
Boris Pistorius besucht Pete Hegseth in Washington – und schon ist von neuer deutsch-amerikanischer Freundschaft die Rede. Ein fiktiver Blick in Pistorius’ Tagebuch zeigt, wie eine solche Freundschaft aussehen könnte: Einer sagt, wo der Hammer hängt, der andere kauft ihn.
„Sind sie neue beste Freunde?“ fragt die Rheinische Post anlässlich des Besuches von Verteidigungsminister Boris Pistorius bei Kriegsminister Hegseth in Washington.
„Fast wieder Freunde: Pistorius kauft die Amerikaner glücklich“, so sieht es der Tagesspiegel aus Berlin.
Was für neue beste Freunde haben sich denn da im Pentagon getroffen? Es war der fromme amerikanische Kriegsminister Pete Hegseth, der seine Brust mit dem Kreuzfahrersymbol tätowiert hat und sein neuer Freund, der kriegstüchtig werden wollende Verteidigungsminister Boris Pistorius.
Der Welt zeigen, wo der Hammer hängt
Amerika stehe vor einem Kreuzzugsmoment, soll Pete Hegseth gesagt haben. Gott soll er gebeten haben, dem US-Militär eine überwältigende Gewalt gegen jene zu gewähren, die keine Gnade verdienen. Jeden Tag, so bekundet es jedenfalls Wikipedia, sollten die Amerikaner auf den Knien für einen Sieg im Namen Jesu Christi beten. Und er versprach ihnen, Tod und Zerstörung vom Himmel regnen zu lassen, den ganzen Tag lang. Die Einzigen, die sich jetzt Sorgen machen müssen, sind Iraner, die glauben, dass sie weiterleben werden.
Stellen wir uns vor, was Pistorius in sein Tagebuch geschrieben haben könnte nach diesem Besuch.
Der amerikanische Kriegsminister habe ihm, so Pistorius, seine National Defence Strategy erläutert und keinen Zweifel daran gelassen, wohin es lang geht in dieser Welt. Hegseth habe zugegeben, dass nun die Monroe-Doktrin wieder gelten solle und sein Militär bereit sei, dies auch durchzusetzen: mit Schnelligkeit, Macht und Präzision.
Er möge sich nur erinnern an die Operation Absolute Resolve, wie sie Venezuela überfallen haben und diesen miesen Maduro aus dem Bett gezerrt hätten. Er und Trump hätten auf dem Sofa gesessen und alles am Bildschirm verfolgt und sich auf die Schenkel geklopft. Und Boote mit Heroin in die Luft gejagt hätten sie, es sei besser gewesen als jedes Netflix-Movie.
Und ob er, Pistorius, sich noch erinnern könne an Midnight Hammer. Hegseth habe sich maßlos gefreut, wie alle Welt gesehen habe, wo der Hammer hängt. Damit das so weitergehe, habe Hegseth ihm nahegelegt, schließlich seien sie ja neue Freunde, schnell in seine Rüstung zu investieren. Schließlich wisse er ja, dass Präsident Trump seine Nation in ein neues goldenes Zeitalter führen wolle.
Ein Freund, ein bester Freund
Pistorius habe dann zugegeben, wie beeindruckt er sei, wolle aber doch darauf hinweisen, dass Russland die größte Bedrohung für Deutschland sei. Er habe dann aus seiner dicken Aktentasche die erste deutsche Militärstrategie nach 1945 auf den Tisch gelegt. Schwarz auf weiß stünde es dort, dass der Feind im Osten stehe, genau da, wo er auch 1941 gewesen sei.
Aber Hegseth habe ihn ausgelacht und gesagt, ob er denn nicht wisse, dass Russland gar nicht in der Lage sei Europa zu hegemonisieren. Deutschlands Ökonomie alleine stelle Russland in den Schatten, ja es verzwerge es sogar.
Schlucken habe er müssen, so Pistorius, und Zweifel hätten ihn beschlichen ob solchen Freundes. Dann sei es ungemütlich am Tisch geworden, denn Hegseth habe darauf bestanden, dass er unverzüglich 3,5 Prozent seines BIPs auf den Tisch legen solle. Ihm sei noch unbehaglicher geworden, als Hegseth zusätzliche 1,5 Prozent für sicherheitsrelevante Ausgaben gefordert habe. Ganz undiplomatisch habe er von ihm gefordert, dass er Investitionen für das Gemeinwohl und andere inländische überflüssige Programme beenden solle.
Eigentlich habe er sich einen neuen Freund anders vorgestellt. Hegseth, sei auf einmal richtig unverschämt geworden. Wer nicht spure und seinen Beitrag nicht leisten wolle, solle nach Venezuela schauen. Als er Hegseth ungläubig angesehen habe, habe dieser sein Hemd aufgeknöpft und ihn durchdringend angesehen. Dann habe er angehoben, wie ein Prediger im Gottesdienst: wir lassen uns nichts mehr verwehren, von der Arktis bis Südamerika, besonders Grönland, den Golf von Amerika, den Panamakanal. Und dann habe er ihm freundschaftlich auf die Schulter geklopft und habe feierlich gesagt: „Wir sind bereit, immer das schärfste und gewaltigste Schwert zu tragen, aber willig, den Olivenzweig anzubieten.“ Und dankbar sei er, dass Deutschland die führende Rolle in Europa übernehmen wolle.
Er habe ihm dann seine NDF Strategy auf den Tisch gelegt und habe gesagt: hier mein bester Freund, das ist für dich, zum Nachlesen. Alles offen, nichts geheim. Jeder wisse, wenn er läse, was Sache sei. Gott will es!, habe er noch zu ihm gesagt.
Vergiss das nicht, Boris!
Dann habe er, Pistorius, vor lauter Freude Kampfjets eingekauft und Tomahawks, die bis nach Moskau fliegen. Und heimlich habe er gedacht, dass Russland doch eine Bedrohung bliebe. Das habe ihm sein Duzfreund Wadephul vor der Reise noch einmal ausdrücklich eingeschärft. Und auch sein Kanzler habe ihm, er sei schon auf der Gangway gewesen, nachgerufen, für ihn sei Putin vielleicht der schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit. Vergiss das nicht, Boris, habe er gerufen und er solle sich von dem Hegseth nicht einwickeln lassen.
Er, Pistorius, sei dann mit gemischten Gefühlen wieder zurückgeflogen. Operation Absolute Resolve und Operation Midnight Hammer seien ihm nicht aus dem Kopf gegangen. Und dann sei ihm vor dem Einschlafen im Flieger wie ein Licht aufgegangen, das ja auch der Merz ein frommer Mann sei. Er habe sich noch genau erinnern können, wie Merz bei seinem Amtseid geschworen habe Schaden vom deutschen Volke abzuwenden und dass er seinen Gott um Hilfe gebeten habe.
Ja und dann sei er, Pistorius eingeschlafen. Es sei so angenehm warm in dem Regierungsflieger gewesen. Und einen schönen Traum habe er gehabt. Lars Klingbeil habe vor ihm gestanden und ihm zugerufen: Boris, 80 Jahre der Zurückhaltung sind genug. Komm, lass uns wieder die Führungsrolle in Europa übernehmen. Und dann sei auch noch der Carsten Breuer neben dem Lars aufgetaucht und habe gerufen: Boris, wir wollen gewinnen, weil wir gewinnen müssen. Und dann sei er aufgewacht. Er habe schon aus dem Flieger den Fernsehturm gesehen und auch den Bendlerblock. Und er habe gedacht, auch wenn Hegseth, dieser Angeber, nicht geheim auf seine Strategie geschrieben habe, sei er, Pistorius, froh, den zweiten Teil der neuen deutschen Strategie als geheim eingestuft zu haben. Diese russischen Barbaren, so habe er, Pistorius, gedacht, sollen ruhig rätseln, was wir mit ihnen vorhaben. Im Übrigen sei er überzeugt, dass das den deutschen Staatsbürger in Uniform nichts anginge.





Tja, die Sozen. Nach der Ausnahme Willi Brand sind sie schnell wieder in den altbekannten Modus ihres Oberheiligen August Bebel gewechselt. Der schrieb 1907 : „W]enn es zu einem Kriege mit Rußland käme, das ich als Feind aller Kultur und aller Unterdrückten … ansähe, … dann sei ich alter Knabe noch bereit, die Flinte auf den Buckel zu nehmen und in den Krieg gegen Rußland zu ziehen. … [M]ir war es mit den Worten bitter ernst.“ Gut, der A.B. war bereitwilliger Zuträger für die britische Regierung, was der Boris P. gar nicht sein muss. Der ist auch so freiwillig in der Linie der Scharfmacher…
Aber es gab mal vor nicht wenigen Jahren den Versuch, die Russophobie des polit- medialen Establishments zu beschreiben. Eine solche Studie ist heute unmöglich! https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/194826/zum-russlandbild-in-den-deutschen-medien/?p=all
Aber auch diesmal wird der „Germane“ nicht Bürger einer angestrebten Weltmacht. Und wohl auch der dritte Versuch wird scheitern…..
Den ersten Weltkrieg haben wir verloren, den Zweiten haben wir verloren … und den Dritten gewinnen wir auch
Als Folge aus den Weltkriegen und dem Nationalsozialismus haben wir unseren Föderalismus verpasst bekommen und sind dazu angehalten uns international irgendwie anzupassen wobei u.a. jegliche Kritik gegen Israel ein Vergehen ist!
Die Deutsche Teilung hat es dahin gebracht das big brother die USA sind ,was über viele Jahrzehnte auch gut funktionierte! Keine Ahnung ob die EU die USA bezüglich Ukraine von Anfang an mit im Boot hatte ,welchen Deal die USA für sich selbst gesehen haben!
Unter Trump drehte sich das diplomatische Blatt und in der Krise beurteilen die USA mittlerweile jeden unter dem Aspekt “ welche Vorteile ergeben sich für uns?!“
Ein Milliardengeschäft wenn auch in Chargen kommt da zur rechten Zeit zumal unsere Piloten ja auch noch ausgebildet werden müssen. Ich verstehe den Autor und seine Verwunderung wenn man GG 25/ 26 betrachtet. Beginnend mit dem Wiederaufbau der BW bis heute gehorcht man wenn Mr.Präsident befiehlt oder fordert! Die meisten Bundesbürger lassen sich rasch überzeugen von jedem Feindbild das vorgeführt wird , sei es ein Nordkoreanischer Dispot oder ein neues Bündnis wie Brics und erst recht ein Krieg in Europa! Da interessiert auch nicht ob das Waffensystem überhaupt Sinn macht! Angesichts der vielen Angriffe mit Drohnen habe ich da nämlich so meine Zweifel! Warum da kein Großeinkauf?
Der Kriegsminister und der Obergefreite. Das Bild erinnert an Patt und Patterchon.
Leider sind diese beiden Figuren so gar nicht lustig, sondern bringen Tod und Verderben.
Zum Glück sind beide schon auf dem brechenden Ast. Hegseth wird wohl gerade in den
USA als Kriegsverbrecher angeklagt und der Obergefreite wird mit Merz in den nächsten
Wochen untergehen. Positiv denken!!
Nun sind das die Kriegsminister (unserer auch). Alle nehmen an, dass es um das Militärische ging. Es kann aber auch sein, dass man keine unnötige Aufmerksamkeit erwecken wollte. Da könnte es um mehr gegangen sein.
Was auffiel: vor dem Besuch hat die deutsche Presse wie elektrisiert auf Friedrich Merz eingedroschen. Dieser sei nun endgültig am Ende. Ich bin ja vorsichtig mit dem Wort Gleichschaltung, aber danach sah es aus.
Seit dir´esem Besuch nun hat Merz eine deutlich bessére Presse. Was man doch an ihm hat, wird festgestellt. Das Handelsblatt fragt, was denn aus seinen Reformen wird, wenn er weg ist. Wenn das Handelsblatt das sagt, ist es der Ritterschlag zum Weiterregieren.
Was ja einleuchtet. Merz ist Blackrock und mit ihm haben die USA in Deutschland den Fuß in der Tür. Das gefällt ihnen gar nicht, wenn dieser nun einfach so geschasst wird.
Was, wenn es so ist, meine These von einem einheitlich agierenden politisch-medialen Komplex bestätigen würde. Selbst wenn nicht, ist der an anderer Stelle oft genug zu sehen.
Die einen nennen es 👊 😎 🍻 „Männerfreundschaft“, andere bezeichnen es als devotes Abhängigkeitsverhältnis, die meisten Bürger in Deutschland interessiert es allerdings nicht, solange im Fernsehen „Wer wird Millionär“ und „Die Küchenschlacht“ läuft und der Liter Benzin keine 10 Euro kostet.
Vor rund 2.000 Jahren wurde einmal ein bekannter pazifistischer Bankenkritiker und Sozialrevoluzzer mit dem Namen Jesus von Nazareth im Nahen Osten an ein Kreuz ✝️ 📌 🔨 genagelt. Damals wusch der römische Präfekt in Judäa, ein Mann mit dem Namen Pontius Pilatus, seine Hände in Unschuld als er diesen Jesus von Nazareth alias Jesus Christus zum Tode verurteilte und den Mörder und Schwerverbrecher Barabbas begnadigte, weil er ganz genau wusste, dass es Unrecht ist.
Heute wäscht die deutsche Mainstream-Presse und die deutsche Regierung ihre Hände in Unschuld, wenn dieser Jesus Christus von der US-amerikanischen Regierung wieder mal ans Kreuz genagelt wird.
Donald Trump und Pete Hegseth sind schließlich Nachfahren der mehrheitlich „christlichen“ europäischen Siedler. Aber „Indianer“ (bzw. nordamerikanische Ureinwohner oder „Native Americans“) sind bekanntlich nicht mehr so viele da, die man mit der Bibel in der einen Hand und dem Säbel oder der Pistole in der anderen Hand im Namen der Freiheit und der Demokratie missionieren und „zivilisieren“ kann, um ihnen das Land und die Ressourcen zu stehlen.
Manche „Journalisten“ aus Frankfurt am Main im „christlichen“ Deutschland fragen in vorauseilendem transatlantischem Gehorsam bereits in aller Öffentlichkeit, was Deutschland denn tun könne, um der Ukraine zu helfen, 2026 noch mehr Russen bzw. russische Soldaten im Namen der christlichen Nächstenliebe zu töten.
Die Millionen Toten des Ersten, des Zweiten Weltkrieges und des Vietnamkrieges sind schon lange vergessen. Im Vietnamkrieg sind deutsche Studenten noch auf die Straße gegangen, um für Frieden und ein Ende des Vietnamkrieges zu demonstrieren. Am Ende des Vietnamkrieges war Boris Pistorius zwar erst 15, aber Friedrich Merz war bereits 19 und Donald Trump sogar 28 Jahre alt, wenn ich mich auf die Schnelle nicht verrechnet habe. Und heute?
Vielleicht wird es tatsächlich Zeit, dass dieser „Homo sapiens“ endlich von diesem blauen Planeten verschwindet 🌍💥🕳️, bevor er sich im Weltall ausbreitet und dort auch noch die „christliche“ Botschaft im Sinne von Pete Hegseth verbreitet.
Aber wozu brauchen diese Herrschaften im Zeitalter KI-gesteuerter Kampfdrohnen und nuklearer Hyperschall-Raketen immer noch so etwas anachronistisches und antiquiertes wie einen Gott bzw. Jesus Christus? Liegt das daran, dass die modernen Herrenmenschen doch ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie andere Menschen, die zur gleichen Spezies gehören, ermorden? Mit „Halleluja“ und „Praise the Lord“ geht das emotional leichter.
Hauser: Noch Fragen Kienzle?
Kienzle: Nein Hauser. Das war ein zynisches, aber zweifelsohne ehrliches Wort zum Sonntag. Wussten Sie, dass es das „Wort zum Sonntag“ bereits seit 1954 im Deutschen Fernsehen gibt? Damals gab es noch kein Farbfernsehen, keine Handys/Smartphones, keine PCs, keine Tablets, kein GPS, kein WLAN, kein Internet, keine E-Mails, kein MS-Excel, keine Rasenmäher- und Staubsaugerroboter, keine Geldautomaten, kein paypal, keine 8K-Autofokus-Digitalkameras, keine E-Scooter, kein Satellitenfernsehen, kein MRT, keine Antibaby-Pille, keine Koloskopie und keine Lithium-Ionen-Akkus. Aber die Atombombe gab es schon und Krieg gab es auch 1954. Die Liste der dokumentierten Kriege und „bewaffneten Konflikte“ in den letzten 2.000 Jahren und davor wird immer länger und länger.
Wenn diese Leute, ihr vasallischer bis lakaischer Anhang und ihre Preacher men und -women von „Gott“ säuseln oder ekstatisch brüllen, meinen sie in aller Regel GELD, und nur das. Eine echte, transzendentale Erkenntnis gibt es da nicht, folglich auch kein Gewissen. Die Geldvermehrung ist „Gott“, egal wie. Der Neoliberalismus ist eine postmoderne „Religion“ in Fortsetzung des Calvinismus und Puritanismus. Daher auch das Fanatische im Tun seiner Jünger.
Ein zugegebenermaßen schwacher Trost ist, dass die us-amerikanische Regierung genauso unfähig wie irre ist.
Die Psychogramme dieser Typen scheinen aus einem Comic „Psychologie für Dummies” entsprungen. Darüber, warum die us-amerikanische Bevölkerung sowas in Ämter wählt, kann man nur mutmaßen. Die empirische Erfahrung der USA als Trendsetter hiesiger Entwicklung zugrunde gelegt, zeigt deutlich, dass auch wir nicht weit entfernt, sogar schon sehr nah dran sind, unser Schicksal ähnlich unbedarften Händen zu überlassen.
Erwartbar Rollen- und Standesgemäß zu sehen: Wird dort die sprichwörtliche Großspurigkeit, so hier die devote Leisetreterei performt, -ganz wie es das Volk gerne sieht und wo es sich im inneren Bilde „wiederfindet”, womit es sich identifiziert.
Beides zweifellos verrückt und seiner Verantwortung scheinbar weder bewusst noch würdig. Nur die Amis haben schon bewiesen, dass ihr großspuriges Irrlichtern nicht von Erfolg gekrönt ist, während unsere anal-charakterlichen Zinnsoldaten die vorigen Versuche vergessen zu haben scheinen und es noch einmal beweisen zu müssen glauben.
Die großen überseeischen Brüder wirken wie Riesenbabys, die viel Schaden anrichten, aber die Truppe hier ist gruselig und macht mir Angst.
Overton KI oder , wer auch immer, die Willkür bei der Bewertung der Kommentare ist wirklich allmählich ärgerlich und bleibt absolut intransparent.
Ist es eine kostengünstige KI die Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von Syntax und Semantik hat oder ein überängstlicher Leiharbeiter, der aus vorauseilendem Gehorsam und aus Angst im Zweifelsfalle lieber den Daumen senkt? Gibt es sogar Kräfte die zu schonen sind?
Fragen über Fragen.
Ich möchte meinen Kommentar zum Auswahlverfahren der Overton KI oder letztendlich der Redaktion noch um ein Zeichen erweitern:
🤮
Die Willkür bei der Bewertung der Kommentare ist wirklich allmählich ärgerlich und bleibt absolut intransparent.
Ist es eine kostengünstige KI die Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von Syntax und Semantik hat oder ein überängstlicher Leiharbeiter, der aus vorauseilendem Gehorsam und aus Angst im Zweifelsfalle lieber den Daumen senkt? Gibt es sogar Kräfte die zu schonen sind?
Fragen über Fragen.
Wieso US Secretary of defense? Mr. Hegseth ist doch der kernige US Kriegsminister.
Laut UN steht er einem Ministerium vor, dass Kriegsverbrechen begangen hat. Da kann Pistorius nicht mithalten. Wir liefern bloß Waffen an Israel und an die wunderbare VAE, die wiederum Waffen an Kriegsparteien im Sudan liefern. Wahrscheinlich ist dieses Treiben seriös und moralisch nicht zu beanstanden.
E I N politischer Ehrenmann dreht sich heute im Grabe herum: der ehemal. Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann ( erst CDU, dann ab 1952 SPD ): Günter Gaus im Gespräch mit Gustav Heinemann (1968), https://www.youtube.com/watch?v=Sh9wkkSaQ8M ( Thema Remilitarisierung Deutschlands, ab 11:43 ).
@Roland Weinert 🕰️ ⌛ 🔙 „Früher“ war sicherlich nicht alles besser, aber manches eben schon. Es kommt auch darauf an, worauf sich das „früher“ bezieht.
Nach dem Ende des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkrieges 1945 hatten viele Bürger, aber auch die meisten Politiker und sogenannten „Journalisten“ mal für ein paar Jahre genug von Krieg und Zerstörung. Das gilt auch für viele Offiziere der Wehrmacht, Juristen, NS-Richter, Manager und NS-Politiker, die bis 1945 beim Zweiten Weltkrieg begeistert mitgemacht, den Krieg überlebt und dann als Mitläufer „entnazifiziert“ wurden, aber Familienangehörige verloren haben und/oder das eigene Haus war bei einem allierten Bombenangriff zerstört worden.
Lars Klingbeil, Alice Weidel, Annalena Baerbock, Franziska Hoppermann (das ist seit 2026 die „christliche“ Generalsekretärin der CDU) und viele andere waren noch nicht geboren und der „grüne“ Robert Habeck war gerade mal ein paar Monate alt als ein deutscher Bundeskanzler von der SPD mit dem Namen Willy Brandt 1970 in Warschau vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Ghettos auf die Knie fiel, um sich symbolisch für die vielen Morde und Gräueltaten zu entschuldigen, obwohl er weder persönlich noch aus Gründen der „Staatsräson“ und weder moralisch noch juristisch dazu verpflichtet gewesen wäre. Dieser Willy Brandt war bestimmt kein „Heiliger“, aber er hat es als Mensch und aus politischen Gründen getan. Ob es spontan oder von ihm „geplant“ war, spielt dabei keine Rolle.
Die einen hielten es damals für eine übertriebene Geste. Von den anderen, darunter der „christlichen“ Partei von Friedrich Merz = CDU/CSU, wurde es heftig kritisiert. Aber es sind diese kleinen Gesten, die viele Menschen emotional berühren und bewegen. Heute wäre das undenkbar. Heute posieren deutsche Kanzler „christlicher“ Parteien und Politiker „sozialdemokratischer“ Parteien vor Kampfpanzern und deutsche „Journalisten“ der bürgerlich-konservativ-liberalen „Mitte“ fragen in aller Öffentlichkeit, was man denn tun könne, um der Ukraine zu helfen, noch mehr Russen bzw. russische Soldaten zu töten bzw zu ermorden. Aber diese „(Ein-)Bildungsbürger-Journalisten“ der FAZ usw. fragen nicht, wie dieser Krieg entstanden ist, wie Kriege grundsätzlich entstehen und wem Aufrüstung und „Kriegstüchtigkeit“ nützen?
Das gilt analog auch für das wohl bekannteste Pressefoto des Vietnamkrieges, das sogenannte „Napalm-Girl“ von 1972. Ganz egal, wer dieses Foto damals aufgenommen und veröffentlicht hat, es hat dazu beigetragen, den Vietnamkrieg schneller zu beenden, weil es zeigt, wie barbarisch und grausam der reale Krieg ist, wenn die „kriegstüchtigen“ Waffen von Boris Pistorius die Fabrikhalle verlassen haben und zum praktischen Einsatz kommen.
Auch damals in Vietnam waren es die „guten“ und „starken“ Männer aus Washington, die jahrelang gegen die „bösen“ Vietnamesen (vietnamesische Frauen, Kinder, Veganer, Behinderte, Kranke und woke „Diverse“ inklusive) Krieg geführt haben und das mehrere Tausend Kilometer weit weg von der Außengrenze der USA. Dieser Vietnamkrieg von 1955 bis 1975 war ein Stellvertreterkrieg des sogenannten „Kalten Krieges“ (von 1947 bis 1991 = Auflösung des Warschauer Paktes). Nur so als „grobe“ Richtschnur: Im Vietnamkrieg starben insgesamt zwischen zwei und drei Millionen Menschen. Auf 100.000 mehr oder weniger kommt es auch nicht an. Es waren schließlich „Kommunisten“ und Kommunisten waren und sind für viele US-Amerikaner keine Menschen.
Heute sieht man in den Mainstream-Medien extrem selten solche Fotografien 📸, die den aktuellen Krieg im Gaza, im Iran, in der Ukraine usw. zeigen. Das könnte die deutsche Bevölkerung nicht nur „verunsichern“, es könnte viele Bürger dazu bringen, sich von „kriegstüchtigen“ Politikern und asozialen Parteien 💀 abzuwenden. Das wissen auch die medialen Hofschranzen der Regierung und die Lobbyisten der Rüstungsindustrie.
Die Frömmelei von us-amerikanischen Politikern ist schon schwer erträglich – vollends absurd wird es, wenn sie sich ausgerechnet von Jesus („Wer das Schwert ergreift, wird durch das Schwert umkommen“ uvm.) offenbar noch den Segen für ihr mörderisches Treiben erhoffen.
Vermutlich ‚die heilige Handgranate‘ (Monty Python‘s Ritter der Kokosnuss).