Hinter die Binde gekippt

Schild auf dem "One Love" steht.
Ben Schumin from Montgomery Village, Maryland, USA, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Jetzt hätte einmal eine bunte Armbinde mehr sein können als ein bloßes Symbol – und schon scheut man die Konfrontation. Das beweist: Regenbogen- oder One-Love-Binde waren stets nur PR.

Richtigstellung meinerseits: Vor einigen Tagen schrieb ich, dass sich der wegen Katar echauffierende Quantitätsjournalismus dann doch wieder mit »Taktiken, Fouls und Kader« befassen würde. Die Einschätzung war falsch. Er kapriziert seine Energie nämlich besonders auf Kleidungsstücke. Besser gesagt auf Accessoires. Armbinden nämlich: Der gute Mensch von heute trägt eine so genannte One-Love-Binde – eine Abwandlung der Regenbogenbinde, die es vor einem Jahr noch gab.

Das heißt: Der gute Mensch trägt sie nur dann, wenn man ihn lässt. Gewährt man ihm diesen modischen Oberarmschmuck nicht, dann unterlässt er es. Zumindest dann, wenn Konsequenzen drohen.

Wo man Regenbogen trägt, sind die alten Kämpfe längst ausgefochten

Im Sommer 2021 war man noch begeistert vom Kapitän der DFB-Elf. Torwart Manuel Neuer lief mit einer Binde auf den Platz, die im Regenbogen-Style auf sich aufmerksam machte. Andere Nationalmannschaften zogen nach, überboten sich in ihrer Wertefundiertheit.

Die Europameisterschaft in jenen Wochen fand in ganz Europa statt: Und hier, zwischen Symbolik und Ergriffenheit von der eigenen Weltoffenheit, fand sich der Kontinent für einige Tage wieder. Wenn schon auf politischer Bühne kein Zusammengehörigkeitsgefühl mehr entstehen mag, die EU sich ad absurdum führt: Im Symbolismus rafft man sich nochmal auf.

Für Katar hat sich die FIFA, wohl auf Druck der Katarer, etwas einfallen lassen: Armbinde in bunter Färbung sind hier verboten. Wer dennoch damit aufläuft, muss mit drastischen Strafen rechnen. Selbst Punktabzüge drohen – und damit das Ausscheiden aus dem Wettbewerb. Der DFB hat sich schnell entschieden: Unter diesen Voraussetzungen wird man auf die Binde verzichten. Zwar ist man verärgert darüber, aber Wettbewerbsfähigkeit geht vor Wertefähigkeit.

Im Grunde lässt sich diese Geschichte wie folgt deuten: Überall dort, wo man Regenbogen trägt, sind die alten Kämpfe längst ausgefochten. Es stört sich kaum jemand daran, alle klatschen, kaum einer hält das für falsch oder gar geschmacklos. Insofern ist die Binde dort nur ein bloßes Symbol. Dort aber, wo diese Binde verboten ist, hätte sie die Chance über den reinen Symbolismus hinauszugehen: Wenn man sie denn trägt – und wenn man sich denn nicht dazu entschließen würde, die vermeintlich so wichtigen Werte, die man damit zum Ausdruck bringen würde, durch Bevormundung abluchsen zu lassen.

Kalkül ist keine Zivilcourage

Dadurch, dass man es nicht etwa darauf ankommen lässt, die FIFA zur Reaktion nötigt, wenn es sein muss mit Punktabzug und Ausschluss vom Turnier, hätte das Symbol mehr sein können als ein Symbol: Nämlich Widerstand. Eigentlich genau das, was die Symbolträger immer wieder suggerieren, wenn sie an ungefährdeten Orten so tun, als würden sie unglaublich Widerständiges leisten.

Mit dem Eingeständnis allerdings, jetzt unter Druck auf die Binde zu verzichten, offenbart sich etwas ganz Anderes: Der wohlfeile »Widerstand« des Sommers 2021, als Fußballer so taten, als würden sie gegen irgendwelche Widerstände ein vermeintlich politisches Bekenntnis ablegen, ist gar kein Credo gewesen, sondern im Grunde plumpes Kalkül. Ein Kalkül, das lässlich ist, wenn der Druck nur ein bisschen anschwillt.

Bei der Europameisterschaft mit der Binde auf den Platz zu gehen: Das war wie gesagt leicht. Sich dort als Held des Guten feiern zu lassen, ist wirklich ganz billige PR. Dass mehr als PR hinter der ganzen woken Masche steht: Das hätte sich jetzt in Katar beweisen lassen. Aber offenbar wollte keiner die Beweisführung in die Wege leiten.

Und so sitzen nun Experten und Reporter in den WM-Studios des Öffentlichen-Rechtlichen und unterhalten sich, wer welche Binde tragen sollte – oder vielleicht doch lieber nicht. Waldemar Hartmann und Gerd Rubenbauer hatten zu ihrer Zeit keinen besonders guten Ruf: Sie galten als Leichtgewichte des Sportjournalismus. Man konnte sich damals ja nicht ausmalen, was da noch kommen sollte. Heute wären sie Giganten, die vermutlich keine langatmigen Gespräche über Kapitänsbinden führen würden. Denn eines wussten sie: Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Und in diesem Fall lautet sie: Regenbogen auf Sportleroberarmen – das war alles nur Bindenwerbung, eine abgeschmackte Masche. Moralisch-politischer Fußball ist ziemlich öde …

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13 Kommentare

  1. Für die Punktabzüge bzw. den Punktestand ist die deutsche Mannschaft selbst zuständig.
    Deutschland – Japan: 1 : 2. Deutschland: Null Punkte. Da wären Punktabzüge ziemlich sinnlos.
    Wahrscheinlich wird man nach dem sang- und klanglosen Ausscheiden behaupten, man hätte dies aus Solidarität mit wem auch immer gemacht. Heuchelei kennt eben keine Grenzen.

  2. Einst wurden internationale Sportwettkämpfe auch als mögliche Brücken der Völkerverständigung jenseits politischer und kultureller Differenzen verstanden.
    Die woke Instrumentalisierung unserer Nationalmannschaft sowie das plumpe Virtue Signalling durch Innenministerin Faeser hingegen bringt in der Sache genau Null, gibt uns aber weltweit der Lächerlichkeit preis.

    Im Gegensatz dazu die Verweigerung der Nationalhymne durch die iranische Mannschaft, die für ihre Solidarität mit den Frauen im Iran Strafen in ihrem Heimatland befürchten müssen. In diesem Fall geht es tatsächlich um Freiheit und Menschenrechte. Und im Gegensatz zum Gratismut der deutschen Mannschaft, bewiesen die Iraner echten Mut.

    Der Unterschied könnte größer nicht sein.

  3. Mit bunten Armbinden, die „mehr sind als bloßes Symbol“ hatte man hierzulande doch eigentlich hinreichend schlechte Erfahrung gesammelt und daraus abgeleitet: wehret den Anfängen.

  4. Wie @AnJo schon richtig schreibt: Der Unterschied zwischen der iranischen Mannschaft und den europäischen Bindenmeistern könnte kaum größer sein. Zumal die Verbände aus England, den Niederlanden, Belgien, Schweiz, Wales, Frankreich, Dänemark und Deutschland sich ja auch mal hätten absprechen können, um diesem ungekämmten FIFA-Präsidenten und den katarischen Oberbonzen die Stirn zu bieten, anstatt jeder für sich still zu verzichten.

    Schlimmstenfalls hätten sie gelbe Karten oder so etwas riskiert, was auch noch den Regeln widersprochen hätte und die Sache richtig hätte ins Rollen bringen könne. Aber dann wäre das Geld wohl nicht leicht genug verdient worden.

    Ich hätte da mal ’nen Vorschlag für ’ne Kapitänsbinde in Katar: Eine schwarze mit der weißen Aufschrift Yemen Lives Matter!.

  5. Ich würde das Thema größer angehen als nur diese bescheuerte Armbinde mit bescheuertem Slogan von irgendwelchen Marketingzombies.

    Bill Hicks on Marketing

    https://www.youtube.com/watch?v=tHEOGrkhDp0

    Die Binde ist schon deshalb feige, weil sie nur für die multi-geschlechtliche Buchstabensuppe und ihre Feelings galt, also den kleinsten gemeinsamen Nenner, und nicht für zu Tode geschundene Sklaven aus Nepal und anderen Ländern. Auch nicht gegen die Korruption in der FIFA oder andere dunkle Machenschaften im Profi-Fußball wie Wettmanipulation, Doping, Ausbeutung usw. Oder im Iran werden Frauenrechte hochgehalten von ausländischen NGOs. Die picken sich das raus, was gerade für ihre Propaganda passt. Es geht aber nicht wirklich um diese Menschen.

    Nur mal was die Korruption betrifft:

    Investigativ-Journalist Jens Weinreich über die FIFA & WM in Katar – Jung & Naiv: Folge 610

    https://www.youtube.com/watch?v=6P3hYe_qDR8

    Das Ziel für die EM in Deutschland sollte für die sein, die sich noch nicht abgewandt haben, dass mehr Fans sich verabschieden und den Tatsachen ins Auge sehen. Nur das tut den Mafiosi weh. Ich habe gestern etwas diskutiert und mir fiel auf, dass es unter den Diskutanten Niemanden gab, der sich als Fan der deutschen Nationalmannschaft outete. Das war früher anders. Es könnte also tatsächlich einen Hoffnungsschimmer geben, dass das ewige Wachstum im Profi-Fußball bald zu Ende ist. Natürlich zeichnet sich schon ab, dass sie dann ihr kriminelles Geschäft in anderen Ländern machen, so wie die Zigarettenindustrie. Ohne Zweifel wäre das auch noch ein langer Weg. Es gibt mittlerweile aber eine kleine Tradition, wo Bürgerrechtsbewegungen Gangsterspiele in ihren Städten verhinderten. Für die könnte es auch ein Ziel sein für nach der EM 2024 in Zukunft jegliche Gangsterspiele in Deutschland zu verhindern.

    Es könnte auch sein, wenn sich der Fußball verabschiedet, dass dann die NFL nach Deutschland kommt. Der erste Schritt wurde in München gemacht. Dann wird Deutschland weiter amerikanisiert und die Geschäftspraktiken in der NFL, der reichsten Liga der Welt, sind nicht besser als die der FIFA. Die Besitzer der NFL-Clubs sind bis auf einen pakistanisch-amerikanischen Oligarchen alle weiße Republikaner, alle Milliardäre, die als Owner, also Besitzer angeredet werden. Das ist sogar ehrlicher als hier. In der Berichterstattung über sie findet ihr so Nuggets wie die Yacht des Jerry Jones, dem Besitzer der Dallas Cowboys, die ist länger als ein Football Field. Der Chef von Houston Texas Bob McNair sagte mal über seine Spieler, dass die „Gefangenen nicht das Gefängnis betreiben dürfen“. 70 % der Spieler in der NFL sind Farbige. Also die Raiders noch in Oakland spielten, musste die Stadt Polizeistellen etc. kürzen, um den Club bezahlen zu können. Trotzdem wanderte der Besitzer dann nach Las Vegas ab, weil dort das bessere Geschäft winkte. Über die Zustände in Las Vegas könnte man auch viel schreiben.

    Letztlich ging es dem Habück und anderen Beteiligten aber darum, davon abzulenken, dass er erst neulich in Katar war um um teures LNG-Gas zu betteln mit Bückling. Hätten sie nicht den Krieg gegen Russland mit angezettelt und wären bei dieser WM zu Hause geblieben, hätten sie keines dieser Probleme. Aber ihre Gier nach Geld war stärker und schlägt alles Andere. Es ist ihr einziger Wert, der einzige wahre Wert des Wertewestens, den sie haben.

    Ich habe auch gestern erfahren von Rechten, weil bei „Linken“ (Linksliberalen, Salonlinken) liest man keine Kritik mehr an eigenen Leuten, genauso wie Kritik an der Ukraine:

    https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Ausschreibungen/20221103-rahmenvereinbarung-fotografische-begleitung-des-ministers-der-ministerin-und-auftragsfotografie-fur-das-bmwk.html

    Das kriege ich normalerweise nicht mit, weil ich keines dieser Medien lese, die darüber berichteten.
    Ihr verschwendet nur eure Lebenszeit mit solchen Leuten. Das solltet ihr auch bedenken und abwägen. Bei dem Habeck könnte auch sein, dass er in irgendeinen Skandal läuft, ähnlich peinlich wie es damals dem blaublütigen Verteidigungsminister-Darsteller passierte. Was seine Dreistigkeit betrifft, erinnert er mich an den. Aber keine Sorge: Sollte das passieren, kriegt er natürlich auch einen goldenen Fallschirm.

    1. Hi Jonny Derp,
      meine vplle Zustimmung zu deinem Kommentar.
      Die Verlogenheit in unserer Gesellschaft wird immer größer und erfasst immer mehr Bereiche. Man kann alles auf Geldverdienen einiger weniger reduzieren und trufft den Pudelskern.

      Fußball – die schönste Nebensache der Welt – ist schon lange keine Nebensache mehr, sondern knallhartes Geschäft. Genau so korrumpiert, von Geld und Machtgeilen Mitmenschen unserer Zeit okkupiert, wie ganz viele „soziale Organisationen und Vereine“. Der deutschen Bevölkerung wird dort überall ein Bild vorgegaukelt, was einem Glitzerprospekt einer großen Werbeagentur entnommen worden sein kann, aber nicht mit der erlebten Realität der Menschen, welche auf Hilfe solcher Vereine und Organisationen angewiesen sind, zu tun hat. Was ist mit der OSZE, OPCW, RK, Ärzte ohne Grenzen geworden? Alle sind sie vom westlichen Moralismus und deren Machtpolitik durchdrungen. Was ist von einem internationalen Gerichtshof zu halten, wo kleine vor allem afrikanische Massenmörder und Kriegsverbrecher verurteilt werden, aber die ganz großen Fische, wo die Opferzahl hunderttausend oder gar millionen beträgt, die Richter einsetzen?

      Es ist gerade wieder eine Moment erreicht, wo wenige Menschen alles Gute gegen die Wand gefahren haben. Es regiert nur noch Gier nach noch mehr Dollar, den aber jeder Photoshop endlos kopieren kann und mehr Wert vorgaukelt als, er eigentlich in der Wirklichkeit hat.

      1. Symbolismus ist ein Fluchtraum für die Unmündigen. Auch wenn Fußballprofis Millionen verdienen – von den Milliarden, aus denen die Macht der weltweiten Oligarchie erwächst sind sie weit entfernt. (Bill Gates ist der Besitzer von ca. 100.000 Hektar Ackerland in den USA. Man müsste enteignen, nicht um lächerliche Steuergroschen derer kämpfen, die das 10 oder 20-fache von Lieschen Müller verdienen. Die 6,7 Mrd. Dollar von George Soros sind das 100.000.000 fache des Wertes eines lächerlichen Eigenheims in prominenter Lage der Betriebsleiterin eines von Schließung bedrohten Betriebs. Die bewohnt zwar dieses Eigenheim, hat es aber noch lange nicht bezahlt. Es gehört ihr nicht, sondern sie bedient die Forderungen der Bank. Um das mit dem Enteignen mit Hilfe eines historischen Beispiels praktisch zu wenden: https://www.youtube.com/watch?v=xeVPBR64UpA&ab_channel=AndreasKettel . Der Reichtum eines mittelalterlichen Lehensherrn war vorstellbar und wurde manchmal in Kisten transportiert, die man sich unterwegs aneignen konnte. Der Reichtum der gegenwärtig herrschenden obersten 1.000 der Welt ist für die gegenwärtigen Armen unvorstellbar. Deshalb zieht auch keiner mit Forke oder Axt vor die Burg oder legt sich im Wald auf die Lauer. Alles was zu hören ist: Neidiges Geschwätz – und kein Vorschlag zur Abhilfe.

  6. Ein bisschen wohlfeil halte ich es schon mit der Armbinde oder Mund zuhalten.
    Ich denke das es umgedreht werden könnte, was die Funktionäre mit den Sportlern macht. Boykott.
    Wenn die ihre Sachen packen und nach Hause fahren, es ist noch nicht ein mal so das wie bei manchem „Amateure“ das Salär leiden würde oder die Bundeswehr meckern würde.

  7. Das letzte Mal waren Armbinden symbolisch so aufgeladen zur Zeit des Nationalsozialismus. Und sich die Hand vor den Mund zu halten, eröffnet als Symbol viele Deutungsmöglichkeiten: Wollten die Spieler ausdrücken, dass Ihnen schlecht wird, angesichts der DfB-Entscheidung? Oder wollten sie darauf aufmerksam machen, dass in Deutschland die Meinungsfreiheit gefährdet ist?

    Wenn sie ein Zeichen setzen wollten für die Möglichkeit, Homosexualität im Gastgeberland Qatar in der Öffentlichkeit zeigen zu dürfen, hätten sie ein konkreteres Symbol nehmen sollen, z.B. dass die Spieler sich gegenseitig vor der Kamera Zungenküsse geben.

    Insgesamt kann man auch fragen, ob die Klimakrise nicht ein drängenderes Problem ist, so dass ich vorschlage, dass die DfB-Elf bei dem Spiel gegen Spanien nach dem Anpfiff direkt zum eigenen Tor läuft und sich an die Torpfosten festklebt. Das wäre ein wirklich starkes Signal, das weltweite Beachtung fände und das Ergebnis des Spiels wäre auch nicht anders als das gegen Japan.

    Die Welt schaut schließlich auf Deutschland und wartet sehnsüchtig auf Belehrung, was gut und böse ist. Unsere 11 könnte dieses Bedürfnis besser stillen mit klareren Zeichen.

  8. Die One-Love-Binden sind die Gummistiefel der Politikerin.
    Männer sitzen im Luftschutzkeller oder trotzen den Fluten in gelb.

    Es ist unmöglich, sich Herbert Wehner mit One-Love-Binde vorzustellen.

    Probier mal aus – Augen zu und durch !

  9. Niemals konnte man als Beobachter besser sehen wie fremdgesteuert 99% der deutschen Menschen sind, als bei dieser Weltmeisterschaft.
    Die Fußball begeisterte Nation ist plötzlich gegen Fußball.
    Warum?
    Weil die Medien es so wollen.
    Diese Land ist verloren.
    Ein Land das sich darüber freut das es zerstört wird und daran aktiv mit arbeitet.
    Mit einer Armbinde eine politische Botschaft vermitteln zu wollen und weil man nicht darf sich den Mund zu halten…das ist Kindergarten
    mfg bonnie

  10. Es wäre angebracht, dass dort, wo es für Schwule noch gefährlich ist, sich zu outen, weil sie dem Hass der Massen und dem Ende der beruflichen Karriere ausgesetzt sind, der DFB, die Bundesliga und alle Spieler endlich die Regenbogenfarben tragen: Im deutschen Profifußball. Auch Punktabzüge wenn es zu schwulenfeindlichen Äußerungen durch Fangruppen oder Funktionäre kommt wäre eine echte Ansage.
    Und dazu gehört auch, den Steuerhinterzieher Hoeneß auch für seine schwulenfeindlichen Aussagen anzugehen.

    Dieses VirtueSignalling verbundenmit Gratismut ist einfach nur verlogene PR.

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