
Sie zweifeln an den Motiven der politischen Eliten? Dann sagen Sie es nicht zu laut, denn dergleichen wird als (rechte) Verschwörungstheorie gehandelt. Dabei weist alles darauf hin, dass diese Eliten sich verschworen haben.
»Die da oben«: Ein Schlagwort, was man früher besonders im linken Milieu vernehmen konnte – gegen »die da oben« formierte sich schließlich der Klassenkampf. »Die da oben« sollten zu begreifen lernen, dass »die da unten« auch was zu melden haben – die Interessen von »denen da unten« auf die Straße zu tragen, für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und auskömmliche Renten zu streiten: »Die da oben« verstanden das nur, wenn man lautstark war und nicht einknickte.
Wer heute nach oben schielt und glaubt, dass da oben was im Schilde geführt wird, ist der Elitenkritik verfallen. Und die gilt gemeinhin als Verschwörungsideologie – der wichtigtuerisch klingenden Nachfolgerin der Verschwörungstheorie. Vielleicht musste man die Bezeichnung auch ändern, weil sich die Theorie zu häufig als gängige Praxis erwies. Diejenigen, die jeden kritischen Ansatz als Verschwörungsdenken einordnen, brauchten also einen anderen, einen markigen Überbegriff, mit dem sie herumdoktern können. Verschwörungsideologie klingt nebenher auch gleich viel furchterregender. »Die da oben«-Sprüche gelten als so eine Ideologie – man würde den Eliten, auch denen in der Politik, etwas anhängen und andichten, was so nicht haltbar sei: Dass sie nämlich einer höheren Agenda folgten als jener, das Volk zu vertreten. Anders formuliert: Wer nicht naiv das Mantra des braven Spitzenpolitikers nachbetet, macht sich verdächtig.
Schaden vom Amt abwenden?
Dabei verwundert es schon, wie sehr sich die Kommunikation zwischen Politik und Bürger verändert hat – und wie wenig Einfluss der Bürger noch auf die Abläufe im politischen Betrieb hat. Die Schamlosigkeit der politischen Klasse ist fast schon legendär. Wann tritt denn ein ertappter Politiker nochmal zurück, um Schaden von seinem Amt abzuwenden? Nehmen wir nur mal Herrn Doktor Mario Voigt – zu anderen Zeiten wäre es eher zweitrangig gewesen, wie sich die Situation nun wirklich darstellt, ob er abgeschrieben hat oder nicht, hätte man zwar aufgeklärt. Aber nicht hängend und würgend, während er andachtsvoll den Landesvater mimt. Ein Rücktritt wäre notwendig geworden, um das Amt nicht belasten. Das Amt hing demgemäß höher als die Person, die versuchte, es auszufüllen – offenbar spielt das aber heute keine Rolle mehr. Die zu vergebender Ämter können vermutlich auch nicht noch mehr geschädigt werden, als sie es ohnehin schon längst sind. Nein, heute klebt man am Stuhl, wie man früher metaphorisch konstatierte, wenn ein Politiker nicht schnell genug den Platz räumte.
Die politische Klasse räumt keine Plätze mehr – oder nur in sehr seltenen Ausnahmen. Sie ist selbstsicher geworden. Zu selbstsicher. Arrogant geradezu. Sie haftet an Stühlen und hat sich in den Parlamenten verkeilt. Und egal, was auch immer herauskommt, womit man sie konfrontiert: Die Parlamentskleber sind einfach nicht loszureißen. Es ist eine ungenierte Klasse, die auch bei ruiniertem Ruf im lukrativen System pappen bleiben möchte – und eben auch haften bleibt. Die Rücktrittsforderungen vernimmt man nur im Flüsterton, selbst andere Parteien fordern dergleichen – wenn überhaupt! – nur zurückhaltend. Man ist sich in dieser Klasse einig: Rücktritt muss nicht unbedingt sein. Denn was, wenn man selbst mal in die Enge getrieben wird? Da möchte man auch die Loyalität der politischen Privilegierungsgenossen in Anspruch nehmen dürfen.
Diese fehlende Rücktrittsmoral ist natürlich auch Ausdruck eines fehlenden Verantwortungsgefühls – zeigt aber auch an, dass »die da oben« im Berliner Parlament oder auch in den vielen Landesparlamenten, keinerlei Demut an den Tag legen möchten. Der Souverän ist für sie nicht relevant, die Empörung der Bürger nur etwas, dass man mit der richtigen Ansprache wegverwalten kann. Wofür hat man denn Marketingleute engagiert? Sie sind es, die den Abgeordneten zu einer Art Überfigur umdeuten, einem für den Bürger unantastbaren Wesen – im Zweifelsfall wird die Kritik an einen der Unberührbaren neu gedeutet: als Elitenkritik – und damit als Ausdruck sogenannten verschwörungsideologischen Denkens. Damit hält sich die politische Klasse schadlos, kann Kritik als der Gemecker von Spinnern abtun.
Elitenkritik als Verschwörung soll den Klassenkampf kleinhalten
Kritiker werden nun einwenden, dass diejenigen, die die Elitenkritik als gefährliches Querdenken und rechtsoffenes Verschwörungsdenken abtun wollen, etwas Anderes meinen könnten. Sie wittern hinter dieser Kritik eine Denkart, die glaubt, dass der politische Betrieb nicht den Interessen des Volkes dient, sondern denen einiger reicher Leute, die Einfluss nehmen auf das politische Personal, auf die Abläufe und Gesetzesvorhaben – dass da sehr reiche Leute sitzen würden, die die Politik in der Hand haben, wird als groteske Vorstellung abgetan. Als Verschwörungsnarrativ – noch so ein Modewort – und simplifizierende Betrachtungweise. Denn die Welt sei freilich sehr komplex – ein Einwand, den keiner leugnet, der aber zuweilen als Ausrede missbraucht wird, um Elitenkritik kleinzuhalten.
Gibt es etwa keinen Einfluss reicher Leute auf die Politik? War nicht auch das Teil der linken Agenda noch vor Jahren? Dass der Reichtum die Politik in der Tasche hat: Nie war es anders – und immer hat es »die da unten« geärgert. Wenn die nun ihrem Ärger freien Lauf lassen, gelten sie als gefährliche Verbreiter von Desinformation. Merken diejenigen, die heute unter der Flagge linker Politik eine gänzlich andere Politik exekutieren wollen, dass hier der Klassenkampf im Keim erstickt wird? Oder sind sie dumm genug, um das nicht verstehen zu können? Je öfter jemand aus diesem postlinken Milieu von Desinformationskampagnen plappert, die man in den Griff bekommen müsse, desto stärker machen sie sich als Interessensvertretung von »die da unten« unmöglich.
Die Politik und die Einflüsterer aus den Sphären des Superreichtums haben sich verschworen gegen die normalen Menschen allüberall auf der Welt. Sie richten eine Überwachungswelt ein, in der die Kontrolle nicht erst auf öffentlichen Plätzen mit Kameraüberwachung beginnt, sondern bei der Gedankenkontrolle auf dem eigenen Handydisplay. Wenn das Verschwörungsdenken sein soll, dann doch nur, weil »die da unten« die Opfer einer Elitenverschwörung sind und es bitte nicht merken sollen. Ob das nur der eine Masterplan ist oder viele verschiedene Dynamiken: Immer stammen sie aus den Zyklen der wahren Macht – nie aus der Basis. Natürlich kann man inbrünstig daran glauben, dass Figuren wie Greta Thunberg »von unten« kamen – man könnte es aber auch hinterfragen und skeptisch bleiben. Denn wie konnte es ein kleines Mädchen aus dem Nichts bis in die Sphären der Eliten schaffen, um dort ihrem Groll zu hegen, während die zum Himmel schreiende Armut auf Erden thematisch kaum in diese Gefilde kommt?
Elitenkritik ist plötzlich rechts
Wer das als Zufall betrachten will, sollte das tun – es beruhigt natürlich auch das Gemüt, wenn man so tut, als sei der Apparat an sich intakt und Zufälle oder Überraschungen noch möglich. Wer heute nach Verflechtungen zwischen Konzernen, Lobbyisten, reichen Privatiers und politischen Entscheidungsträgern fragt, sieht sich schnell nicht nur dem Verdacht ausgesetzt, ein vereinfachendes Weltbild zu pflegen – nein, der muss zudem damit leben, dass man ihm unterstellt, rechte Ressentiments zu verbreiten. Denn Elitenkritik hat plötzlich die Seiten gewechselt. Ohne Erklärung, ohne Darlegung – das kann nur mit einer Kampagne erklärt werden, bezahlt von denen, die sich eine derartige Aktion zur Meinungs- und Gedankenkontrolle auch finanziell leisten können.
Auffällig ist, dass nicht der Inhalt der Kritik den Ausschlag gibt, sondern die Zuschreibung. Es spielt so gut wie kaum noch eine Rolle, ob die vorgetragenen Argumente belegt, sachlich formuliert und politisch anschlussfähig sind. Entscheidend ist, wer sie äußert – und in welchem Klima er das tut. So entsteht eine Art Kontaktschuld: Bestimmte Themen gelten als »verbrannt«, weil sie angeblich von den Falschen aufgegriffen werden. Wer sie dennoch anspricht, riskiert, selbst in dieses Lager einsortiert zu werden.
Die historische Linke ist das Produkt einer aufkommenden Elitenkritik – 1789 saßen die Radikalen und Revolutionäre auf der linken Seite der konstituierenden Nationalversammlung Frankreichs. Ihnen gegenüber, auf der rechte Seite des Hauses, die Konservativen und Monarchisten, denen es zuwider war, dass die links sitzenden Herren hart mit dem Treiben der Eliten des Ancien Régime ins Gericht gingen. Natürlich waren diese Linken selbst elitär, kritisierten aber die alte ständische Ordnung. Ihre Elitenkritik richtete sich somit ganz besonders gegen vererbte Vorrechte. Nicht Herkunft, sondern Leistung und Gemeinwohlorientierung sollten über Einfluss entscheiden. Die Arroganz der Macht, der Standesdünkel des Adels, der sich gegen die kleinen Leute verschworen hatte: Das machte diese Leute aus, die links saßen. Und plötzlich soll die Elitenkritik rechts sitzen, dort wo 1789 die alte Ordnung verteidigt, die Arroganz der Mächtigen aufrechterhalten werden sollte?
Der gute Staatsbürger ist ein Elitenskeptiker
Im Zuge der aktuellen Offenlegung der Epstein-Files droht eine gravierende Gefahr für jene, die Elitenkritik als Verschwörungsideologie abtun: Die Papiere belegen mal deutlicher, mal undeutlicher, wie sich eine Elite aus allen möglichen Bereichen der Gesellschaft mit Kindern und Jugendlichen, teilweise auch mit volljährigen Personen gegen deren Willen verlustiert hat. Die elitären Zirkel werden ein grundlegendes Interesse daran haben, diese Causa nicht als Verfehlung der Eliten zu sehen, sondern als Summe von bedauernswerten Einzelfällen. Tatsache ist aber: Es gibt globalistische Eliten, die nach aktueller Aktenlage weitreichende Netzwerke für (pädophilen) Sex nutzen. »Globalistisch« ist hierbei die nächste Red Flag, um es auf Deutsch zu sagen, die mit der Warnung aufblinkt: Achtung, Rechtsalarm! Ganz so, als ob es weltweit agierende Elitezirkel nicht gäbe!
Wer erinnert sich noch an den Fall Marc Dutroux? Anfang der Neunzigerjahre kam heraus, dass der Belgier Kinder entführte und sie in einem Verlies hielt – einige Kinder kamen zu Tode, verhungerten oder wurden ermordet. Schnell häuften sich die Stimmen, die starke Indizien für einen Kinderporno-Ring sahen. Am Ende versickerte der Skandal, Dutroux wurde öffentlich als ganz normaler Scheißkerl hingestellt – so wie zuletzt Jeffrey Epstein auch. Ein bedauerlicher Einzelfall sein er gewesen, ein Perverser und Voyeur. Zufällig hatte er auch prominente Gäste. Bei den Demonstrationen gegen Corona fand man vereinzelt immer auch Leute, die Schilder hochhielten, auf denen etwas von Pädophilie stand, von Netzwerken und von Eliten. Man tat sie gerne als Spinner ab – und die Medienschaffenden, die ein Interesse daran hatten, die Demonstrationen rechts zu verorten und damit zu stigmatisieren, freuten sich über solche Schilder, denn sie belegten angeblich eine Mischung aus Spinnerei und rechtem Elitenkritik-Verschwörungsdenken. Heute muss man diese Leute ganz anders betrachten: Sie hatten ein gutes Gespür für das globale Elitensystem, in dem Reiche und Superreiche, Mächtige und Supermächtige ihre Perversionen ausleben können, gedeckt von den politischen Funktionseliten und der Justiz.
Der gute Staatsbürger, so galt es noch vor Jahren, ist grundsätzlich skeptisch gegenüber seiner Regierung und dem Treiben der Eliten. Elitenskeptizismus galt als politische Reife. Diese politische Reife wird mittlerweile als gefährlich, als staatszersetzend eingeordnet. Wer gegenüber Eliten seine Skepsis formuliert, kann das natürlich in einem gewissen Rahmen tun – dieser darf nur nicht übertreten werden. Einzelfälle von elitärem Machtmissbrauch dürfen noch thematisiert werden – nachdem man öffentlich verhandelt hat, wer zum Abschuss freigegeben wird. Wer die elitären Zirkel, weltumspannend wie sie sind, egomanisch wie sie auftreten, bürgerverachtend wie sie agieren, aber in seiner Gänze zum Thema macht, wird gebrandmarkt – von Leuten, die nicht zu diesen Eliten gehören, die sich ihnen aber medienschaffend andienen. Man kann eben immer die eine Hälfte der Habenichtse kaufen, um die andere Hälfte der Habenichtse kleinzukriegen.
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Wer soll diesen Eliten noch glauben,wenn auf der Münchner Sicherheitskonferenz berichtet wird(Statements von 5 europ.Aussenministern,u.a. bedauerlicherweise auch der deutsche),Nawalny wäre mit einem Froschgift von Putin im Arbeitslager in Russland vergiftet worden.
Mit hoher wissenschaftlicher Wahrscheinlichkeit!!!!!
Nach 2 Jahren?!!!
Die sterblichen Überreste wären aus Russland geschmuggelt worden und von mehreren Labors untersucht worden mit dem Ergebnis:tödliches Ftoschgift,200 mal stärker als Morphium!!!!!
G’schichten aus den Wiener Wald halt…🦄
Ist das das gleiche Gift, mit dem Putin schon Rasputin ermordet hat?
Eine Vergiftung Nawalnys mit Froschgift kann durchaus der Wahrheit entsprechen, weil es ja auch im Bereich des Wahrscheinlichen ist, dass Nawalny im Auftrag westlicher Geheimdienste ermordet wurde (bekanntlich wurde Nawalny aus Sicherheitsgründen in die Arktis verlegt, was anscheinend immer noch nicht außer Reichweite von MI6 und CIA war). Nawalny wurde von eben diesen Geheimdiensten aufgebaut und geführt. Im Gefängnis mit langer Strafe war er ihnen nutzlos geworden, zudem bestand die Gefahr, dass er undicht werden würde, dass er Geheimnisse preisgeben würde, was ein starkes Motiv für Mord wäre, den man zusätzlich propagandistisch ausschlachten konnte indem man ihn Putin in die Schuhe schiebt.
Gegen Putin als Auftraggeber sprechen eine Reihe von Fakten:
https://swprs.org/political-arrests-poisonings-deaths/
Für mich ist das eine dummdreiste Lügengeschichte gegen den gesunden Menschenverstand,deren Wahrscheinlichkeit gegen Null geht.
Ausserdem eine üble Verleumdung Russlands,aber das ist man ja gewöhnt.
Scheinbar halten diese Eliten die Bürger für absolut blöde,dass die ihnen diesen Schwachsinn abkaufen.
Allerdümmste,primitivste Propaganda.
Die werden schon wissen mit was sie Nawalny vergiftet haben. Da brauchte es keine Untersuchungen. Denke es waren die zwei Besucher die ihn kurz vor seiner Freilassung aufsuchten.
Der beste Kommentar dazu
https://www.moonofalabama.org/2026/02/poison-dart-frogs-killer.html#comments
und das Bild des Mörders wird gleich mitgeliefert.
Woker Opferkult.
Mehr und mehr gefällt mir dieser Roberto!
Er ist in der Lage über die herkömmlichen Ideologien/Religionen hinaus kritisch zu denken. Was dabei herauskommt gefällt mir nicht immer, aber irgendwie ist er schon auf einer „höheren Stufe der Erkenntnis“ angelangt, also einer auf Augenhöhe.
Mehr und mehr aber langweilt mich dieser Rötzer, der mit seinen jüdischen Freund Moshe wehmütig über die Aufklärung schwelgt, irgendwie noch immer nicht begriffen hat, daß das Zeitalter der Ideologien, geistlicher und weltlicher Religionen, vorbei ist.
Beide zusammen bildeten einen interessanten Dualismus, mit dem sich die Bücher des Westend-Verlags hoffentlich gut verkaufen lassen.
Beide, Roberto und Rötzer, konnten auf unterschiedliche Weise noch nicht vollkommen den kolonialen Überlegenheitsdenken, dem Eurozentrismus der „weißen Rasse“ abschwören. Rötzer glaubt noch an die Aufklärung, den Linksliberalismus, der zivilisatorischen Mission der aufgeklärten westlichen Welt. Um der neurechten Leserschaft ein wenig zu gefallen verteidigt Roberto manchmal die fetten (fett im Sinne von selbstgefällig), alten weißen Männer, auch gegen ebensolche alten weißen Frauen. Vielleicht führt dies zu Weisheit? Ich weiß es nicht. Aber lustig ist es schon, wenn die (westliche) Welt nicht so traurig wäre.
„….aber irgendwie ist er schon auf einer „höheren Stufe der Erkenntnis“ angelangt, also einer auf Augenhöhe.“
Lesen sie das nochmal, vielleicht fällt ihnen was auf.
Nicht?
Na dann.
Man benutzt Anführungszeichen wenn man etwas unklar formulieren will, damit es unscharf bleibt und es nicht so blöde und absolut klingt. Erheben Sie sich etwas über die Dinge, denn klare Luft tut gut.
Tatsächlich kapieren sie es nicht.
Und jetzt: Zensur? Demutsgesten? Entschuldigungen? Anstatt sich mit der ‚Sache‘ auseinanderzusetzen, ergehen Sie sich in auffällig arrogante und vulgäre Herabsetzungen . Das ist Ihr Recht, keine Frage. Es zeigt aber auch den Geisteszustand, in dem Sie hier konstruktiv gemeinte Aussagen, die als solche immer (!) anderes getätigt werden könnten, auf niveaulose Art ‚fertig‘ machen. Ich persönlich stimme dem obigen Text von Roberto De Lapuente in nahezu allen Punkten zu, das muss natürlich nicht jeder tun. Aber vor allem würdige ich beim Lesen dieser Texte mit jeder Faser den dahinterstehenden Versuch von Roberto De Lapuente und auch Florian Rötzer, Zusammenhänge zu beleuchten, um Informationen zu transportieren, mithin die Grundmaxime des vernünftigen Gesprächs. Es ist ein Symptom unserer intellektuell verwahrlosten Zeit, dass der Versuch, das vernünftige Gespräch zu zerstören für immer mehr Menschen attraktiver zu sein scheint, als an ihm mit einem konstruktiven Ansatz teilzunehmen.
Solange die „Aufmüpfigen“ rufen „Kriminelle Ausländer, alle abschieben“ anstatt endlich mal Eliten in den Knast zu werfen, ist doch alles in Butter.
Und die Rechten sagen den Linken immer wieder: wenn man nicht rechts sei – also nicht auf das Spiel der Eliten hereinfällt auf Ersatzfeindbilder einzuprügeln, die nicht selten im gleichen Boot sitzen wie man selbst – dann sei das „Spaltung. Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen wie mir scheint. Peace….
👍👍👍.
@Richard: Sitze ich, der viele Jahre gearbeitet und kräftig in des Staatsäckle einbezahlt hat
im gleichen Boot wie der 22 jährige Migrant, der seine Papiere vor dem „Einreisen“ nach Deutschland
entsorgt hat, sich mit einem Dutzend Identitäten in mehreren Bundesländern anmeldete und jetzt
im Netzwerk der Drogenmafia integriert ist?
Für Kriminelle – egal ob „biodeutsch“ oder Migrant – ist der Rechtstaat zuständig. Stell mal vor Du bist Mörder und wirst abgeschoben. Das ist doch das Gleiche wie ein Freispruch… Aber natürlich geht es hier um etwas ganz Anderes… es geht ua darum Ausländer generell zu verdächtigen, als Kriminelle hinzustellen, Misstrauen zu stiften. Aber lassen wir dieses Thema mal beiseite. Man könnte da eine riesige Doktorarbeit zu schreiben. Das will ich an dieser Stelle nicht.
Was ich noch sagen will: ob der 22-Jährige Ausländer oder Deutscher ist, ist in dem Kontext, den Du mir schilderst, irrelevant. Beide werden eines Tages Deine Rente bezahlen. Beide stehen erst am Anfang ihres Berufslebens. Also ich verstehe das Problem nicht.
Noch ein Aspekt: was glaubst Du wer die größten Profite daraus zieht die Menschen gegeneinander auszuspielen? Wofür werden Migranten benötigt? Sie werden ua für das Lohndumping benötigt. Daran ist aber nicht der Migrant schuld sondern ein System, welches diese Form der Ausbeutung zulässt bzw. befördert.
Ein Beispiel: es heißt ja immer wieder mal „der Ausländer, der nimmt mir meinen Arbeitsplatz weg“. Was denkst Du, warum der Unternehmer nicht will, dass Du auf ihn wütend bist stattdessen lieber auf den Ausländer? ER ist es doch, der Deinen Arbeitsplatz abbaut und durch eine billigere Arbeitskraft aus dem Ausland ersetzt. ER ist es doch, der die Handlung vollzieht. Das macht doch nicht der Ausländer. Ich bin einfach dafür die Probleme an der Ursache anzupacken, nicht am Symptom.
Volle Zustimmung!
Ein toller Artikel von Roberto J. De Lapuente.
Der hat mich sehr angesprochen, so das ihn mir Laut vorlas. Das passiert mir nicht häufig.
Worte die mich mitnahmen und mein eigenes Denken bestätigen.
Ich lese vieles im Netz unter anderem auch hier und bin eine überzeugte Verweigerin des ÖFR und allen großen Gazetten
des untergehendem Republikanischen Machtkartells.
Die aufgezwungene Digitalisierung ist nur eine weitere Voraussetzung zur Vergrößerung der Macht ihrerseits um uns mundtot zu halten. Wahlen verkommen zum Zetteln falten, so etwas brauchen keine Demokratien, Demokratien brauchen Diskurs. Wer so etwas abwürgt will keine Demokratie, sondern nur eine gefühlte Demokratie in der man sich es bequem macht. Und dann, von Demokratie plappert, wie schön diese sei das man auch sein eigenes Wort zu erheben dürfe.
Natürlich ohne jegliche Konsequenzen, was für ein Euphemismus.
Ein jeder sollte wissen von woher diese Republik kommt, aus den Trümmern einer Diktatur, die schlimmstes getan hat, die Helfershelfer kamen davon und deren nachkommen machen es ihnen gleich, nur anders, mit anderen Mitteln.
Eigentlich sollte jeder Mensch der seines Lebens bewusst ist, dass gleiche tun was jeder vor 33 im vergangenen Jahrhundert getan hat, die gefühlte Demokratie verlassen verlassen und woanders leben und das hier vergessen.
„Dabei weist alles darauf hin, dass diese Eliten sich verschworen haben.“
a) Weil sie es können
b) Weil es offensichtlich zu sehen ist
c) Weil nur so dieser unerträgliche Zustand aufrecht zu erhalten ist
d) Weil es mit dem Denkverhinderungsschlagwort „Verschwörungstheorie“ in Abrede gestellt wird
e) und zwar von deren Bütteln und Büchsenspannern in Politik und Medien und Akademikern
„Hoch die internationale Solidarität“ war von Anfang erkennbar, und natürlich zuallererst von Marx, eine Parole, die sich nicht an Arbeitende richtete, weil Arbeitende gar keine Mittel und gar keine Zeit für so etwas haben, sondern diese Parole hat sich schon immer an die Ausbeuterklasse gerichtet. Und linksmarxistische „Klassenkämpfer“ schreien das auf der Straße zu ihrer eigenen Verarschung. Denn es gibt nur eine internationale Solidarität: die Solidarität der heimatlosen, perversen, kranken Ausbeuter und Bedrücker. Zur Aufrechterhaltung ihres Bedrückungssystems.
Und „Linke“ sind zZ deren größte Unterstützer, deren „fünfte Kolonne“, deren aktivste Widerstandsverhinderer und lautesten Vertreter deren Bedrückungsidiologien: Marxismus, Darwinismus, Malthusianismus, Klimatismus, Virismus, Genderismus, Globalismus, Digitalismus.
Wer hat dir denn das Hirn frittiert? Soviel verbalen Durchfall hat man hier schon lange nicht mehr gelesen.
Die eigentliche Bombe aus den Epstein-Akten ist das Sichtbarwerden der Eliten-Monarchie, die uns dieses Kabuki vorspielt und im Hintergrund die Massen nach ihren Belieben steuert. der KiFi-Krams ist dabei der Kitt, der diese Machstruktur unsichtbar UND zusammen hält. die Bachheimers schreiben treffend:
Das WEF ist keine neutrale Diskussionsrunde mit Käsehäppchen. Es ist ein globaler Karrierekreisel. Wer dort als „Young Global Leader“ durchgereicht wird, landet später in Ministerien, Zentralbanken, Tech-Konzernen oder Aufsichtsräten. Keine Theorie, nur Personalpolitik.
(unten Aufklappen für den Rest)
16:02 | escapekey: Die Entwicklung einer digitalen Währung
Im September 2012 saß Jem Bendell in einer Sitzung des Weltwirtschaftsforums, als sein Telefon vibrierte. Es war Jeffrey Epstein. Bendell entschuldigte sich und erklärte sich innerhalb weniger Tage bereit, eine private Initiative zur „Neugestaltung des Finanzsystems/der Finanzmärkte” zu leiten – finanziert von Epstein, außerhalb der Aufsicht des WEF strukturiert und nach den Chatham-House-Regeln geführt, die die Anonymität der Teilnehmer garantieren. Das WEF hatte Bendell gerade für seine Arbeit im Bereich Währungsinnovation zum Young Global Leader1 ernannt. Er war genau die Art von Person, die das Forum förderte, um die Zukunft des Geldes zu gestalten. Epstein nahm ihn mit.
Aus Dokumenten, die das Justizministerium 2025 und 2026 veröffentlichte, geht hervor, dass Epstein zwischen Oktober 2011 und September 2012 ein Jahr lang systematisch die Arbeit des Weltwirtschaftsforums zu alternativen Währungen evaluierte, deren Grenzen identifizierte und die besten Mitarbeiter abwarb, um unter seiner Kontrolle eine parallele Initiative zu starten.
Aber die Talentsuche war nur der Anfang. Die Dokumente zeigen in ihrer Gesamtheit eine koordinierte Kampagne, um mehreren Regierungen gleichzeitig eine souveräne digitale Währung zu verkaufen, mit einem strategischen Rahmen, einem technischen Entwicklungsteam und in mindestens einem Fall sogar einer Mitwirkung bei der Wahl des Politikers, der sie umsetzen sollte.
Der vorherige Aufsatz – „Epstein“ – dokumentiert Epsteins Rolle als Koordinationsknotenpunkt: die Finanzarchitektur, die er mit JPMorgan entworfen hat, das Forschungsportfolio, das er zusammengestellt hat, und die Mitarbeiter, die er in verschiedenen Institutionen platziert hat.
Kommentar des Einsenders
Eine Smoking Gun, die hier ans Licht kommt, die den Atem stocken läßt! Diesmal keine Kinder-Schweinereien, es geht ums Geld – das Digitale Geld – der Inbegriff des „deep state“!
Eine sinistre, glandestine Sitzung im Rahmen des WEF 2012 unter Beisein/dem Forcieren Epsteins, das Geld-/Währungssystem über die digitale Schiene zu verändern, über den „bitcoin“ nachzudenken und Rahmenbedingungen zu schaffen, um DCs zu etablieren…!
Im Grunde genommen eine Handvoll/Gruppe von hochrangigen Bankern, Politikern, und Schwerstkriminelle, die über die Neugestaltung des Geldsystems über Digti.Currencies erneut sinnieren, die Macht über die Währungen weiter in ihren Händen zu halten versuchen… wie schon 1913/1971 und den derzeitigen Verwerfungen am Edelmetallmarkt – hier verwundert nichts mehr…! Grotesk, bizarr, augenöffnend. Ps: Damit können sich die EZB-Lagarde und der Rest der Partie ihren „Digitalen Euro“, Euro u.a. in den Allerwertesten schieben – mehr Kriminal und „Weltverschwörung“ geht nicht mehr!
Das WEF ist keine neutrale Diskussionsrunde mit Käsehäppchen. Es ist ein globaler Karrierekreisel. Wer dort als „Young Global Leader“ durchgereicht wird, landet später in Ministerien, Zentralbanken, Tech-Konzernen oder Aufsichtsräten. Keine Theorie, nur Personalpolitik.
Und wenn jemand wie Epstein genau dort ansetzt, Leute abzieht und hinter verschlossenen Türen ein Parallelprojekt aufbaut – dann zeigt das, wo die relevanten Hebel sitzen. Nicht im Bundestag. Nicht in Fernsehdebatten. Sondern in Netzwerken, die niemand gewählt hat.
Chatham House Rules.
Private Finanzierung.
Exklusive Einladungen.
Das ist kein demokratischer Prozess. Das ist Vorfeldsteuerung. Das Muster ist immer dasselbe: Man erfindet ein wohlklingendes Narrativ – Nachhaltigkeit, Transparenz, soziale Wirkung…. Man versammelt die richtigen Leute. Man formuliert Konzepte, lange bevor die Öffentlichkeit merkt, dass überhaupt ein Konzept entsteht. Jahre später taucht das Ganze als „alternativloser Fortschritt“ in der Politik auf.
Und dann fragt sich der normale Bürger: „Seit wann ist das eigentlich beschlossen?“ Antwort: Seit man nicht hingeschaut hat.
Das Dunkle ist nicht ein Bond-Bösewicht mit Katze auf dem Schoß. Das Dunkle ist die Selbstverständlichkeit, mit der Macht sich organisiert. Beim WEF verschwimmen die Rollen. Politiker reden dort nicht nur. Sie knüpfen Deals. Tech-Milliardäre sind nicht nur Gäste. Sie definieren Agenden. Zentralbanker diskutieren nicht nur Risiken. Sie testen Zukunftsszenarien.
Und wenn aus genau diesem Milieu heraus früh über programmierbares Geld, vollständige Transaktionslogik und neue Währungsarchitektur nachgedacht wurde, dann ist das kein Zufall. Das ist Vorbereitung. Die Öffentlichkeit sieht Davos als Konferenz. In Wahrheit ist es eine Synchronisationsmaschine. Das erzeugt eine eigene Realität. Wer in diesem Kreis sitzt, hält sich selbst für rational, modern, überlegen. Widerspruch wirkt wie Rückschritt. Kritik wie Störung.
Und genau da kippt es.
Wenn politische Weichenstellungen in halbprivaten Elitenzirkeln vorgekocht werden, verliert jede Öffentlichkeit ihre Funktion. Dann wird nicht mehr entschieden – sondern nur noch abgenickt.
Man muss kein Aluhut sein, um zu erkennen:
Macht liebt Diskretion.
Macht liebt Netzwerke.
Macht liebt Moral als Verpackung.
Und Davos ist ein Ort, an dem all das sehr bequem zusammenkommt. Und das muss jeden misstrauisch machen, der Demokratie nicht nur als Wahlzettel versteht. JE
https://bachheimer.com/der-drohende-kollaps
Danke, sehr guter Kommentar. Ich babe in der Vergangenheit auch schon ein paar Mal darauf
hingewiesen, dass wir von den richtig reichen Milliardären regiert und manipuliert werden.
Die werden oft als Spinner abgetan, wie z.B. der Rockefeller-oder Rothschild- Clan. Aber die
haben sich in der internationalen Politik wie ein Pilzmyzel verbreitet. Diese Menschen sind heute
unnahbar und können gar nicht mehr bekämpft werden. Sie kontrollieren wirklich alles, von
Politikern, Medien, Gerichten und auch die richtig kriminellen Strukturen. Das WEF ist für die
ein Umschlagplatz ihrer Macht. Um dieses System zu beenden muß wahrscheinlich ein verherender
Krieg die Menschheit bis auf eine Handvoll Ureinwohner Australiens, Afrika und Südamerika
komplett auslöschen.
So ist es; der Schmutzkram dient nur zur Ablenkung von den anderen Verbrechen.
Die Elite ist die Elite, weil sie weiß wo es langgeht.
Alle andern sind nur links oder rechts, was so viel heiß wie extrem daneben oder auch mal quer. Aber wenn diejenigen die nichts zu sagen haben einen Punkttreffer landen, dann kann er sich dabei nur um Verschwörungstheoretiker handeln.
„Gibt es etwa keinen Einfluss reicher Leute auf die Politik? War nicht auch das Teil der linken Agenda noch vor Jahren?“
Das ist immer noch fester Bestandteil/ Grundtenor linker Agenda bzw. in linken Kreisen. Vllt. sollten Sie mal mit Linken reden statt über sie. In absolut jeder linken Grundsatzdebatte gilt der “ Einfluss reicher Leute auf die Politik“ als Prämissse für jede Diskussion.
Und Spoiler bzw friendly Reminder – die Grünen, die SPD und auch Teile der PdL sind damit nicht gemeint. Die haben mit Links in etwas soviel gemein, wie ein Herr Hitler mit Kommunismus.
„Denn Elitenkritik hat plötzlich die Seiten gewechselt. Ohne Erklärung, ohne Darlegung – das kann nur mit einer Kampagne erklärt werden, bezahlt von denen, die sich eine derartige Aktion zur Meinungs- und Gedankenkontrolle auch finanziell leisten können.“
Sonntagsverschwörung à la d.L.
Nach meiner Beobachtung sind die Rechten Nahrungsopportunisten und bedienen sich einfach an dem, was andere haben fallen lassen – aus welchen Gründen auch immer – um sich daran zu mästen. Das kann u.U. durchaus positiv sein, ist aber in vielen Fällen von der Intention her oppositionell berechnend und nicht aufrichtig (immerhin findet aber auch ein verlogenes Huhn mal ein Korn). Durch die in Agonie verfallenen Linken findet sich naturgemäss nun mehr Verwertbares unter den Tischen, was von den Rechten gerne gefressen wird, solange es nicht allzu bitter schmeckt.
Elitenkritik an der Stelle von Gesellschaftskritik?
Was soll das bringen? Das die sogenannten Eliten (ein Euphemismus für die wahren Mächtigen und Reichen) sich künftig moralischer Verhalten? Das sie uns besser beherrschen?
Oder ist Elitenkritik gar nur ein ein Vehikel, mit dem sich aufstebende Eliten ihr Stück vom großen Kuchen sichern wollen? Die zumeist mit der AfD verbunden sind und sich bereits jetzt als korrupter als die aktuellen Eliten erweisen?
Elitenkritik, das ist der Wunsch des deutschen Michels endlich moralisch beherrscht zu werden. Ein Wunsch analog zum Warten auf die gute Fee aus dem Märchen, die real nur nie gekommen ist oder der Wunsch, dass sich durch Wahlen etwas ändern würde.
„[…]Interview Neue Enthüllungen
Elitenforscher über Epstein-Netzwerk: „Es ging fast immer um Geld“
Aktualisiert am 14.02.2026, 13:23 Uhr
Der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte zahlreiche Verbindungen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur geknüpft. Der Elitenforscher Michael Hartmann erklärt, wie diese Netzwerke der Mächtigen funktionieren.
Neue Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten fachen die Debatte um das Netzwerk des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein erneut an. Sie zeigen Verbindungen in die Finanzwelt, Politik, Sport, Wissenschaft und Kultur. Schon wird über eine Verschwörung der „globalen Elite“ spekuliert. Elitenforscher Michael Hartmann erkennt hingegen ein Personen-Netzwerk, das durch Geld, Zugang und gegenseitigen Schutz funktionierte[…]“
Link:
https://home.1und1.de/magazine/politik/us-politik/elitenforscher-epstein-netzwerk-ging-geld-41893466
Anmerkung:
Der renomierte Elitenforscher Michael Hartmann ist übrigens der Ansicht, dass es so etwas wie eine international zusammenhängende, sich gegenseitig ergänzende „global Elite“ gar nicht gibt 😉
Hier irrt Roberto J. de Lapuente doch ein bißchen wenn er einem prominenten Elitenforscher widerspricht, und deswegen muss ich mich doch noch einmal hier melden, obwohl ich hier nur noch mitlesen wollte. 😉
Gruß
Bernie
Und weil der renommierte Elitenforscher Michael Hartmann diese Ansicht hat, irren alle, die es nicht so sehen? das Adjektiv ‚global‘ ist in kritischen Kommentaren eher metaphorisch als referenziell gemeint und wird dadurch sinnvoll und verständlich – muss man nicht so sehen, kann man aber. Ich für meinen Teil lese bei ‚globalen‘ Eliten immer transnationale bzw. transatlantische bzw. globalisierende mit und kann absolut verstehen, was damit ausgedrückt werden soll. Dadurch wird mir persönlich klar, in welchen Kreisen Angela Merkel, Mario Monti, Emanuel Macron usw. sozialisiert und in die Ämter gebracht wurden.
Roberto De Lapuente fragt: „Wer erinnert sich noch an den Fall Marc Dutroux?“ und die Nachdenkseiten verweisen auf ein Video: „27 toten Zeugen im Fall Dutroux“, welches nur noch vermeldet: „Dieses Video ist nicht mehr verfügbar“.
Was ist hierzulande bekannt über den Umgang der Gerichtsbarkeit mit sog. Kinderpornoringen und den damit mutmaßlich zusammen hängenden „Netzwerken“?
Die Rolle der Justiz und das Gutachtersystem sollte bei all dem näher mit beleuchtet werden:
https://www.emma.de/artikel/opfer-als-taeter-wenn-journalisten-und-gutachter-urteile-faellen-263970