Wer Eliten kritisiert ist ein rechter Verschwörungstheoretiker?

Elitenkritik
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Sie zweifeln an den Motiven der politischen Eliten? Dann sagen Sie es nicht zu laut, denn dergleichen wird als (rechte) Verschwörungstheorie gehandelt. Dabei weist alles darauf hin, dass diese Eliten sich verschworen haben.

»Die da oben«: Ein Schlagwort, was man früher besonders im linken Milieu vernehmen konnte – gegen »die da oben« formierte sich schließlich der Klassenkampf. »Die da oben« sollten zu begreifen lernen, dass »die da unten« auch was zu melden haben – die Interessen von »denen da unten« auf die Straße zu tragen, für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und auskömmliche Renten zu streiten: »Die da oben« verstanden das nur, wenn man lautstark war und nicht einknickte.

Wer heute nach oben schielt und glaubt, dass da oben was im Schilde geführt wird, ist der Elitenkritik verfallen. Und die gilt gemeinhin als Verschwörungsideologie – der wichtigtuerisch klingenden Nachfolgerin der Verschwörungstheorie. Vielleicht musste man die Bezeichnung auch ändern, weil sich die Theorie zu häufig als gängige Praxis erwies. Diejenigen, die jeden kritischen Ansatz als Verschwörungsdenken einordnen, brauchten also einen anderen, einen markigen Überbegriff, mit dem sie herumdoktern können. Verschwörungsideologie klingt nebenher auch gleich viel furchterregender. »Die da oben«-Sprüche gelten als so eine Ideologie – man würde den Eliten, auch denen in der Politik, etwas anhängen und andichten, was so nicht haltbar sei: Dass sie nämlich einer höheren Agenda folgten als jener, das Volk zu vertreten. Anders formuliert: Wer nicht naiv das Mantra des braven Spitzenpolitikers nachbetet, macht sich verdächtig.

Schaden vom Amt abwenden?

Dabei verwundert es schon, wie sehr sich die Kommunikation zwischen Politik und Bürger verändert hat – und wie wenig Einfluss der Bürger noch auf die Abläufe im politischen Betrieb hat. Die Schamlosigkeit der politischen Klasse ist fast schon legendär. Wann tritt denn ein ertappter Politiker nochmal zurück, um Schaden von seinem Amt abzuwenden? Nehmen wir nur mal Herrn Doktor Mario Voigt – zu anderen Zeiten wäre es eher zweitrangig gewesen, wie sich die Situation nun wirklich darstellt, ob er abgeschrieben hat oder nicht, hätte man zwar aufgeklärt. Aber nicht hängend und würgend, während er andachtsvoll den Landesvater mimt. Ein Rücktritt wäre notwendig geworden, um das Amt nicht belasten. Das Amt hing demgemäß höher als die Person, die versuchte, es auszufüllen – offenbar spielt das aber heute keine Rolle mehr. Die zu vergebenden Ämter können vermutlich auch nicht noch mehr geschädigt werden, als sie es ohnehin schon längst sind. Nein, heute klebt man am Stuhl, wie man früher metaphorisch konstatierte, wenn ein Politiker nicht schnell genug den Platz räumte.

Die politische Klasse räumt keine Plätze mehr – oder nur in sehr seltenen Ausnahmen. Sie ist selbstsicher geworden. Zu selbstsicher. Arrogant geradezu. Sie haftet an Stühlen und hat sich in den Parlamenten verkeilt. Und egal, was auch immer herauskommt, womit man sie konfrontiert: Die Parlamentskleber sind einfach nicht loszureißen. Es ist eine ungenierte Klasse, die auch bei ruiniertem Ruf im lukrativen System pappen bleiben möchte – und eben auch haften bleibt. Die Rücktrittsforderungen vernimmt man nur im Flüsterton, selbst andere Parteien fordern dergleichen – wenn überhaupt! – nur zurückhaltend. Man ist sich in dieser Klasse einig: Rücktritt muss nicht unbedingt sein. Denn was, wenn man selbst mal in die Enge getrieben wird? Da möchte man auch die Loyalität der politischen Privilegierungsgenossen in Anspruch nehmen dürfen.

Diese fehlende Rücktrittsmoral ist natürlich auch Ausdruck eines fehlenden Verantwortungsgefühls – zeigt aber auch an, dass »die da oben« im Berliner Parlament oder auch in den vielen Landesparlamenten, keinerlei Demut an den Tag legen möchten. Der Souverän ist für sie nicht relevant, die Empörung der Bürger nur etwas, dass man mit der richtigen Ansprache wegverwalten kann. Wofür hat man denn Marketingleute engagiert? Sie sind es, die den Abgeordneten zu einer Art Überfigur umdeuten, einem für den Bürger unantastbaren Wesen – im Zweifelsfall wird die Kritik an einen der Unberührbaren neu gedeutet: als Elitenkritik – und damit als Ausdruck sogenannten verschwörungsideologischen Denkens. Damit hält sich die politische Klasse schadlos, kann Kritik als der Gemecker von Spinnern abtun.

Elitenkritik als Verschwörung soll den Klassenkampf kleinhalten

Kritiker werden nun einwenden, dass diejenigen, die die Elitenkritik als gefährliches Querdenken und rechtsoffenes Verschwörungsdenken abtun wollen, etwas Anderes meinen könnten. Sie wittern hinter dieser Kritik eine Denkart, die glaubt, dass der politische Betrieb nicht den Interessen des Volkes dient, sondern denen einiger reicher Leute, die Einfluss nehmen auf das politische Personal, auf die Abläufe und Gesetzesvorhaben – dass da sehr reiche Leute sitzen würden, die die Politik in der Hand haben, wird als groteske Vorstellung abgetan. Als Verschwörungsnarrativ – noch so ein Modewort – und simplifizierende Betrachtungweise. Denn die Welt sei freilich sehr komplex – ein Einwand, den keiner leugnet, der aber zuweilen als Ausrede missbraucht wird, um Elitenkritik kleinzuhalten.

Gibt es etwa keinen Einfluss reicher Leute auf die Politik? War nicht auch das Teil der linken Agenda noch vor Jahren? Dass der Reichtum die Politik in der Tasche hat: Nie war es anders – und immer hat es »die da unten« geärgert. Wenn die nun ihrem Ärger freien Lauf lassen, gelten sie als gefährliche Verbreiter von Desinformation. Merken diejenigen, die heute unter der Flagge linker Politik eine gänzlich andere Politik exekutieren wollen, dass hier der Klassenkampf im Keim erstickt wird? Oder sind sie dumm genug, um das nicht verstehen zu können? Je öfter jemand aus diesem postlinken Milieu von Desinformationskampagnen plappert, die man in den Griff bekommen müsse, desto stärker machen sie sich als Interessensvertretung von »die da unten« unmöglich.

Die Politik und die Einflüsterer aus den Sphären des Superreichtums haben sich verschworen gegen die normalen Menschen allüberall auf der Welt. Sie richten eine Überwachungswelt ein, in der die Kontrolle nicht erst auf öffentlichen Plätzen mit Kameraüberwachung beginnt, sondern bei der Gedankenkontrolle auf dem eigenen Handydisplay. Wenn das Verschwörungsdenken sein soll, dann doch nur, weil »die da unten« die Opfer einer Elitenverschwörung sind und es bitte nicht merken sollen. Ob das nur der eine Masterplan ist oder viele verschiedene Dynamiken: Immer stammen sie aus den Zyklen der wahren Macht – nie aus der Basis. Natürlich kann man inbrünstig daran glauben, dass Figuren wie Greta Thunberg »von unten« kamen – man könnte es aber auch hinterfragen und skeptisch bleiben. Denn wie konnte es ein kleines Mädchen aus dem Nichts bis in die Sphären der Eliten schaffen, um dort ihrem Groll zu hegen, während die zum Himmel schreiende Armut auf Erden thematisch kaum in diese Gefilde kommt?

Elitenkritik ist plötzlich rechts

Wer das als Zufall betrachten will, sollte das tun – es beruhigt natürlich auch das Gemüt, wenn man so tut, als sei der Apparat an sich intakt und Zufälle oder Überraschungen noch möglich. Wer heute nach Verflechtungen zwischen Konzernen, Lobbyisten, reichen Privatiers und politischen Entscheidungsträgern fragt, sieht sich schnell nicht nur dem Verdacht ausgesetzt, ein vereinfachendes Weltbild zu pflegen – nein, der muss zudem damit leben, dass man ihm unterstellt, rechte Ressentiments zu verbreiten. Denn Elitenkritik hat plötzlich die Seiten gewechselt. Ohne Erklärung, ohne Darlegung – das kann nur mit einer Kampagne erklärt werden, bezahlt von denen, die sich eine derartige Aktion zur Meinungs- und Gedankenkontrolle auch finanziell leisten können.

Auffällig ist, dass nicht der Inhalt der Kritik den Ausschlag gibt, sondern die Zuschreibung. Es spielt so gut wie kaum noch eine Rolle, ob die vorgetragenen Argumente belegt, sachlich formuliert und politisch anschlussfähig sind. Entscheidend ist, wer sie äußert – und in welchem Klima er das tut. So entsteht eine Art Kontaktschuld: Bestimmte Themen gelten als »verbrannt«, weil sie angeblich von den Falschen aufgegriffen werden. Wer sie dennoch anspricht, riskiert, selbst in dieses Lager einsortiert zu werden.

Die historische Linke ist das Produkt einer aufkommenden Elitenkritik – 1789 saßen die Radikalen und Revolutionäre auf der linken Seite der konstituierenden Nationalversammlung Frankreichs. Ihnen gegenüber, auf der rechte Seite des Hauses, die Konservativen und Monarchisten, denen es zuwider war, dass die links sitzenden Herren hart mit dem Treiben der Eliten des Ancien Régime ins Gericht gingen. Natürlich waren diese Linken selbst elitär, kritisierten aber die alte ständische Ordnung. Ihre Elitenkritik richtete sich somit ganz besonders gegen vererbte Vorrechte. Nicht Herkunft, sondern Leistung und Gemeinwohlorientierung sollten über Einfluss entscheiden. Die Arroganz der Macht, der Standesdünkel des Adels, der sich gegen die kleinen Leute verschworen hatte: Das machte diese Leute aus, die links saßen. Und plötzlich soll die Elitenkritik rechts sitzen, dort wo 1789 die alte Ordnung verteidigt, die Arroganz der Mächtigen aufrechterhalten werden sollte?

Der gute Staatsbürger ist ein Elitenskeptiker

Im Zuge der aktuellen Offenlegung der Epstein-Files droht eine gravierende Gefahr für jene, die Elitenkritik als Verschwörungsideologie abtun: Die Papiere belegen mal deutlicher, mal undeutlicher, wie sich eine Elite aus allen möglichen Bereichen der Gesellschaft mit Kindern und Jugendlichen, teilweise auch mit volljährigen Personen gegen deren Willen verlustiert hat. Die elitären Zirkel werden ein grundlegendes Interesse daran haben, diese Causa nicht als Verfehlung der Eliten zu sehen, sondern als Summe von bedauernswerten Einzelfällen. Tatsache ist aber: Es gibt globalistische Eliten, die nach aktueller Aktenlage weitreichende Netzwerke für (pädophilen) Sex nutzen. »Globalistisch« ist hierbei die nächste Red Flag, um es auf Deutsch zu sagen, die mit der Warnung aufblinkt: Achtung, Rechtsalarm! Ganz so, als ob es weltweit agierende Elitezirkel nicht gäbe!

Wer erinnert sich noch an den Fall Marc Dutroux? Anfang der Neunzigerjahre kam heraus, dass der Belgier Kinder entführte und sie in einem Verlies hielt – einige Kinder kamen zu Tode, verhungerten oder wurden ermordet. Schnell häuften sich die Stimmen, die starke Indizien für einen Kinderporno-Ring sahen. Am Ende versickerte der Skandal, Dutroux wurde öffentlich als ganz normaler Scheißkerl hingestellt – so wie zuletzt Jeffrey Epstein auch. Ein bedauerlicher Einzelfall sein er gewesen, ein Perverser und Voyeur. Zufällig hatte er auch prominente Gäste. Bei den Demonstrationen gegen Corona fand man vereinzelt immer auch Leute, die Schilder hochhielten, auf denen etwas von Pädophilie stand, von Netzwerken und von Eliten. Man tat sie gerne als Spinner ab – und die Medienschaffenden, die ein Interesse daran hatten, die Demonstrationen rechts zu verorten und damit zu stigmatisieren, freuten sich über solche Schilder, denn sie belegten angeblich eine Mischung aus Spinnerei und rechtem Elitenkritik-Verschwörungsdenken. Heute muss man diese Leute ganz anders betrachten: Sie hatten ein gutes Gespür für das globale Elitensystem, in dem Reiche und Superreiche, Mächtige und Supermächtige ihre Perversionen ausleben können, gedeckt von den politischen Funktionseliten und der Justiz.

Der gute Staatsbürger, so galt es noch vor Jahren, ist grundsätzlich skeptisch gegenüber seiner Regierung und dem Treiben der Eliten. Elitenskeptizismus galt als politische Reife. Diese politische Reife wird mittlerweile als gefährlich, als staatszersetzend eingeordnet. Wer gegenüber Eliten seine Skepsis formuliert, kann das natürlich in einem gewissen Rahmen tun – dieser darf nur nicht übertreten werden. Einzelfälle von elitärem Machtmissbrauch dürfen noch thematisiert werden – nachdem man öffentlich verhandelt hat, wer zum Abschuss freigegeben wird. Wer die elitären Zirkel, weltumspannend wie sie sind, egomanisch wie sie auftreten, bürgerverachtend wie sie agieren, aber in seiner Gänze zum Thema macht, wird gebrandmarkt – von Leuten, die nicht zu diesen Eliten gehören, die sich ihnen aber medienschaffend andienen. Man kann eben immer die eine Hälfte der Habenichtse kaufen, um die andere Hälfte der Habenichtse kleinzukriegen.

Roberto De Lapuente

Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog »ad sinistram«. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs »neulandrebellen«. Er war Kolumnist beim »Neuen Deutschland« und schrieb regelmäßig für »Makroskop«. Seit 2022 ist er Redakteur bei »Overton Magazin«. De Lapuente hat eine erwachsene Tochter und wohnt in Frankfurt am Main.
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128 Kommentare

  1. Wer soll diesen Eliten noch glauben,wenn auf der Münchner Sicherheitskonferenz berichtet wird(Statements von 5 europ.Aussenministern,u.a. bedauerlicherweise auch der deutsche),Nawalny wäre mit einem Froschgift von Putin im Arbeitslager in Russland vergiftet worden.
    Mit hoher wissenschaftlicher Wahrscheinlichkeit!!!!!
    Nach 2 Jahren?!!!
    Die sterblichen Überreste wären aus Russland geschmuggelt worden und von mehreren Labors untersucht worden mit dem Ergebnis:tödliches Ftoschgift,200 mal stärker als Morphium!!!!!

      1. Rasputin war aber härter im Nehmen. Der ist aller Wahrscheinlichkeit nach noch lebendig in die Moskwa a geworfen worden und dort erst verstorben.

    1. Eine Vergiftung Nawalnys mit Froschgift kann durchaus der Wahrheit entsprechen, weil es ja auch im Bereich des Wahrscheinlichen ist, dass Nawalny im Auftrag westlicher Geheimdienste ermordet wurde (bekanntlich wurde Nawalny aus Sicherheitsgründen in die Arktis verlegt, was anscheinend immer noch nicht außer Reichweite von MI6 und CIA war). Nawalny wurde von eben diesen Geheimdiensten aufgebaut und geführt. Im Gefängnis mit langer Strafe war er ihnen nutzlos geworden, zudem bestand die Gefahr, dass er undicht werden würde, dass er Geheimnisse preisgeben würde, was ein starkes Motiv für Mord wäre, den man zusätzlich propagandistisch ausschlachten konnte indem man ihn Putin in die Schuhe schiebt.

      Gegen Putin als Auftraggeber sprechen eine Reihe von Fakten:
      https://swprs.org/political-arrests-poisonings-deaths/

      1. Für mich ist das eine dummdreiste Lügengeschichte gegen den gesunden Menschenverstand,deren Wahrscheinlichkeit gegen Null geht.
        Ausserdem eine üble Verleumdung Russlands,aber das ist man ja gewöhnt.
        Scheinbar halten diese Eliten die Bürger für absolut blöde,dass die ihnen diesen Schwachsinn abkaufen.
        Allerdümmste,primitivste Propaganda.

        1. Da geht’s nicht um die Leute, die auf der Suche nach Wissen sind, sondern um die, die handliche Ein-Satz-Bestätigungen gerne nehmen, wenn es ihnen auf dem Silbertablett gereicht wird.

    2. Die werden schon wissen mit was sie Nawalny vergiftet haben. Da brauchte es keine Untersuchungen. Denke es waren die zwei Besucher die ihn kurz vor seiner Freilassung aufsuchten.

      1. Sauber Recherche, überzeugende Beweisführung, klare Dokumentation. Da kann sich der Putin nicht mehr rausdrehen und das Foto sagt doch mehr als tausend Worte. Diese brutalen kalten Augen.
        Unfassbar, was für Bestien da zueinanderfanden.

  2. Mehr und mehr gefällt mir dieser Roberto!

    Er ist in der Lage über die herkömmlichen Ideologien/Religionen hinaus kritisch zu denken. Was dabei herauskommt gefällt mir nicht immer, aber irgendwie ist er schon auf einer „höheren Stufe der Erkenntnis“ angelangt, also einer auf Augenhöhe.

    Mehr und mehr aber langweilt mich dieser Rötzer, der mit seinen jüdischen Freund Moshe wehmütig über die Aufklärung schwelgt, irgendwie noch immer nicht begriffen hat, daß das Zeitalter der Ideologien, geistlicher und weltlicher Religionen, vorbei ist.

    Beide zusammen bildeten einen interessanten Dualismus, mit dem sich die Bücher des Westend-Verlags hoffentlich gut verkaufen lassen.

    Beide, Roberto und Rötzer, konnten auf unterschiedliche Weise noch nicht vollkommen den kolonialen Überlegenheitsdenken, dem Eurozentrismus der „weißen Rasse“ abschwören. Rötzer glaubt noch an die Aufklärung, den Linksliberalismus, der zivilisatorischen Mission der aufgeklärten westlichen Welt. Um der neurechten Leserschaft ein wenig zu gefallen verteidigt Roberto manchmal die fetten (fett im Sinne von selbstgefällig), alten weißen Männer, auch gegen ebensolche alten weißen Frauen. Vielleicht führt dies zu Weisheit? Ich weiß es nicht. Aber lustig ist es schon, wenn die (westliche) Welt nicht so traurig wäre.

    1. „….aber irgendwie ist er schon auf einer „höheren Stufe der Erkenntnis“ angelangt, also einer auf Augenhöhe.“

      Lesen sie das nochmal, vielleicht fällt ihnen was auf.
      Nicht?
      Na dann.

      1. Man benutzt Anführungszeichen wenn man etwas unklar formulieren will, damit es unscharf bleibt und es nicht so blöde und absolut klingt. Erheben Sie sich etwas über die Dinge, denn klare Luft tut gut.

        1. @Naomi
          „Was dabei herauskommt gefällt mir nicht immer, aber irgendwie ist er schon auf einer „höheren Stufe der Erkenntnis“ angelangt, also einer auf Augenhöhe.“

          „ Man benutzt Anführungszeichen wenn man etwas unklar formulieren will, damit es unscharf bleibt und es nicht so blöde und absolut klingt.“
          —-
          Es würde nicht so blöde klingen, wenn Du Dich weniger unscharf, sondern klar ausdrücken würdest. Schon Dein ,irgendwie’ verdiente Anführungszeichen. Aber auch ohne diese klingt Deine Ausführung doppelt blöd.
          Erleuchte uns, was Du mit der höheren Erkenntnis, absolut nachvollziehbar meinst.
          Nur wer sich klar ausgedrückt, macht sich auch verständlich.
          Überdies: Arroganz kann man sich nur leisten, wenn man weiß, wovon man redet. Schwafler klingen nur borniert.

    2. Und jetzt: Zensur? Demutsgesten? Entschuldigungen? Anstatt sich mit der ‚Sache‘ auseinanderzusetzen, ergehen Sie sich in auffällig arrogante und vulgäre Herabsetzungen . Das ist Ihr Recht, keine Frage. Es zeigt aber auch den Geisteszustand, in dem Sie hier konstruktiv gemeinte Aussagen, die als solche immer (!) anderes getätigt werden könnten, auf niveaulose Art ‚fertig‘ machen. Ich persönlich stimme dem obigen Text von Roberto De Lapuente in nahezu allen Punkten zu, das muss natürlich nicht jeder tun. Aber vor allem würdige ich beim Lesen dieser Texte mit jeder Faser den dahinterstehenden Versuch von Roberto De Lapuente und auch Florian Rötzer, Zusammenhänge zu beleuchten, um Informationen zu transportieren, mithin die Grundmaxime des vernünftigen Gesprächs. Es ist ein Symptom unserer intellektuell verwahrlosten Zeit, dass der Versuch, das vernünftige Gespräch zu zerstören für immer mehr Menschen attraktiver zu sein scheint, als an ihm mit einem konstruktiven Ansatz teilzunehmen.

    3. das Prinzip der Polis haben beide erkannt und setzen es respektabel um. einzigartig in der Form in der deustchen Medienlandschaft –

      ein dankbar exil-Forent

      1. So sehe ich das auch! Und wenn man den Texten von Roberto De Lapuente und Florian Rötzer eines nicht nachsagen kann, dann dass der Inhalt nicht problemorientiert, anspruchsvoll und gut lesbar dargeboten wird.

  3. Solange die „Aufmüpfigen“ rufen „Kriminelle Ausländer, alle abschieben“ anstatt endlich mal Eliten in den Knast zu werfen, ist doch alles in Butter.

    Und die Rechten sagen den Linken immer wieder: wenn man nicht rechts sei – also nicht auf das Spiel der Eliten hereinfällt auf Ersatzfeindbilder einzuprügeln, die nicht selten im gleichen Boot sitzen wie man selbst – dann sei das „Spaltung. Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen wie mir scheint. Peace….

    1. @Richard: Sitze ich, der viele Jahre gearbeitet und kräftig in des Staatsäckle einbezahlt hat
      im gleichen Boot wie der 22 jährige Migrant, der seine Papiere vor dem „Einreisen“ nach Deutschland
      entsorgt hat, sich mit einem Dutzend Identitäten in mehreren Bundesländern anmeldete und jetzt
      im Netzwerk der Drogenmafia integriert ist?

      1. Für Kriminelle – egal ob „biodeutsch“ oder Migrant – ist der Rechtstaat zuständig. Stell mal vor Du bist Mörder und wirst abgeschoben. Das ist doch das Gleiche wie ein Freispruch… Aber natürlich geht es hier um etwas ganz Anderes… es geht ua darum Ausländer generell zu verdächtigen, als Kriminelle hinzustellen, Misstrauen zu stiften. Aber lassen wir dieses Thema mal beiseite. Man könnte da eine riesige Doktorarbeit zu schreiben. Das will ich an dieser Stelle nicht.

        Was ich noch sagen will: ob der 22-Jährige Ausländer oder Deutscher ist, ist in dem Kontext, den Du mir schilderst, irrelevant. Beide werden eines Tages Deine Rente bezahlen. Beide stehen erst am Anfang ihres Berufslebens. Also ich verstehe das Problem nicht.

        Noch ein Aspekt: was glaubst Du wer die größten Profite daraus zieht die Menschen gegeneinander auszuspielen? Wofür werden Migranten benötigt? Sie werden ua für das Lohndumping benötigt. Daran ist aber nicht der Migrant schuld sondern ein System, welches diese Form der Ausbeutung zulässt bzw. befördert.

        Ein Beispiel: es heißt ja immer wieder mal „der Ausländer, der nimmt mir meinen Arbeitsplatz weg“. Was denkst Du, warum der Unternehmer nicht will, dass Du auf ihn wütend bist stattdessen lieber auf den Ausländer? ER ist es doch, der Deinen Arbeitsplatz abbaut und durch eine billigere Arbeitskraft aus dem Ausland ersetzt. ER ist es doch, der die Handlung vollzieht. Das macht doch nicht der Ausländer. Ich bin einfach dafür die Probleme an der Ursache anzupacken, nicht am Symptom.

        1. @Richard: Sie glauben wirklich, dass der unter 10 Tarnidentitäten in Deutschland
          eingereiste Migrant eines Tages in die Rentenkassen einzahlt? Ich glaube ja schon
          an Vieles, deshalb auch mein Nick.

          1. Wie gesagt. Im Gegensatz zu Dir hab ich zu unterscheiden versucht…. Aber ich wiederhole mich gern… Für Kriminelle ist der Rechtsstaat zusrändig….

            1. @Richard
              “ Für Kriminelle ist der Rechtsstaat zuständig …“
              Dazu ist festzustellen, dass Deutschland kein Rechtsstaat ist. Gut, es nennt sich so. Aber die Aktionen des Staates beweisen täglich, dass dieses »Gefasel« vom deutschen Rechtsstaat reine Propaganda ist.
              Und das gilt für das gesamte europäische EU‑Gebilde.
              In der EU gibt es nicht mal eine scheinbar demokratisch installierte Instanz, die Gesetzesvorhaben initiieren kann.
              Der Verweis auf einen Rechtsstaat läuft somit ins Leere.
              Klartext besagt dein Satz, für Kriminelle ist niemand zuständig……

          2. Und nebenbei…. kannst ja mal die Eliten fragen ob sie bereit sind für die durch ihre Kolonialraubzüge zu Schaden gekommenen Menschen irgendeine Form von Schadensersatz zu zahlen, sowie die Raubgüter zurück zu geben (ist ja nicht so, dass derlei Verhalten auch häufig der Grund für Flucht etc ist). Also wenn wir schon dabei sind über Kriminalität zu reden….dann wollen wir der Vollständigkeit doch nicht darüber schweigen….

              1. Wie bitte?

                Viel zu häufig wird vergessen, ab wann die Flüchtlingsströme begannen.
                – Vergessen, dass es kaum Migranten vom Balkan gab, bevor der Westen, allen voran die BRD, den Bürgerkrieg anfachte und 1999 schließlich militärisch Jugoslawien überfiel.
                – Vergessen, dass es kaum afghanische Flüchtlinge gab, bevor Afghanistan 2001 durch die USA/NATO überfallen wurde.
                – Vergessen, dass es kaum Flüchtlinge aus Nordafrika gab, bevor Libyen überfallen wurde.
                – Vergessen, dass der Flüchtlingsstrom aus Syrien/Libanon erst mit dem durch den Westen entfachten „Bürgerkrieg“ 2012 in Syrien und den Streichungen der Hilfsleistungen für die Flüchtlingscamps 2015 durch den Westen einsetzte – lange bevor Russland in Syrien intervenierte.

                Alles vergessen. Was im Kopf bleibt: Der Flüchtling ist schuld. Der hat schliesslich die westlichen Bomben und Raketen zu begrüßen, die wollen ihn ja nur demokratisieren!

                1. @Harald Risch

                  Richtig ist, dass Flüchtlinge nicht pauschal Schuld angelastet werden kann. Falsch ist u.a., alle Flüchtlinge unter Kriegsflüchtlinge zusammenzufassen.

                  Aber was auffallen sollte ist die Tatsache, dass die Flüchtlinge zu denen flüchten, die ihnen die Bomben aufs Haus geworfen haben. Das ist doch zumindest seltsam, oder?

                  1. Ich fasse gar nichts zusammen. Ich weise nur auf die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen und den Beginn der großen Flüchtlingsbewegungen hin, die nicht schon über 200 Jahre zurückliegen, wie manche hier insinnuieren.

                    Die Leute, die ihren Zorn gegen die Flüchtlinge richten, sollten sich lieber mal über die Gründe und Zusammenhänge deren Flucht Gedanken machen. Vielleicht finden sie dann den richtigen Adressaten für ihren Zorn.

  4. Ein toller Artikel von Roberto J. De Lapuente.
    Der hat mich sehr angesprochen, so das ihn mir Laut vorlas. Das passiert mir nicht häufig.
    Worte die mich mitnahmen und mein eigenes Denken bestätigen.
    Ich lese vieles im Netz unter anderem auch hier und bin eine überzeugte Verweigerin des ÖFR und allen großen Gazetten
    des untergehendem Republikanischen Machtkartells.
    Die aufgezwungene Digitalisierung ist nur eine weitere Voraussetzung zur Vergrößerung der Macht ihrerseits um uns mundtot zu halten. Wahlen verkommen zum Zetteln falten, so etwas brauchen keine Demokratien, Demokratien brauchen Diskurs. Wer so etwas abwürgt will keine Demokratie, sondern nur eine gefühlte Demokratie in der man sich es bequem macht. Und dann, von Demokratie plappert, wie schön diese sei das man auch sein eigenes Wort zu erheben dürfe.
    Natürlich ohne jegliche Konsequenzen, was für ein Euphemismus.
    Ein jeder sollte wissen von woher diese Republik kommt, aus den Trümmern einer Diktatur, die schlimmstes getan hat, die Helfershelfer kamen davon und deren nachkommen machen es ihnen gleich, nur anders, mit anderen Mitteln.

    Eigentlich sollte jeder Mensch der seines Lebens bewusst ist, dass gleiche tun was jeder vor 33 im vergangenen Jahrhundert getan hat, die gefühlte Demokratie verlassen verlassen und woanders leben und das hier vergessen.

    1. „Und dann, von Demokratie plappert, wie schön diese sei das man auch sein eigenes Wort zu erheben dürfe.“ – solange Sie im „Laufställchen“ bleiben, dürfen Sie das ja auch. Da dürfen Sie nach Herzenslust quatschen, räsonieren und schimpfen. Kommen Sie aber bloß nicht auf die Idee, auszubrechen, besonders nach links… Sonst stellen Sie vermutlich noch die „falschen Fragen“ und „stecken andere an“. Und das – nicht auszudenken! 😉

  5. „Dabei weist alles darauf hin, dass diese Eliten sich verschworen haben.“

    a) Weil sie es können
    b) Weil es offensichtlich zu sehen ist
    c) Weil nur so dieser unerträgliche Zustand aufrecht zu erhalten ist
    d) Weil es mit dem Denkverhinderungsschlagwort „Verschwörungstheorie“ in Abrede gestellt wird
    e) und zwar von deren Bütteln und Büchsenspannern in Politik und Medien und Akademikern

    „Hoch die internationale Solidarität“ war von Anfang erkennbar, und natürlich zuallererst von Marx, eine Parole, die sich nicht an Arbeitende richtete, weil Arbeitende gar keine Mittel und gar keine Zeit für so etwas haben, sondern diese Parole hat sich schon immer an die Ausbeuterklasse gerichtet. Und linksmarxistische „Klassenkämpfer“ schreien das auf der Straße zu ihrer eigenen Verarschung. Denn es gibt nur eine internationale Solidarität: die Solidarität der heimatlosen, perversen, kranken Ausbeuter und Bedrücker. Zur Aufrechterhaltung ihres Bedrückungssystems.
    Und „Linke“ sind zZ deren größte Unterstützer, deren „fünfte Kolonne“, deren aktivste Widerstandsverhinderer und lautesten Vertreter deren Bedrückungsidiologien: Marxismus, Darwinismus, Malthusianismus, Klimatismus, Virismus, Genderismus, Globalismus, Digitalismus.

    1. Bakunin wurde ermordet von diesen ‚Klassenkämpfern‘, genauso wie die Reste des Freiheitswillens sich Links schimpfender nützlicher Idioten – ich würde es nicht so wie sie formulieren, aber da ist definitv etwas dran. die kommunistischen Betonköpfe mit ihrer ebenso faschistoiden und autoritären Ideologien können mich mal kreuzweise. Marx ist die machiavellistische Antithese zur Synthese dessen, was wir gerade bekämpfen.

    2. Der Vollständigkeit halber:

      Und „Linke“ sind zur Zeit deren größte Unterstützer, deren „fünfte Kolonne“, deren aktivste Widerstandsverhinderer und lautesten Vertreter deren Bedrückungsidiologien: Marxismus, Darwinismus, Malthusianismus, Materialismus, Scientismus, Klimatismus, Virismus, Genderismus, Globalismus, Digitalismus, Spalterismus, Ideologismus, sogar Feminismus.

      Wer einen Punkt nicht versteht darf gerne fragen.

      HIer noch ein INteressanter Verweis:
      h#ttps://1bis19.de/gesellschaft/gendern-und-der-kulturkampf-teil-1-moralischer-narzissmus-von-links/

      zB:

      … und moralischer Narzissmus
      Das linksgrüne Spektrum war äußerst erfolgreich. In kaum für möglich gehaltener Weise hat es innerhalb von dreißig Jahren seinen ideologischen Mischmasch in die Gesellschaft hineingedrückt. Dazu zählen alle Formen der Identitätspolitik, insbesondere das Gender-Mainstreaming – (das ideologisch auf die Gleichstellung von Frauen, Männern und Personen anderer Geschlechter abzielt), die Postkolonialismus-Ideologie (und daraus folgend das Postulat offener Grenzen) sowie die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimanotstands. Es handelt sich um Ideologien „moralischer Narzissten“. Laut Raphael M. Bonelli haben diese einen Drang, „ihre eigene Gerechtigkeit zur Schau zu stellen“, und nutzen dazu dysfunktionale Tabus. Diese bilden die gemeinsame Klammer für das Ideologie-Potpourri. Dieser Narzissmus erklärt auch die gewisse Willkürlichkeit des flexiblen Ideologierahmens. Wenn man will, kann man die Zwangsmaßnahmen im Rahmen der Corona-Epidemie oder das Anti-Atomkraft-Dogma dazu zählen. Aus beiden lassen sich gleichermaßen dysfunktionale Tabus ableiten – wie selbstverständlich bei den tabuisierten Begriffen „Zigeuner” und „Neger“ und den Denkverboten in der Migrations- oder Klimadebatte. Mit solchen Verboten kann man „die von unten” an den Pranger stellen und kontrollieren. Sprache wird so zur „Fessel des Denkens“ (Bonelli).

  6. Die eigentliche Bombe aus den Epstein-Akten ist das Sichtbarwerden der Eliten-Monarchie, die uns dieses Kabuki vorspielt und im Hintergrund die Massen nach ihren Belieben steuert. der KiFi-Krams ist dabei der Kitt, der diese Machstruktur unsichtbar UND zusammen hält. die Bachheimers schreiben treffend:

    Das WEF ist keine neutrale Diskussionsrunde mit Käsehäppchen. Es ist ein globaler Karrierekreisel. Wer dort als „Young Global Leader“ durchgereicht wird, landet später in Ministerien, Zentralbanken, Tech-Konzernen oder Aufsichtsräten. Keine Theorie, nur Personalpolitik.

    (unten Aufklappen für den Rest)

    1. 16:02 | escapekey: Die Entwicklung einer digitalen Währung

      Im September 2012 saß Jem Bendell in einer Sitzung des Weltwirtschaftsforums, als sein Telefon vibrierte. Es war Jeffrey Epstein. Bendell entschuldigte sich und erklärte sich innerhalb weniger Tage bereit, eine private Initiative zur „Neugestaltung des Finanzsystems/der Finanzmärkte” zu leiten – finanziert von Epstein, außerhalb der Aufsicht des WEF strukturiert und nach den Chatham-House-Regeln geführt, die die Anonymität der Teilnehmer garantieren. Das WEF hatte Bendell gerade für seine Arbeit im Bereich Währungsinnovation zum Young Global Leader1 ernannt. Er war genau die Art von Person, die das Forum förderte, um die Zukunft des Geldes zu gestalten. Epstein nahm ihn mit.

      Aus Dokumenten, die das Justizministerium 2025 und 2026 veröffentlichte, geht hervor, dass Epstein zwischen Oktober 2011 und September 2012 ein Jahr lang systematisch die Arbeit des Weltwirtschaftsforums zu alternativen Währungen evaluierte, deren Grenzen identifizierte und die besten Mitarbeiter abwarb, um unter seiner Kontrolle eine parallele Initiative zu starten.
      Aber die Talentsuche war nur der Anfang. Die Dokumente zeigen in ihrer Gesamtheit eine koordinierte Kampagne, um mehreren Regierungen gleichzeitig eine souveräne digitale Währung zu verkaufen, mit einem strategischen Rahmen, einem technischen Entwicklungsteam und in mindestens einem Fall sogar einer Mitwirkung bei der Wahl des Politikers, der sie umsetzen sollte.

      Der vorherige Aufsatz – „Epstein“ – dokumentiert Epsteins Rolle als Koordinationsknotenpunkt: die Finanzarchitektur, die er mit JPMorgan entworfen hat, das Forschungsportfolio, das er zusammengestellt hat, und die Mitarbeiter, die er in verschiedenen Institutionen platziert hat.

      Kommentar des Einsenders
      Eine Smoking Gun, die hier ans Licht kommt, die den Atem stocken läßt! Diesmal keine Kinder-Schweinereien, es geht ums Geld – das Digitale Geld – der Inbegriff des „deep state“!
      Eine sinistre, glandestine Sitzung im Rahmen des WEF 2012 unter Beisein/dem Forcieren Epsteins, das Geld-/Währungssystem über die digitale Schiene zu verändern, über den „bitcoin“ nachzudenken und Rahmenbedingungen zu schaffen, um DCs zu etablieren…!

      Im Grunde genommen eine Handvoll/Gruppe von hochrangigen Bankern, Politikern, und Schwerstkriminelle, die über die Neugestaltung des Geldsystems über Digti.Currencies erneut sinnieren, die Macht über die Währungen weiter in ihren Händen zu halten versuchen… wie schon 1913/1971 und den derzeitigen Verwerfungen am Edelmetallmarkt – hier verwundert nichts mehr…! Grotesk, bizarr, augenöffnend. Ps: Damit können sich die EZB-Lagarde und der Rest der Partie ihren „Digitalen Euro“, Euro u.a. in den Allerwertesten schieben – mehr Kriminal und „Weltverschwörung“ geht nicht mehr!

      Das WEF ist keine neutrale Diskussionsrunde mit Käsehäppchen. Es ist ein globaler Karrierekreisel. Wer dort als „Young Global Leader“ durchgereicht wird, landet später in Ministerien, Zentralbanken, Tech-Konzernen oder Aufsichtsräten. Keine Theorie, nur Personalpolitik.

      Und wenn jemand wie Epstein genau dort ansetzt, Leute abzieht und hinter verschlossenen Türen ein Parallelprojekt aufbaut – dann zeigt das, wo die relevanten Hebel sitzen. Nicht im Bundestag. Nicht in Fernsehdebatten. Sondern in Netzwerken, die niemand gewählt hat.

      Chatham House Rules.
      Private Finanzierung.
      Exklusive Einladungen.

      Das ist kein demokratischer Prozess. Das ist Vorfeldsteuerung. Das Muster ist immer dasselbe: Man erfindet ein wohlklingendes Narrativ – Nachhaltigkeit, Transparenz, soziale Wirkung…. Man versammelt die richtigen Leute. Man formuliert Konzepte, lange bevor die Öffentlichkeit merkt, dass überhaupt ein Konzept entsteht. Jahre später taucht das Ganze als „alternativloser Fortschritt“ in der Politik auf.

      Und dann fragt sich der normale Bürger: „Seit wann ist das eigentlich beschlossen?“ Antwort: Seit man nicht hingeschaut hat.

      Das Dunkle ist nicht ein Bond-Bösewicht mit Katze auf dem Schoß. Das Dunkle ist die Selbstverständlichkeit, mit der Macht sich organisiert. Beim WEF verschwimmen die Rollen. Politiker reden dort nicht nur. Sie knüpfen Deals. Tech-Milliardäre sind nicht nur Gäste. Sie definieren Agenden. Zentralbanker diskutieren nicht nur Risiken. Sie testen Zukunftsszenarien.

      Und wenn aus genau diesem Milieu heraus früh über programmierbares Geld, vollständige Transaktionslogik und neue Währungsarchitektur nachgedacht wurde, dann ist das kein Zufall. Das ist Vorbereitung. Die Öffentlichkeit sieht Davos als Konferenz. In Wahrheit ist es eine Synchronisationsmaschine. Das erzeugt eine eigene Realität. Wer in diesem Kreis sitzt, hält sich selbst für rational, modern, überlegen. Widerspruch wirkt wie Rückschritt. Kritik wie Störung.

      Und genau da kippt es.
      Wenn politische Weichenstellungen in halbprivaten Elitenzirkeln vorgekocht werden, verliert jede Öffentlichkeit ihre Funktion. Dann wird nicht mehr entschieden – sondern nur noch abgenickt.

      Man muss kein Aluhut sein, um zu erkennen:
      Macht liebt Diskretion.
      Macht liebt Netzwerke.
      Macht liebt Moral als Verpackung.

      Und Davos ist ein Ort, an dem all das sehr bequem zusammenkommt. Und das muss jeden misstrauisch machen, der Demokratie nicht nur als Wahlzettel versteht. JE

      https://bachheimer.com/der-drohende-kollaps

      1. Danke, sehr guter Kommentar. Ich babe in der Vergangenheit auch schon ein paar Mal darauf
        hingewiesen, dass wir von den richtig reichen Milliardären regiert und manipuliert werden.
        Die werden oft als Spinner abgetan, wie z.B. der Rockefeller-oder Rothschild- Clan. Aber die
        haben sich in der internationalen Politik wie ein Pilzmyzel verbreitet. Diese Menschen sind heute
        unnahbar und können gar nicht mehr bekämpft werden. Sie kontrollieren wirklich alles, von
        Politikern, Medien, Gerichten und auch die richtig kriminellen Strukturen. Das WEF ist für die
        ein Umschlagplatz ihrer Macht. Um dieses System zu beenden muß wahrscheinlich ein verherender
        Krieg die Menschheit bis auf eine Handvoll Ureinwohner Australiens, Afrika und Südamerika
        komplett auslöschen.

        1. Guter Link. Der Autor, Aaron Day, gehörte zum inneren Kreis der Bitcoin-Entwickler. Heute ist er Mitkämpfer des New Hampshire Free of State Project. Ich kannte es bisher nicht. Ist aber auch interessant (https://www.fsp.org/) – eine Variante der Grassroot Bewegung.

  7. Die Elite ist die Elite, weil sie weiß wo es langgeht.
    Alle andern sind nur links oder rechts, was so viel heiß wie extrem daneben oder auch mal quer. Aber wenn diejenigen die nichts zu sagen haben einen Punkttreffer landen, dann kann er sich dabei nur um Verschwörungstheoretiker handeln.

  8. „Gibt es etwa keinen Einfluss reicher Leute auf die Politik? War nicht auch das Teil der linken Agenda noch vor Jahren?“

    Das ist immer noch fester Bestandteil/ Grundtenor linker Agenda bzw. in linken Kreisen. Vllt. sollten Sie mal mit Linken reden statt über sie. In absolut jeder linken Grundsatzdebatte gilt der “ Einfluss reicher Leute auf die Politik“ als Prämissse für jede Diskussion.
    Und Spoiler bzw friendly Reminder – die Grünen, die SPD und auch Teile der PdL sind damit nicht gemeint. Die haben mit Links in etwas soviel gemein, wie ein Herr Hitler mit Kommunismus.

    1. Ich war Teil der „linken“ Blase und habe also auch mit denen geredet – bis ich kapiert habe, dass „links“ vollständig von Marxisten dominiert wird – bis hin zur Friedensbewegung.

      Marxismus ist Antidemokratie. Ich bin im Gegensatz zu Euch (und im Gegensatz zu den Eliten und deren Büttel in Politik und Medien) Demokrat.

      Denn Demokrat sein heißt, niemandem etwas aufzwingen zu wollen, auch keinen Marxquarkscheiß, und nicht zu manipulieren sondern zu überzeugen versuchen mit offenen klaren und ehrlichen Worten.

      Und Demokrat sein heißt auch, nicht ein Viertel der Bevölkerung vom politischen Einfluss abschneiden zu wollen.

      1. Es gibt nicht nur den Marxismus unbenommen davon, das du den schon falsch interpretierst.
        Ich bin z.B. Anarchist und das ist wohl nicht links… lächel
        Und das in der Friedensbewegung ausgewiesene Marxisten sin wäre mir neu. Da tummeln sich ganz andere Leutchen aber so gut wie keine Marxisten.

        1. Tja, wenn man keine Ahnung hat und nur eine große Klappe kann einem viel neu sein.

          Marxismus muss ich nicht interpretieren, ich muss nur seine Wirkung sehen …

          Setze drei Marxisten in einen Raum und schon hast Du drei sich bis aufs Blut bekämpfende Grüppchen …

  9. „Denn Elitenkritik hat plötzlich die Seiten gewechselt. Ohne Erklärung, ohne Darlegung – das kann nur mit einer Kampagne erklärt werden, bezahlt von denen, die sich eine derartige Aktion zur Meinungs- und Gedankenkontrolle auch finanziell leisten können.“

    Sonntagsverschwörung à la d.L.
    Nach meiner Beobachtung sind die Rechten Nahrungsopportunisten und bedienen sich einfach an dem, was andere haben fallen lassen – aus welchen Gründen auch immer – um sich daran zu mästen. Das kann u.U. durchaus positiv sein, ist aber in vielen Fällen von der Intention her oppositionell berechnend und nicht aufrichtig (immerhin findet aber auch ein verlogenes Huhn mal ein Korn). Durch die in Agonie verfallenen Linken findet sich naturgemäss nun mehr Verwertbares unter den Tischen, was von den Rechten gerne gefressen wird, solange es nicht allzu bitter schmeckt.

  10. Elitenkritik an der Stelle von Gesellschaftskritik?

    Was soll das bringen? Das die sogenannten Eliten (ein Euphemismus für die wahren Mächtigen und Reichen) sich künftig moralischer Verhalten? Das sie uns besser beherrschen?

    Oder ist Elitenkritik gar nur ein ein Vehikel, mit dem sich aufstebende Eliten ihr Stück vom großen Kuchen sichern wollen? Die zumeist mit der AfD verbunden sind und sich bereits jetzt als korrupter als die aktuellen Eliten erweisen?

    Elitenkritik, das ist der Wunsch des deutschen Michels endlich moralisch beherrscht zu werden. Ein Wunsch analog zum Warten auf die gute Fee aus dem Märchen, die real nur nie gekommen ist oder der Wunsch, dass sich durch Wahlen etwas ändern würde.

    1. Elitenkritik, das ist der Wunsch des deutschen Michels endlich moralisch beherrscht zu werden.

      Nein, Elitenkritik ist der Glaube des westlichen Michels an den Idealen liberaler Ideologie (bzw. westlicher Werte), mit einer Ideologie mit der er ja groß geworden ist und die nicht mehr mit der erfahrenen Realität zusammenpasst. Insofern ist auch ein Schmachten an vergangener Größe dabei. Elitenkritik der Wessis hat etwas Nostalgisches.

    2. @Klau-Die
      Danke für Ihre hier rhetorisch aufgeworfenen Fragen. Ich werfe da gerne mal noch ein paar Fragen mit hinzu.

      Schaffst Du es, lieber Leser, dich in die Position eines Machthabenden hineinzuversetzen? Glaubst du, dass Du dann diese Macht anders nutzen würdest – falls du noch nie Mangel und Elend am eigenen Leibe erfahren hättest?

      Schaffst Du es, lieber Machthaber, dich in die Position eines Menschen hineinzuversetzen, der Mangel und Elend hilflos ausgesetzt ist? Wenn ja – was würdest du diesem Menschen raten?

      1. Sie waren nicht nur rhetorisch gemeint, wiewohl ich den Titel weniger scharf als
        „Elitenkritik ohne Gesellschaftskritik“ hätte formulieren sollen.

        Ein Machthaber, egal wie verantwortungsvoll er auch handeln will ist immer an Zwänge gebunden, muss Interessen bedienen, ob er es will oder nicht. Tut er es nicht, sind seine Tage gezählt. Ein Musk, ein Bezo oder ein Zuckerberg wären nicht so reich (=erfolgreich) wenn sie sich nicht den Zwängen zur Profitmaximierung erfolgreich unterworfen hätten. Ebenso wären die Tage eines deutschen Bundeskanzler, egal ob Merz, Scholz oder Merkel, ganz schnell gezählt, wenn sie nicht den Interessen der deutschen Oligarchen, den Interessen des hiesigen Kapitalbesitzes, folgen würden. Aber sie wären auch nie in ihre Positionen geraten, wenn auch nur der leiseste Zweifel an ihrer Folgsamkeit beständen. Korruption ist in diesem Staat über die Parteienfinanzierung, Drehtürkarrieren und Lobbyverbände die staatlich legalisierte Norm.

        Der politische Kampf gegen die Armen (ohne die Armut zu bekämpfen) ist so vor allem ein Kampf der Reichen um geringere Löhne, für prekäre Arbeitsverhältnisse. Das Gleiche gilt für die Politik der Hochrüstung, die den gesellschaftlichen Reichtum einigen wenigen in den Rachen schiebt, der Politik gegen die Energiewende, die die Profite der fossilen Wirtschaft auf Kosten unserer Zukunft sichert. Technologischer Fortschritt ist für Merz nur etwas für Sonntagsreden oder gerichtet auf Maximalprofite, wie beim vabanque Spiel mit der Fusion zulasten der funktionierenden erneuerbaren Energien.

        Deswegen ist ein bloßer moralischer Appell von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Er ist Ausdruck einer, vor allem in Süddeutschland ausgeprägten, tief sitzenden Untertanenkultur und intellektuellen Unmündigkeit.

        1. Besserung ist innerhalb dieser sich selbst erhaltenden Struktur wohl nur schwer möglich.

          Von ‚unten‘ wohl weit schlechter als von – theoretisch – ‚ganz obrn‘, also von Oligarchen. Letztere würden sowas wohl nur freiwillig tun, wenn solche Leute Interesse an ihrem geschichtlichen Nachruf hätten – also an dauerhaftem Ruhm. Ich bezweifle solcherart Ansinnen bei Oligarchen aber eher.

          Von “Unten‘ sehe ich nur wenig Veänderungsmöglichkeit – vor allem mangels ausreichender ‚intellekter Mündigkeit‘ der ‚breiten Masse‘.

          Ich persönlich bin zu der Ansicht gekommen, dass es am brauchbarsten ist, die Gegebenheiten möglichst vorteilhaft zu nutzen und die dadurch gewonnene finanzielle Freiheit zu positiven Veränderungen zu verwenden. Hass und Gewalt sehe ich persönlich- aus rationalen Gründen – als völlig unbrauchbar für solche Zwecke.

          1. Ich selbe gehe davon aus, dass man diese Gesellschaft reformieren muss, so gut und so weit es geht. Hierzu braucht es Vorstellungen und Ideen, welche über den moralischen an die Eliten gerichteten Appell via Elitenkritik hinausgehen. Historisch gab es nie Reformen unter Einbeziehung von Eliten, bei denen die Eliten nicht dazu durch Tatsachen gezwungen wurden. Als Beispiel sei die Reformation des preußischen Staatsapparates als Reaktion auf Napoleon genannt, sowie die spätere Reichseinigung von 1871 als Grundlage von Industrialisierung und deutscher Kolonialpolitilk.

            Es war nie ein Drang von Eliten nur in die Geschichtsbücher einzugehen! Es war immer zuerst die Reaktion auf innere wie äußere Probleme.

            Doch das Ringen um Reformen erfordert Gesellschaftskritik als Kritik an den konkreten und aktuellen Verhältnissen. Ein Ringen, das in den Köpfen der Menschen, dem Willen nach Reformen von unten beginnen muss.

            1. Die meisten Oligarchen hier zahlen keine Steuern und schädigen aktiv die Gesellschaft. Ich weiss nicht, warum sie das machen. Ich persönlich sehe keinen rationalen Sinn in so einem Verhalten. Also wenn jemand bis zum Lebensende ausversorgt ist, dann verstehe ich nicht, was ihm dann noch weitere Menschenschädigung nützt

              Habe ich da einen Denkfehler in meiner Überlegung gemacht?

              Ich würde gerne mal mit so einen Oligarchen locker plaudern, nach seinen persönlichen Beweggrunden fragen, wie er die Welt sieht, was ihm Freude bereitet und so. Einfach, weil mich Menschen und ihre perönlichen Meinungen und Ansichten interessieren.

              1. Ich tat dies schon 1974 als ich an die Côte D´Azur zog.
                Die Superreichen treiben Besitzstandswahrung und wollen sicherstellen, das auch zukünftig ihre Brut auch immer ausreichend Macht und Geld zur absoluten Verfügung hat.
                Die schmieden Pläne die sich über 50 Jahre erstrecken und meist sehr präzise sind.
                Deswegen sind deren Analysen immer so gut.
                Bitte nicht verwechseln mit denen von der WHO, oder irgendwelchen NGO´s

              2. „Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an. Und der Arme sagte bleich, wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“ B. Brecht, 1934

                Das Verhältnis von arm und reich hat Brecht hier kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Im Kapitalismus heisst es fressen oder gefressen werden. Wie aber kann ich fressen, wenn ich mein Kapital der Allgemeinheit ( per Steuern) zur Verfügung stelle? Immerhin gibt es genau dafür genug Möglichkeiten, steuern legal und illegal zu vermeiden.

                Wer erinnert sich noch heute an Walter- Borjans, dessen Kampf zur Eindämmung des Steuerbetruges immer etwas don-quichotteskes hatte. Natürlich mag der eine oder andere sich irgeendeann als Privatier zurückziehen.
                Doch die ehernen Bewegungsgesetze des Kapitalismus fordern das entgegengesetzte Verhalten, die Vermehrung des eigenen Reichtums um jeden Preis. Armut ist da nur ein Synonym für billigster Arbeitssklave. Für Moral ist da kein Platz.

  11. „[…]Interview Neue Enthüllungen

    Elitenforscher über Epstein-Netzwerk: „Es ging fast immer um Geld“

    Aktualisiert am 14.02.2026, 13:23 Uhr

    Der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte zahlreiche Verbindungen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur geknüpft. Der Elitenforscher Michael Hartmann erklärt, wie diese Netzwerke der Mächtigen funktionieren.

    Neue Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten fachen die Debatte um das Netzwerk des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein erneut an. Sie zeigen Verbindungen in die Finanzwelt, Politik, Sport, Wissenschaft und Kultur. Schon wird über eine Verschwörung der „globalen Elite“ spekuliert. Elitenforscher Michael Hartmann erkennt hingegen ein Personen-Netzwerk, das durch Geld, Zugang und gegenseitigen Schutz funktionierte[…]“

    Link:

    https://home.1und1.de/magazine/politik/us-politik/elitenforscher-epstein-netzwerk-ging-geld-41893466

    Anmerkung:

    Der renomierte Elitenforscher Michael Hartmann ist übrigens der Ansicht, dass es so etwas wie eine international zusammenhängende, sich gegenseitig ergänzende „global Elite“ gar nicht gibt 😉

    Hier irrt Roberto J. de Lapuente doch ein bißchen wenn er einem prominenten Elitenforscher widerspricht, und deswegen muss ich mich doch noch einmal hier melden, obwohl ich hier nur noch mitlesen wollte. 😉

    Gruß
    Bernie

    1. Und weil der renommierte Elitenforscher Michael Hartmann diese Ansicht hat, irren alle, die es nicht so sehen? das Adjektiv ‚global‘ ist in kritischen Kommentaren eher metaphorisch als referenziell gemeint und wird dadurch sinnvoll und verständlich – muss man nicht so sehen, kann man aber. Ich für meinen Teil lese bei ‚globalen‘ Eliten immer transnationale bzw. transatlantische bzw. globalisierende mit und kann absolut verstehen, was damit ausgedrückt werden soll. Dadurch wird mir persönlich klar, in welchen Kreisen Angela Merkel, Mario Monti, Emanuel Macron usw. sozialisiert und in die Ämter gebracht wurden.

      1. @Raphael

        Ich glaube Ihnen natürlich jedes Wort – vor allem weil sie zu diesem Thema jahrzehntelang an einer Uni gearbeitet, gelehrt, und geforscht haben wie Michael Hartmann. *Ironie an*

        Ironische Grüße
        Bernie

        1. Das Problem liegt am Ende gar nicht bei Michael Hartmann, der mit seinem Elite-Begriff wohl auch dem Sachverhalt nicht widersprechen würde, dass sich im transnationalen Raum ein abgehobenes Milieu von Privilegierten gebildet hat, das sich im Sinne der neoliberalen Ideologie auf eine vollumfängliche Privatisierung und Verwertung der globalen Ressourcen konzentriert. Das Problem liegt in einer rein formalen Lesart von ‚global‘!

    2. Da hat sich der (renommierte)„Elitenforscher“ (eine Bezeichnung die an Schwachsinn nicht zu überbieten ist; ungefähr auf dem Niveau des Anusforschers)aber mächtig ins Zeug gelegt wirklich niemand konnte wissen (oder ahnen) das es um Geld ging.

      MSM eben, komplette Verblödung der armen leser.

    3. @Bernie
      Da baut sich dieser „Experte“ also einen Strohmann auf („Angeblich sind sämtliche Milliardäre in derselben Wottz-Äp-Gruppe verbunden!“), widerlegt diesen dann („Mindestens Zwei fehlen dort!“), und Sie gehen dem auf den Leim.

      Dabei bedarf es einer solchen Wottz-Äp-Gruppe gar nicht, ebensowenig wie einer „Verschwörung“, da diese diversen Gruppen schlicht durch konkludentes Handeln im Sinne von gemeinsamer Interessenverfolgung miteinander einvernehmlich operieren.

      Und ob es dann nicht nur diese EINE Wottz-Äp-Gruppe nicht gibt, oder aber sogar 193 Gruppen nicht dafür ausreichen, ist dabei völlig unerheblich.

      1. @Alex_R

        Ihre Ansicht. Nicht meine.

        Sie haben ja auch Jahrzehnte zum Thema Elite an einer Uni gelehrt, geforscht und gearbeitet ☺️Ironie😁😂

        Amüsierte Grüße
        Bernie

        1. Laut dem Satiriker Arnulf Rating sind die Deutschen ehrlich, intelligent und staatsgläubig.
          Allerdings gäbe es niemanden, der alle drei Eigenschaften hätte.
          Entweder sind sie ehrlich und intelligent – dann sind sie nicht staatsgläubig.
          Oder sie sind intelligent und staatsgläubig – dann sind sie nicht ehrlich.
          Sind sie aber ehrlich und staatsgläubig, dann sind sie nicht intelligent.

          Your choice.

        2. Sie haben ja auch Jahrzehnte zum Thema Elite an einer Uni gelehrt, geforscht und gearbeitet ☺️Ironie😁😂

          PS: Hatte eigentlich gedacht, wir hätten es seit Galilei überwunden, dass man sich auf Autoritäten beruft, wenn einem die Argumente ausgehen.

        3. @bernie
          ich mag Hartmann, ich habe ihn gelesen. Trotzdem ist er mit Vorsicht zu genießen. Jahrzehntelang an einer Uni forschen und lehren bedeutet jahrzehntelang der herrschenden Ideologie in den Allerwertesten gekrochen zu sein (trotzdem kann man verwertbare Ergebnisse erzielen).
          Was wir von diesen Experten, Professoren etc. zu erwarten haben, hat die Corona-Zeit deutlich gemacht.
          Um zu beurteilen, wie gut die Lehre der weltweiten Universitäten ist, braucht man sich nur den Zustand der einzelnen Teile der Welt vor Augen zu halten.
          Wahre Macht zeigt sich nicht dadurch, dass Untergebene Befehle ausführen, wahre Macht zeigt sich dadurch, dass Untergebene keine Befehle brauchen, um das zu tun, was die Macht wünscht.

          1. @bonnie

            Gut dann kennen Sie Michael Hartmann ja, und was das andere angeht Ihre Meinung die ich nicht teile, aber respektiere.

            Schade, dass Michael Hartmann bereits emeritiert ist und kein „Elitenforscher“ ihm nachfolgt – auf seiner ehemaligen Uni.

            Die Forschung über „sozial Schwache“ ist natürlich viel wichtiger als über Deutschlands selbst ernannte „Eliten“ und sonstige Grossbonzen *Ironie*

            Gruß
            Bernie

  12. Roberto De Lapuente fragt: „Wer erinnert sich noch an den Fall Marc Dutroux?“ und die Nachdenkseiten verweisen auf ein Video: „27 toten Zeugen im Fall Dutroux“, welches nur noch vermeldet: „Dieses Video ist nicht mehr verfügbar“.

    Was ist hierzulande bekannt über den Umgang der Gerichtsbarkeit mit sog. Kinderpornoringen und den damit mutmaßlich zusammen hängenden „Netzwerken“?

    Die Rolle der Justiz und das Gutachtersystem sollte bei all dem näher mit beleuchtet werden:

    https://www.emma.de/artikel/opfer-als-taeter-wenn-journalisten-und-gutachter-urteile-faellen-263970

  13. Eine Verschwörung ist ein Komplott oder eine Absprache unter Reichen und Mächtigen zum Nachteil von Dritten. Wer glaubt so etwas gäbe es nicht, ist naiv.
    Wer darauf hinweist, daß es so etwas geben könnte, muß natürlich „rechts“ sein. Man glaubt immer noch daß diese Beschimpfung zumindest in Deutschland die wirkungsvollste ist, denn wer will schon ein Rechter sein? Aber die inflationäre Verwendung dieser Einkategorisierung verliert langsam ihre Wirkungsmacht. Vielen ist es mittlerweile egal.
    So wie man „strukturell antisemitisch“ ist, wenn man eine zwielichtige Gestalt wie Bill Gates kritisiert (der kein Jude ist) oder Fragen stellt. Zb wie kommt es, daß so einer, der Ende der 90er Jahre vor Gericht stand wegen Monopolbildung, sich kurze Zeit später quasi zum 2. Messias aufschwingen konnte und den Planeten mit „Impfstoffen“ und Gummifleisch beglückt? Woher kommt überhaupt das Vermögen dieses und anderen Schulabbrechern ohne Ausbildung?
    Klar wollen all diese Leute und ihre Absolventen des global leaders Programm, also ihre Helferlein keine Nachfragen zu ihren Netzwerken und Sauereien. Jetzt fragen sich alle wieder ganz beklommen: „Wer war Jeffrey Eppstein?“ Oder Marc Dutroux? Oder andere Schwerverbrecher mit zuviel Geld……

    1. So wie man „strukturell antisemitisch“ ist, wenn man eine zwielichtige Gestalt wie Bill Gates kritisiert (der kein Jude ist) oder Fragen stellt. Zb wie kommt es, daß so einer, der Ende der 90er Jahre vor Gericht stand wegen Monopolbildung, sich kurze Zeit später quasi zum 2. Messias aufschwingen konnte und den Planeten mit „Impfstoffen“ und Gummifleisch beglückt? Woher kommt überhaupt das Vermögen dieses und anderen Schulabbrechern ohne Ausbildung?

      Schon lange davor war Bill Gates nichts als ein hundsnormaler Dieb.
      Sein DOS, welches er der IBM verkaufte, war eine komplett abgekupferte Version des damaligen CP/M.

      Aber was solls: die Welt, die Leute wollten und wollen ja betrogen werden.

  14. @RdL

    Die Leute wollten es so und jetzt haben sie, worauf sie seit 35 Jahren hingearbeitet haben; mit jedem Kreuzchen bei einer Wahl; mit jedem Jahr des Schweigens…………

    Kohl, Schröder, Merkel, Scholz, Merz……….. Das Panoptikum des Schreckens.

    1. @Notabene

      Mich wundert übrigens bei der ganzen Sache, dass niemand auf einer zurecht völlig wutentbrannt bei einer Demo hinsteht und folgendes zu den „neuen Reformen“ des Herrn Merz sagt:

      „Ihr erzählt uns seit nunmehr über 20 Jahren, seit Ex-Kanzler Schröders Agenda 2010, dieselbe neoliberal-marktfundamentlistisch-wirtschaftspolitische Scheiße und verkauft uns diesen uralten Wein in neuen Schläuchen als absolut neu. Wollt ihr nicht einmal eine andere Platte auflegen?!!!“

      Ja, ich weis wir leben in einem „Untertan“ (Zitat: Buchautor Heinrich Mann) Staat, aber Mensch wird doch nunmehr nach Jahrzehnten der immer selben neoliberalen Leier wohl noch hoffen dürfen, dass mal so was passiert – bei einem Auftritt des „Kanzlers“ Merz in der Öffentlichkeit *Ironie*

      Traurige Grüße
      Bernie

      1. Lesen Sie doch mal die beiden Essay´s von Stéphane Hessel
        – Empört Euch und
        – Engagiert Euch

        Leider ist das in Deutschland nicht mehr gegeben. Die ehemals linken Parteien stehen heute mit beiden Beinen fest im rechten politischen Spektrum und das BSW hat zwar die richtige Führung, aber den Rest kann man in der Pfeife rauchen.

  15. > Sie zweifeln an den Motiven der politischen Eliten?

    „Zweifel (mittelhochdeutsch zwîvel, althochdeutsch zwîval aus germanisch twîfla „doppelt, gespalten, zweifach, zwiefältig“) ist ein Zustand der Unentschiedenheit“

    Das würde ja heißen man wäre noch unentschieden.

  16. Mal wieder ein guter De-Lapuente-Artikel.
    Nach dem Lesen zwar keine grundlegend neuen Erkenntnisse, wohl aber eine Zufriedenheit darüber, wie gut und zutreffend er die Dinge auf den Punkt gebracht hat.

    Man könnte ergänzen: Jemand, der um 1995 als in der Mitte stehend oder vielleicht sogar als gemäßigt links eingeschätzt wurde und im Laufe der vergangenen 30 Jahre seine Anschauungen und Werte überhaupt nicht geändert hat, der muss heute von den Mächtigen eigentlich zwangsläufig als „rechts“ oder „neurechts“ eingetütet werden.

    Geschieht das nicht, dann hat sich dieser Jemand entweder doch an die neuen Maßstäbe und Umwertungen unserer Politiker und Medien angepasst, ist also doch nicht gleich geblieben – oder er ist, was aber unwahrscheinlich ist, ins Lager altlinker Extremisten umgeschwenkt.

    Die Bezeichnung „rechts“ oder „rechtspopulistisch“ wird so zu einer Art Ehrentitel und zu einem Zeichen geringer Korrumpierbarkeit.

    Man könnte auch sagen, dass als „rechts“ titulierte elitenkritische Gruppen (sog. „Rechtspopulisten“) genau das tun, was eine an Regression und Verfall leidende Linke nicht mehr kann, was sie aber eigentlich tun müsste.

    Und wollte man, den Aspekt „Elitenkritik“ gar zum Hauptkriterium für „links“ machen, dann wären die Rechtspopulisten in Wahrheit die neue Linke.
    Okay, ich weiß wohl, dass für die traditionelle Linke die Elitenkritik allein noch lange nicht für die Definition von „links“ ausreicht. Insofern ist der Satz davor auch nicht bestenfalls halbrichtig.

    (Dass es jenseits von dieser Begriffsverständnis von „rechts“ auch tatsächlich rechte Strömungen gibt, steht auf einem anderen Blatt und soll hier nicht bestritten werden.)

    1. Klingt wie die „gewollte Opposition“ mit ihrem, gar echten, wirklich wahren, nicht zu hinterfragenden „elitenkritischen“ Klimbim. Wenns nur gegen „altlinke Extremisten“ geht, nicht wahr? — Was sind dann eigentlich „neulinke Extremisten“?

  17. Ein Beitrag, der sich, wie meist, mit „Wichtigstem“ befasst; und den Finger punktgenau in die Wunde legt, um das Gestern, Heute und vor allem bittere Morgen auszuleuchten. Noch „Besseres“ ist nicht zu erwarten. Egal.

    Aber andere Frage. Selbst mit größter Mühe erschloss sich nicht der Sinn folgender Aussage. Wer kann zur Erklärung beitragen?
    [.]“ Ich plädiere dafür, dass der Spitzensteuersatz nicht schon bei 68.000 Euro Jahresbrutto greift, sondern erst bei 80.000 Euro. So flachen wir den Mittelstandsbauch(*) ab und sorgen für Entlastung“, sagte er der „Bild am Sonntag“[.]

    – Sind Erwerbstätigkeit/Einkommen(ssteuer)/
    Spitzensteuersatz und die allgemeine Bezeichnung Mittelstand (Gesamtheit kleiner und mittlerer Unternehmen) nunmehr identisch?
    – Wenn der Mittel-Stands-Schicht(**) durch mehr Netto vom Brutto der „Mittelstandsbauch“ abgeflacht werden soll, wäre dann nicht die logische Konsequenz, dass der Oberstands-Schicht (analog) durch rigides Streichen aller Steuersätze die überlappenden Fettschürzen eingeschmolzen werden müssten?
    – Nun gut; der große Rest, ergo die Unter-Schicht mit Wasserbauch oder Loch im selben müsste für derartige Ausfälle selbstredend und kompensatorisch zu 100% aufkommen, wenn’s dem Guten Zweck und der allgemeinen „Abflachung“ dient!

    *In der Schweiz wird die Mittelschicht als Mittelstand bezeichnet, aber ein Paderborner (PB – geografisch tiefstes Ostwestfalen, Nähe BI, das es nicht geben soll) geht nun wahrlich nicht als Eidgenosse durch.
    ** Es wähnen sich noch immer zu Viele als Angehörige der Mittelschicht, obwohl sie es nie waren oder längst nicht mehr sind bzw. sein werden. Hilfreich, wenn der Vater des Gedankens der Wunsch ist.

    1. Ich versuche mal zu antworten und ein doch aussagekräftiges Bild zu zeichnen.

      Allg. stellten viele Studien heute fest, dass man mit einem Einkommen < 1.850€ (Netto) zur Mittelschicht gehört.
      Singles (unabhängig weiterer Einschränkungen) haben eine 50%-Grenze bei 1.787€ (bedeutet: bis zu diesem Nettogehalt haben Sie 50% oder weniger in der Einkommenspyramide)
      Anteilig an der Gesamtbevölkerung haben aber nur noch 36% dieses Einkommen oder weniger.

      Die 50%-Grenze erreichen, nur Männer, ab einem Einkommen von 2.168€ (Netto)
      Die magische Grenze von 3.000€ oder mehr erreichen nur noch 24% bei den Männern und 20% bei den Frauen.

      Ab dieser Grenze wechselt man von der Mittelschicht zur Einkommensoberschicht.

      Daher zu Ihren Zahlen
      bei einem Jahresbrutto von 68.000 € (Single) erhält man 3.458€ Netto
      Diese Einkommen haben nur noch 15% oder mehr (Männer)
      Diese Einkommen haben nur noch 12% oder mehr (Frauen)

      bei einem Jahresbrutto von 80.000 € (Single) erhält man 3.997€ Netto
      Diese Einkommen haben nur noch 10% oder mehr (Männer)
      Diese Einkommen haben nur noch 7% oder mehr (Frauen)

      Steuerrechnungen zeigen, dass sich durch die "Abflachung" nur der steuerliche Vorteil weiter nach oben verschiebt, mit negativen Folgen für die unteren Einkommensschichten. (was ja auch der Sinn und Zweck der Sache ist)

      Volkswirtschaftlich sind das nicht mehr vertretbare Verschiebungen nach oben, da die oberen Einkommen nur noch mehr Geld in Anlagen anlegen und eben nicht ausgeben, mit entsprechenden gesamtwirtschaftlichen Folgen.
      (z. B. Ankauf von Mietimmobilien mit den bekannten Folgen gerade in Großstädten)
      (Anmerkung: Thomas Piketty hat bereits vor Jahren auf diese Entwicklung in nationalen Volkswirtschaften hingewiesen, mit der Formel g<r. Bedeutet: Zinsforderungen sollen und müssen immer schneller steigen als Lohnsteigerungen)

      Umgekehrt werden aber die unteren Einkommen immer weiter durch Abgabenanpassungen belastet (Krankenversicherung, Rentenversicherung, allg. stark steigende Lebenshaltungskosten, etc.) sodass deren Konsum immer weiter abgewürgt wird.

      Aber um mich nicht zu sehr in Details zu verlieren. All das ist Teil eines seit mehr als 25 Jahren laufenden Strukturwandels, der zu immer mehr Verdrängung auf die unteren Einkommensklassen zielt und für immer mehr soziale Verwerfungen sorgt.
      Entscheidungen der Steueranpassungen, wie Sie sie beschreiben, sind weitere Mechanismen.

      1. Danke für die Erklärung; hatte ich es doch korrekt interpretiert, obwohl von „Bäuchen“ und „Diät“ die Rede war. 😉

        Dann ist und bleibt ja alles in bester Ordnung, egal, was wer für (mittlerweile ungeschönte) lustige Kamellen raus haut und welche Konsequenzen es nach sich ziehen wird. Interessiert ja ohnehin kaum jemanden, solange man noch min. eine Schicht unter sich hat, nach der man treten kann – ja, bis über eher kurz als lang Viele ebenfalls abrutschen werden.

        P.S. Wusste nicht, dass bereits derart niedriges Einkommen (theoretisch) zur Teilhabe an der Mittelschicht qualifiziert. 😂
        Naja, wichtig und beruhigend ist doch stets, was man glaubt, das ist, als das IST selber. So lässt es sich prima weiterschlafen.

        1. Na Mensch, und ich dachte, Sie sind 48/7 im www unterwegs?!😉
          Dann hätten Sie eigentlich mitbekommen müssen, dass der soziale Vorreiter der UCDU, der L. Carsten, für immer noch mehr von viel weniger plädiert. Da bleibt noch viel (kreative) Luft nach oben – für die da unten, die noch nicht einmal mehr zucken, weil scheintot.

  18. Interessante Arbeit zu den „Eliten“
    https://themindness.substack.com/p/elite-capture-and-european-self-destruction
    (rechts-klick –> translate to german)
    Irgendwo gab es auch mal eine vom Autor selbst übersetze Fassung, finde ich nicht mehr …
    Letzt gab es auch eine Untersuchung eines „Eliten-Forschers“, dass wir in D die letzten 150 Jahre von den immer Gleichen Menschen regiert werden, die sich aus den immer gleichen 4% der Bevölkerung rekrutieren.
    Also egal ob unter Bismarck, Kaiser, Hitler, BRD –> uns regieren immer die Gleichen.

    Ich bin ein Freund von Terminologie: Definieren Sie „Eliten“?

    Die eingesetzten, sichtbaren Handlanger? Merz, Baerbock etc.?
    Die im Hintergrund, die diese einsetzen? Soros, Rothschilds? Gates, Rockefeller? Getty? Quandt/Klatten? Boehringer? Merck?
    … oder wer sind „unsere Eliten“?

    Wir sollten uns nicht „atomisieren“ lassen, sondern ein gibt nur zwei Klassen von Mensch:
    Die Besitzenden und die nicht Besitzenden
    Jeder der meint er hat doch aber ein Haus und ein Auto und 10 Unzen Gold im Safe ist ein „nicht Besitzender“
    Life-Changing ist es ab 10 Mio, high wealty people ab 50 Mio
    um den Lauf der Welt zu bestimmen sollte man welt-umspannende Konzerne Besitzen und soviel „Kleingeld“, dass man mit seinem eigenen Geheimdienst (wie die Rothschilds) Informationen erzeugen kann bzw mit CIA und MI6 austauschen kann. oder wie im Falle Epstein genug Kompromat sammeln kann um alle Handlanger zu erpressen.
    Auch hier geistert eine Zahl durch die Welt: 50 Familien weltweit beherrschen diese.
    Der Adel wurde durch „Gottes Gnaden“ eingesetzt und hat alles über Jahrhunderte vererbt was ergaunert wurde…
    Der neue Geld-Adel vererbt auch was er ergaunert hat wird aber jetzt durch den Gott des Mammons autorisiert.
    An den Machtstrukturen hat sich nicht viel verändert.
    Es wird seit der Einführung des Eigentums ausgebeutet, geplündert, geraubt, betrogen, gemordet.

    1. „An den Machtstrukturen hat sich nicht viel verändert.“
      So ist es.
      Allein mit ständigem Fingerzeig darauf wird sich daran auch nichts ändern.
      Vielleicht hilft das hier:
      „Werde Losdemokrat, dann kannst Du ruhigen Blicks in alle gesellschaftlichen Abgründe blicken!“ 😉“
      (Ardalan Ibrahim – Nutt-Los-Kanal)

      1. Habe mich gefreut über Ihre Reaktion: Die Besitzenden und die Nicht-Besitzenden habe ich extra für Sie eingefügt um eine Reaktion von Ihnen zu bekommen …

  19. Klar, wer den real existierenden Faschismus kritisiert muss ein Rechter sein und zwar ein ganz schlimmer weil Rechtsstaatlich Rechts. Und diese Rechtsstaats Extremisten sind so Extrem, keine Vetternwirtschaft, kein Nepotismus und das schlimmste , keine Korruption würde darin existieren können, es ist das schlimmste Gift für den real existierenden Faschismus, nicht nur in Deutschland. Deshalb muss sowas bekämpft werden , alle Parteisoldaten Richter und Staatsanwälte müssen diese Rechtsstaatfanatiker mit allen Mitteln der politischen Unterschichten und Gesinnungsjustiz bekämpfen.
    Faschismus, das ist die Einheit von Staat und Kapital.
    Benito Mussolini

  20. Nochmal für alle.
    Solange die herrschende Klasse. mitsamt ihrer Funktionselite und allen kapitalistischen Strukturen nicht beseitigt ist, wird sich alles nur verschlimmern.

  21. „Wer heute nach oben schielt und glaubt, dass da oben was im Schilde geführt wird, ist der Elitenkritik verfallen. Und die gilt gemeinhin als Verschwörungsideologie“

    1. Um was im Schilde zu führen sind sie da. Das Schild nennt sich üblicherweise Parteiprogramm. Und mit ihren Wahlschildern, wollen sie Wähler überzeugen.
    2. Wer von den Eliten spricht und sie als solche vom Volk quasi elitär distanziert darstellt, ist ein stinknormaler Demokratieidealist, denn er denkt die Eliten missbrauchen den eigentlich guten Staat für ihre elitären Zwecke. Wäre der Staat nicht in den Händen dieser oft als korrupt bezeichneten Eliten könnte er endlich seine Segensreichen Wirkungen verbreiten. Nee – die Demokratie ist Herrschaft über das Volk und für Herrschaft braucht es eine Elite, sonst wäre es keine Herrschaft.

  22. Revolutionäre Antiimperialisten haben nie einen Zweifel daran gelassen, dass die da oben weggehauen werden müssen, egal ob Leberkäsweizenbiernazis oder Windradtransenkultliberale.

    1. Ich würde mal sagen, das kommt auf den Standpunkt des Betrachters an. Z.B. könnte ein Betrachter der Auffassung sein, dass solcherart Fragen Kindermärchenniveau a la Rotkäppchen und der böse Wolf haben.

      Es gibt auch Menschen, die aufgrund ausgeprägter Beidhändigkeit manchmal nicht ganz sicher sind, auf welcher Seite rechts ist.

      herzlich….

  23. Kleine Zusatzbemerkungen
    1. Zum folgenden Zitat:
    „…Sie wittern hinter dieser Kritik eine Denkart, die glaubt, dass der politische Betrieb nicht den Interessen des Volkes dient, sondern denen einiger reicher Leute, die Einfluss nehmen auf das politische Personal, auf die Abläufe und Gesetzesvorhaben – dass da sehr reiche Leute sitzen würden, die die Politik in der Hand haben, wird als groteske Vorstellung abgetan. Als Verschwörungsnarrativ – noch so ein Modewort – und simplifizierende Betrachtungweise. Denn die Welt sei freilich sehr komplex – ein Einwand, den keiner leugnet, der aber zuweilen als Ausrede missbraucht wird, um Elitenkritik kleinzuhalten….“ (Ende der Zitation aus dem Artikel)

    Schon „seit jeher“ wurde von (halb und ganz ) „Oben“ meistens mit Erfolg versucht , Elitenkritik mit dem Hinweis auf „Die Weisen von Zion“ durch Denktabuisierung zu verhindern So haben die von „Oben“ es erfolgreich geschafft, sich gegen auf der Hand liegende Kritik (von „Unten “ aber auch aus Teilen der „Mitte“ ) zu immunisieren. Selbst ein Teil der Linken (zu der ich mich zähle) fällt bei Erwähnung dieser Thematik in Schockstarre. Obwohl gerade denen doch bewusst sein müsste , dass Elitenkritik geradezu „in der Genetik“ der sozialistischen und marxistischen Bewegungen verankert ist. Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes , da eine Menge sozialistischer bzw. marxistischer Vordenker sich ihrer kulturellen oder religiösen oder auch „ethnischen“ Herkunft aus dem „Judentum“ bewusst waren. Und übrigens gerade auch den Nazis. (Marxismus /Sozialismus als „jüdisch vergiftete“ Denkart)
    Wobei die meisten jüdischen Sozialisten /Kommunisten allerdings „antikolonianistische ANTI- Zionisten waren.

    Schon deswegen ist es lächerlich, Elitenkritik als „antisemitisch “ zu titulieren oder dies zumindest anzudeuten.
    Natürlich gab es auch (seit jeher) Rechte und echte (biologistische) Antisemiten, die die Macht (jüdischer ) Finanzeliten thematisierten. Manche aus rassistischen , manche aber auch aus systemkritischen Gründen. Aber wenn ein Rechter oder ein Rassist real existierende antimumane Sytemschwächen kritisiert, kann man ihn nicht der (ideologischen) Lüge , sondern allenfalls der moralischen bzw. ethischen Scheinheiligkeit oder Doppelmoral bezichtigen.Denn Fakt bleibt Fakt. Egal aus welchem Munde er erschallt. Die meisten Kontaktschuld – Theoretiker sind folglich nichts weiter als scheinheilige Politpropagandisten. Was zwar nicht verboten ist , aber auch nicht verborgen bleiben sollte.

    2.Zum folgenden Zitat:

    „..Denn Elitenkritik hat plötzlich die Seiten gewechselt. Ohne Erklärung, ohne Darlegung – das kann nur mit einer Kampagne erklärt werden, bezahlt von denen, die sich eine derartige Aktion zur Meinungs- und Gedankenkontrolle auch finanziell leisten können….“ (Zitatende)

    Schon( spätestens) seit den 1970er Jahren versuchten die George Soros -Organisationen unter veschiedenen Labeln verstärkt Einfluss auf das „linksliberale“ Mileu ganz besonders der „Grünen“ , aber auch in Teilen der Sozialdemokratie Einfluss zu nehmen. Das mit zunehmendem Erfolg gerade auch in akademisch- universitären Zirkeln. Auch heutzutage immer noch eher hintergründig über staatlich mitfinanzierte NGOs als Kampagnen- Frontorganisationen (Campact, „Mehr Demokratie“ , Faktenchecker usw.usw.). Man untersuche nur mal die Hintergründe der führenden akademischen „Vordenker“ der bekannten Verschwörungstheorie – Warner bzw. Alarmisten wie z. B. Lamberty, Butter usw.
    Also deren akademische Lehrer, Mitstreiter , Förderer und Finanzierer. Wobei Finanzierungen oft nur über Umwege bei den Frontorganisationen ankommen.

    1. „Obwohl gerade denen doch bewusst sein müsste , dass Elitenkritik geradezu „in der Genetik“ der sozialistischen und marxistischen Bewegungen verankert ist.“ – Die Elite ist zu kritisieren, weil sie die Elite der kapitalistischen Gesellschaft ist und das heißt, weil sie deren Notwendigkeiten und Grausamkeiten gegen die Bevölkerung durchsetzt und nicht, weil sie die eigentlich gut Demokratie zu etwas schlechtem macht.

  24. In meinen jüngeren Jahren hat man der Jugend noch allenthalben beigebracht, dass das was heute als „gefährliches Verschwörungsdenken“ diffamiert wird , das ureigenste Kerngeschäft der parlamentarischen Opposition sein müsse. Denn wie solle man die Exekutive kontrollieren ohne daran denken zu dürfen, dass diese nicht nur offen , sondern auch klandestin ihre Kompetenzen überschreiten oder gegen die Interessen des „Souveräns“ agieren könnte. Diese Sichtweise (von Opposition) sei vom Grundgesetz explizit so vorgesehen. (Hat man jahrzehnteleng den Schülern im „Gemeinschaftskunde “ bzw. Politikunterricht beigebracht).
    Natürlich gab es aber auch immer schon Auffassungen von (parlametarischer) Demokratie, die verkünden, dass es aus „Stabilitätsgründen“ nötig sei, der Regierung zwischen den Wahlen fast unumschränkte Machtbefugnis zu erteilen. Auch irgendwie als Schutz der „Weisen im Regierungspalais“ gegen die gründsätzliche (irrational- emotionale) Dummheit der breiten Masse.

  25. @ Wolfgang Wirth gestern und zu dem folgenden Zitat :

    „… Und wollte man, den Aspekt „Elitenkritik“ gar zum Hauptkriterium für „links“ machen, dann wären die Rechtspopulisten in Wahrheit die neue Linke.
    Okay, ich weiß wohl, dass für die traditionelle Linke die Elitenkritik allein noch lange nicht für die Definition von „links“ ausreicht. Insofern ist der Satz davor auch nicht bestenfalls halbrichtig…“ (Zitatende)

    Obwohl ich mich als (fast) „neunmalklugen“ (-; Linken betrachte, grüble ich immer noch darüber nach, warum Wolfgang Wirth (politisch) „Links“ unbedingt zu (politisch) Rechts umdefinieren möchte. *

    * Ich gebs zu: Ich kanns mir (zumindest teilweise) denken bzw. kann vermuten, warum. Wär aber trotzdem schön, wenn er es selbst allen hier erklären würde. Muss er aber natürlich nicht. (-:

    1. @Louis

      Sie erwähnen mich und schreiben:
      “ … grüble ich immer noch darüber nach, warum Wolfgang Wirth (politisch) „Links“ unbedingt zu (politisch) Rechts umdefinieren möchte. “

      Hmm? Will ich das?
      Habe ich denn Linke zu Rechten gemacht?? Nö! Allenfalls, dass ich jene heute dominierende woke Neue Linke nicht als echte Linke ansehe – aber das tun hier ja viele.
      Ich glaube, Sie haben sich beim Schreiben vertan.

      Eigentlich habe ich doch im Sinne eines provokativen Gedankenspiels umgekehrt(!) die elitenkritischen Rechtspopulisten zu halben(!) Linken gemacht. Wohlgemerkt: zu halben Linken, nicht zu ganzen Linken, denn bei ganzen Linken müssten ja unbedingt auch noch Aspekte wie „Gleichheitsorientierung“, „politisches Fortschrittsdenken bzw. Utopieorientierung“ u.a.m. hinzukommen.
      Sie interpretieren in meine Gedanken zu viel hinein.
      Es war lediglich eine Art provokatives Gedankenspiel. Ich liebe es, mit Gedanken zu spielen. Definitionen sind doch meistens ohnehin willkürlich und damit ein Stück weit Schall und Rauch.

      1. @ Wolfgang Wirth und
        „..Sie interpretieren in meine Gedanken zu viel hinein.
        Es war lediglich eine Art provokatives Gedankenspiel. Ich liebe es, mit Gedanken zu spielen. Definitionen sind doch meistens ohnehin willkürlich und damit ein Stück weit Schall und Rauch.“ (Zitatende)

        O.K. Das ist zumindest nicht ausgeschlossen und die Sache wäre damit zumindest halbwegs geklärt. Ich „arbeite“ ja selbst gelegentlich mit (solchen) „Gedankenspielen“.
        Beste Grüße von
        little Louis

  26. Zitat von weiter oben:
    „..Elitenforscher Michael Hartmann erkennt hingegen ein Personen-Netzwerk, das durch Geld, Zugang und gegenseitigen Schutz funktionierte[…]“..“ (Zitatende) .
    Da Hartmann (zumindest im Zitat) nichts wirklich Relevantes zum Thema sagt, kann er leider leider (für manche „Gott sei Dank“) auch (zumindest büglich dieses Zitats) nicht widerlegt werden. Denn leider , leider hat der Herr Forscher (zumindest im Zitat) „vergesssen“, etwa Genaueres zur Anzahl der Personen (nur wenige lokal oder sehr viele global) noch zu ihrem finaziellen Hintergrund und schon gar nichts zu Art und (weltweitem?) Umfang ihres „gegenseitigen Schutzes“ ausgesagt. Es kann sich also sowohl um die globalen Hintergründe Epsteins, als auch nur um die lokale Stuttgarter Mafia- Szene handeln . (-;

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