Slawa Ukrajini? Jedem das Seine?

Merz und Selenskij, KI
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Nicht zu fassen: Der Bundeskanzler grüßt auf X mit ukrainischem Gruße, als sei das das Normalste von der Welt. Bei anderen historisch belasteten Phrasen gilt das ganz und gar nicht als normal.

Friedrich Merz ist eine gescheiterte Kanzlerexistenz – eine, die offenbar längst jegliche Bodenhaftung verloren hat. Nun hat er – sein Social-Media-Stab in seinem Namen – bei X klargemacht, wie sehr ihm die Ukraine am Herzen liege. Ein kurzes Video zeigt einen Zusammenschnitt deutsch-ukrainischer Freundschaft, darübergelegt: Eine kurze Ansprache des Kanzlers. Darüber zu lesen: »Slawa Ukrajini! Слава Україні!«

Frage: Wie tief kann ein deutscher Bundeskanzler eigentlich sinken? Friedrich Merz‘ Antwort: »Ja!« »Slawa Ukrajini!« – übersetzt: Ruhm der Ukraine! Ist doch nett, dass der Regierungschef eines fremden Landes so viel Ruhmreiches für ein anderes Land erübrigt, könnte man nun einwenden. Aber ist das seine Aufgabe? Wird er dafür vereidigt? Doch wen interessiert schon dieser leidige Amtseid? Nun ist dieser Gruß auf Ukrainisch historisch vorbelastet. Die ukrainischen Faschisten begrüßten sich auf diese Weise. Dazu hoben sie den rechten Arm – man kannte diese Form der Begrüßung auch auf deutschem Boden. Dort wünschte man jedoch nicht dem Land Ruhm – oder Heil –, sondern dem Mann an der Spitze dieses Landes.

Die Geschichte des Grußes reicht weiter zurück

Sicher, nun wenden die Befürworter des ukrainischen Grußes ein, dass der ja mitnichten mit jenem »Heil Hitler!« gleichzusetzen sei, denn anders als der deutsche Gruß, habe der ukrainische Gruß schon vor Bandera und seinen Schergen existiert. Nationalistische Studenten begrüßten sich schon Ende des 19. Jahrhunderts auf diese Weise. Im Ukrainischen Unabhängigkeitskrieg, der von 1917 bis 1921 andauerte, vernahm man ihn ebenfalls. In der ukrainischen Armee war es zu jener Zeit offenbar üblich, dass Soldaten auf Lob durch Vorgesetzte mit »Slawa Ukrajini!« antworteten – das sollte die soldatische Bescheidenheit um Dienste der Nation betonen.

Die 1929 in Wien gegründete Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) übernahm diesen Gruß, den man mit »Herojam slawa!« beantworten sollte – »Ruhm den Helden!« Diesen Teil hat Friedrich Merz unterschlagen. Dennoch erfuhr »Slawa Ukrajini!« eine regelrechte Inflation in der Zeit, als sich der ukrainische Nationalismus sich zersplitterte – in eine OUN-M und eine OUN-B. Zweitere Gruppe wurde von dem mittlerweile wieder sehr präsenten Stepan Bandera angeführt – 1941 führte diese faschistische Gruppierung jenen Gruß offiziell ein. So begrüßte man sich innerhalb der OUN-B, nachdem man politische Morde begangen, Terror gegen Polen, Juden, Sowjetfunktionäre und ukrainische Oppositionelle ausgeübt, sich an Pogromen beteiligt und ethnische Säuberungen – in Wolhynien und Ostgalizien – vollzogen hat.

Aber dennoch haben die heutigen Befürworter des ukrainischen Grußes natürlich recht, wenn sie darlegen, dass man sich im ukrainischen Raum schon vormals auf diese Weise begrüßt habe – wenn auch nicht so häufig wie zu den Zeiten des ukrainischen Faschismus. Erklärt ist damit allerdings noch nicht, warum ein deutscher Bundeskanzler auf diese Weise grüßen muss. Aber wenn er es tut – und er hat es getan! –, so könnte er sich auf die Position zurückziehen, dass die Geschichte dieses Grußes schon etwas weiter zurückreicht.

Jedem das Seine?

Damit wäre das Thema geschlossen? Nun ja, nicht ganz. Denn wieder einmal haben wir es mit einem Doppelstandard zu tun, der ohne Federlesens hingenommen wird. Mag ja sein, dass »Slawa Ukrajini!« eine entlastende Vorgeschichte aufweist, die weit vor Bandera ansetzt. Aber – nur um ein Beispiel zu nennen – »Jedem das Seine« kann auch damit aufwarten. Dieser Spruch wurde von den Nationalsozialisten über dem Tor des Konzentrationslagers Buchenwald angebracht. Daher gilt er heute als nicht mehr salonfähig. Es ist kaum ein Jahr her, da verwendete die Fraktionschefin der Grünen, einer Frau, die so heißt wie sie ist – Katharina Dröge – diesen Ausspruch. Bei Maischberger sollte sie etwas zu Markus Söders Social-Media-Verhalten sagen. Sie sagte daraufhin: »Das finde ich ein bisschen unästhetisch, aber er hat ja seine Fans. Deswegen: Jedem das Seine.«

In der Sendung griff niemand ein – aber in den Netzwerken übte man Kritik an der Grünen, die sich dann nach der Sendung für ihre Aussage entschuldigte. Sie habe nämlich einen Fehler gemacht. Verboten ist der Ausspruch allerdings nicht, was auch daran liegt, dass er viel älter ist als der Nationalsozialismus. Suum cuique, die lateinische Entsprechung, fand sich bereits im römischen Recht. Später fand sich dieses Motto im preußischen Schwarzen Adlerorden wieder, dem höchsten Ritterorden des Landes. »Jedem das Seine« ist stark mit dem Haus Hohenzollern verbunden – wenn es auch nicht der offizielle Hauswahlspruch war.

Der Publizist Sebastian Haffner verband mit dem Wahlspruch »Jedem das Seine« in seinem Buch »Preußen ohne Legende« den Geist und die Entstehung des preußischen Staates. Er beschrieb die Formel als den klassischen Grundsatz der Gerechtigkeit und Pflichterfüllung, der das Fundament der preußischen Verwaltung und des königlichen Schwarzen Adlerordens bilden sollte. Die Nationalsozialisten hätten später die preußischen Tugenden wie Ordnung, Pflichtbewusstsein, Disziplin und – laut Haffner – eben auch die Gerechtigkeit völlig entleert und missbraucht. Sie nahmen die Hülle der preußischen Tradition an und nutzten am Ende gar den Wahlspruch des Schwarzen Adlerordens, um ihn zynisch über dem Tor des KZ Buchenwald zu platzieren.

Merz und der ukrainische Nationalismus

Bei »Jedem das Seine« genügt die nationalsozialistische Kontamination, um eine mehr als zwei Jahrtausende alte Gerechtigkeitsformel aus dem öffentlichen Sprachgebrauch verbannen zu wollen. Bei »Slawa Ukrajini!« dagegen soll die Vorgeschichte den späteren Gebrauch durch Faschisten neutralisieren. Hier löscht die Geschichte die Belastung, dort erzeugt sie eine ewige Schuld, die zur großen sprachlichen Vorsicht nötigt. Der Unterschied liegt offenkundig nicht in der historischen Herkunft beider Wendungen, sondern darin, welche politische Sache gerade als unterstützenswert gilt.

Friedrich Merz belässt es allerdings nicht bei diplomatischer Solidarität mit einem angegriffenen Land. Er kokettiert mit einem Ukrainismus, der die Symbole, Formeln und Heldenbilder des ukrainischen Nationalismus übernimmt, ohne deren Herkunft überhaupt noch problematisch zu finden. Ein deutscher Bundeskanzler könnte – wenn es denn sein muss – der Ukraine Unterstützung zusichern, ohne sich ihren nationalistischen und faschistisch kontaminierten Schlachtruf anzueignen. Stattdessen spricht er, als sei er selbst Teil der ukrainischen Mobilisierungsindustrie. Hätte man sich das vor einem Jahrzehnt vorstellen können, dass der Regierungschef der Bundesrepublik einer fremden Nationalbewegung seine Stimme leiht und das auch noch für einen Ausdruck besonderer moralischer Größe hält? Vieles hat man deutschen Bundeskanzlern zugetraut. Aber so tief war vor diesem Friedrich Merz noch keiner gesunken, nicht mal sein direkter Amtsvorgänger – wie hieß er noch gleich?

Man stelle sich nur vor, Merz hätte eine Botschaft mit »Jedem das Seine!« beendet und anschließend erklärt, die Formel sei schließlich preußisch und vom Nationalsozialismus lediglich missbraucht worden. Die Empörung wäre zuverlässig hereingebrochen über das Land, seine historische Herleitung würde als Ausflucht diffamiert. Beim ukrainischen Gruß gilt jedoch jede Nachfrage als Ausdruck von Kleinkariertheit. Die Erinnerungskultur der Gegenwart ist kein verbindlicher Maßstab, sondern ein von Doppelmoral durchsetzter Komplex, der nach Opportunität vorsortiert. Dem einen wird jedes belastete Wort nachgetragen, dem anderen selbst der Gruß einer faschistischen Bewegung verziehen. Jedem das Seine, möchte man fast sagen, wenn man es guten Gewissens könnte. Aber reden wir besser nicht von Gewissensfragen, wenn wir von Friedrich Merz sprechen.

Roberto De Lapuente

Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog »ad sinistram«. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs »neulandrebellen«. Er war Kolumnist beim »Neuen Deutschland« und schrieb regelmäßig für »Makroskop«. Seit 2022 ist er Redakteur bei »Overton Magazin«. De Lapuente hat eine erwachsene Tochter und wohnt in Frankfurt am Main.
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37 Kommentare

  1. Er ist doch keine Ausnahme! Im Bundestag wurden schon viele Reden mit dem Ruf „Slawa ukraini“ beendet. Meines Wissen auch schon durch den damaligen Kanzler Scholz.
    Aber ich wette, wenn man darauf mit „Sieg Heil“ (was ja sinngemäß das Gleiche wäre) antworten würde, bekäme man Probleme, nicht? 😉

      1. Zunächst würde die Geschäftsordnung des Bundestages greifen. In einem solchen Fall wären ein Ordnungsruf, ein unmittelbarer Ausschluss von der Sitzung und ein Ordnungsgeld von 2.000 Euro – im Wiederholungsfall 4.000 Euro – möglich.

  2. „Nicht normal?“ Für einen wie Merz ist „Slawa ukraini“ Ausdruck seines Normalzustands! Nicht wundern wenn die Ukraine demnächst auch offiziell Teil der deutschen Staatsräson wird

    1. Er unterstützt Selenskij bis zur Selbstaufgabe!

      Hat jemand Putin jemals so etwas abscheuliches sagen hören?
      Selenskij:
      „Unsere Hartnäckigkeit ist für sie eine Nummer zu groß.“ Putin habe Russland groß machen wollen, heute gebe es lange Schlangen an den Tankstellen. Seine Soldaten würden von Kiews Armee auf dem Schlachtfeld „zu Dünger“ gemacht.“
      https://www.n-tv.de/politik/Selenskyj-macht-Putin-am-Unabhaengigkeitstag-der-Ukraine-eine-Ansage-id31225546.html

      Wadephul sagt: Die Ukraine wird den Krieg gewinnen“ Er wiill der Ukraine weitere 70 bis 140 Milliarden zahlen, den Hauptteil davon trägt Deutschland.

      Persönlich wird er sicherlich keinen Cent aus seiner Hosentasche rausrücken

    2. @ Michael um 14 Uhr 05 : Oder gleich
      Beitritt als neuestes Bundesland, als Nr. 17 ? Oder umgekehrt ? Beitritt Deutsch-lands zur Ukraine ?

  3. General a.D. Erich Vad bezeichnete Merz zu Recht als „Kanzler der Ukraine“.
    Das passt dann schon.
    Selenskij und Merz: Faschisten(freunde) unter sich.

    Dass sich hierzulande niemand darüber aufregt, zeigt, wie weit die Ukrainisierung Deutschlands fortgeschritten ist.

  4. Also für mich ist Kanzler Merz ein Interessen-Vertreter des transnationalen Kapitals. Und das wünscht sich offensichtlich, dass die Ukraine gegen Russland gewinnt, und möglichst das Putin-Regime zum Einsturz bringt und ein gegenüber westlichem Kapital freundlich gesonnenes Regime an seine Stelle tritt. In diesem Sinne macht die Ukraine „die Drecksarbeit“ – nicht für uns, aber für’s internationale Kapital.

    Auch wir in Deutschland haben mit unseren Transatlantikern ein fremdbestimmtes Regime, ein transatlantischen Regime. Vermutlich sind wir als Nächste dran – die Drecksarbeit zu machen, nämlich dann wenn die Ukraine aufgebraucht und verschlissen ist.

    1. „Vermutlich sind wir als Nächste dran – die Drecksarbeit zu machen, nämlich dann wenn die Ukraine aufgebraucht und verschlissen ist.“

      Ja, das kann uns tatsächlich blühen.

    2. Es wird ganz Europa sein, dass die Drecksarbeit für die USA bzw. den Transatlantikern erledigen wird, das ist der Plan. Vielleicht geht es gar nicht so sehr darum, einen klaren Sieg herbeizuführen, sondern nur darum, dass möglichst viel kaputt geht, während zu Hause möglichst viel ganz bleibt. Weil dann die Industrie zu Hause wieder brummt, weil sie diejenigen versorgt, die sich nicht mehr selbst versorgen können. Hat’s alles schon gegeben. Hilft vielleicht auch beim Schuldenabbau…

      Die aktuellen europäischen Spitzenpolitiker kümmern sich jedenfalls einen Dreck um ihre Länder und Völker, ich verachte sie zunehmend.

    3. @garno
      Warum „transnational“? Der CDU-Kanzler Merz ist auch Interessen-Vertreter des nationalen Kapitals. Oder haben deutsche Konservative schon mal deutsche „Superreiche“ kritisiert?

      „Sozial ist, was Arbeit schafft“ ist ein beliebter Slogan von Konservativen. Der Slogan wurde um die Jahrteusendwende von der Initiative Neoliberale Sozialdarwinistische Marktwirtschaft (INSM) in ihrem Kampagnen gegen den Sozialstaat verbreitet und dann auch von verschiedenen Politikern und Parteien aufgegriffen vor allem von der CDU/CSU.

      Die Formulierung stammt von Alfred Hugenberg, dem Vorsitzenden der deutschnationalen Volkspartei (DNVP), der das so in einer Rundfunkansprache vor der Reichstagswahl 1932 formulierte.

      Wenn also ein sogenannter „Superreicher“ 💰 , der schon über ein Vermögen von 50 Milliarden Euro verfügt, jedes Jahr um eine Millarde = 1000 Millionen Euro reicher wird, 100 Arbeitslose einstellen würde und ihnen 13,90 Euro pro Stunde zahlt (Mindestlohn), dann wäre das in diesem Sinne „sozial“. Mit sozialer Gerechtigkeit, Armutsbekämpfung, armutsfesten Renten, sozialer Sicherheit und ökonomischer Teilhabe am Wirtschaftsaufschwung hat das selbstverständlich nichts zu tun. Das ist nicht „sozial“, das ist asozial und widerspricht den Werten und Zielen des Grundgesetzes von 1949.

      Hier zeigt sich auch, dass die neoliberale und konservative AfD Fleisch vom Fleische der neoliberalen Konservativen ist: Die AfD war sogar gegen die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes und die AfD stimmt jedes Mal dagegen, wenn der gesetzlichen Mindestlohn um ein paar Cent pro Stunde erhöht werden soll. Die „alternativen“ rechten Konservativen haben aber weder ein Problem mit nationalen noch mit transnationalen, internationalen und globalen milliardenschweren „Superreichen“, die immer reicher 💰 und reicher 💰 💰 werden.

  5. Ich wäre mir fast schon sicher, wenn irgendein Politiker rufen Sieg heil der Ukraine! würde das höchstens ein Nasenrümpfen erzeugen mit dem Hinweis, dass es Slawa Ukraini heißen muss. Aber wenn irgendeiner auch nur in einem Aufsatz oder einer Abhandlung ukrainische Nazis mit ihren Wolfsangeln zeigt, um auf deren Gefahren hinzuweisen, dann wird er medial geschlachtet.

  6. Wenn Russland nach der Wahl erwartungsgemäß die Atomtests wieder aufnimmt, dürfte Merz der Ukraine sogar „strahlenden Ruhm“ wünschen und das ganz ohne Ironie. 🤡

  7. Beim Kaiser riefen Volk und Militärs „Hurra Hurra“. Daraus wurde bei den Nazis ein „Heil H“.
    Was ruft man beim nächsten Waffengang ? »Slawa Ukrajini!« ? Oder übernimmt Castenow GmbH, die jetzige Agentur der Bundeswehr, das Voice Branding. Wer weiß ?
    Des Kanzlers Ausruf – Zufall ?

    1. Um etwas Geld dazu zuverdienen, hat mein Vater um 1933 nebenher den Strom abgelesen.
      Der erste, der ihn damals mit „Heil H…“ begrüßt hat, war der Pastor, der zweite der Dorflehrer. Zufall?

  8. Stand 14:56 am 24.08.2026: 3.724 Antworten auf den Tweet vom Herrn Bundeskanzler.
    So was wird wohl landläufig als ein „Shitstorm“ bezeichnet

    1. @bismark
      Die Technologie 💻 📱📡 🚀 schreitet stetig vorwärts.
      Mit der Demokratie und dem Sozialstaat geht es derzeit wieder zackig rückwärts ⚔️🪖 💣🔥💥

  9. Dass überhaupt noch Menschen, und das im fünften Jahr nach „Ausbruch“ des offenen NATO-Russland Krieges, sich über die zweckmäßige und jahrelange Verwendung dieses offensichtlichen Fascho-Begriffes durch westeuropäische Politik- und Kulturprominenz, fassungslos die Augen reiben können, macht mich einigermaßen fassungslos.

  10. Friedrich Merz ist der Beste Kanzler den Blackrock jemals bekommen konnte und der genau die Politik macht die von Blackrock erwartet wird.

    Privatisierung der Sozialsysteme, Militarisierung der BRD (Kriegstüchtigkeit) da es denn Interessen der nationalen und Internationalen Konzerne dient bleibt er auch Kanzler.
    So ist er jetzt der Beste vom deutschen Parlament gewählte Kanzler den die Ukraine jemals haben.

    Kanzler werden nicht vom Volk gewählt, sonst wären viele nicht Kanzler geworden.

    Wenn man die Geschichte der Familie von Merz kennt, weis man warum er keine Probleme mit Parolen hat die auch von den Faschisten genutzt werden.

    Die deutschen Grußformeln der Faschisten sind halt noch nicht Salonfähig.

  11. Zum Glück legt Russland mit seinen Angriffen auf die Versorgung mit Drohnen und
    anderen Kriegsdingen in der Ukraine wohl einen Zahn zu. Je früher dieser Spuk zu Ende
    geht, desto schneller können wir Deutschen wieder durchathmen und uns wieder Treibstoffe,
    Gas und preiswertere Lebensmittel kaufen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass Merz den Krieg
    in unserem Namen weiter führt. Sein Desinteresse am Wohle der Deutschen hat er ja gerade
    wieder durch seine Urlaubsabwesendheit und arogantem Auftreten bei dem gelöschten Brand
    im Hürtgenwald demonstriert. Viele Wirtschaftfachleute (die Wirklichen) haben aber schon die
    Hoffnung beerdigt, dass sich Deutschland nach Merz überhaupt wieder aufrappelt. Dabei spielt
    die heruntergewirtschafte Bildung eine große Rolle. Die zugereisten Ingenieure, Ärzte und Facharbeiter
    werden bei Neuanfang kaum helfen.

    1. „Zum Glück legt Russland mit seinen Angriffen auf die Versorgung mit Drohnen und
      anderen Kriegsdingen in der Ukraine wohl einen Zahn zu. Je früher dieser Spuk zu Ende“

      Warum sollten die russische Regierung daran ein Interesse haben, jetzt wo genau das eintritt wovon die russische Regierung die ganze Zeit gesprochen hat?

      Der Krieg in der Ukraine zerstört die Volkswirtschaften in den Mitgliedlsändern der EU. Un da sind die verantwortlichen gerade perfekt dabei diese Aussage innerhalb der EU erfolgreich umzusetzen.

      Merz, UvDL, Kisseweter etc. sind doch die Besten Vollstrecker, wenn es darum geht Konzerninteressen zu vertreten und denen sind die meisten Menschen hier ziemlich egal. Seit dem Ende der DDR nimmt der Abbau der demokratischen und der sozialen Recht immer mehr Fahrt auf.

      Zustimmungswerte, Beliebtheit braucht doch keiner. Und denen, denen es immer noch nicht schnell genug geht die finanzieren die AfD, die im Bereich Militarisierung (5% BIP nicht verwechseln mit dem Bundeshaushalt, weitere Privatiserung der sozialen Systeme) die sind dann Großspender für die AfD.

      Jetzt wo tausende vor der Arbeitslosigkeit stehen reformiert man die Leistungen der Arbeitslosenversicherung und aus Bürgergeld ist die Grundsicherung geworden.

      Die AfD war und ist die Partei der radikalen Wirtschaftsliberalen denen die Politik der CDU und FDP nicht radikal genug ist. Wählerstimmen holen sie mit der Kampagne gegen Migration und unter den Russland Deutschen mit ihrem angeblich pro russischen Kurs. Das verfängt bei vielen Leuten.

  12. Die Übergänge vom Konservativen zum Nazi waren schon immer fließend. Manchmal besteht die „Brandmauer“ nur aus dünnem Pappkarton, um den Bürgern und Wählern vorzugaukeln, es würde ein Brandmauer geben.

    Nicht jeder Konservative ist ein Nazi, aber jeder Nazi ist ein Konservativer. Überschneidungen und Gemeinsamkeiten gibt es bei diversen Werten, Vorstellungen und Zielen:

    ◆ Beide legen Wert auf gesellschaftliche Ordnung, innere Sicherheit, Tradition und Familie. Das Rollenbild der Frau (KKK = Küche, Kinder, Kirche) wurde allerdings erweitert. Frauen dürfen heute auch Soldatin und Ministerin/Bundeskanzlerin/EU-Präsidentin werden und an der Front kämpfen und sterben. Letzeres gilt selbstverständlich nur für die kleinen Soldatinnen.

    ◆ Viele Konservative und Nazis lehnen den Liberalismus als Schutz des Bürgers vor einem autoritären Staat ab. Wenn sie von Freiheit sprechen, dann meinen sie die Freiheit des Eigentums, die Freiheit der 💰 Reichen und 💰💰 Superreichen .

    ◆ Beide mögen keine parlamentarische Demokratie, keine gesellschaftliche Vielfalt, keinen Pluralismus.

    ◆ Beide betonen den Individualismus, aber nur in der Form der „Eigenverantwortung“.

    ◆ Es gibt einen ausgeprägten bis extremen Nationalismus = das eigene Volk, das über anderen Völkern steht.

    ◆ Konservative und Nazis hassen den 👥 🫂 ⚖️ 🤝 Sozialstaat, Solidarität, soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit, soziale Teilhabe und Mitmenschlichkeit. Die Würde des Eigentums ist wichtiger als die Würde des Menschen.

    ◆ Das ideologische Fundament ist der Sozialdarwinismus. Der wirtschaftlich Stärke setzt sich auch sozial durch und dominiert alle anderen. Der Mythos lautet: Jeder, der hart arbeitet und fleißig ist, wird auch wohlhabend oder sogar reich. Wer arm ist und keine bezahlbare Wohnung findet, ist faul und dumm und selbst schuld daran. „Leistung muss sich wieder lohnen“ war der Wahlslogan des konservativen CDU-Bundeskanzlers Helmut Kohl in den 1980er Jahren, der das Terror-Regime der die Nazis und das Dritten Reiches mit der „Gnade der späten Geburt“ verdrängte, weil es vor allem Konservative waren, die den kleinen braunen Führer zum großen Diktator machten.

    ◆ Von zentraler Bedeutung ist für Konservative und Nazis die gesellschaftliche Hierarchie = die Unterordnung des kleinen Bürgers unter die 👑 autoritäre Herrschaft = Führung. Widerspruch und Widerstand wird nicht geduldet. Opportunisten und Hofschranzen werden befördert. Freigeister, kritische Denker, Regimekritiker, Nachdenker, Querdenker, mündige Bürger werden diffamiert, diskreditiert, verleumdet, gesellschaftlich geächtet, stigmatisiert und ausgegrenzt, gegancelt oder in Lagern gesammelt und eliminiert.

    Die Hofschranzen, Opportunisten, Stiefellecker, Rüstungslobbyisten und Kriegstreiber bei den Medien schweigen dazu oder sie wechseln die Seiten und werden dann direkt vom Bundesministerium des Inneren, vom Bundesministerium für Wirtschaft/Energie als Referatsleiterin, als Minsterin oder als Regierungssprecher dafür bezahlt, Propaganda für eine konservative, nationalistische, neoliberale, militaristische, sozialdarwinistische, sozialstaatsfeindliche, autoritäre und asoziale Politik zu machen.

    Im Grundgestz von 1949, Artikel 20 heißt es:
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    Vielleicht ist nicht nur dieser Artikel 20 ein Scherzartikel und das Grundgesetz eine Satire, aber nicht mehr das rechtststaatliche Fundament einer sozialstaatlichen Demokratie?

    Was sagen die bürgerlich-konservativ-liberalen Mainstream-Medien dazu? Die bürgerlich-konservativ-liberalen Mainstream-Medien weisen jede Kritik von sich.

  13. Ich sag‘s ja! Friedrich Merz ist ein super Kanzler! Für die Ukraine! Für uns ist er leider der Untergang. Die 90 mrd sind bestimmt auch schon wieder alle. Selenski braucht mehr Geld. Dafür wird unser Sozialsystem zerschlagen. Alles was unsere Vorfahren erkämpft haben. Besonders perfide: noch vor 5 Jahren wurde ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung mit modRNA in den dauerhaften Krankenstand gespritzt. Die Leute können dann demnächst wahrscheinlich in ihre Autos ziehen!
    Am 6. Mai 2025 gab es die einmalige Chance diesen Kanzler zu verhindern. Sie wurde nicht ergriffen, weil es sonst angeblich eine Staatskrise gegeben hätte. Die Ausreden werden auch nicht origineller!

  14. Nur so ’ne Verschwörungstheorie: Vllt. haben die mRNA-Spritzen (die lt. Obduktionsbefunden u.a. von Prof. Burkhardt eindeutig Mikrothrombosen im Gehirn verursachen) nur dazu gedient, die Gehirne zu formatieren, um die debile Staatsreligion des „Ukrainismus“ einführen zu können.
    Slava Fukraine! 🐔

  15. Oh oh, was ist denn heute nur los? Liegt es am Thema? Hat die LMA den Zensur-Joystick erobert.
    Auf dem home-Schirm heiißt es Ein Kommentar, und dann sind reichlich Kommentarvolles durchgerutscht?
    Einen handzahmen, wirklich nachdenklichen Erguss von meiner Wenigkeit zweimal ratzfatz in den Kübel gesteckt.
    Seltsam allemal, oder ist’s gar weil ich gestern jegliche KI in den Senkel gestellt habe? Ja, sind wir denn im Kindergarten?

  16. Selenski ist für Dtld. bzw. die Borderleyen-EU quasi das LABUBU-Maskottchen. Man könnte kein passenderes Maskottchen finden. Er verkörpert ja alles, was sich auch die EU auf die Fahnen geschrieben hat: Krieg, Korruption, Zynismus, Zensur, Lüge, Brutalität + vollkommene Hybris und Selbstüberschätzung.

  17. “ Ruhm der Ukraine“- mal ganz davon abgesehen dass man noch weit davon entfernt ist , sollte man sich als Kanzler in Zeiten des wachsenden Nationalismus verbal zurückhaltender äußern! Erst recht wenn man die Abhängigkeiten der Ukraine von Europa und den USA in Form von Waffen betrachtet und sich bereits Gedanken darüber macht mit welchen Geldern EUROPAS der Wiederaufbau einst finanziert werden soll!
    “ Ruhm der Ukraine“- für ein Land in dem Korruption ganz oben steht und das sich eigentlich nicht einig ist in der Unabhängigkeit von Russland / Kreml siehe Landstriche an der Grenze zu Russland! Ein Land mit Menschen die langsam am Sinn des Krieges zweifeln u.a. Fahnenflüchtige Soldaten!
    Ich weiß nicht wer im Einzelnen den Floh ins Ohr gesetzt hat- “ kommt in die EU und tretet der Nato bei“
    Genügte dem Westen / Nato nicht der Zerfall des Warschauer Pakts als Sicherheitsgarantie?
    Nein ,westliche wirtschaftliche Interessen stehen seid Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Vordergrund und nicht die Sicherheit! Die hat man auf’s Spiel gesetzt und auch D bekommt die Folgen ab ! Cyperangriffe,Angriffsdrohnen in Leipzig/ Flughafen…..!
    Hat man wirklich geglaubt dass Russland die Ukraine loslässt!?
    Wer wäre dann der nächste Abtrünnige?
    Ruhm der Ukraine von einem deutschen Kanzler- die Nordstreamsprengung vergessen,Herr Merz? Wer hat das ukrainische Sabotagekommando beauftragt ,das sich dabei übrigens nicht mit Ruhm bekleckert hat!? Ich fasse es nicht- was für eine Fehlbesetzung dieser Kanzler ist!

  18. „Jedem das Seine“ (suum cuique) ist eine alte und auch durch Nazi-Konnotation nicht ausschaltbare, weil reale Regelung der zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Bedingungen der Privatmacht des Geldes: Kapitalismus. Mit den Worten wird man die Wirklichkeit nicht verändern können.

  19. „Jedem das Seine“ (suum cuique) ist eine alte und auch durch Nazi-Konnotation nicht ausschaltbare, weil reale Regelung der zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Bedingungen der Privatmacht des Geldes: Kapitalismus. Mit den Worten wird man die Wirklichkeit nicht verändern können.

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