Männer sind auch Menschen

Selbstkasteiung Männer
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Wir haben zwar über Jahre gesellschaftlich dekonstruiert, was ein Mann eigentlich ist – aber gleichzeitig wissen wir nun seit Wochen, dass Männer das schlimmste Übel überhaupt sind.

Es ist ein Mann. Es ist immer ein Mann. Wenn Gewalt ins Spiel kommt, sind es Männer, die diese anwenden. Besonders gerne gegen Frauen – und am liebsten gegen die eigene Partnerin. Im Zuge der Debatte um die Ehestreitigkeiten der Eheleute Collien Fernandes und Christian Ulmen, hat sich eine seltsame Anschauung – mal wieder – Bahn gebrochen, die man unter folgendes Motto stellen könnte: Es sind Männer, Dummkopf. Immer! Und da wir das nun wissen, heißt es Obacht, wenn sich ein männliches Wesen – was immer das heute bedeuten mag – nähert.

Der Kulturkampf ist vollends ausgebrochen. Menschen, die wie Männer aussehen, leisten öffentlich Abbitte. Tun sie das nicht, sollen sie lieber schweigen. Sie lassen sich vorführen von der totalen Hysterie und entschuldigen den biologischen Umstand, mit einem Penis zur Welt gekommen zu sein. Der Penisneid war tatsächlich noch sympathischer als dieser gezielte Hass, der auf die bloße Existenz dieses Geschlechtsteiles fixiert ist – wobei, hieß es nicht, dass der Penis auch ein weibliches Geschlechtsteil sein könne, wenn man sich dazu selbstbestimmt entschließt?

Sind Obdachlose auch Bestien?

Keine Ahnung, was dieser Ulmen wirklich getan hat – aber das zu einem Beispiel für die Verlotterung eines ganzen Geschlechts heranzuziehen, das Trauma einer (oder zweier?) Eheleute zur Grundlage eines öffentlichen Diskurses hochzustechen, ist schon einigermaßen haltlos. Dabei aber eine Diskussion über Männer vom Zaun zu brechen, die sich jetzt von Ulmen und der Gewalt distanzieren sollten, denen man am besten die Zugänge zum Internet oder überhaupt zur Gesellschaft verbieten sollte, ist hochgradiger Sexismus im Endstadium und sollte ein Fall für HateAid sein – aber wir wissen ja, die suchen sich aus, für wen sie Sprachrohr sein wollen und für wen nicht. Die managen den Hass gewissermaßen – sie möchten ihn nicht grundsätzlich abschaffen, sondern steuern ihn, indem sie den ihnen offenbar genehmen Hass einfach links liegen lassen.

Dass Männer häufiger physische Gewalt anwenden als Frauen – geschenkt. Das leugnet niemand. Was das alles mit diesem Vorfall der beiden C-Promis zu tun hat, weiß jedoch kein Mensch, der bei Verstand ist. Aber egal, der Mann ist nun in den Brunnen gefallen und darüber ist zu sprechen. Männer sind aber auch, das ist die andere Seite der Medaille, häufiger Opfer von Gewalt. Männer haben mehr tödliche Arbeitsunfälle. Und ja, trotz den Beteuerungen der Geschlechtergleichheit, werden auch in der Zukunft zuallererst Männer herangezogen, um im Ernstfall ihr Leben an einer gottverlassenen Front zu lassen. Wenn irgendwelche irren Veranstaltungen wie im China der Kulturrevolution Männer zur Selbstkasteiung treiben, sollten sie eines wissen: Wenn der Krieg in Osteuropa eskaliert, müssen die Veranstalter solcher Scherbengerichte sich von einem Wesen verteidigen lassen, das sie selbst sich nur noch als Gewalttäter denken können.

Sind eigentlich Obdachlose auch potenzielle Bestien? Die Mehrzahl derer, die auf der Straße leben sind Männer. Männer können hoch hinaus. Aber wenn sie fallen, dann oftmals tiefer als man es sich für ein menschliches Wesen wünschen möchte. Diese ganze Debatte – das Wort »Debatte« passt eigentlich gar nicht – fragt nicht einmal nach Strukturen, nach Hintergründen, wie Männer leben und was von ihnen verlangt wird. Sie kommen darin als Monster vor – aber eben auch als Masters of the Universe. Letztere gibt es natürlich. Aber nicht jeder Mann ist potenziell mächtig, potenziell reich, potenziell für Großes vorbestimmt. Die Herkunft macht es – in Deutschland mehr als in anderen Staaten, die gesellschaftlichen Schichten sind zuweilen kaum durchlässig. Aber darüber wird kein Wort verloren, man generalisiert – man stelle sich vor, so sprächen heute Männer von allen Frauen. Alle Frauen: die gibt es ungefähr so, wie es alle Männer gibt.

Alle Frauen sind potenzielle Kindsmörderinnen!

Im letzten Dezember wurde eine junge Frau vom Landgericht Darmstadt wegen Totschlags an ihrem Neugeborenen verurteilt – fünf Jahre Jugendstrafe. Ein exemplarischer Fall, es kommt immer mal wieder vor – zum Glück nicht regelmäßig –, dass Mütter ihren Kindern Gewalt antun. Manche Väter tun das auch, sie verprügeln den Nachwuchs – wenn es ums Töten der Kinder geht, sind erstaunlich häufig Mütter involviert, oft sogar als Haupttäterin. Und das Schweigen der Frauen? Hat da jemand laut gerufen, Frauen mögen sich distanzieren und bitte jetzt ein eindeutiges Zeichen setzen, dass sie diese Form der Bestialität nicht mehr dulden wollen? Natürlich nicht. Weder waren Mutter und Kind im oben kurz angerissen Fall c-prominent noch würde man je einen Gedanken daran verschwenden, jeder Frau oder jeder Mutter eine solche Sache zu unterstellen. Man würde es als Frechheit empfinden – und das ganz zurecht.

Männer sollten aber gar nicht erst einen Gedanken daran verschwenden, in den Unterstellungen, die man ihnen macht, eine Frechheit zu wittern. Tun sie das doch, legt man es ihnen als Unverbesserlichkeit aus. Man bezichtigte sie, keine Einsicht an den Tag zu legen. Nein, sie sollen Demut zeigen – auch wenn das Wort Demut keiner mehr nutzt, kennt ja kaum noch jemand. Irgendwo in diesem vertrackten Moralismus der Stunde, lauert dann auch die Erkenntnis, dass Männer nun mal von Natur aus so gebaut seien: Aggressiv, brutal, zu jeder Schandtat bereit. Die Biologie wurde zwar in den letzten Jahren massiv abgeräumt, aber wenn sie gerade in den Kram passt, holt man sie aus der Mottenkiste. Da tut sich die Frage auf: Ist der Transmann auch eine Bestie? Oder ist er, da als Frau geboren, im Grunde der bessere Typ Mann für die Gesellschaft?

Männer werden häufiger angeklagt und verurteilt. Und – nicht unwesentlich – erhalten im Schnitt längere Strafen für dieselben Vergehen. Das ist besonders bitter, denn eine kürzere Lebenserwartung haben Männer zudem. Wollen wir noch über Beziehungen oder besser gesagt über Trennungen sprechen und den Kampf um die Kinder? Unterhaltsregelungen treffen öfter Männer als Frauen. Eingeschränkter Zugang zum eigenen Spross: Männersache. Aber offenbar ist das nicht weiter verwegen, denn es ist sicherlich gut, die lieben Kleinen vor Wesen zu beschützen, die jederzeit wie aus dem Nichts zu Gewalt und Verbrechen neigen. Dass diese Bestien eine höhere Suizidquote aufweisen als das Gute, als Frauen: Passt das ins Narrativ vom biologisch bösen Buben? Oder lassen wir das lieber unerwähnt, weil Antworten darauf verunsichern könnten?

War Ilse Koch ein Mann?

Natürlich haben wir es bei dieser Form der Debatte mit einer Kulturkampfkampagne zu tun. Die Gesellschaften des Westens führen seit geraumer Zeit einen regelrechten Bürgerkrieg gegen die Geister der Vergangenheit – gegen das, was sie für Geister halten und die nach ihrem Dafürhalten die Welt zu einer Hölle haben werden lassen: Konservatismus, Kirche und Kerle – um es in aller Knappheit zusammenzufassen. Ein Wahrheitskomplex hat sich formiert, wie Norbert Häring dieses Konglomerat des Kulturkampfes nennt, das »ein größtenteils staatlich finanziertes, zentral gesteuertes und digital hochgerüstetes Netzwerk« darstellt. Dort führt man einen finanziell aufwändigen Kampf, den Albert Camus womöglich als »metaphysische Revolte« bezeichnet hätte – als den Aufstand des Menschen gegen die Prämissen seiner Existenz. Am Ende zeigt sich die Absurdität darin, dass man Gewissheiten nicht einfach abschaffen kann. Ganz egal, wie sehr man sich gegen die Welt und ihre Realitäten aufbäumt.

Der Mann, der sich die Welt untertan machte, Ressourcen ausbeutete, Völker dezimierte: Hat er das nur für sich getan – oder profitierten auch Frauen von diesen Raubzügen? Und wie sehr haben Frauen eigentlich den Nationalsozialismus begünstigt und ihre Gatten motiviert, sich im Regime nützlich zu machen? Nein, damit ist nicht gesagt, dass die SS-Schergen nur Getriebene ihrer Gattinnen waren, Pantoffelhelden mit Totenkopfemblem auf der Mütze – Unsinn! Aber auch Frauen spielten damals eine Rolle. Identifizierte sich Ilse Koch eigentlich als Mann? War Gertrud Scholtz-Klink vielleicht doch ein Kerl? Und gleichwohl: Wenn die Männer die Welt von früher wirklich nur alleine im Griff hatten, so haben sie doch auch Einrichtungen hinterlassen, von denen die Gesellschaft heute profitiert. Diese Monster und Vergewaltiger haben die Magna Charta erschaffen, Universitäten gegründet und den Sozialstaat entworfen!

Müßig ist es aufzurechnen. Müßig und kleinlich. Aber im Angesicht einer Mainstreamkultur, die offenbar gewillt ist, den hanebüchenen Unsinn von der Sippenhaftung des männlichen Geschlechts mehr oder weniger unkommentiert zu lassen, neigt man wohl zur Kleinlichkeit. Nötig ist sie jedoch nicht, denn alle Frauen sind ja nicht wie jene Frauen, die vorgeben für alle Frauen zu sprechen. Viele von ihnen verdrehen die Augen, wenn ihre Geschlechtsgenossinnen so tun, als würde sie in der Gesellschaft nur von männlichen KZ-Wärtern drangsaliert. Was bei einer solchen Sicht auf die Gesellschaft defekt ist, vermögen andere Instanzen sicherlich fachmännischer zu bewerten. Man muss aber kein Experte sein, um zu verstehen, dass da was aus dem Ruder gelaufen ist. Auch bei den Männern, die sich doch tatsächlich öffentlich zur Selbstverleugnung und Selbstzucht treiben lassen und die wie Schulbuben dastehen und ihre eigene biologische Fehlbarkeit entschuldigen. Eine Gesellschaft sollte sich nicht von Menschen hertreiben lassen, bei denen bestimmte Mechanismen versagen.

Roberto De Lapuente

Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog »ad sinistram«. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs »neulandrebellen«. Er war Kolumnist beim »Neuen Deutschland« und schrieb regelmäßig für »Makroskop«. Seit 2022 ist er Redakteur bei »Overton Magazin«. De Lapuente hat eine erwachsene Tochter und wohnt in Frankfurt am Main.
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136 Kommentare

  1. Meine Freundin mag Frauen nicht sonderlich.
    Ich persönlich finde pinkeln im Stehen in der Natur sehr vorteilhaft. Bin gerne ein dude.

  2. @“aber gleichzeitig wissen wir nun seit Wochen, dass Männer das schlimmste Übel überhaupt sind.“

    Genau, deshalb werden sie auch auf dem Schlachtfeld geopfert 🙂

  3. Ich werfe einmal den Begriff „Wohlstandsverwahrloste Menschen des Westens“ in den Raum.

    Gaggagistan befndet sich auf dem Vormarsch.

    1. Wie blitzgescheit, noch ein (alternatives) Feindbild. Ist das die neue Version von „Deutschland verrecke“ oder „Bomber Harris do it again,“ jetzt auf den Großraum angewandt? Da sage noch einer, daß blau und rosa (aus der politischen Sinnlosfarblehre) keine Schnittmengen hätten.
      Das ist das Vordergründige. Das Hintergründige neben dem negativen Rassismus (böser Westen) und positiven Rassismus (lieber Osten), ist die Beförderung der Ziele des Great Reset unter eben dem alternativen Fähnchen des positiven Rassismus gegenüber dem Osten.
      Genauso verlogen, genauso verbrecherisch, genauso zerstörerisch. Ob aus Dummheit, Feigheit, korrupten Gründen oder allem zusammen, spielt dabei keine Rolle.

    1. Der Unterschied zwischen linken und vermeintlich linken Leuten ist sehr schön auch an der Entwicklung der LGBT-Flaggen zu sehen. Mit etwas Textverständnis kann man in dem Wikipedia-Artikel noch die Ursprungsbedeutung finden: In der Originalversion mit acht Farben stand Pink für Sexualität, Rot für das Leben, Orange für das Heilen, Gelb für die Sonne, Grün für die Natur, Türkis für die Kunst, Blau für Harmonie und Lila für die Seele. Sehr umfassend und außer, dass bspw. Fußball keine Farbe hat, eigentlich nichts daran auszusetzen.

      Dem ist aber schon der Satz der heutigen Uminterpretation vorausgestellt: Die Regenbogenfahne steht für die Vielfalt von Schwulen und Lesben in aller Welt. Normalos ‚auf der ganzen Welt‘ kommen da gar nicht mehr vor. Sie sind implizit ausgeschlossen.

      Noch deutlicher machen es dann die Weiterentwicklungen der modernen Regenbogenflagge, die Progess-Pride-Fahne, die zu den Schwulen und Lesben netterweise einige trans Personen und POC (scheint’s auch Normalos) auf die Flagge lässt: Weiß für nichtbinäre Personen, Rosa und Hellblau für binäre trans Personen, Braun für People of Color und Schwarz für Opfer von AIDS. Die Weiterentwicklung lässt dann noch mit dem lilafarbene Kreis im gelben Dreieck Intergeschlecht­lichkeit zu. Glück für die mit körperlichen Abweichungen gezeichneten.

      Das hat nichts mehr mit Links, mit Gleichheit, mit Solidarität, mit allgemeiner Menschlichkeit zu tun, das ist pure spalterische Identitätsdusselei, die man auch von Rechten kennt. Mit der Fahne sind nicht Menschen gemeint, sondern Auserwählte, die sich unter ihr versammeln dürfen, die mehr gelten als die Anderen, die Masse, die weniger Werten.

      Die Macher der Bärenkult-Flagge und Ähnlichen haben das voll erkannt. Sie ziehen die Grenzen, wie es sich für radikale Rechte gehört, sehr eng um ihren sexuellen Interessenkreis.

      Und Ulmen? Scheint’s haben die Medien absolut nichts aus den Fällen Kachelmann und Türck gelernt. Eher scheint es so zu sein, dass wie bei Allergikern jede Exposition zu noch krasseren überschießenden Reaktionen führt.

      Dass Ulmen zu einem Fetisch neigen könnte, kaufe ich ihm sofort ab. Wenn in den Videos tatsächlich nur Frauen sind, die Fernandes ähnlich sehen, kollabieren die ganzen Vorwürfe von ‚virtueller Vergewaltigung‘. Denn wo soll die sexuelle Gewalt sein, wenn er sich telefonisch als Fernandes ausgibt, um Telefonsex zu haben? Dass so eine Verbindung wie zwischen Ulmen und Fernandes seine Untiefen hat, glaube ich sofort. Dass er Fake-Konten mit ihrem Namen erstellt, lässt ihn nicht gut aussehen, aber scheint’s hat sie das auch schon eine ganze Weile gewusst, und ist erst nach der Trennung auf den Trichter gekommen, dass sich da einiges in der Aufmerksamkeitsökonomie anstoßen lässt.

  4. Meistenteils lösen Frauen das Problem des zur potentiellen Gefahr für den Nachwuchs werden Könnens dadurch, dass sie ganz darauf verzichten.
    Keine Kinder = kein Stress = keine Notwendigkeit bei irgendwas zu intervenieren.
    Für durch Männer genervten Frauen könnte ein ähnliches Rezept helfen.
    Aus dem öffentlichen Bücherregal lese ich gerade: ‚Die Liebesfalle- Spielregeln für eine neue Beziehungskultur‘ von Psychoanalytiker H.J.Maaz. Erschienen ist das Buch 2007, und man glaubt, eine andere Welt vor sich zu haben: da wird verhandelt, austariert, Gefühlsstau bemerkt, Frühstörungen analysiert, Übertragungsformen zur Sprache gebracht.
    All das kann man heute natürlich auch noch tun, doch vom Setting bietet die Gesellschaft, sollte das zu schwierig erscheinen, den Modus ‚Single‘ an: Kein Partner = kein Stress = keine Notwendigkeit, sich öffentlich aufzuregen.
    Jeder kann sein, wie er ist = sehr schön. Und diese paar Promis? Unterhaltungswert.

    1. neue unterkunft gefunden?! – gut :yes:
      näxter buchtipp (ka, ob noch/wieder/weiter aufgelegt) :
      egon aderhold – strichvogel
      („künstlerseelen“ um/nach 45 , sehr unterhaltsam :yes: und angenehm interessant und „anheizend“ va halt für strichvögel )

      1. Antwort auf die Frage: leider nein.
        Aber da eignes Künstlerseelentum im Provinz-Provisorium nicht ausreichend auslebbar:
        looking for books.
        Thx for the tip.
        Kennst du PSB Staucha?
        Ein Traum!

    2. „Meistenteils lösen Frauen das Problem des zur potentiellen Gefahr für den Nachwuchs werden Könnens dadurch, dass sie ganz darauf verzichten.
      Keine Kinder = kein Stress = keine Notwendigkeit bei irgendwas zu intervenieren.“

      Ihr wollt doch dem Staat nicht die strammen Jungs verwehren, wer soll denn dann zur Bundeswehr??? 🙂

  5. „Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.“

    Abgesehen davon, daß solche gefälschten Bilder nicht gut für den Journalismus sind, was muß man denn eingeben, damit Chat GPT solchen Dreck wie dieses Bild ausgibt?

    1. Stimmt… es gibt genug Lauch da draußen, welches so rumläuft und sich so gebärdet wie auf dem KI-Bild.
      Einfach bei der nächsten Männer-Hass-Demo Fotos machen, so ging das jedenfalls früher.

  6. nun ja, man stellt auch heute Lautsprecher für Jazz her, oder für Pop oder Hardrock … o)))

    Es gehören zu jeder Sache immer 2 …

    Deepfakes , 2 Jahre Gefängnis ..
    Gaza aber Frauen und Kinder weg-bomben, da schickt man noch Waffen , das zählt zur „Verteidigung“ ..

    Am Ende aber, wenn die Kerle das mitmachen, Ihr Problem …

    1. Am Ende aber, wenn die Kerle das mitmachen, Ihr Problem …

      Sehe ich auch so.
      Sowohl diejenigen, die so etwas verlauten lassen als auch diejenigen, die sich den Schuh anziehen, haben das Recht dazu. Das fällt unter freie Meinungsäußerung und unter freie Entfaltung der Persönlichkeit. Grundgesetzlich garantiert.
      Sie haben haber kein Recht oder keinen Anspruch darauf , ernst genommen zu werden.

      1. „Grundgesetzlich garantiert“

        Nicht davon ist „garantiert“ … wenn Du nicht über die dafür nötigen finanziellen Mittel verfügst o)))

    2. @kd
      es gibt auch Spargelkartoffeln und anderen Unsinn 🙂
      Warum nicht auch spezielle Verstärker oder Lautsprecher? Dumm nur wenn man Lautsprecher für Hard Rock hat und dann Tante Erna zu Besuch kommt und will mal Helene Fischer hören, dat geit dann nich 🙂

      1. o)))))

        aber Kaffeemaschine die 3 Dinge kann, „einschalten, Kaffee kochen, ausschalten, “ und das zuverlässig über die ersten 2 Jahre,findet man kaum noch .. o)))

  7. Schade, dass R.d.L. (allerdings wie vermutet) bisher auch am Oster-Montag nicht die Eier gefunden hat, das neue Zensur-Regime im Kommentarbereich – inkl. Löschung SÄMTLICHER Kommentare zu einem Artikel – zu thematisieren, gerne auch im Zusammenhang mit der vermeintlich hochgehaltenen Meinungsfreiheit in gerade diesem Magazin. Die Kaltschnäuzigkeit mit der das Kommentariat hier vor neue Tasachen gestellt wird, die offensichtlich nach Meinung der Redaktion keinerlei Erklärung bedürfen, wird durch das Werben für „Supporter“ und alberne Abonnemente bei Google/Youtube in seiner befremdlichen Wirkung bis ins Groteske verstärkt.
    Es gilt also auch hier: der Leser interessiert in Wirklichkeit nur, solange er den Sonntagsbraten sichert.

    Wenn der Autor oben in einem entbehrlichen Artikel darüber sinniert, was ein Mann eigentlich ist, findet sich zumindest eine Antwort in den bereits angesprochenen verlustig gegangenen Eiern, die wohl auch heute nicht mehr zum Vorschein kommen.

    1. [+++]

      Mir wurden in nämlichen Thema auch zwei wohlüberlegte und keineswegs rechtswidrige Kommentare gelöscht, die wohl nicht zur „Staatsräson“ passten.

      Dagegen erlaubt OT nach wie vor den Mißbrauch des Forums durch einen für seinen mehrfach geäußerten Judenhaß bekannten „Nutzers“ für seinen privaten Gaza-News-Ticker. Vor allem Themen, die nichts damit zu tun haben.

          1. Die Eliminierung einzelner oder ganzer Kommentarstränge ohne Erklärung, Begründung oder Rechtfertigung, lässt für mich den Schluss zu, das ein so bedrohlicher Druck aufgebaut wurde, der es den Machern hier sogar verbietet, darüber eine Erklärung (des Bedauerns) abzugeben.
            Ich kann (und will) mir nicht vorstellen, dass ein Schreiben oder Anruf einer Ministeriumsschranze einfach ausreicht, dermaßen den Schwanz einzuziehen.
            Und falls das so weitergeht, müsste jeder redliche Mensch hier die Biege machen.
            Aber wir befinden uns bekanntlich ja in Deutschland, wo man diese Sorte Mensch, unabhängig ihrer politischen Einstellung, mit der Lupe suchen muss.

            PS
            Danke für den Link

    2. @Zebraherz
      Die Behauptung, daß jemand bezüglich einer bestimmten Situation „nicht die Eier hat“, finde ich in ihrer Pauschalität und Wertung eher unpassend. Da uns die Hintergründe für die Löschung nicht bekannt sind, sollte man sich m.M.n. mit entsprechenden Urteilen eher zurückhalten.
      Den Rest Ihres Kommentars teile ich allerdings schon. Bei dem, wie man sich nach außen darstellt („Über uns“, etc.) und den Artikeln, die hier eingestellt werden, wirkt vieles nicht mehr besonders glaubwürdig. Eher nach leeren Worten und Lippenbekenntnissen.
      „der Leser interessiert in Wirklichkeit nur, solange er den Sonntagsbraten sichert.“
      Den Stellenwert „des“ Lesers konnte man ja auch immer wieder an den Aussagen verschiedener Autoren ablesen, sie seien ausdrücklich vor dem Kommentariat gewarnt worden (Ausnahmen bildeten u.a. ein Herr Lindenau oder – früher mal – ein Herr Wetzel, unabhängig, ob man deren Meinung teilte oder nicht).

  8. Gute und zutreffende Beschreibung. Dass das Titelbild nun mit ChatGPT gemacht wurde, sei ausdrücklich verziehen. Ein passendes echtes Bild muss man suchen und es ist dann immer die Gefahr, dass einem der Abmahnanwalt in der Tür steht. Das künstliche ist frei verwendbar und durchaus dem Sachverhalt angemessen.
    Der Hauptpunkt ist meiner Ansicht nach ein versuchter Durchstich des Tiefen Staates. Geplant war eine Verschärfung der Überwachung im Internet und als Krönung die Klarnamenpflicht. Die entsprechenden Gesetzestexte lagen schon bereit. Das kommt nun so nicht, weil es massive Proteste gab. Durchweg von rechts, leider. Muss ich als Linker diesen Unsinn etwa gutheißen? Mitnichten. Wenn jetzt keines dieser Gesetze kommt, ist das durchaus ein Sieg der Bürgerrechtsbewegung.
    Ich bin von ganz früher, aus deiner längst vergessenen Zeit. Die klassische Arbeiterbewegung war so konstruiert, dass Männer und Frauen gemeinsam ihre Ziele erreichen. Welche sich unter keinen Umständen spalten lassen dürfen. War das denn schlecht? Haben die Frauen nicht alle ihre Rechte in dieser Zeit gewonnen? Waren es nicht zu 100 Prozent Männer, die für das Frauenwahlrecht gestimmt haben? Die Emanzen sind nun eben die Spaltung. Hatten die denn irgendwelche Erfolge? Eigentlich sehe ich nichts. Es gibt in den Betrieben nun eine Frauenbeauftragte. Die aber bezahlt der Unternehmer und natürlich macht sie Unternehmerpolitik. Super. Diese finale Entgleisung, die Roberto da beschreibt ist auch das Ergebnis von 50 Jahren Misserfolg.

  9. Welche Institutionen könnten wohl ein Interesse haben – oder gar gezielte Anstrengungen dahingehend unternehmen -, dass die Gesellschaften des ‚Wertewestens‘ immer neue Fronten konstruieren, um ein gedeihliches Zusammenleben (von Solidarität angesichts der zunehmenden Not sei gar nicht gesprochen) unmöglich zu machen? Wenn eine virtuelle Vergewaltigung über Wochen massen- und sozialmediale Aufmerksamkeit bekommt, Opfer von Gruppenvergewaltigungen dagegen keine, muss man sich natürlich nicht wundern, dass Altersarmut mit populistischen Phrasen der ‚Generationengerechtigkeit‘ und ‚Armut‘ mit Faulheit bagatellisiert werden kann. Und dann stellt sich die Frage nach den anderen, den ‚wahren‘ Rechtsextremisten‘ auch gar nicht!

  10. Werter RdL. Bitte nicht diesen Unfug mit machen. Eine Handvoll ( weiblich gelesene) Menschen zeigen nur, das sie wohlstandsverwahrlost, chronisch sexuell unterversorgt und ohne einen Sinn für ihr „Leben“ gefunden zu haben, ihren Narzissmus ausleben. Die übergroße Mehrzahl der Frauen und Männern hat andere Sorgen.
    Das, was diese hysterischen Weiber umtreibt, ist schiere Angst. Die Angst, das sie in Zukunft weder den Staat noch einen befähigten/wohlhabenden Ehemann/ Partner haben, der sie versorgt. Darum geht es diesen Luxusweibchen doch. Ohne eigene Leistung oder entsprechendes Talent versorgt zu werden.
    Ihnen wird langsam bewusst, das die Millionen importierten Jungmänner bestenfalls für Sex zu gebrauchen sind. Sicherheit und Versorgung haben diese nicht zu bieten.

    1. @ Ronald (heute 10:05 Uhr)
      “ […] Eine Handvoll ( weiblich gelesene) Menschen zeigen nur, das sie wohlstandsverwahrlost, chronisch sexuell unterversorgt und ohne einen Sinn für ihr „Leben“ gefunden zu haben, ihren Narzissmus ausleben. […]“

      In „Schloß Gripsholm“ zitiert Kurt Tucholsky folgendes „Rezept“:
      ______________________
      „Rp.
      Penis normalis
      dosim repetatur!“
      ______________________

  11. „WIR haben zwar über Jahre gesellschaftlich dekonstruiert, was ein Mann eigentlich ist – aber gleichzeitig wissen WIR nun seit Wochen, dass Männer das schlimmste Übel überhaupt sind.“

    Unverfängliche Einstiegsfrage zur Ostermontagsschlacht:

    Wer ist denn dieser „WIR“?

    RDL im Pluralis majestatis mit Bademantel?

    Die gesamte Overton-Belegschaft einschließlich Kabelhilfen?

    Einstürzende Neubauten?

    Die Männer (nur Ziss bitte und Blumenbachs kaukasischer Typ)?

    Die Volksgemeinschaft?

    Die Menschheitsfamilie?

    Zeugen Coronas?

    Das 66. Geschlecht während der Menopause?

    Kein Schneider?

    Magersüchtige Backfische aus Leverkusen-Fettehenne?

    Wenn´s der Mob ist, bitte hier entlang:

    Freitag Nacht, der Mob trifft sich im Sachsenhäuser Park
    Bier wird reichlich abgefüllt, bis keiner mehr g’rad laufen kann
    Dann zieh’n wir los, so gut es geht in die nächste Kneipe rein
    Keiner kann mehr g’rade steh’n, doch es wird noch weiter geh’n

  12. Das scheint mir ein weiterer Beleg dafür zu sein, daß wir es in der westlichen Welt – durch die Brille der Jung’schen Psychologie gesehen – mit einer Besessenheit durch den negativen Aspekt des Archetyps der „Großen Mutter“ zu tun haben.
    Hier wird das schön ausgeführt:
    https://academyofideas.com/2025/10/modern-man-possessed-terrible-mother-archetype/

    Die Folge ist Hass auf alles Männliche und eine kultische Verehrung von „Mutter Erde“. Dazu passt auch die Tendenz das „männliche Element“ Feuer in jeder Form abschaffen zu wollen. Keine Verbrennunsgmotoren, kein Öl und Gas, kein Holzofen weil Feinstaub, etc.

  13. Die natürliche Gesellschaftsformation ist doch das Matriarchat!

    Frauen sind im biologischen Leben (chatGPT ist geschlechtslos, liefert aber nette Bilder) das starke Geschlecht. Männer werden nur als Samenspender gebraucht. Durch ihre durch Phämole, Hormone gesteuerte Intuition nimmt die Frau in den ersten kurzen Augenblicken des Kennenlernes war, welche Gene eines Mannes am besten zu ihr passen. Dann können Körpersäfte einsetzen, die sowas wie Liebe erzeugen. Das ist die einfache biologische Wahrheit.

    In Gesellschaften niederer Produktivität werden Männer zur Nahrungsbeschaffung für ihre Nachkommen gebraucht. Diese werden von der Gemeinschaft der Frauen ernährt (Muttermilch zuerst) und großgezogen.

    In den rudimentären Versuchen eine sozialistische Gesellschaft aufzubauen, wie der DDR, hatten wir Frauen mehr Rechte und dominierten die Männer. Auf unseren Betriebsfesten suchten wir uns die Männer aus, mit denen wir uns vergnügen wollten. Sie folgten uns willig und ganz freiwillig. War eine Frau zu dumm richtig zu verhüten (geile Männer kümmern sich nicht um Verhütung, das ist Frauensache) dann konnte sie risikolos abtreiben. Männer, die gar nicht gebären können, sind zu „Lebensschützern“ degeneriert.

    Trotzdem ist es schön einen Mann an seiner Seite zu haben, besonders wenn er intelligent und charmant ist!

      1. @Phineas
        Diese Bemerkung ist völlig unangebracht.
        Was ist falsch daran, wenn man sich einen intelligenten und charmanten Menschen an seiner Seite wünscht?
        Deine Reaktion darauf lässt nur einen Schluss zu: Du fühlst Dich
        nicht angesprochen und damit zu kurz gekommen. Der Brunftschrei des Verlierers.
        Überdies: Man mag über Naomi denken, wie man will, aber dumm ist Sie mit Sicherheit nicht.

        1. „Diese Bemerkung ist völlig unangebracht“
          Gar nicht.
          Schon dein hochintelligenter Kommentar darauf, war es wert sie aufzuschreiben.

          1. o)))

            ++

            Berlin Ex (Ossi) Gespräch mit anderer Dame durch Zufall mitbekommen …

            “ Das einzige für was Wir Männer brauchen, macht ganze 13 cm Ihres Körpers aus“ … o))

            Das einzige was Ich übersehen hatte damals, Zynismus setzt Intellekt voraus ..

          2. @Phineas
            Mehr als dieses wirre Gebrabbel, fällt Dir dazu nicht ein?
            Nein, Du bist nicht zurückgeblieben, Du bist nur stehengeblieben. Irgendwo in Deiner Schnullerzeit.

    1. Hat die Dame schon mal über die Frage nachgedacht, warum sich dieses „natürliche Matriarchat“ nirgends auf der Welt dauerhaft behaupten konnte?

      Wenn ja, liegen Erkenntnisse vor?

    2. Bio-logisch nachvollziehbar, aber dennoch falsch.

      Es gibt Gründe, wieso bei der Spezies Mensch Männer nicht nach dem Zeugungsakt getötet werden (Gottesanbeterinnen) oder von selber sterben (Bienen), wie bei einigen Spezies im Tierreich. Leider ist dein Kommentar das „Stoßen ins selbe Horn“ der Gesellschaftszerstörer:*inninnen, die sich heute als „Feministinnen“ verstehen und damit kontraproduktiv. So wie ich keine PArtnerin als „schmückendes Anhängsel“ will, erwarte ich auch von Frauen, daß sie ihre Partner nicht einfach „leben lassen, weil er ja so nett ist“. Wir sind alle aufeinander angewiesen!

        1. Definiere „Intelligenz“!

          Weißt du, die ganze Gesellschaft fußt vor allem auf Menschen, die „unintelligenter“ Arbeit nachgehen. Weil es ohne die nicht geht. Und man unterschätzt den Wert der praktischen Erfahrung im, Leben eminent! Das ist auch eine Form von Intelligenz. Eben einem, die nicht auf einem abstrakten Niveau stattfindet, sondern eher im Unterbewußtsein.

          Wollen wir diese Menschen alle „wegwerfen“? Dann viel Spaß beim intellektuellen Gespräch über die Ursachen des Essensmangels im Supermarkt! Oder über das Leben ohne Häuser, die ja von „dummen BAuarbeitern“ gebaut wurden, und nicht von „hochintelligenten Sichtbeton-Fetisch-Architekten“, die mangels Ausbildung und Erfahrung wohl nicht mal wissen, wie man eine Hammer bedient!

          Wir können gern den Test machen und 100 Leute, so einen kompletten Querschnitt durch die Gesellschaft, in einem umzäunten Wald aussetzen. Und nach einem Jahr schauen wir nach, wer überlebt hat. Die „intelligenten“ Geisteswissenschaftler, die „unverzichtbaren“ BWLer“, oder die „dummen“ Handwerker. und Bauern….

          Deal?

          Ich hab mal eine schönen Spruch gelesen: Ein Ingenieur oder Wissenschaftler kann die die Hebelgesetze auswendig herbeten. Aber einen Hammer faßt er knapp unter dem Kopf an und kriegt den Nagel allenfalls krumgekloppt. Ein Zimmerer, der die Hebelgesetze nicht aufsagen kann, hat mit dem Nagel keine Probleme. Und mit vielem anderne auch nicht. Er wendet die Naturgesetze an, ohne sie auswendig zu können. Einfach so.

          1. Horch zu! Ich hab das eher amüsiert gelesen und geschrieben.

            Ich bin vom Dorf. Monotone, auch dreckige Arbeit kenn ich.
            Hier sucht man sich Leute mit denen man gut kann und hilft sich gegenseitig. Ohne Intelligenztest. Es gibt aber gewisse Personen, die glauben, herablassend reagieren zu müssen, bloß weil eine Frau eine Tätigkeit ausübt, die als eher unüblich für Frauen angesehen wird. Die müssen draußen bleiben.

    3. Die DDR Frauen waren schon intelligent, besonders die unverheirateten von den bewaffneten Organen. Nach dem Ende ihrer Karrieremöglichkeiten in der DDR konnten sie sich umorientieren und nicht wenige haben dazu freiwillig die bereitgestellten Möglichkeiten des neuen Systems genutzt. Sie hatten ja reichlich Erfahrungen von den Betriebsfesten.

    4. Tatsächlich habe ich mehr Frauen kennengelernt, die das Kondom weglassen wollten als ich selbst. Zum Glück bin ich vasektomiert und nutze PreP.
      Das Frauen Männer dominieren ist schon korrekt, das Buch „der dressierte Mann“ beschreibt es ganz gut. Ob aber die entwickelte Gesellschaft ohne Männer bestehen kann, bezweifle ich doch stark. Nach wie vor suchen sich Frauen lieber Wohlfühlberufe aus, auf die die Gesellschaft locker verzichten kann. Man kann sich ja fragen was wichtiger ist, eine Kindergärtnerin oder ein Elektriker? Kinderbetreuung oder Elektrizität. Als vor ein paar Monaten der Strom in Teilen Berlins weg war, musste die Gegend wo das passiert ist, evakuiert werden. Gleiches habe ich nie gehört wenn die Kitas gestreikt haben.
      Deswegen – immer vorsichtig sein, sonst kochst du bald am Lagerfeuer.

    5. Du sprichst mir aus der Seele..
      Um diesen Kommentar zu lesen mußte ich die ganze Scheiße vorher kurz überfliegen um diesen Beitrag zu finden
      DANKE

    6. Liebe Naomi, ein egoistisches narzisstisches A…loch bleibt ein egoistisches narzisstisches A…loch, ob es nun männlich, weiblich oder (angeblich) irgendetwas dazwischen ist. Wollen wir Gleichberechtigung, Augenhöhe und gedeihliche Kommunikation, ist eine grundsätzliche Über- oder Unterordnung nicht zielführend, sondern verharrt eigentlich nur in umgedrehten Archetypen. Fortschritt erzielen wir nur miteinander, nicht gegeneinander.

    7. „Auf unseren Betriebsfesten suchten wir uns die Männer aus, mit denen wir uns vergnügen wollten. Sie folgten uns willig und ganz freiwillig. “

      Ja einige Damen dann umgefallen sind ,weil zu viel Alkohol …

      Ich war so nett und wollte eine dieser Frauen mit Kollegen an die Fische Luft bringen, ( Ich die Beine, der andere Ihre Arme) bis ich mitbekommen habe das meine Hände voller Urin waren. o))
      Und Intellekt, das ist wie mit Bergen auch, man kann erst über diesen hinwegblicken wenn man diesen erklommen hat o(

      1. „Auf unseren Betriebsfesten suchten wir uns die Männer aus, mit denen wir uns vergnügen wollten.“

        Acha, jetzt versteht man, warum @Naomi in der jüngsten Vergangenheit hier ihre Roberto! Roberto! -Avancen gestartet hat -und nicht umgekehrt.

    8. „Trotzdem ist es schön einen Mann an seiner Seite zu haben, besonders wenn er intelligent und charmant ist!“

      Ich will ´nen Kauboi als Mann!

    9. Momentan 24 Antworten auf diesen Kommentar von Naomi.
      Es war ja zu erwarten, dass ein derart entgleister, dümmlicher und überheblicher Kommentar viele Reaktionen hervorruft.

      Mit solchen Frauen – so sie überhaupt eine ist – zu diskutieren ist meiner Erfahrung nach sinnlos, sie sind voll von Gift und versuchen, dieses Gift auf möglichst viele andere Menschen, vorzugsweise ebenfalls Frauen, auszubreiten. Und ja – Frauen sind auch immer besonders empfänglich für Gift, welches ihre latenten Minderwertigkeitskomplexe füttert.

      Meine Erfahrung im Zusammenhang mit meiner Partnersuche vor vielen Jahren war: die meisten Frauen leiden sehr in ihrer Einsamkeit. Gehen brav jeden Tag hübsch aufgemacht und gekleidet arbeiten, zuhause verrecken sie schier vor Sehnsucht nach einer Zweisamkeit, welche es, meist aufgrund zu hoher Anspüche, für sie nicht gibt.
      Und dann geibt es dann noch diese Frauen – denke, Naomi könnte so eine sein – welche ebenfalls schier verrecken in ihrem selbst verursachten Unglück, aber dann am meisten Glück empfinden, wenn sie ihr Gift, ihre Wut über die Ungerechtigkeit des Lebens ihnen gegenüber (dass das Leben nicht erkennt, dass sie eigentlich die Sissi sind) anderen Frauen injizieren können – mit der Befriedigung, weitere an sich zufriedene Frauenleben zerstören zu können.
      Selbst in naher Bekanntschaft mehrfach miterleben könnnen.

      Generell halte ich solche Frauen für armselig, aber auch für sehr gefährlich: Gift für die Gesellschaft.

  14. Der Autor spricht von „Mainstreamkultur“. Nun handelt es sich beim zelebrierten Männerhass nicht um eine Mainstreamkultur, sondern um eine schrille Minderheit. Die Einflusskampagnen dieser schrillen Minderheit werden überwiegend staatlich finanziert und über staatliche Propaganda-Medien verbreitet. Bei der aktuellen Kampagne geht es darum, mittels Klarnamenpflicht Zensur im Netz zu verschärfen.

    Wer diese staatlichen Einflusskampagnen als Mehrheitskultur verkauft, geht ihnen bereits auf den Leim. Es ist ein Medienspektakel im Sinne von „Teile und Herrsche“. Frauen gegen Männer, „Linke“ gegen „Rechte“. Wer da mitmacht, ist ein braver Untertan.

    1. @ Sikkimoto
      Klar doch. Der Herr Autor hätte natürlich auch den geplanten Intrigantenstadl, nebst Zeitangaben (es begann im Jahre 2024), noch etwas näher erörtern können. Es geht selbstverständlich in erster Linie um die Internet-Klarnamenpflicht um den Datenschutz, soweit noch vorhanden, weiter auszuhebeln und die Verfolgungen, plus Zensur, zu legalisieren.
      Stichworte: Innenmi(ni)sterin/staatlich finanzierte NoGO: HateAid, Anna-Lena von Hodenberg/Spiegel/Propagandasender: ÖRR/NoGOs: Demos.
      Entsprechend angeschoben entwickelte sich ein Selbstläufer, wie gehabt.
      Mahatma Propagandix, Dr. Josef Goebbels, wäre wohl etwas gerissener vorgegangen, aber hey, wir leben im Jahr 2026.
      https://de.wikipedia.org/wiki/HateAid

  15. Am besten nur mit leerem Magen anschauen, oder eben eine Mülltüte fürs Rückwärts-Frühstück bereithalten. Auftritt „Leonie Löwenherz“

    https://youtu.be/f7kDLRZpjo4?t=2272

    Wo ist „Hate Aid“, wenn man sie mal braucht?
    Übrigens ist diese ganze Folge von „Sachlich richtig“ empfehlenswert.

    1. Diese junge Frau tun mir eigentlich nur leid. Mit spätestens 60 wird sie erkennen müssen, dass ihr übertriebener Individualismus und ihr krankhafter Männerhass sie zu einer einsamen und verhärmten alten Schachtel gemacht hat.

  16. ……….. gibt es nichts Wichtigeres auf dieser Welt, als sich in diesen Schwachsinn hineinziehen zu lassen, der minutiös und seit langem geplant, die vielleicht extremste Form der Dekadenz ist : der Kampf FRAU vs MANN …..??? In verschiedenen
    Großstädten soll es ja bereits vorkommen, dass Männer beim Erblicken von Hordenfrauen auf der Straße sich heimlich in die Hose fassen um sich so zu überzeugen, dass der geliebte Petermann noch da ist, man weiß ja nie, was noch kommt….
    Ich hab mir den Wachwechsel vom PATRI- zum MATRIARCHAT immer ein wenig charmanter vorgestellt, naiv wie man als Mann nunmal ist, aber so tristesse wie im Augenblick, ……. ne, Folks, dat macht kein Schpass.

  17. … umso weniger verstehe ich Frauen vom Schlage UvdL, Kallas, etc.! Und Frauen die im Kolonialparlament Knesset die Todesstrafe für Palästinenser fordern und feiern, und Frauen die sich freiwillig zu Militärdiensten melden, und …. et cetera pp!

  18. Der Gesellschaft geht es schlecht, aber einem großen Teil der in ihr lebenden Menschen geht es gut um nicht zu sagen zu gut Was zur Folge hat, daß man sich allzugerne auf Nebenkriegsschauplätze locken läßt, die die aufgewendete Aufmerksamkeit gar nicht verdienen. Und dann nicht mehr die wahren Probleme erkennen kann resp. will. Deswegen erregen wir uns über Ulmen und nicht über Trump.

  19. Hier einige statistische Ergebnisse.
    Bei Frauen ist die Orgasmushäufigkeit niedriger als bei Männern, Lustverlust durch Stress und körperliche Beschwerden sind dagegen häufiger. Während früher Frauen mit Orgasmusschwierigkeiten zum Therapeuten gingen, weil sie merkten, dass es nicht am Partner liegt, ist heutzutage klar, wer ist schuld daran ist, die Männer. (Tatsächlich sind wohl manche ziemlich ungeschickt.) HateSex ist dann sozusagen die Parole und Männerhass dazu. Den Frauen wird eingeredet, sie sollten keine Sexualobjekte sein, Kleidungsvorschriften verbieten, Netztops ohne BH zu tragen, und sie sollten sich keinen Schönheitsidealen unterwerfen und hätten das Recht fett zu sein.
    Und noch was anderes dazu: Der sogenannten family conflict research ergab, dass Frauen häufiger körperliche Auseinandersetzungen beginnen oder leichte Formen von Gewalt ausüben z. B. Schubsen, Kratzen, Ohrfeigen. Dazu gibt es einen Artikel im Ärzteblatt. Man sollte auch wissen, dass ohrnahe Gewalteinwirkung häufig zu Schwerhörigkeit führt, wie die Ohrenärzte feststellen.
    Und nun zur Frage, ob Frauen am Kolonialismus beteiligt waren. Mit dem Sepoy-Aufstand wurde die Ostindien-Kompanie nicht fertig. Der Aufstand wurde brutal niedergeschlagen durch reguläre britische Armee-Einheiten. Mit dem Government of India Act (1858) ging danach die Herrschaft über Indien von der Britischen Ostindien-Kompanie direkt an die britische Krone über. Königin Victoria war von 1837 bis 1901 Monarchin des Vereinigten Königreichs. Sie wurde 1876 zusätzlich zur „Kaiserin von Indien“ (Empress of India) ausgerufen.
    Es ist halt Politik in Deutschland, verschiedene Gruppen gegeneinander aufzuhetzen, besonders Frauen gegen Männer, was wirklich an die Wurzeln geht. Divide et impera. Laut einer Studie des Kinsey Institute haben Menschen unter 30 heute deutlich seltener Sex als vor 10–20 Jahren. In den USA hat sich der Anteil der 18- bis 29-Jährigen, die ein Jahr lang keinen Sex hatten, fast verdoppelt.

  20. Welch‘ Sammelsurium an Phrasen und mimimi.

    „Wenn Gewalt ins Spiel kommt, sind es Männer, die diese anwenden. Besonders gerne gegen Frauen – und am liebsten gegen die eigene Partnerin.“
    Statistisch ist die Zuordnung (ohne Dunkelziffer) belegbar. Und man(n) nimmt im Fall der Fälle was verfügbar und hinter verschlossenen Türen unproblematisch greifbar ist, statt in der Öffentlichkeit aufzufallen.
    Interessanterweise fand sich bei OM jedoch nie ein minimales Interesse an Gewalt, Mißbrauch, Vergewaltigungen in der realen Welt. Stattdessen schwimmt man sich aktuell beim digitalen „frei“.

    „Im Zuge der Debatte um die Ehestreitigkeiten ..“
    Wer debattiert denn hier und rennt der neuen Sau, die durch’s Dorf getrieben wird, hinterher?

    „Keine Ahnung, was dieser Ulmen wirklich getan hat ..“
    Genau darum sollte man sich tunlichst mit Wichtigerem befassen, oder schweigen.

    „Dass Männer häufiger physische Gewalt anwenden als Frauen – geschenkt.“
    Steht zwar im Widerspruch zum vorher polemisch Geschriebenen, aber egal.

    „Männer sind aber auch, das ist die andere Seite der Medaille, häufiger Opfer von Gewalt. Männer haben mehr tödliche Arbeitsunfälle.“
    Aha – häufiger Opfer von Gewalt? Erläuterung wäre zwar hilfreich gewesen, aber in Kleinigkeiten sollte man großzügig sein.
    Und ja – beim Abputzen von Pos, Haare schneiden, Kassieren etc. bricht man/frau sich überaus selten das Genick, weil sie z.B. vom Dach fällt. Komisch.

    „Und ja, trotz den Beteuerungen der Geschlechtergleichheit, werden auch in der Zukunft zuallererst Männer herangezogen, um im Ernstfall ihr Leben an einer gottverlassenen Front zu lassen.“
    Wenn das als schreiende Ungleichbehandlung im Geschlechterkampf empfunden wird, sollte man(n) dann prinzipiell auch seine Einkünfte/Rente auf das Niveau von (physisch anders konstruierter) Frau absenken, Kinder bekommen, selbst für alles sorgen; ABER vor allem: NICHT der EIGENEN Tochter anraten, das Land zu verlassen, wenn es eng wird. Wirkt eher lächerlich!

    „Die Mehrzahl derer, die auf der Straße leben sind Männer.“
    Auch da fehlen, wie prinzipiell, Fakten, Zahlen (über Männer, Frauen, Jugendliche).
    Aber was ist der Wunsch hinter dieser „Aussage“?
    Eine paritätische Aufteilung bzw. verpflichtende Quoten?

    „Männer können hoch hinaus. Aber nicht jeder Mann ist potenziell mächtig, potenziell reich, potenziell für Großes vorbestimmt.Die Herkunft macht es – in Deutschland mehr als in anderen Staaten, die gesellschaftlichen Schichten sind zuweilen kaum durchlässig.“
    Deutsche Frauen – höret den LaPuentischen Weck/Ruf.
    Von diesen „Härten“ sind NUR Männer betroffen.

    Verdammt – wieder Lebenszeit für das Lesen nutz- und sinnloser Texte verschwendet. Aber für einen Lacher hat dieser immerhin gereicht.
    Und NEIN – ich muss keine Frau sein, um diesen Erguss korrekt einzuordnen.

      1. @Zebraherz: Absolut Null Zustimmung.
        Die meisten Ihrer Beiträge weiß ich sehr zu schätzen, aber was Sie an dem Quark des Vorposters gut finden, erschließt sich mir überhaupt nicht.
        Aber ich habe Herrn oder Frau @Ach so ein bisschen auf die Sprünge geholfen

    1. @Ach so: Roberto De Lapuente schreibt sehr oft Dinge, die mir komplett missfallen bzw. stinken, aber das hier ist ein ausgezeichneter Beitrag und außer inhaltsleerem Rumgenöle ist Ihnen als Antwort nicht viel eingefallen.

      Da ich aktuell weder Zeit noch Lust habe, auf alles in Ihrem Kommentar einzugehen, möchte ich Ihnen wenigstens in ein paar Punkten unter die Arme greifen.
      Zitat:“ „Männer sind aber auch, das ist die andere Seite der Medaille, häufiger Opfer von Gewalt. Männer haben mehr tödliche Arbeitsunfälle.“ Aha – häufiger Opfer von Gewalt? Erläuterung wäre zwar hilfreich gewesen, aber in Kleinigkeiten sollte man großzügig sein.“
      Statistik Opfer von polizeilich erfassten Gewalttaten 2024 in Deutschland: 182.000 Männer und circa 78.600 Frauen.
      Quelle mit Angaben über einen Zeitraum von 10 Jahren: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1561134/umfrage/opfer-von-gewaltkriminalitaet-in-deutschland-nach-geschlecht/

      Tödliche Arbeitsunfälle, Quelle KI gemäß statistischem Bundesamt: „Tödliche Arbeitsunfälle betreffen überwiegend Männer, die rund 93–94 % der Opfer ausmachen. Ursache ist die stärkere Beschäftigung in Risikobranchen wie Bau, Forstwirtschaft und Schwerindustrie. Frauen verunfallen seltener tödlich (ca. 7 % der Fälle), sind jedoch bei Wegeunfällen häufiger betroffen.“

      Zitat: „„Die Mehrzahl derer, die auf der Straße leben sind Männer.“
      Auch da fehlen, wie prinzipiell, Fakten, Zahlen (über Männer, Frauen, Jugendliche).
      Aber was ist der Wunsch hinter dieser „Aussage“?
      Eine paritätische Aufteilung bzw. verpflichtende Quoten?“
      Quelle KI: „Anfang 2024 waren 78,2 Prozent der Wohnungslosen ohne Unterkunft (Obdachlose), 56,7 Prozent der verdeckt Wohnungslosen und 55 Prozent der untergebrachten Wohnungslosen in Deutschland Männer. Damit war der Männeranteil in allen Gruppen höher als jener der Frauen.“

      So, ich hoffe, das reicht fürs erste, um zu belegen, was für einen ignoranten Blödsinn Sie geschrieben haben.

      1. Was Sie als „ausgezeichneter Beitrag“ betrachten, sei Ihnen unbenommen.
        Auch wenn es Ihre Art zu sein scheint, anderen Ihre persönlichen Ansichten aus der Froschperspektive mitzuteilen, ist Ihre Meinung ausschließlich für Sie relevant.

        Darüber hinaus empfehle ich dringend, am persönlichen Textverständnis zu arbeiten.
        Die KI kann schließlich keine Wunder vollbringend, denn“wo es künstliche Intelligenz gibt, gibt es auch natürliche Dummheit.“

        1. @Ach so: „Darüber hinaus empfehle ich dringend, am persönlichen Textverständnis zu arbeiten.
          Die KI kann schließlich keine Wunder vollbringend, denn “wo es künstliche Intelligenz gibt, gibt es auch natürliche Dummheit.““

          Wenn Sie darauf hinaus wollen, dass die von mir erwähnten KI-Informationen zu den genannten Zahlen falsch sind, dann widerlegen Sie sie doch!

  21. @Roberto de Lapuente

    Wie immer voll ins Schwarze getoffen 😉

    Übrigens gibt es sogar in deutschen Dialekten noch Überreste alter patriarchaler Strukturen:

    Stichwort „allemannnisch“.

    Die „Alamannen“ oder „Allemannen“, wie es modern heißt, waren „ein germanischer Volksstamm“, der sich einfach, in alten patriarchalen Zeiten, über Männer unterschiedlichster Stammesherkunft zusammen fand, die beschlossen den römischen Limes gemeinsam statt einsam zu stürmen *grins*

    Heute müßte es doch eigentlich „allemannfrautransischhomosexuellhetrosexillischkindischegalwelcherHerkunft“ heißen….*grins* 😉

    Oder?

    Da haben sich doch sicher nicht nur Männer zusammengeschlossen?

    Da waren auch Frauen, diverse Personen, Kinder, ältere Menschen usw. usf. 😉

    Übrigens die „Alle-mannen“ waren ja auch ein frühes Vielvölkergemisch….aber das ist ein anderes Thema, dass ich hier nicht weiter vertiefen will 😉

    Ironische Grüße
    Bernie

  22. Etwas zugespitzt.
    Zwei Anmerkungen: „Transmänner sind Männer.“ Augen auf bei der Geschlechtswahl 😉.
    Wie wäre esmit einem Wehrstreik? Keiner der bösen Männergreift mehr zur Waffe.

  23. Können wir bitte damit beginnen, die Sekte auszulachen für ihren ausgemachten Blödsinn? Das dümmste, was man machen kann, ist sie ernst zu nehmen. Und wir sollten damit beginnen, jeden auszulachen, der sie ernstnimmt. Sonst hört diese komplette Idiotie nie auf relevant zu sein.

    1. „Das dümmste, was man machen kann, ist sie ernst zu nehmen.“
      Das dümmste, was man machen kann, ist sie nicht ernst zu nehmen, denn diese Sekte hat Folgen, die längst offensichtlich und massiv sind.

  24. hände weg vom muttermythos, der, wie einiges andere aus unserer nazi-vorgeschichte, weiterlebt –
    fakt ist, daß auch frauen ihre kinder physisch und psychisch mißhandeln – unter den „zeuginnen coronas“ scheinen mir viele zu sein, die ihre kiddies inzwischen als störfaktor bei ihrer üpüd-tätigkeit betrachten –
    jeder erwachsene mensch sollte sich (auch angesichts unserer wiedererweckten kriegsbegeisterung) mit alice millers werk befassen (z.b. „du sollst nicht merken“ und „am anfang war erziehung“), das dem geneigten leser augen und seele zu öffnen vermag –

    1. „fakt ist, daß auch frauen ihre kinder physisch und psychisch mißhandeln“
      Kindermord durch Eltern? 80 oder 90% Mutti. Von wegen „auch“, gleich nach „hände weg vom muttermythos“. Es muß immer der Mann sein, nicht wahr.

  25. Immer diese Zugeständnisse (ich möchte es nicht gleich Anbiederung nennen, weil ansonsten trifft der Artikel den Nagel ja durchaus auf den Kopf) an diese braune Brühe….

    „Dass Männer häufiger physische Gewalt anwenden als Frauen – geschenkt.“

    Selbst dahinter möchte ich ein Fragezeichen setzen. Die Wahrscheinlichkeit mag da sein. Dafür greifen Frauen häufiger zu psychologischer Gewalt (wie eben auch in der Causa Ulmen-Fernandes und der daraus resultierenden öffentlichen Hexenjagd, bloß dass es heute keine Rothaarigen mehr sind, denen misstraut wird…). Es geht aber auch ein bißchen darum, WAS man als „physische Gewalt“ betrachtet. Wenn eine Frau einem Mann eine scheuert, weil sie meint er sei ihr zu nahe getreten…. ich hab noch keinen Mann gesehen oder gehört, der eine Frau deswegen angezeigt hätte, auch weil das damit zu tun hat, dass die Frau ihn beschämt hat und er ohnehin fürchten muss, dass wenn die Frau dann sagt „er hat mich belästigt“ er nochmal den Kürzeren zieht.

    1. „WAS man als „physische Gewalt“ betrachtet“
      Wenn man weiß, das etwa, ernsthaft, an den Haare ziehen in der Schule als sexualisierte Gewalt gezählt wird, gibt man jede Umfrage und „Untersuchung“ zur geschlechterspezifischen Gewalt auf, taugt alles nichts (und als Umfragen ja ohnehin nicht).

  26. Es gibt eine ganz einfache Lösung, Männer und Frauen werden einfach getrennt. Wer nicht Homosexuell ist, muß dann halt ein paar Generationen auf Sex verzichten. Nebenbei erledigt sich die ganze Problematik dadurch nach ein paar Generationen von selbst.
    Diese „Identitätskriege“ leerer Gestalten auf der suche nach Schwarz Weiß Szenen weil ihr Binäres Denken nicht mehr an Weltsicht zulässt/hergibt. Die sind jedenfalls so individuell wie es Autos oder Regenschirme auch sind, das ihre Führer regelmäßig auf die Idee kommen die für ihren Wahn zum krepieren zu schicken. Warum auch nicht, mit den richtigen Parolen dressiert marschieren die dann auch wieder bis Moskau. Also theoretisch, wenn es nicgt freundlicherweise so etwas wie Atomwaffen gibt.
    Jedenfalls ist das ganze so das übliche theater wenn die Mischung von Dekadenz, Degeneration und Inzucht wieder richtig zuschlägt wie es momentan der fall ist. All die tünche der Regeln und Gesetze ist weg, da müssen sich die Untertanen doch einen grund für ihren Ablenkungskrieg gegen sich selbst finden.
    Und deshalb „Männer sind Schweine“ sangen schon die Ärzte.

  27. Verlust der Redlichkeit oder doch Glasperlenspielereien en l’art pour l’art?

    Diese Diskussion hier ist wieder einmal so bee-merrr-kennn-s-wert, ja, köööööööööööööstlichst.

    https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/john-lennon-und-yoko-ono-verschollener-bed-in-film-aufgetaucht-a-1260724.html

    P.S.
    Wieder einmal ein klasse Artikel von De Lapuente! Ich habe ihn als Glosse verstanden, nicht als Kommentar. Andererseits: Eine Glosse ist e i n e Sonderform des Kommentars. Anyway. – Frohe und Friedliche Ostern in Christus!

  28. In Summe ist mir die ganze westliche Ideologie (eine Mischung aus Hass, Überheblichkeit, Einbildung, Gewalt, vielfach auch genozidale Gewalt und Co) zuwider und auch zu unterkomplex. Ich hab genug davon. Sollen sie ihr Ding machen. Ich distanziere mich davon. Ich ziehe das Menschsein vor. Eine Gesellschaft voll von Hass ist nicht meine Gesellschaft, egal in welch überheblichen Tönen sie mir diese schmackhaft machen wollen, in welch soziale Zwänge sie mich reindrücken wollen. Lieber wähle ich die Freiheit (im Zweifel auch komplett alleine bzw. eher noch außerhalb dieser aggressiven Hass-Bubble, also außerhalb des Westens), als mir das zu geben.

    Hier übrigens ein tolles Video mit Ballweg:

    https://www.youtube.com/watch?v=94GVwFposEs

    Ich denke in vielem stimmen wir nicht überein, aber dieses Video kann ich komplett unterstreichen… Auch sein Statement zum Schluss nicht mehr darauf zu hoffen, dass einen Parteien erretten werden – als Beispiel nennt er Trump, der sich vom angeblichen Friedensengel zum Kriegsfürsten gewandelt hat – gefällt mir. Gemeint war mutmaßlich die Hoffnung, die von Vielen in die AfD gesteckt wird…

    Wir müssen uns endlich eingestehen, dass all das, was uns erzählt wurde von der liberalen, weltoffenen, westlichen Demokratie, Menschenrechte, Rechtstaatlichkeit etc. eine Illusion war und ist. Liberal ist hier überhaupt nichts. Ich finde diese Gesellschaft stockkonservativ. Und damit verbinde ich etwas Anderes als Lapuente… Damit verbinde ich eine Gesellschaft, die nicht bereit ist etwas zu akzeptieren, was nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Dh wenn jetzt das Thema ist Männer zu hassen, dann soll das jetzt bitte allgemeingültiges Gesellschaftsgut sein. Eine andere, differenziertere Sicht, wird nicht akzeptiert, ja abgelehnt und bekämpft. Und außerdem lehne ich Gewalt und Hass ganz grundsätzlich ab, egal, wie man mich zu ködern versucht. Ich hasse keine Russen, keine Flüchtlinge, keine Männlichkeit etc. pp. Sie reden immer davon Hatespeech bekämpfen zu wollen, aber sie verkörpern genau das, diesen Hass, also das, was sie vorgeben angeblich zu bekämpfen.

    Anderes Beispiel von Konservativismus: wenn jemand gendern will, soll er / sie / es das gerne machen. Mir egal. ABER: ich lasse mir das nicht aufzwingen mich genauso zu verhalten. Für mich ist jegliche Form von Korsett – egal ob alte oder neue Gedankenmodelle – Konservativismus! Und das lehne ich grundweg ab, IMMER.

  29. Aufmerksamkeitsfehlsteuerung ät its best.

    Was täten die Verblöder denn, wenn man ihnen nicht aus allen Richtungen Aufmerksamkeit zuschustern würde?

    1. bitte _nicht_ schon wieder.
      Solch einen Käse haben „wir“ doch vor Jahren schon anhand von Michelle Ob_a-Ma duchdekliniert.

  30. Die Justizministerin hat ein Gesetz in der Schublade zur Kontrolle der Internetnutzung und Ausschaltung politisch Andersdenkender. Das ist seit Längerem Konsens der regierenden Parteien (CDU/CSU/SPD/Grüne). Es gab und gibt Versuche, dies mit dem „Schutz von Kindern“ zu begründen und jetzt eben Frauen.

    Es gibt NGOs, die sich diesem Thema widmen, auch weil es Lebensinhalt sein kann, weil es Geld bringt und andere Themen schon besetzt sind. Frau Fernandez hat anscheinend schon länger Kontakt, vielleicht auch, um der eigenen übergriffigen Vergangenheit zu entkommen. (Es gibt da so Videos)

    Wir sind in einer Zeit des Betroffenheitsjournalismus und der emotionalen Besetzung von Themen. Das hat auch mit abnehmender Bildung und abnehmenden intellektuellen Fähigkeiten zu tun. Die eigene Meinung wird von vielen für ein faktengestütztes Argument gehalten. „Ich schreie, also bin ich“.

    Was wir auch sehen, ist die Übernahme von Themen aus dem Umkreis der „anglo-saxon academic ivory towers“, wie BLM, anti-colonisation, gender, race, cultural appropriation und community“. Das ist am Entstehungsort bestenfalls problematisch und jenseits davon ein Desaster.

    Was wir haben, sind Themen, die es erlauben, die Menschen in Kategorien einzuteilen: Wir und die. Wir sind die Opfer, daher müssen die anderen die Täter sein. Es entstehen „communities“ aus wenigen realen Betroffenen und sehr vielen vermeintlichen, imaginierten Opfern und natürlich Aktivisten, die für die „gute“ Sache kämpfen, auf die Straße gehen oder sich auf ihr festkleben. Dem echten Aktivisten ist die Sache egal, nur die Aktion zählt: „Ich war dabei“. Genauso wie der Uropa beim Marsch auf die Feldherrnhalle dabei war. Sehr wichtig ist natürlich auch die finanzielle Komponente, ohne Geld ist das kein Spaß.

    Das gilt bei den Großen im Aktivistenbiotop wie Oxfam und Greenpeace und natürlich bei den kleinen NGOs, die je nach Situation aufpoppen, um uns mit aufgehaltener Hand auf die Gefahren der Welt aufmerksam zu machen: Klima, Umwelt, Kinder, Ausländer, Inländer und jetzt auch Frauen.

    Wen wir bei dieser Debatte nicht vergessen wollen und können, ist die glücklicherweise kleine Zahl an Psychopathen beiderlei Geschlechts (tertium non datur), die jeden und alles hassen, oft auch sich selbst, und die Schuld für Alles.
    Der Satz „Alle Männer sind“, wie auch der Satz „Alle Frauen sind“, ist, wenn es keine Zuschreibung von konkreten Eigenschaften und Zuständen ist, einfach falsch. Sie sagen aber sehr viel über den Geisteszustand der betreffenden Person und der Gesellschaft aus.

    Männer und Frauen sind die Eltern von Kindern, die später als Männer und Frauen Mitmenschen, Kollegen, Freunde und Partner und vielleicht Eltern werden. Wie kann man so hasserfüllt über seine nächsten Mitmenschen sprechen und erwarten, mit ihnen Teil einer Gesellschaft zu werden?

    Was wir auch nicht ignorieren sollten, ist die Metaebene. Warum gibt es solche Themen, warum werden sie initiiert und unterstützt, jenseits des Unmittelbaren, hier der Internetkontrolle?
    Diese Themen sind nützlich, weil sie die Gesellschaft spalten, weil diese wirren Diskussionen die Menschen davon abhalten, die Wirklichkeit zu hinterfragen. Und das ist die Ökonomie: Wer besitzt, wer kontrolliert die Finanz- und Warenströme und wer entscheidet.

    1. Deine Suada ist genau so von Hass zerfressen, wie du es abzulehnen vorgibst.
      Zudem rhetorisch ohne besondere Schöpfungshöhe oder Differentation.

      1. Wen hasse ich denn nach Ihrer von Schöpfungshöhe durchtränkten Replik?
        Übrigens sehr bemerkenswert mit einem ad hominem „Hass“ vorzuwerfen.

  31. Das Gehabe und Gewese um Männlichkeit war mir von klein auf suspekt. Was keine Überraschung ist, wenn in einem prekären und sonstigem Frauenhaushalt mit Mutter und Schwestern aufgewachsen wird. Da sich alle männlichen Begegnungen, die auch nur in der Nähe von Vorbild oder Vaterfigur lokalisiert waren, als vollständige Versager herausstellten, entwickelte ich einen zünftigen Männerhass (ich vergesse immer den Fachbegriff, vielleicht mag jemand mit der männlichen Variante des „Misogyn“ aushelfen).

    Nun kann auch ich mich nicht vom Umstand des Dazulernens freisprechen und musste mit der Zeit erkennen, dass Frauen keinen Deut besser sind. Sie haben nur andere Werkzeuge, die an anderen Stellen angesetzt werden. Die Tage flötete mir eine Frau diesen dämlichen Refrain des Ärzte-Songs »Männer sind Schweine« zu und zitierte korrekt weiter, »Ausnahmen gibt es leider keine«, mit dem folgenden Hinweis, dass sie so sozialisiert worden sei.

    Tja, sie wissen es, die Frauen, und sie wollen das auch, aber in ihrer prinzessinenhaften Arroganz meinen sie, das Schwein so kontrollieren zu können, dass es kein Schwein zu ihnen ist, denn ansonsten ist es ein Vorteil. Und wenn die Manipulationen irgendwann nicht mehr funzen, der Prinzessinentraum schief geht, dann sind natürlich die Männer schuldig, denn Prinzessin wird sich nie eingestehen, dass sie versagt hat. An wen erinnert das?

    Am Ende ist es natürliche Selektion, bei der wirklich niemand sagen kann, „ich bin unschuldig und habe das nicht gewusst“. Das Stadium der Altersmilde habe ich noch nicht erreicht, Angst vor einem Alleinsein kenne ich auch nicht, was mich seit einer Weile ein Misanthrop sein lässt.
     
     
    Btw. denke und weiß ich, dass Die Ärzte unrecht haben: Es gibt Ausnahmen, auf allen Seiten, wenige, doch sie existieren, denn ich bin ihnen begegnet. Deswegen sage ich es abschließend gerade heraus: Ich stehe nicht auf Prinzessinnen, ich stehe auf Königinnen.
     
     
    So, jetzt habe ich hier ein Paar Schuhe hingestellt, vielleicht passen sie jemandem.

  32. „Viele von ihnen verdrehen die Augen, wenn ihre Geschlechtsgenossinnen so tun, als würde sie in der Gesellschaft nur von männlichen KZ-Wärtern drangsaliert.“
    Es gibt ebensowenig verschiedene Feminismen, wie es verschiedene Stalinismen gibt. Vielmehr steht zu vermuten, das die extremen Forderungen und Anschuldigungen nur als Anker dienen, „Seht ihr, wir sind doch ganz vernünftig“.
    Zudem gilt, das jede Frau Feministin ist. Noch nie habe ich vernommen, das eine mal auf einen Vorteil verzichtet oder dem Manne gleiche Pflichten für sich gefordert hat. Nein, jedes der sich noch immer vermehrenden Gimmicks wird mitgenommen.

      1. Immer noch beim Klimawandel…Gääääähn
        Denn das ist einer der vorgeschobenen Gründe, respektive Rechtfertigungen, oder gar Religion, warum wir überhaupt soweit gekommen sind.
        Deswegen kämpfe ich auch schon über 30 Jahre dagegen an.
        Nicht vergessen, ich habe immer Recht gehabt…einfach mal meine Einträge der letzten Jahre hier durchgehen…

    1. @ Arthus Dent und Mitleser

      Die werden uns alles nehmen, jetzt ganz neu auch die Männlichkeit.

      Na, hoffentlich! Niemand braucht solch identitären Unsinn wie „Nation“, „Geschlecht“, „Religion“, „Rasse“ etc. Das sind alles leere Masken. Sie dienen einzig der Anpassung an die gesetzten Normen und zum Füllen der inneren Leere. Und dem Abwerten anderer! Der „fiesen Maskus“, der „pösen Ausländer“, der „bedrohlichen Vatniks“…

      Nicht falsch verstehen – jeder kommt irgendwoher (im Zweifelsfall aus seiner Mama), jeder glaubt an irgendwas (und sei es an die Nichtexistenz Gottes) und jeder hat auch eine Hautfarbe und etwas (nicht) zwischen den Beinen hängen. Aber das ist doch noch lange kein Grund einen Stadel draus zu machen oder sich für etwas Besseres zu erachten! Es braucht weder woke 4B-Feministas noch maskulinistische Pick up Artists, deren „Männlichkeit“ sich in Bartwachsenlassen und NLP-Lernens zwecks Frauenflachlegen erschöpft.

      Die ganze identitäre Spaltung der Bevölkerung in antagonistische Geschlechter, Religionen, Ethnien etc. nutzt einzig und allein der herrschenden Klasse. Das ist divide et impera 101. Und das sollten gerade Sie doch eigentlich wissen.

      Diese seit den Wenden von 1982 und 1989 ff. zunehmende Segmentierung hält auf jeden Fall nur die Leute davon ab, sich überhaupt als echte, mitfühlende, menschliche Wesen zu begreifen! Geschweige denn zu begegnen! Sobald Leute Masken aufsetzen – und sei es Identitätsmasken – entfernen Sie sich von ihrer authentischen Empfindungsfähigkeit. Das ist nichts als innere Versklavung zwecks Abwehr von Verletzlichkeit und Erinnerung an die Brechung in der Kindheit.

      Die heutige Gesellschaftsbühne ist wirklich nur eine Bühne, eine Manege, ein Schauspiel. Ein einziges Spektakel, wo viele, allzu viele versuchen ihre Maske mit moralischem Glanz zu lackieren und mit bedruckten Zettelchen aufzuwerten. Der eigentliche Mensch, der authentische Mensch – der ist darunter doch längst verloren gegangen.

      Der logische Weg für den freien Geist wäre es nun, die olle Bühne zu verlassen, die Maske abzunehmen und einfach zu sagen: „Ich bin genug, so wie ich bin – und du bist es auch.“

      1. Wenn wir uns nicht einmal mit dem identifizieren, was uns die Natur tatsächlich mit gegeben hat, dann sind wir wirklich am Ende.
        Ich hatte nichts gegenteiliges behauptet und schon gar nicht habe ich dem Männerwahn gehuldigt, oder mir gar etwas drauf eingebildet.

        1. „Männlichkeit“ ist aber nicht von Natur gegeben, „Männlichkeit“ ist – wie „Weiblichkeit“ etc. – ein menschliches Konstrukt. Was sie ist, definiert jede Gruppe für sich neu. Das unterscheidet sie von Glied und Vagina, die sind real und als Organe erkennbar. Da kann man vielleicht neue Erkenntnisse gewinnen, die kann man auch von mir aus hier neukartieren – wenn man sie umdefiniert und aus einer Klitoris einen Knochen macht, wird es pervers, auf jeden Fall aber biologisch falsch.

          Ansonsten bleibt es dabei: Identität ist das Problem. Sie ist das Gegenteil von Authentizität.

          Der freie Mensch braucht diese Füllsel und Masken nicht. Vor 2400 Jahren musste Diogenes noch auf der Agora wichsen, um zu zeigen, dass es der Moral und Masken nicht bedarf. Heute ist derjenige der Verrückte, bricht derjenige mit Moral und Masken, der sein Geschlechtsteil nicht rausholt, der keinen Kult um es betreibt und nicht im TV oder der virtuellen Agora wichst.

          1. Es ging mir nur um ganz spezifische, genetische. in diesem Fall im männliche Eigenschaften und Verhaltensweisen, die halt den Unterschied ausmachen.

  33. Wer ist hier eigentlich das Opfer?
    Collien Fernandes oder Christian Ulmen oder beide?

    Wenn die Informationen richtig sind, dann hat sich Christian Ulmen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen als Collien Fernandes ausgegeben, um Sex mit Männern zu haben.
    Dass er schwul ist kann ausgeschlossen werden, da er dazu keine weibliche Identität benötigt. Ergo ist die Vorgehensweise seiner eigenen, gefühlten Identität geschuldet: die einer Frau.
    Er leidet also unter der viel beklagten gesellschaftlichen Diskriminierung queerer Menschen, sich nicht ohne persönliche und berufliche Nachteile outen zu können.
    Das ist doch glasklar ein Fall für den queeren Wächterrat, oder?

    Auch nicht ganz ernst zu nehmen ist der Gedanke, dass hier jemand unter dem Ruf „Haltet den Dieb“ (Deepfakes) früheres „Ich war jung und brauchte das Geld“ zuschütten will.

    1. Wer ist hier eigentlich das Opfer?

      Jedenfalls sind beide Täter, wobei sich herausstellen muss, wer sich nach aktueller Rechtsprechung strafbar gemacht hat.

  34. Gestern beim Ostermarsch in Ingolstadt sagte eine woke Rothaarige, dass Krieg männlich sei, während ich Frauen, wie Ursula von der Leyen, Agnes Strack-Zimmermann und Madeleine Allbright vor Augen hatte.
    Wie kann man so blöd sein, auf einer Friedensdemonstration die Spaltung zwischen Mann und Frau voranzutreiben. Das nenne ich gelungene Indoktrination.

    1. „Krieg ist männlich“, einer der dümmsten Sätze die je geäußert wurden. Wer ist es denn der Männer in den Statuskampf treibt, oft gerne mit dem Sieger mitgeht und teils nur Verachtung für den Verlierer übrig hat?
      Frauen spielen eine entscheidende Rolle im Krieg. Vor dem ersten WK gab es beispielsweise die „White-Feather-Bewegung“ an den deutschen Unis, Das waren fast nur Frauen die öffentlich weiße Federn an Männer übergaben die sich weigerten, sich freiwillig zur Front zu melden. Nicht als Unterstützung, sondern zur Brandmarkung als Feigling.

  35. Fürchterlich. merkt denn wirklich keiner, dass die Herangehensweise an das Thema Sex und Ficken komplett irre geworden ist. Die Sache funktioniert über Aggression oder sie funktioniert garnicht und das gilt für beide Seiten.

  36. „Aber auch Frauen spielten damals eine Rolle.“
    Eben. Vor allem als brave Ehegattinnen, die genauso dachten wie ihre Männer und sie unterstützten und ihnen den Rücken freihielten. Das war einfach eine Frage der Rollenverteilung.
    Den Mann nach vorne schicken und dann ihm alles Negative zuschreiben, gehts noch?
    Mal abgesehen wie dämlich das ist (hier erkennt man den Ursprung dieses Wortes….), was ist eigentlich los mit den vielen klugen Frauen die sich unwidersprochen von einer solchen faschistischen Bagage vertreten lassen?
    Und, wie im hervorragenden Artikel richtig bemerkt, wo sind eigentlich diejenigen Männer die noch irgendwo sowas wie Selbstachtung haben, und die sich wehren, ohne in dummen Machismus zu verfallen?

  37. Fernandes/Ulmen, ein Trash TV Pärchen welches seine Ehe und die zugehörige Scheidung stets fleißig vermarktet hat, dreht jetzt hohl.
    Pünktlich zu neuen geplanten Zensurmaßnahmen, Klarnamenpflicht und Co. Es läuft auf eine E ID hinaus. Das ist es worum es geht. Darum auch vor kurzem die Forderung, daß Kinder „geschützt“ werden müßen. Deswegen Socialmedia Verbot unter 16.
    Und seltsam, der toxische Mann ist wieder in. Bis vor kurzem gab es doch kaum noch Männer und Frauen. Man war doch rechts wenn man auf biologischeTatsachen hingewiesen hat.

    1. Was ist toxisch, was zeichnet ein Gift aus? Es bezeichnet eine Substanz die allgemein eine unerwartete und unvorteilhafte Wirkung entfaltet. Genau dies muss man aber, dem von Interessenträger*innen agestrebten Umgang mit den Dingen der Fortpflanzung nachsagen. Den Vortragenden genauso, wie ihren Reziptienten. Der Akt ist ein agressiver, von der ersten Minute einer Begegnung an, und er wird es bleiben, um den Preis des Verlustes einer Spezies. Was freilich weiter nicht tragisch wäre. Der Verlust des Spasses an der Sache schon. An dem Punkt sind wir nun aber bereits. Es gibt also nichts zu verlieren.

    2. Was ist toxisch, was zeichnet ein Gift aus? Es bezeichnet eine Substanz die allgemein eine unerwartete und unvorteilhafte Wirkung entfaltet. Genau dies muss aber, dem von Interessenträger*innen agestrebten Umgang mit den Dingen der Fortpflanzung nachsagen. Den Vortragenden genauso, wie ihren Reziptienten. Der Akt ist stets ein aggressiver, vom ersten Moment an, und er wird es bleiben, um den Preis des Verlustes einer Spezies. Was freilich weiter nicht tragisch wäre. Der Verlust des Spasses daran aber schon. An dem Punkt sind wir nun aber bereits. Es gibt also nichts zu verlieren.

  38. Man könnte viel zu Robertos Kolumne schreiben, aber da reicht es mir gerade nicht für. Ich kapriziere mich daher auf einige ausgewählte Stellen, die ich für absolut kritikwürdig erachte:

    Dass Männer häufiger physische Gewalt anwenden als Frauen – geschenkt. Das leugnet niemand.

    Doch! Ich! Hier! Ich bin der pöse Leugner! Solche Sager sind nämlich einfach totalisierend und werden der Quellenlage nicht im Mindesten gerecht, siehe hier und hier. Sie übersehen völlig Faktoren wie Klasse, Gesellschaftstyp, Ort, Zeit, Herrschaftskontext, Erziehungskontext, ach Kontext allgemein, und natürlich die jeweiligen physischen Gewaltformen. Hier werden einfach wild verschiedenste Ebenen und Faktoren vermischt: Häufigkeit, Schweregrad, Erscheinungsform und -feld (Jagd, Krieg, Partnerschaft, Selbstverteidigung…?) und die Frage, ob man Täter-, Opfer- oder Konfliktdynamiken misst.

    Solche Sager sind in letzter Konsequenz strukturell biologistisch und schaffen / nähren bloß die krude Norm, mit der Schadfeminist*innen wie *außen den gewalttätigen Mann zum ehernen Naturgesetz erheben. Geht man tiefer an die Sache ran, findet man stattdessen, dass Gewaltverhältnisse sozial organisiert und über Eigentumsordnung, Erziehungsform, Normen, Machtstrukturen, Religion und Co. vermittelt werden. Insbesondere über erstere beiden. Und nur weil „wir“ – ich schrieb das schon gestern unter dem anderen Artikel – in einer so belliphilen wie nekrophilen Gesellschaft leben, gilt das a) nicht für alle Menschen weltweit / in allen Epochen und b) auch nicht für alle Geschlechter.

    Gewalt ist einfach nicht das Wesensmerkmal des Mannes – auch nicht des deutschen Mannes – sondern das so bittere wie (glücklicherweise!) überwindbare Produkt autoritärer Strukturen und regressiver Erziehungstypen, die Kinder brechen sowie Aggression, Unterwerfung und Untertanengeist hervorbringen, genauso wie die Neigung Konflikte durch Schlagen, Knüppeln, Bomben… zu lösen.

    (Physische) Gewalt und Aggression sind nicht typisch männlich und genauso wenig geht häusliche Gewalt nur vom Manne aus. (Wer es nicht glaubt, möge die oben verlinkten Beiträge aufrufen oder mal selbstständig recherchieren – vorzugsweise nicht bei taz und MSM.) Wenn Roberto geschrieben hätte, dass Männer in bestimmten Gesellschaften zu bestimmten Zeiten und unter bestimmten Gewaltverhältnissen häufiger als Exekutoren physischer Gewalt sichtbar würden, wäre sein Verdikt noch akzeptabel. Dann könnte man auch den Verweis bringen, dass Männer vorzugsweise in westlichen-polizeilichen Hellfeldberichten in puncto physischer Gewalt deutlich präsent sind. Und dass das wenig aussagt. Aber so ist einfach festzuhalten, dass es dieses angeblich zeitlose Naturgesetz von der männlichen Gewalt nicht gibt und es obendrein auch wenig über die konkreten Ursachen und Orte aussagt.

    werden auch in der Zukunft zuallererst Männer herangezogen, um im Ernstfall ihr Leben an einer gottverlassenen Front zu lassen.

    Äh, warum lassen die sich eigentlich und überhaupt heranziehen? Müsste man von solchen „toxischen Monstern“ und „tickenden Zeitbomben“, die ja allesamt „potentielle Vergewaltiger“ sind, nicht erwarten, dass die sich mit Zähnen und Klauen gegen ihre Einberufung wehren werden? Statt, dass die treudoof mit zum Verladebahnhof und von dort an die Front trotten? Ich dachte immer, alle Männer sind „Rambos“ und „Kongo-Ottos“? Könnte da vielleicht auch Druck durch gewisse Damen in Gestalt von Müttern, die einen feschen Quex der Nachbarschaft präsentieren wollen, Schwestern, die ihre untergetauchten Brüder ans Kreiswehrersatzamt verpfeifen oder Lebensgefährtinnen, die „ihrem Liebsten“ eine weiße Feder anstecken, eine Rolle spielen? Na?

    Diese Rollenverteilung wird auch vom weiblichen Geschlecht aufrechterhalten. Für eine Studie der Universität Southhampton, die im Fachmagazin Evolution and Human Behaviour erschien, wurden Frauen erfundene Profile von Männern vorgelegt, die in unterschiedlichen Bereichen wie Militär, Sport und Geschäftswelt aktiv waren. Danach stellten die Forscher den Frauen Fragen, um zu erkunden, wie sehr diese sich von den verschiedenen Beschreibungen der Männer angezogen fühlten. Dabei zeigte sich, dass sich die Frauen am meisten von einem Soldaten angezogen fühlten und am ehesten bereit waren, sich mit ihm zu verabreden, wenn er für seinen Mut in der Schlacht eine Medaille verliehen bekommen hatte. Zeichen für Heldentum in den anderen Bereichen war für Frauen uninteressant. Eine Folgestudie ergab erneut, dass Heldenmut in der Schlacht das Herz von Frauen höher schlagen ließ, aber Heldenmut bei der Katastrophenhilfe diesen Effekt nicht hatte.

    Klarstellung für all die Damen, die mit mir ausgehen wollen: Wer auf Soldaten steht und / oder antipazifistisch eingestellt ist, ist raus! Braucht euch gar nicht erst melden. Und mit dem Rest mache ich wie üblich den Hipparchia-Test und zwar gründlich. Hier noch zu den Federreicherinnen (nicht zu verwechseln mit Federweißer):

    Am Vorabend des Ersten Weltkriegs beispielsweise war in mehreren Staaten Europas der Wunsch weiter Teile der Bevölkerung stark, Soldaten an die Front zu schicken. Um dies zu unterstützen, verteilten britische Frauen weiße Federn als Symbol der Feigheit an alle Männer, die keine Uniform trugen – sogar an Jungen, die nicht alt genug fürs Militär waren. Der Philosophieprofessor David Benatar berichtet beispielhaft die Geschichte Frederick Broomes, der im Alter von 15 Jahren an die Front gekommen war, aber bald mit Fieberkrämpfen nach England zurückkehrte, um auf das Drängen seines Vaters hin aus dem Militär entlassen zu werden. Als Broome etwas später im Alter von 16 Jahren über eine Brücke seiner Heimatstadt ging, traf er auf eine Gruppe von Mädchen, die ihm zu seiner Beschämung drei weiße Federn überreichten. Er fühlte sich daraufhin so gedemütigt, dass er sofort zur Armee zurückkehrte.

    Quelle: „Das männliche Geschlecht ist besonders kriegsgeil.“ – Feministische Irrtuemer

    Ich würde die Feder mit Stolz tragen. Ich werde solche Weibsen sämtliche von diesen Dingern abnehmen und damit Sirtaki tanzen. Die werden mich wahrscheinlich für verrückt erachten und anglotzen als wäre ich das erste Auto. Nur ist nicht derjenige „abnormal“, der sich der Gewalt verweigert und die Beschämung verlacht, sondern derjenige, der auch noch sein Geld brav rausrückt, um den Stock zu bezahlen, mit dem er dann geprügelt wird.

    Ein exemplarischer Fall, es kommt immer mal wieder vor – zum Glück nicht regelmäßig –, dass Mütter ihren Kindern Gewalt antun.

    „Zum Glück nicht regelmäßig“? Woher wissen „wir“ das denn wieder so genau? Welche Gruppen, welche Mütter, welche Zeiten, welche Orte? Das ist wieder so eine zur Norm erhobene These, die unfundiert im Raum steht. Fakt scheint bloß, dass man zu dem Thema herzhaft wenig weiß:

    „Niemand kennt das wahre Ausmaß sexuellen Missbrauchs, der von Frauen begangen wird, insbesondere von Müttern“, erklärt die US-amerikanische Psychotherapeutin Kathy Evert, nachdem sie mit 93 Frauen und neun Männern, die alle von ihren Müttern missbraucht worden waren, ein 450 Fragen umfassendes Interview geführt hatte. „Mehr als 80 Prozent der Frauen und Männer berichteten mir, dass der Missbrauch durch ihre Mutter der verborgenste Teil in ihrem ganzen Leben war.“

    Der klinische Psychiater Ronald Krug führt verschiedene Gründe dafür auf, dass über dieses Thema in der Öffentlichkeit so wenig bekannt ist: Männer werden nicht schwanger, und es gibt oft keine eindeutigen Indizien für einen körperlichen Missbrauch; es besteht eine doppelte Moral, der zufolge Väter eher mit dem Bösen und Mütter mit reiner Güte in Verbindung gebracht werden; erwachsene Männer schämen sich zu sehr, um von ihren Erfahrungen zu berichten; man glaubt, dass männlichen Kindern durch so etwas kein bleibender Schaden zugefügt wird, und Berichte von Söhnen werden ignoriert. Einen weiteren Grund nennt Michelle Elliot: In 82 Prozent der Fälle, wenn Kinder eine Frau als Täterin nennen, weigern sich die zuständigen Stellen schlichtweg, dem Kind zu glauben.

    Was von der Arbeit mit Täterinnen bekannt wurde, ist, dass es keinen Grund gibt, sexuellen Missbrauch durch Frauen als „ungefährlich“ oder „fehlgeleitete Mutterliebe“ zu verharmlosen. „Der Gipfel aller Entschuldigungsversuche“, bekundet die renommierte Publizistin Dr. Karin Jäckel, „scheint mir die immer wieder geäußerte Vorstellung, dass ein sexueller Missbrauch ohne Penis ja wohl kaum Schaden anrichten könne.“ Sie berichtet: „Ich weiß von Täterinnen, die den Oralsex mit ihren Söhnen erzwungen haben, bis sich der Penis des Jungen so schwerwiegend entzündete, dass nur eine Operation helfen konnte und die Vorhaut entfernt werden musste. Ich weiß von Täterinnen, die ihre Töchter mit Küchengeräten penetrierten und die Gegenwehr ihrer Kinder zum Beispiel mit dem heißen Bügeleisen im Keim erstickten oder auch nicht vor kochendem Wasser als Strafmaßnahme zurückschreckten.“ Dies deckt sich mit den Angaben einer Mitarbeiterin eines telefonischen Beratungsdienstes für Missbrauchsopfer: Dort beschrieb wenigstens die Hälfte der Anrufer die von Frauen erlebte sexuelle Gewalt als gewalttätiger und demütigender.

    Auch Frauen führen immer wieder anale und vaginale Penetrationen mit Gegenständen herbei, die Risse und Narben hinterlassen: Flaschen, Rosenstiele, Stöcke. Die Penisse von Jungen werden grob und brutal manipuliert, wenn die Täterin sie zu einer Erektion zu bringen versucht. Kinder von sieben oder acht Jahren werden dazu gebracht, die Brüste ihrer Mutter zu saugen oder mit ihr sexuellen Verkehr auszuüben. Täterinnen, die über ihre Gefühle beim Missbrauch berichteten, gaben an, dass gerade ihr Gefühl der Macht über das Kind zu ihrer sexuellen Erregung beitrug und diese Erregung durch die Furcht des Kindes noch gesteigert wurde.

    Quelle: hier

    Frauen sind einfach die besseren Menschen!!1!

    Die Diskrepanzen sind unübersehbar. So wurden in den USA einer Studie über weibliche Missbrauchstäter zufolge 44 Prozent von ihnen überhaupt nicht strafrechtlich verfolgt. Und für die deutschen Leitmedien ist sexueller Missbrauch durch Frauen geradezu ein Tabuthema. Mehr als selten ist eine Passage wie diese in einem Spiegel-Online-Artikel aus dem Jahr 2016 über sexuellen Missbrauch:

    „Eine Tätergruppe wird oft übersehen: Frauen. Die Hälfte aller Männer und zehn Prozent der Frauen, die als Kinder sexuell missbraucht wurden, berichten von einer Täterin. In bis zu sieben von 100 Fällen war die biologische Mutter übergriffig – deutlich öfter als Stiefväter (vier Prozent) und nicht viel seltener als der biologische Vater (bis zu neun Prozent).“

    Ebenfalls einen Ausreißer bei der medialen Tabuisierung dieses Themas lieferte am 16. März 2019 die Hannoversche Allgemeine in Form eines Interview mit der Psychologin Safiye Tozdan, die von einem Anteil weiblicher Täter bei sexuellem Kindesmissbrauch von etwa 20 bis 30 Prozent, „vielleicht sogar höher“, ausgeht: „In offiziellen Statistiken allerdings finden Sie Prävalenzen von ein bis zwei Prozent für weibliche Täter.“

    Dunkelfeld ausleuchten – wann?

    Tozdan führt weiter aus:

    „Unter Forschern ist die Rede von einer ‚Verleugnungskultur‘ gegenüber Frauen, die Kinder missbrauchen. Unsere Gesellschaft beginnt erst jetzt, sich damit auseinanderzusetzen, die mediale Berichterstattung beispielsweise greift das Thema vermehrt auf. Diese Verleugnungskultur hat zur Folge, dass Frauen als Täterinnen nicht sichtbar werden: Sie tauchen nicht in offiziellen Kriminalstatistiken auf, weil sie nicht angezeigt werden, und wir erreichen sie nicht mit Präventionsprogrammen für Menschen mit pädophilen Neigungen.

    Quelle: ebd.

    Verleugnungskultur! Pah! Das sind doch alles nur maskulinistische Incel-Vorurteile!!1!

    Die Biologie wurde zwar in den letzten Jahren massiv abgeräumt, aber wenn sie gerade in den Kram passt, holt man sie aus der Mottenkiste.

    Das kann ich auch nicht bestätigen. Hierzulande feiern so viele biologistische Vorurteile fröhliche Urständ, dass die ganz sicher nicht in der Mottenkiste, sondern eher in der Mottokiste verwahrt werden.

    Unterhaltsregelungen treffen öfter Männer als Frauen. Eingeschränkter Zugang zum eigenen Spross: Männersache.

    Warum zahlen eigentlich diese verdammten Memmen nicht? Können die nicht ihren Mann stehen? Einfach rumvögeln und die Alte sitzen lassen, nicht wahr?

    In der Tat sind ausbleibende Unterhaltszahlungen vielfach keineswegs Böswilligkeit zu verschulden. „Vielen Vätern bleiben derzeit nur 1100 Euro zum Leben – dieser Selbstbehalt ist bundesweit einheitlich festgelegt“, berichtet der Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Josef Linsler. In ländlichen Regionen wie dem Bayerischen Wald komme man damit wahrscheinlich noch gut zurecht, in Großstädten wie Hamburg dagegen kaum. „Viele Väter krebsen am Existenzminimum – das bedeutet, dass viele den Unterhalt nicht zahlen können, obwohl sie wollen.“

    (…)

    Die allermeisten Väter zahlen schlicht deshalb keinen Unterhalt, weil sie nicht können. Trotzdem war dieses Thema für populistische Politiker ein gefundenes Fressen. „Es ist ein Skandal, dass drei Viertel der Kinder alleinerziehender Mütter keinen oder zu geringen Unterhalt vom Kindesvater bekommen“ wetterte etwa Sigmar Gabriel (SPD) und forderte Druckmittel wie Führerscheinentzug, um säumige Väter endlich zum Zahlen zu bewegen. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) schloss sich dem Vorschlag an: „Ich fordere schon sehr lange konsequent gegen Väter vorzugehen, die den Unterhalt prellen.“
    Nach jahrlangem Väterbeschimpfen dieser Art legte im September 2019 das Bundesfrauenministerium endlich eine Studie vor, aus der sich mit nur wenig Mühe ersehen lässt, wie groß die Rate der Drückeberger tatsächlich ist: 61 Prozent der unterhaltspflichtigen Trennungsväter sind demnach zahlungsunfähig, 35 Prozent zahlen aktuell zurück oder haben voll zurückbezahlt und lediglich die verbleibenden vier Prozent aller Zahlungen sind vielleicht noch eintreibbar.

    Selbst bei den verbliebenen vier Prozent, merkt der Verband Trennungsväter e.V. an, müsse man sich indes fragen, wie es zu ihnen komme. Immerhin kann Unterhalt, auf den ein berechtigter Anspruch besteht, ja vom Lohn oder Gehalt gepfändet werden. Die Tücke liege hier bei der Berechnung eines sogenannten fiktiven Einkommens: „Wenn der Unterhaltspflichtige keine Arbeit findet oder nicht arbeiten kann oder einen zu niedrigen Stundenlohn erhält, um zu Unterhaltszahlungen verpflichtet werden zu können, wird ihm einfach unterstellt, er könnte mehr verdienen wenn er möchte. Dann wird willkürlich ein fiktives Einkommen zur Grundlage genommen und die Unterhaltshöhe bestimmt.“

    Der routinierte Sexismus, mit dem die SPD-Granden in diesem Zusammenhang ausschließlich von Vätern sprechen, ist übrigens bemerkenswert. Deutlich schlechter nämlich ist es einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zufolge um die Zahlungsmoral unterhaltspflichtiger Mütter bestellt. Von ihnen kamen sogar 85 Prozent ihren Verpflichtungen nicht nach. „Es ist weitaus schwieriger, von einer Mutter Unterhalt zu kriegen, als von einem Vater“ zitiert das Blog Frauenzimmer die ehemalige Rechtspflegerin Astrid Leonhardt, die Jugendamts-Mitarbeiter in Sorgerechts- und Unterhaltsfragen schult. Auch hier stellt sich die Frage, wie viele dieser Frauen nicht zahlen können und wie viele nicht zahlen wollen. Der Beziehungstherapeutin Susan Jeffers zufolge sind weiblicherseits Äußerungen wie „Jeder Mann, der um Unterhaltszahlungen bittet, ist ein Blutsauger“ jedenfalls alles andere als untypisch.

    Quelle: „Jeder zweite Vater enthält seiner Expartnerin den Unterhalt vor.“ – Feministische Irrtuemer

    „Ach scheiße, Britta, scheiße! Jetzt hat der pöse weiße Mann im Internet schon wieder unsere Vorurteile kaputt gemacht! Was sollen wir denn jetzt machen?“ Na Dreck werfen, Gundel! Einfach Dreck werfen! Heißen wir ihn einen fiesen Masku und durchgeknallten Incel-Spinner! „Genial! So machen wir’s!“

    So, das für den Anfang. Für mehr fehlt mir gerade die Zeit.

      1. Es geht nicht um Männer, Frauen oder Fraumänner, es geht um die Gesellschaft.

        Diese hier ist destruktiv und normopathisch, kein Wunder, dass es an allen Ecken und Enden zu Gewalt kommt. Ob von Männern, Frauen oder Fraumännern.

        Andere Gesellschaftsmodelle – nun die wären eben anders. Biophile hier zum Beispiel.

        1. es geht um die Gesellschaft

          Eben.
          Das biologische Geschlecht (XX, XY) ist identifizierbar, sagt aber nichts über die Funktion, über Sein, Soll, Muss aus. Das ist alles Konstruktion, bzw. Konditionierung, sowohl die individuelle Darstellung, als auch die Interpretation einer Performance im sozialen Raum.

          Anders gesagt: Das biologische Geschlecht ist kein Imperativ, doch die hiesige Form des Zusammenlebens fördert Gewalt bei allen Anwesenden in mannigfaltigen Variationen.

          Deswegen wundert es mich, dass auch Sie mit Statistiken, Gegenstatistiken, was auch immer … jedenfalls mit Gruppenbeschreibungen kommen, wenn es doch eigentlich um Macht, Hierarchie und Ausbeutung geht. Alles Kategorisieren jenseits individueller Handlungen ist Ablenkung.

          Und der Kommentarbereich unter diesem Artikel zeigt (mal wieder), wie wenig daran gelegen ist, das zu ändern. Es sieht so aus, als wolle ein jedes nur auf der richtigen Seite der Faust stehen.

          1. Deswegen wundert es mich, dass auch Sie mit Statistiken, Gegenstatistiken, was auch immer … jedenfalls mit Gruppenbeschreibungen kommen

            En bref: Die ganze Causa Ulmen wird von männerfeindlichen Stereotypen, Hatz und offenen Aufrufen zu Gewalt gegen Männer begleitet. In diesem Artikel wiederum finden sich Aussagen wie „Männer wenden häufiger physische Gewalt an als Frauen“ oder „Mütter tun ihren Kindern nicht regelmäßig Gewalt an“. Da es anscheinend in breiten Bevölkerungsteilen ausgemachte Sache ist, dass Männer Monster sind, ist diesem Bildnis erst einmal entgegenzutreten. Deswegen habe ich aus rein informativen Gründen die Statistiken hervorgeholt, die diese Vorurteile zertrümmern helfen sollten. Das ist vieles, aber keine Gruppenbeschreibung. Das wird auch dadurch deutlich, dass ich mich an mehreren Stellen gegen Gruppenbeschreibungen verwahrt habe, angefangen mit dem „Alle Männer sind…“.

            Ich hoffe nun, dass mein Kommentar kurz, harmlos und nichtsagend genug ist, um nicht gesperrt zu werden.

            1. gegen Gruppenbeschreibungen verwahrt habe, angefangen mit dem „Alle Männer sind…“.

              Das stimmt, haben Sie, ich war wohl durch die Vorposts zu sehr getunnelt.

              Bezüglich @Altlandrebell 08.04.2026 02:01 Uhr:
              Btw. ist mir gestern auch das erste Mal ein Kommentar abhanden gekommen (auch beim Wahlen-Artikel) und da kann ich mir nur vorstellen, dass meine heftige Ironie in Richtung Revanchismus als Gewaltaufruf missverstanden wurde. Oder jemand in der Red. hatte einen miesen Tag.

              Vielleicht nehmen Sie doch Abschied vom Abschied?

              @Redaktion:
              Wenn etwas nachträglich gelöscht wird (können Sie machen, ist Ihre Webseite), wäre eine ganz kurze, formlose Info (gerne auch mit „noreply“-Absender) über den Trigger der Terminierung fein. Wozu ist sonst eine valide Emailadresse obligatorisch?

    1. 1100 Selbstbehalt ist Falsch. Das gilt nur wenn kein Mangelfall.

      Die Pfändungsgrenzen und das Pfändungsschutzkonto und die Insolvenz Befreiung gelten in zwei Fällen nicht:

      1. Unerlaubte Handlung, insbesondere Straftaten, Zivilprozessordnung § 850f Änderung des unpfändbaren Betrages, Absatz 2

      2. Unterhalt, Zivilprozessordnung, § 850d Pfändbarkeit bei Unterhaltsansprüchen

      Ganz nebenbei wird im Mangelfall auch eine 60 Stunden Woche gefordert.

      Ansonsten droht Gefängnis Strafgesetzbuch (StGB) § 170 Verletzung der Unterhaltspflicht.

      Um Leistungsvermögen festzustellen, wurde frühere gerne ein stationäres Gutachten Psychiatrie über zwei Monate verlangt.

      Allerdings sind inzwischen viele Männer gesundheitlich und finanziell so angeschlagen, dass nichts mehr drin ist.

      Aufgrund knapper Kassen kommt ein psychiatrisches Gutachten auf Staatskosten auch oft nicht mehr in Betracht.

      1. Interessante Ergänzungen!

        Und unterm Strich bleibt das Entscheidende:

        Allerdings sind inzwischen viele Männer gesundheitlich und finanziell so angeschlagen, dass nichts mehr drin ist.

        Das geht in der Debatte eben weiterhin stark unter. Dort redet man lieber weiterhin von pösen Rabenvätern.

    2. @ Altlandrebell

      Da Sie sich immer sehr gegen biologistische Sichtweisen wenden und das hier beim Geschlechterthema auch ausführlich begründen, wäre es doch interessant zu wissen wo Sie die Grenzen auf der anderen Seite ziehen?
      Sie beschreiben immer was nicht biologistisch gesehen werden sollte. Aber welche Unterschiede zwischen Mann und Frau, die über primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale hinaus gehen, sind denn Ihrer Ansicht nach biologisch begründet? Zum Beispiel…

      1. Aber welche Unterschiede zwischen Mann und Frau, die über primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale hinaus gehen, sind denn Ihrer Ansicht nach biologisch begründet?

        Danke für diese Frage. Aber sie wäre wirklich ein grandioses Anschauungsbeispiel für die gesellschaftliche Eitelkeit und Künstlichkeit in einem normopathischen Regime, würde man ihrem Pfade folgen.

        Die ganze Diskussion über Geschlechterunterschiede ist – wie dargelegt – in meinen Augen nichts als ein einziges großes Spaltungs- und Ablenkungsmanöver. Und ansonsten allenfalls ein Zeichen dafür, dass die Insassen dieser Gesellschaft lieber über Natur faseln oder zwanghaft biologische Determinismen suchen, als sich selbst naturgemäß zu verhalten. Und naturgemäß heißt hier, sich von Normen, Konventionen und anderem identitären und von irgendwelchen Autoritäten oktroyierten Dreck zu befreien.

        Wer dagegen krampfhaft nach „Unterschieden“ sucht, wissen will welche wie wann wo und in welcher Form „biologisch“ begründ(bar) sind – der hängt offenkundig im Hierarchie-Denken fest. Der will nur wieder eine soziale Reihung und Schichtung der Gesellschaft mit Verweis auf ominöse „Naturgesetze“ herbeireden und rechtfertigen. Der will Machtverhältnisse stabilisieren. Voranschreiten will er offenkundig nicht. Ob Mann, Frau oder Fraumann – beide essen, schlafen, leiden, sterben und – zumindest in dieser Gesellschaft, in dieser ganz besonders – streben nach Anerkennung, Habenwill und Co KG. So what? Dass es biologische Unterschiede zwischen Menschen gibt, dass einer nen Schwanz und ein anderer keinen hat, dass einer blonde und der andere rote Haare, der eine Neandertaler-Gene und sein Gegenüber keine im Genpool hat – das hat für mich keinerlei normative wie sonstige Bedeutung. Das juckt mich null. Diese ganzen vermeintlichen oder tatsächlichen Unterschiede sind sozial vermittelt – was man daraus macht oder nicht macht obliegt menschlicher Entscheidungsfreiheit. Die Sicht darauf ist veränderbar. Man kann Leute wegen ihrer „Judennase“ selektieren oder in Tränen ausbrechen, weil der Nachwuchs, der in einem heranwächst, XY statt XX ist. Man kann es freilich auch lassen.

        Statt „body positivity“ und Co. KG brauchte es allenfalls „body neutrality“. Oder einfach: Leck mich am Arsch mit deiner Scheiderei und Spalterei! Statt sich über angeborene wie erworbene, tatsächliche oder vermeintliche Unterschiede zu definieren, wird es Zeit diesen Schmu einfach hinter sich zu lassen.

        So – und bevor hier irgendwo noch die Frage aufkommt, ob ich finde, ob jetzt Männer, Frauen oder Fraumänner am rationalsten seien, zücke ich einfach meine Möhre für’s Abendessen und sage: Die ist es. Die ist rationaler als ihr alle. Die gibt sich nämlich nicht mit solchem Unsinn ab. (Und ich habe noch nicht mal nachgeschaut, ob es nun eine männliche, weibliche oder sächliche Möhre ist.)

        1. @ Altlandrebell:

          Die ganze Diskussion über Geschlechterunterschiede ist – wie dargelegt – in meinen Augen nichts als ein einziges großes Spaltungs- und Ablenkungsmanöver.

          Diese Diskussion haben alle Völker und Kulturen der Menschheitsgeschichte vom Anbeginn der Zeit an geführt: Wie sich Frauen und Männer und sogar Zwischengeschlechtliche in der Gesellschaft sortieren können. Sie haben es natürlich früher oft auf konstruktive Art getan, sie haben überlegt auf welche Weise man den Eigenschaften von Männern und Fauen am besten gerecht wird, auf welche Weise sie in der Gesellschaft ihre Fähigkeiten am besten einsetzen können. Dabei sind sie zum Teil zu sehr unterscheidlichen Ergebnissen gekommen. Aber gewisse globale Tendenzen gibt es trotzdem, mit wenigen Ausnahmen.

          Heute ist diese Diskussion natürlich nicht konstruktiv, sondern zerstörerisch. Ich denke aber nicht, dass sie als ein „einziges großes Spaltungs- und Ablenkungsmanöver“ enstanden ist. Sie war von alleine da, man hat dann aber von interessierter Seite her dieses Spaltungs- und Ablenkungsmanöver darauf gesattelt.
          Doch der Geschlechterkonflikt, der Geschlechterunfrieden war schon viel früher da.

          1. @ Two Moon

            Ich würde Ihnen gerne hierzu und auf Ihre andere Replik ausführlich und angemessen antworten, da aber inzwischen auch meine Beiträge hier gelöscht werden (bspw. mein launiger, aber sicherlich nicht verfassungsschutzrelevanter, Beitrag unter „Umfrage: Wen würden Sie wählen?“ von gestern Mittag), sehe ich davon ab. Wer weiß, ob nicht wieder ein Link oder Wort dabei wäre, dass die Maske sogleich blockte? Oder ein Passus, der dann zur nachträglichen Entfernung meiner Antwort an Sie führte?

            Ich habe hier in der Vergangenheit wiederholt deutlich gemacht, dass ich nicht länger mitschreiben werde, sofern in meinen Artikeln herumgefuhrwerkt wird oder meine Kommentare gelöscht oder verändert werden. Da dies nun geschieht, sehe ich keinen Grund, warum ich länger auf dieser Plattform verweilen sollte. Entweder man ist für Meinungsfreiheit – oder man lässt es bleiben. Dann ist man eben für Mainstream, „Wachsen“ und lizensiertes Schreiben mit Schere im Kopf.

            Nach Möglichkeit werde ich mich noch nach den Gründen des Vorgehens erkundigen und mich gegebenenfalls hier mit Antworten melden, sofern meine Beiträge wiederhergestellt werden. Ich würde aber nicht darauf wetten.

            Daher danke ich Ihnen und den anderen für den zweieinhalbjährigen Austausch und verbleibe mit roten Grüßen

            Cygnus Ruber 🦢🚩

    3. Zitate @Altlandrebell:
      „Am Vorabend des Ersten Weltkriegs beispielsweise war in mehreren Staaten Europas der Wunsch weiter Teile der Bevölkerung stark, Soldaten an die Front zu schicken. Um dies zu unterstützen, verteilten britische Frauen weiße Federn als Symbol der Feigheit an alle Männer, die keine Uniform trugen – sogar an Jungen, die nicht alt genug fürs Militär waren. Der Philosophieprofessor David Benatar berichtet beispielhaft die Geschichte Frederick Broomes, der im Alter von 15 Jahren an die Front gekommen war, aber bald mit Fieberkrämpfen nach England zurückkehrte, um auf das Drängen seines Vaters hin aus dem Militär entlassen zu werden. Als Broome etwas später im Alter von 16 Jahren über eine Brücke seiner Heimatstadt ging, traf er auf eine Gruppe von Mädchen, die ihm zu seiner Beschämung drei weiße Federn überreichten. Er fühlte sich daraufhin so gedemütigt, dass er sofort zur Armee zurückkehrte.“

      Ihr Beitrag strotzt nur so vor vielen interessanten Informationen, die ich bis jetzt nicht kannte, und die von mir hier angeführte ist nur eine davon, die um so bemerkenswerter ist, wenn man sich mit dem ganzen verlogenen woken und pseudofeministischen Dünnpfiff auseinandersetzt. Absolut genial!

      1. Bitte, bitte. Keine Ursache!

        Die einzelnen Quellen zu Statistiken und Daten wären natürlich wie immer noch weiter zu prüfen oder ggw. anzupassen, da sie ja ein paar Jahre zurückliegen inzwischen. Aber die allgemeine Rahmung oder die allgemeinen Fragen sollten m.E. doch bereits verdeutlichen, dass die manichäsen Prämissen, die das woke-identitäre – oder wie ich immer sage: schadfeministische – Lager aufmacht, stark zu hinterfragen sind.

  39. Solche privaten Konflikte gehören nicht in die Öffentlichkeit. Was zwischen Collien Fernandes und Christian Ulmen passiert ist, geht ausschließlich diese beiden etwas an. Außenstehende kennen weder Hintergründe noch Zusammenhänge. Sich darüber ein Urteil anzumaßen, ist schlicht unangebracht.

    Viel problematischer ist für mich die grundsätzliche Entwicklung. In diesem Land werden immer häufiger Themen in den Vordergrund gestellt, die Menschen gegeneinander aufbringen. Statt Lösungen zu suchen, werden Konflikte zwischen Gruppen befeuert. Das wirkt zunehmend wie gezielte Ablenkung.

    Denn die eigentlichen Probleme bleiben liegen. Seit Jahren werden zentrale Baustellen nicht ernsthaft angegangen. Der immer weiter aufgeblähte Beamtenapparat ist dafür ein Beispiel. Die finanziellen Risiken sind absehbar, aber es fehlt der politische Wille, daran etwas zu ändern.

    Gleichzeitig steigt die Belastung für die Bürger immer weiter. Wer arbeitet, gibt einen großen Teil seines Einkommens ab. Und beim Ausgeben wird erneut kassiert. Diese Steuerlast steht in keinem vernünftigen Verhältnis mehr und wirkt zunehmend wie ein System, das sich selbst finanziert, ohne sich zu hinterfragen.

    Besonders kritisch sehe ich, dass die wirtschaftliche Grundlage dieses Landes geschwächt wird. Die Wirtschaft ist die zentrale Einnahmequelle und genau dort entsteht der Eindruck, dass sie durch politische Entscheidungen eher ausgebremst als gestärkt wird.

    Am Ende bleibt für mich ein klares Fazit: Ich fühle mich von diesem Staat nicht mehr vertreten. Zu viele Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar, zu viele Probleme werden ignoriert. Statt Orientierung entsteht der Eindruck von Stillstand und Fehlentwicklung. Vertrauen kann so nicht entstehen.

  40. Es ist ja durchaus wichtig und sinnvoll auf die extreme Schieflage hinzuweisen, die sich in der Geschlechterdiskussion mit der Dämonisierung von Männern mittlerweile ergeben hat.
    In irgendeine Art von Beschwerdehaltung zu verfallen davon würde ich allerdings abraten.
    Gleichgültig ob man das biologisch oder sonstwie begründen will: Eine sich beklagende Beschwerdehaltung wird bei Männern nicht respektiert. Nicht von anderen Männern (außer von anderen sich beklagenden Männern, deren Unterstützung aber nicht relevant ist), und schon gar nicht von Frauen.

    1. In irgendeine Art von Beschwerdehaltung zu verfallen davon würde ich allerdings abraten.

      Entschuldigung, aber Ihr ganzer Kommentar klingt bedauerlich stark nach Diskursabwürgung. „Es ist ja wichtig, ABER…“ – also ist doch nicht so wichtig oder wat?

      Und was für eine „Beschwerdehaltung“ soll das sein, wenn Leute, die unter Generalverdacht gestellt und mit Dreck beworfen werden, sich dagegen wehren? Der SPIEGEL feiert sich, dass sich Männer wegen des „Falls Ulmen“ hätten „positionieren“ müssen – also unter Zwang zu einer Meinungsäußerung getrieben wurden – und sie zugleich dabei nichts richtig machen konnten. Das ist aber toll! Ne, ist es nicht.

      Vielen – Frauen wie Männern – treibt der ostentative Männerhass breiter Teile der Gesellschaft – gerade der jüngeren Generationen und der Leidmedien – inzwischen die Wut- wie Schamesröte ins Gesicht. Und das ist völlig verständlich, ebenso, dass einige sich dagegen wehren. Ich selbst habe für diese holde Gesellschaft nichts als kalte Verachtung mehr übrig und sage das auch.

      Eine sich beklagende Beschwerdehaltung wird bei Männern nicht respektiert.

      Und was soll das jetzt einen jucken? Wenn die es nicht schaffen sich zu wehren und Kontra zu geben oder irgendwelchen Beef mit Leuten haben, die es wagen sich bei und wegen Missständen zu „beschweren“, zeigt das doch nur, was für kleinliche, kriecherische und völlig verrohte Existenzen das sind. Für die habe ich keinen Respekt übrig. Die sollten froh sein, dass überhaupt wer noch das Maul aufreißt, statt jene als „Beschweideheinis“, „Nörgler“ und „Jammerknilche“ abzuwerten.

      Davon abgesehen sind mit Respekt- und Ehrengesellschaften von Haus aus zutiefst suspekt.

      1. Entschuldigung, aber Ihr ganzer Kommentar klingt bedauerlich stark nach Diskursabwürgung. „Es ist ja wichtig, ABER…“ – also ist doch nicht so wichtig oder wat?

        Mal abgesehen davon, dass meine Wenigkeit gar nicht die Möglichkeit hat hier einen Diskurs abzuwürgen oder auch nur einzuschränken. Aber warum sollte ich das auch überhaupt tun wollen?
        Nein das Gegenteil ist der Fall. Wollte dem Diskurs einen Aspekt hinzufügen.
        Doch muss ich mich zur Zeit immer relativ kurz halten, da Hochsaison in meinem Job ist und außerdem Hochsaison bei meinen privaten Gemüsegärten. Die Saat muss in die Erde! Da bleibt nur Zeit für kleine Ausflüge nach hier.
        Das hat leider den Nachteil, dass meine Sätze so kurz gehalten sind, dass man sie auch leicht mussverstehen kann.

        Und was für eine „Beschwerdehaltung“ soll das sein, wenn Leute, die unter Generalverdacht gestellt und mit Dreck beworfen werden, sich dagegen wehren? Der SPIEGEL feiert sich, dass sich Männer wegen des „Falls Ulmen“ hätten „positionieren“ müssen – also unter Zwang zu einer Meinungsäußerung getrieben wurden – und sie zugleich dabei nichts richtig machen konnten. Das ist aber toll! Ne, ist es nicht.

        Beschweren /= sich wehren. Natürlich sollen sie sich wehren. Aber es kommt entscheidend auf die Art an wie man sich wehrt, wenn es eine Wirkung haben soll.
        Da ich schon ahnte, dass der ein oder andere „Beschwerdehaltung“ vielleicht missverstehen könnte, habe ich ja noch „sich beklagende Beschwerdehaltung“ daraus gemacht. Aber das war wohl immer noch nicht deutlich genug.
        Mit Beschwerdehaltung meine ich alles was in Richtung Larmoyanz, Opferhaltung, Selbstmitleid geht.
        Etwas in der Art wie: „Es ist so furchtbar gemein und unfair wie Männer heutzutage behandelt werden, die Frauen hingegen nehmen sich alles und bekommen auch noch moralisch recht.“
        Sowas geht nach hinten los, wird nicht respektiert.
        Besser ist es sich statt dessen handlungsaktiv zu äußern. Etwa so: „Dies und Jenes im aktuellen Geschlechterdiskurs halte ich für grundlegend falsch. Das akzeptiere ich nicht. Und ich werde mich dagegen wenden, wo immer es mir nötig erscheint.“

        Two Moon: Eine sich beklagende Beschwerdehaltung wird bei Männern nicht respektiert.

        Altlandrebell: Und was soll das jetzt einen jucken? Wenn die es nicht schaffen sich zu wehren und Kontra zu geben oder irgendwelchen Beef mit Leuten haben, die es wagen sich bei und wegen Missständen zu „beschweren“, zeigt das doch nur, was für kleinliche, kriecherische und völlig verrohte Existenzen das sind. Für die habe ich keinen Respekt übrig. Die sollten froh sein, dass überhaupt wer noch das Maul aufreißt, statt jene als „Beschweideheinis“, „Nörgler“ und „Jammerknilche“ abzuwerten.

        Wenn ein Großteil der Männer und vor allem die Frauen eine sich beklagende Beschwerdehaltung von Männern nicht respektieren, dann juckt das natürlich die Männer, die sich in dieser Klagehaltung befinden, denn sie werden nicht ernst genommen, sie haben keinen Wirkung – und wenn sie sich noch so auf den Kopf stellen. Im Gegenteil, sie werden noch mehr verachtet, möglicherweise noch boshafter behandelt – und einige werden dann auch selber ziemlich boshaft. Das halte ich für eine gesellschaftliche Realität, die ziemlich tief verankert ist.

        Sie werden für „Beschweideheinis“, „Nörgler“ und „Jammerknilche“ und Schlimmeres gehalten. Man kann das Scheiße finden, ändert aber nichts an der Situation.
        Wenn man eine Wirkung erreichen will, muss man sich auf die rechte Weise wehren.
        Alleine die Tatsache, dass man als Mann in eine solche Beschwerdehaltung fällt, lässt erkennen, dass bei einem solchen Mann erst mal etwas innere Arbeit geleistet werden muss, bevor er sich in diesem Thema auseinandersetzt.

        Davon abgesehen sind mir Respekt- und Ehrengesellschaften von Haus aus zutiefst suspekt.

        Damit kann ich auch nicht viel tun. Respekt aber ist ja auch keine ganz normale menschliche Regung, völlig unabhängig von der Gesellschaft.

        1. Tippfehler im letzten Satz:
          „Respekt aber ist ja auch eine ganz normale menschliche Regung, völlig unabhängig von der Gesellschaft.

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