Es ist die Welt von Osama bin Laden, wir leben nur darin

World Trade Center
Karl Döringer, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

25 Jahre nach 9/11 ist die Vergangenheit keineswegs vergangen. Die Kriege, die Angst, der Streit um Israel und selbst die politischen Kämpfe im heutigen New York zeigen: Wir leben noch immer in der Welt, die Osama bin Laden geschaffen hat.

Als ich noch klein war, nicht so ganz klein, beinahe fünfzehn Jahre alt, haben mich meine Eltern nach New York mitgenommen. Wir guckten uns die halbe Stadt an, das Empire State Building, das Metropolitan Museum, auch das World Trade Center.

Ich weiß noch so ungefähr, wie es damals dort aussah. Wir kamen aus der eher schmuddeligen U-Bahn auf die Straße; um die Twin Towers herum gab es eine große freie Fläche, wo Menschen herumliefen wie die Ameisen, inmitten ein Kunstwerk, eine stilisierte Weltkugel aus Metall, die, wie ich heute weiß „The Sphere“ hieß.

Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen

Man konnte zwischen den Towern stehen, den Kopf in den Nacken legen und an ihnen hochsehen. Dann kamen sie einem doppelt so hoch vor. Oder man fuhr zum Restaurant Windows of the World hoch; der Aufzug kostete zehn Dollar. Pro Person. Das war meinen Eltern damals zu teuer, und sie sagten, wir machen das ein andermal.

Unterirdisch lief ein breiter Weg unter einer unerwartet niedrigen grauen Decke, mit Säulen abgestützt, der führte zur einer Vorortbahn nach New Jersey. Ich weiß noch, dass ich das Gewicht der vielen tausend Tonnen über mir spüren konnte. Dann ermahnte ich mich, nicht so albern zu sein. Die New Yorker Freunde meine Eltern fanden, das World Trade Center sei ein hässlicher, seelenloser Betonblock.

Wenn ich heute das World Trade Center angucke, und das tue ich immer, wenn ich nach New York City komme, wundere ich mich stets über den Reichtum, der, wie es scheint, aus dem Nichts entstanden ist. Ein riesiges weißes geflügeltes Gebäude ragt über dem Eingang zu der Luxus-Mall, die das neue Center erschließt, einem startenden Luftschiff oder vielleicht auch einem landenden Schwan gleich.

Unter dem Schwanendach sind Outlets von Apple, Moleskin, Pandora, Swarowski, und Uniqlo; auch ein von Profis bespieltes Grand Piano steht herum, als Manifestation der Entertainmentkomplexes, der Manhattan regiert. Alle Wege sind beleuchtet, color-codiert, wettergeschützt und klimatisiert. Schöne neue Welt.

Wir leben noch immer in der Welt von Osama Bin Laden. Die zehntausenden von Sicherheitskameras in Downtown Manhattan, die Kriege im Mittleren Osten, Bibi Netanyahu, der es am liebsten hätte, wenn wir nicht nur den Irak, Syrien und den Iran, sondern auch Gaza und die Westbank beseitigen würden, Donald Trump, der die Wahl gewonnen hat, weil Amerika Angst hatte, dass die Flüchtlinge der Kriege im Mittleren Osten an unserer Küste landen könnten. Die Vergangenheit, sagt unser Nationaldichter William Faulkner, ist nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen.

Bin Ladens drei Gründe für den Anschlag

Das bringt mich zu dem Punkt: Wer hat eigentlich das World Trade Center in die Luft gesprengt? Der Irak war verdächtig, auch die Taliban in Afghanistan; nun ist mal wieder Saudi-Arabien dran. Mehrere Familien von 9-11-Opfern haben Klage gegen das saudische Königreich eingereicht. Aus Saudi-Arabien stammt die Mehrzahl der Flugzeugentführer, auch Bin Laden selber.

Saudi-Arabien ist der wichtigste amerikanische Verbündete im Mittleren Osten. Eine Diktatur eigentlich, aber eine reiche. In einem Manifest nannte bin Laden drei Gründe für den Anschlag auf das World Trade Center: Die amerikanische Unterstützung Israels gegen die Palästinenser, die Unterstützung oppressiver Regime im Mittleren Osten und die Anwesenheit von US-Truppen in Saudi-Arabien.

Sofort nach dem Anschlag, noch während der Luftraum geschlossen war, wurden mehrere saudische Bürger aus den USA ausgeflogen, darunter auch Verwandte von bin Laden. Das ist bekannt, aber diese neuerliche Klage richtet sich gegen einen gewissen Omar al-Bayoumi, ein saudischer angeblicher Geheimdienstagent, der in den USA lebte und der die Attentäter unterstützt haben soll. Inzwischen sei er in Saudi-Arabien untergetaucht, heißt es in der Klageschrift.

Al-Bayoumi selber und das saudische Königshaus weisen alle Vorwürfe zurück. Die Familienmitglieder hoffen nun auf Trump. Es liege an dem Präsidenten, Beweise zu veröffentlichen, die bisher unter Verschluss gehalten werden. Das sehe ich noch nicht, zumal Trump massive Business-Interessen in Saudi-Arabien hat. Die Trump-Organization baut dort einen sieben-Milliarden Dollar teuren Hotelkomplex.

Nachdem aber erst Afghanistan schuld an 9-11 war und dann der Irak, haben wir nun, glaube ich, alle ernstzunehmenden Länder durch. Es ist ein kleines Wunder, dass Netanyahu noch nicht behauptet hat, der Iran stecke hinter 9-11. Oder vielleicht hat er das, ich verfolge israelische Propaganda nicht in allen Verästelungen.

Der Kern des Konflikts hat Amerika erreicht

Noch ein paar andere Dinge haben sich weiterentwickelt, seit der wiedergewählte George W. Bush turnusmäßig abgetreten ist. Wir können nun Krieg führen, ohne dass einem einzigen unserer Soldaten ein Haar gekrümmt wird. Die oberste Heeresleitung sitzt in einem Bunker und drückt auf Knöpfe, und Bomben fallen. Für Amerika ist das eine große Erleichterung, denn unsere Soldaten haben schon lange keine Lust mehr, selber zu kämpfen, und Trump wirft gerade alle Mexikaner aus der Armee.

Wir können so viele Bomben abwerfen, wie wir wollen, oder jedenfalls beinahe, denn im Moment gehen uns die Bomben aus, und auch das Geld, neue Bomben zu kaufen. Wie kann das sein? Amerika hat im Zweiten Weltkrieg Großbritannien und die Sowjetunion mit Bomben versorgt, hatte selbst in den Tiefen des Vietnamkriegs genug Waffen, und heute haben wir das stärkste Militär der Welt.

Ich glaube aber, Trump ist gerade dabei, das fehlende Geld von Europa zu kassieren. Auch Europa lebt in der Welt, die Bin Laden geschaffen hat.

In New York gibt es ebenfalls Neues. Wir haben einen Bürgermeister, einen Demokraten, der zudem Moslem ist; Zohran Mamdani. Dass er gewählt wurde, machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen. Etwa auch von seinem Vorgänger Rudy Giuliani.

Seine Feinde werfen ihm vor, dass er, als Muslim, quasi gesamtverantwortlich ist für 9-11. Und natürlich, dass er sich im Kampf um Israel und Gaza gegen Israel gestellt hat, für das Ende der Besatzung und für ein freies Palästina. Nach 25 Jahren Kampf gegen den Terrorismus hat der Kern des Konflikts Amerika erreicht.

Seine Gegner nehmen es ihm übel, dass er einmal sagte, seine Tante sei damals in der U-Bahn angepöbelt worden, weil sie ein Kopftuch trug (nicht seine tatsächliche Tante, eine nahe Verwandte). Solche Vorfälle gab es wirklich, wobei das noch harmlos war. Bush hat 5.000 Muslime einsperren lassen. Aber was die Anti-Mamdanis wirklich auf die Barrikaden bringt, ist, dass New York ihn gewählt hat.

Mamdani wird bei der Feier zum Jahrestag anwesend sein. Ein gewisser Jake Lang dazu aufgerufen, eine Menschenkette zu bilden, die Mamdani abhalten soll, zum Ort der Zeremonie zu gelangen. Wer ist Jake Lang? Ein Mann aus Pennsylvania, der vier Jahre im Gefängnis war, weil er sich am Aufstand des 6. Januar 2020 beteiligt hat. Er hat noch andere Verfahren am Hals, die sich allesamt um Gewalttaten gegen schwarze und muslimische Einwanderer drehen.

Es ist alles an Hemmungen weggebrochen, Israel zu beschuldigen

Langs Mutter ist Jüdin. Er aber hat sich vom Judentum losgesagt und ein Video gepostet, wo er den Talmud, den Koran und ein Buch für christliche Zionisten verbrennt. Er hat auch eine Demonstration vor dem AIPAC-Büro in Washington, DC veranstaltet – AIPAC, die mächtige israelische Lobbyorganisation –, wo er Hanukkah-Schokoladenmünzen in die Menge warf, den Nazi-Gruß machte und erklärte: „Weiße in Amerika, passt auf, eure Kinder werden schwarze Muslims.“

Damit sind wir bei Israel und dem World Trade Center angelangt, der Mutter aller Verschwörungstheorien. Seit 25 Jahren gibt eine Wisperkampagne, wonach tatsächlich Israel hinter 9-11 steckt; die tanzenden Israelis, die E-Mails, die angeblich an alle Juden im World Trade Center gingen, um sie zu warnen. Die Neocons, die Kriegstreiber der Bush-Regierung, die allesamt eine große Nähe zu Israel hatten.

Ich halte das alles für Unsinn; alleine schon die Idee, dass die israelische Regierung Warn-E-Mails schicken würde, ist gaga. Und wenn das inszeniert war, warum haben sie dann keine Palästinenser geframt, als Täter hingestellt, die wollen sie ja loswerden? Das Erstaunliche daran ist aber, dass irgendwann zwischen der Bombardierung von Gaza und einem grinsenden Bibi Netayahu, der Trump in den Irankrieg zieht, alles weggebrochen ist an Hemmungen, Israel zu beschuldigen.

Mamdani hat Akten freigegeben, die 25 Jahre lang in 68 Boxen in einem Rathausbüro versteckt waren. Die weisen nach (schreibt die New York Times), dass die Stadtverwaltung von New York – also Giuliani – damals wusste, dass der Staub um die zerbröselnden Twin-Tower-Ruinen hochgiftig war. Heute sind mehr Menschen an diesen Nebeneffekten gestorben, als es Tote am Tag des Anschlags gab, an Lungenkrebs, Leukämie, Herzversagen und anderen Krankheiten.

Wir leben noch immer in der Welt, die Bin Laden geschaffen hat. Das Gift ist immer noch überall. Der eigentliche Sturm, so fühlt es sich an, kommt noch.

Danny Patrick Rose

Danny Patrick Rose schreibt unter anderem Namen für die US-Fernsehshows Real Time und die Daily Show. Er begann als Stand-up-Comedian in seiner Heimatstadt Salt Lake City, studierte Civic Disobedience am City College in New York und arbeitete dann als Coach für das Baseballteam Boston Red Sox, Pizzalieferant für Tupac Shakur und Faktenchecker beim Council of Foreign Relations. Danach eröffnete er eine Stripbar in New Orleans. Als ihn das FBI als Person of Interest suchte, tauchte er in New Mexico unter, wo er bewusstseinserweiternde Kekse mit Kakteen kreuzte. Nach einem Burnout reiste er nach Indien, die Mongolei und Liechtenstein und verbrachte ein Jahr in London als Liebhaber der Duchess of York. Zurück in den USA, konzipierte er Sitcoms unter dem Pseudonym Tucker Carlson. Heute lebt der Autor des Politfachblatts The Onion und Hobbyveganer im Brooklyner Stadtteil Crown Heights mit seiner dreibeinigen Katze Petunia und zwei Piranhas. Die Verschwörung ist sein erster Roman. Er beruht auf einer wahren Geschichte.
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31 Kommentare

  1. Osama bin Laden war ein Terrorist im Auftrag der CIA. Mehr nicht. Dem kann man alles mögliche unterstellen. Nur nicht, das er den Einsturz der drei Türme in New York mittels zweier Flugzeuge organisiert hat!
    Der Terroranschlag am 11.92001 war ein „Inside-Job“. Und von den 19 fliegenden Teppichmessern war kein einziger Afghane oder Iraker. Und trotzdem wurden diese Länder überfallen und Hunderttausende, wenn nicht Millionen Menschen ermordet….
    Das bis heute ein riesen Berg Lügen aufgetürmt werden, um die Täter und die Motive zu verdecken, sollte klar sein. Ich halte diesen Beitrag als Teil davon.

  2. Und wer hat Osama Bin Laden geschaffen???
    Da war doch mal was in Afghanistan … gegen die Udssr … wobei, damals waren es ja Helden, diese Mudjaheddin … Widerstandskämpfer gegen das Böse an und für sich, welches aus der damaligen Sovietunion kam.

    Ich erinnere mich jedenfalls an Folgendes: ich hatte gerade fertig Tennis gespielt mit einer hübschen sportlichen Frau, und ich hatte verloren, wir sassen bei einem Wasser, als im TV die Türme gezeigt wurden.
    Meine Begleiterin begann sofort zu weinen.
    Ich dachte: „alles hat seine Ursachen, seine Gründe, seinen Beginn – und seine Folgen. Und da habt ihr sie nun, die Folgen“.

    1. Der Trainingsstützpunkt der Al Qaida in Peshawar, wo Osama bin Laden tätig war, war keine 500m von dem US-/CIA-Stützpunkt, wo ein gewisser Milton Bearden Station Chef war und an Operation Cyclone beteiligt. Später wurde er quasi Kollege von Danny Patrick Rose, Hollywood Screen Writer.

  3. „Wir leben noch immer in der Welt von Osama Bin Laden. … Wir leben noch immer in der Welt, die Osama bin Laden geschaffen hat.“ – Jemine. Man muss schon einige Knoten im Gehirn haben, um alles was nach einem Ereignis geschieht, dem (vermeintlichen oder tatsächlichen) Urheber dieses Ereignisses zuzuschreiben. Wer hat den Krieg gegen den Terror ausgerufen und geführt? Wer hat das neue World Trade Center gebaut? Wer hat die Sicherheitskameras in Downtown Manhattan installiert? War das Osama Bin Laden? – Oder waren das die USA und ihr Führungspersonal?

  4. Viele Kommentatoren werden die offizielle Verschwörungstheorie denunzieren, aber aktuell, heute, ist der Skandal des Artikels ein anderer: Der Strohmann, den Rose zur „israelischen Spur“ aufstellt und bespuckt. .
    Kein Mensch, der iwie bei Verstand ist, hat 9/11 je Israel oder auch ganz allgemein „den Zionisten“ angelastet.
    Aber das israelische Vorwissen ist bestens dokumentiert (gewesen), und damit die Tatsache, daß 9/11 aus israelischer Sicht betrachtet eine „LIHOP“ – Operation gewesen ist.
    Ich erwähne aus dem Gedächtnis erstens die einstmals veröffentlichten Polizeiprotokolle der Vernehmung der „tanzenden Israelis“, die deutliche Indizien lieferten, daß sie bereits vor den Einschlägen in den Twin-Towers zu ihrem Beobachtungsposten unterwegs gewesen sind, weil ihre Kameraausstattung nichts mit ihren gewöhnlichen Tätigkeiten zu tun hatte.
    Diese Leute haben sich wesentlich später in einer Plauschrunde im israelischen TV, ich glaube, es war Channel 13, gerühmt, vom Mossad entsandt worden zu sein, den Kollaps der Türme zu filmen.
    Doch das schlagenste Zeugnis stammt von Ehud Barak. Ja, dem.
    Hier ist das Inverview, das Barak der BBC an 9/11 ab 11:29 gegeben hat, zweieinhalb Stunden bevor der erste der Tower fiel, in welchem er die Zerstörung des Iran und Irak eingefordert hat.
    https://www.youtube.com/watch?v=V4Zj1fnGtjk
    Mehr noch, es gab unverdächtige Zeugen aus dem Sender, die später berichtet haben, Barak wäre schon fast zwei Stunden zuvor im Sender ungeduldig auf und ab getigert, abwartend, bis die Sensationsberichterstattung so weit gediehen war, daß sein Auftritt eingetaktet worden ist.

    1. Danke, Sie rufen mir etwas wieder ins Gedächtnis, was in den vergangenen 25 Jahren verschütt‘ gegangen ist: die Schilderung des Auftritts von israelischen Passanten in New York, die sehr merkwürdige Äusserungen getätigt haben. Dazu kommt ein Artikel von vor ein paar Monaten, in dem erwähnt wurde, dass ein Verwandter einer der Attentäter mit dem Mossad (oder einem anderen israelischen Geheimdienst?) „liiert“ gewesen sei.

    2. Nicht, dass ich das Märchen über 9/11 glaubte, aber da scheint Ihnen doch etwas durcheinander gekommen zu sein. Man sieht die eingestürzten Türme und die Rauchschwaden über New York und der Zeitplan sagt das hier(Wikipedia):
      Ortszeit Ereignis Bild
      8:14 5 Täter entführen American-Airlines-Flug 11.
      8:42–46 5 Täter entführen United-Airlines-Flug 175.
      8:46 Flug AA11 schlägt im WTC 1 ein.

      8:51–54 5 Täter entführen American-Airlines-Flug 77.
      9:03 Flug UA175 schlägt im WTC 2 ein.

      9:28 4 Täter entführen United-Airlines-Flug 93.
      9:37 Flug AA77 fliegt in das Pentagon.

      9:59 WTC 2 stürzt ein.
      10:03 United-Airlines-Flug 93 stürzt bei Shanksville ab.

      10:10 Die getroffene Pentagonfassade stürzt ein.

      10:28 WTC 1 stürzt ein (Foto rechts)
      17:20 WTC 7 stürzt ein.
      Also nix mit 2,5 Stunden vorher.
      Dass die Israelis aber davon wussten und es letztlich auch begrüßten, halte ich natürlich auch für wahrscheinlich.

    3. Ich tendiere zu einer Mischung aus LIHOP und MIHOP.

      Denn schaut man sich an, wie stark im Vorfeld bereits eingegriffen wurde, um die Attentäter nicht auffliegen zu lassen, wie man alles unternahm, in der Stunde der Anschläge die gesamte Luftraumüberwachung/verteidigung etc. zu sabotieren, wie im Nachgang umgehend die Putzkommandos losgeschickt wurden, um die Spuren zu verwischen, offenkundig präparierte „Beweismittel“ wie „Mohammed Attas Testament“ im einzig liegengebliebenen Koffer am Umsteigeflughafen… Dazu die seltsame Internierung wichtiger Personen auf einem Luftwaffenstützpunkt „zufällig“ genau zum Zeitpunkt der Anschläge (wer konnte eigentlich wissen, wann es passiert und wie lange im Voraus?)….

      Also da ist weit mehr passiert, als man uns weismachen will. Der Anschlag durfte einfach nicht „schiefgehen“. Dennoch bin ich kein Anhänger der Theorien von Sprengungen, vor allem nicht an WTC 1&2 oder der „Raketentheorie“ am Pentagon. Man hat schon alles getan, damit die tatsächlichen Ereignisse nicht nur echt aussehen, sondern auch wirklich passieren. Es waren echte Flugzeuge und echte Einschläge, und mehr hätte es auch gar nicht gebraucht, um die im Voraus geplanten „Reaktionen“ darauf („War on terror“) in Gang zu setzen. Selbst wenn die Türme stehengeblieben wären. Vielleicht waren die „Piloten“ nicht echt?

  5. In einem Manifest nannte bin Laden drei Gründe für den Anschlag auf das World Trade Center: Die amerikanische Unterstützung Israels gegen die Palästinenser, die Unterstützung oppressiver Regime im Mittleren Osten und die Anwesenheit von US-Truppen in Saudi-Arabien.

    Die Konsequenz und Reaktion auf 9/11 hat letztlich das Ansehen und die Macht der USA in der Welt verändert, nämlich reduziert – auf den politischen Westen. Und damit den genannten Zielen im genannten Manifest näher gebracht.

    Die Ziele waren ehrbar und nachvollziehbar, die Mittel weniger.

  6. Wir leben in Bin Ladens Welt?

    Etwa so: Am Anfang schuf Bin Laden Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Bin Ladens schwebte auf dem Wasser. Und Bin laden sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. usw, usf. Kennt man ja, aber warum soll man das glauben?

    Ich glaube eher, Bin Laden ist ein amerikanisches Narrativ, mit und hinter dem die US-Amerikaner ihre Schandtaten begründen und verstecken können. Wir leben in der Welt des aktuellen Imperiums und ihrer mentalen Softpower – demnächst ihrer faktenbasierten KI.

    Vom Bin-Laden-Narrativ mag ein Stand-Up-Comedian und Hobbyveganer – was zum Teufel steckt dahinter? – überzeugt sein, ich nicht.

  7. Leider leistet dieser Artikel keinen Beitrag zur historischen Aufklärung von 9/11. Das Urteil erlaube ich mir als jemand, der vor 20 Jahren in der globalen Community der 9/11-Skeptiker und -Rechercheure an vorderster Front dabei war.

    Was ich vermisse, und was vielen Leuten, die offen für alternative Theorien zu 9/11 sind, nicht klar ist: dass sich diese Theorien in drei Kategorien einordnen lassen:

    1) Kollaps des World Trade Centers
    2) LIHOP = Let It Happen On Purpose
    3) MIHOP = Made It Happen On Purpose

    Bei 1) geht es um die Frage, ob die WTC-Türme durch die Flugzeugeinschläge (offizielle Version) oder durch kontrollierte Sprengungen einstürzten. Hier geht es um bautechnische und physikalische Fragen (welcher Sprengstoff?). Am weitesten ist man da bei WTC7. Daniele Ganser hat Recht, wenn er sich in seinen Vorträgen auf dieses Detail konzentriert.

    2) und 3) sind von 1) logisch unabhängig; hier geht es darum, ob die offizielle Geschichte mit den teppichmesserbewaffneten Hijackern wahr ist und die US-Regierung davon wusste und es zuliess (LIHOP) – oder ob
    der angebliche Ablauf, insbesondere die Identität und die Bewegungen der Flugzeuge, komplett erfunden ist (MIHOP). Blaupause hierfür ist das historisch verbürgte Manöver Operation Northwoods 1962, ein Plan des US-Militärs, der aber wegen Kennedys Widerstand nicht ausgeführt werden konnte. Ein Flugzeug mit (angeheuerten) Passagieren an Bord sollte in die Nähe einer ferngesteuerten unbemannten Maschine des US-Militärs gebracht werden, um die Radarpunkte zur Deckung zu bringen. Auf diese Weise konnten die Flugzeuge „vertauscht“ werden, ohne dass die Fluglotsen das mitbekamen. Die Drohne sollte mit Sprengstoff beladen und irgendwo zwischen Florida und Kuba gesprengt werden. Das Flugzeug mit den Passagieren sollte an einem geheimen Ort landen. Daraus konstruierte man einen casus belli dergestalt, dass die Kubaner ein Passagierflugzeug abgeschossen hätten. Kronzeugen sollten die getäuschten Fluglotsen sein.

    Die Möglichkeit des MIHOP wird in dem Artikel gar nicht in Erwägung gezogen – ein grosses Manko. Die kontrollierte Sprengung wird offenbar akzeptiert und den Saudis in die Schuhe geschoben. Warum der Autor nicht auf die Idee eines Inside Jobs bei der Sprengung oder im Sinne von MIHOP kommt, ist mir unbegreiflich.

    Für mich steht ausser Frage, dass 9/11 ein MIHOP-Manöver vom Typ Operation Northwoods war. Ich habe dazu selbst so einiges veröffentlicht – meinen schon etwas betagten, aber immer noch existenten Blog habe ich verlinkt. Meine Methode war es, Raumzeit-Diskrepanzen aufzuspüren. Das sind Diskrepanzen, die bei der Frage „wo war welches Flugzeug zu welcher Zeit?“ auftreten. Z.B. war das Flugzeug, das angeblich in Pennsylvania abgestürzt ist, noch zehn Minuten nach dem Absturz in Funkkontakt mit seiner Fluglinie (Quelle: offizielle Ermittlungsdaten, veröffentlicht 2009). Wie kann das sein? Und von solchen Diskrepanzen wimmelt es in den offiziellen Dokumenten. In ihrem Volumen deuten sie klar auf MIHOP.

    So, dieser Post ist lang genug, ich belasse es mal dabei. Und nein, weder Osama noch die Saudis waren es.

    1. Der angebliche Hauptäter Muhamet Atta hat zu der Zeit ca 70m entfernt von mir in der Marienstr. in
      Harburg gewohnt. Man lief sich hier oft über den Weg und kam im Kiosk oder beim Hähnchengrill auch
      ins Gespräch. Atta und auch seine Studienkollegen an der Technischen Uni, wo er Flugzeugbau studierte,
      hatten aus meiner Sicht und der der Nachbarn, nichts mit Terrorgedanken am Hut. Sie sind mit der
      Aussicht auf ein Praktikum bei US Flugzeugbauern in die USA gereist. Frage: wie kann ein Personalausweis
      im Cokpit eines Flugzeuges den Einschlag in das Word trade Center und den darauf folgenden Temperaturen
      von über 1.000 ° überstehen um dann in den Trümmern gefunden zu werden? Das geschah mit dem Ausweis
      von Atta! Das wäre etwa so, als wenn der Ausweis eines Toten nach seiner Verbrennung in einem Krematorium,
      in den Auffangbehälter für die Asche perfekt erhalten hinein purzelt.

      1. Es gibt drei oder vier verschiedene Mohammed Attas als Sündenböcke, die dann zu einem Bösewicht zusammengeschweisst wurden. Der Atta, der in Florida Flugunterricht auf einer Cessna nahm, muss ein mürrischer, unsympathischer Zeitgenosse gewesen sein, und er soll nach Daniel Hopsicker mit einer (Ex-)Prostituierten zusammen gewesen sein.

        Das war bestimmt nicht der „deutsche“ Atta, der soviel ich weiss ein normaler, aufgeschlossener Typ war. Er diente den Strippenziehern wohl bei der Beantwortung der Frage, wo die Attentäter eigentlich herkamen.

        Und mit Sicherheit war keiner dieser Attas in der Lage oder überhaupt willens, sein Leben in einer Boeing 757 bei einem immens schwierigen Flugmanöver zu opfern.

        1. Woody Box: Vorstellen kann ich es mir was Sie geschrieben haben. Noch am gleichen Tag
          des „Vorfalls“, wurde ein erfahrener Pilot interviewt. Er beschrieb, dass schon der Flug über
          einer Stadt wie New York extrem schwierig ist, weil die Häuser die Luft beeinflussen. Den
          Anflug auf des WTC beschrieb er wie das Laufen mit dem gestreckten Zeigefinger auf einer
          Wiese um dann einen Grashalm zu treffen. Also egal welcher Atta da am Steuer gesessen
          haben soll, auch mit 4 Flugstunden auf einer Cessna, der hätte nie einen der Türme getroffen.
          Noch Eins: Die Konstruktion der Türme hätte einen so exelenten Zusammenbruch nicht ermöglicht.
          Die Etagen waren auf „Nasen“ der Stützen gelagert. Wenn diese Nasen auf der Seite des
          Einschlages abgescheert wären, wäre die darauf liegende Platte halbseitig abgestürz und
          hätte das darunter liegende Geschoss auch halbseitig runtergedrückt. Daraufhin hätte der
          obere Teil des Turmes abknicken müssen. Sieht man sich die Aufnahmen der Einstürze an,
          so sind deutlich sogenannte „Sprengfrösche“ zu sehen, die kurz vor dem Zusammenbruch
          aus den jeweils darunter liegenden Etagen herausblasen. Attentätern wäre die Art des
          Zusammensturzes sicher völlig egal gewesen. Die wahren Täter wollten die daneben liegenden
          Gebäude nicht beschädigen. Nur bei Haus Nr. 7 klappte es nicht gleich mit dem Sprengen.
          Erste Stunden später sackte es genauso präziese zusammen. Angeblich durch Trümmer
          verursacht die rübergeflogen sind. In dem Gebäude war der „Save Room“ des Bürgermeisters
          eingebaut, der sich aber dort vorsichtshalber nicht aufhielt. Das heißt, das Gebäude war auch
          noch besonders stabil gebaut.

          1. Ja, die Erkenntnis, dass die Flugmanöver der Flugzeuge selbst für Profipiloten fast unmachbar waren (das zweite Flugzeug flog sogar noch eine Kurve kurz vorm Einschlag!), war für mich der Einstieg, mich mit der Sache tiefer zu beschäftigen.

    2. Eine einfache Sache mag ich auch beisteuern:
      Ein Frachtpilot aus meinem Bekanntenkreis
      hat mir Stein und Bein versichert, dass die
      der offiziellen Version zugrunde liegenden
      Flugmanöver selbst von Profis wie ihm
      nahezu unmöglich zu fliegen sind.
      Das hatte ich mal irgendwo im Netz aufgesogen
      und ihn bei passender Gelegenheit gefragt.
      Ihm war das peinlich, aber er hat mir das glaub-haft versichert, ganz ohne jede weitere Spekulationen.
      Folglich ist es natürlich völlig undenkbar,
      dass unerfahrene Sportflieger so etwas schaffen.

      Zu den der de facto kontrollierten Sprengung
      der Gebäude haben sich ja ausreichend
      Baustatiker geäußert, zur einmaligen Dysfunktion von NORAD am einzigen Tag
      in der USA Geschichte andere, und, und, und..

      Ich meine, es ist kaum zu sagen, was nun passiert ist, aber dir Indizien zeigen eindeutig,
      dass die offizielle Geschichte eine konstruierte
      Lüge ist. Eine dummdreiste dazu.

      Zu den Motivationen gibt es nicht viel zu sagen,
      ausser dass massiv Bürgerrechte in der Folge
      eingeschränkt und haufenweise
      Kriege geführt wurden deswegen.

      Die Urheber und Nutznießer haben die
      Sache vermutlich dann auch geplant und durchgeführt. Eigentlich völlig logisch.
      Abschaum eben.

    1. Da stimme ich zu. Das ist keine Analyse, sondern zusammengeschriebener Quatsch. Wilde Assoziationen, auf originell aufgemotzt. Und komödienhaft ist das auch nicht. Bitte keine Texte mehr von diesem Herrn. Wenn man was nicht kann, soll man es lassen, ich agiere ja auch nicht als Opernsänger.

  8. Dieser Autor und die andere NYC-Berlin-Tokyo-Kosmopolitin, die sich neulich beschwerte, weil Irgendwer unverschämterweise einer ihrer Heldinnen (und ihr selbst) vorgeworfen hatte, dass sie beim Congress for Cultural Freedom mitmachte, sind natürlich hier beim Gedenken an den 11. September und an den Holocaust ganz sicher dabei dazu Artikel einzumailen, die amerikanische und jüdische Opfer zu betrauern. Der Autor hier entblödet sich nicht, da noch eine Geschichte über Antisemitismus einzubinden. Bei solchen Artikeln bietet sich auch Fließbandarbeit an, also KI und Vorproduktion. Das ist so wie die Einführung von Halloween, Black Friday oder der NFL.

    Hätten sie bloß die gleiche Empathie und humanistische Kultur auch im Bezug auf Muslime und Pali-Kinder im Speziellen, bei dem gegenwärtig weitergehenden Genozid in Gaza, Westbank und Libanon. Dann könnte man sie vielleicht als seriöse Autoren sehen. Aber dazu sind sie nicht in der Lage. Sie verstecken sich einfach gerne im linksliberalen Establishment, haben es sich darin heimelig eingerichtet als Ex-Punker oder was auch immer. Die sind einfach gerne dabei im Salon und präsentieren sich gerne als kulturell überlegene Kosmopoliten. Dafür muss man dann eben auch Kompromisse machen, nämlich nur über die Opfer bei den 2 Türmen klagen, aber nicht über die Millionen Muslime, die in den Angriffskriegen der USA und Israels, sowie ihrer anderen Vasallen, danach (und davor) getötet wurden. Die haben also schon begriffen, dass ihr Wohlstand, ihre Rechte in der amerikanischen, liberalen Gesellschaft aus dem US-geführten Imperialismus gegenüber ausgebeuteten Ländern kommt, die früher, teils auch heute noch Kolonien der Westeuropäer waren. Das finden sie so in Ordnung und reden das weg mit den üblichen Beschwörungsformeln von wegen „Existenzrecht von Israel“ „Recht sich zu verteidigen“ oder „illegaler Angriffskrieg Russlands“ – Schuld sind immer nur die wirklich armen Staaten und sogar weiße Christen, die nicht der hier vorherrschenden Sekte und zu einem zu übernehmenden Staat angehören. Deshalb war es z.B. auch okay und nicht erwähnenswert, wenn in Syrien orthodoxe Christen von „unseren“ Kopfabschneidern massakriert (Operation Timber Sycamore) wurden oder wenn in Russland orthodoxe Christen sterben oder gar in der Ukraine, wenn die für Russland sind.

    Links ist an diesen Personen eben gar nichts und humanistisch auch nicht. Für die ist das nur noch eine Folkore-Veranstaltung, wo sie sich den kulturell Herrschenden anbiedern können. Sie sind einfach nicht in der Lage allen Menschen auf diesem Planeten gleiche Rechte einzuräumen, deshalb wird auch das Andenken an 9/11 mit so Räubergeschichten von Antisemiten und Islamisten ausgeschmückt. Das andere 9/11 von Chile ist natürlich auch kein Thema.

    Die 9/11-Andenken-Artikel, bzw. die Headlines dazu, habe ich diesmal schon vor 2 Tagen bemerkt in den MSM, wo ich mich noch einmal vergewissern musste, ob nicht schon der 11. ist. Das ist so wie die Berichterstattung der linksliberalen Medien zum Tod der Queen Elizabeth war: Damals fragte ich mich genauso, warum das in unzähligen Artikeln breitgetreten wurde – tagelang – mit Live-Shows und Brennpunkten, natürlich ohne jegliche Kritik an ihr oder dem unglaublich grausamen britischen Imperialismus. Wie kann es sein, dass die unantastbare Queen davon nichts wusste, z.B. von Konzentrationslagern in Kenia, obwohl sie dort sogar auf Safari war während das geschah? Warum finden „wir“ (die Jubelperser) Monarchie plötzlich so toll?

    Im Prinzip zeigt sich hier das gleiche Problem wie jetzt mit der AfD. Ja, warum ist die AfD so stark? Weil Linksliberale eigentlich gar nicht so anders sind. Sie wollen höchstens eine nicht ganz so offensichtliche und blutige Politik. Trump soll sich mal im Ton zügeln und nicht ganz so offensichtlich Insidergeschäfte machen. Es soll alles etwas höflicher und nicht ganz so on the Nose sein. Er ist natürlich von der internen Konkurrenz. Auch für Linksliberale (Democrats) war der Tripple Tab auf die Mädchenschule in Minab nur ein bedauerlicher Fehler, wegen einer veraltete Datenbank. Deshalb muss man dafür Niemanden zur Rechenschaft ziehen von den Tätern. Es soll nicht ganz so viel Blut fließen bei den erklärten Feinden, aber dass gegen erklärte Feinde gehetzt wird und deren Blut vergossen wird, dagegen haben sie gar nichts. Denn diese Autokraten und Verweigerer der einzig guten amerikanisch-zionistischen Kultur und natürlich der amerikanischen Freiheit und Demokratie haben es nicht anders verdient. Das sichert auch den Wohlstand und die Position „unserer“ overton’schen Schreiber im Establishment. Sie präsentieren sich als Hofschreiber. Die Kritik von echten Humanisten ist insofern nicht verkehrt, wenn Linksliberale sowieso in großen Teilen sich als Nationalisten bei den bürgerlichen und reaktionären Parteien anbiedern, deren Folkore, nationalistische Spektakel übernehmen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn sie dabei so das Spektrum verschieben, dass selbst für sie Linksliberale selbst kein Platz mehr ist, es also den vielzitierten Rechtsruck gibt. Wer sich selbst überflüssig macht, wird im zukünftigen Kapitalismus nicht mehr gebraucht. Je weiter der Kapitalismus eine Gesellschaft durchdringt, umso weniger braucht es dann noch eine SPD oder auch die Democrats, die es angeblich allen Recht machen wollen, aber letztlich doch nur ihren Spendern, bzw. an den Fleischtöpfen der Macht beteiligt sein wollen.

    Ich frage mich bei sowas immer, was das in diesem Overton-Fenster, was das Overton Magazin öffnen will, verloren hat? Bei den Klimawandel-Leugnern sind „wir“ (die Redaktion) nicht im Stande deren unwissenschaftliche Aussagen zu prüfen, bzw. sich dazu kompetente Hilfe zu holen. Hier kommt die Redaktion nicht auf die Idee, dass es solche Artikel sicher nicht braucht, denn die gibt es doch schon zu hunderten in viel größeren Medien und schon seit Tagen. Was kann da eine Veröffentlichung in OM noch beitragen, in einer der letzten Nische, wo es vielleicht doch etwas anders sein könnte? Zumal eine Kritik an imperialistischem Gedenken und der vorherrschenden Amerikanisierung, deren Kulturimperialismus, durchaus angebracht wäre. Wir brauchen doch keine so deutschen Musteramerikaner, die uns erzählen, wie toll das doch ist noch mehr amerikanisiert zu sein. Genauso wie es auf Youtube keine amerikanischen Influencer braucht (übrigens oft bezahlt von Werbeagenturen, wiederum bezahlt vom Bund), die Werbung dafür machen, dass linksliberale Amerikaner nach Deutschland auswandern sollten, weil es da noch mehr Sozialstaat und heile Welt gäbe und kein Maga. Das Geschäft dürfte jetzt vielleicht auch schwerer werden mit der zunehmenden Macht der AfD, den deutschen Magas.

    Damit wären wir wieder beim GONGO-Sumpf, den Nachfolgern vom Congress for Cultural Freedom. Es ist kontrollierte Opposition, also keine echte Opposition. Die macht sich natürlich überflüssig. Das mag vielleicht nicht das Ziel der Autoren sein, aber sicherlich derer, die ihnen diesen Life style ermöglichen, diese Lebenslüge aus der sie offensichtlich nicht mehr heraus finden (wollen).

  9. Das ist doch nicht die Welt von Osama bin Laden.

    Es ist die Welt von Henry Kissinger und Madelaine Albright. Die Welt des Ehepaars Clinton (der Lustmolch und die blutrünstige Kriegsgurgel) und ihrem Freund, Jeffrey.

    Es ist die Welt, die von Karl Rove aus der Taufe gehoben und von Darth Cheney und Donald Rumsfeld direkt aufs Schaffot geführt wurde. Die Welt des Rattenfängers Barack Obama (hallo Exceptionalistan, Guantanamo hat immer noch Insassen) und Legionen von Stenographen („wir sind die Guten!“). Die Welt von „collateral murder“ und Oberst.. pardon, Brigadier Klein, in welcher das brutale Regime der Taliban das kleinere Übel für die Mehrheit der Einheimischen darstellt.

    Es ist die Welt der Ultranationalisten („slava ukraini“), rassistischer „Übermenschen“ (Israel) und Joseph McCarthy, in welcher der Diskurs komplett von linken Themen gesäubert wurde (Gender-Gaga etc gilt bereits als links während Themen wie Arbeiterrechte oder Anteile an der Produktivitätssteigerung tabu sind).

    Die Welt der Mumie Biden, die zeigte dass der ganze Apparat ohnehin längst auf Autopilot läuft (selbes gilt für Doofus Trump) und sich die Frage nur noch drum dreht welche Fraktion gerade über die Fernbedienung verfügt. Eine Welt, die unter der Last der eigenen Propaganda zusammenzubrechen droht (kognitive Dissonanz, ideologische/egomanische Scheuklappen und ihre Konsequenzen) und US-Präsidenten mittlerweile Bagdhad-Bob Konkurrenz machen.

    Es ist die Welt der Totalüberwachung, nicht nur aus Spionagezwecken zb die NSA Merkels Handy (und alle anderen mit Internetanschluss), sondern auch aus reiner Gier (hallo google adsense etc). Eine Welt, in der Grosskonzerne sogar die Auswahl der Kriegsverbrechen längst automatisiert haben, alles selbstverständlich „for profit“. Eine Welt für Kriegs-Profiteure und Umweltzerstörer (notabene nicht nur aus dem Westen), die sich auf Kosten aller anderen bereichern.

    Und natürlich ist es die Welt der Schwätzer und Kriegsverbrecher. Narzissten mit massiven Minderwertigkeitskomplexen machen mit ihrer absoluten Menschenverachtung einen auf dicke Hose. Sie lassen Kinder töten und halten dann einen quasi religiösen Sermon über die Erhabenheit ihrer eigenen Moral.

    Passend zum ganzen Thema hat erst grad Trump Al-Qaida in Syrien von der Liste der Terrororganisationen genommen. Al-Jolani und seine Bande fröhlicher Kopfabschneider, die, wie die originale al-Qaida damals auch gegen die Sowjets, sowieso längst „Freiheitskämpfer“ waren, gehören nun also offiziell wieder zu uns Guten. Wer weiss, vielleicht darf Baerbock al-Jolani die Hand schütteln, wenn sie das nächste Mal bei ihm zu Kreuze kriecht?

    Osama bin Laden hat mit dieser Welt nichts zu tun. Er, respektive 9/11, war bloss der Brandbeschleuniger für den Triumphzug des Faschismus, der weiterhin mit lautem Geheul auf seine Brust trommelt während ihm längst die Standbeine wegrosten: Sie wurden aus Gründen der Gier (vielleicht erinnert sich, anders als all ihre Apologeten ala Flassbeck oder Sachs, noch jemand an den heiligen Gral mit dem Namen „Freihandel“?) nach Asien „outsourced“.

    Der Fakt, dass auch eigentlich kritische Stimmen aus den USA, wie zb Rose, 25 Jahre „unilateral moment“ derart unkritisch und simpel kommentieren und diesen massiven Themenkomplex auf bin Laden und Verschwörungstheorien eindampft, macht mir ehrlich gesagt fast ein bisschen Angst: Wir kommen aus der Grube, welche die Faschisten für uns gegraben haben nicht mehr so einfach raus.

    1. Da schließe ich mich aber doch mehr als gerne an. P.E. ist’s, dem wir huldigen müssen, nicht dem Danny-boy, der wäre sowieso viel zu kontaminiert gewesen. Woher Flo&Rob immer diese Nasen beizuziehen fähig und willig sind? Mit Verlaub, das dürfte doch klar sein, ab und an braucht’s eben eines Disclaimers um die LMA ruhig zu stellen

      Übrigens …
      Wenn ich schon mal wieder hier bin, habe den Eindruck, dass in den letzten Tagen dr ein oder andere Kommentar von mir, auch und gerade die, die einfach so durchgerutscht sind, dann doch auf Nimmwiedersehen in der Umlaufbahn verglüht sind. Hatte noch keine Zeit den aktuellen thread-status mit meinen Sicherheitskopien abzugleichen .

      1. Mir wärs lieber wenn die Leute niemandem huldigen würden 😉 Aber danke allen für die Blumen.

        Das gehört auch zur Welt von 9/11 (@Mischa): Vor 25 Jahren konnte man Bröckers Verschwörungstheorien zum Thema veröffentlichen. Seither wurden die Daumenschrauben dermassen angezogen („embedded ‚journalism'“, das grosse Abonnentensterben (welches die Qualitätsmedien noch abhängiger von Werbung machte), Löschaktionen ala Heise/Neuber, Dogru et al, etc), dass sich derselbe Redakteur nur noch getraut so einen nichtssagenden konformen Text abzudrucken.

        Ich nimms ihm anders als die Zensur aber nicht übel. Der Spagat den man heute machen muss, um so eine Platform öffentlich zu betreiben und immer noch kritische Texte zu veröffentlichen (zb Silnizki) oder sich für Frieden einzusetzen (diverse Autoren), muss extrem mühsam sein.

  10. Wenn mir einer schlüssig erklärt, wie man mit einem Düsenflugzeug der Größe einer Boeing mit angeblich 800 km/h in den 2. Stock des Pentagon fliegen kann, nachdem man vorher noch über einen Bodenhuckel von mehreren Metern, der Stadtautobahn hinab geflogen ist und dabei weder den Boden berührt hat, noch alles im Umkreis durch die unvermeidliche Wirbelschleppen völlig durcheinandergewirbelt hatte, und das mit der Erfahrung mit einer Cessna, dann glaube ich auch, dass zwei Flugzeuge drei Türme zum Einsturz brachten.

  11. Der hochgelobte Kommentar von @Prime Evil hat schon was.

    Mein erster Impuls ist gewesen, das Karl Rove zugeschriebene Zitat von der „Reality-based community“ auseinander zu nehmen, auf das P.E. anspielt, um daran zu zeigen, wie sowohl auf der Seite der Herrschenden, wie auf der Seite der Unterworfenen, der Idealismus der ‚Macht‘ (Macht in Anführungszeichen, insofern sie gegenstandslos gedacht ist) und der Moralismus der Machtausübung komplementär zusammen wirken und also in der mentalen Textur von Herrschaft zwei Seiten desselben sind.
    Aber das wäre wohl absehbar vergebens, deshalb belasse ich es bei dem Hinweis.

    Ich kann aber auf dasselbe anhand des Postings mittelbar zeigen:
    Am Schluss schreibt P.E:
    „Wir kommen aus der Grube, welche die Faschisten für uns gegraben haben nicht mehr so einfach raus.“
    Ich will jetzt nicht auf das Unpassende des Labels „Faschisten“ hinaus, sind doch alle, die im Posting aufgeführt sind, im pragmatischen Sinne Gerhard Schröders „lupenreine Demokraten“. Das ist doch schlicht wahr, oder etwa nicht?
    Aber Schwamm drüber.
    Nein, mir geht es jetzt darum, daß P.E. beim Abfassen seines Kommentars zwar aufgefallen ist, daß er eine Historie des Scheiterns zitiert und anekdotisch skizziert, aber darauf bestanden hat, dies Scheitern ausschließlich moralisch zu deuten und zu paraphrasieren, um daraus am End eine Hermetik erfolgreicher Machtausübung zu verfertigen!

    Ich hätte auf die Abfassung dieses Kommentars vielleicht verzichtet, hätte P.E. nicht süßsauer auf die Lobhudeleien reagiert und damit für meine Begriffe kenntlich gemacht, wie bewußt ihm ist, daß er die Leser verführt hat, von dem Kakao, durch den er sie gezogen hat, auch noch zu trinken. Ja, er, P.E. hat das gemacht, nicht Karl Rove, nicht Dick Cheney, nicht Donald Rumsfeld, nicht Obama, und auch nicht die namenlosen Teufel, die er in seiner Predigt als Puppenspieler über und hinter den Genannten zeichnet.

    Puppenspieler, die P.E. nicht allein anonym gezeichnet hat, es gibt sie nur in dieser anonymen Berufung, sollen sie doch allegorische Statthalter eines „Systems“ sein.
    Sie sind so anonym wie „Papa“ und „Mama“ es sind, wenn sie als Familienvorstand plus Gespons berufen werden, oder gleich „Familie“.
    Carly Simon – That’s The Way I Always Heard It Should Be
    Familie sei die Keimzelle des Staates, habt ihr gehört, gelle?
    Ja, weil ihr sie dazu macht! Unter anderem mit Texten, wie dem von P.E.. Texte, die den kindlichen Mindset der moralischen Enttäuschung und des idealistischen „sich Schickens“ immer und immer und immer und immer wieder paraphrasieren, neu formulieren, updaten, anpassen, bis die Autoren ins Gras beißen.

    Nun, das wird ja nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bis dahin ziehe ich Modell und Version Carly Simon vor.

  12. Warum hat noch niemand die Frage gestellt oder stellen durfte, wie die Terrorpiloten, die vorher noch nie eine Boeing 757 geflogen hatten, über hunderte von Kilometern auf Sicht punktgenau die Anschlagsziele treffen konnten? Es gab ja keine Flugunterstützung oder Routenkontrolle durch Radar oder Fluglotsen der Luftraumüberwachung. Dabei wurden ja keine geradlinigen Flugrouten sondern Routen mit teilweise großen Richtungsänderungen bis zum Zielpunkt geflogen. So weit ich sagen kann, wurden auch nach den Anschlägen keine Testflüge unter gleichen Bedingungen durchgeführt, um herauszufinden, ob es überhaupt möglich war, das jemand mit diesen Flugkenntnissen und Voraussetzungen überhaupt die Flugzeuge so präzise steuern konnte.

  13. Jede Menge Verschwörungstheorie, die seit Jahrzehnten als idiokratische Spielwiese von „Abgehängten“ geframt sind, dürfen hier erscheinen. Oder sollen massenhaft erscheinen. Denn eine Kritik des „abgehängten Geistes“ ist wohl VERBOTEN, wie ich erfahre.

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