
Wir müssen wieder härter arbeiten, sagte der Kanzler – und die sich selbst Linke nennenden Leistungs- und Bildungskleingeister spucken Gift und Galle. Haben sie recht?
Doch, doch, man muss auch mal was Positives zu Friedrich Merz sagen. Das gebietet die Ausgewogenheit. Manchmal trifft er ja einen Punkt – zugegeben: Absichtlich vermutlich nicht. Aber der Zufall ist eine Kraft, der man einiges zutrauen kann. Und manchmal hilft Merz ganz offenbar der Zufall, um ein bisschen Glück beim Denken zu haben. So auch neulich, als der Bundeskanzler der Bundesrepublik Schlandi meinte, dass wir wieder härter arbeiten müssten. Nun stellt sich freilich die Frage, was der Mann konkret meinte – andererseits sollte man Politiker nicht nach Konkretem fragen, für solche Sachen haben sie Lobbyisten. Aber grundsätzlich trifft er einen Nagel auf den Kopf.
Es ging ihm vermutlich um das Renteneintrittsalter und verlängerte Wochenarbeitszeiten – aber durchaus auch um das, was man einst mal Arbeitsethos nannte: Den Stolz der Menschen auf das, was sie beruflich tun – was sie können und wissen. Das ist in weiten Teilen der Gesellschaft aufgeweicht – während der Corona-Jahre haben die Bürger auch erfahren, dass es auch laufen kann, wenn nur noch irgendwelche systemrelevanten Leutchen an den Arbeitsplatz trotteln. Die anderen blieben fern und bezogen weiter Bezüge. Dass das nicht ewig so weitergehen konnte, schien klar – aber einige Berufsverbände, nicht zuletzt die Lehrer, hätten das gerne verewigt. Die Linken im Lande – das Häufchen, das sich so nennt, dabei aber gerne autoritär und totalitär auftritt – fanden diese Entwicklung genial. Kein Wunder – denn diese Leute – und jene, die diese Richtungsangabe gerne für ihre lausigen Ideen kapern –erweisen sich zu oft als Leistungsfeinde und Bildungshasser.
Szenen der Bildungs- und Leistungsverweigerung
Man erkennt dies recht schnell, wenn sie über menschliche Geschichte sprechen. Begriffe wie »historische Gerechtigkeit« machen anschaulich, wie dort Bildung verstanden wird: Als moralische Kategorie. Der Postkolonialismus ist ein Ausbund an Tatsachenkonjugationen, man biegt und beugt sich die Geschehnisse so zurecht, dass am Ende eine ganz neue Historie entsteht. Sicher, das so entstandene Geschichtsbild ist weit weg von den längst vergangenen Realitäten, sondern mehr so eine Wunschgeschichte – Mathias Brodkorb hat das sachlich fundiert und wohltuend unaufgeregt dargelegt in seinem Buch. Was ist das anderes als Bildungsfeindlichkeit? Vermittelt werden soll ein möglichst eindimensionales Bild von den geschichtlichen Prozessen, welches eben nicht die volle Komplexität erfassen möchte. Es sich einfach machen – hier erteilt man nicht nur dem Bildungsanspruch eine Abfuhr, sondern auch gleich noch dem Leistungsgedanken. Denn wer Geschichte simplifiziert, wer dem Publikum die Irrungen und Wirrungen der menschlichen Spezies in ihrem Fortschreiten in eben dieser Geschichte nicht nahebringen will, der tischt konsumierbare Geschichtshäppchen auf, deren Verinnerlichung wirklich keine Leistung darstellt.
Ohne die Critical Race Theory (CRT) geht so eine Betrachtung heute nicht mehr. Sie ist vielleicht nicht in aller Munde, aber drängt immer penetranter an die Öffentlichkeit und soll als neuester Stand der Wissenschaft an den Mann gebracht werden – und an die Frau und an diverse andere Geschlechter: Womit wir beim nächsten Bildungsnotstand wären, der sich als Wissenschaft gewandet und die bewährten Bildungsinhalte vom Tisch fegen möchte. Die CRT lässt sich tatsächlich sehr kurz erklären: Der weiße Mensch ist ein Teufel – er ist Rassist, selbst dann, wenn er es nicht ist. Warum? Weil es in seinen Genen liegt – oder in seinen Memes, um mit Richard Dawkins‘ Theorie zu sprechen. Egal, was er auch anstellt: Er diskriminiert alle, die nicht weißer Hautfarbe sind. Was hier als Wissenschaft verkauft wird, ist in Wirklichkeit eine Komplexitätsverweigerungshaltung, die es sich mit der Deutung der Welt recht einfach macht. Dergleichen hat die Nation of Islam in den USA schon in den Sechzigerjahren von sich gegeben – sie erzählte damals, dass die Dunkelhäutigen vom Stamm der Shabazz abstammten. Die Black Muslims betrachteten es als Gottesauftrag, die »ausgebleichte Rasse« zu zivilisieren. Das kommt einem bekannt vor – und hat später Einzug gehalten in die CRT. Geht es also um Wissenschaft? Um etwas, dass der gebildete Mensch wissen muss?
CRT ist die Grundlage für etliche Phänomene, die konträr zum Bildungskanon der Aufklärung und damit auch zum Leistungsgedanken laufen: Nehmen wir nur jene Bildungsinitiative aus dem kalifornischen Oakland, die vor einigen Jahren für Aufsehen sorgte und auch in Deutschland in einschlägigen Kreisen für empfehlenswert gehalten wurde. Ziel jener Bildungsinitiative war es, eine gerechtere Mathematik zu ermöglichen. Was auch immer das sein soll, denn der Umgang mit Zahlen ist an sich wertfrei, auch wenn man mit Werten addiert, multipliziert usw. – so möchte man jedenfalls meinen. Aber Irrtum: Damals erklärte man den kalifornischen Lehrern, dass Mathematik von Weißen dominiert würde und damit eine weiße Herrschaftspraxis sei. Man solle daher Schwarze und Latinos nicht nach einem richtigen Rechenergebnis fragen, denn das fördere die weiße Vorherrschaft. Hört sich das nach Bildungseifer an? Noch dazu ist der Einwand dieser CRT-Aktivisten ein klarer Fall mangelnder Bildung, denn die Mathematik entstand im Nahen Osten, wurde von Leuten kultiviert, die – um es wie die Nation of Islam einst einordnete – vom Stamm der Shabazz abstammten. Und ist es nicht rassistisch, wenn man Schwarzen und Latinos nicht mehr beibringen möchte, wie man mit Zahlen hantiert?
Freitagsdemo: Jetzt auch in richtig?
Sicherlich: Der Bildungssektor ist in vielen westlichen Ländern schon weitaus länger vom ursprünglichen Bildungsgedanken entrückt worden, als es dergleichen Verrücktheiten in den Mainstream schafften. Die CRT, die »neue non-binäre Biologie«, der Antrieb Geschichte umzudeuten und zeitlich rückwirkend Gerechtigkeit walten zu lassen, haben es erst neulich in die Wahrnehmung eines breiten Publikums geschafft – dass sie jedoch Fuß fassen können, ist sicher ursächlich in einer fehlerhaften Bildungspolitik zu suchen, die auf Leistung und Inhalte immer weniger Wert legte. Das Feld war längst bereitet, der Unfug hatte es leicht. Der schulische und akademische Betrieb wollte in den letzten Dekaden besonders progressiv sein, glaubte es lässlich, dass jungen Leuten nur noch das beigebracht wird, was sie später im Berufsleben brauchen könnten – alles andere: Zierde! Das kann weg! Wer brauchte denn schon schöne Künste? Und wem nützt es, wenn er den Namen einiger deutscher Reichskanzler nach dem Ersten Weltkrieg kennt? MINT wurde zum Schlagwort – nicht unberechtigt freilich, denn von nichts kommt nichts. Aber die MINT-Fächer gingen zulasten von Fächern, die wirtschaftlich nicht gemolken werden konnten und die man daher eher für verzichtbar hielt.
Mitverursacher dieser Misere: Konservative, die in dieser Bildungsfrage ganz und gar keine konservative Politik betrieben – ganz im Gegenteil und wie so oft auch auf anderen Feldern. Sie sorgten nicht nur für schulische Betriebe, in denen die Abschlüsse zunehmend erleichtert wurden, um so möglichst viele Schüler und Studenten durchzuschleusen und der Wirtschaft zu überstellen, sondern sie verursachten mit dieser Simplifizierung auch eine Form von Bildungsverdrossenheit, wie sie kaum eine Gesellschaft vorher gekannt haben dürfte. Natürlich fanden Schüler auch schon vorher, dass die Schule doof sei – aber eine derart gravierende Gleichgültigkeit gegenüber dem, was man wissen kann: Das ist auch die Leistung der liberalen Gesellschaft, in der alles erlaubt ist und anything goes das Credo schlechthin darstellt – eben auch der Mut zur Unbildung. Sogenannte Soziale Medien sollen nun in Australien für Kinder unzugänglich gemacht werden. Reicht das noch? Ein kurzer Blick in den morgendlichen Nahverkehr. Dort sitzen Schüler eng beieinander, die kaum zehn Jahre alt sein dürften und die schon um kurz nach Sieben mit ihren Mobiltelefonen zocken; der Schein des Displays leuchtet auf ihren kleinen Gesichtern auf – jede Epilepsiewarnung fiele auf fruchtbaren Boden, doch die Kleinen sind vertieft in ihr Spiel, nehmen nichts mehr wahr. Kann man nach dem Blitzlichtgewitter eigentlich noch Leistung erwarten? Oder Lust auf Bildung?
Da war es doch konsequent, dass man freitags gleich ganz der Schule fernblieb. Um zu demonstrieren – und die Eltern fanden es stark, der Journalismus jubelte mit. Den Kindern simulierte man zu jener Zeit, dass es vollkommen richtig sei, Verpflichtungen zu meiden, wenn man der Ansicht ist, etwas Anderes habe gerade mehr Priorität. Dann kam es auch noch zum Home-Schooling – wegen des Lockdowns – und wieder sah es so aus, als sei Schule und Bildung etwas, dass verhandelbar sei. Nun geht es freitags wieder auf die Straße – der Grund ist nicht unvernünftig: Es geht gegen die Wehrpflicht, die Pflicht bald auf Russen zu schießen – und nicht etwa für eine phantastische, weltabgewandte Klimapolitik, wie auf den Freitagsdemonstrationen von einst. Journalisten jubeln diesmal nicht, sie sind auf Regierungskurs und wollen Boris Pistorius nicht ärgern – nun jubeln die Friedensbeseelten. Man mag das verstehen, aber zur Schulzeit zu demonstrieren: Ist das nicht so oder so etwas, was grundsätzlich als nicht erstrebenswert gehalten werden sollte? Bildung ist kein beliebiges Gut. Es sollte auch kein Recht auf Unbildung geben, denn erst die Bildung etabliert Menschen in der Gesellschaft. Zugegeben: Das klingt nach einer Plattitüde.
Entfernung von der Wirklichkeit
Das klingt wie einer jener Sprüche, den die Politik immer dann absondert, wenn mal wieder ein Bildungsgipfel ansteht. Was schon lange nicht mehr geschah. Aber tritt die Politik zusammen, so geht es vornehmlich um die finanzielle Ausstattung von Schulen – und weiß Gott, manche Schultoilette braucht auch dringend eine kostenintensive Renovierung. Dass aber zeitgleich ein Schulbetrieb am Laufen gehalten wird, der Menschen in die Gesellschaft wirft, die von grundsätzlichen Dingen keine Ahnung mehr haben, die immer schlechten lesen und schreiben können – und überdies das geschichtliche Verständnis von Vierjährigen aufweisen, ist keine Frage zu verteilender Gelder, sondern durchaus auch eine Haltungsfrage. Denn wenn eine Gesellschaft so tut, als sei Dummheit völlig in Ordnung, wenn man nur irgendwie damit über die Runden kommt, produziert nun mal Lebensmodelle, die sich in der Bildungsferne einrichten und diese Nische als ihr Grundrecht verteidigen. Und das trifft nicht nur die unteren Schichten, sondern alle: Bildungsverdrossenheit ist keine Klassenfrage, sondern die allgemeingültige Haltung in allen Schichten.
Die heutigen Linken – Parteien ebenso wie die oben genannten Aktivisten – sorgen sich wenig um den Bildungsmangel an sich. Wenn sie den aufs Tapet bringen, geht es auch bei ihnen um Geld – ihre Haltung hingegen ist oft gelebt bildungsfeindlich. So jubeln sie gerne Leuten zu, die Suppe auf Kunstwerke werfen, was auch so übersetzt werden könnte: Kultur darf zerstört werden – und damit auch: Geschichte ist scheißegal. Muss man alles nicht mehr wissen – ist ja auch lange vorbei. Das ist eine Bildungsverachtung, die sich keine Gesellschaft leisten kann, die im internationalen Wettbewerb überhaupt noch irgendetwas reißen möchte. Wer Bilderstürmern auf die althergebrachten Werke nicht Einhalt gebietet, muss sich wirklich nicht wundern, wenn damit Unbildung zum Lifestyle und Markenkern des Landes wird. Alte Bücher umzuschreiben, weil man gewisse Passagen nicht mehr erträgt: Man kann das freilich tun – dass damit aber irgendjemand auch nur ein Jota klüger wird, sollte bitte keiner meinen. Ganz im Gegenteil. In einigen neueren Serienformaten, sind plötzlich englische Lords dunkelhäutige Männer – in der Serie »Bridgerton«, die im 19. Jahrhundert spielt, ist gar die Queen schwarz. Das mache man, weil man colorblind gecastet habe, ließen sich die Macher zitieren. Wenn am Ende gewisse Zuschauer wirklich annehmen, dass es damals so gewesen sei: Darf man das Verdummung nennen? Gut, Serien sind keine Bildungseinrichtung – sie können aber nur so fatalen Unsinn verbreiten, weil die Bildungsgrundlagen sukzessive wegbrachen.
Die Entwicklung zuletzt ist freilich das vorläufige Finale einer bereits langanhaltenden Entwicklung – und ja, angeschoben wurde das von Leuten, die damals schon irrtümlicherweise meinten, sie seien irgendwie links. So traten auch die Punks auf, zeigten sich bildungsfern und leistungsverweigernd – sie gründeten Musikgruppen, die weder eine Noten lesen noch ein Instrument spielen konnten, aber so taten, als könnten ihre »Stücke« dereinst zur Klassik werden und gegen Händel, Mozart oder die Beatles anstinken. Diese Mentalität hat Einzug gehalten in den Mainstream, die Punks von einst lobten gar die Ex-Bundeskanzlerin und betrauern nun, nicht bei der Bundeswehr gewesen zu sein. Ob sie Schule noch immer Scheiße finden, darf man nur spekulieren – vermutlich ja. Man muss wirklich nicht dem Strebertum das Wort reden, denn das hat was Lästiges – Streber hat keiner lieb. Aber diese zunehmende Gleichgültigkeit gegen alles, was der Mensch wissen kann – abseits von Apps und Games –, dieses Auslagern von Fertigkeiten – an Apps oder KI –, macht uns zu einer Idiocracy. Wir müssen also durchaus härter arbeiten – Merz meinte das sicher anders, aber grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand mehr Engagement und Leistungsbereitschaft für gesellschaftlich sinnvoll erachtet. Dass es freilich ausgerechnet dieser Mann ist, für den Schulen ein gesellschaftlicher Kostenfaktor sind und dessen Bildungsvorstellungen für junge Leute im Schnüren ledernder Marschstiefel gipfeln, ist freilich ein Hohn. Aus den Vereinigten Staaten wissen wir allerdings: Je schlechter der Bildungsgrad, desto eher geht man zur Army …
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Und sie sägten ab die Äste, auf denen sie saßen, Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen, wie man schneller -und länger sägen konnte, und fuhren; mit Krachen in’s Inferno!
👍👍👍
👍👍👍
Härter arbeiten, für schlechte Wohnungen, für weniger Lohn, für weniger Rente, für schlechte Gesundheitsversorgung, für schnelles Frühableben; für weniger Bildung und schneller ficken für neues Kanonenfutter!
Die Reichen müssen noch reicher werden!
@Otto0815
HOCH DAS BEIN , DIE LIEBE WINKT- DER KAISER BRAUCHT SOLDATEN
@Otto0815
Danke! Besser kann man das eindimensionale und unkonstruktive Denken des Autors nicht zusammenfassen!
@Georg
Ich glaube, da haben Sie etwas missverstanden.
Meine Güte, was schreiben Sie für einen Unfug: schlechte Wohnungen, weniger Lohn, weniger Rente, schlechte Gesundheitsversorgung, weniger Bildung, schneller Ficken, genau das ist das Ergebnis jahrzehntelanger grün- sozialistischer Idiotenwirtschaft. Die Reichen sollen schuld sein ? Der übliche marxistisch- leninistische Sondermüll, an dem sich die Linke seit Jahrzehnten aufgeilt. Weniger und schlechtere Bildung ist ein typisches Merkmal linker Versagertruppen, das Beste Beispiel ist Bremen, seit Jahrzehnten von Linken regiert, die letzten Jahre mit Hilfe der Kommunisten, das Ergebnis ist eine völlig verblödete Schüler- und Lehrerschaft, sowie die höchste Armutsquote Deutschland. Finde den Fehler !
@Dr. Klöbner
Wo haben Sie denn Ihren Doktortitel erworben?
So einen Schwachsinn wie Sie hier äußern habe ich zuletzt in der Zeit von Adenauer gehört.
Es gibt in Bremen weder (echte) Linke noch Kommunisten die für die Politik verantwortlich sind/waren und wenn Sie SPD-Orange für links halten dann irren Sie sich gewaltig und lösen bei mir Zweifel an Ihrem vermeintlichen Doktortiel aus.
Danke für Ihre Antwort! Sie sind mir zuvor gekommen.
„@Dr. Klöbner
Wo haben Sie denn Ihren Doktortitel erworben?“
…in einem Comic-Strip von Loriot….
https://youtu.be/8b786iEDF7g
Wow und wann genau hat sich die CDU in die Grüne Partei umbenannt? Und seit wann war Helmut Kohl ein Grüner? So einen Schaden richtet der Konsum von zuviel Propaganda an, bitte erstmal in der Realität ankommen bevor du solchen Blödsinn ablässt. Und etwas besser aufpassen was vor deinen Augen abläuft, dann muss man sich auch nicht so Entblöden.
@Dr. Klöbner
Sind Sie als Kind mal von einem Kommunisten gebissen worden?
@Dr. Klöbner: Bei dem Müll, den Sie hier absondern, ist Ihr Nickname eine absolute Beleidigung für Loriots legendären und liebenswerten Dr. Klöbner aus der Badewanne.
Meine Fresse!
Endlich mal ein wirklich ausgewogener, gut recherchierter Kommentar, wie man ihn selten findet!
Da merkt man, das Sie sich gründlichst mit der Materie befasst haben!
Zu Ihrer profunden Intellektualität kann ich Ihnen nur gratulieren!
Weiter so!
Ihr Kenntnisreichtum und Ihre Vorurteilslosigkeit sind bewundernswert!
„Herr Schiedsrichter, ich danke Sie“, so der Fußballer Ente Lippens von Rot- Weiß Essen, zu dem unfähigen Referee, der zu ihm gesagt hatte: “ Herr Lippens, ich verwarne Ihnen“. Alles klar ?
Als „Stan“ Libuda nach Straßburg wechselte, war er mit seinem Vertrag nicht zufrieden und wollte ein Fünftel irgendwelcher Einnahmen, ein Viertel war ihm zu wenig!
Was das damit zu tun hat?
NICHTS!
Genau so wenig wie Ihr Kommentar!
Ich empfehle weniger geistige Getränke!
Es gibt immer noch Leute, die sich nicht scheuen, selbst den letzten Dreck aus ihrem Gehirn zusammenzukratzen und hier zum Besten zu geben. Für die heutigen AfD-Faschisten ist selbst Hitler ein Kommunist gewesen. So Alice Weidel, die für diese Äußerung von ihren Faschisten viel Beifall bekam. Zieht euch warm an, sollte die AfD mal die Bundesregierung übernehmen. Es könnte noch schlimmer kommen als bei dem „Kommunisten“ Schickelgruber!
Ich bin sicher kein AfD-Fan, aber schlimmer als olivgrün-blutrot-kriegsschwarz oder das in der Vergangenheit liegende gelbe Privatisierungsgeschwafel kann es eigentlich nicht werden.
Und wenn ich hier die meisten Kommentare bzw. eher Beleidigungen erlebe, bekomme ich eine Ahnung, was links bedeutet. Von Freiheit, Respekt, Achtung, Toleranz, Offenheit weit entfernt. Wenn ihr Ernst genommen werden wollt, müsstet ihr massiv an euerem Verhalten arbeiten.
Hallo @sunstreet, Sie sind mir noch eine Antwort schuldig: Sie hatten drei Ihnen bekannte Fälle angeführt, in denen DDR Bürger nicht studieren durften, weil sie – oder ihre Eltern – nicht in der SED waren. Ich hatte Sie gefragt, ob diese drei später doch noch studierten, z.B nach einer Berufsausbildung. Keine Antwort bisher….
Meines Wissens nach haben alle drei nicht studiert.
Es gibt genug Fälle, in denen Kinder von Eltern, die nicht in der Partei waren, ja sogar die Kinder von parteilosen Pfarrern, in der DDR studiert haben. Ich selbst gehöre zu ersteren.
Auch wenn ich den Fall nicht konkret kenne, habe ich den Eindruck, dass solche Argumente Ausreden für nicht geschaffte Abitur/Studienzulassungen waren, die sich nach 1990 noch gut als Verfolgtenbiografien vergolden ließen.
Ich habe verstanden, dass es andere Fälke gibt und will es gerne glauben, wie ich auch das andere geglaubt habe. Ich wollte niemanden zu nahe treten. Es wurde mir übeigens vor 1989 erzählt.
Als Leser meines Kommentares finde ich Sie prinzipiell symphatisch, allerdings sollten Sie an der Qualität Ihrer Argumente noch ein wenig feilen…
Eigentlich war das schon immer so, wie du es beschreibst und im letzten Satz zusammenfasst. Das Neue ist vielleicht, das früher, zurmindert in den letzten hundert Jahren, sehr viele Menschen sich dessen bewusst waren und sich nicht einreden ließen ließen, alles geschähe zu ihrem Besten oder für die Umwelt, die Freiheit, die Gerechtigkeit. Die Arbeiterbewegung, wo sie nicht den Umsturz anstrebte, kämpfte darum, einen Anteil des Reichtums, den man erarbeitete, zu bekommen. Nicht ohne Erfolg, wenn wir zurückblicken.
Weil du Wohnung mit anführst. Im Berliner Zentrum, im damals kleinsten Stadtbezirk Friedrichshain, lebten vor dem 2. Weltkrieg doppelt so viele Menschen wie heute. Es sollen 1939 350.000 gewesen sein und die Bedingungen waren bestialisch.
Nach dem Anschluss der DDR war man voller Hohn über unsere „Platte“. „Arbeiterschließfächer“ und so. Vier Personen auf ca. 60 qm, Zentralheizung, warm Wasser, Kinderspielplatz hinter Haus. Umfassender Kündigungsschutz. Also das, was man sich unter Unglück und unerträglichen Wohnverhältnissen verstellt. Die Häuser stehen noch immer, die Mieten haben sich verzehnfacht , plus Nebenkosten und wir bekommen gepredigt, wir hätten über unser Verhältnisse gelebt, müssen uns einschränken, mehr arbeiten, schlechter leben, Einbußen hinnehmen, das Klima retten und für unsere Ausbeuter in den Krieg ziehen.
Gut, dazu hat man das Volk auch früher schon zwingen können. Aber es gab wenigstens ein größeres Bewusstsein dafür, dass es nicht das eigene Wohl ist, für das man kämpfen soll.
++
👍👍
In den USA wären sehr, sehr viele Menschen froh, wenn sie in Lebensverhältnissen wie in der früheren DDR leben könnten!
Das ist mal sicher!
Ist ein großer Totentanz. Die letzte Extase vor dem Absturz in die tiefen der Hölle.
Doch, wir sind eine großartige Gattung. Wir glauben zu wissen, was im Universum in den letzten 13 Milliarden Jahren passierte, erklären, was in den ersten 60 Sekunden nach dem Urknall passiert sein könnte, sind aber außerstande, die Folgen unserer Handlungen in den nächsten Tagen realistisch zu beurteilen.
Absurde Theorien sind in der Neuzeit, die auch schon ein paar hundert Jahre alt ist, ständiger Begleiter. Die sind kein Privileg aktuell aufgeweckter Linker. Man muss nur faschistische Rassentheorie anführen. Vielleicht, weil mit der Neuzeit die Möglichkeit der Kirchen eingeschränkt wurde, mit einer einzigen großen absurden Theorie alles zu dominieren. Ich weiß es nicht und stelle jetzt auch keine eigene, vermutlich genau so absurde Theorie auf. Aber auch ohne Theorie konnten wir mit dem Entstehen dessen, was Marx die bürgerliche Gesellschaft “ nannte und was später „Kapitalismus“ genannt wurde, eine Explosion des menschlichen Wissens und der Produktivkräfte beobachten. Es ist nun, da er verfällt, auch der Verfall von Wissen und der materiellen Basis der Gesellschaft zu beobachten und natürlich eine Entfesselung der destruktiven Potentiale, die ihm schon immer zu eigen waren. Zuerst in unserem Teil der Welt , wo er am höchsten entwickelt war. Vielleicht, zu hoffen ist das, werden die Menschen in anderen Teilen des Planeten von uns verschont und sind klug genug, aus unseren Fehlern zu lernen und einen Ausweg finden.
In diesem Sinne auf ins frohe Fest.
Man muss nur faschistische Rassentheorie anführen
Rassenkunde war damals Zeitgeist, die Nazis haben sie „nur“ besonders konsequent umgesetzt. An sich kann diese Forschung auch durchaus wichtige und nützliche Erkenntnisse bringen, sie ganz zu unterbinden, halte ich nach wie vor für einen ideologischen Irrweg. Aber der Mensch neigt irgendwie dazu, von einem Extrem ins andere zu verfallen. Bedauerlich…
Rassentheorie haben die Rassiaten des 19. Jahrhunderts auch als besonders progressiv verkauft. Zusammen mit Euthanasie, Übermenschen züchten usw. Der Hitler hat sich das alles nicht selbst ausgedacht. Der hat nur zusammengeklaubt, was er gefunden hat.
Es war die Zeit, als durch die Industrialisierung die Naturwissenschaften gerade zu explodierten, der daraus resultierende Fortschritt überall sichtbar wurde und sich in der Mehrheitsgesellschaft der Glaube festigte, man habe mit den Wissenschaften den Hebel, um die Welt aus den Angeln zu heben. Geradezu zwangsläufig musste jeder Obskurantismus, jeder bornierte Schwachsinn bis hin zu virulenter Bösartigkeit eine “ wissenschaftliche “ Form annehmen, wo für die noch blöderen Menschen weiter das Wort des Pfarrers galt.
Ich weiß nicht, ob das heute nicht noch genauso ist. Heerscharen von Wissenschaftlern, die die Bildschirme bevölkern und rein zufällig messerscharfe Analysen vortragen, die, was sind wir erfreut, die Handlungen einer weisen Politik bestätigen.
Was sollten das für „nützliche Erkenntnisse “ sein? Ich kenne nichts dergleichen und bin mir sehr sicher, dass auch in Zukunft nichts zu erwarten ist. Auch nicht durch diesen gewendeten Rassismus der woken Irren.
Lombroso zum Beispiel, ein im 19. Jahrhundert anerkannter und geschätzter Wissenschaftler, man würde ihn heute einen Experten nennen, glaubte den „geborenen Verbrecher“ nachweisen zu können. Es ging in seiner Expertise soweit, dass er anhand von physiologischen Eigenschaften die Neigung zu Verbrechen prognostizierte. Er untersuchte und sammelte präparierte Schädel von Toten und zu Tode gebrachten Verbrechern. Das kommt einem aus späteren Zeiten bekannt vor? Richtig. Die Ironie an der Sache ist, dass Lambroso nach faschistischen Maßstäben als Jude gegolten hätte.
Ich denke nicht, dass diese Entwicklung ihren Ursprung im Menschen hat. Wie er reagiert, hängt von seiner Produktionsweise ab, vor allem den Produktionsverhältnissen. Wenn der Wert und damit der Profit das Bewegungsgesetz dieser ist, wird dem alles untergeordnet und der menschliche Geist folgt dem gesetzmäßig.
Der Mensch hat auch andere Potentiale, wenn die Produktionsweise auf seinen Bedürfnissen aufgebaut ist. Dass es um die menschliche Gesellschaft geht, kann nicht der Grund seiner gesellschaftlichen Fehlentwicklung sein. Das wäre tautologisch
Es zerfällt nur die westliche Welt. Das was man den globalen Süden nennt, die steigen auf, die entwickeln die Produktivkräfte. Wir leben in einer Abstiegsgesellschaft, wollen das nicht wahrhaben, denken zu sehr eurozentristisch und entwickeln in diesen historischen Abstiegskampf absurde Theorien.
Das schreibe ich ja, dass der Abstieg in „unserem“ Teil der Welt beginnt.
Nur denke ich, dass er auch vor den neuen, jetzt ungeheuer erfolgreichen Volkswirtschaften nicht aufhören wird, wenn dort nicht andere Antworten auf die Fragen unserer Existenz gefunden werden. Aber das kann ich nicht prognostizieren. Kein Ahnung, ob das gelingt. Wenn sie das Geschäft weiter auf der gleichen Grundlage wie wir betreiben, da hat Meyer oben recht , wird es schwer.
Der Abstieg der einen ist der Aufstieg der anderen!
Ich war jetzt an paar mal in Asien, auch in China und kann nur von der ungebändigten Lebenslust der asiatischen Jugend berichten. Dort scheint ALLES möglich zu sein. Mit Deutschland hat man Mitleid. Man versteht nicht, warum in Deutschland die Züge so unpünktlich fahren, was in China völlig undenkbar ist.
Wenn sie dann im Flieger sitzen und in die alte Welt zurück fliegen müssen, dann kommt das einen wie eine Reise in die Vergangenheit vor. Dieses Gefühl teilen viele Asienreisende. Wer nur im eigenen Sumpf schmort, bekommt natürlich davon nichts mit
Es haben sich die Bundestags-Fraktionen einstimmig (!!!) zu Weihnachten und darüber hinaus noch eine saftige finanzielle Erhöhung gegönnt. Frei nach dem Motto, dass sich erbrachte Leistung lohnen muss.
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bundestag-mehr-geld-f%C3%BCr-fraktionen-trotz-geschrumpften-parlaments/ar-AA1SGhkK
Dazu: https://test.rtde.xyz/inland/265358-bundesbank-deutschland-erreicht-rekorddefizit-seit-der-wiedervereinigung/
Wenn man sich selbst die Lohnerhöhung ohne jede Begrenzung von außen festlegen kann, werden Leute genau das tun, was die Bundestagsabgeordneten mal wieder getan haben: sich schamlos selbst bedienen. Für die politische Kaste ist der Staat ein großer Selbstbedienungsladen.
Aber man kann unfähige Politiker doch einfach ganz demokratisch abwählen! 🤣 Sollten sie wieder erwarten doch nicht in den Bundestag (oder einen Landtag) kommen, kommen sie ganz bequem bei einer Stiftung oder Gewerkschaft unter. Alles bezahlt vom Steuerzahler. Leistung muss sich schließlich lohnen!
@Veit_Tanzt
Renten kürzen, die Jungen aufhetzen, die Alten nehmen euch die Rente weg, Billionen von Schulden für Aufrüstung und ein korruptes System in der Ukraine generieren die die Jungen abtragen müssen und selbst Champagner trinken während Klingbeil (SPD) magere Zeiten für die Bevölkerung ankündigt.
Die Jungen sollten sich lieber die Frage stellen ob sie überhaupt das Rentenalter erreichen oder vorher an der Front elendig krepieren oder wenn es gut läuft die Schulden samt Zins und Zinseszins abstottern darf.
„Plus 23 Prozent: Von der Leyen erhöht sich ihr Gehalt
Rückwirkend zum Juli bekommen die EU-Kommissare und Beamten erneut mehr. Es ist die achte Erhöhung in kurzer Zeit. Die Brüsseler Bediensteten erhalten jetzt bis zu 26.000 Euro im Monat. Noch viel mehr profitiert Kommissionspräsidentin von der Leyen.
8. 12. 2025 – von Manfred Ulex
Zu Weihnachten können sich die 67.400 EU-Bediensteten erneut über eine kräftige Gehaltserhöhung freuen. Rückwirkend zum 1. Juli erhalten sie noch einmal drei Prozent mehr. Damit steigen die Bezüge zum achten Mal seit Anfang des Jahres 2022. Insgesamt sind es seitdem 22,8 Prozent.
Zusätzlich erhalten die Beamten der Europäischen Union steuerfreie Zulagen. Ohne diese Boni liegt das niedrigste Grundgehalt nun bei 3.754 Euro – 110 Euro mehr als bisher. Das Höchstgehalt eines Beamten steigt um rund 760 Euro auf rückwirkend 25.986 Euro.
Von der Leyen bekommt 1.000 Euro mehr
Da diese Gehälter im Gleichschritt mit denen der EU-Kommissare steigen, erhöht sich das Grundgehalt von Präsidentin Ursula von der Leyen (CDU) um rund 1.000 Euro auf rückwirkend 35.800 Euro. Die 26 Kommissare bekommen 850 Euro mehr – das sind nun 29.250 Euro.
Hinzu kommen aber noch üppige steuerfreie Zulagen.
Ende 2024 hatte es rückwirkend bereits eine Erhöhung um 7,3 Prozent gegeben, Anfang dieses Jahres dann um 1,2 Prozent. Die EU von der Leyens‘ folgt damit einer Gewohnheit der vergangenen drei Jahre. Seit 2022 erhöht sie die Gehälter ihrer Bürokraten jeweils zweimal pro Jahr.
Zum Vergleich: Das Gehalt des Bundeskanzlers liegt derzeit bei 30.200 Euro. Gemeinsam mit der Abgeordnetendiät von 10.600 Euro und weiteren Zuschlägen in Höhe von 21.000 Euro bekommt Amtsinhaber Friedrich Merz (CDU) knapp 62.000 Euro im Monat.
Von den Erhöhungen auf Brüsseler Ebene profitieren auch die 30.500 pensionierten EU-Beamten. Sie sollten eigentlich 70 Prozent ihres letzten Gehalts bekommen – nun wird es immer mehr.
Die Kosten dafür liegen aktuell bei 2,4 Milliarden Euro im Jahr. Sie werden nach Berechnungen der Kommission aber bald die Dreimilliarden-Euro-Marke knacken.“
…um einen Experten aus der Ukraine zu zitieren, der damit aber den Kiewer Sumpf meinte:
„Die Leute klauen, als ob es kein Morgen mehr gäbe“.
Warte mal, wurde da etwa die Brandmauer zur AFD eingerissen und man hat sich mit dem Rechtsextremismus gemein gemacht??? Kann gar nicht sein!!!!!111!!!!
Als die wahren Rechsextremisten hatten sich doch die Grünen ausgezeichnet. Ich suche
bei der AFD immer noch nach Rechtsextremisten. Wenn man einen Rehpinscher als
Kampfhund einstufen würde, wird es trotzdem nie einer werden.
Härter arbeiten für die Ausbeuter und Gierhälse, die uns und unsere Kinder auch noch in einen Krieg führen wollen?? Geht’s noch??
@AeaP: 👍👍👍
Man sollte definieren wer härter arbeiten sollte. Genau die Gierhälse und Ausbeuter
sollten endlich einmal überhaupt arbeiten. Es wurde noch nie so viel Vermögen vererbt
wie in den letzten Jahren. Und es wurde noch nie so wenig Vermögenssteuer bezahlt.
Das ist sogar den Ammis aufgefallen und das soll schon etwas heißen! Wir haben zudem
so viele Miliardäre wie noch nie in der Deutschen Geschichte.
@AeaP: 👍👍👍
👍👍👍
Wie wäre es wenn die Politiker und politischen Beamten überhaupt erstmal Arbeiten würden? Ansonsten sieht man die nur immer fetter werden weil sie von einem gelage zum nächsten ziehen und dieses als Arbeit bezeichnen. Deshalb geben diese Leute auch jede Minute nach dem Aufwachen als Arbeit aus, sonst wären es jeden Tag nur wenige Minuten.
Also liebe Kleptokraten und lieber FF, geht doch erstmal selbst Arbeiten und so in 20 Jahren können wir uns dann auch auf Augenhöhe über dieses Thema unterhalten.
Die arbeiten halt inkl. Pausen 25 Stunden durch, alles zum Wohle des Volkes 🙂
👍👍👍
Nun wird man Robertos Beitrag politisch eher rechts einordnen. Die Rechten argumentieren so und natürlich findet das Anklang, weil hier ganz einfach an dem gesägt wird, was unsere Zivilisation ausmacht und erfolgreich gemacht hat. Was das wirklich ein linkes Projekt?
In den USA sind nun Groypers auf den Plan getreten, die behaupten, die USA würden von Israel ferngesteuert, über AIPAC. Ein Unsinn. Man hat dann aber im Gegenzug mal Gelder aus Katar verfolgt. Da gingen Unsummen an amerikanische Universitäten und zwar um den Faktor 100 mehr als AIPAC. Da wäre ein Motiv: Schwächung der USA und gleichzeitig Gewinnung von Hilfstruppen für die Hamas. Hat ja geklappt.
Und dann sind da noch andere Effekte, die das Ansehen der Wissenschaft kollabieren ließen. Was soll ich mich verkopfen und Physik lernen? Ich schreibe ins Internet, dass es den Klimawandel und das Virus nicht gibt. Dafür kriege ich unzählige Likes.
Die hat Roberto irgendwie vergessen.
Wer hat die zunehmende Verdummung der Schüler über die letzten Jahrzehnte zu verantworten? Die dümmsten kommen in die Politik offenbar und werfen mit Zahlen um sich und haben offenbar gar keine Ahnung was eine durch die Luft übertragbare Krankheit bedeutet. Oder exponentielles Wachstum. Deswegen verordnet man Staubmasken gegen Viren. Und wirft wild mit irgendwelchen großen Zahlen um sich um Angst zu verbreiten. Zahlen die von eben diesen Politikern abhängig Beschäftigte geliefert haben wie gewünscht.
Niedersachsen schafft gerade die Division in Mathematik in der Grundschule ab und setzt die Abwärtsspirale fort:
https://www.nwzonline.de/familie/mathematikaenderungen-in-grundschulen-kein-schriftliches-teilen-und-komma-rechnen-ab-2026-27-in-niedersachsen_a_4,2,3196910198.html#
https://bildungsportal-niedersachsen.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=22516&token=c76e7cb55abff2bfe0b953946fb26a0652b21f43
Hier besonders 2.3: „Die Lernenden verwenden die Algorithmen der
schriftlichen Addition, Subtraktion (mit einem
Subtrahenden) und Multiplikation sicher und
können ihre Vorgehensweise erläutern“
Aber „den Algorithmus“ sollen die Grundschüler kennen.
Steht so auch im Kenrcurriculum.
Wozu auch dividieren? In dreißig Jahren sitzen diese Schüler dann auf der Regierungabank und in Ministerien. Und legen die nächste Bildungsreform fest.
Wer ist hier gegen Wissenschaft? Ohne die Grundlagen wird das nichts mit der Wissenschaft.
Die jungen Christdemokraten die gerade über die Renten palaverten hatten auf ihren
Privatschulen schon gar keine Mathe mehr. Denen wird beigebracht wie man einen
Windsorknoten bindet und wo der beste Schneider wohnt.
Die, die auf die „richtigen“ Privatschulen gehen, lernen vor allem, wie sie später die Politiker auswählen, die ihnen ihren Reichtum mehren…
Die Clowns , die sie meinen, werden zu (politischen) Hilfsarbeitern dressiert.
Was ist denn daran Unsinn? AIPAC ist die stärkste Lobby Organisation in den USA. Es gibt dort einfach eine sehr starke Israelische Lobby, die zumindest zum Teil die Außenpolitik und manchmal auch Innenpolitik der USA bestimmt. Man muss sich ja nur mal Leute wie Ben Shapiro, Mark Levin oder Ted Cruz ansehen. Das sind einflussreiche Leute, die das Wohl Israels über das Wohl der USA stellen. Genau das kritisieren die Groypers und zwar mit Recht. Gibt dazu doch auch gute Bücher ,zum Beispiel: The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy
Book by John Mearsheimer and Stephen Walt
Die Bildungsschlappe scheint sich auch beim Autor niederzuschlagen. Einfach nur den Wikipedia Artikel zur CRT zu öffnen, hätte schon gereicht, ein bisschen weniger ins Schwadronieren zu kommen.
So wie die CRT im Artikel dargestellt, scheint es ja das schlimmste auf der Welt zu sein, weiße Menschen zu dämonisieren. Es ist natürlich eine Einbahnstraße Rassismus einfach umzukehren und das dann als progressiv zu verkaufen, keine Frage. Aber ob man als weißer Mann nicht vielleicht aus ein bisschen weniger hysterisch werden kann, wenn irgendwelche Einsprüche formuliert werden, die einem nicht ganz passen, sei die andere Frage .
So wie es im Wikipedia-Artikel steht, ist CRT lediglich ein konzeptionelles Framework, welches sich speziell in der amerikanischen Rechtswissenschaft mit der Kodifizierung von Rassismus in Gesetzen auseinandersetzt. Ob jetzt irgendwelche verwirrten US-Aktivist*innen ausreichen diese Theorie zu diskreditieren sei dahin gestellt. Gerade auch weil es ja durchaus erklärungsbedürftig ist, dass eine solche Theorie aus den Rechtswissenschaften auf die Mathematik angewandt wird. Aber vielleicht auch gar nicht so schlecht auch bei vermeintlich neutralen Wissenschaften mal etwas genauer hinzuschauen. Oder triggert sie das schon zu sehr?
„Die Bildungsschlappe scheint sich auch beim Autor niederzuschlagen. Einfach nur den Wikipedia Artikel zur CRT zu öffnen, hätte schon gereicht, ein bisschen weniger ins Schwadronieren zu kommen.“
Ich lache später!
Wiki? Schon mal was vom Einfluß einer sich selbst „Skeptiker“ nennenden Bewegung auf die Inhalte in der Wiki gehört? Nein? Wundert mich nicht!
https://wikihausen.de/?s=Skeptiker
Gibt es irgendwelche Hinweise darauf, dass ihre Skeptiker speziell den deutschsprachigen sowie englischsprachigen Wikipedia-Artikel zur CRR manipuliert haben? Oder wollten sie sich einfach nur mitteilen?
Gibt es irgendwelche Hinweise darauf, daß du zumindest versucht hast, meinen Text zu verstehen, oder trollst du dich nur durch die Kommentare nach am AfD-Motto „Hauptsache es sieht nach Opposition aus“?
CRT lässt sich kurz so zusammenfassen, daSs alles Böse in der Welt von alten weißen Männern verursacht wird, und alle anderen Hautfarben unschuldige Engel sind.
Und Wikipedia wird sowieso von Propagandisten und arbeitslosen Idioten geschrieben. Die haben Zeit dafür.
Ihre intensives Studium der CRT hat sie zu dieser differenzierten Aussage bewogen? Wenn sich die Theorie der CRT auf diese simple Dichotomie runterbrechen lässt, dann scheinen ja die Anhänger der CRT besonders einfällige Idioten zu sein! Gut, dass sie es als strebsamer Malocher diesen Nichtsnutzen mal richtig zeigen konnten! Spaß bei Seite, vielleicht fragen sie mal ihren Arbeitgeber nach ein wenig Bildungsurlaub, denke das könnt ihnen gut tun, bevor sie weiter solchen Unsinn verbreiten.
Ah, deswegen schlafen immer mehr alte weiße Männer auf Parkbänken und die jungen
Männer mit dem dunklen Taint können sich durch ihren Drogenverkauf schon hübsche
Apartmentwohnungen leisten.
Während Alte , ( vorwiegend Männer ) ohne Zähne das Straßenbild Deutschlands zunehmend prägen, bekommen andere Kassenzuschüsse zb bei Apple Smartwatch ..
In diesem Land überrascht mich nicht mehr o)
Arbeit ist nicht gleich Arbeit . Slaven waren auch Arbeiter am Ende ..
Seit der Wende, monopolisierungen und steigende Preise überall .Die Folgen waren damals schon jeden denkenden Menschen klar. Das alleine an Merz festmachen zu wollen, wird diesem Thema nichteinmal im Ansatz gerecht.
Merz macht nur sichtbar, wessen Interessen seit fast 40 jahren bedient werden von der Politik , die seit dieser Zeit regelmäßig die Diäten sich selber erhöht haben, was auch mit meinem Verständniss von Demokratie nur noch wenig zu tun hat..
Merz ist nur der schamloseste und offensichtlichste Reichmacher der Reichen.
Genau o))
Als Beispiel nur mal die Preisentwicklung von einem Lebensmittel in den letzten 2 Monaten
1,29€, 1.59€, 1,79€, jetzt 1,89€
Je höher der Preis, desto mehr Umsatzsteuer (Märchensteuer)
Gibt es eigentlich eine Statistik wieviel Geld der Staat bei Bürgergeldempfängern über die Umsatztsteuer wieder einnimmt? Würde mich wirklich interessieren.
Über den Daumen gepeilt einfach die Zahl der Empfänger nehmen, mal Regelsatz und davon so… 12 Prozent? Also den Schnitt zwischen ermäßigtem und vollen Märchensteuersatz. Miete geht ja extra.
Wobei da noch die Heizkosten sind, die ja meines Wissens auch voll versteuert werden.
@Elberadler
Mit den 12% könnte hinkommen, DANKE.
SABINE VON LIDL
https://www.youtube.com/watch?v=7K6JYvUgt7k
Rentner-Song Gruppe Gutzeit
https://www.youtube.com/watch?v=aVaSxywe9wg&list=RDaVaSxywe9wg&start_radio=1
Ich hab noch eine.
Wie ich erst vor zwei, drei Jahren erfuhr, zahlen wir auch Kaffee-Steuer.
Wir zahlen auch eine „Sektsteuer“, vor gut 120 Jahren eingeführt von Wilhelm II. zur Finanzierung der damaligen kaiserlichen Kriegsflotte. 😉
@Otto0815
Guter Hinweis. Bei Gesprächen mit Menschen, die nach ganz unten weitergereicht wurden, brauche ich gar nicht mehr zu argumentieren, dass wir alle die Geld- und Waffenschieber in der Ukraine, Brüssel und Bärlin über die Steuern bezahlen. Immer bekomme ich zu hören: Ich bin raus, als Hartzer sieht das Finanzamt von mir keinen Cent.
Das ist, wie Sie schreiben, ein Irrtum. Eigentlich ist’s noch schlimmer: Die Tabaksteuer wurde unter Rot/Grün zur Finanzierung des Afghanistan-Abenteuers stark erhöht. Bis heute steigt sie weiter. Die Schaumweinsteuer wird für Sekt und andere Spirituosen erhoben. Sie wurde 1902 als „Schlachtschiffsteuer“ eingeführt und gilt bis heute. Diese und weitere „Spezialsteuern“ (z.B. auf Sprit, Strom und Heizenergie) verstecken sich im Produktpreis, ohne dass uns diese Steuerspende überhaupt bewusst wird.
Was der Einzelne tatsächlich insgesamt an Steuern zahlt ist kaum jemand bewusst.
In den Preisen der Waren ist nicht nur die Mehrwertsteuer enthalten, in den eingerechneten
Transportkosten sind z.B auch die Benzinsteuer und die KFZ Steuer und die Lohnsteuer des
Fahrers enthalten. Dazu noch die Kosten der Lagerhaltung: Gundsteuer, Vers. Steuer in der Gebäudeversicherung, Energiesteuern, Lohnsteuer der Mitarbeiter, und, und ,und. Die
Steuern die bei der Herstellung anfallen kommen auch noch dazu! Da könnte man noch ein
paar Stunden tippen um alle Steuern zu erfassen.
auch das, genau das o)
„Je höher der Preis, desto mehr Umsatzsteuer (Märchensteuer)“
Am Ende meines Berufslebens habe ich in einer Altenpflegeschule unterrichtet, acht Jahre lang.
Ich habe eine hohe fachliche Kompetenz, da ich zwei Fachkraftausbildungen absolvierte, ich bin sowohl Kranken- als auch Altenpfleger, ich bin Pflegedienstleitung, für Palliativpflege zertifiziert, für Kinästhetik zertifiziert, für Psychatriepflege zusätzlich qualifiziert, habe 35 Berufsjahre am Bett, davon 20 als Bereichsleitung, 3 Jahre im Hospiz tätig gewesen und 10 in Psychiatrie und Gerontopsychiatrie. Nach 7 Bandscheibenvorfällen und 3 Wirbelsäulen-Ops konnte ich praktisch nicht mehr arbeiten und bewarb mich an einer Altenpflegeschule und habe dort sehr gerne unterrichtet, es hat mir Spaß gemacht!
Die Kurse waren gemischt, sowohl von den Ethnien her, als auch vom Bildungsgrad, vom Hauptschüler bis zum Abiturienten.
Ich habe Prüfungen erstellt und abgenommen, mündlich, schriftlich, praktisch. Bei mir wahren Smartphones nicht erlaubt und ich habe unbezahlt Lerngruppen angeboten, um schwächeren Schüler Hilfestellung zu geben, die von diesen aber nicht genutzt wurden, sondern von denen, die gute Schüler waren und sich weiter optimieren wollten! Wohlgemerkt, ich habe in diesem Zeitraum weit über Tausend junge Leute unterrichtet.
Meine Erfahrungen waren diese:
-Niemand konnte den Dreisatz um z.B. eine 5%te Desinfektionslösung auf 5 l Wasser zu errechnen
-Niemand beherrschte eine fehlerfreie Rechtschreibung
-Niemand war in der Lage die Kernaussagen aus einem Text zu extrahieren
-Für ungefähr 10% war Pünktlichkeit ein Fremdwort
Da der Gesetzgeber vorsieht, das die Leute auch die Grundlagen erlernen, wie unsere staatlichen Institutionen verfassungsmäßig funktionieren ( ja, ich weiß schon ), musste ich auch dieses entsprechende Lernfeld unterrichten.
Meine Erfahrungen waren folgende:
-Den Unterschied zwischen Bundestag und Bundesrat kannte so gut wie niemand
-Die Funktionen des Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten kannte so gut wie niemand
-Die Anzahl der Bundesländer kannten nur eine kleine Minderheit
-Interesse an Politik war bei den wenigsten festzustellen, man hielt das für langweilig bis überflüssig, aber jeder hatte zu allen Themen eine „Meinung“
-Nur eine Minderheit hat an Wahlen teilgenommen
In Lernfeldern die sich mit Demenz befassten, wo zumindest rudimentäre Geschichtskenntnisse erforderlich sind, auch Alltagsgeschichte, weil bei dementiell veränderten Menschen das am frühesten Erlernte am längsten im Gedächtnis bleibt, habe ich folgendes festgestellt;
-Das Interesse war durchgehend hoch
-Bis auf Ausnahmen konnte niemand sagen, wann der 2. Weltkrieg begann oder endete
-Alle kannten Hitler und wussten, dass er die Juden umgebracht hat, wieviel, wann, wo konnte niemand benennen. Einzelne muslimische Schüler fanden das gut und richtig
-Frühere Bundeskanzler und deren Parteizugehörigkeit konnte niemand benennen
95 % der Schülerschaft haben die Prüfung bestanden, ein Viertel von diesen mit den Noten Gut und Sehr Gut!
Da das Geschäftsmodell der Schulen darin besteht, Geld zu generieren, waren hohe Durchfallquoten kontraproduktiv, da die Träger ( Heime, Pflegedienste) sonst keine Schüler mehr dort hinschicken würden! Daher wurden an den Vornoten gedreht, wegen der Prüfungszulassung und Schüler mit zu hohen Fehlquoten wurden durch gefälschte Anträge beim Regierungspräsidium die Zulassung trotzdem erwirkt!
Die meisten Dozenten besprachen bei der Prüfungsvorbereitung sämtliche Fragen einschließlich sämtlicher Antworten!
Da ich mich in diesem Bereich auskenne, habe ich nur meine Erfahrungen hier gepostet ohne diese zu werten.
Ich will hinzufügen, das ich die jungen Menschen wirklich mochte und ganz viele sehr geschätzt habe auf Grund ihrer charakterlichen Qualitäten!
Richtig rein gekniet haben sich v.a. die Minderheit der älteren Schüler, vor allem die alleinerziehenden Mütter, die ihre prekäre Lebenssituation verbessern wollten!
Meine Frau hat in der Zeit, in der wir geschieden waren ( 17 Jahre keinen Kontakt, nach dem Suizid meiner zweiten Frau haben wir zum 2. Mal geheiratet), den gleichen beruflichen Werdegang wie ich gehabt und die identische Erfahrung gemacht!
Wie es in anderen Berufsfeldern aussieht, entzieht sich meiner Beurteilung!
@Wallenstein
Vielen Dank für Ihren beeindruckenden Beitrag, der sich in weiten Teilen mit meinen eigenen Erfahrungen deckt.
Ich wünsche Ihnen einen gesunden, entspannten und durch gute Beschäftigungen bereicherten Ruhestand.
Was mir Freunde aus dem Handwerk, Elektro, Metall, Maurer usw. erzählen, sind die Lehrlinge dort genauso ungebildet und werden genauso zum Abschluss getragen.
Sieht an der Uni auch nicht besser aus. Abi, aber trotzdem ungebildet und Grundlagen fehlen. Zum Abschluss wird man dort dann auch getragen. Gibt Ärger für die Dozenten, wenn alle durchfallen.
Und dann heulen die Verantwortlichen wegen Fachkräftemangel.
Alles Gute für Ihren Ruhestand!
Gab’s früher nur bei Anwalts- und sonstigen Privilegiertenkindern.
Gleiches Recht für alle, oder?
Oh Mann, im Vergleich zu dir ging es mir in meiner alten, leider verstorbenen DDR mit 3 Männern ziemlich gut. Meine Lebenserfahrung ist, Menschen, die im sozialen Bereich arbeiten, Alten- und Krankenpflege, reiben sich infolge ihres „soziales Ticks“ zu sehr für andere Menschen auf. Der Kapitalismus ist eine gnadenlose Klassengesellschaft, der kein Mitleid kennt. Sozial eingestellte Menschen wie du leiden darunter am meisten. Du solltest mehr an dich selbst und weniger an andere denken, denn Egoismus ist doch die Grundlage des Kapitalismus. Einige meiner Landsleute – die früher das Parteiprogramm auswendig kannten – haben dies klar erkannt und wurden sehr reich. Sie haben die Welt bereist, fremde Länder und Kulturen kennengelernt wie kein Wessi zuvor.
Vom sozialen Trip kannst du auf Grund deiner Sozialisation nicht mehr runterkommen, was dir Probleme bereitet.
Inhaltlich hast du recht aber was nutzt dir das? Werde ein wenige mehr egoistisch, der Kapitalismus will es so und du mußt überleben…
Ausgezeichnete Empfehlung👍…versuche ich schon seit Dekaden umzusetzen… 🤓
Aber du langweilst dich, sonst würdest du hier nicht soviel schreiben!
Als Autowerkstattleiter ging es mir ganz ähnlich.
Aber es war schon rein arbeitstechnisch so gut wie unmöglich qualifizierte Leute zu finden, die man auch mal 5 Minuten alleine lassen, konnte ohne das die Gefahr bestand, das die Werkstatt abbrannte.
Allein schon weil ich eben auch sehr oft auf Reisen war und mein Partner da gerne etwas Unterstützung gebraucht hat.
Mir war ja schon egal ob jemand schlecht schreiben konnte, oder politisch auf Linie war, respektive er überhaupt eine Ahnung von Politik hatte.
Mein Partner war Meister und hätte auch eine Zeitlang ganz gerne einen Lehrling gehabt, es kam aber aus den genannten Gründen nie so weit, auch weil ich so gut wie immer am Ende mich dann doch dagegen entschied.
Einer war ganz toll, eloquent, intelligent, einfühlsam und war gleichzeitig auch sehr schnell, hatte aber ein Alkoholproblem und demzufolge auch keinen Führerschein…
Da waren Leute, die haben mit dem Dampfstrahler die Autos von innen saubergemacht. volle Kanne, das kann man sich gar nicht vorstellen….sowas
Die, die wir dann einstellten, kamen dann meist aus Polen oder sonst woher.
So hatten wir 35 Jahre lang keinen einzigen Lehrling….
monotonomer, Sie werden mir langsam unheimlich. Bei dem was Sie hier alles
gemacht haben, müssten Sie min. 135 + – 15 Jahre alt sein. Hesters wurde 108,
konnte aber schon nix mehr sehen. Tippen Sie vor einem 3 m großen Bildschirm?
Ich hatte fast von Anfang an, eine Autowerkstatt am laufen und war saisonal im In und Ausland unterwegs, als Tennistrainer, Pilot, Testfahrer, auf den Rennstrecken dieser Welt oder auch als Enduroguide, oder in Afrika Autos überführen.
Ich war auch schon Gastronom und Eventmanager und habe journalistische Recherche betrieben.
Ich muss immer wieder mal etwas Neues machen, sonst wird es mir zu langweilig.
Ich reise gerne, allein schon wegen der Sprachen und meine Hobbys sind außerdem, Musik, Schach, Snooker, Tennis, Fliegen und schnelle Autos und Motorräder und jetzt im Alter halt nur noch meine beiden Oldies.
Die Damenwelt brauche ich ja wohl nicht extra zu erwähnen….war mir immer Motivation, weil ohne ist einfach nur doof… 😉
P.S. die Tontechnik für einen Fernsehfilm hab ich auch schon gemacht.
„Pilot“ ? Bruchpilot ?
Aber „Eventmanager“ ist geil, das klingt so richtig nach “ Er hats geschafft“ … *;*
Härter arbeiten? Die Normzeit für die Reinigung eines Klassenzimmers beträgt 3 Minuten. Ob Merz das schafft?
In 3 Minuten hat Merz maximal die Rechnung für seine „Arbeit“ geschrieben: Tagessatz 5000 Euro. Und anschließend redet er sich den Rest der Woche über ein, ein echter Malocher und Leistungsträger zu sein, da er ja andernfalls nicht soviel Geld kosten würde…
https://www.nachdenkseiten.de/?p=47297
In einer Welt in der der Kontostand der einzige Maßstab ist, macht Merz es offenbar richtig.
jo…
Und all die, die sogar im härtesten Lockdown auf Arbeit erscheinen mußten, um den Laden Deutschland am Kacken zu halten, müssen sich dann in den Medien vorhalten lassen, daß sie ja nix leisten, weil sie nicht studiert haben, und überhaupt verzichtbar/ersetzbar sind, weil sie ja andernfalls auch mehr verdienen würden und nicht nur die 1500 einer Verkäuferin oder die 1800 eines Handwerkers in Ostdeutschland.
Im Monat! Nicht am Tag!
Aber immerhin hat man kurz für das Pflegepersonal geklatscht! Also kurz,
nicht einen Monat lang.
3 minuten ? Ist das schräg o (((
März und ein paar andere jedenfalls sollten nicht härter arbeiten. Genauer gesagt wäre es besser, wenn sie gar nicht mehr arbeiten würden.
Genauso ist das.
Denke, ich bin – spätestens jetzt nach der Lektüre dieses RdL-Ergusses, wohl erstellt zu Zeiten erzürnter seniler Bettflucht – jetzt doch endlich absolut falsch auf OM. Werde mich jetzt wohl doch besser mal um mein Rentenaustrittsalter kümmern. Das soll ja – auch und gerade noch einem Blacky, dem Fuchsberger – ja Harte Arbeit genuch sein.
@xblob
„Genauer gesagt wäre es besser, wenn sie gar nicht mehr arbeiten würden.“
🙂 *****
Herr de Lapuente, mit viel Nachweis Ihrer durchaus beachtenswerten Bildung haben Sie hier die Frage „Für wen oder was?“ umschifft.
Ohne viel Mühe habe ich mir per KI die Auskunft besorgt: „Weltweit werden etwa ein Drittel, also grob 30–32 % der produzierten Lebensmittel nicht gegessen, sondern gehen entlang der Kette verloren oder werden weggeworfen.“
Als Politiker die Aufforderung länger zu arbeiten stellten, habe ich mich natürlich sofort gefragt, soll ich mich als 77-Jähriger um einen Job in der Produktion von noch mehr Lebensmitteln bewerben oder besser in der Entsorgung dieser noch mehr Produktion?
Wir leben, zumindest im Westen, in einer Welt mit extrem hoher Produktivität. Ein Beispiel aus der Landwirtschaft recherchiert von der ´KI: „In Deutschland ernährt ein Landwirt im Durchschnitt etwa 150 Menschen; aktuell liegt der Wert bei rund 153 Personen pro landwirtschaftlicher Arbeitskraft“. „Um 1900 ernährte ein Landwirt in Deutschland im Durchschnitt nur etwa 4 Personen.“
Da kann es sich auf der einen Seite eine Luisa Neubauer als Reemtsma-Milliardärserbin leisten, auf ihren Flügen in der ersten Klasse um die Welt darüber nachzudenken, wie die arbeitende Masse zu noch mehr Leistung für ihr eigenes Luxusleben getrieben werden kann. Auf der anderen Seite sind da die Millionen, deren Bildungsniveau abgesenkt wurde, die aber durchaus noch darüber nachdenken können, wofür sie von 9 bis 5 im Büro hocken, bei Aldi an der Kasse stehen oder bei Mercedes die Roboter für die Produktion von mit PS überzüchteten Luxuslimousinen überwachen sollen, wobei sie sich letztere nie werden leisten können, geschweige denn sich per Erster Klasse zum nächsten Luxusresort zu begeben.
Ich kann diese Verweigerungshaltung durchaus vertehen oder besser gesagt nachvollziehen. Als alter weißer Mann empfehle ich, stattdessen darüber nachzudenken, wie man dieses System ändern kann, dass solche Widersprüche herstellt. Könntet mir ja egal sein, aber ich habe Enkel, um deren Bildung ich mich bemühe. Eine Bildung, von der ich hoffe, dass sie sie befähigt, die entscheidenden Fragen in den Vordergrund zu stellen.
„Als alter weißer Mann empfehle ich „…. lol passt o)))
Mir erschließt sich der Sinn dieses Beitrags nicht wirklich: Singt Herr De Lapuente jetzt allen Ernstes ein Loblied auf die „ehrliche Malocherei“, verbunden mit berechtigter Kritik an ausufernden woken Schwachsinnstheorien (wobei letzteres in seinem Beitrag mehr Raum einnimmt als das Thema der Überschrift)?
Aber Arbeit im Kapitalismus ist wirklich das Schönste auf Erden, wie z.B. sicherlich alle Zeitarbeitssklaven, Niedriglöhner im Pflege- und Gesundheitssektor, bei Paketdiensten, Lidl- und Aldikassiererinnen (aber auch Kassierer) undsoweiterundsofort bestätigen können, die nach dem Ende ihrer beglückenden Erwerbstätigkeit eventuell gesundheitlich ruiniert mit einer Rente unterhalb des Armutsniveaus dahin vegetieren dürfen.
Abgesehen von der verlogenen Lobpreisung der Lohnarbeit in diesen System kriege ich einen ganz besonderen Kotzreiz, wenn sich ein sich Blackrock-Schmarotzer wie Merz und ähnliche Politiker, irgendwelche „Wirtschaftsweisen“ und anderes Gesocks dieser Art, die noch nie in ihrem Leben etwas Sinnvolles und Produktives geleistet haben und trotzdem meistens noch aus Steuergeldern sich die Taschen vollstopfen, aus ihren Elfenbeintürmen herab zum Thema „Arbeit“ äußern.
Als Ergänzung aus Herrn De Lapuentes Beitrag: „Doch, doch, man muss auch mal was Positives zu Friedrich Merz sagen. Das gebietet die Ausgewogenheit. Manchmal trifft er ja einen Punkt – zugegeben: Absichtlich vermutlich nicht. Aber der Zufall ist eine Kraft, der man einiges zutrauen kann. Und manchmal hilft Merz ganz offenbar der Zufall, um ein bisschen Glück beim Denken zu haben. So auch neulich, als der Bundeskanzler der Bundesrepublik Schlandi meinte, dass wir wieder härter arbeiten müssten. Nun stellt sich freilich die Frage, was der Mann konkret meinte – andererseits sollte man Politiker nicht nach Konkretem fragen, für solche Sachen haben sie Lobbyisten. Aber grundsätzlich trifft er einen Nagel auf den Kopf.“
„Positives zu Friedrich Merz“, der ausgerechnet bei diesem Thema „den Nagel auf den Kopf trifft“?? Ist das mieseste Satire oder eine komplette Verarschung?
Aber irgendwie hoffe ich immer noch, dieser ganze Schmonzes ist einer Alkohollaune oder Ähnlichem geschuldet.
Der Artikel von Herrn De Lapuente scheint mir vom Aufbau her zwar etwas zusammengesetzt, vielleicht auch, weil in einem halben Rundumschlag eine Vielzahl von Themen und Problemen angesprochen werden sollten.
Gleichwohl handelt es sich aber um reale Probleme, die auch angesprochen werden müssen!
Der unheiligen Allianz von neoliberalen Finanzjongleuren und Plattformunternehmen einerseits und sich links fühlenden „woken“ Progressiven (Neue Linke) andererseits ist die Bildung ebenso längst zum Opfer gefallen wie die klassische Anstrengungsbereitschaft und Strebsamkeit wie man sie früher etwa in den zu Unrecht pauschal kritisierten „preußischen Tugenden“ antreffen konnte.
Dummheit gilt heute genau so als normal wie Faulheit und die Verunstaltung des eigenen Körpers durch idiotische Tätowierungen als gäbe es kein Morgen.
Eine Bildungsidee im eigentlichen Sinne existiert überhaupt nicht mehr, und zwar weder in der klassischen Humboldt´schen Ausprägung noch in jener der „allseitig entwickelten sozialistischen Persönlichkeit“ einer Frau Honecker. Es gibt überhaupt keine Bildungsidee mehr und wollte man heutige Bildungspolitiker nötigen, sich zum Thema Bildungsidee zu äußern, so würde man wahrscheinlich bei mindestens der Hälfte von ihnen feststellen, dass bereits diese Aufforderung eine Überforderung darstellt.
Okay, mancher mag nun einwerfen, dass eine Erziehung zu Flexibilität, Vielfaltsbejahung, Verleugnung eigener Interessen, Klimaangst, Gendersensibilität sowie Wissenschafts- und Obrigkeitsgläubigkeit in gewisser Weise doch auch eine Art von Bildungsidee darstellen würde.
Nun ja, ich würde es eher nur zu prägende Verhaltensdispositionen nennen, da Wissenselemente, selbständiges Denken, Kritikfähigkeit und Überblick fehlen.
Und die teils noch alten, teils schon neuen linken Mitarbeiter in den vielen Bildungsverwaltungen verstehen den Schul- und Hochschulbetrieb ohnehin anders – nämlich nur noch als Instrument der Sozialpolitik und der Bewusstseinsindustrie.
Ich finde auch, der Bundeskanzler sollte härter arbeiten. Oder überhaupt erstmal arbeiten, denn von den Politikern, die heute im Bundestag sitzen, hat kaum einer je wirklich gearbeitet und wenn, dann garantiert nicht, weil es existenziell nötig gewesen wäre.
Ich wäre dafür, daß wir zunächst mal die Arbeitsbelastung an die Bezahlung anpassen. Heißt, mit den ca 60.000 Euro Durchschnittsgehalt ist ein 8 Stunden Tag verbunden und dieser wird anteilig mit der Bezahlung verringert oder ausgeweitet. Jemand mit nur 30.000 Euro Einkommen arbeitet dann eben nur noch 4 Stunden am Tag und der Einkommensmillionär … 133 … pro Tag! Na, merkt ihr was?
In unserer Arbeitswelt gilt die Faustregel: Je weniger Geld jemand verdient, desto härter muss er dafür arbeiten. Das müsste man zuerst auf den Kopf stellen. Die Anzahl der Stunden ist ein schlechter Vergleichswert. Die einen sitzen ihre Zeit im Büro ab und es ist völlig egal ob sie in der Zeit etwas gearbeitet haben. Andere stehen am Fließband, werden minutiös überwacht und haben feste Pinkelzeiten – sonst dürfen sie den Arbeitsplatz nicht verlassen. Und wir wissen alle, wer hinterher mehr Geld ausgezahlt bekommt.
Ich muß Ihnen da leider widersprechen. Die, die heute noch im Büro arbeiten
dürfen, müssen schon ordentlich einen Schlag ranhauen, damit sie nicht von
einer KI ersetzt werden. Ein Arbeiter am Fließband, in der Gewerkschaft organisiert,
hat mit Sicherheit das doppelte Geld im Monat, als ein einfacher Bürohengst (oder Stute).
Sicher bilden Fließbandarbeiten bei Amazon oder Paketdienstleitern unrühmliche
Ausnahmen, aber gerade in den Metallberufen sind die Gehälter sehr hoch.
Der Artikel wirft einiges in einen Topf, rührt dann einmal kräftig um und serviert einen Empfindungsbrei.
Wahrheitsliebe und Leistungsbereitschaft ist nicht dasselbe. Lernen erfordert immer Anstrengung, auch das Lernen von Bullshit bedarf der Anstrengung. Welches Lernen wiederum als „Bildung“ gilt, ist reine gesellschaftliche Mode. In unserer Gesellschaft darf sich gebildet nennen, wer die herrschenden Narrative verinnerlicht hat. Merz ganze Karriere fußt zb darauf, dass er die Doktrinen der Marktesoterik rauf und runter leiern kann, auf eine Weise, die unsere Besitzer tief berührt.
Beim Bildungsideal würde meiner bescheidenen Meinung nach eine Rückbesinnung auf praktische Tugenden der Gesellschaft sehr gut tun. Wenn zum Beispiel die Heizung defekt ist, brauche ich jemanden, der Heizungen reparieren kann. Ich brauche dann niemanden, der Kleist zitiert und selbst ein Astrophysiker mit umfassenden naturwissenschaftlichen Kenntnissen wäre fehl am Platz.
Das führt zu einer Frage, die der Artikel auch nicht beleuchtet hat: Wie beurteilt man Leistung? Ich bediene noch mal das Beispiel Merz. Der hat sich in seiner Karriere sicher angestrengt. Er wird auch seine entsprechenden akademischen Grade absolviert haben. Und er war bestimmt nicht faul. Er hat aber seine ganze Lebensleistung darin investiert, in führenden Positionen dem deutschen Volk zu schaden. Wenn das die „harte Arbeit“ ist, die gefordert wird, muss die klare Antwort lauten: Nein, bitte weniger davon. Anstrengung ist kein Wert an sich, sondern braucht vernünftige Ziele.
Da könnte man fragen: Wonach strebt unsere Gesellschaft? Und das ist eine ernst gemeinte Frage. Die große Vision zur Zeit lautet wohl „Russland ruinieren“. Daneben gibt es noch Ziele wie „die Reichen reicher machen“. Ist es da verwunderlich, wenn es der Jugend an „Leistungsbereitschaft“ mangelt, sich in diesem System aufzuarbeiten? Ich finde das recht vernünftig. Das genannte Beispiel Freitags für Frieden zu schwänzen zeugt von einer sinnvollen Priorisierung. Die heutige Schulbildung bereitet nicht vor auf ein Leben in der Postapokalypse, ist also ohne Frieden völlig wertlos.
Ich habe jetzt selbst einige Gedanken ohne klare Struktur zusammen gerührt. Darum ist hier Schluss. 😉
👍👍👍
Bisher die passendste Replik auf deLapuentes Rechtserguss.
„die Reichen reicher machen“
Darum geht´s ausschließlich!
Mal ganz dämlich gefragt
– Wieso macht sich eigentlich niemand in .de die Mühe die Geschichte seit Ex-Kanzler Schröders Agenda2010, samt deren Vorgeschichte von Hass- und Vorurteilsschüren gegen „sozial Benachteiligte“, und Normalarbeitnehmer/-innen, aufzuarbeiten?
Jeder, der ein mehr als gutes Gedächtnis hat kennt die Parolen der Markttaliban, aka Neoliberalen in .de, doch schon seit Vor-Schröders Zeiten bzw. der Agenda2010 😉
Anders ausgedrückt:
Da wird immer so getan als wären Friedrich Merzens Ausfälle, und die seiner Kameraden in Berlin in Medien, Wirtschaft und Politik etwas absolut Neues.
Dabei ist das nur ganz alter (neoliberaler bzw. marktradikaler) Wein der seit Vor-Schröder-Zeit mehr als bekannt sein dürfte 😉
Wäre doch mal was für einen Overton Artikel – die Historie seit der Einführung der Agenda2010 aufzuarbeiten.
Bin mir sicher, das ich mehr als richtig liege mit meinen Annahmen, und mich wundert eigentlich nur, dass manche Leute in Deutschland immer noch denken das wäre 2025/2026 was absolut Neues was uns BK Merz, und Konsorten, hier auftischen wollen.
Das historische Gedächtnis scheint nicht vorhanden zu sein, in .de – wäre es anders wären wohl die „Reformen“ (aka Sozialabbau) nicht so einfach umzusetzen…..wer steht schon auf uralten Wein in neuen Schläuchen 😉
Die neoliberale Parole von „härter Arbeiten“ kommt mir aus Ex-Kanzler Schröders & Konsorten Mund mehr als bekannt vor, ergo nichts Neues unter der marktradikalen bzw. markttaliban Sonne wenn der Markttaliban Friedrich Merz hier dasselbe auftischt 😉
Sarkastische Grüße
Bernie
Schröder war Kanzler der ersten Rot/ Grünen Koalition. Es ist davon auszugehen, dass die
Grünen schon damals die selben Ambitionen gezeigt haben, die sie und unter Habeck und
Bärbock auf die Spitze getrieben haben. Die grünen, wie auch die CDU/CSU haben die Agenda
2010 eiskalt mit getragen und dafür gestimmt. Schröder stand dem Desaster als Kanzler vor,
aber ohne die Grünen wäre es nie so weit gekommen!
Ja, lieber Träumer danke für den ergänzenden Hinweis Sie haben natürlich auch Recht 😉
Dennoch wundert mich, dass niemand in 🇩🇪 sehen will, dass die neoliberalen Parolen seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, immer dieselben sind, die uns Ende 2025/ Anfang 2026 als angeblich absolut neu aufgedrückt werden sollen und niemand darüber nachdenken will. 🤔
Mittlerweile scheinen neue Generationen zu existieren, die das einfach zu ignorieren scheinen, und sich für die Historie der parteienübergreifenden „Reformen“ nicht interessieren🤔
Nur so lässt sich für mich erklären, dass BK Merz mit seinen „Reformvorschlägen“ einfach so kritiklos über die Runden kommt 😓👎
Gruß Bernie
und sein Parteigänger “ Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen “ ….
Da lief mir ein kalter Schauer damals über den Rücken …
War das der Dicke gut genährte mit dem Namen des Erzengels?
Lieber Träumer, ne ich glaube das war Ex-Minster Wolfgang Clement.
Der der nach seiner Ministerzeit zu einer Leiharbeitsfirma gewechselt ist für die er vorher im Bundestag Gesetze durchgewunken hat.👎
Gruß
Bernie
Sorry hab’s gerade selber noch einmal recherchiert – ist Franz Müntefering von der SPD gewesen – mea culpa Gruß Bernie
kd
Von Müntefering. Und, was ich besonders widerlich fand, das Zitat aus der Bibel wurde von ihm gefälscht, sonst hätte es nicht gepasst. In der Bibel steht: „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“
2. Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher, Kapitel 3, Vers 10 (2 Thess 3,10)
Genau
Da stehen aber auch noch andere Sachen in der Bibel, auf die Er sich aber niemals berufen hat o)))
Härter Arbeiten?
Die bequeme Sicht aus Stammtisch und dem Empörungshorizont einfältiger querer Nichtdenker ersetzt die Mühsal echter journalistischer Arbeit nicht.
Härter Arbeiten?
Herr Lapuente, lernen Sie endlich selber zu Recherchieren und zu Denken. Anstelle auf dem Niveau von Schulaufsätzen, noch zumal in schlechtem Stil langatmig und redundant geschrieben, ihre Leser intellektuell zu beleidigen. Fangen Sie selber an, ernsthaft journalistisch zu arbeiten,
„Leser intellektuell beleidigen. Fangen Sie selber an“
In einer ideelen -von hochgesteckten Bildungsidealen getragenen- Welt, die der Autor in seiner Funktion als rechtsoffener Unterschichts-Extremist -eine nach unten erweiterte Form des klassischen medialen Mitte-Extremisten wie Fleischhauer früher und Blome heute bei Spiegel, Poschardt bei Springer/WELT etc.- von ANDEREN fordert, gibt es für den Autor selbst keinen Platz und auch keinen Lebensraum, denn: 1) die Ansprüche, die er als Teil der bildungsfernen Unterschicht an andere stellt, kann er in jener ideelen, hochgebildeten Welt selber gar nicht erfüllen. In jener hochgebildeten Welt wäre der Autor massiven Repressionen der hochgebildeten Anderen ausgesetzt und 2) die Rolle des wütenden, revisionistischen Unterschichts-Talibans kann der Autor nur in DIESER Welt spielen, nur HIER gewisse Anerkennung seiner klassengleichen Blogger-Fan-Boys erreichen und durch Parasitieren auf gesellschaftspolitischen Zuständen DIESER Welt das Überleben ermöglichende Entgelpunkte erzielen.
Der Autor hat Recht mit dem, was er schreibt.
Er missinterpretiert aber Merz auf fundamentale Weise.
Während der Autor zu Recht meint, die Menschen sollten hierzulande mehr daran arbeiten, sich Bildung, Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen, meint Merz, sie sollten mehr arbeiten, um die Reichen noch reicher zu machen.
Unser Bildungsnotstand betrifft insbesondere auch die naturwissenschaftlichen Bereiche und Technik. Alles, was über die Bedienung des Handys hinaus geht, ist fremd.
Das ist auch genau so gewollt.
Die ÖR Medien geben ein Vielfaches für die Verdummung der Bevölkerung aus, als für alle Bildungsprogramme der vergangenen Jahrzehnte zusammen ausgegeben wurde.
Ein dummes Volk lässt sich eben einfacher manipulieren und zur Schlachtbank führen.
Völlig ausgeblendet ist die Vorstellung, nicht nur bei „den Linken“ dass man sich Bildung selbst erarbeiten muss.
Es dominiert die Vorstellung: Wer zB von Mathematik nichts versteht, der kann doch nichts dafür!
Geistige Anstrengung ist absolut verpönt.
Wir sind bereits so weit gekommen, dass Professorinnen, die in Prüfungen für schlechte Leistungen auch schlechte Noten vergaben, wegen „Machtmissbrauch“ angezeigt wurden. Einige wurden sogar entlassen.
Ich befürchte, dass auf diesem Gebiet längst ein „Kippunkt“ überschritten ist, wo es kein Zurück mehr gibt.
Die intellektuellen Minderleister haben längst alle wichtigen Schaltstellen unserer Gesellschaft besetzt: Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik. Das Einzige wovon sie etwas Verstehen sind Methoden des eigenen Machterhalts, wie Mobbing, …
Der Kippunkt ist längst überschritten. Verirren Sie sich einmal auf die Tagessau in
einfacher Sprache. Wenn die kein Beweis dafür ist, dass das alles so gewollt ist,
ist das Niveau bei dem Menschen schon auf 0 .
Bildung (die nützlich ist) und Verbildung (die verblödet) liegen leider ganz nahe beieinander.
Was soll es bringen von jemandem gebildet zu werden (denn Bildung wird doch idR vor allem vermittelt), der daran glaubt, dass ein Spurengas unser Weltklima bestimmen würde, der daran glaubt, dass Migration nur toll sei und mit allen Mitteln gefördert werden müsse, der daran glaubt, dass die Welt an Überbevölkerung kranken würde und daran zugrunde ginge, wenn man nicht rigoros, gar gewaltsam dagegen vorginge, der daran glaubt, dass Putin erst Resteuropa und dann die ganze Welt überrollen wolle, der daran glaubt, dass es 78 oder wie viel Geschlechter gäbe und dass das Geschlecht dadurch bestimmt sei, wie man sich gerade fühlt, der daran glaubt, dass „KI“ intelligent sei und denken könne, der daran glaubt, dass man die „Wahrheitsmedien“ und die Politik und das Tun der „Freunde“ und „Verbündeten“ nie in Frage stellen dürfe, der daran glaubt, dass wir eine weltweite tödliche Seuche erlebt hätten, und das dass jederzeit wieder passieren könnte und nur Impfen, Impfen, Impfen dagegn hülfe, – neben Wegsperren, öffentlichen Raum und Natur meiden, Zusammenkunft kriminalisieren, Pflege in Weltraumanzügen durchführen, Krankenhäuser schließen, …
Tut mir Leid, aber was soll der Ruf nach Bildung, wenn der Inhalt der „Bildung“ nur noch die völlige Verblödung und Uniformierung und Gleichschaltung der Menschen ist?
Ich stimme ihnen total zu. Der Artikel verkennt komplett, dass Bildung immer ideologischer Natur ist. Man kann nicht einfach sagen jemand sei gebildet, weil er ein gutes Abitur hat. Man lernt in der Schule vor allem eins und das ist dem liberalen Zeitgeist zu folgen. Man lernt nur Schmarren über Wirtschaft, Politik, Geschichte, Geographie usw.. Man könnte sogar behaupten, dass Leute die zu viel in der Schule lernen im Nachhinein zu nichts mehr zu gebrauchen sind, weil ihr Kopf voll mit Müll ist.
Danke ratzefatz !!!!!!
Die Glorifizierung der MINT-Fächer, insbesondere von konservativen Geistern betrieben, hat meines Erachtens auch mit der rasanten technologischen Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zu tun. Diese ist nun zum Erliegen gekommen, wir befinden uns diesbezüglich in einer Stagnation. In einer solchen Plateau-Phase rückt die Frage wieder in den Mittelpunkt, wie die technischen Erfindungen im Sinne des Gemeinwohls zum Einsatz kommen sollen. Die alte und immer wieder neu zu stellende Frage – wie wollen wir leben? – ist jedoch das Terrain der kulturell und historisch interessierten Gemüter, also der Geisteswissenschaftler.
Bildungspolitik, etwa die Bildungsexpansion ab den 1950ern, ist in Zeiten des technologischen Fortschritts auch eine Meritokratie-Maschine: Eine Gesellschaft, die etwas aus sich machen möchte, sucht gezielt nach ihren hellen Köpfen, damit diese an die vorderen Positionen gelangen, um von dort aus wichtige Arbeit zu leisten, die letztlich allen zugute kommt. Das Gegenmodell hierzu wäre die festgefahrene Ständegesellschaft, die den sozialen Aufstieg der Klugen verhindert, womit sie sich langfristig selbst Schaden zufügt.
Es ist durchaus als „bildend“ einzustufen wenn junge Menschen Demonstrationen für Umweltschutz organisieren. Sie lernen dabei wahrscheinlich mehr als im Frontalunterricht, denn sie er-fahren ja etwas. Ich habe mich zwar auch gefragt wo sie seit 2022 stecken, denn Krieg und Aufrüstung sind die schlimmsten Umweltkiller. Aber immerhin, am 5. Dez waren doch einige auf der Strasse. Bravo!
Wir haben zumindest offiziell Redefreiheit und das heißt daß auch eine Louisa Neubauer ihre Meinung sagen darf, auch wenn sie Millionen Erbin ist und Widersprüche lebt, wie zb Langstrecke fliegt und gleichzeitig was redet von 2 Grad usw…
Ich habe neulich bei diesem Klammroth ausschnittweise 2 junge Frauen gesehen, die einfach super geschickt argumentiert haben und diesen Röttgen ziemlich als das haben aussehen lassen, was er ist. Ein alter verbohrter, verknöcherter Mann, der ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil und sein eigenes Wohlergehen aus ist und sich kein Stück um die junge Generation schert. Höchstens um seine eigene Brut. Aber die ist bestimmt schon in Sicherheit gebracht.
So dumm und faul wie immer dargestellt ist die heutige Jugend nicht. Und was die digitale Verblödungsindustrie angeht.
Wer hat denn den Kindern die Endgeräte in die Hände gedrückt? Wer hat denn vor 5 Jahren über lange Strecken die Schulen geschlossen und die Kinder in Zoom Meetings gezwungen? Wer hat denn dafür gesorgt daß Entwicklungsschritte ausgeblieben sind, massive Bildungslücken entstanden sind, Essstörungen und Depressionen in die Höhe geschossen sind?
F. Merz sollte nicht von der Bevölkerung mehr Arbeitswillen einfordern, sondern sich selbst an die Arbeit machen. Dazu gehörten zuallererst Intensivunterrichtseinheiten in Geschichte, Völkerrecht, Sozialkunde, Pädagogik, Verfassungskunde….
usw.
Leider kann man einen Menschen nicht in Empathie und Souveränität unterweisen. F. Merz wird ein Kleinstbürger und eine Kleinkrämerseele bleiben. Von mir hat der gar nichts zu verlangen!
„So dumm und faul wie immer dargestellt ist die heutige Jugend nicht.“
+++
Zumindest unterliegt RdL dem bekannten Irrtum, dass überall, was auf dem Etikett steht, auch dem Inhalt entspricht. Wer ist denn heute „links“, wenn nicht all jene, die sich für Frieden, gegen den unsäglichen Krieg aussprechen, gegen die Dominanz einer Milliardärsclique stellen, die
o uns allen die letzten Selbstbestimmungsrechte raubt,
o die Gehirne mit Ideologie, Lügen füllt,
o das einzige Mittel, diese zu bekämpfen, das Recht auf freie Meinungsäußerung kastriert,
o es nur noch denen einräumt, die die Meinungen ihrer Publikationsorgane wiederkäuen
o und sie nur denen einräumt, die sich bedingungslos – aggressiv gegen jeden Abweichler -, ihrer Befehlsgewalt unterordnen.
Ich lasse es dabei: Soll RdL weiterhin alles als „links“ bezeichnen, was ihm nicht passt, ich habe keine Ahnung, welches Ziel er damit verfolgt.
Doch das eigentliche Problem, das ich mit seinem Artikel habe, liegt auf einer anderen Ebene. Was ist denn eigentlich Bildung – ist es ein Vogel, der in der Luft schwebt, flattert, ermüdet und schließlich stirbt, weil er nicht mehr gehegt und gepflegt wurde?
Oder ist Bildung das, was in einem bestimmten Moment unserer Geschichte notwendig wurde, um erfolgreich zu sein? Also Rechnen können, um Handel zu treiben, Lesen und Schreiben, um auch mit entfernteren Geschäftspartnern kommunizieren zu können? Naturgesetze verstehen lernen ohne religiöse Scheuklappen, um die Produktion zu steigern? Den menschlichen Körper kennenlernen, um Krankheiten zu bekämpfen usw. usf.
Und war nicht die Kunst (Moshe Zuckermann hat es kurz in seinem letzten Artikel zum Tod von Rolf Becker anklingen lassen) der Bereich in dem das Bessere, das glückliche, befreite Leben, Seite an Seite mit der Entwicklung des Wissens, der Bildung (auch Humanismus und Aufklärung genannt), gefeiert wurde?
Und was ist jetzt, was ist heute los?
Wir stehen an der Schwelle – oder sind schon mittendrin – zu einer neuen technischen Revolution. Die Informationstechnologie macht es möglich, dass mit einem Mindestmaß an Arbeit die gesamte Menschheit mit dem zum Lebensunterhalt Notwendigen versorgt werden könnte. Könnte! Über die Ursache, warum dieser Produktivitätssprung nur wenigen zugutekommt, ist an anderer Stelle schon genügend gesagt worden.
Deshalb nur ein Beispiel: Wer heute sein Auto zur Werkstatt bringt, wird doch sicher bemerkt haben, dass man zur Fehlerprüfung einen Computer anklemmt, das defekte Teil genannt bekommt, es austauscht und gut is… Mittlerweile erhält die Werkstatt vom PKW-Computer eine Nachricht, das dieses oder jenes Teil gewartet, ausgetauscht werden müsste, Ölwechsel fällig wäre, usw. usf.
Die Suche nach der Ursache, noch mit Nachdenken verbunden – entfällt.
Wenn das auch auf anderen Gebieten so ist, wird (Kopf-)Rechnen, Schreiben, Lesen nicht mehr, oder nicht in gleichem Maß benötigt wie früher, das hat Auswirkungen auf die Ausbildung.., Sie verstehen Herr de Lapuente, worauf ich hinaus will.
Jetzt muss man die Schulen, das ganze Leben ummodeln – die Schulen werden zu Erziehungsanstalten, was sie schon immer auch waren, mit dem Auftrag den Kindern beizubringen, dass sie in der besten aller Welten leben und dass dies, wenn sie sich nur ein bisschen einschränken, auch so bleiben wird – wenn nicht: Pech gehabt!. Und die Kunst? Verkommt zur Verkünderin der herrschende Ideologie oder zur bitteren Bestätigung: Es gibt kein besseres Leben im Falschen – Spart Co2!
Sehen Sie was ich sagen will: Das Sein bestimmt das Bewußtsein und nicht umgekehrt.
Und, zum Abschluss, auch dazu ein Aber: Warum begann die Arbeiterbewegung in einer ähnlichen Situation, so um 1900, sich für Bildung zu interessieren; warum, obwohl ihre Mitglieder nur als Hände gebraucht wurden, wollten sie ihre Köpfe, ihren Verstand entwickeln? Geht es also auch anders herum, dass das Bewußtsein das Sein verändert – und was wäre dafür die „Bedingung des Möglichen“ (für unsere Neuhegelianer)?
Wieder so ein typischer neurechter Roberto mit dem er das Buch „Shitbürgertum“ bewerben will. Ich dachte, dank der AfD und ihres geistig-moralischen Umfeldes, verkauft sich dieses Buch von ganz von allein?
Roberto verteidigt, ganz im Duktus der AfD, den weißen Mann, der doch angeblich von der antikolonialistischen Bewegung unterdrückt wird. Der arme weiße Mann. Er wäre besser dran, wenn er mehr auf seine Gesundheit achten würde, weniger Alkohol trinken würde. Das würde dem Gesundheitssystem viel Geld einsparen. Aber Spaß beiseite.
Wir erleben doch weltweit eine „antikoloniale Revolte“ der verdammten dieser Erde. Mindestens 500 Jahre hat der weiße Mann, mit einer nicht immer schönen weißen Frau an seiner Seite, die Mehrheit der Menschheit mittels brutaler Gewalt ausgebeutet und unterdrückt. Davon hat der weiße Mann und seine weiße Frau Jahrhunderte sehr gut gelebt. Es reichte sogar den Armen ein paar Brotkrümel abzugeben. Diese Entwicklung geht jetzt zu Ende. Die antikoloniale Theorie – die sicherlich ein wenig übertreibt – ist eine der Antworten darauf, eine westliche Antwort.
Diese Erkenntnisse sind weder neu noch spektakulär. Der Westend-Verlag hat dankenswerterweise dazu Bücher herausgegeben, wie das von Mausfeld
https://westendverlag.de/Hegemonie-oder-Untergang/2327
Offensichtlich verkauft es sich leider nicht so gut. Deshalb muß zur Gegenfinanzierung Roberto jetzt das „Shitbürgertum“ bewerben.
Das war jetzt aber eine sehr wohlwollende Betrachtung.
Ich empfehle Euch den Umsatz des Westend-Verlages zu steigern indem ihr das Buch von Mausfeld kauft oder zumindest dies Eurer Stadtteilbibliothek zur Anschaffung vorschlagt.
Ach ja, die Sache mit den härter arbeiten soll doch Roberto mal seiner Tochter vorschlagen. Mal sehen was die sagt?
@Naomi
Ich bin immer wieder erstaunt, ja geradezu perplex, mit welcher Vehemenz Sie anscheinend wirklich davon überzeugt sind, dass „der globale Süden“ in irgendeiner Weise besser sei als der europäisch geprägte Norden.
Sie offenbaren da eine ganz seltsame Heilserwartung, die ich – nehmen Sie es mir nicht übel – für völlig unangebracht und auch für unbegründbar halte.
Ja, es ist wohl eine Tatsache, dass der politische Westen und – mehr noch – das abendländische Europa mit seinen überkommenen Werten (z.B. Rationalität; christliche Ethik; Individualismus vor Kollektivismus), seinen Traditionen
(z.B. Trennung von Recht und Moral; gebändigte Konkurrenz; Gewaltenteilung und Machtkontrolle) und Stärken
(z.B. technische Kreativität; Selbstzweifel vor Selbstgewissheit) heute auf globaler Ebene an Einfluss verliert und auch auf Grund eigener Schwäche zu kollabieren droht, doch sollte man daraus keineswegs die Überzeugung ableiten, dass das automatisch zu etwas Gutem führen würde.
Es führt zu etwas anderem.
Im besten(!) Falle.
Das ist alles.
—
Vergessen wir auch nicht, dass ein Großteil der heute für selbstverständlich gehaltenen und geschätzten kulturellen, geistigen, wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften auf abendländischem Mist gewachsen sind und eben keineswegs zufällig nicht woanders.
Und ohne diese Errungenschaften hätte so mancher Kritiker heute nicht mal die Mittel, um seine Unzufriedenheit überhaupt auch bloß zu artikulieren.
Und dass dies angeblich nur möglich gewesen sei, weil Europa den Rest der Welt ausgebeutet hätte, ist bloß ein dummes und geschichtsvergessenes Geschwätz und Narrativ von Leuten, die so wurzellos und verloren sind, dass sie das Eigene hassen.
@Wolfgang Wirth
Da sprechen Sie einen existenziellen Punkt an, die Entwurzelung des Individuums, die Entwurzelung im Grunde von Allem, von der eigenen Kultur, von der Natur, vom eigenen Ich, vom Leben und von der Liebe.
M.E. resultiert diese Entwurzelung aus dem Neoliberalismus, einem libertären System. Der Neoliberalismus bedeutet in der Praxis einen hyperindividualisierten im Grunde reinen Überlebenskampf. Der Neoliberalismus bewirkt, dass die gesamtgesellschaftliche Kommunikation auf die unterste interpersonale Reflexions- und Kommunikationsebene beschränkt bleibt, der Subjekt-Objekt-Ebene, ausgehend nur von meinen eigenen Bedürfnissen, Ansichten, Interessen, Intentionen und Freiheiten behandle ich den Anderen instrumentell und damit nur als Objekt.
Und m.E. konnte auch nur aufgrund dieser Entwurzelung die sog. „Wokeness“ so erfolgreich werden bzw. so eine Verbreitung finden. Die Entwurzelung von Allem, die zu dieser geistigen Verirrung führte.
@Herr Wirth
Ich habe nicht gesagt die Leute des globalen Südens seinen bessere Menschen. Für mich sind alle Menschen gleich, ob schwarz oder weiß. Meine Analyse von Niedergang des Westens beziehe ich u. a. auch von einen ihrer Leute, von
Samuel P. Huntington, „Kampf der Kulturen“ Er beschreibt darin den Niedergang des Westens, weil dieser spätrömisch dekadent geworden sei. Weltreiche steigen auf und fallen. Jetzt fällt der Westen und andere, der sog. globale Süden steigt auf. Ihr Rechten setzt auf die nationale Wiedergeburt des alten Europas. Daran glaube ich nicht, denn die Zeit des Westens ist abgelaufen. Jetzt ist Ostasien im Aufstieg mit den Kernland, den alten China. Das alte China feiert seine Wiedergeburt nach den Jahren der Demütigung. Anders als Sie es sich von den Deutschen wünschen, feiern die Chinesen ihren Wiederaufstieg und sind sehr sehr stolz auf ihr modernes China.
Von der Linken erwarte ich das sie diesen Abstieg des Westens in christlicher Demut akzeptiert und diesen sozialverträglich gestaltet. Sozial habt ihr Rechten ja wenig zu bieten, da sind meine Leute leicht im Vorteil.
Meine persönlichen Erfahrungen durch Reisen nach Asien/China bestätigen meine Analyse. Dort herrsche optimistische Aufbruchstimmung, während der Westen in Depression verfällt. Ich könnte dies durch Einzelheiten, z.B die Stimmung deutscher Geschäftsleute beim Rückflug belegen, aber um mich kurz zu halten höre ich hier mal auf.
Schönen Abend noch
@Naomi
Freut mich, dass Sie meine irrtümliche Einschätzung – Ihre Vorliebe für den Süden – korrigiert haben.
Mal sehn, wie lange diese Nichtvorliebe anhält …
—
Hinsichtlich der Analyse der stattfindenden Verschiebungen sehen wir die Dinge ja ähnlich.
Huntington war schon ein kluger Kopf.
Nach Oswald Spengler ist die Zeit Europas ja auch schon längst abgelaufen; er veröffentlichte den „Untergang des Abendlandes“ wohl um 1920 herum. Nicht, dass ich Spengler überall folgen würde, insbesondere im Hinblick auf die von ihm genannten Zeiträume (ich glaube etwa 1000 Jahre), aber auch der Rest gibt noch genug zu denken.
Gute Nacht
Wer hat eigentlich behauptet der Global South wäre „besser“ bzw. müsste dies sein? Das ähnelt dem auch recht beliebten „Frauen in Führungspositionen sind auch nicht besser!“ Seien wir mal materialistisch – die bislang insgesamt recht kurz Gekommenen wollen natürlich und legitimerdings ein größeres Stück vom Kuchen. Dass da dann in der nachholenden Entwicklung so Einiges an Manchester-Kapitalismus erinnert, wird hierzulande wesentlich kritischer gesehen als die Rolle unseres westasiatischen Subkontinents im vergangenen halben Jahrtausend. Motto: Die sind ja auch nicht besser, eher im Gegenteil. Na, dann.
Was soll in dem Zusammenhang die Selbstbeweihräucherung mit den ganzen Errungenschaften? Wer hat die errungen – unsere stets lieben Monarchen, die ja sehr lange das Heft in der Hand hatten? Nee, das musste alles erkämpft werden, wie überall auf der Welt gegen den erbitterten Widerstand der Herrschenden. Davon will Herr Wirth aber nichts wissen, ganz nach dem Vers der Prinzen: „Das alles ist Deutschland, das alles sind wir. Das gibt es nirgendwo anders, nur hier“. Und ach ja, Wurzeln sind schön und gut, ebenso wie auch die Flügel. Aber heißt das jetzt (wieder Prinzen): „Hier leben und hier sterben wir“? Mit dem letzteren habe ich es natürlich nicht eilig, ansonsten reicht es mir schon, wie oft die verschnarchtesten Politiker als „bodenständig“ bezeichnet werden. Oder anders: 20 km außerhalb ihrer gewohnten Sesshaftigkeit werden sie unruhig und laufen schnell in den gewohnten Landkreis zurück, vielleicht auch in den Schon-immer-Ortsteil ihres Herkunftsortes (mein Kaff ist toll, weil es halt „meins“ zu sein scheint – stimmt aber eh nicht). Ein wurzelloser Kosmopolit hasst sich u.U. wesentlich weniger als jemand, der sich vormacht, es sei doch so toll dort, wo er schon seit Langem weilt (es kann für ihn dort natürlich auch o.k. sein).
Ein Letztes ist dann noch der „abendländische Mist“, auf dem angeblich so viele Blumen der Weisheit gewachsen sind. Klar, da gibt es eine Menge. Aber das ist weltgeschichtlich betrachtet noch nicht so lange der Fall, auch ist das jetzt nicht in Europa aus dem Nichts entwickelt worden (irgendwie habe ich da noch was von frühen Hochkulturen im Kopf, die z.T. im Mittelmeerraum lagen, aber sehr lange ohne eine Rolle Europas), zudem gedeihen die Wissenschaften und Künste halt besser in einem prosperierenden Rahmen und der Kapitalzufluss nach Europa seit 1492 wurde nun mal zu großen Teilen durch Versklavung von Afrikanern und Raub der Ressourcen der Americas erzielt, was schließlich die Industrialisierung Europas durchaus erleichterte. Aber das ist wohl auch wieder, äh, Selbsthass. Dann doch lieber die Legende von der Tüftler-DNA der Baden-Württemberger (kein Zitat).
Mal ehrlich: in einer hierarchisch durchorganisierten Gesellschaft, die sorgfältig nach Klasse und Rasse sortiert ist, hat keiner ein Interesse an wirklich gebildeten Menschen, denn ihr Wissen gefährdet nun mal das System, in dem sich die meisten mehr oder weniger bequem eingerichtet haben. Wer gebildet ist, erkennt nämlich auch die grenzenlose Einfalt und Dummheit der sog. „Eliten“ und „Denker“ und ihre Unfähigkeit die heutige Welt auch im Ansatz zu verstehen.
Der ganze Westen lebt nämlich schon seit geraumer Zeit in einer Vergangenheit, die längst überholt ist und zerrt von der Substanz, die frühere Generationen erschaffen haben. Gleichzeitig wird jede Art von gesellschaftlichen Fortschritt behindert und die Avantgarde kriminalisiert und gezielt vernichtet, orchestriert durch Medien, die die Gesellschaft gezielt aufhetzen und infantilisieren.
Der geistige Verfall betrifft also vor allem jene, die öffentlich als „Eliten“ und „Intellektuelle“ verkauft werden, die den Menschen Tag ein Tag aus nur predigen, dass ihr Profit wichtiger sei als alles Schöne und Lebenswerte auf dieser Welt – und damit auch die Existenz der vielen Millionen „unnützer Esser“, für die diese selbsternannten Weltbeherrscher keine Verwendung mehr haben. Das sind auch Kreise, in denen Unwissenheit Stärke bedeutet, denn nur so ist man erst fähig dazu Waffen in ein Land zu schicken, was einen Terrorkrieg gegen Zivilisten führt und dabei so tun als hätte man das Richtige getan.
Ein Beispiel für wirkliche Bildung bietet diese wunderbare Doku:
https://www.arte.tv/de/videos/095837-000-A/die-kleinen-schueler-von-plato/
Da werden die Jungs dieser Belfaster Schule zum Selber-Denken, Zuhören und zur Empathie angeleitet.
Härter arbeiten!
Bei der Bekämpfung dieses unmenschlichen Systems: mit Vergnügen.
Alles quatsch.
Wenn wir den Kapitalismus abschaffen würden hätten wir die 10 Stundenwoche.
Dann versuchen Sie einmal in einer 10 Stundenwoche die Felder zu bestellen, die Tiere
zu füttern, die Kühe zu melken, das Getreide zu mahlen, den Stall auszumisten und dann
auch noch die Frau zu beglücken um einen Nachfolger zu………..
Das machen dann eh Roboter.
Aber ich rede ja auch von der Durchschnittswochenarbeitszeit.
Man sollte auch bedenken, dass es dann keine Banker, Steuer, Werber, Pharma, Lobbyisten, und Versicherungsfuzzies mehr gibt.
Das einige Leute mehr arbeiten ist natürlich auch erlaubt und wird sicher auch gerne getan, weil es das Richtige ist.
Für die Frauen allerdings, bin ich dann zuständig… 😉
So, dann kann der Bauer aber ohne Banker keine Roboter finanzieren. Ohne
Pharma krepieren Tiere und der Bauer selbst, samt Frau. Ohne Versicherung
krepiert er auch, weil er sich nach einem Brand der seinen Hof zerstört aufhängen
kann. Die Welt ist nicht so simpel, wie Sie sie scheinbar in ihren hundert Phantasie-
tätigkeiten erlebt haben wollen.
Sie reden von Arbeitsteilung, er redet von Kommunismus/Anarchie.
Arbeitsteilung gibt es nicht nur im Kaputtalismus…
Es ist nicht der Kaputtalismus, der die Menschheit voran gebracht hat, sondern die Arbeitsteilung, also der kooperative Aspekt.
Jepp, danke…
Das verstehen die Leute heutzutage eben nicht mehr.
Ganz nach dem Motto; „Wir brauchen die Reichen, denn, wer gibt uns ansonsten denn die Arbeit“!
😉
Sie sind einer der wenigen, die das wirklich begriffen haben!
zu DDR-Zeiten hatten Bauern geregelten Urlaub und Arbeitszeiten. da waren die Bauern allerdings in einer LPG organisiert und mussten nicht ihren eigenen privaten Betrieb irgendwie über Wasser halten. Es ist alles zunächst eine Frage der Verteilung von Arbeit und der Eigentumsverhältnisse. Der eigentliche Rattenschwanz, der eine solch drastische Arbeitszeitverkürzung ernöglichen könnte, käme daran im Anschluss.
Dir ist aber schon klar das in China Gebiete mit 6 Stunden Arbeitstag schon experimentieren o))))
Auch großes Event … *;*
Nein, ehrlich gesagt bin ich immer noch am recherchieren was die allgemeine Lage in China betrifft.
Es sind zu viele Knochen, die der Autor hier wirft, daher schnappe ich mir den Erstbesten:
Damit dürften die ‚Toten Hosen‘ gemeint sein. Um diese Vermutung zu bestätigen, habe ich wertvolle Zeit mit Recherche verplempert, die der Autor durch simple Nennung hätte vermeiden können. Man kann von einem gebildeten Menschen nicht verlangen, auch noch tiefer, noch detaillierter in die Verbildungs- und Verblödungsmedien mehr als nötig einzutauchen.
Und Nein, Punks, die Platten verkaufen sind keine; zum Indianer wird man nicht, indem man sich eine Adlerfeder in die Haare steckt.
Der für mich u.a. interessanteste Teil der Punks, die ursprünglich eine politische Kultur der geballten Kapitalismuskritik verfolgten – Anti-Kommerzialisierung, Antiautoritarismus und Nonkonformität – , ist die kurze Geschichte dieser Subkultur, die fast blitzschnell von der (kapitalistischen) Kulturindustrie (und der Modeindustrie) aufgesogen und zu kommerziellen Zwecken einer finanziellen Verwertung ‚verwurstet‘ wurden.
So ist die Definition, ‚Jugendkultur der Provokation gegen Erwachsene, die sich in provokanter Mode und Musikdarbietungen ergab, die mit den Sex Pistols begründet wurde‘ schlicht Nonsens und blendet die Ursprünge aus.
Beispielsweise symbolisierte der „Dreck“ und der „Müll“ der Subkultur keinesfalls Dreck und Müll. Exemplarisch die am Ohr baumelnde Rasierklinge, die aus dem Müll der Wegwerfgesellschaft aufgesammelt wurde, stand für dezidierte Kritik einer solchen Wegwerfgesellschaft und sollte darauf hinweisen, dass die Dinge sinnvollerweise einer Wiederverwertung zugeführt werden müssen, um die endlichen Ressourcen der Erde zu schonen. Genauso die zuvor weggeworfene Fahrradkette, die als Gürtel neue Verwendung fand.
Die heutige weit verbreitete Definition des Punks, als die einer hauptsächlich musikalischer (oder unmusikalischer) Subkultur der reinen Provokation, blendet den Ursprung einer fundamentalen Kritik am kapitalistischen kommerziellen Verwertungs(un)wesen vollständig aus.
Und der ekelhafteste und widerlichste der sich des Begriffes Punk bedient ist der „investment-punk“ Gerald Hörhan.
Vielen Dank für das ‚geilste’ Beispiel einer kommerziellen Verwertung des Punks.
Investment-Punk
Zitat aus Wiki:
*****
Danke für die Blumen.
@Dan
Es geschieht eher selten, dass ich mich zu Themen äußere, von denen ich keine Ahnung habe, aber hier möchte ich doch gern mal nachfragen, und sei es, um dazuzulernen:
Ein Punk in den Achtzigern hat seine Haltung einmal folgendermaßen auf den Punkt gebracht (ich zitiere aus dem Gedächtnis): „Wenn Ihr -die Mehrheitsgesellschaft- uns wie Müll behandelt, dann wollen wir auch wie Müll aussehen!“
Hintergrund für diese Aussage:
– in der Nachkriegszeit war (auch in Großbritannien, dem Geburtsort des Punk) Aufbau angesagt, es herrschte Vollbeschäftigung
– ab den 70ern ließ der wirtschaftliche Aufschwung nach; Personen wurden arbeitslos, was aber aufgrund der vermeintlichen Erfahrungen der letzten zweieinhalb Jahrzehnte stigmatisiert wurde („selbst schuld“); die Betroffenen schämten und versteckten sich
– mit dem weiteren Niedergang der Wirtschaft in den späten 70ern und frühen 80ern wuchs das Selbsbewusstsein der Betroffenen zusammen mit der Erkenntnis, dass eben nicht einfach sie selber schuld seien, sondern dass die Ursachen für die Probleme im Wirtschaftssystem und/oder dem Gesellschaftssystem zu suchen seien; ihrer fortgesetzten Stigmatisierung durch die Gesellschaft begegneten sie nun mit oben zitierter Aussage, und anstatt sich länger schamhaft zu verstecken, traten sie mit entsprechender Ausstattung selbsbewusst in die Öffentlichkeit
Das ist in etwa das, was ich über die Herkunft der Punk-Bewegung im Kopf habe. Würden Sie das anders sehen?
Ich bin kein Experte für die Geschichte des Punks und erzähle jetzt einfach mal die Quelle meiner Erkenntnis:
Während meines Studiums Anfang der 90er referierte der Prof. für Musikgeschichte in einer Vorlesung über Jugendkulturen und erwähnte dabei, dass die Punkbewegung ursprünglich aus einer Umweltbewegung hervorgegangen ist. Da ich immer alles genau wissen will, passte ich ihn nach der Vorlesung ab und bat um Literatur. Diese Quellen (insgesamt 3) bestätigten die Aussage des Prof. Eine Quelle, Musikgeschichte nach Epochen aus der DDR, war dabei besonders aufschlussreich. Dort wurde nicht nur der Ursprung des Punks als Umweltbewegung akribisch herausgearbeitet, sondern (interessanterweise) über die Ambivalenz (insbesondere) des Kulturstaatsministeriums der DDR im Umgang mit der ‚eingeschleppten‘ westlichen Jugend- bzw. Subkultur berichtet. Einerseits wurde erheblicher Aufwand seitens der DDR-Staatsführung betreffend der Ressourcenschonungen mittels Wiederverwendung betrieben, – insofern passte die Kernforderung -, andererseits konnte man sich mit der aus dem Westen ‚übergeschwappten’ Subkultur überhaupt nicht anfreunden. Bekanntlich fremdelte die DDR bezüglich westlicher Kulturimporte doch erheblich (gelinde ausgedrückt).
Eine andere Quelle (auch Musikgeschichte) versuchte aufzuzeigen, dass die Punkbewegung relativ schnell in verschiedene politische Bewegungen aufsplitterte, wobei die Ressourcenschonung als Kernforderung in den Hintergrund trat, sie „verschwamm“.
Ergänzen möchte ich noch durch anekdotische Evidenz: die Bekleidung der Punker war zwar zerissen (Müll), aber nicht schmutzig-verdreckt. Der erste Punk, den ich ganz kurz Ende 79 kennenlernte, putzte (!) seine (gebrauchte) Rasierklinge mit der Bemerkung, „die funkelt in der Sonne heller als jeder Diamant“.
Meine Kurzrecherche im Internet bezüglich der Quellen ergab keine eindeutigen Treffer, insofern kann ich die Literatur nicht mehr benennen.
Danke für die Rückmeldung!
Zumal ich mehr als diese Anekdote ja gar nicht zu bieten habe.
+++++
Dankeschön
🙂
Ich finde es verfehlt, die Bildungsmisere auf ein Motivationsproblem zu schieben. Helmut Schmidt hat das Idiotenabitur eingeführt, um die Arbeitslosigkeit zu kaschieren. Denn bis aus Studenten arbeitslose Akademiker werden, dauert eine Zeit. Viele junge Leute, die als Studenten versagten, sagten mir, auf der Schule hätten sie keine Schwierigkeiten gehabt. Von 300 Studenten, die ein technisches Ingenieurstudium anfangen, schaffen 30 den Abschluss. Die meisten fliegen schon in den ersten Semestern raus. Die Misere fängt sogar schon im Kindergarten an. Zu meiner Zeit lernte man da auch, zu schweigen und stillzusitzen. Wer dann redete, dem wurde der Mund mit einem Pflaster zugeklebt. Das ließ sich natürlich leicht ablösen. Jedenfalls konnte man vierzig Erstklässler in einer Klasse unterrichten. Und es gab Leistungsdruck. Wenn man zu etwas nicht motiviert war, weil die Sinnhaftigkeit nicht zu erkennen war, sagte der Lehrer, später musst du auch Dinge tun, die dir nicht gefallen. Dass man ein Handy mit in die Schule nehmen kann, verstehe ich gar nicht. Früher durfte man ja auch keinen Krimi mitnehmen.
Gewisse Zustände auf dem Arbeitsmarkt sind auch nicht dazu geeignet, die Menschen später zu motivieren.
Gottseidank gibt es einen gewissen Prozentsatz von Menschen, die man nicht versauen kann, die von Natur aus vernünftig sind, und mit Arbeit die Langeweile vertreiben, und auch nur ein paarmal im Leben gekifft haben.
Zu meiner Studienzeit fühlte sich ein Physikprofessor erwogen, die Zahl der Absolventen
mit einer unmöglich zu bestehenden Klausur zu „regulieren“, weil es am Bau gerade eine
Flaute gab. 362 Teilnehmer der Klausur: 100% Durchfallquote. Ich habe aufgegeben, weil
mein Geld knapp wurde. Ein Jahr später bekam ich ein Schreiben von der Hochschulverwaltung,
das ich die Klausur an eine Hochschule meiner Wahl noch einmal schreiben konnte, damit ich
das Vordiplom und damit den Techniker bekam. Ich habe dann neben meiner noch begonnenen
Ausbildung ein paar mal die Schulbank einer anderen kleineren hochschule gedrückt und eine
ein- statt 3 stündige Klausur geschrieben. Ohne Probleme bestanden!
Nicht wegen Schmidt, hier mal die Fakten (Studienberechtigten-Quote (%) – ChatGpt Abfrage):
| **1950** | ~3,6 %
| **1960** | ~6–7 %
| **1970** | ca. 9–11 %
| **1980** | ca. 22 %
| **1990** | ca. 31 %
| **2000** | ~37 %
| **2010** | ~48 %
| **2020** | ~46,8 %
| **2023** | ~47,1 %
[1]: https://www.bpb.de/themen/bildung/dossier-bildung/571232/welcher-anteil-junger-frauen-und-maenner-erlangt-das-abitur/?utm_source=chatgpt.com „Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung | bpb.de“
[2]: https://de.wikipedia.org/wiki/Abiturientenquote?utm_source=chatgpt.com „Abiturientenquote“
[3]: https://www.datenportal.bmbf.de/portal/en/Table-2.5.85.html?utm_source=chatgpt.com „Table 2.5.85 – BMFTR’s Data Portal“
Es gibt nicht wenige Artikel von Roberto dLp, bei denen ich ihm in Vielem zustimme; der vorliegende gehört nicht dazu.
Es lapuentet mal wieder. Und das am 4. Advent.
Umerziehung!
Diese Politik zerstört hunderttausende Arbeitsplätze und fordert von den übrig gebliebenen eine Arbeitszeit, fernab alter Aussagen, das besitzt eine postmoderne Versklavung.
Bist du für mich, schaffe für mich, der Rest wird in den Ring geschickt, kämpfe für dein überleben gegen diese Politik und deren Willkommens Politik. Diese Politik besitzt eine extrem rassischte Ideologie.
Wir müssen unsere eigenen Realitäten im gesamten Westen analysieren, die gesamten Aussagen der letzten Jahrzehnte vor unseren Augen führen, um reale Analysen zu erlangen.
Meine persönliche Ansicht ist, das was im Westen geschieht, ist einfach gesagt, nur noch krank.
Die Kritik,
die Herr De Lapuente neuerdings bei einigen Lesern provoziert, ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr manche Leute heute geistig erstarrt scheinen und womöglich damit überfordert sind, aktuelle Probleme aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten und zu bewerten als sie es ohnehin schon seit Jahrzehnten tun.
Bei ihm fällt mir hingegen die eigene geistige Unabhängigkeit auf sowie seine Fähigkeit, neue Erfahrungen und Fakten vergleichsweise unvoreingenommen zu verarbeiten und sich darauf selbst(!) einen Reim zu machen.
—
Abgesehen davon: Wer nicht aneckt, ist langweilig.
Wer mit Quark aneckt ist vielleicht nicht langweilig, aber eben auch nicht die hellste Kerze auf der Torte.
„Wer nicht aneckt, ist langweilig.“
Vielleicht habe ich bislang die faszinierende Persönlichkeit von Trollen verkannt, zweifellos _den_ Experten für’s Anecken.
Ich finde es viel besser, nicht anzuecken und sich ruhig zu verhalten.
zu lang, zu lang – Inhalt und Zeitaufwand stehen in keinem Verhältnis
Der Autor kotzt seine faktenfremden Ressentiments aus. Und das bei völliger Ahnungslosigkeit von den realen Problemen und Themen.
Fangen wir einfach mal da an, dass das segregierende Bildungssystem seit Jahrzehnten von der OECD dafür kritisiert word, dass es die soziale Herkunft reproduziert und dass Deutschland vergleichsweise wenig für Bilding ausgibt und dabei noch die elende föderale Zersplitterung hat.
Gehen wie mal weiter, dass die Top3% einen deutlich niedrigeren Anteil an Steuern und Abgaben zahlen als ein durchschnittlicher Facharbeiter.
Abgesehen davon, dass wir hierzulande einen enormen Noedriglohnseltpr haben, dass 40%.keine Rücklagen bilden können ind eine kaputte Waschmaschine eine Katastrophe auslöst.
„Wir müssen härter arbeiten“ ist eine Lösung für mehr Umverteilung nach oben, für mehr Ausbeutung. Aber der Autor lässt sich über linke Vorstellungen aus. Sorry, das ist intellektuell einfach deutlich unter der Nulllinie. Aber wie üblich Resentimentd fressen Hirn.
Weiter oben attestiert jemand dem Autor allerdings gönnerhaft „eigene geistige Unabhängigkeit“ sowie die „Fähigkeit, neue Erfahrungen und Fakten vergleichsweise unvoreingenommen zu verarbeiten und sich darauf selbst(!) einen Reim zu machen“.
Der laudierende vergass nur anzumerken, dass sein Lob lediglich im Rahmen der rechtskonservativen Drift des Herrn Lapuente gilt. Wundert aber keinen.
Der Geist steht rechts.
Das wusste sogar Leggewie …
Und was steht links?
Richtig: das Ressentiment in seiner Beschränktheit
Das Ressintiment in seiner Beschränktheit bemängelt an diesem Artikel so einiges.
– Wenn man sich über Bildungsmangel und -unwillen aufregt, sollte man in der Lage sein, ein paar Rechtschreibfehler weniger zu machen.
– Weiter oben wurde schon richtig angemerkt, daß die ständische, konservative Gliederung unseres Schulsystems gegen evidente Erkenntnis (sofern man unterstellt, daß die Konservativen tatsächlich eine besser gebildete Unterschicht wollen) konsequent aufrecht erhalten wird.
– Das von ihnen weiter oben erwähnte Humboldtsche Bildungsideal ist tot, zu Gunsten einer rein nutzenorientierten (also monetär verwertbaren) Bildung. Das erklärte mir schon vor ca. 15 Jahren ein Professor für Sozialpädagogik.
– Die gerechtere Mathematik (was immer das sein soll) sollte meines Wissens nicht in Oakland, sondern in Oregon implementiert werden.
https://kurier.at/politik/ausland/was-ist-dran-an-der-aufregung-um-rassistische-mathematik/401197976
Aber Oakland oder Oregon – egal, Hauptsache Oklahoma.
– Wie man dem von Roberto verlinkten Artikel entnehmen kann, wird das Projekt von den alten Arbeiterführern und Vorzeigelinken Billinda Gates unterstützt. Das führt eigentlich die ganze Stoßrichtung des Artikels ad absurdum.
@spartacus
Mir ist nicht recht ganz klar, was Sie mir mit diesem Kommentar eigentlich sagen wollen … ?
Auch hatte ich mich ja auf „Zebraherz“ bezogen und nicht auf Sie.
Am Rande bemerkt:
Die „ständische Gliederung“ des Schulsystems – wie Sie es formulieren – ist deshalb sinnvoll, weil sie eine vernünftige Reaktion auf die Gauß´sche Kurve der Normalverteilung der Intelligenz und Begabung ist. Die Menschen sind schließlich nicht gleich.
@Wolfgang Wirth
Zitat: „Am Rande bemerkt:
Die „ständische Gliederung“ des Schulsystems – wie Sie es formulieren – ist deshalb sinnvoll, weil sie eine vernünftige Reaktion auf die Gauß´sche Kurve der Normalverteilung der Intelligenz und Begabung ist. Die Menschen sind schließlich nicht gleich.“
Korrekt, die Menschen sind nicht gleich; leider vergaßen Sie zu erwähnen, dass dies auch INNERHALB der Stände der Fall ist:
Das dreigliedrige Schulsystem sollte nun aber nicht sicherstellen, dass die Begabten auf’s Gymnasium, die Durchschnittlichen auf die Realschule, sowie die Unbegabten auf die Hauptschule kommen,
sondern
es sollte sicherstellen, dass die Kinder der Notare & Anwälte, seien sie nun begabt oder unbegabt oder Durchschnitt, völlig unabhängig ihrer Begabung auf’s Gymnasium kommen, ohne dort von der Anwesenheit begabter Kinder kleiner Beamter oder gar Arbeitern belästigt zu werden.
Die Folgen hallen bis heute in den Statistiken nach (vgl. TIMSS).
Wie üblich verwechselt die konservative Klientel hier Ursache und Folge.
1. Sie hatten weiter oben ja den Artikel gelobt. Der ist aber eine Ansammlung von Ressentiments und sicher keine von der linken Seite.
2. Verhindern seit Jahrzehnten Konservative Verbesserungen im Schulsystem, um ihren gesellschaftlichen Vorsprung abzusichern.
Die Gaußsche Normalverteilung bei der Intelligenz bleibt im übrigen erhalten, egal, ob wir eine völlig verblödete oder hyperintelligente Gesellschaft haben. Das ist ein Null-Argument. Da Intelligenz aber mitnichten eine rein erbliche Eigenschaft ist, verhindern (nicht nur) schlechte schulische Bedingungen die Entwicklung derselben.
@Wirth
Danke, dass sie mit ihrem Ressentiment-Pferdchen über das Stöckchen gesprungen sind.
Fast wie dressiert.
Nähere Ausführungen zu wichtigen pädagogischen Konzepten wie Holistische Pädagogik, Pädagogik der Befreiung (Freires), Humanistische Pädagogik (Rogers, Maslow), Dialogische Pädagogik, Anthroposophische Pädagogik etc., die in ihren Kreisen ohnehin (Ressentiment!) Böhmische Dörfer oder unnötigen „linken“ Firlefanz darstellen und daher in einer Debatte über Bildung im rechten Milieu kaum/nicht oder nur abwertend vorkommen, erspare ich mir an dieser Stelle. Welche Art von Bildung wir vermutlich unter einer AfD-Regierung zu ertragen hätten, lässt sich live und in Farbe gerade in den USA beobachten (bei uns dann mit deutlich weniger Christen-Gequatsche), Bücherverbote inklusive.
Clara Zetkin – 1923
Fighting Fascism: How to Struggle and How to Win
Mfg Makrovir
25 Jahre „alter“ Essay (auch Lapuente musste da noch arbeiten):
„Manifest gegen die Arbeit
1. Die Herrschaft der toten Arbeit
Ein Leichnam beherrscht die Gesellschaft – der Leichnam der Arbeit. Alle Mächte rund um den Globus haben sich zur Verteidigung dieser Herrschaft verbündet: Der Papst und die Weltbank, Tony Blair und Jörg Haider, Gewerkschaften und Unternehmer, deutsche Ökologen und französische Sozialisten. Sie alle kennen nur eine Parole: Arbeit, Arbeit, Arbeit!
Wer das Denken noch nicht verlernt hat, erkennt unschwer die Bodenlosigkeit dieser Haltung. Denn die von der Arbeit beherrschte Gesellschaft erlebt keine vorübergehende Krise, sie stößt an ihre absolute Schranke. Die Reichtumsproduktion hat sich im Gefolge der mikroelektronischen Revolution immer weiter von der Anwendung menschlicher Arbeitskraft entkoppelt – in einem Ausmaß, das bis vor wenigen Jahrzehnten nur in der Science-fiction vorstellbar war. Niemand kann ernsthaft behaupten, daß dieser Prozeß noch einmal zum Stehen kommt oder gar umgekehrt werden kann. Der Verkauf der Ware Arbeitskraft wird im 21. Jahrhundert genauso aussichtsreich sein wie im 20. Jahrhundert der Verkauf von Postkutschen. Wer aber in dieser Gesellschaft seine Arbeitskraft nicht verkaufen kann, gilt als “überflüssig” und wird auf der sozialen Müllhalde entsorgt.
Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! Dieser zynische Grundsatz gilt noch immer – und heute mehr denn je, gerade weil er hoffnungslos obsolet wird. Es ist absurd: Die Gesellschaft war niemals so sehr Arbeitsgesellschaft wie in einer Zeit, in der die Arbeit überflüssig gemacht wird. Gerade in ihrem Tod entpuppt sich die Arbeit als totalitäre Macht, die keinen anderen Gott neben sich duldet. Bis in die Poren des Alltags und bis in die Psyche hinein bestimmt sie das Denken und Handeln. Es wird kein Aufwand gescheut, um das Leben des Arbeitsgötzen künstlich zu verlängern. Der paranoide Schrei nach “Beschäftigung” rechtfertigt es, die längst erkannte Zerstörung der Naturgrundlagen sogar noch zu forcieren. Die letzten Hindernisse für die totale Kommerzialisierung aller sozialen Beziehungen dürfen kritiklos hinweggeräumt werden, wenn ein paar elende “Arbeitsplätze” in Aussicht stehen. Und der Satz, es sei besser, “irgendeine” Arbeit zu haben als keine, ist zum allgemein abverlangten Glaubensbekenntnis geworden.
Je unübersehbarer es wird, daß die Arbeitsgesellschaft an ihrem definitiven Ende angelangt ist, desto gewaltsamer wird dieses Ende aus dem öffentlichen Bewußtsein verdrängt. So unterschiedlich die Methoden der Verdrängung auch sein mögen, sie haben einen gemeinsamen Nenner: Die weltweite Tatsache, daß sich die Arbeit als irrationaler Selbstzweck erweist, der sich selber obsolet gemacht hat, wird mit der Sturheit eines Wahnsystems in das persönliche oder kollektive Versagen von Individuen, Unternehmen oder “Standorten” umdefiniert. Die objektive Schranke der Arbeit soll als subjektives Problem der Herausgefallenen erscheinen.
Gilt den einen die Arbeitslosigkeit als Produkt überzogener Ansprüche, fehlender Leistungsbereitschaft und Flexiblität, so werfen die anderen “ihren” Managern und Politikern Unfähigkeit, Korruption, Gewinnsucht oder Standortverrat vor. Und schließlich sind sich alle mit Ex-Bundespräsident Roman Herzog einig: Es müsse ein sogenannter “Ruck” durch das Land gehen, ganz so, als handelte es sich um das Motivationsproblem einer Fußballmannschaft oder einer politischen Sekte. Alle sollen sich “irgendwie” gewaltig am Riemen reißen, auch wenn der Riemen längst abhanden gekommen ist, und alle sollen “irgendwie” kräftig anpacken, auch wenn es gar nichts mehr (oder nur noch Unsinniges) zum Anpacken gibt. Der Subtext dieser unfrohen Botschaft ist unmißverständlich: Wer trotzdem nicht die Gnade des Arbeitsgötzen findet, ist selber schuld und kann mit gutem Gewissen abgeschrieben oder abgeschoben werden.
Dasselbe Gesetz des Menschenopfers gilt im Weltmaßstab. Ein Land nach dem anderen wird unter den Rädern des ökonomischen Totalitarismus zermalmt und beweist damit immer nur das eine: Es hat sich an den sogenannten Marktgesetzen vergangen. Wer sich nicht bedingungslos und ohne Rücksicht auf Verluste dem blinden Lauf der totalen Konkurrenz “anpaßt”, den bestraft die Logik der Rentabilität. Die Hoffnungsträger von heute sind der Wirtschaftsschrott von morgen. Die herrschenden ökonomischen Psychotiker lassen sich dadurch in ihrer bizarren Welterklärung nicht im geringsten erschüttern. Drei Viertel der Weltbevölkerung sind bereits mehr oder weniger zum sozialen Abfall erklärt worden. Ein “Standort” nach dem anderen stürzt ab. Nach den desaströsen “Entwicklungsländern” des Südens und nach der staatskapitalistischen Abteilung der Weltarbeitsgesellschaft im Osten sind die marktwirtschaftlichen Musterschüler Südostasiens ebenso im Orkus des Zusammenbruchs verschwunden. Auch in Europa breitet sich längst die soziale Panik aus. Die Ritter von der traurigen Gestalt in Politik und Management aber setzen ihren Kreuzzug im Namen des Arbeitsgötzen nur umso verbissener fort…“
Hier gehts weiter:
https://www.krisis.org/1999/manifest-gegen-die-arbeit/
@Phineas: Danke , dass Sie an diesen hevorragenden Krisis-Artikel erinnert haben.
Aktueller denn eh und je!
Sehr gern.
Da dieser Text fast ausschließlich aus der Feder von Robert Kurz stammt (vermutlich gemeinsam mit seiner Frau Roswitha Scholz), nehme ich das hier zum Anlass, an diesen viel zu früh verstorbenen (ein läppischer ärztlicher „Kunstfehler“) Theoretiker und sein fulminantes Werk „Schwarzbuch Kapitalismus“ zu erinnern.
Das findet sich auch, und zwar vollständig, auf der Wertkritikseite.
Der diesbezügliche Wikipedia Eintrag ist sogar einigermaßen brauchbar:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzbuch_Kapitalismus
Hey, Wow etwas von einem meiner Lieblingsautoren. 💋 ™ ♫ ☀️ ✌👍💪
Man hätte ihn ja auch wirlkich man nennen können, aber dann mach ich es halt…. 😉
Fazit: (Nach Robert Kurz) Die einzige Handlungsalternative sei „eine Kultur der
Verweigerung“. Dies bedeute, „jede Mitverantwortung für ‚Marktwirtschaft
und Demokratie‘ zu verweigern, nur noch ‚Dienst nach Vorschrift‘ zu
machen und den kapitalistischen Betrieb zu sabotieren, wo immer das
möglich ist“
Was ist das denn für eine Gefühlssouada. Das sind doch weitgehend gefühlte Wahrheiten, über die Sie sich aufregen. Klar einiges ist richtig, aber den Sermon von den immer niedrigeren Anforderungen haben in jeder Generation die, die sich wichtig und toll fanden, über die nachfolgende Generation ausgebreitet. Mein promovierter Geschichtslehrer hat immer gesagt, das sollten wir nicht ernst nehmen, das sei Wichtigtuerei. Das gleiche dann im Studium, da gibt es einen schönen Artikel von Ernst Wolfgang Böckenförde zur Juristenausbildung, der auch versuchte, mit diesem Mythos aufzuräumen.
OK, Lapuente zeigt langsam sein wahres Gesicht. Oder hofiert aus finanz. Gründen den Nazis im Lande. So oder so – solch Hetzartikel, die mit der Realität nur wenig gemein haben, sind ein klares Zeichen für ein rechtsextreme Gesinnung oder blanken Opportunismus.
Was soll denn das? Mit Ihrem Nazi, Nazi Geblöcke sollten Sie dahin gehen, wo solches zu hause ist.
Was ich an Overton schätze ist, dass die Kommentatoren alle möglichen und unmöglichen Argumente austauschen können. Leider verirren sich manche in den MSM Jargon und in Beleidigungen – Sie gehören dazu.
OT: „Wir müssen wieder härter arbeiten“
statt gute ratschläge zu geben, am besten gleich bei sich anfangen, dann blüht das land wieder auf 🙂