Ein armes Land

Bettler in Dublin.
Chmee2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die Armut wird in den nächsten Monaten zunehmen, heißt es. Wer mit offenen Augen durch deutsche Großstädte läuft, sieht die Armutszunahme jetzt schon.

Wir wissen ja mittlerweile, dass unser Wohlstand in Gefahr ist. Immer wieder vernimmt man diesen Satz. Er klingt dabei fast so, als befänden wir uns noch mittendrin im Wohlstand, werden aber demnächst schon an den Rand gedrängt, um dann aus ihm »herauszufallen«. Für viele – an dieser Stelle wurde das schon mal angerissen – hat es diesen Wohlstand gar nicht erst gegeben. Ein Spaziergang durch Frankfurts Bahnhofsviertel zeigt, dass die Wohlstandsperspektive für immer mehr Menschen unrealistisch wird.

Während der Corona-Krise waren die Straßen fast leer, kaum Bettler, wesentlich weniger Obdachlose waren zu sehen. Selbst die Zahl der Drogenabhängigen schien zurückzugehen. Natürlich waren Bettler, Obdachlose und Drogenabhängige nicht verschwunden, wie alle Welt zogen auch sie sich zurück, suchten sich ruhige Winkel. In den letzten Monaten gab es ein Zurück zu traurigen Normalität. In der Mosel- und in der Niddastraße Frankfurts bevölkern mehr Menschen den Bürgersteig als je zuvor. Läden und Restaurants schließen deshalb, Kundschaft bleibt aus und die Stadt kriegt die durch Armut entstehenden Verwerfungen nicht mehr in den Griff. Und auch der Abstieg anderer Gesellschaftsschichten scheint bereits jetzt einzusetzen.

Das tolle Flair des Frankfurter Bahnhofviertels

Anrainer melden seit einigen Wochen, dass die Armut und damit auch die Verwahrlosung des Frankfurter Bahnhofviertels zugenommen habe. Das Restaurant Stanley hat kürzlich den Betrieb eingestellt. Die beiden Geschäftsführer führten viele Gründe an. Neben Corona, Personalmangel und horrende Energiekosten auch den Niedergang des Stadtteils, der immer mehr Gäste abschreckt. »Crack hat Heroin längst abgelöst und verursacht Gewalt und Aggressionen«, erklären sie in einer Mail an die Kundschaft. »Die Entwicklungen im Viertel führen on top dazu, dass auch immer mehr Gäste nicht mehr in die Ottostraße kommen.«

Die Stadt selbst verweist auf den so genannten »Frankfurter Weg« zur Drogenbekämpfung: Einen zaghaften Versuch der Entkriminalisierung, der Drückerstuben ermöglichte – und auf diese Weise auch zunächst mal Erfolg hatte. Die Taunusanlage, früher eine No-Go-Area, in der gelegentlich Drogentote herumlagen, ist wieder für die Allgemeinheit betretbar. Mittlerweile stagniert der »Frankfurter Weg«. Die Suchtkranken kommen aus allen Städten des Landes nach Frankfurt, weil im Bahnhofsviertel die Drogenabhängigkeit institutionalisiert wurde. Die Sozialangebote kommen bei diesem Ansturm nicht nach, Wohnraum fehlt ohnehin – ist aber auch nicht für alle suchtbedingten Obdachlosen ein erstrebenswertes Ziel.

Die Frankfurter Stadtevents lassen Ex-Obdachlose ihre Geschichte erzählen. Zwei Stunden schlurft man dann mit jemanden durch den Stadtteil, der hier früher sein Leben auf der Straße zubrachte. Man erfährt, dass auch Obdachlose eine Hierarchie haben: Alkoholabhängige stufen sich zum Beispiel höher ein als Drogensüchtige. Und eine Wohnung, so erklärt der Guide, sei in seiner durch Alkoholismus verursachten Obdachlosigkeit nichts gewesen, das er angestrebt hätte. Denn zu wohnen benötigt Struktur. Und die hatte er nicht, konnte er nicht haben.

Einmal im Jahr feiert sich der Stadtteil dann selbst. Jedenfalls war es so, bis die Seuche über uns kam. Frankfurter Bahnhofsviertelnacht hieß das Event. Die Stadt gratulierte sich selbst zu der wunderbaren Vielfalt vor Ort: Denn neben Versicherungsangestellten, Managern und Bankstern leben hier türkische Händler, rumänische Bettler und obdachlose Suchtkranke friedlich zusammen. Letzteres stimmt natürlich nicht, regelmäßig kracht es, Polizeieinsätze gibt es hier zu jeder Stunde des Tages – an Beamten mangelt es freilich dauerhaft.

Rentner als Bettler

Dies ist freilich auch eine Art, mit den Verhältnissen im Bahnhofsviertel umzugehen: Man nimmt sie nicht wahr, blendet die Sorgen und Nöte der Anwohner und Geschäfte im Stadtteil aus und lobt sich selbst dafür, dass hier Haute-Volée und bitterste Armut »harmonisieren«. Wenn alles rund läuft, dürfen die Bettler auch die Flaschen der »Leistungsträgerschaft« einsammeln und sich einige Groschen dazuverdienen. Gemeinhin nennt man das ja Klassismus – einen »positiven Klassismus«, um es genauer zu sagen. Aber in Frankfurt bauscht man diese Verstetigung der Strukturen zur Chance auf, zum Charme der Stadt, zum Lebensgefühl zwischen Hochhausschluchten.

Vor einiger Zeit stieg ein älterer Herr in die S-Bahn. Schon während des Einstiegs sang er laut: Von Cuore und was über Amore. Dann zog er seinen Hut und hielt ihn den anderen Fahrgästen hin. Seine Ausbeute war nicht der Rede wert. Musikanten im öffentlichen Nahverkehr soll es in Berlin häufiger geben – in Frankfurt sind sie selten. Was eigentlich schade ist, denn es fährt sich mit guter Musik ganz nett unter dem Boden der Großstadt hindurch.

Caruso war nicht schlecht angezogen, er wirkte wie ein rüstiger Rentner. Seine Kleidung war nicht geflickt, sondern wirkte recht neu oder mindestens frisch gewaschen. Man spürte, dass ihm das Betteln nicht leicht von der Hand ging. Schüchtern, ziemlich verdruckst hielt er seinen Hut vor die Leute. Sonst trifft man in der S-Bahn auf abgerissene Gestalten, deren gesundheitlichen Probleme man auf den ersten Blick erkennt. Auch sie betteln freilich nicht voller Entzücken. Aber eine gewisse Routine merkt man ihnen an. Sie wechseln gekonnt die Linien, bleiben nur ein, höchstens zwei Stationen in derselben Bahn. Diese Rotation ist notwendig, um den Kontrolleuren zu entgehen.

Häufiger als vorher sitzen nun auch ältere Herren mit Rollator an den Abgängen von Hochbahnhöfen. Sie sind zuweilen gebrechlich, wirken aber halbwegs gepflegt. Auch sie freuen sich über eine Gabe. Auch diese Herren saßen früher nicht hier. Die Besitzerin eines Imbisses berichtet, dass die ersten alten Leute jetzt erstmalig anschreiben lassen. Zuvor habe es das auch nicht gegeben. Wer heute mit einem durchschnittlichen Einkommen in den Supermarkt geht, ahnt zumindest, wie schnell das Geld ausgehen kann in diesen Zeiten. Die Armut lauert nicht irgendwo abstrakt – sie ist da, mitten unter uns hat sie sich noch weiter ausgebreitet.

Der Niedergang droht nicht – er ist da!

Optimisten könnten nun entgegnen, dass im reichen Deutschland sogar die Armen gut aussehen, frisch gewaschene Wäsche tragen, Balladen singen. So eine Einschätzung käme freilich der allgemeinen Blindheit zupass, mit der diese Gesellschaft sich in so vielen Fragen arrangiert hat. Man täuscht sich gerne in diesem Land. Denn Täuschung ist eine Strategie, die Realisierung unliebsamer Entwicklungen zu vermeiden. Täuschung macht insofern glücklich.

Die adretten Bettler sind freilich nur ganz am Anfang der bitteren Armut. Noch sehen sie sauber und gefällig aus. Die Armut wird das ändern. Sie werden nicht ewig hübsch zurechtgemacht ihre Mitmenschen und Hilfe bitten können.

Mit dem Wort Zeitenwende verbinden wir ja gemeinhin das Sondervermögen und die Militarisierung des Landes. Sie ist so viel mehr. Insbesondere ein geistig-moralischer Verfall und ein sittlicher Niedergang. Und eben auch der Eingang in eine Massenarmut, die man gar nicht erst erahnen muss: Man kann sie nämlich bereits sehen. Sie zeigt sich an verschiedenen Stellen der Gesellschaft. In Stadtteilen wie dem Frankfurter Bahnhofsviertel ebenso, wie in den angrenzenden Wohnquartieren, wo Flaschensammler im Seniorenalter nicht mehr seltene Erscheinungen, sondern immer öfter zu sichten sind. Der Wohlstand ist nicht in Gefahr: Viele hatten nie einen – und entfernen sich von einem etwaigen Wohlstandsideal mehr und mehr.

Kein Entlastungspaket kann diese Verarmung aufhalten. Eine Gesellschaft, die am Rande eines Krieges fuhrwerkt, eigentlich aber knöcheltief im Krieg steckt, kann diese »Kollateralschäden« einer auf außenpolitische Abenteuer ausgerichteten Linie auch bestenfalls nur lindern – wenn überhaupt. Der Frieden könnte das. Eine Welt, in der man handelt und nicht schießt, kann diese Not eindämmen. Und wenn der Welthandel dann auch noch die regelbasierte Ordnung der neoliberalen Agenda abwerfen würde, kämen wir mit der Armutsbekämpfung vielleicht sogar ziemlich voran.

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14 Kommentare

  1. Es ist ja schön, daß das Armutsthema einmal angesprochen wird.
    Insbesonders in den vermeintlich reichen Großstädten gibt es Massenarmut seit Jahren. In der Regel nicht auf den prestigeträchtigen Pracht- und Geschäftsstraßen, dafür in den Hochhausghettos und Mietskasernen. Durch den gnadenlosen, ungesteuerten, unkontrollierten Menschenimport hat sich die Problematik noch vervielfältigt.
    In deutschen Landen herrscht eben die Scheuklappenpolitik und das bewusst, weil ansonsten die wahnhafte Selbstwahrnehmung vom superreichen Land in Frage gestellt würde.
    Armut als soziales Stigma versteckt sich so lange bis die persönliche Not zu groß wird und man ins Licht der öffentlichen Wahrnehmung treten muß.

    1. Mit solchen Formulierungen wie “ … unkontrollierter Menschenimport“ schaden Sie dem sehr guten Anliegen, endlich wieder das Thema ARMUT in den Fokus zu nehmen.

      1. Wie viele Menschen wurden denn importiert?

        2014 waren wir bei rund 78 Millionen. Heute sind wir bei 83 Millionen. Die Differenz von 5 Millionen sind keine Geburten von Deutschen. Die Preisfrage ist nun, woher kommt die Differenz von rund 6%? Und wovon lebt die Differenz eigentlich? Wer bezahlt der Differenz die Miete, die Krankenversicherung und das Frühstücksbrötchen?

        Nehmen wir mal einen H4-Satz an (also 350,- pro Nase, plus 100,- EUR KV + 800,- EUR Miete), dann kommen wir auf zusätzliche jährliche Kosten von 75 Milliarden, also rund 25% des Bundeshaushaltes. Glauben Sie, dass das Auswirkung auf die Bevölkerung hat?

        1. @Tuka Ram

          Alles falsch.

          Statitisches Bundesamt:

          Einwohnerzahl Dtl 2014: 81,2 *10^6
          Einwohnerzahl Dtl 2021: 83,2 *10^6

          Woher dieser Zuwachs kam, kann aus den Zahlen nicht abgelesen werden. Geburten steigen seit Jahren.

          Ihre Rechnung hingt:

          (350+100+800) €/P = 1250 €/P
          1250 €/P * 6*10^6 P = 7,5 *10^9 € (und nicht 75*10^9 €)

          Anteil am Bundeshaushalt 2022 = (7,5 * 10^9 €) / (495 * 10^9 €) * 100% = 1,5 % (gerundet)

          1,5 % << 25 %

          Mathematisch ist es Mumpitz was Sie schreiben. Inhaltlich auch. Korrelationen sind keine Kausalitäten.

          Sie sind mit Ihrer Aussage ein gutes Beispiel dafür, wie gut das (alte) Motto "teile und herrsche" immer wieder aufs neue wunderbar funktioniert. Glückwunsch!

          Weiterhin alles Gute, auch privat.

  2. Wenn im Staate Ordnung herrscht, ist es eine Schande, ein armer und gewöhnlicher Mensch zu sein.
    Wenn im Staate Verwirrung und Armut herrscht, so ist es eine Schande, ein reicher Staatsbeamter zu sein.

    Konfuzius

      1. So eine Wärmflasche wie du, hält in kalten Winternächten tags warm – an heißen Sommertagen drinnen kalt.
        Hat Forest Gump, dein Vater dich aufgeklärt, woher Wärmflaschen wissen wann auf dem Kalender Sommer und wann Winter ist.

  3. Dreisatz:

    Wenn der Doppelwumms 300 Mrd. Euro kostet….
    Was kostet der Trippelbimms ?
    Wann tilt der Flipper und wer bezahlt den Deckel ?

    Wir reden über Probleme, die ohne massives Politikversagen nicht entstanden wären. Sie verkaufen ihre teuren Nullrunden als Erfolg und ganz Deutschland glaubt den Quatsch wie in Trance.
    Wenn man Geld auf Probleme wirft, wird nur der Haufen größer.

    Umverteilung von oben nach unten !

  4. So sehr ich dem Artikel auch zustimme, möchte ich doch den einen oder anderen Gedanken ergänzen.

    Mit der zunehmenden Armut wird auch die Kriminalität zunehmen. Dieser Zusammenhang ist zwangsläufig, und er ist auch in der Mittelstadt, in der ich lebe, deutlich zu bemerken. Anhand der Pressemitteilungen der Polizei ist das sehr einfach, man braucht nicht einmal eine statistische Auswertung, um die Zunahme der Eigentumsdelikte (mit und ohne Gewaltanwendung) zu bemerken.

    Die berühmte „innere Sicherheit“ wird abnehmen, da können die Damen und Herren Innenministerïnnen (Herbert Reul (NRW-CDU) an vorderster Laberfront) in Mikrofone sprechen, so viel sie wollen.

    Und der Herr Bundeskanzler kann so viele Multi-Wummse ankündigen, wie er will. Auch seine Symptomflickerei wird an der Entwicklung nennenswert nichts ändern.

    Die stetige Umverteilung von unten nach oben, die spätestens mit der Auflösung des „Ostblocks“ Fahrt aufnahm, bedingt diese Entwicklung. Sie würde in jedem Fall eintreten, auch wenn es diese suizidalen Sanktionen gegen Russland nicht gäbe. Die beschleunigen die Entwicklung allerdings erheblich.

    Es ist so, dass uns nun endgültig die Entwicklung selbst erreicht, die wir seit Jahrzehnten – nein: seit Jahrhunderten – anderen Völkern auferlegt haben. Der Kapitalismus war nie in der Lage, allen Menschen auf der Erde ein auskömmlichen Leben zu ermöglichen, und das war auch nie ein Ziel seiner Verfechter. Bislang haben wir hier im großartigen „Westen“ mehrheitlich sehr angenehm davon gelebt, dass anderswo Armut und Hunger herrschten. Aber wenn die Peripherie ausgelutscht ist, dann frisst sich das Problem ins Zentrum. Wir hier in Deutschland sind nicht die ersten, deren sogenannter Mittelstand sich im Abschwung befindet, schaut nach UK und USA (und Russland, und in die Ukraine guckt ihr besser gar nicht erst).

    Das Problem ist nicht mehr lösbar. Es sei denn, man denkt endlich einmal über ein gesellschaftliches Zusammenleben nach dem Kapitalismus nach. Zeit wär’s ja, und es gäbe wirklich genug, worüber man da nachdenken müsste. Man müsste halt mal damit anfangen. Leider gibt es im gesamten politischen Umfeld niemanden, der das tut, und außerparlamentarisch ist ebenfalls tote Hose.

  5. Der Artikel mag ja manchen Leuten gefallen, mir ist er unangenehm. Das Gejammere zu den alten, die betteln kann ich nicht verstehen. Wenn was gemacht werden sollte, dann doch durch Kooperation der Alten. Hier würde die Gewerkschaften, Arbeiterwohlfahrt mal wieder was an der Gesellschaft gut machen können. Mal einen Tag in der Woche ab 11:00 Uhr aufgeschlossen, dann Mittagessen, und dann zu einem Thema diskutiert. Nicht diskutieren, was die Politiker für einen machen sollen, sondern selbst in die Ratssitzungen gehen und seine Forderungen vortragen. Es kann doch nicht sein, dass ein Kind aus Schweden, Greta Thunberg es hinbekommt, dass die Welt ihr zuhört. Menschen, die ihr Lebenslang gekämpft haben, die Familie Überwasser zu halten, gehen betteln.
    Was von der Linken zu halten ist, konnte hier in Niedersachsen auf den Wahlplakaten gelesen werden, nichts als Fragen, benötigt werden Antworten.
    Der Autor meint moralisch „Armes Land“, aber sonst reiches Land. Deutschland ist bis über beide Ohren verschuldet, alles, was die ausgeben sind, Schulden. Da ist es schon mal eigenwillig zu schreiben „ist aber auch nicht für alle suchtbedingten Obdachlosen ein erstrebenswertes Ziel.“ Das mag ja sein, kann sich denn nicht erste einmal um die „Gekümmert“ werden, die eine Wohnung wollen? Wozu soll so ein Keil gut sein?
    Ich bin selbst alt und arm, mich quält das aber nicht sehr. Sollte es nötig sein zu betteln, dann mache ich es eben.
    Was aber ist mit den Kindern in der Gesellschaft, wie werden die geprägt? Du kannst in der Schule noch so Stromlinienförmig sein, was solltest du als Beruf ins Auge fassen? Ein Beruf, der nicht alle 9 Monate durch einen anderen ersetzt werden muss. Es geht auch darum, miteinander zu spielen, um soziale Kompetenz zu üben.
    Es ist auch lächerlich, wenn jetzt immer wieder die Mittelschicht bejammert wird, weil sie von der Warengesellschaft niedergestreckt wird. Bei Arbeitern ist das wohl in Ordnung? Und Millionen von Bauern.
    Bei dem ganzen gesellschaftlichen Mist, der sich entwickelt, ist es, schwer bei einem Punkt zu bleiben. Alles gehört zusammen. Die Linke fragt dazu auf Plakaten nach.

    1. Aber lieber Peter, dass weißt du selber doch besser. Ich habe schon so kluge Kommentare von dir gelesen.
      „dass ein Kind aus Schweden, Greta Thunberg es hinbekommt, dass die Welt ihr zuhört“

      Die westliche Presse haben der zugehört und es verbreitet! Aber doch nicht das Volk. MSM hat es als wichtig befunden, mit diesem Thema die Leute zu beschäftigen. Das Volk liest (konsumiert) nur alles, was es vorgesetzt bekommt, so nach dem Motto der Mutter: „Das habe ich jetzt für dich gekocht, das isst du jetzt aber auch fein auf.“. Stell dir vor, die westlichen Journalisten hätten 2018/ 19 aus der Ukraine über das Gesetz über die „Einheimischen Völker“ oder das Gesetzes über die Staatssprache oder die Neufassung des Bildungsgesetzes berichtet, dann wüsste unsere Bevölkerung auch, warum heute und damals sich so viele Russen in der Ukraine für Russland entscheiden. Oder sie hätten über die Gewalt des „Rechten Sektors“ und ähnliche Verbrecherorganisationen damals statt FFF berichtet, heute wäre doch nicht diese Politik der „olivgrünkhakibraunen“ Partei im Gleichschritt mit Amerika möglich.

      Und die Armut ist doch von unseren Politiker und Elithen gewollt. Wer 100 Milliarden Paket für die amerikanische Rüstungsindustrie und ein 200 Milliarden Paket für die verarmte Energieindustrie auf Kosten der Steuerzahler aus den Hut zaubern kann, aber Armut und deren Folgen sind „alternativlos“ durchgesetzt bekommt, macht Klassenpolitik von oben.

      Und auch eine Greta Thunberg wird im Sinne dieser Politik von oben eingespannt. Und Armut ist nicht nur ein Zeichen des Elends in der Gesellschaft, sonder auch ein Druckmittel der Elithen gegen die Mehrheit in der Gesellschaft.

  6. Ma soll von der Wirklichkeit ned verlangen was sie nicht leisten kann.
    Eine gerechte Gesellschaft ohne Armut geht im Kapitalismus nicht.

  7. Also ich kann diesen Artikel überhaupt nicht verstehen. Ich denke, wir leben im besten Deutschland das es je gab. Ich,zum Beispiel, habe das richtige Parteibuch. Aufgrund dessen konnte ich mir die Augen zu- und meinen Arsch schön fettfressen. Bei mir kommt das Geld und der Strom aus der Steckdose – und eure Armut kotzt mich an.

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