
Greta Thunberg vertritt erstmals eine Ansicht, die nicht medienkompatibel und staatstragend ist – und wird prompt von den Empörungspersern zur Antisemitin erklärt.
Auf einer Klima-Demonstration in Amsterdam hat sich die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg solidarisch mit den Palästinensern gezeigt. Ein Mann riss ihr dabei das Mikrofon aus der Hand, er sei nicht wegen ihrer politischen Ansichten gekommen, sondern wegen des Klimaschutzes, rief er. Mag sein, dass der Empörte nicht ganz falsch lag. Vielleicht war das die falsche Bühne für Frau Thunberg – aber was sich danach in den Netzwerken tat, hat die junge Frau bei aller Kritik, die man ihr entgegenbringen kann, nun wirklich nicht verdient.
Sie sei eine glasklare Antisemitin, schrieben etliche User bei X. Man sah sie mit Hitlerbärtchen und Uniform. Wer das Selbstverteidigungsrecht Israels angreife, so las man, zweifle das Existenzrecht Israels an. Die Heldin von einst, erlebt eine schreckliche Diffamierung ihrer Person. Aus dem eigenen Lager bewirft man sie mit Scheiße. Daran lässt sich die Prüderie unserer Zeit deutlich ablesen. Gewünscht sind moralisch absolut einwandfrei Charaktere. Wer einmal fehlt, der ist raus.
Den Arabern Land geschenkt?
Aber auch solche, die während der Coronazeit Kritik an den Maßnahmen übten und sich darüber ärgerten, weil man sie in jenen Jahren als rechts, Nazi oder antisemitisch labelte, nennen Thunberg jetzt völlig ungeniert und ohne viel Federlesens eine Antisemitin. Hört das denn nie auf?
Stefan Homburg indes kritisiert, dass Thunberg von einer israelischen Besatzung spricht, präsentiert zu diesem Zwecke eine Landkarte des Nahen Ostens und erklärt, dass nach dem Fall des Osmanischen Reiches die Briten und die UN (die es nach dem Fall noch gar nicht gab) waren, die das kleine hellblau eingefärbte Areal den Juden gegeben haben, um es sich mit den dort ansässigen Arabern teilen zu können. Alles andere auf der Karte, das in grüner Farbe gehalten ist, Ägypten, Sinai, Saudi-Arabien und andere Anrainerstaaten und -regionen, gaben Briten und UN aber den Arabern. Wie könne man da von Besatzung sprechen, fragt Homburg?
Was will der Mann zum Ausdruck bringen? Dass es der Westen war, der den Arabern großzügig Land schenkte? Wo waren denn diese Araber vorher? Kamen sie aus der Ukraine angereist, weil der nette weiße Mann die Spendierhosen an hatte? Ist das die Qualität, mit der wir Diskussionen führen wollen? Indem wir Geschichte eurozentrisch auswerten? Immerhin hat er Greta Thunberg nicht als Antisemitin eingestuft. Man muss für solcherlei Unterlassungen heute schon sehr dankbar sein.
Die Vorwürfe an Thunberg sind hasserfüllt. Viele versuchen sie als Teil der »grünen Sekte« zu outen, in der Verkennung der Realität, dass die Grünen eine ganz andere Haltung zu Israel haben. Die Grünen sind Transatlantiker, sie würden nie Partei ergreifen für die palästinensische Seite. Andere erklären, dass Fridays for Future (FFF) damit zeige, kommunistisch zu sein. Welche Wahrnehmungen gibt es da draußen eigentlich? Sämtliche kapitalistischen Unternehmen haben die Forderungen von FFF adaptiert: Das spricht ja wirklich total für Kommunismus! Die soziale Frage kommt bei FFF jedenfalls nicht vor, der entfesselte Markt wird nicht angetastet – und wer die Mittel der Produktion in Händen hält, fragt dort schon mal gleich gar keiner.
Moralkeule und Pflichtübung
FFF ist kapitalistisches Empörungsmanagement. Die Bewegung wurde nicht von der Politik gekapert, weil man gemeinsam etwaige Ziele erreichen möchte. Die Übernahme versprach einerseits eine Politur des eigenen politischen Images und damit einen Karriereschub – und andererseits war damit sichergestellt, dass FFF nicht aus dem Ruder läuft, die Empörung stets genau so gesteuert wird, dass daraus keine Gefahr für das System entsteht. Greta Thunberg kariolte nicht um die Welt von Staatschef zu Staatschef, von Politbajazzo zu Regierungsclown, weil die allesamt gerne Jungkommunistinnen in ihren Gemächern begrüßen wollten …
Nun scheint aber Greta Thunberg aus dem Ruder zu laufen. Sie verlässt den Mainstream – und erntet einen bösen Shitstorm. Greta sei nun angeblich Antisemitin, liest man erstaunlich oft, erstaunlich selbstgerecht. Sie ist es nun wie viele andere in diesen Zeiten.
»Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung. Was durch Ritualisierung zustande kommt, ist von der Qualität des Lippengebets.« Dieser Satz stammt von Martin Walser. Aus seiner berühmten Rede in der Paulskirche 1998. Walser sprach damals die ritualisierte Selbstkasteiung an, die in der deutschen Öffentlichkeit Einzug gehalten hatte, aber immer auch recht berechnend und kalkuliert wirkte. Die Deutschen sind bis heute stolz auf ihre Aufarbeitung des Nationalsozialismus – aber hat sie gefruchtet? Wenn sie denn überhaupt eine war …
Wir haben in den letzten Jahren immer wieder erlebt, wie dünn der Lack der Zivilisation ist. Und wie einfach es gelingt, ganze Bevölkerungsteile in Misskredit zu bringen. Dieses Land erlebte den Ausschluss von Menschen, ohne dass es viel gesellschaftliche Gegenwehr gab. Und wir haben kein Problem mit den Neonazis anderer Nationen, Grüße in die Ukraine an dieser Stelle. Seit Jahren schmähen wir derer, die wirklich unter dem Terror der Nationalsozialisten litten, indem wir jeden Zeitgenossen, dessen Nase uns nicht passt, als »Nazi« oder jetzt aktuell als Spielart des Nazis, als »Antisemiten« nämlich, betiteln.
Kritik am Massensterben als Antisemitismus
Walser erkannte schon damals, dass der Antisemitismus in diesem Lande recht häufig dazu bemüht wird, leidige Diskussionen und unbeliebte Diskussionspartner abzuwürgen. Dieser Tage erleben wir das im Extrem. Wir haben es in den letzten Jahren kultiviert, unliebsame Ansichten per se ins rechte Lager zu verfrachten, um uns gar nicht mehr inhaltlich mit dem auseinanderzusetzen, was uns nicht gefällt.
Wir sind eine Gesellschaft voller Rechter, Nazis und aktuell wieder zunehmender Antisemiten geworden. Jeder belegt jeden mit solchen Worten. Die damit Belegten sind jedoch meilenweit von denen weg, mit denen man sie gleichzusetzen trachtet. Weder ist die AfD die NSDAP, noch sind Menschen, die für Grundrechte protestieren Nationalsozialisten – und nicht jeder, der sich für Solidarität mit Palästinensern ausspricht, ist ein Antisemit. Beides hat nichts miteinander zu tun: Es nicht auszuhalten, Tausende tote Menschen, darunter viele Kinder in Gaza zu wissen, ist kein Antisemitismus. Es ist schlicht und ergreifend bloße Humanität. Beides wird hier allerdings absichtsvoll vermischt: Krieg ist Frieden, Abstand ist Nähe und Humanität ist Hass.
Man muss Greta Thunberg nun wirklich nicht schätzen oder für so wichtig erachten, wie viele es einst taten. Sie wurde auf ein Podest gehoben, das eigene Elternhaus hat sie inszeniert. Ihre Statements waren die eines empörten Mädchens. Junge Menschen dürfen, sollen und müssen empört sein. Ob sie damit aber ein globales Publikum erreichen müssen, bleibt fraglich. Die Welt besteht aus mehr als nur aus empörten Vorwürfen. Thunberg hat immer polarisiert – aber sie nun mit dem Label einer Antisemitin zu belegen, ihr zu unterstellen, sie würde auf der Bühne ihrem Judenhass freien Lauf lassen, ist wirklich ein geframtes Meister- und Schurkenstück zugleich und ist auch für jene nicht zu dulden, die sie nicht für die Messiasin hielten.
Wenn aber am Ende jeder jeden mit solchen Begriffen belegt, sind nicht alle Rechte oder Antisemiten. Im Grunde ist es gar keiner mehr, denn die Aussagekraft jener Begriffe gehen verloren, sie sind dann bloß noch Synonym für Arschloch, Idiot oder Wichser. Und zwischen Leuten, die Israel zur Waffenruhe auffordern und solchen, die Synagogen ins Visier nehmen, wird kein Unterschied mehr sein – wenn alle Antisemiten sind, tarnt man die, die wirklich antisemitische Pläne hegen. Hitler wäre stolz auf dieses blinde Empörungsvolk …
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Alles genau richtig. (Jedenfalls meiner Meinung nach).
Danke Herr Lapuente! Das fasst recht gut meine eigenen Gedanken und Eindrücke der letzten Wochen zusammen. Das gleiche gilt im Bezug auf viele Kritiker der Corona Politik. Gerade der eher konservative Teil (der Kritiker) geht bei dem Thema Israel / Palästina gerade richtig steil. Da wird jeder, der sich nicht konform einordnet, direkt als Antisemit geframed, egal wie differenziert man es auch versucht… alles mittlerweile leidig bekannt, nur diesmal kommt es halt auch von denen, die das kurz vorher noch selbst abbekommen haben. Schräge Zeiten!
Zuerst mal: ich war bereits grün angehaucht, als die „Heilige Greta“ noch nicht auf der Welt war und will mich nicht an der grünen Idee abarbeiten.
Aber die heilige Greta ist ein Kunstprodukt; eine Projektionsfläche. Da sie es wagte, aus dem um sie herum gestricken Narrativ auszubrechen, also nicht mehr so funktioniert wie gewünscht, fällt sie nun besonders tief.
Und ich habe mal wieder eine Wette gegen mich selbst verloren: Wird LaPuente es auch in einem Artikel zu diesem Thema schaffen, seine Corona-Obsession unterzubringen? Manche Leute sind soooo vorhersehbar…..
Er bringt seine „Corona-Obsession“ wohl primär deswegen unter, weil es nunmal deutlich auffällt, wenn Menschen, die vorher selbst jahrelang als rechts und Antisemiten beschimpft wurden, nun auf der gleichen Schiene fahren und es ähnlich plump und pauschal verwenden. Das passt daher schon recht gut zum Thema des Artikels.
zur Corona-Obsession… auch wenn man kein Fussball interressierter ist, können Sie sich an die „Hexenjagd“ gegen Bayern Profi Kimmich erinnern, der sich nicht impfen lassen wollte… aus verständlichen Gründen… ich damals 80. habe mich impfen lassen, aber ob ich es mit 30. auch gemacht hätte, weiss ich nicht… das war der größte Versuch am Volk in der Geschichte der Medizin, das dafür auch noch Milliarden zahlen musste…
können Sie sich erinnern wie schnell die Bundesliga anfangen durfte, damit die Leute nicht durchdrehen
Jeremy Corbyn wurde mit Antisemitismusvorwürfen abserviert,
der Bernd Senf ( Die blinden Flecken der Ökonomie ) und Franz Hörmann ( Das Ende des Geldes ). Die Latte der Unbequemen reißt nicht ab, die mit Vorwürfen des Antisemitismus und „strukturellem Antisemitismus“ mundtot gemacht wurden und werden sollten. Das zieht sich sehr auffällig durch die letzten 5-10 Jahre. Nun entzieht man einem kleinen Mädchen den Welpenschutz.
Ist Jana aus Kassel eigentlich umgezogen ?
Greta T, hat bei all den Punkten, wo sie falsch lag, niemandem geschadet – im Gegensatz zu Erdogan.
Für Beide aber gilt: wo sie Recht haben, haben sie Recht.
Und im Gegensatz zu denen, die „wissen“, daß Hamas seine Zentrale unter dem Krankenhaus hat, dort die Geiseln versteckt und die Zivilisten nur als Schutzschilder benutzt.
#Israel admits no Israeli prisoners were found in Al-Shifa hospital stormed by Israeli occupation forces in northern #Gaza. The #US & western officials who supported & recycled the Israeli information about the hospital containing Hamas HQ & prisoners lied & lost all credibility.
https://twitter.com/ejmalrai/status/1724686563710271839
Oder liegt da inzwischen irgendetwas Belastbares vor, das die dort Ermordeten oder sonstwie dort zu Tode Gekommenen rechtfertigen könnte?
Kann ich nur unterschreiben lieber Roberto J. de Lapuente – und was den echten „Messias“ angeht, und die Evangelien, dass hört kein Christ gerne, aber die Bibel (AT und NT) ist ein antisemitisches Machwerk. Tja, heute distanziert sich die römisch-katholische Kirche davon, aber es ist eine historische Tatsache, dass die Spur des christlichen Judenhasses direkt in die Krematorien der KZs und Vernichtungslager der Nazis geführt hat. Der Elefant im Raum den niemand sehen will, und schon gar nicht anspricht, der Vater des Islam, der christliche Glaube, ist selber ein durch und durch antisemitisches Machwerk – leider hat das, im Gegensatz zu den Vorwürfen gegen Greta Thunberg, ein mehr als festes Fundament.
Atheisten/Religionskritiker/säkulare Menschen, darunter große, international überall zu findende, religionskritische Denker und Philosophen, wissen das auch – Nur Christen (auch wenn sie keine Fundis sind) leugnen das, aber ich will das Thema nicht weiter vertiefen.
Die Doppelmoral fällt nun Fridays for Future eben auf die Füße – die Grünen können das besser, ebenso wie Greenwashing – glaubste nicht?
Bei uns steht neuerdings von den örtlichen Grünen ein Werbe-Anhänger vor einem Nachbarhaus, das einem Grünen Unternehmer gehört, mit der Aufschrift „Der Wald stirbt – Windräder schützen“…..was stört mich nur an der Parole????
Nichts für ungut, wollte nur mal darauf hinweisen, in Punkto Pharisäertum sind die echten Grünen einfach besser als FFF, und Greta Thunberg.
Zurrück zum Thema angeblicher Antisemitismus bei FFF – wie schon erwähnt will keine religiösen Menschen kränken, aber ist leider eine historische Tatsache, und kann jeder nachrecherchieren – die christliche Religion ist der Grund warum der Judenhass – auch Antisemitismus genannt – nie aussterben wird. Redlicher Weise kann Mensch da nur säkular werden, um damit nichts mehr zu tun haben andere Menschen nur aufgrund ihres Glaubens zu verfolgen, oder auszugrenzen.
Oder doppelmoralisch leugnen wer Jesus ans Kreuz gebracht hat, der Bibel nach – es waren die jüdischen Mitbürger die diesen Satz auch heute noch oft hören müssen – dabei hat Pontius Pilatus Jesus Christus kreuzigen lassen – also hätten die Römer die Erbschuld bekommen sollen, die auf das Volk Israel gefalllen ist – und die sie bis zur Shoa, und darüber hinaus, büßen müssen, wenn es nach Opus Dei – oder anderen christlich-evangelikalen Sekten – geht. Die Diskussion um Mel Gibsons Jesus Film drehte sich ja auch darum, dass Mel Gibson angeblich Antisemit wäre, dabei hat er nur die Bibel verfilmt…..
Gruß
Bernie
War das Bringen ans Kreuz nicht der Wille der allerhöchsten Instanz, welcher auch heute noch als zentrales Kultereignis gehuldigt und als Eucharistie bezeichnet wird?
Jesus soll zur Vergebung der Sünden der Welt gestorben sein. Wer zwingt aber zur Vergebung der Sünden der Welt? Ist das nicht sein angeblicher Vater gewesen?
Und dieser ist auch noch allmächtig und greift aktiv in die Welt ein.
Wenn jemand aber allmächtig ist, braucht er auf keiner Vergebung von Sünden bestehen. Und wenn er dann auch noch ein lieber Kerl sein soll (deus caritas est), verbietet sich so etwas eigentlich von selbst.
Denn ansonsten ist so ein Gott nicht allmächtig, sondern muss sich dem Prinzip der Sündenvergebung beugen.
Ein Syntaxfehler liegt hierbei also eindeutig vor, welcher gerne mit dem Satz „Gottes Wege sind unergründlich“ wegzuwischen versucht wird. Dabei ist nur das Gedankenmodell dieser Spezies schon jahrtausendelang unlogisch, wird aber als zentrales Hirngespinst mit Tabernakelcharakter immer noch tradiert.
Wer aber selbst vor so einfachen Sachem scheitert, ist wohl auch anderswo nicht weniger stümperhaft am Werk.
Aber die Auflösung steht hier auf Overton.
@R. De Lapuente
Seit geraumer Zeit treibt mich, auch und besonders hier, eine „Erkenntnis“ um, die nun Sie an meiner Statt formulierten:
„Wir sind eine Gesellschaft voller Rechter, Nazis und aktuell wieder zunehmender Antisemiten geworden. Jeder belegt jeden mit solchen Worten. Die damit Belegten sind jedoch meilenweit von denen weg, mit denen man sie gleichzusetzen trachtet.“ Danke👍
Diese bedenkenlose Übernahme von Tot/Schlagwörtern, ohne diese tatsächlich sinnhaft anwenden oder definieren zu können, erinnert mehr an „neue persönliche Lieblingswörter“, die einen aktuellen Hype erfahren nach dem Motto: „wer will nochmal, wer hat noch nicht; und dabei sein ist ALLES.“
„…denn die Aussagekraft jener Begriffe gehen verloren, sie sind dann bloß noch Synonym für Arschloch, Idiot oder Wichser. “
Vorschlag: wie wäre es pauschal mit Täter? Kann man nix falsch machen, außer selber über kurz oder lang zu einem gemacht zu werden!?😉
Ich finde es auch total faszinierend, dass die Öffentlichkeit keine Details über die Vorwürfe, die Thunberg gemacht werden, wissen muss. Ihre abweichende Haltung reicht vollkommen.
Wer mit Palästinensern solidarisch ist, ist offenkundig mit Hamas solidarisch – nicht mit den Zivilisten – und darum antisemitisch. Wer mit Israel solidarisch ist, dagegen ist mit den israelischen Zivilisten solidarisch, nicht mit der IDF, obwohl das am Ende dabei herauskommt.
Und von ihren Taten her betrachtet, ist der Unterschied zwischen Hamas und IDF ja nicht gar so groß.
Der Vorgang zeigt aber, dass Greta Thunberg wie ein Panzer ist und nicht die Handpuppe von irgend welchen finsteren Hintermännern.
Ich stimme zu, dass die Antisemitismus-Keule viel zu früh und zu oft gezückt wird (siehe auch Prozess gegen Gil Ofarim) und dass ausserdem viele Grüne zum Fachidiotentum tendieren und ihre kleine Welt nicht mit dem Geschehen in der grossen Welt übereinstimmt-siehe Bearbock.
„dass ausserdem viele Grüne zum Fachidiotentum tendieren und ihre kleine Welt nicht mit dem Geschehen in der grossen Welt übereinstimmt-siehe Bearbock.“
————————————————————————————
Zum „Fachidiotentum“ gehört allerdings eins, und das ist Fachwissen.
Baerbock ist frei von jeder Art von Fachwissen und dilettiert freidrehend durch das Weltgeschehen… es bleibt also leider nur das „Idiotentum“.
Da allerdings brilliert diese Dame
Passend zum Thema: Hubert-Seipel-Bücher – willkommen bei Westend!
Es ist doch immer wieder aufs Neue interessant mit welchem Furor und welcher Beflissenheit die Mainstream-Verlage Bücher vom Markt nehmen, deren Autoren als „unrein“ markiert worden sind. Sei es weil diese jemanden scheel ansahen, man tatsächliche oder fiktive Leichen in ihrem Keller fand, jemand sie einfach mal mit Dreck bewarf, oder sie aus sonstigen Gründen bei gewissen Leuten in Ungnade gefallen sind. Gestern Lindemann, heute Seipel, morgen vielleicht Thunberg – nichts mit Abwarten, zack!, „Haltung“ zeigen ist angesagt…
Aber ich kann mich da nur wiederholen – so ist das eben in unserem schönen alten System. Ob Handke, Holm, Aiwanger, Thunberg, Lindemann… Wer von den zentralen Glaubenssätzen des herrschenden Kartells auch nur ein Jota abweicht, wer es nur einmal wagt aus der Reihe zu tanzen – der ist sprichwörtlich „raus aus der Gesellschaft“ (Julian Hans) und kann sich nur durch den Gang nach Canossa rehabilitieren (Kimmich). Hätte Thunberg auf der Demo gegen die Palästinenser gewettert, dürfte sie die Interviews geben und nicht der Typ, der auf die Bühne gestürmt kam. Der würde stattdessen als „furchtbarer Antisemit“ bezeichnet werden und als mahnendes Beispiel herumgereicht. Genauso wie niemand danach kräht, wenn Journalisten und „Wissenschaftler“ irgendwelche Gelder westlicher Think Tanks und Mäzene oder Staatsknete für ihr Geschreibsel über Russland abgreifen.
Am Tugendterror ist allerdings nicht die „Prüderie unserer Zeit“ schuld. Der ist schlicht eine Signatur der herrschende Zustände und im Grunde ein alter Hut. Man hat brav zu konsumieren, den Geboten des Neoliberalismus zu folgen, außenpolitisch als guter Transatlantiker stets am „Pulse of Europe“ zu sein und ansonsten demütig die Sakramente der Herrschenden anzunehmen und die aktuell angesagten Fähnlein zu schwenken – ob Regenbogen, roter Punkt, grüner Punkt, Spritze, Blau-Gelb, Blau-Weiß oder die mit der lachenden Sonne…
Und ich frage mich – funktionierte so eine Masche eigentlich auch mal umgekehrt? Vielleicht hat sich hier ja jemand von Herrn Scholzens Doppelwumms betatscht oder von dem Mann, der von Bonn aus die Gesundheit erodieren darf, emotional vergewaltigt gefühlt? Könnte man die beiden Herren nicht auch vom Markt nehmen? Und die Frau, die immer noch Außenministerin spielen darf, weil sich niemand befleißigt sah, sie aus dem transatlantischen Bällebad abzuholen, gleich mit? Just kidding! Die sind ja momentan sprichwörtlich systemrelevant, demgemäß perlt jeder Dreck ab und wird jede Kellerleiche dank medialen Handauflegens wieder quicklebendig…
PS: Herr Karsten, so Sie hier mitlesen – wenn H&C den Seipel nicht mehr will, schlagen Sie doch zu und drucken Sie seine Werke nach wie die von Krone-Schmalz. Debattenräume offen halten, Moralismus zurückdrängen und so…
Guten Tag Altlandrebell,
gleich mal ein Einwand.
Der Fall Aiwanger war von vorne bis hinten inszeniert. Inhalt, Zeitpunkt, mediale Aufarbeitung bis hin zum gewünschten Erfolg.
Aus meiner Perspektive sind die Freien Wähler die Spießervariante der Grünen, wobei die ja auch ziemlich spießig sind. Aiwanger war und ist ein Blender und ähnlich wie das Söderle blinkt der rechts um linksgrün abbiegen zu können. Narrative stellt der nicht wirklich in Frage, das ist immer so eine Scheinkritik, die das Narrativ in sich aber stützen soll.
Im Übrigen sind Denunziationsmethoden grundsätzlich abzulehnen. So harmlos wie nachher getan wurde war dieses Traktat nicht, ob nun von seinem Bruder oder doch von ihm. Also ich habe mich mit 15 oder 16 nicht so geäußert.
Wenn man bedenkt wofür man einen Tönnies medial geschlachtet hat. Ich war zu dem Zeitpunkt ja in Sachsen und habe alles nur mit einem Auge verfolgt, aber der mediale Wind war schon erstaunlich flau.
Nö, wenn man schon immer von false flag redet. Diese ganze Affäre war so aufgebaut um den Aiwanger als stark und unnachgiebig darzustellen und so kann man ja auch suggerieren, wozu braucht es die AfD, wenn wir doch die Freien Wähler haben und das sind doch welche von den „Guten“.
Hat ja auch funktioniert.
Gruß ins Alte Land!
Moinsen @ Majestyk!
Geschwind erst noch was anderes: Ihr Spruch von gestern Abend mit „Mein Bauch gehört mir“ in Bezug auf Essensvorgaben gefiel mir. Sehr treffend. Ich bin ja durchaus auch jemand, der sich gerne über Essen unterhält und dabei seine persönlichen Geschmacksvorlieben und Vorstellungen kundtut (ich empfehle bspw. dazu selbst zu kochen und auf Industriefutter zu verzichten, insbesondere verarbeitetes Fleisch). Aber Leuten vorschreiben, was sie Essen sollen oder irgendwelche Lenkungssteuern einführen? Im Läbä ned. Wenn jemand jeden Tag Burger futtern oder sich beim Chinesen mit Glutamat vollstopfen will, soll er das tun. Wie Sie zurecht erinnerten: „Sein Bauch gehört ihm“. Gilt auch für das Sakrament der Impfung und andere körperbezogene Übergriffigkeiten (bspw. Prostitutionsverbot – nicht von ungefähr aus derselben Ecke vorangetrieben von Leuten wie Lauterkrach, Esken, diesen jungen Woke-Tussies etc.). Wer sich nicht impfen lassen will, soll sich nicht impfen lassen müssen. Und wer in den Puff geht oder dort arbeiten möchte, soll dorthin gehen oder dort arbeiten. Es geht den Staat nichts an (und auch sonst keine Institution wie Markt / Kirche und insbesondere keine selbsternannten Tugendwächter), was mündige Menschen unter ihrer Bettdecke treiben oder essen.
Jetzt aber zu Ihrem aktuellen Einwand.
Absolute Zustimmung. Als jemand, der in einem von einem „Freien Wähler“ regierten Ort wohnt, unterschreibe ich das vollauf. Die FW verwalten hier – und mit wem? Genau, den Grünen. Zumindest kungeln die bei allen relevanten Gemeinderatsabstimmungen zusammen. Und was machen sie? Geld für unsinnige Projekte verbraten („Radschnellweg“ – wo es einen funktionierenden Radweg im Wald gibt, müsste man nur eine Schleife fahren, aber zu bequem), den lokalen Einzelhandel verhungern lassen und jede Menge Moralin auskippen und Fähnchen hissen (sprichwörtlich).
Habe ich nichts Gegenteiliges zu behauptet. Aiwanger ist sehr linientreu, aber manchmal schert er immer noch leicht aus. Stichworte: spätes Impfen, Kritik an Russlandsanktionen, Heizungsgesetz. Ob aus wahltechnischen Überlegungen oder Einsetzen von Überbleibseln seines Gewissens oder Restverstands sei dahingestellt. Aber das verärgert gewisse Elitenteile, insbesondere solche, die solcherlei Ausscheren nicht tolerieren. Denn es wird absolute Linientreue verlangt. Das System verzeiht nicht, aber wenigsten seine treuesten Kettenhunde.
Oh, das Flugblatt war überhaupt nicht harmlos. Und es hatte zudem auch eine Zielgruppe, die die Medien bewusst nicht darstellten – nämlich sogenannte „deutsche Vaterlandsverräter“. Auf den NDS ist darauf hingewiesen worden.
Tönnies hat wie Horst Köhler seinerzeit den Fehler gemacht Dinge laut auszusprechen, die die Eliten nur verklausuliert oder in den Hinterzimmern sagen und hören wollen. Diesen Fehler konnte man ihnen nicht durchgehen lassen.
In einigen Punkten stimme ich Ihnen zu, in anderen nicht. Ja, der Fall Aiwanger war inszeniert. Aber in meinen Augen lief die Geschichte etwas anders. Die anti-fossile grün-woke Sektion des herrschenden Elitenkartells ist vor geraumer Zeit auf dessen Exlehrer aufmerksam geworden und hat das Flugblatt als möglichen Hebel gesehen, um die FW aus der Regierung zu kicken. Im Verbund mit dieser Sektion nahestehenden Medien (SZ) schlug man los, aber das war ein sehr fadenscheiniges und nicht zu Ende durchkalkuliertes Manöver. Ziel war Schwarz-Grün in Bayern zu installieren, auch als mögliches Signal für den Bund 2025. Diese Idee stieß bei anderen Elitenteilen jedoch überhaupt nicht auf Zustimmung. Diese wollten die FW in München drin belassen und nicht durch einen solchen Akt oder eine neue Koalition Aiwanger und seine bayrische FW zum Märtyrer aufblasen. Man braucht die FW, sicher auch um der AfD Stimmen abzugraben, aber momentan sind sie in der Landesregierung für die eigenen Interessen nützlicher. Stellen Sie sich zudem mal vor, die CSU sackt nach Schwarz-Grün auf 25 % oder weniger ab und sie haben dann in Bayern AfD und FW mit jeweils 20 – 25 %. Was tun? Nein, es ist besser, die FW momentan in der Regierung zu haben, damit jene absacken und ihre Wähler dann zu CSU oder Grünen wandern. Und dieses konkurrierende Lager ist mächtiger gewesen, hat sich in diesem Punkt gegen die Ultra-Woken durchgesetzt und deshalb ist Aiwanger weiterhin in Amt und Würden. Dass sich der Wind von Schwarz-Grün wegdreht und eher in Richtung neue Groko oder gar Afghanistan-Koalition weht (der Name wäre dann Programm), zeigt sich auch daran, dass in Hessen jetzt die SPD in die Regierung geholt worden ist. Kann sich morgen natürlich schon wieder ändern; ich sitze bei den Eliten und ihren Ränken nicht mit am Katzentisch und kann auch nur meine persönlichen Vermutungen zum Besten geben. Vielleicht irre ich mich, mag sein. Und Aiwanger selbst? Nun, der wiederum hat natürlich seine eigenen Überlegungen, der hat sofort die Opferkarte gezückt, sich, wie Sie schrieben. von seinen Medien und Kanälen als „stark und unnachgiebig“ zeichnen lassen etc. Das ändert für mich aber nichts daran, dass er weiterhin als Beispiel für die gegenwärtigen Cancel-Culture-(Versuche) taugt – zumindest die gewisser Elitenteile.
Sie mögen das alles anders sehen – dürfen Sie ruhig. No hard feelings there. 🙂
Naja, es gibt eben viele Verschwörungen und false flags. Und Provokationen, angebliche Skandale und tatsächliche Absägeaktionen. Ob systemisch bedingt, sozusagen aus „dem Betrieb heraus“ als Teil des üblichen Gesellschaftsspektakels. Oder eben gezielt angeleitet.
Und es ist doch so, werter Majestyk: Jeder Politiker hat irgendwo eine Leiche im Keller. Oder bekommt sie im Bedarfsfalle hineingelegt, damit sie zeitnah wieder ausgegraben werden kann. Früher war das auch nicht anders, erinnern Sie sich bloß an die Barschelaffäre und ähnliche Kaliber. Oder denken Sie an Edathy, dessen Kinderpornogemälde „zufällig“ dann hochkamen, als er gerade in puncto NSA und NSU ins Wühlen kam. Jeder ist angreifbar, jeder kann vom Sockel gestoßen und (gesellschaftlich) vernichtet werden – nicht nur Politiker, auch andere öffentliche Personen von Rammstein über Handke bis Kimmich. Oder einfache Leute aus dem Volk wie Gustl Mollath, Ballweg, den Gelbwesten-Anführern in Frankreich oder wir im Forum, falls wir mal zu unangenehm und mächtig werden sollten. Zu jedem von uns findet sich ein Exlehrer, eine Verflossene, ein Kollege, eine Nachbarin, ein Arzt, eine Metzgersfrau, Hinz und Kunz, Lenßen und Partner, Tim und Struppi, die vor Gericht und in die Mikrofone der Medien Stein und Bein schwören: „Der Altlandrebell / Majestyk war schon immer komisch / hatte Kontakte zu XYZ / und hat dies und jenes verbrochen“. Jeder, der nicht alle Gebote des Systems beherzigt, kann zum Ziel von dessen Repressionsmaßnahmen werden. Oder zumindest einzelner Institutionen und Eliten-Vertreter. Und selbst wenn es mal nur beim Versuch bleibt – oft ist damit genug vernichtet. Denken Sie nur an die Opfer von „MeToo“ wie Kevin Spacey…
Grüße ins Rheinland
Ihr Altlandrebell
PS: Abschließend noch ein Filmtipp, falls es Sie interessiert. Wir haben am Wochenende „Midway“ geschaut. Auch wieder ein Kriegsschinken, soll aber historisch recht treffend sein (naja, so viel Flak hatten die Japaner im Leben nicht an dem Tag, aber eben Hollywood). Einige Kritiker fanden den Streifen ohnehin mäßig, vielleicht die übliche Stichelei gegen Emmerich. Ich weiß nicht, fand den Film ganz unterhaltsam für einen Samstagabend. Mich haben eher die Computeranimationen gestört, schätze es einfach, wenn noch klassisch mit „echtem“ Material gedreht wird wie in Nolans „Dunkirk“… Naja, die Geschmäcker sind eben verschieden. Ich dachte bloß, dass „Midway“ ein Streifen sein könnte, den Sie vielleicht an einem Novemberabend in die Konsole einlegen wollen…
@ Altlandrebell:
Moin, moin,
ausführlich antworte ich morgen an gleicher Stelle.
Vielen Dank für den Filmtip. Kenne Dunkirk und Midway.
Persönlich finde ich ja, die Kriegsertüchtigungsfilme wurden in den letzten Jahren nicht so rein zufällig wieder salonfähig.
Dunkirk unterschlug recht viel, so ich mich erinnere. War halt der Film zum Brexit. Wirklich emotional wurde es nur auf diesem privaten Boot und natürlich mußten die Deutschen auch charakterlich böse sein.
Midway war für einen Emmerich erstaunlich differnziert. Also nicht wirklich, aber für einen Emmerich und so ich mich erinnere auch nicht antipapanisch. Was man ja auch nicht muß, mit denen ist man ja nicht mehr im Clinch. Jedenfalls soweit ich weiß, war der zumindest nicht komplett an der Realität vorbei produziert. Heldenepos, na klar. Gab ja schonmal einen Film zum Thema, damals mußte Charlton Heston noch den Pazifik retten.
Vor allem alte Kriegsfilme enthalten oftmals einige Körnchen Wahrheit. So fragt jemand in William Wylers „The Best Years of Our Lives“ welche Interessen Amerika eigentlich in Europa vertreten hat. Natürlich nicht ohne diesen als verkappten Nazifan darzustellen, aber die Frage ist ja nicht unberechtigt. Eigentlich hätte man den Krieg auch Hitler und Stalin überlassen können. Für Amerikaner gab es da nicht viel zu holen.
Hab neulich mal die freche Frage von einem Amerikaner gelesen, der meinte warum das eigene Militör überall sei, nur nicht in den USA, wo aber doch die Invasion an den amerikansichen Grenzen stattfinden würde.
Naja wer nicht fragt bleibt dumm, wer zuviel fragt….
Da fällt mir noch einer ein:
Was ist der Unterschied zwischen Churchill und Stalin?
Roosevelt sammelt die Witze, die Leute über ihn machen.
Stalin sammelt die Leute, die Witze über ihn machen.
Apropos Filmtips.
ZDF bzw. 3Sat haben jetzt Hatari! (einen meiner Lieblinge, ich würde am liebsten dort einziehen) und Der letzte Mohikaner von Michael Mann im Angebot. Und arte bietet Orson Welles „Die Spur des Fremden“.
Bis morgen, kann aber auch auch Wochenende werden.
@ Majestyk
Machen Sie sich wegen mir bitte keinen Stress! Antworten Sie einfach, wenn Sie Zeit und Lust haben. Ist hier kein Zwang dabei und gut Ding will ohnehin Weile haben. 🙂 Für mich ist „Overton“ nur Freizeit und gewiss keine Akkordarbeit oder Twitter, wo alles sofort beantwortet werden sein will, zumal Aufmerksamkeitsspanne und -vermögen der Leute – oh, ein Traktor!
Was die „Kriegsertüchtigungsfilme“ betrifft, stimme ich Ihnen zu. Passt auch zu den Veteranentagsvorhaben. Wann gibt es eigentlich einen für Krankenschwestern von der „Pflegefront“? Aber nicht dass Leute mir jetzt auf irgendwelche Ideen kommen… Ich habe es allgemein nicht mit irgendwelchen Ehrentagen – ob für „Helden der Arbeit“, „Helden des Volkes“ oder „Kriegshelden“… Echte „Helden“ und sonstige mutige Menschen wirken und bleiben doch eigentlich (weitestgehend) unbemerkt. Kennt jemand beispielsweise noch die sehr mutige Franciszka Mann?
„Midway“ haben Sie sehr schön zusammengefasst, „Dunkirk“ betrachte ich anders. Die Deutschen kamen da ja eigentlich gar nicht so recht vor – es gab keinen „Gegenhelden“, ja nicht einmal einen fassbaren Gegner. Ein paar Stukas, ein Torpedo, Schüsse. Am Ende sah man ein paar schemenhafte Gestalten Tom Hardy gefangennehmen. Aber sonst? Cillian Murphy hat auf dem Boot natürlich viel Emotionalität reingebracht, aber auch die Flugszenen hatten was für sich – Hardys Mimik bei der Entscheidung, ob er umkehren soll oder nicht, ist mir noch sehr eindrücklich in Erinnerung. Und ich fand an „Dunkirk“ schön, dass der Streifen auch ein wenig die Erinnerung an Charles Lightoller hochgehalten hat (im Film Mr. Dawson genannt – ob da Jack Dawson bei der Namensgebung für Nolan eine Rolle gespielt hat?). Über die politischen Zwischentöne habe ich mir offengestanden gar nicht so viele Gedanken gemacht. Will ich jetzt vielleicht mal drüber nachsinnen.
Die Stalin-Witze sind wohl oftmals Weiterentwicklungen / Entlehnungen aus dem jüdischen Zarenwitzkosmos. Auch die Geschichte mit dem Blaustreichen des Kremls. Firmierte vor zwanzig Jahren in der Blair-Bush-Variante („Wir wollen in den Irak marschieren, eine Million Araber töten sowie zwei Zahnärzte – Warum denn zwei Zahnärzte? – Siehste, Blair, nach den Arabern frägt keine Sau…“) und kommt wohl eigentlich aus der Zarenzeit („Wir wollen vier Schtetl niederbrennen, 50 000 Juden nach Österreich vertreiben und den Revisor von Sadagóra entlassen – Warum denn den Revisor? – Sehen Sie, mein Zar, keiner wird nach den Juden fragen…“).
Zur Abwechslung, da ich meinen Sammler mit jüdischen Witzen ja unter dem anderen Artikel hinterließ, hier noch einer aus der Bush-Zeit:
Bush, Putin und Schröder stehen in einer Pause des G8-Gipfels in Sea Island am Strand. Sagt Bush: „Unsere Industrie hat ein U-Boot entwickelt, das wird ein halbes Jahr unter Wasser bleiben können ohne auftauchen zu müssen und ist dabei quasi unsichtbar.“ Putin erwidert ganz unbeeindurckt: „Das ist noch gar nichts. Wir haben jetzt sowjetische Designs akutalisiert und lassen ein U-Boot bauen, das ein dreiviertel Jahr ohne aufzutauchen unterwegs sein wird und dabei für keinen Gegner sichtbar ist.“ Die beiden gucken zu Schröder, doch in diesem Moment rumpelt und quietscht es und plötzlich erhebt sich ein mit Seetang und Rost überzogener Koloss aus dem Wasser. Oben drauf öffnet sich eine Luke und ein uraltes Männchen mit langem weißem Bart wird sichtbar. Wie es die drei Männer am Strand erblickt, schreit es sogleich herunter: „Heil Hitler! Wir brauchen Diesel!“
Bis die Tage
Ihr Altlandrebell
@ Altlandrebell:
Ich glaube bei Dunkirk und den Deutschen habe ich in meiner Erinnerung etwas durcheinander gebracht.
Jüdischen Humor finde ich großartig. An meiner Schule war mal Ephraim Kishon zu Gast. Ich weiß gar nicht mehr genau warum und ehrlicherweise muß ich auch sagen, die Bedeutung bzw. das Gewese um die Person habe ich damals gar nicht begriffen. Später habe ich aber einige seiner Bücher gelesen.
Der U-Boot Witz hat mir gefallen. Erinnert mich an Eisstation Zebra, wo Amerikaner, Briten und Russen einer Kamera hinterherjagen und wo Patrick Mc Goohan als britischer Agent dem amerikansichen U-Boot Kommandanten Rock Hudson sinngemäß erklärt „wir haben unseren Film, den unsere deutschen entwickelt haben, in Eure Kamera getan, die von Euren Deutschen gebaut wurde und die in den russischen Satelliten geschmuggelt, den deren Deutsche konstruiert haben“
Wie auch immer Kino wird von Menschen gemacht die etwas glauben und indirekt genau das auch vermitteln. Selber zu denken, kann einem aber auch keiner abnehmen.
Bis die Tage
Majestyk
Der Film (Midway) ist sch… und wurde zu Recht verrissen, einfach zuviel CGI. Könnte „90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden“ empfehlen, vielleicht mal eine Bewusstseinserweiterung für jemanden aus dem rechten Lager. Die anderen Film habe ich mal runtergeladen, werde ich wohl mal während der Arbeit mal reinziehen und ja es gibt ITler die das machen können. Andere in meinem Team spielen lieber ich bilde mich lieber während einer Nachtschicht weiter.
@ phil
Mit zu viel CGI in Bezug auf „Midway“ haben Sie absolut recht. Das hat mich wie oben erwähnt auch gestört.
Wir haben den Film jetzt aber nicht zum Zwecke der Weiterbildung geschaut, sondern einfach nur in der Gruppe an einem Samstagabend. Da waren die Ansprüche dieses Mal nicht wirklich hoch. Im Vergleich mit anderen Emmerichs war der Schinken aber durchaus okay. Von dem gibt es weitaus schlimmere, mit „Poseidon“ konnte ich z.B. gar nichts anfangen (gut, mit Camerons „Titanic“ auch nie). Aber die Geschmäcker sind eben bei uns allen verschieden.
Politischere Film sind in unserer Runde auch dabei, aber wir schauen einfach querbeet, was die DVD-Sammlungen der einzelnen Mitgucker so hergeben. Und dann wird abgestimmt. Ihren Filmtipp werde ich mal einbringen. Klang interessant.
Gruß
Altlandrebell
@ Altlandrebell:
Ein freundliches Hallo;
es geht den Staat nichts an schreiben Sie. Genau mein Thema. Der Staat hat im Privatleben von Menschen nichts zu suchen. Der hat seine Aufgaben, dafür darf er Steuern einziehen, mir in mein Leben reinreden, darf der Staat nicht, auch nicht mittels Nudging. Wovon Angela Merkel ja angeblich ein Fan ist.
Der Punkt ist ja auch der, irgendwann erwischt es jeden. Mich als Nichtraucher hat immer schon die Bevormundung der Raucher so ab den 90ern gestört. Der eine raucht halt, einer trinkt gerne Bier, einer klopft gerne Skat, der andere geht in den Puff und wieder einer fährt gerne mal schnell Auto. Andere wollen fischen gehen, der eine will man im Wald poofen. Wer sich über die Bevormundung für den Nächsten freut, der freut sich zu früh. In einem Bevormundungssystem kommt jeder dran, er muß sich nur hinten anstellen.
______
Aiwanger. Ich will Ihre Sicht gar nicht abstreiten. Dass Söder mit den Grünen flirtet ist bekannt, auch glaube ich persönlich ja, daß die jetzige Ampel eher ein Unfall war, eigentlich sollte wohl endlich zusammenfinden was zusammengehört, nämlich Union und Grüne. Selbst Linke glauben immer die Grünen seien Fleisch der SPD. Ich würde sagen, die Wurzeln der Grünen waren eindeutig bürgerlich und damit CDU. Auch in der APO waren eher Kinder aus bürgerlichen Familien. Erklärt schon die Logik, in den 60ern gingen Arbeiterkinder selten studieren und wenn dann was Handfestes wie mein Vetter, der Elektroingenieur wurde. Wer geht eiegntlich demonstrieren? Die Maschinenbauer und BWLer oder eher die Geisteswissenschaftler?
Jedenfalls will ich Ihnen in Ihrer Sicht gar nicht widersprechen. Aber als klar wurde, der Aiwanger geht nicht so schnell, da wurde halt eine andere Chance genutzt. Und der Mediendruck war im Fall Aiwanger schon merkwürdig lau. Im Grunde ist es aber auch egal. Es war von hinten bis vorne anrüchig und die Manipulation der Wähler nimmt einfach kein Ende.
Bei dem was Sie über die Leichen im Keller sagen würde ich weiter gehen. Jeder Mensch hat eine Leiche im Keller und Politiker sind einfach nur Menschen. Man sollte von Prominenten keine geringeren Maßstäbe anlegen als an andere Menschen, aber auch keine höheren. Jeder beschießt mal, jeder schwindelt zuweilen und jeder hat sich auch mal daneben benommen. Wir sind alle keine Chorknaben oder aus dem Mädchenpensionat.
Vor allem gibt es kein lebenswertes Leben, daß sich puritanisch führen läßt. Im Grunde ist jegliches moralisieren immer scheinheilig. Was wichtig wäre, daß Menschen Verantwortung übernehmen, jeder von uns. Für sich selbst, aber auch mal für den Nächsten, statt immer nur die Welt retten zu wollen.
Bis bald wieder, alles Gute
Majestyk
@Altlandrebel
Auch das Verhalten gegenüber dem Verleger Georg Stein aus Heidelberg ist so ein Trauerspiel.
„Verleger Georg Stein engagiert sich für Frieden in Nahost. Die Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg wollte dennoch einen Vortrag von ihm verhindern – erfolglos. Über einen beachtlichen Konflikt.
Ein Vortrag des Verlegers und Nahost-Kenners Georg Stein in der Universitätsstadt Heidelberg zum Thema „Eskalation im Nahen Osten“ schlägt hohe Wellen. Erst hat die Hochschule für Jüdische Studien versucht, die Veranstaltung örtlicher Friedensgruppen mit dem Geschäftsführer des Palmyra-Verlages im Eine-Welt-Zentrum zu verhindern.“
https://www.telepolis.de/features/Kritiker-der-israelischen-Regierung-setzt-Recht-auf-Vortrag-durch-9528168.html
Man hört gar nicht erst zu oder informiert sich, man haut nur noch drauf um jede inhaltliche Auseinandersetzung zu vermeiden.
Irgendwie erinnert mich das an den alten Spruch von früher:
„Geht doch rüber wenn ihr demonstrieren wollt“
@ Otto0815
Schönes Beispiel. Die Aktionen gegen Friedensforen, ob solche mit Palästina, mit Russland oder anderem Bezug, haben in den letzten Jahren zugenommen. Wie war das noch gleich mit dem Aachener Friedenspreis und der Stimmungsmache gegen Ruslan Kozaba vor fünf Jahren? Der Mann hat sich in der Tat einen widerlichen antisemitischen Sager geleistet, aber um Entschuldigung gebeten – trotzdem verbrannt, da nützte ihm sein pazifistisches und sonstiges Engagement auch nichts mehr. Resozialisierung und Verzeihen ist out, damnatio memoriae ist in. Sehen diese Leute eigentlich nicht die Splitter in ihren Augen?
Und was Heidelberg betrifft – die Stadt ist ein einziges Trauerspiel, weiß ich aus eigener Erfahrung, da ich mal eine Zeitlang das zweifelhafte Vergnügen hatte in der dortigen Region zu leben. Ist zwar länger her, aber schon damals war die Ecke im Grund ein Musterbeispiel für eine moralinsaure, westdeutsche Universitätsstadt, die neben den üblichen Neoliberalen und Bourgeoisen bevölkert wird von Blockwarten aller Sorten und Geschmacksrichtungen sowie jeder Menge Berufsempörten und „Aktivisten“. In den 1970ern gab es durchaus mal progressive Zuckungen – und Albrecht Müller von den NDS wollte sogar in den 1980ern dort Oberbürgermeister werden, wurde aber von den Bourgeoisen und ihrem dortigen Amtsblatt namens einzige regionale Tageszeitung weggebissen (und Müller ist beileibe kein Revoluzzer). Die Zuckungen und Kandiaturen sind lange vorbei, heute wohnt und empört es sich mit Verve aus den hübsch sanierten Altbauten. Hat Heidelberg ja jede Menge von, da nicht vom Bombenkrieg betroffen gewesen. Und Eine-Welt-Zentren dort wie anderswo werden immer mehr zu Bastionen des grün-woken Ungeists…
Absolute Zustimmung. Ich würde zu Ihrem Spruch noch ergänzen: Früher sagte man „Ein schlaues Wort – schon biste Kommunist“. Heute, wo es keine echten Linken mehr gibt, heißt es eben: „Ein schlaues Wort – schon biste Nazi, Verschwörungstheoretiker, rechts, Querdenker, Schwurbler, Leugner, [hier eine passende Beleidigung einsetzen]“…
Alles sehr bitter, alles sehr traurig, aber alles nicht sonderlich überraschend. Trotz alledem – halten wir zumindest hier die Fahne hoch. Wenn wir’s nicht machen, wer dann?
In dieser unserer Demokratie darf jeder seine eigene Meinung haben und auch äußern, soweit sie mit dem „Mainstream“ übereinstimmt. Weicht er davon dummerweise ab, ist er entweder Nazi oder Antisemit, im Zweifel beides zur gleichen Zeit.
Wer die Ermordung von Juden rechtfertigt ist Antisemit. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum.
Man muß aber auch immer bedenken wo Greta Thunberg herkommt.
Wer radikale Muslime importiert nimmt mindestens mal in Kauf, daß Juden vertrieben werden.
Schweden ist ein Hort der Sozialdemokratie und die ist ein trojanisches Pferd für die Islamisierung und Arabisierung Europas.
https://www.welt.de/politik/ausland/article9382767/Das-schwedische-Malmoe-vertreibt-seine-Juden.html
Im Übrigen sind Klimaretter dumm und kommen aus der linken Ecke. Und Linke neigen zum Clusterdenken.
Dann ist:
Kapitalismus doof
Demokratie doof
Weihnachtsmann doof
Männer doof
Technik doof
Industrie doof
Geld doof
Mathematik doof
Rechtschreibung doof
Israel doof
Amerika doof
Weiße doof
Arbeiten doof
Denken doof
und logischerweise auch Majestyk doof
Dabei merken Linke gar nicht wie doof sie selber sind und daß der Ast an dem sie sägen jener ist, auf dem sie selber sitzen. Aber wie heißt es so schön:
Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm,
bei Linken ist es andersrum.
Ist zwar Satire kommt der Realität aber sehr nah:
https://urlz.fr/osHe
@Walter Ewert
Warum sollte Majestyk doof sein? Doch nicht etwa, weil er pro Tag 47 seiner immer gleichen Ergüsse in die virtuelle Welt hustet, um zu zeigen, dass Neonazis wie er in der Krabbelgruppe besser aufgehoben sind? Nicht doch.
Hat Gretchen die Tötung von Juden gerechtfertigt? Nö, mit keiner Silbe. Nur ein Hirngespinst eines rechtsextremen Forentrolls.
Ein Hirngespinst, das als (gedachte) Realität fungiert und so die eigentliche Realität negiert.
P. S.: Ich habe das nicht gesagt, sondern nur geschrieben.
Den Unterschied begreift nicht jeder!
Dieses Hirngespinst zeichnet leider nicht nur so manchen Forentroll aus, sondern dürfte für einen nicht unbedeutenden Teil professioneller Jounaljsten zutreffen, sofern sie sich zum Thema äußern müssen. Ihre private Meinung muss damit nicht deckungsgleich sein. Aber ihre veröffentlichte Meinung zielt auf eine bestimmte Funktion ab: etwas bestimmtes eben nicht zu hinterfragen, damit ja keine Diskurseröffnung stattfindet.
Das nennt man dann Demokratie, welche angeblich auf Menschenrechten und der Menschenwürde fußt.
Die Jüdin Deborah Feldman scheint dies etwas offener und differenzierter zu sehen. Gottseidank bzw. ihr sei Dank!
„Wer die Ermordung von Juden rechtfertigt ist Antisemit. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum.“
Wer die Ermordung von Palästinensern rechtfertigt, ist Antisemit. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Denn Palästinenser sind auch Semiten.
Antisemiten sind demzufolge: Scholz, Habeck, Baerbock, Steinmeier, Majestyk usw. Sie alle rechtfertigen, dass jüdische Semiten palästinensische Semiten ermorden, vom Baby bis zur Greisin.
Nanana, Monsieur Biland,
wir wollen doch niemanden verleumden, nicht wahr?
Oder kennen Sie das achte Gebot etwa nicht? Würde mich natürlich auch nicht wundern, Ihre Bibel heißt ja „Das Kommunistische Manifest“ und Ihr Prophet war Karl Marx. Engels zur Rechten und Lenin zu Linken. Oder war es andersrum?
Ich habe noch nie Mord an Arabern gerechtfertigt. Ich stelle mich nur den Lügen über Israel entgegnen, soll ich etwa noch einmal eine so schöne Aufzählung machen wie neulich?
Wie war das noch mit dem Raketenangriff auf das Krankenhaus in Gaza?
Die siraelische Armee bekämpft Terroristen, die geht nicht gezielt gegen die Zivilbevölkerung vor und Israel betreibt auch keine Flächenbombardements.
Wenn Geiselnehmer sich in einer Bank verschanzen und die Polizei das Gebäude stürmen muß. Dann sind die Geiselnehmer für alles was dann geschieht, nicht die Polizei.
So einfach ist das und normal gepolte Menschen verstehen das Beispiel auf Anhieb. Der Durchschnittsbürger empfindet aber auch mit dne Opfern und nicht mit den Tätern. Das ist aber auch so ein urlinkes Phänomen, zumindest bei Linken im Westen. Der Straftäter als Opfer.
Im Übrigen ist Antisemitismus ein feststehender Begriff und bezeichnet Judenhaß. Da können Sie jetzt fabulieren soviel sie wollen. Wer nach dem 7. Oktober immer noch mit Hamas und Co. sympathisiert zeigt sein wahres Gesicht. Und da gibt es mal gar keinen Interpretationsspielraum. Man ist gegen Terrorismus oder nicht.
Zur Info: Ich brauche keine Propheten. Und schon gar keine Manifeste. Und mit der Hamas sympathisiere ich auch nicht. Das Verleumden beherrschen Sie auf jeden Fall perfekt.
Okay. Sie rechtfertigen keinen Mord an Arabern. Aber Sie rechtfertigen einen tödlichen „Kollateralschaden“ an Arabern. Tote „Kollateralschäden“ sind für Sie Täter, weil sie Araber sind. Denn alle Araber sind Täter. Und nur Juden sind Opfer. Darum darf man Araber als „Kollateralschaden“ töten, was nicht dasselbe ist wie ermorden.
Ein entzückendes Weltbild, das Sie da haben. Mir wärs zu schlicht.
@ Guido Biland:
Sie erinnern mich, nicht nur diesmal, an Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß in einer Person. Gab da mal eine Pressekonferenz. Da schwafelte der eine von Menschenrechten und wie man mit Menschen umgehen soll und keine zwei Minuten später riß der andere alles wieder ein und beschimpfte einen Ex-Spieler auf die übelste Art und Weise. Sowas schaffen Sie in einem Satz.
Sie behaupten ich würde sagen „alle Araber sind Täter“.
Wo tue ich das bitte?
Ich sage, Terroristen nehmen die Menschen in Gaza in Geiselhaft, ähnlich wie Bankräuber in einer Bank Geiseln nehmen und sich hinter diesen verschanzen.
Die Nicht-Terroristen in Gaza werden von Hamas und Co. an einem normalen Leben gehindert. Sie werden erpresst und faktisch auch beraubt. Hamas ist ein Parasit der sich festgesaugt hat und auf Kosten der anderen lebt. Und der einerseits ganz klar verhindert, daß sich Gaza eine staatliche Struktur gibt und die ja schon verhandene Anerkennung anderer Staaten die ja bereits existiert auch tatsächlich nutzt.
Gleichzeitig verhindern diese Leute mit ihrer revisionistischen Grundhaltung, daß es jemals zu einer Aussöhnung und einer friedlichen Ko-Existenz mit Israel kommt. Das wäre dasselbe wenn in Deutschland noch Leute auf Herausgabe ehemaliger Ostgebiete pochen würden.
Selbst wenn ich historisch Unrecht hätte, irgendwann muß man Schluß sein mit dem Nachkarten von gestrigen Ereignissen.
Dann gebe ich noch zu bedenken, daß hier auf Basis von Opferzahlen arguemntiert wird, die man glauben kann oder nicht. Je nachdem welchen Quellen man vertraut. Das ist dann eine Frage der Einstellung zu bestimmten Medien oder den Mechanismen wie Medien funktionieren. Eigentlich Ihr Beruf, sollten Sie nachvollziehen können.
Und jetzt frage ich Sie mal konkret. Wie sieht es mit Ihrem Weltbild aus? Ich habe in den letzten Wochen hier lesen müssen, die Israelis sollten halt nach Amerika, Deutschland oder der Ukraine deportiert werden. Die Existenzberechtigung Israels wurde hier mehr als einmal angezweifelt. Einer hat es sogar geschafft Juden mit Parieten zu vergleichen. Wo waren Sie da? Da habe ich Sie nicht gelesen und auch sonst keinen der hier schreibenden Autoren.
Was ist das eigentlich für ein Weltbild, welches negiert, daß Israel wiederholt von arabischen Staaten angegriffen wurde und seit Jahrzehnten immer wieder Terrorangriffen ausgesetzt ist.
Wie steht es eigentlich mit „From the River to the Sea, Palestine will be free“
Ist Ihnen das auch zu schlicht oder bin nur ich es der Sie hier triggert.
Denken Sie mal drüber nach, falls Sie wollen.
Für mich ist es angesichts der Bedrohungslage der falsche Zeitpunkt auf Israel einzuhauen. Wem wirklich etwas an den Menschen in Gaza liegt, der wünscht sich ein Ende der Terrorherrschaft der Hamas herbei. Dann haben die Leute dort eine Perspektive. Alles andere entspringt einer ziemlich verzerrten Weltsicht.
Anders gefragt: haben die Palästinenser auf der Westbank eine Perspektive? Obwohl dort die Hamas nicht regiert? Wohl kaum. Majestyk und seine „verzerrte Weltsicht“…
Ich ergreife weder Partei für die militanten Juden noch für die militanten Araber. Wer glaubt, mit Militanz Konflikte nachhaltig zu lösen, irrt. Wer Konflikte nachhaltig lösen will, muss Verständnis, Versöhnung und Vertrauen anstreben.
Das heisst, die Waffen müssen schweigen.
Das heisst, es müssen Gespräche geführt und Lösungen vereinbart werden.
Das heisst, alle müssen sich an das Vereinbarte halten.
Wer Partei ergreift, ist Teil des Problems und nicht Teil der Lösung. Wer Partei ergreift, sabotiert den Frieden, weil er die andere Partei verurteilt. Die Welt braucht mehr Menschen, die im Interesse des Friedens keine Partei ergreifen, sondern den Dialog fördern. Nur im Dialog können Konfliktparteien das Gemeinsame finden.
Das ist meine Weltsicht.
Vielen Dank für Ihre Worte:
-Wer Partei ergreift, ist Teil des Problems.
-Die Waffen müssen schweigen.
-Der herrschaftsfreie Dialog führt zum Frieden.
Mein Appell an all die, die mit den obigen Aussagen nichts anfangen können und sie mit „Gerede“ von „Weicheiern“ oder „Schlafschafen“ abtun:
So verständlich die Parteinahme unmittelbar Betroffener ist, wenn sie selbst oder ihnen Bekannte verletzt wurden. Wenn das Weltbild, das auf Robin-Hood-Glauben oder diametral David gegen Goliath-Glauben beruht in Gefahr ist einzustürzen. Oder wenn die von reiner Existenzangst Geplagten sich einer gleichgesinnten Gruppe zuwenden, deren Werte überbetonen und sich damit von anderen Gruppen unversöhnlich distanzieren.
Friede wird mit dieser Parteilichkeit nicht erreicht.
@Guido Biland
Majestyk würde bestimmt keiner als Geisel nehmen weil es keinen gäbe der ihn wieder haben will und dafür auch noch etwas bieten würde.
Es ist vergebene Liebesmüh sich auf ihn einzulassen.
@ Otto0815:
„Es ist vergebene Liebesmüh sich auf ihn einzulassen.“
Und warum machen Typen wie Sie das dann, immer und immer und immer wieder?
Vor allem Sie persönlich, wobei ich Ihnen doch klar verdeutlicht habe, wie sehr ich ich jemanden wie Sie der nachweislich pro Denunziation des politischen Gegners agitiert auf den Senkel gehen kann? Brauchen Sie eine Auffrischung?
@ Guido Biland:
Nun ja, das liest sich zwar schön. Aber wer ist eigentlich für Gewalt außer einer Minderheit?
Um zu reden müssen Sie aber jemanden habe mit dem man reden kann. Mit der Hamas kann man nicht verhandeln. Und die Araber in Gaza können sich keinen vernünftigen Verhandlungsführer wählen, so lange sie von der Hamas unterdrückt werden. Sie behaupten Israel würde gegen Araber Krieg führen, ich sage dem ist nicht so. Das Ziel sind nicht „die Araber“, das Ziel ist konkret die Hamas.
Ich wüßte aber auch z.B. keinen einzigen Grund, warum z.B. der Westjordan nicht Teil Israels sein sollte, die Araber dort dann Staatsbürger und man gesteht dem Gebiet wie in so vielen anderen Fällen auf der Welt einfach Autonomie zu. Damit gilt dann dort israelisches Recht und die Araber doer können Teil eines funktionsfähigen Staates werden. Wäre das so furchtbar? Die Basken leben schließlich auch als Teil von Frankreich oder Spanien.
Ob sich das auf Gaza übertragen läßt weiß ich nicht. Ich glaube schon, daß Gaza Entwicklungschancen hat, wenn man es aus der Umlammerung des Terrors befreit. Warum soll ein Staat unterschiedliche Systeme oder autonome Regionen nicht auch im Nahen Osten möglich sein?
Und dann hätte ich gerne gewußt warum ich angeblich derjenige bin der „Partei ergreift“ aber jene die ungeniert bestimmte arabische Parolen verbreiten es nicht sind. Ist es etwa keine Parteinahme wie Israel gebrandmarkt wird? Was ist an diesem dauernden Gerede von Zionismus oder Antizionismus eigentlich neutral?
Kann man auch auf andere Konflikte übertragen.
Also ich weiß ja nicht ob politisch interessierte Menschen wirklich so richtig neutral sein können. Vielleicht bei Themen die ihnen eigentlich egal sind. Aber zu behaupten der mit den anderen Postionen der ergreift Partei, der mit den richtigen Positionen der ist für Frieden, das ist schon ziemlich seltsam.
Nur mal so als Denkhinweis. Zur Versöhnung gehört ja auch der Handschlag von zwei Seiten. Was bedeutet auch dem anderen seine Sicht zuzugestehen.
Nein, wer die Ermordung der Palästinenser duldet ist ein Antisemit. Die heutigen Juden sind entweder Afrikaner (Ädhiophien),West-Europäer oder Khasaren (ein altes Turkvolk). Sie waren nie im historischen Israel und sind auch heute nicht dort. Da Israel eine Region im alten Syrien war.
Im Umkehrschluß ist bei einem Majestyk:
Kapitalismus doof ⇒ Sozialismus doof (Turbokapitalismus ist das beste) 🤦♂️
Demokratie doof ⇒ Autokratie doof (Rechte wollen wohl gar nicht an die Macht)
Weihnachtsmann doof ⇒ Nikolaus doof (schein kein Christ zu sein)
Männer doof ⇒ Frauen doof (hat seine Misogynie des öffteres bewiesen)
Technik doof ⇒ Technophobie doof (komisch nutzt doch gar kein Smartphone, TV…)
Industrie doof ⇒ Handwerk doof (wohl doch nur Büroarbeiter)
Geld doof ⇒ Tauschwirtschaft doof (bei ihm läßt sich mit Geld alles regeln)
Mathematik doof ⇒ Dyskalkulie doof (scheint ein richtiger Mathe Nerd zu sein)
Rechtschreibung doof ⇒ Legasthenie doof (seine Ausdrucksweise ist legendär)
Israel doof ⇒ Palästina doof (Islamophobie und keine Antisemitismus?) vielleicht ☯️ ?
Amerika doof ⇒ Europa doof (wander doch aus)
Weiße doof ⇒ Schwarze doof (hätte mich gewundert)
Arbeiten doof ⇒ Ehrenamt doof (hat das Prinzip nicht verstanden)
Denken doof ⇒ Querdenken doof (überrascht jetzt, wiederholt doch nur Neue Rechte Sprech)
und logischerweise auch Majestyk doof (wohl eine Selbsterkenntnis?)
Es fragt sich warum er nicht einfach auswandert. In Kanada / USA wird er sicherlich gern gesehen.
Wohl bei der anderen Fraktion gestohlen: Quelle
Vielleicht mal eigene Reime generieren, als immer nur zu kopieren und ins Gegenteil verdrehen.
@ var:
1480 Zeichen, nur um mir zu sagen, daß ich voll ins Schwarze getroffen habe. 👍
Ich komme nur auf 1.452, ohne Zitat sogar nur 1.333 Charakters. Dann bekomme ich 1 Euro mehr, ich sollte wirklich mal Geld verlangen (Was Freie gegen miese Honorare tun können).
Verstehe ich nicht aber auch egal.
War der Weselsky eigentlich mal mit der Thunberg auf einer Palästina-Demo? Oder bei nem Rammstein-Konzert? Hat er Bücher von Seipel und / oder Handke auf dem heimischen Regalboard stehen? Wie ist es eigentlich um seinen Impfstatus bestellt? Reicht sein Anti-Behinderten-Sager noch, um ihn heute canceln zu können? Oder seine CDU-Mitgliedschaft? Sein Sächseln vielleicht (wer sächselt ist Nazi, da alle Sachsen Nazis wählen)? Trennt er seinen Müll richtig? Isst er Fleisch oder zumindest süße Katzen- / Robbenbabies? Ist er TERF? Oder hat er wenigstens mal „Mikroaggressionen“ gegen ein*e Person*ix mit Gebärmütter*innen gezeigt? Irgendetwas, womit man diesen „Bahnsinnigen“ (O. Welke), seine gefährliche „Terror-Gewerkschaft“ (deutsche Leidmedien anno 2014) und ihren „Monster-Horror-Streik“ (so ziemlich jedes Mainstream-Medium heute) stoppen kann?
Frage für einen bahnfahrenden Nachbarn, der morgen keinen Bock hat sich in eine fahrende Ölsardine zu quetschen…
Für ausgewiesene Rassisten ist es unglaublich bequem und komfortabel sich mit einem strikten pro-Israel Bekenntnis nicht nur sämtliche Nazivorwürfe vom Leib zu halten sondern auch noch dem aktuellen Feind – nämlich Muslimen – so richtig eins überzubraten.
Im Grunde genommen nix Anderes als unter den Nazis (Anfangsstadium) nur halt diesmal eine andere Bevölkerungsgruppe.
Wobei ich mich immer wundere: Der deutsche Michel wird jetzt seit 80 Jahren zum Thema Faschismus aufgeklärt und alles was er begriffen hat : Sobald jemand an Jehova glaubt darf niemals nie nicht und zu keinem Thema, egal welchem, jemals auch nur im geringsten widersprochen werden. Kann soviel Blödheit sein???
das ist keine blödheit, das ist berechnung. siehe, oder besser höre, auch gremlizas kolumnen dazu
ich vermute „Hörigkeit“ in den Genen…
hauptsache wird die Bundesliga und CL übertragen…
„Wenn aber am Ende jeder jeden mit solchen Begriffen belegt, sind nicht alle Rechte oder Antisemiten. Im Grunde ist es gar keiner mehr, denn die Aussagekraft jener Begriffe gehen verloren, sie sind dann bloß noch Synonym für Arschloch, Idiot oder Wichser. Und zwischen Leuten, die Israel zur Waffenruhe auffordern und solchen, die Synagogen ins Visier nehmen, wird kein Unterschied mehr sein – …“
Dieses Schauspiel an beliebiger Begrifflichkeit gibt es bereits seit mehreren Jahrzehnten. Neuartig ist vielmehr, dass Tabu-Themen (also Themen mit seit ‚Ewigkeiten fest definierter Begrifflichkeit‘) geschliffen werden. Heißt: nichts ist mehr eindeutig, es gibt keinen Kompass mehr. Und genau das ist gewollt. Israel ist m.E. ein Meister darin, genau solche Begrifflichkeiten zu schleifen und Neudeutungen international hoffähig zu machen. Und alle im Westen machen nur zu gerne mit, ja unterstützen. Und wer abseits möchte bei der geballten Kraft des Westens schon als Antisemit bezeichnet werden?
Ich hoffe nur, die gelebte Bedeutung des Westens und seiner dadurch interpretierten Deutungshoheit geht noch schneller bergab als im Moment, und eine (von mir wahrgenommene) realitätsbezogenere Betrachtung der meisten Themen (im Rest der Welt – lokal, globar, international) gewinnt an Bedeutung auch hierzulande.
Der besagte Homberg, liegt mit SA und einigen anderen ‚Staaten‘ falsch.
Jede Narrative ‚öffentliche Person‘, ist eine Person aus dem nichts und diejenigen die die Demokratie repräsentieren wurden in den meisten Fällen der Korruption verdächtigt!
Manche kommen sogar in den Genuss, eine weitere Periode der Bereicherung zu genießen.
Hollywood ist eine Institution für ‚kreative Unipolare Machtdemonstrationen‘, aber das wirkliche Hollywood wird als die beste der besten Demokratie zur Schau gestellt.
Wieviele Jahrzehnte tun sich das die Menschen an?, um weiterhin die simulierte Demokratie zu verteidigen?
„FFF ist kapitalistisches Empörungsmanagement.“ Das stimmt genau, aber die Erklärung dafür ist etwas schwammig. Der CO2 Schwindel dient ausschließlich der Legitimation von Atomenergie. Weil das anscheinend keiner glaubt, möchte ich darauf hinweisen, dass der IPCC und Greta Tunberg Atomkraftwerke mit genau dieser Argumentation befürworten. „Die Schülerin begründet dies mit Verweis auf den Weltklimarat IPCC, wonach Kernenergie dabei helfen könne, eine kohlenstofffreie Energielösung zu erarbeiten.“ (FAZ 20.03.2019) Sie ruderte zurück und sagte, sie persönlich sei gegen Atomkraftwerke. Inzwischen ist sie wieder ehrlich. „„Wenn sie schon laufen, glaube ich, dass es ein Fehler wäre, sie abzuschalten und sich der Kohle zuzuwenden“, hat Greta Thunberg in der Maischberger-Sendung gesagt“ (taz 12. Okt. 2022) Inzwischen hat ja die EU Atomenergie als ökologisch erklärt. Auch bin ich sehr erstaunt, dass Populisten sich für die Schlacht Israels gegen die Palästinenser einsetzen. Das ist nichts anderes als die Fortsetzung des „Krieges gegen den Terror“, dem islamische Länder ausgesetzt sind, die ihre Energieressourcen nicht preisgeben wollen oder sich gegen den amerikanischen Imperialismus wehren. Es schockiert mich, feststellen zu müssen, dass auch Populisten und Globalisierungsgegner inkonsistent denken. Wer nicht an Klimawandel durch CO2 glaubt, der muss Atomkraftwerke nicht befürworten, und wer Globalisierungsgegner ist, sollte Kriege gegen islamische Länder ablehnen, die sich nicht globalisieren lassen. Das impliziert nicht, dass man Einwanderung gut heißen muss! Populismus, Islamophobie und Atombefürwortung sind aber absolut unvereinbar!
Interessante Gedanken, danke dafür!
die Empörung der Faschisten (oder sind das Berufsempörer) hat auch die Thunberg erwischt…
passt Haargenau zu dem Artikel
»Die Herrschaftskasten kleiden sich »antifaschistisch« und tun gleichzeitig das Gegenteil«
Die „Revolution“ frisst ihre Kinder.
Aber genaugenommen haben die Diffamidioten sämtliche Gehirnzellen verloren und selbst Pawlowsche Hunde haben mehr Grips als diese. Mehr ist zu derlei Schwachmatismus nicht zu sagen. Basta!
soweit ich lesen konnte ist das draufhaun-auf-greta aktuell eine spezialität auf der deutschen speisekarte. in anderen ländern ist das so gut wie gar kein thema.
je nach opportunem gusto haut mal die rechte und mal das juste milieu drauf
Wer hätte gedacht, dass die „heilige Greta des Klimas“ mir nochmal symphatisch wird!
Aber nicht wegen ihrer Kritik an der israelischen Vorgehensweise im Gaza-Streifen, sondern schlicht und ergreifend deshalb, weil die angesprochenen „Empörungs-Perser“ nun hyperventilieren und die gute Greta wohl als Klimaerhitzungs-Propaganda-Maskottchen ausgedient hat… LOL
Mögen sie, die „Empörungs-Perser“ – im Kreise hüpfen und vor Wut platzen! 😉
Ich habe mal eine ganz doofe Frage, völlig frei davon wer nun Recht hat oder nicht. Wieso glaubt man eigentlich sich hierzulande Frieden an fremden Orten herbeischreiben oder demonstrieren zu können, wo doch der einhellige Konsens dahin geht, daß im Kanzleramt die Entscheidungsbefugnis maximal darin besteht welche Kaffeesorte für den Automaten gekauft wird.
Und wenn dem so ist, warum ist es eigentlich nach wie vor verwerflich anzuführen, daß Deutschland und das deutsche Volk, bzw. Bevölkerung von Deutschland für jene die ein generelles Problem mit dem Volksbegriff haben einen souveränen Staat benötigen in dem die Deutschen oder meinetwegen auch die Deutsch*enden souverän entscheiden dürfen wie sie leben wollen, wie sie ihre Land gestalten und mit wem sie warum Geschäfte machen.
Was nützt mir eine Haltung oder moralische Überlegenheit, wenn ich keine diesbezügliche Gestaltungsmöglichkeit habe und warum kritisiert bis diffamiert man jeden der eben genau diese Gestaltungsmöglichkeit anstrebt.
Der Wunsch nach nationaler Souveränität ist ja nichts anderes als der Wunsch nach die Freiheit zu haben sich Land und Leben so zu gestalten wie man möchte.
Grundsätzlich hat im Kanzleramt eine entsprechend resolut und konsequent auftretende Persönlichkeit nahezu jede Entscheidungsfreiheit. Und zwar ganz gleich, ob es nun irgendein Besatzungsstatut gibt oder nicht. Man muss natürlich bereit sein, über Leichen zu gehen und zuerst über die eigene.
Aber hat im BKA jemals der Hauch eines resoluten Gestaltungswillens geherrscht?
Wenn es jemals so gewesen sein sollte, dann hat sich dies massiv verändert.
Wobei grundsätzlich wohl schon immer die analytische Fähigkeit gefehlt hat, Potentiale und Freiräume überhaupt nur virtuell in Betracht zu ziehen.
Merkels Tina-Motto zieht und zog schon immer. Und mindestens 70 Prozent der Bevölkerung glaubt, dass es so schon irgendwie weiter geht. Und der Rest sieht hauptsächlich (nur) bei sich Probleme, aber nicht grundsätzlich.
Natinale Souveränität hat erstmal nicht unbedingt etwas mit einem Volk zu tun. Wenn man Nichtvolksangehörigen die Chance gibt, sich anpassen zu können und dabei für sich eine akzeptable Perspektive heraus springt, sind die wenigsten abgeneigt zur Integration. Menschen wollen im allgemeinen das kleine Glück und keine gesellschaftlichen Narrnkastl-Spielereien. Dafür sind sie auch vollkommen überfordert. Wenn es schon Experten im wesentlichen nicht viel anders ergeht, diese aber ihre Ressourcen auf das Themengebiet konzentrieren konnten und der virtuelle Arbeitsspeicher nicht immer wieder geladen werden muss, weil er schon irgendwie wie eine hardware-mäßige Routine funktioniert.
Echte Moral strebt nicht nach Überlegenheit, sondern nach Gerechtigkeit für jedermann. Dass dies nur im Rahmen der eigenen Weltanschauung geschehen kann, sollte dabei keiner eigentlichen Fragestellung mehr bedürfen. Aber Weltanschauungen lassen sich unter konstruktiven Bedingungen erweitern. Das heißt dann aber auch, dass bei Destruktivität der zerfleischende Kläffer zum Einsatz kommt. Und das nennt man dann effektiven Humanismus. Die Weisheit der Bergpredigt, sofern man diese versteht, kündet davon. Und bei den anderen Religionen dürfte es nicht viel anders sein. Dass diese aber auch nur ein Bruchteil wirklich begreift, bezweifle ich schon sehr.
Wo Macht unreflektiert gehuldigt wird, wird auch deren Missbrauch affin gefördert.
Aber das zu kapieren, ist der Menschheit bisher anscheinend noch überhaupt nicht geglückt. Und schuld daran sind ganz oft auch die jeweiligen Interpreten ihrer jeweiligen (Herrschafts)Religion.
Eine solche Religion kann dabei auch weltlicher Natur sein: Kapitalismus, Liberalismus, Nationalismus, Sozialismus, Kommunismus. Wem habe ich noch nicht ans Bein gepinkelt?
Nein, konstruktiven Heterogenialisten muss ich das nicht antun. Warum sollte ich. Und solche können dabei sogar jedem Lager angehören.
@ Luck:
Nationale Souveränität hat erst einmal etwas mit dem Staatskörper zu tun. Souverän und nach außen sichtbar ist ja der Staat. Als ob das Frankreich von Louis dem XVI. nicht souverän gewesen wäre oder das Deutsche Reich unter Wilhelm II. Selbst Hitlers tausendjähriges Reich war außenpolitisch souverän.
Die Fehlinterpretation gebinnt schon bei der Gleichsetzung von Staat und Nation. Zur Nation wird der Staat erst duch sein Volk, in klarer Abgrenzung zu „L’État, c’est moi!“ Die Vereinten Nationen sind ja die vereinigten Völker, nicht die Vereinigten Staaten.
Im absoluten Idealfall ist eine Nation die Einheit von Staat und Volk
Im Übrigen habe ich auch nicht von einem Besatzungsstatut geschrieben, das mal nur am Rande. Meine SIcht ist komplett anders. Ich fühle mich nicht von Amerika besetzt, daß ist eine Erfindung bestimmter Kreise, gerne auch kolportiert von Leuten wie Putin und getragen von Gruppen am linken, wie am rechten Rand. So wie Preußen mit Entstehung des deutschen Reiches an Bedeutung verlor, so verliert Deutschland an Bedeutung mit Etablierung der EU, die ja nun mal im wesentlichen deutsch ist. Als absolute Rarität unter Linken wie auch Rechten bin ich auch fest überzeugt der Zeitgeist erklärt sich nicht darduch wer der vermeintliche Hegemon ist, sondern durch dessen inneren Zustand. Und ich persönlich bin trotz all der superreichen Amerikaner überzeugt, sicherheitspolitisch und auch von der inneren Doktrin her ist die westliche Konstruktion ein Novum, hier wedelt nämlich der Schwanz mit dem Hund. Aber das nur am Rande.
Bei einer erfolgreichen Integration, die immer auch Assimilation beinhaltet wird der Neuling zum Teil des Volkes. Volk ist kein feststehender Begriff. Die Geschichte Preußens zum Beispiel ist untrennbar auch mit den Hugenotten verbunden.
Was wir aber heute erleben ist keine Ergänzungs- sondern eine Zersetzungsmigration. Wenn schon nicht vom Plan her, in jedem Fall vom Ergebnis. Volk kann man völkisch definieren, ergo abstammungstechnisch, was für kleinere Gemeinschaften auch Sinn ergibt. So hat auch die Slowakei z.B. ein klar definiertes Staatsvolk, es gibt aber auch gute Beispiele für Willensnationen, als da wäre die Schweiz und natürlich die klassischen Einwanderungsländer. Gerade dort sieht man aber auch sehr gut, was eben nicht funktioneirt und wo Theorie und Praxis nicht zusammenkommen.
Gerechtigkeit für jedermann ist ein Ideal. Ideale kann man anstreben, sollte sich aber nicht anmaßen diese erreichen zu wollen, vor allem nicht sich anmaßen zu definieren was denn nun die Gerechtigkeit ist die man dem anderen zubilligen möchte. Im Übrigen ist die Welt nicht der Garten Eden. Bei paradiesischen Zuständen kann man die Entwicklung der Menschheit einstellen. Man muß auch geduldig genug sein noch genug Probleme für zukünftige Generationen übrig zu lassen. Die brauchen auch eine Aufgabe und müssen sich mal austoben können.
Mein Dank gilt dem mutigen „Störer“ dieser unsäglichen Veranstaltung…
Die Sozialdemokratie ein Troja -nisches Pferd für die Islamisie -rung und Arabisierung Europas ? Welche Sozialdemokratie bit -te ? Die dänische ? Die aktuelke
deutsche ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
Fehlerkorrektur kaputt?
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder, geh doch in die Oberstadt……
Greta Thunberg wird soweit ich das überblicke, ausschliesslich in Deutschland so diffamiert und von ihren ehemaligen „Freunden“ verraten.
„Der Spiegel“ von heute:
„Mali: Militärmachthaber melden Einnahme von Rebellenhochburg Kidal“
Ob Gruppierungen Terroristen sind oder Rebellen entscheidet der Schreiberling vom Spiegel so wie es ihm passt. Bis zum Abzug der Bundeswehr wurde noch von Terroristen gesprochen.
Die Empörung kommt daher, dass Thunberg ihre eigene Bewegung mehr oder weniger entgleisen ließ. 86 Prozent der Deutschen befürworten den Ausbau der Erneuerbaren Energien:
https://www.unendlich-viel-energie.de/themen/akzeptanz-erneuerbarer/akzeptanz-umfrage/umfrage-wunsch-nach-versorgungssicherheit-befluegelt-akzeptanz-von-erneuerbaren-energien
Diese sind naturgemäß über verschiedene Lager verteilt. Das beginnt ganz links und reicht bis weit in das bürgerliche Lager hinein. Entsprechend zersplittert war die Bewegung vor Thunberg. Ihr Verdienst war es, dieser Bewegung eine Plattform zu bieten. Von daher war es klug, sich nicht politisch zu exponieren, um keins der Lager abzuschrecken. Was sie lange klugerweise tat. Aber jetzt das. Das ist der Felsbrocken vor dem Lastenrad. Und der Beifall kommt ausgerechnet von denen, für die sie früher das Hassobjekt war.
Die meisten Israelkritiker stellen ja voran, dass sie das Hamas-Massaker ablehnen. Thunberg gehört zu der harten Sorte, die sich das spart. Und dann solche Behauptungen, wie die, dass -Israel gezielt Schulen und Krankenhäuser angreift. Einfach so, nicht erwähnend, dass Israel von dort aus mit Raketen beschossen wurde.
Wo hat das Mädel das her? Meine Behauptung ist, dass es eine regelrechte Nakba-Industrie gibt, die in dieser Altersgruppe schon so etwas wie ein Informationsmonopol hat. Die jungen Leute hören nichts anderes mehr.
Nicht nur die jungen Leute hörten nichts anderes mehr. Mein Studium fand in den 70er Jahren statt, und schon damals war es an der Uni üblich, die unverbrüchliche Freundschaft mit dem unterdrückten Palästinenservolk zu zelebrieren. Und zwar von Leuten, die sich selber als „links“ sahen.
Gerade in diesen Tagen kommt es mir so vor, als hätte sich genau gar nichts geändert seither.
Es ist Tatsache, dass in diesem Konflikt die palästinensische Seite die weitaus unterlegene ist, die gar nicht gewinnen kann. Möglicherweise deshalb erlangt sie viele Sympathien, denn wir solidarisieren uns nun mal gerne mit den Schwächeren. Das ist dann aber eine emotionale Entscheidung, bei der nur noch nach jenen Sachverhalten gesucht wird, mit denen sich die eigenen Gefühle unterstützen lassen und alles widersprechende ausgeblendet wird. So ließe sich dann auch erklären, dass eine Frau Thunberg die Schandtaten der Hamas (die sich schon über viele Jahre hinzogen, ehe sie am 7.10. eskalierten) übersieht.
Richtig, das gab es schon in den 70-ern. Damals allerdings war auf der anderen Seite die PLO mit ihrem insgesamt akzeptablen Programm.
Hingegen jetzt Hamas und Hisbollah, die rassistisch hetzten und Linke einsperren (wenn sie Glück haben). Aber keinerlei Distanzierung. Findet man prima.
Mit der Logik ist es dann manchmal ganz schwer, wenn das Brett vor dem Kopf den Durchblick zu verhindern scheint. Wenn Greta behauptet, dass es bestimmte Vorkommnisse gibt, dabei das Motiv aber nicht nennt, ist dies alles andere als eine Fehlbehauptung, wenn später von anderer Seite das Motiv dafür geliefert wird. Und das hat Greta wohl nicht bestritten. Oder wurde ihr eine solche Gretchenfrage gestellt und die Antwort auch in Eigenlogik übersetzt?
Statistiken lügen den lieben langen Tag lang. Real dürften es maximal 8,6% der Deutschen sein, die DIESE ART des Ausbaus erneuerbarer Energien, wie sie aktuell stattfindet unterstützen. Und diese dürften sich wiederum zu ~ 100% unter den naturwissenschafltich-technisch bildungsfernen „Grünen“ aufhalten.
Warum sollte man voranstellen, dass man das Hamas-Massaker ablehnt (was trivial und selbstverständlich ist, außer man ist Hamas-Symphatisant), sobald man Israels Vorgehen kritisiert?
Das wäre 1:1 so, als müsste man jedesmal die US-Umtriebe in der Ukraine seit rund 15 Jahren voranstellen, sobald man das russische Vorgehen ab 02/2022 kritisiert.
Da es in Deutschland nicht erwünscht ist, die Ursachen von Kriegen/Konflikten zu thematisieren, sollte das im Fall der israelischen „Special Operation“ im Gaza-Streifen auch nicht nötig sein.
Man muss Greta Thunberg nicht mögen… Tue ich auch nicht. Dieser Klimakrempel den sie propagiert geht mir nicht nur auf den Sack, sondern bedroht auch meine Existenz…
Aber wie die Wokies und andere hypermorale Gutmenschen™ hier in Deutschland nun Antisemitismus kreischen, hat sie ausnahmsweise mal was richtig gemacht.
Krieg ist Frieden und Rot ist Braun. Dass sich die westliche Vasallen-Politik George Orwell als Drehbuch Vorlage für die Errichtung der schlimmsten WEF-WHO Diktatur der Menschheitsgeschichte nimmt, ist kein Geheimnis. Ebensowenig, das dahinter die sogenannten Finanzilluminaten stecken. Die Kaballa-Kostümjuden und trotzdem der Juden schlimmster Feind. Von einer Shoa zu sprechen ist die eine Sache, aber man sollte vor allem auch auf die Quelle des Geldes schaun, die Biz, dieses Schwerverbrecher ermöglicht hat. Über die Welt ein Netzwerk wie eine Spinne gelegt, ein mächtiges Werkzeug, das sie nicht einmal selbst finanzieren müssen. Krisen, Viren, Weltorganisationen, int. Gerichtshöfe, Viren, Kindersex Organisationen, Auftragsmörder, Super Fonds, Waffenlobbies, IWF, politische Erfüllungsgehilfen.. Ein Tanz der Vampire, wie sie die Kaberetistin Fitz so treffend und mutig besungen hat. Alles läuft für die Kabale zum Besten, wenn es da nicht einige souveräne Staaten gäbe die sich dem erfolgreich widersetzen. Die Hoffnung bleibt. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Bis zum letzten Tag wo alles sich selbst wieder zuordnen wird, damit das Nichts seinen Nebel über die Menschheit werfen kann. Die ersehnte Gerechtigkeit. Gutes zu Gut, Böseszu Böse.
„From the river to the sea, Palestine will be free“
Funktioniert nur, wenn die Juden weg sind, negiert das Existenzrecht des Staates Israels und beinhaltet mindestens die Vertreibung der Juden aus ihrem Staat, was ohne Ermordung nicht möglich ist.
Dummheit schützt vor Strafe nicht. Wer dieses Motto teilt und verbreitet, der teilt und verbreitet immer Judenhaß. Es ist das Motto von Judenhassern. Dort hat es seine Wurteln, genau das symbolisiert dieses Motto. Es sagt sehr ausdrücklich nicht: „Laßt uns in Frieden mit den Juden leben und mit ihnen dieses Land teilen.“
Wer so agitiert suggeriert immer, die Juden hätten kein Recht dort zu sein. Genau wie man einst die Juden die ja Deutsche waren als Fremdkörper im Volk titulierte. Angeblich konnte jener Raum ja auch nur genesen, wenn man die Juden entfernte, so wie man eine entzündeten Zahn zieht. Und so positioniert man sich auch, wenn man Partei im Nahen Osten ergreift und den Juden das Recht abspricht dort zu leben.
So viel Intelligenz und Begriffsverständnis muß man von Menschen die sich als politisch mündig betrachten erwarten dürfen. Ob ein Autist in vollem Umfang erfassen kann was er so von sich gibt weiß ich nicht, wäre eine Frage an Mediziner. Wobei sich dann die Frage stellt, wie jemand zum Akteur aufgebaut werden kann, der nicht in der Lage ist zu erfassen was er von sich gibt.
Die Verbreitung von „From the river to the sea, Palestine will be free“ ist klar judenfeindlich. Mehr Parteinahme geht nicht. Und die Partei die man dann ergreift ist jene von Terrortruppen wie der Hamas. Da ist keine Mäßigung, das ist eine Erklärung im Absoluten, die Verbreitung eines Feindbildes.
Daran ändert auch meine Person nichts, wie man zuweilen suggeriert. Es ist gleichgültig wer oder was ich bin. Wer zum Frieden aufruft muß erstens beide Seiten ermahnen und nicht nur einseitig und der darf nicht Partei ergreifen für jene die ganz klar nur Haß und Gewalt predigen und auch keinerlei Hemmungen gegenüber jenen haben, die sie angeblich befreien wollen.
„Es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit!
Dem würde ich zustimmen. Aber um die Möglichkeit haben Gerechtigkeit schaffen zu können muß erst einmal Recht gelten und Recht gibt es nicht, so lange Terroristen andere Menschen verwalten als wären diese ihr Privatbesitz. Genau das aber hat die interantionale Gemeinschaft, dazu gehören auch die arabischen Staaten zugelassen und zwar seit Jahrzehnten aus unterschiedlichen strategischen Gründen. Wie sollen sich zwei Völker eigentlich aussöhnen, wenn von außen immer wieder einer gegen den anderen aufgestachelt wird?
„From the river to the sea, Palestine will be free“
Wird ja auch von Arabern verbreitet die nicht in Palästina leben, teilweise nicht einmal mehr in der arabischen Welt. Komisch, nur eine Perspektive wollen die anderen Araber nicht geben. Genausogut könnte ich für Südtirol Partei ergreifen. Was nicht nur bösartig, sondern auch albern wäre. Es geht mich nichts an, ich muß da nicht leben, die Araber oder auch Muslime anderer Staaten nicht in Gaza oder dem Westjordanland. So herum wird auch ein Schuh draus. Ob nun früher Syrien oder Ägypten oder nun Katar oder der Iran. Jeder hetzt und agitiert aus eigenen Interessen. Das ist Mißbrauch von Menschen als Werkzeug bzw. politische Waffe. Und der Aspekt fällt immer wieder unter den Tisch oder wird klein geredet. Gebe ich mal zu bdenken, für jene die denken wollen.
Majestyk unermüdlich im Einsatz für den Kampf, einer Welt die für Ihn besser erscheint, da mit der heutigen nicht mehr klar zu kommen ist. Bei wieviel Mannstunden gibt es die nächste Einsatzmedaille? Dein Trophäenschrank muß beachtlich sein, kannst Du mal ein Bild posten? Ich kann mir gar nicht vorstellen das jemand freiwillig macht. Wie wäre es mal mit wöchentlich ein paar Sozialstunden? Du erinnerst mich an die überall präsente Zeugen Jehovas, die unermüdlich einem auf den Geist gehen und doch nichts vernünftiges zu Wege bringen.
Vielleicht mal ein Buchprojekt beginnen, das wirft zumindest den ein oder anderen Groschen ab. Glaub mir in einer Welt mit lauter Rechten wirst Du jeden brauchen, dann bist nichts mehr besonderes und Dein Selbstmitleid wird dann nur noch als Schwäche ausgelegt. Wie wärs Alternativ mit Urlaub oder Digital Detox, nur mal so als Idee? Entfernt erinnerst Du mich an Tim aus Die Welle, der erst mit einer für Ihn phantastischen Idee erst auflebt. Was wäre erst wenn die ganzen Rechten / Nazis nichts mehr zu sagen hätten, würdest Du dann im stillen Kämmerlein verkümmern oder sogar ein Soziallist werden?
Am Ende bist Du ein häufchen Elend mit dem ich kein Mitleid hätte. Anders der Obdachlose der mich jeden Tag grüßt und ich mich immer frage wie er trotz allem so glücklich sein kann.
„Am Ende bist Du ein häufchen Elend mit dem ich kein Mitleid hätte.“
Sp sprechen wahre Humanisten, ähm Genossen.
Inhaltlich haben Sie jetzt wie immer nichts beigetragen. Wie auch? Eigene Gedanken keine, eigene Lebenserfahrung auch keine. Urban, irgendwas mit digital und doof, aber furchtbar hip und ganz viel Lifestyle.
Vielleicht sollten Sie Ihr Einkommen mal nicht dadurch erzielen, daß Sie während der „Arbeit“ Filme schauen oder am PC spielen, sondern zumindest versuchsweise mal richtig arbeiten, das rückt so manches verzerrte Weltbild gerade. Nicht umsonst warnte auch die Bundeszentrale für politische Bildung davor, daß zu viel Arbeit und zu wenig Medienkonsum rechts macht.
Ohje er antwortet, was sage ich jetzt bloß. Wurde mir nicht vor allzu langer Zeit angedroht mich auf Dauer zu ignoierren und mich hoffentlich nie mehr zu sehen? Es passieren wahrlich noch Wunder.
Immer noch auf dem Links / Rechts Trip ohne gehts wohl nicht. Aber mal wieder dabei erwischt, das meine Kommentare von einem Majestyk doch gelesen werden 😛. Vielleicht mache ich jetzt mal Feierabend und geniesse meinen Sieg.
Ups, er hat noch was hinzugefügt. Könnte ich machen, aber was macht dann ein Majestyk ohne so Leute wie mich. Server laufen nicht von alleine jemand muß diese beaufsichtigen, warten und das läßt sich nicht alles automatisieren. Wenn auch in jedem PC Magazin davon schwadroniert wird. Was soll ich sonst machen, wenn Bereitschaft ist, die ganze Zeit schlafen? Computerspielen können ruhig die anderen.
Im Grund brauchst Du mich und ich Dich nicht.
Was soll er denn auch sonst groß machen? Unter mittlerweile jedem Artikel die immer gleichen, langatmigen, dünnschissigen, nichtssagenden Pamphlete. Der Mann braucht Feindbilder, der hat sonst nichts. Deswegen provoziert er hier und dort ein bisschen, um sich dann mit den Reaktionen in der wiederum immer gleichen, langatmigen, dünnschissigen Art und Weise „auseinandersetzen“ zu können.
Der Mann ist im wahren Leben ein Niemand, ein Maulheld, dem niemand zuhört. Na gut, vielleicht gegen ein angemessenes Schmerzensgeld.
Offen gesagt, welches Recht sollten Religionsangehörige haben, die einst ihr Land durch Mord und Raub von Palästina mit Hilfe von England erbeuteten? Diese Menschen stammen von Turkvolk der Khasaren ab und waren nie dort. Israel war auch historisch nie ein Staat. Das ist auch nicht so gewollt, da die gläubigen Juden wissen, dass sie erst am letzten Tag ihr Land von Gott bekommen. Das Einzige was mir dazu einfällt ist das Recht der Geburt. In diesem Land unschuldig geboren zu sein. Deshalb finde ich auch die 2 Staatenlösung sehr großzügig und gerecht.
Der hat nur nicht verstanden was ich darunter verstehe, neben der Arbeit mit Filme anschauen. Als ob ich nichts mache, da läuft halt auf einem anderen Monitor etwas. Um nicht während des langweiligen Codens oder Überwachung von Computern einzuschlafen.
Wenn ich den Wachmann anschaue in der Firma, der macht auch nichts anderes, blos das er Präsenz zeigen muß und ab und zu seine Runden abläuft. Vielleicht sollte er sich mal ein fordernderen Job suchen, anders paßt mein Vergleich mit Tim und Majestyk irgendwie.
Im Grund könnte er mir leid tun, tuts aber nicht. Aber er sollte den Rat mit dem offline gehen mal selber beherzigen. Wünsche schönen Feierabend. 👋
Du überschätzt Dich aber gewaltig:
„Majestyk“ braucht Dich sicherlich genausowenig wie der größte Teil der Gesellschaft. Und Dein Arbeitgeber braucht Dich auch nur genausolange, bis er Dich wegrationalisieren kann.
Thunberg hat nach meiner Erkenntnis nun wirklich nichts antisemitisches in Amstederdam gesagt
Intrenational gab es deswegen auch keinen Aufschrei.
In Deutschland unterliegt der FFF-Reemtsma-Ableger den MS-Medien und der sogenannten „Staatsräson“. Zwangsläufig vertritt man auch untertänigst nur die vorgegebene politische Richtung.
Auf dem Namen Reemtsma liegt ein brauner Schatten.
https://www.cicero.de/wirtschaft/zwolf-millionen-fur-goring/38290
https://www.spiegel.de/geschichte/reemtsmas-zwangsarbeiter-a-947310.html
https://www.fotoarchiv-reemtsma.de/Themen/02_NS/index.html
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Das sehen auch andere so, doch deren Stimme soll in Deutschland nicht gehört werden!
Gegen »Komplizenschaft«
Irland: »Jews for Palestine« attackieren deutsche Bundesregierung wegen Israel-Politik.
Drei jüdische Aktivisten haben sich am Dienstag mit Handschellen an das Eingangstor der deutschen Botschaft in Dublin gekettet, um gegen Deutschlands Unterstützung für den »neuen Völkermord des 21. Jahrhunderts, der sich vor den Augen der Welt in Gaza abspielt«, zu protestieren.
Dem auf X veröffentlichten Aufruf der Gruppe »Jews for Palestine« folgten rund 50 Leute.
Die Demonstranten forderten die Bundesregierung auf, sich für einen Waffenstillstand in Nahost einzusetzen, Rüstungsexporte nach Israel einzustellen und die Arrestwelle in Deutschland gegen Gruppen und Personen der Palästina-Solidaritätsbewegung einzustellen.
Die Handschellen stehen für die in Deutschland Inhaftierten, erklärte Annie de Bhal, eine der Organisatorinnen, am Dienstag gegenüber jW.
Die Gruppe verurteile »diesen zynischen Niederschlag der Redefreiheit«. Teddybären wurden außerhalb der Botschaft plaziert »als Symbol für die 5.000 von Israel getöteten Kinder«, heißt es in der Presseerklärung der Gruppe.
Am Botschaftstor wurde dem Diplomaten Christian Resch eine Liste mit Forderungen übergeben.
Er werde diese an das »Hauptquartier in Berlin weiterleiten«, versichert Resch in einem Video, das jW einsehen konnte.
Deutschland »behauptet, es würde zum Schutz der heutigen Juden agieren«, heißt es in der Forderungsliste weiter, die auch auf X veröffentlicht wurde. Doch als »Nachkommen derer, die es einst auszurotten versuchte«, lehne die Gruppe diese Darstellung ab.
»Deutschland engagiert sich nicht für den Schutz des jüdischen Volkes, sondern für den Schutz des israelischen Staats.«
Und dieser begehe »in diesem Moment einen Genozid« in Gaza und im Westjordanland.
Der Protest vor der Botschaft verlief friedlich, mehrere Reden wurden gehalten, T-Shirts mit der Aufschrift »Ceasefire Now«, Banner mit »Jews Against Genocide« sowie Palästina-Flaggen waren zu sehen.
Die von den Deutschen gerufene Polizei hatte keinen Grund einzuschreiten.
Zu dem Hinweis der Protestierenden, dass eine derartige Aktion in Deutschland kriminalisiert und von der Polizei unmöglich gemacht würde, habe es seitens des Diplomaten Resch keine Positionierung gegeben, erfuhr jW von de Bhal.
https://www.jungewelt.de/artikel/463272.jews-for-palestine-gegen-komplizenschaft.html
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נשים עושות שלום نساء يعملن السلام Women Wage Peace
https://www.womenwagepeace.org.il/en/
Wir haben eine Woche gebraucht, um dieses Statement zu formulieren. Wir sind eine Bewegung von jüdischen und arabischen Frauen mit verschiedenen Einstellungen und Meinungen, und wir fanden uns in diesem wahnsinnigen, bedrohlichen und beängstigendem Film wieder. In keiner Sprache gibt es Worte, um zu beschreiben, was wir in dieser Woche durchgemacht haben. Immer noch suchen wir nach den richtigen Worten, die wir in diesen Momenten teilen können.
Zuerst betrauern wir die brutalen Morde, welche die Hamas in einem unbeschreiblichen und unverzeihlichen Massaker an mehr als 1.300 Menschen, Zivilisten, Babys, Kinder, Frauen, Männer, ältere Menschen, Soldatinnen und Soldaten, an Sicherheitskräften, Rettungskräften, darunter auch arabische Zivilisten und Soldaten, begangen hat. Wir wünschen allen, die verwundet wurden, dass ihre Körper und ihre Seelen wieder vollständig genesen. Wir teilen die tiefe Trauer unserer Mitfrauen von „Women Wage Peace“, die Familienangehörige verloren haben. Wir bieten unseren Mitfrauen aus dem Gazastreifen, die das furchtbare Inferno am vergangenen Samstag überlebt haben, Hilfe an. Und wir sind zutiefst um die Sicherheit und das Schicksal derer besorgt, die vermisst werden, entführt, verschleppt – unter ihnen ist die Friedensaktivistin Vivian Silver aus dem Kibbuz Beeri, eine von uns, sowie Ditza Heyman aus dem Kibbuz Nir Oz, die Mutter unserer Mitstreiterin Neta Heian.
Wir fordern, dass die israelische Regierung unverzüglich Verhandlungen über die Freilassung aller, die verschleppt wurden, beginnt. Wir rufen das Rote Kreuz und die internationale Gemeinschaft auf, für die Sicherheit der Verschleppten zu sorgen und für ihre unverzügliche Freilassung tätig zu werden.
Trotz des Zorns und des Schmerzes angesichts der kriminellen und unverzeihlichen Handlungen der Hamas, wozu auch das ununterbrochene Bombardement von Städten überall in Israel gehört, dürfen wir unsere menschliche Würde nicht verlieren. Selbst in dieser äußerst schwierigen Situation ist es unsere Pflicht als Mütter, als Frauen, als Menschen und als ganze Nation, nicht unsere menschlichen Grundwerte zu verraten.
Wir hören nur noch Worte der Rache „alle Zurückhaltung wird aufgegeben..“ „.. wir werden Gaza vernichten..“ „..wir werden brutal sein…“ Aber man kann ein Unrecht nicht durch ein anderes Unrecht beseitigen. Wir betrauern den Tod unschuldiger Palästinenser, darunter hunderte von Kindern, die in diesem verfluchten Krieg getötet wurden Die Situation in Gaza verschlimmert sich stetig. Dieser Krieg beweist – mehr als je zuvor – dass die Idee „den Konflikt unter Kontrolle“ zu halten gescheitert ist. Der Gedanke, die Lösung des Konflikts könnte unendlich aufgeschoben werden, hat sich als fundamental falsch erwiesen.
Seit 9 Jahren, seit dem Ende der Operation „Protective Edge“, sagen wir der israelischen Regierung – es ist genug! Wir müssen jeden Stein umdrehen, um eine politische Lösung zu erreichen. Das ist unsere Pflicht für die Zukunft unserer Kinder. Das ist unsere Pflicht für die Kinder in Israel und in Palästina. Sie verdienen eine Zukunft in Sicherheit und Freiheit, keine Zukunft in Tod, Krieg und Zerstörung.
Trotz der Komplexität der Situation haben wir und die Palästinenser keine Wahl als nach einer Lösung des Konflikts zu suchen. Das palästinensische Volk wird nicht verschwinden, und auch wir werden es nicht. Mehr Krieg, Bomben, Attentate, Verhaftungen und ein ewiger Kreislauf des Blutvergießens werden uns und unseren Kindern niemals die Möglichkeit geben, hier wie normale Menschen zu leben. Alle Konflikte auf dieser Welt wurden durch Friedensverträge beendet. Hamas handelt, um die Chance auf Frieden zu zerstören. Hamas hat es bereits geschafft, die Verhandlungen mit Saudi-Arabien zu stoppen. Wir wissen, dass diese Worte naiv und unrealistisch klingen, aber das ist die Wahrheit; und wir müssen sie erkennen. Jede Mutter, ob Jüdin oder Araberin bringt ihre Kinder zur Welt, um sie aufwachsen und gedeihen zu sehen – nicht um sie zu beerdigen.
Deshalb strecken wir, auch heute, mitten in dem Schmerz und dem verlorenen Frieden unsere Hände in Frieden zu den Müttern in Gaza und auf der West Bank aus.
Wir Mütter, zusammen mit Frauen aus der ganzen Welt, müssen uns vereinen, um diesen Wahnsinn zu beenden. Es ist unsere Pflicht, es zu sagen – auch wenn es jetzt schwierig ist: Israel muss seine Schritte und Handlungen verantwortungsvoll und moralisch betrachten und muss sinnlose Tode von Zivilisten und Militärangehörigen vermeiden, und gleichzeitig, wo immer es möglich ist, Leid der unschuldigen Menschen in Palästina vermeiden.
Wir werfen schwierige Fragen auf und erwarten Antworten – Bodenoffensive, Vernichtung Gazas, Millionen von Menschen aus Palästina vertreiben – wird das zu Sicherheit in der Zukunft führen? Und was wird danach geschehen? Ist es nicht wichtiger, sich zunächst um die Verschleppten zu kümmern? Haben unsere Regierungen Antworten?
Wir müssen den Zusammenhalt und die Solidarität zwischen Juden und Arabern stärken und gegen Rassismus und Hass aufstehen. Die arabische Bevölkerung, die seit vielen Jahren mit dem inneren Konflikt gelebt haben, sowohl israelische Bürger als auch Palästinenser zu sein hat in diesen schwierigen Krisenzeiten eine Verantwortung für die ganze israelische Gesellschaft.
Wir fordern von Israel, dass es weiteres Aufflackern von Kämpfen auf der West Bank vermeidet, und dass es extremistischen Kräften von beiden Seiten nicht ermöglicht, die Region weiter aufzuhetzen, wie es bereits in der letzten Woche geschehen ist.
Zuletzt müssen wir sagen, dass, obwohl wir uns im Jahr 2023 befinden, es so gut wie keine Frauen an entscheidenden Positionen in Israel gibt. Das ist eine unerträgliche Situation, und es muss sich ändern. Wir fordern, dass Frauen an den Verhandlungen über die Freilassung der Verschleppten teilnehmen. Es darf nicht sein, dass nur Männer das Land durch diese Krise führen.
Mag das Gedächtnis aller Opfer gesegnet sein.
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Israels Apartheid- und Besatzungsregime ist untrennbar mit Menschenrechtsverletzungen verbunden.
B’Tselem strebt danach, dieses Regime zu beenden, da dies der einzige Weg in eine Zukunft ist, in der Menschenrechte, Demokratie, Freiheit und Gleichheit für alle Menschen, sowohl für die palästinensischen als auch für die israelische, die zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer leben, gewährleistet werden.
https://www.btselem.org/
100% Deutschland engagiert sich nicht für die Nachfahren jener, die es einst zu Millionen gemordet hat. Ob Russen, Juden oder Romas. Es engagiert sich rein für den mächtigen Zionismus und ihren Staat. Ein Engagement das auch die NS mit ihnen teilt. Es wäre ein schwerer Fehler der Juden, der deutschen Politik zu trauen. Sie ist die eines Knechtes und eines Windsacks ohne jede Moral.
Ich persönlich halte den Angriff Israels auf Ghasa für einen Völkermord. Dafür gibt es auch keine Rechtfertigung. Die meisten toten Israeliten kamen durch das chaotische Eingreifen des eigenen Militärs ums Leben. Nur max. 1% der Palästinenser symphatisieren mit der Hamas. Das ist dann so als ob man einen ganzen Teil austrocknet nur um einen Fisch zu töten.
Vor allem war dieser Angriff auch provuziert. Den Palästinensern wurde Land brutal geraubt und allein in den letzten Jahren wurden 1800 Zivilisten durch Israel ermordet.
Deutschland liefert Panzer für diesen Mord und die Regierung von Joe Biden hat die Lieferung präzisionsgelenkter Bomben an Israel im Wert von 320 Millionen US-Dollar genehmigt zusammen mit einer Miltärhilfe von 14 Milliarden. Auch das weltweit Juden gegen dieses Morden protestieren, interessiert die westlichen Diener des Zionismus nicht.
Es gab mal einen Spruch: „Die Revolution frisst ihre Kinder“
Jede Bewegung, die es bisher gab, hatte Idole, die sie zu einem späteren Zeitpunkt als „revisionstisch“, „konterrevolutionär“… verteufelte. Nun hat es Greta Thunberg erwischt. Dessen müssen wir uns im Klaren sein, denn auf der Gegnerseite sitzen Leute, die jeden Trick und jede Schliche kennen und die eine mediale Macht haben, die schier unüberwindlich erscheint. Doch wer die Geister rief, muss sie auch zu beherrschen wissen, ansonsten schlägt es auf ihn selber zurück. Der nackte Kaiser ist kurz davor, entlarvt zu werden. Und ob dann seine mediale und militärische Macht noch ausreicht, die Glut zu löschen? Wir müssen nur aufpassen, die gleichen Mittel gegen unsere Verbündete einzusetzen. Da sehe ich leider in der heutigen Zeit viele Ansätze zu. Wir sollten, wie einst jemand anderes, aus diesem Teufelskreis aussteigen. Denkt mal darüber nach, warum das wohl Teufelskreis heißt. Kehrt um vom falschen Weg, so denn Ihr den erkannt habt, und besinnt Euch Eurer Aufgabe, nutzt Euren Verstand, um letztlich alle Fesseln abzuwerfen und wirklich frei zu sein.