Aufschrei in der Ukraine: Amnesty kritisiert ukrainische Streitkräfte, Zivilisten gefährdet zu haben

Beschuss von Wohngebieten in Donezk von ukrainischen Truppen, die mehrere Zivilisten töteten. Solche Berichte und Bilder sind in den Medien praktisch ausgeblendet.

Dass ukrainische Truppen aus Wohngebieten gefeuert haben und Soldaten in Krankenhäuser oder Kindergärten positioniert haben, wurde von Russland immer wieder behauptet. Aber Kritik an der Ukraine soll Unterstützung der russischen Desinformation sein, da es nur die Guten und die Bösen geben soll.

 

Amnesty International hat es nach langer Zurückhaltung und eigenen Recherchen gewagt, einen Bericht zu veröffentlichen, der bestätigt, was von russischer Seite schon lange gesagt wurde: Ukrainische Truppen haben im April und Juni, dem Beobachtungszeitraum, in Regionen um Mykolajiw und Charkiw sowie im Donbass von Wohngebieten aus geschossen und in 19 Städten und Dörfern Militär in Krankenhäuser und Kindergärten postiert, oft einige Kilometer hinter der Front und ohne dass das ukrainische Militär Zivilisten aufgefordert hätte, die Wohngebiete zu verlassen: „Bei darauf folgenden russischen Angriffen auf bewohnte Gebiete wurden Zivilist*innen getötet und zivile Infrastruktur zerstört.“ Dadurch würden daher Zivilisten unnötig gefährdet, was eine Verletzung des Völkerrechts darstelle, aber die „vielen wahllosen Schläge des russischen Militärs mit zivilen Opfern“ nicht rechtfertige. In manchen Fällen habe es in den Orten, die von russischer Seite angegriffen wurden, keine militärische Präsenz gegeben.

Amnesty konstatiert nicht nur einzelne Vorkommnisse, sondern sieht ein Muster: „Wir sehen hier ein Muster, mit dem die ukrainischen Truppen bei ihren Einsätzen aus Wohngebieten heraus die Zivilbevölkerung in Gefahr bringen und das Kriegsrecht verletzen“, so Agnès Callamard, internationale Generalsekretärin von Amnesty International. „Dass sich die Ukraine in einer Verteidigungsposition befindet, entbindet das ukrainische Militär nicht von der Pflicht, sich an humanitäres Völkerrecht zu halten.“ Es sei nach internationalem Recht nicht verboten, Militärposten in leeren Schulen einzurichten, wohl aber, wenn Wohngebäude in der Nähe sind.

Allerdings wurde von Amnesty nicht untersucht, ob die ukrainischen Streitkräfte auch (absichtlich) Wohngebiete in den besetzten Gebieten oder den „Volksrepubliken“ beschießen. Die russische und die ukrainische Seite berichtet nur über getötete und verletzte Zivilisten, wenn die jeweils andere Seite beschuldigt werden kann. Es fehlen wirklich unabhängige und neutrale Organisationen, die auf beiden Seiten recherchieren (dürfen). Während Russland permanent vorgeworfen wird, absichtlich zivile Ziele zu beschießen – nach Amnesty oft mit Streubomben -, wird in der Ukraine und im Westen darüber geschwiegen, dass dieselben Vorwürfe, vermehrt nach Lieferung der schweren Waffen mit großer Reichweite aus dem Westen, von russischer oder separatistischer Seite berichtet und dokumentiert werden.

Das wird in aller Regel nicht erwähnt und schon gar nicht überprüft, auch wenn die OHCHR festhält, dass zwar 80 Prozent der aufgrund von Beschuss getöteten und verletzten Zivilisten in den von Kiew kontrollierten Gebieten registriert wurden, aber auch 17 Prozent in den „Volksrepubliken“. Unklar ist, ob die Opfer in den nach Kriegsbeginn besetzten Gebieten mitgezählt werden.

Die Opfer der einen und der anderen

Dabei ist längst bekannt, dass auch vor dem Einmarsch russischer Truppen ab 2014 immer wieder ukrainische Einheiten Wohngebiete vor allem in der Volksrepublik Donezk mit Raketen und Artillerie beschossen haben, was viele Tote und Verletzte zur Folge hatte. Aber das war und ist im Westen ein Tabu, ebenso wie die zunehmende und provozierende Bombardierung vor dem russischen Angriffskrieg oder die nie wirklich erfolgte Ermittlung der Verantwortlichen für die Schüsse auf die Maidanaktivisten und Polizisten, die den Putsch auslösten, oder das Odessa-Massaker.

Am 4. August wurden durch Artilleriebeschuss auf das Zentrum der Stadt Donezk in der Nähe der Oper, wie die Volksrepublik Donezk (DNR) berichtet, 5 Menschen und sechs verletzt. Beschuldigt wird nicht die reguläre ukrainische Armee, sondern „Militante“, die vom Dorf Pervomaiske Artillerie mit dem Nato-Kaliber 155 mm abgefeuert haben. Gestern wurde durch Beschuss von Donezk auch nach der DNR ein Bus getroffen, 3 Menschen seien getötet und 5 verletzt worden.

Zudem wurden in den letzten Tagen Donezk mit Granaten beschossen, die Schmetterlingsminen PFM1 zu Hunderten freisetzen. Die kleinen, 11 cm langen Minen, eine Kopie der amerikanischen BLU-43/B, sind besonders heimtückisch, beim Abwurf werden sie vom Wind verbreitet. Am Boden löst bereits ein Gewicht von 5 kg eine Explosion aus, die für Erwachsene nicht tödlich ist, aber schwere Verwundungen und Verstümmelungen verursacht, für Kinder sind sie meist tödlich. Da sie so klein sind, ist es schwer, die Gebiete zu räumen. Es gab nach Medienberichten bereits einige Verletzte.

Bislang hat die Ukraine Russland vorgeworfen, diese Antipersonenminen einzusetzen. Aber man hat offenbar auch keine Bedenken, sie selbst in Wohngebieten einzusetzen. Zwar fragen westliche Medien wie Forbes, wer Tausende dieser Schmetterlingsminen über Donezk abgeworfen hat, es könnte doch theoretisch eine False-Flag-Aktion sein, muss aber feststellen, dass die Menge an Bildern belegt, dass sie absichtlich und gezielt eingesetzt wurden. Forbes beruft sich auf Mark Hiznay von Human Rights Watch, der meint, man könne nicht unabhängig bestätigen, wer verantwortlich ist. Das klingt arg nach einer Schutzbehauptung, während man ansonsten eher schnell und einseitig bei der Sache ist. Dass russische Truppen Antipersonenminen gegen die eigenen Leute in Donezk einsetzen, um die Ukraine fälschlich zu beschuldigen, scheint doch sehr an den Haaren herbeigezogen zu sein, schließlich würde das Unruhe und Protest in der Bevölkerung auslösen.

Kiew: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns

Der ukrainische Präsident Selenskij gab sich am Donnerstag empört über den Bericht von Amnesty, da er von einer Organisation stammt, der er nicht einmal schnell Desinformation vorwerfen kann. Sein Angriff auf die Menschenrechtsorganisation, die nach seiner Darstellung Russland entschuldigt und der Ukraine in den Rücken fällt, zeigt, wie sehr man sich bemüht, weiter am Gut-und-Böse-Schema festzuhalten, mit dem man jeder Kritik vorwerfen kann, für den Feind zu arbeiten. Und er beklagt, dass internationale Organisationen zu wenig über die Verbrechen berichten, für die die russische Seite verantwortlich ist, während sie praktisch nicht die Angriffe von ukrainischer Seite auf die Zivilbevölkerung etwa in Donezk zur Kenntnis nehmen:

„Heute haben russische Terroristen erneut auf Toretsk in der Region Donezk geschossen und dabei eine Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs getroffen. Acht Menschen starben, drei Kinder sind unter den Verletzten. Wohngebäude wurden durch Geschosssplitter und die Druckwelle beschädigt – es handelt sich um gewöhnliche Hochhäuser. Auch die St. Panteleimon-Kirche wurde beschädigt, der Priester wurde verletzt. Es war ein gezielter Schlag der Besatzer, ein weiterer Terrorakt – zynisch und kalkuliert. Sie wussten, wo sie zuschlugen, und sie wollten offensichtlich, dass Menschen verletzt werden.

Wir sehen jedoch keine klaren und zeitnahen Berichte einiger internationaler Organisationen zu diesem und Tausenden anderen Verbrechen, die von russischen Terroristen begangen wurden. Wir haben heute einen völlig anderen Bericht von Amnesty International gesehen, der leider versucht, den terroristischen Staat zu amnestieren und die Verantwortung vom Aggressor auf das Opfer zu verlagern.

Es kann keine – auch nur hypothetische – Bedingung geben, unter der ein russischer Angriff auf die Ukraine gerechtfertigt wäre. Die Aggression gegen unseren Staat ist unprovoziert, invasiv und offen terroristisch. Und wenn jemand einen Bericht verfasst, in dem das Opfer und der Angreifer angeblich in irgendetwas identisch sind, wenn einige Daten über das Opfer analysiert werden und ignoriert wird, was der Angreifer zu dieser Zeit getan hat, kann dies nicht toleriert werden.“

Sekundiert wurde Selenskij etwa von seinem Berater Mikhail Podolyak, für den der Bericht ein Versuch sei, die Waffenlieferungen aus dem Westen zu stoppen: „Es ist eine Schande, dass sich eine Organisation wie Amnesty an dieser Desinformations- und Propagandakampagne beteiligt.“ Unterstellt wird damit, dass Amnesty für den Feind arbeitet. Eine billige Propaganda, die allmählich gegen die ukrainische Regierung ausschlagen dürfte. Außenminister Dmitri Kuleba war etwas vorsichtiger: „Bitte hören Sie auf, eine falsche Realität zu schaffen, in der jeder für etwas verantwortlich ist. Fangen Sie an, die Wahrheit darüber zu sagen, was das heutige Russland ist. Tun Sie es zumindest im Namen der zivilen Opfer, die an einer Bushaltestelle in der Stadt Torezk mit russischen Granaten bedeckt wurden.“ Von den Opfern im Bus in Donezk sprach er selbstverständlich nicht.

Gegen die Vorwürfe setzte sich Amnesty-Generalsekretärin Agnes Callamard zur Wehr. Tatsächlich hat Amnesty bislang vor allem über von russischer Seite begangene Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in der Ukraine berichtet. Kritiker forderte sie auf, den Bericht zu überprüfen, und versicherte, dass man unparteiisch den Opfern helfe. Und sie wurde scharf: „Ukrainische und russische Mobs und Trolle in den sozialen Medien: Sie sind heute alle am Werk und greifen amnesty- Untersuchungen an. Das nennt man Kriegspropaganda, Desinformation und Fehlinformation. Das wird unsere Unparteilichkeit nicht beeinträchtigen und die Fakten nicht ändern.“ Kuleba warf weiterhin Amnesty vor, russische Desinformation zu fördern, und sprach von „Fake-Neutralität“ – natürlich ohne auf Einzelheiten des Berichts einzugehen.

Wie stark der Druck ist, jede Kritik am Vorgehen der ukrainischen Truppen oder an der Verteidigung der Ukraine zu unterbinden, zeigt der Rücktritt von Oksana Pokalchuk, die das Amnesty-Büro in der Ukraine geleitet hat. Sie wirft Amnesty vor, nicht beide Seiten berücksichtigt zu haben und sich zu spät an das Verteidigungsministeriums gewandt zu haben, um dann eine andere Version des Narrativs von Selenskij zu geben. Man konnte zwar wissen, was das Verteidigungsministerium sagen würde, aber ohne dessen Kommentar sei der Bericht zu einem Material geworden, „das sich wie die Unterstützung russischer Erzählungen anhört. Mit dem Ziel, Zivilisten zu schützen, ist diese Studie stattdessen zu einem Werkzeug der russischen Propaganda geworden.“

Sie habe immer wieder in der Organisation versucht, die Position der Ukraine zu erläutern, sei aber von der Amnesty-Leitung nicht entsprechend gewürdigt worden. Sie moniert in der ersten Reaktion und wohl nach den ersten Angriffen am Donnerstandabend, dass das „ukrainische Büro nicht an der Vorbereitung oder dem Schreiben des Textes der Veröffentlichung beteiligt“ war. Die Vertreter der ukrainischen Behörden und sie hätten alles versucht, den Bericht zu verhindern. Das Bekenntnis ist verräterisch. Ukrainische Medien nennen den Amnesty-Bericht “skandalös“ und geben distanzlos die Erklärungen von Pokalchuk weiter.

Gut, muss man sagen, dass Amnesty, hier dem Druck der Ukraine und wahrscheinlich auch der westlichen Unterstützer nicht nachgegeben hat. Das oppositionelle ukrainische Online-Magazin Strana, das natürlich seinen Sitz nicht in der Ukraine hat, schreibt:

„Das Erscheinen eines solchen Berichts ist an sich schon ein bemerkenswertes Ereignis. Zumal Menschenrechtsorganisationen vor allem Russland kritisieren. Und jetzt werden tatsächlich einige von Moskaus Anschuldigungen gegen die Ukraine wiederholt. Es ist noch zu früh zu sagen, ob dies eine politische Wende im Westen bedeutet, die gegen Kiew interpretiert werden kann. Einerseits kann dieser Bericht wirklich ein Grund dafür sein, darüber zu sprechen, dass „nicht nur die Russische Föderation für die Zerstörung der zivilen Infrastruktur in der Ukraine verantwortlich ist“ (und Moskau wird solche Gespräche nachdrücklich unterstützen). Andererseits gab es in den letzten Jahren viele ähnliche Berichte, in denen bestimmte Phänomene in der Ukraine kritisiert wurden. Dies hatte jedoch praktisch keine Auswirkungen auf die politische Position der westlichen Regierungen.“

Ähnliche Beiträge:

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt:

41 Kommentare

  1. Das was Herr Rötzer in seinem Artikel zusammen fasst, ist die politische Situation ausgelöst durch den Bericht Amnesty International, der wie der Autor auch richtiger weise sagt, zurückhaltend verfasst ist. Es werden in dem Bericht nur die Verstöße wegen Zivilisten unnötiger Gefährdung von Zivilisten berichtet, was wohl einem Muster (man Beachte!!) sprechen, was eine Verletzung des Völkerrechts/ Kriegsrechts darstellt. Aber viele andere Kriegsverbrechen Seitens der Ukraine fanden keine Beachtung/ Untersuchung durch AI. Trotz des Fehlens von solchen Verstößen wie Beschuss von zivilen Gebieten, Steuminenabwurf über Wohngebiete, Beschuß des zentrale städtische Krankenhaus Nr. 17 im Donezker Stadtteil Kuibyschewski sowie des Gefängnises in Jelenowka ist dieser Bericht ein guter Anfang. Er bestätigt mich wieder in meiner Überzeugung, dass früher oder später die Wahrheit ans Licht kommt. So gab es schon Berichte im März/ April aus Mariopol, dass Zivilisten von der ukrainischen Armee und ASOV als menschliche Schutzschilder benutzt werden, was damals immer als Putinpropaganda weg gewischt wurde. Heute stellt sich raus Putin betrieb keine Propaganda sondern die Ukraine verstärkt durch den Westen. Dieses Phänomen beobachtet man in den letzten Monaten häufiger, wie gerade wieder bei der Gasturbine von NS1. Der Westen schreit Putin ist Schuld, doch nein, es stellt sich raus, Gazprom darf die Gasturbine nicht annehmen, weil es sonst gegen die Sanktionsgesetze von Kanada, Großbritanien, der EU und wahrscheinlich der USA verstößt und mit Verlust von Eigentum bestraft werden kann (1).

    Im Moment stellt der Westen wieder so eine falsche Behauptung auf, dass Russland keine Besuche des Lagers in Jelenowka durch Delegationen der UNO und des Internationalen Roten Kreuzes zulässt. Das ist nicht korrekt. Russland stimmt zu, aber der Besuch müßte über die russische Seite in den Donbass erfolgen, was logisch ist, denn so eine Delegation kann man aus Sicherheitsgründen nicht durch die aktive Frontlinie führen. Laut ukrainischer Gesetzgebung ist es aber untersagt, von russischen Boden aus die Ukraine zu betreten. Da die Kiewer Regierung genauso wie die UNO und das IRK die Donbassrepubliken noch als Teil der Ukraine betrachten, kann Selensky schlecht die Zustimmung dazu geben, weil er damit gegen sein eigenes Gesetz verstößt und die UNO und IRK brauchen die Erlaubnis von Seiten der Ukraine. Das NEIN kommt also nicht aus Moskau sonder aus Kiew.(2)

    Dass der Kreml den Zugang verweigert, ist, wie gesehen, glatt gelogen. Dass es in Wahrheit anders ist, als der Spiegel behauptet, kann man nur in einem Absatz des Artikels zwischen den Zeilen herauslesen:

    „Uno-Generalsekretär António Guterres möchte eine Ermittlermission nach Oleniwka senden, wird dazu aber auch auf Russlands Kooperation angewiesen sein. Man bereite Dokumente über die Arbeit der Mission vor und werde sie den Regierungen von Russland und der Ukraine zur Genehmigung vorlegen, sagte Guterres am Mittwoch. Aus amerikanischen Regierungskreisen verlautete unterdessen, man rechne damit, dass die russische Seite Beweise fälschen werde, um ukrainische Streitkräfte für die Explosion verantwortlich zu machen, bevor man Journalisten oder Ermittler nach Oleniwka kommen lasse. Die »New York Times« zitierte einen amerikanischen Beamten anonym mit dieser Aussage.“

    In dem Absatz erfahren wir, dass die UNO sich ihre Arbeit auch von der Ukraine genehmigen lassen muss. Und noch etwas erfahren wir in dem Absatz: Kiew wird wahrscheinlich irgendwann und in irgendeiner Form grünes Licht geben, aber dann ist viel Zeit vergangen und dann wird es heißen, dass die Russen genug Zeit gehabt hätten, alles zu präparieren und zu fälschen. Die UNO und das IRK hätte schon diese Woche vor Ort sein können, also nur zwei oder drei Tage nach dem Vorfall.

    Auf MoA (3) gibt es heute wieder einen militärischen Lagebericht mit Karten. Dort wird die Entwicklung in den letzten Tagen dargelegt. Den alliierten Kräften ist es endlich im unmittelbaren Frontbereich der Stadt Donezk gelungen, mehrere Durchbrüche zu schaffen. Die Ukraine hat die letzten acht Jahre damit verbracht, ihre Verteidigungspositionen in diesem Bereich mit massiven Bunkern fast uneinnehmbar zu machen. Deshalb war eigentlich ein Umgehung (Zangenbewegung) um die Stadt Avdiivka erwartet worden, um diese Bunkeranlagen von hinten anzugreifen. Besonders erfolgreich war man in der Ortschaft Pisky (10 Km weg von der Stadtgrenze Donezk, nördlich der Stadt Avdiivka) , die von den Russland unterstützenden Kräften vollständig eingenommen wurde. Damit ist ein entscheidender militärischer Erfolg den Donezk unterstützenden Militärs gelungen, um die Stadt Avdiivka zu erobern, welche als Hauptstandort gilt für den Artelleriebeschuß der Stadt Donezk in den letzten 8 Jahren.
    Der Durchbruch erfolgte, nachdem die Ukraine viele Artillerieeinheiten aus dem Donezk-Gebiet an die Südfront verlegt hatte. Das erklärt auch das Fehlen von Gegenfeuer im Osten, wie ein Augenzeuge (4 schlimmer Bericht) kürzlich beklagte. der Durchbruch ist den Alliierten aber vor allem dadurch gelungen, weil es nur ein geringes Gegenfeuer gab. Der Präsident Selensky hatte letzte Woche befohlen, gegen den ausdrücklichen Rat seiner militärischen Führung 60% seiner Artellerie aus der Region Donezk abzuziehen, um seine Positionen im Raum Cherkiw zu verstärken.
    Im Großraum Cherkiw verspricht Selensky seit zwei Wochen eine Großoffensive mit 1 Millionen Mann. In der Zwischenzeit haben auch die Russen massiv Truppen in dieser Region zusammen gezogen, dass auch sie eine Offensive beginnen könnten. Diese könnte in Richtung der alten russischen Hauptstadt Krivy Rog gehen oder in Richtung Nikolaew um später Odessa anzugreifen. Die ukrainischen Militärs versuchen Selensky von seiner Großoffensive abzuhalten. Sollte sich der Präsident wieder gegen den Rat seiner militärischen Führung durchsetzen, um seinen westlichen Freunden eine positive Nachricht für ein paar Tage zu liefern, gehen Experten von einer Niederlage Seitens Kiews aus.
    Es macht ein Bericht über die Ukraine die Runde, der angeblich vom Oberkommando der ukrainischen Armee verfasst wurde und von irgendwoher durchgesickert ist. Der Forist Mengel sprach gestern das hier (5) an. Ukrainische Fernsehsender diskutieren über möglicherweise durchgesickerte Daten des AFU-Generalstabs:

    – Die AFU sind nur zu 43-48% stark
    – medizinisches Personal am Limit
    – Kleinwaffen und Panzer sind nicht ausreichend
    – 191 Tausend getötete und verwundete Soldaten (nur AFU, andere nicht mitgerechnet)
    – und dann folgen noch viele andere Punkte
    Sollten die durchgesickerten Nachrichten stimmen, wäre es sehr problematisch für die Kiewer Führung.

    Russischer Diplomat: ( laut Rtde) Katastrophe am Atomkraftwerk Saporoschje wird, wenn sie eintritt, mit Tschernobyl-Katastrophe vergleichbar sein
    Die Situation um das von der ukrainischen Armee beschossene Kernkraftwerk Saporoschje sei äußerst alarmierend, verkündete Igor Wischnewezki, der Vize-Direktor der Abteilung für Nichtverbreitung und Kontrolle von Waffen des russischen Außenministeriums, am Freitag auf einer UN-Konferenz zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen. Er erklärte laut TASS:
    „Erst vor zwei Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Kernkraftwerk Saporoschje mit großkalibriger Artillerie beschossen.
    Die Geschosse trafen die Anlage, von der aus der Strom an das Kraftwerk verteilt wird, und drohten, eine Stromabschaltung hervorzurufen. In dem Gebiet, das beschossen wurde, brach ein Feuer aus, da Pipelines beschädigt wurden.
    Außerdem beschossen die ukrainischen Streitkräfte zur selben Zeit die Stadt Energodar, die mehrere Kilometer von der Anlage im Gebiet Saporoschje entfernt liegt, und in der die Mitarbeiter der Anlage wohnen.
    Die Situation ist äußerst besorgniserregend und birgt das Potenzial für eine von Menschen verursachte Katastrophe in Europas größtem Kernkraftwerk.

    In der Region Charkiw wurden neun Einwohner Opfer eines Konflikts mit den Befehlshabern von Einheiten der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Die Kommandeure dieser Einheit versuchten, Zivilisten gewaltsam aus ihren Häusern zu vertreiben, um ausländische Söldner unterzubringen, und in ihren Höfen Militär- und Artilleriestellungen einzurichten.
    Um die Proteste zu unterdrücken, eröffneten die Nationalisten und die ausländischen Söldner das Feuer, wodurch vier Anwohner im Dorf Schestakowo und fünf in Werchnij Saltowo unterschiedlich schwere Schussverletzungen erlitten.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Links wieder im folgenden Kommentar.

    1. Links zum obrigen Kommentar:

      (1) https://thesaker.is/anatomy-of-the-eu-gas-crisis/
      (2) https://www.anti-spiegel.ru/2022/laesst-russland-uno-und-rotes-kreuz-nicht-in-das-gefangenenlager-in-jelenovka/
      (3)https://www.moonofalabama.org/2022/08/ukraine-sitrep-casualties-leak-ukraine-admits-russian-breakthrough-southern-front-paralysis.html#more
      (4) https://de.rt.com/meinung/145380-zerbrochenen-glocken-von-peski/
      (5) im Forum Mengel https://overton-magazin.de/krass-konkret/an-der-heimatfront-die-reihen-fest-geschlossen/

  2. „Gut, muss man sagen, dass Amnesty, hier dem Druck der Ukraine und wahrscheinlich auch der westlichen Unterstützer nicht nachgegeben hat.“
    Nun ja, all die sogenannten NGOs sind längst staatlich unterwandert. Bei einigen massgeblichen Leuten auch bei AI handelt es sich um Drehtür-Fälle, die also z. B. vor ihrer Arbeit dort für ein u.s.-Ministerium tätig waren. Krass kommt der dadurch induzierte Bias etwa in der im Artikel erwähnten absurden Vermutung des Human Rights Wach-Vertreters Hiznay zum Ausdruck, die Russen würden sich quasi selbst beschiessen. Es ist schwer, sich mit der Tatsache abzufinden, dass die ukrainische Armee nicht davor zurückschreckt, ein AKW-Gelände unter Feuer zu nehmen.

    Ganz abgesehen davon, dass naturgemäss auch Mitglieder von Menschenrechte-verteidigenden Organisationen sich der medialen Propagandalawine nicht entziehen können und von dieser beeinflusst werden.

    Der Umstand, dass AI erstmals auch die Ukraine deutlich kritisiert – eigentlich seit 2014 angebracht – kann auch ein vorsichtiger, indirekter Distanzierungsschritt westlicher Regierungen, primär derjenigen der usa sein. Es ist dermassen offensichtlich, dass die militärische Kampagne der Ukrainer zu kläglichem und tragischem Scheitern verurteilt ist, dass es trotz ungebrochenem Hochmut und Selbstüberschätzung auch den westlichen Finanzierern und Ausrüstern nicht entgehen kann. Hinter den Kulissen gibt es wohl deutliche Differenzen zwischen der ukrainischen Regierung und ihren Sponsoren. Ein Schuss vor den Bug über die NGO-Bande kann ein Weg sein, sie relativ unverfänglich zum Ausdruck zu bringen.

    1. Hi Pnyx,

      „Der Umstand, dass AI erstmals auch die Ukraine deutlich kritisiert – eigentlich seit 2014 angebracht – kann auch ein vorsichtiger, indirekter Distanzierungsschritt westlicher Regierungen, primär derjenigen der usa sein.“

      Diese Vermutung habe ich eben auch, weil eben all diese Organisationen OSZE, OPCW, IRK, AI vor allem mit alten Kadern des Westens besetzt sind. Die Sitze dieser Organisationen sind alle in der westlichen Welt. Es kann sein, dass die USA Selensky und die Ukraine fallen lassen. Was mir eigentlich noch etwas zeitig erscheint, ich hätte gedacht, glaube, dass die USA die Ukraine und die EU noch länger leiden läßt.

      Was mir gestern mit diesem Bericht auffiehl, war, dass die Weltonline mit genau so einen Bericht von Steffen Schwarzkopf über Zivile als Schutzschilder auftrat. So kurz vor dem AI-Bericht – schon komischer Zufall.
      Link zum Video von Steffen Schwarzkopf:
      https://www.anti-spiegel.ru/2022/welt-bestaetigt-ukrainische-armee-missbraucht-zivilisten-als-menschliche-schutzschilde/

      1. (ich weiß nicht, ob da eine historische Linie existiert zu anderen internat. Orgas – aber in der Frühzeit der UN sah sich die UdSSR praktisch ununterbochen einer großen Mehrheit von Gegenstimmen gegenüber und stand permanent am Pranger, da die UN noch extrem vom Westen dominiert war. Heute weniger stark. Und ich hege die Vermutung, dass jede der von Ihnen genannten, vermeintlich neutralen Einrichtungen, gegründet wurde ausgehend von westlichen Staaten und Initiativen, um den Feind im Osten auch diplomatisch einzuhegen. Nachwehen dieser frühen anti-sowjetischen Nachkriegszeit wäre dann wohl die Voreingenommenheit, die man heute noch eben beobachten kann. Siehe z.b. auch die internen Streitigkeiten, die es unter den Beobachtern der OSZE in der Ostukraine seit 2014 gab, als amerikan. und brit. Beobachter abberufen und ersetzt werden mussten, weil sie die OSZE-Berichte versucht hatten zuungunsten der Separatisten zu manipulieren.)

        1. Die OPCW hat sich mit Duma selber demontiert.

          Und ähnliche Tendenzen bei anderen Organisationen sind zu erkennen.

          Da kommt man schon mal auf komische Gedanken.

    2. Auch vom US-Rundfunksyndikat (National Public Radio) bekommt AI Schützenhilfe:
      „Like Amnesty International, NPR’s journalists also have witnessed some evidence of military presence near bombed civilian areas.“

      Zu den Einlassungen von Oksana Pokalchuk, deren ukrainische AI-Sektion ja überhaupt nicht an der zweimonatigen Untersuchung teilgenommen hat, zitiert NPR die Autorin des AI-Berichts: „I think the level of self-censorship on this issue has been pretty extraordinary“
      Dazu NPR: „A clue to that self-censorship may lie in how Ukrainian public sentiment has coalesced against any criticism of the Ukrainian military. Even despite Pokalchuk’s efforts to shut down the report, a Ukrainian website notorious for leaking the personal information of Ukraine’s alleged „enemies“ listed her as a „participant in acts of humanitarian aggression in Ukraine“ and „guilty of denying Ukraine’s right to defend itself.“ One of the website’s founders is a high-ranking official in Ukraine’s foreign ministry who manages relationships with foreign journalists.“

      Also führt in der Ukraine schon die bloße Mitgliedschaft in der im Westen seit Jahrzehnten allgemein anerkannten Menschenrechte-NGO AI dazu, auf der berüchtigten Feindesliste zu landen als „Teilnehmer an Akten humanitärer Aggression in der Ukraine“ und als „schuldig an der Verleugnung des Rechts der Ukraine, sich selbst zu verteidigen“.
      So sieht es also in der Ukraine mit den Menschenrechten aus, die sie ja im Auftrag des Westens gegen Russland verteidigt.

      https://www.npr.org/2022/08/05/1115767497/amnesty-international-ukraine-military-civilians-war-crimes?t=1659746490680

      1. Zu den AI Regeln gehört u.a., dass das betroffene Land und deren regionale AI-Sektion nie selbst an den Untersuchungen federführend teilnehmen kann, immer nur AI-Organisationen von Drittstaaten.
        Träume davon das AI-Deitschland (AI-GER) mal eine Untersuchung in Sachen Kriegsverbrechen in den USA startet bzw. Menschenrechtsverletzungen in GB z.B. in Sachen J. Assange . (Wird wohl ein Traum bleiben – leider ist AI-GER offensichtlich total versieft durch die Atlantikbrücken-GRÜNEN!?)

        1. Thomas Röper auf Antispiegel beschreibt heute im Artikel „Warum der Amnesty-Bericht über ukrainische Kriegsverbrechen überraschend ist“ das korrupte und abhängige System von AI. Gibt alles in die Suchmaschine deiner Wahl ein und du findest ihn recht leicht.

          „Amnesty International behauptet, es nehme keine Gelder von Staaten an, was sich jedoch nicht überprüfen lässt, weil Amnesty bei seinen Finanzen vollkommen intransparent ist.

          Der letzte Einkommensbericht der internationalen Mutterorganisation von Amnesty International berichtet über das Jahr 2016. Darin wird das Gesamteinkommen mit 68,4 Millionen britischen Pfund angegeben, wobei 62,8 Millionen Pfund von den nationalen Amnesty International Organisationen gekommen sind. Außerdem haben Stiftungen fast vier Millionen Pfund beigesteuert. Darunter waren gute Bekannte, wie zum Beispiel die Open Society Foundation von George Soros oder die Postcode Lottery aus den Niederlanden (dazu später mehr) und Schweden.

          Der deutsche Ableger von Amnesty International macht in seinem Rechenschaftsbericht und in seiner Gewinn- und Verlustrechnung ebenfalls praktisch keine Angaben über die Herkunft der Gelder. Man erfährt lediglich, dass 53 Prozent der Gesamteinnahmen in Höhe von 25,7 Millionen Euro von Förderern und weitere 30 Prozent aus Spenden kommen. Aber wer die Förderer und Spender sind, wird nicht verraten.

          So hat die Deutsche Postcode Lottery 300.000 Euro gespendet.

          Ich habe oben geschrieben, dass die Postcode Lottery ein „guter Bekannter“ ist. Die niederländische Postcode Lottery ist nämlich auch ein wichtiger Finanzier von Bellingcat, wie ich in dem Artikel über die Finanzierung von Bellingcat aufgezeigt habe.“

    3. Ich versuch’s nochmal (mein Kommentar war vorhin plötzlich gelöscht):

      Dazu würde passen, dass AI auch vom National Public Radio der USA Schützenhilfe bekommt:
      „Like Amnesty International, NPR’s journalists also have witnessed some evidence of military presence near bombed civilian areas.“

      Bezüglich Oksana Pokalchuk zitiert NPR die Autorin des AI-Berichts: „I think the level of self-censorship on this issue has been pretty extraordinary“
      NPR: „A clue to that self-censorship may lie in how Ukrainian public sentiment has coalesced against any criticism of the Ukrainian military. Even despite Pokalchuk’s efforts to shut down the report, a Ukrainian website notorious for leaking the personal information of Ukraine’s alleged „enemies“ listed her as a „participant in acts of humanitarian aggression in Ukraine“ and „guilty of denying Ukraine’s right to defend itself.“ One of the website’s founders is a high-ranking official in Ukraine’s foreign ministry who manages relationships with foreign journalists.“

      Letzteres könnte Pokalchuks hastigen Austritt bei AI erklären.
      Da ihre ukrainische AI-Sektion überhaupt nicht an obiger AI-Untersuchung teilgenommen hat, führt in der Ukraine also schon die bloße Mitgliedschaft bei AI dazu, auf der berüchtigten Feindesliste zu landen als „Teilnehmer an Akten humanitärer Aggression in der Ukraine“ und als „schuldig an der Verleugnung des Rechts der Ukraine, sich selbst zu verteidigen“.

      https://www.npr.org/2022/08/05/1115767497/amnesty-international-ukraine-military-civilians-war-crimes?t=1659746490680

    4. „…. ein vorsichtiger, indirekter Distanzierungsschritt westlicher Regierungen, primär derjenigen der usa,,,,“

      Dafür halte ich das auch und dafür gibt es auch einige andere Hinweise: der Artikel von T.Friedman in der NYT zum Pelosibesuch, in dem en passant auch Zelensky kritisiert wird, die Forderung von Rand Paul nach Überprüfung des Verbleibs der Steuermilliarden für die Ukraine, die zunehmend zurückhaltenderen Waffenlieferungen und last but not least die Zurückhaltung der EU bei der weiteren Finanzierung (von den €8Mrd wurde erst eine überwiesen).

      Und Zelensky selbt reagiert zunehmend unkontrolliert, beleidigt US-Politiker (Gabbard, Paul), beschwert sich über die EU
      (x)https://24happenings.com/top-world/24990.html
      und wird immer schriller und irrationaler mit seinen Anklagen Richtung Moskau („Terrorstaat“) und sonstigen Aktivitäten (Anrufe bei Xi). Gleichzeitig ist weit und breit nichts zu sehen von der groß angekündigten („eine Million Kämpfer“) Offensive in Cherson, und viele westliche Militärexperten haben die Sache schon längst verloren gegeben. Kiew scheint nur noch ein Interesse an möglichst viel Zerstörung von Infrastruktur und Terrorisierung der Zivilbevölkerung zu haben (Donezk)*. Verbrannte Erde, verbrannte Menschen. Da werden die „Ukraine muß gewinnen“-Rufe doch deutlich leiser.

      Jetzt geht es wohl nur noch darum, den Schuldigen für das westliche/NATO-Versagen auszumachen (das natürlich ein rein ukrainisches zu sein hat) und ihn der Öffentlichkeit mit Begründung zu präsentieren. Und der macht es ja gerade nicht besonders schwer; anfangen kann man ja sogar mit seinem Verhalten VOR Beginn des Krieges: während westliche Geheimdienste warnten und sogar Termine für die russische Invasion publizierten, wiegelte er ab und wußte (angeblich) von nichts. Das kann man ja für die Distanzierung als Aufhänger nehmen und daran eine schöne Geschichte weiterspinnen, in der sicher auch Drogen vorkommen werden: mit DEM konnte man doch gar nicht gewinnen.

      Fast könnte er einem leid tun.

      *Die Ukraine verhält sich, als würde sie nie und nirgendwo für ihre Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden können. So etwas käme nur infrage, wenn sie den Krieg gewönne. Da man das wohl ausschließen kann, bleibt nur übrig: es wird am Ende keine „Ukraine“ mehr geben. Sieht man das im Grunde schon selbst und schlägt deshalb ohne Rücksicht auf (auch eigene) Verluste nur noch wild um sich? Das kommt einem langsam vor wie bei einer Sekte, die erst ihr ganzes Umfeld vergiftet und sich dann selbst zerstört. Viva la muerte! Ich hoffe, das AKW von Zaporishja und der Staudamm am Dnjepr sind gut bewacht!

      1. Solche Spekulationen werden im Journal des russischen Außenministeriums nicht geteilt.
        Dort geht man davon aus, dass es für die US-Regierung und ihre Verbündeten bei ihrem kleinen „Trendwechsel“ nur darum geht, aus eigenem Interesse die Russland-Sanktionen etwas lockern zu können und einem völligen Eklat bei den US-Midterms sowie in Europa vorzubeugen.

        Außerdem:
        Nicht nur von Selensky kam die Forderung, Russland zum „Terrorstaat“ bzw. „state sponsor of terrorism“ zu erklären, sondern vor allem vom US-Senat – und zwar einstimmig. Zudem wurde dazu massiver Druck auf Blinken ausgeübt, schrieb die NYT.
        Blinken konnte diese besonders von Pelosi orchestrierte Forderung nicht umsetzen, u.a. weil er jetzt ja plötzlich bei Lawrow anrufen musste, was sich bei einem „state sponsor of terrorism“ nun mal verbieten würde.

        Demgegenüber wird in den Think Tanks der US-Falken, die in der Biden-Administration ja reichlich vertreten sind, die Kriegstrommel nicht leiser, sondern lauter, z. B. in Atlantic Council und Foreign Affairs, wo vehement noch viel mehr westliche Waffenlieferungen an die Ukraine und mehr westliche Ausbildung ukrainischer Soldaten (insbesondere durch US-Militär in Deutschland) gefordert werden.
        Zitat aus Foreign Affairs:
        „Such training would need to take place without widespread public knowledge to avoid getting ahead of political decisions.“
        Dieses unscheinbare Sätzchen zeigt, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem, was der westlichen Öffentlichkeit mitgeteilt wird, und dem, was tatsächlich geplant ist.

        Konkret: Wie sich die Biden-Administration und die sie unterstützenden Medien jetzt z. B. aus wahltaktischen Gründen zeigen, gibt keinen Aufschluss über ihre tatsächlichen Vorhaben.

        Dazu der Direktor des Planungsdepartments im russischen Außenministerium:
        „Russia has entered an acute phase of confrontation with a US-led aggressive alliance of unfriendly states. The enemy’s goal is to inflict strategic defeat on our country, removing it as a geopolitical rival. It is necessary to understand that the Russophobic, collective West remains a dangerous, motivated and still strong rival despite the gradual and irretrievable weakening of its aggregate might. It has advanced military-technical potential and controls a substantial part of the world’s markets, financial resources, logistics chains and information flows.“

        1. Hi Sabine Schulz,

          „Nicht nur von Selensky kam die Forderung, Russland zum „Terrorstaat“ bzw. „state sponsor of terrorism“ zu erklären, sondern vor allem vom US-Senat – und zwar einstimmig.“

          Diese Aktion wurde mit eingeleitet von Nancy Peloni. Das war so zusagen eine Zwillingsgeburt, Russland als Terrorstaat und Besuch von Taiwan.

          Die Einschätzung des Direktor des Planungsdepartments im russischen Außenministerium teile ich auch. Ebenfalls das die westliche Allianz rund um die USA noch lange nicht am Ende ist, was ja auch an der Provokation, verdeckt initiiert aus russophoben Kreisen der US-Politklike, gegen Russland mit der Exklave Kaliningrad sich abzeichnet, wo der 01.09.2022 so ein Datum sein wird. Russland war gut beraten, nur mit angezogener Handbremse in die Ukraine reinzugehen und ein riesigen Munitionsvorrat des Westens mit seiner Artellerie zu zermalmen. Leider leiden darunter massiv die zivilen Menschen und Kinder im Donbass mit fast 300 Toten seit Beginn im Februar.

          1. Hi oskarwagenrecht,
            glauben Sie wirklich, dass eine Nancy Pelosi so weitreichende außenpolitische Entscheidungen als „Zwillingsgeburt“ selbst fällt?
            Die MSM personalisieren gern, weil es auf ihre Konsumenten wirkt – auch auf „Friedensfreunde“, die darauf genauso hereinfallen und ihre angestaute Wut dann z. B. mit vulgären Beschimpfungen an einer Frau Baerbock abarbeiten, anstatt zu überlegen, wer deren Entscheidungen vorgibt, ihre Reden schreiben lässt usw.

            Für die US-Falken ist wichtig, die Kampfhandlungen in der Ukraine noch jahrelang zu befeuern, nach einer eventuellen formalen Kapitulation der Ukraine eben via „Partisanenkrieg“, d. h. Sprengstoffanschläge usw. durch verdeckt operierende Terrorgruppen, wie sie sich ja bereits häufen. Dazu werden ideologisch fanatisierte Extremisten, die zu allem bereit sind, gebraucht, was das Faible für Asow & Co erklärt.

            Selensky hat gerade einen wegen extrem sadistischen Verbrechen verurteilten Neonazi vom ehemaligen Tornado Bataillon aus dem Gefängnis entlassen, um ihn an der Front „kämpfen“ zu lassen.

            https://thegrayzone.com/2022/07/30/zelensky-militants-convicted-child-rape-torture-military/

            1. Hallo Sabine Schulz,

              das Pelosi dies alleine macht, glaube ich auch nicht. Deshalb schrieb ich ja auch mit eingeleitet. Ich hatte irgendwann und irgendwo gelesen, dass Pelosi mit anderen Senatoren (Namen habe ich mir nicht merken können) dies mit auf den weg gebracht haben soll. Da ich nicht einschätzen kann, wie der sogenannte Tiefe Staat auf Leute einfluss hat oder andere NGO, die so etwas womöglich ausgeheckt haben, all das entzieht sich meiner Kenntnis.

              Auch mit den Falken und geplanten Partisanen bin ich bei Ihnen. Aber ob es eben alles so klappt, wie die Amis es sich erträumen. Es gehören ja immer mindestens zwei dazu.

        2. @sabine
          „Demgegenüber wird in den Think Tanks der US-Falken, die in der Biden-Administration ja reichlich vertreten sind, die Kriegstrommel nicht leiser, sondern lauter“

          Da stimme ich Ihnen zu. So langsam möchte man für die Milliarden auch mal ein paar Erfolge sehen i.S. „Russland schwächen“. Aber eben weil Zelensky auf dem Schlachtfeld wenig vorzuweisen hat, wird er m.E. mit dem Amnestybericht unter Druck gesetzt. Er muß jetzt etwas bringen, sonst ist er weg vom Fenster. Und ich fürchte eben, daß statt der Offensive in Cherson die „Action“ eher in Richtung „AKW bombardieren“ oder „Staudamm sprengen“ gehen wird. Wenn man Arestowitsch so reden hört, und mitgekriegt hat, was man in den letzten Jahren den Russen so alles in die Schuhe schieben konnte……
          Da fehlt doch nur noch der „Terrorstaat“.

  3. Halloooo,
    deshalb führt Russland diesen Konflikt, der vor Ausbruch 13000 das Leben gekostet hatte.
    In der Ukraine sind Nazis und sie machen daraus auch kein Geheimnis, unsere Medien machen ein Geheimnis daraus, was den Zustand und die Glaubwürdigkeit der Mainstream Medien wiederspiegelt.
    Und jetzt zündeln die USA in China. So langsam sollte selbst ein Blinder sehen, wer für die Kriege verantwortlich ist. Die USA wollen Menschenleben vernichten, da US Oligarchen der Meinung sind, das es zu viele Menschen gibt.
    Bitte, macht euch endlich ehrlich.

    P.S. Lasst das Gendern, das vergewaltigt die deutsche Sprache.

    1. ( p.s. – zugegeben, das ist besserwisserisch von mir: aber wenn Ihnen sprachliche Unversehrtheit so am Herzen liegt – Formulierungen wie „macht euch endlich ehrlich“ am besten vermeiden. )

  4. AI hat die Pressemitteilung auch auf Deutsch veröffentlicht:
    https://www.amnesty.de/allgemein/pressemitteilung/ukraine-kampftaktik-der-ukrainischen-armee-gefaehrdet-zivilpersonen

    Sie schließt mit:
    „“Die ukrainische Regierung sollte unverzüglich dafür sorgen, dass ihre Streitkräfte nicht in bewohnten Gebieten stationiert werden. Sie sollte Zivilpersonen aus Gebieten evakuieren, in denen das Militär operiert. Streitkräfte dürfen Krankenhäuser nicht zur Kriegsführung nutzen. Schulen und zivile Wohnhäuser dürfen lediglich als letztes Mittel militärisch genutzt werden, wenn es keine anderen gangbaren Alternativen gibt“, so Agnès Callamard.
    Amnesty International kontaktierte das ukrainische Verteidigungsministerium am 29. Juli 2022 und legte die Ergebnisse der Untersuchung vor. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am 4. August 2022 hatte das Ministerium noch nicht darauf reagiert.“

    Das ukrainische Verteidigungsministerium hatte also vor der Veröffentlichung 6 Tage Zeit für seinen von Oksana Pokalchuk vermissten „Kommentar“ – vielleicht erstmal zur Forderung von AI, dafür zu sorgen, dass ukrainisches Militär ukrainische Zivilisten nicht mehr systematisch gefährdet.
    Doch daran will Kiew offenbar gar nichts ändern, auch nicht per Lippenbekenntnis.

  5. „,…Die Aggression gegen unseren Staat ist unprovoziert,,…“
    Nun ja, wenn ich dem Nachbarn seit Jahren, meinen Müll über den Zaun werfe – und der bis dahin geduldige Nachbar dann plötzlich etwas rabiat wird und bei nächster Gelegenheit mir physische Konsequenzen ankündigt: Klar “ Hilfe, der bedroht mich“.

    Das Grundproblem ist, dass es – dank geschmeidiger PR – die Ukraine geschafft hat, einen nahezu Heiligähnlichen Status zu erreichen. Und das verleiht ihnen die unendliche Macht der ungestraften Chuzpe.

    Sie taumeln im Allmachtswahn völlig unbemerkt in die eigene Katastrophe – an der natürlich stets der „böse Russe schuld ist.“ Dieses „Narrativ“ – nicht umsonst steckt in diesem Begriff das Wort „Narr“, ist das heuchlerische Credo eines Staates, das nicht umsonst auch unter dem bezeichnenden Begriff „Kokaine“ Bekanntheit erlangte.

    Die geradezu pathologisch selektive Wahrnehmung der regierenden „Sacrosancten“, gehört nun durch konträre Ketzer, noch deutlicher dargestellt. Daher ist es sehr begrüßenswert, dass sich der AI-Bericht, nun – peinlich – auch in den MSM durchgesetzt hat. Und anders ausgedrückt: Nun ist es ernsthaft an der Zeit, der Ukraine zu zeigen: „Wo Gott wohnt“. Dabei wäre auch ein Hinweis, „wo der Hammer hängt“, ein wirksames MIttel,

    1. Hi Rebane,

      „Das Grundproblem ist, dass es – dank geschmeidiger PR – die Ukraine geschafft hat, einen nahezu Heiligähnlichen Status zu erreichen. Und das verleiht ihnen die unendliche Macht der ungestraften Chuzpe.“

      So sehr ich Sie mag, möchte ich hinweisen, dass dies eine sehr westliche und arg begrenzte Sicht ist. Bei dem Großteil der Staaten in Mittel- & Südamerika, Afrika, Asien und Ozeanien verfängt die ukrainische und westliche Propaganda nicht. Dadurch zeichnen sich auch die großen diplomatischen Erfolge von Putin und Lawrow auf ihren letzten Reisen aus. Vergleichen sie das mal mit den Besuchen von Biden, Bilden, Macon, Baerbock, Habeck und Co. Der Westen trat als Bittsteller mit der Keule hinter dem Rücken in Arabien und Afrika auf und blitzte dem entsprechend ab. Oder die Amerikakonferenz abgehalten in der USA, wo eine neue Plattform vorgeschlagen wurde ohne die USA.

      1. Lieber oskarwagenknecht,

        danke, dass sie mich „mögen“, aber unter kultivierten Teilnehmern, ist es geradezu notwendig, nicht in allen Details, einer Meinung zu sein. Das macht die Würze aus, sofern eben das Niveau der Protagonisten, sich auf GLEICHER Ebene befindet. ich weiß schon, was sie meinen – aber ich habe mich nur auf unser nächstes Blickfeld beschränkt. Das vor allem DeutSCHAND betrifft .

        Ihre Hinweise auf Lawrow: Volle Zustimmung, das ist noch ein Diplomat des 19.Jhd – vom Niveau her. Sprachbegabt, fähig, Reden ohne Zettlchen zu halten, mit Witz und Ironie ausgestattet – und eben: GEBILDET. Natürlich kommt der Mann aus der Sowjetunion, aber was solls? Jeder hat das Recht, sich den Gegebnheiten anzupassen.

        1. Hi Rebane,

          bei Lawrow sind wir wieder einer Meinung. Ihm zu zuhören, zu zusehen, macht einfach Spaß.

          Sie schreiben mit einem kleinen Unterton, dass er Sowjetbürger war und damit dort kultiviert wurde. Ja, das ist richtig und man merkt es ihm an. Ich bin selber durch das Bildungssystem der DDR und deren Umstände geprägt worden. Das Bildungssystem (auch mit seinen bekannten Macken), auch der Umgang mit den Jungen Menschen war im Osten besser als ich es bei meinen Kindern hier in der BRD kennen gelernt habe. Im Osten wurde sich um jeden Schüler, Lehrling oder Student sich gekümmert, auch wenn das manchmal nervig war.
          Hinzu kam das relativ hohe Niveau in MINT-Fächern. Finnland hat das Bildungssystem der DDR auf weiten Strecken kopiert und schauen Sie, wo dieses Land heute Steht/ abschneidet.
          Ein gutes Beispiel unseres (des bundesdeutschen) Bildungssystems ist doch Annalena. Null Ahnung, aber von sich überzeugt als hätte sie in all den MINT-Kategorien gerade den Nobelpreis abgeräumt.

          Es kursiert im Osten ein kleiner leicht abfälliger Witz über Wessi`s. Bitte nehmen Sie es nicht persönlich, weil ich Sie damit garantiert nicht meine. Vielleicht kennen Sie Ihn auch.

          Warum braucht der Wessi 13 Jahre für das Abitur, aber beim Ossi reichen 12?
          Weil der Wessi im 13 Jahr die Schauspielschule besucht.

          Baerbock ist eine Schauspielerin. Voller auswendig gelernter Sprechblasen. Wehe Sie bekommt eine Frage gestellt.

    1. Ich würde nicht so sehr auf eine Läuterung von AI und anderen setzen, sie bleiben weiterhin in der Front mit speziellen Aufgaben. Eher würde ich ein Anzeichen ausmachen, dass der Hauptdarsteller der tragischen Kommödie als ausgeleiert gilt und ausgewechselt werden soll.

      1. Moin Herr OberstMeyer,
        Ein auswechseln ändert jedoch nicht die Situation der Ukraine. Wer sollte dann diese Vorzeigedemokratie führen wollen?

    2. Zumindest wird das langsam eingeleitet. Von denen, die den Westen bestimmen. Es gibt aber noch solche, die ein eigenes Interesse am Ausgang dieses Krieges haben, weil ein Teil der Ukraine ja irgendwann mal zu „ihrem“ Land gehört hat. Was machen die?
      Und was passiert in der Ukraine selbst? Wer gelangt an die Macht? Die Faschisten, finanziert mit unseren Steuergeldern? Und vertraglich festgeschriebenen Versprechen, die wir erfüllen müssen? Man sollte schonmal die Möglichkeit „Wegfall der Geschäftsgrundlage“ prüfen. Wahrscheinlich hat uns die vorschnelle VdL verraten und verkauft.

      1. Nach der zweifellos kriegsentscheidenden – sprich -verlängernden – Teilnahme des Westens an diesem Krieg bleibt zum Schluß die Frage: wer unterschreibt (zusätzlich) die Kapitulation mit den vom Sieger diktierten Bedingungen? Die EU-„Garantiemächte“ Frankreich und Deutschland haben sich diesbezüglich in den letzten 8 Jahren dermaßen diskreditiert (Minsk II etc.) und als „not -agreement-capable“ erwiesen, daß sie dafür wohl auf alle Zeiten nicht mehr infrage kommen können. Obwohl natürlich Berlin als Veranstaltungsort einen gewissen historischen Charme hätte…..

        1. Hi Venice 12,

          ich sehe eine Kapitulation noch lange nicht. Bei MoA und Thesaker wird diskutiert das Selensky durch die ultranationalistischen Sektor abgelöst wird. Da gibt es bald in der Ukraine eine Sportpalastrede und für die Menschen wird das Elend verlängert und verschlimmert, wobei dann der Kamof nochmals nach innen mit ganz vielen Opfern verstärkt wird.

          Diese Einschätzung finde ich persönlich zwar sehr schlimm aber eben auch nahe liegend, weil den Interessen der Neocons und russophoben Reps damit bedient werden, welche eine sehr bedeutende Masse in der USA darstellen. Und das die USA das Geschehen in der Ukraine für die ukrainische Seite bestimmen (und das schon seit 8 Jahren, dürfte unter uns Teilnehmern der Diskussion Konsens sein.

  6. Als langjähriger Unterstützer von Amnesty Deutschland habe ich meine Fördermitgliedschaft bereits vor Jahren eingestellt. Doppelte Standards schon sehr lange auch dort! Der schändliche AI-Eiertanz um Assange muss hier eigentlich nicht erwähnt werden. Nach AI förderte ich „Attac“. 2022 kündigte ich meine Fördermitgliedschaft auch für diese „progressive“ (Gender!) „NGO“. Grund: auf ganzen 3 Seiten (!) wurden im Rundbrief 2/22 Waffenlieferungen an die Ukraine (welche Ukraine eigentlich?) diskutiert. Diese Diskussion muss ohne mich stattfinden! Man könnte fast meinen, „Attac“ wurde zum Wurmfortsatz der ehrenwerten Zeitgenossen Beck & Fücks…..
    Zurück zu Amnesty International: Wenn hier das Heiligtum Ukraine (zurückhaltend) kritisiert / „geschändet“ (?) wird, dann gibt es hier wohl zwei Möglichkeiten: Entweder politische Kreise erlauben es der „NGO“ oder ein Rest von Rückgrat kommt zum Vorschein.
    Wie auch immer…………..

    1. Hi Gauckler,

      man muss den agressiven Kräften der westlichen Elithen schon anerkenned konstnieren, dass sie mit sehr langen Atem in den letzten eins, zwei teilweise drei Jahrzehnten es geschafft haben, alle wichtigen Parteien, Organisationen, NGOund sonstige Vereine von linken bis rechten Spektrum mit amerikaner-freundlichen Personal zu durchdringen. In letzten Jahren werden solche Organisationen offen neu gegründet sieh Beck, Füchs und Co.

  7. Ehrlich gesagt: Uschi, die naturegraute Euro-Blondie, halte ich für geistig grenzenlos überfordert und deren kognitive weltpolitischen Reflexe – generell für verkümmert., Nicht nur, was ihr betulich tantenhaftes, nach Spitzendeckchen, Mottenkugeln miefendes Englisch betrifft – die Frau versucht als Großbauerntochter, sich im Glanz des Adels zu sonnen. Dreiwetter-Taft-Model, im Kampfmodus gegen Sturm, Regen – und den bösen Putin!

    Als Medizin-Studentin, war sie nicht das hellste Licht auf dem Törtchen, dafür strahlte Uschi mit unerhörter Überheblichkeit, denn schließlich hatte das eloquente Bauerntöchterlein, einen Papi, der als „Ministerpräsident“, genügend Macht besaß. Etwa soviel „regionales Machtpotnetial“, dass er einfachen Pilzsammlern, „seines“ Waldes, höhnisch eine Hand voll gesammelter Pilze, zertrat.

    So: Wer nun glaubt, dieser AI-Bericht, würde Euro-Blondie zu einer geistigen Wende bewegen- der irrt! Die perfekt gestylte Locken-Prinzessin, ist eine Marionette, die die Trageweite ihrer Entscheidungen, nicht begreift. Die Frau ist die ideale Besetzung, für diesen Posten: „dienend“ – wie Robert, „dumm“, wie Angela und frech wie Anal -ena. Dazu kommt noch Claudia Blöd, um das „Frauenwahlrecht“, ein bisschen in Frage zu stellen.

    Wir wird die dumme Baerziege darauf reagieren? Und der dicke und doofe Olly? Aber egal: Widewidewitt – die Nazis gibt es nur bei uns – und wenn es um das Wohl der Ukros geht, ist uns jeder Blau/gelbe Nazi ganz, ganz
    lieb!

    Es ist wirklich traurig, dass sich unsere Kommunikation, nur in virtuellen Bunkern abspielt. Und leider: Es gibt keine „ausgleichende Gerechtigkeit“.

    Drei verbrecherisch blöde Weiber, die jegliche (unnötige) Hoffnung auf de-eskalierende „feministische (Außen)Politik, ad absurdum geführt haben Wir brauchen weder eine „feminisitsche Außenpolitik“ – sondern eine „Gesamtdeutsche unabhängig von vulva und penis – und den anderen sechzig Psychosen.. Der Genderschwachsinn, hat global, nix verloren – und trotzdem GEWINNT ER!!!! Leider!

    Die Lüge, ist ein mächtiges Gespenst – dassnur durch Beschwörungen, aufrechterhalten werden kann, um auch weiterhin, seinen Schrecken, zu verbreiten.

    1. nicht aufgeben Rebane! Wir werden jeden Tag mehr! Wir haben es schwerer als der ‚Apparat‘ mit seinen schier unerschöpflichen Machtmitteln. Aber wir haben unsere Wahl getroffen: wir wählen das Leben, das Miteinander, Toleranz und Respekt – und das steckt irgendwo tief in uns allen! Es wird wohl erst noch viel schlimmer werden, aber ich glaube: WIR WERDEN GEWINNEN!

      1. Joseph, nein „Toleranz“, ist für mich derzeit ebenso ein dummer Kampfbegriff, wie „Solidarität“. Wäre ich den Idioten gegenüber „tolerant“, könnte ich mich gleich aufhängen.
        Ich hasse auch den dümmsten aller Sprüche: „Der gescheitere gibt nach“! Was soll der Quatsch???? Nein, der gescheitere, sollte den BLÖDEREN, etwas disziplinieren. WEIL die „Gescheiteren“ bislang immer nachgaben, werden wir heute von korrupten, feigen Idioten regiert!

        1. Hi Rebane, hi Joseph!

          Wir liegen alle so dicht bei einander.

          Aber eine Anmerkung muß ich mal wieder machen.
          Wie definiert sich der „Gescheitere“? Wer definiert den „Gescheiteren“?
          Jeder von seiner Position aus, dann gibt es 8 Milliarden „gescheite“ auf dieser Welt.
          Der die Deutungshoheit in seiner Hand hat, dann sind wir hier in dem Verständnis eines Klaus Kleber das Gegenteil von „gescheit“.
          Soll es der definieren der die Macht hat? Oder die Opposition?

          Den „Gescheiteren“ legt erst der Verlauf der Geschichte fest und wird somit erst im Nachgang bestimmt.
          Ich hoffe, wir zählen zu den „Gescheiteren“ und erleiden dafür nicht all zu viel Qualen.

  8. In vergangenen Tagen ist einiges geschehen.
    1. Die Ukrainischen Truppen unternahmen einen Versuch einer Offensive im Süden und sind dabei unter enormen Verlusten kläglich gescheitert.
    2. Deren Verteidigungslinie im Osten ist offenbar zusammengebrochen. Die Allierten haben Peski genommen und sind jetzt auf dem Vormarsch praktisch entlang der gesamten Frontlinie. Rücken jetzt auf Artjomovsk (Bachmut), Slawjansk, Avdeevka usw… vor.
    3. Die nächste Tranche der Finanzierung von 8 Mrd. Dollar wurde von der EU blockiert. Damit kann Selenski seine Soldaten nicht mehr bezahlen worüber er sich vorgestern im Fernsehen sehr aufgeregt hatte.

    Meiner Einschätzung nach hat der Westen begriffen, dass der Krieg verloren ist und den Exit-Plan aktiviert.

    1. Das bedeutet für den Westen das ihre Investitionen in der Ukraine abgeschrieben werden und die demokratische Gemeinschaft für diese gerade stehen…
      Ich bin gespannt darauf, wie man es dem Publikum vermittelt…

  9. John Mearsheimer vermutete am Ende eines seiner Vorträge, dass – sinngemäß – jede schändliche Tat keinerlei Kritik oder Fragen hervorrufen würde, solange sie problemlos von Erfolg gekrönt ist. Passiert aber das Gegenteil wie in diesem vom Westen massiv angeschobenen Krieg, dann wird man auch die Frage nach den Verantwortlichen stellen. Eventuell ist das jetzt der Anfang.
    Hier einmal zum Nachdenken: Als die Nazis mit ihrem Weltkrieg begannen und die Amerikaner darin eintraten, wurde die gesamte europäische Atlantikküste von Dänemark bis Frankreich mit Verteidigungsanlagen gepflastert. Wer die Dinger mal in Dänemark am Strand gesehen hat, weiß, dass da wahnsinnig viel Aufwand betrieben wurde.

    Ähnliches sieht man heute mit den Verteidigungsanlagen, an denen sich die russische Artillerie momentan die Zähne ausbeisst. Diese Bauwerke sind ja auch ein Irrsinnsaufwand, der aber gar nicht nötig war, weil der Westen und die Ukraine doch nicht auf Krieg, sondern auf Frieden setzte. Man hatte doch Minsk-2 und hätte alle Sprachprobleme friedlich regeln können. Oder war es vielleicht doch ganz anders?

    Diese Anlagen sind für mich der in Beton gegossene Nachweis, dass es im Westen Kräfte gibt, die keinen Frieden wollten.

    1. Einige der Verteidigungsanlagen wurden bestimmt noch in den Zeiten des kalten Krieges errichtet, um im Falle eines (erneuten) Einmarsches „des Westens“ in Russland als „Kernland der UDSSR als letztes Bollwerk zu dienen. Die Ukraine hat(te?) außer den Atomwaffen aus diesem Grund wohl auch große Mengen an konventioneller Munition und Waffen (aus UDSSR-Zeiten). Ich habe vor ein paar Tagen mal einen Artikel überflogen, erinnere aber weder Quelle noch Details dazu.

  10. Hi Simon,

    gute Nachweisstrategie die aber bei einem richtigen W(r)estler nicht verfängt. Das dieser viele Beton nötig war, zeigt ja der böse, völlig grundlose, mit kriegsverbrechen gepflasterte Überfall der faschistischen Russen auf die demokratische Ukraine.

    Man muß diese Geschichte nur kurz genug erzählen, dann passt sie auch in das Gehirn der meisten Menschen. Hier wird viel zu komplex gedacht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.