Solidarische Landwirtschaft

Was man hier nicht sieht: Über vierhundert Hektar Land, achtzig Arbeitsplätze, hunderte von Mitgliedern. Der Hofladen der Solidarischen Landwirtschaftsgemeinschaft in Kattendorf. | Foto: Tom Pingel

Es ist eigentlich nicht die Zeit für das Thema, das ich heute beackern möchte. Es ist Kriegszeit. Die einen fürchten um ihr Leben, die anderen um ihr Auskommen, die dritten um ihre Ernährung. Die Inflation steigt, die Angst geht um. Vor dem Krieg, vor den Auswirkungen des Krieges, vor der Zukunft.
Es ist eigentlich genau die Zeit für das Thema, das ich heute beackern möchte. Es ist ein Zukunftsthema. Es geht über den Krieg hinaus, der hoffentlich irgendwann so zu Ende geht, dass Europa noch eine Zukunft hat. Es geht über die aktuelle Ernährungskrise hinaus, die wir hoffentlich meistern können.

Es geht um die Solidarische Landwirtschaft, kurz SoLaWi. Eine Form der regionalen Ernährungssicherung, die uns krisenfest machen kann. Und die regionale Werte schafft und sinnvolle Arbeitsplätze. Und zwar bleibende Werte und sichere Arbeitsplätze. Denn auch wenn die Lebensmittel aufgegessen werden, bleiben die Höfe und es bleiben die lebendigen Böden, von denen wir leben.

System der Abhängigkeit

Mein Beispiel für eine Solidarische Landwirtschaft ist der Kattendorfer Hof, den ich hier schon einmal erwähnt hatte. 35 Kilometer nördlich von Hamburg gelegen, in einer hügeligen Geestlandschaft: Endmoräne, lehmige, schwere Böden. Der Kattendorfer Hof ist der größte Demeter-Betrieb der Region, und einer der Höfe, die in Deutschland am längsten SoLaWi betreiben.

Ohne sie geht nichts auf einem Demeter-Hof: Die Kuhherde von Kattendorf auf dem Weg zur Weide. Sie produziert Milch und den hochwertigsten Dung zum Humusaufbau und für die Bodengesundheit. Übrigens eine alte robuste Rasse: Schwarzbuntes Niederungsrind. | Foto Julia Kneuse

Heute gehört der Hof den Bauernfamilien, die ihn bewirtschaften. Begonnen hat das Ganze aber Mitte der 1990er Jahre mit zwei Gründern, die den ehemals konventionellen Schweinemastbetrieb pachteten, um ihn nach den Richtlinien des Bioverbandes Demeter umzustellen. Aber ein Teil eben dieses Bioverbandes machte den Gründern schon im ersten Winter einen Strich durch den Betriebsentwicklungsplan. In einem Brief teilten die Demeter-Mühlen ihren Lieferanten mit, dass sie ab der kommenden Saison für Brotgetreide 25 Prozent weniger zahlen würden.

Damit war dem Hof das wichtigste Standbein weggeschlagen. Als Rohstofferzeuger für die Lebensmittelwirtschaft würde der Hof nicht überleben können. Das hatten die Gründer damit gelernt. „Wir mussten raus aus diesem System der Abhängigkeit!“, sagt Mathias von Mirbach, einer von ihnen.

In der Not begannen die Kattendorfer das zu vermarkten, was sie hatten: Schweinefleisch. Ein Kühlhaus wurde gebaut, sie starteten die Fleischverarbeitung. Sie riefen die Eltern der Kinder an, mit denen ihre Kinder in die Schule gingen. Sie belieferten Bioläden in Hamburg, fuhren auf Wochenmärkte. Sie eröffneten einen kleinen Hofladen.

Dann übernahmen sie von einem ausscheidenden Bauern eine kleine Herde Milchkühe und nahmen eine dritte Familie in die Betreibergemeinschaft auf. Die startete mit der Milchverarbeitung, baute eine Meierei auf und plante die Käserei.

Gemeinschaft mit Verbrauchern

Und das alles reichte noch nicht, um den Hof zu tragen. Über zweihundert Hektar wollten bewirtschaftet, die Ernte verkauft werden und drei Familien sollten davon leben.

Aber Mathias von Mirbach hatte ein Konzept, das mehr Verbindlichkeit in das Verhältnis von Verbrauchern und Erzeugern der Lebensmittel bringen könnte. Aufgeschrieben hatte er die Idee schon Ende der Achtziger Jahre nach einem Seminar mit Wilhelm Ernst Barkhoff, dem Mitbegründer der sozial-ökologischen GLS Bank. Der hatte die versammelten Jungbauern damals gefragt, ob Lebensmittel einen Preis haben. „Er hat das nicht weiter ausgeführt. Er hat uns mit dieser Frage allein gelassen“, sagt Mathias von Mirbach. „Den meisten wird diese Frage nachgegangen sein. Bei mir hat sie sich regelrecht festgebissen.“ Daraus entstand ein Konzept für eine Solidarische Landwirtschaft. Eine Gemeinschaft von Verbraucherinnen und Verbrauchern und Bäuerinnen und Bauern.

Er hatte die Idee für die Solidarische Landwirtschaft schon skizziert, als er 1995 mit Freunden den Kattendorfer Hof übernahm: Gründer Mathias von Mirbach. | Foto: Florian Schwinn

Das Konzept wurde in den 1960er Jahren in Japan entwickelt und heißt dort Teikei – Zusammenarbeit. In der Schweiz entstand in den Siebzigern die Kooperative Les Jardins de Cocagne – Die Schlaraffengärten. In Deutschland gründeten die Pioniere der Solidarischen Landwirtschaft den Buschberghof in Fuhlenhagen. Der liegt nur achtzig Kilometer südöstlich von Kattendorf, und doch kannte Mathias von Mirbach das Projekt nicht, als er sein eigenes entwickelte.

Im Oktober 1998 war es soweit. Die Kattendorfer fragten ihre bisherigen Kundinnen und Kunden, ob sie mitmachen wollten. Sie stellten ihre Idee vor und entwickelten sie in samstäglichen Sitzungen mit den Menschen weiter, die dem Hof damals schon verbunden waren. Dann startete das Projekt SoLaWi in Kattendorf mit zehn Familien, die Mitglieder der Gemeinschaft wurden. Sie zahlten monatlich hundert D-Mark pro Erwachsenen und fünfzig pro Kind und konnten sich dafür im Hofladen nehmen, was sie brauchten.

Es gab Gemüse, Kartoffeln, Brotgetreide, Schweinefleisch und Wurst. Es gab Milch, Joghurt und Quark. Später dann auch Käse.

Vertrauen wächst

„Zehn Familien“, sagt Mathias von Mirbach, „das war keine nennenswerte Größe, aber es war ein Mutmacher. Und wir lernten voneinander: Vertrauen. Die Mitglieder merkten, dass im Hofladen immer etwas für sie bereitsteht. Wir lernten, dass sie uns nicht alle Ware wegnehmen, sondern auch darauf achten, dass für alle etwas da ist.“

Dennoch ist es nicht beim System der „Freien Entnahme“ geblieben. Als die Zahl der Mitglieder wuchs und vor allem, als sie auch aus dem nahen Hamburg kamen und dort beliefert wurden, musste eine Basis für die Verteilung gefunden werden.

Aber wie berechnet man Ernährung? Wie vergleicht man die so unterschiedlichen Essensgewohnheiten und Ernährungsbedürfnisse? Welche Einheit gibt es für so etwas Individuelles wie das Essen? Am Ende war es ein Flächenmaß, das zur objektiven Größe wurde. Damals standen jedem Menschen auf der Erde etwa 2500 Quadratmeter landwirtschaftliche Fläche für seine Ernährung zur Verfügung. Oder sie hätten ihm zur Verfügung gestanden, wenn die Flächen gerecht verteilt wären. 2500 Quadratmeter, das ist ein Viertel Hektar, oder – nach alter Berechnung – ein Morgen Land, so viel, wie mit einem Pferd oder Ochsen an einem Morgen beackert werden kann.

Hofladen mitten in der Stadt: Ladnerin Lisa Hoffmann im Kattendorfer Hofladen im Hamburger Stadtviertel Eimsbüttel. | Foto: Florian Schwinn

Also entschieden die Kattendorfer zusammen mit den Mitgliedern der SoLaWi: Was auf einem gedachten Morgen Land erwirtschaftet werden kann, das wird ein Ernteanteil. Inzwischen gibt es auch vegetarische Ernteanteile und rein pflanzliche.

Der Durchbruch

Heute sind aus den zehn Familien, die die Solidarische Landwirtschaft mitbegründet haben, über neunhundert Personen geworden, die mit dem Kattendorfer Hof verbunden sind. Sie zeichnen über sechshundert Ernteanteile und zahlen dafür monatlich bis zu 230 Euro. Manche haben nur halbe Ernteanteile, manche teilen sie sich, manche Familien haben auch mehrere Ernteanteile. Essen ist eben eine sehr individuelle Angelegenheit.

Zum Kattendorfer Hof gehören heute sechs „Hofläden“, wobei nur einer davon wirklich am Hof liegt. Vier sind in Hamburg, einer in Bad Oldesloe.

Ein Hof auf dem Land, der eigene Läden in der Stadt unterhält. Das gibt es auch anderswo. Die von Ludwig Schweisfurth gegründeten Hermannsdorfer Landwerkstätten unterhalten Läden in München. Aber Ludwig Schweisfurth war ein industrieller Aussteiger und konnte Millionen investieren in seine Idee tiergerechter Landwirtschaft. Die Entstehung der Hofläden der Kattendorfer ist eine ganz andere Geschichte.

Auch die Schweine des Kattendorfer Hofes gehören zu einer robusten alten Landrasse: Angler Sattelschweine werden sogar als bedrohte Rasse geführt, verdrängt von den allgegenwärtigen Hybridschweinen. | Foto: Tom Pingel

Es begann mit einem Betrug. Mathias von Mirbach hatte sich ködern lassen von dem Organisator eines sogenannten Landmarktes. Ein Wochenende lang bot er die Möglichkeit, auf einem Markt in Hamburg Waren anzubieten. Problematisch war nur der Ort: an der Horner Rennbahn. Heute lacht Mathias von Mirbach darüber, wie er sich damals ins Bockshorn jagen ließ. „Wenn du Hamburg ein wenig kennst“, sagt er, „dann weißt du: Billstedt und Horn schuf Gott im Zorn.“

Er stand mit seinem Stand und einem gemieteten Kühlwagen von Freitag bis Sonntag auf verlorenem Posten. „Anfang der Zweitausender Jahre kaufte dort niemand Bio.“ Nur seine Probierteller, die waren immer sofort leer. „Meine Laune wurde immer schlechter. Aber ich bin ja pflichtbewusst und blieb also stehen bis Sonntag.“

Das war sein Glück. Denn am Sonntag kam ein junger Mann, schaute sich den prall gefüllten Stand an, und fragte dann: „Macht ihr das alles selber? Ja? Dann müssen wir reden.“ Kurze Zeit später präsentierten die Kattendorfer ihre Lebensmittel in einer Hamburger Altbauwohnung. Eine Gruppe von jungen Menschen hatte ihren Lebensmittelerzeuger gefunden. Die Solidarische Landwirtschaft hatte plötzlich viele neue Mitglieder und die erste Lebensmittelkooperative war gegründet, die erste FoodCoop.

Die Hofläden

Die Gruppe holte die Lebensmittel bei einem Marktstand ab, den die Kattendorfer damals schon beschickten. Sie mietete einen Kellerraum als Depot und verteilte die Waren in Eigenregie. Und sie erzählte ihren Freunden davon. Die wollten dann auch und gründeten die zweite FoodCoop in einem anderen Stadtteil. Die wollte aber gerne beliefert werden. Also lieferte der Kattendorfer Hof.

Und als dann einer der Gruppen in Hamburg der Raum gekündigt wurde, war gerade nebenan ein kleiner Laden zu vermieten. Die Kattendorfer mieteten, stellten Personal ein und bauten den ersten Hofladen außerhalb des Hofes auf. Derzeit gibt es elf FoodCoops und sechs Hofläden. Der jüngste Laden in einem Hamburger Neubauviertel ist erst in diesem Jahr eröffnet worden. Mitten in all den Krisen, die zuletzt auch zu einer Absatzkrise für regionale Biobetriebe und Direktvermarkter geführt haben.

Der Hofladen in Bad Oldesloe ist im vergangenen Corona-Jahr eröffnet worden und nach dem nahe gelegenen Gut Neverstaven benannt. Das ist die zweite Hofstelle der Kattendorfer. Sie haben die Flächen des alten Gutshofes gepachtet und bewirtschaften nun über vierhundert Hektar Land.

Guter Käse braucht Zeit und tägliche Pflege: In der Käserei des Kattendorfer Hofes ist die Vielfalt genauso gewachsen wie auf den Äckern und Weiden. | Foto: Tom Pingel

Gut Neverstaven hat bessere Ackerböden als Kattendorf. Dadurch ist jetzt auch mehr Feldgemüse im Angebot. Neue Ställe sind dort auch gebaut und ein Teil der Aufzucht der Kälber und Schweine ist dorthin verlagert worden. Der Kattendorfer Hof gibt keine Tiere an Viehhändler ab, die damit irgendwelche anonymen Mastställe bedienen. Die Tiere, die auf dem Kattendorfer Hof geboren werden, bleiben auch dort.

Der Einbruch

Rund achtzig Menschen arbeiten auf und um den Kattendorfer Hof und in den Läden, und ständig sind bis zu sechs Auszubildende auf dem Hof. Das ganze unabhängige System ist seit den 1990er Jahren stetig gewachsen. Es könnte also alles gut sein in Kattendorf und Neverstaven.

Ist es aber nicht, denn die letzte der derzeitigen Krisen hat zu einem Einbruch geführt. Zuerst war es das zweite Corona-Jahr mit seinen Lockdowns, die in den Hofläden zu spüren waren. Die Umsätze gingen deutlich zurück. Ich habe hier schon darüber berichtet. Das konnten sich die Kattendorfer noch gut erklären, denn die Hofläden sind sämtlich sehr klein, und während der Hochzeit der Pandemie gab es Zugangsbeschränkungen. Da durften die Kunden nur einzeln hinein, schon die dritten oder vierten Einkaufswilligen mussten draußen warten. Besonders ärgerlich für die Mitglieder der SoLaWi, die ihre Ware ja schon bezahlt haben und nun warten mussten, bis sie die Lebensmittel abholen konnten.

Dann aber kam der russische Angriffskrieg in der Ukraine und es setzte das ein, was Mathias von Mirbach „German Angst“ nennt. Jetzt brach der Absatz von Biowaren vor allem bei den Direktvermarktern und Hofläden ein. Selbst die kleineren Biomärkte berichten von zehnprozentigen Einbußen. Der Grund: die Verbraucherinnen und Verbraucher sparen am Essen. Sie kaufen zwar genauso viel Bio wie zuvor. Das aber jetzt bei den großen Supermarktketten und den Discountern.

675 volle Ernteanteile hätte der Kattendorfer Hof in diesem Jahr vergeben können. Es sind dann zunächst nur 650 gezeichnet worden, und nach dem Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine ist die Zahl noch einmal gesunken, auf nun 625. Die Kattendorfer werden wohl Teile ihrer Ernte wieder an den normalen Handel abgeben müssen, was sie unbedingt vermeiden wollten.

Gründer Mathias von Mirbach trauert um jeden, der seinen Ernteanteil kündigt und aus der Gemeinschaft ausscheidet. „Wenn die Menschen Angst haben vor der Zukunft, dann müssten sie eigentlich zu uns kommen“, sagt er. „Wir sind doch ein Zukunftsprojekt. Hier kann man teilhaben an der Zukunft, man ist Teil von etwas Aufbauendem.“ Wer die Gemeinschaft verlasse und sich zurück begebe in die „verpackte Welt der Bio-Eigenmarken, wo kein Mensch weiß, wo der Kram herkommt“, der schneide sich von einem Lebensstrom ab und lande am Ende beim Separatorenfleisch. Das zeigt der jüngste Lebensmittelskandal. Im Auftrag von Spiegel und NDR hat ein Labor der Bremerhavener Hochschule dreißig Produkte untersucht und dabei nicht deklariertes Separatorenfleisch gefunden – auch bei den Bio-Eigenmarken von Rewe und Edeka.

Jetzt erst recht
„Das ist es, was wir anzubieten haben“, sagt Katja Dungworth: „Sinn!“ Sinnvolle, zukunftsfähige und Zukunft gestaltende Arbeit, die Biodiversität erhält und die Klimakrise bekämpft. Und gut schmeckt. | Foto: Bettina Theuerkauf

Katja Dungworth, die mit ihrem Mann Laurence 2013 in die Gesellschaftergemeinschaft des Kattendorfer Hofes eingestiegen ist, sieht einen ganz anderen Trend, zumindest bei manchen Menschen. Sie kümmert sich beim Kattendorfer Hof um das Personal und hat festgestellt, dass sich in der letzten Zeit viele Leute bewerben, die nicht aus der Landwirtschaft kommen. Die kommen aus anderen Branchen und begründen ihren Wunsch zu wechseln mit dem Satz: Ich möchte etwas Sinnvolles machen.

„Und das ist es, was wir anzubieten haben: Sinn“, sagt Katja Dungworth. „Jeder, der bei uns arbeitet, ist Teil eines sinnvollen Prozesses. In der Kreislaufwirtschaft des Hofes greift alles sinnvoll ineinander und jeder kann sich daran beteiligen.“

Gerade jetzt inmitten der vielen Krisen zeige sich deutlich, wie zukunftsorientiert der Hof sei. Teil einer besseren Welt, die krisenfest regionale Ernährung sicherstellt. „Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die wir jetzt durch die Umsatzeinbrüche haben, sind natürlich bedrohlich“ sagt sie. „Dennoch habe ich das Gefühl, weil das so positiv zukunftsorientiert ist, was wir hier machen, kann das eigentlich nur gut weitergehen.“

 

Für die Ohren gibt’s das Ganze in anderer Form, wie immer am ersten Donnerstag im Monat, im Podcast.

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5 Kommentare

  1. Die Leute gehen schon interessante Wege. Aber sie bleiben in der Warenwirtschaft verhaftet, sind also dem Bewegungsgesetz des Kapitalismus, dem Wert und seinen Kategorien weiterhin ausgeliefert. Der Zufall will es dann vor allem, ob sie überleben, die Gestaltungsmöglichkeiten sind dadurch begrenzt.
    Hier wäre zu raten, ständig die Möglichkeit zu prüfen, ob nicht Teile der Produktion, vom Rest abgeschottet, in Formen der Nichtwarenproduktion überführt werden können. Rat kann die CIC Barcelona spenden.

  2. Da würde ich meinem Vorredner zustimmen. Dennoch erst einmal ist es gut überhaupt Menschen zusammenzubringen. Eine Genossenschaft würde da schon helfen.
    Es wird im Artikel immer wieder was von Expansion geschrieben, wer hat die entschieden?
    Der Hof sollte auch mehr in die Gesellschaft hinein wirken, zum Beispiel durch einen Kindergarten.

  3. „Dann aber kam der russische Angriffskrieg in der Ukraine…“
    Hätte ‚der russische Angriff auf die Ukraine‘ den Tatbestand nicht klar genug bezeichnet, oder warum muss auch Schwinn diese bei den Kriegshetzern so beliebte Ausdrucksweise verwenden?

  4. Richtig Pnyx!

    Es versuchen heute auch viele auf BIO zu machen, die es eigentlich nicht leisten können. Solche treffen dann Preissteigerungen bei diesen Grundbedürfnissen Energie und Grundnahrungsmittel besonders. Und der Vorzeigelandwirt mit seinen 6 Vorzeigeläden wird einfach teurer sein als der Supermarkt mit seinem möchte gern Bio.

    Ich finde es nicht gut, Leute wegen ihres niedrigen Einkommens zu framen, finde ich ein bisschen unlauter.

  5. […] Es ist eigentlich genau die Zeit für das Thema, das ich heute beackern möchte. Es ist ein Zukunftsthema. Es geht über den Krieg hinaus, der hoffentlich irgendwann so zu Ende geht, dass Europa noch eine Zukunft hat. Es geht über die aktuelle Ernährungskrise hinaus, die wir hoffentlich meistern können. Es ist eigentlich genau die Zeit für das Thema, das ich heute beackern möchte. Es ist ein Zukunftsthema. Es geht über den Krieg hinaus, der hoffentlich irgendwann so zu Ende geht, dass Europa noch eine Zukunft hat. Es geht über die aktuelle Ernährungskrise hinaus, die wir hoffentlich meistern können. — Weiterlesen overton-magazin.de/kolumnen/fuehrerschein-fuer-einkaufswagen/solidarische-landwirtschaft/ […]

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