Warum Konsumverzicht dem Klima nicht unbedingt hilft

Solar-Panel auf dem Dach
Installation of solar PV panels – panels in place by David Hawgood, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Oder: Maik Maier will 100.000 Euro klimaneutral ausgeben.

In der aktuellen klimapolitischen Debatte gewinnt der ethisch motivierte Konsumverzicht zunehmend an Bedeutung. Individuen versuchen, ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren, indem sie emissionsintensive Verhaltensweisen – wie die Nutzung eines PKW oder Flugreisen – unterlassen und ihren Konsum reduzieren. Aber ökologisch richtiges Verhalten ist nicht einfach. Um diese Problematik zu verdeutlichen, betrachten wir den Fall von Maik Maier. Er bekam überraschend 100.000 € geschenkt und möchte als ökologisch bewusster Konsument dieses Geld so einsetzen, dass die CO2-Belastung so gering wie möglich bleibt. Er fragt sich also: Wie gebe ich das Geld aus, ohne Umwelt und Klima zu belasten? Maier will es gut machen. Wir untersuchen dafür sechs verschiedene Handlungsoptionen.

Kauf von Konsumgütern

Um die Klimawirkung von konsumtiven Ausgaben zu quantifizieren, wird die Emissionsintensität herangezogen. Diese Kennzahl setzt die Gesamtemissionen in Relation zur Menge an CO2-Emissionen pro Einheit des Bruttoinlandsprodukts (CO2-Emissionen pro €). In einer Vergleichsbetrachtung nehmen wir an, dass Herr Maier das ganze Geld für Konsumgüter mit durchschnittlicher Emissionsintensität ausgibt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat die deutsche Volkswirtschaft eine durchschnittliche Emissionsintensität von 160 Gramm CO2 pro €[1]. Also jeder €, der für Konsum ausgegeben wird, verursacht im Schnitt rund 0,160 Kilogramm CO2. Es ist also zu rechnen: 100.000 € multipliziert mit 0,160 kg CO2/€ = 16.000 kg CO2. Maik Maier würde durch diesen Konsum Emissionen von 16 Tonnen CO2 verursachen.

Kauf und Nutzung eines Autos

Nehmen wir an, er verwende den Betrag von 100.000 € für den Kauf und Betrieb eines Mittelklassewagens, Kaufpreis 50.000 €. Bei einer Lebensdauer von rund 200.000 Kilometern verbraucht dieses Auto etwa 14.000 Liter Benzin zu Kosten von 25.000 €. Für Versicherung, Reparatur und Wartung kommt etwa die gleiche Summe hinzu, was für die gesamte Lebenszeit zu Ausgaben von insgesamt 100.000 € führt. Jeder Liter Benzin, der im Motor verbrannt wird, setzt ungefähr drei Kilogramm CO2 frei, was Emissionen von rund 42 Tonnen verursacht. Addiert man die Emissionen für die Herstellung des Fahrzeugs von acht Tonnen hinzu, belaufen sich die Emissionen auf 50 Tonnen CO2.

„Sparstrumpf“ oder Vernichtung

Als weitere Option kann Maik Maier die 100.000 € als Geldbündel in einen Sparstrumpf stecken oder im Garten vergraben. Dort sind sie dem Wirtschaftskreislauf entzogen und verursachen keine CO2-Emissionen. Um den Effekt sicherzustellen, darf das Geld nie wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückkehren. Eine noch sicherere Methode wäre etwa die Verbrennung der Geldscheine. Das ist in Deutschland nicht strafbar, solange es das eigene Geld ist.[2] Im Ergebnis entstehen Null CO2-Emissionen. Unter ökologischen Gesichtspunkten wäre das eine konsequente, wenn auch radikale Option.

Bankeinlage und Konsumkredit

Bei unserer nächsten Option verzichtet Maik Maier auf Konsum, bringt das Geld zur Bank und legt es auf einem Konto an. Im Bankensystem kommt es durch die Gewährung von Krediten zu einer Giral- oder Buchgeldschöpfung. Die Einlagen der Sparer werden anderen Kreditnehmern in insgesamt größerem Maße als Darlehen zur Verfügung gestellt. Die Einlage von 100.000 € erweitert der Bank die Möglichkeit, Kredite zu vergeben. Doch welche Kreditsumme entsteht durch die Einlage von 100.000 € bei der Bank? Geschäftsbanken erzeugen aus der Einlage ein Vielfaches an Buchgeld. Der Geldmultiplikator ist variabel und liegt im deutschen Bankensystem zwischen 3 und 10.[3] Wenn wir einen Multiplikator von 4 unterstellen, lässt die Einlage von 100.000 € des Herrn Maier etwa 400.000 € neuen Kreditspielraum für die Bank entstehen. Mit welchen Emissionen wäre zu rechnen? Wenn die Bank die Einlage als Konsumkredit vergibt und mit ihm Konsumgüter mit durchschnittlicher Emissionsintensität gekauft werden, errechnen sich CO2-Emissionen von 64 Tonnen CO2 (0,160 kg/€ multipliziert mit 400.000 €).

Bankeinlage und Autokredite

Noch deutlicher wird der Effekt, wenn die Bank den durch die Einlage geschaffenen Spielraum gänzlich zur Finanzierung von Pkws verwenden sollte. Mit 400.000 € könnten vier weitere Mittelklassewagen finanziert werden (400.000 € / 100.000 € Kosten pro Auto = 4 Autos). Oben haben wir für die Lebenszeit eines einzelnen Fahrzeugs CO2-Emissionen in Höhe von 50 Tonnen CO2 errechnet. Über die gesamte Lebenszeit der vier Fahrzeuge hinweg würde Maiers Einlage indirekt Emissionen in Höhe von 200 Tonnen CO2 auslösen.

Die Lösung: Klimafreundliche Investition mit einer Solar-Anlage

Die wirksamste Option für Maier besteht darin, die 100.000 € nicht zu konsumieren, sondern in eine Solaranlage zu investieren. Der so erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist, verdrängt den Fossilstrom aus Kohle- oder Gaskraftwerken und reduziert dadurch die CO2-Emissionen. Die Verwendung des Gelds in CO2-mindernde Infrastruktur, wie Photovoltaikanlagen oder Windkraft, stellt die Option dar, die zu einer echten Netto-CO2-Reduktion der globalen Emissionen führt.

Fazit

Sparen durch Konsumverzicht hilft dem Klima nicht unbedingt. Klimaneutral konsumieren geht nicht. Konsumverzicht ist immer nur aufgeschobener Konsum. Wenn man den eigenen Konsum reduziert, wächst das eigene Geldvermögen. Dieses gesparte Geld wiederum wird letztlich zu Käufen führen, die die CO2-Emissionen steigen lassen. Wird das Geld alternativ zur Bank gebracht, wird die Kreditvergabe wirtschaftliche Aktivitäten ankurbeln, die die CO2-Emissionen erst recht steigen lassen. Sollten jedoch Sparguthaben für Investitionen verwendet werden, die den Einsatz fossiler Energie reduzieren (beispielsweise Solar oder Windrad), wird es zu einer Netto-Minderung der globalen CO2-Emissionen kommen.

 

Fußnoten

[1] https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland/kohlendioxid-emissionen#kohlendioxid-emissionen-2024

[2] Zwar könnte man mit dem monetaristischen Ansatz argumentieren, dass dadurch die Geldmenge sinkt und davon ein Abwertungsdruck ausgeht. Praktisch kann dieser Aspekt vernachlässigt werden.

[3] Für unserer Argumentation kommt es nicht auf die exakte Größe des (variablen) Multiplikators an. Für einige Länder sind gibt es hier Angaben. https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2012/heft/8/beitrag/geldschoepfung-in-der-krise.html. Siehe auch: Deutsche Bundesbank: Monatsbericht April 2017 69. Jahrgang Nr. 4

Helmut Zell

Dr. Helmut Zell, geboren 1952, Dipl.-Ing. und promovierter Volkswirt. Mehrere Jahre tätig in Tansania und Botswana. Dozent, Redakteur und Autor, jetzt im Ruhestand.
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94 Kommentare

    1. @motonomer
      Dient alles dazu die kleinen Leute unten zu halten damit die Bonzen die dicke Sause machen können.
      Die kleinen Leute müssen eh schon sparen wo es nur geht und emittieren so gut wie kein CO2.
      Die CO2-Bepreisung ist nur eine Masche um den kleinen Leuten den letzten Heller aus der Tasche zu ziehen.

      1. @ guazu

        Interessanter Artikel. Am besten fand ich den folgenden Absatz:

        „Eine Schutzgelderpressung funktioniert nach einem einfachen Mechanismus. Eine Organisation definiert eine Bedrohung, positioniert sich als einziger Anbieter von Schutz vor dieser Bedrohung und verlangt dafür laufende Zahlungen. Die Bedrohung kann real, übertrieben oder völlig erfunden sein – wichtig ist, dass die Zielgruppe daran glaubt und dass die Bedrohung nie vollständig beseitigt wird. Eine Beseitigung würde das Ende der Einnahmequelle bedeuten.“

    2. @motonomer

      🥶 Mittelfristig wird der CO2-Zertifikat-Handel von EU-Ursel wohl ganz schön einbrechen… 📉
      … und ihre Episode hoffentlich gleich mit! 😉

    3. „Alles quatsch, solange wir dem Kapitalismus frönen wird sich nichts ändern.“ Richtig
      „Und da es keinen Klimawandel gibt, ist das ganze Gerede eh für´n Arsch!“ Falsch
      Richtig ist, dass der Klimawandel bewusst benutzt wird, oder aus ideologischer Verbohrtheit, um unsinnige Maßnahmen für die Profitsteigerung oder weiteren Kontrollgewinn über die Bevölkerung durchzusetzen. Das eigentliche Problem ist nicht ein Klimawandel sondern die Lebensraumzerstörung und das Artensterben, richtiger die Ausrottung . Zudem ist aus ökologischer Sicht die Population von Homo sapiens zu hoch, als das sich das durch umweltbewusstes Verhalten kompensieren ließe.
      Sie haben ja recht mit ihrem running gag vom Kapitalismus, aber bleiben Sie da nicht stehen. Der Kapitalismus entsteht aus vielen Millionen Entscheidungen die Millionen Menschen 24/7 treffen. Man muss also fragen warum handeln sie so und nicht anders. Die meisten hätten Spielraum sich anders zu entscheiden. Mag er bei den Armen auch noch so gering sein, er ist meist >0. Noch haben wir Demokratie niemand war gezwungen bei der letzten Wahl Systemparteien zu wählen oder nicht wählen zu gehen.

  1. Das Verbrennen von Geldscheinen führt zu „Null CO2-Emissionen“?

    Ist das eine gefühlte Tatsache?

    Eine noch sicherere Methode wäre etwa die Verbrennung der Geldscheine. Das ist in Deutschland nicht strafbar, solange es das eigene Geld ist.[2] Im Ergebnis entstehen Null CO2-Emissionen. Unter ökologischen Gesichtspunkten wäre das eine konsequente, wenn auch radikale Option.

  2. „Jeder Liter Benzin, der im Motor verbrannt wird, setzt ungefähr drei Kilogramm CO2 frei, was Emissionen von rund 42 Tonnen verursacht. Addiert man die Emissionen für die Herstellung des Fahrzeugs von acht Tonnen hinzu, belaufen sich die Emissionen auf 50 Tonnen CO2.“

    Falsch. Ein l Benzin setzt ca. 2,4 kg CO2 frei.

    Am klimaneutralsten verhält sich der gute Maik, wenn er sein vorhandenes Auto einfach weiter fährt und das Geld im Garten vergräbt 😉
    Denn einfach mal den Resourcenverbrauch bei der energieintensiven Herstellung von Photovoltaik und erst recht von Umweltsünden a’la Windrädern zu ignorieren (und deren katastrophalen Umweltschäden bei der Entsorgung, sowie beim Flächenverbrauch während ihres Betriebes ) , fällt dann auch nicht ins Gewicht 😀

    1. Nicht zu vergessen, die „Alternative“ E-Auto. Die emittiert nämlich auch erhebliche Mengen an Treibhausgasen, und zwar vor allem in der Produktion. Das Fraunhoferinstitut hat vor Jahren mal eine Studie veröffentlicht, in der die „Co2-Schuld“, mit der ein E-Auto auf die Straße kommt, mit umgerechnet 100.000 Kilometern angegeben wurde. Also wenn man die ganze Kette von der Herstellung über den Betrieb vergleicht, kann man das Verbrenner-Auto und das E-Auto 100.000 Kilometer weit fahren, ehe da hinsichtlich der emittierten Treibhausgase überhaupt erst mal Gleichstand herrscht!

      Da wäre es natürlich auch „aus Klimagründen“ weit vernünftiger, das Verbrennerauto weiter zu fahren, bis es nicht mehr geht. Vorausgesetzt das menschgemachte Co2 hätte überhaupt einen Einfluß darauf.

      1. Vor allem bin ich der Meinung, dass das bisschen CO2, das Gaskraftwerke ausstoßen (menschlicher Anteil ca. 8%, davon Gaskraftwerke wohl im Promillebereich, wenn man die weltweit laufenden heranzieht) erheblich umwelt- und „klimafreundlicher“ ist, als die Vernichtung von Waldflächen durch Windparks, in Anbetracht der geringen Energiedichte pro Flächenverbrauch, den diese pseudo-umweltschützende Technik bietet.
        Windräder offshore – ok. Aber Windräder in Wäldern oder naturnahen Flächen ist Umweltzerstörung, die weitaus schwerer wiegt, als ein bisschen CO2, von dem noch nicht einmal gesichert ist, dass es überhaupt zur aktuellen Klimaerwärmung beiträgt.

      1. @ Klau-Die

        „eine Solarzelle amortisiert die bei der Herstellung verbrauchte Energie in etwa 1 bis 2 Jahren“

        Dies betrifft nur den Energieaufwand für die Herstellung dieser einen Solarzelle.

        Hinzu kommt der unbezifferte Energieaufwand für Beseitigung / Recycling von Siliziumabfall, säurehaltige Abwässer, Schwermetalle die beim Produktionsprozess anfallen. Dann Verpackungsmaterial (Kartonage, Holz), Transport (meist aus China), Energieaufwand für Stahl oder Aluminium für die Montage, die Montage selbst. Der Energie- und Materialaufwand für das technologisch notwendige Equipment wie Kabel und Leitungen, Inverter, Transformatoren und deren Transport zu den Montageorten der PVA.
        Und ohne diesen Gesamtaufwand bleibt die Solarzelle nur ein Haufen Silizium. Am Ende muss Energie für den Recyclingprozess aufgewendet werden.
        Unter Berücksichtigung all dessen verlängert sich die Amortisationszeit um den Faktor ca 5. Darüber mögen die Energiewender nicht gern sprechen und vernebeln die Tatsachen mit Sprüchen, dass die Sonne keine Rechnung schickt.
        Haben Sie sich nie gefragt, warum eine Technologie nach über 30 Jahren noch immer subventioniert werden muss?

        1. unbeziffert, aber mal 5 nehmen! Mann oh mann, da kann aber jemand mal wieder nicht mit Zahlen umgehen.

          Diese spekulativen Annahmen zum Energieverbrauch der Entsorgung sind deutlich überhöht.

          1. @ Klau-Die

            „Annahmen zum Energieverbrauch der Entsorgung sind deutlich überhöht“

            So? Wie hoch sind sie tatschlich?

            Das sind keine spekulativen Annahmen, sondern Erkenntnisse aus Projektplanungen und -realisierungen von Solaranlagen, also Insider-Wissen.

            Unbeziffert weil die Hersteller von Solarpanels keine Kostenangaben des Produktionsprozesses offenlegen. Den Energieverbrauch bei Entsorgung gibt keiner an, weil die meisten Anlagen noch in Betrieb sind. Kostenkalkulationen für den Rückbau von PV-Anlagen betrugen – ohne Recycling der Solarpanels – ca. 1/4 der Gestehungskosten. Für das Recycling der Solarpanels gibt es keine Technologie, also gehen die irgendwann auf Halde.

            Faktor 5 bezieht sich auf die Amortisationszeit der gesamten Material- und Montagekosten. Ohne Finanzierungs-, Planungs- und Projektsteuerungskosten und auch nicht evtl. Rückbau oder Recycling. So, und jetzt suchen Sie ein Solarinvestment für 4 oder 5 Jahre.

            Kommen Sie mir aber nicht wieder mit Wissen aus der Sendung mit der Maus und Amortisationszeiten von 1-2 Jahren.

            1. abgesehen davon, dass mittlerweile PV in Dtl. die billigste Energieform je kWh ist und keinerlei Bundesförderung mehr erhält, sind Kosten (€) etwas völlig anderes als Energien (Ws).

              Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen um hinterher festzustellen, Pflaumen schmecken besser.

      2. Eine Solarzelle heizt vor allem die Umwelt auf. Auf Dächern oder sowieso versiegeltem Boden akzeptabel.

        Aber über Böden, die sonst klimapositive Sträucher und Bäume (und nicht nur Rasen) tragen könnten, haben Solarzellen negative Effekte ganz abgesehen von Herstellung, WARTUNG (wie kommt der Wartungsarbeiter wohl zur zu reinigenden Solarzelle, zu Fuß?) und Entsorgung.

        1. ah, ein Autogegner der gegen die Versiegelung durch Strassenbau und durch die Zersiedelung der Landschaft in dem Speckgürteln der Großstädte ist?

          Na ein Glück, dass die fossilen Alternativen um so viel klimafreundlicher und CO2 sparsamer sind. Die Mondlandschaften der Tagebaue stehen ja schliesslich auch für eine intakte Natur und funktionierende Ökosysteme.

    2. „… Denn einfach mal den Resourcenverbrauch bei der energieintensiven Herstellung von Photovoltaik und erst recht von Umweltsünden a’la Windrädern zu ignorieren (und deren katastrophalen Umweltschäden bei der Entsorgung, sowie beim Flächenverbrauch während ihres Betriebes ) , fällt dann auch nicht ins Gewicht 😀 …“

      Sehr gut gekontert.
      Was veranlasst Herrn Zell also dazu, diesen wichtigen Punkt in seiner Argumentation auszuklammern? Wohl kaum Unwissenheit. Das darf man Herrn Zell, immerhin Dipl.-Ing. und promovierter Volkswirt, nun wirklich nicht unterstellen.
      Wenn nichts mehr Sinn ergibt, braucht man sich nur die Frage zu stellen, wer an dem vermeintlichen Unsinn verdient.
      Die Werbebranche verdient nicht nur gut, sie zahlt auch gut.

  3. Die Herstellung, der Transport, die Wartung und am Ende das Recycling oder das Verschrotten der Solaranlage setzt CO2 frei, Energie wird verbraucht oder besser gesagt, umgewandelt.

    Seit der Industrialisierung haengt der gemeine Buerger wie ein Junkie an der Nadel, deren Inhalt: Energie, zumeist fossiler Natur.

    Wer darauf vezichten möchte, in Form eines Cold Turkeys, um im Bild zu bleiben, der verzichte auf den Suchtstoff.

  4. Die gescholtenen „Gaskraftwerke“ die jetzt zusätzlich gebaut werden werden nur gebraucht weil man die Grundlastkraftwerke wie Atom ganz schnell abgerissen hat. Das hat übrigens selbst Habeck bereits erkannt. Der plante damals schon zwischen 30 und 50 neue Gaskraftwerke, das ist keine Idee der CDU.

    Mit Solar laufen wir bereits in die Sättigung rein, heißt wenn die Sonne (+Wind) scheint produzieren wir bereits mehr als benötigt. Das führt zu negativen Strompreisen die dann alle mitbezahlen, incl der trotzdem erfolgenden Einspreisevergütung. Der Strompreis steigt weiter. Im Winter brauchen wir teures Gas ohne Ende. Wenn das Wetter so bleibt haben wir im Februar noch ein Gasmangellage. Dieses Problem lässt sich mit nochmehr Solar nicht lösen.

    1. Dass es sich bei „UnserenPolitikern“ aus „UnsereDemokratie“ um unfähige Clowns handelt, zeigt doch schon die Tatsache, dass man sich nicht darum gekümmert hat aus überschüssigem Ökostrom Gas zu machen. Stichwort „power to Gas“.

  5. > „Warum Konsumverzicht dem Klima nicht unbedingt hilft“

    Bliebe zunaechst noch die Frage zu klaeren, ob das Klima uerberhaupt Hilfe annehmen moechte.

    1. @Markus: Dem Klima ist es völlig wurscht egal ob der Mensch existiert, oder wieder
      riesige Herden von Mammuts oder Bisons über den Planeten hoppeln. Früher gab es
      heftige Wald- und Präriebrände. Dann spucke sich immer wieder ein Vulkan aus.
      Die Meere setzten große Mengen Anhydrit frei. Wir führen dem Planeten Erde ja
      kein neues CO2 von außen zu, sondern wir wandeln bei der Verbrennung nur den
      Kohlenstoff wieder mit Sauerstoff zu CO2. Es bleibt also alles im Gleichgewicht.
      Das CO2 ist für das neue Pflanzenwachstum zwingend nötig. Ist zu viel gebunden,
      wie es tatsächlich heute ist, muss zur Produktion von Nahrung viel gedüngt werden.
      Vor 100.000 Jahren waren ca. 0,14% CO2 in der Luft. Heute sind es (schon seit dem die
      Messung vor etwa 150 Jahren überhaupt möglich war) ca. 0,04% CO2 in der Luft.

      1. Das ist falsch. Wie führen dem Planeten keinen neuen >Kohlenstoff< zu, aber in welchen chemischen Verbindungen er existiert (z.B. CH4 oder CO2), dass wird auch durch den Menschen sehr wohl beeinflusst.

  6. You’ll own nothing, and you’ll be happy, Maik Maier spendet am besten die 100.000 Euro an die Klimakleber das ist zu 💯% Klimaneutral und macht die Froh.

  7. Großer Gott! Mann! Dieser Erich Mustermann investiert sein Geld in Rheinmetall und schwuppsdiwutsch verliert es jeglichen CO2 Abdruck, da – lt.Uschi und EU – nachhaltige und klimafreundliche Rüstung für die Ukraine dem Klima dienlich ist wie sonst nix.

    Zusätzlich macht er noch nen echten Reibach und kann sich entspannt zurücklehnen und über die Anmietung eines genauso klimafreundlichen Privatflugzeuges (siehe Davos) für seinen nächsten Urlaub auf Bali (siehe Klimakleber) nachdenken.
    _______________________

    Leute, ich bin ja wirklich für Meinungsfreiheit, aber muß man echt jeden saudummen Deppenartikel ausgerechnet auf Overton veröffentlichen????

  8. Als ökologisch bewusster Konsument überweist er diese 100.000 € direkt an die DUH. Die weiß am besten was damit zu machen ist.
    Dieses Ziel visiert der Autor ja auch an. „Sollten jedoch Sparguthaben für Investitionen verwendet werden, die den Einsatz fossiler Energie reduzieren (beispielsweise Solar oder Windrad), wird es zu einer Netto-Minderung der globalen CO2-Emissionen kommen.“
    Wobei, Windradl und Solarpanel reduzieren nicht die globalen CO2-Emissionen, sondern transferieren Geldvermögen Vieler an einige Wenige.

    1. Die DUH kann dann mit dem Geld endlich eine Klage einreichen, dass das einfache Volk
      sofort mit dem Athmen aufhören muß! Jeder der dann noch nach Luft schnappt, wird
      sofort abgemahnt.

      1. DUH , Ja, auch so´n Verein wie auch der BUND von echten Irren, hab solche Leute beim Bildungsurlaub bei ex Freunden in Südfrankreich genossen…kann da nicht mehr hin, waren mal echte Freunde seit 2020 alle auf Corona und seit 21 alle gespritzt, teilweise mit anschließendem Schlaganfall. 😧

  9. Wenn bei Overton ein Artikel zum Thema Klima erscheint, kann man eine Wette darauf abschließen, dass all die selbsternannten Super-Experten schlagartig aus ihren Löchern gekrochen kommen, um ihre üblichen Klimawandelleugner-Märchen zu erzählen: Der Mensch hat überhaupt keinen Einfluss, egal was und wieviel in die Atmosphäre gepustet wird, wir brauchen noch mehr CO2 für besseres Pflanzenwachstum, Klimawandel gibt’s gar nicht vs. hat’s schon immer gegeben, EE sind völliger Schwachsinn und Blablub, laber…

    Also, an all die Dummies da draußen weltweit, deren Lebensgrundlagen durch die globale Erwärmung bereits massiv geschädigt sind und eventuell in naher Zukunft sogar ganz zerstört werden: Fürchtet euch nicht, sondern wendet euch an die hochqualifizierten Overton-Forenten und machet euch keine Sorgen!

    Ansonsten auch ruhig mal EIKE konsultieren 🤣🤣🤣

    1. Bis jetzt hat sich die Erde aber in den letzten 50 Jahren nicht erwärmt. Und im Moment ist
      mir ziemlich arsch kalt bei Außentemperatur von -8° C. Den Leuten in den USA können
      Sie geade auch nicht mit „Erderwärmung“ kommen. Mit dieser Panikmache verdienen ein
      Paar leute richtig Schotter. Dafür müssen zig Millionen Menschen unter dem Wahn leiden
      und in Deutschland bald frieren, weil die völlig bekloppten Grünen und deren Ex Häuptling
      uns das Gas abgestellt haben und es in die Ammi Verantwortung gelegt haben uns zu
      versorgen. Tun die aber nicht, denn „Amarican first“ !!

      1. @Träumer: „Bis jetzt hat sich die Erde aber in den letzten 50 Jahren nicht erwärmt.“

        Gegoogelt: „Die Erderwärmung hat sich in den letzten 50 Jahren massiv beschleunigt, wobei die globale Oberflächentemperatur seit 1970 schneller gestiegen ist als in jedem anderen 50-Jahres-Zeitraum der vergangenen 2.000 Jahre. Die globale Durchschnittstemperatur liegt mittlerweile rund 1,1 °C bis über 1,5 °C (Stand 2023-2025) über dem vorindustriellen Niveau.“

        Und klar, eine Kältwelle in den USA oder auch relativ kühle Temperaturen in Deutschland (wobei die aktuellen Werte früher normaler Durchschnitt hierzulande waren und im Westen Deutschlands sind’s aktuell übrigens + 6 °C, aber die Deppenmedien blasen ja mittlerweile alles unter 0 °C zum „Winterchaos“ auf) beweisen das Gegenteil.
        Ansonsten kann man aktuell auch gerne mal einen Blick nach Australien werfen, wo mal wieder Allzeit-Hitzerekorde mächtig wackeln.

        Aber „träumen“ Sie ruhig weiter!

        1. Wir brauche CO2 allein schon für das Pflanzenwachstum seit 1992 recherchiere ich das.
          Seit ich weiß wie man von „D1″auf „D2“ kommt ist das alles nur Verarsche, respektive eine Geschäftsmodell der herrschenden Klasse ist…nichts weiter.

          1. Du brauchst es bestimmt nicht. !

            Das in den Pflanzen umgesetzte CO2 wird bei deren Verrottung wieder freigesetzt. Der CO2 Umsatz der Pflanzen bleibt so klimaneutral konstant, von den Schwankungen im jährlichen Vegetationszyklus einmal abgesehen. Lediglich das durch den Menschen zusätzlich freigesetzte CO2 führt zu einem zusätzlichen CO2-Anstieg in der Atmosphäre; der dann zur real beobachteten, menschenverursachten Klimaerwärmung führt.

            Manchmal solltest Du auch Dein Hirn vor dem Posten einschalten!

            1. So ein Quatsch das ist alles längst bewiesen und du arbeitest mit der herrschenden Klasse zusammen der UNS das Leben kaputtmacht seit 1992 weiß ich das und Schluss mit dem Quark,,hat sich doch alles bewahrheitet.
              Mal von D1 auf D2 oder D3 umgerüstet. dann wüßtest du das, dass wirklich alles gelogen ist.
              Es ist wie bei Corona, den Spritzen, Tonkin, den Massenvernichtungswaffen von Hussein, oder Mutter Theresa.
              Nichts von dem was die Elite propagiert stimmt, oder ist gar gut für uns.

          2. „Wir brauche CO2 allein schon für das Pflanzenwachstum…“- hat das jemand bestritten?

            „Geschäftsmodell der herrschenden Klasse“ – ja in der Tat, möglichst viel zu konsumieren ist in der Tat das oberste Prinzip, und je kurzlebiger, um so besser. Die herrschende Klasse ist aber kein Monolith. Diejenigen, die am Verkauf von Panzern verdienen sind nicht automatisch auch diejenigen, die am Verkauf von Solarpanels verdienen. Für mich persönlich spielt es außerdem eine Rolle, dass die Dinger aus China kommen, Panzer hingegen nicht.

        2. wieviel von Al Gores großem Klimafilm hat sich den bewahrheitet?
          Mit was verdient Herr Al Gore sein Geld?
          Wo war er den vor kurzem zu Besuch? Kleiner Tip: liegt in der Schweiz und dort waren gar viele mit ihren Privatjets…

            1. Klar, und die Gletscher waren ja seid Erdwerdung dort – und ohne Menschen würden die bis zum Wärmetod des Weltalls dort bleiben ….

              Rofl

        3. @ jemp1965: Die Industrielle Revolution begann mit der weiterentwickelten
          Dampfmaschiene 1769. D.h. die globole Durchschnittstemperatur hat sich in fast 280
          Jahren um ca.1 ° C erhöht. Wer hat denn die Temperaturen so präziese global 1770
          gemessen? Es werden seit fast 70 Jahren verstärkte Sonnenerruptionen gemessen.
          Die Rollfilme von den Mondlandungen hätten eigentlich durch die hohe Strahlung
          schwarz sein müssen…….gut andere Geschichte. Als die Vikinger die heute so von
          Trump begehrte Insel entdeckten, nannten sie sie Grönland, weil es dort grünte und
          blühte. Das Siedeln wurde schnell wieder aufgegeben, weil sich das Klima auf
          Grönland zum frostigen verwandelte. Vor ca. 12.000 Jahren lag hier wo ich jetzt
          sitze, noch eine fast 100m dicke Eisschicht. Die Bedingungen auf diesem Planeten
          ändern sich ständig, aber nicht durch den Einfluß dessen Bewohner. Regionale
          Veränderungen wie die Entnahme von zuviel Wasser, wie z.B. aus dem Uralsee
          können regionale Veränderungen bewirken, aber keine Globalen. Der Einschlag
          eines größeren Kometen würde die ganze Klimatologie über den Haufen werfen.

        4. @ jemp1965

          „Die Erderwärmung hat sich in den letzten 50 Jahren massiv beschleunigt, wobei die globale Oberflächentemperatur seit 1970 schneller gestiegen ist als in jedem anderen 50-Jahres-Zeitraum der vergangenen 2.000 Jahre.“

          Und dürfte ungefähr auf dem Niveau des römerzeitliche Klimaoptimums liegen.

          Könnte es sein, dass die Ansichten über einen Klimawandel so banal sind, wie die Tatsache der Äquivalenz von träger und schwerer Masse?

    2. „Super-Experten schlagartig aus ihren Löchern gekrochen kommen,“ ja, der jemp

      „deren Lebensgrundlagen durch die globale Erwärmung bereits massiv geschädigt sind “

      bei dir sind was anderes als Lebengrundlagen geschädigt.

  10. Vielleicht sollte der Mensch ganz aufhören zu konsumieren? Dann jedenfalls stößt er kein CO2 aus, allenfalls durch Verwesung oder Verbrennung seiner Leiche. Merkt Ihr denn nicht endlich, wie albern das alles ist?

  11. So, und jetzt müsste nur noch erklärt werden, warum CO2 vermeiden dem Klima helfe.

    Hallo Leute: ein Gewächshaus wird nicht warm weil darin CO2 ist, sondern weil es ein gegen die Umwelt abgeschlossener Raum ist. Damit ist schon der Begriff „Treibhausgas“ in sich eine Lüge.

    CO2 ist ein Spurengas und völlig irrelevant für das Klima. Alles was in der Atmosphäre strahlungsmäßig, passiert geht zu 99% auf Wasser in seinen verschiedensten Formen zurück. Wasser ist mengenmäßig viel, viel mehr in der Atmosphäre vorhanden und deckt die CO2-Absorptionsbande fast vollständig ab, so dass CO2 pakrtisch keine Rolle spielt. Außer als „Lebensgas“ das die Pflanzen für den Aufbau von Biomasse brauchen.

    Wann wird mal wieder Vernunft herrschen statt Milliardärs-beförderter Oberschwachsinn?

        1. Was genau hast Du an dem Satz „Wasser ist mengenmäßig viel, viel mehr in der Atmosphäre vorhanden (mindestens 4% gegenüber 0,04% CO2) und deckt die CO2-Absorptionsbande fast vollständig ab, so dass CO2 praktisch (im Strahlungshaushalt der Erde) keine Rolle spielt. “ zu bemängeln?

          Siehe etwa hier die Grafik: h#ttps://www.fe-lexikon.info/lexikon/absorptionsbande

          Bei den Absorptionsintensitäten der „major components“ sind offensichtlich NICHT deren Konzentrationen in der Atmosphäre berücksichtigt. Daher wirkt der Einfluss von CO2 übertrieben in der Darstellung der „major components“. Deutlich ist das wesentliche Rückstrahlungsfenster (im Feld „Total absorption and scattering“) um 10 mymeter durch das Wasser bestimmt.

          Die CO2-Bande bei 4,3 mymeter spielt überhaupt keine Rolle wie das Feld „spectral intensity“ anzeigt.

          Zitat: „Es gibt zwei relevante CO2-Absorptionsbanden (bei 4,3 und 14,7 Mikrometer (µm)), wovon eine im Zentralbereich – im Wellenlängenbereich in der Mitte der Bande – tatsächlich schon weitgehend gesättigt ist.“
          auf h#ttps://www.fe-lexikon.info/lexikon/kohlendioxid-bande

          Also da spielt ein Mehr von CO2 schon überhaupt keine Rolle mehr.

      1. Dein Stefan Rahmstorf ist auch Ein Protagonist FÜR Coronamaßnahmen und natürlich auch FÜR die Todesspritzen und damit ist der Verbrecher raus.
        Wenn es nach mir ginge säße der schon lange hinter Gitter.

        1. na dann ist die Verschwörung ja komplett. Wie kann man nur von soviel wissenschaftsfeindlichem, irrationalem Hass aufgezehrt sein?

          Die reaktionäre Gegenaufklärung des Kapitals lebt. Keiner macht der Ölindustrie ihre Profite streitig. Schon gar nicht so ein bisschen anthropogener Klimawandel.

      1. Klar, Kohlendioxid ist wie Blausäure.

        Piep, piep, piep

        Warum nicht gleich Plutonium? Oder Antimaterie?

        Klimawahn muss vollverblödend wirken … wie Virenwahn und Putinwahn, …

        1. Kurzum: Geld, Macht & Kontrolle in Richtung BlackRock, Vanguard & Co bzw. deren Umschichtung & Konzentration!

          Dafür ist die allgemeine Verblödung unabdingbare Grundvorraussetzung!

    1. Das Spuren von Substanzen keine Auswirkungen haben, weiß doch jeder.

      Die 400 ppm C02 in der Atmosphäre können deshalb genauso wenig Einfluss haben wie 3 ppm Zyankali, die angeblich die LD50 für Menschen darstellen.

  12. Die Fragestellung allein zeugt von Kursichtigkeit.
    Der Konsum, egal ob privat oder gesellschaftlich, ist untrennbarer Bestandteil des Kapitalkreislaufes, der unter den herrschenden PV (Wert) mittels Marketing, das künstliche Bedürfnisse aktiviert, unbedingt gesteigert werden muss, damit der Kreislauf überhaupt erhalten bleibt.
    Ob ich Geld verbrenne oder mir mit der Hand über den Hintern fahre, bleibt sich gleich.

  13. Letztlich haben wir das Problem, dass dieser Planet endliche Ressourcen
    hat. Damit kann man die Klimadiskussion schon einmal ausklammern.
    Das hilft vielleicht.

    Endliche Ressourcen bedeutet, jeglicher Konsum, der mit Verbrauch
    von nicht erneuerbaren Ressourcen zusammenhängt, ist schlecht.
    Massive Reduktion der Weltbevölkerung wäre effektiv oder
    Deindustrialisierung und zurück zur Natur.

    Klima hin, Klima her…

    1. @Salzstreuer

      Eigentlich sind jegliche Reaktionen zu deinen Kommentaren Perlen vor die Säue geschmissen!

      Die Meinungen hier spiegeln zumeist zwei Lager, ohne diese mit diesen Zeilen bewerten zu wollen.

      Du hingegen hast offensichtlich zu viele Spritzen genossen; mit dem Ergebnis, zu einer blossen Null reduziert worden zu sein!

      Ein bemitleidenswertes Opfer, das sich dessen wohl bewusst ist und nun ein Freifahrtsschein beansprucht. Meinetwegen – mach nur weiter!

  14. Manche verwechseln gerne Wetter
    mit Klima.
    Dahinter steckt entweder Dummheit, Angst oder Raffgier. Oder auch im Dreierpack.
    Gegen Dummheit ist bekanntlich kein Kraut gewachsen.
    Angst verleitet oft dazu, wie Vogel Strauß den Kopf in den Sand zu stecken. Wenn man die Katastrophe nicht sieht, existiert sie auch nicht. Andernfalls müssten wir dann der Einsicht folgen, unsere Lebensweise radikal zu ändern.
    Und das ist nun wirklich zu viel verlangt.
    Raffgier ist bei denen zu beobachten, die Unsummen in gezielte Desinformation investieren. Sie sind es auch, die glauben, sie könnten sich ihre immergrüne Insel umgeben von Katastrophengebieten schaffen.
    Ein Trugschluss, den sie noch bitter bereuen werden.
    Die Natur bringt immer wieder neues Leben, neue Arten und Lebensräume hervor. Ob mit oder ohne den Menschen, ist für sie völlig bedeutungslos.

    1. „Dahinter steckt entweder … Angst …“ „Wenn man die Katastrophe nicht sieht …“

      Okay. Weil man wegen der Angst Wetter mit Klima verwechselte, würde man die Katastrophe nicht sehen – oder was war das nochmal? Oder nein, aus Angst vor der Klimakatastrophe Angst zu haben steckt man den Kopf in den Sand weil ..?

      Und unsere Lebensweise radikal zu verändern ist nun viel oder nicht viel verlangt? Ich kapiers nicht.

      Wenn du genausowenig geradeaus denken wie geradeaus formulieren kannst …

  15. Die drei hierzulande meistbekämpften Wahrheiten unserer Zeit:

    # Viren sind nicht das Problem
    # Kohlendioxid ist für das Klima bedeutungslos
    # Russland und China (Iran, Venezuela, …) wollen in Frieden und Sicherheit und ohne Einmischungen leben

  16. Märchenstunde hier: Von welchen Lobbyisten, die welche Ideologen vertreten, finanziert?

    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit ist bereits die Aussage, das ein Verbrennungsmotor pro Liter Benzin 3 Kilogramm CO2 freisetzt, falsch: Es sind etwas über 2 Kilogramm! Desweiteren wird für die Produktion von Solaranlagen der CO2-Ausstoss unterschlagen; ebenso jener, welcher für den Transport aus China anfällt! Bei Windkraftanlagen kommt noch der Abbau und die Weiterverarbeitung von seltenen Erden hinzu, was hier ebenso unterschlagen wird; von der Umweltbelastung ganz zu schweigen, welche beim sogenannten „Klimaschutz“ zugunsten vom Business mit CO2 Zertifikaten völlig aussen vor bleibt. Nicht zuletzt sind die prekären Arbeitsbedingungen, hier sei nicht zuletzt die übliche Kinderarbeit beispielsweise im Kongo hervorzuheben, welche zudem noch der Bildung entgegenwirkt, anscheinend keinerlei Erwähnung wert?

    Das wir mit dem Artikel hier für blöd verkauft werden sollen, begründet sich entweder mit der Blödheit des Autors, namentlich Helmut Zoll, oder in seiner Gier nach Geld vonseiten entsprechender Lobbyisten für wissentliche Falschaussagen; wahrscheinlich aber beides! Mich erinnert dieser Autor an unsere echten „Experten“ im Sinne unseres Mainstreams; zumindest ergab die Netzsuche nach einem Autor namens Helmut Zoll folgendes Ergebnis:

    „Helmut Zoll ist ein deutscher Autor, der für seine Traueranzeigen bekannt ist. Er bietet Möglichkeiten an, wie das Pflanzen eines Gedenkbäumchens oder das Anzünden einer Gedenkkerze, um Trost und Beileid auszudrücken.“ 🤓 🪦🕯️

    In diesem Zusammenhang ist der vom Autonomen dankenswert am Anfang des Threads verlinkte Artikel geradezu eine Labsal, welche Overton zu denken geben sollte!

    https://tkp.at/2026/02/01/der-klimabetrug-vom-petrodollar-zum-kohlenstoffdollar/

    1. Oh, Willy war schneller 🙂

      Aber ich glaube, auf den Artikel kann man auch öfters darauf hinweisen.

      Und bitte, wer kann, archivieren. Die Wahrheit verschwindet heutzutage allzuschnell aus dem sichtbaren Raum.

      1. Oh, guazu war noch schneller.

        Der Artikel hier und der Artikel von Cibis bzw. „Unbecoming“ zeigt das Niveau-Gefälle auf, das möglich ist.

        Von unter Null (hier) bis 100% Recherche, 100% Inhalt und 100% Analyse, 100% beste Qualität bei dem Substack-Artikel.

        Overton kommt immer mehr auf Schülerzeitungsniveau an: mal ganz Gutes, aber vorwiegend lau.

        1. @ratzefatz
          „Overton kommt immer mehr auf Schülerzeitungsniveau an: mal ganz Gutes, aber vorwiegend lau.“

          🤔 Hmm… Vielleicht eine Art stillschweigende Konzession, um EU Sanktionen im Vorfeld abzuwenden bzw. vorzubeugen? No lo se…

          Overton könnte sich ja mal selbst dazu äussern, dann wäre die allgemeine Verständnisbereitschaft hier wohl eher gegeben.

      2. @ratzefatz
        „Und bitte, wer kann, archivieren. Die Wahrheit verschwindet heutzutage allzuschnell aus dem sichtbaren Raum.“

        Ein Click im Browser reicht zur Offline Archivierung – im Fall von Opera auf ✈️

        Denke aber, das mittlerweile alle Browser offline-ready sein sollten…

  17. Die Hintergründe des induzierten Klimawahns, zumindest eine interessante Hypothese: das Ende des Petrodollars:

    h#ttps://tkp.at/2026/02/01/der-klimabetrug-vom-petrodollar-zum-kohlenstoffdollar/
    h#ttps://ovalmedia.substack.com/p/der-klimabetrug-vom-petrodollar-zum
    h#ttps://open.substack.com/users/36393175-unbekoming?utm_source=mentions

  18. Wirtschaftlicher Pferdefuß: der Schaden ist bereits dadurch entstanden, daß die 100.000 Euro existieren. Denn solange sie niemand einfach gedruckt und dem Herrn gegeben hat, wurde dafür irgendeine Leistung erbracht, die bereits Klimaschaden angerichtet hat, womit jetzt die Summe sozusagen als Gesellschaftsschuld für das Individuum verfügbar ist (der Staat, der die Währung herausgibt, schuldet dem Inhaber des Geldes einen materiellen Gegenwert, bzw garantiert, daß er diesen materiellen Gegenwert dafür eintauschen kann). Wenn er dafür jetzt also irgendwas kauft, richtet er definitiv weiteren Schaden an, selbst wenn es sich um eine „klimafreundliche“ Solaranlage handelt. Die beste Option „für das Klima“ wäre also tatsächlich, das Geld zu vernichten, denn man muß zudem bedenken, daß das Geld nach dem Ausgeben ja nicht weg ist, sondern es hat jemand anders, der auch wieder Schaden damit anrichten kann und wird.

    Insgesamt ist die Betrachtung hier aber auch recht fragwürdig. Wenn der Herr zB mit dem geschenkten Geld ein Auto kauft, heißt das nicht, daß er das Auto in der behaupteten Form zusätzlich benötigt. Vielleicht hatte er vorher keins, dann wird er kaum den Durchschnitt fahren. Vielleicht ersetzt er einen alten Stinker, dann verbessert sich die Klimabilanz rein auf den Betrieb betrachtet sogar durch bessere Effizienz und Technik. Das ist alles so relativ, wie Einsteins Auffassung von Zeit.

  19. Wenn man sich die Statements der Vertreter des council of inclusive capitalism (CIC – gibt es wirklich (googlen), laut Wall Street Journal, BlackRock etc. steht dieses über dem WEF) + die Videos des WEF etc. auf YT durchliest und anschaut, stellt man fest das Konsumverzicht nicht viel mit Klimaschutz zu tun hat. Ja , es werden weniger Ressourcen verbraucht. Ja, die Umwelt und ds Klima werden geschont. Wer das bestreitet hat nicht alle Tassen im Schrank. Aber: Um Klimaschutz allein gehts nicht. Viel mehr hier zu schreiben bringt nix… 30 Jahre Kampf gegen Blindheit, Überheblichkeit und verfi..kter Realitátsleugnung haben mir gezeigt: Die meisten Deutschen wollen das, was die einen „globale soziale Gerechtigkeit innerhalb de Schichten“ und die anderen (echte Marxisten, Kommunisten – die hier von Overtone-Redakteuren wie von den meisten Deutschen verspottet und ausgelacht werden) „Neo-Feudalismus “ nennen.
    Viele dreschen weiter auf die Regierung ein und glauben das alles wieder wie vor 2000 wird, wenn sie die AfD wáhlen.
    Offizielle Statements der EU, UNO, WHO, IWF, EZB etc. werden dabei völlig ausgeblendet.
    Viele bejubeln V. Orbán. Den Ungarn der der EU die Stirn bietet.. Das macht er sicher, irgendwie. Nebenbei drischt Ungarn andere Sachen, die in Deutschland heftigst diskutiert werden, durch. mRNA -Impfungen, Nebenwirkungen etc. sind in Ungarn nie Thema gewesen. Wer nicht geimpft ist wird sanktioniert (sozialschwache Ungarn bekommen noch weniger Geld etc). Und ganz nebenbei macht die einzige gesetzliche Krankenversicherung, die es in Ungarn gibt, massiv werbung für Impfung gegen Corona. Heute noch. Wobei -Ungarn wührt wohl eine neue Regel ein, landesweit. Wer nicht geimpft ist darf Krankenháuser etc nicht mehr betreten. Auch nicht mit Masken (deren Pflicht in ungarischen Krankenháusern übrigends erst im Mai/Juni 2025 aufgehoben wurde). Oder die Digitalisierung – digitale ID etc, die 2026 eingeführt werden soll. Verpflichtend. Wobei die Regierung kein Geheimnis daraus macht welchem Zweck diese dient. Kontrolle und Überwachung. Achja Corona/mRNA wo wurden die Spikeproteine , die an den heftigen Nebenwirkungen Schuld sein sollen, teilweise entwickelt? Achja in Ungarn. Die verantwortliche Professorin (Ungarin) bekam dafür den Nobelpreis und wurde wiederum dafür von Orbán gefeiert und öffentlich lange bejubelt. Egal…..
    Hier gehts ja um Deutschland….. Merz, der ehemalige WEF-Deutschland Generaldirektor und Generalmanager von BlackRock Germany hat jetzt wieder erklárt was als náchstes kommen wir.Selbst aus der CDU kommt Kritik. Interessiert ihm das? Öhm nicht viel. Denn: Er macht das was er tun soll, das was er lange vor seiner Wahl, seiner Kandidatur -aber auch wáhrend dieser und seinem Wahlkampf offen gesagt hat: Die Ziele und Interessen „anderer“ durchsetzen. So viel wie möglich. Auch für die „globale soziale Gerechtigkeit…………“ in der, so erkláren es UNO und WEF offen niemand, innerhalb seiner Gesellschaftsschicht (Unternehmner, Arbeitnehmer, Arbeitslose/Rentner (ganz offen vom WEF als „Nutzlose“ bezeichnet da „sie der Gemeinschaft eben keinen Nutzen bringen“) das Recht hat mehr zu besitzen als ein Vergleichbarer auf der Welt. Anders gesagt: deustche Arbeitnehmer haben kein Recht mehr zu besitzen als Ungarn, Polen, Italiener, Vietnamesen, Inder, Chilenen…. sonst wáre es ja keine globale soziale Gerechtigkeit. Wer glaubt sozial würde „mehr“ bedeuten – öhm nö. Sozial bedeutet nichts anderes als „gleich“, „gleichgestellt“…. Die sozialistischen Lánder hatten sich gerade daran strikt gehalten

  20. Reiche will (14?) neue Gaskraftwerke bauen. 2027 soll es kein russisches Gas mehr geben. 2040/2045 sollen wir zu 100% klimaneutral sein, ergo keine fossilen Brennstoffe mehr verheizen.

    Merz bettelt in Katar um Gas, der Regierungssprecher sagt Merz wolle dort auf die Einhaltung der Menschenracht aufmerksam machen. Mit der Moralkeule Gas einkaufen,ob das die Kataris mitmachen zumal die nur 20 Jahresverträge abschließen, also bis 2046/2047?

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