
Eigentlich sollte man sich über diese Behauptung totlachen. Deutschland gehört zu den führenden Waffenexporteuren und die Empfängerländer kaufen „Schrott“? Ja, echt?
Die deutschen Bundesregierungen haben seit Jahren Milliarden in die Bundeswehr gesteckt und die Soldaten haben keine Unterhosen und die Waffen schießen nicht! Ach ja. Gleichzeitig werden sie gelobt, für ihre Auslandseinsätze und ihre professionelle Einstellung. Wie passt das zusammen?
Ein großes Lob für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr kommt seit Jahrzehnten von der israelischen Armee (IDF): Ziel war und ist es, „die Einsatzerfahrungen der israelischen Streitkräfte für den angestrebten Umbau der Bundeswehr zur weltweit operierenden Interventionstruppe zu nutzen. Dazu bemühten sich die deutschen Streitkräfte um Ausbildung in Israel unter anderem im ‚Häuser- und Tunnelkampf‘. In der Bundeswehr heißt es, die Zusammenarbeit der Streitkräfte beider Länder sei ‚unglaublich eng‘.“ (german-foreign-policy.com vom 2.10.2024)
Eine israelische Armee, die über die besten Waffen, Techniken und Kriegserfahrungen verfügt, lobt eine Bundeswehr, die nicht einmal Unterhosen für ihre Soldaten hat?
Und noch etwas passt so gar nicht zusammen: Das Märchen von der „kaputtgesparten“ Bundeswehr hat fast keine parlamentarische Opposition. Alle, also auch die kaputte LINKE, wollen eine starke Bundeswehr, die unser Land verteidigt. Ach ja? Gegen wen? Wer bedroht uns?
Die Legende von der „kaputtgesparten“ Bundeswehr hat keine inneren Feinde, kennt nur Kameraden im Geiste: Sie wird mit Inbrunst von CSU/CDU, über FDP bis hin zur AfD vertreten. Man kann auch sagen: Die „Brandmauer gegen rechts“, die CSU/CDU, FDP, FDP, Grüne bis LINKE bis zur Unkenntlichkeit vereint, hat also einen ähnlichen Legendenstatus wie die „kaputtgesparte“ Bundeswehr.
Keine einzige im Bundestag vertretene Partei widerspricht dieser Legendenbildung vehement und offensiv. Wie kriegsbesessen alle Parteien dabei sind, wird deutlich, wenn man die Frage stellt:
Was wäre schlimm daran, wenn die Bundeswehr tatsächlich „kaputtgespart“ wäre, also eben nicht kriegstauglich ist?
Wahrscheinlich wird man diese Frage in keiner öffentlich-rechtlich-privaten Talkshow stellen können, ohne bei jedem zweiten Wort in Lanz-Manier unterbrochen zu werden.
Keine im Bundestag vertretene Partei kämpft gegen jeden Krieg, gegen jede Art der Kriegsertüchtigung. Alle haben lediglich eine Prioritätenliste.
Die Grünen wollen zuerst Russland ruinieren und verschieben die Kriege, die folgen werden, auf danach. Sie denken ganzheitlich, haushälterisch.
Die SPD will selbstverständlich mitmachen, hat aber noch den letzten „Russlandfeldzug“ in den Knochen. Sie will Russland endlich besiegen – aber ohne das Stalingrad-Feeling, mit der Sowjetflagge auf dem Reichstag 1945 am Ende. Also will sie mitmachen, ohne ganz direkt dabei zu sein. Die Zusage, dass deutsche Waffen, die ja angeblich nur Schrott sind, nicht gegen russische Ziele eingesetzt werden sollen, sind keinem Zurückhaltungsmodus, sondern einem Selbsterhaltungstrieb geschuldet.
Ganz anders die FDP, mit ihren Strack-Rheinmetall, dem „Flintenweib“ an der Speerspitze. Sie würde am liebsten gegen Russland und China gleichzeitig Krieg führen. Sie kann den Weltkrieg gar nicht erwarten und ist (im sicheren Rückraum) kaum aufzuhalten.
Und die AfD? Sie ist keine Anti-Kriegspartei! Sie hat der Erhöhung des Bundeswehrhaushaltes zugestimmt. Sie hat die Hand gehoben, als es darum ging, den 100 Milliarden Euro zuzustimmen, die als „Sondervermögen“ getarnt wurden und nichts weiter als Kriegsanleihen sind.
Die AfD führt das Märchen von der „kaputtgesparten“ Bundeswehr seit langem in ihrem Portfolio. Sie ist gegen den US-(an-)geführten Krieg auf dem Boden der Ukraine. Das stimmt. Sie ist aber gleichzeitig eine willige Unterstützerin des Vernichtungskrieges in Gaza!
Die „kaputtgesparte Bundeswehr“ – eine wiederaufbereitete „Dolchstoßlegende“
Die Bundeswehr steht „mehr oder weniger blank“ da. (Heeresinspektor Alfons Mais, 2020)
Wenn sich Legenden die Hand reichen, ist der Wahnsinn völlig normal.
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges stand fest: Deutschland hat sich in Russland und im Rest der Welt nicht „selbstverteidigt“, sondern war als Kriegsverbrecher-Nation unterwegs. Man hat 1918 kapituliert und musste den Versailler „Friedensvertrag“ unterschreiben. Der sah u.a. ein quasi demilitarisiertes Deutschland vor. Also ein Deutschland, das militärisch nicht mehr in der Lage sein soll, andere Länder zu überfallen. Eigentlich eine der besten Ideen, die man der Welt schenken konnte.
Komplettiert wurde dieses „Siegerdiktat“ von einem revolutionären Aufstand in Deutschland. Man wollte nicht nur keinen Krieg mehr, im Ausland, sondern auch keinen im Inneren. Denn die Gründe für diesen Ersten Weltkrieg lagen nicht nur am Kaiserreich, sondern an einer politischen und ökonomischen Ordnung, die Krieg zur Aufrechterhaltung braucht.
Es entstanden Soldaten- und Arbeiterräte, die das parlamentarische System ersetzen sollten. Das war nur konsequent, denn selbst die „Opposition“ im Parlament hatte den „Kriegskrediten“ (sie heißen jetzt „Sondervermögen“) zugestimmt. Diese „Opposition“ hatte einen Namen: die SPD. Sie hatte bis zum bitteren Ende dem Kaiserreich und den Kriegszielen zugestimmt.
Nach dem Ende des „Zweiten Reiches“ flohen der Kaiser und sein Gefolge. Aber die Klasse, die weder gewählt, noch in den Krieg zieht, blieb. Und die wählte einen „genialen“ Schachzug: Man hob die SPD aufs Schild und ließ diese schließlich (mit der Zentrumspartei zusammen) auch den Versailler Vertrag unterschreiben. Die SPD war dankbar – für diese Machtoption … und zeigte sich erkenntlich: Als die kriegsmüden Soldaten und Arbeiter keinen Block auf die SPD hatten und ihr den Verrat nicht verziehen, rächte sich die SPD und ließ auf die Arbeiter und Soldaten schießen, die sich diesem Kotau nicht unterwarfen. Damit wurde der SPD-Mann Gustav Noske, mittlerweile Oberbefehlshaber der Regierungstruppen, betraut.
Bereits 1907, also vor dem Ersten Weltkrieg, machte er für die SPD die Kriegslinie fest und reproduzierte das Kriegsmotiv von einem Deutschland, das sich „verteidigen“ müsse, denn es habe die Pflicht und Schuldigkeit dafür zu sorgen, „dass das deutsche Volk nicht etwa von irgendeinem Volk an die Wand gedrückt wird“. (vorwärts vom 9. Juli 2023)
Kurz nach Kriegsbeginn 1914 war der SPD-Mann Noske voll dabei:
„So ist denn Krieg im Land. Uns alle beherrscht jetzt nur die Frage: Wollen wir siegen? Und unsere Antwort lautet: Ja.“ (s.o.)
Aus dem proklamierten Sieg wurde eine Kapitulation. Doch selbst diese brachte Gustaf Noske nicht zur Besinnung. Im Gegenteil. Sein Krieg im Inneren ging weiter und wurde blutig. Denn nun ging es gegen jene, die diesen Krieg von Anfang an verurteilten und jeden Patriotismus vermissen ließen. Als 1919 rebellierende Soldaten und Arbeiter zu Massendemonstrationen aufgerufen hatten und „Nieder mit der Regierung Ebert/Scheidemann“ riefen, konnte sich Reichspräsident Ebert auf „Genosse“ Noske verlassen. Er sollte mit Waffengewalt den Aufstand niederschießen. In der Parteizeitung der SPD „Vorwärts“ wird diese entscheidende Phase so beschrieben. Noske trifft am 6. Januar 1919 Friedrich Ebert:
„Ich bin der Meinung, dass nun mit Waffengewalt Ordnung geschaffen werden muss“, erklärt Noske. Ebert erwidert: „Dann mach Du doch die Sache“. Daraufhin entgegnet Noske: „Meinetwegen, einer muss der Bluthund werden“. (s.o.)
Dabei bediente er sich alter Heereseinheiten und vieler Freicorps-Truppen, die später treu dem Dritten Reich dienen sollten.
Zwischen Schlacht und Schlächter
Und wer ein wenig Gegenwartsbezug braucht, den kann man an Wirtschaftsminister Robert Habeck verweisen, der vor seinem Regierungsamt – mit seiner Frau zusammen – das Theaterstück: „Neunzehnachtzehn/Revolution in Kiel“ verfasst hatte. Darin machen das Ehepaar Habeck aus einem Massenmörder und Kriegsbegeisterten einen Menschenrechtskämpfer, der ganz tragisch zwischen Revolution und Ordnung balancieren musste. Das hat zwar alles nichts mit der tatsächlichen Rolle von Gustaf Noske zu tun, vielmehr hingegen mit dem Versuch Habecks, sich mit ihm zu identifizieren. Klaus Gietinger, Filmemacher und Autor, hat dazu eine exzellente Analyse geschrieben:
Der „Politikerstar (Habeck, d.V.) dichtet Noske einen Zielkonflikt an (Revolution oder Ordnung), den er nie hatte. Noske war nie ‚ohne Plan‘ oder gar ‚revolutionär‘, sondern immer konter- gewesen, er ließ auch nicht Jahre nach der Revolution, sondern schon nach wenigen Wochen Arbeiter massenhaft füsilieren. Aber Habeck weiß gleichwohl, dass Noske sich als Bluthund bezeichnete und die Arbeiterbewegung ‚endgültig gespalten hat‘. Das interessiert den Beinah-Kanzler aus Kiel aber gar nicht. Er sieht sich als Revolutionär (der er wie Noske wohl nie war), welcher jetzt Realpolitik machen, zwischen ‚schlecht und schlechter‘ wählen und ‚Verantwortung‘ übernehmen muss, wie einst der rechte Sozialdemokrat. Fragt sich, ob auch Habeck irgendwann zwischen Schlacht und Schlächter wählen will und dann für beides stimmt – etwa als Innen- oder Verteidigungsminister.“ (Noske 2.0)
Verdienstvolle Landesverräter
Doch das Regierungsgeschenk 1919 an die SPD war mehr als vergiftet. Als die Trümmer des Krieges beseitigt waren, waren dieselben bürgerlichen Parteien dabei, den Schuldigen für die Kapitulation zu finden. Dieser sollte naheliegend die SPD sein, die den Versailler Vertrag (mit-) unterschieben hatte, den man später parteiübergreifend als „Schandfrieden“ bezeichnete. Nun war die SPD am verlorenen Weltkrieg schuld. Die Militärs, die alte Klasse verbreitete fortan das Märchen, dass Deutschland nicht an der Front verloren habe, sondern zuhause: Die „Dolchstoßlegende“ war geboren.
Wie reagierte die SPD auf diese Anschuldigung, „Vaterlandsverräter“ zu sein? Sie duckte sich weg, sie bereitete ein weiteres Mal den Revisionisten den Weg. Das machte sie sicherlich nicht gerne, aber man war eben auch verbrannt: Schließlich hatte man den Kriegskrediten, also dem Krieg, bis zur letzten Patronen zugestimmt. Tatsächlich war diese Strategie sehr erfolgreich. Die SPD machte alles mit und war in den folgenden Jahren ein treuer Wegbereiter für den nächsten Weltkrieg. Der gefährlichste Feind dabei waren für die SPD nicht die Kriegsertüchtiger, die der NSDAP geradezu auf die Bühne hoben, sondern die KPD, die sie unentwegt an ihre Rolle als Kriegsfinanzier des Ersten Weltkrieges erinnerte.
Aus der Geschichte lernen
Man kann aus der Geschichte lernen. Man kann lernen, dass ein Weltkrieg nicht plötzlich und überraschend ausbricht, sondern lange vorbereitet wird – im Inneren und im Äußeren. Man kann lernen, dass dazu Geschichtsrevisionismus und Geschichtsatavismus eine zentrale ideologische Rolle spielen. Dazu gehört die Reaktivierung von Feindbildern, die selbst dann wieder aufgerufen werden, wenn der Feind („die Roten“) längst tot ist. Dazu gehört ganz sicher das unsterbliche Feindbild: der Russe. Dabei sind gar nicht so sehr die reaktionären, revanchistischen Kreise führend. Es ist die angebliche politische Mitte, die mit allen Mitteln die Bevölkerung dazu bringt, ernsthaft und verängstigt zu glauben, dass Russland „zum dritten Mal“ Deutschland angreifen und unterjochen wird – wenn man sie nicht rechtzeitig, also in der Ukraine stoppt. Andernfalls werden sie morgen in Berlin stehen. Dass die Russen das nicht schon längst getan haben, als die Bundeswehr „kaputtgespart“ wurde, also völlig verteidigungsunfähig war, ist nicht paradox, sondern perfides Merkmal russischer Kriegsstrategien. Erst wenn wir uns ganz sicher wiegen, machen sie sich über uns her.
Die zweite Dolchstoßlegende
Als sich abzeichnete, dass die bisherige US-geführte Weltordnung nur noch mit vielen Kriegen zu retten ist, war klar, dass man sich auf diesen Weltkrieg vorbereiten muss. Die Militärhaushalte der NATO-Mitglieder wurden erhöht und die innere Militarisierung nahm Fahrt auf. Die Bundeswehr soll ganz normal, die Schüler sollen ganz früh ans Soldatentum herangeführt werden. Seitdem macht die Bundeswehr Werbetouren in deutschen Schulen.
Während man zum Ausgleich das Gendern, die Vielfalt und Diversität simulieren soll, zum Hauptschulfach gemacht hat, die öffentlich-rechtlichen Anstalten das * mit einem Stocken in den Umlauf bringen, geht es in dem kriegsentscheidenden Fragen mono-kausal zu: Jetzt fliegen den Zuhörern Worte wie „Doppelwumms“, „Kriegstauglichkeit“, „Kriegsertüchtigung“ und „Kriegswirtschaft“ nur so um die Ohren.
Parallel dazu säubert man die medialen Anstalten von „kritischen“ Stimmen, die sich der Kriegslogik widersetzen. Wobei es tatsächlich bereits reicht, einen Krieg und sein Zustandekommen vielschichtig und komplex darzustellen: Michael Andreas Lüders, Gabriele Krone-Schmalz, Oskar Lafontaine, Ulrike Guérot usw.
Dass es dabei tatsächlich um Kriegsvorbereitungen geht, kann man daran ablesen, dass selbst einst geschätztes Führungspersonal zum Teufel gejagt wird. Dazu gehört selbst ein Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, der damals noch den Deal des Lebens eingeleitet hatte, als er Nordstream I und II mit Russland ausgehandelt hatte. Das sorgte vor allem in Deutschland für traumhafte Extrarenditen, die Deutschland an die EU-Spitze uneinholbar machte. Als jedoch klar war, dass man einen Krieg gegen Russland lancieren will, musste die Lebensader des zweiten deutschen Wirtschaftswunders gekappt … also in die Luft gesprengt werden. Damit war auch der „Genosse der Bosse“, Gerhard Schröder gestorben. Man machte ihn zum „Putinfreund“ und nahm ihm kleinlich und gründlich-deutsch sogar die Privilegien, der er als Ex-Bundeskanzler genoss.
Mit diesem Königsopfer macht die SPD seitdem klar, was mit „Zeitenwende“ umschrieben ist. Man gibt die Option auf, mit Russland besonders gute Geschäfte zu machen und dabei bestens miteinander auszukommen, um sich eindeutig und demonstrativ an die Seite der untergehenden US-dominierten Weltordnung zu stellen.
Dass man für diese Kriegspolitik nochmals 200 Milliarden Euro zur Verfügung stellt, um explodierende Kostensteigerungen (vor allem im Energiesektor) halbwegs abzufedern, kann selbst der halbstarke „Doppelwumms“ nicht verbergen.
Und an diesem Punkt kommt die zweite „Dolchstoßlegende“ dazu: Man erklärte landauf, landab, dass es vor allem die SPD sei, die die Bundeswehr seit Jahren vernachlässigt, „kaputtgespart“ habe. Zur Tarnung habe sie von Entspannungspolitik geredet und damit dem Feind in die Hände gespielt, was einem Landesverrat sehr nahekomme.
Nun, die SPD hätte darauf offensiv reagieren oder zumindest ein wenig Selbstwertgefühl zeigen können. Doch wie in den 1920er und 1930er Jahren macht die SPD das, was sie kann, was sie lange geübt hat: Sie duckt sich weg, sie kneift, sie ist feige. Alleine zur „Nordstream I und II“-Story, ihre ökonomischen Gründe, ihr geostrategischer Profit, der staatsterroristische Akt der Sprengung, die Farce der „Tätersuche“ … zu all dem könnte die SPD sehr viel sagen und der transatlantischen „Freundschaft“ mächtig in die Suppe spucken.
Stattdessen macht sie das, was sie bereits in den 1920er Jahren gemacht hat: Um den Makel des „Landesverräters“ loszuwerden, wurde sie zu ergebenen Handlangern von imperialen Kriegszielen. Und dabei ist der Zwang, es ganz besonders doll zu beweisen, dass man zur untergehenden Weltordnung dazugehören will, geradezu aberwitzig groß: Man ist nach den USA der wichtigste Kriegspartner an der Seite des Selenskyj-Regimes. Und beim Vernichtungskrieg in Gaza verliert man gar jeden Verstand und erklärt in vorbürgerlicher Manier, dass der Staat Israel zur „deutschen Staatsraison“ gehöre. Man hört den Kaiser W. dabei heraus. Mehr noch: Während viele Staaten auf Distanz zum Kriegskabinett in Israel gehen, setzt sich die deutsche Bundesregierung auf den Schoss von Netanjahu und weist demonstrativ die Anschuldigung eines Völkermords als völlig unbegründet zurück.
Quellen und Hinweise
Gustav Noske: Vom Korbmacher zu Eberts „Bluthund“, Vorwärts vom 9. Juli 2023: https://vorwaerts.de/geschichte/gustav-noske-vom-korbmacher-zu-eberts-bluthund
Noske 2.0, 2021, Klaus Gietinger, Jacobin: https://jacobin.de/artikel/noske-2-0-robert-habeck-gustav-noske-1918-revolution-in-kiel-matrosenaufstand-novemberrevolution
Wir haben uns den Dritten Weltkrieg verdient, 2024, Wolf Wetzel, Teil I: https://overton-magazin.de/kolumnen/kohlhaas-unchained/wir-haben-uns-den-dritten-weltkrieg-verdient/
Dritter Weltkrieg gefällig?, Wolf Wetzel, 2024, Teil II: https://overton-magazin.de/kolumnen/kohlhaas-unchained/dritter-weltkrieg-gefaellig/
„Im nationalen Interesse Deutschlands“ (III), vom 2.10.2024: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9704
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Danke Herr Wetzel,
sehr viel besser kann die heutige politische Lage in Deutschland nicht beschrieben werden. Und was von der SPD zu halten ist – zumindest seit 1914 – sollte jedem Deutschen klar sein. Nur die DGB-Spitze hält unerschütterlich an den SPD fest. Gut, das ist ihr Auftrag. Irgendjemand muss ja den knapp 8 Millionen Mitgliedern die SPD, die Ampel, als das einzig Wahre in diesem Land verkaufen. Und nun läuft der SPD der grüne Haufen den Rang ab. Das kann einen doch krank machen. Fragen Sie mal den Kühnert. So ungerecht kann es in der Politik zugehen.
Vielen Dank!
Man muss hinzufügen, dass es vor dem 1. WK eine starke Anti-Kriegsbewegung gab und in den 1930er Jahren ein Generalstreik gegen den nächsten WK möglich gewesen wäre.
Wer hat uns verraten?
Die Spezialdemokraten!
Wer war mit dabei?
Die grüne Partei!
https://youtu.be/h3IpvKlwiWA
Der SPD wird es gehen wie dem Hegemon, irgendwann in naher Zukunft ist sie Geschichte. Sie wird einfach nicht mehr gebraucht, nur die Mindestlohnempfänger profitieren. Das reicht für eine Partei nicht. Der Rest der Politik unterscheidet sich nicht wesentlich von den anderen Verfechtern der „regelbasierten Ordnung“. Wir hatten die SPD seit der Wende immer gewählt und vorher mit ihr symphatisiert. Es wird nie wieder passieren. Ein Politikwechsel hin zur Vernunft und Humanität ist ohnehin nicht zu erwarten, und daran ändern auch AFD und BSW nichts. Uns bleibt nichts anderes übrig, als fremd im eigenen Land zu bleiben. Die Mehrheit der deutschen vertritt die „deutsche Staatsräson“, also Israel darf ungehindert um sich schlagen und die noch verbliebenen Araber vernichten oder ihnen die Lebensgrundlage entziehen, Ursachen für den Hamas-Terrorismus werden ausgeblendet, und wer sie gegründet und gefördert hat, auch. Wir hatten uns zu DDR-Zeiten nur zu etwa 20% mit dem System identifiziert, nun ist es halt wieder so ähnlich. Demokratie könnte funktionieren, wenn es ehrliche Vertreter in den Führungsgremien gäbe, die sind aber nicht (mehr) in Sicht. Der Leitspruch unserer Oma: „jeden Tag nehmen, wie er kommt“ ist unsere verbleibende Devise, wir können nicht mehr tun, als uns selbst als Mensch treu zu bleiben.
Mindestlohnempfänger profitieren nicht, sie arbeiten zum Mindestlohn.
Die SPD dagegen ist ja so seit der Kaiserzeit und hat bis heute durchgehalten. Da muss man keine Angst haben, dass sich das ändert. Es sei denn, eine Revolution… aber in Deutschland?
Oder dieArbeiter und Angestellten finden sich zu einer neuen Werktätigenpartei der abhängig beschäftigten zusammen. Im Zeitalter der Vereinzelung und verschwindenem gesellschaftlichem Zusammenhalt sehe ich da aber keine allzu großen Chancen. Wie sollten die Leutesich da zusammenfinden und eine Bewegung aufbauen?
Maßgebliche Teile der deutschen Eliten pflegen traditionell die Lust am Feindbild. Nach den Verbrechen von vor 80 Jahren und der Schande am Weltpranger stellt sich natürlich die Frage, wie man dieses Denken wiederbeleben kann, ohne Anstoß zu erregen. Und da kommt der ewige … Russe (tadaa!) ins Spiel, Feindbild der normannisch-angelsächsisch geprägten Oberschichten des „Westens“ seit der Kolonialzeit . Man darf wieder dabei sein! Keine Gewissensbisse; man darf ja wieder, man hat die Erlaubnis einer phantasierten Welt-und Wertegemeinschaft! Diese deutschen Eliten dürfen endlich wieder in für das Bürgertum so typischem Hass und gruppenbezogener Menschenverachtung schwelgen. Der Plebs ist zwar eine ständige latente Gefahr für die Wohlhabenden und Zufriedenen, aber kein fassbarer Gegner wie „der Russe“. Besser noch: mit propagierten äußeren und inneren „Gefahren“ (
Juden, Russen, Seuchen, Klimawandel) kann der Pöbel eingeschüchtert und den eigenen Interessen dienlich gemacht werden. Auch dem Krieg.Und es funktioniert. Immer wieder.
Wie Wetzel richtig andeutete, lebten gerade Teile des Adels und natürlich Soldatenfamilien davon, Kriege anzuzetteln, um dann plündern zu können. Steht so explizit natürlich auch in keinem Schulbuch für Geschichte.
Leide gibt es solche Familien auch heute noch und die sind immer noch in der Branche beschäftigt.
Christen spielten da auch immer eine wichtige Rolle, Militärgeistliche und die Kirchenoberen. Was bigotte Heuchler angeht, geben sich Kirchen und Bundeswehr nichts.
„Leider gibt es solche Familien auch heute noch … “
Aber ja doch, der meist einst verarmte Landadel ganz zuvorderst, die Junkers u.v.a.m. Und manch eine Familie hat sich schon seit dem dreißigjährigen Krieg bis heute durchzuschlagen vermocht … äh…. ersatzweise mühsamst durchgeplündert. Beispiel gefällig? Zeitenwende auch hier? Vor Jahren konnten im Netz noch die vielen tollen „Stammbäume“ intensiv verfolgt werden, heutzutage hat man längst gehörig Muffe. Aber – frei nach Degenhardt – tief im Innern (des tiefen Staates)da leben sie noch. Nicht immer ist die eigentlich gebotene Zurückhaltung noch angesagt, Wer kennt nicht seine Pappenheimer! Volltreffer: wie heißt es auf solch einer Ahnentafel im Netz, ich zitiere: „Die noch blühende Familie der Grafen v. Pappenheim hat die frühere Namensform „Marschall v. Pappenheim“ aufgegeben.“ Warum eigentlich, war doch ein ehrenwerter, selbst bei Schiller verwendeter Name. Und jetzt? Aus ‚Pappenheim‘ wurde … einfach mal gugeln, manch eine Überraschung ist einem sicher.
So findet sich bspw. so was wie das hier ….
„Willkommen auf der Homepage der Familie Marschall von Bieberstein
Welcome to the Homepage of the Marschall von Bieberstein Family
Die Familie MvB, ursprünglich aus dem heutigen Sachsen stammend (namengebender Stammsitz ist die Burg Bieberstein bei Freiberg/Sachsen), blickt auf eine über 800-jährige Geschichte zurück. Heute leben ca. 50 männliche und weibliche Namensträger dreier Generationen überwiegend in Deutschland und den USA. Ihre Mitglieder waren, soweit sie nicht ihr Auskommen als Gutsbesitzer fanden, ganz überwiegend in Staats- und Militärdiensten tätig. “
Maulen kann man nicht, kriegstüchtig scheinen sie immer gewesen zu sein.
Da ist wieder viel drin und sehr interessantes Thema.
Eigentlich sind das zwei verschiedene Artikel, einmal die Geschichte der Aufrüstung vor den Weltkriegen im Vergleich zu heute und einmal das heutige Lobbying. Das Lobbying müsste viel genauer untersucht werden und vielleicht sind dabei NGOs wie Lobbycontrol oder die alte Friedensbewegung zu befangen, weil vom Staat bezahlt und auf Pro-Bundeswehr, Anti-Russlandlinie, also nicht fähig zu einer echten Imperialismus- bzw. Militarismuskritik, so was wie SPDler.
Hier eine Faustregel (kann man auch darauf kommen, wenn man das Buch „Probiers mal mit Korruption“ liest)
Wenn das professionelle Lobbying so erfolgreich ist, auch im Erzählen solcher Narrative (Lügen, Propaganda) dann müsste das eigentlich mit viel Geld unterfüttert sein – sprich mit (legaler) Korruption. Bei Verträgen für Großwaffen wird das eigentlich völlig klar. Da gab es Klagen in Österreich und Spanien, Korruptionsprozesse wegen der Anschaffung des Eurofighters. In Griechenland wegen Leoparden. In Portugal wegen U-Booten von Ferrostal usw. In Deutschland? … Da ich keinen Gesamtüberblick habe und die erwähnten Fälle nur aus den Medien kenne, weiß ich es nicht. Aber ich habe davon nichts mitbekommen.
Bei SPON o.ä. wurde vor vielen Jahren die Anschaffung des Eurofighters eine Zeit lang stark kritisiert, dass in dem Flugzeug zu viel nicht funktionierte und es extrem überteuert war. Das war aber schon damals viel interne Kritik von den Piloten. Die sind natürlich sehr stolz auf ihren erlesenen Job und ihre Stellung in der Gesellschaft, also eigentlich auch sehr befangen und parteiisch ohne Ende.
Ich dachte eigentlich das dieses Thema Eurofighter in dem Artikel auftaucht. Denn das ist meiner Meinung nach die eigentliche Ursache für die finanzielle Misere der Bundeswehr. Es war der Jäger 90, der als Joint Venture startete. Horst Haitzinger machte damals noch eine Karikatur vom Jäger 90 als eierlegende Wollmilchsau, weil die Militärs der verschiedenen Länder so viele Änderungswünsche hatten. Dann stiegen einige Partnerländer aus und der Preis stieg immer mehr. Die Bundeswehr hatte schon ein Abnahmequorum und Vorverträge vereinbart. Das Projekt wurde umbenannt, aus dem Jagdflieger, wurde ein Jagdbomber usw. Anfang der 2000 bei der Einführung war klar, dass gerade bei der Luftwaffe der Bundeswehr besonders viel Geld verprasst wurde, gab auch zu viele Generäle usw. Die Exekutive hätte den Rotstift ansetzen müssen. Es gingen, wenn ich mich recht erinnere um die 30 % des Verteidigungshaushaltes in den Eurofighter und die Luftwaffe. Der Jagdbomber war mit großem Abstand die teuerste Neuanschaffung. Also wurde bei vielen anderen Truppenteilen gespart. Ein paar Jahre später lieferte VdL eine Studie von der völlig überraschend kaputtgesparten Bundeswehr. Die Geschichte von ihrem Nepotismusskandal kennen wir auch, was sie dann wohl für das Amt des EU-Präsidenten qualifizierte, so wie vor ihr auch z.B. Barroso mit dem U-Boot-Skandal.
Ich habe neulich das gehört und mittlerweile auch das Buch etwas gelesen:
Klassenkampfsport – Waffen für die Welt: Rheinmetall – mit Fred – 99 ZU EINS
https://www.youtube.com/watch?v=DnoNxLPUppQ
Leider war das Büchlein etwas enttäuschend. Denn der Autor schrieb, wie Wolf Wetzel, sehr viel über die Vergangenheit von Rheinmetall, recht wenig über die Gegenwart. Da hatte er wohl keine Recherche wie z.B. Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz oder sich größer mit den Produkten, den Verkauf usw. der Firma beschäftigt. Er hatte eine Funktion in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN-BdA.
In einem Punkt ist das dünne Buch doch hilfreich, denn es zeigt, dass gerade bei Rheinmetall die Geister der Vergangenheit noch wach sind. Beschäftigt man sich dann noch mit Nationalismus, kommt man der Frage näher, warum die öffentliche Meinung in der Gesellschaft so kippen konnte.
Auch stellt sich die Frage, ob leitende Figuren in der deutschen Rüstungslobby, natürlich verbandelt mit dem US-MIK diesen Umschwung nicht lange geplant haben?
Davon wissen wir, soweit ich mitbekommen habe, nichts – aber die Aufrüstung zu den Weltkriegen zeigt, dass genau das damals passierte. Warum soll das heute anders sein?
Es bliebe also noch viel zu tun, bevor es jemals eine wirkliche Friedensbewegung in Deutschland geben könnte und nicht nur ein paar Reste der Alten.
Keine Branche bietet sich für Korruption so an wie die Rüstung. Die Auftraggeber sind zumeist staatlich und die Vorgänge zumeist geheim. Vor Eurofighter war ja schon Starfighter.
genau.
Der Steuerprozess um das Vermächtnis von Franz-Josef Strauss, wo dann die Festplatte aus den Asservaten verschwand, daran erinnere ich mich noch. Bei dem großen Vermögen, dass vererbt wurde, gab es Gerüchte, dass davon auch einiges aus Waffendeals kam und später wiederholte sich das natürlich bei der Bimbes-Birne mit dem Ehrenwort wegen den Spendern, Stichwort Karl-Heinz Schreiber etc.
Waffen werden verkauft, um Einfluss auf fremde Regierungen zu gewinnen, sie zu korrumpieren. Wobei es auch so laufen kann wie mit Israel: Da wird dann „verschenkt“ und man darf sich fragen wer wen mehr beeinflusst? Dieser U-Boot-Deal hat die Korruptionsprozesse gegen Netanyahu ausgelöst. Dann kamen Demos gegen die Verfassungsreform und der beschleunigte Genozid seit dem 7.10 gegen Palästinenser, welcher sich gestern jährte.
Na, was meint ihr, warum die Artilleriegranaten in der USA mittlerweile 4000 bis 6000US $ kosten und bei den Russen nur 500?
Was gerne untergeht, ist, dass SPD mit ihrem Bluthund Noske sich durch die „Macht der Gewehrläufen“ auch der politischen Konkurrenz entledigten (Luxemburg /Liebknecht et al). Das sich ein Habeck damit identifiziert und es schönfärbt zeigt einmal mehr, aus welcher Ecke all diese US-Lakaien kommen. McCarthy würde gern als Untoter Orden verteilen.
Was die „Kriegstüchtigkeit“ anbelangt: Wenn man sich die Diskrepanz zwischen den Unsummen die dafür verschwendet und der Effektivität mit welcher diese eingesetzt werden anschaut, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass es in erster Linie um Umverteilung geht. Ja, das vierte Reicht braucht Hilfstruppen, aber Profit steht im postmodernen Faschismus nunmal an erster, zweiter und dritter Stelle.
Wer von der SPD (und seit den „Realos“ den „Grünen“) was anderes erwartet als den Verrat und Ausverkauf, der hat längst nichts anderes verdient.
Ich war lange Zeit in der Bundeswehr, hatte Einsätze im Kosovo, in Afghanistan und Mali. Unsere Ausrüstung – sofern überhaupt vorhanden – war über vierzig Jahre alt. Schutzwesten, Kleidung und Ausrüstung mussten teils privat gekauft werden und wenn man verwundet wurde, erhielt man keine Ausgleichszahlungen, weil man eben keine von der Bundeswehr ausgegebene Ausrüstung verwendet hat. Klar, die offiziellen Stiefel von der BW hätten die drei Kugeln, die ich bei Kundus in den Bauch bekommen habe, ganz sicher gestoppt! Oder hätten die Explosion des IED in Mali von mir abgelenkt, die mich fast das linke Bein gekostet hat. Die Bundeswehr hat nicht mal genug Munition für Handwaffen, um 12 Stunden im Kampf durchzuhalten! Die NATO-Vorgabe ist ein Vorrat für 30 Tage im Kampfeinsatz für die gesamte Armee. Von Munition für die Artillerie und von Lenkwaffen wollen wir gar nicht erst reden. Oder davon, dass von 138 Eurofightern nur 10 kampfbereit sind. Nur eines von sechs U-Booten. Nur 50 von 320 Panzern. Die Liste ist endlos. Aber träumt ruhig weiter.
Nein, das nehme ich Dir so nicht ab, insbesonders diesen Teil:
„Schutzwesten, Kleidung und Ausrüstung mussten teils privat gekauft werden“
Nur wenn Dir die „offizielle“ Ausstattung nicht gut genug war.
Es mag durchaus hier und da Mangel herrschen, aber Deine Angaben sind nach allem, was ich weiss, übertrieben.
Daneben natürlich halte ich die Einsätze sämtlich für überflüssig und gefährlich für den Frieden. Es gibt also in jedem Fall noch viel zu viel Ausrüstung.
Danke für Ihre Erwiderung. Erst wenn man es für selbstverständlich hält, dass die Bundeswehr eine Interventionsarmee ist, landet man in Afghanistan, in Mali, in Kosovo … Wenn dort die Waffen nicht funktionieren sollten und die Munition nicht reicht, ist das ein Segen.
Lese ich hier mimimi von einem angeblichen ehemaligen Berufssoldaten?
Selbstschuld, wenn man sein Leben für so was wegwirft und sich wegen der „Kameradschaft“ oder „Patriotismus“ so einem korrupten, mörderischen Haufen anschließt.
https://www.heritage-history.com/site/hclass/secret_societies/ebooks/pdf/butler_racket.pdf
Es mag ja sein, dass Mangel herrschte.
Aber unabhängig von der Frage, was du bzw. die BW jeweils dort zu suchen hatten, lag es nicht am Geld, das der BW fehlte.
Die BW und das Verteidigungsministerium konnten nur nicht damit umgehen.
Mein Nachbar war Mali…ist nun gestorben mit 43 …
Er hat das niemals richtig aufarbeiten können, und daran ging Er auch kaputt.. Gewicht von 2 Personen..
Der Staat hat sich nicht mehr um Ihn gekümmert, wie auch wenn ein ganzen Gebiet mit 24t Einwohner nur ein Psychologe ..
Maschinengwehre gab es aber genug Munition, seinen Worten nach. Aber alles andere in deinen Zeilen, das brachte Er ähnlich auch so rüber, sogar Hubschrauber die da defekt rumstanden .. o)))
Das Problem war nicht die Munition , die gibt es zu Genüge, nur diese an Ihre EInsatzorte zu bringen, da gab es Probleme .
Am Ende die Frage, was hat Landesverteidigung mit Mali zu tun ? ..
Er hatte sich das auch ganz anders vorgestellt , ganz anders…
Mein Bettnachbar stationäre Psychotherapie war Beschaffer für die Bundeswehr, und Er sagte auch deutlich, „ab da wo alles privatisiert wurde, ging immer weniger noch“ ..
Am fehlenden Geld lag es also weniger…
Das Bild zeigt die Ausrüstung der Bundeswehr in den 80er Jahren: Mannschaftstransportwagen amerikanischer Bauart vom Typ M113 sowie Soldaten in antiquierter Uniform mit dem Gewehr G3. Wenn das der heutige Stand ist, dann kann man mit Fug und Recht sagen: kaputtgespart. Das Bild steht somit im Widerspruch zur Überschrift. Man könnte allerdings auch heutige Soldat:innen mit der aktuellen Ausrüstung und dem aktuellen Gewehr G36 zeigen sollen, mit dem auch kein modernes Gefecht mehr durchgeführt werden kann. Wie mit der gesamten Ausrüstung.
Aber vielleicht mal ein Zahlenvergleich: 1980 verfügte die BW über 3500 Kampf-und Schützenpanzer. Heute sind es 300. 1980 hatte die BW 490.000 Soldaten, heute sind es 130.000 Zeitsoldat:innen. Da ist schon eine Tendenz zum Sparen erkennbar.
Was die Kriegstüchtigkeit angeht, so können wir beruhigt sein. Die Armee der Russischen Föderation mit Unterstützung von Freiwilligenverbänden aus der DVR hat nur 6 Monate gebraucht, die größte Armee Europas, die Ukrainische Armee, zu vernichten. Und das sogar mit angezogener Handbremse. Die Russische Armee hat noch nicht ihr volles Spektrum entfaltet. Sie scheinen noch genügend Mikroprozessoren aus Waschmaschinen zu haben. Wie uns Frau von der Leyen belehrte, ist der russische industrielle-militärische Komplex auf Waschmaschinen angewiesen. Offensichtlich kommt die Ukraine jetzt in den Schleudergang *). Aber zurück zum Thema. Die Armee der Ukraine existiert nur noch durch massive Materiallieferungen aus dem Ausland sowie dem Nachschieben von eilig ausgehobenen Rekruten. Die Russische Armee ist und bleibt somit eine Art Endgegner.
In der Zwischenzeit muss man die Frage stellen, für welche Art von Krieg sollen wir den alle ertüchtigt werden? Realistisch betrachtet kann es angesichts der Situation der Bundeswehr kein ernsthafter Feind von außen sein. Der Feind muss woanders gesucht werden. Bis die Bundeswehr sich der Russischen Armee oder welcher Armee auch immer entgegenstellen kann, wird noch etwas Zeit ins Land streichen. Bei Morden in großen Skalenordnungen im Bereich von 27 Millionen Toten in nur 4 Jahren alleine in Russland hat Deutschland allerdings einen gewissen Kompetenznachweis erbracht, den andere erst einmal in dieser Form leisten müssen. Für die Kriegstüchtigkeit besteht also noch Hoffnung.
*) Diese Bemerkung ist nicht sachlich, musste aber sein.
Die russische Armee zeigt ja auch, es muss nicht alles neu sein. Wird ja sowieso kaputt gemacht. Hauptsache es schießt.
Ansonsten, im Kolonialkrieg braucht man eben nicht so viele Panzer wie gegen russische Orks, die aber nicht kommen.
Da war der Befreiungskrieg pro Herreros vor 120 Jahren und ff. im Namen von Kaiser Willem – wie wir gestern Abend als stolzer Bio-Deutscher in unserem Staatsfernsehen verfolgen durften ja geradezu abenteuerlich. Und …. von ziemlichen Erfolg gekrönt. Denkt man allein an die ganzen blank geschabten Herrero-Schädel, bis heute in Museumsbesitz bei den Humboldts etc. zu Berlin und anderswo. Unsere Chef-Diplomatin will jetzt ja alle (Schädel) wieder zurückführen. Ob bei dieser Menge die 100.000 Kilometer im Bundes-Jet reichen werden? Und wenn, arme Anna-Lena, klar, gut für ihre Visagistin, da wird es vieles aufzuarbeiten geben. Ob der Finanzminister aber das noch zahlen können wird? Arme Schuldenbremse!
Eine kleine Teilkorrektur: Der Grenadier ganz links im Bild hat ein G36. Ferner: was genau verhindert Deiner Ansicht nach die Verwendung eines G36 in einem modernen (wtf?) Feuergefecht?
Das Argument wäre ja, wenns nicht auf Ursels mutmaßlicher Blödheit gewachsen wäre, vermutlich eins mit dem man Korruption aufzeigen kann.
Große Korrektur, die beiden Kameraden mit den G3’s sind die „PzGren-DMR-Schützen“ nur die Durchguckis auf den G3 fehlen, ist wohl kein Panzerband* zum ankleben in der Nähe gewesen.
*Seit dem letzten Trump Attentat weiß man das Präzisionszielfernrohre von Profischützen immer mit Duct-Tape an der Präzisionswaffe festgeklebt werden.
Der VP behauptete 1980er (unpassende Kleidung, daher falsch) und G3. G3 hast Du bestätigt, wenn auch incl. Funktion, wo ist da die Korrektur? Ferner, ein G3 ohne moderne Optik ist als DMR fragwürdig, denn man sollte ja nicht nur schießen, sondern auf die größere Entfernung auch zeitnah treffen. Mit dem Trommeldiopter kann man durchaus präzise schießen, aber die Zielerfassung dauert konkurrenzunfähig lang, d.h. man wird da regelmäßig zweiter Sieger beim Feuerkampf, die meisten aber nur einmal.
Das mit dem Panzerband ist mir neu, bei welchem der beiden Anschläge soll das gewesen sein? Wenn möglich mit Nachrichtenquelle. Nur um Miss-Verständnisse zu vermeiden: Ich weiß wie man Optiken auf Feuerwaffen montiert. Obiger Satz „… ist mir neu“ bezieht sich nur auf den Trump Anschlag.
Hi Arth, hier die Quellen https://youtu.be/zg1-bBhhJIM?si=LZZ0D7INrU19qhPM
und hier https://youtu.be/qIHXwZWm-40?si=-mT8ZTP4x12vvsdC
Offensichtlich ist der Ryan Wesley Routh ein absoluter Topprofi-Assassin
Herzlichen Dank. Das zweite Video, von James Reeves hatte mir youtube direkt danach angeboten. Ich hab das Angebot abgelehnt, weil das Signal-Rausch-Verhältnis in dem Video unterirdisch ist. Fast 10 Minuten, um ganz wenig Information übermittelt zu bekommen. Was ein SKS ist wusste ich vorher schon, was für ein Held der mutmaßliche Top-Bezahlmordgehilfe ist wollte ich gar nicht wissen, deswegen hatte ich das seinerzeit frühzeitig abgebrochen und mir nur gemerkt daß das ein zerbasteltes SKS als Waffe war.
Nachtrag: Auch Reeves sagt, daß das Klebeband möglicherweise nur über einer peinlichen, aber aus irgendwas festem bestehenden Montage geklebt ist.
„Bis die Bundeswehr sich der Russischen Armee oder welcher Armee auch immer entgegenstellen kann, wird noch etwas Zeit ins Land streichen.“
Vor allem wird noch etwas Zeit ins Land streichen bis Deutschland von irgendjemandem angegriffen wird.
Mal abgesehen von Transatlantischen Politikern, dem wahren Feind im inneren..
Ich sehe auf dem Foto zwei Spz Marder.
Danke für die Korrektur! Mit Brille wäre das nicht passiert 😉
Das ganze Getue um die Ausrüstung der Bundeswehr zeigt doch nur wie pervers das Geschäft mit Waffen ist.
Ein Beispiel: Der Preis für eine 155mm Granate hat sich seit Feb. 2022, soweit ich informiert bin, verdoppelt. Das heißt die Bestände wieder aufzufüllen wird doppelt so teuer. Wer zahlt es? Und wer profitiert?
Und hier noch was nettes: https://youtu.be/l-GgCkN3TgU
Zum Preis von 155 mm Granaten: Ich glaube „verdoppelt“ reicht bei weitem nicht, man war zwischenzeitlich bei „etwa verachtfacht“, weil der Verbrauch in UA den Produktionskapazitäten weit entlaufen war.
https://bulgarianmilitary.com/2023/10/25/155-mm-shells-price-is-growing-8-6-million-for-1000-units/
„war is a racket“ wusste schon der General Smedley D. Butler.
Es kann durchaus sein, dass die Ausrüstung nicht mehr zeitgemäß ist und einiges wirklich nicht mehr funktioniert. Doch zum einen sind auch die übertriebenen Kontrollprogramme und Überprüfungen mit daran beteiligt und zum anderen sicher auch die Anfälligkeit der hochtechnologiesierten Geräte. Aber der Hauptpunkt ist das Profitstreben der Rüstungsmafia. Egal ob in Deutschland oder den USA. Daher kommen Horrormeldungen von schlechter Ausrüstung perfekt zum richtigen Zeitpunkt.
Ganz meine Meinung. Das Märchen von der „blanken Bundeswehr“ ist trotzdem nicht 100% falsch. Denn
1. Hat man in der Vergangenheit den falschen Krieg vorbereitet, nämlich einen Krieg gegen irgendein Land der Dritten Welt oder eine großangelegte Intervention an der Seite der USA. Gegen einen annähernd gleichwertigen Gegner taugt das Zeug nicht. Eine Interventionsarmee muss in kurzer Zeit über sehr lange Strecken bewegt werden. Dabei sind schwere Waffen eher hinderlich.
2. Kriegt man tatsächlich wenig „Wumms für den Euro“. Die Russen schaffen dasselbe weitaus effizienter. Die vielen teuren Leopards erweisen sich in der Ukraine als rollender Schrott. Und die noch viel teureren Tornados taugen allenfalls dazu, aus sicherer Entferung Raketen abzufeuern. Man macht es so, wie die Amerikaner: jedes Schräubchen muss „Militärstandard“ erfüllen – was entsprechend kostet. Aber die Waffen sind so komplex, dass sie sehr schnell ausfallen und nur von Spezialisten repariert werden können. Das sind dann die richtigen Waffen für Militärparaden. (Was gut ist, weil sie sonst noch mehr töten.)
Ich habe auch mal gedacht, dass die Zeiten vorbei wären, als man sich vom Wettrüsten noch irgendeinen benefit versprechen konnte. Denn Wettrüsten führt entweder zum grossen Krieg oder zur Pleite der Beteiligten. Diese Erkenntnis stammt übrigens aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, als der erste Weltkrieg noch nicht lange zurücklag.
Mir selbst wäre die Staatspleite aber immer noch lieber als der Weltkrieg. Obwohl ich schon etwas älter bin. Aber wie sagte ein schlauer Mensch?: „Der Vierte Weltkrieg wird mit Keulen und Steinen ausgetragen.“
Das mit dem vierten Weltkrieg war übrigens Albert Einstein.
der dacht sich halt schon, daß nr.3 mit biowaffen geführt wird 😉
spinner halt…
Wenn man sich die Rolle der SPD als gegenrevolutionäre Kraft und Geburtshelferin des Faschismus in der Weimarer Republik vergegenwärtigt, stellt sich die Frage, was an der Sozialfaschismusthese eigentlich so falsch gewesen sein soll … Leider atmet die SPD diesen Geist ja immer noch. Sie will die Elitenherrschaft nicht abschaffen oder einschränken, sondern wie seinerzeit daran teilhaben. Ich gehe davon aus, dass sie auch jetzt wieder Gewalt gegen die Bevölkerung oder Teile der Bevölkerung anwenden würde („keine roten Linien“). Hat sie in eingeschränktem Maß ja auch schon.
Mann kann Fehler machen, auch den selben Fehler ein zweites mal zu begehen sei einem noch verziehen.
Aber einen dritten?
Herr Wetzel schreibt offenbar gerne über Dinge von denen er nichts oder sehr wenig weiß und vermischt dann auch noch Sachverhalte, die man besser in 2 getrennten Artikeln untergebracht hätte.
Zum historischen Rückblick und zum Auftrag der Bundeswehr möchte ich mich nicht äußern, denn die politische Frage, ob wir eine Interessenverteidigungs- statt Landesverteidigungsarmee wollen ist völlig berechtigt (mMn wollen wir nur letzteres), aber völlig unabhängig vom Ausrüstungszustand dieser Armee.
Wenn ein kleiner Haufen (Zug .. Bataillonsstärke, also grob 50 .. 500 Leute, sicher nicht mehr, ggf. auch mal deutlich weniger) Infanteristen nach Israel geschickt werden um dort Häuserkampf zu lernen, dann können die auch in Zivil erscheinen. Einen solchen Lehrgang kann Israel sicher ausrüsten, ohne daß man dafür irgendeinem IDF Soldaten sein Gewehr wegnehmen muss. Ferner, falls die Anreise mit eigener Ausrüstung erfolgt: Aus einem Haufen von 180000 Leuten kann man für die obigen 50 .. 500 fast immer passendes Material auftreiben, es muss nur ein höherrangiger Verantwortlicher wissen wo es ist, wie man das herausfindet und herbefiehlt.
Ein Lob der den Lehrgang ausführenden Nation bezieht sich ganz sicher nicht auf die Ausrüstung, das würde allenfalls im kleinen Kreis intern diskutiert wenn ein besonders pfiffiges Detail aufgefallen ist. Das bezieht sich darauf daß die Leute die man dort hinschickt meist sehr motiviert und ordentlich fachlich vorgebildet sind. Ähnliches Lob gabs auch während des Kriegs in Afghanistan von amerikanischer Seite. Dazu muss man wissen, daß der deutsche KSKler halt ca. 3 Jahre Ausbildung bis zur Einsatzreife hat, bei der US Army in vergleichbarer Funktion reichen 6 Monate.
Ich habe ein viel besseres Beispiel für den Stand des Ausrüstungsvorrats aus der Zeit des Afghanistankriegs: Ursel musste damals kurzfristig, wenn ich mich recht erinnere, je 600 Stück HK417 (G27P) und MG5 ohne Ausschreibung beschaffen weil die Bundeswehr in Afghanistan sowas brauchte und man offenbar nichts dergleichen in der vergleichsweise lächerlichen Stückzahl auf Lager hatte. Zum militärischen Hintergrund: Die bergige Landschaft in fast ganz Afghanistan führt bei bewaffneten Meinungsverschiedenheiten sehr oft zu Feuergefechten über mehrere hundert Meter Distanz. Die für europäische Verhältnisse üblichen Handwaffen im kleinen NATO Kaliber sind dafür nur eingeschränkt geeignet, wie die Bundeswehr bereits an Ostern 2010 herausfand. Eine offensichtlicher Weg, die Überlebensaussichten der eigenen Truppen zu erhöhen ist, in jedem noch so kleinen Haufen sicherzustellen daß da mindestens einer, besser 2 dabei sind die etwas mitbringen, das auch bei Wind noch auf ein paar hundert Meter Aussicht auf Treffer hat. Der andere offensichtliche Weg wäre natürlich nach Hause gehen wenn man nicht willkommen ist, aber das entscheidet nicht die Armee, und offenbar auch nicht die Bundesregierung.
Nun sind Handwaffen der Infanterie zwar fürs eigene Girokonto immer noch teures Spielzeug, aber im Vergleich zu Großgeräten (Schiffe, Flugzeuge) eher Kleinkram, sowohl der Stückpreis als auch die Summe auf die ganze Armee hochskaliert. Wenn also schon am billigen Ende mittlere dreistellige Stückzahlen eine Sofortbeschaffung auslösen ist das ein Indiz dafür daß es wirklich nicht viel redundantes Material gibt.
Für die Größenordnung bei den Kosten zwei Zahlen: Ein G95 (HK416 nach BW Spezifikation) soll ca. 2000 EUR pro Stück kosten, also 360 Mio für alle 180k Bundis, selbst für die Zivilangestellten. Das wird dann wieder einige Jahrzehnte benutzt, es sei denn unsere lieben Führer wollen doch Moskau erobern. Die Personalkosten der Bundeswehr belaufen sich auf derzeit 13.2 Mrd EUR/Jahr.
Da sind zwar viele Infos, was nett ist, aber wie wäre es damit:
Bei den meisten Feuergefechten in Afghanistan sahen die beteiligten NATO-Soldaten überhaupt keine Gegner.
Was will man da dann mit Sturmgewehren mit höherer Reichweite und mehr Durchschlag?
Warum mehr Reichweite? Damit man die Ziegenhirten besser trifft, die man von weitem sieht und vor denen man Angst hat, dass sie einen verraten an die Taliban, wenn sie einen sehen würden?
Damit man durch eine Lehmhütte ballern kann, wo man irgendwo einen Taliban drin vermutet? Wenn man irgendwelche unschuldigen Dorfbewohner trifft, erfährt ja eh keiner. Grüße von Oberst Klein gehen raus.
Außerdem wenn es richtig hart wurde, wurde eh immer Luftunterstützung angefordert.
Und was hat die Nachrüstung gebracht? Die Bundeswehr hat trotzdem verloren, was schon viele Jahre vorher absehbar war. Zum Afghanistankrieg gibt es sowieso einige unrühmliche Kapitel bei der Bundeswehr, was z.B. das KSK dort gemacht hat oder ob Bestechungsgelder an lokale War lords flossen, an berüchtigte Kriegsverbrecher usw.
Warum explodierte der Opiumhandel so stark und wer profitierte davon? Historische Betrachtungen dazu sprechen auch eine deutliche Sprache. Opiumkriege, Goldenes Dreieck, Air America etc.
Die Frage, was die BW in Afghanistan soll, außer an einem Angriffskrieg teilzunehmen, müssen Sie uns erklären. Ansonsten finde ich es sehr gut, dass die Soldaten schlecht ausgerüstet sind, wenn sie in Afghanistan „Deutschland verteidigen“ sollen. Dazu reicht weniger als Halbwissen, Herr Arth___
Wie mein Beitrag unschwer erkennen läßt bin ich weder Pazifist noch sonstiger Ideologe. Nur Staatsbürger (ohne Uniform, auch wenn das nicht immer so war) und bei Thema sachkundig. Wie Sie auf die an mich gerichtete Frage „was die Bundeswehr dort soll?“ kommen erschließt sich ausweislich der Einleitung meines Beitrags nicht, da steht schon daß ich mit Landesverteidigung völlig ausreichend militarisiert wäre.
Im Gegensatz zu Ihnen wäre mir aber für die Landesverteidigung durchaus zeitgemäße Ausrüstung recht, ich bin kein Menschenverächter, der jemand Schaden (hier: aufgrund schlechter Ausrüstung) wünscht. Das Problem der erteilten Aufträge ist ein politisches, kein militärisches.
Mit dem Viertelwissen kommen offenbar solche Beiträge heraus, die dann doch eher gut gemeint als gut gemacht sind.
Wenn Se kein „Ideologe“ sind, womit Sie meinen wollen, dass Sie ganz den Fakten dienen, dann müssten Sie die Frage, warum man nicht die Waffen für eine „Landesverteidigung“ bereit hält, eigentlich auf dem EFFF beantworten können. Ich will Ihnen helfen:
Mit den xxxx- Milliarden wäre das nicht das geringste Problem, wenn man nicht anders plant, praktiziert und forcieren möchte (Stichwort: Interventionsarmee).
Auch der sehr gute Kommentar von „Landrebellen“ hilft Ihnen mit vielen Fakten…
Der Beitrag vom Altlandrebellen hat mir, wie immer, gefallen, auch wenn ich glaube daß er in einigen wichtigen Dingen falsch liegt. Daher eine schlichte Frage an Sie:
Für fundamentale Meinungsverschiedenheiten unter Einwohnern (nicht nur) dieses Landes haben wir Gesetze, Polizei, Justiz. Das funktioniert zwar an vielen Stellen nicht so gut wie man sich das als potentielles Opfer wünschen würde, aber es gibt immerhin sowas wie eine Verfahrensweise zum Umgang mit dem Problem.
Auf internationaler Ebene gibt es, wie man an vielen Stellen der Welt sehen kann, wie in der Wildnis, de facto nur das Recht des Stärkeren. Jede noch so überlegene Moral endet ohne Wehrhaftigkeit also direkt in Gehorsam oder Massengrab. Derzeit, auf DE bezogen, in „Russland ruinieren“, obwohl eine Mehrheit der Deutschen daran nicht oder allenfalls nach genug Propaganda mitwirken will. Wie auch bei der Beteiligung am Afghanistan Feldzug, wo es immer mal wieder Umfragen gab, die mit 70 .. 80 Prozent „dagegen“ ausgingen.
Wie wollen Sie – als Nation, oder wie auch immer organisierter größerer Haufen Menschen – souveräne Entscheidungen treffen wenn Sie nicht in der Lage sind, diese durchzusetzen?
Deine Beispiele zeigen ja das Gegenteil von dem, was Du behauptest:
Russland schickt keine Truppen gegen die Länder, die Russland mit Sanktionen belegen und Waffen in die Ukraine liefern. Allerdings hindert die Bundeswehr die Regierung nicht an feindlichen Aktionen gegen Russland, auch wenn die Mehrheit der Bevölkerung dagegen ist. Für Afghanistan gilt das Gleiche. Beides passierte von deutscher Seite aus aber nicht ohne dass Deutschland eine angriffsfähige Armee hätte.
Es ist auch zu beobachten, dass hinter eigentlich allen kriegerischen Eskalationen die USA oder/und irgendwelche ehemaligen Kolonialherrenstaaten stecken.
Für das angegriffene Land gibt es 2 Möglichkeiten:
a) Die Volksbewaffnung. Im Verteidigungsfall holt jeder seine Kalaschnikoff aus dem Kleiderschrank und macht dem Angreifer das Leben schwer.
b) Passiver, gewaltloser Widerstand gegen den Aggressor wie bei Ghandi..
Es ist aber immer so, dass es kleinere und grössere Länder, stärkere und schwächere Armeen gibt. Also bringt Aufrüstung keine Sicherheit sondern nur Profit für die Rüstungsindustrie.
Darum wäre es vorteilhaft, nicht aus dem Völkerrecht zu kommen sondern sich daran zu halten. So, wie es tatsächlich gerade Russland und Iran vormachen. Sie halten sich – auch und gerade in ihren kriegerischen Aktionen – an die Bestimmungen des Völkerrechts. Es ist die westliche, unsere Seite, die nach dem Recht des Stärkeren handelt.
Notwendig wäre also eine gestärkte, unabhängige UN, an deren Entscheidungen man sich auch hält.
sowas wie dieses flintenproblem taucht nur auf, wenn man sich alle naselang n neues ach so tolles sturmgewehr aufschwatzen lässt. zuletzt das g36- welch frechheit, diesem schrott die nummer des ehrwürdigen berliner bezirks kreuzberg zu verpassen- das viel beschissener und ungleich teurer als das schon existente g3- letzteres war zig jahre gut genug schoß auch in heißem klima; anders die neue plastikwumme, die sich für die peschmerga als reinfall rausstellte.
die russen schießen seit ner ewigkeit mit der ak47 und dem dragunow-scharfschützengewehr und sind somit schrecklich unmodern. aber effizient, so fucking what? mit der kombi, zzgl. ein paar handgranaten und panzerfäuste hat die turnschuh-miliz ypg den is besiegt…
natürlich fände ich es geiler, wenn die waffen des deutschen militärs sofort an den grenzen unbrauchbar werden. das kriegen aldi und lidl mit ihren einkaufswagen doch auch hin, dass die blockieren, sobald man ein erlaubtes areal verlässt…
Du hast wirklich keine Ahnung wovon Du erzählst … 😉
rumblöken ist keine schlüssige argumentation, oh erleuchteter. enlighten us und nimm meinen sermon auseinander oder halt den sabbel.
Allerdings.
Ich erlaube mir, für die CDU/CSU zu ergänzen:
Der Heilige Kirchenvater Augustinus (von Hippo) sagte Anfang des 5. Jahrhunderts herum
„Was hat man denn gegen den Krieg? Etwa dass Menschen, die doch einmal sterben müssen, dabei umkommen?“
Das C steht bei beiden Parteien für christlich (darum gibts in der Bundestagsfraktion von CDU/CSU keinerlei Verstimmungen, wer sich darob mal gewundert haben sollte).
1500 Jahre christliche (!) Kriegshetze, Aufruf zu Mord und Totschlag etcpp (*).
.
Alles nur Soziopathen! /sarc
(Die Frage ist, wie schafft man es immer wieder rechtzeitig empathiebefreite Menschen auf diese Posten zu bringen? – [Die Aufgabe ist übrigens nicht lösbar, weil die Ursache weder in sozio-, psycho oder sonstigen allopathien zu finden ist; auch nicht im Wahnsinn, Drogen u.ä.] Stattdessen die Bonusfrage: Und vor allem WER?)
.
*Quelle Dr. Karlheinz Deschner ‚Kriminalgeschichte des Christentums‘ oder Wiki
Es gibt, nach meinen mehrfachen und eindeutigen Erlebnissen, Menschen, die sich als Gott fühlen (unveränderbar, ergo ein Wahn), aber leider nur Rechte wie alle anderen haben. Die gebürtige, wie auch immer ausgelebte, Herrenrasse. Arier, westliche Wertvolle, Demokraten…scheißegal, hauptsache maßlos Wertigkeits Überhöht durch Gruppenzugehörigkeit (s.h. nach Alfred Adler, Intergroup/Innercircle).
Dazu kommt immer logischerweise Paranoia (alle behandeln einen nicht als Führer oder Guru, oder Kaiser etc) und das gerechtfertigte Rächen an egal wem. Sadismus
Zusammen gefasst sind das Narzissten, die – wenn überhaupt erwähnt – VÖLLIG verharmlost werden. Unglaublich!
Hat Hitler übrigens voller Durchblick genauso erklärt, 1934.
Dessen zu beweisen, kann man eindeutiger nicht machen, wie mit dem 1000 jährigem Reich.
988 Jahre fehlen aber irgendwie…
Die Religion gilt es zu bekämpfen sonst wird und kann es nirgendwo echten Frieden geben!
„…..denn die politische Frage, ob wir eine Interessenverteidigungs- statt Landesverteidigungsarmee wollen ist völlig berechtigt……“
Sie ist aber auch irgendwie völlig hirnrissig, da dass „was wir wollen“ offenbar in der oberen Chefetage in Washington niemanden zu interessieren scheint. Und BTW in Berlin und Brüssel scheint es auch niemanden zu interessieren was ihre Untergebenen wollen was witzig ist, weil die Bevölkerung immer noch denkt die würden für Europäische Wähler arbeiten.
> Sie ist aber auch irgendwie völlig hirnrissig,
Nein. Sie ist aber Teil der Fragen die sich stellen wenn man sich mit der aktuellen Regierungsform eher beherrscht als repräsentiert fühlt.
> weil die Bevölkerung immer noch denkt die würden für Europäische Wähler arbeiten.
Das ist dann tatsächlich eine Ursache dafür daß es keine Änderungen gibt.
Ich habe in der Vergangenheit schon mehrmals gesagt das es sich bei dem desolaten Zustand der BW nur um Propaganda handelt um für den Krieg aufzurüsten.
Zum Thema SPD und ihren Genoskes schnell noch ein aktuelles Beispiel:
Nach seinem heroischen Wahlsieg bei der Landtagswahl in Brandenburg (Zweitstimmen 30,89 % gegen 29,23 % für die AfD – exakt 24.896 Wählerstimmen mehr bei 2.076.920 Wahlberechtigten und 1.513.975 gewählt habenden) sprach der heldenhafte Wahlsieger Dietmar Woidke mitten in die Fernsehkameras (sinngemäß):
„Wieder einmal hat die SPD den Sieg undemokratischer Kräfte verhindert.“
Wieder einmal … verhindert! Dieses Bonmot wurde dutzendfach auf allen möglichen Fernsehkanälen wiederholt.
Für diesen Satz müsste man dem Herrn Woidke eigentlich die bürgerlichen Ehrenrechte aberkennen.
Ja aber nun….was ist denn mit dem „Sondervermögen“ aus der „Zeitenwende?“
Dafür wird man doch ein paar Unterhosen und Thermounterwäsche für die Soldat*Innen vor allem in Litauen anschaffen können?!
Das „Sondervermögen“ dürfte größtenteils in Rüstungsunternehmen fließen. Und die Armee bekommt irgendwann mehr oder weniger funktionstaugliches, aber überteuertes
SpielmaterialKriegsgerät, das für die territoriale Verteidigung weder tauglich noch nötig ist und höchstens in Expeditionskriegen („chirurgische Schläge“) verwendet werden kann.Angeblich merken die USA gerade, dass dieses Beschaffungsmodell nur noch im Sinne der Rüstungsindustrie funktioniert, ohne allerdings die nötigen Konsequenzen ziehen zu können und zu wollen.
> … ziehen zu können …
Das Problem ist wohl zweiteilig: Wer daran gut verdient will wahrscheinlich gar nicht damit aufhören. Wer damit aufhören will hat mächtige Feinde und könnte einen Unfall erleiden. Oder die politische Karriere leidet, weil man ein paar Kinderpornos auf dem Endgerät gefunden hat, oder … gibt sicher noch viele andere Möglichkeiten, muss heutzutage keine magische Kugel sein.
Armeen deren hoheitliche Aufgaben nicht primär auf Landesverteidigung ausgerichtet sind, werden immer steigende Geldsorgen haben, und das finde ich gut so … o))
Bundeswehr, die Problem gingen doch erst mit der Privatisierung Bundeswehr Zulieferer los … o)
Die Politik ist dafür verantwortlich, Börsenunternehmen sind Ihren Aktionären primär verpflichtet und nicht einer landesverteidigung lol..
Man sieht das aktuell gut an der Pflege, einige sind mit Renditen unter 40% ja nicht einmal mehr zufrieden … o))
Das ganze Geld kommt nicht den Patienten zu gute, sondern den Aktionären, und dann stellt sich der Mainstream hin und sagt “ auch steigende Löhne müssen bezahlt werden“ , größer geht die Lüge nun wirklich nicht mehr ..
Logisch muss solch ein System irgendwan brechen, und das lieber eher als später ..
Ich denke, selbst eine nur zur Landesverteidigung existierende Armee bekommt Geldprobleme wenn die Hersteller der Ausrüstung nach Ferengi Prinzipien agieren.
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Vielen Dank! Eine sehr gute Ergänzung und ich danke dir ausdrücklich, dass du die Lücke zum BSW geschlossen hast. Ich hatte keine Zeit, das noch mit aufzunehmen, aber was du ausführst, entspricht meinen Befürchtungen.
Vielen Dank.
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@Altlandrebell
Dein Link zum Fischerverlag funzt nicht.
Ich erlaube mir deshalb einen ähnlich gearteten Verweis hier nochmal einźustellen: https://www.buchkomplizen.de/buecher/politik/innenpolitik/gegenrevolution.html
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Wenn’s um’s BSW geht, hast du regelmäßig Pech beim Denken. Und wenn’s nicht um’s BSW geht, dann drehst du das Thema einfach auf’s BSW, zitierst irgendeinem Fetzen und fantasierst mit viel boswilliger Absicht etwas hinein, was das Zitat absolut nicht hergibt.
Welche Parteivorsitzende hat noch mal die einzig relevanten Friedensdemonstrationen in Deutschland organisiert? Ahja.
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Wenn du ein Problem damit hast, dass eine Verteidigungsarmee auch einen nicht quantifizierten Finanzierungsbedarf hat, ist das eine Meinung, ja. Ich halt’s für eine dumme Meinung, aber damit kann ich leben. Denn tatsächlich habe ich null missionarischen Eifer.
Womit ich ein Problem habe ist, wenn man es sich zum Hobby macht, Lügengeschichten über das BSW zu erfinden. Und das nicht, weil ich so ein fanatischer BSW-fan wäre, sondern weil es einfach unredlich ist. Kritisiere doch zur Abwechslung mal reale Positionen?
Wen ich duze entscheide ich in erster Linie selbst.
Zum Thema Unredlichkeit: Das ist die Passage aus dem Programm, die du nicht zitiert hast:
„Die Lösung von Konflikten mit militärischen Mitteln lehnen wir grundsätzlich ab. Wir wehren uns dagegen, dass immer mehr Ressourcen in Waffen und Kriegsgerät fließen, statt in die Bildung unserer Kinder, die Erforschung umweltschonender Technologien oder unsere Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Atomare Aufrüstung und eskalierende Konflikte zwischen den Atommächten setzen das Überleben der Menschheit aufs Spiel und müssen beendet werden. Wir streben eine neue Ära der Entspannung und neue Verträge über Abrüstung und gemeinsame Sicherheit an.“
warum du diesen Teil weggelassen hast ist leicht erkennbar, denn er widerspricht dem Spin deiner Anfeindungen diametral. Wenn einer A sagt und du stellst dich hin und behauptest, der würde B sagen ist das eben keine Meinung mehr, sondern einfach gelogen.
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Nun lebt Deutschland unter einem Exportzwang. Da wir keine Rohstoffe haben, müssen wir alles von außen beschaffen um insbesondere die hohe Öl-, Gas- und Kohlerechnung bezahlen zu können. Auch und gerade Waffen müssen exportiert werden, da ist die Gewinnspanne besonders hoch. Wobei sich da ja ein Ausweg abzeichnet: mit Erneuerbaren ließe sich die Rechnung vermindern oder gar auf Null setzen. Eben das zu verhindern, ist der Daseinszweck der AfD. Weiterhin die Ölscheichs reich machen, um die dann zum Kauf von Leoparden zu gewinnen. Was derzeit etwas schwieriger wird: der Ruf des Leopard war vor dem Ukrainekrieg besser. Des ungeachtet ist die AfD die Partei der extremen Aufrüstung.
Wenn nun aber Rüstungsgüter exportiert werden, heißt das noch nicht, dass die Bundeswehr gut ausgerüstet ist. Hier wäre eine Umstellung auf reine Landesverteidigung zu fordern, ohne irgendwelche Abenteuer in fernen Kontinenten. Ich hoffe, das BSW springt auf.
Das mit dem Noske war so, woe beschrieben. Die SPD hat ihn zwar am Ende kaltgestellt, aber sich niemals offiziell distanziert.
Schon vor mehr als 10 Jahren konnte man im Weißbuch der Bundeswehr nachlesen, daß die Sicherung von Handelswegen, der Zugang zu Rohstoffen zu den Aufgaben der „Landesverteidigung“ gezählt wurden. Es gab keinen Aufschrei. Schließlich geht es um die Sicherung des Wohlstands auch der in die Jahre gekommenen bürgerlichen Friedensbewegung.
Ein BW Angehöriger antwortete auf meine Frage, ob es sein kann, daß das Gejammer über schlechte Ausrüstung dazu diene, mehr Geld zu fordern, meinte er: Ja, kann sein. Weiter reden wollte er allerdings nicht. Die Geheimhaltungspflicht von Soldaten muß aufhören. Es kann nicht sein, daß auch Jahre später keinerlei öffentliche Aufarbeitung von BW Einsätzen stattfindet. Damit meine ich auch den größten Einsatz der BW in der Coronazeit, der als Amtshilfteersuchen ermöglicht wurde. Auch die beendeten Einsätze im Ausland müssen öffentlich debattierbar sein.
Das ist nämlich mehr als man denkt:
https://www.bundeswehr.de/de/einsaetze-bundeswehr
Und genau da sollte man hinterfragen. In der Mehrzahl der Fälle hat die BW nämlich nur Mist gebaut.
Das hat seinen Ursprung vermutlich zwar wieder eher den in USA, aber anzunehmen, dass die MIK’s anderer Länder keine ähnlichen ‚Regelungen‘ anbieten, wäre doch etwas naiv. Rüstungsgeschäfte sind more often than not Geschäfte auf Gegenseitigkeit: wir geben dir dieses und du kaufst uns dafür paar Waffen ab, wenn auch überteuert und nicht unbedingt das Gelbe vom Ei – schließlich brauchen wir diesen Export um unsere eigenen Kosten nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Dafür haben wir aber schon mal ein paar lukrative Provisions- und Beraterverträge vorbereitet, in die Sie sich gerne einklinken können. Das Wörtchen ‚Empfängerländer‘ meint wohl genau das – nur dass es natürlich nicht unbedingt die ‚Länder‘ (was immer das meinen mag) sind, die davon profitieren. Korruption ist die Seele des kapitalistischen Geschäfts, schon der Lohn ist nichts anderes.
Was kostet gleich noch mal eine F35? Und wie war das mit den Wartungskosten und der Verfügbarkeit…?
Wie banal…..
Soll das Gejammer etwa heissen, es sei Aufgabe von Rheinmetall die deutschen Bürger darauf aufmerksam zu machen, dass man sie verarschet? Und damit das eigene Geschäft schädigen?
Die Aufgabe von Rheinmetall ist einzig ud allein Pofite für die Eigner zu erwirtschaften, und nichts anderes tut sie.
Für die Blöden: DAS IST VÖLLIG LEGAL UND LEGITIM!
Wenn man ein Volk zur Verfügung hat, das zu dumm ist etwas zu lernen und freiwillig und demokratisch die an die Macht wählt, die ihnen dann über Steuern ihr Geld aus der Tasche ziehen, um es den Konzernen als Profit weiterreichen… dann währen die Firmen schön blöd, wenn sie genau dies nicht täten!
Was kann man da nicht verstehen?
Und Witzbaltt Figuren, wie u.a. Strack Zimmermann, stecken sich ihre Privisionen in die Tasche. WEIL SIE ES KÖNNEN!
Da hat Deutschland ein Problem nicht nur in der ideologischen Parteiblase, sondern ihr Publikum, auch als Bevölkerung bekannt, steht als Zahlmeister ziemlich deppert da.
Zum Glück existieren ja ‚Luisa‘, die gerne an faschistischen Unternehmen an der Börse zocken, ihre ‚Gewinne‘ mitnehmen, um sich dann im Forum darüber beschweren wie ungerecht die ‚Welt‘ ist.
Jeder erhält das, was dieser verdient!
Heeresstrukturreform IV und Folgende, 1995 herum.
Während man die Kameraden ums Trennungsgeld betrog, die Nachzahlungen ins Sozialsystem für Soldaten auf Zeit drastisch reduzierte, Besoldung mit neu erfundenen „Pensionsbeiträgen“ für alle beschnitt obwohl nur Berufssoldaten Pensionsansprüche haben sowie das qualitativ minderwertige Flecktarn und das ebenfalls minderwertige G36 einführte war schon damals kein Geld für Schiessübungen und Manöver verfügbar. Dies vor dem Hintergrund sinkender Ausgaben durch Wegfall der Wehrpflichtigen noch vor Ende der Wehrpflicht. Wohin auch immer die Geldströme flossen, in der Truppe kamen nur Sparappelle an. Man kann sehr wohl kaputtsparen obwohl immer mehr Geld „benötigt“ wird. Wenn neben waffentechnischen Totgeburten und permanenten Reibungsverlusten durch andauernde Umstrukturierungen Genderklo und Schwangerschaftsuniform vor Einsatzausbildung und Ausrüstung Priorität hat ist für die funktional wichtigeren Haushaltsposten halt nichts mehr da. Und wenn man die Trupoe für Geschenke an Elendsky beraubt, dann ist auch da trotz Geldfluss nichts bei det BW angekommen. Politische Vetternwirtschaft wie beim Jäger 90, mittlerweile Eurofighter genannt trägt ebenfalls zur Geldverbrennung bei. Die Truppe eben doch kaputtgespart. Nicht wegen allgemeinem Geldmangel sondern wegen gewollter Fehlsteuerung die dafür sorgt, das das Geld überall landet-nur eben nie da wo die Truppenbedarfe abgedeckt werden müssen.
Das hier durch Misswirtschaft kaputt gespart worden ist, steht für mich außer Frage.
Nur, brauchen wir diese Truppe eben auch gar nicht.
Denen habe ich zeitlebens Knüppel in die Speichen geworfen und darauf bin ich wirklich stolz.
Tja die medial sehr präsente Überschwemmung, unter Anderem „Oderbruch“ genannt, hat gezeigt, das die Bundeswehr vielleicht doch als Eingreifhilfe im Notfall nicht völlig sinnlos ist. Auch die kleinere Überschwemmung der Stadt Delmenhorst -wenn auch bei Weitem nicht so umfassend- hat den Nutzen einer universell und schnell einsetzbaren Hilfstruppe zur Ergänzung von (immer geringer personell ausgestatteten) THW und Feuerwehr/Polizei hat das gezeigt.
Leider gabs auch bei der grossen Überschwemmung in den neuen Bundesländern politisch gewollten Schwachsinn, wie z.B. das Abkommandieren zweier Züge (ca. 160 Mann) vom Einsatzgebiet ins sichere Hinterland um dortselbst die Sandsack- Statisten für irgendwelche Politschranzen zu mimen.
Hat sich ja nicht viel geändert oder wie war das noch gleich mit der scholzschen PR-Aktion die echte Hilfskräfte verscheuchte, um „Geflüchtete“ beim angeblichen Helfen zu zeigen.
Andere,tatsächlich sinnvolle Aktionen wie z.b. UNOSom 1+2 sind leider aktuell in Vergessenheit geraten und passen bedauerlicherweise nicht mehr zur politisch befleckten Einsatzdoktrin, die seit dem Vernichtungskrieg der NATO gegen Jugoslawien einfach nur noch zum Kotzen ist und meiner unfachlichen Ansicht nach sogar gegen GG und auch den Diensteid verstösst. In einem funktionierenden Rechtsstaat wäre sowas bekämpfbar, aber solange kein fliegendes Einhorn vorbeischaut, um mir den Weg in so einen Staat zu weisen werde ich in diesem Leben wohl keinen sehen.
Das ist ein Werbemythos der Bundeswehr, der schon immer falsch war.
Man könnte einfach das THW und den Katastrophenschutz aufrüsten, statt die Bundeswehr, wenn es um Katastrophenschutz geht. Das wäre viel, viel günstiger und effektiver. Man könnte auch den Klügel der freiwilligen Feuerwehren abschaffen, diese erbärmliche Bettelei um Spenden.
Gleiches galt auch immer für z.B. den Afghanistaneinsatz. Wenn man da Mädchenschulen bauen will und Brunnen bohren (CIA Propaganda wie wir aus wikileaks wissen), nimmt doch der vernünftige Mensch das Material, was sich am Besten eignet dafür. Klar, kann auch die Pioniertruppe der Bundeswehr das machen, aber verbraucht dabei z.B. weit mehr Sprit, wenn sie mit gepanzerten Fahrzeugen rum fährt usw.
Es gab mal eine Diskussion mit Roger Willemsen und mit u.a. Till Schweiger (der leider damals vergessen hatte zu erwähnen, dass er von der Bundeswehr bezahlt worden war bei seinen Afghanistantouren):
Die Propaganda mit der Verteidigung unserer Werte in Afghanistan? Roger Willemsen 21.09.2012
https://www.youtube.com/watch?v=C6YhKGKNx8Q
Man könnte einen Katastrophenschutz unter Anwohnern im Voraus organisieren oder wenn es um Verteidigung ginge eine Miliz oder Militär teilweise nach schweizer Vorbild. Aber darum geht es eben nicht. Es geht um Russland als Feind, um den Verkauf von F35, nukleare Teilhabe und das alles möglichst groß und bedrohlich zu verkaufen, dass das so sein muss.
Und wie immer, des Einen Schulden sind des Anderen Vermögen.