Trump, der Präsidentendarsteller und das gespaltene Land

Donald Trump Fans
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Das Phänomen Trump ist widersprüchlich – und dennoch hat er eine weiterhin treue Anhängerschaft. Wie kann man das erklären?

Kristen Welker ist, wie die Amerikaner sagen, one tough cookie. Die Moderatorin des Sonntagsvormittagsprogramms „Meet the Press“ auf NBC interviewt Senatoren und Gouverneure, Republikaner und Demokraten, sie ist zäh, hakt nach, lässt niemanden mit ausweichenden Antworten davonkommen und bleibt dabei immer freundlich.

Letzten Sonntag war Donald Trump bei ihr. Man sollte wissen, dass der US-Präsident wusste, was auf ihn zukommt, er wurde nicht das erste Mal von „Meet the Press“ interviewt. Aber gepiekst von Nachfragen wurde er wirscher und unwirscher, bis er schließlich aufstand und sagte, „mir reichts, danke, Darling“, und ging.

Positionen? Welche Positionen?

Das Interview fand in einer Blechbaracke in Wisconsin statt, bei heftigen Regen. Warum? Offenbar hat Trump vorher zu Bauern in Wisconsin gesprochen. Niemand hatte ihm gesagt, dass es auf dem Land oft regnet, aber der Regen irritierte ihn auch. Und der Ton fiel dauernd aus. Ein treffendes Symbol für das ganze Land; eine führende Rundfunkanstalt, die kein technikstörfreies Interview hinbekommt und ein Präsident, der aus dem Raum nicht stürmt, wie es hieß, sondern langsam herauswatschelt und dabei fast auf den eigenen Hintern kippt.

Er verlor die Contenance, als Welker ihn nach den Wahlen in Kalifornien fragte, aber der eigentliche Aufreger war die Frage nach dem Irankrieg. Hatte Trump versprochen, keine Kriege zu führen? Das hatte er, nun kann er sich nicht dran erinnern, und er führt auch keinen Krieg im Iran, denn der Iran hat kapituliert und er weiß auch nicht, was die Definition von „Krieg“ ist. Seine Position im Ukrainekrieg; absolut keine Ahnung. Das hängt davon an, mit wem er zuletzt geredet hat.

Den Trump-Fans sind die Kriege egal, solange sie selber nicht eingezogen werden. Wenig erstaunlich, stellen sich die MAGAs hinter ihn. Welker sei eine böse, gemeine, respektlose Frau, die zu Barack Obama viel netter gewesen sei (als Obama Präsident war, war Welker noch nicht Anchor bei „Meet the Press“). Soweit so normal, aber nun posteten die MAGAs Bilder von Welker, wo sie wie eine böse schwarze Hexe aussah (Welker ist halb schwarz). AI, natürlich. Merkte das keiner? Diese Leute sind definitiv nicht schlau genug, das selber herzustellen, wo kommen die Bilder her?

Welker ist nicht die einzige böse schwarze Hexe. Viele Republikaner, etwa die gescheiterte Gouverneurskandidatin Nancy Mace, würden gerne Ilham Omar abschieben, die aus Somalia stammende schwarze Abgeordnete für Minnesota. MAGAs bejubeln ein harsches Urteil gegen den schwarzen Teenager Karmelo Anthony, der einen weißen Schulkameraden erstochen hat.

Alles sehr widersprüchlich

Und MAGAs solidarisieren sich mit irischen Aufständischen in Belfast, die schwarze Immigranten jagen, nachdem ein Sudanese namens Hadi Alodid versucht hatte, einem weißen Belfaster auf offener Straße den Kopf abzuschneiden. Elon Musk, der Südafrikaner, der vielleicht, vielleicht aber auch nicht das Ohr des Präsidenten hat, stachelt sie an. In Irland, natürlich. Es ist ein Schatten von Bürgerkriegsgefühl.

In Amerika ist die Vergangenheit nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen. Die Worte des Südstaaten-Autors William Faulkner, der über die Sklaverei und ihr Erbe schrieb, sind immer noch wahr. Das Land ist noch immer gespalten in schwarz und weiß; mit Immigranten, die alle weiß sein wollen und die es irgendwann schaffen, und Afro-Amerikanern, die verbittert sind, weil die Vergangenheit nicht tot ist.

Natürlich gilt das nicht für jede einzelne Person, aber das Schwarz-Weiß-Schisma läuft wie eine Zickzacklinie durch das Land wie das Zeichen von Voldemort auf der Stirn von Harry Potter. Weiße neiden Schwarzen staatliche Unterstützung, deshalb gibt es keine flächendeckende staatliche Krankenversicherung. Weiße nehmen ihre Kinder aus der öffentlichen Schule, wenn zu viele schwarze Kinder darin sind, das ermöglichte den Aufstieg der Privatschulen und entzog den öffentlichen Schulen Geld. Weiße ziehen in die Vororte, wenn zu viele Schwarze kommen, das führte zur Verbreitung des Autos. Banken gaben schwarzen Hausbesitzern schlechte Kredite; ein Grund für die Bankenkrise von 2008, die Obama ins Weiße Haus brachte und dann, als das Pendel zurückschlug, den Über-Weißen Donald Trump.

Ist Trump weiß? Trump ist ein schillerndes Objekt. Viele versuchen, ihn zu definieren, alles sehr widersprüchlich. Er steht an der Spitze der Republikaner und ist im Grunde Demokrat oder, wie der radikale New Yorker Professor Robert Fitch schrieb, Kleptokrat. Er inszeniert sich als Familienpatriarch und vögelt Pornostars.

Er verkündet seinen Anhängern „Amerika First“ und lässt sich von Benjamin Netanyahu am Nasenring durch den Mittleren Osten ziehen. Er verspricht seinen Anhängern das wunderbarste Amerika aller Zeiten und interessiert sich öffentlich nicht für steigende Benzinpreise. Er verspricht seinen schwarzen Anhängern Wohlstand und Gleichberechtigung und den Weißen, dass er ihnen schwarze Krawallmacher vom Hals hält, notfalls mit Knast.

Zwei Geburtstagskinder

Donald Trump ist kein Politiker, er ist ein Reality-TV-Star. Er interessiert sich nicht für Ergebnisse, sondern für Gagen und Einschaltquoten. Ihm das vorzuwerfen wäre, als würde man Matt Damon vorwerfen, dass er in einem Film den Heerführer Odysseus spielt und in einem anderen einen in der Normandie gestrandeten GI und in einem dritten einen Astronauten auf dem Mars. Bei Damon verstehen es die Leute.

Trump ist ein alternder Schauspieler, der dauernd seine Linien vergisst und der nicht mehr stürmen kann, aber trotzdem noch weiß, was Quote bringt, und der der MAGA-Welt Popcorn für ihre AI-Fantasien gibt. Er ist Norma Desmond, die von Christopher Nolan als Helen of Troy gecastet wird. Ein fleischgewordenes Beispiel aus „Wir amüsieren uns zu Tode“ von Neil Postman.

Und die Demokraten? Gute Güte, Politiker, die den erstickten Berufsverbrecher George Floyd für einen Märtyrer halten und noch nicht herausgefunden haben, was eine Frau ist? Der Unterschied ist allerdings, Demokraten wissen in der Regel, wann sie dem Wähler, vor allem dem schwarzen Wähler zuliebe Unsinn nachplappern, während republikanische Politiker tatsächlich in ihrem Paralleluniversum leben.

Die Demokraten rätseln noch heute, warum das MAGA-Fußvolk Trump nicht durchschaut. Sicher, manche lassen sich blenden und glauben ihm. Andere freuen sich, dass Trump aufräumt mit den Fremden, den Braunhäutigen, dafür nehmen sie höhere Benzinpreise in Kauf. Aber manche gucken sich auch die Demokraten an und hören die reden und denken, nein, das wollen wir auch nicht.

Der einzige Demokrat, der versteht wie Trump tickt, ist Zohran Mamdani, unser Bürgermeister. Er schenkte dem Präsidenten zum Antrittsbesuch ein Mockup, eine nachgemachte Titelseite der New York Daily News mit der Schlagzeile: „Trump zur Stadt – lasst uns bauen.“ Zu ihm würde Trump bestimmt nicht sagen, mir reichts, danke, Darling. An diesem Sonntag wird Trump 80 Jahre alt, kurz vor dem 250. Geburtstag des Landes, das gespalten ist wie zuletzt nach dem Bürgerkrieg.

Happy birthday, Donald Trump. Happy birthday, America!

Eva C. Schweitzer

Eva C. Schweitzer pendelt zwischen Berlin und New York, wo sie eine Dissertation über den Times Square verfasst hat; sie arbeitet als Buchautorin und freie Journalistin über Medien, Entertainment und Politik. Ihr letztes Buch war „Links Blinken, rechts abbiegen“ beim Westend Verlag; derzeit schreibt sie ein Buch über die Tucholsky-Familie. Sie leitet auch den Verlag Berlinica Publishing, der Bücher aus Berlin nach New York bringt. Zuvor war sie Redakteurin beim Tagesspiegel in Berlin.
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26 Kommentare

  1. Viel widersprüchliche Scheiße labern ermöglicht eben viel eigene Projektion.
    Da wird aus Donald für jeden Hutbürger eine unterschiedliche Wundertüte.

  2. „Gute Güte, Politiker, die den erstickten Berufsverbrecher George Floyd für einen Märtyrer halten“
    Gute Güte, wie kann man nur einen solchen menschenverachtenden Satz schreiben! Ob George Floyd ein „Berufsverbrecher“ war weiß ich nicht, Frau Schweitzer schreibt ja auch nichts, das diese Zuschreibung untermauert, war er vorbestraft? Letztlich spielt es auch keine Rolle. Es ging um überbordende Polizeigewalt im Zusammenhang mit Rassismus, Tatsache ist, dass der Polizist für das Erwürgen von George Floyd verurteilt wurde. Ob das auch ohne die Massenproteste geschehen wäre, sei einmal dahin gestellt. Man muss Trump bei weitem nicht mögen und die „Demokraten“ auch nicht, aber diesen Fall anzuführen, disqualifiziert den Artikel von Frau Schweitzer vollständig.

    1. Der ganze Beitrag ist für den Papierkorb. Vermutlich exklusiv für Overton. Die hat auch schon mal klüger geschrieben.
      Aber der von dir zitierte Satz ist unverzeihlich. Ob aus Opportunismus, Anwanzerei an bestimmtes reaktionäres Klientel oder Überzeugung. Übler geht nicht.

    2. Die Autorin hat aber ziemlich sicher recht.
      Es gab in dem betreffenden Zusammenhang weder Rassismus noch überbordende Polizeigewalt.

      – Herr Floyd wurde wegen eines Falschgelddelikts festgenommen.
      – Er war zu dem Zeitpunkt voll mit Fentanyl und Methamphetamin
      – Er wurde, als er, „I can’t breathe“ sagte, aus dem Polizeifahrzeug ins Freie in Seitenlage verbracht und dort fixiert, um nicht – plötzlich genesen – zu flüchten. Gleichzeitig wurde der Rettungsdienst benachrichtigt.
      – Im Obduktionsergebnis gibt es keinerlei charakteristische Verletzungen an Hals und Nacken, die auf erheblichen Druck schließen lassen, d.h. der Polizist hat den Floyd zwar am Hals fixiert, ihn aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht am Atmen gehindert oder gar erdrosselt. Fentanyl und andere Opiate können aber durchaus atemlähmend wirken. Der Wirkmechanismus im letzteren Fall ist Betäubung der Zwerchfellmuskulatur, das geht dann ganz ohne mechanische Verletzungen an Hals und Nacken.

      Das anschließende Urteil ist mMn ein politisches, durch die Berichterstattung herbeigeschriebenes.

      1. Killer Squad caught in the act:

        „Der weiße Polizeibeamte Derek Chauvin tötete bei der Festnahme den am Boden liegenden 46-jährigen Afroamerikaner George Perry Floyd, indem er neun Minuten und 29 Sekunden lang mit einem Teil seines Körpergewichts auf seinem Hals kniete und ihm trotz zahlreicher Bitten Floyds und umstehender Zeugen um Unterlassung bis zu seinem Tod die Atemwege abdrückte. Drei weitere Polizisten schritten nicht ein und leisteten keine Erste Hilfe. Ein durch eine Passantin aufgenommenes Video des Vorfalls sorgte weltweit für Aufsehen…“

        Weiterlesen:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Tötung_von_George_Floyd

          1. Was stimmt denn da nicht? Hat diese eine Kill-Squad damals tatsächlich mal nicht so gehandelt, wie wie all ihre Kollegen es alltäglich und traditionell so handhabten und immer noch handhaben? Vielleicht verlinkst du ja mal deine Videos, die diese hässliche Hinrichtung von Mr. Floyd, als verzweifelten Rettungsversuch kreuzbraver Bürger in Uniform entlarvt.

            1. Es stimmt praktisch gar nichts davon. Lies einfach nochmal meinen ersten Beitrag. Bei konkreten Detailfragen antworte ich gerne.

              Weder kann man auf jemandes Hals knien ohne Verletzungen der Halsmuskulatur und/oder des Bewegungsapparats zu verursachen, noch wirkt die im Fall des Floyd verwendete Fixiertechnik über Druck auf den Hals.

              Sehr wohl kann man aber an einer Überdosis Fentanyl an Atemlähmung versterben, und „I can’t breathe“ beschreibt dann auch ziemlich zutreffend wie man sich dabei fühlt solange man noch bei Bewusstsein ist und genug Luft zum reden hat.

              Da wurde nur ein Menschenopfer verurteilt (genauer: 4 davon) um die Randale einzuhegen.

              Es gibt reichlich Fälle wo die Polizei wirklich anlasslos Unschuldige misshandelt oder schwer, mitunter auch tödlich verletzt hat. Das war mMn keiner, dafür aber eine gelungene Propaganda Operation.

  3. Zu Herrn Trump fallen mir ein:

    Idiotie an den Schalthebeln einer sog. ‚Weltmacht‘: und Gesellschaft schaut einfach zu.

    „The Joker“, „Batman“, Jack Nicholson — https://batman.fandom.com/de/wiki/Joker_(Jack_Nicholson)

    „Hybris und Nemesis“, Rainer Mausfeld ( 2026 )

    „Denn dies eben heißt Verkommenheit: nicht mehr fühlen, wie tief man gesunken ist.“ ( Kurt Tucholsky )

    Ignaz Wrobel, Die Weltbühne, 08.09.1921, Nr. 36, S. 237 /

    Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Band 3, Reinbek bei Hamburg 1975, S. 44-50:
    „Das Buch von der deutschen Schande“ [ … ]

    Weitere Hinweise:
    1) Karl Marx, Das Kapital ( 1867 ff. )
    2) Ludwig Erhard, Wohlstand für alle ( 1957 )
    3) Susanne Schmidt, Markt ohne Moral ( 2010 )
    4) Christoph Butterwegge, Die zerrissene Republik ( 2020 )
    5) Jean Ziegler, Ändere die Welt ( 2014 )
    6) Daron Acemoglu et al., Why Nations Fail ( 2012 )
    7) Robert Kagan, Macht und Ohnmacht in der neuen Weltordnung ( 2003 )
    8) Eugen Drewermann, Kapital und Christentum, 3 Bde. ( 2016 ff. )
    9) Werner Rügemer, BlackRock & Co. enteignen! ( 2021 )
    10) Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer? ( 2020 ).

  4. Warum die Menschen in den USA Trump treu bleiben, liegt vielleicht daran, dass das Wirtschaftswachstum fast 3% beträgt und die Migration um 90% zurückgegangen ist. Die Inflation ist durch die Zölle zwangsläufig angestiegen. Waren aus dem Ausland sind teurer geworden. Das ist natürlich gewollt, die Leute sollen auf inländische Produkte ausweichen. Aber wer will, kann sich trotzdem einen sauteuren BMW iX3 aus China kaufen. Der zahlt dann in Form des Zolls die Reichensteuer, nach der hier immer geschrieen wird !
    (Zum Vergleich BRD 3,2 Mio Schutzsuchende Ende 2025, Wirtschaftswachstum seit Jahren +/- 0)
    Außerdem war Trump schon immer ein Star. Schon als er Immobilienhai war, erschien den Boulevardzeitungen bald alles berichtenswert, was mit ihm oder Ivana zu tun hatte.
    Als Entertainer erhielt Trump mit The Apprentice einen Stern auf dem Walk of Fame. 2013 wurde Trump in die WWE Hall of Fame aufgenommen.
    Und unter den Zehntausenden, die zu seinen Wahlkampfveranstaltungen kommen, befinden sich nicht nur MAGA Anhänger, sondern viele, die Trump als Unterhalter erleben wollen.
    Wenn in Deutschland nicht nur Trumps Politik kritisiert wird, sondern so maßlos gegen Trump als Person gehetzt wird, zeigt das nur, wie weit die BRD runtergekommen ist.

    1. @Torwächter Jetzt wollen Sie mich aber wieder vergackeiern. Das funktioniert aber nicht, ich hatte heute schon zwei Spiegeleier mit Kräutern zum Frühstück.

      Das Wirtschaftswachstum kann drei Prozent, vier Prozent, fünf oder sogar sechs Prozent betragen, das bedeutet nicht, dass alle Bürgerinnen und Bürger des Landes davon profitieren.

      Das Wirtschaftswachstum ist eine volkswirtschaftlich aggregierte Größe. Was heißt das?

      Das heißt: Die Wirtschaft kann sogar wachsen, wenn nur 10 Prozent der Bevölkerung davon profitieren, die Einkommen der mittleren 40 Prozent stagnieren und die Einkommen der unteren 50 Prozent sinken. Ganz zu schweigen von der Frage, was ist mit den inzwischen rund eine Million „Homeless“, den Obdachlosen in den USA? Was haben die vom „Wirtschaftswachstum“? Vielleicht sind es inzwischen auch 1,2 oder 1,3 Millionen. So genau weiß man das nicht, weil das dem großen Donald am milliardenschweren superreichen Hintern vorbeigeht.

      Ein ganz simples Beispiel: Wenn ein Vermieter an sein vermietetes Wohnhaus einen Außenfahrstuhl anbauen lässt, obwohl die Mieter das nicht wollen, anschließend die Miete der Mieter kräftig erhöht, dann wächst die Wirtschaft. Aber wer profitiert davon? Fragen Sie dazu nicht die Bundeswirtschaftsministerin von der CDU oder die „Wirtschaftsjournalisten“ von FAZ oder BILD.

      Die Antwort lautet nämlich: Davon profitiert
      1. der Hersteller des Aufzugs
      2. der Subunternehmer mit seinen Handwerkern, die den Aufzug einbauen
      3. der Vemieter (denn warum macht er es, wenn das die Mieter nicht wollen?)
      4. das Finanzamt via Umsatzsteuer und Benzinsteuer (wenn die Handwerker zur Baustelle fahren)
      5. der Finanzamt via Einkommensteuer, aber nur dann, wenn die höhere Miete auch zu einem höheren zu versteuernden Einkommen führt.

      Wer davon nicht profitiert, das sind die Mieter, weil sie diesen Aufzug mit einer Mieterhöhung (via „Modernisierungskosten“) bezahlen müssen, OBWOHL SIE ES NICHT WOLLEN. Sie können es rechtlich in diesem „demokratischen und sozialen“ Rechtstaat nicht einmal verhindern.

      In Deutschland hat jeder Bürger im Durchschnitt 100.000 Euro auf dem Konto (wir reden hier von Geld und nicht von Immobilien, Goldmünzen, Goldbarren, Antiquitäten usw.). Warum gibt es dann Obdachlose und Bürger, die ihre Miete und/oder ihre Strom- und Gasrechnung nicht zahlen können? Die müssen doch einfach nur zur Bank gehen und in ihrem Schließfach nachschauen oder online auf seinem Girokonto nachsehen. Ich frage Sie, wo ist das Problem? Haben die den Schlüssel zu ihrem Bankschließfach verloren oder die Kontonummer oder wo ist das Problem? Wo ist das Problem?

      Auch Adolf Hitler war 1933 ein „Star“, obwohl als Kunstmaler gescheitert. Nach 1933 ließ der „Star“ dann alle Kritiker in konzentrierte Lager einweisen und die meisten davon ermorden. 1939 überfiel der „Star“ dann mit der deutschen Wehrmacht Polen, viele andere Länder und 1941 Russland. Rund 250.000 Schwerbehinderte lies der „Star“ aus Kostengründen umbringen, um den Krieg zu finanzieren. Etwa sechs Millionen Juden lies der „Star“ abtransportieren bzw. „umsiedeln“, zwangsenteignen und dann in Rauch verwandeln. (Nicht alle, manche wurden auch nur erschossen und dann irgendwo vergraben). Ein „Star“ unter den braunen Sozialdarwinisten war auch Roland Freisler, denn kein Richter verhängte so viele Todesurteile gegen Querdenker, Demokraten, Kriegsgegner, Pazifisten und Widerstandskämpfer wie der „Blutrichter“ Roland Freisler.

      Nach dem „Endsieg“ 1945 wollten die „anständigen“, „ordentlichen“, „sauberen“, „aufrechten“, „tugendhaften“, „ehrlichen“, „tüchtigen“, „redlichen“, „integeren“, „ehrbaren“ „pünktlichen“, „fleißigen“ und mehrheitlich „christlichen“ (hab ich was vergessen?) deutschen Untertanen aber nichts mehr von dem „Star“ unter den Führungskräften, die Deutschland jemals hatte, wissen.

      Noch Fragen Kienzle? Ja Hauser. Wer holt mich raus aus diesem Dschungelcamp der „Stars“.

      1. Ich verstehe nicht, was mein Kommentar mit Hitler zu tun hat, und weshalb sie Wirtschaftswachstum überflüssig finden.
        Wirtschaftswachstum und Reduktion der Einwanderung bedeuten mehr Jobs. Worin besteht denn der Reichtum von Musk ? In seinen Firmen, in denen Leute arbeiten. Verstehen sie diesen Zusammenhang nicht?
        Durch die Einschränkung der illegalen Migration werden zusätzliche Wohnungen frei. Es gibt in den USA natürlich Notunterkünfte. Aber viele Wohnungslose leben lieber in Zelten, um eine Privatsphäre zu haben.
        17–28 % der Arbeitslosen haben eine SUD, wozu auch die Personen gehören, die sogenannte Zombie Drogen einnehmen.
        Jedenfalls gibt es in den USA wesentlich weniger Arbeitslose als in der BRD.

  5. Liebe Autorin, Sie schreiben: „Donald Trump ist kein Politiker, er ist ein Reality-TV-Star.“

    Das eine schließt das andere nicht aus. Man kann beides sein und das ist gerade das Problem. Trump kann beides. Das muss man neidlos anerkennen. Auch Sozialdarwinisten, Rassisten, Dummköpfe und Diktatoren können „Politiker“.

    Reality-TV-Stars gaukeln den Bürger eine Realität vor, die vom Drehbuchautor geschrieben und vom Regisseur mehr oder weniger dramatisch in Szene gesetzt wird und das in der Regel auch noch mit wenig Geld. Viele Zuschauer glauben aber, dass das „echt“ wäre. Das ist der Trick dabei.

    Bei Politikern ist das inzwischen nicht anders. Es gibt sicherlich Politiker und „Staatsmänner“ (inkl. Staatsfrauen), die Politik zum Wohle der Mehrheit und im Interesse der Allgemeinheit machen. Viele Politikerinnen und Politiker wollen aber nur gewählt werden. Vor der Wahl lügen sie die Bürger an. Nach der Wahl machen sie dann Politik gegen die Mehrheit und für eine elitäre und superreiche Minderheit und stopfen sich gleichzeitig auf Kosten der Allgemeinheit die eigenen Taschen voll. Dann beschweren sich die Wähler, um dann beim nächsten Mal wieder diese asozialen Politiker zu wählen, um sich dann wieder beklagen zu können, dass sie von den Politikern angelogen werden und so weiter.

    Ausnahmen wie der Politiker und ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt, de mehr „Demokratie wagen“ wollte bestätigen die Regel, denn sie setzen sich in der Demokratie offenkundig nicht langfristig bzw. nicht dauerhaft durch. Das gilt auch für Politiker wie John F. Kennedy. Der wurde von einem Attentäter und offiziell „Einzeltäter“, der innerhalb einer Minute aus drei verschiedenen Positionen, die mehr als 100 Meter entfernt lagen, erschossen wurde bevor er überhaupt mit seiner Politik loslegen konnte.

    Wer war das nochmal? Ah ja, ein gewisser Ronald Reagan, von 1981 bis 1989 Präsident der USA, war in jungen Jahren Schauspieler, wenn auch nicht sehr erfolgreich, wenn man ihn mit Charlie Chaplin, Marlon Brando, Gary Cooper, Gary Grant, James Dean, Kirk Douglas oder M.M. und Audrey Hepburn vergleicht.

    Ein kleiner Österreicher mit braunen Lederstiefeln aus Braunau am Inn wollte einmal Künstler bzw. Kunstmaler werden. Leider wurde er damals von der Kunstakademie abgewiesen. Deutsche Oligarchen (neudeutsch: „Superreiche“) erkannten aber sein rhetorisches Talent, sie förderten ihn finanziell und er wurde dann Diktator des großdeutschen Reiches. Manche AfD-Politiker nennen die Zeit von 1933 bis 1945 (inkl. Zweitem Weltkrieg, Holocaust, Euthanasie, Konzentrationslager usw.) allerdings „Vogelschiss“ der deutschen Geschichte, als ob der Zweite Weltkrieg und die Konzentrationlager vom Himmel gefallen wären. Was Deutschland, Europa und der Welt wohl erspart geblieben wäre, wenn die Kunstakademie den Bewerber aus Braunau am Inn damals nicht abgelehnt hätte, darüber kann man nur spekulieren.

  6. „Trump ist ein alternder Schauspieler, der dauernd seine Linien vergisst und der nicht mehr stürmen kann“

    Mit „Linien“ scheinen „Zeilen“ gemeint zu sein, aber dass es eine Schauspielerqualifikation ist, stürmen zu können, ist mir völlig neu.
    Neue Anforderung wegen der Fussball-WM vielleicht? Eher etwas Meteorologisches? Oder einfach Poesie im Stil des orangenen Meisters?

  7. „Donald Trump ist kein Politiker, er ist ein Reality-TV-Star.“ So weit, so richtig! Er ist auch nicht das Problem: Wenn das Problem eine Krankheit wäre und die Krankheit die Pest, so wäre er nicht einmal die Beule, sondern nur der Eiter, der austritt und seinen Gestank verbreitet.
    Aber schon lange vor Trump war der US-Präsident automatisch der jeweils grösste Medienstar, und es durfte uns kein Tag vergehen ohne seine hundertfache Nennung, eine jede mit Portrait – Trump muss jeden Tag tausend Mal genannt und gezeigt werden, das geht nun mal nicht anders: Was so ein Präsident sagt oder tut oder nicht sagt und nicht tut, und wie es einzuschätzen ist: OgottOgottOgott, wie ungeheuer wichtig ist das alles, wie existenziell für jeden von uns – und ist doch meistens bloss Much Ado About Nothing, Dauerrauschen von Nebengeräuschen in leuchtender, blinkender Pappkulisse, und bei Trump ist alles einfach nur noch viel lauter und schriller. Nicht dass wir nicht längst wüssten, was da läuft. Aber wir können nun mal schon nicht mehr anders und spielen alle, alle alltäglich unserer Rolle im immergleichen Spiel, überzeugt, dass unser ach so differenziertes Pro vs. Contra match-entscheidend sei – dabei scheissen sie einer wie der andere auf uns alle: Unter ungeheuren Beute-Haufen hervor rufen sie rund um die Welt und in alle Richtungen: Haltet den Dieb! Haltet den Dieb! und wir wissen genau, was Sache ist, und rennen trotzdem brav hüscht und hoscht, während sie die Beute beiseite schaffen und neue häufen.
    Dass die USA nebenbei auch noch ein massives Rassismus-Problem haben, auch das wissen wir längst – und spielen auch dieses Spiel, wie’s der Brauch ist: Black Lives Matter! rufen wir brav, doch für ein Red Lives Matter Too! reicht uns der Atmen nicht. Die Vergangenheit der Rothäute ist weder tot noch ist sie nicht vergangen, nein: es hat einfach nie eine existiert.

  8. > Das Phänomen Trump ist widersprüchlich – und dennoch hat er eine weiterhin treue Anhängerschaft. Wie kann man das erklären?

    Ist schon fast komisch, da ist das was die linke Bubble nicht versteht. Wobei ich auch links bin, nur nicht das aktuelle wokelinks. Trump hat mit der Ideologie aufgeräumt, deshalb wurde er gewählt. Das damit nicht alles zu Gold wird, ist die andere Seite. Das hängt damit zusammen das US Präsidenten nicht im luftleerem Raum agieren können. Auch Obama nicht btw.

    > am Nasenring durch den Mittleren Osten ziehen

    Komisch das es allen US Präsidenten davor auch so ging, auch den demokratischen. Wo war die Kritik da? An der Israel Politik der USA hat sich nie was geändert. Das sollte einem eigentlich bekannt sein? Der Artikel plätschert nur an der Oberfläche.

    Ideologie bedeutet man ist nicht objektiv. Man sieht alles durch eine rosarote Brille. So wird dann „rechts“, welches rechts das auch immer ist, für alles verantwortlich gemacht. Da fühlt man sich endlich wohl, das gibt ein gutes Gefühl, weil man hat ja einen Schuldigen gefunden.

  9. Was der Präsidentendarsteller tagtäglich in seinem Land veranstaltet ist mir schnurz. Sollen er und seine Buddies Milliarden scheffeln und Musk zum Papierbillionär werden, Spät-US-amerikanische Dekadenz in höchster Vollendung sich entfalten, gut so. Nicht gleichgültiig lässt mich jedoch, dass er und sein Pudel Rutte uns das 5% Ziel für Kriegsbereitschaft aufgedrückt haben und die deutschen Politiker samt willfährigen Medien das gehorsamst als alternativlos darstellen.
    „Der größte Posten im Bundeshaushalt ist bislang regelmäßig der Bereich Arbeit und Soziales – und hier vor allem die Rente und die Grundsicherung im Alter. Im Jahr 2024 waren das 175,7 Milliarden Euro. Würde die Bundesregierung die Verteidigungsausgaben schon jetzt auf fünf Prozent des BIP erhöhen, lägen diese deutlich über denen für Arbeit und Soziales – für keinen anderen Bereich würde die Regierung mehr Geld ausgeben.“ ( https://www1.wdr.de/nachrichten/nato-fuenf-prozent-verteidigungsausgaben-100.html)
    Nun vergeht kein Tag an dem nicht „notwendige Reformen“, das heißt Kürzungen im Sozialbereich und sonstige Einsparungen gefordert werden, aber der Rüstungselefant im Raum dabei geflissentlich ignoriert wird.

    Aber klar, Putin hat Schuld, der will uns 2029 überfallen! Und China ist die größte Gefahr für „unsere“ Wirtschaft!

    1. Wer sagt uns eigentlich, dass die vielen hunderte Milliarden, die man in die Rüstung und „Wehrtüchtigkeit“ stecken will, am Ende genauso dastehen, wie Stuttgart 21 – ich meine natürlich Stuttgart 31?

      Ein Haufen Milliarden für nichts und wieder nicht verbuddelt – und am Ende funktioniert nichts und muss neu verkabelt werden, weil inzwischen veraltet. Und was macht Europa, wenn es 2040 den Russen auf die Pelle rücken will und das neue Imperium China freundlich anfragt, ob es mitmachen darf?

  10. Die USA ein gespaltenes Land – waren es schon von der Gründung an. Übrigens – Deutschland müßte man aktuell auch als gespaltenes Land bezeichnen mal ganz abgesehen davon das die hiesigen BRD-Spitzenpoliker schon immer, seit Adenauer*, mit gespaltener Zunge sprechen.
    Die USA können wir nicht ändern sondern nur beobachten und die schützenzwerten Konsequenzen für Deutschland daraus ziehen.
    Der deutsche Stolz auf den mittlerweile verblasten „Exportweltmeister“ war genauso fatal kurzsichtig wie der vormalige kriegerische-scheinheilige Spruch „gefallen auf dem Feld der Ehre“.
    *) zu dessen Regierungszeit wurde zB. die Nationalhymne, gedichtet von einem Antisemiten, eingeführt – hat die Politiker in Israel (zB. Ben Gurion) offensichtlich aber nicht gestört

  11. Natürlich ist Trump nicht aus liberaler Sicht zu verstehen (auch nicht aus linksliberaler). Ist er doch ein Resultat ebendieser liberalen Widersprüche – den liberalen Idealen versus liberaler Praxis, die auf diesen Idealen (oder auf dieser Ideologie) gründet. Getrieben von der „Heiligen Kuh“ des Liberalismus, dem Privateigentum mit der Prämisse: Je reicher um so heiliger.

    Zudem kommt in den USA hinzu, dass soziale Gegensätze leicht zu rassischen Problemen umgedeutet werden. Dann ist das soziale Grundproblem erst einmal aus der „Schusslinie“ und man arbeitet sich am Rassismus ab.

    Übrigens ist das Phänomen Trump nicht neu. Bereits vor 30 Jahren zeigte Berlusconi ähnliche Merkmale, nur das er keine Weltmacht kommandierte.

  12. Leider erklärt der Artikel sehr wenig. Und ich habe auch nicht den Eindruck, dass er die Stimmung im Lande gut erfasst. Ein Haufen pauschalisierender Gemeinplätze und klischehafte Beobachtungen, übertriebene Behauptungen usw. Von jemandem, die analysieren will, hätte ich mehr erwartet.

    Wie so oft in diesem Magazin und bei den Kommentatoren: die eigene Weltanschauung raushauen, mit wenig Substanz.

    1. … die eigene Weltanschauung raushauen, mit wenig Substanz.

      Leider lässt auch Ihre Einlassung sowohl Substanz als auch Weltanschauung vermissen.

  13. Der (heute zumeist rechte) Populist

    – kapiert es wirklich nicht, oder
    – weiß, dass die meisten Leute es nicht kapieren und wählt deshalb eine Kommunikationsform, welche die meisten Leute kapieren.

    Wenn nach Frank Zappa Politik die Entertainmentdivision des militärisch-industriellen Komplexes ist, macht Trump eigentlich einen guten Job, oder?

    Zudem ist Trump in erster Linie eine Projektionsfläche und übernimmt in dieser Rolle für die einen die Funktion eines Butzemanns oder Sündenbocks, für die anderen die des gerechten Rächers oder Retters.

  14. „Hatte Trump versprochen, keine Kriege zu führen?“ Klar, Trump hatte seinen MAGA-Anhängern versprochen in Zukunft keine Kriege mehr zu führen.

    Dies muss Frau Schweitzer bei ihrem Schwarz/Weiß-Gemälde weglassen. Ebenso die Zerwürfnisse mit führenden Vertretern von MAGA aber auch dem Zerwürfnis mit Charlie Kirk. Wer solche Bruchstellen falsch darstellt oder verschweigt, spaltet auch. Und das tun Journalisten.

    „Weiße neiden Schwarzen staatliche Unterstützung, deshalb gibt es keine flächendeckende staatliche Krankenversicherung.“ Und was ist mit dem so genannten „White Trash“, der weißen Unterschicht, aus der J.D. Vance stammt?
    Und trifft das „red-lining“ der Banken nicht auch die Weißen, die einen Kredit wollen, wenn sie am falschen Ort wohnen?

    Und diese Beschreibung ist nun wirklich dürftig: „Banken gaben schwarzen Hausbesitzern schlechte Kredite; ein Grund für die Bankenkrise von 2008, …“

    Die sogenannte „Subprime-Krise“ erklärte die Kredite für die finanzschwachen Haushalte zum Urheber der Katastrophe, die sich 2007/2008 in die globale Bankenwelt fraß. Das Problem bestand aber in einer verantwortungslosen Kreditschöpfung durch Banken, die ihre Hauskredite per „Verbriefungen“, von Ratingagenturen als Wertpapiere beurteilt, in den internationalen Bankenmarkt verkauften. Auf diese Weise konnte ein globales Pyramidenspiel gestartet werden, bei dem am Ende die hilfreichen Geister der Ökonomen die Gier der Armen als Verursacher ausmachten.
    Hätte ja klappen können? Ein Pyramidenspiel kann nicht funktionieren. Aber das weiß Frau Schweitzer natürlich auch nicht.

    Als die Krise mit Bear Stearns platzte, konnten sich nur noch die oberen 10% der Amerikaner ein „normales Haus“ leisten. Trotzdem machten sie alle mit – fremdfinanziert durch amerikanische Hypothekenbanken, refinanziert durch Deutsche Landesbanken und die Hypovereinsbank.

  15. Entschärfte Version:

    Er ist nur ein weiteres austauschbar Vertreter der Kapitalisten. Man kann ihn entsorgen, und ein anderer wird seinen Platz einnehmen. Das ist ein systemisches Problem. Er ist nur ein Auswuchs des kapitalistischen, jetzt imperialistischen Systems. Wie ein Arbeiter hier sagen würde:

    „Hass nicht den Spieler, hass das Spiel.“

    Genauso wie Musk:
    Ohne die Steuerzahler und Korruption ist er wertlos. Er hat Tesla gestohlen, den Wert von Twitter zerstört, setzt bei Starlink auf imperialistische Kriege und hat es geschafft, die Regeln zu verbiegen, um seine Aktien in Indizes zu zwingen, damit er von bürgerlichen Aktionären und Leichtgläubigen finanziert werden kann.

    Aber er ist reich, also leckt ihm weiter die Stiefel und hofft.

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