet in Deutschland behauptet das Staatsfernsehen, es sei „Verdrehung der Tatsachen“, dass es in der Ukraine einiges an Nazis gibt.

    Der Text, den der kleine Junge im Anfang des Trailers deklamiert, lautet:
    „Was ist unser Motto?
    Wir sind Kinder der Ukraine!
    Lasst uns Moskau in Ruinen zurücklassen, das macht uns doch nichts aus!
    Wir werden die ganze Welt erobern!
    Tod, Tod den Moskowiten!
    Tod, Tod den Moskowiten!“
    (Wohlgemerkt: Das war 2017, als Russland auf eine friedliche Lösung per Minsk-Abkommen hoffte.)

    In anderen Videos dieser Ferienlagern schreien die Kinder gemeinsam immer wieder: „Ukraine über alles!“ und allgegenwärtig ist die Wolfsangel, sogar als so geformtes Blumenbeet.

    1. Und es gibt deutsche Nazis , die Putins Angriffskrieg noch unterstützen und zu den russischen Kriegsverbrechen schweigen.
      Röter erklär uns mal warum du zu Buchta schweigst und Putins Angriffskrieg nicht bekämpfst.

    2. Laut bestimmten jüdisch-israelischen Quellen (das ist letztlich bewusst nicht abgrenzbar) kann es „Nazis“ qua definitione in der Ukraine nicht geben, weil der „Ober-Nazi“ ein Jude ist. Und da nur die Juden das Monopol haben, von „Nazis“ – also echten „Nationalsozialisten“ – verfolgt und vernichtet worden zu sein (also offenbar auch nicht andere „Rassen“, Zigane, Volksschädlinge usw.), können also schon in Ermangelung „Deutscher Nationalsozialisten aus der Zeit bis 45“ die aktuellen „Nazis“ in der Ukraine gar keine „Nazis“ sein.

      Schon ist für die Qualitätspresse klar, da gibt es natürlich keine „Nazis“.

      Anders allerdings hier im Inland. Da ist dann plötzlich doch jeder, der eine abweichende Meinung denkt, äußert, publiziert, im Zweifelfall „Quer(front)denker“, „Aluhut“… und natürlich Impfgegner, Putinversteher… und „Nazi“.

      Aber wenn es der Rechts- und Begriffsfindung dient: dann sollen „die Russen“ (und nicht nur die) die (qua definitione ja nicht existenten) Ukraine-Nazis halt nicht mehr „Nazis“ nennen sondern
      ==> SS-Banderisten, ==> Fascho-Rassisten oder ==> Extrem-Faschisten… or whatever.

      Dann kann Selenskij (und auch der nicht nur ihn finanzierende Oligarch, ein Ukraino-Israelischer Staatsbürger) nicht mehr als billige Ausrede dafür dienen, dass es dort keine „Nazis“ gäbe.

      Es müssten halt viel öfter auch über alle möglichen Wege u.a. die 2014 / 2015er Bilder von Bürgermeister Klitschko mit den „Right-hands-up“-grüßenden Asows & Co. in die Öffentlichkeit gebracht werden.

      Btw: die sind übrigens nicht „rechtsradikal“ sondern „rechtsextrem“. Radikal ist begrifflich „harmloser“ als extrem.

      1. Sie liegen leider falsch. Die Propaganda, dass es in der Ukraine keine Nazis gibt, bzw. wenn, dann nur in unbedeutendem Ausmass, ist keine spezifisch jüdisch-israelische Propaganda. Z. B. behaupten ja auch die Ukro-Nazis selbst, sie seien keine, sondern allenfalls „Nationalisten“. Auch die Behauptung, wenn „bestimmte jüdisch-israelische Quellen“ etwas behaupteten, dann sei das für die Qualitätspresse „klar“, ist offensichtlich vom antisemitischen Vorurteil geprägt, die Medien seien rundweg von „bestimmten jüdisch-israelischen Quellen“ gesteuert. Das ist definitiv nicht der Fall, man denke nur an den deutschen Bertelsmann-Konzern mit seiner Nazi-Vergangenheit. Es sind vielmehr transatlantische Netzwerke, die hier aktiv sind, beschrieben von Uwe Krüger: https://schweizermonat.ch/elitaere-netzwerke/
        Und hier leicht verständlich dargestellt von „Die Anstalt“, als sie noch etwas taugte: https://www.youtube.com/watch?v=y_bmegfMyVI

        Allerdings hat Selenskij die Funktion eines Feigenblattes, das ist richtig, und er hätte vorher wissen können, auf was er sich da einlässt. Vielleicht bereut er es mittlerweile.

        Tatsächlich haben diverse Journalisten, jüdischer und nicht-jüdischer Herkunft, in der Vergangenheit das Nazi-Problem in der Ukraine angeprangert und sich über die allgemeine Verharmlosung beschwert. Selbst in den Mainstream-Medien gab es da dann und wann gute Berichte, dass wurde aber jetzt offenbar abgestellt. Diese Mechanismen und Kräfte weiter zu erforschen, wäre durchaus wichtig, aber wirre Anschuldigen an nebulöse „bestimmte jüdisch-israelische Quellen“ die „nicht bewusst abgrenzbar“ seien, führen hier leider nicht weiter.

        1. Das scheinen Sie – bewusst – missverstehen zu wollen. Es geht hier nicht um jüdische Verschwörungen, sondern darum, dass gerade erst – insbesondere im Zusammenhang mit der Äußerung von Lawrow – von offizieller israelischer Seite darauf hingewiesen wurde, dass es in der Ukraine keine „Nazis“ gäbe, weil „Nazis“ begriffsimmant Juden verfolgt und vernichtet hätten. Dadurch, dass Selenskij Jude sei, sei es ausgeschlossen, dass sein Regime überhaupt „Nazis“ sein könnten. Der „Nazi“-Begriff wird – so auch in einer Stellungnahme u.a. der jüdischen Gemeinde in der Ukraine nur auf „Nazi-Deutschland“ im Dritten Reich bezogen. Deshalb könn es in der Ukraine keine „Nazis“ geben.

          Ein Argument, dass im Mainstream gern verkürzt aufgegriffen wird.

          Davon unabhängig wird natürlich auf allen anderen Kanälen generell bestritten, dass es dort „Nazis“ im Sinne von Fascho-Rassisten gäbe, weil es gearde so schön passt und die Amis vor 21014 schon 5 Milliarden Dollar in den politischen Untergrund der Ukaraine mit ihren Bandera-Fetischisten-Faschisten gebuttert hatten.

          1. „Davon unabhängig wird natürlich auf allen anderen Kanälen generell bestritten, …“

            – wenn Sie es so formulieren, habe ich Sie tatsächlich falsch verstanden, allerdings nicht „bewusst“.

            Die deutsche/westliche „Qualitätspresse“ argumentiert zwar ebenfalls, die Person Selenskijs beweise quasi, dass es in der Ukraine keine Nazis gebe, dies aber nicht, weil sie Israel-hörig wäre, sondern eben, wie Sie es formulieren, „weil es gerade so schön passt“. Weil man selber sehenden Auges in gefährlicher Weise die Nazis aufgebaut hat und unterstützt, und man das natürlich vertuschen und Kritik mundtot machen will, zumal Russland mit der Entnazifizierung seinen Angriff rechtfertigt.

  2. ich hatte mal als junger Student ein Seminar beim damaligen CvD der Tagesschau/Tagesthemen Redaktion. Weiß nicht wie er die Sache heute beurteilen würde. Aber der Herr ist schon lange in Rente.

    Hier der zweiteilige Text von Aron Maté zu Ukraine/Rechte. Ich fand die Quellenangaben sehr hilfreich, weil dadurch besser in Streitgesprächen zu verwenden. Reine Meinungsartikel erreichen bei der anderen Seite nichts.
    1. Teil:
    https://mate.substack.com/p/by-using-ukraine-to-fight-russia?s=w
    2. Teil:
    https://mate.substack.com/p/urging-regime-change-in-russia-biden?s=w

    Hier, etwas russlandkritischer bilde ich mir ein, das Interview auf New Left Review:
    https://newleftreview.org/issues/ii133/articles/volodymyr-ishchenko-towards-the-abyss

    Und hier Matés Interview mit dem Russlandhistoriker Richard Sawka:
    https://thegrayzone.com/2022/04/25/us-weapons-european-supplicants-block-peace-in-ukraine/

    Ich habe feststellen müssen, dass vor allem jene, die sich in Foren äußern bzw. die „Zwischenöffentlichkeit“ bilden, also nicht selber publizieren, aber kommentieren, kaum etwas wissen (der Fluch des Halbwissens gepaart mit starker Meinung). Und wenn man anregen will, dass sie sich mal auch in anderen media outlets informieren als die dt. MSM, und sich auch hinterfragen, wird man beschimpft. Sie lesen die links nicht, sie gehen nicht auf die Argumente ein, sie brüllen und schreien nur herum und verbreiten die Schauermärchen, die sie von Journalisten hören, die wiederum das schreiben, womit PR-Leute sie füttern. Etwas verkürzt formuliert. Es ist ein Trauerspiel.

  3. Tja, eigentlich, könnte man den Spieß – oder die „Wolfsangel“ jetzt umdrehen: Aufmarsch mit Fackelzügen, reichlich Hakenkreuze und SS-Runen – und das ganze als „Solidaritätskundgebung für die Ukraine“ ausgeben. Irgendwie, müssten dann unsere Medien, in Erklärungsnotstand geraten. Gibt es gute und böse Nazis??? Die Welt ist völlig durchgeknallt.

  4. Die Ukraine kämpft für uns und unsere Werte: Presse-und Meinungsfreiheit, Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte etc.
    Aber tatsächlich werden Oppositionsparteien verboten, Politiker inhaftiert und wie Geiseln zum Tausch angeboten, Journalisten verfolgt und ermordert.

    Aber Nazis kann es für den Westen in der Ukraine nicht geben. Dabei erfüllen sie eine wichtige Funktion im Teile-und-Herrsche-System, das in der Ukraine etabliert wurde, weil sie einen schwachen und leicht zu kontrollierenden Präsidenten schaffen.

    1. Ich werde mich auf den Inhalt von Wikipedia nicht mehr verlassen. Es könnte nur als Anfangs -Quelle dienen, und weiter eigene Recherche.
      Seit 28.02.2022 wurden so viele Beiträge Voll-, Teil gelöscht oder verändert.
      Und eine Anmerkung.
      Wenn Sie nicht selber von Russisch oder ukrainisch ins deutsch übersetzen, kann man nur mit Abstand glauben.
      Ich stelle seit mindestens 2012 fest, dass in der Nachrichten wird nicht korrekt ins deutsch übersetzt. Die Übersetzung vom original Sprache gelingt besser mit der Google Übersetzer.

      Ein Vergleich: https://de.wikipedia.org/wiki/Anatolij_Scharij#Journalistische_T%C3%A4tigkeit

      Wiki deutsch:
      „Journalistische Tätigkeit
      Anatolij Scharij begann seine journalistische Tätigkeit Anfang 2005. Er arbeitete als Autor für verschiedene Magazine in Russland und der Ukraine, darunter Sewodnja und der Moskowski Komsomolez.“

      Ukrainisch:
      З 2005 року працював у сегменті жіночої жовтої преси: «Наталі», «Единственная», «Поліна».[31]
      Працював також у газеті «Сьогодні», підконтрольній олігархові Рінату Ахметову, відомого своїм фінансуванням проросійської партії Опозиційний блок[32], кандидата від якої протягом президентської кампанії 2019 року відкрито підтримував Шарій[33]. Співпрацював із російським провладним таблоїдом «Московський комсомолець».[31][34]
      Übersetzung lautet:“
      Seit 2005 arbeitet er im Segment der weiblichen Boulevardpresse: „Natalie“, „Edinstvennaya“, „Polina“.[31]
      Er arbeitete auch für die Zeitung Segodnya, die von Oligarch Rinat Achmetow kontrolliert wird, der für seine Finanzierung des pro-russischen Oppositionsblocks bekannt ist, [32] dessen Kandidat er während des Präsidentschaftswahlkampfs 2019 offen unterstützte. Er arbeitete mit der russischen regierungsnahen Boulevardzeitung „Moskauer Komsomol“ zusammen.
      Also: die Zeitung „Segodnja“ ist ukrainisch, Aus deutsche Version des Wikipedija kann man annehmen, dass die russisch ist.

      Und russisch:
      „Шарий начал заниматься журналистикой в начале 2005 года[27]. Он начинал свою карьеру, работая в глянцевых изданиях «Натали», «Единственная», «Полина», «Школа жизни»[21]; в украинской газете «Сегодня», а также писал статьи для украинского приложения газеты «Московский комсомолец».

      Übersetzung:
      „Shariy begann Anfang 2005 mit dem Journalismus[27]. Er begann seine Karriere mit der Arbeit in den Hochglanzmagazinen Natalie, The Only One, Polina, School of Life[21]; in der ukrainischen Zeitung Segodnya und schrieb Artikel für die ukrainische Beilage der Zeitung Moskovsky Komsomolets.“
      Hier ist t: „ukrainische Beilage“
      Shariv ist genauso pro-russisch, wie unser Bundespräsident Herr Steinmeier.

    2. https://de.wikipedia.org/wiki/Anatolij_Scharij#Journalistische_T%C3%A4tigkeit
      „Im Oktober desselben Jahres veröffentlichte er einen Artikel im ukrainischen Internetmagazin From-UA. In diesem verdächtigte er das Odessaer Kinderheim „Schemtschuschinka“ (Жемчужинка, dt. „Perlchen“), Waisen als Kinderprostituierte anzubieten. Seinen Verdacht begründete er unter anderem damit, dass sich in dem unverhältnismäßig großen Gebäude nur 23 Kinder befänden, die von einer doppelt so großen Anzahl von Heim-Mitarbeitern betreut würden. Zudem tauchten vor dem mit Videokameras und Wachmännern ausgestatteten Haus Nachts regelmäßig teure Autos auf, die erst am Morgen wieder wegführen. Ein zuvor gesunder 4-jähriger Junge sei nach einwöchigem Aufenthalt im Heim in die psychiatrische Abteilung des örtlichen Krankenhauses eingewiesen worden. In einem anderen Fall habe eine Frau ein 5-jähriges Mädchen aus dem Kinderheim adoptieren wollen. Beim Spielen mit dem Kind habe dieses versucht, der Frau Zungenküsse zu geben. Noch im Jahr 2007 hätten daraufhin die Vorsitzende der „Gesellschaft für Chancengleichheit“, Swetlana Djatschenko, sowie der Abgeordnete der „Starken Ukraine“ in der Werchowna Rada, Michail Sirota, eine medizinisch-psychologische Untersuchung der Kinder im „Schemtschuschinka“ gefordert. Dies habe das Kinderheim mit der Begründung abgelehnt, dass eine solche Untersuchung ein Trauma bei den Kindern verursachen würde. Sofort nachdem sich der Inlandsgeheimdienst SBU des Falls angenommen habe, sei die Besucherliste des Kinderheims verschwunden. Die SBU-Mitarbeiter hätten daraufhin Anatolij Scharij mitgeteilt, dass die Geschichte sehr „dunkel und unangenehm“ sei, man aber „nichts tun“ könne.[9] 2008 kam der Politiker Michail Sirota, der ausgesagt hatte, dass in der „Schemtschuschinka“ begangene Vergewaltigungen von den Strafverfolgungsbehörden gedeckt würden, bei einem Autounfall ums Leben.“

      ..-usw. usf. Ich habe diese Behauptungen jetzt nicht an Quellen überprüft und sicher ist Wikipedia zu misstrauen, aber der Bericht ist ein Hinweis darauf, dass Scharij sich hier nicht nur Freunde gemacht haben könnte.

      Spätestens mit dem Skandal um Michel Friedmann, der auf der Kundenliste eines Zuhälterrings auftauchte, der ukrainische Zwangprostituierte vermittelte, und bei dem Ermittlungsakten unter dubiosen Umständen verschwanden, sollte klar sein, dass auch bei uns ukrainische Kriminelle aktiv sind, die sich der Strafverfolgung entziehen können und die einflussreiche Prominente in ihrer Kundenkartei haben. Dies kann zu Erpressbarkeit der Beteiligten führen. Michel Friedmann war übrigens unter den Erstunterzeichnern für den offenen Brief für mehr Waffenlieferungen an die Ukraine.

  5. Ich sehe doofe Nazis … und was macht die Antifa? Vermutlich kämpft sie unter der Schwarzen Sonne in der Ukraine. Gab es jemals eine Berechtigung für die Antifa, wäre jetzt die Zeit gekommen, denn Waffen an Nazis zu liefern müsste jede Gehirnzelle aktivieren die das Kiffen überlebt hat.

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