Deutschland im Wahn

NATO-Flagge kann weg.
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Deutschlands Verwicklung in unzählige Kriege, die hauptsächlich den geopolitischen Interessen der USA dienen, hat uns in eine Spirale der Gewalt geführt.

Das sagen die Autoren und Autorinnen des Buches „Deutschland neutral“. Dies zu beenden liegt in unserem Interesse, im Interesse unserer Kinder. Ein neutrales Deutschland könnte hierfür einen wichtigen Impuls geben. Dieses Buch soll eine notwendige Debatte anstoßen. Folgend ein Auszug.

Ich habe Angst. Nicht vorm Zahnarzt. Nicht vor der Steuerprüfung. – Sondern vor Deutschland. Vor dem, was daraus geworden ist.

DEUTSCHLAND IST IM WAHN!!!

To be or NATO be!

Im Genderwahn, im Kriegswahn, im Zensurwahn, im Kontrollwahn – im Strafanzeigenwahn, im Hausdurchsuchungswahn, im Windräderwahn, im Klima-Weltrettungswahn, im Russenvernichtungswahn, im Ukraine-Sieg-Wahn, im Waffenwahn … im Hetz-Wahn, CSD-Wahn, im Transenwahn. Also, ich sag’s Ihnen, wenn mein Mann sowas hätt’, würde ich sagen, der hat einen Vollvogel! Schuss! GRÖSSENWAHN!

»Alle Macht geht vom Volke aus« … = ja, ich weiß: Das ist leider übelste Verschwörungstheorie.

Was geht uns denn wirklich aus?

Die Politiker! Die lügen – nachweislich – und nicht mal kreativ. Statt Märchen krieg ich: Duschgel-Versprechen. Riecht gut, bringt nix. Da kommt immer wieder dieser Bumerang-Geruch zurück … Und die Diäten–steigen–auto–ma–tisch! Diät heißt Verzicht – aber das Einzige, was die weglassen, ist Moral. Und Deutschland? Ist nicht nur Exportweltmeister … gewesen, sondern auch Kriegsmitfinanzierer deluxe. Frieden mit Panzern! Yep! Rheinmetall freut sich.

Während der Bürger Lichterketten bastelt, rechnet der Minister: »Bumm« bringt am meisten.

Die USA und Europa haben zusammen 350 Milliarden Euro für den Ukraine-Krieg ausgegeben, inkl. Militär-, Finanz-, Humanitär- & Flüchtlingshilfe. »Mit dem Geld hätte ein rasanter Anstieg des Lebensstandards in ganz Europa erreicht werden können«, liest man.

Aber das ist doch den Friedens-Leugnern egal. Das Militär – die größte Klima-Dreckschleuder aller Zeiten!

Demokratie? Demokratie ist, wenn vier Füchse und ein Hase abstimmen, was es zum Abendessen gibt. Und der Hase darf wählen, in welchem Topf.

WIR ZAHLEN IMMER – was auch immer hinter unserem Rücken oder vor unseren Augen passiert: WIR ZAHLEN! FÜR ALLES. Und die Irrwege einiger weniger führen immer wieder Millionen Menschen ins Verderben, WIR fallen aber auch immer wieder auf die Versprechungen rein! Wir wollen die Harmlosigkeitserklärungen der Volks-TRETER … äh, Volksvertreter glauben! Sonne scheint, alles gut. Und die Medien? … helfen gern nach mit regierungsfreundlicher Hofberichterstattung:

»Jawoi, Herr Kanzler, jawoi, obwohl … eigentlich, äh … ja, aber … im Prinzip … okee. Jawoi, jawoi!«

Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient, heißt’s – und vermutlich auch die Medien. Wenn wir das Zeugs nicht schauen würden – wegschalten, nicht lesen … dann kreist bei den Sendern und Verlagen schnell der Pleitegeier … Es wär so einfach.

Wie gesagt, ich habe Angst.

Migration? Ja, auch da.

Nicht nur vor der Diskussion. Weil, kaum sprichst du’s an, kommt die verbale Blockwarttruppe und checkt dein Wording. Als gäb’s nur zwei Schubladen: Gutmensch oder Rassist. Und wehe, du passt nicht ganz rein – dann wirst du passend gemacht. Zack, zack … au! ZACK!

Talkshows? Malen nach Zahlen. Ein Pro, ein Contra, bissl Empörung, bissl Betroffenheitsgelaber – und zack: Thema totgequasselt. Wie Ozonloch, Waldsterben, Brexit oder Harald Schmidt. Oder Corona. Und während sich alle im Netz ein gutes Gewissen zusammen-liken, buckeln sich ein paar Ehrenamtliche im Flüchtlingsheim den Rücken krumm.

Ja, ich habe Angst, wenn ich nachts an der Raststätte stehe, allein, weiblich – und neben mir parkt ein Bus voller finster dreinschauender Typen. Vielleicht ist das irrational. Vielleicht auch nicht.

Aber ich will das sagen dürfen – ohne dass mir 47 pseudo-ethische Maulheld:innen in die Kommentare kotzen. Sorry. Ich will, dass man über Angst reden kann – ohne dass gleich zur nächsten Cancelrunde geblasen wird. Ohne hysterisches Gutmenschen-Trompeten – aber auch ohne »Besorgte Bürger«-Hysterie. REDEN … REDEN.

Und die Politikerkasperl im Bundestag … das hohle Posing … »Herr Kollege, hören Sie mal …« Ja, hör du mal – auf! Mit dem Moral-Kasperletheater. Jedes Amateurtheater in der Provinz hat mehr Niveau. Was wir brauchen, sind Emotion UND Verstand. Was wir haben, ist ein Esel mit Tourette, der im Kreis galoppiert.

Also: Innehalten. Fragen: Ist meine Angst real? Übertrieben? Woher kommt sie? Was tu ich damit? Drüber sprechen … können. Denn: Angst ist erlaubt. Dummheit nicht. Lügen auch nicht. Wer nur hyperventiliert, kommt auch nicht weiter. Außer auf TikTok.

Und dieser Waffenwahn? Der kommt, weil Politiker nicht mit Geld umgehen können und immer alles auf die Vorgänger-Regierung schieben. Diese Monsterkredite, die gehen leichter durch, wenn’s für »Verteidigung« ist. Und wer weiß schon, wohin und in welche Kanäle da überall noch Schmu-Geld fließt … Die dunklen Flüsse des Geldes …

Ein Mensch, der seine Meinung frei äußert, gefährdet nie die Demokratie. Gefährlich sind die, die das verbieten wollen. Ken Adachi, das war ein kanadischer Schriftsteller, hat’s schon in den Achtzigern so schön gesagt: »Was die meisten für die öffentliche Meinung halten, ist in Wirklichkeit behutsam gefertigte und sauber ausgearbeitete Propaganda, die dazu dient, eine bestimmte Verhaltensreaktion der Öffentlichkeit auszulösen.«

SO ISSES. SO WAR ES.

Aber es müsste nicht so nicht bleiben …

Ich zähl auf euch!

Ah, ja …

Zum guten Schluss noch ein Zitat von Egon Bahr. Er sagte bei seinem letzten Vortrag in Moskau im Sommer 2015:

Es kann nichts am Kurs der Bundesregierung verändern, die Beziehungen zu dem unentbehrlichen Amerika wie zu dem unverrückbaren Russland zu pflegen. Weil wir kein Protektorat mehr sind, kann dieses Stück Selbstbestimmung Europas mit der Emanzipation von Amerika beginnen.

Egon Bahr war ein toller Mann, ein guter Politiker. Er konnte Brücken schlagen. Er war’s auch, der mutig hat verlauten lassen: »Ja, es gibt eine Kanzlerakte.« … Ich sag ja nur..

Brücken schlagen, das spricht mir aus meinem medien-geschundenen Herzen. Eine Frequenz nach oben schwingen mit der Energie. Bauchaufschwung.

Mein literarischer Großvater Hans Fitz, nach dem Krieg der meistgespielte Autor in den Kammerspielen in München, hat einmal den denkwürdigen Satz gesagt: »Es muss so weit kommen, dass ein reicher Mann eine lächerliche Figur ist.«

Damit die Kriegslust aus Geldgier so geächtet wird wie jemand, der in der Kirche laut furzt. Jagt sie vom Hof, die Kriegstreiber! – Neutral bleiben und nachdenken. »Eine Rückbesinnung auf zentrale europäische Werte wie Humanismus und Aufklärung ist angesagt …« sei wichtig. Ja, der Satz gefällt mir am besten! ❤️

Es müssen sich also nicht nur die Frauen emanzipieren, sondern auch die Bürger, die Wähler und nicht zuletzt die Politiker. Also: das ganze Land. Nichts Geringeres steht an.

Lisa Fitz

Lisa Fitz entstammt der bayerischen Künstlerdynastie Fitz. Nach Stu-dium von Musik, Ballett, Schauspiel und Gitarre machte sie als erste Frau in Deutschland Soloprogramme mit eigenen Texten. Breite Be-kanntheit durch TV (insbesondere »Scheibenwischer«). In über 40 Jahren Kabarett sahen ihre Shows über zwei Millionen begeisterte Zuschauer in der BRD, Österreich und der Schweiz. Auszeichnungen u. a.: Bayerischer Kabarettpreis, Deutscher Kleinkunstpreis, Bayerischer Verdienstorden. Lisa Fitz ist als Freigeist bekannt für liberale Gesin-nung; ihre überparteiliche und überkonfessionelle Satire bezieht stets politisch Stellung.
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43 Kommentare

  1. Nach dem Wort „Genderwahn“ , „CSD-Wahn“, „Transenwahn“ kann man aufhören zu lesen, wer interessiert sich schon für dümmlichen Kulturkampf?

    Warum will der Autor das man seine Texte nicht liest?

      1. Und im Abspann wird auch noch auf die genetische Abstammung des Autors eingegangen, haben wir das nicht vor 8 Jahrzehnten hinter uns gelassen?

    1. Den Text der Autorin Fitz fand ich gut, nur die Kommentare der/die/das AutorIn Vende waren nicht nur am Inhalt des Artikels vorbei, sondern auch völlig überflüssig. Leider stehen sie direkt nach dem Artikel, so dass ich nicht vermeiden konnte, sie auch zu lesen und den Kopf zu schütteln.
      Auch die kurzeVorstellung ihrer Vita nach dem Artikel könnte aufgeschlossenen Lesern helfen, soweit sie das Werk von Frau Fitz nicht kennen.

      1. @Bernd
        Die/der/das Vende ist ein „Störefried“ aus dem mittleren/späten Mittelalter, der vom Thema und der Problematik ablenken will. Da ist ein Komma falsch gesetzt und die Grammatik ist auch nicht ganz astrein, die Frau kann ja gar kein „teutsch“. Das muss man nicht lesen.

        Ich kann mich aber auch täuschen und es ist nicht das mittlere Mittelalter oder das Spätmittelalter, sondern das frühe Mittelalter. Für die Leute im Mittelalter war das Mittelalter allerdings die Neuzeit. Irgendwann kam dann das Zeitalter der Aufklärung. Aber diese Aufklärung ist nüchtern und bei Lichte betrachtet gescheitert.

        Nach dem Ersten Weltkrieg hatten die Deutschen erstmal die Nase gestrichen voll vom Krieg. Dann haben die anständigen, ordentlichen, ehrlichen, ehrbaren, lauteren, pünktlichen, fleißigen, tüchtigen, sauberen, redlichen, aufrechten und mehrheitlich „christlichen“ blonden und blauäugigen Deutschen 1933 ihren eigenen Diktator gewählt, um dann 1939 den Zweiten Weltkrieg anzufangen und 1941 Russland zu überfallen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, dem glorreichen Endsieg, den vielen Toten und Trümmerhaufen hieß es dann für ein paar Jahre nach 1945: Nie wieder Krieg!

        Und jetzt? Jetzt heißt es offenkundig wieder: Die Augen rechts! Vorwärts Marsch! Deutschland muss auf Teufel komm raus aufrüsten und dafür das Grundgesetz schreddern und die Demokratie und den Sozialstaat schlachten. Wenn das der Führer mit den braunen Socken und den blauen Augen wüsste. Er wäre vermutlich hellauf begeistert oder auch nicht, weil es ihm zu langsam und nicht schnell genug geht.

        PS: Die deutsche Pünktlichkeit ist 2026 allerdings ein Mythos, wenn man regelmäßig mit der „Deutschen Bahn“ fährt. Die Bahn kommt, die Frage ist allerdings: wann? Manchmal kommt sie auch gar nicht, dann gibt es den „Schienenersatzverkehr“.

        1. Die Deutschen haben „ihren Diktator“ nicht gewählt!
          Der ist vom Reichspräsidenten Hindenburg ernannt worden!
          Selbst bei der letzten Mehrparteienwahl nach der „Machtergreifung“ hatten die Nazis plus Koalitionspartner DNVP keine parlamentarische Mehrheit!

  2. Lisa Fizz beschreibt den eigentlichen Wahn sehr eindrücklich aber unfreiwillig.
    Er liegt in der Faulheit und dem Unvermögen die einzelnen Punkte aufzudröseln und einer Diskussion zuzuführen und darüber *miteinander* auch hart ins Gericht zu gehen. Sie beteiligt sich an der Lagerbildung imnerhalb derer diese Einzelpunkte nicht mehr einer Prüfung zugeführt werden dürfen.
    In einer Sache gebe ich ihr allerdings uneingeschränkt auf ihrer Seite. Wenn in einem Land, eine – wie auch immer geartete – Meinungsäußerung dazu führen kann, dass im Morgengrauen die Staatsgewalt an die Türe klopft, hat sich dieses Staatsgebilde von einer Demokratie weit entfernt. Gleiches gilt natürlich erst Recht, wenn Berufsverbote ausgesprochen werden. Interne Empörung wird hier allerdings nicht weiter führen. Ein wirksamer Hebel wäre vielleicht bei den internationalen Beziehungen anzusetzten. So dass von dort eine entsprechende Verurteilung erfolgt.

  3. Eine hübsche Wutrede einer in Würde alt gewordenen Kabarettistin, die ihrer Linie treu geblieben ist.

    Was mir fehlt, ist die resignierte Erkenntniis, dass wir offensichtlich von einer Einheitspartei regiert werden. Egal, welche Marionetten auf der Poit-Bühne herumkaspern – es kommt immer die gleiche Politik heraus. Und es mehren sich die Anzeichen, dass nicht nur die Parteien entkernt wurden, sondern auch die staatlichen Institutionen mehr und mehr entkernt werden.

    1. Die KI saacht:

      „Die sogenannte „Kanzlerakte“ ist ein in Verschwörungstheorien populäres, aber nachweislich nicht existentes Dokument. Es gibt keinen geheimen Staatsvertrag, den deutsche Bundeskanzler vor ihrem Amtsantritt unterzeichnen müssen, um die Souveränität Deutschlands einzuschränken.“

      Also im Klartext:

      Entweder es ist nicht wahr oder es darf nicht zugegeben werden … 😉

    2. So wie es eine ‚Kanzlerakte‘ gibt, gibt es auch eine Präsidentenakte. Erinnere mich an eine Szene nach einer Vereidigung vom OBomber (auf CNN). Hinter den Flügeltüren, die von draußen nach drinnen führten, stand eine lange Reihe von Tischen – beladen mit Schriftstücken wie wir sie heute vom Oberkasper im Oval Office kennen. Hatte. damals den Eindruck, Baracke würde keine paar Meter mehr überleben, würde er die ‚Dinger‘ nicht unterschreiben. Wer da wohl der echte ‚commander-in-chief‘ (gewesen) sein dürfte.

      Und dann das noch, mit der weisen Erkenntnis der KI: ‚Kanzlerakte‘ nur eine Verschwörungstheorie. Aber sicher doch, dass ‚conspiracy theory‘ eine schiere ‚Langleygende‘ ist hat sich zum Fähnlein der KI-Programmierer noch nicht herumgesprochen .

  4. Dem kann ich nur zustimmen!

    Hinweise als ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘
    1) Rügemer, Werner: BlackRock Germany. Die heimliche Weltmacht, ihre Praktiken in Deutschland und Friedrich Merz
    2) Hier werden Kriege mental vorbereitet und kommunikativ verbreitet: Atlantik-Brücke e. V., eine der übelsten Organisationen in Deutschland
    https://www.atlantik-bruecke.org/
    https://www.atlantik-bruecke.org/building-bridges-that-hold/
    3) World Economic Forum, Davos, Schweiz. Ganz klar von BlackRock dominiert.
    4) Seit 2001 unternahm das sog. ‚Hohe Haus‘ nichts in Eigenregie, um zum größtmöglichen Weltwohl in geeigneter Weise beizutragen. Es begrüßte immer die Osterweiterung der USA-NATO, es machte sich immer zur willfährigen US-Speichellecker-Ansammlung samt fragwürdigster Absonderungen.
    5) Daniele Ganser
    6) Jean Ziegler ( + )
    7) NachDenkSeiten ( http://www.nachdenkseiten.de )

    1. 1) Das mit dem Kriegführen wird niemals enden. Krieg ist gleichsam eine psychophysische D[e][i]sposition des Homo Sapiens, ist also mithin eine Fehlentwicklung der Evolution.

  5. Davon stimmt einiges. Mir fehlt allerdings in dem Artikel der Ansatz dazu wie etwas davon zu ändern ist. So liest es sich eher wie eine Anleitung zum unglücklich sein. Eine solche Generalkritik verblasst den wesentlichsten Punkt. Wir führen wieder Kriege. Und das ist nicht richtig.

    1. Das mit dem Kriegführen wird niemals enden. Krieg ist gleichsam eine psychophysische D[e][i]sposition des Homo Sapiens, ist also mithin eine Fehlentwicklung der Evolution.

      1. Ja ich kenne solche Thesen. Das beste was ich dazu mal gelesen habe ist, warum stammt der Mensch bloß vom Schimpansen ab (die sind ganz schön argo) und nicht vom Bono Bono, dann würde wir mehr unserer Konflikte über Sex lösen. Aber das sind Thesen der Resignation. Wir haben den Geist uns darüber hinwegzusetzen. Wir haben die Vernunft Krieg als Unsinn anzusehen.

        1. Haha, Sie haben mich damit mitnichten widerlegt, denn über 2026 Jahre Menschheitsgeschichte geben mir absolut Recht. Und ich wünschte, es wäre anders!

          1. @Roland Weinert Das war vor 2027, 2028, 2029 und 2030 Jahren aber auch schon so. Der „Homo sapiens“ ist ein Irrläufer der Evolution.

            Einige Biologen behaupten zwar, dass es das bei Ratten und Ameisen auch geben würde, aber der „moderne Mensch“ ist nachweislich die einzige Spezies, die Angehörige seiner eigenen Art ermordet und das sowohl individuell als auch kollektiv.

            Die Motive dafür sind mannigfaltig und so bunt wie ein woker Regenbogen: sexuelle Eifersucht, sexuelle Frustration, sexuelle Zurückweisung, Habgier, Hass, Neid, Rache, zu Ehren irgendeines Gottes, für den Imperator, den Kaiser, den König, den Herzog, den Markgrafen, die/den Führer(+IN), das Vater- oder Mutterland, die Freiheit, die Demokratie oder nur zum „Spaß“.

            Einen Unterschied zwischen der individullen und der kollektiven Ebene gibt es allerdings: Auf der individuellen Ebene werden Mord und Totschlag in der Regel von der Gesellschaft sanktioniert. Auf der kollektiven Ebene ist das anders. Da bekommt die/der/das Soldat manchmal auch noch einen Orden, wenn man viele Artgenossen ermordet.

            Extrem erfinderisch ist der „Homo sapiens“ auch noch, wenn man sich die Entwicklung der Waffentechnik und Waffentechnologie der letzten Jahrhunderte ansieht. Die Waffen werden immer effektiver und effizienter.

            Früher musst Mann/Frau noch schweißtreibend gegen Mann/Frau kämpfen. Heute gibt Mann/Frau/Divers einen Code im Computer ein, drückt dann auf ein kleines (in der Regel rotes) Knöpfchen und ein paar Minuten später kracht eine Rakete in eine Wohnsiedlung ein und 100.000 Menschen werden atomisiert.

            Wenn es allerdings darum geht, den Hunger auf der Welt zu bekämpfen, dann ist der „Homo sapiens“ offenkundig weniger erfinderisch. Ich behaupte mal, der großen Mehrheit der Bevölkerung in den „kultivierten“ und „zivilisierten“ Staaten geht das am Ar…. vorbei.

  6. Nun soll eine Kabarettistin ja etwas Neues sagen. Ein neuer Aspekt, der nicht schon tausendmal gesagt wurde. Lisa konnte das, früher. Jetzt aber hat sie sich von Argumentationsmustern überwältigen lassen, die eindeutig aus der rechten Ecke stammen.
    Alle, die vom Wahn ergriffen wurden, werden in einen Topf getan. Ich bin auch dabei, denn ich bin für den Ausbau von Windrädern. Hier werde ich mit Wokoharam und Überwachungsfritzen verrührt. Nein, ich wehre mich! Ich will Windräder und bin keineswegs bekloppt.
    Auch Lisa sollte das mit den Windrädern nochmal überdenken.

    1. Es sind durchaus verschiedene Töpfe, für jeden Wahn ein eigener. Man könnte auch noch weitere aufzählen, aber selbst das hier ist schon eine erdrückende Sammlung. Dies hier verstehe ich als eine Aufzählung der Problemfelder, wobei unsere Regierenden und noch viel stärker die Medien diese Bereiche ultimativ miteinander verknüpfen. Erst dadurch wird dem Windkraftgegner gleich unterstellt, auch in allen anderen Bereichen Gegner zu sein.
      Abgesehen davon: Kabarettisten sagen nichts Neues, sie reagieren immer das Vorhandene, kritisieren und überspitzen es.

    2. Genau! Windräder und Sonnenkollektoren erzeugen Strom, der nicht gebraucht und dann zu „negativen Preisen“ verkauft wird, verpesten die Umwelt und zerhacken Vögel und Insekten. Wie kann man nur dagegen sein?

    3. Windräder in Massen schaden dem Klima und verändern es. Pro Windrad werden in Südamerika mindestens sechs Bäume gefällt. Plantagen für Lebensmittel werden zu Balsaholzplantagen. Lohnt sich mehr. Seit zwei Jahren habe ich bei uns kein Gewitter, kein Sturm, kaum Regen erlebt. Der Wind schwächelt und unsere 6 Windräder stehen fast immer still. Die Wolken haben aber stark zugenommen, die Hauptwindrichtung hat sich geändert, kein wolkenloser Himmel mehr. Wo es die Massenwindräder noch nicht gab, war es sogar möglich den Sternenhimmel zu sehen. Heute nicht mehr. Solarenergie ist da schon weit weniger umweltschädlich.

    4. Abgesehehen von anderen Problemen (Vögel, Ressourcenverbrauch, Brandgefahr) ist das große Problem bei den Windrädern doch: wenn man die Dinger irgendwo weit weg hinbaut, dann haben die meisten Bürgerinnen und Bürger in diesem Land damit auch kein Problem. Aber bitte nicht in der Nähe meines Hauses und schon gar nicht vor meiner Haustür, das stört den freien Blick auf die abschmelzenden Alpengletscher.

  7. Mit untertänigstem Verlaub, aber ist es für das was Frau Fitz fordert, nicht ein bisschen zu spät und überhaupt … ? Die gute Frau müht sich ja redlich, sagt auch bestimmt nichts Falsches, inkl. all dem auch ab Tschänder-Wahn etc. pp! Die ganzen von ihr ge- und benannten, brav vorgehaltenen, widerwärtigen Kriegsschauplätzchen – übrigens vor etlichen Jahren schon klar und eindeutig entlarvt in einem Werk von Preparata, Guido (das mit der Tyrannei im Titel, so ab Kapitel 5 oder.6 oder 7) – dienen dazu, keinesfalls das gewünschte, das geplante, das angelaufene Ziel auch nur zu verzögern. Nicht Zeitenwende – wäre viel zu schön – nein, Endzeit ist angesagt. Da muß man nicht einmal gestern den Wilkerson bei Diesen vernommen haben, was er eine ganze Stunde so verlautbart hat. Wenn er bspw. über den republikanischen Haus-Führer, ein Mister Johnson ’sinniert‘, was der so von sich zu geben pflegt. Also, nüscht ‚conspiracy theory‘! Ach, übrigens, die ganzen dummen Dödels, wie ein Professor Sachs, ein Professor Mearsheimer, ein Ex-Militär Scott Ritter, ein Douglas McGregor von der gleichen Sorte, ein Larry J. – ehemaliger Analyst von der Centralen Intelligenz Agency – sagen auch nicht viel anderes als Frau Fitz (zumindest nicht über unsere Zauberlehrlinge in Europa).

    Endzeit? Bedeutet ja auch, dass wir mal sagen könnten, wir sind dabeigewesen, beim finalen Abgesang des Planeten (nicht nur der Parallel-Welt der Kriegsgeilen) – wenn wir denn noch am Leben wären. Seien wir doch einmal ehrlich, das ist doch mal was, am Weltuntergang teilgenommen zu haben, oder nicht?

    Übrigens …
    Ob uns allerdings die Blauen – gar eine Frau Alice Dubbeljuh höchstpersönlich – davor bewahren können, wage ich dann doch zu bezweifeln!

  8. Toller Artikel von Lisa Fizz.
    Großartige Kabarettistin!

    @Vende
    Aus ihren Anmerkungen spricht ein dem gegenwärtigen Zeitgeist angepasstes Mitläufertum.
    Eine typisch deutsche Erscheinung.

    1. Hinsichtlich dem gegenwärtigen Zeitgeist hat ein Mann, Heinrich zumal ein Büchlein geschrieben (irgendwas mit Untertan), wie auch ein Frisch, Max – der mit dem Biedermann und dem Brandstifter (wer da wohl den Ersteren geben durfte und wer den Letzteren). Jeh, weder das eine noch das andere Machwerk passt in einen What’sApp-Zweiteiler für unsere Jugend vor und nach dem Renteneintritt.

  9. Diese betriebene fatale Politik aus der deutschen Seite, hofft auf ihre Bürger.
    Aber der Bürger ist in der Propagandablase überfordert, weil der liberale deutsche zu gern auf das eigene Portmonee schaut, als besser zu einer nationalen ‚Richtigkeit‘ sich zu bekennen.
    Das deutsche Invidium ist beschäftigt mit ismen, aber nicht real der Erkennung, was mit diesem ‚Bill’s geschieht.
    Die heutige Politik, weltweit, veranstelt, eine Reise des Brain Drain, damit wird die kulturelle Eigenschaft ausser Rand und Band getragen. Die einstige Identität, wird folgend daraufhin vernichtet.
    Ein grosser Verlust für die Kulturen der jeweiligen Völker findet vor unseren Augen statt.

  10. Liebe Frau Fitz,

    das war ein kräftiger Rundumschlag. Ihre derb-schnoddrige Art gefällt mir besser als die öffentlich-rechtlichen „Kabarettisten“ mit ihren Witzchen in Oberlehrermanier. Aber wenn Sie schon zu einem Rundumschlag ausholen, wieso verlieren sie dann kein Wort über Hüseyin Dogru, den der EU-Rat im Stile einer mittelalterlichen Reichsacht das Existenzrecht genommen hat? Statt dessen arbeiten sie sich an Genderwahn und Windrädern ab. Natürlich sind die kein Allheilmittel, vor allem wenn die passenden Speicher fehlen, sie haben aber in einem ausgewogenen Energiemix ihren Platz. Und dann die Story von dem Bus mit den „finster drein schauenden Typen.“ Das ist unterste Schublade. Ob beim Arzt, auf der Baustelle oder in der Fabrik, wenn alle diejenigen, die nicht in Deutschland geboren sind, morgen ihre Arbeit niederlegten, würde in Deutschland nichts mehr gehen. Gar nichts. Das heißt nicht, dass man gegen kriminelle Clans rirgoros vorgehen muss, egal wo sie her kommen. Jedem Kriminellen muss man klar zeigen, wo der Hammer hängt, ist gar keine Frage. Nicht nur bei Messermännern sondern auch bei den biodeutschen Cum-Ex-Verbrechern. Wir vermieten unsere ehemaligen Kinderzimmer an junge Leute aus aller Welt, seit bald 15 Jahren. Derzeit wohnen bei uns zwei Tunesier, einer aus Ecuador und einer aus Deutschland. Wir hatten Leute aus Indien, aus China, Mexiko, Vietnam, Togo, Frankreich, Syrien, Türkei und sogar welche aus Bayern. Klar gab es da auch mal Probleme, aber ich bin zutiefst dankbar über die vielen guten Gespräche, die wir führen konnten. Nur gemeinsam kommen wir weiter.

    Als Kabarettistin können und sollen sie „Gutmenschen“ wie mich auf die Schippe nehmen, denn so können wir auch mal über uns selbst lachen. Mit billiger Effekthascherei, wie mit ihrer Kopfkino- Story mit dem Bus, geht das aber nicht. Apropos Bus: Eine Story, so richtig aus dem Leben gegriffen: Vor 30 Jahren hat uns meine Schwiegermutter aus Portugal besucht. Um Geld zu sparen, kam sie mit dem Fernbus, und der war ausnahmsweise mal ein paar Stunden eher da als geplant. Sonntag morgen um halb vier kam der Bus am Frankfurter Hauptbahnhof an. Sehr aufrecht, sehr blond und mit Pelzmantel: So stand sie da, als ich sie mit dem Auto abgeholt habe. Sie erzählte mir, dass da einige Männer an ihr vorbeigelaufen wären und etwas komisch geschaut hätten, aber mehr war nicht.

    Friedliche Grüße

    Stefan Nold

  11. Vergessen hat die Autorin den Atomenergiewahn und den Aussterbewahn samt Rentenlüge.
    Das sagt die EnBW: „Atomstrom ist die teuerste Form der Stromerzeugung mit bis zu 49 Cent pro kWh. Die Entsorgung radioaktiver Abfälle kostet bis 2100 voraussichtlich rund 170 Milliarden Euro.“ (Seite der EnBW)
    Außerdem gibt es Probleme mit der Versicherung der Atomkraftwerke. Die potenziellen Schäden bei einem Super-GAU werden auf über sechs Billionen Euro geschätzt, die niemand versichern kann.
    Der Aussterbewahn und die Rentenlüge hängen zusammen. Immer weniger Junge müssten immer mehr Alte ernähren.
    Das Kapital für die Renten wird aber nicht durch Bevölkerungswachstum, sondern durch Wirtschaftswachstum erwirtschaftet. Durch die Einkindpolitik in China wurde Kapital für Investitionen und das rasante Wirtschaftswachstum freigesetzt und die Chinesen sind auch nicht ausgestorben.
    Die Frauen sind nicht begeistert davon, wenn ihr Vermehrung für den Arbeitmarkt und die Bundeswehr auferlegt wird.
    Wahr ist, dass wir die Masseneinwanderung aus kulturfremden Ländern sozial und finanziell nicht verkraften können und schleunigst beenden müssen. In Deutschland halten sich Ende 2025 3,2 Mio Schutzsuchende auf, die gar nicht als Einwanderer gezählt werden .

    1. @Torwächter That’s right. Ich meine das mit der Wirtschaft und dem Wachstum. Wenn man nicht allzu dumm ist und fleißig arbeitet, dann wird jeder irgendwann Multimilliardär.

      Ok, nicht jeder wird Multimilliardär. Aber Multimillionär kann jeder werden. Mit 500 oder 600 Millionen Euro investiert in Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen, Wandelanleihen, Festgeldern verschiedener Währungen, Silber, Kupfer, Goldmünzen und Goldbarren, Platin, ein paar Diamanten, Antiquitäten, unbebauten und bebauten Grundstücken, einem Weingut in Südfrankreich oder Italien, einem Forstgrundstück in Kanada usw. kann man im Rentenalter ganz gut über die Runden kommen.

      Voraussetzung dafür ist allerdings: Man lebt sparsam und geht zum Beispiel nicht fünfmal pro Woche abends zum Essen ins Restaurant und gibt dort jedesmal 200 oder 300 Euro aus. Das würde sich monatlich auf 4.000 bis 6.000 Euro summieren. Wenn man zu zweit ist, dann verdoppelt sich das auch noch (also 8.000 bzw. 12.000 Euro). Das könnte dann irgendwann knapp werden und man muss ein paar Goldbarren oder Antiquitäten verkaufen.

      Auch das mit der Masseneinwanderung aus kulturfremden Ländern ist nur ein Problem der Leistungsverweigerer. Wenn man zu den Leistungsträgern gehört und als Multimilliardär bzw. Multimillionär in einer gated community mit privatem Torwächter lebt, auf einer großen Farm in Texas oder auf einer 130 Meter langen Yacht, dann hat man auch damit kein Problem.

  12. Hier eine (nicht ganz ernst gemeinte)
    Analyse des Zustands der Satire am Vorabend der Soccer-Weltmeisterschaft:

    Eine gefühlige Bestandsaufnahme ist dieser Artikel, die 2hoch8te dieses Jahr, diesmal verkündet von der Repräsentantin einer „bayerischen Künstlerdynastie“. Das hat Wucht, Euer Durchlaucht. Also jetzt stramm gelesen, tapfer gelacht, das ist schließlich kunstherrschaftlich und »im Interesse unserer Kinder«. Ja-woll!

    Es beginnt kindgerecht mit »Angst« und »Wahn« und auf dieselbe Art wird »Diät« definiert. Nicht als „Schon-, Krankenkost“ oder „richtige Ernährungsweise“ (gut, das ist nicht das englische ‚diet‘, das auch einfach nur „Ernährungsweise“ oder sogar „Reichstag/Bundestag“ [sic!] heißen kann), sondern »Verzicht«; gedachtes Ausrufezeichen.
    Hm, »Verzicht« ist des Deutschen Lieblingsunwort, das macht „Angst & Wahn“, deswegen verdoppeln es die schaurigen Politiker zu „wir verzichten auf Verzicht und erhöhen die Diäten“, und verzichten darauf, einer Tätigkeit nachzugehen, die auch persönlich verantwortet werden müsste. Leider hat Frau Fitz hier unrecht, die Politiker lügen gar nicht, aber sie sind auch nicht kreativ. Spielstand 1:1.

    Bisserl komisch ist, dass Frau Fitz es unangebracht findet, dass die Deutschen jetzt mehr Waffen bauen und kaufen, um sie auch selbst zu benutzen (lassen). Die traditionelle deutsche Aktionärsfreude begnügte sich bisher mit unsichtbarem Waffen-Export in ferne Stressgegenden – oder solche, die es werden wollten. Doch gehören die berühmten deutschen Hersteller der Entwertungsindustrie inzwischen internationalen Investoren, so können die Deutschen auch mal (wieder) selbst entwerten, ein Punkt für Tradition und anschließendem Wiederaufbau. Spielstand 1:2.

    Läuft nicht gut und dann aus heiterem Himmel ein Eigentor: »Mit dem Geld hätte ein rasanter Anstieg des Lebensstandards in ganz Europa erreicht werden können.«
    Ja E U R O P A first! Pfeif auf die durch europäischen Wachstumswillen verheerten und geplünderten Weltgegenden der letzten 500 Jahre. Spielstand 1:3.

    Als Trotzreaktion wird der farblose Verlauf von Gier zu Geiz wird im Zellophan der Selbstopferung kraftvoll eingewickelt: »WIR ZAHLEN IMMER« Immerhin wird nicht mit Versalien gegeizt, so sieht es dann auch schön laut aus. Spielstand 2:3.

    Derweil geht es in die zweite Halbzeit und startet wie die erste mit Angst. Es sei der Hinweis gestattet, dass die Angst nicht die Domäne der Frau ist, auch nicht, wenn sie »allein, weiblich« ist. Aber Frau Fitz hat recht, die darf nicht genannt werden, die eigene Angst, schließlich hat ein jedes seine eigene Angst, da braucht es nicht noch die fremde Angst, schon gar nicht die Fremdenangst, also die vor dem »Bus voller finster dreinschauender Typen.« Die Typen hatten vielleicht auch Angst, auf der Raststätte übernachten zu müssen, bevor sie am nächsten Morgen vielleicht zwecks ihrer Prostitution, sorry, Profession als Wanderarbeiter für kleines abgeholt werden. Oder auch nicht, dann eine weitere finstere Nacht hungrig im kuscheligen, doch nicht zärtlichen Bus.
    Ist auch egal, so wie die Angst, als fesche HJ Jungs in der Dämmerung schnieke gescheitelt traditionelles Liedgut grölten. Am nächsten Tag lag ein maximalpigmentierter Obdachloser transzendiert und funkelte voller Morgentau. Bestimmt Zufall. Allemagne, non point.

    So plätschert es dann kommissiv vor sich hin, keine Gelegenheiten, keine Neuheiten. Frau Fitz wird es heute nicht schaffen, die Benchmark der Künstlerdynastie zu erweitern und wie ihr »literarischer Großvater Hans Fitz, nach dem Krieg der meistgespielte Autor in den Kammerspielen in München« zur meistgelesenen Satirikerin Deutschlands zu werden. Es sind halt harte Zeiten für Satiriker (m/w/d) hierzulande.

    Auch wenn Frau Fitz mit der Satire gefühlt unterliegt, ist zu hoffen, dass sie beim nächsten Mal eine Runde oder einen Schritt weiter geht. Und vielleicht können „unsere Jungs“ nach der Vorrunde Gods own Country wieder verlassen und nicht dem Land der »Kriegstreiber« noch einen Vorwand liefern, sich selbst zu feiern.
    Den Wahn wird man doch wohl noch haben dürfen.

  13. Auf den Spuren von Lisa …

    Gerade irgendwo in Hegemonien aufgeschnappt:

    „Wachsfiguren haben nichts zu sagen, doch in Gestalt des ehemaligen Fox-News-Moderators und – wenn man es so will – „Prominenten“ Pete Hegseth erweist er sich als ein Wunderwerk an purer Dummheit.“

    Da ja hierzulande all die ‚Verrückheiten‘ von overseas eher kurz- als langfristig nachgeäfft werden müssen,steht zu erwarten an, dass demnächst gar nur ein Dieter N. Nachfolger von Boris P.. werden, kann für den wahrscheinlichen Fall, dass der Markus S.aus z’Menga nach Berlin in die Waschmaschine glaubte umziehen zu müssen. Was aus Boris wird? Dumme Frage! Was schon, Vizekanzler natürlich, aber nur dann, wenn der beliebteste Politiker Tschörmännies zur neuen beliebtesten Partei fürs restliche Jahrtausend übergewechselt ist und in der neuen ‚Großen Koalition‘ für die ersten zehn Jahre das Außenamt übernimmt. Brandmauer ade!

    Aussichten sind das!

  14. In meiner Heimatstadt macht der herrschende Wahn seit einigen Tagen auch entsetzlich viel Lärm.
    Seit Montag brettert ein Haufen Flieger unserer nationalen Wehr über die Stadt.
    Begründung: das Üben von Start und Landung auf einen zivilen Flughafen unter Kriegsbedingungen, aber ohne Störung des zivilen Flugverkehrs!!!!

    Lisa Fitz, übernehmen sie.

  15. Eine mir nicht bekannte ‚Kate aus Charkow‘ auf X, unseren Reichsprotektor Ben Hodges – bestens bekannt
    von seinen regelmäßigen Auftritten bei Illners, Miosgas & Co., Ex-NATO-Fähnleinführer – zitierend, brühwarm heute früh auf dem eNTenkanal (6:34)! Heidewitzka, Putin! Bahn frei, Kartoffelbrei!

    „HODGES: Die Ukrainer müssen derzeit keine groß angelegte Amphibienlandung wagen, um die Krim einzunehmen. Sie
    verfolgen eine zweistufige Strategie. Erstens isolieren sie die Krim, indem sie deren Anbindung an das Festland schrittweise untergraben. Zweitens machen sie die Krim für die Russen unhaltbar. Es gibt keinen Ort, an dem man sich verstecken könnte.“

    Wenn da mal nicht der ‚Kremlschurke‘ glaubt, überreagieren zu müssen!

  16. In Zeiten wie diesen hat es eine Karettistin schwer. Das Lachen bleibt einem buchstäblich im Hals stecken, wenn man fast bei jedem (politischen) Thema einen Würgereiz verspürt.
    Lachen braucht Distanz – und die haben wir nicht mehr und sind verstimmt, so wie ein Instrument, wenn es zu kalt/zu warm gelagert wurde.
    Themen, die existenzielle Angst auslösen, fördern Sarkasmus, zynische Weltverneinung, aber nicht den Humor, dem immer auch etwas Versöhnliches anhaftet.
    Wenn wir etwas als unmittelbar lebens- oder existenzbedrohend erleben – Krieg, Verfolgung, massive Unsicherheit –, dann stehen die Zeichen auf Sturm. In so einer Lage ist der Humor blockiert und wird als unangemessen empfunden. Das Kabarett verstummt dann nicht aus äußeren Gründen, sondern weil die Basis des Lachens weggebrochen ist.

    1. Ein anderer Kabarettist sagt mal vor ein paar Monaten, man könne die Realität inzwischen nicht mehr mit den sprachlichen Mittel der Satire übertreffen. Damit könnte er gar nicht so falsch liegen.

      1. Schadenfreude könnte noch funktionieren.
        Wenn, nehmen wir einmal Friedrich Merz (das ist nur ein Beispiel, könnte auch Pistorius, Baerbock, Enken usw. sein) ein richtig übles Missgeschick passierte; ich meine jetzt nicht versehentlich gegen eine Laterne laufen, während er auf Instagram daddelt, sondern vielleicht (ach, das führe ich jetzt besser gar nicht näher aus…), dann könnten wir wohl lachen. Aber solche Bilder dürfte das Kabarett gar nicht bringen, sonst droht debanking.
        Also wenn ich mir Macron beim Arzt vorstelle. Sagt der Arzt, ich muss Ihnen sagen, sie haben sich angesteckt…
        usw. usf….

    2. „Themen, die existenzielle Angst auslösen, fördern Sarkasmus, zynische Weltverneinung, aber nicht den Humor, dem immer auch etwas Versöhnliches anhaftet“
      sagt @Routard

      Wo die Herrschenden ihre Manövriermasse ganz zweckmäßig in Angst (und vor allem in Panik) versetzen (wollen), indem sie ihnen ihre mögliche Existenzvernichtung offerieren, die sie gefälligst zu akzeptieren haben, da ist kein Millimeter Platz mehr, weder für Humor noch für Versöhnung.
      Massenweise Sarkasmus und zynische Verneinung der Herrscher und ihrer Welt, wäre nicht nur ein aparter Versuch nicht wahnsinnig zu werden, sondern auch Voraussetzung, den Weltherrschern den Stecker zu ziehen.
      Sagt nicht nur Nein, sondern tut das auch. Macht nicht mehr mit, hört auf damit…ja, das ist „utopisch“, aber einen anderen Weg gibt es nicht…wen ihr (über) leben wollt.

  17. „Themen, die existenzielle Angst auslösen, fördern Sarkasmus, zynische Weltverneinung, aber nicht den Humor, dem immer auch etwas Versöhnliches anhaftet“
    sagt @Routard

    Wo die Herrschenden ihre Manövriermasse ganz zweckmäßig in Angst (und vor allem in Panik) versetzen (wollen), indem sie ihnen ihre mögliche Existenzvernichtung offerieren, die sie gefälligst zu akzeptieren haben, da ist kein Millimeter Platz mehr, weder für Humor noch für Versöhnung.
    Massenweise Sarkasmus und zynische Verneinung der Herrscher und ihrer Welt, wäre nicht nur ein aparter Versuch nicht wahnsinnig zu werden, sondern auch Voraussetzung, den Weltherrschern den Stecker zu ziehen.
    Sagt nicht nur Nein, sondern tut das auch. Macht nicht mehr mit, hört auf damit…ja, das ist „utopisch“, aber einen anderen Weg gibt es nicht…wenn ihr (über) leben wollt.

    1. Sie macht die falsche Rechnung auf indem sie meint, man bräuchte nur Rüstungs-, Migrations-, Gender- und Klimaschutzkritiker zu addieren, dann wären das zusammen ganz schön viele. Die Rechnung ist aber genau umgekehrt und als Ergebnis zeigt sich, Rüstungsgeger minus Genderer, minus Klimaschützer, minus Migrationsbefürworter. Da bleiben am Ende nur noch ganz wenige. Aus meiner Sicht genau diejenigen, mit denen ich garnichts anzufangen weiß. Mögen tu ich die Fitz trotzdem immer noch – auch als Brotherin – Smiley

      *Hinter dem Thema Gendern beispielsweise steht ein berechtigtes emanzipatirisches Anliegen. Das Ganze ist aber bereits obsolet und ich bekomme das Kotzen, weil mittlerweile beliebige Typen meinen, bei ihrer Zielgruppe damit „billig einkaufen“ zu können. Ich kenne auch Frauen, die bei die bei diesen Berufsgenderern der Ekel packt und die große Lust verspüren, Gesichtskontakt mit ihren Brauereistiefeln aufzunehmen.
      Das Klimathema ist so komplex, dass ich jedem, der sich nicht zig Stunden auseinandergesetzt hat, die Kompetenz abspreche, darüber auch nur irgendetwas abzusondern Von Windrädern wollen da erst garnicht zu reden.
      In Sachen Migration wären auch differenzierte Betrachtung gefordert.

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