
Sie haben Polohemden im Schrank? Werfen Sie sie schnell weg, wenn Sie politisch nicht falsch verortet werden wollen. Eine Glosse.
Die positive Nachricht vorneweg: Das Folgende ereignete sich im benachbarten Österreich – es hätte ganz genau so auch bei uns stattfinden können. Tröstlich ist an der Causa jedoch, dass nicht nur hierzulande ein übergeschnapptes Klima herrscht, sondern eben auch bei den Nachbarn. Alles andere daran ist beklemmend – und teuer. Den österreichischen Steuerzahler hat die Erkenntnis der Professorin und Modeforscherin Elke Gaugele aus Wien um die 400.000 Euro gekostet. Ihr wissenschaftliches Forschungsergebnis ist bahnbrechend: Blümchenkleider, Polohemden und Hoodies seien der gewandete Ausdruck von Rechtsextremismus. Wer derlei Kleidungsstücke trage, könnte mit erhöhter Wahrscheinlichkeit jemand sein, der »rechts« stehe – was genau mit dem Begriff des Rechten gemeint sein könnte, wird nach guter alter Meinungskorridormanier selbstverständlich nicht gelüftet.
Nazimoden 2026
Vor bald zwei Jahren erfuhr man in Deutschland, dass Einstecktücher und Perlenkette – Accessoires, wie sie AfD-Vorsitzende Alice Weidel trägt – einen tiefen Blick in die Hinrichtungsstätte Plötzensee erlaube. Die Regisseurin Christina Friedrich äußerte sich damals in der taz so. Und ja, es gab wohl einen Redakteur, der das für eine konsistente Äußerung hielt, die unbedingt das Licht der Öffentlichkeit erblicken sollte. In Plötzensee rechnete die Nationalsozialisten auf bestialische Art und Weise mit ihren Gegnern ab. Etliche, die in das Attentat vom 20. Juli 1944 verwickelt waren, sollten dort »wie Schlachtvieh« aufgehängt werden – so lautete der Führerbefehl. Ein Kamerateam soll die grausige Hinrichtung aufgenommen haben. Ob Hitler die Bilder je gesehen hat, weiß niemand zu berichten. Wie die erwähnte Filmschaffende damals auf diese Konnotation zwischen Perlenkette und Hinrichtung, zwischen Einstecktuch und Plötzensee kam, lässt sich hier nicht klären – womöglich braucht diese Implikationsmeisterleistung auch eher fachmännische Betreuung als küchenpsychologisches Ereifern.
Nun also Polohemden, Blümchenkleider und Kapuzenpullover. Die Modeforscherin denkt dabei nicht gleich an Plötzensee – immerhin noch eine positive Nachricht also. Aber an Rechtsextreme denkt sie wohl. Der Schluss liegt auch nahe, denn im Grunde lässt sich ein Rechtsextremer auch an folgenden Klamotten erkennen: Socken, Unterhosen und Kniestrümpfe. Ferner kommen dazu: Boxershorts, Slips, Feinrippunterwäsche, Achselshirts, T-Shirts, Sweatshirts, Rollkragenpullover, Troyer, Cardigans, Westen, Fleecejacken und Trenchcoats. Viele Rechtsextreme kleiden sich auch mit Mänteln, Sakkos, Smokings, Hemden mit und Hemden ohne Kragen, Holzfällerhemden, Trachtenhemden, Jeans, Schlaghosen, Cargohosen, Faltenröcken, Miniröcken, Sommerkleidern und Jogginganzügen. An den Füßen geht es auch rechtsextrem zu: Hausschuhe, Sandalen, Espadrilles, Mokassins, Halbschuhe, Gummistiefel, Wanderschuhe und Turnschuhe weisen darauf hin. Nicht zu vergessen: Schiebermützen, Baseballcaps, Sonnenhüte, Strohhüte, Zipfelmützen, Schals, Halstücher, Krawatten, Fliegen, Hosenträger, Gürtel, Handschuhe und Fäustlinge.
Manchmal sind Rechtsextreme auch komplett nackt oder tragen genitalbetonte Badehosen. Außerdem extrem rechtsextrem: Stützstrümpfe, Gebisse, Hörgeräte und Brillengestelle. Umstandskleider liegen bei Rechtsextreminnen im Trend. Bei Tische stecken diese Leute sich Servietten in den Hemdkragen, stochern mit Gabeln im Essen herum, nutzen Messer oder Löffel und führen hin und wieder auch ein Glas an den Mund. Wenn Sie jemanden sehen, der einen Mund im Gesicht trägt, könnte es ein Rechtsextremer sein! Anders gesagt: Diese Rechtsextremen sind wahrlich überall!
Der rechtsextreme Mantel des Schweigens
Das muss freilich auch die besagte Modeforscherin bemerkt haben, weswegen sie noch einen Puffer für ihre These einbaute: »rechtsextreme Mode sei parasitär«. Die Trendsetter von rechts kopierten das, was Linke oder die Mitte trage – sie schaue sich ab, was sich in anderen politischen Lagern übergeworfen wird, und täten es dem politischen Kontrahenten gleich. Deswegen tragen Rechtsextreme jetzt Hoodies, die man sonst als Tracht im Antifa-Block gesehen hat – Rechtsextreme schlüpfen folglich in eine andere Rolle, versteckten sich so im Schafspelz, der wiederum durchaus aus Synthetik sein kann. Wenn Ihnen eine Person in Badehosen begegnet, dann sollten Sie in Habachtstellung gehen: Es könnte ein Rechter sein, der auf links macht – echte Linksträger erkennen Sie … ja, woran eigentlich?
Wir leben wahrlich in absurden Zeiten mit noch viel absurderen Theorieansätzen, die mehr über die Vertreter dieser »Wissenschaftlichkeit« verraten als über die Gegenstände ihrer Betrachtung. Das Böse ist bekanntlich banal – es kleidet sich, wie sich alle Welt kleidet. Die Nationalsozialisten wünschten sich einst, neben jenen unsäglichen Gruß, auch einen guten Morgen. Wollen wir nicht beginnen, diese Form der Freundlichkeit abzuräumen, weil die Niederträchtigen dieselbe anbrachten? Die Banalität des Bösen, man könnte es auch so lesen, findet sich in »Forschungsergebnissen« wie diesen wieder. Es ist die akademische Perfidie, die in schierer Banalität Unfug verbreitet, der nur ein Motiv zu haben scheint: Die Gesellschaft einnebeln und mit Fantasiethesen ein Klima schaffen, in dem keiner mehr weiß, was wahr und unwahr oder wichtig und unwichtig ist.
Wer in Polohemden den Rechtsextremismus entdeckt, wird ihn irgendwann auch in Espadrilles, Lesebrillen oder Kaffeetassen finden. Ja, der will früher oder später jeden zum Rechtsextremisten erklären und seinen persönlichen Wahn an der Gesellschaft austoben – selbstverständlich gutdotiert von Steuergeldern. Totalitäres Denken fängt ganz offenbar nicht mit der Präsenz von Uniformen an, sondern im Nachdenken darüber, was ich morgen noch anziehen darf und was besser nicht, um nicht von Modeforscherinnen politisch verortet werden zu können. Die Akademie der Künste in Wien täte gut daran, den Mantel des Schweigens über ihre Professorin zu hüllen – aber Mäntel, so muss man im Zweifelsfalle fast annehmen, gehören zur rechtsextremen Garderobe.





Oh Gott, Hilfe, meine Familie und ich sind allesamt rechtsextrem!! Was soll ich bloß machen?? Würde Ganzkörper-Tätowieren den Bann brechen?? Wer kann helfen?? 😱🙃🤣
Schauen Sie Sich mal Heidi Reichinnik an. Da gibt es viele gute Vorlagen für die Anti-Rechts-Tätowierungen. Vielleicht hilft Ihrer Familie auch, wenn sie den Omas und Opas gegen Rechts-Knalltüten beitritt. Ich bin da optimistisch 🙂
Ich, ich kann helfen und mache das auch sehr gern. Die männlichen Angehörigen sollten, ergänzt durch einen Vollbart, luftige Sommerkleider mit beliebigen Mustern tragen, die durch diese Kombination schlagartig ihre rechtsradikale Bedeutung verlieren. Sollte ein Nazi versuchen, sich so zu tarnen, wird das per Gerichtsentscheid verhindert.
Bei den Frauen ist das etwas schwieriger, aber man kann es fürs erste mit kurzgeschorenen Haaren, Nasenring und offener Bierflasche in Kombination mit halbhohen Arbeitsschutzschuhen und dem denkbar hässlichsten Brillenmodell, dass man sich besorgen kann, versuchen. Damit geht dann vielleicht das eine oder andere Bekleidungsstück durch, dass sonst auf diesem Ösi- Index gelandet wäre.
Das ist aber nur eine Momentaufnahme, mit der man gut über das Wochenende kommt. Das kann sich schnell wandeln und daum muss man sich wieder umstellen. Das wird man mit Folgegutachten unter Kontrolle halten müssen und overton wird berichten.
Bei Polohemden bleibt der Kragen STEIFER als bei labbrigen T- Shirts. Könnte wieder zu metoo führen, wenn Mann so rumläuft. Fachfrage: muss man die auf links fasch.. waschen?
„…Blümchenkleider, Polohemden und Hoodies…“ also in antifaschist./linken Kreisen beliebte bzw. weit verbreitete Modestücke. Tja, da hat wohl die Professorin und Modeforscherin Elke Gaugele mächtig ins Klo gegriffen. Rechte und Linke allein an Kleidungsstücken zu unterscheiden, ist heutzutage kaum noch möglich. Klar gibt es immer noch klar erkennbare Merkmale, aber die haben mit den bloßen Kleidungsstücken wenig zu tun. Richtig ist hingegen die Feststellung, daß die Rechte viel aus der linken Szene kopiert hat. Aber dafür braucht man keine Forschung, das ergibt sich aus alltägl. Beobachtungen.
Warum aber regt sich Herr Lapuente nun wieder so auf? Weil die unsinnige Forschung soviel Geld verschlungen hat? Oder weil er sich mal wieder angegriffen fühlt? Ich vermute letzteres. Übrigens, ihre ideolog. Ausrichtung erkennt man an ihren hier veröffentlichten Meinungskommentaren (Artikel kann man es ja nicht nennen), wie auch diesen. Da spielt es keine Rolle, welche Kleidung Sie bevorzugen.
Sollte sie auch mal den Thor Steinar Katalog durchblättern. Bomberjacke und Doc Martens ist schon lange nicht mehr angesagt. Und so jemand wird Professorin für Mode?
Was ist dann eigentlich mit den Autonomen und dem schwarzen Block? Auch alles Nazis? Die tragen schließlich alle einheitlich schwarze Kapuzenpullis. Mit so einem Quatsch kann man heute Professorin sein?
Ja, ist ziemlich schräg. Habe nicht nachgesehen und werde es nicht, aber vielleicht hat die zitierte Frau eine Professur für Mode-Geschichte..? Da braucht es immer ein wenig zeitlichen Abstand zum Forschungsgegenstand.
(Ok, ich sollte an einem bestimmten Punkt aufhören, Argumente für andere zu finden, irgendwann ist auch mal gut mit lapidarem in dubio pro reo.)
Wieder ein Glückwunsch fällig an RDL, diesmal für fehlerfrei und für von vorn bis hinten sauber formuliert.
Ansonsten, Frau Professorin müssen auch die Miete zusammenkriegen. Also soll ein Thema her, das nicht von anderen schon totgeritten worden ist. Wer will’s ihr verdenken?
Es gibt den hinreichenden Verdacht, dass
die Frau Professorinn eine Deutsche ist. Das würde einiges erklären
So, so, das ist also wichtig in diesen Zeiten zwischen Gaza, Hormuz und Kiew.
Davon, was „rechts“ oder „rechtsextrem“ ist allerdings habe ich doch eine ganz gute Vorstellung. Auch wenn das heutzutage nicht mehr beliebt ist, ist ja alles ein Einheitsbrei und die Umwertung aller Werte ist up to date, Lechz und Rinks sozusagen.
Also ich muss bei Polohemden immer BWL-Justusse denken.
Das passt das mit dem rechts und extremistisch doch wieder
Sie müssen aber von bestimmten Marken kommen. Welcher alte weiße Mann kennt es nicht, das Lacoste-Krokodil (Beispiel) aus den 1980er Jahren, das solche Justusse damals bevorzugt trugen? 😁
Ich möchte mal folgenden Gedankenansatz zur Diskussion stellen:
Was bewirkt Wokeness?
Wokeness behauptet z.B. dass es keinen Rassismus gegen Weiße gäbe und findet Gruppierungen wie „Black Lives Matters“ toll.
Black lives matters.
Also „weißes Leben“ nicht?
Gleichzeitig „cancelt“ man alles, was auch nachfolgenden Generationen beweisen könnte, dass es mal fiesen weißen Rassismus gab und canceln heißt: Man zerstört es. Auch physisch.
Die kippen z.B. irgendwelche Kolonialherrendenkmäler um und glauben, sie täten damit was ganz was Tolles.
Aber.
Ist das nicht viel eher Beweismittelvernichtung?
Am Ende bleibt nämlich übrig: Black Lives Matters. Diese bösen Rassisten, oder? Und Weiße übrigens als ewiges Opfer. Das Gegenteil lässt sich nämlich dann nicht mehr beweisen.
Sehr schlau.
Wir haben beispielhaft in der Ukraine erlebt, wie man Vorgeschichten einfach ignoriert. Putin ist im Februar 2022 aufgewacht und dachte sich, dass heute ein guter Tag wäre, um die Ukraine zu überfallen. Vorgeschichte? Gibt es keine.
Es wird auch keine Vorgeschichte in Hinblick auf Rassismus mehr geben, wenn die Wokies fertig sind mit canceln. Dann bleibt nur noch der schwarze Rassismus gegen Weiße übrig.
Hat irgendwer das Gefühl, Wokeness wäre eine Graswurzelbewegung? Also ich nicht.
Und warum behauptet man plötzlich, im Grunde jeder wäre ein „Rechter“ (womit „Nazi“ impliziert werden soll)?
Was bewirkt man damit?
Okay. Jeglichem weitergehenden Geschichtswissen abholde Linke fühlen sich damit als Auswählte, wenn alles um sie herum plötzlich „Nazi“ ist. So billig ist man noch nie Widerstandskämpfer geworden, Sophie Scholl würde erblassen vor Neid, wenn sie noch erblassen könnte.
Erblassen. Mhm. Die war weiß. Und Blümchenkleider hat sie vermutlich auch getragen. Ich sags ja nur.
Egal.
Wokeness bewirkt: Spaltung durch so tolle Unterscheidungsmerkmale wie Hautfarben (gemeinhin Rassismus genannt), sexuelle Orientierung (ich vermute, wenn ein woker Geschlechterforscher forschen würde, dann käme raus, dass Heterosexualität auch „rechts“ ist), Geschlecht (Männer sind definitiv „rechts“, da können führende Politikerinnen nach Krieg schreien wie sie wollen: Ach ja, Pazismus dürfte inzwischen auch „rechts“ sein. Als in der Schule drankam, dass das Schrecklichste an den Nazis ihr Pazifismus gewesen ist, war ich wohl gerade Kreide holen), Migranten (nicht Nazi), „Bio“deutsche (schon) usw.
Was bewirkt das?
Das bewirkt, dass sich irgendwann alle sagen: Mir doch wurscht, dann bin ich halt rechts, rechtsextrem, Nazi oder was auch immer. ES IST MIR EGAL. Es ist nur ein Etikett.
Dann sind wir halt alle Transnazis, oder?
Und dann kommen die echten Nazis, bei denen sich solche Linken die AfD zurückwünschen werden und die Leute, die diese Linken als nützliche Idioten gebraucht haben, sich lächelnd mit Champagner zuprosten, während die nützlichen Idioten noch einen kurzen Moment haben, in dem sie sich freuen können, immer recht gehabt zu haben, weil ja nun alles Nazi ist.
Na herzlichen Glückwunsch. Das Ganze nennt man „selbsterfüllende Prophezeiung“. Was man wüsste, wenn man Bildung nicht für heteronormativen rechten Stuß halten und eigentlich generell mit einer Passt-schon-Mentalität durchs Leben gehen würde (die natürlich nur für einen selbst gilt, nie für andere).
Tja. Wenn man wirklich alles „Dekonstruieren“ muss, dann kommen irgendwann welche und konstruieren wieder. Die politische Linke hat sich also faktisch politischer Waldbrand betätigt, den andere gelegt haben, um aus einem Naturschutzgebiet Bauland zu machen.
Ich wiederhole mich: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
Sehr schöner Rant. Die Spaltung ist ja das Ziel, wenn wir uns um solche Dinge streiten, kümmern wir uns nicht mehr um Grundrechte, Arbeitsrechte, Sozialrechte, Korruption und totale Übernahme der 1 %.
Die Akademie der Künste in Wien täte gut daran, den Mantel des Schweigens über … zu hüllen..“
Nicht nur DIE!
Wie viele Leser werden feststellen, dass ihnen
1.) dieses Information zwar völlig neu, aber umso unbedeutender ist.
und
2.) Sich fragen, ob wir nicht bereits in den allerallerallerbesten Zeiten leben, weil es keine tatsächliche Probleme mehr zu be-/verarbeiten gibt.
Desweiteren sollte man sich nie über eine mögliche
Lateralitätsstörung anderer auslassen.
Denn wie viele? sind davon betroffen, links-und-rechts nicht korrekt auseinander halten zu können, völlig orientierungslos zu sein oder frei- und willig auf den richtigen Weg geführt werden zu müssen bzw. zu glauben, diesen, trotz eklatanter Defizite, bereits beschritten zu haben!?
Ein großes Lob für diesen exzellenten Beitrag, der in dieser Form seinesgleichen sucht. Danke.👍
Demütigst sei jedoch der Wunsch geäußert, dass nunmehr huldvoll meine erste Erwiderung gestattet wird, es sei denn, ich stünde (wie so oft und viele andere ebenfalls) zu Recht im „Buch der ‚Schlimmen Verletzungen'“(Rain Man).
Dann ziehe ich dies Ansinnen selbstverständlich zurück und bekunde zutiefste Dankbarkeit für das theoretische Gewähren von fünnef Versuchen.
„Die Akademie der Künste in Wien täte gut daran, den Mantel des Schweigens über … zu hüllen..“
Nicht nur DIE!
Wie viele Leser werden feststellen, dass ihnen
1.) dieses Information zwar völlig neu, aber umso unbedeutender ist.
und
2.) Sich fragen, ob wir nicht bereits in den allerallerallerbesten Zeiten leben, weil es keine tatsächliche Probleme mehr zu be-/verarbeiten gibt.
Desweiteren sollte man sich nie über eine mögliche
Lateralitätsstörung anderer auslassen.
Denn wie viele? sind davon betroffen, links-und-rechts nicht korrekt auseinander halten zu können, völlig orientierungslos zu sein oder frei- und willig auf den richtigen Weg geführt werden zu müssen bzw. zu glauben, diesen, trotz eklatanter Defizite, bereits beschritten zu haben!?
Da lobe man sich doch die grünen Hilfsmarxisten, die schon Anfang der 80iger Jahre die Wirkung von Kleidung, bzw. Uniformen erkannt hatten. Ihr Vorschlag: Polizeiuniformen abschaffen, da Nazibelastet, stattdessen Zivilkleidung. Nur durch eine Armbinde mit der Aufschrift “ Polizei“ sollte man die bis dahin erkennbaren Staatsbüttel erkennen. Auch alle anderen Bereiche , wie etwa Feuerwehr, Rotes Kreuz, sowie Bundespost, sollten Zivil tragen. Der Vorschlag war so bekloppt, dass man ihn sogleich wieder in der grünen Munitionskiste verschwinden ließ. Die allgemeine Abneigung dieser Klientel gegen alles, was Uniform trug, hat sich lange gehalten, nämlich bis Ende Februar 2022…
In Frankreich ist es für die Nationalpolizei und Gendamerie Pflicht (die in Zivil auftreten), eine Armbinde zu tragen, die Identifikationsnummer muss immer
sichtbar sein.
WAS ist daran jetzt bekloppt.
Alle uniformierten Beamten sollten auch zivil tragen. Und statt dessen nur Armbinden. Hmm. Wer hat seine Armbinden noch geliebt? Aber Nachdenken war noch eine Stärke der Grünenden. Hauptsache voller Inbrunst fordern.
Hessen hatte einige Jahre keine Dienstgradabzeichen bei der Polizei auf Beschluss der damaligen SPD . Hat genauso wie in Stalins roter Armee oder Maos Volksbefreiungsarmee auch nur zu Problemen geführt mit der Führung der Soldaten beziehungsweise Polizisten, weil niemand wusste wer der Boss vor Ort war.
die Franzosen haben verschiedene Spezialeinheiten der Polizei, nach einem tödlichen Einsatz (ich glaube in den 80er) wo zwei Einheiten sich bei einem Einsatz beschossen haben, ist die Armbinde Pflicht,
sie ist in einer reflektierenden Farbe,
(Beispiel Orange) und mit der Erkennungsnummer versehen.
Alle, die in Zivil im Einsatz sind müssen diese tragen.
Ganz genau.
Als Schutzmaßnahme für die Bevölkerung war das eigentlich auch nie miss zu verstehen.
Eins, zwei, drei…
Zur Erinnerung.
Vor kurzem wurde in Frankreich dekretiert, dass JEDER von den Flics gemachte Schusswaffeneinsatz vorauseilend als Defensiveinsatz GILT.
Opfer, sofern sie überleben, bleibt da nur der individuelle Klageweg, vermutlich jahrelang und durch etliche Instanzen.
Mal wieder die üblichen Halbwahrheiten, weil man nicht wahr haben will, was die grünen Hilfsmarxisten für eine Vergangenheit haben: Sowohl die franz. Nationalpolizei, als auch die Gendamerie tragen nur bei verdeckten Ermittlungen und speziellen Einsätzen Zivil, ähnliches gilt auch für SEK- Einheiten in der BRD. Auch die tragen nicht nur Kampfmontur und Helme. Ihr Argument läuft ins Leere, weil die Grünen aus ideologischen Gründen Uniformen abgelehnt haben, also auch für Bundespost und Feuerwehr. Siehe meinen Kommentar oben !
@Dr. Klöbner
Der ehrenwerte und sicherlich sehr belesene Herr Dr. Klöbner vergisst offenkundig wieder etwas ganz Wichtiges bei seiner historischen Analyse: Ohne Nazis würde es keine „Nazibelastung“ geben. Das ist wie mit dem Hundehaufen auf dem Bürgersteig. Nur wenn ein 💩 da ist, kann jemand auch in den 💩 treten. Wenn kein 💩 da ist, kann niemand in den 💩 treten oder sogar ausrutschen und sich dabei möglischerweise sogar schwer verletzen (siehe dazu: Albert Zweistein: „Die Logik des Hundehaufens“, Kackstadt 1933, Seite 45).
Und die Begeisterung vieler deutscher Untertanen (Heinrich Mann: „Der Untertan“, Leipzig 1918) für Uniformen beschrieb schon 1931 ein Kollege von Heinrich Mann, der Schriftsteller Carl Zuckmayer, in seinem bekannten Theaterstück „Der Hauptmann von Köpenick. Ein deutsches Märchen in drei Akten“. Das Theaterstück beruht allerdings auf einer realen Begebenheit. Dieser Mann hieß Wilhelm Voigt.
Sollte Herr Dr. Klöbner etwa dieses bekannte Theaterstück von Carl Zuckmayer nicht kennen? Es würde mich sprachlos 😮 machen, aber nur für 𝟣 Sekunde.
Eine Uniform verleiht Respekt und Gewicht,
doch nicht jeder Träger hält, was die uniforme Kleidung verspricht.
Wer Uniformen und Äußerlichkeiten dumm und blind vertraut,
hat auf den falschen Hauptmann gebaut.
(Rainer Reimer, Reimstadt am Rhein, Reimland 2026)
Na sowas aber auch. Das wissen wir doch alles schon, sollten wir braver Bürger sein und auf die Konrad Adenauer Stiftung hören.
Die kennt Palästinensertücher, Sonnenbrillen auch am Abend, Piercings, schwarze Kapuzenpullover, die weiß um Marken wie Lonsdale, Fred Perry, Alpha Industries, Thor Steinar.
Wer glaubt dass sei Satire, der sei gewarnt:
Dresscodes der Rechtsextremen:
https://www.kas.de/de/web/extremismus/rechtsextremismus/rechtsextreme-dresscodes
„Deswegen tragen Rechtsextreme jetzt Hoodies, die man sonst als Tracht im Antifa-Block gesehen hat – Rechtsextreme schlüpfen folglich in eine andere Rolle, versteckten sich so im Schafspelz, der wiederum durchaus aus Synthetik sein kann. Wenn Ihnen eine Person in Badehosen begegnet, dann sollten Sie in Habachtstellung gehen: Es könnte ein Rechter sein, der auf links macht – echte Linksträger erkennen Sie … ja, woran eigentlich?“
Beim Kopieren linker Demo-Uniformen durch die rechte Konkurrenz blieb es ja nicht, selbst die Ikonen linksradikaler Musikkultur fledderten die dreisten Rechten bei den Linken. Schon vor knapp 20 Jahren durfte bei gefühlt jeder zweiten Faschodemo eins nicht fehlen: Ton, Steine, Scherben in voller Lautstärke…
Toll wäre tatsächlich, Demoverbot für alle, der mehr als Badesachen (inkl. Latschen) am Leibe tragen. Gilt dann selbstverständlich auch für die Bullen.
ja, selbst so Typen wie U2 waren sich nicht zu blöd in der U-Bahn in Kiew ein grrrratis Konzert zu spielen, aus Solida-
rität tät tät tät mit Selenskijs Ukrrraine.
In den 1980er und 1990er Jahren konnte man Rechte ➡️ tatsächlich noch an ihren Klamotten und ihrem Outfit erkennen: Glatze, Military-Springerstiefel mit farbigen Schnürsenkeln und recht(s)e(xtreme) Aufnäher, damit sie nicht mit den linken Skins ⬅️ verwechselt wurden. Die linken Skins hatten auch Aufnäher, aber Aufnäher gegen Rassismus, Ausgrenzung und für Frieden, damit sind nicht mit den rechten Skinheads verwechselt wurden.
Diese Zeiten sind lange vorbei. Der moderne Rechte trägt heute einen „normalen“ Anzug, eine Krawatte 👔 und ganz „normale“ Lederschuhe. Das macht die Identifizierung auch für Inspektor Columbo, Sherlock Holmes, Hercule Poirot und Professor Karl-Friedrich Boerne in der Tat nicht mehr so einfach. Die modernen Rechten verzichten in der Öffentlichkeit selbstverständlich auch auf rechte Aufnäher, rechte Symbole, rechte Tätowierungen, rechte Grußarme und plumpe rechte Parolen wie: Die Reichen 💰 💰 müssen noch reicher werden 💰💰💰💰!
Da kann es dann schon zu Verwechslungen mit den Radikalen und Extremisten der „konservativen“ bzw. „bürgerlich-liberalen Mitte“ kommen.
Denn im Zentrum linker Politik 🎯 muss die soziale Frage stehen. Die Rechten und die Radikalen der bürgerlich-konservativ-liberalen Mitte (Grünlinge inklusive) beantworten diese Frage nämlich mit:
1️⃣ Wir brauchen noch mehr Kapitalismus und noch mehr Vermögenskonzentration.
2️⃣ Die besserverdienenden Reichen und vor allem „Superreiche“ wie Elon Musk, Jeff Bezos, Dieter Schwarz, Mark Zuckerberg, Stefan Quandt, Warren Buffet, Reinhold Würth, Michael Dell, Michael Otto, Larry Page, Giovanni Ferrero, Rupert Murdoch, Susanne Klatten, Peter Thiel, Donald Trump usw. müssen immer noch reicher werden.
3️⃣ Die Mittelschicht quetschen wir aus wie eine Zitrone.
4️⃣ Die Geringverdiener speisen wir mit ein paar Euro pro Stunde ab.
5️⃣ Die Arbeiter hetzen wir gegen die Arbeitslosen, Behinderten, Kranken und Rentner auf.
6️⃣ Die alten Armutsrentner hetzen wir gegen die jungen Armen auf.
7️⃣ Die Flüchtlinge und Migranten machen wir zu Sündenböcken.
8️⃣ Die Obdachlosen sind für uns weniger wert als Dreck.
Aber die Rechten und die Radikalen/Extremisten der bürgerlich-konservativ-liberalen Mitte sagen es NICHT.
Sie sagen dann:
„Sozial ist, was Arbeit schafft.“
„Mehr Netto vom Brutto“
„Wir müssen die Leistungsträger entlasten.“
„Fördern und Fordern“
„Arbeit muss sich lohnen.“
„Mehr Freiheit, weniger Bürokratie“
„Unternehmen entlasten, Arbeitsplätze sichern“
„Weniger Staat, mehr Eigenverantwortung“
Es gibt allerdings auch Ausnahmen: 2008 veröffentlichte ein „konservativer“ und „rechter“ Autor mit dem Namen Friedrich Merz ein Buch mit dem Titel: „Mehr Kapitalismus wagen – Wege zu einer gerechten Gesellschaft“.
Die modernen und „alternativen“ 🟦 Rechten sagen auch nicht: Die Diktatur von 1933 bis 1945 war gar nicht so schlimm. Die modernen und „alternativen“ 🟦 Rechten sagen dann: Das 🟫 Dritte Reich inkl. Holocaust, Euthanasie, Zweitem Weltkrieg, insgesamt 65 oder auch 70 Millionen Toten usw. wäre „nur ein Vogelschiss in über 1.000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“ gewesen wie das der AfD-Mitbegründer und Ex-CDU-Politiker Alexander Gauland 2018 nannte.
Merke: christlich-sozial, christlich-demokratisch, sozialdemokratisch, liberal und rechts ist, wer vergisst, wenn er auf die Armen p…t!
Kienzle: Noch Fragen Hauser?
Hauser: Ja Kienzle. Es ist doch nicht gerecht, wenn ein Superreicher in einem Jahr um 1 Milliarde = 1.000 Millionen Euro reicher wird und Obdachlose im Winter erfrieren oder?
Kienzle: Lieber Herr Hauser, der Skandal ist doch, dass es in einem reichen Land wie Deutschland überhaupt Obdachlose gibt und das von den Mainstream-Propaganda-Medien unter den Teppich gekehrt wird.
Hochachtung und Ehrfurcht überkam mich beim überfliegen Ihres Berichtes, allerdings bleibt die Frage, was 2 Tote, nämlich Hauser und Kienzle, damit zu tun haben .
Diese Frage beantworte ich gerne, Herr Dr. Klöbner.
Journalisten und Medienschaffende, die vollkommen wertneutral und aus der Sicht eines objektiven Dritten berichten, informieren und aufklären, gibt es nicht und hat es auch nie gegeben.
Das beginnt schon bei der Auswahl der Themen. Man kann über das eine berichten und über das andere nicht. Das hat nichts mit Lügen und „Lügenpresse“ zu tun, aber es bildet die Realität trotzdem nicht realistisch ab. Wenn man ständig über den einen Krieg berichtet, aber über andere Kriege nicht oder nur sehr wenig, dann ist das keine Lüge, aber es ist einseitig. Über Methoden/Techniken wie Framing, Gatekeeping, Cherry-Pickung, selektive Wahrnehmung, Wiederholungen, moralische Appelle, Emotionalisierung, Expertismus, Polarisierung und so weiter sollten wir vielleicht ein anderes Mal reden. Fragen Sie die ehemalige ARD-Journalistin Sarah Frühauf, die Frau weiß wie so was geht. Das muss man neidlos anerkennen.
Die Zeiten von „Hauser und Kienzle“ (03/1993 bis 12/2000) waren noch Zeiten als sogar im Vergleich zur A-ER-DE „konservativen“ ZETT-DE-EFF zwei Seiten einer Medaille gezeigt wurden und diese beiden Herren waren sicherlich keine Radikalen oder Extremisten. Das ist aber fast drei Jahrzehnte her und lange vor den „gewendeten“ Zeiten von Olaf Scholz.
Heute kann man die Medaille wenden und drehen wie man will, die Medaille im ZETT-DE-EFF und auch in der A-ER-DE hat nur noch eine Seite. Bei den privaten Medienkonzerne gab es schon immer nur eine Seite und viel „Entertainment“ und viel Werbung für Gummibärchen, die längsten Pralinen der Welt, den besten Snack und das richtige Dusch-Gel, damit alle Töpfe und Pfannen sauber werden.
Das Buch sollte ein jeder lesen. Hab es nach mOmAten bei medimops bekommen. und wow. das sit kein wunsch und auch kein befehl, aber dieses buch, wie die all die andere pamphlete von diesem Blackrockdingda … a must.
Wer lang hat der kann auch lang hängen lassen, egal ob rechts oder links. Wer nichts hat, kann weder links noch rechts etwas hängen lassen.
Hängen nicht, leben lassen oder hängen, nicht leben lassen, ein kleines Komma kann schon über Leben und Tod entscheiden
Schmuck im Allgemeinen und Siegelringe und Perlen im Besonderen sind mir immer abjekt.
Bei Perlen erzähle ich gerne folgendes:
„Woher kommen Perlen? Genau, aus Muscheln. Was wird bei einer Perlenzucht gemacht? Genau, es wird ein Sandkorn oder ein ähnlicher Fremdkörper in eine Muschel appliziert. Was passiert, wenn dir Dreck oder ein Fremdkörper unter die die Haut gerät? Genau, es entsteht Pus. Pus? Das ist Exsudat aus aus weißen Blutkörperchen und eingeschmolzenem Gewebe, auch „Eiter“ genannt. Im Meerwasser und unter einem bestimmten Druck fermentiert oder kristallisiert das, wird hart, wobei sich immer neue Schichten bilden.
Aber besonders schön sind ja schwarze Perlen. Was mag da passiert sein? Manchmal ist ja Blut im Eiter und das wird dann irgendwie aus Sauerstoffmangel schwarz. Auch nett, oder?
Wie auch immer, eigentlich sind Perlen polierter Eiter und ich weiß wirklich nicht, was daran schön sein soll.“
Ist das wahr? Mir egal 😉
Dann gehen wir halt immer weiter nach rechts und kommen, im Kreis wo genau nochmal an? Richtig: links. Doch halt, wo auf der Kreislinie ist eigentlich die Mitte?
Zur Beantwortung dieser Frage braucht es dringend ein Gutachten. Wie ich oben lese, stehen dafür qualifizierte Gutachter schon bereit. Die schreiben uns dann auch auf, an welcher Kleidung wir die erkennen können.
Könnte allerdings auch sein, die kriegen raus, dass „Mitte“ eigentlich „Rechts“, also voll Nazi ist. Blöd, wenn man dann die falschen Klamotten angeschafft hat.
Wenn Frauen Holzfällerhemden oder Trachtenhemden und Männer Faltenröcken, Miniröcken oder Sommerkleidern tragen, sind sie bestimmt „links“ 😉
Aber traut euch, mit einer Latzhose rumzulaufen. Machen sie nicht. Zu geringes Aggressionspotential.
Und? Ein Nischenthema, von dem niemand etwas erfährt, wenn es nicht breitgetreten wird.
Man kann sich auch über Nichtigkeiern aufregen.