Der Krieg ist en vogue

Titelbild einer Vogue aus dem 19. Jahrhundert.
Vogue Magazine, gemeinfrei via Wikimedia Commons

Die Vogue hat die Selenskijs in Kiew besucht und stylische Bilder geknipst. Zur schönen Hochglanzwelt inmitten des Krieges, weiß Wolf Wetzel etwas anzumerken – mit einem musikalischen Unterton.

Krieg kann richtig gut aussehen. Krieg kann auch zart sexy sein. Denn der Krieg ist selten überall. Krieg ist meist dort, wo nicht gewonnen, sondern gestorben wird. Und die, die den Kriege anordnen, verlieren ganz selten ihr Hab und Gut und ihre Fassung. In der Regel werden sie nicht ärmer, sondern reicher, selbst wenn sie zu den Verlierern gehören.

So kann man sich sehen lassen, auch im Regierungsviertel in Kiew, inmitten eines sechsmonatigen Krieges – wenn man den Krieg nach dem »Euro-Maidan«, also dem Putsch 2014 einfach mal weglässt.

Kriegsherren gehen gnädig miteinander um

Es herrscht also Krieg, aber eben nicht im Regierungsviertel. Dort kann man talken, empfangen, herzen, dinieren und … eine tolle Fotoshooting-Geschichte machen.

Natürlich nimmt ein Krieg auch Kriegsherren und -frauen heftig mit. Sie wissen ja nie, wann der Herrscherbonus verbraucht ist. Seit Jahrhunderten sind sich die Kriegsherren beider Seiten einig, dass sie mit ihren Generälen, mit ihren Kriegsherren gnädig umgehen. Man bringt sie nicht in Gefahr, man hält sie aus dem Krieg heraus. Meist will man eben (meist) dasselbe, nur auf der jeweils »falschen Seite«. Das ist in diesem Krieg ganz besonders so.

Zu den Ausnahmen zählt die Bombardierung des Regierungsviertels in Bagdad 2003. Offensichtlich wollte man alles dafür tun, dass einer der ihren, »unser Hundesohn« (Saddam Hussein) eben, nicht am Leben bleibt. Also bombardierte man tagelang das Regierungsviertel.

Der Präsident, der das damals anordnete, hieß George W. Bush. Das könnte auch »Putin« veranlassen. Aber der »irre Putin« macht genau das nicht.

Seelenruhe im Regierungsviertel

So kann man sich mitten im Krieg in Seelenruhe im Regierungsviertel in Kiew treffen und tolle Kulissen für ein Fotoshooting aufbauen. Keine Drohne ist am Himmel. Keine Detonation lässt sie irgendwo Schutz suchen.

Die Vogue-Crew und die Familie Selenskyj brauchen keine Angst zu haben, man spielt vielmehr mit der Angst (der anderen) – absolut virtuos und auf Spitzenniveau. Man sieht es den Bildern an:

Es ist prickelnd und lohnend zugleich.

Der Krieg ist ganz versteckt, in Form von Sandsäcken, die die Säulen des Palastes schützen sollen. Ein Lückenfüller.

Der Komiker und »Kriegsheld« Selenskyj hält sich bei diesem Fotoshooting zurück. Er hat wohl etwas von Annalena Baerbock gelernt. Frauen machen sich im Krieg besser.

Catwalk für den Krieg

Auf dem ersten Bild steht die First Lady vor einem zerstörten Kriegsgerät.

Die Farben auf dem verbogenen und durchlöcherten Metall lassen vermuten, des es sich um ein ukrainische Kriegsgerät handelt. Um sie herum sind drei Soldat*innen gruppiert. Das soll wohl das weibliche, das feminine andeuten und unterstreichen. Während die drei Soldat*innen cool ihren Job erledigen, hält sich die First Lady am Kragen den offenen Mantel zu. Möglicherweise soll diese Inszenierung andeuten, dass die First Lady weitsichtig und unerschrocken stürmischen Zeiten entgegensieht.

Am Ende dieses Catwalk ist es eben immer noch das, woran alle gar nichts ändern (sollen/dürfen): Eine Macht- und Klassenfrage.

Das Ehepaar Selenskyj betont die Klassenfrage. Und nimmt sich die Zeit für Vogue, das Magazin für die Spitzenklasse.

Herr Selenskyj hat sich nichts Neues angezogen. Er ist zwar von Beruf Komiker, aber nun im Kommandantenstatus. Das soll man sehen. Möglichst idiotensicher, in olivgrün.

Auch sein Gesichtsausdruck soll den Krieger zeigen, als wollte und könnte er die Kameralinse durchbohren.

Die First Lady rückt ihm nicht auf die Pelle. Sie hat gelernt zu assistieren.

Irgendwann wird aus dem Krieg ein Schuldenberg

Die Seleneskyjs können sich rundum sehen lassen. Die Locations für das Shooting sind tipptopp gestylt.

Auch in den USA ist der Krieg an der Seite der Ukraine sehr en vogue. Man liefert Waffen, Ausbilder, Instrukteure und viel Geld dorthin. Egal wie der Krieg ausgeht, die Ukraine wird ihn in Form von Schulden nie mehr los.

Man will »bis zum letzten Ukrainer« kämpfen. Mit der Methode, andere sterben zu lassen, haben US-Regierungen viel Erfahrung. Bereits im Vietnamkrieg wurde ein Dorf zerstört und die Bewohnerinnen ermordet, um sie so »vor dem Kommunismus zu retten«.

Um Missverständnissen vorzubeugen:

Unter den »letzten Ukrainern« wird nicht das Ehepaar Selenskyj sein.

Ob Kiew oder New York: Hochglanz

In der Vogue-Welt ist es egal, wo man sich aufhält. Ob in Kiew oder Moskau, in Berlin oder London, in New York oder Paris. Dort ist niemand arm. Dort hält sich der Krieg für gewöhnlich raus.

Wenn Blut auf der Straße fließt, muss man kaufen, sagte einer, der ganz und gar nicht verrückt war, sondern mit dieser Transferleistung Milliardär wurde.

Ganz egal, wieviel den Menschen in der Ukraine bleibt, von dem ganz wenigen, das sie bereits vor dem Krieg hatten: Die Selenskyjs werden noch reicher werden, abgesehen von den etwa 40 Millionen Euro, die sie bereits vor dem Krieg auf anonymen Offshore-Konten geparkt haben.

The Puppets

Eine gute Freundin ließ mir diesen Song zukommen. Leonhard Cohen hat ihn komponiert. Ich mag seine rauchige Stimme.

Und es ist tröstlich, wenn man uns so lakonisch die Wahrheit erzählen kann.

German puppets burned the Jews

Jewish puppets did not choose

Puppet vultures eat the dead

Puppet corpses they are fed

Puppet winds and puppet waves

Puppet sailors in their graves

Puppet flower, puppet stem

Puppet time dismantles them

Puppet me and puppet you

Puppet German

Puppet Jew

 

Puppet Presidents command

Puppet troops to burn the land

Puppet fire, puppet flames

Feed on all the puppet names (…)

Der Song handelt von Marionetten, von einer Welt voller Marionetten. Von Marionetten, die am seidenen Fäden hängen. Von Marionetten, die topp gekleidet sind, ganz oben stehen, wenn sie ihren Palast nicht verlassen.

Selbst diese Marionetten sind nicht alle gleich. Gemeinsam ist ihnen, dass sie gar nicht mehr wissen, ob und wie sie sich von den Menschen unterscheiden (sollen).

Und es lohnt sich darüber nachzudenken, ob die Marionetten von heute noch jene Fäden brauchen, an denen andere ziehen.

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34 Kommentare

  1. Wau! Ein phantastischer Artikel, wie ich finde.
    Der eine ganz eigenartige Stimmung erzeugt, für die ich das richtige Wort, die richtige Umschreibung, noch nicht gefunden habe.
    Dieser Beitrag ist für mich nicht einfach nur ein Kommentar sondern beinahe, möchte man sagen, „künstlerisch wertvoll“. Danke!!!!

    1. Hallo Knoblauch,
      ich bin sehr gerührt von Ihrem Kommentar. Denn genau das habe ich mir immer gewünscht. Mit dem Schreiben einen Raum schaffen, in dem auch Gefühle und Stimmungen Platz haben bzw. finden. Und das, ohne die Fakten außen vor zu lassen, sondern imdem sie unter die Haut gehen. Vielen Dank.

      1. Hallo W.W.,
        Danke! Das freut mich. Und ist genauso gemeint, wie es da steht. Das richtige Wort dafür fehlt mir leider immer noch.
        Aber: es heißt Knobloch, nicht Knoblauch! Ist aber Wurscht eigentlich.

  2. Lieber Wetzel (m, w, d),
    auch Sie machen sich „zum Affen“ der Gendersternchen-Sprach-Verunstalter!
    So weit ich weiß, wird dies nicht zwingend von „Overton“ eingefordert…
    Wie auch immer! Es ist natürlich Ihr gutes Recht. Inhaltlich kann ich zu Ihrem Artikel nichts sagen. Habe ab dem ersten Sternenhimmel aufgehört zu lesen…….
    Viele Grüße
    Gauckler (m, w, d)

      1. @August
        Der andere alte Mann ist tatsächlich noch älter als ich 😉
        HRK ist ganz ohne Sternchen zu folgenden Texten fähig: „Was das Leben betrifft, sind wir alle Amateure – blutige Laien und Anfänger – doch Du hast die Wahl der Qual, wenn auch nur dies eine Mal – Draufgeher, Draufgeher oder Draufgänger…“
        Oder: „Ich fühl‘ mich wie ein Plakatiern-Verboten-Plakat, wie ein Schlitzohr unter lauter Chinesen“. Wobei letzteres wohl schon wieder ganz böse rassistisch ist…
        SKANDAL!!!

    1. Lieber Gauckler,
      aus sicherer Quelle weiß ich, dass Wolf Wetzel nur satirisch gendert. Schaut man sich das Foto an, sieht man ja, dass es sich bei den Erwähnten ausschließlich um weibliche Soldaten handelt. Aber fein, dass man dann doch den Artikel fertig las.
      Manchmal sieht man halt leider vor lauter Wut den Spaß nicht.

    2. Ich bin sehr dankbar, dass auch andere sich in diese „schwerwiegende“ Belanglosigkeit eingemischt haben. Ich möchte es gerne wiederholen, da wir ja alle viel zu schnell essen und lesen. Ich mache das mit dem *** extrem bewußt, also ironisch, wenn es überhaupt nicht passt, um die angebliche Achtsamkeit ad absurdum zu führen: Das sollte eigentlich auffallen, geradezu ins Auge springen, wenn ich ausnahmsweise von „drei Soldat*innen“ rede. Wer ein bischen überlegt, bemerkt den Irrsinn… und das ist auch meine Intension dieser Kolumne: Kein Fast-Food, sondern etwas zum anhalten, ins Stocken geraten, überlegen – ohne diese affektgesteuerten Reaktionen.
      Aber ich möchte auch ausdrücklich dafür danken, das Sie nach diesem „Stolperstein“ doch noch zuende gelesen haben.

  3. Man verzeihe mir meine misanthropische Anmerkung, die hier eigentlich nix zu suchen hat, aber ich steh dazu:
    Wenn die „Gesellschaft“ (???) sich schon durch das so genannte Gendern „spalten“ (???) lässt, und es zu solchen Verweigerungshaltungen wie oben beschrieben kommt, dann ist ihr wirklich (zu Recht) nicht mehr zu helfen.

    PS: und ja. Ich selbst finde Gendern, besonders in der gesprochenen Sprache, ebenfalls zum k………
    Die gesamte Diskussion darüber und die Stilblüten, die diese „Auseinandersetzung“ treibt, finde ich jedoch……….zumindest bedenklich……..

    1. Hi Knobloch,

      ich schließe mich dir da vollkommen an, weil damit das 1% genau das erreicht, was es will, die 99% in viele, ganz viele und viel mehr 0,1% und möglichst kleiner zu spalten.

      Der Professor für germanistische Linguistik Ralf Vogel hat zu dem Themenkomplex des Genderns einige Gedanken auf den NachDenkSeiten aufgeschrieben. Vielleicht sollten diesen Text der von mir geschätzte Autor und der nette Herr Gauckler lesen. Vielleicht springt der Gauckler in seinen alten Jahren über seinen Schatten und liest den Artikel doch, denn meistens sind die geäußerten Gedanken von Wolf Wetzel sehr lesenswert. Anderseits wäre es auch eine gewisse Stärke des Autors, wenn Herr Wetzel die nächsten Texte, bevor er diese auch bei overton-magazin veröffentlicht, wieder entgendert.

      Bei meines Arbeitskollegen dürfte ich nicht mit einen gegenderten Text ankommen, die jagen mich damit aus der Werkhalle. Dies sollte man als Autor wissen, dass gendern Publikum ausschließt. Und meist will man gerade als Linker diese Menschen erreichen.

      Jetzt lese ich den Text aber erstmal.

      1. Hi Wolf Wetzel,

        meine Vorfreude wurde erfüllt.
        Danke für ihren wöchentliche Beitrag hier bei o-m.
        Ihre Texte sind anders und lassen sich dehalb so angenehm lesen. Ihre Auswahl des Themas ist oft überraschend, trotzdem zeitgemäß, was es wiederum spannend macht.

        Genial finde ich an ihrem heutigen Text das Ende mit den Marionetten.
        Und Ihre Frage ob sich die Marionetten von ihrem Puppenspieler befreien können, kann ich nicht wissend beantworten, aber ein Vermutung äußern . Die Puppen spielen ja deshalb mit, weil ihr Spiel ihre Schatztruhe füllt. Dummerweise haben die meisten Schatztruhen ein Verhalten wie eine Schweinsblase. Je mehr man reinschüttet, desto mehr passt auch rein. Das Loch zum noch Füllen wird irgendwie nicht kleiner.
        Und die wenigsten Gangster beherrschen das rechtzeitige Aufhören.

      2. Ich danke Ihnen für diese 0,1 % Einordnung. Solange wir über alle Stöckchen springen, die sie sie uns hinhalten und uns selbst damit mit paralysieren, wer mitspringt oder drunter durch geht, ist das Ziel erreicht: Das eigentliche Thema ist totgeredet.
        Dasselbst passiert mit dem Begriff „Holocaust“, den ich auch verwandt haben. Ich nehme mal wohlwollend an, dass alle, die hier dazustoßen, keine Hoollywood-Schnulze im Kopf haben, sondern – wer meint das sei jetzt ganz richtig – die Shoa, ein Menschheitsverbrechen.
        Im übrigen: Sprache ist wichtig, wenn sie Veränderungen dokumentiert und eben nicht Simulationen!

  4. Keine Frage: Herr Wetzel schreibt viel sinnvolles und das soll er auch sehr gerne weiterhin tun. Je nach Tagesform reagiere ich bei Sternchen schon mal über! Verzeiht mir das…..
    Lasst uns nun nicht weiter um Sternchen diskutieren. Ja, ich habe diesmal das Fass geöffnet – machen wir den Deckel drauf (bevor das hier die bestimmende Diskussion wird)……

    1. Gauckler sagt:
      Keine Frage: Herr Wetzel schreibt viel sinnvolles und das soll er auch sehr gerne weiterhin tun.

      Dem schließe ich mich zunächst mal an! Und was das „Gendern“ (dieses Wort steht tatsächlich im Duden!) in geschriebenem Text angeht, hätte ich eine augenschonende Lösung anzubieten: Ein i mit Trema(*), also ï.

      Also nicht Gauckler*innen, sondern Gaucklerïnnen.

      Hab‘ ich irgendwann mal in einem Internettext gefunden, find‘ ich besser als jede andere Lösung. Über anderen Buchstaben wie äöü stört uns das Trema ja auch nicht.

      (*) Trema (Duden):

      1. diakritisches Zeichen in Form von zwei Punkten, z. B. über dem einen von zwei nebeneinanderstehenden, getrennt zu sprechenden Vokalen
      Gebrauch Sprachwissenschaft

      2. Lücke zwischen den mittleren Schneidezähnen
      Gebrauch Medizin

      😉

      1. @umbhaki
        „Nicht Gauckler*innen, sondern Gaucklerïnnen.“
        Ja, sieht schon viel freundlicher aus. Da hat ’ne Mücke neben den Punkt (digital?) geschissen. Mit Mückenschiss kann man leben. Ist zu 100 % Bio. Echt Nachhaltig….

  5. Die Mrija in Hostomel war mal das größte Flugzeug der Welt und die Postapokalyptischen Atmosphäre macht richtig Spaß. Die Schönen und die Mächtigen machen gerne ein heldenhaftes Fotoshooting in Gefahrloser Umgebung.

    Ja „Wir“ werden alle Reicher die meisten nur an schlechten Erfahrungen.

    1. Hi Jock!

      Wir wohnen in der Nähe des Leipziger Flughafens, wo die Mirja öfters geschäftlich einen Zwischenstopp einlegen musste. Dadurch haben wir sie öfters landen und starten gesehen. Unvergesslich!

      Ich kann es nicht nachvollziehen, warum man diese Maschine nicht aus Kiew abgezogen hat. Wollte man solche Bilder?

  6. Ein schöner Beitrag!

    Worüber ich mir nur nicht sicher bin, ob dem Selensky es vergönnt ist, seinenn angescheffelten Reichtum zu genießen oder er den Weg vieler Diktatoren geht.

    Wer sich mit der alltäglichen Realität der Ukraine auseinander setzen möchte, dem empfehle ich den Artikel von Brigitte Pick auf den Nachdenkseiten. Immer wieder erschütternd, was Frauen wegen Geldproblemen sich antun.
    Aber das ist nicht die einzigste Grausamkeit im Alltag der „demokratischen“ Ukraine.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=87381

    Traurig aber lesenwert!

    1. Die Amerikaner werden ihn rechtzeitig aus der „Hoelle“ raus holen, ganz sicher, sie lieben ihn…!
      Destination Hollywood……“Leichen pflastern seinen Weg“……mit Wolodymyr Selenskyj

    1. Die Linken hatten wohl Angst, dass die Kundgebung am 5.9. mit Sarah ein zu großer Erfolg wird?

      Oder haben die Linken Parteibonzen Angst nicht als regierungsfähig von den Olivgrünenkhakibraunen und der traditionellen ArbeiterverarschePartei anerkannt zu werden?

      Danke für den Link Linksmann!

  7. Leonard Cohen’s Puppets, pt.II & ending

    (…)
    Puppet lovers in their bliss
    Turn away from all of this

    Puppet reader shakes his head
    Takes his puppet wife to bed
    Puppet me and puppet you
    Puppet German, puppet Jew

    Puppet presidents command
    Puppet troops to burn the land
    Puppet fire, puppet flames
    Feed on all the puppet names

    Puppet night comes down to play
    The after-act to puppet day

  8. Die Figur/Majonette ist austauschbar und ihr Rückhalt fällt mit der Stimmung.
    Die Figur/Majonette lebt gefährlich und sagte ja auch selbst, er könne zum Opfer werden.
    Selensky ist als Komiker nicht allein auf der Bühne, neben ihm existieren viele ‚Global Leader school‘ NICHTabsolventen. Und der Krieg läuft immer solange mit, wie ihre Bürger das mittragen, ob beim Vogue, SocialMedia Selbstdarstellung+++, während sich gewisse Kanäle über den Krieg gegen Coronas (Aussage Macron) die Taschen vollstopfen+++ und die Leute sich freiwillig ihrer Rechte berauben lassen und zu guter letzt wird der letzte Rest großzügig umverteilt.
    Die Sprachrohre verkünden im Sekundentakt, der Bürger muss jetzt…, nicht ein einziges Wort über den politischen Fehl und Kahlschlag oder gar ein Eingeständnis für diese fatale Politik. Der Ukraine Korruption vorzuwerfen oder gar erst jetzt über die politischen Kräfte wiederentdeckt, grenzt an Dummheit extremer Dummheit aller demokratischen Instanzen.
    Das ist für mich die argste Erkenntnis aus dem JETZT!
    Und danke Herr Wolf, mit ‚I‘ oder ohne ist mittlerweile Wurscht
    MfG PRO1

    1. Hallo Pro1,
      also auf ein oder mehr Buchstaben (hier das l, da das w) kommt es wirklich nicht an – wenn man auf den Inhalt achtet. Ich hatte mal einen Buchprojekt, das der Verlag mit „68er Revolution“ untertitelte – anstatt mit „68er Revolte“. Da würde ich nicht auf das Wort achten , sondern auf die recht unterschiedliche Bedeutungen.
      Was das „Marionetten-Spiel“ angeht, so haben mich die Kommentare ermutigt, diesen Gedanken (am Ende des beitrages) ein wenig auszuführen, denn es kommt sehr darauf an, wie das Verhältnis zwischen Marionetten und Puppenspieler tatsächlich (heute) aussieht.

      1. Hallo Herr Wolf, ich bedanke mich für deine Sicht der Dinge…
        und ich möchte mich auch für deine Kommentare bedanken, denn diese sind wichtig.
        Warum sehe ich das als wichtig an? Weil ein Sender an den Empfänger Informationen liefert, nur diese Signale sind von Nöten umeinander näher zu kommen oder in die andere Richtung.
        Lieber Wolf, deine Artikel lese ich gerne und auch die tiefgründigen ‚Gespräche‘ daraus, denn diese bilden eine Brücke zur Verständigung. Ohne Verständigung kommt die Menschheit nicht zusammen. Die Menschheit braucht ein zusammen und deshalb benötigen Menschen, wie diese geformt werden, wie SIE!
        Ich persönlich, sehe mich weder links/mittig/rechts, sondern als Mensch auf einer ‚wunderbaren‘ Erde und versuche all das was mich bewegt zu analysieren (Fehler vorbehalten).
        Halten Sie ihre gute Ansichten voran und möge der Kreator Sie schützen.
        MfG PRO 1

        1. Ich muss nochmals ausdrücklich danken! Denn natürlich frage ich mich immer wieder, warum ich (noch) schreibe, wogegen ich anschreibe und ob das überhaupt das richtige Mittel ist. In meinem Leben waren Tun und Nachdenken meist eine Einheit – oft ging das Tun dem Nachdenken voraus. Umso mehr freue ich mich, wenn der „besondere“ Sinn der Kolumne verstanden und geschätzt wird.

          1. Hi Wolf,

            „Denn natürlich frage ich mich immer wieder, warum ich (noch) schreibe, wogegen ich anschreibe und ob das überhaupt das richtige Mittel ist.“

            Diese Frage stellen sich doch hier fast alle im Forum.

            Das liegt aber auch daran, dass wir vom Mainstreamjournalismus, den Parteien, den Gewerkschaften und vielen anderen Organisationen, weild diese von USA-NATO-Marionetten unterwandert wurden, verraten wurden sind. Wo haben wir eine Organisation die uns auffängt?

  9. thx 4 this 1 WW!

    (Helmut Newton hätte zumindest die Eier gehabt die Frau Präsidentin im offenen Mantel nackt abzulichten und den Herrn Präsidenten gar nicht erst zu zeigen. Das wär in seiner affirmativen Ästhetik wenigstens politisch konsequent gewesen)

    (Jessica Chastain war bei – Selenskij
    Sean Penn war bei – Selenskij
    Nein, Sean Penn IST Selenskij
    Und Steven Seagal? – der war bei Putin
    Leider sagt das was über die Modernität der PR der Kriegsparteien aus. Die Russen könnten sich da schon mehr Mühe geben.)

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