
Der US-Angriff auf Venezuela, um Maduro und seine Frau aus ihrem Schlafzimmer zu zerren, ist vieles und beweiset nach allem eines: Der Planet ist nur ein Irrenhaus und Trump hat jetzt den Schlüsselbund.
Man kann von Donald Trump ja halten, was man will. Auch von Nicolás Maduro Moros kann man halten, was man will. Und die beiden können voneinander ebenso wenig halten wie ich von ihnen, der Heuchelei und Korruption, dem Terror und allem drumherum. Gleiches gilt für alle Regime, was wohl in der Natur der Sache, die dann mal zu ändern wäre und des Menschen selbst, der besser nicht zu ändern ist, liegt. Wobei Ausnahmen ja nur die Regel bestätigen. Und auf ein nebulöses Völkerrecht, das – jetzt ist es offiziell belegt und immer wieder nachschlagbar – nicht für jeden gilt und sowieso noch niemals nirgendwo durch eine unabhängige Instanz und Allianz überwacht und durchgesetzt wurde, pfeift längst der Hund drauf. Es gelte, ach wie nett, ein Gewaltverbot zwischen den Staaten. Sagt wer? Der Mann vom Mond? Seit dem Jahr 1789 haben die USA weltweit 469 Militärinterventionen, wie Kriege auch mal genannt werden dürfen, ausgeführt. Davon allein 251 in den Jahren 1991 bis 2022. Hinzu kommen die Kriege der anderen. Wen dieses Hirngespinst der Winkeladvokaten und Nostalgiker wo und wann in die Knie zwingt, bestimmen die Jungs mit den längsten Kanonen und ihre Finanziers im Hintergrund. Und die sitzen in der City of London und in New York. Dort, wo Maduro heute kniet.
Völkerrecht in Wolkenkuckucksheim
In den rund 250 Jahren ihrer Existenz haben die USA also mehr als 90 Prozent der Zeit mit Kriegen verbracht, was einsame Spitze ist, wenn es darum geht, dem Völkerrecht einzig im Wolkenkuckucksheim, einem Reich für ganz besondere Vögel, Geltung zu verschaffen. Das hat Trump endlich klipp und klar gestellt. »Die Großmächte tun heute buchstäblich, was sie wollen. Sie haben die Existenz des Völkerrechts und die Notwendigkeit, es einzuhalten, vollständig ausgelöscht«, landet Fico, Präsident der Slowakei, auf dem Parkett der Geopolitik. Großmächte? Es gibt nur Trump! Nun sei die UN eben »zerstört«. Er, wir könnten »nur fassungslos zusehen, wie amerikanische Eliteeinheiten den Präsidenten eines souveränen Landes entführen und die USA verkünden, dass sie über 30 Millionen Venezolaner herrschen«, was Kolonialismus heißt. Seit Venezuela sei also alles anders, sagen alle. Alle sind die Bösen der Guten und die Guten der Bösen. Auch wenn die BBC mit ihrer Zensur wie gewohnt weitermacht, um die Entführung Maduros bloß nicht Entführung nennen zu müssen.
Endlich ist auch dem letzten Rand- und Kleinstaatspräsidenten klar, wohin der Hase läuft. Selbst die friedlich vor Anker liegende Schatzinsel der Kalaallit hat mit seiner von Demokratiefragmenten geschmückten Kolonialkleinmacht, einer gewöhnlichen Erbdiktatur aus Kopenhagen, die Hosen gestrichen voll. Ja, weil auf Putin eben kein Verlass ist. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, die gerade noch zuständige Ansprechpartnerin für Grönland-Angelegenheiten: »Ich sage es ganz direkt: Wenn die USA ein anderes NATO-Land angreifen, dann war’s das«, dann wäre Schluss mit NATO und der frederikschen Fantasie von Weltordnung. Und die Sprechpuppe einer anderen Erb- und Inseldiktatur, Keir Starmer, meinte vom Schneegestöber zwischen Unter- und Oberhaus vermutlich leicht verwirrt: »Nur Grönland und das Königreich Dänemark haben über ihre eigene Zukunft zu entscheiden.« Wie großzügig von ihm. Die Kalaallits hätten was zu melden? Sezession und eine NATO-freie Welt sind möglich, wenn doch nur 56.000 Grönländer ihren dänischen Pass abgeben? Während die Kalaallits eifrig Schneebälle rollen und Eiszapfen sammeln, verkündet Serbiens Präsidenten Akleksandar Vučić sicherheitshalber auch mal wieder was. Nämlich mit aufzurüsten, in etwa um die Hälfte. Weil? Na weil: »Nach den Ereignissen in Venezuela ist klar geworden, dass die internationale Rechtsordnung und die Charta der Vereinten Nationen nicht funktionieren, dass in der Welt das Recht der Stärke, das Recht des Stärkeren herrscht und dies der einzige Grundsatz der modernen Weltpolitik ist.« Und während Vučić noch spricht, explodieren die Preise für Waffenschränke jeder Grüße. Schneebälle, Kalaschnikows oder Atombomben, Nordpol, Balkan oder Gelbes Meer, Nuuk, Belgrad oder Pjöngjang. Sicher ist sicher.
Sanktionen, Ausschlüsse, Boykotte, Flugzeugträger und Bomben: Der Westen darf das
Apropos Wolkenkuckucksheim: Die Heißluftfabrik der Vereinten Nationen, die ihre Zentrale in New York hat, wie lustig, und mit den fünf Vetomächten des UN-Politbüros – in Wahrheit sechs, wegen der USA auch Israel – der Restwelt diktiert und sich selbst ins Nirwana blockiert, gehört nicht nach New York, sondern in ihr Produkt aufgelöst. Oder wie klingt das? Während Maduro und seine Frau zur Eröffnung eines vorgeschobenen Schauprozesses wegen unbewiesener Drogenschiebereien gefahren werden, eröffnen die Vereinten Nationen ein paar Straßen weiter eine »Dringlichkeitssitzung«, um zu sagen, dass das, was die da drüben machen, so ganz und gar nicht ginge. Deswegen sei man »zutiefst schockiert« und bekunde aufrichtige »Solidarität«. Außerdem könnten sich die USA nicht »zu einer Art oberstem Richter ernennen, der allein das Recht hat, in jedes Land einzumarschieren und seine Gesandten zu entsenden, um Strafen zu verhängen und dabei die Grundsätze des Völkerrechts, der Souveränität und des Nichteinmischungsprinzips zu missachten«. Hä? Sie haben doch das Recht des Stärkeren. Manche sind dumm, andere dümmer und die aller dümmsten lässt man für die Dummheit zahlen. Außerdem sind die Dummen ja gar nicht so dumm, weil sie über die Dümmeren und Dümmsten herrschen. Aber das ist auch nur so ein dummer Gedanke von mir.
Die Heißluftfabrik kostet die Steuerzahler Geld. Sendezeit. Und Platz. Wäre es nicht tausendmal besser, die Gebäude jetzt schon für Kriegsflüchtlinge aus Mexiko, Kuba, Kolumbien, dem Iran und Grönland zu räumen? Baerbock dürfte nach Hause segeln, alle Grönländer hätten es schön warm und auf Donalds Kopfschwarte wird eine Belohnung ausgesetzt. Es wird sich doch bestimmt jemand finden lassen. Ein in Notwehr handelnder ICE-Cop aus Minneapolis vielleicht? Mit einer Anklage in Den Haag wird es nämlich nichts. Wegen ASPA, dem »American Service-Members`Protection Act«, um US-Vertreter mit einer Invasion zu befreien, sollte eines sehr, sehr, sehr fernen Tages im niederländischen Den Haag mal ein Prozess drohen. Donald selbst braucht ASPA nicht, er ist das Weltgesetz. Der UN-Vertreter Russlands, Wassili Nebensja, hat das auch gerafft. Endlich: »Existieren die Vereinten Nationen und der Sicherheitsrat nicht mehr, und besteht die Notwendigkeit, sozusagen einfach Washingtons Regeln zu folgen?« Ja. Wassili, flieg doch heim. Die »Rückkehr in eine Ära der Gesetzlosigkeit und US-Dominanz durch Gewalt, Chaos und Willkür« sei angekündigt. Man müsse das US-Vorgehen als Beweis, maximalen Widerstand geleistet zu haben, »entschieden zurückweisen«. Weil Sanktionen, Ausschlüsse, Boykotte, Flugzeugträger und Bomben nur Westler dürfen? Fast war er nicht zu hören, UN-Generalsekretär António Guterres hätte eine klitzekleine Bitte: »Prinzipien der Souveränität, politischen Unabhängigkeit und territorialen Integrität« wären zu respektiert. Aber nur, wenn es keine Umstände macht. Um Gottes willen doch lieber Trump, weil der mit Warp-Speed sich, seine Wähler, einfach alle viel besser vorführen und unterhalten kann.
Brodeln in Nahost
Und bevor ich es komplett vergesse, was ist in Caracas passiert? Dann anschnallen und gut aufgepasst, angeblich hat es sich exakt wie folgt zugetragen: Monatelang schon hätten Spione der Geheimdienste CIA und NSA Nicolás Maduro, den Mann mit dem Schnauzer, den bunten Trainingsjacken und den verlorenen Goldtonnen, überwacht und Elitesoldaten in einem Nachbau seines Anwesens trainiert. In etwas so, wie es sich Verschwörungstheoretiker immer ausmalen. Nachts wurde der Präsident Venezuelas, also Maduro, durch einen Angriff auf Kommando des Präsidenten der USA, Trump, dem Mann mit Goldtolle und leichtem Sonnenbrand, überrascht und gewaltsam entführt. Bis nach New York. Mit einem Hubschrauber. Dann mit einem Schiff. Einem echten Kriegsschiff. Er, also Maduro, hätte dabei getötet werden können. Das hat Donald gesagt. Im TV. Die Geiselnahme wäre sogar wie in einer echten »Fernsehshow« gewesen. Ein paar US-Männer und US-Fluggerät wurden bei den Dreharbeiten leider verletzt, das kann man aber wieder reparieren. Die 80 Toten Zivilisten und Soldaten aus Venezuela und Kuba dafür nicht. Das ist aber auch gar nicht nötig, weil das Zeug nicht Donald von ganz Amerika gehört hat.
Trump ist nicht die dümmste aller Nebelkerzen. Und zur UN will er sowieso nicht gehen. Seinen MAGA-Werbeslogan konnte er sich so lange merken, wie er musste, weshalb er mit Israel einen Krieg gegen den Iran anfangen durfte. Natürlich nur, um die Verdrehung, Israel würde vom Iran bedroht, endlich richtig herum bomben zu dürfen. Wegen der doppelten Standards. Atom dürfen nicht alle. Und auf den 100.000 Gaza-Toten werden Trumps Überwachungsbauten der Freiheit für Milliardäre aus purem Saudi-Gold gebaut. Klar. Für weitere Bauprojekte ist das Abrissunternehmen der IDF in Gottes Namen und dem Segen der Nationen übrigens schon wieder fleißig im Libanon, in Syrien und der Westbank unterwegs. Weil: die haben ihren eigenen Trump und einen Holocaust. In Israel kann man ja noch ungestört korrupt, politisch rechts, weißer Rassist, Faschist und Nationalsozialist in einem sein und keinen »Aufgewachten« stört es, solange die Richtung im Fadenkreuz stimmt. Ach ja, außerdem wurden in älteren Ausgaben der Trump-Show schon Ziele im Irak, in Nigeria, im Jemen und in Somalia bombardiert und Drogenboote mit Besatzung ohne Prozess versenkt. Live. Sowas bringt Quote. Air America fliegt längst nicht mehr und am Hindukush haben sie Brunnen, aber kein TV. Aus Syrien ließ Trump auch schon senden, um Ölquellen und al-Dschalauni zu schützen. Den ehemaligen US-Gefangenen Al-Kaida-Halsabscheider, der sich wegen dem Kopfgeld auf al-Dschalauni wieder al-Scharaa nennt, wurde in der Trump-Show zum gern gesehenen Statthalter von Damaskus gemacht.
Delcy Rodríguez in Hundestellung
Man könnte Maduros letzte Nacht in Freiheit vor Donald Trump auch durch eine rosarote Brille intellektueller Armseligkeit betrachten: »Die EU hat wiederholt erklärt, dass Nicolás Maduro [hier zum besseren Verständnis zentralistischer EU-Moral bitte wahlweise Namen wie Ahmed al-Scharaa, Mohammed bin Salman, Recep Tayyip Erdoğan oder Friedrich Merz einsetzen] nicht die Legitimität eines demokratisch gewählten Präsidenten besitzt.« So wie das EU-Regime von von der Leyen selbst. Oder wie Merz seit Mai, weil der bei näher Betrachtung aller deutschen Stimmen für die Tonne schnurstracks dahin käme, wo Maduro sitzt. Weg vom Fenster. Oder wie der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, Hoffnung macht: »Die Entführung des Neonazis Merz könnte eine hervorragende Wendung in dieser Karnevalsserie sein. Hier kann einen kaum noch etwas überraschen. Auch ein solches Szenario hat einen gewissen Realitätsbezug.«
Und nun bibbern und zittern sie vor Trump, liefern aber trotzdem weiter Strom, Schauspieler und das Publikum, machen Werbung und besorgen es ihm im Vertrieb. Trump? Der ist nur Produzent, sein Team führt die Regie. Das war`s. Als mittelmäßiger Geschäftsmann und Steuergeld-Milliardär weiß er, dass man alles kaufen kann. Fast. Für Filme jedenfalls. Das haben ihm die aus dem Pentagon gesagt. Auch venezolanische Militärs, Minister und was da ausgeschlafen mit Delcy Rodríguez – das ist die: »Nie wieder werden wir eine Kolonie, egal von welchem Imperium sein« – zusammen saß. Könnte es also sein, dass Delcys halbe Tafel dafür bezahlt wurde, wovon ich nur träumen kann: fürs Schlafen mitten in der Nacht? In Caracas suchen sie angeblich schon Verräter, während es Rodríguez fünf Minuten später mit der Hundestellung versucht: »Wir laden die US-Regierung ein, mit uns an einer Agenda der Kooperation …«. Halt. Bis hierhin und kein Wort weiter. Und dann noch Kommandeure, die (US-)Anomie mit Anarchie verwechseln. Genau wie Trump. Seitdem weiß ich ganz genau, dass Maduro nicht ein Päckchen weißen Pulvers verschiffen ließ.
Tanz auf leeren Tankern
US-Kriegsminister Hegseth, so nüchtern nennen die das Amt, wegen seiner Guantanamo-Erfahrung hinter dem Zaun ein vermutlich ganzer Kerl, lacht über die Versager: »Offenbar funktionierten die russischen Luftabwehrsysteme nicht so gut«. Hegseth dachte wohl wie ich, die venezolanische Luftabwehr hätte Militärtechnik aus Russland. Hat der Kreml tatsächlich Hack- statt FlaRak-Spezialisten geliefert? Der russische Bär trägt jetzt einen Nasenring in Stars and Strips und tanzt auf leeren Tankern, die sich die US-Küstenwache an ihre neue Küstenlinie hinter Grönland kurz vor Schottland bringen lässt. Wegen der einseitigen US-Sanktionen für Donald, die FIFA, UEFA, das IOC den ESC und gegen Kuba, Iran, Venezuela-Öl und so weiter und so fort. Seerecht? Was zur Hölle soll denn das jetzt? Die Russen wissen`s aber auch nicht besser: »Wir sind unsererseits bereit, dem befreundeten Venezuela weiterhin die notwendige Unterstützung zu gewähren. Wir sind der festen Überzeugung, dass Venezuela das Recht garantiert werden muss, sein Schicksal ohne destruktive Einmischung von außen selbst zu bestimmen.« Ja, ja. Das übliche Blablabla einer Brieffreundschaft. Trump schickt keine Floskeln, sondern das Drehbuch: »Wenn sie nicht das Richtige tut, wird sie einen sehr hohen Preis zahlen, wahrscheinlich höher als Maduro«. Und: »Wir holen uns zurück, was sie gestohlen haben.«
Bei dem ganzen Hin und Her kommt selbst ein Sigmar Gabriel ins Schwanken und auf die albernsten Verschwörungstheorien. Seitdem er sich vom Captain`s Dinner der Transatlantik-Brücke zum Rheinmetall-Buffet und zurück spachteln und schaukeln lassen darf, hat er in den Verdauungsphasen auf dem Klo viel Zeit fürs Studium von NATO und Lord Ismay. Seitdem weiß er auch, was für Ungeimpfte Standardwissen ist. Und damit gibt er jetzt noch kräftig an. Aber in einer ganz anderen Fernseh-Show. Die EU, die NATO, das wären alles nur US-Konstrukte gegen Deutschland und die Russen. Während Assad den Flug nach Moskau nahm, Chamenei selber auf die Knöpfe drückte und Maduro feste schlief, aufrichtig skrupellos oder skrupellos verlogen?
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro, ein anderer Linksausleger hält von alten Bündnissen auch nichts mehr. Petro und sein Abspann an die Welt: »Die Allianz mit China und Russland hat nichts gebracht; Lula, unsere Allianz muss vor allem das gleiche Lateinamerika sein, das heute bombardiert wird.« Und wenn sie weiter nur geschrieben haben, dann dienen sie noch heute. Dabei war Simón Bolívar, »El Libertador«, doch gar kein Stierkämpfer oder Libero zur Unterhaltung der skrupellos Verlogenen, sondern ein von der französischen Revolution, der Unabhängigkeit der USA und dem Illuminismus geprägter Freiheitskämpfer. Na dann viel Glück und weiterhin gute Unterhaltung.
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https://www.brasil247.com/mundo/trump-e-denunciado-por-crimes-contra-a-humanidade-em-acao-no-tribunal-de-haia
Wem das noch nicht reicht der sollte auch das hier lesen.
„Larvenstadium der Menschheit“ Radikale Pläne der US-„Broligarchen“
https://www.focus.de/kultur/kino-tv/larvenstadium-der-menschheit-ard-doku-zeigt-radikale-plaene-der-us-broligarchen_799a59b8-7108-4086-864c-d9e305fa5735.html
Total bekifft, der Autor. Fordert sogar zur Ermordung Trumps auf.
@ Torwächter
Warum nicht? Falls es, wie hier textlich demonstriert, hilft. Erst die Dosis macht das Gift (Paracelsus, bezogen auf die Opiumtinktur Laudanum).
Das mit dem bekifft scheint zu stimmen. Seine Sätze sind so verdreht und wirr, das
kann man nüchtern eigentlich nicht absondern.
Es ist einfach nur furchtbar!
Dieses Land, „Gods own Country“, „The land of the free“, ist der Weltfeind, unser Feind, aller Feind!
Wäre ich ein Bibelgläubiger Mensch, so würde ich konstatieren, das wir die Ankunft des Antichristen erleben.
Meine Frau hat unserem Sohn als er klein war geraten, das er, falls er von Mitschülern gehauen würde, zu den Lehrern gehen solle. In Gelsenkirchen geht so was gar nicht, daher sagte ich ihm, er solle sich wehren und zurück hauen, damit er nicht aller Sandsack würde. Gleichzeitig machte ich ihm klar, das ich nicht hören möchte, das er eine Schägerei anfängt, oder Mädchen oder Schwächere schlägt, Gelsenkirchen eben!
Die USA sind diejenigen, die die Schlägerei anfangen und Schwächere schlagen. Denn A-Versicherte Länder ( Volker Pispers ) anzugreifen, wie Nordkorea, lassen sie lieber bleiben.
Der Iran wird also gewissermaßen prophylaktisch bombardiert, bevor sie womöglich noch den Status Nordkoreas erlangen. Da werden sich nun einige Nationen überlegen und bemühen, diesen Status ebenfalls zu erreichen, könnte ich mir vorstellen.
Uns lässt er schön sich mit Russland einlassen, denn wenn Europa atomar umgepflügt wird, tangiert die USA das wohl nicht, glaubt man im Pentagon.
Vielleicht ist anschließend nicht überall nuklearer Winter, scheint man anzunehmen.
Das und was die UN für mich sind, wiederhole ich jetzt nicht, aber obwohl überflüssig, möchte ich deren Auflösung schon alleine deshalb nicht, weil wir dann Baerbock zurück nehmen müssten.
Gespannt bin ich, wie unsere Transatlantiker nun mit den USA umgehen werden, aber diese Rückgratlosen Figuren werden schon einen Weg finden, sich zu verbiegen!
Ich habe gestern versucht ein Pflästerchen auf mein Gefühl der Machtlosigkeit zu legen, indem ich aus meinem Filmarchiv alles raus kramte, was ich an Dokus und Spielfilmen über Pearl Harbour und Little Big Horn nur finden konnte und mir das rein gezogen!
Wirklich helfen tut das natürlich nicht, dennoch habe ich ein Gefühl der Befriedigung empfunden, als die US-Schiffe untergingen und der pfeilgespickte Custer sein Leben aushauchte.
Vorige Woche habe ich mir den Film „Independence Day“ raus geholt und mir zig mal die Szene reingetan, bei der die Aliens das weiße Haus pulverisieren!
Nun werden einige Forenten einwenden, das es sich bei diesem Film um ein übles patriotisches, die USA verherrlichendes Machwerk handelt, dem stimme ich vollständig zu, empfehle diese eine Szene aber auf jeden Fall weiter! Mir hat das Spaß gemacht!
So weit ist es mit mir schon gekommen!
@Wallenstein: Frei nach Volker Pispers in einem seiner letzten Programme: “ Wir sollten jetzt nicht in einen oberflächlichen Antiamerikanismus verfallen,…aber meiner…ist gar nicht oberflächlich!“
👍👍👍
Ja, jedem denkenden Menschen ist das klar, und jeder Humanist erhebt dagegen die Stimme, manche leiser, weil sie leben wollen, andere etwas lauter, weil sie einen Großteil ihres Lebens hinter sich haben. Aber das ändert die Lage nicht. Einzig und allein das Erstarken der „Demokratie“-Konkurrenz, die ggf. sogar demokratischer ist, kann den Lauf der Menschheit vielleicht etwas ändern, und die Leute, die diese Konkurrenz unterstützen und Unwertewestliches, wie z.B. MSM und zionistische Produkte, boykottieren. Das chinesische Gesellschaftsmodell hat sicher Schwächen, aber das westlich-zionistisch-menschenverachtende Modell bricht gerade auseinander, und Reparaturversuche werden niedergeknüppelt, damit jeder weiß, wie der braune Hase läuft. Das die UN dabei nichts weiter als ein Kommödiantenstadl sind, haben sie seit 1945 bewiesen, indem sie nicht einen Krieg verhindert oder beendet haben. Sämtliche Resolutionen landen im Papierkorb. Die teilweise organisierte humanitäre Hilfe ist für eine Legitimation dieser Organisation nicht ausreichend, denn diese bräuchte es nicht, wenn der Sinn der UN durchgesetzt wäre. Es ist alles Theater, und jeder, der die Aufführungen verlässt, muss damit rechen, am Hauptausgang erschossen zu werden. Es wird demnächst eine andere Welt geben müssen,
Die Amis und die BRD legitimierten jeden Krieg mit oder ohne Uno mit dem Völkerrecht. Spült das schmutzige Papier endlich runter.
Das Titelbild wurde m. M. nach von einem Charlie-Chaplin-Film inspiriert:
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_gro%C3%9Fe_Diktator
Meine Hochachtung und Dank gilt dem Autor für Inhalt, Wortwitz und Stilistik des Artikels. Chapeau!
Man merkt dem Autor an, er blickt nicht durch und nimmt’s gelassen und lustig.
Für die die DeepL nicht kennen:
https://overton-magazin.de/kommentar/politik-kommentar/die-trump-show/#comment-340153
Trump wird wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor dem Haager Gerichtshof angeklagt
Eine von mehr als 200 Experten unterzeichnete Petition fordert eine Untersuchung der US-Militäroperation und ihrer humanitären Folgen vor dem Haager Gerichtshof.
Mal sehen wieviele Tage Tagesschlau braucht um das zu bringen…..
@Faber
Hat Trump die Mitglieder des Haager Gerichtshof noch nicht verhaftet oder den ganzen Laden bombardiert?
Zumindest hat man schon gedroht Den Haag zu bombadieren, wenn ein einziger US-Bürger
dort angekalgt wird. Das war schon unter Biden.
Wie kann Sarkasmus das, was passiert, noch toppen. Für die Militärintervention bekommt Trump noch den Friedensnobelpreis überreicht. Hofft Frau Machado, dass Trump sie dann mit dem Präsidentenamt in Caracas belohnt? Der Wertewesten ist endgültig entlarvt. Aber auf einer rotierenden Kugel gibt es bekanntlich nur Nord und Süd (es gibt ja auch nur zwei Pole), aber kein West oder Ost. Also besteht der Wertewesten weder aus Werten noch Westen. Also … Er ist komplett pulverisiert. Einzig unsere „Führungsriege“ hat das noch nicht mitbekommen. Aber wer weiß? Es wird auf jeden Fall spannend? Iran, Kubs, Grönland, Mexiko, Kanada, oder doch Kolumbien? Doch eines gilt immer: Memento mori! (Bedenke, dass du sterblich bist) Das gilt auch für ganze Systeme. Rom lässt grüßen. Alternativ auch das Britische Weltreich oder Nazideutschland. Immer siegen kann niemand. Viele siegen so lange, bis sie endgültig verlieren. Da war doch was? Ja: Wenn Du in den Krieg ziehst, wirst Du ein großes Reich zerstören. Es war dummerweise sein eigenes. Für jede Anmaßung kommt die Zeit der Abrechnung. Dessen bin ich mir gewiss.
@Gunther
Reza Pahlavi, der Sohn des brutalen Herrschers Schah Reza Mohammad Pahlavi, hofft auch auf den Thron von Trumps Gnaden im Iran.
Zur Erinnerung:
„Am 2. Juni 1967 gingen Tausende, zumeist Studierende in West-Berlin, auf die Straßen, um gegen den Staatsbesuch des Schahs, Reza Mohammad Pahlavi und sein repressives Regime zu demonstrieren. Doch der massive Polizeieinsatz und der Todesschuss gegen den Studenten Benno Ohnesorg wurden zur Zäsur für eine ganze Generation. »(A)ls die Studenten auf die Straße gingen um die Wahrheit über Persien bekannt zu machen, (…) da kam auch die Wahrheit über den Staat raus, in dem wir selbst leben, da kam raus, dass man einen Polizeistaatschef nicht empfangen kann, ohne selbst mit dem Polizeistaat zu sympathisieren. Die Proteste gegen einen Polizeistaatchef entlarvten unseren Staat selbst als Polizeistaat. Polizei- und Presseterror erreichten am 2. Juni in Berlin ihren Höhepunkt« kommentierte Ulrike Meinhof, damals noch Redakteurin der konkret, die Ereignisse in einem Fernsehbeitrag der ARD.“
Quelle :https://www.akweb.de/bewegung/68er-bewegung-geschichte-rolle-der-iranischen-linken-diaspora/
@ Auto
sehr gute und gelungene Persiflage …………….
Einige Anmerkungen.
> Sie haben die Existenz des Völkerrechts und die Notwendigkeit, es einzuhalten, vollständig ausgelöscht
Bin natürlich auch der Meinung das hier das Völkerrecht übertreten wurde.
Wobei hierbei auch ein gewisses Mißverständnis vorliegt. DAS Völkerrecht gibts nicht. Es gibt verschiedene Schriftsätze/Vereinbarungen, die von einigen Ländern anerkannt werden und von anderen nicht. So verlässt Finnland zb gerade das Abkommen gegen Landminen. Auch die Bewertung der Völkerrechtlichkeit von bestimmten Aktionen, wird durch unterschiedliche Völkerrechtler zum Teil gegensetzlich beantwortet, je nachdem welche Schriftsätze man hautptsächlich zugrunde legt.
> mit den fünf Vetomächten des UN-Politbüros – in Wahrheit sechs, wegen der USA auch Israel – der Restwelt diktiert und sich selbst ins Nirwana blockiert,
Dieser Denkfehler wird von vielen gemacht. Hier wird der Sinn des Sicherheitsrates nicht verstanden.
Ja der Sicherheitsrates bevorzugt deren Mitglieder mit dem Veto. Der Hintergrund ist aber, das sind Großmächte, die lassen sich ungern Sachen diktieren. Würde man den Sicherheitsrat abschaffen würden die aus der UNO austreten. Damit wäre aber keinem geholfen, da würde jede Großmacht komplett unreguliert handeln. Der Sicherheitsrat ist quasi der Kompromiss den man dafür geschlossen hat.
Und bitte keine überflüssige Diskussion was Großmächte sind, ja könnte man sich drüber streiten.
@ PatientO: Ob die USA noch der UNO beiwohnt oder in München fällt ein Spaten um,
keiner wird es bemerken. Wenn der Rest es bemekt, weil dann kein Veto mehr eingreicht
wird, ist es auch egal, weil keiner gegen die USA oder Israel vorgehen will.