
Die SPD steht am Abgrund. Ein Austausch der Parteispitze wird sie nicht retten, solange sie an ihrer bisherigen Politik festhält. Will sie überleben, muss sie zu ihren Wurzeln zurückkehren – und wieder Friedenspartei werden.
Die deutschen Leitmedien wollen einerseits die liberale Demokratie retten und gleichzeitig hetzen sie jede und jeden, der nicht exakt ihren Vorstellungen entspricht, und beenden Politikerkarrieren im Handstreich. Zuletzt konnten wir das am Beispiel von Bärbel Bas beobachten, aber die Liste vor allem von Sozialdemokratinnen, die ein ähnliches Schicksal erlitten, ist lang.

Bärbel Bas trat vor einigen Tagen von allen Ämtern zurück und Lars Klangbeil kündigte notgedrungen einen Bundesparteitag an, bei dem jetzt doch eine neue Spitze gewählt werden sollte. Das ist auch bitter nötig, denn die SPD ist nicht nur in einem jämmerlichen Zustand, sondern am Rande des Untergangs. Das ist für Deutschland deswegen besonders gefährlich, weil die Feinde der Demokratie seit Monaten die Umfragen anführen und eine Wahl nach der anderen gewinnen. Das liegt nicht zwingend am „falschen“ Personal, sondern an der falschen Politik! Nur die, die die falsche Politik vertreten haben, können nicht mehr erneut antreten. Dieses Risiko kann sich die älteste und demokratischste Partei Deutschlands nicht erlauben. Der Demokratie und Deutschland zuliebe.
Die Deutschen wollen nicht Trumps 5-Prozent-Diktat folgen, die Deutschen wollen Frieden, die Deutschen wollen Investitionen in deutsche Infrastruktur, sie wollen stabile Renten, sie wollen ein gerechtes Steuersystem, das nicht weiter Milliardäre immer reicher macht und Arbeiter immer ärmer. Nur wer das glaubhaft repräsentiert, wird die SPD retten. Und der Wähler weiß sehr genau, wenn man ihn an der Nase herumführt. Der Versuch die falsche Politik in neue Worte zu packen, wird hart bestraft werden!
Deswegen müssen neue Namen für die Neuwahlen auf den Tisch. Es gibt Alternativen zu Pistorius und Klingbeil und sie heißen Ralf Stegner, Norbert Walter-Borjans, Matthias Platzeck, Rolf Mützenich, Jan Dieren, Erik von Malottki, Anke Rehlinger und vielleicht sogar Isabel Cademartori. Ich habe bestimmt viele Namen vergessen und es dürfen mehr auf die Liste, aber eines ist klar, wenn die SPD die Friedenspolitik nicht wieder zur Leitkultur macht, wird die Strafe des Wählers grausam.
Die SPD muss wieder Friedenspartei werden!



Den letzten Satz könnte ich glatt unterschreiben. Ich befürworte eine Rückkehr der SPD zu ihren Wurzeln, sagen wir mal denen von 1914.
Dazu mpsste die SPD sofort aus der Koalition austreten. Das aber werden weder die Abgeordneten und Klingbeil nicht machen, zu verlockend sind die Diäten und entsprechende Übergangsgelder. Darauf werden sie nicht verzichten!
Wer gesehen hat wie sie Schweitzer bei seuner Einführung umarmt und Nerz umgarnt haben muß feststellen worum es den SPDlern tatschächlich geht, um ihre Pfründe!
Ein verantwortungsloses Handeln obwohl sie immer von Verantwortung labern wird Kern ihrer Politik bleiben.
Mit Klingbeil hat man dem Bock zum Gärtner
gemacht. No way. Aber warum soll man sich
auch da Stress machen? SPD ist over.
Andere Eltern haben auch hübsche Töchter,
sagte mein Vater immer.
Kein denkender Mensch vermisst diese Partei.
Die SPD wird doch nur noch durch die Massenträgheit der wegsterbenden Stammwähler getragen, und daß sie überall im Staatsapparat mit Mitgliedern vertreten ist. Junge Wähler kommen praktisch keine nach und die im Arbeitsalter haben auch sehr viele erkannt, daß die SPD nicht mehr das ist, was sie mal war, und die wählen jetzt etwas anderes oder gar nicht.
Dieses Absterben dauert bei einer so großen u d so gut verfilzten Partei natürlich länger als bei den Piraten oder der F.D.P. zum Beispiel. Fragt sich ob das Medienhaus mit politischen Anhängsel sich dann der Politik entledigt und nur noch Medien macht, wenn die 5% unterschritten werden?
„Die SPD muss wieder.“
Die SPD muss gar nichts mehr. Die SPD steht in den Wahlumfragen in der Südhälfte Deutschlands- in der Süd-BRD und der Süd-DDR- bei 6% und in der Nordhälfte Deutschlands -in der Nord-BRD und der Nord-DDR- bei 15-20%. und wird als Auslaufmodell durch die neue „Arbeiter- und Friedenspartei“ AfD abgelöst.
Ich sehe wenig Chancen für einer Änderung der SPD-Politik. Zu sehr, bis zu den Jusos, ist sie eingeschworen auf Transatlantizismus. Das Gleiche gilt für die Grünen, und die Linke ist auf gutem Weg dahin. Die einzige Partei mit klar Gegenkurs zum Atlantizismus ist leider nur das BSW.
„Die SPD muss wieder Friedenspartei werden!“
Jetzt plötzlich wieder einen auf Frieden machen, nur weil die Wählerschaft massenhaft davon läuft. Nach Scholz und Pistorius wird es in naher Zukunft wohl kaum möglich sein, der SPD plötzlich wieder ein Friedes-Image anzudichten.