Kolumnen

Die Freiheit des Beamten

Das Beamtentum ist eine Berufsgruppe, die in Deutschland mittlerweile seit hunderten Jahren fest Fuß gefasst hat. Oft als Zielscheibe von derbem Humor und Spott über die starre Bürokratie genutzt, verbirgt sich hinter den Beamten gerade in jüngster Vergangenheit doch mehr als Ärmelschoner und Kaffeepause: Nicht nur Siegfried Kracauer und Kurz Tucholsky stellten die Parallelen zwischen dem „Beamtengehorsam“ und dem Siegeszug der Nationalsozialisten her. Eine Betrachtung.

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Sie bleiben leider nicht auf dem Acker und sie töten nicht nur die Zielorganismen. Synthetische Pestizide finden sich überall: in Lebensmitteln, im Trinkwasser, in der Atemluft. | Foto: Erich Westendarp, Pixabay

Das Gift und wir

Weshalb finden sich Spuren von hunderten Giftstoffen in menschlicher Muttermilch? Wie kommen Pestizide in die Rinde von Bäumen, die Kilometer weit weg von jedem Acker stehen? Was macht Glyphosat in unserem Urin? Als Lektor habe ich an einem Buch mitgearbeitet, in dem über dreißig Autor*innen das wahnsinnige System unserer pestizidgetriebenen Landwirtschaft erklären, und damit auch unsere stetige Vergiftung durch Lebensmittel.

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Penny eröffnete im September seinen ersten „Nachhaltigkeitsmarkt“ in Berlin Spandau. In den Regalen auch einige Lebensmittel mit True-Cost-Preisen, ausgerechnet von den Universitäten Augsburg und Greifswald. | © Rewe Group

Was uns die Lebensmittel kosten

Die Lebensmittelpreise lügen. Das weiß jede Landwirtin, die kaum ihre Gestehungskosten erwirtschaften kann. Seit Jahren klagen die Milchbäuerinnen, derzeit auch die Schweinemästerinnen. Die sommerliche Trockenheit hat die Ernte im Ackerbau reduziert, das dritte Jahr in Folge. Das Angebot ist also knapper geworden. Aber steigen deswegen die Preise? Nein! Warum nicht?

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In der wöchentlichen Kolumne "Zwischen zwei Ländern" von Moshe Zuckermann geht es um Kulturelles und um philosophische, soziologische und psychologische Reflexionen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Immer Samstags.

Präludium

„Zwischen zwei Ländern“ bedeutet, in beiden Ländern, Israel und Deutschland, als Fremder, mithin mit der Gelöstheit des Kommens und Gehens eines Wandernden angelangt und dennoch auf je eigener Weise in ihnen geblieben zu sein.

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