
Ohne Strom: Das war neulich Berlin – und gestern für etwa zwei Stunden auch Neu-Isenburg. Muss man sich sorgen – oder wird man paranoid?
Gestern, 8:24 Uhr: Im hessischen Neu-Isenburg stand die Welt still. Die gesamte Stadt – knapp 38.000 Einwohner – war ohne Strom. Die südlich von Frankfurt gelegene Hugenottenstadt beheimatet viele Wirtschaftsunternehmen, gilt als reiche Kommune. Ein Stromausfall ist insofern eine wirtschaftliche Katastrophe, ein bisschen anders als im hoch verschuldeten Nehmerland Berlin. Ein Teil der Overton-Redaktion arbeitet von Neu-Isenburg aus – und ein nicht ganz unbedeutender deutscher Sachbuch-Verlag versucht von ebendort aus Debatten anzuschieben. Gestern allerdings ruhten vormittags die Geschäfte – was sicherlich zu verschmerzen war, wenngleich es lästige Nebeneffekte barg, die man etwa so zusammenfassen kann: Der Weg zur Arbeit war umsonst.
Nachdem Stromausfall zu Berlin saß man also nun doch noch eine Weile so herum im gestrigen Neu-Isenburg und machte sich schon Gedanken: Wird das auch Tage andauern? Ob es wohl auch die Antifa war? Wo ist hier die Turnhalle, in die wir alle karren, auch die bettlägrige Großmutter in ihrem Pflegebettchen? Und ob der Bürgermeister vielleicht gerade Tennis spielt? Auch grundlegende Gedankenfetzen beschäftigen einen, wenn man ohne Saft ausharrt: Dass wir mittlerweile so abhängig sind beispielsweise. Sind wir noch Naturgeschöpfe oder ist am Ende doch die Künstlichkeit unsere wahre, uns immanente Natur? Ganz abgeschnitten war man in Neu-Isenburg freilich nicht, mobile Daten und die Halbwertszeit der Akkuleistung erlaubten per Mobiltelefon noch den Zugriff auf das Internet. Also suchte die auf Strom wartende Gemeinde nach Meldungen, die etwas über den Ausfall mitzuteilen wussten.
Deutschland ist der Notstand
Gleich vorweg: Seiten, die von sich selbst angeben, immer up to date Störungen zu melden – ob nun Internetstörungen oder Stromabwesenheiten –, kann man sich getrost schenken. Sie berichten gemeinhin dann von Störungen, wenn sie längst entstört wurden. Die Seite der Stadt Neu-Isenburg wusste indes auch nichts. Ebenso wenig die Polizei und der örtliche Stromversorger. Informationen: Fehlanzeige. Auch die Nachrichten schwiegen sich aus. Stattdessen fand man bei den eingegebenen Such- und Stichworten lediglich Berichte aus Berlin, vom Stromausfall im Bundeshauptslum neulich. Nichts über Notstromaggregate, die Suchmaschine weiß, was sich in Deutschland gehört: Nämlich nicht auf die Verschickung solcher Geräte in die Ukraine eingehen, denn das sei nicht journalistisch, sondern populistisch, wie wir seit letzter Woche wissen. Und ganz oben in den Ergebnissen der Suchmaschine konnte man noch folgendes finden: die Seite des Nachrichtenformats Hessenschau mit einem Bericht, ob sich denn linker Extremismus auch in Hessen ereignen könnte. Ebenso im Angebot auf einigen Websites: Was tun bei Stromausfällen? Oder: Blackout-Vorsorge: So überstehen Sie mehrere Tage ohne Strom?
Das ist in der Tat ziemlich gruselig, wenn man bei einem Stromausfall herumsitzt und Artikel liest, die gerade mal einige Tage alt sind, und die einem klarmachen, dass man mit Stromausfällen auch weiterhin zu rechnen haben wird – Berlin ist eben keine Ausnahme, kein Einzelfall, wie man so sagt, also etwas das zwar vorkommen kann, aber selbstverständlich nicht die Normalität darstellt. Nein, der Medienbetrieb scheint sich darauf verständigt zu haben, den Stromausfall als Phänomen nicht herunterzuspielen, sondern ihn hinter Ratgeber-Artikel zu zu verbergen. Dem Sinne nach, dass man gar nicht erst so tut, als sei davon nicht mehr weiterhin auszugehen.
Denn offenbar soll den Deutschen eine Sache klar sein: Stromausfälle kommen vor – Stabilität und Gewissheit gibt es nicht mehr. Mangel dafür umso häufiger. Das Land befindet sich nicht im Notstand – nein: es ist der Notstand. Natürlich kann es Stromausfälle geben. Die gab es immer mal, wenngleich auch selten. Doch der Umstand des gestrigen Ausfalles in Anbetracht einer Berichterstattung, die so wirkt, als wolle sie ihre Leser und Zuseher auf etwas vorbereiten: Das ist eine Qualität, die über die Beliebigkeit eines ordinären Ausfalles – sei es Strom oder andere Infrastruktur – hinausgeht. Man kaschiert diese Umstände nicht mehr, auch nicht die Unfähigkeit der Behörden, einen solchen Stromausfall schnell wieder in den Griff zu bekommen – man versucht lieber, »den Bürger für eine Krise fit zu machen«. Da passt eine Information ins Bild, die mich kürzlich ereilte, eine Stimme aus dem hessischen Innenministerium, Fachgebiet Katastrophenschutz: Schnell Wasser horten und Powerbanks anschaffen – nicht im nächsten Monat, sondern jetzt. Was immer dahinterstecken mag …
Auch Paranoia hat Gründe
Ratgeber für den Stromausfallsbürger einer Bundesrepublik, in der wir alle gut und gerne leben: So viel Fürsorge ist in der Tat rührend. Und der einzelne Journalist wird wohl kaum in einem Netz gefangen sein, in dem er solcherlei Artikel als Pflichtdienst produzieren muss, die dann in eine große Verschwörungsagenda eingepasst werden können – es kann also auch ein Schuss Resignation in der diesbezüglichen Behandlung jenes Sujets liegen. So weit ginge die Aufklärung eh nicht. Die Bürger sollen verstehen lernen, dass der Strom künftig öfters mal fehlen könnte. Aber nicht, dass dahinter ein Staatsversagen steckt, wie auch immer dieses aussähe. Man muss ja nun auch nicht glauben, dass der gestrige Stromausfall im Hessischen ein von langer Hand geplanter Inside-Job irgendeiner Antifa auf Cannabisentzug war. Arbeiten im Umspannwerk waren dafür verantwortlichen – so wird jedenfalls berichtet. Die Ereignisse in Berlin haben aber in allen Teilen Deutschlands Menschen sensibilisiert – die Hilflosigkeit in der Hauptstadt waren ein fatales Zeichen an die gesamte Republik. Dass Menschen des Jahres 2026 über Tage stromlos sein könnten, hat man sich für die afrikanische Savanne vorstellen können, nicht aber für das hiesige Deutschland.
Die Berichterstattung, die schnell dazu überging, weitere Ausfälle zu einem realen Ärgernis für die Öffentlichkeit zu stilisieren, senden weiterhin besorgniserregende Zeichen hinaus ins Land. Aber gräme dich nicht, Bürger: Kauf dir eine Powerbank und habe Dosenravioli im Vorratsschrank! Immer mehr Bürger trauen Deutschland immer weniger zu – denn sie wittern, dass etwas im Lande vor sich geht, das sie (noch) nicht ganz fassen können. Jeder Stromausfall wird im Kopf der neuen kritischen Masse zu einer Bestands- und Gelassenheitsprobe, zu einer Prüfung vor dem Kriege für den Kriege. Oft begegnen einem unbedarfte Bürger, die urplötzlich von einem kaputten Land sprechen, das sich offenbar auf eine ganz große Krise vorbereite. Naive Zeitgenossen spüren scheinbar plötzlich, dass es Vorgänge gibt, die Grund zur großer Sorge darstellen. Wenn die Bahnen im Nahverkehr fahren, lausche man manchem Gespräch: Die Stimmung ist wirklich beschissen und man traut den Machthabern – denen, die so tun, als seien sie die Macht, während sie an Strippen tanzen – offenbar reichlich Schweinereien zu.
Muss man sich denn sorgen? Oder ist es Paranoia, die im Lande um sich greift und vor der man selbst nur schwerlich gefeit ist? Der Journalismus, der noch Tage nach der »Berliner Panne« über Vorgehensweisen und Überlebensstrategien beim nächsten Blackout kündet, weiß natürlich über solche zu richten, die irgendwas in diesem Land für komisch, ja für alarmierend halten. Querdenker seien das – Verschwörungstheoretiker würden hier das Vertrauen in die geordneten Verhältnisse tragen wollen! Denn ein Stromausfall sei eben ein Stromausfall sei eben ein Stromausfall. Und nicht etwa gleich die Ankündigung eines nächsten Weltkrieges. Der Ansicht kann man sein – doch dass es etliche Menschen nicht sind, ist doch keine Frechheit dieser Leute, sondern muss Gründe haben. Und es zeigt vor allem, wie tief der Keil mittlerweile eingetrieben wurde. Die Einigkeit zwischen journalistischen Blackout-Apologeten und dem, was wir heute aus Mangel an trefflicheren Begrifflichkeiten »Politik« nenne, zeigt sich letztlich ja auch an einem Umstand: Beide künden vom Mangel, der uns ereilen wird und mit dem wir leben lernen müssen. Und da soll man nicht skeptisch sein?
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Die Vorbereitung auf Stromausfälle ist keine Kriegsvorbereitung, sondern auf die Folgen der „Energiewende“.
Davon abgesehen ist dieser Artikel ein schönes Beispiel für übertriebene Aufmerksamkeit NACH einem Ereignis. Wäre vor drei Wochen in dem Kaff der Strom ausgefallen, hätte es vielleicht eine Randnotiz gegeben, aber keine in-der-U-Bahn-reden-sie-vom-Weltuntergang-Predigt.
„Die Vorbereitung auf Stromausfälle ist keine Kriegsvorbereitung, sondern auf die Folgen der „Energiewende“.“
Knall dir einfach weniger Propaganda von der fossilen Lobby rein.
Der Empfehlung kann ich mich nur anschliessen 👍
@Roola: 👍👍👍
Der Weg zur Arbeit war umsonst und nicht nur der, auch die Resilienzübung ist kostenlos, jedenfalls für die Verantwortlichen!
🚩Immer dran denken Treppenlaufen hält Fit und schützt die eigene Bewegungsfreiheit.
Für die Perma-Stromabschaltung in Neu-Isenburg, Dreieich, Heusenstamm, Dietzenbach, Rödermark, Rodgau und Dudenhofen!
Fordere doch gleich ein totales Stromverbot Back to the Morgenthau-Plan (Roots)
https://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Kitahara_(Roman)
Nö, mach ich nich.
Außerdem ist „Morbus Kitahara“ kaum mehr als ein Selbstplagiat der großartigen „Letzten Welt“.
Als Sachsenhäuser habe ich möglicherweise von diesem „Lastabwurf“ profitiert. Keine böse Absicht …
Ohne irgenwelche handfeste Beweise zu haben, schiebt man diesen Anschlag wieder mal den linken Kreisen zu. Da reichen den Behörden dubuose Bekennerschreiben, die, wie sollte es auch anders sein, sofort als Echt angesehen werden. Dobrindt hat sofort angekündigt, dass er zusätzliche Richterstellen schaffen will, um den seiner Meinung nach alleine gefährlichen Linksextremismus einzudämmen.
Dobrindt weilt ja zur Zeit bei der zionistisch faschistischen israelischen Regierung, unter anderem auch um eine Zusammenarbeit zwischen Mossad und Verfassungsschutz zu vereinbaren.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland-und-israel-unterzeichnen-cyber-und-sicherheitspakt-a-bed53fe1-a89c-4981-816a-e425f2792863
Die Anschläge in Berlin könnten ja auch Liebesgrüße aus Kiew sein. Seht her Berliner, sowas müssen wir durch den Krieg jeden Tag aushalten. Wem zugetraut wird, 3 Gasleitungen in 80m Tiefe zu sprengen, für den ist es eine Leichtigkeit, mal eben eine Stromleitung zu zerstören. Wie gesagt, nur ein Verdacht!
Viel bessere Verschwörungshypothese, finde ich, ist, daß der Stromausfall absichtlich herbeigeführt wurde um schlimmeres im Stromnetz zu verhindern und man eben diese Spinner als nützliche Idioten sich gehalten hat und als Sündenböcke vorschiebt.
Der ist gut,
eine neue Verschwörungstheorie…
„Load Shedding“
Das einordnen von Größenordnungen ist sicherlich nicht deine Stärke?
Roola 🦄
Früher : Redundante Stromversorgung
Heute : Strom-Terror & Politikerblackout’s
Wer lässt den die Kühltürme, Schornsteine und Gas-Pipeline sprengen?
Und der nächste Depp der sich von der fossilen Lobby einreden lässt das Deutschland sich nicht selbst versorgen kann.
P:S.: Anfang des Jahres hat Deutschland volle Lotte Strom exportiert.
Ja ja so wie, Unternehmensinsolvenzen und steigende Arbeitslosigkeit.
Ansichtssache 🦄 alles volle Lotte Magisches Denken
Das sind eben die Folgen einer nicht ausreichend diversifizierten Energieversorgung Deutschlands in der Vergangenheit.
Sollte man diesen Fehler weitermachen?
Ich denke, es besteht kein Grund zur Sorge, wir müssen nicht paranoid werden.
Die Antifa wird sich in Zukunft wieder auf das Anzünden von Autos beschränken, das ist viel interessanter, weil das Spektrum viel größer ist, von der Limousine des AfD-Abgeordneten, über Fuhrparks der Bundeswehr und der Polizei, über Mobilkräne auf Großbaustellen einschl. Gasflaschenexplosionen, ganze Fuhrparks von Fahrmischern und Umzugsspeditionen, da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, und ab und zu kann man mal eine Bahnstrecke lahmlegen. Aber Energieinfrastruktur, das machen die nicht, wirklich.
Elektrische Energie ist ohnehin stark überbewertet.
Was macht die Generation Z wenn Whats Depp, X und Co wegen Strommangel ausfallen?
NDS Hinweise des Tages:
„Ausgerechnet der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Volker Geyer, benannte dann doch den wohl wichtigsten Grund dafür, warum die öffentliche Daseinsvorsorge immer desolater wird. Dass ein Kabelbrand eine derartige Katastrophe mit an die 100.000 betroffenen Berlinern verursachen konnte, liege vor allem an der “Privatisierung kritischer Infrastrukturen”, sagte er.“
„Wo Geyer recht hat, hat er recht. Nun muss man nicht studiert haben, um zu erahnen, dass private Unternehmen immer das oberste Ziel haben, maximalen Profit zu erwirtschaften, egal, ob bei der Stromversorgung, im Gesundheitswesen oder in der Pflege. Wer so plant, spart selbstverständlich an den Ausgaben für Personal, Material und Wartung. Der Profit wird eingesteckt, die Folgen sozialisiert.“
Quelle: https://fromrussiawithlove.rtde.world/meinung/267097-phantom-vulkanier-als-lieferdienst-fuer/
@ Otto0815
Es herrscht die
https://de.wikipedia.org/wiki/Minimax-Regel
Bei den Schwaben bekannt als Entenklemmer-Prinzip.
https://de.wikipedia.org/wiki/Entenklemmer
@Veit_Tanzt
Den Begriff Entenklemmer kannte ich bisher noch nicht passt aber genau dazu 🙂
> Stromabwärts
Guter Wortwitz, wenns nicht so traurig wäre.
Witzig in dem Zusammenhang auch, nachwievor werden Prepper als Rechte geframed und gleichzeitg soll man sich vorbereiten auf Ausfälle.
Ich sehe nur wie sich rundherum die Leute ihr Leben mit immer mehr kleinen elektronischen Helferlein vollstopfen und ihre Wohnungen zu Smarthomes umoperieren.
Da kann ich nur sagen: Viel Spaß mit dem Scheiß, wenn es auch mal in der eigenen Stadt zuschlägt!
Es lebe die Bequemlichkeit / o sancta simplicitas!
„Ohne Strom: Das war neulich Berlin – und gestern für etwa zwei Stunden auch Neu-Isenburg. Muss man sich sorgen – oder wird man paranoid?“
Nein, das sind Menetekel gleichsam für Niedergang insgesamt und fortschreitende Dekadenz auf allen Ebenen samt Folgen in allen Ebenen.
Niedergang an Grundschulen: kein schriftliches Dividieren mehr.
Niedergang auch an Gymnasien, das Lesen deutscher Klassiker in „vereinfachter Sprache“ betreffend.
Schnöder Schulalltag: Ich, *1960, musste seit Klasse 1 ( 1966 ff. ) zur Schule laufen ( eine Strecke ca. 4 km ); später dann Nutzung des ÖPNVs. Damals gab es Schnee- und Eiswinter – und keinen Schulausfall deshalb …
DB: „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.Wir fahren immer.“ — 1966: https://www.youtube.com/watch?v=wvJAAzfK3Rk
Wo sind die Proteste der „Omas gegen Rechts“?
Bei der Bahn hat sich der Spruch geändert: „Alle reden vom Wetter, wir fahren ja eh nicht.“
Mus ganz neu sein.
Ich kenne noch den von vor ein paar Jahren:
„Alle reden vom Wetter. Wir auch!“
Die Schweiz hat ein Stromproblem:
https://www.srf.ch/news/wirtschaft/geht-uns-der-strom-aus-stromproduzenten-warnen-vor-versorgungsluecke-bis-2050
Jahreswechseln 1978/79 in SH sah es anders aus, da fiel dann wirklich mal die Schule wg. Schnee aus.
Da ging es auch (nach Anmeldung, wer halt rein-/raus/-durchmußte. MUSSTE!) über die Autobahnen nur noch im Konvoi, Räumfahrzeuge vorweg, Lumpensammler am Ende. Ansonsten privater Pkw-Verkehr komplett verboten.
Das war aber auch ein wenig mehr als 10 cm Neuschnee.
SDS – Alle reden vom Wetter – Wir nicht!
https://i.otto.de/i/otto/5196896a-e7fe-56d1-a030-ae7ab551a022?h=520&w=551&sm=clamp&upscale=true&fmt=auto
Alle reden vom Frieden – Wir nicht! (Zweckverband der Rüstungsindustrie)
https://expo.bsz-bw.de/sgs/digitaler-katalog/image?id=A5F2725A9B754C45B93A7ED6C3D263DA&width=960&pos=0
„Nein, das sind Menetekel gleichsam für Niedergang insgesamt und fortschreitende Dekadenz auf allen Ebenen samt Folgen in allen Ebenen.“
Na dann sollte man besser Ungarn und Norwegen meiden:
https://de.wikipedia.org/wiki/System_Average_Interruption_Duration_Index
Die meisten Menschen bei uns machen sich über den Strom den sie täglich nutzen
keine Gedanken. Stecker in die Steckdose und der Föhn trocknet die Haare, der Toaster
tostet und der Kaffee blubbert vor sich hin. Leider machen sich auch viele Politiker
keine Gadanken um den Strom, gerade in den Städten und Gemeinden. Die Stromerzeugung
ist privatisiert, also kein Thema mehr. Ein privates Unternehmen will aber möglichst Gewinn
machen. Da stört es ungemein, wenn man mit sehr großem Kostenaufwand die Infrastruktur
erneuern müßte. Es wird erst etwas erneuert, wenn es defekt ist. So liegen in vielen Gemeinden
und Städten oft noch Stromleitungen unter der Erde, über die schon russische und US Panzer
gerollt sind. Unser Travo der vor ca. 10 Jahren mit einem ordentlichen Rumms seinen Dienst
beendet hat, war Bj: ´32. Zum Glück hat sich der Strombedarf mit den LED Lampen etwas
reduziert, aber die Wärmepumpen und E-Autos werden das Problem. Wenn es draußen
unter Null geht, heißen die Wärmepumpen mit elektischen Heizstäben dazu oder sogar ganz.
Wenn dann die E-Autos auch noch an der Ladestation hängen, die Durchlauferhitzer die Duschen
schön warm machen, die Toaster laufen und der Kaffee fast fertig ist, fließen Ströme in den
Leitungen für die sie nicht berechnet wurden. Wenn man jetzt glaubt, dass bei schönem
Sonnenschein es ja durch die Kraftwerke auf den Dächern oder den Balkonen besser im Netz
aussieht, täuscht man sich. Gerade die Balkonkraftwerke die preiswert erworben wurden,
haben Spannungswandler, die nicht präzise die 50 Herz Frequenz abgeben. Summiert sich
diese Abweichung auf ca. 0,3 Herz in Richtung des Stromversorgers, kann es dort zu einer
Abschaltung kommen. Im schlimmsten Fall kann dann das Netz instabil werden und andere
Versorgungsstellen mit abschalten. Das habe ich jetzt alles recht einfach dargestellt um auch
Leute zu erreichen, die von Elektrik keine Ahnung haben. Die Fachleute werden jetzt gleich
Einwände haben. Dann ergänzt meine Ausführung bitte! Ich lerne auch gerne noch etwas dazu.
Bitte mehr davon!
Wovon?
Na davon!!!
Bei Overton sollten die Fenster geschlossen werden. Mit dem Tauwetter schmelzen
scheinbar auch die Kommentare weg.
Die Terrororganisation, die den Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz verübt hat, ist seit 2011 im Visier der „Behörden“. Seit dem hat diese wohl um die Dutzend Terroranschläge verübt. Und heute, fünfzehn Jahre später, haben „unsere“ Sicherheitsdienste noch immer keine Ahnung, wer dahintersteckt? Oder dürfen sie keine Ahnung haben?
Die NATO hatte während des „kalten Krieges“ eine Stay Behind“Truppe, die im Falle „ der Russe kommt“, Terroranschläge verüben sollte. Nur kam „der Russe“ einfach nicht. Damit sich die NATO- Terroristen nicht zu Tode langweilten, wurden sie zu „False Flag“ Anschlägen im Rahmen der „Strategie der Spannung“ benutzt. Selbst im so friedlichen Großherzogtum Luxemburg wurden Hochspannungsmasten gesprengt: https://de.wikipedia.org/wiki/Bombenlegeraff%C3%A4re
Nun könnte ein „Verschwörungstheoretiker“ ja auf die absolut wahnsinnige Idee kommen, die Berliner Terroristen hätten Verbindung in „ Sicherheitskreise“ ….
Mir sagte mal eine Person: „In jedem Paket, auf dem Terror steht, ist immer Geheimdienst drin. Immer,ohne Ausnahme!“. Das war bestimmt ein „Verschwörungstheoretiker“…
Die Terrororganisation, die den Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz verübt hat, ist seit 2011 im Visier der „Behörden“. Seit dem hat diese wohl um die Dutzend Terroranschläge verübt. Und heute, fünfzehn Jahre später, haben „unsere“ Sicherheitsdienste noch immer keine Ahnung, wer dahintersteckt? Oder dürfen sie keine Ahnung haben?
Konspiration ist machbar, Herr Nachbar!