Slawa Ukrajini? Jedem das Seine?

Merz und Selenskij, KI
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Nicht zu fassen: Der Bundeskanzler grüßt auf X mit ukrainischem Gruße, als sei das das Normalste von der Welt. Bei anderen historisch belasteten Phrasen gilt das ganz und gar nicht als normal.

Friedrich Merz ist eine gescheiterte Kanzlerexistenz – eine, die offenbar längst jegliche Bodenhaftung verloren hat. Nun hat er – sein Social-Media-Stab in seinem Namen – bei X klargemacht, wie sehr ihm die Ukraine am Herzen liege. Ein kurzes Video zeigt einen Zusammenschnitt deutsch-ukrainischer Freundschaft, darübergelegt: Eine kurze Ansprache des Kanzlers. Darüber zu lesen: »Slawa Ukrajini! Слава Україні!«

Frage: Wie tief kann ein deutscher Bundeskanzler eigentlich sinken? Friedrich Merz‘ Antwort: »Ja!« »Slawa Ukrajini!« – übersetzt: Ruhm der Ukraine! Ist doch nett, dass der Regierungschef eines fremden Landes so viel Ruhmreiches für ein anderes Land erübrigt, könnte man nun einwenden. Aber ist das seine Aufgabe? Wird er dafür vereidigt? Doch wen interessiert schon dieser leidige Amtseid? Nun ist dieser Gruß auf Ukrainisch historisch vorbelastet. Die ukrainischen Faschisten begrüßten sich auf diese Weise. Dazu hoben sie den rechten Arm – man kannte diese Form der Begrüßung auch auf deutschem Boden. Dort wünschte man jedoch nicht dem Land Ruhm – oder Heil –, sondern dem Mann an der Spitze dieses Landes.

Die Geschichte des Grußes reicht weiter zurück

Sicher, nun wenden die Befürworter des ukrainischen Grußes ein, dass der ja mitnichten mit jenem »Heil Hitler!« gleichzusetzen sei, denn anders als der deutsche Gruß, habe der ukrainische Gruß schon vor Bandera und seinen Schergen existiert. Nationalistische Studenten begrüßten sich schon Ende des 19. Jahrhunderts auf diese Weise. Im Ukrainischen Unabhängigkeitskrieg, der von 1917 bis 1921 andauerte, vernahm man ihn ebenfalls. In der ukrainischen Armee war es zu jener Zeit offenbar üblich, dass Soldaten auf Lob durch Vorgesetzte mit »Slawa Ukrajini!« antworteten – das sollte die soldatische Bescheidenheit im Dienste der Nation betonen.

Die 1929 in Wien gegründete Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) übernahm diesen Gruß, den man mit »Herojam slawa!« beantworten sollte – »Ruhm den Helden!« Diesen Teil hat Friedrich Merz unterschlagen. Dennoch erfuhr »Slawa Ukrajini!« eine regelrechte Inflation in der Zeit, als sich der ukrainische Nationalismus zersplitterte – in eine OUN-M und eine OUN-B. Zweitere Gruppe wurde von dem mittlerweile wieder sehr präsenten Stepan Bandera angeführt – 1941 führte diese faschistische Gruppierung jenen Gruß offiziell ein. So begrüßte man sich innerhalb der OUN-B, nachdem man politische Morde begangen, Terror gegen Polen, Juden, Sowjetfunktionäre und ukrainische Oppositionelle ausgeübt, sich an Pogromen beteiligt und ethnische Säuberungen – in Wolhynien und Ostgalizien – vollzogen hat.

Aber dennoch haben die heutigen Befürworter des ukrainischen Grußes natürlich recht, wenn sie darlegen, dass man sich im ukrainischen Raum schon vormals auf diese Weise begrüßt habe – wenn auch nicht so häufig wie zu den Zeiten des ukrainischen Faschismus. Erklärt ist damit allerdings noch nicht, warum ein deutscher Bundeskanzler auf diese Weise grüßen muss. Aber wenn er es tut – und er hat es getan! –, so könnte er sich auf die Position zurückziehen, dass die Geschichte dieses Grußes schon etwas weiter zurückreicht.

Jedem das Seine?

Damit wäre das Thema geschlossen? Nun ja, nicht ganz. Denn wieder einmal haben wir es mit einem Doppelstandard zu tun, der ohne Federlesens hingenommen wird. Mag ja sein, dass »Slawa Ukrajini!« eine entlastende Vorgeschichte aufweist, die weit vor Bandera ansetzt. Aber – nur um ein Beispiel zu nennen – »Jedem das Seine« kann auch damit aufwarten. Dieser Spruch wurde von den Nationalsozialisten über dem Tor des Konzentrationslagers Buchenwald angebracht. Daher gilt er heute als nicht mehr salonfähig. Es ist kaum ein Jahr her, da verwendete die Fraktionschefin der Grünen, einer Frau, die so heißt wie sie ist – Katharina Dröge – diesen Ausspruch. Bei Maischberger sollte sie etwas zu Markus Söders Social-Media-Verhalten sagen. Sie erklärte daraufhin: »Das finde ich ein bisschen unästhetisch, aber er hat ja seine Fans. Deswegen: Jedem das Seine.«

In der Sendung griff niemand ein – aber in den Netzwerken übte man Kritik an der Grünen, die sich dann nach der Sendung für ihre Aussage entschuldigte. Sie habe nämlich einen Fehler gemacht. Verboten ist der Ausspruch allerdings nicht, was auch daran liegt, dass er viel älter ist als der Nationalsozialismus. Suum cuique, die lateinische Entsprechung, fand sich bereits im römischen Recht. Später traf man sie als Motto im preußischen Schwarzen Adlerorden an, dem höchsten Ritterorden des Landes. »Jedem das Seine« ist stark mit dem Haus Hohenzollern verbunden – wenn es auch nicht der offizielle Hauswahlspruch war.

Der Publizist Sebastian Haffner verband mit dem Wahlspruch »Jedem das Seine« in seinem Buch »Preußen ohne Legende« den Geist und die Entstehung des preußischen Staates. Er beschrieb die Formel als den klassischen Grundsatz der Gerechtigkeit und Pflichterfüllung, der das Fundament der preußischen Verwaltung und des königlichen Schwarzen Adlerordens bilden sollte. Die Nationalsozialisten hätten später die preußischen Tugenden wie Ordnung, Pflichtbewusstsein, Disziplin und – laut Haffner – eben auch die Gerechtigkeit völlig entleert und missbraucht. Sie nahmen die Hülle der preußischen Tradition an und nutzten am Ende gar den Wahlspruch des Schwarzen Adlerordens, um ihn zynisch über dem Tor des KZ Buchenwald zu platzieren.

Merz und der ukrainische Nationalismus

Bei »Jedem das Seine« genügt die nationalsozialistische Kontamination, um eine mehr als zwei Jahrtausende alte Gerechtigkeitsformel aus dem öffentlichen Sprachgebrauch verbannen zu wollen. Bei »Slawa Ukrajini!« dagegen soll die Vorgeschichte den späteren Gebrauch durch Faschisten neutralisieren. Hier löscht die Geschichte die Belastung, dort erzeugt sie eine ewige Schuld, die zur großen sprachlichen Vorsicht nötigt. Der Unterschied liegt offenkundig nicht in der historischen Herkunft beider Wendungen, sondern darin, welche politische Sache gerade als unterstützenswert gilt.

Friedrich Merz belässt es allerdings nicht bei diplomatischer Solidarität mit einem angegriffenen Land. Er kokettiert mit einem Ukrainismus, der die Symbole, Formeln und Heldenbilder des ukrainischen Nationalismus übernimmt, ohne deren Herkunft überhaupt noch problematisch zu finden. Ein deutscher Bundeskanzler könnte – wenn es denn sein muss – der Ukraine Unterstützung zusichern, ohne sich ihren nationalistischen und faschistisch kontaminierten Schlachtruf anzueignen. Stattdessen spricht er, als sei er selbst Teil der ukrainischen Mobilisierungsindustrie. Hätte man sich das vor einem Jahrzehnt vorstellen können, dass der Regierungschef der Bundesrepublik einer fremden Nationalbewegung seine Stimme leiht und das auch noch für einen Ausdruck besonderer moralischer Größe hält? Vieles hat man deutschen Bundeskanzlern zugetraut. Aber so tief war vor diesem Friedrich Merz noch keiner gesunken, nicht mal sein direkter Amtsvorgänger – wie hieß er noch gleich?

Man stelle sich nur vor, Merz hätte eine Botschaft mit »Jedem das Seine!« beendet und anschließend erklärt, die Formel sei schließlich preußisch und vom Nationalsozialismus lediglich missbraucht worden. Die Empörung wäre zuverlässig hereingebrochen über das Land, seine historische Herleitung würde als Ausflucht diffamiert. Beim ukrainischen Gruß gilt jedoch jede Nachfrage als Ausdruck von Kleinkariertheit. Die Erinnerungskultur der Gegenwart ist kein verbindlicher Maßstab, sondern ein von Doppelmoral durchsetzter Komplex, der nach Opportunität vorsortiert. Dem einen wird jedes belastete Wort nachgetragen, dem anderen selbst der Gruß einer faschistischen Bewegung verziehen. Jedem das Seine, möchte man fast sagen, wenn man es guten Gewissens könnte. Aber reden wir besser nicht von Gewissensfragen, wenn wir von Friedrich Merz sprechen.

Roberto De Lapuente

Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog »ad sinistram«. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs »neulandrebellen«. Er war Kolumnist beim »Neuen Deutschland« und schrieb regelmäßig für »Makroskop«. Seit 2022 ist er Redakteur bei »Overton Magazin«. De Lapuente hat eine erwachsene Tochter und wohnt in Frankfurt am Main.
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86 Kommentare

  1. Er ist doch keine Ausnahme! Im Bundestag wurden schon viele Reden mit dem Ruf „Slawa ukraini“ beendet. Meines Wissen auch schon durch den damaligen Kanzler Scholz.
    Aber ich wette, wenn man darauf mit „Sieg Heil“ (was ja sinngemäß das Gleiche wäre) antworten würde, bekäme man Probleme, nicht? 😉

      1. Zunächst würde die Geschäftsordnung des Bundestages greifen. In einem solchen Fall wären ein Ordnungsruf, ein unmittelbarer Ausschluss von der Sitzung und ein Ordnungsgeld von 2.000 Euro – im Wiederholungsfall 4.000 Euro – möglich.

          1. Die freuen sich sich doch darüber. Afd-Reden im BT sind schließlich nicht für den BT gedacht, sondern für Tiktok. Da können die direkt wider propagieren, wie grausam ihre „Wahrheit“ unterdrückt wird.

  2. „Nicht normal?“ Für einen wie Merz ist „Slawa ukraini“ Ausdruck seines Normalzustands! Nicht wundern wenn die Ukraine demnächst auch offiziell Teil der deutschen Staatsräson wird

    1. Er unterstützt Selenskij bis zur Selbstaufgabe!

      Hat jemand Putin jemals so etwas abscheuliches sagen hören?
      Selenskij:
      „Unsere Hartnäckigkeit ist für sie eine Nummer zu groß.“ Putin habe Russland groß machen wollen, heute gebe es lange Schlangen an den Tankstellen. Seine Soldaten würden von Kiews Armee auf dem Schlachtfeld „zu Dünger“ gemacht.“
      https://www.n-tv.de/politik/Selenskyj-macht-Putin-am-Unabhaengigkeitstag-der-Ukraine-eine-Ansage-id31225546.html

      Wadephul sagt: Die Ukraine wird den Krieg gewinnen“ Er wiill der Ukraine weitere 70 bis 140 Milliarden zahlen, den Hauptteil davon trägt Deutschland.

      Persönlich wird er sicherlich keinen Cent aus seiner Hosentasche rausrücken

    2. @ Michael um 14 Uhr 05 : Oder gleich
      Beitritt als neuestes Bundesland, als Nr. 17 ? Oder umgekehrt ? Beitritt Deutsch-lands zur Ukraine ?

  3. General a.D. Erich Vad bezeichnete Merz zu Recht als „Kanzler der Ukraine“.
    Das passt dann schon.
    Selenskij und Merz: Faschisten(freunde) unter sich.

    Dass sich hierzulande niemand darüber aufregt, zeigt, wie weit die Ukrainisierung Deutschlands fortgeschritten ist.

  4. Also für mich ist Kanzler Merz ein Interessen-Vertreter des transnationalen Kapitals. Und das wünscht sich offensichtlich, dass die Ukraine gegen Russland gewinnt, und möglichst das Putin-Regime zum Einsturz bringt und ein gegenüber westlichem Kapital freundlich gesonnenes Regime an seine Stelle tritt. In diesem Sinne macht die Ukraine „die Drecksarbeit“ – nicht für uns, aber für’s internationale Kapital.

    Auch wir in Deutschland haben mit unseren Transatlantikern ein fremdbestimmtes Regime, ein transatlantischen Regime. Vermutlich sind wir als Nächste dran – die Drecksarbeit zu machen, nämlich dann wenn die Ukraine aufgebraucht und verschlissen ist.

    1. „Vermutlich sind wir als Nächste dran – die Drecksarbeit zu machen, nämlich dann wenn die Ukraine aufgebraucht und verschlissen ist.“

      Ja, das kann uns tatsächlich blühen.

    2. Es wird ganz Europa sein, dass die Drecksarbeit für die USA bzw. den Transatlantikern erledigen wird, das ist der Plan. Vielleicht geht es gar nicht so sehr darum, einen klaren Sieg herbeizuführen, sondern nur darum, dass möglichst viel kaputt geht, während zu Hause möglichst viel ganz bleibt. Weil dann die Industrie zu Hause wieder brummt, weil sie diejenigen versorgt, die sich nicht mehr selbst versorgen können. Hat’s alles schon gegeben. Hilft vielleicht auch beim Schuldenabbau…

      Die aktuellen europäischen Spitzenpolitiker kümmern sich jedenfalls einen Dreck um ihre Länder und Völker, ich verachte sie zunehmend.

    3. @garno
      Warum „transnational“? Der CDU-Kanzler Merz ist auch Interessen-Vertreter des nationalen Kapitals. Oder haben deutsche Konservative schon mal deutsche „Superreiche“ kritisiert?

      „Sozial ist, was Arbeit schafft“ ist ein beliebter Slogan von Konservativen. Der Slogan wurde um die Jahrteusendwende von der Initiative Neoliberale Sozialdarwinistische Marktwirtschaft (INSM) in ihrem Kampagnen gegen den Sozialstaat verbreitet und dann auch von verschiedenen Politikern und Parteien aufgegriffen vor allem von der CDU/CSU.

      Die Formulierung stammt von Alfred Hugenberg, dem Vorsitzenden der deutschnationalen Volkspartei (DNVP), der das so in einer Rundfunkansprache vor der Reichstagswahl 1932 formulierte.

      Wenn also ein sogenannter „Superreicher“ 💰 , der schon über ein Vermögen von 50 Milliarden Euro verfügt, jedes Jahr um eine Millarde = 1000 Millionen Euro reicher wird, 100 Arbeitslose einstellen würde und ihnen 13,90 Euro pro Stunde zahlt (Mindestlohn), dann wäre das in diesem Sinne „sozial“. Mit sozialer Gerechtigkeit, Armutsbekämpfung, armutsfesten Renten, sozialer Sicherheit und ökonomischer Teilhabe am Wirtschaftsaufschwung hat das selbstverständlich nichts zu tun. Das ist nicht „sozial“, das ist asozial und widerspricht den Werten und Zielen des Grundgesetzes von 1949.

      Hier zeigt sich auch, dass die neoliberale und konservative AfD Fleisch vom Fleische der neoliberalen Konservativen ist: Die AfD war sogar gegen die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes und die AfD stimmt jedes Mal dagegen, wenn der gesetzlichen Mindestlohn um ein paar Cent pro Stunde erhöht werden soll. Die „alternativen“ rechten Konservativen haben aber weder ein Problem mit nationalen noch mit transnationalen, internationalen und globalen milliardenschweren „Superreichen“, die immer reicher 💰 und reicher 💰 💰 werden.

      1. Was hat jetzt die AFD mit diesem Thema zu tun? Die AFD ist gegen den Ukrainekrieg.
        Von denen wird sich keiner zu eiunem „Slawa Ukrajini“ hinreißen lassen. Es ist auch sehr
        unwahrscheinlich, dass die AFD zu einem der Initiatoren dieses Gemetzels wie Soros
        oder zu Nuland Kontakte hat.

      2. Dirty…: “Warum „transnational“? Der CDU-Kanzler Merz ist auch Interessen-Vertreter des nationalen Kapitals.“

        Transnational schließt das Nationale ja nicht aus. Warum also das hier unterstellen? Um gegen Ihre Lieblingsübel, das nationale Kapital und die AfD wettern zu können?

        Dass die AfD neoliberal und national agiert, dürfte weithin bekannt sein. Dass da ein Widerspruch besteht, zwischen neoliberal (gleich global agierendes Kapital) und national eher nicht, weshalb sich die AfD beim Nationalen auf den kulturellen Bereich beschränkt. Man muss Weidel nur zuhören, da wettert sie gegen fremde Kulturen aber himmelt gleichzeitig das transnationale Kapital (und ihre Vertreter wie etwa Musk) an.

  5. Ich wäre mir fast schon sicher, wenn irgendein Politiker rufen Sieg heil der Ukraine! würde das höchstens ein Nasenrümpfen erzeugen mit dem Hinweis, dass es Slawa Ukraini heißen muss. Aber wenn irgendeiner auch nur in einem Aufsatz oder einer Abhandlung ukrainische Nazis mit ihren Wolfsangeln zeigt, um auf deren Gefahren hinzuweisen, dann wird er medial geschlachtet.

  6. Wenn Russland nach der Wahl erwartungsgemäß die Atomtests wieder aufnimmt, dürfte Merz der Ukraine sogar „strahlenden Ruhm“ wünschen und das ganz ohne Ironie. 🤡

  7. Beim Kaiser riefen Volk und Militärs „Hurra Hurra“. Daraus wurde bei den Nazis ein „Heil H“.
    Was ruft man beim nächsten Waffengang ? »Slawa Ukrajini!« ? Oder übernimmt Castenow GmbH, die jetzige Agentur der Bundeswehr, das Voice Branding. Wer weiß ?
    Des Kanzlers Ausruf – Zufall ?

    1. Um etwas Geld dazu zuverdienen, hat mein Vater um 1933 nebenher den Strom abgelesen.
      Der erste, der ihn damals mit „Heil H…“ begrüßt hat, war der Pastor, der zweite der Dorflehrer. Zufall?

      1. Nein, natürlich nicht. Beide sind Funktionäre und Multiplikatoren des jeweils herrschenden Systems gewesen und sich brav eingefügt. Nach dem Endsieg haben beide bestimmt von Nichts gewusst,

      2. @Juergen Wehrse Zufall?

        Als Zufall würde ich es bezeichnen, wenn ich im Lotto 10 Millionen Euro gewinnen würde, weil ein Bekannter/Verwandter einen Lottoschein auf meinen Namen ausgefüllt und mir den Lottoschein zum Geburtstag geschenkt hat, weil ich selbst weder Lotto noch Totto spiele.

        Um die Reihe fortzuführen:
        Der 3. war ein höherer Verwaltungsbeamter der Weimarer Republik.
        Der 4. war Oberleutnant bei der Reichswehr und wollte befördert werden.
        Der 5. war eine Führungskraft (CEO) 💰bei der Rüstungsindustrie ⚔️ 🪖-
        Der 6. war 📰 Journalist beim „Stürmer“.
        Der 7. war ein Rassist und Antisemit und glaubte das, was in „Der Stürmer“ 🗞️ stand.
        Der 8. war Richter am Reichsarbeitsgericht.
        Der 9. war Rektor an der Universität Freiburg.
        Der 10. war Richter am Reichsfinanzhof.
        Der 11. war Monarchist und schon immer gegen die Demokratie.
        Die 12. war Opa Baerbock.
        Der 13. war der kleine Landwirt Heinrich Bauer.
        Der 14. war ein karrieregeiler Opportunist, der für Geld 💰 alles macht.
        Der 15. war ein Arbeitsloser, der auf die Parolen des redegewandten Führers hereinfiel.
        Der 16. war Unternehmer und Hersteller von Deutschlandfahnen.
        Der 17. war der kleiner Angesteller, der Angst vor der nächsten Mieterhöhung hatte.
        Der 18. war ein 💰 „Superreicher“ 💰 und hieß Fritz Thyssen.
        Der 19. war ein kleiner Freiberufler, der Angst vor dem sozialen Abstieg hatte.
        Der 20. war Richter am Reichsgericht in Leipzig.
        Der 21. war Professor für Psychiatrie und Neurologe und hieß Alfred Hoche.
        Der 22. war der Präsident der Deutschen Bank.
        Der 23. war „Wirtschaftswissenschaftler“, hatte aber keine Ahnung, wie der Kapitalismus funktioniert.
        Der 24. war Jurist und Bürgermeister von Brilon und ließ eine Straße in „Hermann-Göring-Straße“ umbenennen.
        Der 25. war Journalist 📰 beim ÖRR.
        Die 26. war die Ehefrau 💍von Martin Bormann.
        Die 27, war die Ehefrau 💍von Julius Streicher.
        Die 28. war die Ehefrau 💍von Joseph Goebbels.
        Die 29. war die Ehefrau 💍von Hermann Göring.
        Die 30. war die Ehefrau 💍von Heinrich Himmler.
        Die 31. war die Ehefrau 💍 von Reinhard Heydrich.
        Der 32. war Journalist 📰 bei der Deutsche Allgemeine Zeitung (DAZ).
        Der 33. war Richter am Staatsgerichtshof.

        Die Reihenfolge ist selbstverständlich beliebig, die Liste nicht abschließend und man könnte sie bis 1933 fortführen.

  8. Stand 14:56 am 24.08.2026: 3.724 Antworten auf den Tweet vom Herrn Bundeskanzler.
    So was wird wohl landläufig als ein „Shitstorm“ bezeichnet

    1. ge-tweetet um 9:10 vorm. · am 24. Aug. 2026 bis 19:52 Uhr 849.885 Mal angezeigt
      und 5284 mal drauf geantwortet… lesenswert –> https://x.com/bundeskanzler/status/2091785127734948012

      (6884 mal wurden auch ein Herz für Merz gedrückt)

      Das heutige Datum müssen wir uns merken, genauso wie das Datum der Unterzeichnung des „strategischen Verteidigungsabkommen mit der Ukraine“ am 14.04.2026
      https://overton-magazin.de/kolumnen/dagdelen-direkt/die-bundesregierung-fuehrt-deutschland-in-den-krieg-gegen-russland/

      Beide Daten werden mal in den Geschichtsbüchern stehen, so wie der Tag von … ach ich lass das lieber …

    1. @bismark
      Die Technologie 💻 📱📡 🚀 schreitet stetig vorwärts.
      Mit der Demokratie und dem Sozialstaat geht es derzeit wieder zackig rückwärts ⚔️🪖 💣🔥💥

  9. Dass überhaupt noch Menschen, und das im fünften Jahr nach „Ausbruch“ des offenen NATO-Russland Krieges, sich über die zweckmäßige und jahrelange Verwendung dieses offensichtlichen Fascho-Begriffes durch westeuropäische Politik- und Kulturprominenz, fassungslos die Augen reiben können, macht mich einigermaßen fassungslos.

    1. Es macht mich fassungslos, daß außer so kleinem Randbereichen wie hier das Niemandem auffallen will, was da ausgerufen wird, und mit wem man da zusammenarbeitet. Obwohl damals rund um den Maidanputsch genau über diese Sorte Ukrainer berichtet wurde. Jetzt wird das alles wegignoriert in den großen Medien und der öffentlichen Diskussion.

      1. Aber das wirkliche Geschehen auf dem Maidan bis zum Putsch, inkl. die Anfänge des sog. Anti-Maidan, das wurde doch alles auch schon auf den Kopf gestellt oder „wegignoriert“.
        Naja, eigentlich geht das doch die ganzen letzten 35 Jahre so.

  10. Friedrich Merz ist der Beste Kanzler den Blackrock jemals bekommen konnte und der genau die Politik macht die von Blackrock erwartet wird.

    Privatisierung der Sozialsysteme, Militarisierung der BRD (Kriegstüchtigkeit) da es denn Interessen der nationalen und Internationalen Konzerne dient bleibt er auch Kanzler.
    So ist er jetzt der Beste vom deutschen Parlament gewählte Kanzler den die Ukraine jemals haben.

    Kanzler werden nicht vom Volk gewählt, sonst wären viele nicht Kanzler geworden.

    Wenn man die Geschichte der Familie von Merz kennt, weis man warum er keine Probleme mit Parolen hat die auch von den Faschisten genutzt werden.

    Die deutschen Grußformeln der Faschisten sind halt noch nicht Salonfähig.

  11. Zum Glück legt Russland mit seinen Angriffen auf die Versorgung mit Drohnen und
    anderen Kriegsdingen in der Ukraine wohl einen Zahn zu. Je früher dieser Spuk zu Ende
    geht, desto schneller können wir Deutschen wieder durchathmen und uns wieder Treibstoffe,
    Gas und preiswertere Lebensmittel kaufen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass Merz den Krieg
    in unserem Namen weiter führt. Sein Desinteresse am Wohle der Deutschen hat er ja gerade
    wieder durch seine Urlaubsabwesendheit und arogantem Auftreten bei dem gelöschten Brand
    im Hürtgenwald demonstriert. Viele Wirtschaftfachleute (die Wirklichen) haben aber schon die
    Hoffnung beerdigt, dass sich Deutschland nach Merz überhaupt wieder aufrappelt. Dabei spielt
    die heruntergewirtschafte Bildung eine große Rolle. Die zugereisten Ingenieure, Ärzte und Facharbeiter
    werden bei Neuanfang kaum helfen.

    1. „Zum Glück legt Russland mit seinen Angriffen auf die Versorgung mit Drohnen und
      anderen Kriegsdingen in der Ukraine wohl einen Zahn zu. Je früher dieser Spuk zu Ende“

      Warum sollten die russische Regierung daran ein Interesse haben, jetzt wo genau das eintritt wovon die russische Regierung die ganze Zeit gesprochen hat?

      Der Krieg in der Ukraine zerstört die Volkswirtschaften in den Mitgliedlsändern der EU. Un da sind die verantwortlichen gerade perfekt dabei diese Aussage innerhalb der EU erfolgreich umzusetzen.

      Merz, UvDL, Kisseweter etc. sind doch die Besten Vollstrecker, wenn es darum geht Konzerninteressen zu vertreten und denen sind die meisten Menschen hier ziemlich egal. Seit dem Ende der DDR nimmt der Abbau der demokratischen und der sozialen Recht immer mehr Fahrt auf.

      Zustimmungswerte, Beliebtheit braucht doch keiner. Und denen, denen es immer noch nicht schnell genug geht die finanzieren die AfD, die im Bereich Militarisierung (5% BIP nicht verwechseln mit dem Bundeshaushalt, weitere Privatiserung der sozialen Systeme) die sind dann Großspender für die AfD.

      Jetzt wo tausende vor der Arbeitslosigkeit stehen reformiert man die Leistungen der Arbeitslosenversicherung und aus Bürgergeld ist die Grundsicherung geworden.

      Die AfD war und ist die Partei der radikalen Wirtschaftsliberalen denen die Politik der CDU und FDP nicht radikal genug ist. Wählerstimmen holen sie mit der Kampagne gegen Migration und unter den Russland Deutschen mit ihrem angeblich pro russischen Kurs. Das verfängt bei vielen Leuten.

      1. Immer war Putin schuld, jetzt ist es die AFD. Wahrscheinlich hat die auch beim Klimawandel
        die Finger im Spiel, dreht am Erdmagnetfelt und reizt die Sonne zu Erruptionen. Man kann
        wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln, über das was hier die wirren Köpfe raus lassen.

        1. Der Herr Inninör schreibt wirr. Otmars hat nirgends der AfD irgendeine Schuld gegeben sondern ganz richtig die wirtschaftsliberalextremistische Politik der AfD und deren absehbare Folgen aufgezeigt und deren Bauernfängerei beim unzufriedenen Wahlvolk.

    2. @Inninör
      „Je früher dieser Spuk zu Ende
      geht, desto schneller können wir Deutschen wieder durchathmen und uns wieder Treibstoffe,
      Gas und preiswertere Lebensmittel kaufen.“

      Wovon träumst du eigentlich nachts? Glaubst du das im Ernst? Wie lange wurde tagtäglich abfällig über Putin/Russland öffentlich auf allen Kanälen hergezogen – und das in übelsten Art und Weise? Mindestens ebenso lange wird es danach auch keine preiswerten Lieferungen an Deutschland mehr geben. Zumindest soviel ist jetzt schon sicher!

    3. Die jetzige Wirtschaft hat ja keine Verwendung für Fachkräfte, die zugereisten müssen wohl prekäre Arbeitsverhältnisse eingehen.
      Denn für hochqualifizierte einheimische mit langjähriger Erfahrung wie mein Sohn findet sich nichts. Als Dipl-Ing. der Verfahrenstechnik der Biotechnologie beginnt er demnächst als Reinigungskraft. Er kann ja dabei ein Namensschild anheften „Dipl-Ing“ und sich selbst als „Halbkreisgeometer“ bezeichnen, um sich besser zu fühlen.

  12. Die Übergänge vom Konservativen zum Nazi waren schon immer fließend. Manchmal besteht die „Brandmauer“ nur aus dünnem Pappkarton, um den Bürgern und Wählern vorzugaukeln, es würde ein Brandmauer geben.

    Nicht jeder Konservative ist ein Nazi, aber jeder Nazi ist ein Konservativer. Überschneidungen und Gemeinsamkeiten gibt es bei diversen Werten, Vorstellungen und Zielen:

    ◆ Beide legen Wert auf gesellschaftliche Ordnung, innere Sicherheit, Tradition und Familie. Das Rollenbild der Frau (KKK = Küche, Kinder, Kirche) wurde allerdings erweitert. Frauen dürfen heute auch Soldatin und Ministerin/Bundeskanzlerin/EU-Präsidentin werden und an der Front kämpfen und sterben. Letzeres gilt selbstverständlich nur für die kleinen Soldatinnen.

    ◆ Viele Konservative und Nazis lehnen den Liberalismus als Schutz des Bürgers vor einem autoritären Staat ab. Wenn sie von Freiheit sprechen, dann meinen sie die Freiheit des Eigentums, die Freiheit der 💰 Reichen und 💰💰 Superreichen .

    ◆ Beide mögen keine parlamentarische Demokratie, keine gesellschaftliche Vielfalt, keinen Pluralismus.

    ◆ Beide betonen den Individualismus, aber nur in der Form der „Eigenverantwortung“.

    ◆ Es gibt einen ausgeprägten bis extremen Nationalismus = das eigene Volk, das über anderen Völkern steht.

    ◆ Konservative und Nazis hassen den 👥 🫂 ⚖️ 🤝 Sozialstaat, Solidarität, soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit, soziale Teilhabe und Mitmenschlichkeit. Die Würde des Eigentums ist wichtiger als die Würde des Menschen.

    ◆ Das ideologische Fundament ist der Sozialdarwinismus. Der wirtschaftlich Stärke setzt sich auch sozial durch und dominiert alle anderen. Der Mythos lautet: Jeder, der hart arbeitet und fleißig ist, wird auch wohlhabend oder sogar reich. Wer arm ist und keine bezahlbare Wohnung findet, ist faul und dumm und selbst schuld daran. „Leistung muss sich wieder lohnen“ war der Wahlslogan des konservativen CDU-Bundeskanzlers Helmut Kohl in den 1980er Jahren, der das Terror-Regime der die Nazis und das Dritten Reiches mit der „Gnade der späten Geburt“ verdrängte, weil es vor allem Konservative waren, die den kleinen braunen Führer zum großen Diktator machten.

    ◆ Von zentraler Bedeutung ist für Konservative und Nazis die gesellschaftliche Hierarchie = die Unterordnung des kleinen Bürgers unter die 👑 autoritäre Herrschaft = Führung. Widerspruch und Widerstand wird nicht geduldet. Opportunisten und Hofschranzen werden befördert. Freigeister, kritische Denker, Regimekritiker, Nachdenker, Querdenker, mündige Bürger werden diffamiert, diskreditiert, verleumdet, gesellschaftlich geächtet, stigmatisiert und ausgegrenzt, gegancelt oder in Lagern gesammelt und eliminiert.

    Die Hofschranzen, Opportunisten, Stiefellecker, Rüstungslobbyisten und Kriegstreiber bei den Medien schweigen dazu oder sie wechseln die Seiten und werden dann direkt vom Bundesministerium des Inneren, vom Bundesministerium für Wirtschaft/Energie als Referatsleiterin, als Minsterin oder als Regierungssprecher dafür bezahlt, Propaganda für eine konservative, nationalistische, neoliberale, militaristische, sozialdarwinistische, sozialstaatsfeindliche, autoritäre und asoziale Politik zu machen.

    Im Grundgestz von 1949, Artikel 20 heißt es:
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    Vielleicht ist nicht nur dieser Artikel 20 ein Scherzartikel und das Grundgesetz eine Satire, aber nicht mehr das rechtststaatliche Fundament einer sozialstaatlichen Demokratie?

    Was sagen die bürgerlich-konservativ-liberalen Mainstream-Medien dazu? Die bürgerlich-konservativ-liberalen Mainstream-Medien weisen jede Kritik von sich.

  13. Ich sag‘s ja! Friedrich Merz ist ein super Kanzler! Für die Ukraine! Für uns ist er leider der Untergang. Die 90 mrd sind bestimmt auch schon wieder alle. Selenski braucht mehr Geld. Dafür wird unser Sozialsystem zerschlagen. Alles was unsere Vorfahren erkämpft haben. Besonders perfide: noch vor 5 Jahren wurde ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung mit modRNA in den dauerhaften Krankenstand gespritzt. Die Leute können dann demnächst wahrscheinlich in ihre Autos ziehen!
    Am 6. Mai 2025 gab es die einmalige Chance diesen Kanzler zu verhindern. Sie wurde nicht ergriffen, weil es sonst angeblich eine Staatskrise gegeben hätte. Die Ausreden werden auch nicht origineller!

    1. Waren es nich eigentlich die Grünen und die Roten, die uns in das Schlamassel des Ukrainekrieges
      hineigezogen haben? Wer hat denn da in Kiew auf dem Balkon den Nazis zugeprostet? Wer hat
      denn als Außenministerin den Russen den Krieg erklärt? Wahrscheinlich hängen da so einige Politiker
      an den gleichen Fäden, die von „bestimmten“ Leuten wie Soros und Co. gesteuert werden.

      1. Bitte vergessen Sie Merkels Horrorkabinette nicht.
        Inzwischen gibt es genug Beweise, dass solch grundsätzliche Schlamassel nicht auf farblicher oder parteilicher Ebene ausgehandelt werden. Die antidemokratischen Netzwerke sitzen in jeder Partei und sind lange etabliert.
        Allerhöchste Zeit, diese merkwürdige Omertá darüber endlich zu ignorieren.

  14. Nur so ’ne Verschwörungstheorie: Vllt. haben die mRNA-Spritzen (die lt. Obduktionsbefunden u.a. von Prof. Burkhardt eindeutig Mikrothrombosen im Gehirn verursachen) nur dazu gedient, die Gehirne zu formatieren, um die debile Staatsreligion des „Ukrainismus“ einführen zu können.
    Slava Fukraine! 🐔

    1. Ich glaube nicht, daß das noch eine Verschwörungstheorie ist. Warum hat man wohl die Wehr Soldaten und andere Gruppen, die für ihre Unternehmung Barbarossa 2.0 relevant sein könnten dem Spritzzwang unterzogen? Krankenschwestern und Ärzte müssen schliesslich auch gut funktionieren in äh Krisensituationen.

  15. Oh oh, was ist denn heute nur los? Liegt es am Thema? Hat die LMA den Zensur-Joystick erobert.
    Auf dem home-Schirm heiißt es Ein Kommentar, und dann sind reichlich Kommentarvolles durchgerutscht?
    Einen handzahmen, wirklich nachdenklichen Erguss von meiner Wenigkeit zweimal ratzfatz in den Kübel gesteckt.
    Seltsam allemal, oder ist’s gar weil ich gestern jegliche KI in den Senkel gestellt habe? Ja, sind wir denn im Kindergarten?

    1. Aber – wie bereits gesagt – es interessiert mich nicht mehr. Spätestens seit heute Morgen, als mir auf einer eidgenössischen website ein Name unterkam, der mir bisher weder bekannt gewesen noch irgendwie aufgefallen wäre. Nicht, dass dieser Herr – Russe und auch noch Geheimdienstler im Ruhestand, das hatten wir doch schon mal – mir besonders Erquickliches zu vermelden gehabt hätte. Er hat mich jedoch zügig zu der finalen Überzeugung gebracht, die beste Zeit der Menschheit dürften wir gerade Lebenden – zumindest die in Eurasiens Wurmfortsatz auch Blinddarm oder Europa genannt – wohl hinter uns haben. Und dabei hat dieser offensichtlich Kant-sichere („Sapere Aude“), weise Mann – Bezrukov, Andrej des Namens – sich keinesfalls – ob der bevorstehenden Zukunft – sich keinesfalls für ein „Ende mit Schrecken“ ausgesprochen sondern für das genaue Gegenteil.

      Nein´und nochmal nein, in dieser „neuen Welt“ – auch wenn er sie nur mal kurz für ‚sein Russland‘ skizziert haben mag – würde ich nicht leben wollen und – um es deutlich zu sagen – nicht einmal tot überm Zaun hängen. Nicht dass ich ihn nicht sehr wohl verstehen könnte. Was haben unsere ganzen Hirnamputierten in gerade einem Dritteljahrhundert anzurichten vermocht – mit ihrer Gier nach was auch immer, dass ein Mensch als letzte Rettung zu solchen Gedanken, zu solcherlei Schlüssen kommen muß? Schlüsse auch noch, die ich gerne vermieden gewußt hätte und mit dem „Ende mit Schrecken“ als (fast) humaner empfinden wollen würde.

      Manch ein klammheimlich hier unter uns darüber Sinnierende, wer wohl die Nachfolge von Wladimir Putin im Amte – ich deutete es eingangs ja an, warum – antreten könnte oder würde ,wird nach Lektüre dieses seines Ergusses von diesem Andrej https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/der-neue-krieg-und-was-wir-tun-sollten-2 wohl heftig schwanken. Zwischen einem „Da, das ist er!“ Und einem „Das würd Putin nie zulassen, dass …“. Und genau das wird die ‚Mutmaßung‘, dass er es wohl sein wird noch wahrscheinlicher werden lassen. Geradezu ein Bewerbungsschreiben an das russische Volk – von Odessa bis Wladiwostok. Und – mit Verlaub mal wieder – auch ein Berzukov könnte in Versuchung geraten, die wohlweislich gebunkerten tools doch auch mal zu verwenden. Bevor man diesen arg mühsamen und wenig Erfolg versprechenden Weg wie vorgeschlagen dann doch zu beschreiten hat.

      Egal, wie und wann es kommt – die Zukunft von Transatlantika West wie auch Ooost dürfte wohl besiegelt sein. Was anderes haben die Dödels dort auch nicht verdient. Und wir hier – auf OT et al, in Deutsch-Schland sowohl im ehemals roten blauen Osten wie auch im nur noch grauen oder doch blackrock-schwarzen Westen – nun, akzeptieren wir doch besser mal „ein gewisser Schwund ist drin“. Und wenn es kurz und weitgehend schmerzlos abgehen sollte – per kollektiver Sterbehilfe aus dem Osten – na ja, dann ist es eben so. Viel erleiden müssten wir ja dann nicht mehr. Vielleicht besser so!
      Obwohl, bei Prof. Diesen gibts ja heute den Scott Ritter und zwar mit dem Thema: How NATO & Russia Came to the Edge of Nuclear War! Sitzt, passt, wackelt nicht hat Luft!

  16. Selenski ist für Dtld. bzw. die Borderleyen-EU quasi das LABUBU-Maskottchen. Man könnte kein passenderes Maskottchen finden. Er verkörpert ja alles, was sich auch die EU auf die Fahnen geschrieben hat: Krieg, Korruption, Zynismus, Zensur, Lüge, Brutalität + vollkommene Hybris und Selbstüberschätzung.

    1. Da stellt sich nur die Frage, was genau hat dieser Exorzisten-Pope Boris J. aus London eigentlich angestellt im März/April 2022? Ging ja scheints richtig flugs bei Zauberlehrling. Vielleicht den Booster 2 bis x gepflanzt? Dachte doch immer, Astrazeneca sei nichts als ein Placebo gewesen, allein für die , die die Rettung nicht verdient hätten. Wie ich auf diese Schnapsidee komme. Nun, habe seinerzeit vor Freigabe vom Goldgruben-Schuss seltsame Beobachtungen machen dürfen. Und als dann im Herbst/Winter gleichen Jahres die einst pflichtig mit 2x-Astra-Bedachten ratzfatz auf den MRNA-Booster umzusteigen hatten, wie konnte das abgehen? Wir haben so viel vergessen! Auch die geile Geschichte, wie unser mitfühlendes Rös’chen Uschi uns doch erst einmal unsere Rettung verweigerte im Fräühjahr 2021 und sie das wertvolle Gut der ersten Tranchen für sechs sieben Millionen aus Bibi’s heiligem Land zu bedenken hatte. Wie das ausging, haben wir ja jetzt seit TenEight (nicht TenSeven, die hatten ja davon nichts abbekommen) erleben dürfen.

  17. “ Ruhm der Ukraine“- mal ganz davon abgesehen dass man noch weit davon entfernt ist , sollte man sich als Kanzler in Zeiten des wachsenden Nationalismus verbal zurückhaltender äußern! Erst recht wenn man die Abhängigkeiten der Ukraine von Europa und den USA in Form von Waffen betrachtet und sich bereits Gedanken darüber macht mit welchen Geldern EUROPAS der Wiederaufbau einst finanziert werden soll!
    “ Ruhm der Ukraine“- für ein Land in dem Korruption ganz oben steht und das sich eigentlich nicht einig ist in der Unabhängigkeit von Russland / Kreml siehe Landstriche an der Grenze zu Russland! Ein Land mit Menschen die langsam am Sinn des Krieges zweifeln u.a. Fahnenflüchtige Soldaten!
    Ich weiß nicht wer im Einzelnen den Floh ins Ohr gesetzt hat- “ kommt in die EU und tretet der Nato bei“
    Genügte dem Westen / Nato nicht der Zerfall des Warschauer Pakts als Sicherheitsgarantie?
    Nein ,westliche wirtschaftliche Interessen stehen seid Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Vordergrund und nicht die Sicherheit! Die hat man auf’s Spiel gesetzt und auch D bekommt die Folgen ab ! Cyperangriffe,Angriffsdrohnen in Leipzig/ Flughafen…..!
    Hat man wirklich geglaubt dass Russland die Ukraine loslässt!?
    Wer wäre dann der nächste Abtrünnige?
    Ruhm der Ukraine von einem deutschen Kanzler- die Nordstreamsprengung vergessen,Herr Merz? Wer hat das ukrainische Sabotagekommando beauftragt ,das sich dabei übrigens nicht mit Ruhm bekleckert hat!? Ich fasse es nicht- was für eine Fehlbesetzung dieser Kanzler ist!

  18. „Jedem das Seine“ (suum cuique) ist eine alte und auch durch Nazi-Konnotation nicht ausschaltbare, weil reale Regelung der zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Bedingungen der Privatmacht des Geldes: Kapitalismus. Mit den Worten wird man die Wirklichkeit nicht verändern können.

  19. „Jedem das Seine“ (suum cuique) ist eine alte und auch durch Nazi-Konnotation nicht ausschaltbare, weil reale Regelung der zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Bedingungen der Privatmacht des Geldes: Kapitalismus. Mit den Worten wird man die Wirklichkeit nicht verändern können.

  20. Für ein dringend zusammenwachsendes EU-Europa macht Herr Merz doch eine sehr gute Figur. Deutschland ist ein Bundesstaat und besteht aus vielen Ländern – und wer alles zu dem Bunt gehört ist doch völlig offen. Heute sind es 16 – Früher handelt es sich nur um die zehneinhalb Bundesländer. Warum sollen da nicht auch ein paar zusätzliche Länder adoptiert werden?

  21. wenn man den Link im Artikel öffnet, dann findet man darunter ganz interessante Antworten…..🤓
    tja, ich stelle mir jetzt die Frage ob FM im
    Sportpalast auch gerne dabei gewesen wäre? Ihm scheinen solche Slogans richtig zu gefallen und „faschistisch“ ist dank der Ukraine ja auch nicht mehr böse.
    Ruhm der BRD !!!!
    darauf einen Havanna Rum….
    Freiheit für Kuba! Cuba libre!
    FM: das geht zu weit, Kuba liegt in der Einflussspähre unserer transatlantischen Freunde und da sage ich jetzt gar nix mehr!

  22. Wer glaubt heute noch ernsthaft den Betreuungen bundesdeutscher Politiker und Medien, dass in der Ukraine keine nennenswerte Nazi-Bewegung gibt und dass das alles nur russische Propaganda sei?

    1. Vielen Dank für das Verlinken. Ich bin nicht bei Instagram. Sehr schön die Kommentare zu lesen. Sehr schön zu sehen, daß sich doch Widerspruch regt und zwar deutlich!

  23. Der Kanzler fordert von den Deutschen, das sie mehr arbeiten, eines der Kernstücke Merzschen Geredes über die Ursachen und die Beseitigung der Wirtschaftskrise.
    Vielleicht hat er unbewusst den Anderen Spruch auf einem Lagertor, nämlich „Arbeit macht frei“ als Handlungsmaxime erkoren?

    1. Geschätzter Herr Wallenstein,
      Der Spruch über Arbeit stimmt ja. Nur muss man ihn hinsichtlich der Freiheit um: „aber nur bei einem schönen Profit, einer hohen Pension, Diäten oder einem passenden Gehalt mit Bonuszusatz.“ ergänzen. Insofern stimmt das aber nur für einen kleinen Teil der deutschen Gesellschaft, die sich abmüht die hübschen Profite, Pensionen, Diäten und Bonusgehälter zu erwirtschaften.

  24. „Die Empörung wäre zuverlässig hereingebrochen über das Land, seine historische Herleitung würde als Ausflucht diffamiert. “
    Ist sich der Autor da sicher? Meint er etwa die Systemmedien? Wohl kaum anzunehmen und der Aufregung in sozialen wird ja immer besser ein Riegel vorgeschoben.

  25. „Nicht zu fassen: Der Bundeskanzler grüßt auf X mit ukrainischem Gruße, als sei das das Normalste von der Welt.“
    Wie wenn heute noch irgend etwas aus Politik und „Wissenschaften“ in der „westlichen Welt“ zu fassen wäre. Alles nur noch krank.

  26. Der Artikel zeigt ganz gut wie sich Sprachkutur und politische Kultur vereinen. Ich bin wirklich sehr gegen die intensive Unterstützung der Selensky Administration durch Deutschland, würde mir wünschen man dränge die Ukraine zu einem Friedenschluss, aber
    „Friedrich Merz ist eine gescheiterte Kanzlerexistenz – eine, die offenbar längst jegliche Bodenhaftung verloren hat. “
    ist einfach ziemlich platt. Die sachliche Kritik hilft, aber so etwas schadet eher. Keine Kanzlerschaft die mir gefällt, kein Programm das ich richtig finde, aber für „gescheiterte Kanzlerexistenz“ reicht das einfach nicht. Da wünsche ich mir eher eine sachliche Auseinandersetzung.

  27. „Sicher, nun wenden die Befürworter des ukrainischen Grußes ein, dass der ja mitnichten mit jenem »Heil Hitler!« gleichzusetzen sei, denn anders als der deutsche Gruß, habe der ukrainische Gruß schon vor Bandera und seinen Schergen existiert.“

    Nur eine Ergänzung: Isoliert betrachtet mag dieser Einwand eine gewisse Berechtigung haben. Berücksichtigt man jedoch die Zusammenhänge hinsichtlich des staatlich praktizierten Heldenepos in der Ukraine mit der Verehrung der Banderas, Melnyks und weiterer, der jährlichen rechtsnationalen Aufzüge in der Ukraine, der staatlichen Förderung rechtsnationaler bis offen faschistischer Strukturen (Asow, Kraken & Co.), der deutlichen Anlehnung des Sprachgebrauchs an diese dunklen Jahre des ukrainischen Nationalismus, so verblasst das Argument der Relativierer: Dieses Feigenblatt verdeckt schon lange nicht mehr den braunen Geist, der von den letzten deutschen Regierungen so unverblümt unterstützt wird. Und dass die letzten Kanzler (Nicht nur Merz, auch Scholz!) und viele der Politiker so schamlos den Schlachtruf von Holocausttätern in der Öffentlichkeit skandieren dürfen, zeigt eindeutig, wie braun tatsächlich die politische, mediale Elite in der BRD ist und wie es um den Zustand der „unabhängigen“ Justiz in der BRD bestellt ist. Diese BRD nimmt immer mehr die Gestalt des Deutschen Reiches vor seiner Niederlage an.

    Natascha Wodin: „Aber jetzt hat sich die Zeit zurückgespult, jetzt, als alte Frau, ist mir oft, als sei ich wieder im Deutschland meiner Kindheit. „

  28. Der bekannteste und am häufigsten wiederholte Slogan im heutigen offiziellen ukrainischen öffentlichen Raum lautet: „Ehre sei der Ukraine! Ehre sei den Helden!“ (ukr: Слава Україні! Героям слава!). Professionelle Propagandisten und eifrige Enthusiasten haben keine Mühen gescheut, um diesem Ausdruck einen antiken Anstrich zu verleihen, ihn von seinem unbequemen wahren Ursprung zu distanzieren und ihn mit einer neuen positiven Bedeutung zu füllen, damit er weltweit ausschließlich als fortschrittlich und so weit wie möglich im Einklang mit der globalen Agenda wahrgenommen wird.

    Bei genauerer Betrachtung zerfallen all diese Versuche jedoch offen gesagt in sich. Die weißen Fäden, mit denen diese Wortmuster gestickt sind, verfärben sich schon nach der ersten Wäsche braun.

    Da die ukrainischen Ideologen die Ursprünge ihrer modernen Staatlichkeit auf das Kosakenwesen zurückführen (und sich in diesem Fall von der allgemeinen ostslawischen Staatlichkeit abgrenzen), versuchen sie, Entsprechungen für den gesuchten Ausdruck in traditionellen Kosaken-Begrüßungsformeln zu finden; doch gerade das ist das Problem: Keine einzige zuverlässige schriftliche Quelle hat festgehaltene und formalisierte Kosakenrufe überliefert. Alle erwähnten Fälle sind Erinnerungen aus einer Zeit, als dieser Ruf bereits weit über den kosakischen Kontext hinaus verbreitet war.

    Es gibt Versuche, den Ausdruck aufzuteilen und seine Urheberschaft den Koryphäen zuzuschreiben – dem ukrainischen Nationalhelden Taras Schewtschenko und dem Verfasser des Textes der heutigen ukrainischen Hymne, Pawlo Tschubynskyi. Bei Schewtschenko lautet der Text in jenem Gedicht „An Osnovjanenko“ in den Zeilen „От де, люде, наша слава, Слава України!“ („Da, Leute, liegt unser Ruhm, Ruhm der Ukraine!“) – Слава України!(Genitiv), nicht aber „Слава Украине„(Dativ). Durch die Änderung der Kasus ändert sich die Bedeutung eindeutig, und die von ukrainischen Propagandisten angestrebte Analogie lässt sich in keiner Weise herstellen. In der Hymne kommen zwar die Wörter „Ukraine“ und „Ruhm“ vor, stehen jedoch in keinerlei unmittelbarer grammatikalischer Verbindung zueinander. Genauso verhält es sich mit dem zweiten Teil – „Героям слава!“ („Ruhm den Helden!“).

    Die Ursprünge des Slogans „Ehre sei der Ukraine! Ehre sei den Helden!“ liegen hingegen ganz auf der Hand: Es handelt sich um eine direkte Entlehnung des bekannten nationalsozialistischen Grußes. Abgesehen von der identischen syntaktischen Struktur folgen diese Phrasen dem gleichen akzentuologischen Prinzip (Betonung an denselben Stellen), und das ukrainische Pendant verbreitete sich ursprünglich in ukrainischen Emigrantengemeinschaften in Ländern, in denen faschistische Regime an der Macht waren, unter deren Schutz. Es ist kein Zufall, dass er auf dem II. Kongress der ukrainischen Nationalisten im April 1941 im besetzten Krakau angenommen wurde. Auch die Struktur „Gruß – Antwort“ entspricht vollständig dem deutschen nationalsozialistischen Pendant. Während der Kriegsjahre wurde dieser nationalsozialistische Gruß in regulären und irregulären ukrainischen nationalistischen bewaffneten Formationen verwendet, von denen der Großteil dem Deutschen Reich loyal war und ein Teil organisatorisch zu dessen Streitkräften gehörte. In der Nachkriegszeit wurde die Tradition des Bandera-Grußes von der Bandera-Untergrundbewegung in der Westukraine sowie von den überlebenden Resten der Truppen, die sich den amerikanischen Truppen ergeben hatten und ihren Lebensabend im Westen verbrachten, aufrechterhalten und gepflegt. Genau aus diesem Umfeld verbreitete sich die Apologetik dieses Slogans, genau von dort aus fand sie Eingang in die Memoiren mit dem offensichtlichen Ziel, den ukrainischen Nationalismus vom besiegten deutschen Nationalismus abzugrenzen und ihn von den unter dessen Einfluss begangenen Verbrechen zu reinigen – mit dem obersten Ziel, die Verantwortung auf diesen abzuwälzen.

    Zu den unbestrittenen Verbrechen, für die gerade die ukrainischen Nationalisten verantwortlich sind, gehören:

    1) Der Pogrom von Lemberg vom 1. bis 3. Juli 1941 – mehrere Tausend Einwohner, vor allem Juden, wurden ermordet.

    2) Die Erschießungen in Babi Jar bei Kiew in den Jahren 1941–1943 – mit Hilfe ukrainischer Nationalisten wurden mehrere Zehntausend Menschen ermordet – Juden, Ukrainer und sowjetische Kriegsgefangene.

    3) Juli 1942 – Auflösung des jüdischen Ghettos in Riwne, mehr als 5.000 Menschen wurden ermordet.

    4) März 1943 – Vernichtung des belarussischen Dorfes Khatyn.

    5) Das Massaker von Wolhynien, Sommer bis Frühjahr 1943 – mehrere Zehntausend Polen und mehrere Tausend Ukrainer, darunter Sympathisanten und Angehörige gemischter Ehen, wurden ermordet.

    6) Strafaktionen im Zuge der Niederschlagung des slowakischen Nationalaufstands von 1944.

    Und diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig.

    Die aktuelle Entwicklung der ukrainischen nationalistischen Parolen zeigt ganz eindeutig, woher sie stammen: Die bekannteste davon – „Україна – понад усе!“ („Ukraine über Alles!“) – ist eine wörtliche Übernahme der ersten Zeile der deutschen Hymne aus der Zeit Hitlers. Wie weit die heutige Ukraine unter diesen Parolen noch kommen wird, wird sich in aller Kürze zeigen.

    Und Herr Merz sollte daran erinnert werden, dass das Urteil über ihre Lehrmeister und Vorgänger in Nürnberg verkündet wurde und dass niemand dieses Urteil aufgehoben hat!

  29. Das russische Justizministerium stufte den Slogan „Ruhm der Ukraine!“ bereits 2024 als extremistisch ein. Jahrzehntelang erkannten weder die Sowjetunion noch Russland in diesem Slogan Extremismus; erst im Januar 2024 kam diese Erkenntnis. Erfreulicherweise hält sich der Autor dieser Veröffentlichung an russisches Recht.
    Das Verhalten des Bundeskanzlers, das gegen russisches Recht verstößt, ist verurteilenswert.
    Der Versuch, die Ereignisse von vor 80 Jahren auf die aktuellen Entwicklungen zwischen der Ukraine, Russland und Deutschland zu übertragen, verschleiert die Ursachen und das Wesen des gegenwärtigen Konflikts.

    1. Auf jeden Fall haben die Verwender des „ukrainischen Grußes“ kein Problem damit, als Bandera-Sympathisant etikettiert zu werden , können wir uns darauf einigen ?

      1. Nein, wir können uns nicht einigen. Ihr Vorschlag vereinfacht die Angelegenheit. Natürlich verbreitet die russische Regierungspropaganda genau diese Darstellung.

        1. Roman schreibt :
          „Nein, wir können uns nicht einigen. Ihr Vorschlag vereinfacht die Angelegenheit.“

          Aber es wird einen Grund dafür geben, dass sich in der Ukraine gerade dieser Gruß etabliert hat; die Ukrainer hätten sich auch auf eine andere Grußformel festlegen können ( „Frieden der Ukraine, Dank ihren Helden“ oder so ), vielleicht können Sie etwas dazu sagen, weil Sie die ukrainischen Verhältnisse kennen ?, würde mich freuen.
          Was die BRD betrifft denke ich können wir konstatieren, dass die Deutschen, die den „ukrainischen Gruß“ verwenden – eingedenk, dass er diesen beileibe nicht in die Wiege gelegt wurde – mehrheitlich eine antirussische Einstellung haben, im schlimmsten Fall vertreten diese die Meinung, dass die Ukraine zu rühmen ist, weil die Ukrainer Russen töten !

          1. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu: die Ukrainer hätten sich auch auf eine andere Grußformel festlegen können. Die Ukrainer hätten sich bemühen und endlich zum Russischen wechseln können. Es gibt noch viele andere Dinge, die die Ukrainer hätten tun können, um den Wünschen jener Ausländer zu entsprechen, die nur das Beste wollen. Hätten die Ukrainer all diese Wünsche erfüllt, wäre der lang ersehnte Frieden eingekehrt.
            Ich verfüge über keine spezifischen Kenntnisse der ukrainischen Verhältnisse, um den erbetenen Kommentar abzugeben.
            Ich würde die derzeitige politische Unterstützung der Ukraine durch Deutschland im aktuellen Konflikt nicht mit Russophobie (antirussische Einstellung) gleichsetzen.

            1. Roman schreibt :
              „Ich stimme Ihnen voll und ganz zu: die Ukrainer hätten sich auch auf eine andere Grußformel festlegen können. Die Ukrainer hätten sich bemühen und endlich zum Russischen wechseln können.“
              Was wünschen Sie sich ? Das die Ukrainer sich opfern, voll und ganz, mit Haut und Haaren ?, Wofür ?: für ein Prinzip, für den Präsidenten, für deutsche Interessen ?

              Roman schreibt :
              „Es gibt noch viele andere Dinge, die die Ukrainer hätten tun können, um den Wünschen jener Ausländer zu entsprechen, die nur das Beste wollen. Hätten die Ukrainer all diese Wünsche erfüllt, wäre der lang ersehnte Frieden eingekehrt.“

              Glauben Sie das wirklich ? Ich denke es ist offensichtlich, dass sich die westlichen Unterstützer eine Verlängerung des Krieges bis zum Ultimo wünschen, und nicht einen baldigen Frieden !

              Roman schreibt :
              „Ich verfüge über keine spezifischen Kenntnisse der ukrainischen Verhältnisse, um den erbetenen Kommentar abzugeben.“

              Schade, denn wir brauchen dringendst Infos darüber, was der gemeine Ukrainer wirklich will : einen baldigen, wenn auch schmerzhaften Frieden, oder Krieg bis zum Sieg, egal um welchen Preis ?

      2. „…können wir uns darauf einigen ?“

        Auf jeden Fall.

        Gegen das Kiewer faschistische Regime in Kleinrussland!

        Za Rodinu! Za Rossiju! Za pobedu! Za Putina!

        Krieg ist einfach geil. Muss nur von der richtigen Seite ausgehen.

        1. Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, was ich mit Ihrem Kommentar anfangen soll; könnten Sie sich etwas deutlicher ausdrücken ?; Wir sollten miteinander reden !

  30. @Roman
    „Das russische Justizministerium stufte den Slogan „Ruhm der Ukraine!“ bereits 2024 als extremistisch ein. Jahrzehntelang erkannten weder die Sowjetunion noch Russland in diesem Slogan Extremismus; erst im Januar 2024 kam diese Erkenntnis. Erfreulicherweise hält sich der Autor dieser Veröffentlichung an russisches Recht.
    Das Verhalten des Bundeskanzlers, das gegen russisches Recht verstößt, ist verurteilenswert.“

    Nebelkerzen eines bekennenden Unterstützers der braunen ukrainischen Ideologen. Ein weiterer untauglicher Versuch von Ihnen, diese weißzuwaschen oder zumindest zu verschleiern. Kritisiert wurde die genannte Entwicklung schon deutlich früher, mir selbst ist das ab 2013 aufgefallen. Die Kritik an diesen Schlachtruf kann nicht isoliert von den Entwicklungen in der Ukraine rund um den Bandera-Melnyk-Führer- und Heldenkult gesehen werden und ist deshalb zu recht zu kritisieren. Wenn sich dann noch ein deutscher Bundeskanzler hinstellt und diesen Gruß so schamlos öffentlich wiederholt, dann ist das ein Schlag ins Gesicht aller Holocaustopfer und in die Gesichter all jener, die sich um eine ehrliche Aufarbeitung der deutschen Schuld am Holocaust bemühen. Mit russischem Recht hat das nichts zu tun – außer in Ihrer Propagandaerzählung.

    Aber das ist Ihnen bestimmt nicht peinlich, nicht wahr?

    1. Ich muss mich schon sehr wundern, dass solche persönlichen Unterstellungen – ganz ohne Prüfungen – hier einfach durchgehen.

      Ist ja schlimmer als in der Mainstreampresse.

      1. „Ich muss mich schon sehr wundern, dass solche persönlichen Unterstellungen – ganz ohne Prüfungen – hier einfach durchgehen.“

        Welche Unterstellungen? Der Kommentator weiß genau, auf welche Beiträge ich mich beziehe. Es ist nicht das erste Mal, dass er die rechtsextremen Strömungen in der Ukraine verharmlost und weißwaschen will. Sie können es anhand seiner Beiträge hier im Overton-Magazin anschaulich nachvollziehen.

        Meinen Sie meine Ansicht hinsichtlich des Schlachtrufes, den der Bundeskanzler so inbrünstig von sich gegeben hat? Ich habe sie begründet. Wenn Sie das für eine Unterstellung halten, dann habe ich nichts dagegen, dass Sie Ihre Ansicht gegenüberstellen. Oder haben Sie so etwas gar nicht vor? I

        Oder beziehen Sie sich auf meine Abschlussfrage? Das ist eine Frage, kenntlich gemacht mit dem Satzschlusszeichen. Eine Frage ist keine Unterstellung und lässt bewusst Raum für eventuelle Richtigstellung.

        Insofern: Ist Ihr Beitrag nichts anderes als ein Versuch der Diffamierung?

        1. @Nordlicht
          Lassen Sie mich auf diese Aussage antworten: „Der Kommentator weiß genau, auf welche Beiträge ich mich beziehe.“ Nein, ich weiß nicht, auf welche Beiträge Sie sich beziehen.

  31. Klappt doch! Selbst DaBada hat sich zum Kommentar entschlossen. schMerz lässt die Puppen tanzen und lenkt uns alle ab. Von wem? Von sich selbst zu sich selbst an sich selbst und um sich selbst herum. Was war sonst noch los? Keine Ahnung.

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