Der Ukrainekrieg und seine Vorgeschichte

Asow-Kämpfer beim „Gebet eines ukrainischen Nationalisten“.

 

Im Krieg stirbt als erstes die Wahrheit, heißt es mit Blick auf die Medien. Aber wie sieht‘s bei der Fachliteratur aus? Dazu hier ein paar sachdienliche Hinweise.

Das Buch „Der Aufmarsch“ des Journalisten und Außenpolitik-Experten Jörg Kronauer (Redakteur von german foreign policy) erschien im Frühjahr 2022. Es wurde redaktionell vor Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine abgeschlossen. Der Verlag veröffentlichte es dennoch unverändert, ergänzt um eine kurze Einleitung mit einer Einordnung des Kriegs, der „nicht unangekündigt, doch für viele unerwartet“ kam (Kronauer 7). Das ist eine mutige verlegerische Entscheidung. Mittlerweile kennt ja jeder das Resultat der hier ausgebreiteten „Vorgeschichte“, und so muss sich der Text einer ganz neuen Prüfung stellen, nämlich im Blick darauf, inwiefern das Dargelegte die Triebkräfte herausarbeitet, die zum jetzt eingetretenen militärischen Ernstfall geführt haben.

Den Test besteht das Buch. Andere Publikationen, die Anfang 2022 erschienen sind und sich mit Russland oder dem Ost-West-Verhältnis befassen, haben damit schon eher Probleme. So z.B. Stefan Creuzbergers große Studie über das „deutsch-russische Jahrhundert,“ die zeitgleich mit Kriegsbeginn vorgelegt und redaktionell ebenfalls Ende 2021 abgeschlossen wurde. Sie geht zwar im Schlussteil auf die letzte Phase des west-östlichen Eskalationsprozesses bis zur Gipfel-Diplomatie im Sommer 2021 ein, als auf Druck der USA „die Länder des Westens im Rahmen von Europäischer Union und NATO mit einer Stimme gegenüber Russland aufzutreten“ (Creuzberger 558) begannen. Aber der Autor, Hochschullehrer und ehemaliger Redakteur der Fachzeitschrift „Osteuropa“, setzt doch noch große Hoffnungen auf das binationale Verhältnis und auf eine eigenständige Rolle Deutschlands.

Realismus der Kriegsvorbereitung…

Demgegenüber ist Kronauer ein gnadenloser Realist. Er betont die führende Rolle der USA bei der Zuspitzung der weltpolitischen Konfliktlage. Die USA, die im Fall Ukraine schon öfter contra EU agierten, haben ja den deutschen Sonderweg einer strategischen Partnerschaft mit Russland – damit auch ähnlich gelagerte Konzepte aus Frankreich – 2021/22 endgültig liquidiert und damit der Ampel-Regierung einen Kurswechsel verordnet, den diese dann selbstbewusst als „Zeitenwende“ vollzog. Kronauer zeigt in den beiden Hauptkapiteln, wie die „einzig verbliebene Supermacht“ ihren Machtkampf mit Russland und China, also mit den beiden großen Rivalen der Pax Americana, langfristig ins Werk gesetzt hat. Dabei geht es um politische Aggression, um Wirtschaftskrieg, Propaganda und die militärischen Aktivitäten. Das Fazit „Auf dem Weg in den Weltkrieg?“ analysiert die Eskalationsdynamik, die in diesem Programm enthalten ist.

Kronauers Position ist eindeutig NATO-kritisch. Seine Analyse des westlichen Aufmarschs in Osteuropa und speziell in der Ukraine lässt sich aber nicht einfach als ein vernachlässigbares Außenseitertum abtun. Sie deckt sich etwa im Grundgedanken mit dem Urteil von Papst Franziskus, das „Gebell“ der NATO vor der Haustür Putins habe diesen zu seiner Gewalttat provoziert. Und er  kann für seine Position – im Fall Russland bzw. Ukraine wie beim US-Containment gegenüber dem systemischen Rivalen China – auch warnende westliche Stimmen von politischen und militärischen Experten aufbieten, vom Völkerrechtsexperten John Mearsheimer bis zum ehemaligen NATO-Oberbefehlshaber in Europa, Admiral James Stavridis, der 2021 die Polit-Fiction „2034“ (Stavridis/Ackerman 2021) veröffentlichte.

Der Roman, der einiges Aufsehen bei Fachleuten erregte – im Jahr 2034 soll ihm zufolge der Dritte Weltkrieg beginnen (Politainment zum soldatischen Ethos im Atomzeitalter) –, habe „ein möglichst breites Publikum auf die Gefahr eines drohenden Krieges zwischen den USA und der Volksrepublik aufmerksam machen“ wollen (Kronauer 129). Kronauer bezieht sich mehrfach auf die militärische Expertise des NATO-Admirals und zitiert ihn auf den letzten Seiten des Buchs nochmals ausführlich mit seiner Sorge, dass mittlerweile der Weg zum nuklearen Inferno beschritten werde. Stavridis‘ Buch sei eine „Warnung, den großen Krieg unbedingt zu verhindern“ (Kronauer 193).

Hier hat der Realist Kronauer allerdings Entscheidendes übersehen. Das Buch verherrlicht soldatisches Heldentum – gerade auch unter den Bedingungen eines Atomkriegs. Der US-Pilot, der mit seiner Atombombe im Kamikaze-Flug auf Schanghai stürzt und zig Millionen Menschen das Leben nimmt, wird als Held gezeichnet. Seine Wahnsinnstat wird ausdrücklich von den Selbstmordattentaten islamistischer Fanatiker, die der Roman sonst geißelt, unterschieden. Seine Todesbereitschaft ist das pure nationale Hochgefühl. In seinem Griff nach dem roten Knopf materialisiert sich der Wille der amerikanischen Nation und kommt eine soldatische Haltung zu ihrer Vollendung: „He‘d always accepted that it was a dirty business… This didn‘t feel like a suicide. It felt necessary. Like an act of creative destruction.“ (Stavridis/Ackermann 278) Das passt auch zur US-Militärdoktrin, die ja den Ersteinsatz von Atomwaffen nicht ausschließt und die im modernen US-Unterhaltungsangebot richtiggehend als Nervenkitzel aufbereitet wird (vgl. Weltkrieg und Staatsterror als Unterhaltungsangebot).

Wie Stavridis zudem in Interviews anlässlich des Ukraine-Kriegs (siehe: Der Spiegel, Nr. 11/22) klargestellt hat, gilt seine warnende Stimme einem angeblich nachlassenden Aufrüstungswillen im Westen. Seine Position reiht sich ein in den Mainstream der heutigen Begutachtung der Friedensfrage: Nur noch Politik der Stärke zählt! „Unsere“ Gewalt ist legitim und über jede Kritik erhaben, darf sich daher kein Zögern und Zaudern erlauben, um die unfriedliche Gewalt der Gegner zu beseitigen. Stavridis strickt insofern an der Legende mit, der Westen habe seine Rüstungsanstrengungen sträflich vernachlässigt, man habe sich, wie es in der BRD heißt, militärisch blank gemacht. So wird auch bei Kronauer das, was sich als die beinharte Realität des imperialistischen Staatenverkehrs offenbart, wieder mit Idealen versehen, denen zufolge in der gegenwärtigen drohenden Weltkriegslage Kräfte der Entspannung, Deeskalation, Verständigung am Werk sind.

… und Idealismus der Verständigung

Wie sich die rücksichtslose Eskalationslogik am Fall Ukraine auf Initiative des Westens weltpolitisch aufgebaut und durchgesetzt hat – das macht Kronauers Buch an den letzten Etappen, vor allem ab dem Jahr 2021, überzeugend deutlich. Creuzbergers Blickwinkel ist dem entgegen gesetzt, für ihn trägt Putin die Schuld an der Zuspitzung, die westliche Politik wird im Prinzip seit den Zeiten des Kalten Kriegs exkulpiert. Doch sein Buch setzt speziell die Hoffnung auf das deutsch-russische Sonderverhältnis, das eigentlich, seinem Potenzial nach – das sich in historischer Betrachtung erst wirklich zeige –, Entspannung und Kooperation ermöglichen müsste.

In diesem Sinne ist ja auch der Titel vom „deutsch-russischen Jahrhundert“ zu verstehen. Darauf fokussiert die Studie. Es wird z.B. weder ein Zbigniew Brzeziński erwähnt – der bereits in den 1990er Jahren die Ukraine zum Angriffspunkt für „Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ (Brzeziński 1995) erklärte, bei dem mit einem gezielten Vorstoß die Wiederauferstehung des russischen Imperiums verhindert werden müsste – noch eine Victoria Nuland („Fuck the EU“) oder andere amerikanische Initiativen, die darauf zielten, die Frontbildung gegenüber Russland zu verschärfen.

Creuzberger argumentiert im Prinzip idealistisch – wie sich von heute aus leicht feststellen lässt –, mit den alten Idealen der Friedensmacht Deutschland, die jetzt mit der von Kanzler Scholz angesagten Zeitenwende endgültig ad acta gelegt wurden. Der Historiker votiert für eine Verstärkung der europäischen Eigeninitiative bei gleichzeitiger Berücksichtigung der US-Linie. Es dürfte durch solche Initiativen nämlich nicht der „Eindruck deutsch-französischer Besserwisserei“ entstehen; wenn das berücksichtigt sei, gebe es aber Spielraum für deutsche (und damit europäische) Eigenständigkeit: „Deutsche Russlandpolitik sollte einerseits bilateral im Hinblick auf direkte Gespräche zwischen Berlin und Moskau bleiben, andererseits aber eine koordinierende Rolle innerhalb des westlichen Bündnisses einnehmen, um eine einheitliche Linie gegenüber der russischen Staatsmacht zustande zu bringen und dem Kreml geschlossen entgegen treten zu können. Dies setzt voraus, eigene russlandpolitische Interessen und Ziele zu setzen.“ (Creuzberger 558)

Creuzbergers Studie ist als „Beitrag zur Versachlichung“ konzipiert, der gegen den landläufigen Vorwurf vom „Putinverstehen“ Stellung bezieht und stattdessen den Vorschlag macht, sich „auf die Frage des Verstehens einzulassen, ohne dies zwangsläufig mit Billigung gleichzusetzen“ (Creuzberger 17). Seit dem Putsch in der Ukraine 2014, der nachfolgenden Annexion der Krim durch Russland und dessen Unterstützung für den ostukrainischen Aufstand, den das Kiewer Regime acht Jahre lang rücksichtslos bekämpfte, war ja in der politischen wie fachlichen Debatte eine ungute Polarisierung aufgetreten. Dem Zustand, dass eine „überaus polarisierte Debatte“ eingerissen ist, will Creuzberger entgegen treten; dabei hält er es für ein besonderes Manko, dass „in dieser Kontroverse die maßgeblichen historischen Bezugspunkte abhandengekommen sind“ (Creuzberger 17).

Für die Endphase des Ost-West-Gegensatzes führt er besonders Gorbatschows Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung an, also den Zeitraum, als der Westen noch Rücksicht auf „sowjetische Bedrohungsängste“ (Creuzberger 208) nahm. Doch auch hier bemüht sich der Autor, das Vorrücken der NATO, d.h. deren geopolitischen Revisionismus, der sich sukzessive das gesamte strategische Vorfeld Sowjetrusslands aneignen wollte, in ein idealeres Licht zu rücken. Gegenüber den Klagen von Gorbatschow und anderen russischen Politikern, mit der NATO-Osterweiterung seien Wortbruch und Täuschung des Westens manifest geworden, stellt er fest, „dass es 1990 keine feste Zusage des Westens gab, die NATO nicht nach Osten auszuweiten“ (Creuzberger 544f). Eine interessante Klarstellung! Es gab die Zusage, das kann auch Creuzberger nicht bestreiten. Sie war aber quasi locker, sie wurde nicht auf Drängen der russischen Seite, die sich auf den guten Willen des Westens verließ, kodifiziert und vertraglich festgemacht. Genau das begründet ja den Täuschungsvorwurf, der in Russland von Gorbatschow bis zu Putin erhoben wurde.

In seinem dritten Kapitel „Abgrenzung und Verständigung“, das von den Rapallo-Verträgen der Weimarer Republik bis zur strategischen Partnerschaft reicht, wie sie etwa ein Kanzler Schröder ins Auge fasste, lotet Creuzberger speziell die Potenziale aus, mit denen Deutschland seine eigene „koordinierende Rolle“ unterlegen könnte. Man fühlt sich hier an die Phrase von Deutschland als „ehrlichem Makler“ erinnert, mit der von Bismarck bis zu Klaus Kinkel u.a. die deutsche Intervention ins weltpolitische Geschehen beschönigt wird. Aber Creuzbergers Skepsis gegenüber der Haltbarkeit einer solchen Verständigung wird im Ausblick des Buchs dann doch wieder deutlich. Insofern geht der Schlussteil konform mit der neueren Eskalation, die unter der Regie der USA stattgefunden hat. Wenn man so will, kann man das auch Realismus nennen.

Es passt nur nicht gut zum Grundanliegen des Buchs. Das tritt ja an mit einer Zurückweisung des Eindrucks, der sich angesichts der historischen Prozesse und der neueren globalen Lage aufdrängen könnte, dass nämlich das 20. „ein amerikanisch geprägtes Jahrhundert gewesen“ sei (Creuzberger 18). Dass im Verhältnis der beiden „zeitweilig direkten Nachbarstaaten Deutschland und Russland“  die eigentliche politische „Wirkungskraft“ nisten soll, ist nicht plausibel. Ob man nun den Kalten Krieg nimmt, der nur zeitweise durch „trilaterale“ Momente aufgelockert wurde (Creuzberger 462), oder die jüngste Zuspitzung, als die Ukraine im Frühjahr 2021 gegen das deutsch-europäische Verhandlungswesen im Normandieformat auf US-Protektion zu setzen begann: Es zeigt sich deutlich die amerikanische Handschrift, wenn es um die politischen Weichenstellungen geht.

Und das Ganze war auch in diesem Sinne von Anfang an zielstrebig angelegt, wie es Brzezińskis Studie aus der Jelzin-Ära deutlich macht. Amerika müsse „als unbedingt erforderliche Linie seiner Strategie gegenüber Russland“ die Neuorientierung der osteuropäischen Staatenwelt nach Westen unterstützen, „um damit allen imperialen Bestrebungen den Boden zu entziehen“ – so weit sie von Russland ausgehen und die US-Suprematie auf dem Globus (wieder) in Frage stellen. „Das sollte keineswegs von einem guten Verhältnis zu Russland abhängig gemacht werden“, ergänzte Brzeziński, um dann das Fazit der strategischen Zuspitzung zu ziehen: „Die Konsolidierung einer souveränen Ukraine, die sich inzwischen als mitteleuropäischer Staat versteht und sich an einer engeren Integration mit Mitteleuropa beteiligt, ist eine ganz wesentliche Komponente einer solchen Politik“. (Brzeziński 289)

 

Nachweise

Zbigniew Brzeziński: Die einzige Weltmacht – Amerikas Strategie der Vorherrschaft. Weinheim und Berlin (Beltz Quadriga) 1997.

Stefan Creuzberger: Das deutsch-russische Jahrhundert – Geschichte einer besonderen Beziehung. Hamburg (Rowohlt) 2022.

Jörg Kronauer: Der Aufmarsch – Vorgeschichte zum Krieg. Russland, China und der Westen. Köln (PapyRossa) 2022.

James Stavridis/Elliot Ackerman: 2034 – A novel of the next world war. New York (Penguin) 2021.

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2 Kommentare

  1. Ich hätte auch gern einen Roman zu den Vorgängen in und um die Ukraine geschrieben. Den Verfremdungseffekt nach Brecht benutzend, hätte ich die Handlung in die BRD verlegt und auf aktuelle Geschehnisse bezogen. Weil keine Aussicht auf einen Verleger bestand, verzichtete ich darauf. Hier das Konzept.
    Sechs Monate vor der letzten Bundestagswahl verschanzen sich von Russland und Oligarchen unterstützte und schwer bewaffnete Coronaleugner, Impfgegner und andere Verfassungsfeinde auf dem Platz der Republik. Auch Lawrow und Medwedew nehmen teil. Die Demonstranten erschießen Polizisten, nehmen den folgenden Waffeneinsatz der Polizei zum Anlass das Parlament zu stürmen, vertreiben alle Abgeordneten außer denen der AfD, die Merkel durch ein Misstrauensvotum stürzen, worauf Merkel in die USA flieht. Bhakdi wird zum Bundespräsident ernannt. Bayern macht sich unabhängig, um das Coronaregime aufrecht zu erhalten, und schließt sich unterstützt von dort stationierten amerikanischen Truppen als 51 Bundesstaat den USA an. Außerdem erklärt sich Schleswig Holstein zur unabhängigen Republik. In der von freiwilligen Nazibataillonen besetzten Rest-BRD wird Frau Weidel nach der Wahl Bundeskanzlerin, später von Höcke abgelöst, der die Rückeroberung von Schleswig Holstein und Bayern in die Verfassung schreiben lässt, Ungeimpfte zur indigenen Bevölkerung erklärt und Geimpfte zur nationalen Minderheit, und Truppen an den Grenzen zu diesen Gebieten zusammenzieht, worauf die Amerikaner von Bayern, Frankreich und Dänemark aus in der BRD einmarschieren.

  2. „…mit den alten Idealen der Friedensmacht Deutschland…“ Deutschland als Friedensmacht zu bezeichnen, fällt wohl auch nur einem Deutschen ein…

    Selbstverständlich bestimmt die Hegemonialmacht usa spätestens seit Ende des Zweiten Weltkrieges den Lauf der Dinge. Der deutsche Einfluss auf die Geschichte ist seitdem ein bescheidener, trotz Wiedervereinigung. Und das ist nicht die schlechteste Folge der u.s.-amerikanischen Hegemonie. Allerdings regt sich seit ’89 auch Revanchistisches, wenn auch bemäntelt. Die begeisterte Fraglosigkeit, mit der sich die Mehrheit der Deutschen und in erster Linie die deutsche Regierung hinter die Ukraine stellt, ist ein Beleg dafür.

    Brzezińskis aus dem Jahrzehnt des Deliriums stammender Text mag auch heute noch einen grossen Einfluss auf das Denken führender u.s.-amerikanischer Kreise, wie etwa dem amtierenden Präsidenten haben, ist aber inzwischen überholt. Mit China ist der usa inzwischen ein formidabler Gegner erwachsen, der ihr auch ökonomisch die Stange halten kann. Gegen die Wiederkehr der asiatischen Suprematie ist kein westliches Kraut gewachsen, schon nur wegen der Masse der Menschen. Und die usa macht auch alles falsch, was sich nur falsch machen lässt. Das Homeland wird vernachlässigt, ja gnadenlos neoliberal entsolidarisiert, alles in die Rüstung geworfen. Dadurch hält die usa mittlerweile viele Luschen in der Hand. Dazu kommt, dass man China und Russland förmlich zusammenzwingt, zum Leidwesen Kissingers, der weniger grössenwahnsinnig noch weiss, dass man gegen dieses Duo erst recht nicht ankommt.

    Und so wird sich Deutschland bald ein weiteres Mal auf der falschen Seite der Geschichte wiederfinden und dieses Mal wird niemand kommen, um es wieder auf die andere, siegende zu geleiten.

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