
Kriege werden begonnen – und Kriege werden beendet. Könnte man jedenfalls meinen. Aber so ein Kriegsende mag auf dem Papier stehen. Für die, die dort waren, endet der Krieg jedoch nie.
Wie lax wir doch wieder mit einem Kriegseintritt umgehen. Nicht nur die Schwergewichte der leichten Kriegskost, die wir in Talkshows sehen und die dem alten Großadmiral von Tirpitz alle Ehren machen, tun das, sondern teilweise auch die jungen Leute. Offenbar sind sie bereit, für ihr Vaterland zu sterben – für ein Vaterland, für das sie bei einer Fußball-Weltmeisterschaft lieber keine Flagge aufhängen wollen oder sollen: Weil Nationalismus bekanntlich eine Schande sei. Für die Nation sein Leben hinzugeben sei hingegen gar nicht schändlich. Im Gegenteil!
Sicher, junge Leute halt – woher sollen sie es besser wissen? Der Ruf des Abenteuers, der lässt bei ihnen vor dem geistigen Auge spannende Bilder entstehen, nährt die Hoffnung auf einen Ausbruch aus dem juvenilen Bürgerlichentrott, der schon früh auf Karriere und aalglatte Lebensläufe fokussiert ist. Mal eben im Feld stehen, Gewehr in der Hand, danach eine Runde durch Schlamm und Stacheldrahtverhau kriechen: Endlich mal Abwechslung! War das der Grund, warum neulich in Neu-Isenburg, bei einer Veranstaltung mit Sevim Dagdelen und Thomas Carl Schwoerer auf Seiten der Friedfertigkeit und Lorenz Hemicker und Mirko Kruppa auf der Gegenseite, anwesende Schüler – nur Burschen übrigens – verdächtig häufig dann begeistert klatschten, als von Waffenlieferungen für die Ukraine und kühner Standhaftigkeit gegenüber den Moskowiter Luzifer gesprochen wurde?
Das grandiose Abenteuer
Aber sicher, denn in den Köpfen dieser jungen Männer war und ist die fixe Idee vom Krieg gar nicht ausgereift – und falls doch, dann als Vorhaben, dem man nachkommt, wie einer ganz normalen Alltagsverrichtung. Man macht das, was von einem verlangt wird und geht dann wieder heim; spätestens wenn der Krieg zu Ende ist. Dann geht es zurück in das Hamsterrad bürgerlicher Langeweile, in dieses System, in den junge Menschen schnell sehr angepasst sein, ein solides Leben planen und ja nicht unvernünftig sein sollen. Nach dem Einsatz als Soldat nur eben um einen Erfahrungsschatz reicher. Vermutlich ist diese Vorstellung irgendwo im Hinterkopf verankert: An Weihnachten bin ich wieder daheim – und habe was von der Welt gesehen und viel über mich erfahren. Krieg als Workshop. Wer das so einordnet, der hat freilich keine Angst.
»Und dann endete der Krieg …« Sentenzen wie diese kennt man aus Geschichtsbüchern. Das Ende des Krieges manifestiert sich in solchen Sätzen, weil das Schießen, das Hauen und Stechen, das Bajonettieren und Auslöschen eingestellt wurde. Die Schlachtfelder leeren sich, die Gräben werden zugeschüttet, Ströme von lädierten Männern – in unserer Zeit auch Frauen – ziehen zurück in die Heimat. Dreckige Gesichter sind zu sehen. Sie lächeln nicht, obgleich das Kriegsende eine gute Nachricht ist, die zu belächeln wert wäre. Die Augen leer und ausdruckslos. Die, die humpeln wähnen sich im Glück, denn wer humpelt, der hat noch zwei Beine. Die anderen bewegen sich mit zwei Krücken fort, können ihr Glück kaum fassen, denn wer Krücken benutzen kann, der hat noch ein Bein und muss nicht wie ein Sack Kartoffeln auf der Ladefläche eines Lastwagens befördert werden.
Keine Frage, auch diese tristen Bilder sind weit weg vom öden Trott der Bourgeoisie. Zeigen einen Ausbruch aus der jugendlichen Langeweile an. Sie sind nur so viel anders, so viel brutaler, als junge Menschen sich so ein Abenteuer vorstellen – es sind Bilder, die die erwachsenen Handelsreisenden des Krieges, Herrschaften wie Strack-Zimmermann, Kiesewetter oder Hofreiter, den jungen Leuten aus guten Gründen vorenthalten. Sie wollen, dass sich Heer, Aufrüstung und Bereitschaft zum Kriegsdienst, heldenhaft und wie ein grandioses Abenteuer anfühlen. Sie simulieren gerne, dass es vielleicht einen Kampf geben wird, der aber irgendwann ausgestanden ist – und dann geht alles weiter wie gehabt. Nur eben friedlich und ohne weitere Gefährdungslagen.
Kriegsende 1945 – auf dem Papier
Das erste Opfer eines Krieges ist bekanntlich die Wahrheit. Die letzte Lüge ist hingegen, dass der Krieg zu Ende sein wird. Sicher, auf dem Papier steht, dass 1945 der Zweite Weltkrieg endete. Aber war er vorbei? Für die Soldaten, die ihn am eigenen Leib erlebt haben, egal ob am Leib versehrt oder nicht, endete der Krieg nie. Sie lagen immer noch in Gefechtsstellungen, sahen noch immer die Bilder von Kameraden und Feinden vor sich, die sich ihre Innereien im Leib hielten und nach der Mutter riefen. Sie rochen noch den Kot, den mancher nicht zurückhalten konnte und der für einen kurzen Augenblick den metallischen Geruch überlagerte, der von den Blutlachen herüberwehte.
Einen menschlichen Körper, der in zwei Teile gerissen wurde, vergisst man nicht so einfach. Wie oft haben unsere Großväter, wenn sie sich in ihrem zivilen Leben nach dem Kriege ein Brathähnchen gönnten, es mit der Geflügelschere teilten, an den jämmerlich krepierten Kameraden gedacht, der so ähnlich aussah, als ein Kettenfahrzeug über dessen Unterleib vor? Über die Generation von Männern, die es zurückschafften aus der Gefangenschaft der Alliierten, wissen wir, dass sie schweigsam war – nicht wenige neigten zur Gewalt, schlugen ihre Kinder und Gattinnen. Andere griffen zur Flasche. Sie versuchten nicht einfach nur zu vergessen – sie hofften, dass der Satz aus dem Geschichtsbuch, wonach dieser Krieg 1945 endete, endlich auch für sie wahr würde. Kriegsende: Mehr wollten sie nicht – ein Kriegsende für sich selbst.
Aber die Bilder gehen nicht weg, die Gerüche bleiben einem olfaktorisch vertraut – Verwesungsduft ist eine einprägende Erfahrung, aktiviert einen Urinstinkt: Wo es so riecht, entfernt man sich, denn da lauert der Tod. Aber im Krieg musste man ihn aushalten, mitten im Gestank ausharren, den Urinstinkt überwinden – wider aller menschlichen Konditionierung. Das kann doch nicht spurlos an einen vorbeigehen. Wie sollte man später wieder ein harmonisches, ein fröhliches Leben führen, unberührt von den Schrecknissen der menschlichen Existenz, wenn man über Monate oder gar Jahre solche Grausamkeiten erleiden musste? Natürlich kamen auch Männer aus dem Krieg zurück in den Alltag, die nicht soffen, nicht schlugen, zum Psychologen ging damals ohnehin keiner. Aber redefreudig war kaum einer. Man konnte das, was in Materialschlachten erlebt wurde, ohnehin nicht in Worte packen. Und war es richtig, die eigenen Kinder mit bunt ausgeschmückten Erfahrungsberichten vom Krepieren und Verenden zu verschrecken?
Im Krieg bleibt man nicht abstinent
Die Kriegsschuld lastete natürlich auf der Bundesrepublik als Nachfolgestaat des Dritten Reiches. Auch deswegen hat man sich wenig mit den schrecklichen Erlebnissen der heimkehrenden Väter, Ehemänner und Brüder befasst. Sie waren Teil einer nationalen Schmach. Man schämte sich für die Schuld und vielleicht auch noch etwas mehr für die Niederlage auf dem Schlachtfeld. Und so blieb es verdächtig leise im Nachkriegsdeutschland, was die Erfahrungen dieser traumatisierten Generation betraf. Dabei hätten deren »Abenteuer« ein wichtiges Erbe an die nachfolgenden Generationen sein können, ganz besonders aber eine Erkenntnis: Der Krieg endet nur auf dem Papier. In Geschichtsbüchern und in zurückblickenden Reden.
Was der Satz vom jetzt endenden Krieg aber nicht beinhaltet, sind die Köpfe und Gedankengänge derer, die im Krieg waren. Sie bleiben dort. Mittendrin. Vermutlich für immer. Sie vergessen nie. Der Krieg endet nicht für sie. Er ist Dauerschleife. Nichts ist für sie mehr so, wie es vor dem Krieg war. Kann es gar nicht sein, denn jede Erfahrung macht etwas mit uns. Der Krieg wird auf diese Weise zum Teil der eigenen Persönlichkeit. Auch dann, wenn man ohne körperliche Schäden zurückkam, fühlt man sich dauernd an ihn erinnert. Es reicht schon der Blick eines Kellners, der an einen toten Kameraden erinnert. Ein quengelndes Kind, dass ständig nach der Mutter schreit, wie jener angeschossene Jüngling, aus dem das Leben wich. Oder der Geruch von gebratenem Fleisch. Trigger: So würde man heute sagen. Damals sagte man: Rücken durchdrücken und weitermachen. Da musste man durch.
Für die jungen Leute, die heute so unbefangen mit einem möglichen Krieg umgehen, die heldenhaft künden, sie würden ihr Land verteidigen, koste es was es wolle, sei also die kurze Warnung empfohlen: Ihr kommt da nicht mehr raus, wenn es losgeht! Ihr werdet dem Krieg nicht entkommen können. Ganz egal, was ihr danach tut, wohin ihr flüchtet. Eure Geister werden euch bis an euer Ende begleiten. Die Liebe wird sich anders anfühlen, der Kuchen anders schmecken und gemeinsam verbrachte Feiertage anders einwirken. Der Alkohol wird Fluchtpunkt. Oder Drogen – denn die Drogensucht wird unter Umständen schon im Krieg selbst kultiviert; die Wehrmacht hatte Pervitin, eine Form von Crystal Meth. So hielt man den Marsch und die Grausamkeiten durch. Kaum auf Entzug, setzte die große Depression ein. Kriege sind keine Zeiten für Menschen, die abstinent leben wollen. Und nach einem Krieg kann man einfach keine Gedichte mehr schreiben …
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De Lapuente, danke für diesen eindringlichen Artikel.
Es gibt genügend Literatur über die Schrecken des Krieges UND genügend Literatur über das „Danach“. Nur zum Beispiel Remarque: „Der Weg zurück“, oder Noll: „Die Abenteuer des Werner Holt“, Band II.
Wenn natürlich…
…solche Literatur totgeschwiegen wird
…diese unsäglichen Drecks- und Propagandamedien absichtlich Leid und Elend nur verharmlosend zeigen
…Tote und Zerfetzte nur verschwommen wiedergeben oder möglichst gar nicht
…der Krieg hirnverblödend als „Verteidigung“ dargestellt wird –
Was soll dann dabei rauskommen? Genau das, nämlich diese Kindergesichter, die (genau wir wir damals in der DDR schon in der Schule mit den KK-Kalaschnikows ballern „dürfend“, was ja so toll war) was von „Verteidigung der Heimat“ faseln. Die NULL Ahnung haben, dass sie nur für die Interessen einer herrschenden Klasse auf das „Feld der Ehre“ zum gegenseitigen Abschlachten geführt werden sollen.
Die widerliche Kriegspropaganda in Deutschland macht genau das. Sie läuft auch Hochtouren und verblendet die Hirne. Und es sind unsere Kinder, die da verheizt werden sollen. Sie SOLLEN nicht verstehen, dass im Falle eines Krieges – also nur mal zum Beispiel eines geplanten Angriffes der NATO(d) auf Russland und in Reaktion Russlands auf diesen Angriff – es nichts zu verteidigen gibt. Da wird Deutschland und Europa dem Erdboden gleichgemacht. Dann ist da nichts mehr.
„Im Westen nicht Neues!“ Wehren wir uns dagegen?!
„Und es sind unsere Kinder, die da verheizt werden sollen. Sie SOLLEN nicht verstehen, ..“
Frage: mit UNSERE ist gemeint, dass a) Kinder staatliches Gemeingut oder b) den jeweiligen Eltern zugehörig sind?
Wenn zweites der Fall sein sollte, gehört es dann nicht zu den originären Aufgaben innerhalb der Elternschaft/Erziehung*, geistige Reifung, soziale und emotionale Kompetenz zu unterstützen sowie Wissen vermitteln zu MÜSSEN?
Selbstverständlich nur, wenn man selber über diese/s und ausreichend Willen zur Investition von Zeit in den eigenen Nachwuchs verfügt.
Da es sich AUCH bei Kriegen NICHT um ein unwillkürlich auftretendes Naturphänomen handelt, hilft auch kein akutes Jammern, wenn es zu spät ist, sondern selbst etwas tun/getan haben – oder sollen/müssen andere das stellvertretend übernehmen ?! 😵💫
sowie Wissen vermitteln zu MÜSSEN?:
Ohne lesen ist das nicht zu bewältigen, zu viel Stoff.
Aber welches Kind liest heutzutage noch?
Dazu kommt Schulpflicht, wo dann wieder was ganz anderes erzählt wird.
Mitschüler und Freundeskreis, wo andere Werte wichtig sind.
Und der Nachwuchs bemerkt letztendlich auch das Lage eher aussichtslos ist und ist daher kaum zu motivieren den Kampf aufzunehmen.
‚Wissen-vermitteln‘ bezog sich auf die PFLICHT von Eltern (früher offenbar erprobt), den eigenen Kindern GRUNDLAGEN für eigenständiges Denken und zukünftiges Leben, auch Allgemeinbildung, beizubringen.
Dazu gehörte übrigens u.a. auch – völlig irre – (analog) Vor/Lesen zu wollen und können.🤪
Die „Schulpflicht“ ist (k)ein Argument. Seit wann hätten Lehrer jemals mehr Einfluss auf eine grundsätzliche Entwicklung nehmen können, als in jedweder Weise (ver)prägende Eltern, die ihre Aufgabe ernst nahmen, den eigenen Nachwuchs umfassend und bestmöglich auf ein autarkes und gesundes Leben vorzubereiten ?!
„Und der Nachwuchs bemerkt letztendlich auch das Lage eher aussichtslos ist und ist daher kaum zu motivieren den Kampf aufzunehmen.“
Nachwuchs (den man sich prinzipiell aus egoistischer Motivation „zulegt“) verpflichtet (eigentlich)❗
Daher ist es nicht Aufgabe des Nachwuchses, sich um adäquate Bildung, Alltagstauglichkeit und Unversehrtheit zu bemühen, sondern das der ELTERN – und zwar zu JEDER Zeit, nicht erst, wenn es zu spät ist, oder das „natürliche Koma“* unsanft unterbrochen wird!!!!! Punkt
* ach, wenn Koma allerorten/bei fast allem doch nur kein „bewusster“ Grundzustand wäre.
Wenn die Voraussetzungen ideal sind, mag das so zutreffen. Die meisten haben aber zu arbeiten, selbst nur eingeschränkt Bildung genossen und mit diversen Handicaps zu kämpfen. Deshalb sieht die Welt eben so aus wie sie aussieht und man versucht trotzdem das beste daraus zu machen. Dann hört sich ein Spruch wie „Eltern, die ihre Aufgabe ernst nahmen, den eigenen Nachwuchs umfassend und bestmöglich auf ein autarkes und gesundes Leben vorzubereiten“ auch schon arrogant an.
Ja, danke, es braucht noch viel mehr dieser Eindringlichkeit!
Ich bin jeden Tag fassungslos, wie fatalistisch die Deutschen dieser ganzen Entwicklung gegenüberstehen.
Ist das nur mit dem „Gehorsam“ zu erklären, Gehorsam, der ja bekanntlich jede Form von Weiterentwicklung sowie die Liebes- und Lebensenergie unterdrückt?
Sind die Deutschen „BOFIS“, wie ein Bekannter, der nach 20 Jahren aus Kolumbien wieder zurückgekehrt ist, sie nennt: Borniert. Oberflächlich. Fatalistisch. Ignorant. Saturiert. – BOFIS.
Francesca Albanese hat auf der Münchener Friedenskonferenz den Deutschen „Untätigkeit“ und „Feigheit“ attestiert. Sie bezeichnete Deutschland als einen „dunklen Ort“: https://www.youtube.com/watch?v=ykOhSH-yo9E
„Endlich mal Abwechslung!“
Ja, so die tägliche Propaganda auf allen Kanälen die man als Gehirnwäsche sehen muss.
Hero Of War beschreibt es
https://m.youtube.com/watch?v=MOV3X0dxed0&pp=ygUfcmlzZSBhZ2FpbnN0IGhlcm8gb2Ygd2FyIGx5cmljcw%3D%3D
„Endlich mal Abwechslung, Abenteteuer und Reisen in ferne Länder.
Ja, so die tägliche Propaganda auf allen Kanälen die man als Gehirnwäsche sehen muss.
Hero Of War beschreibt es glaube ich ganz gut.
https://m.youtube.com/watch?v=MOV3X0dxed0&pp=ygUfcmlzZSBhZ2FpbnN0IGhlcm8gb2Ygd2FyIGx5cmljcw%3D%3D
Carlo Masala geht unter die Defätisten wenn Russland gewinnt. Also Selenskyj bleibt noch bis 2028 Demokratischer Präsident der Ukraine und Russland greift sich dann, den Rest vom geschwächten Europa!
Ab 2030 heißt es Eurasien, von Wladiwostok bis nach Lissabon und Ursula ist die erste Zar*Innen
An Schwachsinn und Dummheit nicht zu überbieten dieser Massada
Nein,
wo er recht hat er recht : https://youtu.be/0F1ylcAUB2E?si=jzuPs2AsOCQrOMaa
Die Frage ist überleben wir noch bis 2028?
Selenskij eskaliert gerade und hat den Atomwaffenstützpunkt Engels in Russland bombardieren lassen. Es soll mehrere Explosionen gegeben haben berichtet ntv.
Der will die ganze Welt mit in den Untergang reissen
Gut möglich, das auf dem inoffiziellen diplomatischen Dienstweg demnächst zeitnahe Zieldaten in die Russischen Förderation gelangen.
Vergessen darf man nicht ,dass die Kriegspropaganda der Medien zunächst mal der Rüstungsindustrie Unsummen an Milliarden liefert.Wobei klar ist:Die Presse gehört zum Teil der Rüstungsindustrie und Rüstungsindustrie ist extrem unproduktiv,im Gegensatz zum Beispiel zum Maschinenbau.
Aber solange Wahlbetrüger wie Merz,
dessen hölzerne Bewegungen stark an eine Marionette erinnern,an deren Fäden die Rüstungsindustrie und Blackrock ziehen,ins Amt gehievt werden,ist mit Frieden kein Staat zu machen.
Jetzt müssen die Amerikaner die Friedensverhandlungen mit Russland übernehmen,was eigentlich die Aufgabe Deutschlands und in seinem Interesse liegt.
„Denk ich an Deutschland in der Nacht usw.“
Merz, dessen hölzerne Bewegungen stark an eine Marionette erinnern:
Pinocchio, da gibts noch mehr Gemeinsamkeiten.
Wackeldackel würde auch passen
…möchte mal wissen welche Aktien diese Kriegsgeilen Hetzer besitzen und an welcher Lohnliste sie noch stehen…
Der Merz möchte wahrscheinlich seinen 2 Privatjets noch ein paar hinzufügen,als Kriegskreditkanzler,der ja in vorauseilendem Gehorsam der Rüstungsindustrie vorher schon geliefert hat.
@Platons Sokrates
Ja, Merz der rden Taurus lieben lernte und mit einen Ritt auf ihm in Richtung Moskau abhob wäre doch einen Film wert Die Landung dürfte spannend werden
Die kritischen Vietnamfilme, die zumindest in Ausschnitten das Leiden und Elend der Soldateska wiedergeben, schaut man sich nicht mehr an. Games of Throns zeigt zwar die Sicht der um die Macht ringenden, das Elend der Soldaten und einfachen Menschen erscheint nur am Rande und wird dem Heldenmythos untergeordnet. Ansonsten bin ich wenig mit dem Vertraut mit dem, was den jüngeren Menschen an Weltbild in der Unterhaltungsindustrie, in den unzähligen Video on Demand Plattformen, serviert wird.
Man darf aber davon ausgehen, dass das Bild junger Menschen vom Krieg zu ca. 100% von unrealistischen Machwerken aus der Traumfabrik geprägt ist. Ein wichtiger Aspekt dabei, sie sehen sich selbst nie in der Rolle von Betroffenen sondern immer in der der Helden die im Film überleben
Der zweite Weltkrieg hinterliess zig-Millionen Tote, europaweite Zerstörung (auch in Deutschland selbst) und bei all denen, die überlebten, ein Kriegstrauma. Wer das nicht glaubt, der sehe sich die Generation unserer Eltern und Grosseltern genauer an. Der nächste Krieg wird ein einziges, grosses Trümmerfeld hinterlassen, in dem für die nächsten tausende von Jahren niemand mehr leben kann.
Wir sind zweimal ausgesprochen kriegstüchtig losmarschiert, weil uns die Eliten (Politik, Medien, Wirtschaft) das gewollt, bepriesen und befohlen haben, bis wir besoffen waren vor lauter Kriegsgeilheit. Jetzt sollen wir wieder kriegstüchtig werden und die Eliten predigen die geistige Mobilmachung in einer medialen Dauerschleife. Das ist unsere Vorbereitung auf das nächste Gemetzel. Es ist nicht Putin und nicht Trump, es ist unser gemeinsamer Irrsinn, unsere gemeinsame Unfähigkeit, Frieden zu organisieren, die uns „kriegstüchtig“ werden lässt. „Aber der Russe hat angefangen…“ Ja, so fangen die Prügeleien im Sandkasten auch an. Ich dachte, zum Erwachsensein gehört, das eigene Verhalten zu reflektieren…
Die Jugendlichen kennen aber heute keinen mehr der den Krieg überlebt hat.
Ich habe noch Männer kennen gelernt, die plötzlich ganz still wurden oder bei
einem Thema, das die Erinnerungen hervor holte, anfingen zu weinen. Viele
unserer Lehrer hatten den Krieg mitgemacht. Als Flackhelfer mit ansehen müssen
wie die Schulkameraden bei den Angriffen zerfetzt wurden. Heute spielen die Jugend-
lichen Ballerspiele und wenn sie „abgeballert“ werden, beginnt das Spiel von vorn.
Statt einer Brille zum virtuellen sehen, müßten sie einen Anzug anhaben, der die
Schmerzen bei jedem Treffer auf ihre Körper übermittelt. Wie ich schon letztens
geschrieben habe: Es muß mit Bildern gegen den Krieg und die Kriegsgeilen
demonstriert werden. Bilder die die Hinterlassenschaften an „Menschenmaterial“
nach einem gefecht zeigen. Herr de Lapuente hat es im Artikel sehr gut beschrieben,
was die Lanzer erlebt haben. Wird der Film „Die Brücke“ heute eigentlich noch im
Unterricht gezeigt? Sollte verpflichtend sein!
Ein herausragender Artikel!
Danke, Herr De Lapuente.
—
Ein Satz, der die offensichtliche Dummheit aufspießt:
„Offenbar sind sie bereit, für ihr Vaterland zu sterben – für ein Vaterland, für das sie bei einer Fußball-Weltmeisterschaft lieber keine Flagge aufhängen wollen.“
—
Ein Satz, der ebenso schon für die jungen Männer von 1914 gilt;
aber wohlgemerkt nicht für alle, sondern nur für jene aus bürgerlichem oder adligem Milieu:
„Der Ruf des Abenteuers, der lässt bei ihnen vor dem geistigen Auge spannende Bilder entstehen, nährt die Hoffnung auf einen Ausbruch aus dem juvenilen bürgerlichen Trott, der schon früh auf Karriere und aalglatte Lebensläufe fokussiert ist.“
—
Das lange Nachwirken des Krieges habe ich noch bei keinem anderen Autor jemals so gut und eindringlich beschrieben gesehen.
Zum Frühstück nach Paris stand auf den Wagons 1914, heute soll es wohl zum Mittagessen nach Moskau gehen.
Leder gab es nur Rübenschnitzel , (bekommen unsere Schafe) zusammengepanscht als Wassersuppe und kein Frühstück und schon gar nicht in Paris
@ Otto0815
Ja, so war es.
Danke Herr Lapuente!
Das stimmte, die Kriegsveteranen redeten nicht vom Krieg. Mit Kindern konnte man auch nicht darüber reden. Der Rektor des Gymnasiums hielt der Prima einen Vortrag über den Russlandfeldzug und zeigte ein Foto, das zwei Wehrmachtssoldaten zeigte, die zwei Frauen aufgehängt hatten, und vor dem Galgen als Erinnerungsphoto posierten. Auch die Schüler konnten nicht darüber reden. Damals sagte man lieber nichts, als billiges Betroffenheitsgeschwätz abzusondern. Als junger Erwachsener teilte ich einem Nachbarn meine neue Erkenntnis mit, dass Menschen Bestien seinen. Der war in russischer Gefangenschaft gewesen, und redete nie über den Krieg. Da sagte er aber, er wisse es, auf dem Russlandfeldzug gab es immer genug Freiwillige zum Kameradenerschießen. Als Kind konnte man das Ganze nicht begreifen, zumal man Hitler nicht als dämonisch sondern als merkwürdig bis lächerlich empfand. In meiner Jugend war der zweite Weltkrieg ganz weit weg. Man verstand sich bestens mit Franzosen und Amis, und auch die Schweizer warfen niemandem vor, ein Nazi zu sein. Mein Vater war in einem Strafbataillon. Das erfuhr ich relativ früh, weil er plötzlich ein Haus und einen VW Käfer mit Schiebedach kaufte und sich selbstständig machte. Die Wiedergutmachung sei ausbezahlt worden, sagte er. Für die junge Generation blieb der Krieg einfach völlig bizarr und unverständlich, eine psychotische Episode der Weltgeschichte. Jetzt erst dämmert mir, welche Macht selbst die nichtigsten Politiker über die Rinderherde haben, und sie in Panik versetzen und in ihr Verderben treiben können.
Mein Vater hat mir in den 70ern alles erzählt.
Wie er am Anfang des Krieges, in Jugoslawien, mit den 8,8ern 13 Flugzeuge an einem Tag abgeschossen hatte.
Was 43 in der Ukraine lief.
Der Volltreffer auf seine Stellung, dabei 10 seiner Freunde starben.2, die er nicht so gut kannte, hatten aus seiner Einheit außer ihm am Ende noch überlebt.
Einer wohnte in Hamburg und der Anderen in Garmisch-Partenkirchen.
Seine Depression und seine schwere Verwundung 44 bei Rückzugskämpfen in Frankreich und natürlich das Leben in Kriegsgefangeschaft und was passierte, als er nach Hause kam und kein Zuhause mehr hatte.
Ich habe mit den Söhnen von beiden immer noch Kontakt.
Naja, viele dieser jungen Leute denken, daß ihnen im Enstfall schon nichts geschieht. Und wenn doch, drückt man einfach auf Respawn und startet von vorne…..
Wie es tatsächlich auf dem Schlachtfeld abläuft, bringt ihnen ja keiner bei. Bestenfalls bei der Grundausbildung bekommt man die ersten Eindrücke von der Realität, aber auch nur, wenn dies konkret behandelt wird.
Deswegen plädiere ich für Aufklärung in der Schule durch geeignetes Filmmaterial, daß ja auch dank neuester Technik zuhauf vorhanden ist. Mit allem drum und dran, wenn man um Gnade bettelnden Menschen das Gesicht wegschießt, einem die Gedärme aus den Bauch hängen, die abgerissenen Gliedmaßen neben einem liegen usw. und so fort. Das volle Programm.
Die Deutschen wollen nicht sehen, wollen sich nicht erinnern. Bilder des komplett zerstörten Gazastreifens werden ausgeblendet mit „geschieht ihnen Recht“, ohne anzuerkennen, dass die Hamas am Verhandlungstisch sitzt und die Zivilbevölkerung massenweise ausgerottet wird, und da kann sich diejenige Person, ob Kind. Frau oder Sanitäter noch glücklich schätzen, wenn er gleich weg ist statt dahinsiechend an Hunger und Durst zu sterben. Das alles läuft, wie die gigantische Aufrüstung derzeit, unter „Selbstverteidigung“, die palästinensischen Kinder und Frauen sind ja so böse. Und selbst die umliegenden Araber machen genau Nichts. In Europa treibt ein drogenabhängiger Spinner den gesamten Kontinent in den Abgrund und wir wählen dessen Unterstützung, mit fast allen Parteien. Vermutlich hilft wirklich nur noch eine Menschenpause auf der Erde,
Eines könnte das Kriegstreiben, gerade von Deutschland, abruppt stoppen.
Die Feindstaatenclausel des 2+4Vertrages. Wenn sich Trump und Putin
einig werden, könnten sie das Deutsche Aufrüsten als millitärische Aggression
verstehen und die Feindstaatenklausel der UN heranziehen. Die USA haben fast
100.000 Soldaten in Deuschland und die könnten dem Treiben von Merz und Co.
schnell ein Ende setzen. Völkerrechtlich könnten dann auch die Russen wieder
Soldaten nach Deutschland schicken. So wie gerade Trump in den USA mit dem
verfilzten Staatsapparat herumspringt, kann ich mir vorstellen, dass er sich ein
„auf der Nase herumtanzen“ der deutschen nicht gefallen lassen wird. Zuerst
wird aber Merz zum Apell antreten müssen. Das wird schon interessant werde.
Interview mit dt. Unternehmer Dieter Staudt, der 10 Jahre in Ost-UKR lebte
https://tkp.at/2025/02/05/die-ukraine-wollte-den-krieg-mit-russland/
Alles, was man wissen sollte über den Konflikt und dessen Ursachen und wie die Ukrainer ihn begonnen haben: 8 Min., die sich lohnen:
Selbst da hört es nicht auf. Ich bin mal auf das Thema Traumatransmission gestoßen. Es bedeutet in diesem Zusammenhang, dass auch ehemalige Soldaten, die ihre Kriegserfahrungen scheinbar gut „weggesteckt“ haben, Befürchtungen und Ängste, die eigentlich sie haben müssten, an die nachfolgende Generation, sprich ihre Kinder weitergeben. Das Phänomen ist in der Psychologie auch im Zusammenhang mit anderen Extremerfahrungen bekannt.
Ein Beispiel, das schon mal genannt wird ist die Unfähigkeit von Eltern, die beruflich erfolgreich sind und es an nichts Materiellem fehlt, ihren Kindern das Gefühl der Sicherheit, Geborgenheit oder Halt im Leben zu vermitteln, weil sie nicht trösten oder sich für bzw. mit einem freuen können. Oder das für Kinder das wichtigste ist, dass es den Eltern gut geht. Und wenn sie es ums verrecken nicht schaffen sie wenigstens einmal zum Lachen zu bringen, das Gefühl entsteht, dass irgendwas mit ihnen nicht stimmt, was zu viel Unsicherheit vielleicht auch Wut führen kann. Auch sind Kinder exzellente Beobachter und merken sofort, wenn eine Frage, die sie Stellen, eine Handlung vielleicht auch nur eine Geste von ihnen ihren Eltern unangenehm nahe geht. Das macht das Verständnis füreinander schwierig und lässt Selbstzweifel aufkommen, die irgendwie kompensiert werden müssen…
Das Thema ist komplex, und als ich mich mal damit beschäftigt habe, war es noch nicht sehr weit erforscht geschweige denn gesellschaftlich diskutierbar. In der Zwischenzeit hat sich da einiges getan. Natürlich sollte man sich hüten jedes psychische Leiden oder gesellschaftliche Fehlleistung damit erklären zu wollen, aber eine allgemeine Erkenntnis, dass man sich jedem Krieg noch weitere Probleme heranzüchtet wäre schon wünschenswert.
@ b_s
Betreff Traumatransmission.
Sie haben hier ein ungeheuer wichtiges, wenig beachtetes Thema angesprochen.
Danke sehr.
Die Suche ergab:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Transgenerationale_Weitergabe
All das Gesagte ist richtig, es ist furchtbar und war.
Aber wo kann man es sagen, wer will es hören? In welchen Texten, in welchen Kommentarspalten erscheint es. Manchmal löscht es der Algorithmus schneller aus, als es die Eingabe. Und das gilt nicht nur für Deutschland, überall sind die Medien fest im Griff der neoliberalen Kriegstreiber.
Damit sind es auch die Massen, die Wähler, die die Lüge vom gerechten Krieg, vom notwendigen Opfer für den Endsieg an der Ostfront, oder auch am Hindukusch/Mali/XX, der bitteren Wahrheit vorziehen. Bis zu jenem Zeitpunkt, da die Wahrheit in Gestalt von Verstörten, Verstümmelten, oder in Form einer Verlustmeldung an die eigene Tür kommt.
Wenn ein Lehrer heute wagen würde, solche verstörenden Bilder zu zeigen, hätte er die gesamte Meute der indoktrinierten Lehrerschaft und die ach so „achtsamen“ Eltern gegen sich und würde in null komma nichts in hohem Bogen fliegen. Wer aus dem vorgestanzten und sagrotanierten Lehrplan ausbricht, macht sich verdächtig. Das war aber auch schon in den 1980er Jahren so, als einer meiner fähigsten Geschichtslehrer degradiert wurde, weil er zerschossene und zerfetzte Gesichter noch lebender Soldaten aus den 1. WK zeigte. Die Wahrheit ist der größte Feind der – heute neoliberalen – Kriegsfaschistinnen und -faschisten.
Ja man kann nur noch staunen. Es zeigt sich auch sehr deutlich bei den „Demos gegen Rechts.“ Die erinnern sehr an Bilder und Vorstellungen die wir aus dem Geschichtsunterricht kennen. Trotzdem bin ich nicht ganz so pessimistisch. Denn die jetzige junge Generation ist zwar gehirngewaschen und ferngesteuert aber auch extrem egozentrisch und exzentrisch. Nichts wird klappen, zum Glück. Deutschland und Europa werden der Kriegsertüchtigung nicht standhalten. Gottseidank. Es gibt kein Personal, keine Waffen keine Munition. Die Force de Frappe unserer Nachbarn- naja, die Kleinbritannier kriegen ihren Flugzeugträger nicht aus dem Hafen. Außerdem ist man sich permanent uneins. Und letztendlich sind europäische Gesellschaften psychisch nicht in der Lage einen Krieg auszuhalten. Es wäre sehr schnell vorbei, wenn es soweit käme. Das muss auch den irren Kriegstreibern ala Strack, Hofreiter, Merz, von der Lugen, Kallas, Bärbock, Habeck und Co klar sein.
Ja, deren Dummheit könnte unsere Rettung sein.
Die Kriegstreiber haben der Bevölkerung den Krieg erklärt…
Entsprechend sollte man eigentlich denen genauso begegnen! Keinerlei Zurückhaltung mehr!
@ n.b.
Sehe ich auch so. Russland, China oder welcher Staat auch immer, dienen nur als Projektionsfläche für den gigantischen Raubkrieg der lokalen, parteiübergreifenden, transatlantikfa, olivbraunen Nomenklatura und deren Marionettenspielern und Handpuppenhaltern gegen das eigene Fussvolk. Vor dreissig Jahren konnte ich mir das derzeitige Mass der politischen Verkommenheit noch nicht vorstellen. Kann natürlich sein, dass ich damals nicht genau hingeschaut habe.
Ich erlaube mir auf eine Dokumentation von Regina Schilling aus dem Jahr 2018 hinzuweisen.
„Kulenkampffs Schuhe“
https://de.wikipedia.org/wiki/Kulenkampffs_Schuhe
Sicher noch in irgendeiner Mediathek zu finden.
@ helderup
22. März 2025 um 11:20 Uhr
Danke für den Tipp.
Hier der Link: https://duckduckgo.com/?hps=1&q=Kulenkampffs+Schuhe&atb=v332-1&iax=videos&ia=videos&iai=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DE6AsPYErJoc
Ach was! Weg mit diesem zimperlichen Gejammer da oben. Der Oberbefehlshaber der neugegründeten ukrainischen Seniorendivision „Graue Kraniche“ zeigt uns unten, wie mit Jammerlappen umzugehen ist. Selbst dann, wenn das Klageweib aus der eigenen Familie kommt. Vorbildlich:
https://www.youtube.com/watch?v=FPsU1TovH9I
Götterdämmerung der Kläffer
–
https://www.pi-news.net/2025/03/goetterdaemmerung-der-klaeffer/
–
Von RAINER K. KÄMPF | Während Trump und Putin weiter verhandeln und einem Abkommen entgegensteuern, das den Ukrainekrieg beenden wird, stehen die Europäer düpiert an der Seite und versuchen, sich ins Geschehen reinzudrängen.
Aus ihrer Sicht irgendwo verständlich, müssen sie doch ihre Daseinsberechtigung nachweisen und den Wahlvölkern weiterhin vorgaukeln, das Verbrennen von Milliarden an Volksvermögen hätte einen plausiblen Effekt.
Russland will eine Lösung, die dauerhaft sein wird und ein für allemal die Gründe, die den Konflikt heraufbeschworen haben, aus der Welt schafft.
Die Trumpadministration will Ruhe, weil die Ukraine, ganz besonders die unter Selenskyj, nicht ins Gesamtkonzept passt.
Unter Berücksichtigung der Prämissen wird eine Friedenslösung gefunden werden, weil sie ganz einfach gefunden werden muss. Störfeuer wird da nicht gebraucht.
Schon gar nicht die kontraproduktiven Bemühungen von Keir Starmer, Macron & Co., die sogenannte „Friedenstruppen“ an die russische Grenze in Marsch setzen wollen.
Dies hätte keine Entspannung zur Folge, sondern die Eskalation auf internationaler Ebene.
Darin sind sich offenbar Moskau und Washington einig.
Russen und Amerikaner stimmen überein bezüglich des Kurses der Nachkriegszeit und wie sie die Welt dann ordnen werden.
Für friedenstörende Kläffer auf den billigen Plätzen werden sie kein Verständnis haben und die notwendigerweise gegebenenfalls zur Räson bringen. …ALLES LESEN !!
Eindringlich und prägnant. Leider werden diese Stimmen viel zu selten gehört, weil sie nicht über die nötige Reichweite verfügen.
Bystron rechnet mit EU-Kriegstreibern ab – und bekommt Mikrofon abgedreht
Petr Bystron von der AfD hat im EU-Parlament die Politiker, die den Krieg wollen, scharf kritisiert.
Diesen Menschen sei dafür jedes Mittel recht. Friedrich Merz wolle in Deutschland das Grundgesetz wegen 300 Milliarden Schulden für Waffen ändern und das Land in den Krieg treiben.
„Die Menschen wollen keine Kriegstreiberei! Die Menschen wollen Frieden!“, so Bystron.
Dass Russland die EU angreifen wolle, sei „völliger Schwachsinn“.
„Was will denn Russland, wenn sie uns hier besetzen? Wir haben doch gar nichts außer Schulden!
Meinen Sie, das russische Volk will das abzahlen für uns?“
Schließlich wurde dem AfD-Politiker das Mikrofon abgestellt.
Solche Reden scheinen im EU-Parlament nicht willkommen zu sein.
SO VIEL ZUR DEMOKRATIE UND DEN WAHREN NAZIS (CDU-SPD-GRÜNE-FDP) IN DEUTSCHLAND !!
Sogar Hermann Göring hat man dafür wiederbelebt.
„Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg, aber es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt !
Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr.
Diese Methode funktioniert in jedem Land.“ — Hermann Göring Interview mit Gustave Gilbert in der Gefängniszelle, 18. April 1946, Nürnberger Tagebuch (1962; Originalausgabe: „Nuremberg Diary“ 1947), S. 270
UND SO MACHEN SIE ES AUCH HEUTE
AKTUELL: Wir brauchen ein Bild eines möglichen Feindes, der unsere Freiheit und Demokratie beseitigen will.“ – Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) am 31.05.2022
Jetzt werden wieder die Kriegskredite
genehmigt wie 1914.
Hundert Jahre später wieder Blut und Eisen.
„Ich lege hier für den Fall meines Todes
das Bekenntnis ab,dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme,ihr anzugehören“
Arthur Schopenhauer
Ich möchte hier mal einen leider relativ unbekannten Anti-Kriegsfilm empfehlen, der vor einigen Monaten auf DVD und Blu-Ray wiederveröffentlicht wurde:
„Jacob’s Ladder – In der Gewalt des Jenseits“
USA 1989/90, Regie: Adrian Lyne
Darsteller: Tim Robbins, Elizabeth Pena, Danny Aiello, Matt Craven, Pruitt Taylor Vince u.a.
Dies ist ein äußerst anspruchsvoller und komplexer Film, der mehrfaches Ansehen erfordert, um die ganze Dimension und Tiefe der Geschichte zu erfassen. Denn die verschiedenen Zeit- und Wahrnehmungsebenen, die dargestellt werden, erschliessen sich nicht unmittelbar. Aber gerade das ist so gut und macht diesen Film so intensiv und involvierend.
Tim Robbins spielt überragend den gemarterten Hauptdarsteller, der in seinem Leben nicht mehr froh wird, nachdem er im Vietnamkrieg gedient hat.
Der Film zeigt die seelische Traumatisierung von Soldaten in ungeschönter Härte und wahrhaft verstörend. Ich garantiere, daß sich gewisse Szenen einprägen werden. Das Ende ist legendär und soll hier nicht verraten werden.
Man kann den Film auf youtube in ganzer Länge und in deutscher Synchronisation sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=Y90RMhMFKjI
Was passiert, passiert nicht aus Zufall, es war beabsichtigt.
Auch Kriegspropaganda, egal wie sehr friedensfördernd sie sich gebährdet, geschieht mit voller Absicht. Zum einen zur Profitabsicherung der Rüstungskonzerne und zum anderen, um seine Ziele militärisch durchzusetzen. Nur dass in den letzten Jahrhunderten immer deutlicher wurde, dass Kriege nie das Ergebnis hatten, was sich die Kriegstreiber erhofften. Falls dies überhaupt jemals der Fall war. Möglicherweise vorübergehend bei den Kolonialkriegen.
Eine Konstante allerdings ist immer dabei: die Kriegstreiber selber sind selten betroffen von den Folgen, die Bevölkerung, die keinen Krieg will, ist der Hauptleidtragende.
Hey Roberto,
kleiner Tippfehler bei: „…als ein Kettenfahrzeug über dessen Unterleib vor? “
Nicht „fuhr“?
Ansonsten starker Text!
Ach was… 😉
Für mich bis heute einer der besten und erschütterndsten Antikriegsfilme aller Zeiten:
https://www.youtube.com/watch?v=zjIiApN6cfg&t=7791s
Ein Film, der Alpträume verursacht!
Ganz genau!
Wollte ich auch empfehlen.
Иди и смотри von Elem Klimow.
Richtig übersetzt: Geh und sieh! (nicht „Come“ oder „Komm“).
Mit deutschen Untertiteln auch auf DVD erhältlich.
Sehr wichtiger Film.
“ War das der Grund, warum neulich in Neu-Isenburg, bei einer Veranstaltung mit Sevim Dagdelen und Thomas Carl Schwoerer auf Seiten der Friedfertigkeit und Lorenz Hemicker und Mirko Kruppa auf der Gegenseite, anwesende Schüler – nur Burschen übrigens – verdächtig häufig dann begeistert klatschten, als von Waffenlieferungen für die Ukraine und kühner Standhaftigkeit gegenüber den Moskowiter Luzifer gesprochen wurde?“
Diesen Effekt kann man auf allen Talkshows zum Thema beobachten. Donnernder Applaus (quer durch alle Altersgruppen) für die schlimmsten Kriegstreiber.
So langsam wird mir der weiter oben geäußerte Gedanke mit der Feindstaatenklausel richtig sympathisch. Die Amis sind noch da und sie sollten sich mit den Russen darüber einigen, daß es keinen Frieden mit der Ukraine geben kann, solange Deutschland nicht an militärischer Unterstützung der Ukraine durch die BEIDEN maßgeblichen Siegermächte gehindert wird. Also: gemeinsame russisch-amerikanische Militärbasen in Deutschland zur Verhinderung des 3.Weltkriegs! Verbote von Waffenproduktion und -lieferung, Erzwingung von dauerhafter Friedensbereitschaft“
An sich geht es ja noch viel weiter. Schon ohne Krieg ist die kapitalistische Gesellschaft krank und erzeugt jede Menge Psychowracks, die sich selbst vermarkten, verkaufen müssen, ständig auf super gut drauf und fit machen müssen, egal wie es in ihnen aussieht. Dazu noch der Einfluss kruder Religionen- Kein Wunder, dass normale Menschen immer wieder von dem Gefühl berichten sich in einer Zombie – Appokalypse, einem Irrenhaus zu befinden, da ja die Mehrheit, wie gesagt, aus heile Welt und starker Mann/ taffe Frau spielenden Psychowracks besteht.
Danke für diesen hervorragender Artikel, Herr Deb Lapuente!
Und ja: Man steht wirklich fassungslos vor dieser vorsätzlich angebahnten Katastrophe und hofft, in der nächsten Minute aus einem Albtraum aufzuwachen…
Jetzt ist er wieder da, der Adolf und seine braunen Monster, oops Verzeihung ich meinte Black Rock Friedrich und seine bunten Friedensstifter.
Und so viele Idioten klatschen, bis ihre Kinder im Schützengraben verrecken.