Seelenlos, ohne Gefühl, keine Freudentränen

WM 2026
PK-WIKI, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Sechs Erkenntnisse aus der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada.

Die längste Weltmeisterschaft aller Zeiten ist vorüber. Spanien hat den Titel gegen ein Argentinien geholt, das sich ins Endspiel geprügelt hat. Sind die Iberer würdige Sieger? Was bleibt von diesem Turnier?

Die WM 2026 war in mehrfacher Hinsicht ein Wendepunkt. Sechs Erkenntnisse stechen besonders hervor:

Der Ballbesitzfußball dominiert und ist seelenlos

Spanien hatte die höchsten Ballbesitzwerte. Der Ball lief elegant in den eigenen Reihen. Grundidee: Solange man den Ball hat, hat ihn der Gegner nicht. Das heißt, der Gegner kann keinen Schaden anrichten. Starker Fokus auf den eigenen Ballbesitz, der sich durch Pressing und Gegenpressing auszeichnet, wenn der Ball verlorengeht, bleibt eine Defensivtaktik, die wir Angriffsfußball aussieht.

Spanien glänzte mit hoher Passqualität, starker Technik und klugen Positionsspiel. Taktisch ist dabei nichts auszusetzen. Mit Spanien hat die beste Mannschaft gewonnen. Ihr Spiel ist schön anzusehen. Aber gleichzeitig seelenlos. Ballbesitz berechnet das Spiel, es spielt es nicht.

Ein Spiel dauert keine 90 Minuten

Für Sepp Herberger war noch klar, wie lange ein Spiel dauert. Heutige Trainer müssen über anderthalb Stunden hinwegdenken. Viele entscheidende Tore fielen in der Nachspielzeit. Das Phänomen trat immer stärker in Erscheinung, seitdem die Effektivspielzeit eingeführt wurde. Torchancen während der regulären Spielzeit scheinen seltener zu werden. Die Trainer konzentrieren sich auf die Nachspielzeit, hoffen auf Konzentrationsverluste.

Vielleicht sollte die FIFA darüber nachdenken, nur noch die Nachspielzeit auszutragen und die freigewordenen 90 Minuten durch Werbepartner ausfüllen zu lassen.

Der VAR macht Zuschauer zur Staffage

Der Videoschiedsrichter greift in viele Spielsituationen ein. Die Befürworter bejubeln die entstehende Gerechtigkeit, die aber Einfluss nimmt auf das Geschehen im Stadion. Es würgt Spielflüsse ab und macht eine Fußball-Partie zu einer messbaren Einheit. Der Schiedsrichter wird nach ISO-Standards eingehegt. Zu anderen Zeiten war die individuelle Schiedsrichterleistung ein Kriterium für den Spielverlauf. Und damit auch die Zuschauer.

Sie konnten Einfluss nehmen im Stadion, ihr Geschrei färbte auf das Spiel bzw. auf den Schiedsrichter ab. Unter dem Druck der Heimmannschaft reagierte er anders als im neutralen Modus. Der Videoschiedsrichter reguliert diese Beeinflussung und nimmt die Zuschauer aus dem Spiel. Heute sind Zuschauer genau das. Sie haben keine Möglichkeit mehr, mit ihrer Stadionpräsenz ein Spiel zu prägen. Warum sollte man als Statist noch ins Stadion wollen?

Die Datenanalyse ersetzt das Fußballgefühl

Das Gerücht geht um, dass der DFB-Trainer Nagelsmann eine App benutzt haben soll, mit der er die Harmoniewerte jeweiliger Kicker auf dem Spielfeld vergleichen konnte. Vor der Zeit der totalen Datenvermessung der Spieler mussten Trainer ein Auge für Harmonien oder Disharmonien haben. Das war sein Job. Daher wurden oft auch erfolgreiche Ex-Fußballer Trainer, sie kannten die Dynamiken. Heute könnten auch Datenspezialisten diese Stellung einnehmen.

Natürlich sind viele Daten interessant. Aber sie prägen mittlerweile das Spiel so stark, dass es einengt wird. Das Spiel ist wissenschaftlich vorbereitet, Improvisation gibt es zwar nach wie vor, nimmt aber auf dem Platz stark ab. Die wissenschaftlichen Gespräche, die Experten vor den Spielen in den TV-Studios führen, wirken deplatziert, verbeamtet und gefühllos.

Fußball ist keine Grundversorgung

152 Millionen Euro haben ARD und ZDF für die Übertragungsrechte der Weltmeisterschaft bezahlt. Die Kosten für die Rechte steigen, schon die nächste Weltmeisterschaft, die in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden soll, wird vermutlich stärker im Pay-TV stattfinden. Vielleicht war die WM 2026 die letzte, die im Free-TV zu sehen war. Diese Entwicklung wird von vielen bedauert, sie glauben, Fußball gehöre zur Grundversorgung.

Aber Fußball ist ein Business. Warum sollte der Beitragszahler das unterstützen? Dasselbe gilt für die Übertragungsrechte der Bundesliga. Mit welcher Berechtigung erhalten Vereine, privatwirtschaftlich geführte Unternehmen, Millionensummen aus Beitragsgeldern? Es wäre nur fair, wenn die Übertragung zu einer Privatangelegenheit würde.

Der technisierte Fußball kennt keine Tränen mehr

Technische Hilfsmittel reduzieren Fehlentscheidungen. Gleichzeitig geht ein Teil der Spontaneität verloren, weil Tore oder Platzverweise häufig erst nach einer Überprüfung endgültig feststehen. Der Videoschiedsrichter wird nicht mehr beanstandet, es geht nur noch darum, wie viel Freiraum er dem klassischen Referee auf dem Platz gibt.

Technik und Eventcharakter springen auf die Fans über. Betrachtet man sich die Bilder aus spanischen Strädten von 2010, sah man viele weinende Menschen, die von der Freude des damaligen WM-Titels übermannt wurden. Zum Vergleich die Bilder dieses Jahres aus Spanien: Viel Feierlaune, Jubel, aber keine wirklich intrinsische Entäußerung. Der klassische Fan ist ein Mensch, der gerührt war, ganz besonders im Moment des Erfolges, denn er liest sein Leben, wie es Nick Hornby in seinem berühmten Roman tat, am Zeitstrahl von Fußballsaisons und der Leistung der Lieblingsmannschaft. Der zeitgenössische Fan ist ein automatisierter Jubelperser, der seine Gefühle im Griff hat.

Was bleibt?

Der Spitzenfußball entwickelt sich in Richtung höhere Präzision, stärkere Technisierung und wissenschaftlichere Vorbereitung. Das Spiel ist deutlich stärker reguliert und datengetrieben.

Vielleicht erklärt das auch, weshalb die Bilder dieser Weltmeisterschaft so schnell verblassen. Es gab kaum Szenen, die sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hätten. Der moderne Fußball erzeugt perfekte Produkte, aber seltener Mythen. Er kennt Optimierungsprozesse, keine Wunder, Algorithmen haben das Bauchgefühl ersetzt. Ausgerechnet in dem Moment, in dem der Sport technisch seinen Höhepunkt erreicht, scheint er emotional kaum noch zu bewegen.

Hermann Stuhlfauth

Hermann Stuhlfauth war jahrelang Bundesliga-Manager. Dann stürzte sein Anstoss-3-Spielstand ab. Sport ist nur gut, wenn man zuschaut. Fußball ist belanglos. Aber oft sind unwichtige Themen die wichtigsten.
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9 Kommentare

  1. Gewagte, aber unhaltbare Thesen, die, so aus dem Subtext zu lesen, ein wenig anders ausfielen, hätten die Doitschen es weiter gebracht oder gar den Pokal geholt.
    Spanien spielt den besten Fußball und rettet durch seinen Finalsieg ein Spektakel, dessen Kommerz-Schraube seit Jahrzehnten immer noch etwas weiter und gerade mit Ansage überdreht wird, dass es im fast wörtlichen Sinne, – denkt man an die Halbzeit -Show, – quietscht.
    „Seelenlos” als Vokabel ist mehr Ressentiment des Verlierers, als ernst zu nehmende Kritik.
    Als „seelenvoll” mag man das Rumgegurke und Gekicke der Deutschen oder was sonst noch als Gegenmodell zum spanischen Ticki-Tacka herhalten könnte wohl auch nicht bezeichnen. Eine beim Sport ohnehin komplett abwegige Kategorie.
    Die Popularität des Fußball hängt zum ganz großen Teil an der Einfachheit und Nachvollziehbarkeit der Regeln und der Tatsache, dass es wirklich (fast) jeder, der mag spielen kann.
    Die Professionalisierung fordert früher oder später ihren Preis: das Ende der weltumspannenden Popularität – oder einen Reset.

  2. Wie echt sind denn die heiligen Fußballemotionen denn überhaupt?

    Auch beim Schauspiel im Theater wird bisweilen geheult, sich entsetzt und emotional geladen was der Stoff hergibt. Meistens ist man sich jedoch darüber einig, dass es sich beim Theater lediglich um Theater handelt.

    Beim Fußball, soll jedoch, so die Fußball Ideologen, alles echt sein. Eingekaufte Spieler sollen einem zahlenden Publikum echte Emotionen bereiten. Das kann nicht funktionieren. Und jetzt ist der Artikelschreiber auch noch entsetzt darüber, dass keine Tränen beim spanischen Publikum fließen trotz Titelgewinn.

    Dann bezahlt doch endlich mal das Publikum für seine Leistung, wenn ihr was sehen wollt. Gefühle raus quetschen für lau, das war gestern. Im Kapitalismus ist nichts umsonst. Fußball ist schließlich ein Geschäft, das sollte man verstehen.

    1. Auch hier: Ja, die Erwartungen an den Fußball sind groß, irgendwie – siehe RBL – auch die Hoffnung, wenigstens da möge noch nicht alles durchökonomisiert sein, was nämlich vor allem auch eines ist: langweilig. Aber was der Autor schreibt, scheint mir weder von Enttäuschung über das frühe DFB-Aus noch von illusorischen Forderungen aus der eigenen Komfortzone getragen zu sein. Dass die FIFA neben dem Kohle scheffeln halt auch keine wirklichen Ideen hat, zeigt das – einstweilen mal noch nicht Realität gewordene, aber wer weiß wann dann doch – Vorhaben, beim nächsten Mal dann schon 64 Teams spielen zu lassen. Oder vielleicht alle, ununterbrochen, wie ja auch sonstige Wettbewerbe immer mehr und aufgebläht (ge)worden sind, was übrigens nicht allzu gesund ist für die jetzt schon stetig am Limit spielenden Profis. Aber klar, viel bringt viel, mehr von der falschen Medizin. Daran, dass der VAR ja vielleicht für mehr „Gerechtigkeit“ sorgt, damit aber das Jubeln mit Vorbehalt recht häufig passiert, ist wohl auch kaum zu rütteln.

  3. Der Fussball habe gewonnen – so postete Toni Kross nach dem langweiligen 1:0 n.V.-Finale zwischen Spanien und Argentinien. Nun habe ich vor Herrn Kross, der einer der ganz Grossen des Fussballs ist, sowohl auf als auch neben dem Platz, natürlich jeden ihm gebührenden Respekt; aber dennoch erlaube ich mir hier eine andere Bewertung dieses Resultats (und wähne mich damit in Übereinstimmung mit dem Artikel): Spanien hat in 120 Minuten nur verhindert, dass der Fussball verloren hat und die fussball-zerstörerischen Argentinier auch noch den Titel klauen. Wirklich gewonnen hat der Fussball aber im Spiel um Platz 3 zwischen England und Frankreich. Und warum?
    Diese 90 Minuten waren der beste Beweis, wie sehr im grossen Ganzen das Spiel selbst infiziert ist mit der abstossenden Verlogenheit des ganzen nationalistisch aufgeplusterten Show-&-Macht-Rummels um es herum, wie es kaputt geht unter dem ungeheuren Druck des Welt-Hypes, dem die Mannschaften von allen Seiten ausgesetzt sind. Oder besser: Es war die wunderschönste Ausnahme, die die höchst unschöne und auch an dieser WM vorherrschende Regel bestätigte, dass das Speil statt eigentliches Ereignis nur noch Vorwand für völlig irreale Projektionen von vorgeblicher Weltwichtigkeit und Tummelplatz wahnhaft überrissener Ambitionen ist.
    Ganz anders aber im Spiel um Platz 3:
    Nach den verlorenen Halbfinales war allen: beiden Mannschaften sowohl wie ihren Fans im Stadion und am Bildschirm zuhause und allen übrigen, einfach klar: es geht nicht mehr um allzu viel! der Druck war weg, und so konnten sich 90 Minuten von einem spielerischen Überschwang, von einer freudigen (freudigen!) Spannung entfalten, nie wurde der Spass dadurch unterbrochen, dass sich schon wieder einer am Boden wälzte und schrie wie am Spiess, während alle andern sich als zutiefst misshandelte Unschuld aufspielten, nein: nach einem Foul reichte der zurückgepfiffene Verteidiger dem Gefällten ganz selbstverständlich die Hand und zog ihn auf die Beine zurück, was der sich gerne gefallen liess, und alles war o.k., Hauptsache, das Spiel ging unverzüglich weiter – sowas nannte man mal Sportsgeist; keine bösen Worte und langen Diskussionen, dafür umso mehr schöne Spielzüge, Torschüsse und Goals (6:4! wann hat’s das zuletzt gegeben zwischen zwei hochkarätigen Spitzenmannschaften an einem Finale, wenn auch nur dem kleinen, eines Weltturniers?), und nach dem Abpfiff freundschaftlich angeregte Gespräche zwischen den Kontrahenten, lachende Gesichter auf beiden Seiten: einfach zwei Dutzend absolute Könner, die übersprudelnde Freude an ihrem Beruf hatten und nicht nur an ihrem Erfolg – na das waren mal wirklich grossartige Vorbilder für die ganze Welt, sowas hat man lange nicht mehr gesehen. Viel zu lange.
    Nach dem Spiel hat übrigens der englische Dreifach-Torschütze Bukayo Saka das eigentliche, das wahre Ergebnis sehr schön auf den Punkt gebracht: „Wir haben die erste Halbzeit gewonnen, und sie (die Franzosen) die zweite“. Nach so einem quicklebendigen Spiel mit zehn Toren ist es tatsächlich egal, welche Mannschaft mehr „Zählbares“ vorzuweisen hat. Ja, hier war die Parole vom „Sieg für den Fussball“ wirklich angebracht, denn was könnte der Liebhaber des Spiels wollen ausser, dass es doch bitteschön in allen oder zumindest den meisten Partien wieder genau so werde: das Spiel selbst als das Eigentliche und Schöne, das den Sieg nur umso schöner macht, selbst dem Verlierer, und der weiss: Verlieren ist nur die unvermeidliche, leicht verdauliche Nebenwirkung, das Spiel selbst wiegt sowieso alles auf, Sieg wie Niederlage.
    Ansonsten war das Gros der übrigen Begegnungen weltweit sicht- und erlebbar eine Demonstration von „Fussball, die schönste Nebensache der Welt – das war ma!“ Denn so wie’s geworden ist, geht alles Schöne und Spielerische verschütt unter dem ungeheuren Lärm und dem vielen, vielen Geld, das damit gemacht wird. Lärm und Geld sind zum Selbstlauf geworden, in dem das Spiel zwar über weite Strecken unschön, dafür aber von A bis Z und in Tat und Wahrheit zur totalen Nebensächlichkeit degradiert ist.
    Der ganze Hype, der um solche Mega-Events wie die WM veranstaltet wird, ist so überaus sinn-&-verstand-betäubend geworden, alles ist medial dermassen zur hyperwichtigen Hauptsache für das Wohl und Wehe ganzer Nationen aufgebauscht, dass selbst auf dem Spielfeld das Spielerische zunehmend in den Hintergrund gerät und bei den Spielern selbst mehr und mehr eine hinterhältige, völlig überrissene Theatralik überhand nimmt. So ist für den Liebhaber des Spiels der Genuss immer häufiger getrübt durch immer längere und aufgesetztere Schmerzensdramen mit exzessivem Hin-&-her-Gewälze und Wehgebrüll nach jeder zweiten „Feind“berührung, andererseits durch forcierte Unschulds-Bekundungen voll ausladender Gestikuliererei, aufgerissenen Augen und Mäulern und mit ausuferndem Einreden auf den Schiedsrichter, der bei praktisch jedem erfolgten oder ausgebliebenen Pfiff fast grundsätzlich immer eine Mannschaft aufs Ungerechteste benachteiligt haben soll, wofür ein jedes Mal von der ganzen Welt szenisch ausgreifend Solidarität mit dem bedauernswerten Opfer eingefordert wird, auch wenn nach wenigen Sekunden jede zweite derartige (abgründig schlechte) Schauspielerei weltweit am Bildschirm in slow-mo-Grossaufnahme aus einem Dutzend Perspektiven Lügen gestraft wird – das pawlow’sch anmutende bedingt-Reflexhafte, mit welcher die Profis derlei grauenerregendes Schmierentheater unentwegt in Szene setzen, lässt vermuten, dass es ebenso wichtiger Bestandteil des Trainings geworden ist wie Fitness, Spielzüge und Taktisches; und auch der Jubel ist statt Ausdruck der Freude fast nur noch Anlass zu krampf-verzerrtem Wutgebrüll, das aller Welt die gefletschten Zähnen und geballten Fäuste zeigt und droht: Euch allen zeig ich’s, ihr Arschlöcher!!!!!!! etc. etc.
    – Nööö, Kam’raden, wenn ihr mir so kommt, könnt ihr mich mal! Verdient eure Millionen ohne mich!

  4. Kanonen statt Butter und zur Ablenkung ein „Sport“event.
    Von Sport kann nach der Rückname der Roten Karte auf Forderung von Trump eh nicht mehr die Rede sein.
    Einfach abschaffen wäre die Alternative!

  5. Zum Kapitel „Fußball ist keine Grundversorgung“ werden wahrscheinlich noch einige der zig Millionen Fußball-Bundestrainer und auch Gegner und Begeisterte dieser Sportart, der mit Abstand beliebtesten im Lande, etwas schreiben.

    „Es wäre nur fair, wenn die Übertragung zu einer Privatangelegenheit würde.“
    Das ist nicht fair. Und insbesondere nicht, wenn es sich um internationale Großereignisse, wie im Kontext Fußball um Welt- oder Europameisterschaften handelt. Mit dieser Privatangelegenheit-Argumentation kann quasi jede einzelne Sparte/Rubrik bis zum vollständigen Wegfall mit dem Rotstift zusammengestrichen werden. Dann ist für viele schon von vornherein fürs kollektive Gedächtnis nichts mehr da zum speichern.

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