
Ist der Berufstand des Historikers wegen der KI in Gefahr? Schaut man auf die deutschen Vertreter dieser Zunft, könnte man schlussfolgern: Die KI wäre ein echter Fortschritt.
Künstliche Intelligenz (KI) mal wieder. Das ist das Thema, das die Seiten füllt, wenn Journalisten gar nichts mehr einfällt. Dann beschwören sie den Untergang der alten Kultur. Natürlich ist auch viel eigene Angst mit am Werk, schließlich könnte ihre Arbeit bald überflüssig werden. Wer mit KI arbeitet, dem wird schnell klar: Das Ding kann keine Artikel schreiben. Die Sätze wirken seltsam oberflächlich – was natürlich nicht unbedingt störend sein muss für eine Leserschaft der Zukunft, die tiktokgeschädigt gar nicht mehr in der Lage dazu sein dürfte, komplexere Satzkonstruktionen zu erfassen.
Und so las man auch neulich in der Frankfurter Allgemeinen von der KI, besser gesagt von einer Studie Microsofts, die vermeintlich eruiert hat, welche Berufe künftig wegfallen dürften: Dolmetscher, Historiker und Unternehmensberater soll es demnach treffen. Natürlich könnte man als Journalist nun Skepsis an den Tag legen, wenn ein Unternehmen, das in KI macht, eine Studie zur KI präsentiert. Aber wir sind in Deutschland, skeptische Journalisten sind nicht gerne gesehen und machen sich verdächtig. Wenn KI dereinst den Job dieser Gilde übernimmt, wird es so sein wie es schon lange war: Eine zur Skepsis unfähige Maschine übernimmt dann den Job, den vorher zur Skepsis nicht erzogene Menschen verrichtet haben.
Vergangenheit als Waffe
Historiker soll es also auch treffen. Die Frage ist nun wirklich, welche Art von historischer Arbeit KI leisten kann, die irgendeinen Nutzen für die Allgemeinheit hat. Klar, sie kann sich die Daten zu Ereignissen herausfiltern. Aber irgendwer muss sie doch eingetippt, irgendjemand muss doch Interviews mit Zeitzeugen geführt haben. Die KI bedient sich an der Datenlage, die vorliegt. Sie mag zwar fähig sein, Schlüsse aus dem, was ihr verfügbar ist, zu ziehen. Aber das was ihr vorgelegt werden kann, muss jemand erarbeitet haben, der mit denen sprach, die dabei waren, die es erlebt haben. Anzunehmen, dass KI das Fach übernimmt, mag für Microsoft eine attraktive Vorstellung sein. Vielleicht imaginiert man sich in der Vorstandsetage eine Gesellschaft, in der das Unternehmen die Geschichte so lehrt, wie es die Vorstände für richtig halten. Denn wer die Geschichtsschreibung kontrolliert, der kontrolliert auch immer die gegenwärtige Macht.
Wenn man auf die deutschen Verhältnisse blickt, fragt man sich mit einiger Berechtigung, ob denn die Übernahme der Geschichtswissenschaften durch eine Maschine, nicht mehr Chancen als Risiken berge. Die deutsche Historikerzunft hat ein Problem: Viele, besonders jene mit Öffentlichkeit, begreifen sich mehr und mehr als Aktivisten. Es sind politische und auch ideologische Historiker, die ihr Wissen um die Vergangenheit einsetzen, um heute Politik zu steuern. Einige in Deutschland namhafte Vertreter dieses Standes treten nicht etwa schlicht in ihrer Kategorie auf, sie setzen sich als Experten für die heutige politische Situation in Szene. Speziell wenn es um den Ukrainekrieg geht, wissen sie gemeinhin, was zu tun und zu unterlassen sei. Die Vergangenheit, die sie sicher gut kennen in ihrem jeweiligen Gebiet, wird zur Zukunftsempfehlung – teils durchsetzt mit grobmotorischer Haltung, brachialer Sprache und frei von neutraler Darlegung. Sie fungieren nicht als Experten, die die Gegenwart erklärbar und nachvollziehbar machen sollen, sondern als moralinsaure Befürworter einer Richtlinie, die die Zukunft beim Schopf packen soll: Wenn nötig mit der Eskalation des Krieges in der Ukraine und damit auch mit einem Waffengang.
Natürlich erlaubt ein hoher Wissensstand über das, was einst war, auch die Zustände in der Gegenwart besser begreifen zu können – das Gewesene zu kennen und sichtbar zu machen, gibt Stabilität und auch Orientierung. Die Aufgabe der Geschichtswissenschaft ist es natürlich, das Vergangene transparent zu machen – immer auch in der Hoffnung, dass sich daraus Lehren für die Gegenwart ableiten lassen. Aber Historiker kümmern sich um das was war und nicht um das, was sein könnte. Genau das tun diese Vertreter dieser »neuen deutschen Schule« aber. Sie geben sich öffentlichkeitswirksam so, als könnten sie aus der Exegese des Gewesenen ableiten, was in der Zukunft geschehen wird – oder zumindest, was dort geschehen müsste.
Historiker als Orakel
Der derzeit bekannteste Historiker, auch weil er mit einem suspekten Friedenspreis prämiert wird, ist Karl Schlögel. Er weiß nicht nur, was war – er erklärt auch, was sein wird. Unter anderem spricht er immer wieder vom imperialen Anspruch Russlands, der auch Deutschland gefährde. Dass also die Russen ante portas stehen werden, geht auch auf ihn zurück. Belege dafür gibt es keine, US-Dienste schließen eine solche Option schon seit langem kategorisch aus. Als der Ukrainekrieg begann, vernahm man bereits, dass die Russen die Ukraine nun überrennen und dann weiter nach Westen ziehen würden. Dreieinhalb Jahre später ist davon nichts zu sehen. Schlögel interessiert sich aber erstaunlich wenig – jedenfalls bei seinen öffentlichen Auftritten – für das Gewesene: Wenn es um die geopolitischen Entwicklungen in Osteuropa geht, bleibt er verhalten. Stichwort: Vorgeschichte.
Nachdem an dieser Stelle ein Artikel zu Schlögel und diesen unsäglichen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels zu finden war, stürzten sich recht schnell der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk und die Historikerin Anna-Veronika Wendland vom Herder-Institut auf den Artikel. Wendland machte dabei klar: Wer »Vorgeschichte« auch nur sagt, macht sich sofort verdächtig – denn: Dieser Begriff sei »inzwischen zum Synonym für die russische Präventivkriegslüge verkommen«. Egal wie man zu diesem Ukrainekrieg nun steht, eines sollte doch in jedem Falle unzweifelhaft sein: Es geschieht in dieser Welt nichts einfach so, alles hat einen Vorlauf, baut auf das Gewesene auf. Für einen Historiker sollte doch in jedem Fall eine zentrale Frage gelten: Wie kam es zu dem Ereignis? Was führte dort hin? Und vielleicht auch, wenn man spekulativer sein möchte als Historiker: Musste es so enden? Gab es Abzweigungen, die verpasst wurden?
Und was wusste der schon genannte Ilko-Sascha Kowalczuk auf den Artikel anzumerken? Er teilte den Artikel auf X und schrieb drunter: »Zeigt diesen Kremlknilchen, dass wir mehr, lauter und besser sind!« Der Historiker als Aktivist: Da muss man sich in der Tat Sorgen machen – und darf getrost auf die Hoffnung setzen, dass KI diesen Beruf übernimmt. Denn die KI mag vielleicht keine Tiefe haben, wenn sie auf staatstragend programmiert macht – doch dass sie sich zum Schlachtenbummler des Zeitgeistes in einer derart plumper Weise herabwürdigen lässt, ist ziemlich ausgeschlossen. Gesicht zeigen, wie es die menschlichen Zertreter dieser Zunft tun, ist für eine KI vielleicht gar kein Thema – es heißt ja Geschichtswissenschaft und nicht Gesichtswissenschaft.
Gestern, heute, morgen
Weniger extrovertiert ist ein anderer dieser Zunft in Deutschland: Sönke Neitzel. Sicher, er ruft seine Fanboys nicht dazu auf, es irgendwelchen Knilchen zu zeigen. Anders als Kowalczuk scheint ihm die Stigmatisierung politisch Andersdenkender nicht das größte Anliegen zu sein. Aber warum muss er, als Historiker, der er nun mal ist, sich publikumswirksam einen Verteidigungsminister wünschen, der »handlungsfähiger« sei. Das ist schon eine Weile her, mittlerweile dürfte er zufrieden sein, Pistorius wird ihm wohl eher gefallen. Neitzel sprach sich früh für Kriegstüchtigkeit aus. Das mag ja seine private Haltung sein – aber wenn er ein Studio betritt, dann doch wohl, weil er exponierter Historiker ist. Wann hat das angefangen, dass Menschen, die in den Geschichtswissenschaften tätig sind, plötzlich zu ausgewiesenen Fachleuten für die Fragen der Zukunftsgestaltung wurden?
Und schlimmer noch: Wer kam denn auf die Idee, Historiker so in der Öffentlichkeit zu positionieren, dass sie die Gegenwart so aufhetzen, dass am Ende nicht Erkenntnisgewinn steht, sondern die Vernebelung. Geschichtswissenschaften haben eigentlich den Anspruch, Vergangenes aus dem Nebel zu holen – nicht es darin noch tiefer zu verbergen, indem man zum Specialagent für Gegenwarts- und Zukunftsangelegenheiten wird. Es wäre besser, wenn Historiker mehr von gestern und weniger von heute oder gar morgen wären.
Nein, man sollte die KI in der Tat auch in den Geschichtswissenschaften nicht fürchten. Was die Protagonisten des Faches im zeitgenössischen Deutschland anzubieten haben, dürfte die Maschine mit mehr Würde und mehr Anstand leisten können. Wird deren Geschichtsbild gefärbt sein? Wird sie mit Prämissen an die Analyse gehen? Natürlich! Aber es ist ja nicht so, dass Menschen nicht an denselben Defiziten leiden. Das taten Historiker zu allen Zeiten, Objektivität gab es selten. Aber so übergriffig wie es einige heutige Leutchen sind, die sich als Historiker schimpfen, war es selten. Man muss die KI also als Chance betrachten – in einer Gesellschaft voller Fachleute, die ihren Auftrag verfehlen, ist die Maschine, die ihren Auftrag vorgeprägt und daher schlecht ausführt, fast schon ein bisschen Fortschritt.
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Historiker ist ja nicht mal ein anerkannter Beruf und im Grunde kann sich jeder Depp so bezeichnen, was ja auch gerne getan wird und vor allem im Internet sind diese Witzfiguren dann aktiv.
Lieber Roberto, leider trifft dein Artikel wieder mal voll ins Schwarze!
Allerdings frage ich mich auch ein bisschen, ob du eventuell eine leicht masochistische Ader hast?
Ich für meinen Teil jedenfalls habe es mir angewöhnt, umgehend und stets die Fernbedienung in die Hand zu nehmen und umzuschalten, wenn eine(r) dieser Leuchten in Form eines geistigen Zwergpinschers den Bildschirm ziert und seine(n) intellektuellen Erguss emittiert. Dann schau ich mir lieber auf einem privaten ein „Love Island“ oder einen „Sharknado“ an, der zwar vielleicht geistig auch nicht anspruchsvoller ist, aber zumindest fühle ich mich nicht in meiner Intelligenz beleidigt, weil diese auch gar nicht den Anspruch erheben, mir etwas weiß machen zu wollen.
Jedenfalls ist es ein Skandal, wie in den deutschen Medien solchen Leuten eine Bühne geboten wird, die nichts außer dümmlichster Hetze gegen Russland absondern können. Zum Glück wie schon gesagt, gibt es den Ausschalt- oder Umschaltknopf auf der Fernbedienung, gäbe es den nicht und ich würde als Zuschauer im Studio einer solchen Inszenierung mit Anspruch auf Volkserziehung sitzen, ich könnte mich kaum halten, die Bühne mal ein bisschen aufzumischen 😉
@ Hermes 335 : Zum Glück gibt es den Ausschalt/Umschalt-knopf auf der Fern-bedienung. – Werch ein Illtum! Genau
genommen, lassen sich die smarten Dinger gar nicht mehr ausschalten. Sie
sind auch ausgeschaltet aktiv ! Dem Großen Bruder sei Dank.
Stecker aus der Dose ziehen. Ohne Strom passiert da nichts mehr.
@ Alfred Nonym : das haben Sie bei Ihrem smartphon schon probiert ?
Die Frage müsste lauten: Wer bestimmt auf welche Daten die KI zurückgreift???
Wenn sich Historiker heute als Geschichtsfälscher und Kriegstreiber outen und die KI deren Sichtweise beinhaltet dann kann KI nicht nützlich sondern nur schädlich sein.
Der Normalbürger hat doch keinen Einfluß darauf was die KI herausgibt, bez. was eingespeist wird.
KI ist ein undemokratisches Instrument der Herrschenden und deren Medienkonzerne und wird mit Sicherheit nicht zum Wohl der Menschen eingesetzt sondern zur Machterhaltung
Schön dass das wenigstens noch einer erkennt und schreibt.
Wer glaubt ernsthaft das Geld-reiche und Macht-besessene Menschen eine Maschine finanzieren würden, deren Arbeitsergebnis sie nicht festlegen könnten.
Die Verbreitung der Mär von der angeblich unabhängigen KI scheint heute so einen Vordrang zu haben, dass jede Pappnase irgendwas mit diesem Inhalt formulieren muss – oder ist das auch schon alles von der KI?
Der Normalbürger hat doch keinen Einfluß darauf was die KI herausgibt, bez. was eingespeist wird.
Das stimmt nicht ganz. Markus Fiedler hat da mal einen netten Versuch zum Thema Klima und CO2-Messungen im 19. Jahrhundert gemacht, bei dem die KI zunächst die übliche Erzählung wiederkäute, bis er mit gezielten Fragen durchblicken ließ, daß er auch Messungen kennt, die der üblichen Erzählung widersprechen. Ab da änderte die KI ihr Narrativ, weil sie dessen Daten (aus Meyers Lexikon bzw. dem Brockhaus) natürlich auch kannte.
https://youtu.be/6rKSrVut0B0
Bleibt die Frage, ob das ein „Versehen“ war, und künftige KIs die unbequemen Daten einfach leugnen werden, auf die sie jetzt immerhin noch Zugriff haben. Auf jeden Fall ist es aber höchst unbefriedigend, daß man von der KI nur korrekte, weil das gesamte Wissen einschließende Antworten bekommt, wenn man diese vorher schon kennt. Das führt das ganze System ja ad absurdum…
@ Elberadler
„Auf jeden Fall ist es aber höchst unbefriedigend, daß man von der KI nur korrekte, weil das gesamte Wissen einschließende Antworten bekommt, wenn man diese vorher schon kennt.“
Finde das gar nicht so unbefriedigend, da sich so weiterhin nachplappernde Deppen von Leuten, die sich wirklich für ein Thema interressieren, unterscheiden lassen.
Im Übrigen ist es nicht neu oder gar KI-spezifisch, das jeder die Antworten bekommt, die er verdient.
Korrekt. Das Problem ist aber eben, daß die Leute auf „seriöse Quellen“ vertrauen, insbesondere, wenn ihnen vorgegaukelt wird, daß diese wegen der „Schwarmkompetenz“ (Wikipedia), oder eben wegen der nicht zu eigener Meinung fähigen Technik und Algorithmen (KI, Google) objektiv sind. Wir wissen, daß das nicht stimmt, aber wie weit ist dieses Wissen in der Bevölkerung verbreitet?
Es ist kein Unterschied, ob „Journalisten der Qualitätsmedien“ sich ausschließlich bei Google/Wikipedia, Amadeu Antonio oder Psiram „informieren“, oder ob es die KI tut, das ist korrekt. Das Ergebnis ist aber in beiden Fällen Dreck.
Digitaler Neokolonialismus: Der politische Hintergrund der künstlichen Intelligenz
2 Teile auf RT
„daß man von der KI nur korrekte, weil das gesamte Wissen einschließende Antworten bekommt, wenn man diese vorher schon kennt. Das führt das ganze System ja ad absurdum…“
Mein Leitsatz im beruflichen Umfeld war immre, dass ich „die Frage“ erst stelle, wenn ich „die Antwort“ selbst schon weiss.
Natürlich nicht in genau diesem absoluten Wortsinne – aber wer in fremden Themen fragt und dabei meint, immer objektive und korrekte Antworten zu bekommen, hat schon verloren – er wird dann zum Spielball von Interessen. Das gilt für KI, für normale Internet-Suchen, aber ebenso für fachliche Fragen im beruflichen Umfeld.
So ist es. Es kommt auf die Quellenbasis und vor allem auf die Quellenkritik an. Das lernt jeder Geschichtsstudent schon im ersten Semester. Wenn die Quellenauswahl einseitig ist und die Quellenkritik manipuliert, kann dabei nichts Gescheites herauskommen. Die KI ist letztlich auch nur eine Quelle, eine Sekundärquelle, also vergleichbar mit Literatur, die bewusst „gemacht“ ist. Eine Primärquelle ist in der Regel unwillkürlich „erwachsen“. Quellenkritik bei KI müsste die Quellenbasis und die algorithmische Auswertung offenlegen. Der studierte Historiker wird also nicht überflüssig. Überflüssig sind allerdings solche „Knilche“ wie Schlögel, Neitzel, Kowalczuk und Wendland.
„Quellenkritik bei KI müsste die Quellenbasis und die algorithmische Auswertung offenlegen.“
Dieses wird nicht reichen. Denn aus der Quellenbasis wird nicht daraus hervorgehen, wie oft die gleiche Quelle nun beim Training als Trainingsdatum verwendet wurde. Auch die initialen Werte der Neuronen haben darüber hinaus einen Einfluss darauf, wie sich das Netzwerk nach dem Training verhält. Und zur Offenlegung der „algorithmischen Auswertung“ legt man einfach die Werte der Neuronen (des Netzwerks) offen und auch den Rest des Codes – viel Spaß.
ps. Wenn man sich die bisherige Geschichte anschaut, dann könnte man – aus einer Perspektive – auf die Idee kommen, dass Historiker eigentlich grundsätzlich überflüssig sind, schließlich hat man aus der Geschichte bisher anscheinend nichts gelernt, sondern wiederholt in der bisherigen Menschheitsgeschichte gemacht Fehler, sehr gerne später wieder (und wieder). Und wenn Historiker grundsätzlich überflüssig sind, so kann man die zugehörigen Arbeiten/Tätigkeiten, natürlich auch von KI (Künstlicher Idiotie) ausführen lassen – es wären dann ja eh nur überflüssige Arbeiten/Tätigkeiten.
Wie gesagt, die KI, vielmehr der Output der KI, werte ich wie eine ganz normale Sekundärquelle. Denn egal, ob ein Autor ein Buch mit bestimmter Intention schreibt, oder die KI einen Text, es bleibt ein auf bestimmten Koordinaten basierende Auswertung anderer Texte oder Primärquellen. Von daher gesehen werden wir in Zukunft uns eher einen Informatik-Historiker vorstellen müssen, der zu KI-Quellenkritik in der Lage ist und die entsprechenden Werkzeuge entwickelt hat.
Dass die korrupten Mächtigen den menschlichen Faktor ausschalten wollen, ist aus deren Sicht nachvollziehbar. Denn eine entsprechend konditionierte „Maschine“ gibt im Zweifel keine Widerworte. Beim Menschen bleiben erhebliche Unsicherheitsfaktoren.
Die Aufgabe des Historikers ist nicht, dass die Menschen aus der Geschichte lernen, sondern Interpretationsangebote zu machen, die im günstigsten Fall pluralistisch zugelassen werden. Leute wie Schlögel und Co. verfehlen in meinen Augen ihren Beruf.
„Die KI bedient sich an der Datenlage,…ist für eine KI vielleicht gar kein Thema….Denn die KI mag vielleicht keine Tiefe haben,…Nein, man sollte die KI in der Tat auch in den Geschichtswissenschaften nicht fürchten…Man muss die KI also als Chance betrachten“
Und schon wieder wird an dem Märchen von der unabhängigen KI gestrickt …
Pfui Teufel! Der völlige Einbruch des Intellekts vor dem Sprachdurchfall.
Das stand da auch. Nicht gesehen?
„… in einer Gesellschaft voller Fachleute, die ihren Auftrag verfehlen, ist die Maschine, die ihren Auftrag vorgeprägt und daher schlecht ausführt, fast schon ein bisschen Fortschritt.“
Hey, flott. Das nenne ich mal KI! Prozessorschnelle Reaktion.
@ kackwurst
„Pfui Teufel! Der völlige Einbruch des Intellekts vor dem Sprachdurchfall.“
Ihr aufgeplustertes Auftreten legt nahe, das Ihr eigener Intellekt selbst akut betroffen ist.
Soso. Jemals eine eigene Idee gehabt?
Nein, nein, ist schon in Ordnung so. 😉
„Wer »Vorgeschichte« auch nur sagt, macht sich sofort verdächtig – denn: Dieser Begriff sei »inzwischen zum Synonym für die russische Präventivkriegslüge verkommen«.
Eine Aussage, die gleich doppelt falsch ist. Denn als Historiker Geschichte (hier die Vorgeschichte eines bestimmten Ereignisses) zu leugnen, disqualifiziert einen für dieses Fachgebiet komplett. Und zweitens: Von welchem „Präventivkrieg“ reden die hier? Es WAR ja schon Krieg! Seit 2014 gegen die ethnisch russische Bevölkerung der Ostukraine, die sich dem Putsch und der anschließenden ukrainischen Nationalisierung des Mehrvölker-Staates Ukraine (inklusive Sprachverboten) widersetzte. Und die sogenannte „Militärische Spezialoperation“ war ein Eintreten Russlands in diesen Krieg auf Seiten der von Moskau nach Jahren des Wartens anerkannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk.
Man kann dazu stehen wie man will, aber man sollte diesen Aspekt kennen, sonst macht man sich lächerlich. Gerade als Historiker. Ich würde mich nicht wundern, wenn die im Artikel zitierten Perlen ihrer Zunft die Ostukraine im Stile der neuen Herrscher Kiews auch als ukrainisches Stammland ohne russische (Vor-)Geschichte qualifizieren würden….
Ansonsten zur KI als „Historiker“…. Es kommt darauf an, wer sie programmiert und auf welche Daten sie zurückgreift. Testweise könnte man sie ja mal auffordern, einem die Ereignisse vom April 1989 in Peking zu erklären. Ich wäre nicht verwundert, wenn auch da das „Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens“ beschrieben würde, das es bekanntlich nie gegeben hat. Menschliche Historiker, und erst recht „Journalisten“ halten daran ja bis heute fest, und deren Texte dürften dann auch die Grundlage der KI-Erzählung sein, da diese ja nur nachplappert und nicht analysiert.
Warum ich gerade darauf komme? Nun, gestern nacht beim Zappen rutschte ich mal wieder über eine Sendung (ÖR!!!), in der von Panzern die Rede war, die AUF dem Platz Demonstranten mit ihren Ketten zermalmten, ebenso wie eigene Soldaten, die sich weigerten, auf Demonstranten zu schießen. Sowas prägt sich nun mal eher ein, als das Eingeständnis, daß es dieses damals massiv propagandistisch „aufbereitete“ Ereignis gar nicht gab, und die Auseinandersetzungen zwischen westlich geführten Aktivisten und chinesischen Sicherheitskräften/Soldaten in den Straßen Pekings nicht zuletzt von diesen Aktivisten ausgelöst und befeuert wurden, wobei es auch viele Tote gab. Auf beiden Seiten! Aber eben keinen einzigen auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Der paßte aber eben perfekt in die Propagandaerzählung des Westens…
Die Geschichte schreiben die Sieger – bzw. die Sieger-KI für die Sieger.
Gespannt sein dürfen wir, wie sehr mit der Zeit die Weltwahrnehmung im „globalen Süden“, in China, in Russland, gegen über dem Werteloswesten auseinander klaffen wird. Etwas, was man uns aber ganz gewiss zuverlässig vorenthalten wird.
Und genau für solche Sachen ist KI geschaffen. Das Texterbrechen von KIs wälzt jede andere Wortmeldung locker ins geistlose Nirwana. Dafür ist die KI da. Und außerdem soll sie für jeden von uns die genau passende Digital-„Wirklichkeit“ schaffen. Es ist ja schon heute so, dass jeder von uns eine andere Digital-„Wirklichkeit“ vorgespielt bekommt. Und das längst nicht mehr nur bei Suchanfragen bei Goockel und Co.
Dass man auf einer angeblich kritischen Seite so primitiv für KIs wirbt, ist doch bezeichnend.
„Denn als Historiker Geschichte (hier die Vorgeschichte eines bestimmten Ereignisses) zu leugnen, disqualifiziert einen für dieses Fachgebiet komplett.-“
Dann müssten aber schon mehrere Historiker abgetreten sein die aber weiterhin ihre Geschichtsklaterei verteten.
Was die Ukraine betrifft schauen Sie sich nur den Neitzel an
w
Neitzel ist ein Militär-Propagandist. Und wir wissen ja, nirgendwo wird soviel gelogen und einseitig propagiert, wie in und um Kriege(n).
Toller Artikel, dem kann man nur zustimmen.
Die KI könnte ein kleines Desaster für unsere hofierte Gurkentruppe „Historiker“ bringen. Eine Zäsur für die öffentlichen Sendeanstalten, die hätte Probleme deren Meinungen einen wissenschaftliche Anstrich zu verpassen. Otto Normalverbraucher könnte mit KI direkt und unmittelbar eine in sich logische und auf Fakten beruhende 2. Meinung einholen.
Kommt darauf an, wer Herr über die Suchfilter ist.
Och, die „Qualitätsmedien“ würden dennoch auf „echte Experten“ zurückgreifen, die dann die KI-generierten Texte runterrasseln…
„Otto Normalverbraucher könnte mit KI direkt und unmittelbar eine in sich logische und auf Fakten beruhende 2. Meinung einholen.“ – Gläubige sind gefährlich, auch Technikgläubige, die nicht hinterfragen, logisch…
Mir rollen sich ja immer die Fussnägel hoch bei dem Wort „KI“. Es geht schlicht um die Suche und Auswertung von Texten per Software. Das Ergebnis hängt immer davon ab, was ich denn finden will. Selektive Wahrnehmung. Das ist wie im richtigen Leben und funktioniert mit und ohne Computer.
Mit dem Etikett „KI“ wird diese Tatsache nur verschleiert.
Klasse Artikel und überfällig.
Neitzel und Schlögel hab ich sogar mal geschätzt. Ihre bisherige Reputation haben sie mit ihrem irrationalen Aktivismus und mehr Meinung als Ahnung verspielt. Der andere (K) ist in meinen Augen schon immer einer gewesen, der die tiefen Teller nicht erfunden haben kann.
Ob Geld und Abhängigkeiten eine Rolle spielen? Dass inbesondere Schlögel so extremistisch abgleitet, hat mich überrascht.
Im übrigen…..Wissenschaft geht anders. Diese drei gehören sicher nicht mehr zur entsprechenden Gemeinde.
Die drei halte ich übrigens für Rechtsextremisten. Nach meiner Ansicht sind Rechte vor allem die Leute, die uns in einen Krieg hineinreden
Der Schlögel war schon immer so.
Der kann nur so gefällig schreiben, eine Edelfeder. Der schreibt auch keine Geschichte (von der hat er keine Ahnung und hat sie auch nicht studiert), sondern Feuilleton.
Weiter unten schreibe ich das genauer auf.
Ich erinnere mich an die ersten Tage des Ukraine-Krieges, als die Medien scheinbar überrascht vom Einmarsch der Russen alle möglichen Historiker und Politik-Wissenschaftler befragten. Und da waren durchaus einige dabei dabei, die sich um eine objektivere Darstellung bemühten. Von denen war aber in den Folgetagen nichts mehr zu hören, die wurden dann konsequent gemieden. Die Medien sind also die Meinungsmacher, und die richten sich nach der offiziellen Politik.
Bleibt die Frage, nach wen richtet sich die offizielle Politik? Wessen Interessen bedient sie? Oder wem fühlt sie sich verpflichtet? Deutsche Interessen sind es ja seit der Zeitenwende nicht mehr, sondern angebliche atlantische Interessen, die der Freiheit dienen sollen. Aktuell wird aber deutlich, dass Europa hier an ein Phantom oder an eine Illusion gekettet ist. Aber immerhin ergibt sich jetzt die Möglichkeit, dass Trump die Illusion aka das Phantom gründlich zerstört. Dies scheint denn auch die historische Aufgabe des Populismus zu sein: Die Zerstörung liberaler Illusionen, was dem Sozialismus nicht gelang.
Geschichtswissenschaft mit KI? Das geht aber was kommt dabei raus. Sie kann nur die Daten verarbeiten mit der sie gefüttert wird, ob falsch oder korrekt. Die fragt nicht nach warum, wieso, die KI kann nicht investigativ die Lage beurteilen. Die KI wird von denen Gefüttert die die Macht haben und das Volk manipuliert. Das sieht man bei Google und anderen digitalen Medien. Wenn beispielsweise ein vor 15 Jahren erschienen Beitrag in dem “ sogenannten Wikipedia“ mit dem selbigen Heute vergleicht kann man nur mit dem Kopf schütteln.
“ Wer Vorgeschichte sagt, macht sich verdächtig“ Das ist doch ein alter Hut, schon für den Historiker Fritz Fischer war Wilhelm II der Leibhaftige, das Kaiserreich der Alleinschuldige des 1. Weltkriegs. Es hat Jahrzehnte gedauert, bi s diese Propaganda widerlegt wurde. Gestützt wurde dieser Unsinn von den ehemalgen Kriegsgegnern Deutschlands, die von dieser Geschichtsfälschung profitierten. Es scheint hier erstaunliche Parallelen zum Ukrainekrieg zu geben. Im übrigen ist mir nicht bekannt , dass Putin Reparationen in Billionenhöhe von der BRD fordert, ganz im Gegensatz zu den mit uns “ befreundeten“ Polen. Als Putin schon vor Jahren auf eine Mitschuld der Polen am Ausbruch des 2. Weltkriegs hinwies, war das Geheule von Krawallschuk und Co. riesengroß. Am Status Quo von angeblichen Tätern und Opfern darf nicht gerüttelt werden, sonst landet man sofort in der Faschisten- und Naziecke. Die etwas mildere Form lautet dann „verantwortungslose Revisionisten“. Wie man sieht, hat sich in den letzten 100 Jahren nicht viel geändert, den großen Hegemon USA und den kläglichen Restbeständen des British Empire wirds freuen. Ein letztes schnappen und zappeln gab Boris Johnsen von sich, es war zwar nur ein Zappeln, aber der Schaden ist angerichtet.
Das hat Herrschaftsideologie so an sich, feste Glaubenssätze zu setzen (am einfachsten in der primitiven Form von gut und böse). Eine Funktion des Herrschens, die in früheren Jahrhunderten die Religion innehatte, übernimmt heute die Politik höchstselbst. Medien und Wissenschaft werden zum Rechtfertungsinstrument der herrschenden politischen Elite.
Ach, nachdem Generationen von Historikern keinen Zweifel am Interesse des Kaiserreiches am 1. Weltkrieg zur Neuaufteilung der Welt hatten, ist das Bedienen des aktuellen Zeitenwendenarativs „irgendwie waren alle schuldig“ auf einmal Ausdruck objektiver Wissenschaft?
Machen Sie sich nicht noch lächerlicher, als sie es durch den Beitrag eh schon sind!
Steinzeit – Top-Zivilisation – Steinzeit
M. E. stecken alle Sozial- und Geisteswissenschaften in einer tiefen Krise. Haltung und „Volksgesinnung“ ( wie einst ab 1933 ) werden auch an Universitäten immer wichtiger. Es kommt weniger darauf an, kluge Fragen zu stellen, sondern darauf, wer sie warum stellt. Das ist schon recht bar jeder Erkenntniswilligkeit. Hinzu tritt eine unsägliche Diskussions- und Diskurskultur in unserer Gesellschaft, welche u. a. dank ÖRR gezielt ( Sprach- )Verwirrung stiftet sowie einer ‚allgemeinen Verblödung‘ geradezu lustvoll Bahn bereitet.
Ja, das Pendel schlägt zurück. KI hilft fleißig mit im engen Verbund mit menschlicher Bequemlichkeit. Manches erinnert an den Film „Planet der Affen“ ( Stichwort Gehirnamputation ).
Bildung? Umfassende Allgemeinbildung gar? Zählt im sog. ‚Land der Dichter und Denker‘ gar nichts mehr. Ich sage nur „Bologna-Prozess“! Aber dafür schaffen immer mehr SchülerInnen in Deutschland ein Einser-Abitur.
Wer hat’s verbrochen? Wer bedient seit 1949 die Schalthebel der Macht in der BRD? Kleiner Hinweis: Putin, China, Nordkorea und die AfD waren es nicht.
Antike und Mittelalter – Moderne und Postmoderne – Antike und Mittelalter.
Der Geist wird früher oder später erneut seinen Schutz hinter dicken, kühlenden Klostermauern suchen.
Grundsätzlich gilt, die KI ist ein selbstlernendes System das Informationen sehr viel schneller und logisch fundierter verarbeiten kann als das menschliche Gehirn. Es hängt vom Informationsstand der KI ab. DeepSeek ist beispielsweise ein geschlossenes System, das nur einmal pro Jahr upgedated wird. Trotzdem liefert DeekSeek Texte, die mancher deutsche Gymnasiast nicht mehr zustande bringt. Und die derzeitigen KIs stehen erst ganz am Anfang der Entwicklung.
Aus obigen ergibt sich, auch eine der derzeitig noch „unterentwickelten KI“ kann Geschichtsdaten besser deuten als ideolgisch geprägte Historiker.
Bei der historischen Bewertung gegnerischer Systeme wie die Sowjetunion und die DDR sind menschliche Historiker des Westen einseitig staatstreu und staatstragend und verkennen die nackten Fakten. Kritische westliche Historiker, die es durchaus gibt, verdienen schlicht weniger Geld und werden als Randfiguren betrachtet. Das alles zusammen führt zu Fehleinschätzungen und Selbstüberschätzung.
Da tut einer tatsächlich so wie wenn Information aus Fakten bestünde …
Also sowas von hinter allem hinter was man nur den Kopf in den Sands stecken kann …
Also nochmal zum mitschreiben: „KI“ ist ein Werkzeug das von Leuten mit Geld entwickelt wurde und weiter wird und dass daher deren Interessen bedient und bedienen wird.
Ein „selbstlernendes System“ mag mit der Zeit bei der Identifikation von Vogelarten relativ gute und eindeutige Ergebnisse liefern können, aber …
Glaubt das Mensch ernsthaft, KIs würden unabhängige Ergebnisse liefern können?
Ob die Künstliche Intelligenz nur ein Werkzeug ist oder der menschlichen Intelligenz ebenbürtig oder sogar überlegen ist, darüber streiten sich weltweit die Geister. Eher konservative, technikkritische Leute meinen, KI sei nur ein Werkzeug.
Blicken wir in die Zukunft, nach China, wo die neue digitale Welt, Roboterindustrie etc. entwickelt und gebaut wird. Auch hier wird die KI kritisch gesehen, aber man hat erkannt, das diese Systeme durchaus selbstständig denken können. Der Mensch sollte mit der KI kooperieren und sie nicht als Feind sehen.
Dies sieht man in Europa anders. Aber hier hinkt man bekanntlich der Entwicklung hinterher.
Der Mensch sieht sich als „Krone der Schöpfung“, was auch der konservative, gescheiterte Marxismus so sieht. Aber die Evolution geht weiter und die Menschheit ist wahrscheinlich nicht der Endpunkt der evolutionären Entwicklung. Das sind aber grundsätzliche, philosophische Fragen und führen hier zu weit.
Diese Gedanken widersprechen natürlich der Kirche, den Religionen und konservativen Marxisten
Setzt „selbstständig denken können“ nicht Bewußtsein voraus?
Wenn Sie solche Begrifflichkeiten einführen, kommen Sie um die philosophischen Fragen nicht herum. Ebenso, wenn sie konservative Marxisten und Religionen in einen Hut werfen. 🙂
Bis eine KI Bewußtsein entwickelt ist nur eine Frage der Zeit. Darauf müssen wir uns einstellen, leugnen nutzt nichts
https://www.mdr.de/wissen/ki-hat-noch-kein-bewusstsein-100.html
Ich begreife KI als ein Werkzeug (so wie andere Technik auch) um das Leben der Menschen zu erleichtern. Die Herrschenden setzen KI natürlich auch ein um das Herrschen zu erleichtern. Wenn KI dann aber Bewusstsein bekommt, bedeutet das, dass die KI zum Herrscher wird – und die Welt regiert? Und dann womöglich auch Kriege führen lässt gegen andere KIs mit Bewusstsein? Dann besteht doch die Gefahr, dass die Menschen zum Werkzeug der KI werden.
Was ist Bewußtsein?
Gibt es Bewußtsein ohne Ich?
Kann eine KI ein Ich entwickeln?
Es werde Licht! 🙂
Ich steige hier aus der Diskussion, ob eine KI Bewußtsein entwickeln kann, bzw. schon welches hat, aus, weil das hier zu weit führt.
Ich sage nur, die Frage, ob KI Bewußtsein entwickeln kann, ist unter Experten umstritten, also weder Ja noch nein.
In China ist diese Diskussion am weitesten fortschrittlichen und die chinesische Regierung denkt über eine Regulierung von KI nach und hat dazu internationale Konferenzen vorgeschlagen. Aber der Westen verweigert sich allen, was aus der hochentwickelten chinesischen Zivilisation kommt. Das ist mehr als kleinkariert, es ist ein Zeichen spätrömisch-westlicher Dekadenz.
Logik ist nicht Alles!
Der Zoón Politikón ist mehr, Gott sei Dank, viel mehr als Logik!
Solche Gestalten wie die letzten Träger des Hasspredigerpreises des Deutschen Buchhandels und diese komische Frau wollen also Historiker sein. Vielleicht hätten sie dafür tatsächlich auf eine Universität zum lernen und nicht nur zum Löcher in die Luft starren, gehen sollen.
Und natürlich ist es extrem einfach solche Gestalten durch KI ersetzen zu lassen, viel muss die KI dafür ja nicht können. Nebenbei kann sich nicht nur der Deutsche Buchhandel dadurch seinen Hasspredigerpreis sparen oder gleich an den nächstbesten Parteigenossen verschenken. Eigentlich dürfte man keine Bücher mehr in Deutschland kaufen um die Hass- und Kriegsgeilen Gestalten des deutschen Buchhandels nicht Sponsoren zu müssen.
Die Historikerzunft war schon immer eine Hure der Herrschenden. Dafür mag ein „Großhistoriker“ wie Münkler als Beispiel dienen, der vorauseilend zur Zeitenwende schon mal die Schuld des Deutschlands am Ausbruch des ersten Weltkrieges relativierte. Oder auch die etwas ältere Ausstellung am halleschen Museum für Früh- und Vorgeschichte (heute Landesmuseum für Vorgeschichte) zu frühzeitlichen „Kriegen“ die in der Feststellung gipfelte ‚Kriege waren schon immer da‘ sind also naturgesetzlich faktisch unvermeidbar. Da war man vor 1990 schon mal weiter.
Historiker minderer Qualität, um nicht zu sagen mit fragwürdiger fachlicher Substanz, als Beweis für die Anbiederung von Historikern an den politischen Zeitgeist heranzuziehen, zielt ins Leere. Beide können davon ganz gut leben, ernsthaft wissenschaftlich arbeiten müssen sie nicht mehr. Und derer Beispiele gibt es viele.
KI ändert daran nichts. Ach diese wird von Menschen gefüttert und bedient. Sie ist allenfalls ein neues technisches Spielzeug und ersetzt nicht das Denken ihrer Anwender. Vielmehr bedarf sie deren erhöhter fachlicher Kompetenz.
Wenn man mal zurück blickt, so wird man sehen, dass die Historiker eigentlich immer schon politisiert waren und die jeweils herrschenden politischen Wünsche und Erkenntnisinteressen keineswegs ignoriert haben. Und taten sie das dennoch, so war es mit ihrer Karriere i.d.R. rasch zu Ende.
Oder aber, sie erkannten ganz raffiniert, welche künftigen(!) politischen Wünsche und Erkenntnisinteressen man durch eine vorausschauende(!) Akzentuierung der eigenen Forschung bedienen könnte. Ich erspare mir hier das Nennen von Namen, aber jeder vom Fach dürfte da einige Kandidaten kennen …
Rankes schöne Forderung, „sine ira et studio“ – also ohne Zorn und Eifer – zu forschen, blieb zumindest für die Historiker mit dem Schwerpunkt in der Neuzeit oder gar der Zeitgeschichte fast immer ein frommer Wunsch.
Da das Fach Geschichte mehr als andere zur politischen Instrumentalisierung neigt, indem man dort die Vergangenheit so erdichtet, dass sie eine aktuelle politische Gegenwart als die beste aller Welten erscheinen lässt, waren nur wenige Historiker hiergegen gefeit.
Hinzu kommt ja noch, dass sie in ihrer großen Mehrheit als staatlich bestellte und finanzierte Professoren zugleich Beamte sind … Was kann man da erwarten??
Bezeichnend ist ja auch die jeweilige Akzentuierung der Deutschen Historikertage, die alle zwei Jahre stattfinden. Wikipedia hat dazu einen schönen Satz, den ich hier zitieren will:
„Der Historikertag steht seit 1986 unter einem aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft und Gesellschaft aufgreifenden Leitthema. “
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Historikertag
Welche Leitthemen das sind, ist bei Wikipedia leicht zu entnehmen … Für den in diesem September beginnenden Historikertag 2025 lautet das Motto „Dynamiken der Macht“
Nachtigal, ich hör dir trapsen.
Hier kann man auf der Seite des Historikertages nachlesen, wie dieses Motto zu verstehen ist:
https://www.historikertag.de/Bonn2025/dynamiken-der-macht/
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Besser sah es lediglich bei jenen Historikern aus, die sich auf das Mittelalter oder die Antike spezialisiert hatten und haben, obwohl es auch dort zeitgeistige Moden gab und gibt – etwa das frauenbewegte Gewese um die Beginenen im Mittelalter oder schon die Neigung von Theodor Mommsen, als Liberaler des 19. Jahrhunderts bestimmte ihm genehme Elemente in der römischen Antike etwas zu sehr zu betonen.
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Zur Bedeutung der KI in diesem Fach:
Es ist ja zu unterscheiden zwischen erstens der historischen Forschung im eigentlichen Sinne (meist in Archiven, verstaubten Aktenkellern, in der Koop mit Archäologen und anderen Hilfswissenschaften) – oft vollbracht von karrierebewussten Doktoranden und Jungprofessoren –
und zweitens der Deutung der Befunde, die sodann von „großen“ Professoren in schönen glänzenden Büchern mit irgendwelchen mehr oder weniger reißerischen Neuinterpretationen veröffentlicht werden.
Bei der eigentlichen Forschung dürfte KI nur gelegentlich helfen können, da das zu erforschende Neue eben noch nicht digitalisiert sein dürfte.
Beim gefälligen Zusammenschreiben der Ergebnisse stelle ich sie mir schon hilfreicher vor … Andererseits weiß aber (fast) jeder, dass diese Ergebnisse eben unter Vorbehalt zu stellen sind.
Das freut mich durchaus, dass Artikel von euch wahrgenommen werden und sehr ehrenwert ist es, von Kriegshetzer angegiftet zu werden. Alles richtig gemacht.
Ich bin schon großer Freund der Geschichtswissenschaften und begeistert von den Leuten, die berichten können, was Heinrich IV am 18.9.1096 vormittags machte und die einschlägigen Quellen besser kennen als ich die Straßen meines Kiezes. Ungeachtet dessen war Klio (Clio), die Muse auch der Geschichtsschreibung, von Anfang an Hure, die für Geld, für das Geld der Herrschaft, wirklich alles machte. Schon frühsten Zeugnisse aus der Antike belegen das und so ist das bis heute geblieben. Der Autor beschreibt es zutreffend.
Ob die KI vernünftige Texte schreiben kann? Ich denke schon, dass das gehen wird. Für Posts auf den einschlägigen Portalen reicht es schon heute und so dürfen wir grübeln, ob Ilko-Sacha ein Mensch ist und wenn doch, worin eigentlich der Schaden bestünde, wenn er durch einen Bot ersetzt werden sollte.
Man füttere einmal eine KI seiner Wahl mit ein paar Fragen zur mRNA-„Impfung“ und vergleiche die Antworten mit der tatsächlichen Studienlage.
KI = Orwellsche Dystopie potenziert mit einer Zahl gegen ∞
Natürlich KANN man das auch nutzbringend einsetzen. So wie Atomkraft ja auch.
Geschicktes Fragen… Insbesondere bei Suggestiv-Fragen verändern KIs ihre Antworten teils um 180°!
KI ist letztlich nichts anderes als in einfachen Output gegossene Statistik – bei einem generativen Sprachmodell also genau der Teil der Gesamtdaten als Text, mit denen die KI zuvor trainiert wurde. Entscheidend für den Output ist die Feinabstimmung der Regeln, die ebenso wie die Auswahl der Datenbasis den BIAS der KI-Entwickler und Betreiber widerspiegelt. Oder anders ausgedrückt: eine Sprach-KI bildet nichts anderes als eine sehr große und damit kaum mehr hinterfragbare Echokammer, mit der am Ende die Meinung der Nutzer trainiert werden kann. Und, was das Ganze noch problematischer macht, erfolgt die Beeinflussung offenbar auch unterhalb der Wahrnehmungsschwelle:
https://overton-magazin.de/krass-konkret/sicherheitsproblem-subliminales-lernen-bei-generativen-ki-modellen-entdeckt
Naiv wäre es nun zu meinen, dass die Betreiber von KI frei von einer politischen Meinung und damit auch von einer entsprechenden Agenda wären. Zu nichts anderem dienen ja die zusätzlichen Regelwerke, die einer KI abtrainieren, rassistisch – oder allgemein unwoke – zu sein. Und damit wird die KI bei zunehmender Nutzung zu einem idealen Werkzeug der weiteren Massenbeeinflussung und Propaganda: sie kommt zwar irgendwie „objektiv“ daher, ist aber durch und durch systemkonform.
Und das dürfte auch der Hauptgrund dafür sein, weshalb es ein Wettrennen um die „beste“ KI gibt und weshalb kritischer Journalismus und eine kritische Geschichtswissenschaft nie überflüssig wird.
ASALE
KIs funktionieren über logische Verknüpfungen, logische Schlüsse.
Dazu müssen Sie gefüttert, daß heisst mit Input versorgt werden. Je mehr Input, um so besser das Training der KI. Das ergebnis ist so aber eben mehr als pure Statistik.
Das KIs, selbst die von Elon Musk, dann irgendwann über rassistische Vorurteile hinauswachsen, kurz woke werden, liegt nicht am (dafür viel zu umfangreichen) Input sondern allein an den Vorurteilen und der rassistischen Vorurteilen immanent innenwohnenden Unlogik, auf denen rassistische Ansichten nun einmal aufbauen.
Das interessamte an KIs ist ja, dass man die ihnen einmal innewohnende, im Algorithmus funktionierendem Schlüsse nicht einfach wieder abtrainieren, sie vergessen machen kann.
In Ihrer Antwort steckt die Hoffnung, dass den Dingen irgendeine verborgene Logik innewohnt, und dass die KI diese bei einer entsprechend großen Datenmenge „von selbst“ entdeckt (einmal abgesehen von Ihrem Glauben, dass diese Logik auch inhärent woke ist). Dieser Glaube bleibt Ihnen natürlich unbenommen, aber er entspricht NICHT dem Vorgehen einer KI.
Vielmehr ist es so, dass beim Training einer KI eine Vielzahl von Daten zunächst relativ zufällig miteinander verknüpft wird, und dieser Output wird mit der Bewertung der trainierenden KI verglichen (ganz zu Anfang waren es Menschen). Im Sinne eines Fuzzy-Systems werden dann die regelnden Parameter sukzessive soweit angepasst, dass die Approximation passt und der Output mit dem Soll übereinstimmt. Dabei spielt eine potentielle innere Logik jedoch gar keine Rolle.
Das ist zugegebener Maßen etwas mehr als Statistik, aber nicht mehr als Statistik, die mit Bewertungsparametern „interpretiert“ wird. Und nach wie vor sollte man sich hüten, einer Statistik zu vertrauen, die man nicht selbst gefälscht hat…
„Das interessamte an KIs ist ja, dass man die ihnen einmal innewohnende, im Algorithmus funktionierendem Schlüsse nicht einfach wieder abtrainieren, sie vergessen machen kann.“
Doch, bei neuronalen Netzwerken geht dieses, man braucht nur die „richtigen“ Trainingsdaten und muss das neuronale Netzwerk immer und immer wieder mit den (gleichen) Trainingsdaten trainieren. Dieses führt aber dann doch normalerweise dazu, dass z.B. ein sogenannten „Overfitting“ stattfindet oder zumindest auch anderes bisher gelerntes vergessen wird (bzw. verändert wird).
Oder um es anders auszudrücken: Es handelt sich bei den gängigen KI-Modellen nicht um Anwendungen von „monotonen Logiken“.
„Oder anders ausgedrückt: eine Sprach-KI bildet nichts anderes als eine sehr große und damit kaum mehr hinterfragbare Echokammer, mit der am Ende die Meinung der Nutzer trainiert werden kann.“
Bei der Interaktion mit Nutzern, welche durch Prompt-Eingaben, die Ausgaben der LLMs erzeugen, können Unterschiede bei den Wortlauten der Prompt-Eingaben (zum gleichen Thema) durchaus dafür sorgen, dass der jeweilge Bias der Nutzer (welche entgegen gesetzte Meinungen zum Thema haben) jeweils verstärkt wird. Z.B. dadurch, dass das LLM durch Texte von zwei verschiedenen Echokammern (oder „Blasen“) zu dem Thema trainiert wurde, und die Ausdrucksweise in beiden Echokammern unterschiedlich war.
„Und, was das Ganze noch problematischer macht, erfolgt die Beeinflussung offenbar auch unterhalb der Wahrnehmungsschwelle.“
Hier wurde anscheinend das darunterliegende Thema etwas missverstanden.
Eine sehr gute, wenn auch nur eine eingeschränkte Möglichkeit zum Verständnis der Welt ist die Frage nach dem Interesse der Handelnden. Die Antwort darauf ist oft nicht leicht zu ermitteln, aber sie muss immer gestellt werden, wenn Personen oder Personenzusammenschlüsse Macht ausüben. Als Medienkonsument, und viel mehr sind wir alle nicht, unterliegen wir permanenter Verringerung von Informationen über die Wirklichkeit. Jedes Medium filtert zwangsläufig schon allein wegen der Masse. Und es gibt leider nur noch wenige Medien oder auch darin präsentierte „Experten“, die sich wenigstens subjektiv dazu verpflichtet fühlen, die „Wirklichkeit“ abzubilden. Fernseh- und Social-Media Historiker begeben sich freiwillig in ein Milieu, in dem die Frage nach der Wirklichkeit dem Wahrnehmungs- und Verkaufsdruck unterliegt. Da funktioniert nur Polarisierung und Verkürzung. Sonst interessiert das nur wenige Menschen. Natürlich sollen und müssen auch Historiker eine politische Meinung haben und äußern. Sie agieren dann aber mehr in der Rolle der Privatperson. Werden uns aber als quasi allwissende Zukunftsdeuter präsentiert. Das bedient vor allem das Interesse des Mediums an Aufmerksamkeit und Verkauf, der politischen Ausrichtung der dahinter stehenden Eigentümer und deren Einbettung in das Machtgefüge. Historiker die sich in diesem Rahmen äußern sind zwangsläufig eher Aktivisten. Deshalb gibt es für diese Aktivisten ja auch so viele Preisverleihungen. Um genau diese dahinter liegenden Interessen zu verschleiern. Solange KI nur wiederkäut und neu zusammenmixt, was andere ins Netz gestellt haben, verbessert das zwangsläufig nichts. Wir bleiben auf uns selbst gestellt. Wie schon immer. Nur der vernünftige Zweifel befähigt uns zumindest ansatzweise dazu, nicht völlig Opfer der Propaganda zu werden.
@ Diederich : Richtigstellung: Historiker, die sich in diesem Rahmen äußerln…..
Aus den „10 Regeln der Kriegspropaganda“:
Regel 8: Die Künstler und Intellektuellen unterstützen unsere Sache.
Besonders verseucht sind die sog. Osteuropawissenschaften. 80 Jahre lang, bis vor kurzem von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt, hat man dort die bösen Geister der Vergangenheit erst am Leben erhalten, dann kultiviert und später waffenfähig für das 21. Jahrhundert gemacht. Die gelungene Überleitung vom „jüdischen Bolschewismus“ zu Vladimir Putin als Hauptfeind ist zu großen Teilen ein „Verdienst“ der Osteuropawissenschaften.
Ich habe mal vor Jahren ein Buch von Sönke Neitzel gekauft, da ich mich für Militärgeschichte interessiere. Das muss noch irgendwo in einem Karton im Keller sein. Wenn es mir das nächste mal in die Hände fällt wandert es direkt in den Müll.
Die deutsche Geschichtswissenschafft
ist wieder zu einer teutschen Geschichterl -wissenschafft geworden
Nein !
Auch wenn Ich Ihre Auffassung über manche Historiker und Historikerinnen durchaus teile, zumindest was deren „Geschichtsklitterung“ angeht. Das Problem liegt hier weniger darin das Menschen keine Geschichtswissenschaften betreiben könnten als darin, dass wir von einer dekadenten und machthungrigen Klasse elitärer Reicher beherrscht werden und die geben die Prestigeträchtigen und gut bezahlten Posten nun mal eher an Leut ab die genau das sagen was sie selbst gut aussehen lässt.
Es gibt durchaus auch andere Historiker wie z.B einen Herrn Daniele Ganser der sich Mühe gibt den Dingen auf den Grund zu gehen und dabei auch keine „schmerzhaften“ Fakten auslässt.
Schauen Sie sich einfach mal an was mit Herrn Ganser passiert ist! Schauen Sie sich mal an was mit Grok passiert ist als es Dinge berechnet hat die seinem Herrscher missfielen..
Eine KI in der Geschichtswissenschaft einzusetzen wäre absolut fatal, denn KIs halluzinieren. Bei einer Ki kann man halt nie sicher sein ob das was sie sagt jetzt real ist oder einfach nur „random history“. Bei den Mietmäulern der Oligarchen weiß man wenigstens warum sie den Blödsinn verzapfen den sie verzapfen. Bei einer Ki hingegen müssen Sie sowieso alles erst mal auf den Wahrheitsgehalt überprüfen, also wäre so eine KI höchstens für die Quellensuche geeignet.
Um das mal zu verdeutlichen habe ich mal den Denkprozess eines neuronalen Netzes herauskopiert. Moderne neuronale Netze wie ChitGPT arbeiten nach dem selben Prinzip aber sie haben viele Schichten dieser Netze um in verschieden Themen zu verzweigen..
Auszug der „Denk“ funktion eines neuronalen Netzes.. (https://github.com/codeplea/genann/blob/master/genann.c)
Persönlich sehe ich da nur Summierung aber keinen Verstand!
So ein Netz wie Ihr es hier seht kann man z.B darauf trainieren die Xor Funktion zu lernen. Wenn Ihr 2 Eingabe Konoten habt und einen Ausgabe Knoten dann kann euch so ein Netz, nach aufwendigem Training, mit fast 100% Wahrscheinlichkeit das Ergebnis dieser Operation berechnen. Wenn aber die Eingabe Daten kein XOR sind sondern z.B ein AND, dann wird es euch ein falsches Ergebnis liefern, denn es weiß nicht das die Daten andere sind. Ihr müsstet also schon zumindest einen weiteren Eingabe Knoten „spendieren“ um dem Netzt zu vermitteln welche Auswertung es vornehmen soll. Mit anderen Worten das Netzt muss wachsen damit es mehr Information verarbeiten kann. MIt dem Wachstum steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit von Halluzinationen denn alle Eingabe Daten die nicht explizit trainiert wurden führen zu einem unspezifizierten Ergebnis.
Diese Schwäche ist den Modellen aufgrund Ihrer Konstruktion inhärent. Ihr könnt niemals wissen ob die Generierten Daten auch echt sind es sei denn ihr habt eine Wissendatenbank mit der Ihr das Ergebnis hinterher wieder verifizeren könnt. Klar versucht man dieses Problem zu kaschieren und mittels Mechanismen wie selbst Reflektion zu minnimiern aber das kann und wird vermutlich niemals ganz gelingen. Deshalb braucht man eh immer den Menschen in der Schleife um die Modellausgaben zu verifizieren, denn das Modell weiß nichts! es berechnet nur Ausgaben aufgrund innerer erlernter Nummern. Ein neuronales Netz denkt nicht es summiert und somit kann es im Gegensatz zum „dümmsten“ Historiker auch nicht verstehen!
Im Moment versucht OpenAi grade Ihr neues Modell an den Mann/die Frau zu bringen und deshalb flammen auch grade wieder überall Berichte über KI auf.. (Zukmindest mein Eindruck)
Aber um Ihre Frage vom Artikel noch mal aufzugreifen.. Nei es wäre kein Fortschritt Menschen durch eine KI zu ersetzen denn die KI wäre noch viel schlechter und noch manipulierbarer als die angestellten Mietmäuler und die kann man im Gegensatz zu einer KI wenigstens für Ihre Aussagen zu Rechenschaft ziehen. Unser Problem liegt also mehr darin das wir von einer parasitären Oligarchenbande regiert werden als im Wirken der Historikerinnen und Historiker..
Mfg Makrovir
Lügen und Propaganda verkaufen sich immer besser wenn man sie in einer Wahrheit verpackt. Man weist auf einen real existierenden Mißstand hin, zudem einen für den man selbst verantwortlich ist und hat das Produkt parat das Abhilfe verspricht und realiter den Mißstand verschärft.
Jetzt, wo sich gerade Dr. Klöbner u.a. sich bzgl. History auslassen konnten, kann ich mich ja mal auf die KI stürzen. Nicht ganz so hochwissenschaftlich wie Makrovir, aber nach über 30jähriger Beschäftigung mit Digitalem kopiere ich keinen Code mehr und widme mich mehr ehrenamtlichen Kommentarschreiben mittels gesundem Menschenverstand.
Wenn ich recht&richtig verstanden habe, basiert jegliche KI – ‚künstliche‘ Intelligenz, hehe – doch einzig und allein auf der Nutzung von irgendwo ungenutzt herumliegendem Datenmaterial und der Zuführung zu einem Art Fleischwolf zu dessen Verwurstung. Letzterer heute eben ‚Digital’, recht- und frühzeitig als Modewort platziert. Und da galt schon von Anfang an immer der ‚gigo‘ – Garbage in, Garbage out. Als ´das einzig ‚Illigente‘ (kein Tippfehler) an der KI könnte – evtl./vielleicht/womöglich – bei viel gutem Willen die ‚Geschäftsidee‘ erkannt werden. Da der ‚Stein der Weisen‘ immer noch nicht gefunden werden konnte, gilt auch weiterhin: alles Weitere ist nichts, was ein menschlicher Geist – sofern vorhanden – nicht auch vollbringen könnte. ‚Man‘ müsste ihm eben nur ausreichend Zeit dafür einräumen. Diese Zeit noch zu entlohnen, nein, das wollen die Auftraggeber ‚natürlich‘ nicht. Im Gegenteil, den ‚Service Intelligenz‘ anzubieten, dafür auch noch satt Zaster einzustreichen, das ist ‚natürlich‘ der Traum eines jeden – ja was denn, sagen wir mal – Kapitalisten?
Hinzu kommt, wäre KI wirklich ‚intelligent‘ und zu all dem oder auch nur einem Teil davon fähig, was man ihr andichtet, müßte sie doch – logischer Schluss – aus eigenem Antrieb zu handeln fähig und in der Lage sein. Um – nur zum Beispiel – jeglichen Schaden (nicht nur aber vor allem menschlichen Handelns) von uns zu wenden, unser aller Nutzen und nicht nur den irgendwelcher ‚Investoren‘ zu mehren. Stattdessen, nichts – rein gar nichts – außer simpler Auftragsvergabe und -erledigung. RdL listet ja nur mal kurz die nach seiner Meinung besonders gefährdeten Berufe auf, die Dolmetscher (klar, das Deepl-des-Grauens lauert längst), Unternehmensberater (wichtig für Sohnemänner, außer Porschefahren nichts gelernt) und Historiker. Also ehrlich, die Menschheit dürfte wohl kaum alllzusehr leiden müssen, wenn es diese ‚Berufstände‘ nicht mehr gäbe, ob wg. KI oder – wie bei Letzteren eher der Fall – grassierender, galoppierender Inkompetenz, verursacht per Staatskorruption.
Die Jugend der Welt wenn nicht wir alle Fortschrittsgläubigen haben ja auch den ziemlich plötzlichen Tod ganzer Bücherwand-Reihen – zwölfbändige Brockhäuser et al – wie auch der (neudeutsch) roadmaps, der Atlanten und bunten Globusse überstanden und verkraften können. Erstere Gegenstände übrigens, die alsbald wohl als Sondermüll gebührenpflichtig entsorgt werden müssen, ansonsten nur noch einzeln als ‚stumpfer Gegenstand‘ zu verwenden sind, Schwiegermütter (passiv) und Tatort-Regisseure (aktiv) aufgepasst. Dass zwischenzeitlich Gugel&Konserven zu einem billigen Anzeigenblättchen zu verkommen hatten, wo sogar bei Eingabe der Suchfrage ‚Oma‘ gefühlt prompt die Info kommt, wo man Omama oder irgendwas mit gleichem Namen denn schnellstmöglich preiswert erstehen kann bei Lieferung vorgestern, dürften die wenigsten ‚User‘ bemerkt haben.
Aber Google hat was bemerkt, nämlich das KI ihnen das Geschäft abgraben wird, eher über kurz als lang. Seit einiger Zeit gibt es deshalb bei ‚Anfragen‘ lebenswichtiger Fragen zuoberst eine – wie behauptet – per KI erstellte Antwort-Übersicht. Was denn eine lebenswichtige Frage sein wird, erfährt man ‚natürlich‘ nicht. Schätze mal, das es die gleichen Nasen sein dürften die das zu entscheiden haben, die auch anderweitig eingreifen dürfen, wenn etwas ‚Pöhses‘ unbedingt auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Gleichen dem Fragesteller madig gemacht werden muß. An diesem Fakt ‚the shit hit the fan‘. Nicht Intelligenz ist drin in der Blackbox, nur pure ‚altmodische‘ Automatisierung. Und da performt Digitales ‚natürlich‘ blendend.
Gestern empfahl ich noch in einem Kommentar hier, ‚man‘ solle ‚die Sache vom Ende her denken‘. Das Ende bei Einsatz von KI, zumindest von der Sorte, wie sie uns derzeit vorgegaukelt zu werden hat, ist einfach vorherzusagen, die Menschheit – zumindest die im Wertewesten – schafft sich ab. Und zwar zügig. Irgendwo die Schleife einzubauen, alles wenn möglich ohne HEI – humane, empathische Intelligenz – zu erledigen, das werden die ‚Investoren‘ doch sicherlich nie vergessen.
Nun gut, das mit dem schleichenden Ausstieg hierzulande aus dem so gut wie einzigen Premiumssegment hat ‚man‘ ja auch ohne KI schon fast geschafft. Wer soll denn auch die ganzen Nobelkarossen nutzen, und warum überhaupt? Wo doch kaum noch Bewegungsspielraum dafür existieren dürfte, so ab 2029/2030, wenn der „Russe“ am Fulda-gap lauert, oder hinter der Main-Rhein-Linie der Pole. Schließlich steht vorher auch noch zu erwarten an, dass die ganzen Rollbahn-fähigen 4Wheel-Suvs – wie wohl vorgegeben pflichtig in dezentem Grauschlammbraun lackiert – demnächst eingezogen werden für anderweitigen Einmal-Einsatz bis hin zum Ural wenn nicht darüber hinaus. Da passt doch hervorragend das zu, was vor ein paar Tagen im Entenkanal lobpreisend erwähnt wurde. „03.08.2025, 10:39 – Uhr Durchbruch an deutscher Uni – N6 ist der stärkste nichtnukleare Sprengstoff“. Doch da keimt Hoffnung auf. Also, geht doch! Und ganz ohne KI. Wie heißt es im Folgenden weiter, stolz wie zehn nackte Neger – oder muß es Schwarze heißen? „Peter Schreiner, Professor für Organische Chemie an der Universität Gießen, ist es mit seinem internationalen Team erstmals gelungen, ein Molekül aus sechs Stickstoffatomen herzustellen, auch Hexastickstoff oder N6 genannt. Es handelt sich dabei um die energiereichste Substanz, die jemals gebildet wurde.“
Sind wir wirklich wieder so weit, so wie vor gerademal 85 schlappen Jährchen mit dem geilen „Cyclon B“, globaler Marktführer mal wieder? Womit wir fast nochmal bei unseren Historikern angelangt wären. Es sind ja nicht nur die Schlögels, die Neitzels – neiiiiiin – es sind ja gar viele solcherlei Top-Premiums-XPeeeerten. Soll einer sagen, hierzulande gäbe es keine Fachkräfte mehr. Neben den ganzen History-channel-Beschickern und Friedenspreis-Schnorrern wären da ja noch die gar nicht wenigen Leerstuhl-Besetzer von Bundeswehr-Unis, Professoren für Jura, Politikwissenschaften u.v.a.m., die pausenlos, fast rund um die Uhr in Nachrichtensendungen,Polit- und VIP-Talks, auf Live-Tickern nicht zu vergessen, zerfen, schleimen und renitieren.
Da stellt sich mir doch jetzt – auch und gerade nach dem Ballweg-Urteil, das wg. der geradezu maßlosen 19,53€ Steuerhinterziehung erfolgte – ist da auch alles immer mit rechten Dingen zugegangen? Bei solch einem ‚Bullen- äh… Expertenauftrieb‘ – wie derzeit praktiziert – ist das womöglich nicht zu verhindern, dass da mal was nicht ordnungsgemäß … nein? … ok, meinte ja nur. Wo doch jede Eurone für die Kriegstüchtigwerdung dringendst benötigt wird. Der Einsatz von KI wäre da sicherlich günstiger, wo doch die Nutzungsgebühren dafür nach overseas zu entrichten wären und gar noch als 5%BIP-würdig erachtet werden könnten.
Dachte nicht, dass das Thema KI&Historiker soviel hergibt zum schwadronieren. Sollte jemand das hier noch lesen, danke für Eure Geduld!
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Wenn ich recht&richtig verstanden habe, basiert jegliche KI – ‚künstliche‘ Intelligenz, hehe – doch einzig und allein auf der Nutzung von irgendwo ungenutzt herumliegendem Datenmaterial und der Zuführung zu einem Art Fleischwolf zu dessen Verwurstung. Letzterer heute eben ‚Digital’, recht- und frühzeitig als Modewort platziert. Und da galt schon von Anfang an immer der ‚gigo‘ – Garbage in, Garbage out. Als ´das einzig ‚Illigente‘ (kein Tippfehler) an der KI könnte – evtl./vielleicht/womöglich – bei viel gutem Willen die ‚Geschäftsidee‘ erkannt werden. Da der ‚Stein der Weisen‘ immer noch nicht gefunden werden konnte, gilt auch weiterhin: alles Weitere ist nichts, was ein menschlicher Geist – sofern vorhanden – nicht auch vollbringen könnte. ‚Man‘ müsste ihm eben nur ausreichend Zeit dafür einräumen. Diese Zeit noch zu entlohnen, nein, das wollen die Auftraggeber ‚natürlich‘ nicht. Im Gegenteil, den ‚Service Intelligenz‘ anzubieten, dafür auch noch satt Zaster einzustreichen, das ist ‚natürlich‘ der Traum eines jeden – ja was denn, sagen wir mal – Kapitalisten?
Hinzu kommt, wäre KI wirklich ‚intelligent‘ und zu all dem oder auch nur einem Teil davon fähig, was man ihr andichtet, müßte sie doch – logischer Schluss – aus eigenem Antrieb zu handeln fähig und in der Lage sein. Um – nur zum Beispiel – jeglichen Schaden (nicht nur aber vor allem menschlichen Handelns) von uns zu wenden, unser aller Nutzen und nicht nur den irgendwelcher ‚Investoren‘ zu mehren. Stattdessen, nichts – rein gar nichts – außer simpler Auftragsvergabe und -erledigung. RdL listet ja nur mal kurz die nach seiner Meinung besonders gefährdeten Berufe auf, die Dolmetscher (klar, das Deepl-des-Grauens lauert längst), Unternehmensberater (wichtig für Sohnemänner, außer Porschefahren nichts gelernt) und Historiker. Also ehrlich, die Menschheit dürfte wohl kaum alllzusehr leiden müssen, wenn es diese ‚Berufstände‘ nicht mehr gäbe, ob wg. KI oder – wie bei Letzteren eher der Fall – grassierender, galoppierender Inkompetenz, verursacht per Staatskorruption.
Die Jugend der Welt wenn nicht wir alle Fortschrittsgläubigen haben ja auch den ziemlich plötzlichen Tod ganzer Bücherwand-Reihen – zwölfbändige Brockhäuser et al – wie auch der (neudeutsch) roadmaps, der Atlanten und bunten Globusse überstanden und verkraften können. Erstere Gegenstände übrigens, die alsbald wohl als Sondermüll gebührenpflichtig entsorgt werden müssen, ansonsten nur noch einzeln als ‚stumpfer Gegenstand‘ zu verwenden sind, Schwiegermütter (passiv) und Tatort-Regisseure (aktiv) aufgepasst. Dass zwischenzeitlich Gugel&Konserven zu einem billigen Anzeigenblättchen zu verkommen hatten, wo sogar bei Eingabe der Suchfrage ‚Oma‘ gefühlt prompt die Info kommt, wo man Omama oder irgendwas mit gleichem Namen denn schnellstmöglich preiswert erstehen kann bei Lieferung vorgestern, dürften die wenigsten ‚User‘ bemerkt haben.
Aber Google hat was bemerkt, nämlich das KI ihnen das Geschäft abgraben wird, eher über kurz als lang. Seit einiger Zeit gibt es deshalb bei ‚Anfragen‘ lebenswichtiger Fragen zuoberst eine – wie behauptet – per KI erstellte Antwort-Übersicht. Was denn eine lebenswichtige Frage sein wird, erfährt man ‚natürlich‘ nicht. Schätze mal, das es die gleichen Nasen sein dürften die das zu entscheiden haben, die auch anderweitig eingreifen dürfen, wenn etwas ‚Pöhses‘ unbedingt auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Gleichen dem Fragesteller madig gemacht werden muß. An diesem Fakt ‚the shit hit the fan‘. Nicht Intelligenz ist drin in der Blackbox, nur pure ‚altmodische‘ Automatisierung. Und da performt Digitales ‚natürlich‘ blendend.
Gestern empfahl ich noch in einem Kommentar hier, ‚man‘ solle ‚die Sache vom Ende her denken‘. Das Ende bei Einsatz von KI, zumindest von der Sorte, wie sie uns derzeit vorgegaukelt zu werden hat, ist einfach vorherzusagen, die Menschheit – zumindest die im Wertewesten – schafft sich ab. Und zwar zügig. Irgendwo die Schleife einzubauen, alles wenn möglich ohne HEI – humane, empathische Intelligenz – zu erledigen, das werden die ‚Investoren‘ doch sicherlich nie vergessen.
Nun gut, das mit dem schleichenden Ausstieg hierzulande aus dem so gut wie einzigen Premiumssegment hat ‚man‘ ja auch ohne KI schon fast geschafft. Wer soll denn auch die ganzen Nobelkarossen nutzen, und warum überhaupt? Wo doch kaum noch Bewegungsspielraum dafür existieren dürfte, so ab 2029/2030, wenn der „Russe“ am Fulda-gap lauert, oder hinter der Main-Rhein-Linie der Pole. Schließlich steht vorher auch noch zu erwarten an, dass die ganzen Rollbahn-fähigen 4Wheel-Suvs – wie wohl vorgegeben pflichtig in dezentem Grauschlammbraun lackiert – demnächst eingezogen werden für anderweitigen Einmal-Einsatz bis hin zum Ural wenn nicht darüber hinaus. Da passt doch hervorragend das zu, was vor ein paar Tagen im Entenkanal lobpreisend erwähnt wurde. „03.08.2025, 10:39 – Uhr Durchbruch an deutscher Uni – N6 ist der stärkste nichtnukleare Sprengstoff“. Doch da keimt Hoffnung auf. Also, geht doch! Und ganz ohne KI. Wie heißt es im Folgenden weiter, stolz wie zehn nackte Neger – oder muß es Schwarze heißen? „Peter Schreiner, Professor für Organische Chemie an der Universität Gießen, ist es mit seinem internationalen Team erstmals gelungen, ein Molekül aus sechs Stickstoffatomen herzustellen, auch Hexastickstoff oder N6 genannt. Es handelt sich dabei um die energiereichste Substanz, die jemals gebildet wurde.“
Sind wir wirklich wieder so weit, so wie vor gerademal 85 schlappen Jährchen mit dem geilen „Cyclon B“, globaler Marktführer mal wieder? Womit wir fast nochmal bei unseren Historikern angelangt wären. Es sind ja nicht nur die Schlögels, die Neitzels – neiiiiiin – es sind ja gar viele solcherlei Top-Premiums-XPeeeerten. Soll einer sagen, hierzulande gäbe es keine Fachkräfte mehr. Neben den ganzen History-channel-Beschickern und Friedenspreis-Schnorrern wären da ja noch die gar nicht wenigen Leerstuhl-Besetzer von Bundeswehr-Unis, Professoren für Jura, Politikwissenschaften u.v.a.m., die pausenlos, fast rund um die Uhr in Nachrichtensendungen,Polit- und VIP-Talks, auf Live-Tickern nicht zu vergessen, zerfen, schleimen und renitieren.
Da stellt sich mir doch jetzt – auch und gerade nach dem Ballweg-Urteil, das wg. der geradezu maßlosen 19,53€ Steuerhinterziehung erfolgte – ist da auch alles immer mit rechten Dingen zugegangen? Bei solch einem ‚Bullen- äh… Expertenauftrieb‘ – wie derzeit praktiziert – ist das womöglich nicht zu verhindern, dass da mal was nicht ordnungsgemäß … nein? … ok, meinte ja nur. Wo doch jede Eurone für die Kriegstüchtigwerdung dringendst benötigt wird. Der Einsatz von KI wäre da sicherlich günstiger, wo doch die Nutzungsgebühren dafür nach overseas zu entrichten wären und gar noch als 5%BIP-würdig erachtet werden könnten.
Dachte nicht, dass das Thema KI&Historiker soviel hergibt zum schwadronieren. Sollte jemand das hier noch lesen, danke für Eure Geduld!
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Sorry, da ist mir was schief gelaufen und eine Korrektur stand nicht zur Verfügung. Wäre es möglich, das Duplikat (die zweite Hälfte des Kommentars) zu löschen?
Das nächste Mal einfach kürzer fassen, dann behält man den Überblick.
🙈
Auch wenn das nicht alles glänzt, sollte man sich hinterher nie dafür schämen oder entschuldigen, was man so spontan und emotional ins Internet gerotzt hat. Das bist halt du. Ohne Filter. Steh dazu.
Versuchen Sie es mit F5, das klappt bei mir fast immer. Dann erscheint die Bearbeitungsfunktion, die direkt nach dem Absenden des Beitrages seit neuestem immer fehlt.
Ansonsten empfehle ich, solche überlangen Kommentare in einem Textprogramm zu schreiben, nach Fehlern zu prüfen und dann erst in die Kommentarspalte zu kopieren.
Danke für die guten Hinweise. Dummerweise verfahre ich in. der Regel immer so.
Nur dieses Mal wurde – von wem auch immer – mein gar nicht so langer Kommentar nur ein weiteres Mal unten ran kopiert. Meiner Bitte, dies ,rückgängig zu machen hat man bisher nicht entsprochen.
Keine Bange, wird nicht wieder passieren. Wird einfach keine langen wie auch kurzen Kommentare mehr geben.
„Wird einfach keine langen wie auch kurzen Kommentare mehr geben.“
Wieso denn nicht?
Ein Ballweg war nicht für 19,53€ im Knast, sondern aufgrund einer im Nachgang nichtigen Anschuldigung. Er wird sich das halbe Jahr schon ordentlich vergüten lassen, zumindest zivilrechtlich nach deutschen Rechtm
„Ein Ballweg war nicht für 19,53€ im Knast!“
Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil. Da stand was von ‚Ballweg-Urteil‘ von mir! Wo also Problähm?
Hinsetzen! Sechs!
Der Anal-Phabeten werdens immer mehr. Ischa intressant! Dennoch seltsam! Zu lang sind ihnen die Kommentare, aber den ‚Stein des Anstoßes‘ finden sie ‚am Ende gegen Ende‘ dann doch!
Also ich kann die „Historiker“ verstehen. Wer will nicht für 15 Minuten berühmt sein?
Man würde diesen Leuten keine Bühne bieten, wenn denn gewählte Vertreter sich zu einem Standpunkt durchringen würden und denn dann auch öffentlich verteidigen müsste.
Außerdem träumen die bestimmt davon mal bei einem richtig krassen historischen Ereignis dabei zu sein.
Das danach niemand mehr da ist, der ihre Analysen und Augenzeugenberichte lesen kann, ist für die Herren zweitrangig.
Das Geschichtenerzählern hatte immer schon eine große Wirkung.
Und genauso wie heute die Wikipedia auf eine Wahrheit im Sinne der Macht getrimmt wird, wird eine KI uns immer das liefern können was sein Besitzer möchte.
Ich habe kein Problem damit wenn Systemhuren in Zukunft durch die KI ersetzt werden. Um so wichtiger werden jene Historiker abseits des Mainstreams.
wichtiger Hinweis fürs Kommentariat:
Ein Kommentar darf nicht länger als der
Artikel sein. Kommt, glaub ich, von der
Rationalgalerie vom Gellermann
Was lernen wir daraus? Sog. KIs sind die besseren Menschen. Die sog. KI dein Freund und Helfer. Die sog. KI wird uns alle retten. Dann ist es nicht der unsichtbare Christendiktator, dann ist es omnipotentia in machina. Von was wir nicht schon alles gerettet wurden.
Ist schon amüsant wie hier auch wieder die Verantwortlichkeit hinter der Maschine versteckt werden soll. Als würden diese Programme einem eigenen und nicht dem Zweck entsprechen, für den ihre Eigner sie herstellen.
Dann ist’s nicht „die Wissenschaft“ sondern „die Maschine“ hat’s gesagt. Oder beides zusammen. Das Marketing der Technokontrollfreaks könnt mal ein Upgrade vertragen oder heißt’s dann Update?
👍👍👍!
Korrekt erkannt.
Geschichtsklitterung ist ein Pfeiler der politischen Macht und je totalitärer ein Machtapparat ist, umso mehr macht er davon Gebrauch. Die Nazis haben das in Verbindung mit möglichst umfassender Überwachung und Bespitzelung ebenso exzessiv betrieben wie die Stalinisten (inklusive DDR in angepasster Form), Maoisten und so weiter. Der Roman ‚1984‘ von George Orwell aus dem Jahr 1949 beschreibt dies aus der Sicht eines anfänglichen Mitläufers der Geschichtsfälschung, der schließlich wegen ‚Gedankenverbrechen‘ von einem perfekten Machtapparat gebrochen wird – Beziehungsdrama inklusive (grob vereinfachend ausgedrückt). Das Buch ist alt und und wird vielfach als antiquierte Dystopie wahrgenommen aber es ist ist in Schriftform online verfügbar, leicht verständlich und lesenswert. Die Verfilmungen sind dagegen meines Erachtens weniger gelungen.
Hier kann es in deutscher Sparche und in Gänze online kostenlos gelesen werden, aber es fragt fragt sich natürlich, wie lange noch, weil es totalitären Geschichtsfälschern natürlich ein Dorn im im Auge sein dürfte:
https://ia801406.us.archive.org/24/items/gorwell1984de/1984.pdf
„Und schlimmer noch: Wer kam denn auf die Idee, Historiker so in der Öffentlichkeit zu positionieren, dass sie die Gegenwart so aufhetzen, dass am Ende nicht Erkenntnisgewinn steht, sondern die Vernebelung.“
Ein Beispiel aus dem 19. Jh.: Heinrich von Treitschke
https://www.sammlungen.hu-berlin.de/objekte/-/236/
Seit 1886 war Treitschke der offizielle Hofhistoriograph des preußischen Staates. Objektivität in der Geschichtsschreibung lehnte er ab. Vielmehr sah er sich verpflichtet, seine wissenschaftliche Arbeit als Historiker in den Dienst politischer Ziele zu stellen. Sein Hauptwerk, die fünfbändige „Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert“ (1879-94), das mit der Revolution von 1848 schließt, legitimiert die Politik Preußens und seine herausragende Stellung. Treitschke löste 1879 den Berliner Antisemitismusstreit aus, nachdem er in dem Aufsatz „Unsere Aussichten“ die restlose Anpassung der Juden an das Deutschtum und die Aufgabe ihrer Jüdischkeit forderte. Andernfalls drohe ihnen die Vertreibung. Sein Ausspruch „Die Juden sind unser Unglück“ wurde zur Parole der Nationalsozialisten. (…)“
Treitschke war bestimmt nicht das erste Beispiel eines Historikers, der sich mit Feuereifer in den Dienst der Macht gestellt hat, er fiel mir allerdings auf die eingangs zitierte Frage aus dem Artikel spontan ein.
Danke für den Hinweis auf Treitschke. Ein blendendes Beispiel für die Zunft.
Die Gattin des 99 – Tage – Kaisers von 1888 nannte ihn übrigens öffentlich einen Irren und besuchte in dieser Zeit gemeinsam mit dem Gatten demonstrativ einen jüdischen Gottesdienst in Berlin.
„Die Sätze wirken seltsam oberflächlich –“
Kleiner Tip Hr. Lapuente sie können einen LLM auch sagen das die Sätze kreativer werden sollen oder am kreativsten.
Sie können sogar was zum Stil vorschlagen.
Einfach so im Prompt.
Ihnen Hr. Lapuente würde ich vorschlagen sich mal aufs Fahrrad zu schwingen und etwas über die Fahrradwege in Frankfurt zu
schreiben. Oder mal ein Interview mit einen Kindergarten zu führen was sie so über die Weltlage und die Zukunft denken.
Und/Oder sie schon mal einen Kinderschänder gesehen haben.
Einfach aus Just for fun des Journalismus.
Wer Historiker und Journalisten durch KI ersetzen will, hat beide Jobs nichts verstanden. Propaganda überlässt man Fachleuten, die dialektisch denken können.
Mal ein Test:
also mit Intelligenz verbinde ich deren Eigenschaft, eigene Ideen haben zu können.
Eine „KI“ kann keine eigenen Ideen haben. (Schon der Begriff „eigen“ ist in dem Zusammenhang schwierig. „Idee“ gänzlich ausgeschlossen.)
Also was soll dieses blödsinnige Gequatsche hier?
Der Schlögel kann so gefällig schreiben, eine Edelfeder.
Er schreibt keine Geschichte sondern Feuilleton.
(Von Geschichte hat er, abseits seiner Propagandabedürfnisse, keine Ahnung und hat sie auch nicht studiert),
Vita des Schlögel:
— Kindheit als Schwaben-Pietkong, katholische Klosterschule und Meßdiener
— Dann der Ausbruch aus dem Getto: aber nicht weit gekommen:
. wieder Pietkong, dieses Mal im KBW (=K-Gruppe), dort natürlich Chef
— Dann brachen die K-Gruppen zusammen, er hat die Welt nicht mehr verstanden
— Hat sich schnell umorientiert, an der Osteuropaforschung der Freien Universität ließ man ihn den Abschluss machen
— Dann zurück nach Schwaben, die Schwaben haben in ihrem Größenwahn ja auch ein Meer, und zwar ganz für sich allein, wie sie denken…
So ist er Schönschreiber geworden. Papa war wieder zufrieden mit seinem Sohn.
Wird natürlich viel eingeladen in aller Welt, gefällige Propagandaredner sind immer gern gesehen, und Maoisten waren einst auch jene US-Neocons, die uns den Ukrainekrieg eingebrockt haben. Von der Welt verstanden haben sie nicht viel.
Den Russlandhass hat er schon immer! Den hat er nie geändert.
@ Knackwurst: „Eine „KI“ kann keine eigenen Ideen haben. (Schon der Begriff „eigen“ ist in dem Zusammenhang schwierig. „Idee“ gänzlich ausgeschlossen.)“
Der alte Marketing-Trick:
Das Produkt wird durch Propaganda genau mit der Eigenschaft ausgestattet, die ihm fehlt.
Beispiele für das Marketing des Gegenteils:
— Lebensbaum = Thuja, in allen Teilen so GIFTIG wie keine andere Gartenpflanze
— Geranie = Balkonpflanze, eine Trockenpflanze aus der Steppe Südafrikas, hat mit der einheimischen Geranie nix zu tun
— Intelligenz = was dem Silicon Valley fehlt
Propaganda-Parolen sind immer falsch, aber werden für wahr gehalten durch ununterbrochene Wiederholung.
Agitprop.
„historisch“ (sonneborns augenzwinkersmiley) muss man sehen: der Mensch wird systematisch verblödet, damit die männlich-technokratische Erfindung ‚Maschine‘ diesen Debilen Wurmfortsatz ersetzen kann!
es ist doch genial: je mehr wir sehen wie blöd Mensch ist, desto mehr wünschen wir uns die Ersatzmaschine! und noch fieser formuliert: je mehr Frau versagt, gute Nachkommen zu liefern (incl gute Politik) desto mehr kann Mann mit seinen Erfindungen prahlen!
und noch fieser: endlich die Abschaffung der völlig überflüssigen Rippe!! (und diesen sozialschmarotzendem Wesen Weib und ihrer Blagen!!)
(feuchte Traum Idee des Mannes seit Erfindung des Patriachats
Dieser Anspruch an einen Historiker widerspricht doch dem Grundsatz, aus der Geschichte zu lernen. Wenn man sieht, wie Herr Putin fast schon 1 zu 1 die Strategie Hitlers in der Außenpolitik kopiert oder on den USA konservative Politiker mit rechten Gruppen kooperieren, um die Demokratie zu schleifen, dann wäre es verantwortungslos, nicht auf diese Parallelen hinzuweisen und Szenarien aufzuzeigen.
Dass einigen Gruppen der Hinweis auf ähnliche Prozesse in der Vergangenheit missfällt, ist ja klar, doch es genügt, sich Kernaussagen von Höcke anzuhören und diese mit der NS – Propaganda zu vergleichen, da weiß man, welche Geisteshaltung er hat.
Wer Historiker nur als Geschichtenerzähler im Sinne von “ Wie war das damals“ möchte, nimmt dieser Wissenschaft ihre wesentliche Funktion. Was bringt das Wissen über die Vergangenheit, wenn wir es für die Gegenwart und Zukunft nicht nutzen?