Angeblich haben sich nun alle aus Asovstal ergeben

Weitere 531 Soldaten/Kämpfer haben sich nach dem russischen Verteidigungsministerium ergeben.

Auch die Asow-Kommandeure sollen sich in russischer Kriegsgefangenschaft befinden. Der ukrainische Präsident Selenskij versucht die Kapitulation weiter als „Evakuierung“ schönzureden.

 

 

Nach russischen Angaben haben nun alle non in dem Stahlwerk Asovstal verbliebenen ukrainischen Soldaten und Asow-Kämpfer das Gelände verlassen und sich den russischen Truppen ergeben. Asow-Kommandeur Denis Prokopenkon hatte gestern Nachmittag ein Video gepostet, in dem er sagte, das vom obersten Militärkommando der Befehl gekommen sei, Leben und Gesundheit der Soldaten zu bewahren und „die Verteidigung der Stadt“ zu beenden. Am wichtigsten seien ihnen die Zivilisten, die Verwundeten und die Toten gewesen. Die Schwerverwundeten seien auf ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht worden, was aber nicht zutrifft, zumindest wurden Bilder von russischer Seite veröffentlicht, die zeigen, dass die Verwundeten in der Volksrepublik Donezk untergebracht und behandelt wurden. Wurde er von Kiew eventuell falsch informiert?

Denis Prokopenkon

Die in den Tunnelsystemen verschanzten Soldaten haben seit Wochen auch nicht mehr Mariupol, sondern nur noch sich selbst verteidigt. Erst am Montag durften die Zivilisten fliehen, dann haben sich nach russischen Angaben um die 2000 Soldaten ergeben, die auch Verwundete der russischen Kriegsgefangenschaft übergaben.

https://rutube.ru/video/ddea3d7899cf1f23c51c247d5032d00d/

Gestern Abend verkündete  Generalmajor Igor Konashenkov, der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, dass das Asovstal-Territorium nun „vollständig  befreit“ sei. Verteidigungsminister Shoigu habe dies auch dem Präsidenten Putin berichtet. Gestern hätten sich noch einmal 531 Soldaten ergeben, insgesamt gingen nach russischen Angaben seit 16. Mai 2439 Soldaten und Asow-Kämpfer in russische Kriegsgefangenschaft.  Videos, die angeblich gestern gemacht wurden, zeigen Asow-Kämpfer, die voller Tätowierungen sind, oft auch mit Nazi-Symbolen. Einer der Soldaten hatte eine Tätowierung mit dem russischen Neonazi Maxim Sergeyevich Martsinkevich (Tesak), der 2020 im Gefängnis gestorben ist – offiziell durch Suizid, die Anhänger vermuten Mord. Tesak war ein Star der rechtsextremen Bewegungen in Russland und den ehemaligen Ländern der Sowjetunion.

Asow wurde in der Ukraine, etwa vom ukrainischen Botschafter in Berlin, und in den Unterstützerländern mehr und mehr weißgewaschen und glorifiziert. Man beteuerte, die Miliz habe mit ihren rechtsnationalistischen und neonazistischen Anfängen nichts mehr gemein. Die russische Sicht kann man etwa hier lesen.

Der Asow-Vize-Kommandeur Swjatoslaw Palamar (Kalina) sei aus Sicherheitsgründen mit einem gepanzerten Fahrzeug weggebracht worden. Angeblich soll dies auch deswegen geschehen, um nicht gegen Einwohner von Mariupol vorgehen zu müssen, die ihn wegen begangener „Gräueltaten“angreifen könnten. Auch Sergei Volynsky, Kommandeur der Marinebrigade, und Denis Prokopenko hätten sich ergeben. Bislang ist noch nicht die Rede davon, dass ausländische Berater von Nato-Ländern darunter gewesen wären, wie vielfach vermutet wurde.

 

Fast alle hätten sich ergeben, sagte der ukrainische Präsident Selenskij allerdings und ließ damit offen, wer sich noch im Untergrund aufhalten könnte, was auch der „vollständigen Befreiung“ widersprechen würde. Es seien Zivilisten, Ärzte, Verletzte und jetzt auch Soldaten aus Asovstal herausgeholt worden, erklärte er in einem Interview. In den nächsten Tagen würden alle das Stahlwerk verlassen haben.

Interessant ist, wie Selenskij versucht, die Kapitulation als Erfolg seiner Regierung zu verkaufen, als hätte Russland nicht großes Interesse daran gehabt, das Kapitel abzuschließen und die Soldaten und Asow-Kämpfer ohne weitere eigene Verlust in Gefangenschaft zu nehmen, um vor allem strafrechtlich gegen Asow-Kämpfer vorgehen zu können, die Kriegsverbrechen oder andere Verbrechen begangen haben sollen. Von Kapitulation spricht er nicht, sondern versucht es, als Evakuierung darzustellen. Natürlich war die Entscheidung vernünftig, den Kampf einzustellen, weil die Schlacht der „Helden aus Stahl“ verloren war und die Eingeschlossenen früher oder später mit dem Tod konfrontiert waren. Aber eine Kapitulation ist doch kaum mit einer Heldengeschichte zu verbinden.

Selenskij hatte schon vor Wochen den in Asovstal Eingeschlossenen angeboten, den Kampf einzustellen, was diese aber verweigert hatten. Die Eingeschlossenen wurden mehr und mehr als Helden mit ihrem glorreichen Widerstand verehrt, die dann auch forderten, dass die ukrainische Regierung sie mit militärischen Mitteln befreien sollte. Das konnte oder wollte Selenskij nicht anordnen. Jetzt sagt er, er habe sich an viele Regierungschefs mit der Bitte gewendet, der Ukraine Waffen zu liefern, um die Befreiung bewerkstelligen zu können. Zuletzt habe man sich mit der Türkei, der Schweiz, Israel und Frankreich wegen der besseren Beziehung zu Putin gesprochen, um sich bei ihm für die Soldaten einzusetzen. Überdies habe die ukrainische Luftwaffe mit Hubschraubern versucht, die Eingeschlossenen mit Lebensmitteln und Medikamenten zu vorsorgen (und einige Privilegierte auszufliegen), aber dabei seien 90 Prozent der Hubschrauberpiloten gestorben. Die „Evakuierung“ sei mit der Beteiligung westlicher Partner durchgeführt worden, Russland hatte allerdings schon länger angeboten, dass bei einer Kapitulation den Soldaten das Leben, eine faire Behandlung und medizinische Betreuung der Verwundeten garantiert werde.

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6 Kommentare

  1. Vielen Dank an Florian Rötzer! Ihre Artikel hier bei „krass und konkret“ haben eine viel höhere Qualität und Tiefe als vorher bei Telepolis.

    Die Aufgabe der ukrainischen Kämpfer war vorhersehbar und aus menschlichen Aspektpunkten gut. Über den Zeitpunkt konnte man sich als Leihe je nach Standpunkt streiten. Das es nicht vor dem 9.5. geschehen würde, nach dem Selenskij nicht schon gleich nach dem Rückzug der Truppen ins Asow-Gebiet bzw. Iljitsch-Werk den Aufgabebefehl gegeben hat, war aus propagandistischer Sicht logisch (aus menschlicher Sicht nicht!). Eine militärische Befreiung durch die Ukraine war nicht Möglich, so sehr auch versucht wird die Bevölkerung des „WertewestenS“ vom „Endsieg“ zu überzeugen oder sollte man besser sagen bei der Stange zu halten, damit sich einige wenige auf Kosten der Masse durch Korruption, Waffenverkäufe, Spekulation und Handel mit Öl, Gas, Getreide usw. bereichern. Die Verweigerung der Kapitulation zum richtigen Zeitpunkt hat W.Putin die Möglichkeit gegeben, sich öffentlichkeitswirksam als „Guter“ darzustellen, in dem er seinen Verteidigungsminister anwies, die Reste des ASOW-Regimentes nur „einzukesseln“ aber nicht militärisch zu vernichten. Eine moralische und propagandistische Glanzleistung der russischen Seite, welche die USA und NATO in gleicher Situation nicht vollbringen könnte (das sieht man an den Umgang mit der Proplematik Osama bin Laden, den man wie im Video zu sehen, kaltbütig ermordete statt festzunehmen und vor ein ordentliches Gericht zu stellen (oder würden dann die Ungereimtheiten zum 11.09. zu stark der breiten Öffentlichkeit bekannt?)).

    Jetzt gilt es zu beobachten, ob diese Kapitulation des ASOW-Regimentes zu Anschlusskapitulationen und damit zu eine weiteren Verhinderung von Kriegstoten führt. Erste kleine Einheiten der ukrainischen Armee geben wohl bereits auf (ist aber noch nicht bestätigt!). Das die ukrainische Armee im Moment durch den ständigen Artellerie- und Raketenbeschuss mit ca. 300 bis 600 Tote pro Kampftag demoralisiert wird, ist schon lange bekannt (Quelle: https://www.moonofalabama.org/2022/05/ukraines-forces-are-told-to-hold-the-line-where-russian-artillery-is-pulverizing-them.html#more). Was dabei moralisch auch höchst zweifelaft ist, dass die ukrainische Seite ihre Toten sich nicht von den Russen übergeben lässt, damit diese Menschen weiterhin als vermisst kämpfende gezählt werden können, auch um keine zu große Ablehnung zur Fortführung der Kämpfe in der eigenen Bevölkerung zu erzeugen. Doch wie lange lässt sich diese „hohe“ Moral in der Ostukraine und im „Wertewesten“ noch mit Verschweigen, Manipulation, Lügen und Druck noch aufrechterhalten?

    Eigentlich müsste Selenskij aus Eigeninteresse kapitulieren oder zumindestens sofort ernsthafte Friedensgespräche einleiten, um eine Ukraine mit Meerzugang zu erhalten. Das die Gebiete, welche vor allem von einer russischsprachigen Bevölkerung bewohnt wird und jetzt von lugansker, donezker bzw. russischen Militärs eingenommen wurden, nicht mehr an die Ukraine zurück gegeben werden können, zeigt der Umgang der ukrainischen Einheiten die dem Innenministerium unterstellt sind bzw. der anderen ultranationalister Oligarchenregimenter in den zurück gegebenen / zurück eroberten Gebieten mit Leuten die während der russischen Kontrolle mit Russland zusammen gearbeitet haben, um ein weiter leben zu gewährleisten/ ermöglichen. Diese Menschen als Kollabarateure laut ukrainischen Gesetz zu verfolgen und umzubringen, trägt nicht dazu bei, eine Ukraine wie sie vor dem 24.Februar 2022 gab und noch möglich war, herzustellen. Ein Beispiel wie die Menschen direkt vor Ort denken, zeigt ein Video von Anfang Mai mit einer befreiten Frau (Video und Übersetzung: https://www.anti-spiegel.ru/2022/wie-leser-belogen-werden-der-spiegel-manipuliert-video-von-zivilisten-aus-asowstal/).

    Der Krieg müsste eigentlich sofort beendet werden. Dazu braucht es aber eine breite Friedensbewegung in der westlichen Welt, welche sich konsequent der NATO-Propaganda verschliesst. Dieser Friedenswille ist aber im Moment weit und breit im Westen nicht zu sehen, da breite Teile der Bevölkerung und selbst Teile der Opposition (z.B. Linke mit Klaus Lederer) stramm auf NATO-Kurs (antirussich, antichinesisch und anti gegen alles was sich noch amerikanischen Interessen entgegenstellt und sich nicht versallenhaft (z.B. BRD) unterwirft) eingestellt. Doch ein Friede in der Ukraine ist von Seiten der Eliten der USA und Uk nicht gewollt, wie die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen in einem Artikel
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=83910 gut ausführt. Und das die Ursachen für diesen Krieg nicht so klar sind, wie unsere MSM ARD, ZDF, BILD, WELT, FAZ, TAZ und Co im Gleichklag (oder sollte man Auftrag sagen) mit den drei global agierenden Nachrichtenagenturen Associated Press (AP) und Thomson Reuters aus New York City, sowie der Agence France-Presse (AFP) aus Paris der „dummen“ Bevölkerung immer klar machen will, ist es nicht. Ein schweizer Geheimdienstoffizier, lange Zeit Mitarbeiter der NATO Jacques Baud kommt zu einer ganz anderen Einschätzung als die oben genannten NATO-Propaganda-Apparate, nachzulesen in seinen Interview mit „Zeitgeschehen im Fokus“ (Quelle: https://www.schweizer-standpunkt.ch/news-detailansicht-de-international/die-politik-der-usa-war-es-immer-zu-verhindern-dass-deutschland-und-russland-enger-zusammenarbeiten.html).

    Ich hoffe auf ein baldigen Frieden! Und zwar überall auf der Welt, also auch im Nordirak, Syrien, Jemen, Lybyen, Mali und so weiter!

    1. Der „rechte Sektor“ hatte gegenüber Selenskji schon ziemlich früh klar dargestellt, was ihm blüht, sollte er ernsthaft mit den Russen Frieden schliessen. Auch die Hintergrund-Strippenzieher der USA/NATO werden ihn ganz schnell zu beseitigen wissen, sollte er anders agieren, als seine Rolle als schauspielende Marionette vorsieht.

      Und diese Rolle sieht vor, Russland in einem teuren, verlustreichen und langen Krieg zu halten. Denn das in reichlich Denkschriften seit Jahren öffentlich erklärte Ziel von US/NATO war stets, via Ukraine einen Krieg zur Schwächung Russlands zu führen, idealerweise mit dem Ergebnis eines „Regime Change“ und einem Rollback zu den Verhältnissen der Prä-Putin-Ära: Russland als dreckiger Hinterhof und billiges Rohstofflager des „Wertewestens“.

      Die Entwicklung in das aktuelle Szenario ist ja von dieser Seite seit 2014 zielgerichtet herbeigeführt worden, John Helmer hat das mal schön transparent aufgeschlüsselt:
      https://free21.org/wie-man-den-krieg-rueckwaerts-liest-ohne-sich-selbst-zu-ueberlisten/

  2. Richtig, eine Anschlusskapitulation wäre der b e s t e Schritt – aber nicht für die ukrainischen Kriegshetzer und westlichen Waffenlieferanten. Ob sie bei 300 bis 600 Toten ukrainischen Soldaten täglich wirklich selbst die weiße Fahne rausholen, halte ich für fraglich. Alle westlichen „Staatsmänner“ – mit dem Liefern schwerer Waffen seid ihr die eigentlichen Witwenmacher in diesem Krieg (!!!), bei denen sich die geflüchteten ukrainischen Frauen „bedanken“ können.

  3. Warum die ganzen Anführungszeichen?

    Die Anführungszeichen werden im deutschen für drei Dinge benutzt. Als Markierung eines Zitats, als Markierung von wörtlicher Rede und als Ironie-Marker. Warum wird nun das Wort „Gräueltaten“ in Anführungszeichen gesetzt?

    Wörtliche Rede fällt raus, für ein Zitat ist nicht kenntlich wer zitiert wird. Bleibt Ironie. Und da habe ich nun das Problem, ob Sprengfallen in einer Kinderbibliothek übliche Kriegstaktiken sind. Oder Vergewaltigung. Oder gezielte Schüsse auf Kinder.

    Ich vermute, dass Sie nicht so extrem sind, Kriegsverbrechen als Ironie zu kennzeichnen, sondern eher Anführungszeichen als ein Versuch der Distanzierung zu benutzen.

    Der komplette Satz lautet: „Angeblich soll dies auch deswegen geschehen, um nicht gegen Einwohner von Mariupol vorgehen zu müssen, die ihn wegen begangener „Gräueltaten“angreifen könnten.“

    Mit dem Wort „Angeblich“ ist bereits eine sprachliche Distanzierung vorgenommen worden, Sie können die Aussagen der Russen nicht prüfen. Das ist in Ordnung. Gräultaten noch mal extra in Anführungszeichen zu setzen ist …

    Was nun Aussagen von Russen betrifft: Vielleicht wäre es hilfreich einfach mal die Aussagen der verschiedenen Konfliktparteien nebeneinander zu setzen. Die Ukrainer sagen dies, die Russen sagen das und dann zukünftig ermittelte Fakten für sich sprechen lassen…

  4. Neues zur Zahl der Ergebene laut Russen:
    “ Das russische Verteidigungsministerium hat erklärt, dass das Gebiet Asowstal vollständig von Nationalisten befreit wurde. Insgesamt 2.439 Nazis des Asow-Regiments (gegen dessen Kämpfer in Russland Strafverfahren eingeleitet wurden) und der AFU-Militärs, die seit etwa einem Monat auf dem Gelände des Werks blockiert waren, haben sich nach Angaben des Militärministeriums seit Montag, dem 16. Mai, ergeben. Die Agentur teilte außerdem mit, dass der Nazi-Kommandant zu seiner eigenen Sicherheit in einem gepanzerten Spezialfahrzeug vom Gelände der Anlage entfernt wurde.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Das wurde gestern gemeldet:
    „Am zweiten Tag der Kapitulation der Garnison von Asowstal verließen mehr als 600 Menschen das Werk. Der Kontrast zu der Gruppe, die am Vortag kapituliert hat, ist frappierend. Während die Ukrainer am Montag noch wie eine ausgemergelte Horde Landstreicher aussahen, bot sich am Dienstag ein ganz anderes Bild: einigermaßen sauber, wohlgenährt und mit gepflegten Gesichtern.
    „“Die Ernährungssituation in den verschiedenen Bunkern von Azovstal war sehr unterschiedlich“, erklärt Igor Kimakovsky, ein Berater des DVR-Chefs, der an den Verhandlungen teilnahm. – Irgendwo gab es Vorräte an Lebensmitteln in Dosen, sauberem Frischwasser und Medikamenten. Und irgendwo bekam das ukrainische Militär nur 150 Gramm Brei und ein kleines Stück Fett pro Tag. Das Wasser(red.: zum trinken) wurde aus den Leitungen der Zentralheizung abgelassen.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

  5. Kollege berichtet:
    „Vor Ort im Donbass
    Cherson: Teil 2 meiner dritten Reise in den Donbass.
    …“Im Fadenkreuz der ukrainischen Armee
    Schon bei früheren Fahrten in das Konfliktgebiet haben wir bemerkt, dass internationale Journalisten für die ukrainischen Streitkräfte reguläre Ziele sind. Es ist mehrfach vorgekommen, dass Orte, die wir besucht hatten, nur wenige Minuten später von der ukrainischen Armee mit Artillerie beschossen wurden. Das sind aus mehreren Gründen Kriegsverbrechen, denn erstens darf keine Konfliktpartei auf Journalisten schießen und zweitens handelte es sich bei den beschossenen Orten um zivile Ziele, es waren immer Wohngebiete, in denen es keine militärischen Ziele gegeben hat.

    Unsere Reise sollte vom 18. bis zum 21. Mai dauern, also drei Übernachtungen umfassen. Die Reise musste jedoch vorzeitig abgebrochen werden, weil es der Ukraine irgendwie gelungen ist, Details unserer Reise (inklusive der Namen und sogar Passnummern) aller Teilnehmer zu kommen. Diese Daten wurden nach Beginn unserer Reise von vielen pro-ukrainischen Medien veröffentlicht, womit klar war, dass wir de facto zum Abschuss freigegeben waren.“

    https://www.anti-spiegel.ru/2022/cherson-teil-2-meiner-dritten-reise-in-den-donbass/
    Soweit ich mich erinnern könnte, gab ein Artikel/Bericht auch hier

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